152. Jahrgang Samstag 25. Januar 1903 Zweites Blatt. Schulstrahe 7. Adresse für Depeschen: «nzetger Gießen. FtrnsprrchanschlußNr.51. Nr. 21 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die «iefjener Zamilien- blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Der- sag der Bruhl'schen Univers.-Buch-u.Stem- druckerei lPretsch Erben) Redaktion. Expedition /—"7 0 A ZXVT O monat?id)76*t,Ö*md. GlchenerAmeigerW W General-Anzeiger S? v ür den polrt. u. allgem. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MW zeigenteil: Han? Beck. Die heutige Wummer umfaßt 16 Seiten. Politische Tagesschau. Die Reise deS Prinzen von Wales nach Berlin. Aus London meldet heute W- T. B. vom 24. Jan. Der Prinz von Wales hat heute abend 8 Uhr die Reise nach Berlin an getreten. Die „Nordd. Mlg. Ztg." bringt cruS diesem Anlaß einen kurzen Begrüßungsartikel, in dem es heißt: Wir würdigen die freundsch aftliche Gesinnung, welche der König von England bestimmte, tn diesem Jahre den Erben der britischen Krone zur Geburtstagsfeier des Kaisers nach Berlin zu entsenden. Mir hoffen, daß die Wünsche, die der erlauchte Prinz überbringt, wie die Eindrücke, die er bei uns empfängt, der Befestigung des wechselseitigen Wohlwollens förderlich sein werden- In dem Gast des Kaisers achten wir zugleich den Vertreter einer alten, großen Nation, mit der uns gewichtige Interessen verbinden- Die Waffen des politischen Tagestreits senken sich freiwillig vor dem britischen Königssohn, den wir auf deutschem Boden willkommen heißen. Also alles Gerede von einer Absage im letzten Momente wegen „Verleumdung der britischen Armee" durch die deutsche Zunge war müßig. Er kommt, der „Doppelgänger' Nikolaus II. — so bezeichnet man ihn ja wegen seiner überraschenden Aehnlichkät mit dem Selbstherrscher aller Reußen. Der Prinz wird mit großer, mit besonderer Auszeichnung empfqugen werden. Nur bis zum Dienstag früh ist der Berliner Aufenthalt festgesetzt. Der Prinz wird sich von Berlin nach Neu-Strelitz begeben, um dem dortigen Hofe einen Besuch abzustatten. Die Großherzogin von Mecklenburg-Strelitz ist bekanntlich eine großbritannische Prinzessin von Geburt- Auffallend ist ja die Kürze des Besuchs und die, im Verhältnis zu dem Tone sonstiger offiziösen Preßbegrüßungen bei dem Besuche befreundeter Fürstlichkeiten, große Knappheit und Gemessenheit der „Nordd- Allg. Ztg." In solchen hochoffiziösen Will- kommens-Aeußerungen pflegt sonst von „traditioneller Freundschaft", von „innigen Beziehungen" die Rede zu fein. Solche Worte fehlen diesmal. „Befestigung wechselseitigen Wohlwollens", „Achtung" vor dem „Vertreter einer alten und großen Nation, mit der uns gewichtige Interessen verbinden". Diese, mit gutem Bedacht gewählten und vermutlich vom Grafen Bülow herrührenden Ausdrücke charakterisieren das deutsch-englische Verhältnis mehr als eine Jnteressen-Gemeinschaft, als eine Vereinigung von Freunden, verknüpft durch Sympathien, Aehnttchkeit der Anschauung, der Ziele. Mit dieser Kennzeichnung der deutsch-englischen Beziehungen werden sich viele einverstanden erklären, und die am Schluß der offiziösen Notiz ausgesprochene Erwartung teilen. Preußisches Abgeordnetenhaus. Fortsetzung der Beratung des Domänenetats. Abg. Goth ein (frs. Lrg.) führt aus, der Landwirtschaftsminister habe gestern gezeigt, daß er sich nicht zwischen zwei Stühle setzen wolle. Er (Redner) glaube aber, der Minister habe sich auf den agrarischen Stuhl gesetzt, daß es krachte. (Heiterkeit.) Abg. Frhr. v. Wangenheim (kons.) erklärt, von der Gestaltung des Zolltarifs hängt die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands ab. Wir stehen am Scheidepuntte. Wenn wir diesmal wieder unterliegen, ist es mit der Landwirtschaft vorbei. Landwirtschastsminister v. P o d b i e l s k i wendet sich gegen die Deutung, die seine gestrigen Ausführungen erfahren haben. Er habe nicht die Herren von der Linken gemeint, er habe diejenigen gemeint, die im Reichstage mit Anträgen kommen, wie dem, nach Annahme des Tarifs von jedem Hektar cme gewisse Abgabe zu erheben, damit auch das Reich etwas davon habe; und das seien doch Anträge ernster Leute, er nehme wenigstens an, daß im Reichstage nur ernste Anträge gestellt werden. Die Haupt- sorge der Regierung sei, den heimischen Markt zu stärken, gesund und kräftig zu machen, damit werde auch der Industrie geholfen. Abg. Barth (fr. Vg.) ertlürt, wir haben in der Partei viele erprobte Landwirte, wir haben uns außerdem an viele Landwirte gewandt, die vorwärts gekommen sind- Wir vertreten also diejenigen, die den Beweis für i^e Fähigkeit und Tüchtigkeit erbracht haben, Sie dagegen die anderen- Wir vertreten also^ auch Ihre Interessen mit; das nutzt aber alles nichts, «ic haben sogar mir persönlich die größten Vorwürse gemacht, daß... (Abg. v. Pappenheim: „ich ein Freund der Sozialdemokratie bin!" Stürmische Heiterkeit- - Jawohl! Aber selbst dieser Einwand hat bei meiner Reichstagswahl nichts verfangen- (Abg. Frhr von Zettlitz: Was hat das gekostet?") Viel Arbeit! Redner verteidigt sich fodann gegen den Vorwurf der Liebedienerei gegenüber dem Ausland. Abg. Engelbrecht bemerkt, wenn die Politik der Abgg. Barth und Gothern Thals ache werde, komme Deutschland mindestens auf eine Generation in die größten Schwierigkeiten- Abg. Graf Lim bürg-Stirum führt aus, die Freisinnigen betrachten sich als Schutz gegen die Sozialdemokratie. Ich muß demgegenüber erklären, daß uns das Verhältnis zwischen Liberalen und Sozialdemokraten nicht bestimmen kann, in ihnen einen Schutz gegen die Sozialdemokraten zu sehen. Ich glaube nicht, bafe den Abg. Barth unpatriotische Beweggründe