Ale heutige Kummer umfaßt 10 Seiten. Keue englische Niederträchtigkeiten. 'ugin: Ja, schon einmal. O.-K.-R. Scheer: Also arten war damals bei Ihnen in der Wohnung, als e: Hat Ihnen Bäckmann nicht gesagt. Sie Herr- muda ivo sie sehr erwünscht sind. Tas Dringendste ist! und Gerichtspersonen die Wahrheit sagen? — L ko p e ck: So ab- natürlich selbst wenn in kurzem Frieden einträte, bares! etwas ähnliches hat der Kriminalkommissar zu mir aesagl. r bat! Geld, da Tausende nach Deendchuna des Krieges Bettler! Aus Antrag des Vertreters der Anklage werden d« Leugen behauptet, ver- Gericht klag- Regierungsbote Grund des Ar- Lchulstratze 7. Adresse für Depesche«: Anzeiger Gieße». FrrnsprrchanschlußNr.bl. Der Krostgk-^rozeß. Vlll. Heer uuv Flotte. Frhr. v. Röder, Königl. Württemb. Gen.-Lt:, bisher Gen.-Major, beauftragt, mit Wahrnehmung der Geschäfte deS Jnspecteurs der 3. Kav.-Jnsp, wurde zum Jnspeeteur dieser Jnsp., v. Lyncker, Gen.-Major und Kommandant der Feste Boyen, zum Kommandanten von Darmstadt ernannt. Zu Gen.-Majoren befördert wurden die Obersten Gr. u. Kanitz, beauftragt mit der Führung der 49. Jnf.-Brig. (1. Großh. Hess.), unter Ernennung zum Kommandeur derselben, v. Nor- mann, beauftragt mit der Führung der 42. Inf.-Brigade, unter Ernennung zum Kommandeur derselben. Nr. 95 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Gtehener ZamUten- blütler viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der B r ü h l'schen Unwerf.-Buch- u.Stein- druckerei (Pietsch Erben) ihm die Pilger vorftellte. Er beglückwünschte sie zur s Festigkeit ihrer Majorität und der Regierung, womit sie die Vorschläge der Sozialisten bekämpft und die Unordnung im Lande unterdrückt haben. Der sozialistische „Peuple" schreibt dazu: Das Oberhaupt der katholischen Kirche billige also Schiesten und Morden und verleugne das Wort Christi: Du sollst nicht töten. Schwertern am Ringe. — Dem Requiem für den verstorbenen Abg. Dr. Liebe r das auf Veranlassung der Zentrumsfraktion heute in der Hedwigskirche stattfand, wohnten der Reichskanzler Graf Bülow, die Staatssekretäre von Richthvfen, Graf Pvsa- dowsky, und die Minister v. Thielen, v. Rheinbaben, v. Pod- bielski und Tr. Studt bei. Die Mitglieder des Zentrums waren mit dem Reichstags-Präsidenten Grafen Ballestrem nahezu vollzählig zur Stelle. Auch Mitglieder anderer Fraktionen waren anwesend. Das Requiem wurde von dem Weihbischof 6™ Diözese Frauen bürg, Landtagsabg. Dr. Herr mann, der mit dem Verstorbenen eng befreundet war, *' gehalten, — &4 Ab stammung des Dr. Lieber sind. Zur Vorsorge hat die Zentrale schon jetzt an einigen " - " [ der Konzentrationslager Vertrauenspersonen ■cv.vv- ... Depot gegeben, die im Falle des Friedensschlusses den Hilflosesten unmittelbar nach Wiedererlangung der Freiheit angewiesen werden. Auch viele gefangene Frei" willige schreiben Klagebriefe, daß sie rat- und hilflos sind, wenn sie freikommen. Um Liebesgaben ersuchen dringend die Gefangenen in Umballa, Distrikt Punjab, Indien und Satara, Distrikt Bombay, lieber unsere sämtliche Geld- und Warensendungen liefen bis zum 27. März 1902 Quittungen und Dankschreiben an die Burenzentrale ein, b unter im März aus den Frauenlagern Rorwalspont und Merebank und von allen deutschen Freiwilligen in Ceylon, Portugal und Bermuda. Am 4. und 26. März 1902 ver- Deutsches Keich. Berlin, 23. April. Der Kaiser ist heute nach 11 Uhr auf der Station St rehlen eingetroffen und vom sächsischen K ö n i g s p a a r aufs herzlichste begrüßt worden. Zum Empfang waren ferner anwesend: der preußische Gesandte Gras Dönhoff, der Kommandant von Dresden, v. Stralenheim und andere. Ter Kaiser, welcher die Uniform seines sächsischen Grenadier-Regiments Nr. 101 trug, begab sich mit dem Königspaar nach der Billa Strehlen, wo zur Feier des Geburtstages des Königs Albert ein Frühstück im engsten Kreise stattfand. Am Abend 6 Uhr 30 Min. reiste der Kaiser nach herzlicher Verabschiedung von der königlichen Familie mittelst Sonderzuges nach Prim- kenau ab, wo er am späten Abend mit der Kaiserin tzu- sammentraf. Schloß Primkenau gehört dem Schwager des Kaisers, dem Herzog Günther von Schleswig-Holstein, der seit seiner Verheiratung mit der Prinzessin Dorothea von Coburg-Gotha dort dauernd Aufenthalt genommen hat. (Der reizende Besitz liegt irn .Kreise Sprottau des niederschlesischen Regierungsbezirkes Liegnitz inmitten einer anmutigen nerie.) — Einem englischen Blatte zufolge verlautet in Londoner Hofkreiien, binnen kurzem werde die Verlobung des Groß Herzogs von Mecklenburg-Schwerin mit der Prinzessin Thyra, einer Tochter des Kronprinzen von Dänemark, bekannt gemacht werden. — Der „Reichsanzeiger" meldet: Oberforstmeifter a. D. Hermann Schwarz zu Schöneberg, bisher in Cassel, erhielt die Mrone zum Roten Adlervrden 2. Klasse mit Eichenlaub, Generalleutnant z. T. Kuh lmay, bisher Kommandeur der 18. Division, den Kronenvrden L Klasse mit Politische Tagesschau. Dir .Sammluogs"-Vorlage. Unser parlamentarischer Mitarbeiter schreibt unterm 23. April: Heute war der Reichstag äußerst schwach besucht,-bei der ersten Beratung eines Gesetzentwurfs von der Bedeutung desjenigen über die Kinderarbeit in den gewerblichen Betrieben! In kurzem wird sich das Bild vollständig geändert haben, dann nämlich, wenn die Entschädigung für die Mitglieder der Zolltarifkommission ein beschlußfähiges Haus verlangt. Es dürfte in diesem Falle kaum nötig sein, daß die Fraktionen zum „zahlreichen Erscheinen" nuffordern, um die Pläne der Opposition zu durchkreuzen, die alles oder nichts zur Parole macht in Bezug auf Reichstagsdiäten. Tas Haus wird ohnedies stattlich gefüllt sein und gefüllt bleiben — auch etwaigen Tauerreden zum Trotz —, bis nach Abschluß der dritten Lesung. Die „Nat.