Nr. 196 Erstes Blatt. 15Ä. Jahrgang Freitag Ä8. August 1902 «rscheiut täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siegener Familien« blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Untvers.-Buch- mStein- druckerei (Pietsch Erben- Redaktion, Expeditio« und Druckerei: Schulstraße 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprechanschluß Nr. 51. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger ” Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen BezugSpreiK, monatlich75Ps., viertel» jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- xu ^jiuclgfteflat monatlich 6:> Vs.; durch die Post Mk. 2.— viertel» jährt. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeige« für die Lngesnummer bis vormittags 10 Uh^ ZetlenpreiS: lokal ILPf, auswärts 20 Psg. Verantwortlich: für den polit. u. öligem. Teil: P. Wtttko: für .Stadt und Land* und .GerichtssaaC: Lurt Plato; für den Anzeigenteil: HanS BeL KeKanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntnis, daß in dem Gehöft Bahnhofstraße Nr. 31 die Rotlaufseuche aus- gebrochen ist. Gehöstsperre ist verhängt. Gießen, 22. August 1902. Großherzoglichcs Polizeiamt Gießen. I. V.: Roth. Bekanntmachung. Betr.: Milzbrand bei einer Kuh des Wilh. Peter Klotz zu Holzheim. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß dem Wilh. Peter Klotz zu Holzheim am 19. d. M. eine Kuh an Milzbrand gefallen ist. Gießen, den 21. August 1902. Großherzogliches Kreisamt Gießen. I. V.: Dr. Heinrichs. KeKanntmachung. Die Rotlaufscuchc unter den Schweinen des Bürgermeisters Breit st adt zu Hassenhausen ist erloschen. Die Sperrmaßregeln sind aufgehoben. Marburg, den 18. August 1902. Der Königl. Landrat. Politische Tagesschau. Geheimrat Löhuiug wird deutlich. Der Provinzialsteuerdirektor a. D- Löhning erläßt folgende Erklärung: „Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung" vom 17. d. enthält cur der Spitze des politischen Tagesberichts eine von der Finanzverwaltung, also wohl dem Finanzminister von Ryeinbaben inspirierte Erklärung dahin, daß für meine Versetzung in den Ruhestand meine den Intentionen der Staatsregicrung zuwiderlaufende Haltung in der Polenpolitik entscheidend gewesen sei. Diese beweislose Behauptung der Finanz- verwaltung weise ich, gestützt aus die in meinem Expose enthaltenen Thatsochen, als unwahr zurück". So spitzt sich denn der Fall Löhning immer mehr zu. Materiell bringt Löhning nichts Neues bei, aber die Form, in der er den preuß. Finanzminister rektifiziert, ist von solcher Entschiedenheit und Schärfe/ daß Frhr. von Rheinbaben die Sache nicht bis zur Wiedereröffnung des preußischen Landtags, also nach 4i/> Monate hindurch, auf sich beruhen lassen kann. Jetzt ist gewissermaßen die Regierungsmoral engagiert, und da geht es nicht länger an, an der Gepflogenheit der Verwaltung, über solche Vorfälle nur im Parlament Rede und Antwort zu stehen, festzuhalten. Löhning beabsichtigt auch offenbar mit ferner Stellungnahme, einer Vertagung der Angelegenheit vorzubeugen, und er mutz sich feiner Sache sehr sicher fühlen. Wie die Dinge jetzt liegen, ist mit einem alsbaldigen Eingreifen des Ministerpräsidenten Graf Bülow zu rechnen. Es wäre wohl besser gewesen, die preuß Finanzverwaltung hätte es zu so unerquicklicher Gestaltung des Falles, wie sie nunmehr notwendigerweise eintreten muß, nicht erst kommen lassen. Jetzt freilich nimmt das Schittsal seinen Lauf. Vom Bavkiertag. In Börsenkreisen giebt man sich der Erwartung hin, daß an dem zum 19. und 20. September nach Frankfurt a. M- einberufenen Deutscher Dankiertag entweder Staatssekretär Graf Posadowsky oder Preußens Handelsminister, Möller, teilnehmen und bezüglich des Erscheinens der Börsenreformvorlage eine bestimmte Erklärung abgegeben wird. Es wird speziell eine Mitteilung darüber erwartet, ob grundsätzlich beschlossen ist, diese Vorlage erst nach Verabschiedung des Zolltarifs einzubringen, was mit einer nochmaligen Vertagung der Börsenreform ziemlich gleichbedeutend wäre. Auch liegt in der Absicht, die Bankprozesse der jüngsten Zeit und die sich daraus ergebende Eventualität einer Aenderung der Gesetzgebung zu erörtern. Daß man über die allgemein