Mittwoch SS. Oktober 1903 Zweites Blatt. ISS. Jahrgang Nie Heutige Yummer umfaßt 12 Seiten. be »Ksteuert, wird die gebührend« iym die Lust zu solchen Unter. (58), Dr. Stockmann (50); die Centrumsabgg.: Kirsch die Sozialdem.: Singer Dr. Müller-Meiningen (51); (84), Bebel (74), Dr. Herzfeld (70). Mehr als Freikons. v. Tiedemann (47); der Antif. Werner (33); (38), Schwarz (35); endlich die keiner Fraktion angc; 2 5mal, aber weniger als 50mal, haben das Wort ergriffen die Kons.: Graf v. Roon (45), Schrempf (36); —z der — die Centrumsabgg. Speck (40), Gröber (38), Cahenslh (31), Müller-Fulda (26), Dasbach (25); — die Nationallib.: Graf o. Oriola (42), Dr. Sattler (34), Möller (27); — die Freis.: Lcnzmann (48), Eickhoff (44), Beckh (42), Dr. Pach. nicke (39), Schrader (39), Frese (25); — die Sozialdem.: Metzger (41), Molkenbuhr (41), Stadthagen (41), Wurm Nr. 248 •rffteittt ««glich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Kamillen. blätter viermal in der Woche beigelegt. NolationSdruck u. Ber> teg der Brühl'schen awerszBuch- u. Stein» bruckerei (Piets ch Erben) ßledaktton, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Udresse für Depeschenr Anzeiger Gieße«. gcrnsprechanschluß Nr. 51. (78), Dr. Bachem (67), Dr. Spahn (67), Prinz v. Aren» berg (59); — die Nationallib.: Dr. Paasche (74), Baffer» mann (61), Dr. Semler (57), Dr. Haffe (50); — der Freis. sehr lebhafte Unterreduna wurde um so mehr bemerkt, als sie über eine halbe Stunde währte unb Dr. Hahn, obwohl eben erst sein Tirektorialkollege Dr. Roesicke gesprochen und er vorher noch nicht auf der Rednerliste gestanden hatte, nachher auch noch das Wort erhielt. Parlamentarisches. — Wie oft im Reichstag das Wort ergriffen worden ist von den einzelnen Rednern innerhalb der am 14. November 1900 begonnenen und am 11. Juni 1902 abgebrochenen Reichstagssession hat die „Dtsch. Tagesztg." ausgerechnet nach dem jetzt erschienenen amtlichen Gesamtregister. Das Verzeichnis zählt diejenigen Redner auf, die mehr als 25mal innerhalb dieser 192 Plenarsitzungen das Wort ergriffen haben. Ueber 100mal haben das Wort ergriffen die Freisinnigen: Richter (123) und Dr. Müller- Sagan (113). — Mehr als 50mal, aber weniger als 100mal haben gesprochen der Konservative Dr. Oertel (67), — die Freikons.: Dr. Arendt (62), Gamp (61), v. Kardorff Ausland. London, 21. Okt- Aus Briefen, die aus Somaliland hier eingetroffen sind, geht hervor, daß der englische Oberst Swayne schon vor dem Abgang der gestrigen Depeschen eine ganze Reihe unglücklicher Gefechte zu bestehen hatte, daß ferner .fast alle Kamele getötet, die Vorräte aufgebraucht waren, und Mangel an Munition und Wasser bestand. Auch wird in den Briefen gemeldet, daß der Mullah am 12. September zwei Maxim- geschütze nahm. Reuter meldet aus Simla, außer den ersten Bombaygrenadieren aus Aden sind auch die zweiten Grenadiere aus Indien nach Somaliland beordert, möglicherweise folgen noch weitere Truppen. . Haag, 21. Okt. Die Burengenerale reisten heute nachmittag in Begleitung Wessels nach London. Sie werden die dort gesammelten Gelder in Empfang nehmen; doch vermutet man, daß sie auch mit dem Plane einer von England garantierten Obligationsanleihe zu Gunsten der gewesenen Republiken bekannt gemacht werden sollen. — Heute gingen den bevorzugten Ständen angehörende Herren und Damen im Haag von Thür zu bür, um Geld für die Buren zu sammeln. Es wurden über 35 000 Gulden zusammengebracht. Im Ganzen wurden in Holland etwa 300 000 Gulden gesammelt. Paris, 21. Okt. In dem heute vormittag unter dem Vorsitze des Präsidenten Loubet abgehaltenen Ministerrate erörterte der Ministerpräsident das von dem Episkopate zu Gunsten der Kongregationen an das Parlament gerichtete Schreiben. Der Ministerrat beschloß, die Angelegenheit an den Staatsrat zu verweisen, da das Schreiben der B i s ch ö f e thatsächlicb den Bestimmungendes Konkordates zuwid erlaufe. Ter Minister beschloß ferner, den Kardinal Perraud, Bischof von Autun, der kürzlich bei einem kirchlichen Feste in Orleans von der Kanzel herab eine für die Regierung und das Ministerium beleidigende Sprache geführt hatte, auf- zusordern, seine Auslassungen zu widerrufen. Kriegsminister AndrL legte dem Ministerrate einen Gesetzentwurf betr. Beförderung der Offiziere vor. Der Entwurf wurde vom Ministerrate gebilligt und vom Präsidenten unterzeichnet. Rom, 21. Ott. LordKitchener ist heute vormittag hier eingetroffen. t- Tie Blätter berichten, König Viktor Emanuel beabsichtige, bei Beginn des nächsten Jahres London, Paris und Konstantinopel zu besuchen. Wien, 21. Okt. (Abgeordnetenhaus.) Romancz- cek begründet die Dringlichkeit seines Antrages auf Errichtung einer rutherrischen Universität in Lemberg. Der Unterrichtsminister hält es nicht für praktisch, die Errichtung von Universitäten auf dem Wege von Tring- lichleitsanträgen zu lösen, weist auf die mangelnden Finanzmittel hin und betont, daß die ruthenischen Studenten in ihrer akademischen Ausbildung durch die polnischen Lehrer an der Universität Lemberg ausreichende Förderung erfahren. Eine weitere Förderung des angestrebten Ziels sei durch Ausgestaltung der ruthenischen Gymnasien zu erhoffen. Die Dringlichkeit wird abgelehnt. — Der Verfassungsausschuß des Abgeordnetenhauses hat beschlossen, den § 16 des Staatsgrundgesetzes, der das Jmmunitätsrecht der Abgeordneten betrifft und der durch das vom Lemberger Oberlandesgericht gegen den Lanbge- gerichtsrat und Reichstagsabg. Lupu eingeleitete Disziplinarverfahren verletzt wurde, als nichtig aufzuheben. Im Laufe der Debatte erklärte der Ministerpräsident v. Koerber, die Regierung wolle dem Jmmunitäts- rechte der Abgeordneten in keiner Weise nahetreten. Sie könne mit Rücksicht auf die Unabhängigkeit des Disziplinar- gerichtshoses nicht in den Gang eines anhängigen Verfahrens eingreifen. Die Regierung könne den allgemeinen Beschluß des Hauses, daß eine Jmmunitätsverletzung vorliege, nur dem Disziplinargerichte mitteilen, um eine neue Beratung des Falles zu veranlassen. Belgrad, 21. Okt. Man will aus zuverlässigster Quelle erfahren haben, König Alexander habe bei der letzten Beratung der Führer aller Parteien oen Bruder der Königin Draga, den 25jährigen Oberleutnant Tunjevitza, als Thronfolger bezeichnet. Bekanntlich ist diese Nachricht schon mehrfach verbreitet, aber immer wieder nachdrücklich als unrichtig bezeichnet worden. Aus der Rede, die König Alerander in einer Konferenz der Notabilitäten hielt, veröffentlichen die Blätter einen Absatz, in dem der König, an die Schreibart eines Teils der oppositionellen Presse anknüpfend, sagte: Niemand soll glauben, daß ich nicht weiß, gegen wen die stetigen Angriffe gemünzt sind. Sie find wohl dem Präsidentensitz führenden Stufen hinaufstieg, grüßte, und in ein Gespräch zog. Tie, wie erkennbar, nehmungen ein» für allemal vertreiben wird. Konstantinopel, 20. Okt- Das Piratenwesen im Roten Meere nimmt stetig zu. Kürzlich wurden mehrere italienische Staatsangehörige aus der erythräischen Kolonie von Piraten beraubt. Zwei italienische Kanonenboote verfolgten die Piraten und beschossen sie. Gleichzeitig wurden von italienischer Seite energische diplomattsche Schritte in