Freitag ÄS. April 190» 1558. Jahrgang Erstes Blatt. Bou, Burrnkrieg. Aus Balm oral (Südafrika) liegt vorn 23. d. M. folgende Meldung des yReuterschen Bureaus vor: Reitz und Jakobs, welche Lukas Meyer nach dem Silberminen- Veld begleitet hatten, wo derselbe am Samstag mit den dort stehenden Buren Zusammentreffen wollte, kehrten gestern nach Balmoral zurück und reisten sofort nach Pietersburg weiter, um mit dem Burenführer Beyers dort zusammcnzutreffen. Wie aus Newyork telegraphiert wird, soll der zweite Secretär des Präsidenten Krüger, Leutnant Haberer, an den Burenoertreter in Amerika, General Peterson, einen Brief gerichtet haben, in dem er ihm mitteilt, es werde beabsichtigt, eine neue Burenrepublik auf dem Gebiet von Langenburg, zwischen Deutsch-Südwest-Afrika und Portugiesisch- Ausland. Stockholm, 24. April. Aus Helsings ors wird gemeldet: Hier sind aus Vilmanstrand und Viborg zwei Bataillone eingetroffen. Tie Stadt ist ruhig. Die Erbitterung über die Rekrutenmusterung ist groß. Tie Ge- tellungspflichtigen erscheinen in keiner Gemeinde vollzählig, in vielen Gemeinden erscheint überhaupt kein Gele l lu n g s p f l ich t i g e r. In einer Gemeinde erschienen amtliche GestellungspWichtigen, um gegen die Musterung Einspruch zu erheben, worauf alle das Lokal wieder verließen. Kopenhagen, 24. April. Der Landsthing nahm heute in zweiter Beratung mit 32 Stimmen bei 28 Stimmenthaltungen den Vorschlag der Majorität, betr. die westindischen Inseln, an. Tie Angelegenheit geht jetzt zum Folkething zurück. London, 24. April. „Daily Chronicle" will aus Rom erfahren haben, Italien habe die Erneuerung des. Dreibundes noch nicht unterzeichnet und verlange Zusicherungen bezüglich des kommerziellen Arrangements, auch wünsche es Auslassung des gegen Frankreich gerichteten Paragraphen. (Englischen Meldungen sind bekanntlich selten zu trauen. T. Red. d. „Gieß. Anz.") Haag, 24. April. Das heute mittag ausgegebene Bulletin besagt: Die Königin hatte eine ruhige Nacht. Die Schwankungen der Körper-Temperatur geben keinen Anlaß zu Besorgnissen. Die Nahrungs-Ausnahme ist fortgesetzt befriedigend. Madrid, 24. April. Gestern wurde vor dem Königsschloß ein verdächtige s Individuum verhaftet. Bei seinem Verhör gab er an, Pierre Saury zu heißen. Er will Franzose und vor drei Tagen in Madrid angekommen sein. Er hatte keine Papiere bei sich und verweigerte jede Auskunft. Wien, 24. April. Abgeordnetenhaus. Menger empfiehlt der Regierung, die Hebung der Spiritus- Industrie durch Gewährung von Prämien für Spirituosen, weiche nicht Trinkzwecken dienen, nach dem Muster Preußens. — Der Einlauf des Abgeordnetenhauses enthält eine Ritualmord-Znterpellation des Alldeutschen Stein. Ein Dienstmädchen bei dem Südfruchthändler Adler in Jägerndorf soll laut Konstatierung der Gerichtskommission an den Fußsohlen Schnittwunden aufweisen, was von der Bevölkerung als „r i t u e l l e B l u t a b z a p f u n g" angesehen wird. — Die Alldeutschen Kittel, Kliemann und Kutscher interpellieren wegen Schädigung der Landwirtschaft durch die Zucker- und Rübenkartelle. Sofia, 24. April. Dem Ministerpräsidenten Dnew ist es in Petersburg gelungen, ohne Verpfändung des Tabakmonopols mit den dort anwesenden Vertretern der Pariser Banken eine Anleihe von 100 Millionen Francs abzuschließen. Tie russische Reichsbank wird 10 Millionen als Kommanditär des Syndikats übernehmen. Die Verträge, deren Bedingungen Danew demnächst selbst in Paris vereinbaren wird, werden der So- branje noch in dieser Session zugehen. Konstantinopel, 24. April. Tie Pforte beschloß, in Tripolis und Bengasi mehrere Hafenpräfekturen mit Garnisonen zu cwrichten, und die weiteren Befestigungen unverweilt durchzuführen. Volltische Tagesschau. Eine Rnudfrage. An maßgebender Stelle soll nach Berliner Blättermeldungen die Absicht bestehen, mit den deutschen Interessenten bezüglich etwaiger.Wünsche und Anregungen für die neu aufzustellenden Handels-Verträge Rundfragen zu veranstalten. Sobald die Vorarbeiten für die einzelnen Verträge so weit gediehen sein werden, werde sich über den Umfang und das Maß der erreichbaren Zugeständnisse ein sicheres Urteil abg den lassen. Nr. 96 Urschet«« tSgktch außer Sormtags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessische« Landwirt die Siebener SamUltn» blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck il Verlag der Brühl'schm Un werst-Buch- uStein- druckerei (Pietsch Lrbenl Redaktion, Erpeditton und Druckerei: Schulstraße 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Siebe«. F^rnsprkchanschluß Nr. 5L GietzenerAnzeiger ** General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Also die Interessenten an den Handelsverträgen sollen nochmals Gelegenhett erhalten, ihre Wünsche und Anregungen zu äußern. Es bleibt freilich abzuwarten, ob die Mitteilung amtliche oder halbamtliche Bestätigung findet. Zweckmäßig, ja geradezu geboten wäre eine solche erneute Befragung, denn die Grundlage für die neuen Handelsverträge, der Zolltarifentwurf, hat sich durch die Kommissionsbeschlüsse des Reichstags völlig verändert. Ebenso gründlich wird die Mehrheit mit den Jndustriezöllen ver- ahren; auch da „bleibt kein Stein auf dem andern". Min- restens diejenigen Jndnstriezölle, die für die Landwirt- chaft Interesse haben, werden von den Agrariern herabgesetzt werden. Kurzum, der ursprüngliche Regierungsentwurf wird schließlich, von Verbesserungen oder Verböserungen übersät, nicht wiederzuerkennen sein. Da ist es nur billig, daß die Interessenten zu der neuen Sach- age sich äußern. Der richtige Zeitpunkt hierfür ist nach Abschluß der zweiten Lesung des Zolltarifs im Reichstagsplenum. Dann erst, nach den entscheidenden Abstimmungen und nach den Erklärungen der Regierung, ob und wieweit sie den Beschlüssen beitreten will, läßt sich das Tableau Überblicken. Vorher wird auch die Regierung garnicht in der Lage sein, mit den auswärtigen Staaten Handelsvertragsverhandlungen zu führen, weil eben alles von der Verständigung mit dem Reichstag abhängt. Schwiegersohn Kaiser Wilhelms des Großen auch heute noch in ihren Reihen zu sehen, und mit dem treuen badischen und dem ganzen deutschen Volke wird auch sie ihm an seinem Ehrentage ehrfurchtsvolle Glückwünsche barbringen, und Gott bitten, daß er uns Allen den durchlauchtigsten Fürsten noch lange in Kraft und Frische erhalten möge." Der Großherzog versetzte den Vizepräsidenten der ersten Kammer Frhrn. Franz v. Bo dm an (Zentrum) in den Graf en st and. Geheimrat Dr. Schenkel wurde zum Minister ernannt. Den Oberbürgermeistern Gönner, Minterer, Wilckens, Weber, Habermehl, Beck und Schnetzler wurde die goldene Amtskette verliehen. Die technische Hochschule erhielt den Namen Fried er ician a. Ten ordentlichen Professoren der Universitäten Heidelberg und Freiburg