leiten- daß er aber unser Ansehen im Auslande schädigt, ist mir klar Mir können ohne Handelsverträge mindestens ebenioaut aus halten, wie das Ausland. L B Abg. Ehlers verteidigt den Abg. Barth gegenüber dem Vorwurf der Auslandsoienerei- (££ wäre wirklich kein Fehler, wenn das Interesse für das Ausland bei uns allgemeiner würde. Deutsches Keich. Berlin, 24. Jan. Der Kaiser begab sich heute morgen nach Potsdam, um dort Rekrutenbesichtigungen beizuwohnen. Nach denselben nahm er das Frühstück im Offizier-Kasino des 1. Garde-Regiments ein. Er begab juch, sodann nach Hannover, wo er am Ätachmittag um5Uhr eiutraf und au dem Festmahl der vormals König! Hannoverschen Offiziere, das aus Anlaß des Gedenktages der traditionellen Verlechungen stattfand, teilnahm. — Der Kaiser beabsichtigt, das Kadettenschulschifs „Charlotte", das am 15. Piärz wieder in Kiel eintrefsen wird, in der Holtenauer Schleuse persönlich in Empfang zu nehmen und den Prinzen Adalbert zu begrüßen. — Wegen des schweren Unfalls beim Ssalut- schießen in China, der sich an Kaisers Geburtstag vorigen Jahres ereignete und den Tod von fünf Mann der Schweren Feldhaubitzen-Abteilung zur Folge hatte, verbüßt gegenlvärtig der Vicefeldwebel v. Gartzen, der seinerzeit als Einjährig-Freiwillige beim Garde-Fußartille- rie-Regiment in Spandau gedient und sich als Unteroffizier der ostasiatischen Expedition angeschlossen hatte, in Köln eine Festungshaft von sechs Monaten, zu welcher Strafe er als Urheber des Unfalls verurteilt worden ist. — Ein Petersburger Blatt meldet gerüchtweise, Kaiser Wilhelm solle Midte Juli na ch Rüßland kommen, um den Manövern des Artilleriegeschwaders beihuwohnen. — Der konservative Abg. v. Puttkamer-Plauth soll krankheitshalber beabsichtigen, seine parlamentarische Thätigkeit aufzugeben. — Die Oberpostdirektion in Oppeln hat die Beförderung von Ansichtskarten, welche sich auf die bekannten Vorgänge in Wr eschen beziehen, verboten. — Die Zentrums-Interpellation betreffend Aufhebung des Jesuitengefetzes wird voraussichtlich am nächsten Dienstag auf die Tagesordnung des Reichstags gesetzt werden und vom Grafen Bülow persönlich beantwortet werden. Auch der vom Zentrum ausgegangene, durch die Vertagung im Mai unerledigt gebliebene Gesetzentwurf betreffend die Freiheit der religiösen Uebungen (Toleranz- Antrag) soll in der nächsten Woche zur zweiten Beratung im Plenum gestellt werden. — Zweifellos offiziös schreibt die „Post": Die Lage in Vene zue la ist trotz gegenteiliger Zeitungs-Nachrichten unverändert. Es kann uns gleichgiltig sein, ob der Präsident Castro die deutsche Note einem Kongreß vorlegt oder nicht. Er wird sie innerhalb einer gewissen Zeit zu beantworten haben, wenn er sich nicht weiteren Schnitten aussetzen will. Von einer Intervention Englands kann keine Rede sein, schon aus dem Grunde nicht, weil dieser Staat selbst, ebenso wie Frankreich, Ansprüche an Venezuela hat und beiden daher das Vorgehen Deutschlands nur sehr willkommen sein kann. Es ist sogar nicht ausgeschlossen, daß diese drei Mächte vereint vorgehen, wenn Venezuela bei seinem Widerstande beharrt. C r e f e l d, 24. Jan. Eine amtliche Zählung ergab für hier 5 50 Arbeitslose. Stuttgart, 24. Jan. Die Kammer der Abgeordneten begann heute die Verhandlungen über die Einheitsmarke. Liesching (Volkspartei) trat für den Antrag der Mehrheit der Kommission ein, der dahin geht, die durch den Vertrag veranlaßten Abweichungen nicht zu beanstanden. Vizepräsident v. Kiene empfahl aus politischen, staatsrechtlichen und ftnanziellen Gründen die Ablehnung von Einheitsmarken- da durch letztere das Württem- bergische Reservatrecht gefährdet würde. Ausland. Brüssel, 24. Jan. Wie in parlamentarischen Kreisen verlautet, dürfte demnächst von der Rechten ein Antrag eingebracht werden, welcher das Stimmrecht für die Frauen verlangt. Dieser Antrag soll gleichzeitig mit der Debatte über das allgemeine und gleiche Stimmrecht für die Provinz- und Gemeindewahlen in der Kammer diskutiert werden. Marseille, 24. Jan. Demnächst wird sich hier eine Spezialmission des Zaren nach Abessynien einschiffen, die den Auftrag hat, dem NegusMenelik 12 Galadcgen zu überreichen. Budapest, 24. Jan. Die in letzter Zeit unter dem Vorsitze des Kaisers stattgehabten militärischen Konferenzen galten vornehmlich der Geschützfrage und der Frage der Neuorganisation der Feldartillerie. Der erste Teilbetrag für neue Geschütze dürfte in den Heeresvor- anschlag für 1903 eingestellt werden. Die Haubitzenbatterien sollen errichtet und die Gebirgsartillerie weiter ausgestattet werden. Washington, 24. Jan. Der Vertrag betreffend A b - tretung der dänisch-we st indischen Inseln an die Vereinigten Staaten wurde heute unterzeichnet und wird unverzüglich dem Senate zur Ratifizierung zugehen. — Staatssekretär Hay händigte dem chinesischen Gesandten Wutingfang eine Anweisung über 3 76000 Dollars aus, welche den Wert des von den Amerikanern im Salzyamen Tientsin b«schlagn° liiK1, Jcna, 23. Jan. Die Dozenten und Beamten der Universität haben sich jetzt entscheiden ntüssen, ob sie die ihnen vom Landtage zugcsprochcncn Gehaltserhöhungen unter Verzicht auf die bisherige Steuerfreiheit atmehmen ivollen. 