Konstantinopel unternommen. Die Pforte erklärt, der Gouverneur von Hodeida habe bereits Befehl erhalten, die Seeräuber gefangen zu nehmen und das geraubte Gut zurückzuerstatten. Petersburg, 20. Okt- In Besprechung der Bülow- fchen Reichstagsrede vom vorigen Donnerstag über den Zolltarif sagen die „Nowosti": Die Rede habe nicht den beabsichtigten Eindruck auf den Reichstag gemacht. Alle Parteien seien mit dem Reichskanzler unzufriedw. Tie Annahme des Tarifs aber durch den Reichstag sei ein sicherer Weg zum Zollkriege mit Rußland. Für den besten Ausweg hält das Blatt die Erneuerung der bestehenden Verträge auf der früheren Grundlage. Washington, 20. Okt. Im Staatsdepartement nimmt man das höchste Interesse an den bisher selbst der Regierung der Vereinigten Staaten unbekannt gewesenen Geheimverträgen zwischen Chile, Columbien und Ecuador, die jetzt erst durch ihre Ber» ösfentlichung in der NerMork Sun bekannt werden. Chile erhält durch die Verträge von Columbien das Recht, Kriegsbedarf und Truppen über die Landenge von Panama zu befördern. Man mißt den Verträgen große Bedeutung für die Stellung der Vereinigten Staaten in dem neutralen Gebiet bei, durch welches der Kanal gehen wird. Argentinien und Brasilien sollen die Verträge zwischen den drei Republiken gefordert haben, so daß es sich allem Anschein nach um eine Verständigung der wichtigsten füb* amerikanischen Staaten handelt. Boston, 21. Ott. Die nationale Konvention bet United Irish League of Amerika, die hier tagt, hielt gestern abend eine Sitzung ab. Tillou und Davitt hietten Ansprachen und griffen England mit gewohnter Heftigkeit an. Tavitt erklärte, wahrheitsgetreue Be- richte über die Verhältnisse in Irland würden nie nach den Vereinigten Staaten telegraphiert, sondern in London zurückgehalten. Tie Iren hätten beschlossen, einen Plan zur Errichtung einer unabhängigen Nachrichtenagentur mit dem Hauptsitze in Paris auszuarbeiten. Die Versammlung faßte Resolutionen, in denen die Konvention sich feierlich für die irische Unabhängigkeit verpflichtet, und das Recht beansprucht, den Krieg gegen England mit ehrenvollen Waffen fortzusetzen. Deutsches Keich. Potsdam, 21. Ott. In Gegenwart des Kaisers ttnd der Kaiserin wurden heute die neuerrichteten Gebäude der Kaiserin Augusta-Stiftung feierlich eingewecht. Minister Studt, v. Hammerstein, v. Wedel, der Präsident des evangelischen Kirchenrats D. Barkhausen, Oberpräsident von Bethmann-Hollweg und Vertreter zahlreicher Behörden nahmen an der Feier teil. General z. D. von Strubberg begrüßte das Kaiserpaar im Namen des Kuratoriums. Darauf fand in der Kapelle Gottesdienst statt. Generalsuperintendent D Dryander hielt eine Ansprache und vollzog den Weiheakt. Schließlich besichtigte das Kaiserpaar die Anstalt eingehend unter Führung des Geh. Baurates Krüger. Berlin, 21. Okt. In der Kommission zur Beratung des Gesetzentwurfs betreffend die Regelung der Kinderarbeit kam es heute nur zu einer Geschäftsordnungs- debatte. Die nächste Sitzung findet am Donnerstagvormittag statt. — Die „N. A Ztg." schreibt: Tie Frage der Räumung von Shanghai ist in Anbetracht der im Vangtse-Becken jetzt herrschenden Ruhe neuerdings unter den beteiligten Mächten erwogen worden. Von einer Seite ist vorgeschlagen, daß die Räumung mit der Maßgabe erfolgen soll, erstens, daß sie gleichzeitig und gleichmäßig seitens aller Beteiligten auf Grund vorheriger Vereinbarung sich vollzieht, zweitens daß eine spätere Wiederbesetzung von Shanghai durch eine Ma^t auch anderen Mächten die gleiche Befugnis geben würoe. Um der letz- $tt Kampf um die Zölle. Unser Berliner Mitarbeiter schreibt unterm 21. Okt. : Mach «einer ziemlich lebhaften Debatte kam es heute Mit ersten, natürlich namentlichen, Abstimmung über den Antrag Frhr. v. Wangenheim auf Einführung eines Mindestzolles auf Roggen von 7,60 Mk. Tie Ablehnung war unzweifelhaft, sie erfolgte mit 289 gegen 44 Stimmen bei fünf Stimmenthaltungen. In einfacher Abstimmung wuroe auch der Antrag Dr. Heim (6 Mk.-Zoll) abgelehnt. Für den Antrag stimntten auch die national- liberalen Abgg. Graf Oriola aus Hessen und Dr. Dein- Hardt aus Baden. DaS Interesse konzentriere sich begreiflicherweise auf die durch namentliche Absttmmung herbeigeführte Entscheidung über den von der Kommission beschlossenen, Vvm Reichskanzler für unannehmbar erklärten Mindest zoll auf Roggen (5,50 Mk.). Ter Reichstag forderte diesen Betrag mit 18 7 gegen 152 Stimmen, bet fünf Stimmenthaltungen, also mit nicht gerade bedeutender Mehrheit. Hannoveraner und Elsässer stimmten dagegen. Der Reichskanzler war nicht Zeuge der Ablehnung der Regierungsvorlage, er hatte den Saal bereits verlassen. Zu Kundgebungen kam es nicht, der in Vertretung präsidierende Abg. Büsing führte unverzüglich die Entscheidung auch über den Mindestzoll auf Weizen herbei Ter Antrag Frhr. v. Wangenheim (7i/z Mark) wurde auch hier ab* gelehnt, in einfacher Abstimmung; der Kommissions-Beschluß (Mindestzoll von 6 Mark) mit 194 gegen 145 Stimmen, bei wiederum 5 Stimmenthaltungen, angenommen. Während dieser Absttmmung erschien plötzlich Graf Bülow wieder im Saal, hinter ihm ein Bote mit — der roten Mappe, welche kaiserliche Kundgebungen zu bergen pflegt. „Soll der Reichstag Knall unb Fall nach Hause geschickt werben?" — Diese Frage ging von Munb zu Munde. Doch Graf Bülow vollzog nur einige Unterschriften, legte die Aktenstücke in die ominöse Mappe, welche Graf Posadowsky dann in der Tiefe der ledernen „Ressorttasche" verschwinden ließ... Uolitische Tagesschau. Nach der Entscheidung. Ein Berliner Mitarbeiter schreibt uns unterm 21. Ott.: Eine so glänzende Besetzung wie heute hat der Reichstag lange nicht auf gewiesen, er wird sie morgen — Mittwoch — noch einmal haben, bei der Absttmmung über die Zollsätze für Gerste und Hafer, die insbesondere das bayrische Zentrum interessieren. Auch die Vieh- und Fleischzölle rufen die Agrarier auf die Schanzen. Daneben folgt aller Voraussicht nach eine längere Periode der Verödung des Reichstags. Ter Zolltarif wird mtt womöglich noch größerer Gründlichkeit, als in der Kommission geschehen, durchberaten, und so lange es sich nicht um wichtige Zölle, wie den Eisenzoll oder die Texttlzölle handett, bilden die schon in die Kommission entsandten „Spezialisten" der Fraktionen den kleinen Kreis von Rednern. Die große Mehrzahl der Volksvertreter wartet, bis sie gerufen wird zu den namentlichen Abstimmungen. Darüber kann, bei oer von sozialdemokratischer Sette gemachten Ankündigung, mit ,/äußerster Sorgsalt"jede Tarifposttion prüfen zu wollen, mancher Tag dahingehen. Erst die Beratung des Reichshaushaltsetats in erster Lesung, die Generaldiskussion Uber politische Ereignisse und politische Stimmungen, verspricht wieder Leben ins Haus zu bringen. — Unbestrittene Thatsache ist, daß die Konservativen, wie das Zentrum, den Tarif nicht gerne scheitern lassen wollen und sehr banl'bar sein würden, für einen annehmbaren Ausweg. Auffällig ist auch, däß die „Kreuzztg." soeben die Jn- dustriellen mobil zu machen sucht, mtt dem Hinweis auf dt.u für sie erwachsenden Schaden aus dem Scheitern der Zolloorlage. Ist ein solcher Hinweis nicht für die Landwirtschaft mindestens ebenso