Dienstag LS. Februar 19058 ISS. Jahrgang Erstes Blatt. Nr. 47 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener KamUiem dlätter viermal in der Woche bksgelegt. Notanonsdruck u. Verlag der Brüh l'schen Univers.-Buch- u.©tein- druckerei (Pietsch Erben) Redaktion, ltzpeditioa und Druckerei: Tchulstraße 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprechanschluß Nr. bl. VezugSpretsr monatlich 75 Pf., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6b Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Annahine von Anzeige« für die Tagesnumnier bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12 Pf* auswärts 20 Pfg. Verantwortlich: für den polit. u. allgem. Teil: P. Wittko; für ^Stadt und Land' und „Gerichtssaal*:R.Ditt- mann; für den Anzeigenteil: Hans Beck. Gietzeim Anzeiger W General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Volitische Tagesschau. „Eine Gefahr für die Tabakarbeiter". In dem irr München erscheinenden Organ des Verbandes der christlichen Tabak- und Cigarrenarbeiter finden wir unter der Ueberschrift: „Eine Gefahr für die Tabakarbeiter^' folgenden Artikel: ,Lm voraus sei bemerkt, daß es hier nicht unsere Aufgabe sein soll, einen Kampf der Meinungeu zu inszenieren, sondern vielmehr im Interesse unserer Ar- beits- und Erwerbsverhältnisse unsere Ansicht zu der schwebenden Frage darzulegen. Um was dreht sich die Sache? Um die Mehrbesteuerung des ausländischen Tabaks. Noch nicht lange ist es her, daß die Tabakindustrie durch ein ähnliches Vorhaben in Schrecken versetzt wurde. Es war im Jahre 1893, wo eine Vorlage auf Erhöhung der Tabaksabrikation eingebracht wurde, dieselbe wurde aber nicht genehmigt. Jetzt renkt man wieder mit einer ähnlichen Vorlage die Tabak- ndustrie zu bescheren, was aus der Etatsrede des Reichschatzsekretärs v. Thielmann entnommen werden muß, ndem derselbe sich äußert: Zum erstenmal muß das Reich zur Bilanzierung des Etats zu einer Eraänzungsanleihe schreiten, um laufende Ausgaben ans der Anleihe zu befriedigen, es müsse eine Mehreinnahme bewilligt werden, die auch wirklich durch schlag geb end sei, und als solche sei die Besteuerung von „Bier und Tabak" zu empfehlen. Wie sehr die Worte des Herrn Schatzsekretärs Gehör gefunden, beweist der sofort eingebrachte Antrag in der Zolltariskommission des Freiherru v. Hehl zu Herrnsheim: den Zoll auf ausländische Tabakblätter von 85 auf 125 Mk. pro Doppelzentner zu erhöhen. Christliche Berufskollegen, darf das geschehen? Wir sageu nein! Darum, christliche Berufskollegen, sammelt Material, damit wir zur gebotenen Zeit und an maßgebender Stelle dieses zur Verfügung haben und Aufklärung geben können, daß eine MehrbelastungdesTabaks auf unser Erwer bsieben schädlich einwirkt." Aos Stadt und Land. Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindllchen Original-Nachrichten (ff nur unter genauer Quellenangabe: „Gieß. Auz." gestattet.) Gießen, 25. Februar 1902. •* Pros. Dr. A. Sturmfels vom Realgymnasium hier hat eine Studienreise nach Paris angetreten, zu der ihm die Großh. Regierung einen längeren Urlaub erteilt hat. *" Vortragsabend. Der Kaufmännische Verein und der Ortsgewerbeoerem veranstalten am Mittwoch Abend 8% Uhr in Steins Saalbau wieder einen Vortragsabend. Der Forschungsreisende Dr. Hugo Grothe-Wiesbaden wird einen Vortrag über das Thema: ,Von Konstantinopel ins Herz Kleinasiens, eine Fahrt auf deutscher Eisenbahn", halten. Von der adventistischen Bewegung. Wie uns aus unserem Leserkreis mügeteill wird, gehen die ün Saale des Hotels ,Zum Einhorn" gehallenen Vorträge, die ihre Spitze zunächst nur gegen den Spiritismus zu kehren schienen, von der aus Amerika stammenden Sekte der Seventhday Adventiats, d. h. den siebten Tag (Samstag) als Sabbath feiernden Adventisten, aus. Diese äußerst rührige Sekte ist aus der Erwartung der Wiederkunft Christi, wie sie je und je, besonders in religiös erregten Zeiten, so im 18. Jahrhundert, die Gemüter bewegte, und speziell aus einer darauf gerichteten religiösen Bewegung, die sich in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts m England, Schottland und in Ztordamerika zeigte, hervorgewachsen. Am 22. Oktober 1844 wurde in den Kreisen dieser Leute auf Grund ihrer Bibelforschungen ganz bestimmt die Wiederkunft (Advent) des Herrn erwartet. Die Enttäuschung, als ihre Erwartung sich nicht erfaßte, hat sie merkwürdigerweise in ihren Ueberzeugungen nicht erschüttert, sondern im Gegenteil zu einer sorgfältigeren Begründung und Ausarbeitung, allerdings unter end giftiger Aufgabe jeden Versuchs, den Termin der Wiederkunft Christt zu berechnen, geführt. Seitdem wurde eine lebhafte und erfolgreiche Propaganda begonnen, die später auch nach Europa und nach Deutschland