wurde Amts tracht verliehen. Erzbischof N ö r b e r erhielt die goldene Kette zum Großkreuz des Zähringer Ordens. Eine Amnestie für eine größere Zahl zu Freiheitsstrafen verurteilter Personen, durch vollständigen oder teilweisen Strafnachlaß, tells auch vorläufige Entlassung auf Mohlverhalten, ist gewährt. Unter den Begnadigten befinden sich zwei wegen Mords zum Tode verurteilte. Außerdem hat das Justizministerium eine Reihe Gnadenakte verfügt. haben müsse. Diese Forderung wurde vom Ministeriak- lirektor Althoff auf das entschiedenste bekämpft. Ter genannte Regrerungsvertreter wies darauf hin, daß bedeutende Recktslehrer die Assessoren.prüfung nicht bestanden Ijaben, und hob hervor, daß eine solche Bestimmung einen Eingriff in das Vorschlagsrecht der Fakultäten bedeuten würde. — Die Budget-Kommission des Reichstags trat heute in die Verhandlung über das Gesetz beireffend den Servistarif ein. Es fand lediglich eine General-Dis- lufsion statt. Die Kommission war in ihrer großen ^Aehr- heit grundsätzlich der Meinung, daß in Zukunft eine Trennung der Bestimmungen über den Servis- und den Wohnungsgeld-Zuschuß zu erfolgen habe, wie es der Reichstag bereits im Jahre 1897 durch eine Resolution vorgeschlagenj jätte. Tie Kommission gelangte heute noch zu keinem Beschluß, wird vielmehr ihre Arbeiten morgen fort setzen. Voraussichtlich wird ein Antrag Speck (Zentrum? zur Annahme gelangen, wodurch bie ganze Frage auf zwei Jal-re vertagt wirb. Karlsruhe, 24. April. In ber Zweiten Kammer erklärte ber Finanzminister, bie Lage der Staa ts Jinan j en sei so ungünstig unb der Fehlbetrag so angewachsen, daß die für 1904 in Aussicht gestellte Revision ber Beamtengehälter bestenfalls im Jahre 1906 erfolgen könne. Ganswindt. Man schreibt uns aus Berlin, 24. April: Tie Haftentlassung des Erfinders Ganswindt ist trotz des Angebots einer hohen Kaution seiner Gläubigen (und Gläubiger) von dem Berliner Gericht abgelehnt worden. Tas Gericht wird im Besitz eines umfangreichen Materials ein zur Unterstützung ber Annahme, daß dieser Herr mit >em ominösen Namen es mehr auf das „Glücklichsein", als auf das Glücklichmachen seiner Verehrer und Geldleiher abgesehen habe. Zu verwundern ist, daß nicht schon früher amtliche Ermittelungen angeftellt wurden, was es mit diesen angeblich weltbewegenden Flugschiffplänen auf sich hatte, denen gar viele ein unerschütterliches Vertrauen entgegenbrachten. Nachträglich, nachdem der letzte Fischzug geglückt war, erfolgte eine ganze Anzahl von „Enthüllungen". Man hatte „in eingeweihten Kreisen" längst gewußt, wie die Tinge lagen; die Behörde hatte „seit Wochen das Treiben des Erfinders beobachtet"; das preußische Kriegsministerium die aus Patriotismus so bescheiden bemessene Forderung von zwanzig Millionen für den Segler der Lüfte mit feinem Sarkasmus abgelehnt usw. Es fragt sich, ob eventuell die Mitglieder des Ganswindt Komitees, das der Erfinder in seinen Aufrufen in den Vordergrund stellte, mithaftbar für die finanzielle Benachteiligung gemacht werden können? Tenn die Komiteeangehörigen, angesehene Mnner, mußten doch von der Sache etwas verstehen. Mancher hat vielleicht auf diesen Kredit hin sein Geld hergegeben, zur einstigen dreifachen Ernte. Doch das Komitee braucht sich kaum zu beunruhigen: die Jünger Ganswindts schwören auf den Meiner. Das ist wirklich alles Mögliche in unserer skeptischen Zeit. Vez«g»pretAr rnonatlick 7b Ps., vierteljährlich Mk. 5L2O; durch Aohole- u. Zweigstelle«' monatlich 6o Pf.; durch diePost Mk.2.— otetiel* jährt. ausfchl. Bestellg., Annahme von Anzeige« für bte Tagesnummer biß vormittags 10 Uhr. ßeilcnpreiß: lokal 12 auSwärtS 20 Pfg. Verantwortlich: für den polit il allgem. feil: P. Wittko- für .Stadt und £antr und ,GerichtSjaal*:R.Ditt» mann; für den Anzeigenteil: Hans Beck. Aas NegieruogsjuLiläum des Kroßherzogs von Aadeu. Karlsruhe, 24. April. Heute sind 50 Jahre feit dem Regierungsantritt des Großherzogs Friedrich verflossen. Da heute gleichzeitig der Todestag des Großherzogs Leopold ist, beginnen auf Anordnung des Großherzogs die Jubiläumsfestlichkeiten erst morgen. Die Stadt Karlsruhe ist überaus reich geschmückt. Fahnen, Guirlanden und Embleme be- füiben sich an allen Häusern, alle Schaufenster sind dekoriert, die Hauptstrachn mit Flaggenmasten besetzt. An den Strahengängen sind Triumphbogen errichtet. Die Landesfarben gelb-rot herrschen überall vor. Außerordentlich glänzend ist der Markt geschmückt, wo insbesondere eine Fülle blühender Gewächse das Auge erfreut. Der Fremdenzusluß ist stark. Der Erbgroßherzoa mit Gemahlin, die Kronprinzessin von Schweden und Norwegen unb Prinz Gustav von Schweben sinb bereits eingetroffen. Zahlreiche weitere Fürstlichkeiten werben erwartet. Das Wetter ist prachtvoll. Reichskanzler Gras Bülow wirb morgen als Führer einer Deputation bes Bundesrats bem Großherzog eine Huldigung barbringen. Am Schluß ber heutigen Sitzung der 2. Kammer gedachte Präsident Goenner des Regierungs-Jubiläums und pries ihn als milden unb weisen Herrscher bes Lanbes, als mächtigen Förberer ber Einigkeit, Macht und Größe des deutschen Vaterlandes. Die Kammer stimmte begeistert iu das dreifache Hoch des Großherzogs ein. Das ,^preuß. „Armeeverordnungvblatt" veröffentlicht eine Kabinettsordre, wonach anläßlich des 50 jährigen Regierungsjubiläums das Infanterie-Regiment „Markgraf Ludwig Wilhelm" Nr. 111 fortan auf Epauletten, Achselstücken und Schulterklappen den Namenszug des genannten Markgrafen trägt. Das preuß „Militär-Wochenblatt" würdigt die militärischen Verdienste des Großherzogs in nachstehendem Artikel: „Am 24. b- M. feiert Se. Königliche Hoheit ber Großh. von Baben sein 50 jähriges Regierungsjubiläum- Wenngleich es sich bei biesem Feste, an dem bas ba- bische Volk aus tiefster Seele teilnimmt, nicht um ein eigentlich militärisches Ereignis hanbelt, so sinb boch nicht nur die Truppenteile des 14. Armeekorps, sondern es ist auch das gesamte deutsche Heer zu eng mit ber ehrwürbigen Persönlichkeit bes greifen Fürsten verknüpft, als baß nicht auch wir dieses "Tages gebenten sollten. In ernster Zeit hat ber Großherzog bie Zügel der Regierung ergriffen, und ist seiner kurz vorher reorganisierten Truppe ein gnädiger unb wohlwollender Kriegsherr gewesen, bis er als einer der Ersten die Zett für gekommen erachtete, in Liebe zum großen deutschen Vaterlande diese Sonderstellung einem höheren Zwecke zu opfern, sein Kontingent einzugliedern in den Verband der preußischen Armee. Als General-Inspektor der fünften Armee-Inspektion hat er sich dann selbst in den aktiven Dienst des Heeres gestellt, und wer seinen Besichtigungen beizuwohnen das Glück hat, der weiß, daß es sich für den Großherzog und für die Truppe hierbei wahrlich nicht nur um eine Formsache handelt, ber betounbert ben erlauchten