Dienstag ÄS. 2lpril 1908 ISS. Jahrgang Erstes Blatt. Parlamentarisches aus Hessen. waren. (Berlin) einen intern i hpd S1.11 n 8 erhtbe* Alsdann hielt Holl ander die praktische Verwendbarkeit des Präparates muß die Er- Fliegender Gerichtsstand. — Zn der Sektion Gießen des D. u. Oestr. Alpeuverein- Hoppe-Seyler (Kiel) sprach über die Pathologie der 2 - - ^ausscheidung im Harn und berichtete über einige von ihm beobachtete Fälle von leichteren Störungen des Kohlehydratstoffwechsels unter tro- Aus ötuiit und Land. Gießen, den 22. April 1902. Die Reichstagsoerhandlungen über den Gesetzentwurf wegen Beseitigung des fliegenden Gerichtsstandes der Presse werden nicht viel Zeit beanspruchen. Tast der in dieser Beziehung bestehende Rechtszustand unhaltbar ist, darüber herrscht allgemeine Ueber- einstimmung. Der Reichstag hat, wie bekannt, seit Jahr und Tag die Abstellung dieser lästigen Ausnahmebestimmung I gefordert Die endliche Erfüllung des Wunsches der Volksvertretung wie der gesamten Presse ist, gutem Vernehmen nach auf die Initiative des Grafen Bülow zurückzuführen. Tas Vorgehen des leitenden Staatsmannes und die Geneigtheit der verbündeten Regierungen wären freilich in höherem Maße dankenswert, wenn gleich ganze Arbeit ge- than, d. h. aus eine letzte Ausnahmebestimmung verzichtet worden wäre, wie sie sich darstellt in der Anordnung, daß für Beleidigungsprozesse, die rm Wege der Privat klage anhängig gemacht werden, dns Gericht auch desjenigen Ortes zuständig sein soll, in dessen Bezirk der sich beleidigt Glaubende seinen Wohnsitz oder g^vohn- lichen Aufenthalt hat. Tie Stimmung in Reichstagskreisen > .yt.iiu.ntj wy —- — - ist überwiegend gegen diese Vorschrift, die in der Thal kommt die bakterientoten.de und enizundungserregende zu begründeten Bedeuten Sttilaß 'gicbt. Auch die Presse Wirkung des Lichtes IN Betr°ch^ Sehr 'tarkes B°senllcht. q- Donnerstag Abend Herr Saufmann I. Sauer sollte nicht anders als nach den allgemein gütigen Rechts-f wird durch Bergkrystall Zinsen konzentriert unv ourcy eine । j VezugSpret»r monatlich 7& Pf., viertel jährlich Ml. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstelle»' monatlich 66 Pf.; durchs diePost Mk. 2.—viertelt jährl. ausfchl. Bestellg^ Annahme von Anzeiger für die Tagesnummer biß vormittags 10 Uhr.^ Zeilenpreis: lokal 12 auswärts 20 Psg. Verantwortlich: für den polit. u. allgem.' Steil: P. Wittko: für; Stadt und Land^ und ,Gerichtsfaal^:R.Dit^ mann; für den Anzeigenteil: HanSBeck. Schicht fortwährend gekühlten destillierten Wassers hindurch- geleitet. Die Behandlung.ist schmerzlos und liefert vorzügliche kosmetische Resultate. Zum Schlüsse demonstrierte Bie Photographien von Lupuskranken, die durch die Zinsen- sche Methode geheilt waren. Diese zeigten ein überraschend günstiges Resultat. — An die interessanten Ausführungen schloß sich eine lebhafte Diskussion. . . Hierauf demonstrierte van Riess en (Wiesbaden) in Projektionsbildern Präpara te von Affen und Schweinen, die durch einen von il,m gezüchteten Bak* terien stamm angeblich syphilitisch infiziert worden Tie Vorstellungen rc. der Polizei- und Ge- meindediener betreffend die Regelung ihrer Gehalts- verhältnifse rc. sollen nach dem Wunsche des 4. Ausschusses für erledigt erklärt und ein dasselbe behandelnder Antrag Köhler-Langsdorf abgelehnt werden Dasselbe Schicksal wird durch den Ausschuß der Vorstellung der Petitions-Kommission der landwirtschaftlichen Bezirksvereinsversammlung zu Langwaden betreffend Hagelversicherung bereitet, sowie auch der obenerwähnten Vorstellung des Fuß- gendarmen i P. Dotzert in Gießen. Tie den Strohmangel und die Abgabe von Streu aus