ungünstige Lage des Banliergewerbes und deren Rückwirkung auf die Reichsfinanzen — ständige und beträchtliche Mindereinnahmen aus der Börsensteuer — sich unterhalten wird, bedarf kaum besonderer Erwähnung. Hoffentlich fehlt es auch nicht an Hinweisen auf die dringend der Verbesserung bedürftige Lage der Bankangestellten. Ein willkommener Gast. Aus Berlin, 21. August, wird uns geschrieben: Die langgeplante Europasahrt des Präsidenten der Republik Mexilo scheint nunmehr der Verwirklichung nahe zu sein. Eine ges'teril aus London eingegangene Meldung, daß Porsirio Diaz voraussichtlich schon iin September die Fahrt autreten werde, wird mir von hiesiger diplomatischer Seite mit dem Bemerken bestätigt, daß auch ein Besuch des Präsidenten in Deutschland und ein Zusammentreffen mit Kaiser Wilhelm in Frage kommen dürften. Es läßt sich wohl denken, daß der Kaiser die Gelegenheit nicht vorübergehen lassen will, den greisen Staatsmann persönlich kennen zu lernen, der sich um das Deutschtum in Mexico so wesentliche Verdienste erworben hat und erst kürzlich noch bewirkte, daß vom 1. Januar 1903 ab in sämtlichen höheren Lehranstalten Mexikos die deutsche Sprache, neben der englischen, als obligatorischer Unterrichtsgegenstand eingeführt wird. Zur Zeit arbeitet in Mexiko, den Angaben des Allgemeinen Deutschen Schulvereins zpfolge, ein deutsches Kapital von 130 Millionen Mark. Der Handel liegt überwiegend in deutschen Händen, die Bierbrauerei völlig. Auch vom Bankwesen und an der industriellen Produktion sind die Deutschen hervorragend beteiligt. Deutsches Reich. Berlin, 21. Aug. Dem „Bert. Tagebl." zufoHe ist an hiesiger unterrichteter Stelle noch nichts darüber bekannt, daß der Kaiser im Herbst England besuchen werde. Man hält aber einen derartigen Besuch des Kaisers durchl- aus nicht für ausgeschlossen. — Ter Kaiser machte heute in Homburg der Frau Professor v. Esmarch in der Villa Quisiana in Begleitung der Prinzessin Mktoria Luise einen kurzen Besuch. Später rühr die Kaiserin in Begleitung des Baurats Jacobi und des Landrats v. Meister nach Cronberg zur Besichtigung des dortigen Krankenhauses. Wie weiter gemeldet wird, hörte der Kaiser heute die Borträge des Kultusministers Studt, des Kriegsministers v. Goßler und des stellvertretenden Chefs des Geheimen Zivilkabinetts v. Valentini. Wie der „Frkf. Ztg." berichtet wird, verlaßt das Kaiserpaar mit bett jüngsten Kindern Samstag abend Homburg und begiebt sich direkt nach dem Neuen Palais bei Potsdam. Tas griechische Kronprinzenpaar reist Sonntag abend nach Berlin, verbleibt dort einen Tag und fährt alsdann nach Petersburg, um der Hochzeit des Prinzen Georg beizuwohnen. — Zum Nachfolger des Generalmajors v. Gersdorff, des bisherigen Kommandeurs der 6. Kavallerie-Brigade, ist der bisherige Kommandeur des 2. Leibhusaren-Negiments, Oberst v. d. Schulenburg, ernannt worden. — Amtlich wird erklärt, daß die Blüttermeldung, wonach Staatssekretär Kraetke auf einer seiner Dienstreisen zu höheren Beamten seines Ressorts gesagt haben soll, er werde neue P o str a t s st c lle n nicht schaffen und die freiwerdenden vorläufig durch Hilfsreferenten verwalten lassen, in allen Teilen frei. erfunden ist. — Einer der ältesten Agitatoretr der Sozialdemokratie, Theodor Metzner, ist am Herzschlag verstorben. Er war für die nächsten Reichstagswahlen als sozialdemokratischer Kandidat im Kreise Lebus aufgestellt. München, 21. Aug. Die „Münch. Allg. Ztg." betont bei Besprechung des D e p e s che n w e chs e ls zwischen dem Kaiser uird dem Priuzregenten noch einmal, daß die amtlichen Stellen in Bayern keine Kenntnis von der Veröffentlichung gehabt haben und daß diese eine persönliche Angelegenheit zwischen den Beteiligten ge- wesen sei. Ausland. Toner, 21. Aug. Heute sand hier aus Anlaß der Anwesenheit des deutschen Schulschiffes t e i n" ein Festmahl statt. Hierbei trank nach, Toasten aus König Eduard und Kaiser Wilhelm General Rundle auf das deutsche Heer, worauf der deutsche Marine-Attachee Kapitän zur See Cörper erwiderte. Haag, 21. Aug. Heute fand wieder eine Konferenz der Burenvertreter und Generale im Haag statt. Der Inhalt der Konferenzen bildete zum großen Teil das Elend