120 Professoren, Privat- dozcnten und Beatnte haben dem zugestimmt, während 40 auf die Gehaltserhöhungen verzichten und an der Steuerfreiheit fcsthalten. — Ter Prorektor der Universität Jena, Professor Stintzing, richtete in einer Ansprache an bte Chargierten der Jenaer studentischen Verbindungen eine ernste Mahnung betreffs der Zweikämpfe. Unioersitäts Uachr ichten. — Aus Karlsruhe wird von: 23. ds. berichtet: Gustav Aus Stadt und Saud. (Ter Abdruckder unter dieserRtwrik befindlichen Origmal°9tachrichten ist nirr unter genauer Quellenangabe: „Gieß. Anz." gestattet), Gießen, 25. Januar 1902. Wendt, der ausgezeichnete Schulmann,, feiert morgen seinen 75. Geburtstag. Ihm zu Ehren wtirde heute von Printanern beä Gymnasiums bcr „König Ocbipus" bes Sophokles (in Wendt's Ucbersetzung) aufgesührt. Dem Jubilar, bcr körperlich uitb geistig noch ungemein frisch ist, würben von seitcn bei' Regierung sowie seiner vielen Schüler und Freunbe noch Mannigfache Ehrungen zuteil. — Man schreibt aus Heibclberg: An der hiesigen Universität habilitiert sich am 25. ds. Dr. F. Bö Icker, klinischer Assistenzarzt att der Chirurgischen Klinik, auf Grund einer Probevorlesung „lieber Pyämic und Septicänüe" für das Fach der Chirurgie. — Geh. Jnstizrat Prof. Dr, Gareis in Konigs- b c r g, früher in G i e ß e n, hat den Ruf nach M ü n ch c n als Nachfolger v. Sicherer's aligenommcn und wird seine Vorlesungen im kommenden Sommerseinester beginnen. — Aus Wien wird ge- leine Urtel jur. 2t rabei meldet: Dur« Kunst und Wissenschaft. Frankfurt a. M., 24. Jan. Der Oberarzt der dermatologi- chen Abteilung des städtischen Kranketihauses, Dr.Karl v e rx- heiiner, ist von der Wiener Dermatologischen Gesellschaft zum korrespondierenden Mitglied ernannt roorben. — Ter Frankfurter Kunstmaler, Otto S ch o l d e r e r ist nach längerent Kranksein, 67 Jahre alt, g e st o r b e n. Berlin, 24. Jan. Ter „Reichsanzeiger" veröffentlicht einen Auszug aus bem allgemeinen Reisebericht bes Leiters bcr beut« chen Südpol a rerpebi tion , Prof. T r y g a l s k i, von K a p st a b l vom 6. Dez. batiertc Berichte betr. bie Arbeiteti bcr Expebition auf ber Ausreise bis Kapstadt. Sic werben in einem befonbereil Truckheft binnen kurzem veröffeittlicht werden. Die yflematischen wissenschaftlichen Arbeiten der Expebition begannen planinäßig mit bent Ueberschrciten bes Aeyltators. Vorher waren mir solche erfolgt, welche keinen wesentlichen Aufenthalt bes Schiffes vertirsachteii. Leipzig, 23. Jan. Hiesige Studenten beabsichtigen, im April Schillers „Räuber" in Paris an zwei Abenden zur Auf- ührung zu bringen. — Geh. Bäurat Professor Dr. Wallot, der Erbauer des Reichstagshauses, bekanntlich ein Hesse von Geburt, hat eine neue betnerkeiis,verte Auszeichnung erhalten: Er ist von der kgl. Akademie der schönen Künste in Stockholin zum , membro actif de ia dass« d<*s Atrangers'* ernannt worden. — W i l h e l ni Busch, der geniale Zeichner und Reimschmied eiert a>n 15. April in MechtShauicn (Braunschweig) seinen 7«). Geburtstag. Für den greisen Künstler sind große Ehrungen vorgesehen. — Der Dichter August Strindberg sandte der schwcdi- chen Akademie einen geharnischten P r o t c st ävegen der Verteilung des N o b e l p r e i s e s. Er erklärt zugleich, dieser Körperschaft nie angehörcn zu wollen. euier höheren Lehranstalt herangetreten werden kann. Eine Überaus rasche Entlvickelung weisen auch die deutschen schulen für Chiliesen in der Koloirie und im Hinterlande auf. Das starke Lernbedürfnis und die Intelligenz der Bevölkerung von Schantung treten hierbei in bemerkens- tverter Weise zu tage. Im chinesischen Schulwesen, wie in der Krankenpflege hat sich die Wirksanikeit der Missionare, welche von der Marineverwaltung nach dem Grundsätze strenger Parität gefördert werben, als segensvoll erwiesen. Es muß überhaupt auch für das Berichtsjahr wie für die I sichere Zeit wieder betont werden, daß die nichtbeamteten Clemente, welche für die koloniale Entwickelung von Wichtigkeit sind, Missionare wie Kaufleute und Ingenieure, der Marrneverwaltung und ihren Organen in der Durch- , . k a . suhrung der kolonisatorischen Maßnahmen wertvolle Mit- ,3°. folgendes Programm haben: Ouvertüre zum Wirkung geliehen haben. Tie Denkschrift betont die Ver-I "Wildschütz" von Lortzing, „Tscherkessischer Zapfenstreich" von drenste des, Gouverneurs Jaeschte nm die Herbeiführung Machts, „Frühlingskinder", Walzer von Waldteufel, und dieses verständnisvollen Zusammenwirkens und widmet dem «Finale der Oper „Aida" von Verdi. allzufruh Verstorbenen Anerkennung.______________ - Fräulein Irene Triesch hat soeben ihr Gastspiel für die des deutschen Bundesgebietes ist gegenwärtig auf 17 000 angewachsen. Der Wunsch nach Haft- ** Di e Sozialpolitische Kommission, die Pflichtversicherung ist in Lehrerkreisen in letzterer Zeit in der letzten Sitzung der Stadtverordneteu-Versammlung aus verschiedenen Gründen bedeutend seltener geworden, ins Leben gerufen wurde, wird, wie wir erfahren, ihre Rödgen, 25. Jan. Die hiesige Gemeindejagd, Thätigkeit damit beginnen, den Antrag der .HandelSkam I die bisher Brauereibesitzer Denninghoff innehatte, wurde an mer betreffend Bildung einer Sonderkrantenkasse für I Kommerzienrat Gail verpachtet. l^JaU^äs^fte c?eltLer?, MMlte Personen zu be- g. Reiskirchen, 24. Jan. Zwei Einwohner von hier man^ übmaensbVrfflnben in einer Fischottersalle einen lebenden Fuchs. Durch denn, wie" wir erfahren, hat eine erhebliche Anzah? ihr ^n Hundchcn, daS die beiden bei sich hatten, wurde er ent= Personal bereits zur Ortskrankenkasse angemeldet, also Er wurde, als er den Hund sah, im wahren Sinne nicht erst den 3. Februar abgewartet, an dem die Melde- Wortes fuchswüd und glaubte noch in der Falle eine pflicht erst in Kraft tritt Beute machen zu können. Er griff ba§ Hündchen an, sodaß ** B o m Gleiberg. Tas im verflossenen Jahre sich dessen Besitzer genötigt sah, diesem zu Hilse zu eilen, wieder hergestelltc sogenannte Luxemburger Zimmer im wobei er den Fuchs totschlng. Die beiden nahmen den Fuchs Nassauer Bau unserer Burg Gleibergs ist nun