Nr. 198 »rschetut täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siebener Kamillen« blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Unwers.-Buch- u. Stein- druckerei (Pietsch Erben- Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstratze 7. "Adresse für Depeschen: Anzeiger Gieße». Hernsprcchanschluß Nr. 51. Erstes Blatt. 153. Jahrgang Montag 35. August 1903 Eichener Anzeiger ** General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen vezugspreis, monatlich 75'M., di erteil jährlich Mk. 2.20 ,rch Abhole- u. ßivcuj'iellen monatlich 6d Ps.; durch diePost All. 2.— vierte* jährl. ausIchL Bestellg. Annahme von Anzeige» sür bte 'Zoqesnummct bis vormittags 10 Uhr, ßctlenpretS: lokal 12Pf^ auswärts 20 Pfg. Derantwortlichr sür den volit. u. allgem. Teil: P. Wtttko: für .Stadt und fianb' und EGerichtssaal*: Eurt Plato; für den Anzeigenteil: HanSBeck. Gießen, den 15. August 1902. B, die von den Engländern während des Krieges erhaltenen Gewehre zurückzugeben und ziehen sich ins Innere des Landes zurück. — Ter Gemeinderat von Limerick in Irland Hot Botha, Tewet und Telarey das Ehrenbürgerrecht verliehen. und im blutigen Kampf die Religion der Einwohner damals bestimmt wurde und dadurch thatsächlich ein Teil des deutschen Volkes, der Gewalt sich beugend, einen an- deren Glauben annahm, so ändert das cm dem Gesamtbild nichts. Bemerkenswert ist vielmehr, daß gerade die Bewohner der Gebiete Teutschlands, ivelche die Städte der heißesten Kämpfe waren, ihrer Religion treu geblieben sind. Genannt seren davon die drei Bistümer am Mederrhein: Mainz, Trier, Köln, die westfälischen Bistümer Münster und Paderborn, wo sich die Gegensätze heute noch unmittelbar berühren. Vereins im Garten zur vossitung schloß. Morgen früh ist ein Svoriergang in den Stadtwald mit einem Ftttbsttick er die Erklärungen des Herrn Löhning zu so schweren Angriffen gegen seine, (Blankenburg) persönliche Ehre benutzt habe, wegen Beleidigung verklagt habe. Zu dieser Erklärung fügt der Lokalanz. hinzu, Blanken- Knrg' sei ihm seit langen Jahren als zuverlässig bekannt. Von seiner Glaubwürdigkeit sei er überzeugt. Den Vorwurf der Entstellung werde Löhning schwerlich damit begründen wollen, daß Blankenburg mehrere sehr heftige Ausdrücke gegen gewisse Personen unterdrückt habe. — Run hat wieder Herr Geheimrat Löhning das Wort. Als gleichfalls unerfreulich muß der ebenfalls von Berlin aus bekannt gegebeneFinalabschluß überdengegenwärtigen Stand der Reichsfinanzen bezeichnet werden, über den mau leider als Ueberschrift setzen muß: „Reichsdefizit"'. Eine besondere Ueberraschung bietet das neue Deffzit freilich insofern nicht, als man bereits auf Grund der vorläufig festgestellten Ergebnisse des Rechnungsjahres 1901 ’ auf ein Minus gefaßt sein mußte. Dabei ist es nur ein schwacher Trost, daß dieses endgiltige Minus hinter dem vorausgesehenen um ein paar Millionen zurückgeblieben ist, wohingegen nicht übersehen werden darf, daß nicht nur des Reiches Einnahmen, sondern auch die an die Einzelstaaten zu überweisenden Beiträge hinter dem Voranschläge bedeutend zurückgeblieben sind. Steigende Ausgaben — fallende Einnahmen«. An diesem Gesamtergebnis ändert ein geringes Plus durch Zölle, Tabaksteuer und der Reichsdruckerei so gut wie nichts. 48 Millionen betragt aber der Fehlbetrag ohne Heranziehung des Mankos der Ueberwei- sungen, m i t dem wir auf ein Defizit von fast 64 Millionen im Deutschen Reiche kommen. Angesichts dieser nichts weniger als erfreulichen Thatsachen und im frischen Gedenken an die schwierige Finanzierung des Etats, dessen Ausgleichung ohne Zuschußanteihe nur durch freiwilliges Einspringen der Einzelstaaten mit einer Summe von 24 Mill. Mark ungedeckter Matrikularbeiträge möglich wurde, muß das erneute Gebot einer strengen Sparsamkeit als unbedingte Forderung aufgestellt werden, zumal dann, wenn man nickst das gewagte Experiment vom vorigen Jahre, die Veranschlagung der Einnahmen aus den Zöllen um 12 Millionen Mark zu erhöhen, wiederholen will. Wie sehr man sich nämlich mit dieser Schätzung verrechnet hat, beweist 1)as Zurückbleiben der Ueberweisungssteuer um 7,5 Millionen Mark schon in den ersten drei Monaten des Finanzjahres, wozu der Umstand kommt, daß bereits Andeutungen über eine „noch schwierigere" Aufstellung des Etats für das nächste Jahr laut werden. Niemals aber darf man versuchen, solche durch weitere Erhöhung der indirekten Steuern herbeizuführen. Es 'ist der Regierung Sache, neue Einnahmequellen zu finden, und der preuß. Finanzminister würde sich durch intensive Beschäftigung mit dieser Frage ein größeres Verdienst erwerben, als dadurch daß er sich um Heiratsangelegenheiten seiner Beamten bekümmert. Tor Kulturkampf in Frankreich hat weitere Unruhen hervorgerufen, die von einem hartnäckigen Widerstande gegen die Ausführungen