der B u r e n i n S ü d a fr i k a. Die Regierungen der ehemaligen Republiken haben z. B. für benötigtes Vieh, Pferde rc. Guffcheine ausgegeben, deren Honorierung nun möglich gemacht werden muß, da sonst viele Inhaber vollkommen mittellos würden. Während des Aufenthalts der Generäle im Haag kamen vieffach von Mitteln entblößte entlassene Kriegsgefangene zu ihnen, die Rat und Hilfe erbaten, so selbst ein früherer Kommandant, der auf Bermudas gefangen saß. T c w e t und D e l a r e y, die seit dem Krieg noch nicht ausruhen konnten, werden noch einige Tage hier verweilen, ehe sie nach England gehen. Brüssel, 21. Aug. General Botha ist mit Frau und Sohn hier eingetroffen. Tie aufs äußerste begeisterte Menge empfing ihn mit frenetischen, nickst enden wollenden Hochrufen. „Leven de Buren!", so hallte es durch den ganzen Bahnhof. Botha im schwarzen Gehrock, einen etwas altmodischen Cylürder auf dem Kopf, eine La France-Rose im Knopfloch, schien über den Empfang hoch erfreut Rechts und links mußte er den Dahnbeamten, Maschinisten, Journalisten, ja den Schiutzleuten die Hände drücken. Große Herzensgüte lagert auf seinem jugendlichen Gesicht; unter roten Lippen schimmern blendend weiße Zähne hervor. Mit Mühe konnte der General seinen kleinen Loohn vor dem Erdrücken retten. Von seiner Frau, die Kanzler Goldmann von der Tr ansv aalg es and ffchast geleitete, wurde er getrennt. Bahnbeamte retteten ihn endlich durch einen sonst geschlossenen Nebenausgang auf die Straße, aber die Menge stürmte nach und wollte die Pferde ausspannen. Mit Mühe entkam er in einer Droschke. Frau Botha folgte in einem anderen Wagen. Das Häuschen, das Frau Botha mit ihren Kindern bewohnt, wurde von den ältesten Töchtern ganz mit Blumen gefüllt. Freudestrahlend zeigte Fräulein Helene den Journalisten, die Erkundigungen einigen, ein Telegramm, worin der Vater seine Ankunft für heute an- zeigte. Tie Kinder hatten ihn seit fast drei Jahren nicht gesehen. Paris, 21. Aug. Ter Kolonialminister hat Anweisung gegeben, bei der Anstellung und Beförderung von Kolonialbeamten in erster Linie auf die Befähigung, sodann aber auch auf die Gesundheit und das m o r alis ch e Vorleben derselben zu sehen. Ebenso beabsicht.gt der Minister bedeurende Ersparnisse beim Kolonialbudget vorzunehmeu. Paris, 21. Aug. Es heißt, die Regierung beabsichtige, durch die Erfahrungen der letzten Wochen veranlaßt, einen Gesetzentwurf einzubringen, der die Absehbarkeit der Richter unter gewissen Bedingungen zum Gegenstand hat. — Tie gegen bie siamesische Herrschaft a u f stä udi - scheu Eingeborenen haben im nördlichen Siam an der Grenze von Birma bedeutenden Erfolg errungen. Sie griffen am 25. Juli das Quartier der siamesischen Offiziere in Muangpre an und töteten den Kommissar, seinen Vertreter, einen Offizier, fast alle siamesischen Sekretäre, sowie ihre Familien. Prinz Pre mußte die Stadt räumen und sich nach Nan zurückziehen, das die Aufständischen einzu» schließen suchen. Bis jetzt ist die siamesische Regierung im stände, Leben und Eigentum der Ausländer zu schützen. — Ter Kommandeur des 11. Armeekorps, General Grisot, befahl dem Oberst des 19. Infanterie-Regiments, gegen den Bataillonskommandeur Le yiioi) La- durie wegen Gehorsamsverweigerung ein kriegs- gerichtliches Verfahren einzuleiten. Rom, 21. Aug. Einer amtlichen Note zufolge wird König Viktor Emanuel sich nach Paris begeben, bevor er in Rom den Besuch des Zaren und des Kaisers Wilhelm erhalten hat. — Ter Justizminister hat die Ausarbeitung des Ehe- scheidun gsge , etzes fertiggestellt und beschäftigt sich augenblicklich mit dem Entwurf eines Gesetzes betr. die Ermittelung der Vaterschaft. Seihe Gesetzentwürfe werden im November dem Parlament unterbreitet werden. New York, 21. Aug. Wie ein Telegramm aus Habana meldet, ist es zweifelhaft, ob bereits gegenwärtig der Versuch gemacht wird, die vom Senat bewilligte 35- Millionen-Anleihe auszunehmen. Ter Präsident von Cuba sprach sich gegen die Aufnahme einer großen Anleihe aus, bis die Verwaltung beweist, daß sie den wirtschast- licheir Aufgaben gewachsen ist. St. Helena, 21. Aug. Etwa 1000 Buren sind heute auf dem Transpor Dampfer „Canada" nach Süd- afrika abgegangen.