übertragen wurde. Die geffüge Führung dabei hatte das Ehepaar White. Besonders Frau White, offenbar eme Frau von ungewöhnlicher geistiger Bedeutung, übte einen mächtigen Einfluß durch ihre Schriften und mehr noch durch ihre Visionen. Sett dem Jahre 1846 wurde auch die Rückkehr zur Feier des siebten Tages (Samstag) statt des ersten Tages (Sonntags), als des von Gott schon bei der Schöpfung eingesetzten Sabbaths in das Programm aufgenommen, und mehr und mehr in dem Abfall von dieser Gottesordnung die Ursache aller Mißstände in Staat und Gesellschaft gesucht. Später legte man sich auch auf Gesundheitsreformen, verwarf jeden Alkoholgenuß und das Rauchen, eiferte gegen allerlei Modetorheiten in Kleidung und Essen, empfahl vegetarische Lebensweise, Kaltwasserbehandlung u. bergt In Battle Creek (Michigan), und später in St. Helena wurden Sanitanen errichtet. Im ganzen zählen sie jetzt über 42 000 Mitglieder (Kommunikanten), in Deutschland über 700. Die Gemeinschaft hat sich eine feste Verfassung gegeben, an deren Spitze die Generalkonferenz steht. In Deutschland haben sie sei: ewigen Jahren ihren Mittelpunkt in Friedensau bei Burg. Tort besteht eine Fortbildungsanftalt für auszusendende Brüder, ein Lchw ei lern Haus und ein Sanitarium, alles von amerikanischem Geld erbaut. Die echt amerikanische Verschmelzung von schwärmerischen und sehr realistisch praktischen Elementen sichert der Sekte bei dafür disponierten Gemütern wohl noch wettere Verbreitung. •* Prüfungskommission zur Abnahme von Meisterprüfungen. Das Ministerium des Innern, Abt. für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, veröffentlicht in der „Darmst. Ztg." die Namen der Herren, die zu Mitgliedern der Prüfungskommissionen für Abnahme der Meisterprüfungen auf die Dauer von drei Jahren ernannt worden sind. Die Prüfungskommission zu Gießen, die zuständig ist für Prüflinge aus der Provinz Oberhessen, besteht aus folgenden Herren: Vorsitzender: Ludwig Traber, Baumeister und Großh. Hauptlehrer zu Gießen. Stellverttetender Vorsitzender: Louis Petri II., Bauunternehmer zu Gießen. Ständige Beisitzer: Ludwig Huhn, Architekt, Martin Dörr, Schlossermeister zu Gießen. Wettere Beisitzer: Aus dem Bäckergewerbe: August Deibel, Georg Keil, Bäckermeister zu Gießen. Aus dem Bandagisten- und Messerschmiedegewerbe: Adam Reinig, Heinrich Schmidt, Bandagisten und Messerschmiede zu Gießen. Aus dem Bildhauergewerbe: Jakob Atzbach, Wilhelm Barthel, Bildhauer zu Gießen. Aus dem Buchbindergewerbe: Konrad Steinhäuser, Joh. Peter Sann, Buchbindermeister zu Gießen. Aus dem Buchdruckgewerbe: Peter Muth, Buchdruckereibesitzer zu Bad-Nauheim, Alwin Andreas, Buchdrucker zu Gießen. Aus dem Konditorengewerbe: Ed. Lind, Heinrich Heüler, Konditoren zu Gießen. Aus dem Dachdeckergewerbe: Heinrich Carls, Philipp Kröck, Dachdeckermeister zu Gießen. Aus dem Drehergewerbe: Julius Bach, Karl Schwan, Drehermeister zu Gießen. Aus dem Fetten Hauergewerbe: Andreas Müller, Heinrich Lehr, Jeilenhauer zu Lollar. Aus dem Friseurgewerbe: Heinrich Tichy, Franz Klenker, Friseure zu Gießen. Aus dem Glasergewerbe: B. Bierau, G. Fillmann, Glasermeister zu Gießen. Aus dem Goldarbettergewerbe: Karl Brück, Emtt Loos, Goldarbeiter zu Gießen. Aus dem Graveurgewerbe: Julius Bach, Karl Schwan, Graveure zu Gießen. Aus dem Gürller- und Bürstenmachergewerbe: Johannes Leichtweiß, Emil Weißbäcker, Bürstenmacher zu Gießen. Aus dem Jnstallateurgewerbe: Heinrich Schaffstaedt, Fabrttant, Georg Appel, Installateur zu Gießen, Aus dem Küfergewerbe: Wilhelm Kohlermann, Karl Klemmrath, Küfermeister zu Gießen. Aus dem Kupferschmiedegewerbe: Christian Zimmer, Eduard Trautmann, Kupferschmiedemeister zu Gießen. Aus dem Lackierergewerbe: Justus Vogel, Karl Leib fr., Lackierermeister zu Gießen. Aus dem Ltthographiegewerbe: Martin Loos, Karl Reinecke, Ltthographen zu Gießen. Aus dem Maurergewerbe: Heinrich Winn, Heinrich Keßler, Maurermeister zu Gießen. Aus dem Mechaniker- und Optikergewerbe: Wilhelm Spörhase, Wilhelm Schmidt, Mechantter und Optiker zu Gießen. Aus dem Metzgergewerbe: Jakob Braun, Fritz Schlörb, Metzgermeister zu Gießen. Aus dem Pflästerergewerbe: Johannes Nickel, Johannes Hofmann, Pflästerermeister zu Gießen. Aus dem Posamentiergewerbe: Louis Kattrein, Julius Schulze, Posamentier zu Gießen. Aus dem Sattlergewerbe: Ludwig Kühne, Christian Spieß, Sattlermeister zu Gießen. Aus dem Schlossergewerbe: Fr. Krogmann, Christian Noll, Schlossermeister zu Gießen. Aus dem Schmiedegewerbe: Konrad Walther, Johannes Becker III., Schmiedemeister zu Gießen. Aus dem Schneidergewerbe: Georg Pfaff, Friedrich Heuser, Schneidermeister zu Gießen. Aus dem Schornsteinfegergewerbe: Eduard Rupp, Wtt- helm Keil, Schornsteinfegermeister zu Gießen. Aus