auch mit mit, um ihn beim Forstwart abzuliefern, kehrten aber zuvor J ®tü^en ini Gasthause ein. Als sie wieder nach dem Meister Reineke fanden sie, d°ß er »on den Toten anserstanden war, Landsknechtöraum^ ist kürzlich eine antike It^aufqcfk-m ®r ",nibc totgeschlagen, worauf die beiden worden, die ursprünglicy auf der Burg ihren Vlatz gehabt 'n das Lokal zuruckkehrten. Als sie nun nach einiger haben soll. Ter Burgwirt Riebergall hat die Uhr bei 3clt dem toten ^uchs ausbrechen wollten, stellte es sich einem Bewohner der Umgegend entdeckt und fiir den ^)evau-/ daß dieser — entlaufen war. Gleiberg wieder erworben. § Griedel, 24. Jan. Hier wirb eine Aktiengesellschaft ** Hinsichtlich der Ausgabe von Sonntags- gegründet, zur Errichtung einer chemischen Wäscherei karten treten am 16. Februar nachstehende Bestimm- und Färberei. ungen in Kraft. Die Sonntagskarten werden zur Hin-und Grünberg, 23. Jan. Au der General-Ver- Ruckfahrt zum einfachen Personen-Fahrpr-eise zu allen s a m m l u n g de§ Vogelsberger G e f l ü a e l - u n d V o g e l- sahrplanmaßigen Personenzügen während des ganzen zu chtv er eins Grünberg und Umgegend, die außer- Jahres an ^onn-und nachstehend aufgefuhrten Feiertagen ordentlich besucht war, wies der Vorsitzende auf die ausgegeben^. Ostermontag, Christi Himmelfahrt, Pfingst l schönen Erfolge hin, die im abgelaufenen ersten Pereinsmontag, ^rohnlecchnam, Peter und Paul, erster und jatjr zu verzeichnen gewesen seien, auf das Wachsen zweiter ^veihnachtstag und s)icujanr. ^ahrunterbrechung I des Vereins und auf die günstigen Resultate der abge- ist aus der^Hin- und Rückfahrt je einmal gegen Bescheinig- haltenen ersten AuSsteUung. Sodann hrelt Sicrr Södler uug des >--tation?beamten gestattet; dw Ruckreise muß einen Vortrag über Raee- und Nutzqeflügelzucht- Der seit- spatestens vis 12 Uhr Mitternacht angetreten sein; alsdann herige erste Vorsitzende Fr. Jockel wurde einstimmig ist die Fahrt, mit dem im unmittelbaren Anschluß nach wiedergewählt, ebenso auch der zweite Vorsitzende Th- der AudgangSitation führenden Zuge ohne weiteren Auf- Stein-Grünberg und der Rechner Lehrer Kredel- enthalt -uruckzulegen. Als unmittelbarer Anschluß gilt Lauter wurden einstimmig wiedergewählt. Ms Schrift- dcr nächste von der Anschlußstation in der Richtung nach führer wurde Lehrer Dörr-LehnhekM gewählt. Es wurde der DusgaugMtwn. aüMende KerspnenzuL- Die Benutz-1 beschlossen, «ich üt diesem Jahre eine Ausstellung zu titrP W £itet 1,^ «ilö- rllhr intül -y,.. —--------- kommende Woche angcmeldet. Der Tag ist noch festzusetzen. Wör^nrunoschttu. IFür die Mitglieder des Theatervereins läuft die Frist zur Das Ergebnis der Emission auf die deutsche Reichs- Abmeldung ihrer Plätze heute ab. Von denjenigen, welche Fleche und preußischen Konsols hat die weitgehendsten nicht abgemelbet und die Platzkarte nicht zurückgegeben haben, ^wartungem überflügelt. Auf eine Zeichnung von 15 wird der Abonnementsbeitrag eingesordert. wack^^^^^Svekulation "iebr star■ -r^abei dem Theaterbureau. Wilhelm Meyer -'Försters jedoch auch in Betracht gezogen werden. Dio Menge^von dm^nwisi^^m 1L" Ct?Cl9"' rü.G^G5 augenblicklich 0,70o/o, die zwischen dem Tages- und dem >leichnunaskur^ nieisten Buhnen nut größtem Erfolge gegeben wird, lag, genügten, wie ein Berliner Blatt richtig bemerkt, Dienstag den 28. d. M. erstmalig in Szene, um ein großes Heer solcher zu der Subscription Heranzu-I^ Ueberbrettl. Das am Donnerstag in Steins ziehen, die darauf rechnete^ daß die neue bald ben , rtc!’ mxt 10 großem Beifall aufgenommene Ungersche Kurs der alten Zeigen aufweisen und daß sich bamit Ueber6i-ettl veranstaltet am Sonntag den 26. ds. in der die obige Differenz für den Zeichner als Gewinn ergeben. Ds^-nballe noch ein zweites und letztes Gastspiel-.Der Abend Aber auch ganz abgesehen davon, bleibt das Resultat doch , n,.Ot cj? vollständig neues Programm, u. a. wird der ein sehr erfreuliches und dies umsomehr, als auch das wnufche schwank: „Sie hat etwas" ausgeführt.^ Ausland sich sehr rege au der Subseription beteiligte, und * Der Saagerktauz bereitet, wie wir hören, am 2. Februar damit der gute Kredit bewiesen ist, den das Reich und cinc Abendunterhaltung in Steins Saalbau vor, bie dadurch, Preußen genießen- Bei dieser Gelegenheit muß iwch auf daß die Mitglieder in Maskenkostümen erscheinen, das Bild einen Umstand aufmerksam gemacht und vor Aus-1 eines karnevalistischen Abends erhalten soll. Das in Aussicht fchrertungen gewarnt werden. Em Hinaufschraubendes s genommene Progrannn deutet darauf hin, daß Prinz Karneval , ros. v. Krafft-Ebings vom Lehramt, der mit dem Ende dieses Halbjahrs bevorsteht, tritt ein Wechsel in der Leitung bcr sämtlichen Universitätskliniken für Psychiatrie in Oesterreich ein. An Stelle Prof. v. Krafft-Ebings tritt Prof. Wagner v. I a u r e g g ait bie Spitze bet ersten psychiatrischen Klinik in Wien. An feine Stelle in der Direktion ber Klinik in ber nieberösterrcichischen Lanbesanstalt tritt Prof. Gabriel Anton, ber jetzige Direktor bcr Universitäts-Jrrenklinik in Graz. Ihn ersetzt Prof. Karl D! a y e r, der jetzt die Jrrenklinik in I n n s - brurf leitet. Die Leitnng ber Innsbrucker Jrrenklinik wirb bent Privatbozenten Dr. v. Sölder m Wien iibertragen. — Man schreibt aus Zürich: Prof. S a l i s von der Universität Bern, der als Nachfolger des verstorbenen Prof. Gustav Vogt, ein geborener Gießener, für bas erlebigte Orbinariat (Staatsrccht) in bcr juristischen Fakultät ber hiesigen Hochschule in Aussicht genommen war, hat eine Berlffung ausgcschlagen. — In Floren z starb Cesare P a o l i, Professor ber Paläographie uno Herausgeber ber