________________________, Kus Stadl und Land. Gießen, den 22. August 1902. ** Der Groß Herzog ist gestern abend von Bayreuth ivieder in Darmstadt eingetroffen und hat sich nach Jagdschloß Wolfsgarten begeben. ** Personalien. Dem Eisenbahn-Zugführer a. D. Horn zu Friedberg, dem Eisenbahn-Weichensteller a. D. Ludwig Weis zu Ackendorf a. d. L. und dem Eisenbahn- Wagenwärter a. D. Valentin Licht ist das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen worden. ** Das Kriegerdenkmal in Nidda, bas sich burch seine schlichte Einfachheit und durch seine originelle Auffassung auszeichnet, ist aus der Werkstatt eines Gießeners hervorgegangen. Dem hiesigen Bildhauer H e w e l wird das Deillmal zur bleibenden Ehre gereichen. g. In die hiesige Augenklinik wurde gestern ein Knabe eingeliefcrt, oer bei einer der Spielereien mit Schießwaffen, vor denen schon so ost gewarnt ist, ein Auge eingebüßt hat. lieber die Ursache dieser Verletzung toirb uns von unserem g.-Korrespondenten aus Friedberg berichtet: Wiederum trug sich hier ein bedeutender Un- gl ü ck s f a l l zu. Mittags zwischen 12 und 1 Uhr spielte der 12jährige Sohn des Schreiners Kr. in Gegenwart des siebenjährigen Knaben des Gastwirts K. mit einer Kinderpistole, wie man sie auf Festen kaufen kann. Er hatte sie mit Pulver, Wasser, Papier usw. geladen, zielte nach dem Kleinen und schoß ihm birefr ins Auge. Ter sofort herbei- gcrufene Arzt verordnete die Ueberführung in die Gießener Augenklinik. Das eine Auge des armen Kleinen ist vollständig verloren. r? Hilfsverein für Geisteskranke. Heute trifft eine Anzahl von Vertrauensmännern des „Hilfsvereins für Geisteskranke im Großherzogtum Hessen" hier zum Besuch der psychiatrischen Klinik ein. Aus demselben Anlasse werden am nächsten Mittwoch eine weitere Anzahl von Herren in unserer Stadt weilen. ** Das Gesetz über die Wohnungsfürsorge für Minderbemittelte ist soeben erschienen, doch hängt dessen Inkrafttreten noch von dem Erlaß einer besonderen Verordnung ab. Als Wohnungen für Minderbemittelte gelten im Sinne des Gesetzes solche Häuser, bei welchen Wohnungen mit nicht mehr als 3 Zimmer nebst Küche und Zubehör als Regel vorgesehen sind. Darlehen werden an Gemeinden bis zuni vollen Betrag der Kosten für den Erwerb des Baugeländes, sowie für die Bauausführung gewährt ; unbemittelte Gemeinden tonnen Darlehen zu einem geringeren Zinsfüße als dem üblichen erhalten, vorausgesetzt, daß diese Gemeinden das Darlehen in den ersten 10 Jahren nach Inkrafttreten des Gesetzes aufnehmen. Werden von der Empfängerin eines Darlehens die Vereinbarungen nicht ein» gehalten, so kann die Gemeinde das Darlehen, ohne Einhaltung der Kündigungsfrist, kündigen. § Heiraten und vertragsmäßiges Güterrecht i n H e s s e n. In den Jahren 1900 und 1901 wurden Ehen geschlossen: in der Provinz Starkenburg 9093, Oberhessen 4335, Rheinhessen 5821, in Summa 19 249. In Ansehung dieser Heiraten wurden 2175 Eheverträge errichtet. Hierdurch wurde vereinbart: in 1444 Fällen Errungenschaftsgemeinschaft, in 199 Gütertrennung, tu 330 allgemeine Gütergemeinschaft. — Erbverträge sind 1252 im ganzen während der zwei letzten Jahre errichtet worden. — Ter Gesamtdurchschnitt aller ui 1900 und 1901 geschlossenen Ehen, die mangels anderweiten Vertrags dem gesetzlichen Güterrechte des Bürgerlichen I L L*. IK y I V V V V*. f o I ' , , - . Tie Dachdeckerarbeiten sind ziemlich vollendet; kredenzen zu dürfen, abfchlaglg befchieden. Schwere Gewitter haben in Sachsen, Thüringen 28214 428 974 der nächste mag zur Bei meiner Radtour den .Kühen das müh- fester Nahrung er- 16908 21265 24358 565 29309 406 066 583 785 428 742 18496 22034 403 998 25000 411 423 623 364 946 39058 128 447 354 452 827 41286 694 718 44310 948 47226 416 483 491 686 742 50018 902 481 520 759 878 884 40012 439 42113 656 43255 455 479 45072 289 307 584 997 46732 664 953 48334 399 615 49085 51193 52134 462 797 53031 je 400 Mk. auf Nr. 59 1338 508 4340 5765 826 940 6264 451 685 252 269 9099 211 282 997 10167 209 635 984 12082 13193 14785 981 17010 323 320 329 427 442 479 693 861 35821 37100 38383 43970 ßän9e ä" ziehen. Bei dem letzten Verhör hielt der Richter Ausset die Sache