angebracht? ter en, immerhin bedenklichen Eventualität nach Möglichkeit vorzubeugen, hat die deutsche Regierung zu Punkt zwei den Ergänzungsvorschlag gemacht, daß China sich ausdrücklich verpflichte, am Jangtse keiner Macht mili- tärifche ober sonstige gegen den Grundsatz der offenen Thür verstoßende Sondervorteile einzuräumen. Tie chine- nesische Regierung hat chre Bereitwilligkett, auf diese Bedingungen einzugehen, bereits erklärt. — In der heutigen Reichstagssitzung wurde es, wie eine parlamentarische Korrespondenz schreibt, allgemein sehr beachtet, daß der Reichskanzler Graf Bülow den Aog. Dr. Tiederich Hahn, als er die zum Bundesrat und hörigen Abgg. Rösicke-Deffau (33), Stöcker (30), Dr. Rö'^ Kaiserslautern (29), Dr. Hahn (27). Die Ermordung des Oberamtsrichters Becker vor dem Schwurgericht. Oldenburg, 20. Okt. Kurz vor 10 Uhr vormittags wird der Angeklagte Bankier v. Baden-Bruns auf die Anklagebunk ge- XW V A 9 monal?tdj75 Pst viertes vivnviiu aiiwiuvi ** General-Anzeiger w äxä, v für den poltL u. allgem, Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen LMZ V -w i W zeigenteil: Han« Beck. bedacht und systematisch gegen mich persönlich gerichtet, sie verfolgen den offenbaren Zweck, mich im Volke zu verleumden und verhaßt zu machen und Unwillen gegen mich zu wecken. Aber die betreffenden Herren täuschen sich gewaltig. Ich habe auch jetzt während meiner Reise mit der Königin Gelegenheit gehabt, mich von der Stimmung des Volkes mir und meinem Hause gegenüber zu überzeugen. Die Liebe des serbischen Volkes zum Könige ist viel tiefer und inniger, als jene Verleumder glauben möchten. Sie und ihre Blätter sind viel zu schwach, um diese Liebe wankend zu machen. Jnr übrigen sollten sie wissen, daß ich nicht zugeben werde, daß sich die Ereignisse der Jahre 1842 unb 1858 toieber- holen. Wer bar au' lossteuert, wirb bie gebührende Antwort erhalten, oie ihm bie Lust zu solchen Unter- Gerichtssaal vertagt. des Vortragenden. * Anwalt st and und Ueberbrettl. Tarf etx Rechtsanwalt öffentlich als VortraHskünstler in einem Ueberbrettl auf treten? Diese Frage hat bekanntlich im Laufe dieses Sommers das Ehrengericht der Münchener Anwaltskammer beschäftigt, nachdem Mitglieder des frage bleibt aber vorläufig ungelöst. * Paris, 17. Okt. Ter feit zwölf Jahren beim Pariser Zahnarzt Allan bedienstete Josef Reioell wurde im Atelier des Arztes erdrosselt aufgefunden. Kunst und Wiffcnschajl. Ararrkfurt, 21. CH. In diesen Tagen begeht der tief im bürgerschasUichen Leber: Frankfurts wurzelnde Rühl'sehe Ge- sangverein, der größte Ehorverem Frankfurts, »Hahr. Zeit darauf eingetreten sein. Tar Schuß muß in einer Entfernung von 2—3 Metern abgegeben worden sein. Cber- amtsrichter Becker wollte auch wahrscheinlich flüchten, als er sich mit Erschießen bedroht sah, er konnte aber nicht, so schnell hinaus, da die Tbür zugemacht war. Ter Mörder muß zweimal geschossen Haven. Tr. med. Roth-Oldenburg erklärt, die Blutlache sei da. ourch entstanden, daß dem Amtsrichter das Blut in großen Strömen aus Rdund und Rase quoll. Ls wird alsdann der Vater des Angeklagten, ein großer stattlicher Mann mit fast vollständig ergrautem langem Vollbart, als Zeuge in den Saal geführt. Tiefer befindet sich wegen Verbackt? der Tepotunterschlagunq und Wuchers in Untersuchungshaft. Ter Heuae erklärt: Er fei 66 Jahre alt. Er habe lange Jahre in Leer ein Getreide- Anwaltsstandes Anstoß an der Thatsache genommen hatten, daß einer ihrer Kollegen, der Rechtsanwalt Robert Kothe, unter die „Els Scharfrichter" gegangen war und in diesem lustigen Künstler-Cabaret allabendlich linter dem Namen Fr igidius Strang" als Liedersänger auftrat. Obwohl hervorragende Personen verschiedener Berufsstände, Gelehrte usm., sich gutachtlich dahin geäußert hatten, daß in ihren Augen die Ehre des Anwaltsstandes dadurch keine Schädigung erleiden könnte, verhängte die Kammer über Robert Kothe eine Strafe — allerdings die niedrigste — eine Verwarnung. Ter Verurteilte hatte gegen diesen Spruch sofort Berufung eingelegt. Jetzt hat er sie zurückgezogen und sich entschlossen, sich fortan ganz einer künstlerischen Thätigkeit zu widmen und den Rechtsanwalt an den Nagel zu hängen. Die Prinzipien^ von den ursprünglich angevllanzten 36 Aar auf etwa Aar zurückgegangen. Am 29. September erhielt Erdin von Neuershausen, der Anpflanzer des Tabakfeldes, telegraphis^ die Nachricht, sofort zur Tabakernte a.iöutieten. Dienstag abend erfolgte die Ankunft am Bestimmungsorte. Jungfrau, Eiger, Mönch und Genossen erglänzten im neuesten Schnee- gewande und auch die Vorberge waren bis auf eine Viertelstunde von der Thalsohle beschneit. Ter für den Tabak so giftige Reif trifft in jenem geschützten Thalkessel selten ein und auch der Schnee schmolz andern Tags wieder weg bis gegen die oberen Regionen. Tie Temperatur fiel nie unter 5 Grad Reaumur. Am Mittwoch, Tonnerstag und Freitag wurde abgekartet, eingeführt, angestochen und auf- gehangen. Tie noch bestandenen 26 Aar Feld warfen 95 Zentner Tabak ab, dessen Blätter den unserigen an Größe, Schönheit und Güte in nichts nachstehen sollen und die erste Ernte dieser Art habe ganz Interlaken auf die Beine gebracht. Nächstes Jahr wird das Versuchsfeld größer fein. * Gegen das Korsett. In Lyon hat vor.kurzem ein Gelehrter dieser Stadt eine Frauen-Versammlung einberufen, um, angeregt durch die in Deutschland herrschende Bewegung gegen das Korsett, den Tamen in I einem Vortrage, der durch bildliche Vorführungen unterstützt war, die Schädlichkeit des Korsetttragens zu Gemüt zu führen. Der Saal war gedrängt voll, und die Zuhörerinnen lauschten mit Spannung dem Gelehrten, der mit flammenden Worten gegen Öen Unfug des Korsett- tragens loswetterte und die nachteiligen Folgen in_ den grellsten Farben schilderte. Er hatte eben seine Strafpredigt mit den Worten geendigt: „An Ihre abwesenden Väter und Gatten möchte ich die dringende Aiahnuna richten, ihren Einfluß, wenn nötig, ihre Autorität geüeno zu machen und ihnen die Schädlichkeit dieser Riode so klar und eindringlich vor Augen zu führen, bis sie selbst überzeugt werden und sich ein- für allemal von diesem Folter-Instrument trennen" — als aus dem Hintergrund des Saales, wo plötzlich eine Bewegung entstanden war, aus ein paar Frauenkehlen Hilferufe ertönten. Eine der Zuhörerinnen war ohnmächtig geworden; wie die hilfeleistenden Srachbarinnen sogleich erkannten, war die Ohnmächtige zu stark geschnürt. Es war die Gattin weil es das Schreibfachoerständigengutachten, welches Den Angeklagten für den Schreiber der Harte erklärte, nicht für eine ausreichende Grundlage eines verurteilenden Erkenntnisses erachtete. In der heutigen Hauptoerhandlung vor der Strafkammer sprach nch der Schreibsachversländige, auf Grund der Vergleichung der inkriminierten Postkarte mit andern, von der Hand des Angeklagten herrührenden Schriftstücken und mit einer in der heutigen eiyung aufgenommenen Schriftprobe, nochmals bestimmt dahin aus, daß der Angeklagte die beleidigende Karte geschrieben habe. TaS Gericht erkannte zwar an, daß das Mittel der Schriftoerglelchung em nicht sehr zuverlässiges fei; vorliegenden Falls aber stehe dieses nicht allein, sondern m Verbindung mit