des Kongregationsgesetzes bekunden. Namentlich ist die Bretagne der Schauplatz von Zusammenstößen zwischen den zum Schutze der Klosterschulen und ihrer Bewohnerinnen herbeieilenden Bauern und den Truppen, die die Regierung in größerer Zahl vorschicken mußte, um die Schließung der Schulen mit bewaffneter Macht zu erzwingen. Ter Vorschlag einiger Pariser Blätter, die Maßnahmen der Negierung mit Steuer» Verweigerung zu beantworten, hat Anklang gesunden. Ter „Figaro" machte daraus aufmerksam, daß durch die Ausführungen des Kongregationsgesetzes seitens der Regierung tm nächsten Schuljahr 180 000 Kinder des Schulunterrichts entbehren müssen, und er fordert deshalb mit Recht zu einer gerechten Handhabung des Gesetzes auf. In militärischen Kreisen Frankreichs spricht man, wie es heißt, davon, daß infolge des Vorgehens der Regierung gegen die Ordensschwestern der Ausbruch einer allgemeinen Unzufriedenheit in der Armee befürchtet wird, die für die jetzige Regierung schwere Folgen nach, sich ziehen könne. Wenn die benachbarte Schweiz eine Anzahl von Frauenorden und Kongregationen untersagt hat, so ist dabei zu beobachten, daß durch die neue Bestimmung des Berner Bundesrats verhindert werden soll, die Schweiz als Refugium für die aus Frankreich ziehenden Nonnen anzusehen. Tie Nachrichten vom amerikanischen Revolu- Volitische Tagesschau. Jüdische Studenten Korporationen. Die „Post" heißt die Bildung besonderer jüdischer Stu- denten-Korporationen willkommen. Sie schreibt: „Nachdem die Juden als emanzipierte Staatsbürger auch das Recht zum Staatsdienst erworben haben und nachdem andererseits nach dem anregenden Beispiele des V. T. St. und auf Grund der eigenen Erfahrungen fast sämtliche studentischen Verbände die Juden von der Auf nähme ausgeschlossen haben, ist es^nur eine natürliche Reaktion auf diesen Schritt, wenn Die jüdische Studentenschaft sich ebenfalls zusammenschließt. Tie Absperrung der Studentenschaft qegen die Juden war unseres Erachtens eine nationale und soziale Notwendigkeit, denn dadurch hat die Studentenschaft das nach- wachjende Beamtentum gegen ein Ueberwuchern des internationalen Geistes geschützt; da die Anschauungen des Studenten auch in das praktische Leben mitgenommen werden, so ist ferner eine genüge Sicherheit gegen eine allzu starke Beteiligung der Juden an dem Volks- regiment geschaffen, Tie wohlthätigen Folgen dieser studentischen Defensive gegen das prozentual überstarke Eindringen des Judentums in die Beanuenlausbahii haben sich bereits geltend gemacht. Wenn wir sonach für die notwendige Entwickelung des studentischen Judentums und für die Schaffung eigener Korporationen volles. Ver- tändnis haben, so begreifen wir aber auch deren sozialen Wert. Tenn die jüdischen Studentenvercinigungen müssen sich ebenso, wie alle anderen in ihrer spezifischen Eigenart ausleben und bieten fo- nach der Oeffentlichkeit, dem Staate und vor allem der Staats- regierung die beste Gelegeiihcit, das Judentum seinem iimerfteit Wesen nach kennen zu lernen. Ferner beschleunigt das Judentum durch diesen Hang zur Betoiiung feiner Eigenart und durch Schau» tellung jeiner nationalen Interessen den Entwickelungs- imd Ge- undheitsprozeß im deutschen Volke, die Erkenntnis nämlich, daß die These von dem unterschiedslosen Deutschtum der Juden durch und durch falsch ist. Ter Jude fühlt sich durchaus nur als Gast hier und denkt nicht im entferntesten daran, seine persönliche Eigenart und seine nationalen Rechte aufzugeben, und wenn sich der gebildete und als Beamter zur Teilnahme ain Staatsregimente berufene Jude Pflegslälten für diese Sondermteressen schafft, so ruft er zugleich die Kritik gegen sich auf. Wir unterschätzen darum die oziale Bedeutung der jüdischen Studentenschaft ebenso wenig, als vir jemals dem Zionismus unsere Zustimmung versagt haben. Aus Stadt und Land. Gießen, 26. August 1902. ** Ter gestrige Sonntag stand wieder unter bem Zeichen der Vergnügungen, hauptsächlich der Kirchweihfeste^ odaß die Dahl, wohin man feine Schritte lenken sollte^ recht schwer wurde. In Lollar, Großenlinden, R 0 h c i m a. B., Alb ach re. schmetterten die Kirmesttompeten, in Dutenh of en war Kriegerfest mit dem unentbehrlichen Festzug durch den festlich geschmückten Ort nach dem ebenso sinnig geschmückten Festplatze, wo es gegen abend elbst die Veteranen von 1864 und 1866 nicht verschmähtem mit den Jungen um die Wette zu tanzen^— Nach Tuten- Hofen hatten auch die Gießener Stenographen und Stenographinnen ihre Schritte gelentt, um in dem bis auf den letzten Platz mit Gästen besetzten Jagdschlößchen bei Sorget einige sorgenlose Stunden zu verleben. — Die Gießener Buchdrucker machten sich in der Frühe auf zu einer Fußtour nach Bubenrod. Nach kurzem! Aufenthall dortselbst ging cs nach Bieber, und von da abi >er Bahn wieder nach Gießen. — Tie