Herrn, der trotz vorgeschrittenen Alters es gar ernst mit seinen militärischen Pflichten nimmt, unb durch seine wahrhaft fürstliche unb ritterliche Persönlich kett begeisternd auf Offiziere unb Solbaten einwirkt. Was der Großherzog seinem Lande nun ein halbes Jahrhundert lang, dem Kaiser und dem Reiche seit ihrem Bestehen gewesen ist, das äu schildern und zu würdigen ist hier freilich nicht oer Ort. Die Armee aber ist stolz daraus, den geliebten Deutsches Deich. Be r l i n, 24. April. Ter K a i s e r ist in P r i m k e n a u heute früh 3' Uhr zur Birkhahnbalz in das Jagdrevier Adelaiden au gegangen. Um halb 9 Uhr erfolgte die Rückkehr von der Jagd. — Tas Testament desFürsten von Reußä. L. ist schon am Montag eröffnet worden. Bisher verlautet daraus nur, daß sich der Verstorbene eine Landestrauer ausdrücklich ve rbeten hat. Tas preuß „Armeeverord- nungsblatt" veröffentlicht eine Kabinettsordre, nach der die Offiziere des Regimentsstabes und des zweiten Bataillons des Infanterie-Reg. Nr. 96, dessen Ches der verstorbene Fürst von Reuß ä. L. war, drei Tage Trauer anzulegen haben, und an der Beisetzung eine Abordnung des Bataillons teilnehmen soll. — Das Blatt veröffentlicht ferner eine Kabinettsordre vom 14. d. Mts., nach der die beiden Garde-Jnfanterie-Tivisionen fortan die Bezeichnungen erste und zweite Garde-Division führen. — Mit dem verstorbenen Für st en von Reuß ä. L., dessen Stamm mit ihm erlischt, ist auch jetzt der letzt« Sprosse der einstigen Landgrafen von Hessen- Homburg dahingegangen, da die Mutter des Fürsten eine Homburger Prinzessin und Tochter des Landgrafen Gustav war, der 1850 starb. Er war der jüngste von sechs Brüdern, die sämtlich zur Regierung kamen und ohne Nachkommen starben . Landgraf Gustav hatte zwei Töchter unb einen Sohn, ber, als er bie Universität Bonn besuchte, beim Baden ertrank: unb bie Tochter wurde Fürstin von Reuß — Unter bem Vorsitz von Staatssekretär Krätke hat heute vormittag um halb 10 Uhr eine Konferenz von höheren Postbeamten im Reichspostamt begonnen. En nahmen bar an teil: Unterftaatsfefretär Sybow, die Direktoren Gieseke, Presset unb Wittko, sowie sämtliche Dortragenben Räte bes Reichs-Postamtes, ferner zahlreiche Ober-Postbirektoren. Zur Beratung steht eine Reihe von Fragen bes Betriebs- unb Verwaltungsdienstes. Es i’t ferner beabsichtigt, ben Herren aus bem Reiche die neuen Einrichtungen auf bem (Gebiete ber Poft, der Telegraphie und bes Fernsprechwesens, bie z,Z. in Berlin erprobt werden, vorzuführen. — In ber Kommission des preuß Abgeordnetenhauses, die sich mtt der Vorberatung des Gesetzentwurfs über die Vorbildung »der Juristen beschäftigt, wurde von einem konservativen Abgeordneten die Forderung ausgesprochen, daß jeder ordentliche juristische Professor an einer Universität die Assessorenprüfung bestanden Mk. 40 000 iLtrteljr Mk. 10000*39 000 77ste Loos Liste , mehr als das doppelte des Loospreises 39ste Loos 27ste , fvcmtfdje Komponist M. Eapllouch hat ein Liebeslied von dem trefft ich en rheinischen Poeten Professor August Ammann geschmackvoll m Musik gesetzt. Dieses Lied ist im Verlage von Raab u. Plothow in Berlin erschienen. (Preis 1 M.) Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. . — 3 /;proz. Badische Staatsanleihe. Die Subftriplioii ist morde U°U lleber5cid)lum9 sofort nach Eröffnung geschlossen — DiSkonto-tztesellschaft, Berlin. Die neuen 20 Mill. Mk Aktien, buvd) deren Ausgabe das Aktienkapital auf 150 Mill. Mk. Aus Htadt und Land. Gießen, den 25. April 1902. tion schreibt uns: Gegenüber den Losvfferten ungarischer Kollekteure, die durch die Post fast allen Einwohnern übermittelt werden, mag darauf hingewiesen werden, daß bessere Gewinnaussichten von der Ungarischen Lotterie als von der Hessischen Landeslotterie keineswegs geboten werden. Denn, wie die Berechnung auf Grund der beiderseitigen Pläne er- giebt, können entfallen Gewinne ** Versendung von Paketen während der P fing st zeit. Wir machen darauf aufmerksam, daß die Vereinigung mehrerer Pakete zu einer Post- p a k e t a d r e s s e für die Zeit vom 11. bis einschl. 18. Mai im inneren deutschen Verkehre nicht gestattet ist. ** Landeslotterie. Die Gr. Landeslotterie-Direk- Westafrika zu errichten. Man braucht nicht alles zu glauben, Abgeordneten zu wählen hat. Die Schwierigkeiten einer I Tie zu diesem Zweck seitens des TheaLervereinsvorstandies was aus Amerika uns sensationell aufgetischt wird. Je pi- ' cw-r-' * ' 1 ~ ' 1" " 1 ~ " kanter die Speisen, desto unverdaulicher! Die am Donnerstag in London veröffenllichte Verlustliste meldet, daß am 7. April bei Fraserburg ein Engländer solchen Wahl verkannte der Referent nicht und hob die- ein geleiteten Verhandlungen haben leider nicht zu dem er- felben hervor, glaubte aber empfehlen zu sollen, es vor- wünschten Ziel geführt, da nach eben eingelaufenem läufig bei diesem W chlverfcchren zu lassen, der Landwirt- Schreiben der Stuttgarter Intendanz das Frankfurter schaftskammer^ aber oas Recht zu sichern, das Wahlver- Opernhaus nun auch noch ein zweites Gastspiel, am 30. Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Nachbarstaaten. --«ab«e„-I begriffen/ Die Zahl der neu Ertränken mi Buchramwecher' das Leben genommen. die Höhere Mädchenschule sind^ insgesamt 49 Sc^iUerinrmn Kunst und Wissenschaft. erngetreten, davon sind 41 evangelisch, 5 katholisch, Z israe- Neue Mujikatien. Bon Franz Hugo Vleumeifier, Kapell- U"sch; 43 stammen aus Gießen, 5 aus dem übrigen Hessen, Eister am Stadttheater zu Rostock, liegen uns einige Liedkompo- 1 aus dem Reich. (Im ersten Schuljahre betrugen i)ie [ll0.ncn ^or, die wir gern zu den interessanteren neuen Er- entsprechenden Zahlen: Insgesamt 31; davon 26 evangelisch dieser LttterMurgatttmg zählen. Gme flüssige Melodien, 3 katholisch, 2 israelitisch; alle aus Gießen., — In die Er-1?fn Ebenen Textvorlagen innig anschmiegen und geweiterte Mädchenschule wurden neu ausgenommen zusammen mckn bie. nöst,g-6 Wirkung 50; davon sind 40 evanaelisch 6 tätbolisch 4 -^6^° 6^ laßt, sind Hauptvorzuge, die wir die en Liedern Ai UV tuun-gtiiitg, ü laujuiijo), 4 israelitisch; nachruhmen, nur er chemt es uns fraulich ob sie bei der nicht den? Rellch" ®ie|en' “uf§. bem anb e,ren Hessen, 2 aus leichten Begleitung in Dllettantenkrelsen auf großen Absatz rechnen dem Reich. (Im ersten Schuljahre wurden ausgenommen sonnen. Die Lieder, „Ter Spielmann", „O du, vor dem die insgesamt 29, darunter 23 evangelisch, 3 katholisch, 3 israe- Stürme schweigen" und „Mondnacht", sind von dem ftomponiften ""sch; alle aus Gießen. direkt zu beziehen. — Der seit Jahren in Deutschland lebende ** Die vollständige Oper — Solisten, Chor unb fuQnt,rhp K^nnnttt w — ----- Orchester — des bekanntlich in diesem Mnter abgebrannten Stuttgarter H o f t h e a t e r s unternimmt im