andern Belastungsmomeruen zur Verfügung. Es sei für den Angeklagten belastend, daß er schon früher in ähnlicher anonymer Weste die Ehre deS Tilges angegriffen habe, daß er leugne, mit Ttlyes verfeindet zu fein, wahrend dieS seststehe, daß er nach der Schöffengerichtsverhandlung in Butzbach sich über das Gericht lustig gemacht und geäußert habe, fo, wie er, müsse man es vor Gericht machen, daß er ferner in der Ver- | Handlung in Butzbach mit verbundener Hand erschienen sei und eine Muskel-Verrenkung simuliert habe, offenbar m der Absicht, eine etwa anzustellende Schriftprobe zu verhindern, und schließlich, daß er betreffs aller Schriftstücke, aus deren Vergleichung nut der inkriminierten Postkarte der Schreibsachverstandige ferne Thatepchaft deduziere, behaupte, sie rührten von anbem Personen, Darunter eines von dem .Unbekannten" her. Aus allen diesen Gründen hielt das Gericht die Schuld des Angeklagten für erwiesen ; Milderungs- gründe hielt das Gericht für nicht vorhanden, straf erschwerend kam das anonyme, heimtückische und feige Verfahren, die Schwere der durchaus unbegunbeten Verdächtigungen und die Vor,träfe des Angeklagten wegen Beleidigung m Betracht. Eine Gefängnisstrafe von zwei Monaten erschien dem Gericht als anaemeffene Sühne. — Zwei weitere Strafsachen wurden auf den 4. November führt. Sein intelligentes Aeußere läßt ketneSweas ailllExportgeschäft b'etri^ew Anfang der 1890n Jahre habe Gristeöaeftörthett schließen. Ter Angeklagte margt auch er seine Zahlungen einstellen müssen, daraufhin sei er bei llineswegs ven Eindruck eines Alkoholikers oder eines auf- der Oldenburger Vereinöbank Prokurist angestellt wor- geregten Menschen. Er ist ein mittelgroßer, kräftig ge- den. Er habe seinen sohn zu fich ms Geschärt genommen, bauttr, hübscher Mann mit dunkelblondem, gut gepflegtem Nach zwei Jahren^kamsein Sohn nc^ G^ningem Er Bollbart unb ebensolchem, schön frisiertem Haupthaar. erhielt ein Änsangsgebalt von: 1000 Gulden lahrllch. Dors Ter Vorsitzende bemerkt: Taß der Angellagte den Ober- Ihr Sohn war bemaß erst 16V, Jahre alt? Zeuge. Trotz- amtsricbter Bttker erschossen hat, steht fest. Es handelt sich dem, mein Sohn war sehr wchttg im Geschäft. Seme lediglich darum, war der Angellagte bet Begehung der That Mutter Jei in voller g ei, tiger gefwrben. Auf geistig zurechnmigösähig, unb wenn bieS der Fall: hat er sein Befragen babe ihm fein Großvater ^nmal gesagt. That nut Ueberleguna ausgeführt. „Tas liegt in der Familie". Eine .einer Schwestern fei Angellagter: Ich miqj auf bie That nicht zu er- im Aller von 26 Jahren an Geisteskrankheit gestorben, fimern. Mir schwebt die ganze Sache wie ein Traum- Sein Sohn habe durchaus mäßig gelebt, ^ie vielen ge- gebilde vor, ich muß mich in einer Wahnidee befunden schäftlü^n Ärgernisse haben aber l^nen l^istes^- haben. Vorsitzender: Erinnern Sie sich, baß am Tage txw stand sehr nachteilig eingeroirft. Ganz besonders fafe bie der That wn 15. April, Lanbrichter Becker, ein Bruder des plötzliche Einziehung zum Militär nachteilig auf ben Geistes- ermoroeten Oberamtsrichterö, mit einem Bücherrevisor bei zustanb seines Sohnes llttv^rkt. Seme Aufregung fei 'sthnen war unb sich von Ihnen Ihre Geschäftsbücher vor- stiegen, als bie Zeteler Weberei m Zwnlltrs geriet. 4,te legE ueß? Armell^ter- schobt mir vor/baß in ^ereinsbank, habe 20-22 000 Mark F-orberungen ange- einer Nacht zwei Leute bei mir eingedrungen und mick) meldet. Tiefe feien ^er vollständig bestritten worden mit ermorden wollten, der Anführer der Einbrecher war Ober- der Behauptung, die Vereinsbank habe die Zeteler Weberei amtsrichter Becker. Im übrigen behauptet er, sich der Vor- bewuchert. Zu emem Konkurfe der Vereinöbank war fern öönop inir Qeit der Tbat nicht zu erinnern. Vovs.: Sie I Grund vorhanden. 1899 betrug noch das Geschäftsvermögen, Ä L/dG Si-^ch Zr Wal WlW-mSi, ins ein.chlichlich der Beschung der Vereinsbank IS» ovo M-rki Untersuchungsgefängnis und einige Zeit darauf nach Webnen Tie Bücherrevtston am lo. April habe jne^ere ©titnbtm tur Beobachtung Ihres Geisteszustandes gebracht wurden? gedauert. Sein Sohlt ,ei dadurch m große Älltfregung ge- ÄnaeN.: Tas ist mir im Dunkeln erinnerlich. Auf 93c- raten. Er habe sich mehrfach verfolgt gesehen und befragen des Vorsitzenden erzählt alsdann der Angellagte Haupt et: ,Es sei eine Beschwörung gegen ihn vorhanden, seinen Lebenslauf. Er sei 1866 geboren, habe sich ent- Oberftaatsanwalt: Ihr Sohn behauptet, er ici einmal schlossen, Kaufmann zu werden, war in Groningen, Brüssel, in Indien im Kampf mit Eingeborenen ernftllch aus den Paris, London, Newyork, Sumatra Er besuchte außeroem Kopf geschlagen worden Zeuge: ^avon ist mir nichts be- verschiebene indische und iapanische Hafenplätze, wo er mit I kannt. Oberstaatsanwall: Ihr Sohn^ soll gegen ■ ■' l erlitten haben. Angell.: Jawohl. Ich erlitt einen sehr llormifrhtPG heftigen Schlag gegen ben Kopf. Er habe in Brüssel stets iin. einen geladenen Revolver unb Schlagriiig bei sich getragen, * Enen (Ruhr), 21. Okt- Zwischen dem Orte Olsen da er sich verfolgt glaubte. Tiefe Berfvlgungswee habe und ber Lippe würben neuerbings große Kohlen- sich in Olbenburg gesteigert, sobah er sich im Jahre 18791f unb e gemacht. neun Monate lang in die Nervenheilanstalt des Dr. Engelke * Thorn, 21. Okt. Auf bem Soppartschen Tampf- begeven nrupte. Kurz vor ber That fei auch eine Anzeige fägewerk hat gestern spät abenbs ein mächtiges Feuer wegen Tepotunterschlagung gegen ihn unb seinen Vater die Schneidemühle und die Holzbearbeitungsanstalt mit eingegangen. Er habe im übrigen außer den 50000 Mark vielen wertvollen Maschinen eingeäschert. Tas Kesselhaus Mitgift, bie er mit seiner Frau erhielt, eine größere Erb- unb bie große Dampfmaschine sowie bas Holzlager blieben schäft gemacht. Er habe vor feiner Verheiratung viel alLo- verschont. Der Schaden ist beoeutenb. hvlische Getränke zu sich genommen, nach feiner Verheiratung * Wermelskirchen, 21. Okt- Gestern ist in ber habe er aber sehr folibe gelebt unb sehr wenig getrunken. Nähe ber Station Hilgen ein Güterzug mit einem nach Alsbann bekinidet Obermedizinalrat Tr. Ritter: Der Opladen fahrenden Personenzuge ^ufammenge» erschossene Lberamtsrichter Becker lag entseelt an ber Thür stoßen. Eine Anzahl Waggons bes Personenzuges würbe seines Schlafzimmers in einer großen Blutlache. Er hatte zertrümmert .unb bie Lokomotive bes Güterzuges stark einen Schuß mit einer Revolverkugel in den Rücken erhalten, veschäbigt. Ter Zugführer bes Personenzuges erlitt töt- Tie Kugel war in ben linken Lungenflügel und von dort f l i ch e Verletzungen. Mehrere Fahrgäste wurden leicht ins Herz gedrungen. Ter Tob muß sofort ober ganz kurze verletzt. * Leipzig, 21. Oll Ter ftühere Borfitzenbe bes Aufsichtsrates ber Leipziger Bank, Kaufmann Heinrich Dobel, Chef der Rauchwarenfirma Gaudig u. Blum, würbe heute von einem plötzlichen Tobe bah in gerafft. Er starb nach einer Operation im Krankenhause, bie an ihm wegen eines Steinleidens vorgenommen werben mußte. * Interlaken unb der Tabakbau. Ter Großindustrielle Horii hat am Fuße ^ber Jung ft au, zwischen Thuner- unb Brienzer-See eine Tabakpflanzung angelegt Tie Tabakernte ist gut ausgefallen. Im August berichtete Horn, daß infolge großer Hitze viele Setzlinge schon bald nach dem Einsetzen eingingen unb durch frische ersetzt mürben, bie mit ben anderen bann kräftig herarnvuchsen, sobaß bie Pflanzen Mitte August 40—50 Zentimeter hoch [mären und bald geköpft werden konnten. Die Anlage war essor Dohrn von ber zoologischen Station zu Neapet *eibe Herren wurden zur Großherzoglichen Tafel gezogen. ....