Tomanialwaldungen betreffenden Vorlagen dagegen haben! vor dem Ausschuß gnädige Aufnahme gefunden. Es wird! mit Rücksicht darauf, daß durch Angebot und Nachfrage eine Regelung der Preise erfolgt, von dem Ausschuß beantragt: Tie Regierung zu ersuchen, die Großh. Oberförstereien an- zuweisen: 1. in den Domanial-Waldungen in reichlichem Maße Streu zur Versteigerung aufmachen zu lassen; 2. in Gemeindewaldungen diesbezügliche Gesuche der Ortsvor- stände unverzüglich zu genehmigen. Eine neue Regierungsvorlage betrifft die Einstellung weiterer Lehrkräfte am Herbstgymna- sium zu Mainz rc. GiehenerAnzeiger w General-Anzeiger u Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Nr. 93 Erscheint täglich außer Sonntag-. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem kesfischen Landwirt die Siehener Familien« blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'scheu Univerf.-Buch- u.Stein- druckeret (Pietsch Erbend Redaktion, Erpedition und Druckerei: Schulstraße 7. Adresse für Depeschen: «uzetger Gieße«. FrrnsprrchanschlußNr.bl. grundsätzen behandell werden. Richt hier oder dort, sondern, tote allgemein übrlich, bei einem einzigen, zweifellos frei gekennzeichneten Gericht, müssen auch Beleidigungsdelikte der Presse zur Aburteilung gelangen, und dieses Gericht kann nur das des Ortes sein, an dem die Druckschrift erscheint. Will der zu Unrecht Beleidigte sich durchaus an seinem Wohnort rehabilitiert sehen — ein gewiß begreifliches Verlangen —, so giebt es Mittel und Wege, das zu bewerkstelligen, beispielsweise durch Veröffentlichung des Urteils auf Kosten des Beleidigers in der betreffenden Lokalpresse. Wer eine besondere Gesetzesbestimmung festzulegen und so den Rahmen des allgemeinen Rechtsgrundsatzes zu Ungunsten der Presse zu durchbrechen,. ««vu.... ~ X.~**cT V. . V. - dazu liegt wohl kein hinreichender Anlaß vor. Rach An- estanten Vortrag über bte Heilung des Lupus erythe^ deutungen von informierter Seite ist aber die Regierung matodes (mtt Proje tionsbildern> ^halt anscheinend entschlossen, an dieser Bestimmung ihres Ent- matode- nicht für tuberkulös, ton die ^krankten Parller^ Wurfes festzuhalten. Dem Reichstag würde, wlll er mit Heißluft Idas immerhin größere Uebel, das Scheitern der Vorlage, Rectdiv zeigen; deshalb hat Hollander.^ne innerliche Be- verhüten, nichts übrig bleiben, als diese letzte Ausnahme- Handlung (Ehmm rngrostenDofen mit. okaler Jodpinse- bestrmmuna in Kauf zu nehmen. lung) angewandt und dadurch ganz erstaunliche Resultate Bestimmung in rraus zu neymen. Er hält den Lupus erythematodes für eine Krank- i3ßer unO Glorie. heit des drüsigen Apparates der Haut, deren Spontanheilung M r..,., _ . auch eintritt gelegentlich durch das Zugrundegehen der Kiel, 21. April. Anläßlich des 2c>;ahr. Dienst- und Talgdrüsen. jubiläums des Prinzen Heinrich sand gestern! Lazarus (Berlin) sprach über die Bahnungstherapie abend an Bord des Linienschiffes „Kaiser Wilhelm II." em L. Hemiplegie, welche in einer kompensatorischen Aus^ Festmahl statt, an dem der zweite Admiral des ersten ®e- nüuunq der erhaltenen Leitungswege und in der Aus- DulitildlB (Llin^ldhUL schwaders, Kontreadmiral v. Prittwitz und Gassron^^die ,-ch^isung neuer Bahnen besteht. Die gesunde Hemisphäre / Stäbe aller Geschwader, die Kommanoanten und ersten Offi- für fxante vieariierend Eintreten. Alle Ganglien-- Vereinigung der großen Schtffsahrtsgesellschasten. ziere des ersten Geschwaders teilnahmen. Heute 1^9 Le[[en des Gehirns stehen miteinander in Verbindung, die Rach einer Mitteilung des „Taity Telegraph" schlossen empfing der Prinz eine Abordnung der fiädtischen Kollegien £urcl) methodische llebung