abgeschlossen und reif für die Staatsanwaltschaft. Auf die übliche Frage: „Sie haben nichts mehr bei- zufügen", antwortete Chabaneix jedoch: „Ganz im Gegenteil, ich habe viel beizufügen. Vorab zählt all' das nicht, was ich bis jetzt gesagt. Ich habe die Wahrheit nicht gesagt und Sie wußten sie nicht zu entdecken. Ich will Ihnen alles erzählen." Darauf erzählte der Mörder, wie er die Bekanntschaft Ordensteins gemacht, der ihm gewisse Arbeiten auftrug, die er reichlich bezahlte. Dann wurde der Umgang vertrauter. Chabaneix erzählte, wie Ordenstein ihn bewogen, seine Stelle an der Post aufzugeben. Der Arzt bezahlte ihn gut, bis eine Entzweiung emtral. „Dies ist die Wahrheit. Ich kannte Ordcnstein schon lange. Er hat meine Zukunft vernichtet; gerannt bin." Fremder: „Und Sie sitzen heute noch so un- 54139 323 363. (Ohne Gewähr.) t. Burkhardsfelden, 20. Aug. Bei einem Bankett, das der hiesige Kriegerverein veranstaltet hatte, gerieten der Maurermeister B. und der Landwirt Sch. in Streitigkeiten,! die in eine heftige Schlägerei ausarteten. B. wurde derart am Kopfe verletzt, daß ec sich sofort in ärztliche Behandlung begeben mußte. tt. Hartmannshain, 20. Aug. Wie groß die Konkurrenz bei der Unternehmung von Bahnbauten ist, ist daraus zu ersehen, daß bei dem Ausschreibcn der Strecke Grebenhain— Gedern nicht weniger als 46 Angebotformulare verkauft worden sind, deren Bezieher auch fast alle die Strecke besichtigt haben. Eine große Anzahl von Unternehmer sind auch schon mit hiesiger Gemeinde in Unterhandlungen getreten, um ihren nötigen Steinbedarf aus der sog. „Kallen Buche" beziehen zu können. Eine Feldbahn soll die Steine zur Strecke bringen. Gegenwärtig wird an Probelöchern gearbeitet, um die Menge und Güte des Basalls zu konstatieren. ft- Nieder-MooS, 20. Aug. Ein niederträchtiger Streich wurde in der letzten Nacht hier verübt. Der Dampf- Brüder erlitten lebensgefährliche Schußwunden. * Serajewo, 21. August. Ter mit seiner Familie 179 252 259 348 359 wenn ich ihn umgcbracht, so ist es, weil ich Gründe hatte, die ich Ihnen später sagen werde." Weiter war nichts aus ihm herauszubringen. Jedoch machte er sehr genaue Angaben über Einzelheiten, nannte Zeugen, verlangte eine Absuchung der Ordensteinschen Wohnung. Die Vorstellung, daß auf diese Weise die Untersuchung unendlich dauern könne, machte keinen Eindruck auf ihn. * Wie einAmerikaner billiges Fleisch schaffen 27042 864 929 30163 trägt fünf. * Budapest, 21. Aug. In Bajacs wurde der Gastwirt Tetras, welcher gewaltsam die Lizitation seiner^vtobilien verhindern wollte, von Gendarmen erschossen, dessen beide Kunst und Wisscnschnft. Larah rocrnharvt soll im KgL cchauspielhouse zuBerlin auftreten. Es tzeißl, daß die Berhandluugen dem Abschlüsse nahe smd. Tazu meint der Berliner Kritiker Alsrcd Kerr, künstlerisch Lu. di- Lacab Bernhardt em Wrack, aber er hm auch Bedenke^ * Schwerin, 21. Aug. Heute ist auch die durch <$*' nutz giftiger Pilze erkrankte Frau des Schriftsetzers Wagner gestorben. • Belfast, 21. Aug. Heute fand der Ltapellauf des der „White-Star-Lime" gehörigen Schi ff es „Cedr ick" statt. Dasselbe hat 21000 Tonnen Rauminhalt, die Länge beträgt 700 Fuß, die größte Breite 75, der Tiefgang 49% Fuß. .Tas Schiff bietet bei 350 Mann Besatzung für dreitausend Passagiere Raum. * Turin, 21. Aug. Ein unbekanntes Individuum versuchte des nachts den Puloerthurm von San Paolo in die Luft zu sprengen. Ter Wachtposten gab jedoch Feuer, wodurch der Attentäter vertrieben wurde. • Insbruck, 21. Aug. Ueber die Ortschaften TschengelS und Prad ging cm fürchterliches Unwetter nieder. 25 Häuser von Muhrbrücken wurden gänzlich, 12^theilweise verschüttet. 