** MilitärdienstNachricht. Ter Vizefeldwebel 1 Ll. Gießen, 21.Oktober. Slrafkammer. Den Vorsitz fühtte (1. Lomburg) bes ^nf.-Regts. Ka^r Wilhelm 2g„d^erlchlsdire/lor Dr. Güngerich, die Anklaaebehörde vertrat tzefs.) Nr. 116 zum Leutn. b. Res. befördert, ^berftatsanwalt Theobald. — Der Kaufmann trugen Kaufmann Nauh eirn, 21. Okt. Ein deutsch-amerikanischer Gießen ist des Diebstahls von 8Brieftauben beschuldigt Da« yici, Tr. H e i U e Ui a nn , hat gestern an Dr. Schöffengericht Gießen hatte den Angeklagten dieser Beschuldigung Frank Billings in Chicago telegraphiert, ob es wahr wäre, für überführt erachtet und ihn verurteilt Aus die von chm ein- ■ - " ' ~ - - Wien in Amerika schlecht be- gelegte Berufung wird er heute von der Strafkammer^ entsprechend , . - I Af . . 1.. . . . X . w i AM MA A I All ♦ 1 A 1 H f" A m O M r 1 4 Telephonischer Kursbericht* . . 26.50 8% Mexikaner 101.80 Leioniz biscuus caK«-Tatro j Bei K-H!cn EoMsche Schellte uni Cabhi ZSestsäUsches Gegründet 1886. Kolonialwaren und Konserven. 6913 besorgt. 92.60 80.10 98.90 211.25 103.05 50.10 31.50 28.20 119.60 44.50 Magen-Leiden Darm-Leiden Durchfall Blutarmut Bleichsucht Z Casseler Schirmfabrik Giessen, Seltersweg 9, gegenüber W. Wlrslg. Reparaturen und Neubeziehen schnell, dauerhaft und billigst. . ... .. . .'fichlt sich bestens. [04729] Neuftadt21,ÜI Zur Pflege Mundes Zähne als hervorragend wohlthuendes und leicht verdauliches Kräftigungsmittel von mehr als 10000 Aerzten ständig verordnet. Nur echt in blauen Cartons 7433 ä 1 Mk., niemals lose. empfehle" in reicher Auswahl Mundwasser, Zahnpasta, Zahnseifen, Zahnpulver, Zahnbürsten. 7445 Adolf Bieler Victoria-Drogerie. Marktstr. 5. Halbleinen 160 Zentimeter breit, in vorzüglicher Qualität, für den billigen Prers von Harpener Tendenz: schwach. 4J/2 /o Chinesen . Electric, bchuckert Nordd. Lloyd . . Kreditaktien . . Diskonto-Kommandii Darmstädter Bank Dresdener Bank . Berliner Handelsges Oesterr. Staatabahn Lombarden . , Gotthardbahn . . Laurahütte , . . Bochum .... wird Hausens Kasseler Hafer-Kakao . 186.70 . 184.50 . 141.60 . 155*10 . 150.70 . 19.75 . 179.00 . 198.00 . 170.00 . 167,50 Staatslotterie. 7444] Die seither von meinem Schwiegersohn Herrn KarlKrebS gehabte Loseverlausöstelle habe ich durch dessen Wegzug von hier übernommen und können die geehrten Kunden die gehabten Nummern durch mich beziehen. Gg. Willi. Orbig, Schul straße 10. dirett aus Holland bezogen . 7437 jeden Donnerstag und Ireitag frisch. J, W. Schulhof ZVlkdelli schone hallbare Ware, 100 Pfund Mk. 3.50, 10 Pfund Mk. 0.40 frei ins Haus empfiehll 7320 L. Kalkhof Nacht tte. Zbn und auf. '°arsen 95 S?an Größe I°llen und K P großer sein. . a”l«inni. Ta»-« in te® toter. Wtanenä M 'M Md ®ele|rten, btt ? dez Bniett, ^lgen in den ? l'eme Straf- W abwesenden enbe Äiahnuna utontät geltend dle,er Mde fo «» Bis sie selbst rai von diesem -m,Hintergrund entstanden war, aten. Eine der vorden; wie die ■ntm, war die ar die Gattin ttl. Tars eh astler in einem bekanntlich im $ Münchener Mitglieder des ziwmmen hatten, lt Robert Hothe, gen war und in )lich unter dw ersanger auftrc siebener Ben- geäußert hLai, sstandes bckrch sie die immer gs die nitdriM Xt W MM gt ächt hat er sich sortM ganz .ndbenRechts- Tie PmOien« iienbeün Pariser mrbt im Attüer 3‘/a% Reichsanleihe 8% do. 3Vt°/o Konsole * 3°/q do. . . 31/go/o Hessen 8-6 Oberhessen sie den Boden des Regierungs-Entwurfs verlasse. Das" Berl. Tagebl." warnt vor allzu großer Vertrauens- settgkeit, als fei der Taris schon gefallen. Irgend jemand müsse ja umsallen, die Frage sei nur: wer umsalle. Auf der Rechten des Reichstages scheine man zu hoffen, baß ein Werk, welches mit Bülow nicht zu stände komme, ohne ihn zu stände kommen werde. Die „Freis. Ztg." ist der Meinung, daß ein Fortwursteln mit der Zolltarif- Borlage nunmehr ebenso die Autorität der Regierung wie die des Reichstages schädige. Die Zolltarif-Vorlage müsse 4°/d Italien. Rente . . . 4'/,-6 Portugiesen . . . »0/ Portugiesen. . . . . 156 C. Türken . . . . Türkenlose...... 4% Griech. Monopol.-Anl. 4'/,-6 äussere Argentiner weiteres selbstverständlich, daß der AEchtSrM dte erhaltenen Tantiömen zurückzubezahlen habe. Laßt sich die Rentabilität des Unternehmens nachweisen, dann erübrigt sich auch ein Prozeß der Konkursmasse gegen den FiSkuS und die Gemeinde Seckenheim auf Rücke^tattung der zu viel bohlten^Steuern imd Abgaberi ern Prozeß, der im anderen Falle sedenfalls Aussicht geboten hülle, für die Konkursmasse noch einen erheblichen Betrag ku retten. — Preußische Hypothekeu-Rktieu-Bauk. Wir verfehlen nicht, die Besitzer von Lertiftcaten in geringerem Betrage als Nom. McÄ 8000, nochmals daraus aufmerksam zu machen, ihre Lerti- sicate entweder durch Zukauf auf Nom. Mark 8000 zu ergänzen, oder dieselben zu verkaufen Die Lertificate, welche mit dem die Ausweisung der aus 80 Prozent deS Nennwertes herabgesetzten Viandbriese kennttich machenden Stempel versehen sein mutzen, Den Vorsitz fühüt agebehörde vertrat Eugen flaufmann m belchulöigt. Tas zieser BeschBigung die von ihm tm' immer, entsprechend sprochen. - iß wegen Wider- ich! Mel in einer S-nchtvern-ar Berufung W J Bäcker und Land- . falschen Anschlll- 'in emtry lndern ein« W schuldigt. • * nicht mr . 3lrai£at?2una der nmt dah " a$fl5 @t> tWtfec ld)°n A > K°tzb°» ** iää cn)ie£id)iüCi:enb/bet alsbald von der Regierung zurückgezogen werden. DU gestrige Erklärung Bülows mache allen Spekulationen der Rechten und des Zentrums aus die dritte Lesung ein Ende. Ter vorwärts" schreibt: Für die Opposition könne efl nach Lage der Tinge nur die eine Lösung geben: den. Kamps um die Gestaltung des Tarifs mit aller Nachhaltigkeit und Ernsthaftigkeit fortzuführen. Ter ^Lok.-Anz." will mit aller Bestimmtheit mittellen können, daß wegen bet Abstimmung to eher der Reichstag aufgelöst noch, die Regierungs-Vorlage zurückgezogen wer- den wird. Bei ruhiger Erwägung würden auch dre aufrichtigen Freunde der Landwirtschast erkennen, daß durch. Neuwahlen nicht ein ihren Wünschen mehr entgegenkom-» mender Reichstag zu erwarten ist. London, 22. Okt. Gestern fand em großes Protest- Meeting gegen die Brüsieler Zuckerkonferenz statt. Die Bäcker und Konditoren beklagten sich über die neuen Zölle, welche vom englischen Volk schwer getragen werden würden. Paris, 22. Okt. Gestern erfolgte in Sezlin ein großes Unglück. In der Destillerie des Abg. Delaune explodirte em Behälter. Der Besitzer wurde durch das Fenster geschleudert und erlitt tätliche Verletzungen. Ebenso erhiell ein Ingenieur schwere Brandwunden. Saint Etienne, 21. Okt. 500 Ausständige be» gaben sich in die Kohlengruben von Eros und stürzten die mit Kohlen gefüllten Karren um. Sie behaupteten, den Grubenarbeitern sei von den Grubendirektoren gestattet, sich der Kohlen zu bemächtigen. Untersuchung ist eingeleitet. Wien, 22.Okt. Das ofsiziöse .Fremdenblatt" legt der Niederlage, welche die deutsche Reichsregierung bei der gestrigen Abstimmung über den deutschen Zolltarif erlitten hat, keinen praktischen Wert bet, sondern ist der Ansicht, daß die Sieger sich durch die B stimmung nur selbst verurteilt und die Kriegskosten zu bezahl«» haben werden. Graz, 22. Okt. Der Sohn Peter Roseggers, der Arzt Dr. Sepp Rosegger, ließ sein erstes Kind in der evangelischen Heilandskirche in Mürz-Zuschlag taufen. Petersburg, 22. Okt. Oberst Maximoff, welcher wegen des Duells mit dem Fürsten Liechtenstein, wobei letzterer erschossen wurde, zu zwei Jahren Festung , verurteilt worden ist, wurde vom Zaren begnadigt. 