W a l d f e st e, über die wir bisher berichteten, sanden immer im Walde an der Licherstraße ober am Ludwigsbrunnen statt. Heute nrüssen wir von einem berichten, das jenseits der Lahn tattgefunben. Ter Verein „Sachsen haus e n", der naturgemäß „dribb der Bach' seine Festivitäten abhalt, veranstaltete in unmittelbarer 'Mhe dex Stabt sein Waldfest in dem Tann eit Wäldchen an der Hardt. Tor Besitzer des- eiben, Gg. Bichl er, hatte die nötigen^ Einrichtungen getroffen, um die sehr große Anzahl der Teilnehmer gut plazieren zu können. Erhöhtes Podium für die Musikkapelle, ein Tanzplatz, alles war da; zum Schluß erfolgt? der Rückzug aus Dem „Wald" mit Musik und Lampions. — Z u Ehren ihrer Preisturner veranstaltete der Turnverein Gießen einen Ausflug nach Lichle rtz Terrasse. Ter an die Freunde der Turusache ergangenen Einladung wurde selbstverständlich in reichem Maße ent* sprachen und nach dem Konzert auch flott getanzt. — Ter Gesan gverein Gemütlichkeit ließ sich auf der Germania nieder; er bot mancherlei Kurzweil unb machte seinem Namen alle Ehre. — Dem romantisch gelegenen Braunfels galt ber Besuch bes Männer-Turnvereins. Im Verein mit den Braunfelser Turnern unb Turnschwestern verlief bei Nachmittag unb Abend zur Zufriedenheit aller Teilnehmer. — Ter Kaufmännische Verein blieb gestern in feinem Heim an der 3to_cbanlage und veranstaltete ein zahlreich besuchtes Gartenfest, bestehend in Konzert der Regimentsmusik und italienischer Nacht. — Zur „Bund es fahrt nach Trohe"" erschren am Nachmittag eine stattliche Anzahl Mitglieder des Gießener Radfahrer -Vereins 1885 am Start vor dem Wallthor. Am Ziele hatten sich auch die Damen eingefunden; sie wurden am Abend per Wagen, bereu Eskorte lampiontragende Radler bildeten, wieder nach Gießen befördert, hoch befriedigt über den in Trohe verleben Nachmittag. )( Klein- Lind en, 24. Aug. Die Eisendabu-- brücke über die Frankfurterstraße bei Ktech- Linden hat kürzlich wiederum eine bemerkenswerte Darbe s s e r u n g erfahren, die vom Publikum mit Freuden begrüßt worden ist. Tie rechte Trottoirseite hatte bereits im Februar d. I. zum Schutze der Passanten gegen heräb- sallendes Oel und Schlacken eine Wetlblechverschcllung erhallen, nachdem wir an dieser Stelle auf Beseitigung des llebelftandes aufmerksam gemacht hatten. Für den Personenverkehr genügte dies wohl, da ja das lllcksfeittge Trottoir kaum benutzt wird. Ende Februar, als wir von der Herstellung dieser Verschalung berichten tonnten, wiesen wir gleichzeitig darauf hin, daß eine teilweise Verschalung des mittleren Telles ber Brücke, der bem Wagenverkehr bient, ebenfalls im Interesse des Publikums liege, zunull über bie Brücke hinaus der Rangrerbahichof erftretft unb man schpn mehrfach gesehen hatte, wie glühende Schlacke heruntersiel. Für Wagen, die mit Heu ober Stroh beloben sind, konnte dieser Uebelstand sehr verhängnisvoll werden. Dem ist jetzt abgeholfen; die am meisten gefährdeten Stellen des mittleren Teiles der Brücke sind nun ebenfalls verschalt. [] Gelnhausen, 22. Aug. Tie 6 8. Jahresver^ sammlungdesVereinsfurhessischeGeschichte und Landeskunde wurde gestern nachmittag durch eine Sitzung des Gesamtausschusses im Hause der Gesellschaft Casino eingelellet, in ber bie der Hauptversammlung zur Genehmigung vorzulegenden Beschlüsse beraten und die Tagesordnung festgesetzt wurde. Im Anschluß daran vereinigten sich die Mitglieder zu gemütlichem Beisammensein daselbst. Tie Hauptversammlung, zu der auch eine Anzahl Damen erschienen waren, wurde heute morgen kurz nach 9 Uhr durch den Vorsitzenden Generalmajor z. D. Eisen- traut»Gaffel eröffnet Nachdem Bürgermeister Schöff er die Erschienenen im Namen ber Stadt herzlich begrüßt hatte, verlas der Schriftführer Kanzleirat N e u b e r den Jahresbericht, in dem er besonders einiger im letzten Jahre verstorbener Mitglieder, in erster Linie des Konservators Dr. B i ck e 11 - Marburg gedachte. Dem Nechnungsführer Frei- Herrn Wolff von Gudensberg, ber den Kassenbericht erstattete, wurde Entlastung erteilt. Der bisherige Vorstand wurde einstimmig durcb Zuruf wiedergewählt. Als Ort für die nächste Jahresversammlung wurde Wolfhagen gewählt. Ten vom Vorstand ausgearbeiteten Satzungen, die den Ansorderungen deS neuen bürgerlichen Ge- setzbtches entsprechen, und dem Beschlüsse desselben, den Verein ins Vereiusregister eintragen zu lassen, wurde zu- gesttmmt. Hierauf hiett Prof. S ch r ö d e r - Marburg die Ge- oächtnisrede auf den letzten Kurfürsten, während Rentier Will). Schäffer über die Geschichte ber Stadt Gelnhausen sprach. Landrat v. B a u m b a ch widmete bann Dr. Bicke11, bem ber Kreis so viel verdanke, noch einen warmen diachruf. Nach einer Besichtigung der Sehenswürdigkeiten ber Stabt, insbesondere des Kaiserpatastes und der Niarienkirche fand nachmittags 4 Uhr im ('Gasthaus