2 Personen sind getötet. Tas -Ltilfserjoch und die Suldenstraße sind zerstört; Militär ist zur Hilfeleistung dorthin abgegangen. * Meran, 21. Aug. Die Zahl der bei dem Wolkenbruch ums Leben gekommenen Personen bv- sägewerkbcsitzer Sebastian Möller aus Crainfeld war mehrere Tage mit seiner Lokomobile und einer Kreissäge hier, um Holz kurz zu schneiden. Als er nach beendigter Arbeit seine I Coup in aller Herren' Länder herumgetrieben. Maschine wieder nach Hause bringen wollte, fand er am Kleine Mitteilungen aus Hessen und den Morgen der Abfahrt die Deichsel der Lokomobile mittelst Nachbaarstaaten. Ein Mictschiedsgericht soll in Frank- einer Säge tief eingeschnitten. Glücklicherweise entdeckte er furt a. M. nach den dortigen Blättern errichtet werden, noch rechtzeitig die Sache und blieb so vor größerem Schaden Der Hausbesitzerverein und der Mieterverein haben nach ge- und Unglück bewahrt. Man vermutet einen Racheakt. meinsamen Verhandlungen die Errichtung beschlossen. Das ?? Salz, 21. Aug. Ein Landwirt aus Gunzenau Mietschiedsgericht soll aus einem Vorsitzenden, zwei Beisitzern brachte mit seinem Fuhrwerk einige Zimmerleute nach hier. I aus den Kreisen der Hausbesitzer sowie zwei Beisitzern aus den In einer Wirtschaft wurde eingekchrt. Als später der Land- Kreisen der Mieter bestehen. Dem Mietschiedsgencht tollen wirt wieder aus dem Lokal herauskam, war das Fuhrwerk alle aus dem Mictsvcrhältniffe entstehende Rechtsstreitigkesten ruinieren. versehrt vor uns?" Radler: „Ja, 's waren nämlich alles Gummibäume!" 527 2324 863 3150 zur' Zeit wird der innere Ausbau ausgeführt, der Boden I die Gründe hierfür wird lebhaft gestritten, ohne daß man 770 7293 934 8003 des vor dem Prätorium gelegenen Vorhofs (Peristil) wird I dishcr etwas Bestimmtes darüber Hütte erfahren können. 243 918 11003 119 Mit Steinplatten belegt. Tie Porta dextra ist Vollender, . VfcV Zz.z'.ttzz haben ™. Suchst", - ««F.Ä «Ä. aus sah. 551 23032 066 857 Grabungen ^"«gesetzt. Nördlichste Kastells unmittel- bürg melden, ist der Fr.seurgehilfe Hom-egaus W>en-»n 642 709 857 26346 har vor dec Porta Prätoria ist man ebenfalls in lc^er dem hohen Goell abgesturzt und ist alsbald ver,torben. ;28 625 674 706 Zeit aus Mauerreste gestoßen, an deren Freilegung gegen- Ferner ist bei Besteigung des Sechosels (-rirot) der Gesetzbuchs unterworfen find, wird auf 79 pCt. angegeben- Hieraus ist zu schließen, daß int' Gegensatz zu dem bis- herraen Rechte und Brauche nur sehr wenige Ehefrauen an dem ehelichen Erwerbe teilnehmen und überhaupt die Zahl der Fälle, in denen zu Gunsten des längsttebenden Gatten ein Niesbrauch oder ähnllcher Vorteil statuiert wurde, auffallend gering ist. — In den Gebietsteilen, wo bis 1. Januar 1900 als gesetzliches Güterrecht die Errungenschaftsgemeinschaft gatt — dies ist in Oberhessen der Fall —, würde beispielsweise ein Ehevertrag, welcher die Errungenschaftsgemeinschaft des B G B. und Wetter bestimmt, daß der überlebende Gatte „Vorerbe" und die Kinder „Nacherben", hinsichtlich des nach dem Tode des längstlebenden Elternteils vorhandenen Vermögens sein sollen, mit dem seitherigen Rechtszustande sich nahezu zettel überliefert, in dem die Haus-maklerfirma Wentzel und Hirsekorn gefälschit war. Wie festgestellt, i)t der angebliche Schwartz mit dem Kaufmann Möller identisch und hat der Händler Mack ihm Beihilfe geleistet. Bei der Verhaftung heute vormittag sand man bei den Schwindlern doppelt läufige Jagdgewehre und sonsttge Jagdutensilien. Weiter wurde österreichisches, australisches und sonsttges Geld gefunden. Deutsches Geld hatten beide zusammen etwa 300 Mark. Die Verhafteten stellten die ihnen zur Last gelegten Verbrechen entschieden in Abrede und wollen von dem Schwindel überhaupt nichts wissen, folglich konnte auch nicht festgestellt werden, ob sie die 16 000 Mark in dem einen Jahre vollständig verpraßt haben. Nach den Personalbeschreibungen ist es außer Zweifel, daß die wirllichen Gauner sestgenvmmen sind. Die geschädigte Norddeutsche Bank hat für die Festnahme der Gauner einen ansehnlichen Betrag festgesetzt. Wie wir noch erfahren, sollen die beiden Verhafteten gelverbsmäßige Buchmacher bei Wettrennen ge- ! wesen sein und auch hierwegen verfolgt werden. Allem l Anschein nach, haben sie sich nach dem ihnen geglückten wärtig gearbeitet wird. I Kapuzinerpater Ed mund verunglückt und heute tobt Aschaffenburg, 21. Aug. Heute vormittag rourbeit nu[ßefunbcn worden. hier zweigeriebeueGauner festgenommen und einst- * Eine Luftfahrt nach Bayreuth. Wie der weilen in die hiesige Frohnseste abgeliefert. Gestern abend ~ „ meldet, qinq über Burgkundstadt em mit drei Per- traf hier eiu Telegramm der Po^zeidirLttion^blenz ein, L*onen aus