^- Ztg." meint, es entbehre nicht eines eigentümlichen metallischen Beigeschmacks, daß die Beschlußfähigkeit erzielt wird, Mitgliedern der Zolltarifkommission pro Person 2400 Mk. zuzuwenden. Gegen solche Auffassung wird man zweifellos im Reichstag manche mehr oder minder emphatische Verwahrung von den Freunden der Vorlage hören. „Das Gold ist nur Chimäre", nach der berühmten Sentenz aus „Robert der Teufel". Nein, nicht dieses Pauschales wegen, sondern dem Prinzip zuliebe, um einmal die Regierung einen Anfang machen zu lassen mit der Bewilligung von Entschädigungen an Reichstagsmitglieder, bietet das Zentrum seine ganze Macht auf. Es wäre allerdings fatal, so die Regierung feierlich erllärte: Dies ist kein Anfang, sondern das Ende, ein einmaliger, ausnahmSweiser Vorgang. Folgerichtig müßte dann das Zentrum die Gabe stolz zurückweisen. Aber wer zur Annahme entschlossen ist, ist um Gründe nicht verlegen. Hat etwa die Regierung niemals ihre Ueberzeugungen korrigiert- Herrscht etwa nicht im Bundesrat eine starffe Strömung zu Gunsten allgemeiner Reichstagsdiäten? Ist nicht Graf Bülow persönlich ein Anhänger der Diäten- aelvährung ? Also, was die Regierung erklärt, gilt nur für die Gegenwart. Es ist gewissermaßen eine Ermunterung, dankbaren und frohen Sinnes die „Abschlagszahlung" zu acceptieren . . . Was man vor einigen Wochen für ausgeschlossen hielt: die Entschädigungsvorlage hat eine sichere Mehrheit im Reichstag. Die „Kreuzztg." stellt soeben auch dieZustimmnngderkonservativenReichstaas- s r a k t i o n in Aussicht, da der Gesetzentwurf „die Frage der Reichstags-Diäten in keiner Weise p r äj ud i zi e r t." So treffen die Konservativen, von einem ganz anderen Punkte ausgehend, mit dem Zentrum zum „vereinten Schlagen" zusammen. Die Rechte — abgesehen von Ausnahmen, wie Abg. Dr. O e r t e l — will diese Entschädigung als einen Akt der Stärke der Regierung betrachten, der bekundet, daß der Fall vereinzelt ist und bleiben soll; das Zentrum hofft, daß steter Tropfen den Stein höhlt; daß weitere Zugeständnisse folgen. Mit gemischten Gefühlen steht der „Steuerzahler" dabei; diese 67 200 Mart kommen jedenfalls auf „seine Kappe." Die Argumente für die Annahme kann er sich nach Belieben aussuchen . Zeugin Hebamme M e i ß n e r - Stallupönen: Eines Tages war Marten bei uns zum Wurstessen. Währenddem kam mein jüngerer Sohn mit dem Rufe in die Stube hin- Jn London eingelaufenen Berichten zufolge soll sich! ein gelaufen: Sie haben wieder auf den Mttmeister von die Sterblichkeit in den K o uz en trations-La- Krosigk geschossen. O.-K.-R. Scheer: War schon ern- gern bedeutend verringert haben. In den Lagern von! mal auf denRittmeister v. Krof igt gefchoffen. Natal und der Kapkolonie seien während des März im Zeugin: Ja, schon einmal. O.-K.-R. Lcheer: Also ganzen 402 Todesfälle vorgekommen. Es wird hinzugefügt, Marten war damals bei Ihnen in der Wohnung, cus daß die Zahl der Internierten in den betreffenden Lagern geschossen wurde? Zeugin: Ja, schon lange Zeit, bevor ebenfalls stark abgenommen habe. Die „Daily Mail" meldet! mein Sohn mit der Meldung kam. Ich sagte einmal: Ter aus Bloemfontein, daß die für die Konzentrationslager Rittmeister v. Krosigk sei doch sehr streng, sagte aus Deutschland entsandten Kleider derartig rochen, daß Marten: Das sei wohl wahr, daß er sehr streng ser, aber acht iunae Damen des Empfangskomites darüber ohn- er sei auch ein a n stä n d e g e r, ge r e ch te rV or ges etz- mächtig wurden. ter. Unteroffizier Weißner bestätigt die Angaben ferner Diese niederträchtige englische Behauptung ist so der- Eltern. Es sei mehrmals aus den Rittmeister üchtlich daß jedes Wort des Zornes deplaciert wäre. Die geschossen worden. _ deut che Burenzentrale in München bemüht sich Darauf wurde Skopeck wieder in den El gerufen, unausgesetzt in uneigennützigster Weise um die Besserung und ihm die von den Zeugen gemachten Bekundungen vorder Zustände in den Konzentrationslagern, und wenn jetzt | gehalten. Skopeck giebt es als möglich zu, die von den von englischer Seite behauptet wird, daß die Sterblichkeit Zeugen gemachten Bekundungen erzählt zu haben, er wisse dort sich verringere, so hat die deutsche Wohlthätigkeit aber, das, die zwei Leute, die an der Bandenthur standen, sehr bedeutenden Teil daran. Um aber englischen Gemein- Militär mutzen hatten. — Vertreter der Anklage: Heiken nach Möglichkeit vorzubeugen, wäre es angebracht. Standen Sie vielleicht unter dem Eindruck des ^hnen von wenn hinfort der Burenzentrale nicht fertige Klewer und! dem Kriminalkommissar Bäckmann gegebenen Rates, an- Wäsche sondern unverarbeitete Stoffe für Kleider!deren als Vorgesetzten und Gerichtspersonen krine Aus- und Wüsche, sowie die dazu nötigen Nähzeuge überwiesen kunft zu geben? — Verh andlungsl.: Was hat der würden Auch Leder zur Verarbeitung von Schuhwerk, Kriminalkommissar Ihnen gesagt? — L-kopeck: Er — - -■ - ' - ' :jf- r-,r- — sagen. — Vertreten Zweites Blatt. 1558. Jahrgang Donnerstag 24. April 1903 monatlich 7bPs., viertel- V (w ■ ▼ jährlich Mk. 2JO; durch GletzeimAiiMger M W General-Anzeiger ” ** Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen ’ **/ | uv v i v v g q / U O I I ' , * v ,.. — z • i n Auch Leder zur Verarbeitung von Schuhwerk, iiriminalkommissar # ^hnen gesagt? worin die Buren sehr geschickt sind, ist fertigem Schuhzeug sagte, ich solle nur die Wahrheit sag vorzuziehen. Nach Südafrika dürfen keinerlei Drucksachen der Anklage , _ . . verschickt werden, wohl aber nach Indien, Ceylon und Ber- sollen sich nicht ausfragen lasten und nur Vorgesetzten Held in seiner Broschüre Mitteilung gemacht. Die Familie sind. Zur $ Lieber stammt danach aus dem schweizerischen Dörfchen Hauptplätzen Sibur, im Vorderrheingebiet. „Dort wohnten Die Borfähren Gelder in Di Liebers als reichsfreie Bauern. 