zum Hessischen Hof ein Festessen statt, an das sich abends cm Konzert des Orchester- liche Charitas. Tie Ausführungen sämtlicher Redner sanden den lebhaftesten Beifall der Versammlung. Abends 8 Uhr fand, gleichfalls unter gewaltigem Andrang, eine Begrüßungsfeier in der Festhalle statt, bei der namens der Stabt Bürgermeister Martin eine Ansprache hielt. Bei dieser Gelegenheit dürfte es unsere Leser gewiß interessieren, zu erfahren, wie sich die Angehörigen der katholischen Konfession auf das deutsche Reich verteilen. Ganz "Nord- unb Mitteldeutschland stehen fast ausschließlich unter dem Banner der protestantischen Kirche, welche außerdem noch das Gebiet von Franken und einen Teil Württembergs für sich in Anspruch nimmt Im Königreich Preußen entfallen auf 1000 Einwohner 342,2 Katholiken. In Bayern kommen auf 1000 Einwohner 708,3 Katholiken, und zwar in bem Gebiet rechts vom Rhein 749,5 und in der Pfalz 432,9. Tas Königreich Sachsen zahlt unter 1000 Einwohnern nur 36,9 Katholiken. In Württemberg entfallen auf 1000 Einwohner 299,4, Baden 620,2, Hessen 295,8, Mecklenburg-Schwerin 8,7, Sachsen-Weimar 35,9, Mecklenburg-Strelitz 6,7, Oldenburg 219,1, Braunschweig 40,7, Sachsen-Meiningen 12,5, Sachsen-Altenburg 12,2, Ko- burg-Gotha 14,1, Anhalt 32,6, Schwarzburg-Sonbershansen 8,4, Schwarzburg-Rudolstadt 4,6, Waldeck 28,9, Reuß ä. L- 14,9, Neuß j. L. 9,9, Schaumburg-Lippe 15,5, Lippe 33,7, Lübeck 14,9, Bremen 45,9, Hamburg 37,7, Elsaß-Lolhringen 765,3. Für das deutsche Reich giebt das im Turchschnitt auf 1000 Einwohner 357,6 Katholiken. ,Tas gleiche Verhältnis hat natürlich nicht immer bestanden; seit dem Weslfälisa-en Frieden ist der gesamte Besitzstand der Kon- tionsgebiet lauten immer noch verworren und sich widersprechend. Was gestern gemeldet wurde, wird heute bementiert. Doch ist die Annahme wohl berechtigt, daß es sich, namentlich in Venezuela, mehr um den Austrag von Stteitigkeiten ber bärtigen Einwohner unter sich handelt, und Leben und Eigentum der Fremden nicht ge- sährder ist. Wenigstens sind die Nachrichten, daß bei der Einnahme von Barcelona bie Fremden in jeber Hinsicht respektiert ronrben, nicht widerrufen worden. Frankreich, England unb Deutschland haben gemeinsam gegen die Blockade venezolanischer Häfen Einspruch erhoben. Tic drei bedeutendsten Burengcneräle Dewet, Botha nut) Telarey sind in London bejubelt worden. Auffallend kurz war ihr Besuch bei Eduard VII. Tagegen war die Aufnahme der drei Helden in Holland beispiellos und von echten Empfindungen getragen. Tie Drei besuchten in Begleitung mehrerer anderer Führer der Buren im letzten Kriege, die zur Zell in Holland wellen, den Präsidenten Krüger in Utrecht. Tewet, Botha unb Telarey wollen auch irach Teutschsländ fonimen. Der Zweck der Europareise soll jein, bei der britischen Regierung durchzusetzen, daß die zu Natal geschlagenen Bezirke bei Transvaal bleiben. Ein Wiener Blatt veröffentlicht eine llnterrebung eines feiner Mitarbeiter mit einem Kenner Südafrikas in Pretoria (wahrscheinlich dem österreichischen Konsul Freiherrti von Pittncr). Ter Betreffende äußerte, daß von Freundschaft oder Brüderschaft z w i f cb e n den Buren unb Engländern Feine Rede sein könne. Tie Buren seien den Gnglänöei 1 gewogen wie vor bem Kriege. Erst dann würden dies gewesen, aber nur geringen Sd .man Fun gen unterworfen „ und wenn auch in vielen oxbicten mit Gewalt j der Heinrichshöhe geplant. Landwirtschaft. k. Aus dem Kreise toteren, 23. 2lug. Die ®-r um moi-- ,errtxt e, welche in aller Kürze beginnen wird, dürfte in kiefern Jahre sehr wenig befriedigend aussallen. Infolge des trockenen Sommers blieb das Gras im Wachstum ungemein zurück, sodaß ;ftd) auf sehr trocken gelegenen Wiesen das Mähen kaum lohnen wird. Die ziemlich bedeutenden Niederschläge der letzten Zeit haben ■eigentlich nur der Wetterau genützt. Die Güte des Grummets da- [gegen durfte — falls noch gutes Erntewetter hinzuttttt — hervor- ।tagend sein. Gerade der diesjährige trockene Sommer sollte .übrigens die Erwägung nahe legen, ob sich nicht auch für Ober- Hessen eine ausgedehnte Anlage der Wiefenbewäfferung empfehlen stvürde, die häufig ohne große Kosten herzustellen wäre. Da die '-ländliche Bevötterung zu solchen Neuerungen selten die Initiative ►ergreift und ihren enormen Wert oft nicht zu schätzen weiß, ja sich (häufig genug ablehnend verhält, so wäre es vielleicht angebracht, «daß die Behörden hier Hand ans Werk legen würde. In manchen Ben — auch vereinzelt in unserem Streik — ist in dieser Be- schou vieles geschehen, so z. B. durch Höherlegung des der Gewässer oder durch Abzweigung derselben oberhalb .eines Wiesengrundes. Aus solchen Orten, m denen eure Wiesen- bemäfierung bereits eingeführt ist, kann auch dieses Jahr wieder von einem befriedigenden Stand des Futters berichtet werden. ^Wenn man