dem Schreinergewerbe: Karl Schäfer, Emil Bett sen., Schreinermeister zu Gießen. Aus dem Schuhmachergewerbe: Karl Berg sen., Philipp Seipp, Schuhmachermeister zu Gießen. Aus dem Seilergewerbe: Valt. Brauer, Hermann Bing- mann, Seilermeister zu Gießen. Aus dem Spenglergewerbe: Georg Appel, Rudolf Rödiger, Spenglermeister zu Gießen. Aus dem Steinmetzgewerbe: Jakob Atzbach, Franz Hewel, Steinmetzmeifter zu Gießen. Aus dem Tapeziergewerbe: Johannes Klinkersuß, August Oßmann, Tapeziermeister zu Gießen. Aus dem Uhrmachergewerbe: Otto Schmidt, Heinrich Marx, Uhrmacher zu Gießen. Aus dem Wagnergewerbe: Louis Faber, Aiigust Kilbinger, Wagnermeister zu Gießen. Aus dem Zimmergewerbe: Georg Schuhbecker, Konrad Marx, Zimmermelster zu Gießen. Aus dem Weißbinder-, Maler- und Baulackierergewerbe: Karl Neuling, Christoph Schmidt II., Weißbindermeister zu Gießen. ** Die Handwerkskammer hält am 7. März, vormittags 10y2 Uhr, in dem Sitzungssaal der Großh. Zentralstelle für die Gewerbe in Darmstadt ihre 5. Sitzung ab mit folgender Tagesordnung: 1. Mitteilungen. 2. Bericht über die Thätigkeit des Vorstandes. 3. Erlaß der Prüfungsordnung für die Meisterprüsung. 4. Regierungsvorlage betr.: a) bas Verdingungswesen, hier die Aufstellung von Preisverzeichnissen durck) die GroßherzoHlichen Hochbauämter und die Mitwirkung des Handwerks hierbei; b) das Verdingungswesen, hier die Vergebung der Unterhaltungsarbeiten. 5. Regierungsvorlage, betr. die amtlichen Bekanntmachungen der Handwerkskammer. 6. Vorlage, betr. Festsetzung der den Mitgliedern der Gesellen- Prüfungsausscyusfe zustehenden Tagegelder und Reisekosten. 7. Verschiedenes: 1. Die Bestellung von Vorsitzenden und Stellvertreter derselben bei neu errichteten Gesellen-Prüs- ungsausschüssen. 2. Regelung des Herbergswesens. 3. Aushebung der Fahrradsteuer für kleine Handwerker, sofern dieselben das Rad ausschließlich zu Erwerbszwecken benutzen. 4. Abänderung des Kursus der Hufschmiede. 5. Hausieren mit Backwaren. 6. Der Befähigungsnachweis. 7. Statutengemäße Ergänzung des Berufungsausschusses. — 1. Etwaige Anträge müssen in bestimmt formulierter Weise bis spätestens 3. Ai ärz bei dem Vorsitzenden schriftlich eingereicht sein. 2. Im Falle der Verhinderung sind die Kammermitglieder um sofortige Mitteilung an den Vorsitzenden unter dessen persönlicher Adresse nach Mainz gebeten, da dieser gemäß § 9 Abs. 3 des Statuts die Ladung der Ersatzmämier selbst vorzunehmen hat. ** Historischer Verein für das Großherzogtum Hessen. In der am 19. Februar abgehaltenen 5. Monatsversammlung erfreute Hofrat Kofler die zahlreich erschienenen Mitglieder mit dem angekündigten Vorttag über Gr ä b er der Bronzezeit bei dem Forsthaus Baierseich. In Aufttag des Großherzogs hat der Vortragende eine im Distrikt Diebshang bei der Baierseich gelegene Gruppe von Hügelgräbern untersucht, und zwar wurden von 17 Hügeln 5 geöffnet, die eine reiche Ausbeute an Funden ergaben; sie gestatten, als Zeit der Bestattungen die ältere Bronzezeit anzunehmen. In den Wäldern zwischen Kelsterbach und Dietzenbach finden sich zahlreiche Gruppen von solchen Hügelgräbern, die bis jetzt zum Teil auSgegraben sind; in neuerer Zeit fanden nur ganz wenige Grabungen statt, die den Anspruch darauf erheben dürfen, nach wissenschaftlichen Grundsätzen ausgeführt zu sein. Der Vortragende schilderte nach einander die Einzelerscheinungen, wie sie bei den Grabungen zutage traten; das Schwergewicht siel natürlich auf die Funde selbst. Der Erhaltungszustand der Gegenstände ist fast durchgängig trefflich; Dolche, Kelte, Schmuckspiralen, Halsketten mit Bernstein- und Bronzeschmuck, Brillenspiralen, Knöcherbänder, Nadeln, kurz das ganze Inventar an Schmuckgegenständen aus einer Zeit, der das Eisen noch ftemd war, lernten wir in ausgezeichneten Exemplaren kennen. Sodann ging der Vorttagende auf die prinzipielle Bedeutung der Funde ein, indem er sie vor allem mit den Fundergebnissen verglich, die Naus in O b erbayern bei seinen ausgedehnten Untersuchungen gleichzeitiger Grabstätten gewonnen hat. Es zeigen sich im Einzelnen verschiedene Unterschiede zwischen den Verhältnissen in Bayern und hier. Don sind z. B. meist die Gräber auf aussichtsreichen Hochflächen angelegt, bei uns dagegen liegen sie ziemlich flach. Steinsetzungen, wie sie in Bayern in Bronzezeitgräbern vorkommen, fehlen in der Baierseich fast gänzlich, sie kommen dagegen in der darauf folgenden ersten Eisenzeit, der Hallstattperiode, auch bei uns vor. Ein bedeutender Gewinn war es, daß es hier, wie sonst nur selten gelang, Reste der Leichen zu finden und damit die Orientierung der Begräbnisse festzustellen. Die Leichen lagen hier alle von Nord nach Süd, während in Bayern vorwiegend westöstliche Richtung