1719 ist ein Mitglied dieser cu*c*'*r~ Familie nach Deutschland ausgewandert und hat in Cam- berg sich ansässig gemacht. Ursprünglich führte die Familie den Namen Calivers (Casa Livers gleich Haus des Liver). In Deutschland ist dieser Name durch Verstümmelung allmählich in den Namen Lieber übergegangen. — Ter Städtetag zur Stellungmchme zu den Getreide-und Aararzöllen des Zolltariferllwurfs findet am 12. Mai in Berlin statt. — Tie Vorarbeiten für das neue Reichsversicher- unasgesetz werden in allernächster Zeit beginnen. । ...... ---------- — . - - . r Dresden, 23. April. In der Zweiten Kammer hob schickten sie 40 Stiften an das Deutsche (^n^ral-Koistulat nach der nationallib. Abg. Gontard bei der Berichterstattung über Kapstadt und 6 nach Bermuda. Da tn Südafrika tetzt das die Staatsschulden hervor, daß diese seit der letzten Winterhalbjahr, aljo die kalte Zeit beginnt, ist mit vei> Finanzperiode um 1 50 M i l l., d. i. um 18 Proz., gewachsen stärkter Energie zu wirken, zumal die Fr i e de ns / Ber- eien. Die Staatsschulden haben danach eine Höhe von saft Handlungen als abgebrochen gelten muffen^GcU^r einer Milliarde Mark erreicht. nimmt fortgesetzt die^Bayerische Hypotheken- und (Stuttgart, 23. April. In der heutigen Sitzung der Lank, Check-Konto 466, München (Einlauf bis 18. 1902 Steuerkommission erllärte Finanzminifter Zeyer, für 19 01! rund 186 000 Mk.), und Waren: L. Rafcher L Eo., Hamburg, hoffe er ohne Defizit durchzukommen, dagegen sei für Ferdinandstratze 41, für die Deutsche Burenzentrale ent» 1902 ein solches von anderthalb Millionen zu gegen. . .. t erwarten Aus Coatbndge bei Glasgow meldet die „Central - News": Zwei der größten Eisenwerke daselbst arbeiteten « . s in den letzten Wochen Tag und Nacht an der Fertigstellung AllSinnU. großer Mengen von eisernen Einzäunung en für Haag, 23. April. Das heute ausgegebene Bulletin Südafrika. Diese waren notig geworden, nachdem De lautet: Die Königin verbrachte eine ruhige Nacht. Die Met das letzte Mal die (^acheldraht-^dunungen dtnch- morgens festgestellte öerabminberung der Temperatur hält brachen hatte Eine starke Steilung des Brüä^n- an. Die Königin fühlt sich besser, die Nahrungs-Auf- baubataillons der Royal-Engineers in Aldershot erhielt nähme ist befriedigend. den Befehl, sich am 8. Mai in Southampton nach Südafrika Paris, 23. April. Der „Temps" meldet, aus bei einzuschifsen, um dort im Kriege zerstörte oder beschädigt« hier wohnenden Russen beschlagnahmten Papieren hätte sich Brücken herzustellen. ergeben, daß dieselben mit dem Bestehen einer verbr eche- — --------------- rischen Verabredung gegen Ssipjägin bekannt Die Velglsche AröeltelvewegUUg. waren und dieselbe billlgten. Die Bchörden erlvägen nun- gestand in der Kohlen- und Eisenindustrie des mehr, ob gewisse als Revolutionäre bekannte 9kussen nuf)t (s:entre ^ft vollkommen beendigt. Trotzdem ist auszuweisen seien. . die Ruhe noch nicht überall im Lande eingekehrt. Während Bern, 23. April. Der Nationalrat tyat bei 3oIIen auf Handgemenges zwischen Mitgliedern des Gemeinde- Baumwollgarne den von der nationalratlichen Kam-1 in und einigen Einwohnern wurden der Mission beantragten bedeutenden Zolleryohungen mit Zister und der Feldhüter durch Revolverschüsse tarker Mehrheit zugestimmt. . t h * tn ? r n p r 1 e k t Wien, 23. April. Das Duell Wolf-Sch alk wird Der Papst empfing am 22. d. M. die belgischen Pllger, nicht statt find en. Tie Vertreter Wolfs^erklärten in! denen sich mehrere Journalisten befanden, welche der Beratung der beiderfeitigen. Kartelltrager, daß sie, da ^schenke der belgischen Katholiken überbrachten. Der Vertreter Schalks keinerlei Thatfache Ehrloserll^ roar etwas leidend und antwortete nur mit kurren ung WolsS vorzubringen vermögen, die Verhandlung ab- Worten auf die Ansprache des Kardinals Arathieu, der brechen. Schalks Vertrauensmänner erwiderten, datz i^r t- 1 - ~ ' -..... «■ • - '■------ Auftraggeber nach wie vor Wolf für persönlich und, politisch ehrlos halte. Schalk wird nunmehr alles! ^ing^en Material, das er gegen Wolf zu besitzen öffentlichen und es diesem überlassen, vor bar zu werden. Petersburg, 23. April. Wie der meldet, hat der Minister des Innern auf tikels 17 des Gesetzes betreffend die Maßnahmen zum Schutze der Staatsordnung und der öffenllichen Ruhe beschlossen, den Prozeßwegen Ermordung Ssipjägins einem Kriegsgericht zu überweisen, wobei gleichzeitig das Standrecht zur Anwendung gelangen soll. Newyork, 23. April. Die Zeitungen diskutieren vornehmlich die Machenschaften des Fleisch trusts; durch welchen die Fleisch preise seit etwa einem Monat um 25 Proz. höher geworden sind. — Dem Dampfertrust ist erstaunlich wenig Beachtung geschenkt worden, indessen machen heute einige Blätter auf diese Frage für den amerikanischen Export und den Handel überhaupt aufmerksam. Morgans angeblicher Plan, daß täglich Passa- gierdampfer nach Europa abgehen sollen, wird für undurchführbar gehalten. — Nach einem Bericht des „Herald" aus Washington wird in amtlichen Kreisen die Ratsamkeit eines Einschreitens gegen den Dampfertrust erwogen. \en Lilterulur, Wiffeuschast und Kunst. vorgesehen unb von den Landständen genehmigt worden. des hessischen Staatsbudgets für 1902/03 sind 12 Re gift ra- orstellen mit einem Anfangsgehalt von 1400—2600 Mk. Vermischtes. * Die Vernichtung der alten Postwertzeichen, welche üon den Postämtern des Berliner Bezirks bis zum 1. d. M. nicht abgesetzt waren und an die Ober-Post- direetion zurückgegeben wurden, hat einen derertigen Umfang angenommen, daß sie erst am Dienstag beendigt werden konnte. Die von den Postanstalten eingelieferten Wertzeichen wurden in der Centralheizung des Hauptpostgebäudes verbrannt. Sie werden dort in Schlote, die mit Deckeln abgeschlossen sind, geworfen. Das Feuer wird durch Cokes, vermischt mit Holz, genährt. Auf die Papiermassen wird wieder eine Schicht Cokes und Holz gelegt, um die Rückstände am Emporfliegen zu hindern. Um ferner das Hinausfliegen zu den Schornsteinen unmöglich zu machen, sind diese mit einem Siebe versehen. Das Autodafe geschieht unter Aufsicht eines Postrats. Mit der Abnahme und Vernichtung waren während der ganzen Zeit 8—10 Beamte vom Morgen bis zum Abend beschäftigt. Vernichtet wurden 455 Beutel, deren Gesamtgewicht auf 11000 Kilo geschätzt wird. Der Gesamtwert der vernichteten Wertzeichen betrug 3 752 000 Mark. Es sind dies lediglich die im Berliner Bezirk von den Postanstalten nicht abgesetzten Wertzeichen der alten Ausgabe. Die umgetauschten Wertzeichen, die schon in den Händen des Publikums gewesen