gebahnt werden kann. Die lieb» bte White Starlinie, die Tomiuicutlinie, die Leylandliuie, unter Führung des Oberbürgermeisters, welcher die GUrck-1 gsbehandlung soll möglich frühzeitig nach Ablauf des die Americanlinie, die Atlantictransportlinie, die Red Star, wünsche der Stadt darbrachte und 5 000 Mark für die R'eaMousstadiums ^er Apoplexie vorgenommen werden, die Hamburg-Amerikalinie und der Norddeutsche Lloyd ein G e s e l l s ch a f t „Seemannshau s", deren Protektor R. Friedländer (Wiesbaden) spricht über die Dosiv- Wkommen, das ein Handinhandarbeiten der Gesellschaften der Prinz ist, überreichte. Später brachten die Admwale, öei; physikalischen Therapie. — Kohn- ermöglicht, namentlich zu dem Zweck, die Betriebsausgaben Stäbe und Kommandanten der hier liegenden Kriegsschiffe!^ nltn (Königstein) demonstriert die Lage und den feineren zu ermäßigen. Jede Gesellschaft behält ihre Selbständigkeit und die Kommandeure der Marmetruppen dem Prinzen des Hirnzentrums der Speich e 1 f e c re tion,. und Nationalität. Das Ablommen sieht ferner eine gleiche ihre Glückwünsche auf dem .Flaggschiff dar. Heute mittag wahrscheinlich typisch ist für einen Teil der sog. symmi- Einteilung des Passagierbeförderungsdienftes für Winter fand im Schlosse Festmahl statt, am Abend im Kasino emeI Zunervationen. — v. Sch r ötter jr. (Wien) spricht und Sommer vor. Die „Times" schreibt: Das Wkommen kameradschaftliche Vereinigung. über Veränderungen des Rückenmar ks bei Pemphigus zwischen den «transatlantischen Dampferlinien sei nahezu — " und über die Aetiologie dieser Erkrankung. abgeschlossen, jedoch beteiligten sich der dLorddeutsche Lloyd AoWtfo für innere Medizin. Zum Schlüsse hält Hugo Weber (St. Johann) einen und die Hamburg-Amerikalinie nicht aktuell an dem Zu- 6 » rz r Vortrag über den Antagonismus zwischen Kohlensäure sammenschluß, wenngleich ein befriedigendes Uebereinkom- Wiesbaden 20 Avril und Lungenschwindsucht und das darauf begründete men mit iljnen abgcschlosfen ist. Ser Hauptsördcrcr der f keitoetfa^en, welch letzterem tn der Drskusfion lebhaft Kombination, womit die großen amerikanischen Eisenbahnen ^zn der fünften Sitzung des Kongres-sev^erstattete P^f- widersprochen wurde. . Hand in Hand gehen, seien Pirrie von der White Starlinie Bie aus Kopenhagen em Referat u^r LichttBeginn der Nachmittagssitzung demonstriertL stnd Pierpont Morgan als Vertreter der amerikanischen Die biologischen Einwirtungen des Lichtes und dessen thera- (Hamburg) eine Wzahl von Magenprapa- Komvaanien aewesen. ^entt^^^c ^nn)en^)nngen toaren fö^gcn|^nö eines ^rtra^. L a t e im Anschluß an seinen gestrigen Vortrag. - Diese Nachrichten der „Times" und der „Daily Tele- Bei der bwlogischen ^nwirkung des Lichtes ist zu Ziemssen (Wiesbaden) demonstrierte zwei große Aneu- aravb" lassen unter Berücksichtiaung anderer, unwider- sichtigen, daß das ~id)t lerne Einheit ist. Zwei 5)aupt- n der Aorta und berichtete über die Kranken- Wrochen aebliebener Meldungen die Schlußfolgerung Au, ergenschasten haben wir am Licht zu unterscheiden. emmal dieser Fälle und insbesondere über die angewanchL daß ein amerikanisches Syndikat unter Führung die Warmekrast, die besonders den.^ten Strahlen zu- Brat (Rummelsburg-Berlin) berichtete über eine von Pierpont Morgan die Ko n t r o l l e ü b e r fast alle kommt, und dann die ch^mische^aft Lichtes, welche m Z^hl von Versuchen über den Einfluß von Ei weiß- 'wiicken Enaland und Nordamerika verkeh- den blauen, violetten und besonders m den ultravioletten aui die Blutgerinnung, welche er an re n den Postdampfer-Linien in seinen Besitz Strahlen des^Lichtes beruht. Durch die.