92.00 102.10 91.70 100.15 99.70 4% Oesterr. Goldrente . . 103.15 41/ % Oesterr. Silberrente 101.00 4% Ungar. Goldrente . . 101.40 ♦♦♦♦♦♦♦♦♦❖ grillt, ffiÄÄ Fertige —----------- Särge, tannene und eichene, poliert, habe stets auf Lager und hatte mich bei etwaigem Bedarf bestens empfohlen. 5835 Notiz an den Börsen emgesührt, Stücken ebensogut ein börsenmäßiae«. vww« i*uu|MW«. .v« m. 1- —« den vorläufig abgestempellen Stucken. Die Art und Weise, rote Staatsmann sich - später der definitive Umtausch der abgestempellen Stücke in die läßt und sein neuen 3proz. Titel erfolgt, wird iwch bekannt gemacht. Zur Ab- f stempelung ist jedes einzelne Stück zugelassen und keme Gruppen- _______v......w , . .. _ einreichung erforderlich. Wie die Besitzer zu bchcuweln sind, welche iiberaeuaen, daß sie gefährliche Bahnen emschlage, nicht der vorgeschriebenen Stückzahl von. je ^ Obligationen den S Boden des Regierungs-Entwurfs verlasse. Umtausch s. Zt. vornehmen können, darüber schweben z. Zt. mitlwenn sie oeu kwucu . . » -----Ll= der portugiesischen Regierung noch Verhandlungen, deren Resultat abgewartet werden muß. w , — Aktiengesellschaft für chemische Industrie, Rheiugau- Mannheim, tu Konkurs. Wie ber ,9L B. L. Z." mügeteilt wird, dürsten die Aktien der Gesellschaft, nachdem jetzt der Status vor- lieat, in diesen Tagen wieder in Berlin zur Notiz aelanaen. Der Kurs wird auf 10—12 Proz. geschätzt. Tie fallite Gesellschaft hat thatsächlich gewinnbringend gearbeitet, so daß auch die aus- aeschütteten Dividenden und die verteilten Tantiemen nichtzuUnrecht bezogen wurden. Es ist darum nicht jo ohne von den besten Zechen Akutzkohlen Anthraeit sowie Rhein. Briketts zu den billiysten Preisen, jedes Quantum frei ans Haus, liefert Andr. Euler. Las gfltonicren s.gilzhätea für Damen und Kinder besorgt rasch und billig 6888 A. Fangmann, Bahnhofstr.29. L. Kohiermann IV 12 Bleichstratze 12 empstehlt sein reichhalligesLagerin Holz-, Korb- und Bürstenwaren. Reparaturen werden prompt I Telegramm! Ich komme Donnerstag morgen selbst mit einer größeren Partie Rheinischer Weintrauben in die Schiüstr. Anton Schneider. Leinst, weißer Tchlhouig „ selber Kailihomg garantiert rein, bei 7442 Emii Fischbach. Krautschneider. Um vielfachem Gerede in der Stadt zu begegnen, zeige ich meiner alten Kundschaft ergebenst an, daß ich nach rote vor 7363 bas KlMschaeideil übernehme und dabei von meinen beiden Söhnen unterstützt werde. Ich bin daher in der Lage, jeden Auftrag schnell auszuführen und empfehle mich auch ganz besonders zur Lieferung von Kraut. Jakob Schmidt, Tiefenweg 18. I Hasen! Stets frisch geschossene Hasen empfiehlt Übel, Wildhärrdl. Der Güter höchstes ist eine gute öer- Srtitttttrt sie erhält Leib und Seele gesundvuud VuUUUy, verspricht ein hohes Alter. Entbebrrn Sie dieselbe, ist Ihr Magen krank, der Darm träg, müssen Sie in der Wahl der Speisen vorsichtig sein — dann versuchen Sie es mit Dr. W. Knecht s Magenbitter „SäntiS", ein Destillat da« mtt keinem bi« jetzt auf den Markt gebrachten^ru der- gleichen ist. Erhältlich in den Apotheken, Drogerien, Colonialwaren, u. Delikatesten-Gefchästen. Probepasche Mk.1.—.große fllasche Mk. 2.50. Vertreter in Gießen: Eh. Ludwig Thomas, Bahnhosstr. 87. 7415 Dr. W. Knecht & Co., Frankfurt a. M,______ Darmstädter Möbelfabrik (160 Zimm.-Einricht.), Preis!, grat. 8821 'Jubiläum, das am Sonntag Abend durch eine glänzend«- akade- mische Feier im „Saalbau" eingeleitet wurde und am Montag durch eme hervorragend schöne Aufführung deS „M i s s a fol e m- n i?' die richtige Weihe erhielt. Bei der Gründung deS Vereins bestand schon der heute noch in hohem Änsehen stehende GäcUien- verein, nichtsdestoweniger entwickelte sich der neue Oratorienverein unter Friedrich Wilhelm Rühls Leitung zu einer leistungsfähigen Kunstgemeinde, die bereits 1855 Beethovens geroallige.mltza so- lemniS" auszu^ühren vermochte. Rühl starb 1871, fein ycad)folger war Franz Friederich; 1876 übernahm JulruS ttmese, jetzt in Bayreuth, den Verein. Seit 1883 dirigiert ihn Prof. Bernhard Scholz, der Direktor des Dr. Hoch'schen Konservatoriums, unter dessen Leitung der Verein eine dkachten^erte kunstlmsche Leistungs-, x7nntllch machenden Stempel versehen sein 'müssen, und °°n Sdiebia« Hin.--. gefühtt. Heule zählen bie Veranstaltungen des Rühl'schen Vereins legungSstellen ausgegeben fein. ------- K den wertvollsten Konzerten jeder Saison und zu den musikall- llt en Ereignissen ersten Ranges, roertoolle Programme, die Mit-1 wirkuna erster Kunstkräfte und prachtvoUeZ' Marburg 22 Ctt/ Dr. Johannes Haller, bisher Assistent Atedaille für Kunst den Pro setz o ren ^Fage rlm-Dusieldors, Zugel- oersitat berufen worden. --- sRünchen; die kleine goldene Atedaille >ur Illmst Professor Diez- JTrtHhnttrffrllrtft München, Linz, Petersen-Düsseldorf, Epler-Dresden, Prof. Janssen- iiaiU)IVin|UJU|L gesamt sind von 16 auswärtigen zentralen Gesellschaften etroa ®aD^n(e“tnic^n8%LD^e^ 448 997 000 Mark $ —OEinwechuug des neuen fürstlichen Theaters in Gera. (^b62^000^^^^ __ — AuS Gera schreibt man: »Das neue fürstliche Theater wurde am Karlsruhe, 21. Okt. In Sachen Böthlingk erklärte sich SamStag in Gegeinvart des erbprinzlichen Paares eingeweiht. Es bie @rohh Staatsanwaltschaft außer Stande, gegen wurden .Iphigenie auf Tauris", Minna von Barnhelm (2-^Itt) I ^ente[ben vorgehen zu können, da die Eanos s aschr ift außer- und .Wallensteins Lager" aufgeführt. Ten von Ernst v. Wilden- L. & Badens, in Frankfurt a. M., erschienen ist und der bruch gedichteten Prolog sprach Theaterdirektor Kurtscholz. Ter ^Erfasser nur am Erscheinungsort strafrechtlich verfolgt werden Feier wohnten u. A. Generalintendant v. Ledebur-Schwerm, In- fanm Darauf hat das Erzbischöfliche Ordinariat den StrafaMrag tendant Freiherr v. Kageneck-Allenburg, Stadttheaterdirektor Atax bei ber Frankfurter Staatsanwaltschaft emgerelcht. Stägemann und Geh. Hosrat Dr. Rudolf v- Gottschall-Leipz,g, Dr. Paul Lindau, Grube, Haase und Barnay, Geh. Hofrat Wallot, HimeltE E. v. Wildenbruch, Generalintendantv.Vigneau-Weimar bei. Das ^7; J-T, L Gebäude hat über eine Allllion Alark gekostet. Meisterhaft ist die OriginaldraytmeldUNgeu deS Gtetzener Anzelger. Aufgabe, einen p r ä ch t i g e n K o nz e r t s a a l im Gebäude Berlin, 22. Ott- Wie sich die wettere Purlamenttv- mit unter jub ringen, ohne zu vielbebaute Flache zu er- Berhandluna der Zolltarif-Vorlage gestattet, KSftS •S.’