sind, werden später vernichtet. Die Stellen sollen Schreibgehülfen erhalten, die in Regiftra- turarbeiten bewandert sind und seither bei Amtsgerichten mit Erfolg gearbeitet haben. — Nach dem Staatsvoranschlag werden den Amtsgerichten Darmstadt I, Offenbach, Gießen und Mainz je 2, den Amtsgerichten Lorsch, Friedberg und Mainz je ein Registrator zugewiesen werden, deren deeret- mäßige Anstellung dann in nächster Zeit erfolgen wird. — Am 20. April hatte die Feuerwehrabteilung der Brückenbau- Aktiengesellschaft zu Gustavsburg Hauptübung, wobei ein Feuerwehrmann derart stürzte, daß er einen vierfachen Beinbruch erlitt. Er wurde in das Hospital in Mainz gebracht. ** Bingen, 23. April. Wie dem Vorsitzenden für das 28. Gauturnfest des Turngaues Rheinhessen, Carl Gräff, mitgeteilt wurde, wird der Groß Herzog der Einladung zur Teilnahme an dem Feste nicht folgen, da er schon andere Dispositionen für diese Zeit getroffen hat. ** Wiesbaden, 23. April. Der Kaiser hat den Im tendanten Kammerherrn v. Hülsen zu seiner Ernennung zum Ehrenbürger unserer Stadt beglückwünscht und dabei auch der letzteren selbst in der huldvollsten Weise gedacht, indem er dem Glückwunsch hinzufügte „einen Gruß an mein liebes und schönes Wiesbaden". Grrichlssaal. L. Gießen, 23. April. Schöffengericht. Ein vorbestrafter hiesiger Weißbinder hatte den Geschäftsführer derKranken'- -afie dadurch schwer beleidigt, daß er in Beziehung auf die Ge° chäftsführung des Beamten behauptete, dieser mache sich der Partei- üchkeil schuldig, weil er die Verfehlungen der einzelnen Kassen« Mitglieder verschieden beurteile. Ta der Angeklagte für diese Behauptung den Beweis der Wahrheit schuldig bleibt, wird er wegen chwerer Beamtenbeleidigung zu 6 Wochen Gefängnis verurteilt. — Äegen einen Agenten aus Darmstadt war bei der Staatsanwalt- chaft eine Anzeige eingelaufen, die jenen der Unterschlagung und >es Betrugs in verschiedenen Fällen bezichtigte. Die Beschuldigung teilte sich bis auf einen Fall als grundlos heraus, und auch in diesem konnte die Anklage nicht aufrecht erhalten werden, weshalb auf Freisprechung erkannt werden mußte. — Gegen einen hiesigen Fuhrmann war eine Anzeige wegen Tierquälerei erstattet und Strafbefehl erlassen worden, gegen den er Einspruch erhob. Durch die heutige Verhandlung wird sein Verschulden unzweifelhaft dar-- gethan und aus Vewerfung der Berufung erkannt. — Wegen Körperverletzung, dadurch begangen, daß er seinem Gegner ein Ohr durch- biß, hatte sich ein Weißbinder aus Trohe zu verantworten. Er wurde in eine Geldstrafe von 20 Mk. genommen. Elberfeld, 23. April. Gegen das Urteil der Strafkammer, durch welches der Verlagsbuchhändler Niemann zu Barmen von der Anklage der Beleidigung des Kaisers von Oesterreich jreigesprochen wurde, hat der Staatsanwalt Revision angemeldet. Aus Atadi und Kund. Gießen, den 24. April 1902. ** Tas Regierungsblatt, Beilage Nr. 6 enthält 2l. a. Zulassung zur Rechtsanwaltschaft: Am 1. April wurde der Rechtsanwalt Jäger in Bensheim zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgericht Bensheim, mit Wirkung vom 1. Akai an, zugelassen. Aufgabe der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft: Am 30. Dezember 1901 hat der Rechtsanwalt Co w- r ab i in Mainz die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft bei dem Landgericht der Provinz Rheinhessen, am 11. ?Närz der Rechtsanwalt Ma n n in Oppenheim die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amtsgericht Oppenheim, ttU demfelbenTage hat derRechtsanwalr Jäger in Bens- Keüu die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft bei dem Amts- Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Berlin, 23. April. Von morgen ab werden Darmstädler- Bank-Aktien exklusive Dividendenschein für 1901 gehandelt; eine Kursveränderung findet nicht statt. Zum Börsenhandel sind zugelassen worden: 6 Millionen Mark 3'/, proz. D ar m st äd t er Stadt anleihe von 1902 und 1 Million Mack 3 /z proz. Anleihe der Stadt Nauheim in Hessen. Fallissements. Die große Juwelierfirma I. Hirsch u. Cie. in Paris hat falliert. Die Verbindlichkeiten betragen 800 000 Franks. — Die Atodewarenftrma Fritz W. Wagner in Mainz, früher Wagner u. Schleifer, befindet sich in Zahlungsschwierigkeiten. Die Verbindlichkeiten betragen Mk. 285000, denen an Aktiven Mk. 141000 gegenüberstehen. Es wird ein gütlicher Vergleich in Höhe von 35 Proz. herbeizusühren gesucht. — Die große Diarn anten- firma Henry G. u. Arthur E. Emms m London ist in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Sie schuldet ihren Gläubigern 1840 000 Mack, denen an Aktiven nur 458 000 Mark gegenüber» stehen. 4proz. Wiener Stadtauleihe. Am 28. d. Mts. werden 100 gericht Zwingenberg, mit Wirkung vom Tag seiner Zm- lassung bei dem Amtsgericht Bensheim an, am 13. Marz hat der Rechtsanwalt H o o s in Gießen die Zulassung zur Rechtsanwaltschaft bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen — aufgegeben. Schuldienstnachrichten: Am 22. Februar wurden den Schulamtsaspiranten Ludwig Becker aus Rodau, Kr. Bensheim, und Martin Fischer aus Lampertheim, Kr. Bensheim, Lehrerstellen an der Volksschule zuGießen — übertragen; am 26. Februar wurde der von dem Grafen zu Ysenburg und Büdingen in Meerholz auf die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Himbach, Kr. Büdingen, präsentierte Schulamtsaspirant Schreiber aus Langenbergheim, in demselben Kreise, für diese Stelle bestätigt; am 27. Februar wurde dem Geometergehilfen F o l tz aus Leipzig das Patent als Geometer L Klasse für den Kreis Friedberg erteilt; am 1. März wurde dem Schulamtsaspiranten Bechtold aus Gedern, Kr. Schotten, die zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Glauberg, Kr. Büdingen, übertragen; am 6. März wurde den Geometergehilfen Bast aus Unter- Seibertenrod das Patent als Geometer 1. Klasse für den Kreis Schotten, B ö ch e r aus Alsfeld das Patent als Geo- ö^lzer unb Schneider aufgefordert, sich während der weiteren Vernehmung Skopecks aus dem Saale zu ent- femren. Vorsitzender: Skopeck, Sie sagen doch, Sie $en einen der beiden Männer an der Bandenthür pa Ihren Wachtmeister gehalten? — Skopeck: Jawohl. 