Zeitschrift „ Arcbivio storico italiano“. t H eisters (Kr. Lauterbach), 23. Jan. Kürzlich wurde in einem Walde bei Müs (Kr. Fulda) eine schon stark in Verwesung übergegangene Leich e aufgefunden. Man glaubte zunächst, es sei der schon über ein Jahr von hier spurlos verschwundene Johannes Döll; doch ergaben bie bei dem Leichnam gefundenen Gegenstände, daß die Vermutung falsch war. Mainz, 23. Jan. Heute vormittag in ar auf der Rhemallee ein kleiner Sck)melzofen des Elektrizitätswerkes aufgestellt, um dort in einem Hause eine Einführung zu bewertstelligen. Der neunjährige Ernst Kaminski benutzte diese Gelegenhett zu einer Rohheit sondergleichen. Er holte brennende Holzkohlen aus dem Ofen und steckte diese dem sechsjährigen Ludwig Wüst vom Genick aus auf den nackten Körper, indem er die Kleider zurückschob (!). Das Kind, das sich vor Schmerzen kaum zu helfen wußte, stürzte schließlich bewußtlos zusammen. Der Obmaini des städtischen Tüefbau- amts Haust, der auf den Vorfall aufmerksam wurde, ritz dem Kmde die Kleider vom Leibe unb entfernte damit die glühenden Kohlen von dessen Körper. Der Kleine, der bedeutende Brandwunden davongetragen, wurde in die Wohnung feiner Eltern verbracht. Frankfurt a. M., 24. Jan. Der Haltepunkt E s ch e r s h e l m (5)eddernheim'> der Strecke Frankfurt- Gr e ß en ist von jetzt ab zur Ab f er t i gun g von R eise- gepäck und Expreßgut berechtigt. Bisher konnte Reisegepäck nur unabgefertigt von dort aus mitgeführt werden. Fratikfurt a. M., 24. Jan. Heute fand hier eine Versammlung der Delegierten von Verkehr verein en aus ganz Deutschland statt. Nach Begrüßung der Versammlung durch Staditrat Dr. Wvel-Frankfurt a .M. und einen Vortrag des Professors Kamp-Frankfurt a. M. erfolgte die Gründung des Bimdes deutscher Verkehrs- Vereine mit dem Sitze in Frankfurt a. M. Der Bund bezweckt wirksame Förderung der Verkehrsinteressen, Eisen- bahnreformen, Interessenvertretung bei Staat usw. Eine weitere Mitgliederversammlung soll in Düssendorf zur Zeit der Ausstellung stattfinden. fchlage erfolgten. eben jetzt an der Börse. Die Inbustrieaktien würben in, nochmals besonders aufinerkairi machen. (Siehe den letzten Wochen von eifrigen Spekulantengruppen ge. Inseratenteil.) Privatkapital, das diese fortgesetzte Höher- ** DaS Kaiserpanorama in bem Laden Ecke Lindenplatz fprmig ein und machte Ulit, aber wie ge- giebt den Besuchern Gelegenheit, für dreißig Pfennige die E bereits derHöhepunkt der Kursc Pariser W e lt«A urste l l ung zu bssichtiacn. - RBÄÄaÄnss*»«.'* **-*“■ «***» _ 5 S.tf’ÄÄ'Ä ö**-lÄS L früher gesagt, daß der Zusammenbruch eines Baues sich ^nS auf dem großen Völkermarkt m Pans, dürfte dem weitaus rascher vollzieht, als dessen Wiederaufbau, unb U”tcvncl)incn ohne Zweifel neue Freunde zuführen. Der so verhält es sich auch mjit bcr Wieberbelebung der< besuch kann bestens eulpfohlen werden. beutschen Industrie, ja wir sind nach wie vor ber festen Hessische Lavdeslotterie. Bei ber heute fortgesetzten lleverzeugung, daß es mit dieser Wieberbelchung schr Ziehung ber 6. Klasse fiel der Hauptgeumm von 40 000 Mk. Sehen wird, und baß im allerbesten auf Nr. 35252 (nach Darmstadt), ein Gewinn von 10 000 Mk. Sb - m^n bedenke'bab??auf Nr. 13966 (nach Mainz), Gewinne von 5000 Mk. auf voleszenten sehr vorsichtig umgehen muß, fonfT giebt0^ I -^Orrn§--' -?-5346 (nac^ Offenbach), 39080 Rückfälle. Zu der Kursbewegung selbst übergehend, teilen - «n wir kurz folgendes mit, die beutschen Anlarhen schlossen aur 1073 sehr fest und die 3<>/o Konsols finb bis 90.90 gestiegen. ^o310 16895 Die Italienische Bank schloß etwas schwächer 100.10. Die 33930 34236 übrigen Auslandskonten waren fest; Chinesische Staats--! Gewinne von anlechen höher. Bankaktien sind durchweg y2 bis lo/o 1 ' zurückgegangen. Von den Transportwerten kamen nur die SchiffahriSaktien in Betracht und haben bie Aktien des Norddeutschen Lloyd cirta. 2oo gewonnen. Kohlen- unb Hüttenaktien sind durchschnittlich 2—3°/o zurückgegangen. Für Gelsenkirchener Aktien wird neuestens wieder frische Stimmung zu machen gesucht und ist ber Kurs derselben heute um 2i/2°/o gestiegen. 5485 7598 8916 9386 9465 9675 11213 11291 14168 14266 14481 14565 14702 14814 16140 16991 20613 22168 23069 23992 25055 30188 30641 31888 33764 33766 35406 36559 37679 39155 42076 42480 42938 43223. Gewinne von 1000 Mk. fielen auf M. 322 10509 11407 12398 13479 13683 14092 14342 14428 14479 14809 14834 16199 16690 16910 17141 17426 17576 18581 18777 19304 19791 20831 21042 22010 22712 23933 23948 24846 24981 25062 25303 25347 25465 26016 26024 26483 30121 30572 30664 32659 33837 34676 35718 35878 36707 36828 37162 37261 38614 44376. 40239 (Ohne 40875 41081 Gewähr.) 41813 41993 42676 44185 ♦* Die Zahl bcr haftpflichtversicherten banf der Deutschen Dereinsbank, Ephraim Meyer und Merzbach zum 'Kourse von 96,55 Prozent zu. ftoneL 24. Jan. Tie Meldung, daß der Konkursverwalter Brietz der Trebertrocknungs-Gesellschaft und der G laubig erausschuß ihre Aemter niedergelegl haben, ist unwahr. Loblenz, 24. Jan. In der vor dem Amtsgericht Ehren- hrpirftein stattgehabten Versammlung der Obligationäre der N a u- beimer Fabrik feuerfester Produkte wurde die Ber- lmer Handelsgesellschaft zm Vertreterin bestellt. .... «ouS, 24. Jan. Die hier herrschende Finanz krl,is dauert fort. Nach der Flucht des Bankiers Beckmann haben nun auch der Bankier Gilmet sowke zwei große Handelsfirmen ihre Zahlung-» eingestellt. ©ieftcn, 25. Januar. Marktbericht. Auf dem heutigen Wocbenmarkr kosteten: Butter pr. Pfund 0,90—1,00 Alk., Hühner- eicrot Stück 7—8 Pf., 2 Stück 00.00 Pf., Käse pr. ötiid a—7 Pf., Kasematte 2 Stück 