Paris bemannter Luftballon nieder. Die Jnsaffen wonaa), sich unter den falscheuManien I.' beabsichtigt, die Reise von Paris nach Bayreuth durch Jahr^vom ^t^suchstn-gsricht er ^Hamburg verfolgte Jndi- die Luft zu machen. Der.Zufall wollte, daß si e rn derNahe viduen einlogiert haben sollten. Heute vormittag in aller von Bayreuth landeten. Ter Ballon war m Pari» ^ags zu- Frühe wurden dieselben auch verhaftet, der eine soll der vor 9,15 Uhr aufgestiegen. Kaufmann Müller und der andere der Händler Mack * Die Untersuchung betreffs der Ermordung fein. Beiden wird folgendes zur Last gelegt. Am 8. Mai hjC§ Dr. Ordenstein in Paris droht sich sehr m die vorigen Jahres nahm ein Heinrich, Schwartz l" "" deutschen Bank in Hamburg ein Girokonto, woraus er 200 Mark einzahlte, am nächsten Tage erhob er davon wieder 180 Mark. Am 17. Mai wurde der Bank ein Abschreibe- beraubt hat. Außerdem haben die Beiden vorher dem Taglöhner Steher in der Rheinpromenade ohne jeden Grund in den Kopf gestochen. Sie werden sich deshall) vor dem Schwurgericht wegen Raubs, "Notzuchtversuchs und Körperverletzung zu verantworten Haden. — Zwiscl^n den hessischen Viehhändlern und den Metzger- meistern kam es gestern nachmittag zu einer Einigung. Es wurde der Vermittlungsvorschlag angenommen, daß alles hier zugetriebene Vieh einer ohliqotDnidjen Versicherung gegen Krankheiten unterliegen soll Die Versicherungskosten sollen gemeinsam von den Viehhändlern und Metzgern getragen werden. Der Vichhändlerve,---.. ist beauftragt, mit einer der bestehenden Berim-erunq. gejellschäftcu in Unterhandlung zu treten. — Heute wurden will. Wenn die Aussagen New-Yorker Hausftauen verläß- lich sind, so müssen die Fleischpreise eine schwindelnde Höhe erreicht haben. Würde man das glauben, was die amerikanischen Zeitungen darüber schreiben, so könnte man sich, um als halbwegs anständiger Mensch zu gelten, beim Restaurateur eigentlich fern Fleischgericht mehr bestellen, denn bte Verabfolgung desselben müßte den Mann, der immer noch dieselben Preise wie früher auf seine Speisenkarte schreib^ . Wie dem auch sei — ein findiger Kopf m Chi- verschwunden. Man gab sich alle Mühe, das Pserd nebst unter Ausschluß des vrdenllichen Rechtsweges und ohne Ruck- cago glaubt Hausfrauen und Gastwi^en und zugleich auch Wagen wieder zu ftnden; jedoch vergebens. Der Besitzer des sicht aus den Streitgegenstand zur Verhandlung überwiesen den beklagenswerten Bcestrultmagnakn hei,en zu können. Pscrdcs ging nun zu Fuß nach Hause, wo er Pferd und werden, sofern sich Vermieter und Mieter im Mietvertrag ^>eme „Echndung schlagt vor, den Mais, den man h er zu Wagen zu sinden hosste" Di-S ttas ,ed°ch nicht °,n. Am oder einem Nachtrag dazu verpflichtet haben. Lande als Viehfutter verwendet, e.mge Tage vor d n. füttern anderen Morgen fanden F-Idarb-iter vor Anbruch d-sTages u m,t nafi™ Schwammen bder leuchten Moos Pserd und Wagen zwischen hier und Ober-Moos in einem yiTllltltljtl'b. gestillte Blechkiste zu egen. Der Ma.S k.mt dann und Hascrseld stehen. Das Pserd hatte nachts das Feld ver- • BerUn, 21. Aug. Heute hat aus der Hochbahnf^es Korn wird doppelt so ' ^»adurck ar. schiebenemale burchkreuzt unb hatte sich schließlich so in ba§ ,n ber Nähe be§ Bahnhofs Warschauer Brücke eine Ent- ^lt boppelt w viel Nahnrngsl off früh . ) 9 Geschirr venvicket, baß es nicht mehr von ber Stelle konnte. eifung ftattgefunben. Ein Wagen sprang teilweise aus 'vwnt man billiges Viehsu _ec un g 0 'ch. ES war jeboch nichts beschäbigt, unb bem Lanbwitt konnte öcn Schienen unb blieb auf ber Strecke stehen. Verletzungen -anbespresie erörtert ben SBortd^ag, ?rfACmt kein bas Fuhrwerk mieber zugestellt werben. sinb nicht vorgekommen. Der Betrieb war auf ber betreffenJf^mt, m ernsthaften.Leitartikeln tan Mainz, 20. Aug- Verhaftet würbe gestern nach- ben Strecke ca. anberthalb Stunben lang unterbrochen. U^ehpniaasl märe auf ^biefe Weise ber erste Schritt mittag auf dem Mestplatz der Metzger Georg Schuh. • Berlin 21. August. Der langjährige Militärattacho | Uj ***“ 2^ "Ä'Ä m acher von hier, ber vorgestern nacht Mit bem beretts ^r türkischen Botschaft, Oberst Hambi Bey, festHenommenen Taglöhncr Hch Ritze r t von hier ein ' -- v Mädchen in ber Rheillpromenade üb er fallen imb ben Spielern abgenommen. • ®: L i i n, 22. Aug. Am Berge Babus, oberhalb ber Rheinquelle, verunglückte eine aus einer Same unb zwei Herren bestehenbe Gesellschaft burch Absturz. Tie drei Verwunbeten würben nach Andermatt gebracht. 