2® t>er: Dann können Sie doch die beiden nicht für Zivilpersonen gehalten haben? — Skopeck: Zivi En waren es nicht. — Vorsitzender: Sie sollen aber Schneider gegenüber zugegeben haben, daß es auch Zivilpersonen gewesen sein können? — Skopeck: Das Tst nnr nicht mehr erinnerlich. — Vorsitzender: Ist es möglich, daß Sie eine solche Aeußerung zu Schneider gethan haben? — Skopeck: Dinglich ist es. Es wird hierauf von der weiteren Vernehmung Skopecks Abstand Seuommen, da der Gerichtshof einsehe, daß aus Skopeck doch nichts, weiter herauszubekommen sei. Danach wird nochmals Kriminalkommissar v. Bäckmann aufgerufen. Dieser hält Skopeck vor, daß er ihn eindringlich ermahnt habe, die volle Wahrheit zu sagen, daß er chm aber auch früher gesagt habe: fassen Äe sich von niemand ausfragen." Millionen Kronen gleich 85 Millionen Mack in unserer Stadt bei der Gieße n e r D e p o s i t e n k a s s e und W e ch s e l ft u b e der Bank für Handel und Industrie und im Bankgeschäft von I o s. H e r z, in Frankfurt a. M., Berlin rc. bei einer Reche von Banken zur Zeichnung aufgelegt. Der Zeichnungspreis beträgt 978/4 Prozent. Die Anleihe ist in chrem vollen Betrag von 285 Millionen Kronen zum Handel, an der Berliner Börfe zugelassen; auch ist die Zulassung an der Frankfurter Börse beantragt. Die Rückzahlung geschieht zu Pari von 1902 ab. Don 1912 ab steht der L-tadt Wien das Recht zu, die Auslosung zu verstäcken oder die ganze Anleihe zur Rückzahlung zu kündigen. Erwähnt sei noch, daß Kapital und Zinsen frei von jedem Abzug und jeder gegenwärtigen oder zukünftigen Steuer auszuzahlen ist. Die bayerische Clektrizitätsgescllschast Helios in München hat jm abgelaufenen Jahr einen Verlust von 447 264 Mack gehabt. Die Unterbilanz beträgt nun, den vorjährigen Pafsivsoldo einbezogen,600 019 Mark bei einem Aktienkapital von 1 300 000 Mack. Der Status ist auch sonst ein recht schlechter, lieber das laufende Jahr wird mitgeteilt, daß die beiden ersten Monate keine roefent» liebe Besserung zeigen, doch lassen neu angeknüpfte Verbindungen hoffen, daß die Bemühungen um bessere Geschäfte nicht ohne Erfolg sein würden. — Em schwacher Trost für die Aktionäre. Die Aktionäre der Aktiengesellschaft für Federstahliudustrie iu Kassel erhalten 12 Prozent Dividende. Der Gesamtumsatz betrug laut Geschäftsbeckcht 1462042 Mack gegen 1667 000 Dck. iw Vorjahr. Bert. Horn: Haben Sie gesagt, S- solle nur Vorgesetzten oder Offizieren etwas sagen? — Zeuge v. Bäck- mann: Unmöglich kann ich das. — Scheer: Was Sie hier ausgesagt, versichern Sie auf den früher geleisteten Eid! — v. Bäckmann: Ich möchte vorsichtig sein. Sobald meine Aussage die Untersuchung betrifft, antworte ich mit Ja. Soweit Gespräche mit Zivilpersonen in Betracht kommen, kann ich das weniger bestimmt behaupten. Einzelnes mag nicht zutreffend sein, weil ich mich jedes Wortes nicht mehr erinnern kann. Scheer: Mit dem Letzteren meinen Sie wohl die Gespräche am Stammtisch? — von Bä ckmann: Ja, am Stammtisch mag manches gesprochen sein, was besser unterblieben wäre. Man könnte mir leicht daraus einen Strick drehen, was ich am Stammtisch gesagt habe. Fahnenschmied Krieg bekundet: Am Nachmittag nach dem Morde erzählte mir Skopeck, daß er zwei Personen mit steifen Mützen an der Bandenthür getroffen habe. Er habe geglaubt, einer sei ein Wachtmeister und sei schnell abgebogen. Der Zeuge wird unwohl, blickt stieren Auges zu Boden, ist bleich im Gesicht und kalter Schweiß perlt ihm von der Stirn. — O.-K.-R. Scheer: Das passiert dem Zeugen bei jeder Vernehmung. Sergeant und Fahnenschmied Bouellon erfuhr von Baranowski, daß dieser einen Mann mit kleinem Schnurrbart und steifer Mütze an der Bandenthür gesehen habe. Krieg ist ein charaktervoller Mann. — Scheer: Kommt es oft vor, daß Sergeant Krieg umfällt? — Zeuge: Niemals. Er ist immer munter. Ich bin täglich mit ihm zusammen, und habe das nie bemerkt. Sergeant Gerisch kam kurz vor 5 Uhr nach dem ^»eisesaal, ob als erster wisse er nicht. Dann kam Schröder mrt der Meldung, daß der Rittmeister erschossen sei. — Vert. Horn: Weiß der Zeuge, daß Krieg heiraten wollte und daß der Rittmeister v. Krosigk ihm Schwierigkeiten bereitete? — Zeuge: Nein, Krieg war verlobt und sagte mir einmal, der Rittmeister hätte sich noch vorher einmal erkundigt, weil er noch nicht um den Heiratskonsens eingekommen sei. — Bert. Horn: Nunmehr beantrage ich, daß Sergeant Krieg nachweist, wo er am 21. Januar zwischen 4 und 5 Uhr gewesen ist und welche Zeugen er dafür angeben kann. — O.-K.-R. Scheer lehnt die Befragung Kriegs wegen dessen Zustandes ab. Es werden zwei Zeugen vernommen, die das Alibi Kriegs an jenem Nachmittag nachweisen sollen. Sergeant Sozymauski erinnert sich nicht, Krieg an jenem Nachmittag getroffen zu haben. An den Ställen der 1. Schwadron traf er den Unteroffizier Grigat, der sagte: Unser Alter hat sich erschossen. — Bert. Horn: Krieg fragte mich, ob ich nicht wisse, daß ich mit ihm zusammen gewesen sei. Als ich das verneinte, forderte er mich aus, ich möchte mich besinnen. — Früherer Sergeant Hasse: Ich war in der Kantine und gegen dreiviertel 4 Uhr kam die Meldung, daß der Rittmeister geschossen sei. Ich lief nach der Reitbahn und unterwegs traf ich den Sergeanten Bunkus, den ich fragte, was denn passiert sei. Bunkus fagte, was soll passiert sein. Dann trafen wir den Unteroffizier Grigat, der den Unfall erzählte. — O.-K.-R. Scheer: Trug Grigat einen Mantel? —Zeuge: Nein. — O.-K.-R. Scheer: Haben Sie den Sergeanten Krieg an jenem Tage getroffen? — Zeuge: Mir ist es so, als wäre er einen Augenblick, etwa um dreiviertel 5 Uhr nach der Kantine gekommen. •— Bert- Burchard: Fragte Krieg Sie später, ob Sie sich besinnen, ihn in der Kantine gesehen zu haben? — Zeuge: Ja, er sagte, ich solle mich besinnen. — O.-K.-R. Scheer: Es wurde damals jkcher gefragt, -wo er gewesen ist. — Bert- Horn: Ich bitte jetzt, den Sergeanten Krieg dem Zeugen gegenüber zu stellen. — O.