0-0 Pfa., Erbsen pr. Liter 20 Pfg., Linsen per Oitpr an Pfa Tauben pr. Paar 0,80—1,00 Alk., Hühner pr. Stuck 100-140 Mk., Hahnen pr. Stück 1,20-1,90 Mk., Enten pr. Stück 2'20-2'bO Mk., Gänse pr. Psd. 60—75 Pfg., Lchsenfleisch pr. Pfund ßc_76 'Pfa Kuh- unb Rindfleisch pr. Pfund 60—64 Pfg-, Schweme- ileisck vr. Pfund 70-80 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund 84 Ma Kalbfleisch pr. Pfd. 60-66 Psg., Hammelfleisch pr. Pfund 60-70 Psa., Kartoffeln pr. 100 Kar. 3,50—5,80 All., Weißkraut per Lrück 00—en aus der Schelde herrschenden dichten Nebel verursacht worden. * Belgrad, 24. Jan. Ein alter Invalide feuerte vor dem Gebäude der Skuptschina während der Sitzung einen Revolverschuß ab. Er erklärte bei seiner Festnahme, er habe nur die Aufmerksamkeit der Abgeordne-len auf sich lenken wollen, da ein von ihm an die Skuptschina gerichtetes Gesuch um Unterstützung unbeantwortet geblieben sei. ♦ Zu der Verhaftung des Domänenpächters Falkenhagen veröffentlicht der „Hann- C." folgendes: Von den verschiedensten Seiten wird der Ansicht Ausdruck gegeben, daß die Inhaftierung des Duellgegners des Herrn von Bennigsen, Falkenhagen, darauf zurückzuführen sei, daß derselbe sich bei dem Duell nicht kommentmäßig benommen habe insofern, als er vor „eins" geschossen habe. Wie neuerdings von unterrichteter Seite berichtet wird, sind diese Gerüchte unzutreffend. Es sind beiderseits drei Kugeln gewechselt, Herr v- Bennigsen ist im dritten Gange gefallen; auch von einem Ricochetieren der Kugel von der Pistole des Herrn v. Bennigsen nach dem Unterleibe kann nach der authentischen Darstellung keine Rede sein. — Die Inhaftierung des Falkenhagen wird wohl darauf zurückführen sein, daß er es versäumte, sich der Behörde rechtzeitig zu stellen. Neueste Meldungen. Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers. Bigo, 25. Zan. Infolge einer Kesfelexplofion an Bord des Kanonenboots „Condor" wurden 2 Mann getötet und 9, darunter der Kapitän, verletzt. Em Manu wird noch vermißt. Belgrad, 25. Zau. Zu hiesigen politischen Kreisen ist das Gerücht verbreitet, daß falls das K ouigsp aar kinderlos bleiben sollte, eine Anzahl hochangesehener serbischer Persönlichkeiten sich dahin geeinigt haben, den Prinzen Josef von Battenberg als zukünftigen Thronfolger den Mächten vorzuschlagcu, da eine Berufung des Prinzen Karageorgiewitfch auf den serbischen Thron Parieikämpfe von unberechenbaren Folgen eutfeffeln würde. (Prinz Franz Joseph v. Battenberg, geb. zu Padua 1861, Dr. phil. Großh. Hess. Major und fürstl. b ul gar. Oberst, lebt bekanntlich in Darmstadt. Er ist der dritte Sohn des verstorbenen Prmzen Alexander vorv Hessen, der ein Bruder des Großvaters unseres GroßherzogK war. D. Red. des Gieß. Anz.) Paris, 25.Jan. U ber die Verhaftung des fluchtigen Direktors der Kasseler Trebergesellschaft Schmidt wird noch folgendes gemeldet: Schmidt wohnte seit einiger Zeit unter dem Namen Werner in einem hiesigen Hotel. Auf Ersuchen der deutschen Sicherheitsbehörde wurde Schmidt am Nachmittag verhaftet und ins Untersuchungs-Gefängnis gebracht. Nach Erledigung der Formalitäten wird er an die Grenze gebracht und der deutschen Polizei übergedeu werden. Mündjen, 20. ^an. Zn einer von zahlreichen Groß^ industriellen Münchens besuchten Versammlung wurde gestern abend ein Bezirksverband für das südliche Bayern des Bun besser Industriellen mit dem Sitz in München gegründet. . Hannover, 25. Jan. Der Kai ser weilte von 6 bis 10 Uhr im Kasino und unterhielt sich lebhaft mit dem Grafen W a l d e r s e e und dem Oberstleutnant v. Heyden-Linden. Vor der Kaserne hatte das Regiinent mit Magnesium- Fackeln Aufstellung genommen, v. Heyden--Linden brachte das Hurra auf den Kaiser aus. Um 10 Uhr 15 Min. fuhr der Kaiser nach Berlin zurück. Auf dem Bahnhofe unterhielt er sich längere Zeit mit dem Polizeipräsidenten. Hamburg, 25. Jan. Einer der beiden aus der Irrenanstalt in Friedrichsberg entsprungenen Verbrecher, der Uhrmacher Schmidt, wurde gestern abend in St. Pauli verhaftet. Paris, 25. Jan. Das Zuchtpolizeigericht von Chateau Roux verurteilte nach mehrtägiger Verhandlung den Abbö © u 6 r i ti, dessen buchhändlerische Unternehmungen Millionen verschlangen, wegen Bankerotts, Betrugs und Unterschlagung zu drei Jahren Gefängnis. Lemberg, 25. Jan. Der Chefredakteur des „Wierus- Polski", Baranski, der in seinem Blatte energisch die Straßen - Demonstrationen verurteilt hatte, wurde in einem Restaurant von sechs jungen unbekannten Männern überfallen und arg mißhandelt- Den Angreifern gelang es zu entkommen, da das Restaurant zu dieser Zeit leer war- Wien, 25. Jan. Nach einem Telegramm aus Rom soll der König beabsichtigen, im Lause des Mai nach Petersburg zu reisen, wo er mit dem Präsidenten Loubet zusammentresfen werde. Telephonischer Kursbericht« S’/jö/o Reicheanleihe . . 3O/o do. . . . 3*/,% Konsole . . . . 3% do...... 3‘/2«/n Heesen . . . . 356 Heesen . . . . . 456 Oesterr. Goldrente . 4'/z56 Oesterr. Silberrente 456 Ungar. Goldrente . . 4°/.i Italien. Rente . , . 4t/,56 Portugiesen . . . 5°/ Portugiesen . . . . 156 C. Türken . . . . Türkenlose ...... 4% Griech. Monopo.l-Anl 4'/,56 äussere Argentiner Frankfurt a. Ä., 25. Januar. 101.70 91.20 101.70 91.35 100.00 102*70 100.70 101.20 100.85 41.90 27.00 27.00 106.50 43.30 3u/o Mexikaner .... 26.80 41/1 L> Chinesen .... 88.45 Electric, bot ackert . » . 119.00 Nordd. Lloyd ..... —.— Kreditaktien..... 205.90 Diskonto-Kommandit . . 186.20 Darmstädter Bank . . . 131.50 Dresd' ner Bank .... 137.50 Ber iner Handelsges. . . 145.20 Oesterr. Staatobahn . . . 143 90 Lombarden ..... 20.10 Gottharibahn.....170.00 Laurai.