bedenkt, wie sehr die Futterpreise infolge der Trocken- Uttit gestiegen sind und woH noch steigen werden, so kann man den Mutzen solcher Anlagen leicht ermessen. — Der Saaten st andsbericht des kgll bayerischen jstattsttfchen Bureaus besagt: Je nach der Fruchlart hat der häufige Regen der letzten Wochen verschieden eingewirkt, günstig auf die 'Entwicklung der Futterpflanzen, dagegen in noch unbestimmtem Grad ungünstig aus das Getreide, dessen Einerntung mindestens Verzögert wird, in den rauheren Lagen überdies durch die für die «Jahreszeü ungewöhnlich tiefe Temperatur der Nächte. Dagegen [herrscht, wie in der letzten Berichtsperiode, Trockenheit in der Pfalz ®ni> in einigen Bezirken von Mittel- und Unterfranken. Die Ge- /treibeemte hat sich gegenüber dem Vorjahr sehr verzögert, es ist .«och roemg Getreide eingebracht. Ein großer Seil kann wegen der »fast ständig regnerifdyen Witterung nicht geschnitten werden, sodaß Lagerung zu befürchten ist. Da, ivo das Geschnittene noch cuif dem -Jelde liegt oder in Mandeln aufgehauft ist, droht das Auswachsen :2lu manchen Orten verzögert sich auch das Ausreisen. Manche Berichte äußern sich sehr günstig über die Ernteaussichten insbesondere für den Fall, daß nunmehr besseres Wetter eintritt. Ta- sfLr sprechen auch die Durchschnittsquoten. Die einzelnen Getreide- •arten werden sehr verschieden beurteilt Gerste und Hafer scheinen -am besten auszusallen. Winterroggen ist infolge migünftiger Pflügezeit lückig in den Aehren geblieben. Kartoffeln stehen im All-, gemeinen gut und scheinen fast überall frei von Krankheiten zu sein. Frühsorten hatten zu falt Klee läßt da, wo er nicht durch Mäuse S' hadigt wurde, gutes erwarten. Die Grummeternte verzögert jedoch infolge der ungünstigen Witterung. Für den zweiten jenschnitt steht wegen der Niederschlage em gutes Ergebnis in .Ansicht. Die Alpenweiden befriedigen. Tabak hatte zu katt und in ‘her Pfalz zu trocken. Hopfen wird fast überwiegend recht günstig 'beurteilt, indessen haben in einigen Gegenden die fallen Nächte ,'hemmend eingewirkt Unter den Obstsorten bestehen die besten Lllissichten für die Aepset Tie Weinberge sind gut entwickelt, die Stöcke meist gesund; den Trauben aber hat die ungünstige Witterung und die falte Temperatur geschadet Es bestehen daher Befürchtungen für das Ausreisen und die Qualität, wenn nicht bald dauernd sonniges Wetter eintritt. In der Psalz wird wegen der ,bort harschenden Trockenheit über Mäusesraß geklagt Die Noten .für das ganze Königreich lauten: Winterweizen 179, Sommerweizen 216, Winterspelz 175, Winterroggen 185, Sommerroggen 199, 'Sommergerste 188, Haser 197, Raps 217, Kartoffeln 211, Klee 212, Luzerne 247, Wiesen 118, Tabak 221, Hopsen 193, Wein (aus 18 Bezirkens 359. — Der Saat em st andsbericht für Württemberg meldet über den August: Die häufigen Niederschläge waren sehr 'förderlich für die Futtergewächse, dagegen ist das Erntegeschäft unliebsam gestört und verzögert worden. Auch haben sich die Halmfrüchte vielfach infolge starker Gewitterregen gelagert. Die Ernte «von Winterfrucht, Gerste und Frühhaser ist in den milderen Landes- •gegeitben zum größeren Teil bereite beendet T4e Frucht fft gut ausgereift, die Körner find schwer und vollkommen. Verfchiedeilt- lich wird allerdttrgs berichtet bafc Weizen und Dinkel stark vom Brand befallen fei. Dem Laser sind die Regenfälle sehr zu statten gekommen, doch ist er vielfach stark mit Untraut durchzogem Die Kartoffeln zeigen einen schönen Stand und haben bis jetzt durch regnerische Witterung noch nicht Not gelitten. Auch der Stand des Hopsens ist befriedigend. Der Späthopfen zeigt reichen Blütenansatz, die Pflanzen sind von Ungeziefer frei, sodaß eine gute Ernte in Aussicht steht Rotklee und Wiesen versprechen einen guten zweiten Schnitt. In manchen Gegenden waren die Regenfälle aber noch nicht hinreichend, sodaß dort der Stand der Futtergewächse zum Teil ein geringer ist Die Aussichten auf eine mittlere Obsternte haben sich, wenigstens was die Aepfel betrifft, nicht nur erhallen, sondern sogar etwas gebeffert, während in Birnen nur eine geringe Ernte in Hlussicht steht Der Stand des Weinstocks hat sich abermals gebessert Die Weinberge stehen schön und gesund, nur sind die Trauben an den Nachtrieben in der Entwicklung noch etwas zurück. Vereinzelt tritt die Blatt- fallkrankhett und der falsche Mehtthau auf. Wärme und trockene Witterung wären für die Weiterentwickelung der Trauben dringend erwünscht — Vom Saatenstand um Mttte August im Großh. B a d e n heißt es: Die zweite Ernte ist, was die Winterfrüchte anlangt, in der Hauptsache in gutem Zustande unter Dach gebracht Allerdings wurde die Einscheuerung durch unbeständiges Wetter vielfach verzögert Auch haben schwere, mtt Hagel vermischte Gewitterregen des Juli und in den ersten Tagen des August hier