ÄrSäfiTTtS tionSfurben im Zuschauerraume sind weiß mit golb und rot. durch eine Vertagung erfolgt, oder ob sich der Reichstag ------\ h"" - Ar. T mit anderen Beratungsstoffen beschäftigen wird, bxä die S«ntol md Seth* te;KSSÄ» Ä=nern1 £ lie ÄaL A" meinen, man »nne Msstchten als pelung behufs Annahme des Konversionsvorschlages einretchen r e ch t schlecht betrachten, man brauche sie aber n icht müssen. In Anbetracht der vielen Anfragen erscheint eS angebracht, als hoffnungslos anzuseben. Tas einzig Richttge für über die einzelnen Modalitäten, welche sich bei der Abstempelung ^e verbündeten Regierungen ei, die Flmte noch Nicht ins ber 8, 4 und 47, pdt Titels ergeben, das Nachstehende zu wieder^ Äorn ,u Zersen, sondern die dritte Lesung und Ostern abholen. Die Veränderungen, die durch das Gesetz vom 14. Mai Lie „Ttsch. TagesAtg." sagt, man könne Nicht 1902 für die portugiesische auswärtige Schuld emgesührt wurden, ^haupten, daß !>urch die neuerliche Erklärung des Reichs- bestehen darin, daß neben befjeren Sicherheiten sowie der bis- - - pv»? Klärung erfolgt sei. Das Blatt weist be» ± bXnrUÄ 'gestern vn Reichste die L Juli 1902 ab. Tie Zusammenlegung findet derart statt, daß nationalliberalen Adgg. Sieg und v. ^e^i öermißt gegVn eingereichte alle Stucke neue 3 pEt. Obligationen zur Aus- habe. Tie „Staatsb- Ztg." hofft, daß letz! die Parteien, aabe gelangen. Jedoch bleiben die alten Stücke bis zur Fertig- bie aus dem Boden des Schutzes der natwnalen Mbett fiellung der neuen 3 vEt, Obligationen im Umlauf, werden aber s^heu, alles daran setzen werden, eine Verständigung mit emem die Zustimmung zur Konversion^ konstatierenden Regierung sobald als möglich KU erzielen, und Stempel versehen. Die augenblickliche Manipulation bezieht sich er Ä-treidezölle D-rrg-b°ten- -Amchme dann während die Zinsen für die Monate Juli, August und September sei sichere Gewähr vorhanden, daß an anderer Stelle des an den neuen Stücken haften, die, wie bereits oben erwähnt, mit Zolltarifes der Landwirtschaft wettere Konzeisianen gemacht Zülskauf vom L Juli 1902 versehen werden. Die abge- werden könnten. Nach Ansicht der „Natt-Ztg." giebt es stempelten alten Stücke können erst dann in neue Regierung jetzt nur eine Möglich kett und -war Zproz. Titel umgetauscht werden, wenn solche druckferttg vorliegen, Lbfc&luft neuer Handelsverträge, über die ein anderer worüber immer noch einige Atonate vergchen werden, ^ur die entscheiden haben wird. Die „Voss. Ztg." abgestempelten Stücke der allen Anle,Hemel ist eine ßefonberte »«Pttg Gärende'Mittettung, welche man gestern er- r, * __t Hett in der dilatorischen Politik su^t. ^Ter 'Börsen-Courier erklärt, es sei dem Grasen Bülow nicht gelungen, die Mchrheit davon per Meter empfehlen 7031 6. Röhr & Co. > Mttniertomen empstehlt sich Herm.Bauer,Dammstr.34,II. Pünktliche und gute Ausführuna zu gesichert. 6618 J ustus Heck Schreinermeister, Asterweg 46. Eichene und tauneue Särge -ZK stets vorrätig. 6148 Louis Werner, Schreiner, Wolkengasje 10. Leihgestern, den 22. Oktober 1902. 04714 Die Beerdigung findet Donnerstag den 28. Oktober, nachmittags 2 Uhr, statt. Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, daß unsere innigst geltebte Gattin, Mutter, Schwiegermutter und Großmutter grai Heilgehilfe Heuser gestern mittag 1 Uhr nach langem, schwerem Leiden sanft entschlafen ist. Die tiestraueruden Kinterblieöeuen. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß unser lieber Sohn, Bruder und Neffe Gießen, den LI. Oktober 1902. 04718 Die Beerdigung findet Donnerstag den 28. Oktober, nachmittags 8 Uhr, von den neuen Kliniken aus statt. auftichttgen Dank 04715 hi*ii ii Pelzwaren 4766 Ludwigsplatz 14. TUI Kieuzplatz. Chocolade in preiswerten Qualitäten empfiehlt 7800 Stuck-Rosetten empfiehlt 04698 Feinsten Medizinal- in Plüschen und 6910 ausgewogen l lernnetnngen Qacaö,Thee ?«n verkaufen Leberthra 61 Zi" | Massen-Auswahl | | Billigste Preise | Muffe, Boas, Colliers, Kindergarnituren etc. nach kurzem, schwerem Leiden sanft erufchlafen ist. Familien Jünger und Smig. Adolf Bieler, Viktoria - Drogerie, Marktetr. 6. Familie Weigel. Klein-Linden, St. Blasien, den 21. Oktober 1902. Heinrich Hochstätter, Schloßgasse 19. A. Reinig Optische Waaren e Giessen Seitenweg 30 |/U(hiliedrüffen!^ unu praklis;h." .....WM.....- Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unseres lieben Gatten und Vaters, sowie für die überaus reichen Blumenspenden sagt 1000 leere ZiMcnlWn billig zu verkaufen. 04625 H. Schäfer, Marktstraße 24. Victoria-Drogerie Adolf Bieler. Marktstrasse 5. Hämatogen Flasche 2 Mk. empmhli Victoria-Drogerie -108 Ad. Dieter. Martlstratze 6. 4777] Südaulage Rr. 11, Ecke Goethestraße, ist die Parterre- Wobnung,bestehend auS 6 Zimmer, Küche, Badezimmer unb 2 Mansarden, per sofort zu vermieten. Näh. Goethestraße 21. -;eocs Quantum Kastauieu, V Eicheln, Buchelu, ferner Eschen-, Ahorn-, Hainbuchen-, Linden- und Akaztensameu kaufen stets 6956 Ford. Vang n dem Neubau Wetzlarer- -V weg 37, in der Nahe des Bahnhofs, ist per sofort eventL auch später eine elegante Funs- Zimmerwohnung mtt allem Zubehör, Bleichplatz u. Gartenanteil zu verm. Näheres bet Heinrich Earle, Bleichstraße 11, part. oder Ltebigjtraße 64, part._______4665 4722] Freunbl. 4-Zlmmerwohn. per sosott zu vermieten. Bolt, Grünbergerstraße 4. schillerstraße 11, Ette Nord» anlage, 6-Zim.-Wohimng mit Zubeh. in freier Lage z. verm. 4867 Carl Noll Witwe. LogtS, 3, 4 u. 5 Zimmer mit Zubehör zu vermieten. 5543 L. Huh«, Bleichstraße 16. Oroeiter Stock, 8 ger. Zimmer, -O Küche und alles Zubehör, zu vermiet. Lderftraße 13. (5558 6125] Ntaniardenwohnung zu vermieten. Grünbergerslr. 17. Ltäh. B. Wolf, Bahnhojslr. 32. 6186] Wohnung zu vermieten. Frau Ruckftuhl, A,ierweg 50, 1 6612] Kleine Mansardenwohnung sofort zu vermieten. _____ Bolt, Grünbergerstr. 4. 7024] Ktrchenplatz 21 ist eine Familien - Wohnung zu ver- mieten. Stäheres daselbst._______ 7025] Kleine 4-Zimmer-Woh- nung für 1. Novbr. zu verm. im Hinterhaus. Frankfurterftr. 59. 7039] Leihgcstcrnerweg 9 schone 4-Zunmer- Wohnung mit Zubehör zu vermieten. Näheres I. Utzbach, Grünbergerstr. 10a. 7043] Tie neu hergertchtcte freund!. 5-Zunmerwohnung nebst Zub., im L Stock, sowie Garten- antetl, per sofort eoentl. später zu vermieten. H. Lublinbkt, ______Ecke Stein- u. Tamnistr. 41. 7236] 3-Zimmerwohnung zu 14 Alk, z. verm. .Schöne Aussicht". 7244] Kreuzplay 0 11. Stock zu verm. Näheres Südanlage 10. 7245] Mausarden-Wohunug zu vermieten. Südanlage 10. 7252] Kleine Wohnung zu uer- mieten. Atarburgerstraße 29. 7330] 4. Stock Alicestraße 23, bestehend aus 3 Zimmern nebst Zubehör, an ruhige Leute preiswert zum 1. Noo. oder später zu vermieten. Näheres parterre. 7846] Kleines Logis für 1—2 Personen zu verm. Gderstraße 6. 04569] 3-Zimmerwohng. m. Zub. u. Gartenant. z. verin. Bruchslr. 8. 7410] In dem früher Pascoe- schen Hause, An den Bahnhöfen 80, ist eine Wohnung im zweiten Stock, bestehend aus 8 Zimmern mit Bodentammer, Holzstall und Gartenanteil, auf 1. Qtovember anbenoett zu verm. Näh. auf der Bürgermeisterei — Zinuner Nr. 15 6880] Schöne 2-Zimmerwoh- nuna an ruhige Leute zu verm. _ y. Wetttert, Neuenweg 9. 4882] 5—6 - Zimmerwohnung zu vermieten. Stephanstr. 