ütte ......201.50 Bochum ....... 187.70 Harpener ...... 163.5t Tendenz: fest. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen (Sartenftrake 2. Angebot ver Arbeitnehmer: 1 Schlaffer, 1 Möbelschreiner, 1 Kellner, verschiedene Fuhr- und Landwirtschaftsknechte, 1 Schweizer, 2 Hausburschen, 2 Taglöhner, 1 Schreinerlehrling, 3 Laussrauen, 1 Köchin, 1 Köchin zur Aushilfe, 1 Putzfrau, 1 Schreibgehilse. Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Metzger, 2 Schreiner, 1 land- wirtschaflt. Avbeüer, 1 Köchin, 1 ^Dienstmädchen, 1 Laufsrau. Lehrlinge: 1 Tapezier, 3 Schreiner. Kekanntmachung, betreffend: Rotlauf der Schweine. Die unter dem Schweinebestand des Heinrich Elges dahier ausgebrochene Rotlaufseuche ist erloschen. Die Gehöftsperre ist aufgehoben. Gießen, den 25. Januar 1902. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Kekanntmachung. In der Zeit vom 18. bis 25. Januar 1902 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Muff, 1 Paar braune Herrenhandschuhe, 1 Damenzugstiefel und Geld, verloren: 1 goldenes Armband. Entlaufen ist: 1 kleiner weißer Hund (Foxterrier). Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 26. Januar 1902. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. _____________________Hechler. Jagd-Verpachtung. Samstag den 1. Februar l. F., nachmittags l1/, Uhr, soll auf der Geschäftsstube der Großh. Bürgermeisterei zu Merlau die dem Großh. Haus-Familien-Eigentum und der Gemeinde Merlau zustehende, im Ganzen 417 ha umfassende Feldjagd in der Gemarkung Merlau in 2 Jagdbezirken auf weitere 6 Jahre verpachtet werden. gzo Die Bahnstation Mücke liegt in dem ftaglichen Jagdgebiet. Grünberg und Merlau, den 24. Januar 1902. Gr. Oberförsterei Rieder-Ohmen. Gr. Bürgermeisterei Merlau. ______Schneider._____________ Magel. Kempf’eehes priv. I Technikum in Aschaffenburg I Lehranstalt für Maschinenbau, Elektrotechnik | Hoch- und Tiefbau tBaugewerkscbule . Beginn des Sommer-Semesters: 15. April 1902. Prosp kte kostenlos duch das Sekretariat. g-A Hohversteigerung Donnerstag den 30. Januar 1902, von vormittags 9>/2 Uhr an soll in dem An- neröder Gemeindewald in der Abt. 6 Krähenholz, 7 Neuwieß und 17 Haar nachverzeichnetes Holz versteigert werden: 3,6 rm Eichen-Scheitholz, 10 , Eichen-Knüppel, 244 . , Nadel-Knüppel, 5090 Eichen- u. Nadel-Wellen, dabei Durchforst.-Wellen, 101 rm Eichen- und Nadel- Stockholz. Die Zusammenkunft ist auf der Grünbergerstraße, an der Kreisstraße Annerod—Großen- buseck. 826 Annerod, 24. Januar 1902. Gr. Bürgermeisterei Annerod. Horn. Konkursverfahren. lieber das Vermögen der Frau Hanna Bergmann, Inhaberin der Firma H. Bergmann, zu Gießen wird heute am 25. Januar 1902, vormittags 9% Uhr, das Konkursverfahren eröffnet Der Kaufmann Karl Loos zu Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt Konkursforderungen sind bis zum 15. Februar 1902 bei dem Gerichte anzumelden. Es wird zur Beschlußfaffung über die Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigerausschusses und ein- tretenben Falls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Montag den 24. Februar 1902, vormittags 10Uhr, vordem unterzeichneten Gerichte Termin an beraumt Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Beftiedig- ung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 15. Februar 1902 Anzeige zu machen. 842 Großherzogliches Amtsgericht __________zu Gießen._________ Kekanntmachung. Das Haus Maigaffe Nr. 7 ist per 1. März 1902 zu vermieten. Nähere Auskunft erteilt das Armenamt — Bürgermeistereigebäude Zimmer Nr. 4. Gießen, 21. Januar 1902. Die Armen-Deputation der Stadt Gießen. Wolff. 824 Sohversteigerung Mittwoch, den 29. d. Mts. soll im hiesigen Gemeindewald nachoerzeichnetes Holz versteigert werden: 15 Eichenstämme 5,90 fm, 23 Nadelstämme 5,34 tm, 27 Elchen-Derbstangen 1,35 fm, 130 Nadelderbstangen 10,20fm, 172 rm Eichen-Knüppel, darunter 18 rm 3 m lang, 18 rm Hainbuchen-Knüppel, 15 rm Nadel-Knüppel, 113 rm Eichen-Stock, 6310 Eichen-Wellen, 790 Nadel-Wellen. Anfang an der Kreisstraße Leihgestern-Gießen am Distrikt Lach vormittags um 9 Uhr. Leihgestern, 24. Jan. 1902. Gr. Bürgermeislerer Lechgestern. Heß. 821 Hchmftchemg. Dienstag, den 28. d. Mts., vormittags von 10 Uhr an kommt im Beuerner Gemeinde- Wald tm Distrikt Burg Hain nachverzeichnetes Holz zur Versteigerung: 48 rm Nadel-Rundscheit, 186 rm Nadel-Knüppel, 6400 Nadel-Wellen, 3050 Buchen-Wellen (größtenteils Durchforstung), 450 Eichen-Wellen, 12 rm Nadel-Stock, 44 Nadel - Derbstangen mit 3,52 tm Inhalt, 5 Eichen - Derbstangen mit 0,51 fm Inhalt. Beuern, den 24. Jan. 1902. Großh. Bürgermeisterei Beuern. __________Otto._______822 Hohversteigenmg Donnerstag, 30. d. Mts., vormittags von 9 Uhr an, sollen im Großen-Busecker Gemeindewald in den Distrikten Gellacker und Unter nachoer- zeichnete Holzsortimente: 37 Eichenstämme nut 14,50 fm, worunter Stämme mit 48—63 cm Durchmesser, 31 Nadelstämme mit 6,80 fm, 94 „ Derbstang. „ 5,02 fm, 1515 Nadelreisstangen (Bohnenstangen) mit 7,71 fm, 64 rm Buchen-Scheite, 6 rm Eichen-Scheite, 116 rm Buchen- und Eichen- Knüppel, 9230 Wellen Buchen-, Eichen- und Nadel-Reiser, 55 rm Buchen- u. Eichen-Stöcke versteigert werden. Der Anfang ist im Distrikt Gellacker, an der Dorfwiese und kommt das Stammholz züerst zur Versteigerung. Großen-Buseck,24.Jan 1902. Großh. Bürgermeisterei Großen - Buieck. Schwalb. 