und da der Frucht erheblich geschadet Die Nachrichten über den Sömeretrag lauten vorläufig noch recht verschieden und unbesttmmt Doch scheinen im Alchemeinen die Erwartungen sowohl bezüglich der Korner- ais der Strohernte meist erfüllt und nicht fetten sogar übertroffen worden zu sein. Aus einzelnen Bezirken kommen Klagen über das Vorkommen von Brand, namentlich beim Spelz. Ferner wird mehrfach das Ueberhandnehmen der Feldmäuse gemeldet Sommerfrüchte, die. unter der gleichen Ungunst der Witterung zu leiden hatten, werden bei der feit einigen Tagen herrschenden wärmeren und beständigeren Witterung auch bald volleres zur Abernttmg gelangt fein. Das Gleiche gilt von den Kartoffeln. Den Klee- und i Luzerneseidern, sowie den Wiesen scheinen in vielen Bezirken die Niederschläge der letzten Zeit am meisten zu statten gekommen zu sein, infolgedessen die Aussicht auf einen reichen Oehmdertrag gegeben ist Aus mehreren Bezirken wird das Vorhandensein von Kleewürgern gemeldet, ebenso schädigen die Feldmäuse manchen Orts die Kleeäcker. Der Stand des Tabaks ist sehr verschieden. Sein Wachstum hat fast allenthalben infolge der trüben und meist regnerischen Witterung nur langsame Fortschritte gemacht und ist warmes trockenes Wetter für seine Entwickelung sehr notwendig. Jii einigen Bezirken hat auch der Hagelschlag den Tabakfeldern mehr oder weniger geschadet. Der Hopfen hat gegen den Vormonat abermals eine günstige Beurteilung erfahren. Sein Stand ist etwas über ziemlich gut. Tie Nachrichten über die Reben lauten aus 8 Bezirken von 58 gut Von den übrigen Berichten bezeichnet die eine Hälfte den Stand als mittel, die andere Hälfte als unter mittel, gering und sehr gering. Auch haben Hagelwetter in manchen Gegenden den Reben erheblichen Schaden zugefügt. So kommt es, daß die Ge° famtnote für das Land noch unter die des Vormonats gesunken ist und etwas unter Durchschnitt lautet. Nach der üblichen Stufenfolge berechtigt der Stand der Saaten Mitte August nach den Mitteilungeir des statistischen Landesamtes bei Hafer zu 2,6, Kartoffeln 2,5, Klee 2,9, Luzerne 3,0, Mesen 2,5, Tabak 3,0, Hopfen 2,4, Reben 3,2. — Beurlaubungen von Soldaten zur Ernte. Von verschiedenen kommandierenden Generalen ist dieser Tage an die Truppen die Anweisung ergangen, daß wegen der sehr un - günstigen Witterungsverhältnisse dieses Jahres den Gesuchen der Landwirte um Gestellung von Soldaten zu Erntezwecken in weitestem Maße entgegenzukommen sei. Winnipeg (Kanada), 24.Aug. Stach Berichten, die hier von 60 Ortschaften Manitobas und den nordwestlich gelegenen Gebieten eingegangen sind, ist das Wetter bei der Weizenernte durchweg fehr gut Es scheint, daß die Schätzung, die Ernte werde einen Ertrag von 60 Millionen Bushels liefern, sich verwirklichen wird. Infolge dieser Aussichten erhöht sich der Preis für ©rxnd unb Boden. Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft. — Die Gladbacher Rheinischen Baurnwollfpiuneretrn beschlossen, ebenso mie die westsäli s cherr Spinn er vom September ab eine löprozeittige Arbeitse ins chränk un g. — Zur Errichtung von Taukaulageu der Deutsche Amerikanischcu Petroleumgesellfchaft. Die Handelskammer zu Billingen in Baden beschäftigte sich in ihrer letzten Plenarsitzung auch mu dem Vorgehen der deutsch-amerikanHchen Petroleum- Gesell) ch ast bete, den Verkauf von Petroleum ans Straßenwagen und Errichtung von sogen. Tanks. Sie äußerte sich darüber folgeirdermaßen: „Tie Kammer ist überzeugt, daß das Vorgehen der deutsch-amerikanischen Petroleumgesellfchaft eine Monopokb- sierung des Pettoleummarttes bezweckt, die dann zur Folge habe« wird, daß das Publlkum jeden von dieser Gesellschaft gefordertem Preis zahlen muß. In dem Anschluß an diese Gesellschaft sieht dte Kammer aber auch eine unkaufmännijche Entschließung der Petroleumhändler, da ein Kaufmann doch Interesse daran habens muß, sich mehrere Einkaufsquellen zu sichern. Die Kammer be* schloß, bei den anderen badischen Kammern anzufragen, welche, Stellung sie einnehmen, und ob die Großh. Generaldirektton er>i sucht werden soll, die Errichtung sogen. £cmt3 auf den Stattonen zu versagen." — Petroleum-Prodntte-2lkt.-Gcs^ Hamburg. Von dem, Akttenkapttal von 3 Mill. Mk. find nicht weniger als 2650000 Mk direkt an die Interessenten der Shell Transport unb Tvading 6amburger Vertreter der Shell Line, übergegangeu, 50000 9)IL Aktien hat Max Nielafferi in Berlin übernommen, der in Verbindung zu der großen Chinaftrma Arnhold, Larberg u. Co., London und China, steht, von der zwei Chefs im Aufsichtsrat der Shell Transport and, Tradüig Co. sitzen. 328 000 Mk. Aktien find an den Direktor der Berliner Bank, Karl Chrambach, übergegangen. 