vorkommt. Von großer Bedeutung ist es, daß es bei der Baierseich glückte, eine so große Zahl von Topffcherben zu sinden, daß die Wiederherstellung einer größeren Reihe der sonst so überaus seltenen bronzezettlichen Gefäße gelang; sie wurde im Römisch-germanischen Zentralmuseum in Mainz ausgeführt. Es sind Schalen, größere Urnen, und vor allem die sehr seltenen kleinen Tassen und Töpfchen. Ihre Form erinnert vielfach noch an neolithische Vorbilder, ist aber gelegentlich auch viel roher. Die Frage nach der zweifellos in der Nähe der Grabhügel vorhandenen Ansiedelung ist noch offen. Zum Schluß wies der Vortragende noch auf den vor kurzem in der Westdeutschen Zeitschrift erschienenen Aufsatz von Professor Dr. Schumacher hin, in dem die Herkunft der bei uns gefundenen Geräte und Schmucksachen der Bronzezeit einer eingehenden Erörterung unterzogen wird. (Darmst. Ztg.) ** Nach München. Im Sommerfahrplan erhält der Schnellzug N 16 9/9 0 Frankfurt a. M. — Mbuchen, der um 1106 Nachts wegfährt und um 7on in München ein- trifft, auch Personenbeförderung dritter Klasse. Es ergibt sich deshalb die Notwendigkeit, den Zug 169/90 mit einer geringeren Grundgeschwindigkeit zu fahren. Die ab 1. Mai neu eingelegten Schnellzüge München-Vlissingen und zurück sollen dagegen nur die erste und zweite Wagentlasse führen. Diese Züge, die Frankfurt a. M. um 116 Nachm. und am Rückwege um 48/4 Nachm. passiven, werden mit großer Beschleunigung befördert, (6 Std. Fahrzeit München-Frank- bürg je kurze Zeit angebalten. —u- xj--- - ■ <, v-a oes ixampies, muii mu uei eiligen uiuyt Offene Stellen für Mllrtaranwarter im Bereiche der, betracht ziehender sachlicher Prüfung^drskukiert. Wetter Februar + 6P 4,8 745,0 744,5 743,8 2 2 2 2” 9M ?2b 67 85 98 + 0,0 3,9 — 3,9 3,3 Sonnenschein Sternh. Hlmm. Heller , h S a> K furt), aus Wagen des Durchgangssystems gebildet und mit Speisewagen versehen. Zwischen München und Frankfurt wird nur in Gunzenhausen, Ansbach, Würzburg und Aschaffen- Gratifikationen an die Beamten, verbleibt al^ann ein Saldo von 36 120 Mk. znm Dortrage auf neue Rechnung. Die neue dreiprozentige Bre misch e An- 24. 24. 25. 5 » Höchste Temperatur am 23.—24. Februar + 9,2° C. Niedrigste „ „ 23.-24. „ - 4,2« C. Leibniz Cakes § 'S ’S jO — s 8. NE. NE. Mteratur, Wissenschaft und Kunst. ........ — Todesstrafe, Duell, Krieg. Die Duellfrage wird z. Z. ^ihe von 33 Millionen Mark ist an ein Konsortium unter vielfach in leidenschaftlicher einseitiger Weise, mit der Erbitterung r~^ning i>er Vereinsbank in Hamburg zum Kurse von Sxami f' l «<• # ^~ ,vi Um sv ^mchr W.07 Prozent begeben. acht folgende 18. Armeekorps. Hirschber'g, Amtspolizei-Verwaltung Warstein, I Beachtung verdient es,' wenn über,den?Streit der.Partien stehende ^^^unnm^ ^Nachdem d?/Aufftchtsrafj hier eine Persönlichkeit spricht, die gehört zu werden Anspruch gnoOO Mark und eine einmalige sofortige Vergütung Bürgermeisteramt Braunfels, Flurhüter, 300 Mk. fahrli^-^. Tas Märzheft von „Nord und Süd" bringt außerdem ma^ von 36E Ma« Md «ne emmalige 1^18 9 9 Olpe, KreisauMuß, Burcauhüfsarbest-r, 800 3». -• flta. «Ä Mng-nstadt nach' Lm Jahre aus- stem, Stadt-Verwaltung Warstein, Nachtpolizeidienei, 900 Mk. v.^Mohl^„Vo^s^ ^^ält das Heft u. a.: „Mein erstes geschieden wäre, sollte ihm eine Abstandssumme von Gehalt. Y r , I Honorar. Aus den Erinnerungen eines alten Arztes" von Dago-,25OOOO Marl gewährt werden. Ob nunmehr die Verhand- s Kinzenbach, 23. Febr. Heute abend brannte Gerhardt-Amyntor. , , , . langen mit der D armftädter Bank wieder aufgenom- es in einem Birnbaum in der Nähe unseres Dorfes. Das — Eduard v. Hartmann, einer der Bahnbrecher Der werden? Feuer ist wahrscheinlich durch ruchlose Bnbenhand an- neuzeitlichen philosophischen Forschungbegmgam ^°nMagin Berlin, 24. Febr. In der heutigen Aufsichtsrat^ gelegt worden. Es wurde nach kurzer Bemühung gelöscht, voller gelinget men ©^rtstog. et”es ’ein^ bcr Berliner Bank wurde der Jahresabschluß In letzter Zeit sind vielfach solche Baumfrevel hier vor- Hauptwerke Die Philosophie des Unbewußten , hat yorgelegt, der einen Gewinn von 2 798 211 Mk. aufweist, gekommen. Hoffentlich gelingt es unserer Polizei den | Auflagen erlebt. j ,^pr Aufsichtsrat beschloß, hiervon 1 200 000 Mk. zu Extraoder die Thäter zu ermitteln. ----' abschreibungen auf Beteiligungen und nicht börsengängige g. Dorf-Gill, 23. Febr. Eine in dieser Woche zu (£f eften zu verwenden und 2 Proz. Dividende vorzuschlagen, Gunsten der notleidenden Buren veranstaltete sowie 131608 Mk. auf neue Rechnung vorzutragen. Sammlung ergab die Summe von 190 Mart. Außerdem London 22 Febr. Ter frühere Kommis der Liver- Crefeld, 24. Febr. Die Crefelder Baumwoll- wurden im vergangenen Jahre in unierer ®emembe