äienu|d)en ^^den ausgeführt hat, die insbesondere mit Rüchicht auf aebrackt bat Es scheint, aL ob die Bildung einer sehr werden, wie i5rnsen und Widmark nachwiesen, gewisse H - Anwendung von Gelatme zur Blutstillung em beson- aroßen T r u ft -Gesellschaft nach dem Muster des Stahl- krankheiten (z. D. Ekzema solare) hervorgerufen es gelang, bere§ ^„tereffe boten. Koch (Aachen) und F u ch s (Biebrich) Trusts unmittelbar bevorsteht, und daß auch, ähnlich wie experimentellhervorzurufen. diese über die Resullate ihrer Versuche mit Schilat- bei der Gründuna des Stahl-Trusts, die einzelnen Unter- wo ultraviolettes Licht bie Haut getros,en hatte. Die dabei! insbesondere dem Tormro l an Treren. Heber nebmunaen ihre Leitung und Selbständigkeit nach außen auftretende Erweiterung der Caprllaren hielt 5 6^Monate ^^^sche Verwendbarkeit des Präparates muß bre Er- • ■ • SLtzMMss WZMstWW -MSMsW -WsZMMZ "°rd atlantischen «VeBtä I o n^r^J 9liine8 und blaues beruhigt; rnanialalische Pattenten, die tz „) b^d einen einfachen Blätter besagen, bie großen amerikanischen Bahnsysteme der mern ruyig man bem Körper viel Wärme zu-1 Leber. S tru b e lUWien) hat ^erbie^era yne rven nejmunnen geeignet ist bie Erwerbstraft dieser großen ^>e- Bakterien tötet, und zwar ausschließlich durch die chemischen J ® Tiefe fiiU> sehr schwach, deshalb wird ihre sellschaften außerordentlich zu erhöhen. , Strahlen. Diese Strahlen bringen aber nicht m die Tiefe I Mttluna burch die regulatorische Vaguswirkung verbeckt ein und können deshalb z. B- bet der Behandlung der » . ihrer Lähmung zutage. Lungentuberkulose nicht m Frage kommen, yn therapeu- unv Müller (Wiesbaben^demonstrierte einen Fall tischer Hinsicht entfaltet das Licht eine negative und eme ^llener H a u t e r k r a n k u n g. Ottfried Müller- positive Wirkung. Eine negative haben totr bei gewissen ' bl= Resultate seiner Untersuchungen über den Hauterkrankungen, die durch den Wsschluß der chemischen ^n Bäd ern und Douch en aus den Blutdruck Strahlen geheilt werden, wie z. B. die Pocken, die, nur J Menschen vor und veranschaulichte sie durch eine Reihe rotem Lichte ausgesetzt, keme ^terung und spater knne ^m i^ Blutdruck- und Pulsfrequenzkurven. Dabei Narben zeigen. Was die von Kellog eingefuhrten Glüh- Laben^ ficb wesentliche Unterschiede je nach bem angetoanbten lichtbäder anbetrifft, so sind dies vorzüglich Schwchbaber, y 1 1' Bades ergeben. AFränkel die wohl allen anderen Schwitzbädern Vorgehen stnd. ^^eiler) hat die Eumulativwirkung der Digitalin- Da aber das Glühlicht nur wenig chemische strahlen ö stiidiert und an Tieren eine bisweilen Wochen enthält, so haben sie keme ®innnrfung auf den ailbQpuernb'c Wirkung dieser Körper beobachtet. Zum Schluß Stoffwechsel; eine solche (hnmrrung toare eher zu er- si.ch noch ein sehr interessanter Streit zwischen warten bei Bogenlichtbadern ohne Kombination ton Warn^ ^^pa u ^^1) unb' Hoffmann (Düsseldorf) über mit ganz enorm starken Bogenlampen, bie ja sehr reich Blutdruck und das Verhalten des Herzens bei seiner an chemischen Strahlen sind, ^^^hosierenb«^Wirkung,^wie I e r a n r en g u n g Als letzter sprach Harn ung jüngst von einem ruisischen Arzte behauptet wurde, kann Marbach) über eine neue Methode zur Bestimmung natürlich eine blaue Glühlampe me haben Die einzige. er- gr " en. ! folgreiche Lokaltherapie ist die Fmsensche Methode, die jetzt Iber y zg 6--- in der ganzen Welt ihre verdiente Anerkennung gefunden hat Diese Methode feiert ihre Triumphe besonders in der I Heilung des Lupus vulgaris. Bei der Finsenschen Methode Die ei. Schotten, 20. April. Auf Veranlassung des Land u werde diese Angelegenheit dem Vorstand unterbreiten". Wenige