-K.-R. Scheer: Krieg ist jetzt noch nicht vernehmungsfähig. — Bert. Horn: Ja, wenn wir warten sollen, bis Krieg vernehmungsfähig ist, dann können wir noch recht lange warten. — O.-K.-R. Scheer: Ich muß das zurückweifen. Mir werden Krieg noch vor Eintritt der Mittagspause vernehmen. Nach weiterer Besprechung wird Sergeant Krieg hin- eLngerusen. Sergeant Krieg, auf einem Stuhle sitzend, giebt cm: Mir gingen aus der Schmiede um 4 Uhr weg. Ich ging nach meiner Stube, um die Bücher für den Kapitu- lantenunterricht, welcher um 5 Uhr ansing, zu holen. Dann bin ich gleich in die Kantine gegangen. Zeuge Hacke bemerkt, er habe Krieg bis gegen 4 dreiviertel Uhr in der Kantine bemerkt. — Kan- tinenwärter Schlemminger: Krieg sei zwischen 4 und 5 Uhr in der Kantine gewesen. Wann er gekommen und wie langem r verweilt, erinnere er sich nicht. — Verhand- lungsl. O.-K.-R. Scheer: Krieg, können Sie das, was hier gesagt wurde, mit gutem Gewissen beschwören? ; — Krieg: Jawohl. Krieg wird darauf vereidigt und darnach gegen zwei dreiviertel Uhr die Verhandlung auf morgen 9 Uhr vertagt. । - — Meter 1. Kl. für den Kreis Büdingen erteilt; am 8. März wurde dem Schullehrer i. P., Schulverwalter Gompf zu Neu-Isenburg, Kr. Offenbach, die Lebrerftelle an der Gemeindeschule 'zu Bodenrod, Kr. Friedberg, an demselben Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Trinkaus aus Grünberg, Kr. Gießen, eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule Londorf, in demselben Kreise, — übertragen; am 13. März wurde der von dem Prinzen Friedrich zu Solms- Braunfels auf die 1. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Villingen, Kr. Gießen, präsentierte Schullehrer Geck zu Hoch-Weisel, Kr. Friedberg, für diese Stelle — bestätigt; an dems.Tage wurdedemSchulaintsaspiranten Merle aus Liederbach, Kr. Alsfeld, eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Nauheim, Kr. Groß-Gevau, am 15. März wurde dem Schullehrer Eichelmann zu Groß-Eichen, Kr. Schotten, die zweite Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ruppertsburg, in demselben Kreise, am 19. März wurde dem Schulamtsaspiranten Traut wein aus Lonsheim, Kr. Alzey, die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Betzenrod, Kr. Schotten, am 26. März wurde dem Schublehrer Will zu Queckborn, Kr. Gießen, eine Leh verstelle an der Gemeindeschule zu Geilshausen, am 2. April wurde dem Schullehrer Dexheimer zu Landenhausen, Kr. Lauterbach, eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wörrstadt, Kr. Oppenheim, an demselben Tage wurde dem Schulamtsaspiranten Reinhardt ans Bad-Nauheim, Kr. Friedberg, eine Lehrerstelle an der Volksschule zu Darmstadt übertragen; an demselben Tage wurde der Forstwart der Forstwartei Dannenrod Gennebach in gleicher Tiensteigenschaft in die Forstwartei Kohden, Oberförsterei Salzhausen, versetzt. Konkurrenzeröffnungen: Erledigt sind: eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Kirtorf, Kr. Alsfeld. Mit der Stelle kann Organistendienst verbunden werden, eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Zell, Kr. Alsfeld, beide mit dem gesetzlichen, nach dem Tienstalter sich bemessenden Gehalt. ** Militärdienstnachrichten. Zum Oberst wurde befördert der Oberstleutnant v. Jablonowski beim Stabe der Haupt- Kadettenanstalt unter Ernennung zum Kommandeur des 5. Großh. Hess. Jnf.-Regts. Nr. 168; zum Fähnrich befördert der Unteroffizier Firmenich im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm Nr. 116; in Genehmigung seines Abschiedsgesuches unter Verleihung des Charakters als Generalmajor mit der gesetzt. Pension zur Disposition gestellt der Oberst Wundsch, Kommandeur des 5. Großh. Hess. Jnf.-Regis. Nr. 168; zum' Bat.-Konimandeur ernannt der Major Melchior, aggreg. deni 5. Großh. Hess. Jnf.-Regt. Nr. 168, unter Versetzung in das 6. Bad. Jnf.-Regt. Kaiser Friedrich III. Nr. 114; zum Oberleutnant befördert der Leutnant Poly im Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm Nr. 116. ** Aus der Zweiten Kammer. Der Finanz-Ausschuß der Zweiten Kammer erledigte gestern einige dringende Angelegenheiten und wird heute seine Beratungen fortsetzen. Auch wird heute der Gesetzgebungs-Ausschuß unter Vorsitz des Abg. v. Brentano seine Beratungen aufnehmen. ** Die Deputation des Rhein-Main-GastwirteVerbaudes, die dieser Tage im Ministerium des Innern bezüglich der Verordnung des Reichsamts des Innern über die Ruhepausen des Personals im Gastwickegewerbe empfangen wurde, erhielt folgenden Bescheid: „Die Großh. Regierung beab- ichtige nicht, spezielle Ausführungsbestimmungen , u erlassen. Bei der Kürze des Bestehens der Verordnung ei es auch noch nicht möglich, einen Ueberblicf über etwa anzustrebende Verbesserungen zu gewinnen. Es dürfte sich als praktisch erweisen, die einzelnen, am meisten drückenden Schädigungen periodisch dem Großh. Ministerium bekannt zu geben, sodaß auch letzteres in die Lage komme, sich über alle einzelnen Punkte zu informieren," •* Kriegervereine. Eine Zusammenkunft der in Baden, Hessen und der Pfalz bestehenden Militär- und Kriegervereine wird am Sonntag den 11. Mai in dem Scheller'schen Konzertsaale in Frankenthal stattsinden. Eine gleiche hat im vorigen Jahre schon einmal in Darmstadt stattgefunden. § Gambach, 13. April. Auf der bereits abgesteckten Neubahnlinie Butzbach — Lich wurde vor mehreren Tagen ein Teil der östlich von der Staatsstraße gesetzten Markirungs- pflöcke durch ruchlose Hand entfernt und in nordwestlicher Richtung nach unserem Ocke eingeschlagen. Der Thäter ist noch nicht ermittelt. )( Münzenberg, 23. April. Die erste Kirch weihe in hiesiger Gegend wird dieses Jahr am 27. und 28. April in Münzenberg abgehalten; die Volksbelustigung findet in dem ' Gasthof-Anwesen „zur Burg Münzenberg" statt. u Bilstein, 23. April. Gestern fand die Trauung des ' rüheren Erbprinzen, jetzigen Prinzen Leopold von Isen- : b^urg-Büdingen-Birst ein mit der Prinzessin Olga von Sachsen-Weimar in Heidelberg statt. Die Civiltrauung wurde in dem Hause des Prinzen Wilhelm von Sachsen- . Weimar, dem Bruder der Prinzessin, in Anwesenheit des , württembergischen Königspaares durch den Großh. sächsischen i Staatsmmister Rothe vollzogen. Die kirchliche Trauung fand 1 in der Jesuitenkirche statt. 