urt» t $an£ ^oubie bse Bank durch We ch s el f äls ch- inn er e i Akt. Ges. beschloß, dem Aussichtsrat eine Sa- gefähr 1200 bis 1300 Mark für Mission und sonstige kirch- J um 17OO00 Pfund geschädigt hat, wurde I)eute ^erunQ ber Gesellschaft vorzuschlagen unter Zuzahlung von liche Zwecke aufgebracht, was unserer Gemeinde bei ^m Zentral-Strafgerichtshof zu 10 $ a t) r e n 3 u d)> 11) au § 300 Mk. pro Aktie auf 1 800 000 Mk. Attienlapital oder ihren nicht gerade glänzenden pekuniären Verhältnissen! s^on drei Spießgesellen des Gond'.e, die seinen! buxch eine Zusammenlegung der Aktien im Verhältnis von alle Ehre macht. URaufc teilten, und ihn ihrerseits wieder betrogen, erhielten zu drei. Der Gesamtverlust der Gesellschaft betragt § Groß.Felda, 24. Febr. Am Samstag fand hwr die I 10 bie Heiden anderen je zwei Jahre Zuchthaus. jetzt 325 MO Mk., welcher auf die ungünstige Koniunktur Bürgermeisterwahl unter starker Beteiligung statt. Mit 1> '»» — i'u-kzuführeri ist. 201 Stimmen wurde der seitherige Bürgermeister Ferdinand Feuchtwangen, 24. Febr. Das im ^ahre 1880 ge- Völzing einstimmig wiedergewählt. Der Wiedergewählte Apvll. gründete Bankgeschäft Ludwig Bachmann stellte tritt nun in die dritte Periode seiner Amtsthätigkeit. Man Frankfurt a. M., 23. Febr. Unter großer Beteiligung so- seine Zahlungen ein. Die Passiva ।ollen angevucy zwei darf in der Wiederwahl einen Beweis dafür erblicken, daß V. wohl der in den benachbarten Städten garnifonierenden preußischen Millionen betragen. . »8 Lrftnnhpn hnt hitrA frine Amtsführung die Anerkennung und hessischen Regimenter als auch namentlich der bayerischen Tabak. Wir stnd leider Nicht in der Lage, aber eine e§ verstanden hat, durch ferne Amtsführung die An n 8 ^oallerie begannen gestern im Hippodrom hier die unter Leitung Besserung im Geschäfte während der abgelaufenen Woche der Gemeinde sich zu erhalten. be§ kommandierenden Generals des 18. Armeekorps, Freiherrn ^richten zu können. Sowohl in Mannheim, als auch nach Mainz, 22. Febr. Der städtische Finanzausschuß bescha - L Lindequist, stehenden Preisreiten. Die Bayern ho ten stch oericyren wenige Um- ti8te sich m seiner gestrigen Sitzung mit der Lurch d,e zwei- Preise. In der Hoch°nkur»»> b reb —N -mßrn^ ReichLtagskommsisinn in Aussicht genommenen Absch-ffungFeFr. Ter WallÄ sprang 1.45 Mtr. hoch. M mit dem Einkauf sehr zurückhaltend sind In Mann- des Rechtes der Kommunen, Lebensmittel direkt durch ^ufö|£em y^uwen Reuen wohnte der Groß Herzog von heim wurde von einem Händler an Spekulanten einige erlegung von Oktroi zu besteuern. Es wurde von Ober- Hessen bei. Hundert Zentner 1901er Gunditabake per taferbar §u bürqermeister Dr. Gaßner darauf hingewiesen, daß es sich —- ■=='■.■■■" "ß4 Mk. verkauft. Ferner eine Partie zu 35.vO JJct In weniger um die Frage der Aufhebung des Oktrois als um ISeckenheim wurden eirnge Hunbevt Zentner v^n Produ^ ein uraltes Recht der Kommune handle, das damit beseitigt Handel und Verkehr. Uolkswirrschast. or. mti trnuft " 9>m übrigen ist es sehr still. Pfalzer w-rd-n soll Gegen die Sstmmen d«Sozml emo raten ® Berlin. wurde beschloffen, auf dem nächsten Stadtetag hrergegen ^Echtsrat beschloß, für 1901 eine Dividende von 9pLt. (Vorjahr bi/ii50^Mk. energisch Stellung zu nehmen. 8pEt.) in Vorschlag zu bringen. Vieh markt. In der abgelaufenen Woche entfaltete Worms, 22. Febrirar. Drei bedeutende Altertums- — Ludwig Weffel, A.-G. Mr Porzellan- und Steiugut- Pas Geschäft an den einzelnen Märkten etwas leb- forscher weilen heute in unserer Stadt, Ministenalrat Soldan sabrik-ti-n, Popp-lsd-rs. DerBruitogewmn^b-tr^^4W71Mk.man kann sagen, daß der Verkehr durchschnittlich aus Darmstadt, Professor Dr. Schumacher aus Mainz, Direk-' ?/2pLll (Vm- ein gut mittelmäßiger nxxr Jßrima Großvieh war rasch tor des römisch-germanischen Zentral-Mufeums und Professor M^pLt ) betragen ausvLkiuft, an einzelnen Plätzen wurden sogar mittlere Pfaff aus Heidelberg, die zur Besichtigung der vom Alter- — Verein chemischer Fabriken in Mannheim. Der Ab- Qualitäten lebhafter gehandelt und auch zremlich umgesetzt. tumsverein bei Monsheim unternommenen Ausgrabungen schluß für 1901 ergiebt einen Reingewinn von 1^7 721 Mk. (IWO Mälber äußerst flott.gehandelt, der Umsatz gtng gut nun sind W ist auf der das Vfrimmthal 10O16OO All.) e^klusswe Gewmnvorlrag von 16OOOO Mk. Es statten, an einigen kleineren Plätzen blieb nur geringer hierhergekommen sind. Dort ist aus der das -pstmimchai > ^rde die Ausschüttung einer Dwrdende von 12'/>pLt. rote, I ueberftanb. Fette Schweine rasch ansverkaust, an einigen nach Norden zu begrenzenden Höhe ein Wohnplatz der Stein- beschlossen. Abgeschrieben und zuruckgestellt wurden weitere « reichte sogar ber Zutrieb für den