2OOOO ML. Aktien hat Direktor Janson, 2000 Mk. Direktor Nirrnheim von der Petroleumprodukte-Aktiengesellschaft erworben. Wie gleichzettig bekannt wirb, ist bie Niederlassung der Firma Gehllg, Wachenbettn u. Co. in Bakum nicht an bie neue Gesellschaft übergegangen, denn die Firma bietet die Anlagen, die bei Auslösung der Firma mtt ca. 900 000 Rbl. zu Buch standen, jetzt für 600000 Rbl. zum Verkauf an. Gerichtssaal. — Die Rache des abgewiefeueu Tänzers. In Aerr- Haldensleben gab ein junger Mann auf einem Ball einem Mädchen eine schallende Ohrse ige, well ihm die Schöne einen Tanz abgeschlagen hatte. Die Angeleaenheit tarn oor Gericht, unb hier machte ber Jüngling geltend, es sei „Rechtsfitte", eine Tanzablehnung auf dem Tanzboden durch eine sofortige &>; miderung der Beleidigung in Gestatt eine» Ohrfelge zu rächens Die Richter fchentten ben Beteuerungen bes jungen Mannes jedoch kernen ©landen und verurteilten ben rechtskundigen Tänzer zu einem Tage Gefängnis. Csibtiiz 10 aff ein Zu haben bei Hofl. J. Koax, Seltersweg No. 25. 8505 Iagdvrrpachtung. Wtoutag den 1. September, mittags 1 Uhr, -wird auf hiesigem Gemeindehaus die an den Staatswald des Gleiberger Forstes (mtt cherüberwechselndem Rotwild-- jstand) angrenzende ganze hiesige Gemeindejagd auf sechs Jahre neu verpachtet. Keine Wilddieb ereil Entfernung des Jagd- -gebietes von Bahnhof Bieber der Strecke Gießen-Bieber nur -eine Stunde. 5566 Crumbach bei Gießen, den 2. August 1902. I. V.: Schöffe Weber. Grummetgras- Versteigerung. Das diesjährige G rammet - igras von ben Domanialwiesen wird Dienstag den 2. Sep- -tember versteigert unb zwar: 1) Nachmittags h,2 Uhr bei Herrn Wirt Schultheis in Lumda von 15 ha Wiesen der -Gemarkung en Atzenhain u. Lumda; 2) Nachmittags a/45 Uhr bei ,H«wn Wirch Heinrich ScheppV. sm Saasen von 29,24 ha Wiesen in ben Gemarkungen Göbelnrob, Harbach, Lmdenstruth, Queckborn und Saasen. Die betreffenden Wiesenwärter .-und Forstwarte find beauftragt, auf Verlangen bie Graslose vorher vorzuzeigen. Grünberg, ben 19. August 1902. Großh. Oberförsterei Grünberg. Schober. 5932 Versteigerung. ä Oß 02 V Dienstag den 26. August, nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Steustadt 55 ba- chier gegen Barzahlung: 1 vollstänbiges Bett, 1 desgl. Kinderbett (beide gut erhalten), 6 Damast-Tischtücher, 1 Porttöre von grünem Stoff mit Zubehör, 1 emailliertes Waschservice, 1 Kleibers chrank, 1 Waschkommode unb 2 Bilder. 3>ie Kcrsteigerung findet öe- fiimmt statt. 59olj Born, Gerichtsvollzicher. E V, Kr. Kesstsche Lattdes-Lotterie. c a © Setpwg VI. 23. M1802. 4. S s A frei *• »2 fr* •B fr. B A V V ts B ei fl A Q X 4. u f* c A 0 CCS fa G m kS K 6 12 70 «8 5 2S 55 Alle 4kmmueo^Lebe»4oekchenuichts banertt «tt^WWark gezogen. (Ohne Gewährt R0001 18 583 823 38 73 709 12 44 Ä 82 88 R S5372 1040 42 5152 122 24 25 56 96 202 [2000] 10 16 4046 57 b8 D3 40 94 M4 47 60 88 92 503 75 83 97 [400] 612 L 27 A W 42 5^67®^ 81 62 813(10001 31 939 52 77 2039 [400] 65 81 «L 133 76 95 ^5-39 to 67 71 95 [1000] 99 308 40014001 47 85 [1000] S02W ^,^16Z 81 85 90 707 [400] 18 55 64 74 809 22 52 903^7 S5W78 3015 21 28 45 [400] 64 66 IH 38 57 94 334 86 [4001 97 432 65 73 541 621 59 61 83 85 772 Z 23 [400] 27 41 [30001 4021 VA 5 24 [400] 43 » 235 57 69 83 94 346 78 89 406 [4001 19 50 540 63 90 634 43 *06-37 ^-56 59 [1000] 70 82 95 847 59 88 925 [4001 52 72 77 96 [400] 5004 33 39 63 65 [1000] 77 Ä 88 90 152 402^71 gOO] 504 32 35 41 69 [400] 601 4 35 78 [1000] 701 D 66 g2 71 84 X7 74 90 6004 16 21 59 98 120 57 58 (30001 82 84 261 81 E 36 63 [4001 86 [400] 503 23 36 70 [400] 73 ^[1000] 19A 11[400] 33 43 87 88 92 825 [50£Öj 96 901 7 31 34 48 58 74 87 [400] 61 [3000] 97 131 64 91 [1000] 94 210 45 50 53 92 [4OO] 79 [1000] 402 509 52 86 614 42 85 89 746 51 61 [400] 807 906 ^39 96 99 8020 22 121 48 58 77 210 30 [400] 315 93 442 45 [400 67 72 81 84 [400] 88 506 26(400] 27 [400] 38 713 H 34 43 (400J 52 [400] 78 79 864 81 901 11 18 9052 tö OT 180 214 (4001 **£ §* <^ 411 [400] 62 501 [400] 80 "93 679 89 715 1&22 812 41-908-53 64 10023 81 R 165 [4001 70 97 WO 31861 12 [lM0] 2^26^-400] 53 [1000] 83 520 23 45 75 (10001 611 38 81 83 722 24 41 43 73 ^6 g 905 14 21 23 26 [1000] 50 [2000] 56 [2000] 72 1KMÄ- 27 33*> ™ 214 45 57 84 [20001 321 88 93 416 27 59 64 67 72 »17 36 (4001 « 81 [WOO] 630 [400] 40 707 39 45 90 93 94 808 84 902 7 8 15 ^114 27 [2000] 77 227 38 82 86 93 337 422 47 79 84 86 f41U 18^ & 61 94 99 607 19 96 710 22 [1000] 45 62 65 82 8o 826 56 59 K.N3 W (40^ 13031 41 52 59 63 92 [463] 97 103 58 67 83 A9 2o33 67 502 39 52 78 93 605 31 42 58 62 755 94 818 [400] 31 47 * 900 46 60 87 14021 110 12 99 260 310 11 55 99 421 44 [400J 49 oö [2000] 72 99 519 23 43 71 80 94 604 17 [lOOO] 43 [400] 62 69 80 743-82 96 832 34 [iOOO] 36 40 fK)OO] 64 85 92 933 75 89 90 rwnra 15051 52 74 76 124 52 [1000] 233 94 311 16 27 4MJ [400] 82 524 57 611 21 80 84 720 [4001 71 87 92 M W 4-> Ww 99 [40^ Sw[400] 47 81 84 85 16008 37 59 i^] 1A 42 [400] 91 M41 4^ 71 