540 902 21205 551 592 839 872 32112 265 33089 421 594 734 752 34052 267 35084 137 189 36168 327 363 907 37192 766 767 38204 336 349 einem hiesigen Kaufmann 15 000 Mark an Wertpapieren gestohlen. Die ganze Polizei ist aufgeboten, ben Thäter zu ermitteln. — Die Mitteilung, baß ber hiesige Bischof Dr. Brück an der Konferenz ber preußischen eschöfe zu Fulba teilnehme, trifft Nicht zu; ber Bischof weilt bermalen hier. Ob er geloben war ober. nicht, mag bahingestellt bleiben. Jeb en falls liegt kein Anlaß vor, ihn zu ben preußischen Bischöfen zu zahlen. Solange bem Mainzer Sprengel preußftchc Gebietsteile unterstanben, lag bie Sache anbers: ba würbe ber Bi)chos von Mainz, gleich bem Erzbischof von Freiburg wegen ber hohenzollernschen Laube, dem .ceis ber preußischen Bischöfe beigezähtt. Nun hat sich das Verhältnis bereits unter bem vorausgegangenen Bischof Haffner geänbert; ans persönlichen Rücksichten wurde dieser trotzdem noch bprfpn i weiter zugezogen. Nicht uninteressant ist übrigens, baß **Jn bie psychiatrische Klinik würbe heute bie preußische Regierung bamals wegen dieser sachlich nacht ein Aterer Mann, namens Brick eingeliefert. Brick, nicht mehr begründeten Teilnal)me ber schon in ben letzten Nächsten regelmäßig unsinnigen Erinne.nngeii machste. ^er jetzige Bifchos von -Jcainö Straßen lärm gemacht haben soll, wurde um Witter- hat thatsächlich.bte lebten Sabre an ^en nacht von brei Schutzleuten festgenommen unb abgeführt, künften nicht tettgenommen. Uebrtgens ttettn, dem Ber- - 5. Hessische Landeslottene. 6. Klasse. Aus lauten nach^die Biichose ber Oberrheinischen Kttchenpiovinz Darmstadt erhalten wtt telegraphisch folgende Gewinn- Freiburg, Fulda,^ Limburg und ^ot^ bie^^im voriqen l>st-: Es fielen: 200 000 Mk. auf Nr. 33640 (na^ Offen. ä“ Leben Äal uK nunmehr in'Adainz ihre e?ste bad)), je 10 000 SO«, auf Nr. 5648 (nach Ostenbad)) und LZ-rholuna findet 12555 (nach Mainz und Ortenberg), je 5000 Mk. auf .s>oinburg, 21. Aug. Ter Kaiser sah hier das Nr. 12257 19683 42458 52238, je 3000 Mk. auf Nr. 1605 Modell zu dem für Berlin bestimmten Denkmal ber 9819 19521 20678 23097 27970 30981 34042 36949 Kaiserin Friebrich, Der Schöpser bes Werkes, Bild 37518 41668 48380 54339, je 2000 Mk. auf Nr. 92 4536 Hauer Fritz Ger th, hat wahrenb dcs^ornmers hwr seinen 8747 12974 13242 939 15813 837 16340 617 18474 Aufenthalt. Das von ihm hergesteltte Modell zeigt die BoSmen berct)cnbc Walter -Biburg and, Bystet meng* 19829 20345 384 491 23904 24497 25542 711 775 26874 Fürstin mit der zstönigsttone; die linke ^and rafft ben Iünb ertrank beim Baden im ^lusse Verbas. 976 29148 30494 31052 31500 36770 41100 43669 47221 Krönungsmantel, durch die Finger der rechft'.i Ha.ib gleitet * Der Kaiser auf der Dudeldorfer dub- ??1000 M.rk rn.f Rr 2338 3488 3501 7623 12345 die Schnur, die auf der Br-ust den Mantel zniMiimenhatt. s^llnng. Wie wir dem Fachblatte „Küche und Keller" i 7 ^63 2R2 32 3 36195 Zur Besichtigung dn.ch. d.m Ka' - w war. der in Berlin her- Hot der Kaiser bei seinem Besuche der Düffel- 37489°38532 892 41659 779 42672 45934 52663; desgl. der^Fign' au^zuführe^e Postament ist dorfer Ausstellimgern Frühstück, das ihm inForm erneS je 1000 Mark auf Nr.: 1881 3608 4211 4421 5012 ^ler Farm und trugt barocken Charakter. latten Buffc^ts angeboas früher Engelfche Haus, -*•' Maigaffc Rr. 7, ist per sofort anderweu zu vermieten. F Nali. auf dem Armenamt. tijlcme 3-Zimmerwohnung mit w» Küche u. Vorplatz an kinderl. Leute zu verm. Bleichstraße 7. ^ogiü zu vermieten. Rittergasse 23. und Körperverletzung «Lg je Jjö AV ■ den hessische n Bi: xay meistern Eam es < \uaetr a6C" ia^ten 00m v Mai ab wieder gegen Ära l‘cUun9“! ,Dc.£bcn "" Scfi. *of, sowie m fi^erungSioften iolkl£,urter,tra|ic 0 entgegengenommen. und Metzgern getr^chachtungüvoll 3235 Gesucht ein kinderloses Ehepaar od. 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