Bedarf nicht zeit, wir können sagen ein ganzes steinzeitltches Dorf, iso000 Mk. axla einige größere Plätze hatten dagegen etwas Ueberstand. «I»..».... __— eingelassenen Wohn-, Küchen-, Vorrats- und Stallraume sind "leiyer Rheinland und Westfalen. Wir Lpielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater, noch vollständig erhalten, ebenso erkennt man noch deutlich h^en jüngst mitgeteilt, daß das Institut gezwungen ist, CT Opernhaus. die Reste der das Dach der Wohnung tragenden Pfosten. einer Kapitalreduktion zu schreiten — wieder einmal — Mittwoch den 26/^ebruar*): Glöcklern des Eremiten". Außer vielen, schön verzierten Gefäßscherben, die einer kera- wollen wir gleich hinzufügen. Die Bank hat eine wandlungs- Donnerstag den 27. Februar: „Die Zauberflöte". Frettaa den misch sehr interessanten, aber noch äußerst wenig bekannten reiche Vergangenheit hinter sich. Das Aktienkapital von Zg.Februar geschloffen. Samstag ben 1- Mai^: „Hansel und Sa-Ms “5« ÄSeÄlTS« H-rbst wieder sartgesetzt zu ^st d-r Klebe ^das Lebens D°nnA. werden. liegen. Beteiligung an riskanten Unternehmungen und . » £eben^ Samstag den 1. März: „Uriel Aeosta.-' Sonn- Hanau, 22. Februar. In der in der Schloßstraße gele- leichtfertige Kreditgewährungen hatten gleichmäßigen An- t ben 2. März, nachmittags 3 Uhr: „Alt-Heidelberg/' Abends genen Zigarrenfabrik der Firma Deibel u. Eo. brach FeuerI leil an den Mißerfolgen. Das geht u. a. aus der SSer= 17 ubr: „Mamsell Tourbillon". Montag den 3. März: „Alt- aus. Beim Eintreffen der Feuerwehr war bereits der Dach-f mehrung des Hypothekenbestandes von 688184 Mk. auf Heidelberg". stuhl ergriffen, und das leicht brennbare Material — fertige 803 951 « hervor, die wahrscheinlich zur Sicherung zweifel- - *) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. S,qarren, Wickel, Tabak, Formen, Zigarrenkisten-e. - schlug Hafter Forderungen erfolgt ist. Die «erwultungi sucht die > ■- ■== | h°ll°n Flammen auf Der^ angestrengter■ fpäteren gllffkaftCH dkl ^eÖaktilTn. Feuerwehr gelang es, den übrigen Teil des Gebäudes zu aus einem Teil der gefährdeten Summen in Aus- (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt. retten, sowie em Uebergreifen auf die Rachbargebaude zu ‘ Immerhin handelt es sich aber um eine sehr «g. x. A. In Oesterreich und Ungarn werden diejenigen verhindern. Der Dachstuhl mit dem gefanunten wertvollen unangenehme Ueberraschung für die Aktionäre, denen kaumIStudirenden, welche Gymnasial- und Universitäts- Material brannte völlig aus, ebenso wurde die Treppe unb artbere5 KDrlg bleibt, als in den saueren Apfel zu beißen, ftudien durchweg „mit Auszeich nung" absolvietthaben, ein Abtell der zweiten Etage vom Feuer ergriffen. Der Institut sonst nicht fortwivtschaften kann. sub aaepicns imperatorie (m Ungam rs8-8) zum D 0 k 10 r p r 0 - Schaden an Immobilien beträgt etwa 7600 Mk., an ver- Deutsche Lp i e g el g l a s -.Akti e n - Gess el^lschaft m o »,.e r bem branntem oder durch Wasser beschädigtem Tabak und sonstigen Die Generalversammlung hat die Dividende auf 14 Prozent 9 , ■■ ... » Fabrikaten ca. 6OOOO bis 7OOOO Mk., darunter allein an festgesetzt. Der Vorsitzende teilte mit, datz «r Mete0rv1oaiiche Beobachtungen SSswSss ---- Dornholzhausen bei Homburg em Genesungsheim für ^^^..'bnindustrie Minden und Schwerte. Der das 18.Armeekorps zu errichten. — Auf der den „Buderus- Vorstand veröffentlicht die folgenden Mitteilungen über das scheu Eisenwerken" gehörigen Grube „Mark" in Essers- Ergebnis des ersten Semesters: In einer heutigen Sitzung Hausen verunglückte der Bergmann Gottlieb Müller dadurch,I be$ Aufsichtsrates wurde von dem Vorstande eine buch- daß das Seil des Förderkorbes, in dem er in die Grube I mäßig ausgestellte Semestral-Bilanz vorgclegt, die einen hinabfahren wollte, riß. Der Förderkorb mit dem Insassen Betriebsverlust von 310000 E ergiebt. Dem gegenstürzte in die Tiefe, aus der letzterer nur als Leiche hervor- Über steht ein &etomn^ Uogen werden konnte. - Der ^äsirlge Maurer W ÄgB&efÄSMWÄ ^toll aus Vilbel, der an dem Lonhold schen Neubau bet -Fabres w rieben ist einstweilen unmöglich, da der Eschersheim bei Frankfurt a.M. beschäftigt war, glittjwf |erläauf zmeiten Semesters heute noch nicht zu übereiner Bohle aus und stürzte aus einer Höhe von 3 Mtr. rebcn ^st. Das Werk verfügt zur Zeit über einen befvieLi- rücklings in den Keller, wo er auf einem Steinhaufen be- senden Stand an Ordres, auch hat der ganze Markt ein I JFrttnil iptl-Hntlltidltftl wußtlos liegen blieb. Die Rettungsgesellschaft stellte einen rieundlicheres Ansehen gewonnen, immerhin ist aber darauf Verlobte-Bella HeilbrunnLosaeismar und Ludwig Rosen» Schädelbruch, eine schwere Gehirnerschütterung fest. An fernem hinzuweisen, daß