Mai eine Gastspielreise, die in Karlsruhe anfängt und über Mamn- heim, Darmstadt, Frankfurt und Hannover nach Berlin führt. Für das Gastspiel in Frankfurt war der 29. Mai in Aussicht genommen, das in Hannover soll am ,1. Juni beginnen. Ta auf der Reise von Frankfurt nach Hannover Gießen berührt wird, so lag es nahe, auch uns in Gießen den außergewöhnlichen Genuß eines Gesamtgastspiels zu verschaffen. Neben der Landwirtschaftskammer sollen die landwirtschaftlichen Vereine, Provinzialvereine und Bezirksvereine fortbestehen als die geeignetsten Organe der Landwirtschasts- kammer. Diese Vereine werden in der Folge in der Lage fein, die Mitgliederbeiträge so erheblich her- erfahrt e^en' ba& bie Mitgliederzahl eine Abnahme nicht r. benJ Gesetzentwurf hob der Referent die kritifch- sten Punkte heraus. Die Wahlen zur Landwirtschafts- lammer ^sollen danach direkre fein. Jeder Kreis soll w zwei teilen je euren Wahsort bestimmen, der je einen vinzialvereinen und dem Landwirtschaftsrat wurde die Frage ,,, ^?,^f^^^ordnmrg ^.ledigte sich nun glatt, nachdem Stellung ^r Prämien rn der seit jener Zeit wiederholt behandelt. Die Reaieruna leate I cn1 b^> uachtragliche Bewilligung eines größeren I ^11?1^^.! , Landeslotterie gestalten sich die Gewinnaus- keinen Gesetzentwurf vor. Das Ergebnis der Verhandlungen I Abtrages zur Beschaffung von Sämereien für die Jung-I^^eu für die Käufer Hessi?ch^ ^o,e in Wirllichkeit sogar in den landwirtschaftlichen Vereinsorganen war der von ^hweide Tiergarten geschehen, sich gegen die Anerkennung besser. Daß die Ungarische Lotterie ein Aktienunter- SmmaSriS’SSÄmSw SSSturi»bei Berstadt Ln Widerspruch erhob, nehmen rst, und d-st IM deuy-chen Reich das Spielen in der Regierung etngereichte Initiativantrag betr die Er-1 geschäftliche ^ttteilungen über den Kartoffelexport nach selben bei einer infolge der gleichzeitigen Stempelsteuer- rid^ng einerWttirtfd)a^^ bie Absicht des L-ndesPfeide^chtbereLs Lnt°rzrchung doppelt empfmdl.chen Strafe verboten -st, ' tum Hessen. Handel und Industrie waren der Landwirtschaft Hessen eine Pferdeversicherungs- al^emein bekannt. in ihren Organisationen weit voraus. Kein Wunder' 2ßieI r.u^en' befannt gegeben waren. 2>orlar, 24. 2X^11. In der letzten Nacht wurde ixn schwer sind die weit über das platte Land zerstreut wohnen- ^ouat Mai wurde eine weitere Ausschußsitzung Pfarrhause em E in b ru ch s d i e b st a h l verübt. Bis jetzt hat den Landwirte an einem Platze zu vereinen zu gemeinsamem und damit die Ausfchußsitzung nach man von den Thatern noch keine Spur. Vorgehen und zur Organisation. Und trntz di«>sp^ ° geschlossen. h. Hartmannshain, 23. April. Heute fand hier nisses hatten neben den landwirtschafllichen Vereinen sich S ,■ xdieFrühjahrskonferenz des Lehrerbezirksvereins die Landwirte zur Vertretung chrer politischen und wirst- Aus Klaot uns Kano. Gedern statt, die von sämtlichen Lehrern des Bezirks schaftlicheii Interessen zu einigen gesucht ftm Bauernbund ^sucht war und um 10 Uhr int hiesigen Schulhause ihren in Bauernvereinen, im Bund der Landwirte. Das war eine Gießen, den 25. April 1902. Anfang nahm. Kreisassistenzarzt Dr. Lang ermann re- Zerfplitterung der Kräfte, die in chren Aeußerungen sich *• StaalssLnldv-rsckr-iknn»-« Ris u . jenerte i^er das Thema: „Schul- und Schülerkrankheiten", nicht selten widersprachen und mit ihren Arllrägen daher 8 o o ?^ser mteressante Vortrag fand allgemeinen ^isall. leicht abgewiesen werden konnten. Das geht aus den Red^ ureau Dom. 22 07 5 000 2Qf. S^rer Roth, Sichenhausen behandelte das Tema: „Der im Hessischen Landtage der letzten Jahre hervor aus der ^oatsschuldverschrelbungen zur Eintragung m das Staats- Rechenunterricht in der einllasfigen Volksschule". Die leb- Nichtberüctsichtigung der Anträge der landwirtschaftlichen 'chulhbuch emgerelcht worden. hafte Erörterung zeigte, mit welchem Interesse der Vortrag Vereine in einschneidenden gesetzgeberischen Maßnahmen. I ,** Schulbaracken. Wie wir vor Kurzem bei einer Be-! ausgenommen wurde. Um 2 Uhr fand ein gemeinsames Ter Landwirtschaft erwachsen in technischer, Volkswirt- schreibung der Schulbaracken mitteillen, hat man es unter- Mittagsmahl bei Gastwirt Schmalbach statt. schaftlicher und politischer Beziehung neue Aufgaben, lassen, diese an die Wasserleitung anzuschließen. Wie wir ** Frankfurt a. M, 24. April. Ein tragisches Er- Liese drangen und zwingen zu neuen Maßnahmen. Dazu hören, wird dies nachträglich noch, und zwar von der Hamm- ergnis hat sich hier abgespielt. Der 10 Jahre alte Sohn gehört Geld. Die eigenen Einnahmen aus freiwilligen straße aus, geschehen. emes Obertelegraphenassistenten wurde auf der Straße über- 3“ ES"vr^le ™e?!ertlU^ finra»iell " Seltene Auszeichnung. Ms unsere Reqimentzmusik ^bren. In der sich daraufhin ansammelnden Menschenmasse wendig b« Sr. Excellenz dem ®eneCaneUtnant 00n =Ta«bt M eine Frau, welche das verunglückte Kind mit tiefer e°a“nm ^Ähe^ S der 26. (Hess.) Division, konzertirte wurde bem ’^1" --S-N-N venvechselte Laut jammernd warf sich bte ist unseres Belmfsstandes, der, wie^wir wohl wissen eine ^ngen Solo-Trompeter (Piston-Virtuosen) Hoboist Neu- §rau u5ec Je,<^\u”b.trug ben nemen Toten, der ihrem große Bedeutung für das Staatslebeu hat, unwürdig bie bacf' bie S^oße und seltene Auszeichnung zutell, nach m Größe und Kleidung glich, in ihre Wohnung. In Regierung zur Erfüllung aller unserer Aufgaben fortgesetzt bcm wohlgelungenen Piston-Solo „Star of England^ von ^r furchtbaren Aufregung bemerkte die unglückliche Mutter um die Mittel dazu anzugehen. Sr. Excellenz für hervorragende künstlerische Leistung zum ^rmcht, daß der Tote nicht ihr Sohn war; erst als ihr Nun werden ja aus landwirtschaftlichen Kreisen Stim- »überzähligen Unteroffizier" ernannt zu werden, frisch und gesund das Zimmer betrat, in dem die men laut über die neue finanzielle Belastung Wir gratuliren dem jungen Künstler, dem Liebling unseres ^iche lag, an der seine Mutter, in ihrem namenlosen Jammer mA i-s?^p/^e..