8. Darmstadt, 23. April, linier Kap. 89 Tit. 2, Nr. 15a n# — Zur Wilhelm Busch-Feier tragen wir noch nach, daß ' I eine seiner berühnuesten Schöpfungen r .heil. Antonius — 'von Padua" (Verlag von Atoritz Schauenburg in Lahr ü B. Telephonischer Kursbericht« .Frankfurt a. 2L. 24. April Tendenz: still. Eebrerinnen Contoristinnen Celegrafistinen Verkäuferinnen 112.40 44.40 Reichsanleihe do. Konsols . do . . Hessen 72nüo genügt für 700fassen B^/o Mexikaner . . 4*/» /u Chinesen . , Electric, bot ackert . Nordd. Lloyd . . , Kreditaktien , . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . . . Gotthardbahn . . . Laurahütte . . . . Bochum . . , » . Hurponor . . . . die infolge geletiger, körperlicher oder Nerven-Uoberan- * utroDgnng an Abspannung u. Uebermüducg leiden, finden kein besseres Frühstücks- u. der australischen Truppen, Hutton, die Garnisonstruppen be- Offerten sich auf 15 470, die Feldtruppen auf 14101 Manu. Er schlage vor, die letzteren auf 28 748 Mann zu bringen. Er bemerke, daß, wenn auch eine Expedition von einer feindlichen BasiZ im Osten oder von Europa aus ihren Zweck nicht erreichen könne, ehe die britische Flotte besiegt fei, so sei trotzdem von Bedeutung, sich gegen Ueberfalle zu schützen, die unternommen werden könnten, um Entschädigungssummen zu erpreßen, den Handel zu zerstören oder sich Kohlen zu verschaffen. Deshalb müsse man für die Sicherheit der Flotten- basis sorgen. 3Ve% 8"/o sWo 3% 3‘/2°/0 Schisssnachrichten. »Red Star Linie" Antwerpen. Der Postdampser „Zeeland" der „Red Star Linie" in Antwerpen ist laut Telegramm am 21. April wohlbehalten in New-York angekommen. 1902. . 25.90 . 89.90 . 110.20 d. Blutbeschaffenheit bessert, die NerventhkUgkelt anregt u. eine richtige Anbildung der Körpergewebe, Fett u. Muskulatur bewirkt. Bei Blutarmut u. gesunkener Ernährung giebt es kein wirksam. Mittel wie Hausens Kasseler Hafer-Kakao, der von mehr als 10000 Aerzten ständig verordnetwird tu auch für Kinder das bekömmlichste Getränk tot Nur echt L blauen Gartons & Mk. 1,—, niemals lose. Neueste Meldungen, vrigirraldrahtrneldurrgeu des Gießener Anzeigers. Darmstadt, 24. April. Obersthofmarschall v. Wester- welker begiebt sich der „D. Ztg." zufolge nach Karls - ruhe, um ein Glückwunschschreiben des Großherzogs von Hessen zu überreichen. Berlin, 24. April. Der Reichskanzler begab sich in Begleitung des Wirkl. Geh. Oberregierungsrats Conrad nach Karlsruhe. 101.70 92.55 101.60 92.20 100.20 . 21130 . 189.10 . 135.90 . 139.00 . 152.80 . 142.60 . 17.20 . 16730 . 202.00 . 19630 . 167.00 Eisenbahn-Zeitung. Die Eiseabahudirection Frankfurt a. M. giebt bekannt, daß der am 1. Mai in Kraft tretende Sommerfahrplan des Bezirks in der Zeit bis zum 1. Mai in den Diensl- gimmem der Stationsvorstände zur Einsichtnahme offen liegt. Die wichtigeren Abweichungen gegen den seitherigen Fahrplan sind darauf m einer Zusammenstellung angegeben. 4% Ungar. Goldrente . . 4®/ Italien Rente . . 4’/9% Portugiesen . . . a®/ Portugiesin. . . . 1% C. Türken . . . Türkenlose..... 4% Griech. Monopol -Anl. 4'/, 96 äussere Argentiner Sport. — Der Dentsch-Vcsterreichischc Alpenvcrein zahlt nach dem Stand vom 15. März 276 Sektionen mit 52 089 Mitgliedern. Die größte Anzahl von Mitgliedern umsaßt die Sektion München mit 3520 Mitgliedern, dann folgen die Sektionen Berlin mit 2420, Austria in Wien mit 2306, Schwaben in Stuttgart mit 1489, Nürnberg mit 1427, Leipzig mit 1080, Dresden mit 1050, Vorarlberg in Bregenz mit 798, Innsbruck mit 725, Frankfurt a. M. mit 640 ufw. 3% Hessen.....—.— 496 Oesterr. Goldretne . . 102.80 4',,% Oesterr. bilberrento 101.70 Cdefonistinnen nütWasserod.MUchgekocht. Berlin, 24. April. Der Verein der Berliner Presse hat einen Beschluß gefaßt, worin er den Gesetzentwurf über den fliegenden Gerichtsstand der Presse als einen den wiederholt geäußerten Wünschen der deutschen Presse gerecht werdenden Standpunkt begrüßt, aber auch die Beseitigung des fliegenden Gerichtsstandes der Presse bei Privatklagen für notwendig hält. Diese Enl- chließung wird den Mitgliedern des Reichstages mitgeteilt werden. Marienwerder, 24. April. Hier ist die Dampfmühl e Zilienthal niedergebrannt. Die Maschinen und 4000 Zentner Getreide sind vernichtet. Ein Feuerwehrmann wurde verschüttet. Der Schaden ist beträchtlich. London, 24. April. Aus Kapstadt wird gemeldet: Die Grubenoerwaltung nahm gestern eine Tagesordnung an, wonach Dr. Jameson zum Nachfolger von Cecil Rhodes als Direktor der Chartered-Company für Südafrika vorgeschlagen wird. — „Daily Expreß" meldet aus Pretoria: Der große Streifzug Bruce Hamiltons ist ohne den geringsten Erfolg verlaufen. Acht Kolonnen und fünf Panzerzüge nahmen daran teil, ohne daß auch nur ein Gefangener gemacht worden wäre. Amsterdam, 24. April. Präsident Krüger teilte dem Vertreter eines hiesigen Blattes mit, daß der Friedens- schluß spätestens bis Ende Mai erfolgen werde. Krüger gedenkt nach Südafrika zurückzukehren. (??) Haag, 24. April. Da der gestrige Tag ohne Zwischenfall verlaufen ist, sind die Aerzte der Ansicht, daß nun keine neuen Komplikationen mehr eintreten werden und die Königin außer Lebensgefahr ist. Madrid, 24. April. Die Kammer hat die Vorlage, betreffend den Papiergeldumlauf, gemäß den Vorschlägen der Kommission mit unbedeutenden Abänderungen angenommen. Die Vorlage wird morgen an den Senat gelangen. Wien, 24. April. Aus Anlaß des Regierungs- Jubiläums des Großherzogs Friedrich von Baden bringt das Fremdenblatt einen äußerst herzlich gehaltenen Begrüßungsartikel, in welchem die Herrschertugenden des Großherzogs hervorgehoben und die besten Wünsche für sein ferneres segensreiches Wirken zum Ausdruck gebracht werden. Marienbad, 24.April. König Eduard wird nach den Krönungsfeierlichkeiten hier zum Kur-Ausenthalt eintreffen. Sein Leibarzt, Dr. Brown, kommt in den nächsten Tagen hier an, um alle Vorbereitungen zu treffen. Leitmeritz, 24. April. An einem Neubau stürzte ein Gerüst zusammen. 