bisher nur einige )tyntncierte Fabrikate w 9 Aufkommen wird gezweifelt. - In Amöneburg trug sich einen bescheidenen Nutzen lassen, wahrend die Preislage ., ein tätlicher Unfall in der Dykerhoff'schen Zementfabrik zu. bei anderen noch unzulänglichnft. Der verheiratete 30jährige Arbeiter Rudolf Stanislaus Ma- , Bilanz d er Dr es Mk Vortraa aus Schwedenhöhe (Kreis Bromberg) wurde von emem von^l5981680 Mk., gegen 19 528138^1. im l eiuc falsche Meinung vieler Hausfrauen ist es, wenn sie lm Schacht m ine Höhe laufenden Fahrstuhl wn Hals erfaßt ^^riahre, auf. Der Reingewinn beträgt 9 892 732 Mk., gegen I glauben, sie könnten am Kaffee dadurch sparen, daß sie recht billige und an die Wand gedrückt, wodurch ihm der Halswirbel fte- ^^087 598 Mk. im Vorjahre. Der auf den 24. März ein-1 Sorten kaufen. Solche Kaffees sind ja niemals ausgiebig und brachen wurde. Der Tod des Unglücklichen trat aus der ,^bbrufenden Generalversammlung soll vorgeschlagen wer- wohlschmeckend. Man kann sich einen wirklich guten und sehr be- °'N- feXÄ.“'ÄÄ"»1 Z »LSS Univerlitüts Nachrichten. mm* aÖIVeSS w v id T"’ 2LSUnwÄ‘ ist ° - stör V; n’Äf z'r'fc »* Extranbschr-stbnng ™on 2 400 000 Mk. ans tonfortialfonto ‘unb a"e()r iSr »r;IL «ä «ÄftS | ä.“ä* fonb*£ L - ■. <;■ E" Kleinkinder-Aewahranstalt. Von dieser Woche an sollen die Beiträge für unsere Anstalt in 1902 erhoben werden. Die Erhebung geschieht durch unsere Anstaltsdienerin Käthcheu Hofmann, die außer der neuen Geberliste auch die voMhrige mit sich trägt. Niemand sonst ist zur Erhebung der Beiträge berechtigt. Wir bitten zunächst um die Beiträge für das 1. Vierteljahr 1902; mit denselben kann nach Belieben der freundlichen Geber zugleich der Gesamt-Jahresbeitrag gespendet werden. Indem wir dies den Wohlthätern und Freunden unserer Anstalt mitteilen, bitten wir freundlichst, uns auch in diesem Jahre gütige Unterstützung gewähren zu wollen. Wir haben für etwa 230 Kinder m unserer Anstalt zu sorgen. Gießen, am 24. Februar 1902. Der Borstand der Kleinkiuder-Bewahranstalt. l)r. Naumann. 1683 THEE-MESSMEB Das Frühstuck fehlster Kreise. Probepakete 60 bis 125 H. Niederlagen durch Plakate kenntlich. Vergebung osn Kauarbeiten. ir Cafe Leib. Echtes Salvator-Bier im Zapf Wird auch im Theater während der Pausen verzapft. 1473 Bessere Schlafzimmer-Möbel 1309 Fritz Nowack, Betten-Geschäft. E? 10 rmzureichen. 1544 das übrige tobte Inventar. 1579 Ausserordentl. Mvmidiuig in Lonps Mierkeller 18 128 1595 rung: 40 Eichen-Stärnrne m. 7,10 fm mit Wegzugshalber 1 mit 27 und 0754 0745 Prediger H. G. Baumann. Ein Mittel zum Sparen sind Seifenzusatz. Tropeliu wurde 1901 in Bremen mit der großen goldenen Gleiberg. 1596 am Biscuits I \|gBlO[NE7s0RTEN_PACKET 50 Pf. MAGGI 7) 8) 9) ien 60 22 5 7 194 300 5100 8 42 Krofdorf, 24. Febr. 1902. Der Bürgermeister. Lichtenthäler. 1) 2) 3) 4) 5) 6) Die zur Ausführung von 4 Wohnhäusern nebst Einfriedigungen an der Crednerstr. erforderlichen Arbeiten als: Erd- ui’ Maurerarbeiten, Trägerin gerungen, Zimmerarbeiten, Dachdeckerarbeiten, Spenglerarbeiten, Tüncher- und Anstreicherarbeiten, Glaserarbeiten, Schreinerarbeiten, Schlosserarbeiten, Uhr, zur Versteigerung: 4 Arbeitspferde, 3 zweijährige Fohlen, 2 Fahrochsen, 19 Kühe und Jungvieh, 5 Mutterschweine mit Ferkel, 1 Zuchteber :c., 1 Garbenbinder, 1 Grasmäher und Hohverjteigerung Donnerstag, 27. Febr., vormittags von 9 Uhr an sollen im Großen - Busecker Gemeindewald in den Distr. Hoherberg, Esp und Wellersloh nachverzeichnete Holzsorti- rnente versteigert werden: B Brennholz. 82 rm Buchenknüppel, 8 rm Nadelknüppel, 2600 Buchenwellen, 400 Eichenwellen, 1290 Nadelwellen, 14 rm Buchenstockholz, 17 rm Nadelstockholz. Die Zusammenkunft ist Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, 22. Februar 1902. Baugenossenschaft des evang. Arbeitervereins zu Gießen. Eingetr. Gen. m. b. H. Doering. Der Anfang ist im Distrikt Hoherberg und zwar in der Welzbach. Großen-Buseck, 21. Febr. 1902. Großherzogl. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. Inhalt, 11 Eichen - Derbstangen 1,06 fm Inh., 105 Nadel-Derbstangen 11,72 fm Inh., 14 rm Buchen-, Eichen- Hohmrfteigerung Donnerstag, den 27. Febr. 1902 von vormittags halb 10 Uhr au, soll m dem Anneröder Gemeinde-Wald in den Abteilungen 1 Dornberg, 6 Krähenholz und 12 Rothe- buche nachverzeichnetes Holz versteigert werden. A. Bau- und Wertholz. 9 Eichenstämme 19—39 cm Durchmesser, 6—14 m lang, 5,18 im haltend. 310 Fichten- ftämme 13—32 emDurchmesser, 8—20 m lang, 118,55 fm haltend. 