^rrrchtung, der Landwirst- Konzertpublikums, zu dieser hohen Anerkennung. zusammengesunken war, wurde die Frau den fürchterlichen =* “ *** ** etwa in Weinbergen oder wertvollem Gemüseland beftebt ** Di- „ s n ~, -v - ~ 11----- In Oberhessen z. B. werden Landwirte, die 2 H e k t a r s ch u l e ist in ^in^ent ständigen febr erfreuli^p^n^-f^ " achteten Familie , bewirtschaften, nur in seltenen Fällen herastgezogm' Jtonbl9en W erfreulichen Aufblühen,durck Ertränken ft werden können. Angenommen es würden nach den angestellten Berechnungen ein Bewirtschafter von 2 Hektar zur Landwirtschaftskammer herangezogen, so würde derselbe zu einem jährlichen Beitrag von 22 Pfg., oder wenn die Beiträge zur doppelten Höhe schlimmsten Falles erhaben werden müßten, 44 Pfg. pro Jahr zu leisten haben. Wer größere Flachen bewirtschaftet, zahlt entsprechend mehr und ganz mit Recht Diese Beiträge können nicht drücken. Und da diese Beiträge dazu helfen sollen, das landwirtschaftliche Gewerbe zu fördern, so fließen sie hoffentlich mit reichlicheren Zinsen in die Tischen der Beitragspflichtigen zurück. von: Mk. 1000-9000 gefallen und zwei verwundet und bei Kallfontein iKavkoloniei setzen in 3ufunft dem Bedürfnis und den Erfahrungen Mai, übernommen hat, der 31. Mai aber als Reise- und E ^ur^teite ä u • L Der Ref^ent"wies^um Schlüsse auf die auHeror- G e m^i n^destenerzettel, ca. 7000 Stück, eoen JJiatertal nach Kapitadt abgegangen. I hauptete, daß wir mit unfern bisherigen O rga- schlossen. Während früher nur den Steuerzahlern der ersten Ein erstes Londoner Finanzhaus erhiell eine Depesche inisationen gegen jene Leistungen zurückständen. Mteilung die Steuerveranlagung verschlossen, den übrigen aus Johannesburg mit der Meldung, daß man dort binnen Die Bildung einer Landwirtschaftskammer für das Groß- aber offen zugestellt wurde, sind in diesem Jahre selbst die kürzester Frist die Abgabe des Plebiscits seitens der Buren tum sei im Interesse der hessischen Landwirte eine Steuerzettel, welche pro Zie- nur 1 Pfg. an Grundsteuer m Transvaal und im Oranje-Freistaat zu Gunsten desFrie- 9ar mf^r umgehende Notwendigkeit. einfordern, von einem Umschlag umschlossen, der aus durch- dens erwarte. Der Vorsitzende dankte dem Referenten namens des sichtigem Papier hergestellt ist. Die Steuerzettel werden > — — Ausschusses und eröffnete nach einigen einleitenden Worten zweimal derartig gefaltet und übereinander gelegt, daß Wrovinzialausschubkhuna des lan&witffdiafttiifien bi,e sich lebhaft geftaüete. Es sei gleich nur der Name und die Wohnung des Steuerzahlers sichtbar Greins für Öre Xnntnj festgestellt, daß ,ich im Laufe derselben auch nicht eine bleiben, während der Text von keinem .Unberufenen gelesen Jlu Oie [(Stimme gegen die Notwendigkeit der Erricht-Iwerden kann. Die verschlossenen Steuerzettel gehen von (Originalbericht des „Gieß. Anz.") un.ß ber Landwirtschaftskammer erhob. Die der Bürgermeisterei nach dem Polizeiamt, das sie nach Bern Gießen, 24. April. Ansicht und Absicht, man müsse sich in den Dingen, die zirken und Straßen sortiert und dann durch die Schutzmann- Tie Ausschußsitzung, die heute nachmittag im Prinzen I l^b^^lschaftliche Gewerbe direkt an gingen selbst schäft verteilen läßt. Mit dieser Neueinrichtung wird ein Karl unter dem Vorsitz des Oekonomierat Sch lenke statt-1 5eJI?n* soweit es irgend möglich sei, beherrschte die Dis-[wohl von allen Kreisen als lästig empfundener Uebelstand fand, war sehr gut besucht; nur wenige, die durch zwingende I ?Ojurn. Beanstandet wurde das vorgeschlagene Wahlver- abgeschasst. Es wäre zu wünschen, daß dieselbe Einrichtung Gründe verhindert waren, fehlten. Nachdem der Vorsitzende I Der indirekten Wahl würde der Vorzug zu geben auch bei den Staatssteuerzetteln eingeführt würde. bie erschienenen Regierungsvertreter, Ministerialrat I .H. er Ort im Kreise solle einen Wahlmann wählen, ** Wegeverbefserung. Nachdem auf der Rod- Br a u n unb Landesökonomierat Müller, sowie den und diese Wahlmänner sotten sich über die beiden Ab- heimerstraße zwischen Lahnbrücke und der Bichler'schen Oekonomierat Dr. Müller, Generalsekretär des Hessischen I ^^orbneten für jeden Kreis einigen. Privatstraße ben Winter über durch die Not stand sarbeiteri Landwirtschaftsrats, begrüßt hatte und 29 neue Mitglieder Ar t i ke l 26 des Entwurfes sagt: Der Vorstand besteht[die Neuanlage eines breiten bürgersteigartigen Banketts ausgenommen worden waren, erteilte er dem letztgenannten I PEibenten, b) dem Stellvertreter desselben, [ hergestellt worden ist, wird jetzt die Fahrbahn der Straße Herrn das Wort zu seinem Referat über den Antrag des I sstuf weiteren Mitgliedern. — Hierzu wurde einstimmig [ ebenfalls in der Länge dieser Strecke neu eingedeckt und ^Abgeordneten Haas-Darmstadt betr. die Errichtung gewünscht, es solle unter c) heißen: sechs weitere Mit- hierbei gleichzeitig mit Hinzunahme des früheren Fußweges einer Landwirtschaftskammer. [ glieoer, aus jeder Provinz zwei. [ verbreitert. Zwischen Fahrbahn unb Bankett hat man eine Der Referent führte etwa folgendes aus: Die Organi- • ®ie luß ab st im m un g ergab, daß man sich im allge- sauber gefaßte Regenrinne hergestellt. Wenn nun noch bie fation ber Landwirte fei bisher eine unvollständige gewesen. ?eJnen<”lll: b-m einverstanden erklärte, und vom Kreise beabsichtigte Weiterführung des neu angelegten Der fleinere Teil ber hessischen Landwirte habe freiwillig! die aufgeführten Abänderungsvorschläge, besonders[Banketts bis dahin, wo der Weg nach Heuchelheim avzweigt, den Vereinen angehört. Als vollgiltige Vertretung ber|?^$ ui Bezug auf das Wahlverfahren der Berücksichtigung erfolgt ist, dann wird diese Straße gewiß eine der schiönsten hessischen Landwirte auch der Regierung gegenüber konnten! c^ude mpfahl. Es ist nicht möglich, in einem kurz im Großherzogtum sein, bie landwirtschafllichen SSereine niemals gelten. Die Er-! ^soßten Bericht auf alle Einzelheiten der Diskussion ein»1 ** m *"r"" ** richtung der Landwirtschaftskammer habe den Zweck, alle.^^V?' < n o Landwirte bis zu einer gewissen Grenze! Ueber den Punkt 3 ber uvagesorbnung betr. bie Berat- heranzuziehen. Nicht freiwillige Beiträge sollen ge» | ^^ulmungen der Verwendung b|er leistet werden, sondern die Landwirtschaftskammer fordere r Jor b e ru ng der Viehzucht, die Beitragsverpflichtung nach Leistungsfähigkeit. Schon e + '•= u^nb demuf eb aues referierte der seit 1872 habe man im Königreich Sachsen eine ähnlicheI Wpllau. Die Abänderungs- Organisation der Landwirte. In Preußen sei man zur I Oorschlage des heimischen Landwirtschaftsrates wurden an- Bildung von Landwirtschaftskammern übergegangen ^ [ 9 uorn rn e n. Da der Provinzialverein es sich zur Auf- Jahre 1892, nachdem im Jahre 1891 die Provinz Sachsen Imacht, darauf hinzuwirken, daß bei der Reinzucht einen dahingehenden Antrag beim preußischen Oekonomie-1 o -h?!?! und Vogelsberger Rindes besonders nach kollegium gestellt hatte. In Baden liege die Gesetzes-! 5itrb ^n^ec Aufwendung erheb- vorlage den Ständen vor. [ lich er sNlltel regelmäßiges Probemelken veranstaltet. Im Großherzogtum Hessen gab die erste Anregung Sl? oT r/ rauf Fettgehalt untersucht, zur Bildung von LandwirtschaftsLunmern der Abgeordnete I?a$ ^obemellen soll rn Zukunft aus naheliegenden Grün- Köhler-Langsdorf. Die hessische Kammer beschloß daraus-1 5° r™1“9 Montag vorgenommen , hin im Jahre 1898, eine Landwirtschaftskammer in% Leben I ^rden, londern stets am Mittwoch jeder Woche, also an m Ungarn zu rufen. Damals verhielten sich bie Ausschüsse der Pro-! an bem sich Mängel bei der Fütterung am fOOOsteLoos o882ste Loos vinzialvereine noch in ihrer Mehrheit ablehnend. Aber die rf^faum ^och bemerkbar auf^jebes 5500fte 2200fte Sache kam dadurch nicht ins Stocken. Zwischen den Pro- Peun~?’nat^en. tocrben. Iaut iebeS b 000116 " 2200116 - Vormittags 11 Uhr: Lmderkirche für die MatthLusaemeinde. Regierung zurückblicken In Liebe und Dankbarkeit sie^ Pfarrer Schlosser. ein treu ergebenes Volk zu Ew. K- -oohett als zu dem w Hottesdrenst der israelitischen Keligionsgesellschast. Landwirtschaft. Telephonischer Kursbericht. Frankfurt a. JH.. 25. April 44.10 Tendenz: still. 