11. 04708] Frdl. Zimmer, eo. nut Küche und Zubehör, zu vermieten. Hinter der Westanlage 15. 04705] Freundl. mobil Zimmer zu vermieten. BiSmarckstr. 6, II. 04708] Möbliertes Zimmer zu verniieten. Ludwigslraße 14, 11. O47o9J Freundlich möbliertes Zimmer mit sep. Eingang zu ver- nueten. Südanlage 21. 04711] 2 gut möbl. Zimmer zu vennieten. Ludwigslr. 20, II. 7425] Ludwigsplatz 4, III, großes, gut möbl. Zimm, z. verm. 742?] Gut möbl. Zimmer in ruhiger Lage an Herrn od. Tarne zu vermieten. Plockslr. 8 a II. Möbliertes diiüfiicr Kn. 04727] Liebigstraße 5, 04726] Großes möbliertes Zimmer mit 1 Schreibtisch zu vermieten. Ludwigstraße 44, UI. 04721] Schön möbl. Zimmer mit separatem Eingang zu Vermietern________Liebigstraße 29. 04630] Möbliertes Zimmer -u vermieten. Tiezstrage 14. 04717] Mobl. Zimmer billig zu verm. Asterweg 19, Steubau. 04716] Schönes großes möbl. Znnmer z. verm. Ludwigsplatz 15. ^8Öo] Ein schön möbl. Zimmer z. verm. SelterSweg 68, rechts, 2 Tr. 7896] Möbliertes Zimmer zu vermieten. Weserstr. 6, part. 04674] Zimmer nut 2 Betten zu vennieten, cveniL mit voller Pcnswii.________Liebigstraße 5. 04695] Gut möbl. Ziimner zu vermieten.__Setters weg 6u, 111. Ö4?0l] -wblienes Zimmer zu vermieten. Lobersboi 8, II. 04660] Mobl.Zimm., ev. m.2Bett., z.venn. vcdorf, Balmöoistr.2, Ui ^.sjßu möbliertes Zimmer zu ^verin. ÄLesianlage <5,11. । 7323] Möblierte Zimmer ju vermieten. Bergstr. 17, part ^chön möbliertes Zimmer per *** 1. Noo. am Seltersweg zu verm. (04645] Nah. Neuenbaue 5. Möbliertes Zimmer zu verm. Ludwigslr. 6, II. (7327 7274] Schön möbl. Zimmer mit Kabinett zu vermieten. _________Löberftraße 3, III. 7135] Schone freundl. möbl. Zimmer zu renn. Seltersweg 68. 6418] 2 gut möbl. Zimmer zu verm. __-tfterwcg 57. 04655] Schon möbl. Zimmer zu vermieten. Löberftr. 7, 2. St. 6962] Schön möbl. Zimmer per sofort zu vermieten. —Neustadt 1, Ecke Bahichofstr^ 7184] Möbliertes Zimmer zu vermieten.___ Dammstr. 42, II. •) gut möbl. Zimmer, zusammen " oder getrennt zu vennieten. 7294__________Settersweg 43._ 04606] Schön möbl. Wohn- und Schlafzimmer an soliden Herrn zu verm. Bleichstr. 28, part. itSloblierles Zimmer zil venn. "llU687 Settersweg 81, Nbnhs. 4298] Fein mobl.Wohl»' u. Schlafz. jof. zu v. Ludwigslr. 30, pan. 6978] Ein schön möbl. Zimmer zu vennieten. Afterweg 2. 7305] Schön möbl. Zimmer zu vermieten. Diezstr. 13, II. 7362] Möbliertes Zimmer zu vennieten. Marburgerstr. 22. Schölt möbl. Zinlmer l 1/»Stock zu vermieten. 7382 I. H. Fuhr, Sonnenstraße 25. ’ih obliertes Zimmer zu venn. 04663 Kirchenplatz 6. 04654] 2 schon mobl. Zimmer sind sof. zti verni. Stephanstr. 86, pt. 04656] Großes, gut inöbl.Ziminer mit 2 Betten an 2 oder 1 Herrn zu vennieten. Diezstr. 10,1. 04629] Mobl. Zimmer sof. od.spät. zu verm. Aslenveg 52, parterre. 6482] 2 schön möbl. Zimmer mit oder ohne Pension per sofort zu verm.______Liudeuplatz 7. 6776] 1 möbl. Zimmer zu vermieten. Dtezstraße 10, Ull 7018] 2 möblierte Zimmer zu vermieten. Atolttestraße 24. 7309] Schön möbl. Zimmer zu verm. Bahnhofstr. 39, III. 3701] In der früher Linden- struth'schen Hofraite Tiefenweg 13, ist das nn hinteren Hof gelegene mehrstöckige Lagerhaus alsbald zu vermieten. Näheres bei Großh. Bürger- meisterei, Zimmer Nr. 15. (Offrnr Slrlini Große binnenländische TriillSf>l>rt- Vttslcheruiiss-ISeseWilft sucht für Gießen und Umgegend einen rührigen 7422 Vertreter. Gefi. Offerten unter Angabe von Referenzen unter T. V. 19OÄ an Haafenstetu ck Bögler, ver- liu, erbeten._____________________ ÄRF* ausl!ursche, welcher auch mit Pserdeii umzu- gehcn versteht, wird sogl. b. hohem vobn gesucht. (7392] Otto Luft. Junger, kräftiger Bursche zu einem Pferde bei hohem Lohn wsort gesucht. 7398 vutbriuaiui Kreiling, Wteseck. AhliiHlslht iuui Pjerdclne^t gejucht. V/ 04668 Ehr. Haubach I. fKin HauSbursche gesucht. Bäcker Müller, Seltersweg62. “424] SanbereS, tüchtiges Mädchen für Küche und Haus- arbeu gesucht. Löberftraße 24. 04718] Ein Mädchen für häusliche Arbeit in kleine Familie ge- iuau.___________Neuenbäue 2. Acltktts bmv.IlkiiMäSchks sof. ges. (04722] Iohannessir. 1, Ui 7405] Lrdcutltchco Dienst» mädchen per sosort gesucht. Frau M. Bauer, Kirchenpl. U. 04681 Franksurterstr. 86, I. Bcltcrco Mädchen für emen Haushalt gesucht. 7343______KaplauSgasfe 14. 6558] Ein braves Mädchen gesucht.Neuenweg 60. $1Mlcii=(6i1iid)r 0'4653] Ein d. Krault), ans Zimm, gesesseller, sonst aber durchaus ar- bettss.Kausnu, ers. flotter Buchh. u. Korresp., vertrauenswürdig, sucht Beschäitig. Oss, unk. 04653 a. Ex. Für einen 17 Jahre alten Ltciu-MMDcrgcscllc» wird Stellung gesucht. 9taheret aus dem Armenamt Gießen. 6187 04707] Aelterer Manu sucht Arb, auch Gartenarb. Riegelpsad l4,ll. jnngcr Itiiann, &Ä Bezirkskasse beschäftigt war, (izchl Stelle als Bureaugehtlse. Offert, unter Nr. 7419 an die Expeb. Ein Mädchen von 25 Jahren, , , , 19 , , r , 15 für Weihnachteti, ein Pferde» knecht von 19 Jahren (auch al« Hausbursche) und ein starkes Mädchen von 16 Jahren für sofort, suchen durch meine Vermittelung Stellung. Für Portr und Rückantwort sind 25 l-fy. beizusügeii. 04692 8. Wallenstein, Schotten. UrrwfbnifS Lheazeivereiu. Für Wiche-Abend l. Platz in den ersten Reihen abzugeben. Näh, d. d. Expedition. 04724 Cognac. 7417] Der Generalvertreter einet srau;öfifchen Eognacmarte mu Lager in Frankfurt a. M. sucht zur Uebernahme einet alleinigen BerkaufSuicderlage in Flaschen mit einer passenden Persönlichkeit oder Geschäftsinhaber für Gießen und Umgebung in Unterhandlung zu treten. — Günstigste Bedingungen, sowie Unterstützung durch Reklameverteilung zugesichert. — Gefl. Off. unter r. 1>. H. 6UVU an Rudolf Moffe, Frankfurt a. M. Aoilde Fenonen aller Stände, welche ihren Beruf jetzt ober später ändern wollen, erhalten uueutgcltltche Auskunft schriftlich resp. mündlich. Anfragen unter 91t. 6965 an die Exp. d. Bi. 10 Stunden 5 Mark. 04697] Vorzüglicher lluterricht in der franz., eugl., ttalicui- scheu Sprache, mtt (Lorrefp. u Eonverf. für Fach-Benutzung Wettere Schüler gesucht. _______Grabenstraße 9, H | WMichtr llntcrri^t in allen kausmänntschen u. Schul- fächern w. ert. Göchesir. 19, pt. DaiaIiA nvieat rermittolt Bl- IlvlvUv reiu Krämer, Leipzig, Brüderatr. 6. Auakanft gegen 8U Pt Prim ResUmisiWliig in Höbe von 28000 Alt., in 8 Iah- reszielen fällig, soll Gebiert werde». Offerten bis zum 27. d. Mts. unt Nr. 7879 an die Erped. erbeten. 6ntfiogcn:2”^^;T Ring 98141 und 98145. Gegen Bel, abzugeb. Mittelweg 2. (04704 Gictzcner Atadttbeater. Sonntag, den 26. Oktbr. 1902 nachmittags 4 Uhr. 1. ÄiMMjielillllg. Snrrwittdjtn uuii Mr ßrbrn 3mrrgr. Kinderkomödie in 5 Akten von E. A. Görner. Abends 8 Uhr: Gastspiel des Heren Richard Kirch, einer Heldenliebhaber am Schauspiel- Hause in Frankfurt a. Main. Othello, der Mohr von Venedig. EmTrauersplei^in 5 Auizügen von William Shakespeare. (Erhöhte Preise.) Ansang 8 Uhr. Ende gegen 11 Uhc. 91 e 1 » e 11 lii 8 (to v- ich l Ian W- unt* launi laute skbeü untc eil bitt« 7.5< cml bal bei E mi fid La 6äl es au un ad F° wi bii eh UT m Em. imr evq m ■ lui baf unf tl lar tjoD nicht itn «an Inbtr Tinj rrrt) sich baj abr tt.a tafi la nt Gr aar Hal ein hini btt' hr Vad hnl tfm in die srr Dir Cai link ter. mir