421 Fichtenderbstangen 8—13 cm Durchmesser, bis 18 m lang, 47,61 fm haltend. sollen vergeben werden. Pläne und Bedingungen können un Bureau des Architekten Gust. Hamann, Bergstraße 11 in den Vormittagsstunden eingesehen werden. Angebote auf Arbeiten der einzelnen Branchen, sowie auch Angebote auf Uebernahme der gesamten Bauarbeiten für eine Pauschalsumme sind bis zum 5. März d. Fs., mittags 12 Uhr bei dem unterzeichneten Direktor, Gartenslraße 11, Tages-Ordnung: Statuten - Aenderung (§ 1, 11, 13, 14, 21, 31). 1603 Der Vorstand. Vergifte- tes Getreide, bewährte Raiten- und Z Mäuse- Vertilgungs-Mittel empfiehlt Victoria - Drogerie, Ad. Bieler, Marktstr. 5. Hohversteigerung Freitag, 28. d. Mts., vormittags von 9 Uhr an kommt im Beuern er Gemeindewald in verschiedenen Distrikten folgendes Holz zur Versteige- Hermann Weinberg a. d. Lumda. in echt Nussbaum: Muschel-Bettstellen von Kleiderschränke, zweithürig „ Waschtische mit Marmorplatte „ Nachtschränke , „ -Würze u. Maggi s Suppenwürfel. Bestens empfohlen von August R8o8i Drogerie zum roten Kreuz, Bahnhofstraße 51. Mk. 42 — an. „ 7o.—‘ „ » 50.- , „ 18.— „ Ackerland gegen günstige Zahlungsbedingungen. Medaille prämiiert. Proben von 25 Gramm versende mit Gebrauchsanweisung geg Einsendung von 20 Pfg. 07< Preisliste an Miederverkäufer gratis und franko. Hotzversteigerung am Mittwoch, 26. Ieör. er., vormittags von 9 Mr ab bei Gastwirt Joh. Keller zu Atzbach. Es kommen zum Verkauf: Eichen: 42 Stämme 3. und 4. Kl. — 15,04 fm, Nutzholz 34 rm 2. Kl., 54 rm Knüppel, 6 rm Stämme, 1396 rm Reiser. Buchen: 55,5 rm Scheit, 27,60 rm Scheit und Knüppel, 30 rm Knüppel, 22,5 rm Stöcke, 718 rm Reiser. Nadelholz (Fichten und Kiefern) 169 Stämme 3. und 4. Kl. = 45,30 fm. 1000 Fichtenstangen — 50,22 fm, 96 rm Nutzholz 2. Kl. (Kiefern), 89 rm Knüppel, 1221 rm Reiser. Das Holz liegt in den Distr. Lautzerloch, Leitzheck 8b, Höring 18a b u. c, Heiligenstock 19a, Obere Gänsheim 3a, Obere- Reitel 7c, Untere- und Obere- Pferdsheck.15 und 16a u. b Dächerthal 20 des Gemeinde- Waldes von Atzbach. 1562 Krofdorf, 21. Febr. 1902. Der Bürgermeister Lichtenthäler. Eichen - Stämme mit 3,27 fm, 1540 Fichten - Stämme mit 56,48 fm, worunter Schnittholzstämme von 33—48 cm Durchmesser, Buchen - Stamm mit 0,86 fm, Nadel-Derbstangen mit 2,17 fm, rm Buchen-Scheit, rm Buchen-Knüppel, rm Eichen-Knüppel, rm 3!adel-Knüppel, Wellen Buchen-Reiser, Wellen Nadel-Reiser, rm Buchen-Stäcke, rm Nadel-Stöcke. War Will hÄFPn ? Hotel Ernhorn, Dienst, add. 8^2 Uhr. vfvl Willi UU1 vll a Thema: „Die Geschichte des Papsttums im alten und neuen Testament im voraus geschildert". — Mittw. abd. 87r Uhr, Thema: „Das Datum der Taufe und der Kreuzigung Jesu 600 Jahre zuvor geweissagt!" (Also keine Entschuldigung für die Juden.) D. letzteren sind des. eingeladen. Eintritt frei. Hohversteigerung am Donnerstag, 27. d. Mts., vormittags von 10 Uhr ab im Gemeinde-Haus dahier. Es kommen zum Verkauf: Distr. Altehau: Eichen: 40 rm Scheit und Knüppel, 80 rm Reiser, Buchen: 368 rm Scheit und Knüppel, 823 rm Reiser. Distr. Platte. Eichen: 20 rm Knüppel, 691 rm Reiser. Distr. Eichwald. Eichen: 5 rm Knüppel, 492 rm Reiser. Totalität. Eichen: 57 rm Reiser, Buchen: 2,5 rm Scheit u. Knüppel, Äiadelholz: 3 rm Knüppel, 400 Sttrck Bohnenstangen, 72 rm Reiser. Das Holz liegt in den vorbenannten Distr. des Gemeindewaldes Krofdorf- Waldeingang am Oppenröder- weg und Müllerweg. Annerod, den 22.Febr.1902. GroßherzoglicheBürgermeisterei Annerod. Horn. 1548 Erlen - Scheitholz, (hierbei sind 4 rm Erlen-Rundscheit), 96 rm Buchen-, Eichen-, Erlen-, Nadel-Knüppel, 3950 Wellen (Buchen), 2600 Eichen-Wellen, 2930 Nadel-Wellen, 67 rm Eichen- und Nadel-Stock. Die Zusammenkunft ist oberhalb Fünfhausen. Beuern, 25. Febr, 1902. Gr. Bürgermeisterei Beuern. Otto. Audion. Wegen Ausgabe der slandwirtschast aus dem Rittergut Yordeck, Kr. Marburg, kommen am Donnerstag dem 6. März, vormittags verkaufe ich mein Wohnhaus, Scheuer, Stallung, vorschriftsmäßiges Schlachthaus geeignet zu Wirtschaft und Metzgerei re., sowie Olts-KmKenKch Gieße« Mittwoch den 5. März 1902 abends Si/3 Uhr: Neui Tropelin M Waschmittel. Lollar L. Spuck II., Fabrikation von Tropelin. * Tausende K plage* und schleppen sfch mit Erkältungen, mit Husten, Heiserkeit, Kehl- köpf-, Rachen-, Luftröhren-, Bronchlal- u. Lungencatarrh herum, ohne daran zu denken, dass sie in fay’s achten Steuer * >fiaeral-pa$tille« * ein franz vorzügliches Hausmittel haben das diese Erkrankungen bei rationellem Gebrauch in kurzer Zeit . lindert und beseitigt. Nur 85 Pfg. per Schachlol erhältlich in allen Apotheken, Drogen- und Mineralwasser-Handlungen. 7t Kammermusik-Abende in der grossen Aula der Universität zu Giessen, Briitter J&fcend: 1671 Freitag den 28. Februar, abends 8 Uhr. Mitwirkende: Fräulein Nellie Verne© aus den Haag (Gesang',, Herr Adolf Bebner (Violine), Herr Johannes Hegar (Cello) aus Frankfurt a. M., Herr il>.HWns, Wen Bahnhofstraße 37.