100.90 43L5 28.40 Hof-Möbelfabrik und Kunstsohreioerei von Ludwig Alter in Darmstadt. 8u/o Mexikaner . . 4,/g7o Chinesen . . Electric. Bchackert Nordd. Lloyd . . Kreditaktien , . Diskonto-Kommandit Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner flandelsges. Oesterr. Staatebahn Lombarden . . Gotthardbahn . . Laurahtttte . . . Bochum .... Harpener . . . . 101.65 . 92ä0 . 101.60 . 92.30 . 100.10 . 102.55 Reichsanleihe do. Konsole . do. . . Hessen Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag Cantate, den 2 7. April. G o t t e s d i e n st. In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Zugleich Christenlehre für die Reukonfirmierten aus der Markusgemeinde. Vormittags 9>/, Uhr: Pfarrer schlaffer. 1902. . 25.80 . 89.10 . 110.20 .' 211*70 . 188.00- . 135.70 . 138.60 . 152.80 . 143.00 . 17.70 . 167.70 . 20 LOO . 195.00 . 167.00 758 Etablissement allerersten Ranges. Grossh. Hessischer und Kaiserlich Russischer Hoflieferant. Permanente Ausstellung von 120 Zimmer-Einrichtungen Auf Wunsch kostenlose Unterbreitung meiner Haupt-Kollektion. .*/ % Oesterr. Silberrente 101.75 " ” ’ j . . 101.10 erhöht wird, werden nunmehr den alten Aktionären nn Verhältnis von 7:1 au 160 pCt. angeboten. Tie neuen Antelle nehmen am Gewinn des laufenden Jahres nur für 3 Monate teil; un übrigen sind sie den anderen Kommandilantellen völlig gleichberechtigt. __ Tampfertrust. (Sine neue Kombination von ^chifffahrts- aesellschaften, darunter die Cunard-Linie und die Compagnie genörale ttansatlantique, soll gebildet werden, um mü der Diorgan'ichen Kombination in Konkurrenz zu treten. Es wird auf der anderen Seite jedoch behauptet, daß man diese Linien gar nicht haben wolle, da die französischen Gesellschaften zu sehr an Bedeutung verloren haben. Was nun die Schiffs-Interessengemeinschaft betrijTt, so erscheint sie nach einem Berliner Telegramm der ^Franks. Zlg. derart gemeint, daß der Trust und die deutschen Gesellschaften gegen- fettig nur für gewisse Teilbeträge der Aktienkapitalien am Gewinn partizipieren. , . . . — Ungarische Sonversiou. Die Umtauschoperation rtnro anfang nächster Woche beginnen und zwar an allen Plätzen. Eine Barjubskription ist nicht in Aussicht genommen. In Deutschland sind ca. 60—70 Mill. Gulden von den umzutauschenden Titres Hochfeine, stilvolle Einrichtungen | von Bayern. r t Dlünchen, 25. April- Graf Waldersee rst heute nimmer ermüdender Sorgfalt und roingebung über fernem Glück und Wohl wachenden Schirmherrn empor. TantvM- gedenkt das ganze Deutschland des erhabenen Fürsten, der sich unvergängliche Verdienste um des geeinigten landes Ruhm und Größe erworben hat. Voll sreundluhster Tellnahme an dem Jubelfeste Ew. K- H- liegt es mir am c: ’^anei Baumann. ,Herzen, meine innigsten Glückwünsche h^äu darziibring^ : Kindergottesdienst für die Johannes-1 und zugleich der Hoffnung Ausdruck zu verleihen, das» (rw. ~ H. zum Heil uird Segen Badens und Deutschlands noch 4. Sonntag nach Ostern. Unsere gestrige I Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenheit zur heiL Beicht. ag nicht bei den I , um 7 Uhr: Die erste hell. Messe, H 1 vor und m derselben Austeilung der HeiL Korn- — Laatcustaud im Deutschen Reich von Mitte April: . toie thürmgischeu. Die Anträge bezügl. der Sonn-1 = Winterweizen 2,2 gegen 3,0 nn April des Vorsahres' werden mit 18 gegen 15 Stimmen abgetönt. £udern9ee 2 s'g'eg^^,6,liefen 2,4 ge^t 2,5.' Dabei bedeute? 2 gütt, Der Landtag nahm den Ausschutzantrag auf Aufhebung der 3 mittel, 4 gering, 5 sehr gering. Die wegen Auswinterungum- Bedürfnis frage im Schankgewerbe an. Der -Bau gepflügte Flache betrug in Prozent der Anbauflache bei Winter- • □ @nmnafium8 in Offenbach wurde abgelehnü 30/g weizen 0,2 gegen 22,6, Winterspelz 0,1, wie im Vorsahre, Wmtev-1 «andtag vertagte sich bis Ende Mai. Heute 3'/,°/o Hierzu wwd^ b^emertt: Dü Herbstsaaten gmgen^mü recht'qunstiaen Mittag fand eine Besichtigung des Hoftheaters und des Aussichten in den Winter. Infolge des gelindenDeriaufes des Museum s Neu bau statt. Hessen .... letzteren verbesserten Klee und Winterspelz noch ihre Reichsnote, Marburg, 25. Aprll. (Original-Telegr. des „Gieß. 4% Oesterr. Goldretne . Winterweizen hielt die des Novembers fest. Die Siotedes Wmter- Handwerksburfche, der, wie wir in unserem heu- 4> . . roggens ist besser als alle Aprilnoten der neun Vorsahre. Winter- Anz. ) x;er panoroeuäu IM löiähriaen Un^ar- Goldrente • weizen und Winterspelz werden im Stande von keinem der neun tigen Zweiten Blatte Mittellen, an einem löiagrigen Italien Rente . . Vorjahre übertroffen. Auswinterungsschäden liegen nur m ganz Mädchen em Sittlichkeitsverbrechen verübte, ist bereits Portugiese . . unbeträchtlichem Umfange vor. Feldmäuse treten überall auf, aber verhaftet worden. t »°/o Portugiesen. . . . in bedrohlicher Anzahl nur stellenweise. Sämtliche Winteriaaten Frankfurt a. M., 25. April. Der Deniorchef des \1% C. Türken . . . durchwinterten gut und stehen stellenweise säst zu üppig, die Futter- Qniarh Svever u Cllissen, Georg Beyer, ift Türkenlose..... gewachse kamen meist gut durch den Winter und wurden nur Bankhauses Lazard L^peyer u. ^in„en, vxvurg ) , , 1 Monopo1 _AnL Kühjahre durch^das anhaltend naßkalte Wetter nn Wachstum auf- heute nacht gestorben. trifft mittel ft äussere Argentiner Gehalten. Die Wiesen fangen erst setzt an zu treiben, em großer Karlsruhe, 2o. April. Der Kars er trifft muieqi| ^gil stehl uoäi inner Wasser. Extrazuges direkt von Primkenau kommend, morgen vor- “ mittag hier ein. . München, 25. Aprtt. Der Pxrnzregent hat anläßlich des 50jährigen Regierungsjubiläums des Groß- berzogsvonBaden an diesen folgendes Handschreiben gerichtet: Durchlauchtigster Fürst, freundlichst lieber Bruder und Vetter! Ew. K. Hoheit werden in diesen Tagen unter dem Jubel des badischen Volkes und Landes die Feier der 50 jährigen Regierung begehen. Mit wahrer Befriedigung und innerer Genugthuung können Ew. K- Hohett auf diese lauge Reihe von Jahren einer gesegneten hier eingetroffen. fjonbon, 25. ^lpril. Unterhaus. Morley (lbl.) lenkt die Aufmerksamkeit auf das Verhalten der Militärbehörden in Südafrika gegen den früheren Herausgeb^s der „South Afrikau News", Cartwright, der wegen ans- reizender