353 62 401 50 70 95 531 62 [400] 622 [400]^ 717 A ^(WOO] 800 18 30 34 [iOOO] 52 94 913 M 62 67 [1000] 1^032 48 71 92 111 65 67 207 31 57 [400] 78 80 86 312 [4001 68 87 *36 o4 94 502 28 34 [400] 63 [IOOO] 646 [400] 58 90 768 84 ^7 [400] M50W I 123 35 216 [400] 24 318 51 409 55 stOOO] 68 D ^[400] ’n 93 55 57 [400] 61 81 [400] 605 36 44 o9 68 ZO 80^ 61 HOO 75 19012 88 92 107 21 36 38 40 73 202 « 28 69 90 300[^^ kf°qj 63 428 [IOOO] 50 501 40 45 53 78 [400] 616 29 39 59 31 75 99 730 820 40 98 [400] 903 7 53 56 [400] 62 20019 To 88 100 28 34 [400] 37 43 66 200 1 6^® » 28(1000] 36 43 78 8311090] 92 410 18 47[E] S2 5Q^WW^60 82 7^ 45 69 71 96 809 73 934 56 21 (2000] 75 [ 1009 77 [3000] 79 [400] 88 90 210 35 41 49 62^304-a 67 [40^n[«)00j 32 97 423 33 35 52 [2000] 62 [400] 86512 15 A 67 77 ^7 [UKW] 705 16[400] 20 [1000] 30 1400 ] 46 50 829 907 M[400] 34 34 220)2 48 66 72 104172436 2005Lfö 33069 TägOOT] 77« ^^6875(40^ 78 508 28 37 66 [400] 87 602 59 89 723 36 49 63 73$® 914 23069 96 179 223 24 [400] 79 300 46 l4329 4891. 416 30 72 507 31 42 [400] 50 64 617 75 [400] 793 [400] 82» [400J 69 74 [KMMH 94 900 59 [400] 95 41079 85 92 169 83 87 215 58 697? 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Spemann, Platen, Naturhetlverfahren, diverse klassische Literatur- u. sonstige Werke, Zeitschriften und »u ltunst- und Vauschlosserei... Ludwigrplatz Carl 5tohr 1. Ludwigrplatz DeuesSauerkraut Neue Kartoffeln Neue Salzgurken Neue Essiggurken frisch eingetroffen bei A. & 6. Wallenfels Markt 21. (5908) Telephon 46. Sägemehl in Waggonladungen geben ab Gebrüder Wallach iu Alsseld. 5904 Komplettes Lager in Metall- und Transpott-, sowie Verbrennungs-Särgen, llebernahme von Leichenttanrporten ebenso Erledigung aller für eine Verbrennung notwendigen Besorgungen. Gasherde und Petroleumherde neuester Konstruktion und äusserst sparsamen Brand. 4628 Formaldehyd- Desinfektion FMalindesiiisektionslninpe und hierzu notwendige Iormalm-^astissen zu haben in der 5850 Adler-Drogerie SclterSweg 39. Ctto Schaaf. Montag, Mittwoch unb Freitag von vormittags 9 Uhr an be» Hosbäcker Noll Mäusburg. 4960 Jmithtllmdien Dienstag, Donnerstag unb Samstag, 5017 von vormittags ' ,9 Uhr an bei B. Schomber, WoUtborffrage. Prima Kognak 1 Spezialmarke, gararuiert, ftanz. Verschnitt, ärztlich empfohlen, per Literflasche 2 Mk., ist der vreis- werteste und beliebt wegen seines vorzüglichen Geschmackes. Ferner gelten meine französischen Kognaks unter Oriainalverschluß als die besten, welche ber Markt bringt. E. Dort, Wallthorstr. 45. Mittwoch den 3. Sep-1 tember, nachmittags 4 Uhr, soll in der Rücker'schen Wirtschaft die hiesige Hemeinde-Iekd- und Waldjagd auf 9 Jahre verpachtet werden. Kirchvers, 22. August 1902. Der Bürgermeister: Schlag. 5931 Abbruchs- Versteigerung Dienstag den 26. August, vormittags 11 Uhr, bestehend in Brennholz, Fenstern, Dachfenstern, Thüren, zweiflügel. Gllrsthüre mit Oberlicht, vollständigem Hott-Pumpenslock mit Schwengel, Bleirohr, 2 eisernen Böcken mit Reißbrett, für Schlosser geeignet, siegeln, 1 amerik. Füllofen und -treppen. 5944 Helfcubciu, Schottstrabe 19. Bekanntmachung, betr.: Arbeitsoermittelung für Reservaten. Indem wir die Arbeitgeber Gießens und der Umgegend darauf Hinweisen, daß wir mit dem Kommando des hiesigen Jn- santerie-Regiments wegen Vermittelmtg von Arbeit für die am 22. September d. I. zur (Sntlaffung kommenden Mannschaften in Verbindung getreten sind, fordern rotr alle Interessenten hiermit auf, Gesuche nm Zuweisung von Arbeitern aller Art vor dem genannten Lage an die unterzeichnete Nachweisstelle einzureichen. Die Gilttgkeitsdauer der Gesuche erlischt am 30. September d. Js. ( FniAndernngen Iflr Gas- oder elektristhes Lieht 4- Beparaiuren and InlpoliertD aller Lampen • in eigener Werkstätte. in tadelloser Ausführung. C Extra• Anfertigungen ron Beleuchtungskörpern zu jeder Einrichtung passend. Original - Kelch’s - Dampf- Waschmaschine. D. R. 6. M 91676. Erspart 75% an Material und Zeit. Auf jedem Küchenherd, in der Waschküche unb im Freien zu verwenben. Kinderleicht zu handhaben. Absolute Schonung der Wäsche. 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I. bei Großh. Bürgermeisterer Gießen schriftlich ober zu Protokoll anzumelden unb ihre Qualifikation zum Bezüge der Unterstützung näher zu begründen und zu belegen. Patent- GaitaMer mit Holzverschluss naturell und gefärbt, in verschiedenen Gängen, bester Ersatz für Strohfcile nnd im Gebrauch wesentlich billiger als drese, empfiehlt billig 5404 M. Rosenthal Liebigstrasse 13. Telephon Nr. 218. Schneiderin, längere Jahre m 7^ Frankfurt thätig, empfiehtt sich. Souneustraße 3, pari. | Fritz EccaHus, Giessen > Markt 7. Wilhelm Orbig Nachfolger. Markt 7. | Petroleum-, Gas- und elektrische Beleuchtungskörper in grösster Auswahl, jeder Preislage und Geschmacksrichtung.