831 Hohversteigenmg in den Waldungen der Gemeinde Wiefeck. Freitag, den 31. Januar 1902, vormittags 10 Uhr beginnend, soll in den Distrikten Heide und Badenburger Wäldchen nachoerzeichnetes Holz versteigert werden. a. Bau- und Nutzholz: 28 Nadelstämme mit 10,51 fm, darunter 1 Stamm Schnitt- Holz, 7Nadel-Derbstangen m.0,60£m b. Brennholz: 128 rm Nadel-Scheitholz (Rundscheit), 281 rm Nadel - Knüppelholz, darunter befinden sich 12 rm 3 m lang und 4 rm 4 m lang (Pfostenholz), 1950 Wellen Buchen - Reisig, 3300 „ Nadel-Reisig, 38 rm Nadel- Stockholz. Die Zusammenkunft ist auf derKreisstraße nach Saubringen am Distrikt Heide. Wiefeck, 24. Januar 1902. Großh. Bürgermeisterei Wieseck. Sommerlad. 828 Hotzversteigerung int keuicindMlözMrbenteich Donnerstag den 30. Ja nuar, vormittags 9 Uhr anfangend, Distrikt Seewald: a) Brennholz: 340 rm Tannen-Knüppelholz, 100 rm „ Stockholz, 3500 „ Wellen. b) Nutzholz: 60 rm in Schichten, 3 m lang. Garbenteich, 24. Jan. 1902. Gr.BürgermeistereiGarbenteich. __________Kissel. 832 H / bewahrt sich nun- JL MM mehr Better’e Haarwasser (München) Ul sta all. geprüft u. begutachtet Z.h. um40Pfg.u.Äl.l,10bc- I. H. Fuhr, Sormenstraße 25. K M Lehrfabrlk"^ Trakt. Auab.v. VolonULr. LMa- scblaenb. aJBlektrotecboik. Gura. 1 J&hr. Prcup. d. Georg Bohmldt LOo< IlmenauI.Th. 1 Kutscher-Verein Gießen. Sonntag den 2. Februar d. I. abends 7 Ahr 59 Minuten 61 Sekunden: Grosseres mit Vch nie kgemesenen Grnppen-Anfführnngen im Giessener Festtsaai ((Hofe feil)) Eintrittskarten im Vorverkauf für Herren 1 Mk., für Damen 40 Pfg., Geheimkarten 50 Pfg. — An der Abendkasse: Herrenkarten Mk. 1.20, Damenkarten 50 Pfg., Gallerte 20 Pfg. Borverkaufsstellen für Herrenkarten befinden sich bei den Herren Friseuren Wahl, Neustadt; Tichy, Seltersweg; Kuhl, Wallthorstraße; Insel, Asterweg; Aff, Neuenbäue; Handschuhmacher Wirsig, Seltersweg; für Damenkarteu bei Alexander Salomon & Co., Schulstraße; für Geheimkarten bei Herrn A. Kretzschmar, Marktplatz. 829 Recht zahlreichen Besuch erwartet Der Vorstand« OOOOOOOOOOOOOOOQOOOOOOOOOOOOOOO schützter Aufträge. Wohnung: Asterweg 52. Werkstütte: Wallchorstraße 24, Seitenbau II. Stock. ooooooooooooooooooooooooooooooo Gießen, den 25. Januar 1902. 827 ein- u. zweisp. bill. zu verkaufeu. Lark Ludw. Leib, Kirchstraße 2. Verpachtung von Gelände Das am Mittel- und Wetzlarerweg gelegene Gelände, dessen Bebauung erst später erfolgen wirb, soll in 7 Abteilungen zunächst auf ein Jahr Donnerstag den 30. L Mts., nachmittags 4 Uhr, an Ort und Stelle verpachtet werden. Kövbe und Stühle werden billig geflochten. Ferdinand Parthier Wwe., Seltersweg 81. AWenoffkuschaft des kvaiigkl. Ardeiternttkins $n Gießen. Eingetr. Genossenschaft mit beschr. Hastpflucht. Doering. Engel-Apothekern Giessen. Inhalt: 20 gr Pflrsiohkernöl, 4 gr Cejeput, 3 gr deutsch. Kamillenöl 3 gr KampferSl. Vertreter: Chk.LM.HmLs, ließen Bahnhofstraße 37. Deutscher Hof 5. Zleuemveg 5. Heute Samstag Abend 8 Uhr — Sonntag 4 und 8 Uhr: Konzert and komische Vorträge. Eintritt frei. — Zu zahlreichem Besuche ladet ein 0361 Hans frottengtier. 0367]^ Garantiert reines Kornbrod empfichtt E. Muth, 0367 Ludwigstraße 44. Geschäfts-Empfehlung. 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Wir ersuchen alle Interessenten, die Entscheidung abzuwarten und nicht bei der Orts-Krankenkaffe oder einer Hllfskaffe auzumeldeu. 753 Sobald eine Antwort des Kreisamts erfolgt, werden wir davon Kenntnis geben. Die VorWe des DetsWeu- und tofDianni(dien Vereins. Lokomobile, gut erhaltene, fahrbar, billig zu verkaufeu. Günstige Gelegenheit für Zimmermeister u. Dresch- maschinenbefiher. Vorteilhafte Zahlungsbedingungen. 166 Carl Haas jr. 0309] Russisches Billard weg. Platzmangel zu verkaufen. ___________Goethestraße 54. Ein feiner vernickelter Kochherd billig zu verkaufen. 0282 Wallthorstraße 46, I. Herren- n. Damen- fflasken-Anzüge zu verkaufen bei Louis Rothen- berger, Neuenweg 22.756 Bauplätze Blockstraße u. JohauneSstratze zu verk. Näh. Plockstr. 11,1. 621 Pianino Nußholz, wenig gespielt, billig zu verkaufen. 675 Bahnhofstraße 61, 1. St. Msche slhVcre Käsen ä. Stück Mk. 3.20. Ebel, Rittergasse. 0347 0348] Lebende Lahuhechte, Spiegelkarpfen, Barsche, sowie sämtliche Seefische bei M. 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'2«r verbunden mit Konzert und Tanz. •w Anfang 4 Uhr. [0340] Bier im Glas 10 Pfg. Keule und folgende Hage gelangt ein Posten zurückgesetzter Korsetts zu außergewöhnlich billigen Preisen zum Verkauf. Friede*. Teipel 16 Markt 16. [834] 16 Markt 16. 0341] Verschiedene Möbel, I Vorfenster, Holzwerk, Bretter rc. wegzugshalber zu verkaufen.' ______Südanlage 9, 1L 0360] 1 Garten zu verkaufen. Thomas Schneider, Bahnhofstr. “Kffnlerelch Sachsen. “Y. Technikum Hainichen E für Maschinen- u. Elektrotechnik. K Praktikum f. Masch.- n. Elektrot. |8 Staat! Oberaufs. Progr- kosten fr |g Direktor E. ßo'tr Hund. Verkaufe prachtvolle deutsche Dogge „Lasar", Renommier- Hund 1. Klasse, Rüde, isabellfarben, 72 cm Schulterhöhe, kinderlieb, ohne jede Untugend und auf's Wort gehorchend. 819 Ingenieur Winner, Limburg, L. Montag Abend bei Kamerad Mäher. 171 Das Kommando. Junge Dame im Kochen,Schneidernu. all.Häusl. Arbeiten tüchtig, sucht pass. Stelle als Stühe od.Gesellschasterin. Gefl. 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[0362 2 Herren Anfang 4 und 8 Uhr. Vollständig neues Programm. Lustiger Khemnu. Ungers üeberbrettl. Heute, Sonntag 8 Uhr Tnrnhalle.L Anscrwähltcs Programm. 25 neue Üeberbrettl = Jhimmern folgen Schlag auf Schlag. vbsssbooocooeoroosvs Gietzenev ^tadttheatev. Dienstag, 28. Januar 1902. Zum ersten Male: Alt-Heidelberg. Schauspiel in 5 Akten von Wilhelm Mever-KSrster. Anfang 8 Uhr. Ende geg. 10% Uhr. 745] Ein oder zwei Schüler, welche hier die Schulen besuchen wollen, werden nach Ostern zu mäßigem Preis in Pension genommen. Näheres in der Erp. ds. Blattes. lirrfdiirhrnf«) M verl: nuten