13 Arbeiter wurden verschüttet. Drei von ihnen wurden tätlich, die übrigen 10 schwer verletzt. Petersburg, 24. April. Im Gouvernement Poltawa nehmen die Bauern-Revolten zu, die durch Eingreifen von Militär unterdrückt werden. Die Bauern brennen alles nieder und zerstören die Güter. So wurde u. a. der Besitz Karlowska des Herzogs von Mecklenburg nebst 63 Gütern verwüstet. Sobald Militär erscheint, letzten sie keinen Widerstand, nach Abzug des Militärs aber beginnt aufs neue das Brennen, Sengen und Verwüsten. Durch Aufrührer aufgestachelt richtet sich die Wut der Bauern vornehmlich gegen die besitzenden Klaffen. Der Minister des Innern von Flehwe unternimmt deshalb in allernächster Zeit eine Dienstreise nach Kleinrußland, um sich persönlich von der Sache zu überzeugen. —Der passive Widerstand gegen die Rekruten-Aushebung in Helsingfors wird im Allgemeinen aufrecht erhalten. Während der Demonstrationen wurde auch das Gebäude des General-Gouverneurs angegriffen. Die Zahl der schwer und leicht Verwundeten ist sehr bedeutend. Aus Wiborg ist sämtliches Militär herbeibeordert. Ferner ist aus Petersburg ein Militärzug abgegangen. Warschau, 24. April. Sämtliche deutschen und polnischen Vereine erhielten von der Petersburger Regierung den Befehl, bei öffentlichen Versammlungen und Zusammenkünften sich auss chließlich der rus fischen Sprache zu bedienen. Melbourne, 24. April. Reuter-Meldung. In einem Bericht an die Regierung, in dem die Frage der Landesverteidigung behandelt wird, sagt der kommandierende General 101.25 100.90 43.50 28.45 Briefkasten der Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.) V. in Krofdorf. Nach den einschlägigen Bestimmungen ist Her Ausenthalt in den Bahnhofswirtschaften während des Dienstes im allgemeinen untersagt. Inwiefern dem Personal bei langen Fahrten während des Äufhalts der Züge der Besuch der Bahnhofswirtschaften gestattet ist, unterliegt besonderen Bestimmungen. Es handelt sich in diesem Fall in erster Linie um Güterzüge, die bisweilen längere Zett auf den Zwischenstationen liegen bleiben. Landwirtschaft. — vbstverwertuugsstelle. Der Prooinziattag der Pro- oing Rheinhessen lehnte in seiner Sitzung am Samstag, wie man aus Mainz schreibt, einen Antrag des ttreisrats von Oppenheim ab, der Oststverwertungsstelle in Frankfurt a. 2)L einen jähr- ucbcn Zuschuß zu gewähren. Tie Ablehnung wurde^ damit begründet, daß auch der Provinzialtag der Provinz Starkenburg einen daüin gehenden Antrag abschlägig beschleden habe, daß das hessische Ministerium dem Antrag nicht sympathisch gegenüberstehe, La die Obstverwertungsstelle in Frankfurt a. M. für ihre Vermittlung gar keine Gebühren erhebe und daß die Errichtung einer Obst- ^verwertungsstelle in Mainz nicht ausgeschlossen sei. L 1 1 '■ Preis 1.50 Mr.) soeben in 14. Auflage erschienen ist. Diese Schrift war bekanntlich kürzlich Gegenstand einer Interpellation im österreichischen Abgeordnetenhause, und es ist Aussicht vorhanden, das sie künftig auch in Oesterreich ungehindert verkauft werden darf. Wer den „Heil. Antonius" noch nicht kennt, dem sei die Lektüre empfohlen, er wird sich köstlich amüsieren. — Ter Frankfurter zahnärztliche Verein begeht in die,en Lagen sein 39. Stiftungsfest, das durch wissenschaftliche Sitzungen und festliche Veranstaltungen gefeiert wird. Ans der großen Reihe der Vortragenden nennen wir Hoizahnarzt Dr. Heydenhauß-Berlm, Prof. Warnekros-Berlin, Dr. Beißwenger-Stuttgart, Prof. Edinger- Frankfurt: ,Heutige Stand der Lehre vom Schmerze , G. W. Loch- Gießen, Prof. Berten-München, Dozent Dr. Heitmüller-Götlingen, Prof. Port-Heidelberg: „Neuere Erfahrungen über Röntgen-Photographie in der Zahuheiltunde". Weimar, 23. April. In der heutigen Geuer aloersam mlung btt deutschen Shakespeare-Gesellschaft wurde der amerikanische Botschafter m Berlin, White, zum Ehrenmitglied der Gesellschaft ernannt Der preußische Minister Dr. totubt wurde in den Vorstand gewählt. Ter Entwurf für ein geplantes Shakespeare-Denkmal in Weimar wurde dem Berliner Bildhauer Prof. Lessing übertragen. es5= ..... " AMTLICH GLXNZEND BEGUTACHTET:____ SALUTARISÄ TOILETTE-FETT-SEIFE Uaübertrotlen für Baut- u temtpfiege«Relu, mild, tpaNam. C. Naumann, Seifen- u. Parfümeriefabrik, Offenbach a.M. Bekanntmachung. Montag, 28. l. Mts., nachmittags 6 Uhr, werden in der Turnhalle der Stadtkuabcuschule die nicht abgeholtcn Gewinne der Pferdcmarktlotterie, darunter ein eichener Schreibtisch, ein Chaiselongue, eine Waschrnange mit Schrank, eine eiserne Kassette, ein Eisschrank, ein Nähtisch öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigert. Gießen, den 24. April 1902. 3256 Die Pferdemarkt-Kommiffion. Wolff, Beigeordneter. Stöbt. Schlachthaus. Freibank. Heute und morgen: SchlkllÜnlq 45 (Jfg. Kllhstcifch 30 M WWW in allcrfcinfter Ware empfiehlt 3249 Emil Fischbach. 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Tagesordnung: 1) Erstattung des Jahresberichts für 1901. 2) Vorlage der Rechnung für 1901, sowie des Voranschlags für 1902. 3) Entlastung des Rechners. 4) Beschlussfassung über die Verteilung eines Vereinsblattes im Jahre 1902. Nach § 14 der Statuten müssen Anträge der Mitglieder dem Vorsitzenden des Vereins 14 Tage vor der Hauptversammlung schriftlich mitgeteilt werden, widrigenfalls dieselben in der berufenen Versammlung keine Berücksichtigung finden können. Darmstadt, den 18. April 1802. 3248 Der Vorsitzende des Verwaltungsrates: v. HeM*ert. j . »OOOOOOOOO Kleines Wohnhaus 8 Zimmer, Veranda, Garten, nebst allem Zubehör, der Neuzeit entsprechend eingerichtet, zu 23000 Mark sofort zu verkaufen. 1118 Näheres bei H. Wiuu, Hofmannstraße 14. □OOOOOOOOOQ 3216] Schöne Letzkartoffeln (magnum bon im), Ztr. 1,50 Mk., zu verk. Kennel, Riegelpfad 30. KlNl^Gelnche Wenig gebr., gut erh. Klavier >u kaufen gesucht. Angebote unter Jlr. 3214 an die Exped. erbeten. Gießener Fifchbörse Telephon Nr. 50. 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