beleidigender Veröffentlichungen zu 12 Monaten Gefängnis oerurteilt worden sei, dem aber nach Entlassung nicht erlaubt worden fei, nach England zu gehen. Morley bezeichnet das Verhalten der B e h ö r d e n als tyrannisch und der Verfassung widersprechend. Kriegsminister Brodrick legt dar, daß Cartwright erst am Dienstag frei gelassen worden sei. Cartwright wurde bestraft, weil er die gemeine Lüge veröffentticht habe, Kitcheuer habe befohlen, es sollen keine Gefangenen mehr gemacht werden. Die Zeitung, die diese Lüge enthielt, sei nach Europa geschickt worden, um dort eine england- Sabbathseier am 26. Aprll 1902. «feindliche Stimmung hervorzurufen. .Die Behörden Sud- Frettag abend 710. Samstag vormittag 800. Nachmittag 4°°. I afrikas würden sich eines Verbrechens schuldig machen, wenn 2". sie sich nicht ganz besonders in acht nehmen würden, irgend Montag den 28. und Dienstag den 29. April 1902 etwas zu tl)un, was zur Verlängerung des Mieges führen P°^lahfest°Ende. könnte. Die Regierung habe anderseits keine bestimmte ., t£fjssv.»»-•- «...”“-3.iS,xwstt»>S halten für durchaus legal. In erregter Debatte verurteilten: ODllKUVUljn gmuiiy» mehrere Ministerielle das Verhalten der Behörden. wen 1 Trier, 23. April. Der Bahnbau Bullay-Ruwer Rotterdam, 25. April. Königin Wilhelmine wett (neue linkssettige Moselbahnsttecke) schreitet infolge A r - m u n t e r u n d k r ä f t i g e r. Ter Leibarzt wohnt beiter mangels nur sehr langsam voran. Meickwur- .^nächst noch im Schlosse. Professor Rosenstein wurde vom Die! digerweise fehlen die für Erd- und Steinbruch-Arbeiten be- ^butschen Zvaiser der Rote Wlerorden 3. Klasse verlieh em, c ' Tas letzte gestern abend an-gegebene Bulletin besagt, das ^ hohe Fieber, das mittags und abends an der Patientin wahrgenommen wurde, beweist, daß im Zustand noch immer die sorgfältigste Ueberwachung erfordert. — 0 , , . r.- ■ , ”.y;\ M 0 skau, 25. April. Nach erst jetzt hier eingetrofsenen. Wagen schwer beschädigt. Der Heiner erlttt erhebliche I fam es kürzlich in Saturn zu einer Ar beiter- — Revolte, wobei 30 Personen erschossen Wurden. Ten Anlaß zu den Unruhen bildete die plötzliche Entlafsuug von 400 allen Arbeitern auf den Rothschildschen Pettoleum-' _ Laudwirlschaftl. ftrcbitbcrciu Frankfurt a. M. Die L-lrhältnisse dieses teein§ gaben vor einiger Zeil zu Bedenken An- lob sodaß auch die Aufmerrjamkeil der Regierung auf das Institut gelenkt wurde. Nun heißt es, daß die Pfandbriefbesitzer der Bank nichts zu befürchten haben. 4% Anleihe der Ltadt Wien von 1902. Notiz berichtigen wir dahin, daß der Anleihebetrag n ich. beiden gestern von uns genannten Banksirmen aufgelegt wiro, . 1 sondern daß diese nur — ebenso wie s ä m t 11 ch e a n der en Die -iwette heiL Messe hiesigen Bankgeschäfte - Anmeldungen zu Ueber|chreib- , » Geharnt mit 93rSiat ungen an die emittixenben Berliner unb Jrantftrrrer Banken ent- l »-/. Uhr. LchE-^"d^Nstorb°n°n. fle9CHC8n*merita Nll° die »nuschc Jndnftri-. In der General- Freitag abend um 6-/, Uhr ist Mamndacht. Versammlung der Maschincnfabrll Ludwig Loewe und Cie., Akt.-1 Ges., wurde die Verteilung emerDividende von 12 pCt. gegen vor- Gottesdienst lN der Synagoge^ Sudanlage. KKnde MÄ baö b^b^^r.nÄÄ Ä ÄÄ - «-abend: Ä ™aS$: 4 Uhr. Ä-H-rS ÄÄ; “Ä S o m mermnna t° beginnt der rines Aktionärs, daß zu viel Aufwendungen für Bauzwecke gemacht IMorgengottesdienst am Sa b b^a t h um würden, führte Commerzienrath Loewe aus, die Gesellschaft hatte | 8 /» tt^r* mtt dem Bau der Fabrik nichts überflüssiges, sondern nur die deutsche Industrie der amerikanischen gegenüber konku^enzfahig machen wollen. Habe doch Amerika im Vorfahre für 20 Millionen und vor zwei Jahren für 26 Alillionen Mk.Werkzeugmaschinen nach Deutschland geworfen. Die Loewe'sche Gesellschaft habe im. ~ « 26 Jahre 1895/96 erkannt, daß die Herstellungspreise gegenüber den ^V^dang 8 . amerikanischen zu hoch feiern Die Gesellschaft habe daher pngeni- I Montag den eure, Meister und Arbeiter nach Amerlla gesandt, damit sich dieselben an Ort und Stelle über die Fabrikation unterrichten. Tie hiesige Fabrik ist nun nach folgenden Prinzipien autgebaut worden: Einmal mußten die Räume so rationell angelegt werden, daß der Arbeiter nicht überflüssige Gänge zu machen braucht. Ferner wurden dem Arbeiter die besten und vollkommenften Werkzeuge m die Hand gegeben und sollte die einzelne Arbettskraft bestmöglichst ausgenutzt werben. Hierzu sei es aber auch notwendig, den Arbeiter gut zu bezahlen und ihn in guten nnd hellen Raumen unterzubringen. Gerade in dieser Beziehung sei der Amerikaner dem Deutschen u... ta’w9t»|bi4«»rdl. möbliertes Zimmer sofort < 7 zu verm. Ludwigsplatz 14,111. 36 i HD)öbl. Zimmer mit Pension zu -vs- vermieten. Kirchenplatz 6. Laden flDanfarbe an ruh^Leute zu verm. «vl 2704 Südautage 10. 03046 Steinstraße 27. 45 i 3270 Stephanstraße. 8176 la. 45 2015 1 55 i Kirschen, 'Ä 2 empfiehlt 8003 I. Hantel, Schloßgasse 6. 1 1 2 Pfund-Dose 75 Pfg. 45 i MHI MIM1! Hill....... WWDWichk WWDttles ltlictijerini|c ■ Offene Stellen 1 80 Plg. -Pures eine wesentliche Ermäßigung erfahren haben, halte ich mein reichhaltiges Lager in diesem Artikel von einfachster bis elegantester Ausführung für Leib- und Bettwäsche bestens to co 2 1 2 1 empfohlen. Kttvffllih 10. weisse Birnen 2 Pfund-Dose 75 Pfg. 2 Pfund-Dosel.LV Mk. Beineciauden rote Birnen 2 Pfund-Dose 95 Pfg. Aprikosen 2 Pfund-Dose 1.46 Mk. Indem ich darauf aufmerksam mache, daß infolge billigerer Sticklöhne die Preise meiner Arthur Koppel DÜSSELDORF Graf Adolfstrasse 89, Fabriken In Bochum und Oaman 1, W. liefert als Speclalitlt: in Röhrle's Bierhalle. Um zahlreiches Erscheinen ersucht aoß^ Der Vorstand. 3281] Lehrmädchen gesucht. Otto Rathschlag, Wäsche- u. Ausstattungsgeschäft. 01699] Schön möbl. Zimmer p, 1. Mai zu verm. Neustadt 53. ^d)ön möbl. Zimmer zu nei> mieten. Brandgasse 3, I. 2 Pfund-Dose | M. la. Preiselbeeren per Pfund 32 Pfg. 25 Pfd.-Eimer 9n per» 30 Pfg. Mirabellen 2 Pfund-Dose 75 Pfg. Sonntag den 27. April 1902, abends 8 Uhr: Kamitien-Aöend Die so bliebten echten Pfund-Dose 90 Pfg. „ , 55 Pflaumen Pfund-Dose 45 Pfg. Pfirsiche Pfund-Dose jl, 4 O Mk. , „ 80 Pfg. Koüsnieii- RÄimingg- IJLusnrrhflufJ I Wir empfehlen zu E I außergewöhnlich niedrigen Preisen E Prim Aalilät | Gemüse-«.Lbst-1 Köksmeil I letzter Ernte. Ia.Brechbohnenk 2 Pfund-Dose 26 Pfg. E la. la. Lchnittbchen | 2 Pfund-Dose 35 Pfg. E la,WachsbohncM 2 Pfund-Dose 38 Pfg. B la. Sa^ea-Msca | 2 Pfund-Dofe 45 Pfg. g iLfaageGemiisecrbseaK 3 Pfund-Dose 1 5 Pfg. E lajungeErbscn 3 Pfund-Dofe 90 Pfg. ß Pfund-Dofe 75 Pfg. , w 45 Pfg. Metzer Pfund-Dose 90 Pfg. Erdbeeren Achtungsvoll Gottlob BCübler, Mestßer Laden in freqenter Lage der Stadt für Ciaarrengefchäft gesucht. Offerten mit Preisangabe unt. 01843 an die Exped. d. Bl. 864 J. Haan jr. c>amilienlogis zu vermieten. U 01790 Wiener Hos. furt a. M., erbeten. Muhiges, freundl. Zimmer in der Nahe der Aula Sofort zu ver- mieten. Bismarckstr. 26,1 Tr. h. Wsea,feia,chrafcia, Kaiserschoten zu bedeutend reduzierten Preisen. la. Sauerkraut per Pfd. 6 Pfg. 5 , 5 v la. StMchmel dibmer, 2 Pfd.- . Dose All. 1-30 1 Pfund-Dose 70 Pfg. la. AangechMl 2 Pfund-Dofe Mk. 1.55 la. Lchmttsiargel 2 Pfünd-Dose Alk. LI5 mit Köpfen Mk. 1.25 Kümmel-Käse sind foeben wieder frisch eingetroffen bei 3108 ChristianMenfels 17 Marktplatz 17 am Krieger-Aenkmak. Telephon 262. Gegründet 1826. Gesundheits- Haser-Zwieback zu haben bei P. Pfeiffer und m den Niederlagen: Emil Kalbfleisch, Marburgerstr. Adolf Bieler, Marktstraße. Karl Eichmann, Vlordanlage. Adolf Leuhardt, Klinikstrage. Ludwig Gräf, Leihgesternerweg. Joh. Seibel, Ludwigsplatz. PH. Gans, Dammstraste. Gg. Adami, Seltersberg. I. Tragcser, Grünbergerstr. E. Heiuzerliug, Schiffenbergerw. Fr. Kopp, Ecke Bismarck- und dL'öblierte Zimmer zu verm. Bleichstraße 13, pari. Alle Sorten Saitiettolftln ffleletage per 1. Juli od. früher •V zu vermieten. 2703 Südanlage 10. Porhi - Cemeni aus den ersten Fabriken Mark 1.75 pro eia Lack C. Rübsamen, Telephon 259. — Westanlage 60. ^nchefür m.Tochter, 17J.,Stella, in gut. Fam. zur weit. Ausb. im Haush. u. in gesellsch. Formen. Mit Familienanschl. Kl. Tascheng. erw. Off. il Nr. 01887 an die Exp. 23051 Erne Wohnung, 4 Zim. u. Küche L 2. Stock, Grünberger- straße, per 1. Juli zu vermieten. Offert u. 2305 an dre Expedition. 1—2 möbl. Zimmer, vaH vis der Aula.____Ludwigstraße 24. 2 gut möblierte Zimmer, auch einzeln, zu vermieten. 01898___Grünbergerstr. 16, II. 01901] Möbl. Zimmer mit Kab. zu vermieten. Ederstraße 1. 8278] Möbl. Zimmer sofort zu verm. Frankfurterstraße 1, IL 3242] Ecke Molckeslraße und Großer Steinweg sind 3 Fünf- Zimmerwohnungen mit Bad und Mädchenkammer und allem Zubehör, der Neuzest entsprechend, sowie Gartenanteil und Bleichplatz per L Juli zu vermieten. Näh. Grünbergerstr. 36. Nikolaus 'Möbliertes Zimmer zu verm. 3226 Dammstraße 26. Alsbald sucht junger Mann, militärfrei, mit guten engl. und franz. SprachL, Steuogr., pass. Stellung. Off. u. JUL as in meinem Geschäftshause SelierSweg 39 sesther von mir bewohnte Logis (10 Wohnräume mit Zubehör, sowie Gas- und elektrische Anlage) ist ganz oder geteilt zu vermieten u. gleich beziehbar. Die Wohnung eignet sich, der frequenten Lage wegen, besonders für Aerzte, Rechtsan- wcllte od. kaufmännische Büreaux, die gleichzestig Lager bedürfen. 2651 Otto Schaaf. 2673] Schön möbl. Zimmer in angenehmem Hause, ruhige Lage, zu verm. Schillerstr. 11, III. 2939] Gut möbliertes, größeres Zimmer mit Kabinett zu oer- mieten. Stephanstraße 32, HI 01816] Möbliertes Zimmer zu vermieten. Grabenstraße 8, Ii. (Hüter, reeller 3269 Nebenerwerb wird geboten für Kaufleute, Beamte, Ageuteu uud für Rentiers, peustouierte Beamte )urch ein hochangesehenes, deut- ches Institut allerersten Ranges. Bedingungen klar und einfach. Meldungen werden nur berück- ichtigt von Personen, welche genügende Referenzen aufgeben. Off. eob F. K. M. »63 an Rudolf Moffe, Frankfurt a.M. 01904] Tüchtiger Schuhmacher gesucht. Wallthorstraße 21. Achtv Üioiaricitei* ofort für dauernde Beschäftigung gesucht. 3192 Markus Bauer, Kirchenplatz 11. Uazerer Meer )o|ort gef. 3189_____________Cafs Ebel. 4—5 tüchtige Pflasterer gesucht gegen hohen Lohn. Ludwig Kreiling, Pflastermstr., _________Heuchelheim.____ 3267 Solider Hausdiener ür ein Sanatorium in Bad-Nauheim sofort gesucht. 3280 ________Näheres Asterweg 47. HmbuOe Besicht. ß Blumengeschäft Seltersweg 44. Zwei gut möblierte Zimmer an ruhigen Herrn für 1. Mai zu verm. Frau Obereinnehmer Greiner 3052] Alicestraße 19,111. 3181] Schön möbl. Zimmer zu verm.Seltersweg 4. Warnung. Ein angeblich kranker Mann geht bettelnd in hiesige Familien unter Vorzeigung eines Briefes, der die Notlage schildert und der am Schluß eine dringende Empfehlung der Bitte mit meiner Nameusunterfchrift enthält. Ich erkläre hiermit, daß diese meine Unterschrift gefälscht ist, daß ich nichts mit dieser Bettelei zu chun habe, daß der betreffende Settter Betrug und Schwindel treibt. Wiederholt versichere ich, daß ich niemals und unter keine« Umständen eine derartige schriftliche Empfehlung einem Bittsteller, der hiesige Famllien heim- suchen will, gebe. 3284 Gießen, den 25. April 1902. Dr. Naumann, Pfarrer. Aordei ungen an den verstorbenen Herrn Hein» rich Grüu in Gießen, Neustadt Nr. 3L sind inerhalb 8 Tagen bei Meidung der Nichtberuck- sichttgung an mich einzureichen, desgleichen werden alle Diejenigen, welche noch Zahlungen an denselben zu leisten haben, aufgefordert, mnerhalb dieser Zeit dieselben zu begleichen. Elise Grün, 3276____________Marktstratze 1. Ä siche in Gießen ein CeMWns flücr Solei ober Paffeudes Terrain und gebe mein schuldenfreies Gut mit m Zahlung. Gest. Offerten unt F. V. 401 an Haafenstein & Bögler, A. G. in Frank» 3265] Ein elea. möbl. Zimmer in der Nähe der Aula an bess. Hrn. zu verm. Ludwigstr. 44, part. /Lchön möbliertes Zimmer zu verm. Settersweg 77, II. 01894] Schön möbl. Zimmer mit Kabinett zu vermieten. _________SelierSweg 33, I. Gut möbL Wahn- und Schlafz. zu vermieten. Bahnhofsttaße 2. 3285] Möbliertes Zimmer zu vermieten. Löberstraße 24. feidjah.gieise, Kippw.gen etc. Welchon, Drohscheiben. ^atent-Lttgel-llollenlager mit 50 pCu Zugkraft-Ersparnlss. Patent-Mulden-Feststellung selbstthätlg wirkend, Unfälle verhütend. Elektrisch. Loko motiven Grosse Lagervorräthe. — Kataloge gratis and franco. — Musterglolsanlaae nebst Wagen auf der Industrie- und Gewerbe- Ausstellung Düsseldorf 1902. Moltkestr. 2 Z^immer- wohnuna per 1. Juli zu verm. Näh, das. 1 Treppe hoch. 3095 Per 1. Juli eine elegant eingerichtete Füuf- Zimmcrwohuuug mit Zubehör c>rau empf. sich i. Waschen u. O Putzen. Rittergasse 23, III. 1 Einige Herren können teilnehmen an gutem Privatmittagstisch. 01810______Bismarckstraße 36. ßfl. 30000 Mk. fr leihen gesucht. Offerten unter Nr. 01840 an die Exped. d. Bl. Nachhilfestunden in allen Fächern werden erteilt Näh, in der Exp. d. Bll 1505 Gebildeter Pariser wunscbt französischen Unterricht u geben. Gefl. Offerten unter tr. 01854 an die Exped. d. Bll i Z^achhilsestunden für Schüler der ** ob. 5ll. in Algeb., Mctthem. u. Geom. ges. Offerten unter 01879 an die Expedition d. Bl.________ Student erhält freie Wohnung ls**/ gegen Beaufsichtigung der Schularbeiten von 2 jüng. Real- schülern. Off, mst. 01905 an Exp, sLine junge Frau sucht ein Kind 12/ zu stillcu. 01893 Teufelslustgärtchen 5. Bauschutt wird abgegeben, ev. angefahren. Näheres^ Hessischer Hof. 3233 ilaiiflrienooge[ ellflogea. Dem Wiederbringer Belohnung. Wilhelmstraße 21, part 7/isitenAarten liefert rasch and billigst Briihlscbe Univ^Druckerei.