Minuten später erhob sich Hartwig abermals und bat den Vorsitzenden um dessen Schutz, da Dr. Heßler so- Anlage gewählt habe unb daran festholte. Dieser Punkt bilde etwa die Mitte des Gebietes, das der Anstalt die v das Ehrlose". Der Vorsitzende erhob sich und bedauerte, age aufrecht erhalten. Der Kreisaus- zum ersten Male in seinem Amt als Vorsteher den Ordnunas- 11433,10. Die Generalversammlung beschloß, von dem Reingewinn 5 Prozent Dividende und Mark 2750 an die Ter gelehrteste Teil Ihrer Abhandlung hat uns leider — wir müssen das gestehen — sehr an die Beweisführung des Malers Fludribus (Trompeter von Säkkingen, achtes Stück) erinnert, denn da wimmelt es so von Zahlen, daß Dr. Häckel: „Als vorhin Hartwig die Redewendung ,2(uf Ehr' und Gewissen" gebrauchte, habe ich von Dr. Heßler den Zwischenruf „Hui, hui, Ehre" vernommen. Ich bitte, diesen fragen zu wollen, ob er das gesagt hat." Vorsteher: „Auch diesen Vorfall werde ich dem Vorstand unterbreiten." über seine vorjährigen Touren im Hochgebirge. Den fesselnden Vortrag begleitete der Redner mit Vorführung einer eben wieder die Bemerkung gemacht habe: „Das ist eben Vorsitzender: „Ich behalte mir eine Entschließung vor und Dr. Heßler: „Mir ist das nicht eingefallen!" Vizevorsteher Dr. Häckel und die Stadtv. Baumann und Dr. Graupner bestätigten, die Worte gehört zu haben: „Wirst Du ... A. Nidda, 19. April. Heute Abend fand unter zahlreicher Beteiligung der Aktionäre im Saale des Hotels „Traube" die General-Versammlung des hiesigen Vorschuß- und Kreditvereins statt. Nach dem vom Stelle, wo seine Gemahlin ihre edle Seele aushauchte. Tann greift er nach dem Wanderstab und pilgert im Büßergewand nach dem heiligen Grabe. In Weltentsagung brachte er sein Leben oahin, bis der Erlöser Tod ihm Ruhe gewährte. Tie Stelle, wo die Leidenschaft ihr blutiges Opfer forderte, heißt zur Erinnerung an jene Begebenheit das „Frauenkreuz". § Hoch-Weisel (bei Butzbach), 20. April. Durch die Gendarmerie wurde ein vor mehreren Wochen von dem verheirateten Handwerker Wagner gegen die hier bedienstete 30jährige Luise Himpel verübter Rotzuchtsversuch, der von dem Mädchen aus Furcht oder Schamgefühl zuvor nicht angezeigt worden ist, ermittelt. Der Thäter wurde gestern nach dem Gerichtsgefängnis zu Butzbach in Untersuchungshaft gebracht. Er ist noch unbestraft und Familienvater. b. Niedrr Weisel, 20. April. Der zum Beigeordneten gewählte Bürger Jakob Winter ist jetzt behördlich in dieser Eigenschaft bestätigt worden. gemachten Aufnahmen. Von Kaltenbach, damals Endstation fogriffenen Zillerthalbahn, u«p- A.ngecegeuyerr in oer testen ueverzeugung, zum Wohle des 7"7 7......"*"**" ™ ■*“*** 0«öuiv<.M^u Wanderung über Zell am Ziller nach dem weltabgeschiedenen Kreises zu handeln. Die Befürchtungen der Bewohner des statutengemäß ausscheidenden Mitglieder des Vorstandes Gertos und von da auf den Gipfel des Plattenkogels, Nidderthales seien nach den Darlegungen der Sachverstän- Direktor Fr. Rappolt, Rechner L. Zell und Kontrolleur der eine wunderbare Aussicht auf das Thal der Wilden digen-Gutachten übertrieben. Eine gleich günstige Stelle A. Reuning sowie die gleichfalls ausscheidenden Mitglieder Gerlos mit der Reichenspitze als Abschluß bietet, ‘ "" ---- -- - ----- während aus weiter Ferne die herrliche firnübergossene Spitze des Großvenedigers herüber grüßt. Nach einem Besuche der weltberühmten Krimmler Wasserfälle, die sich in drei Absätzen aus einer Höhe von 400 Meter herunterstürzen, ging es im Pinzgau abwärts nach Kaprun am Eingang des gleichnamigen Thales. Gleich hinter dem Torfe liegt die großartige, erst seit einigen Jahren zugänglich gemachte Sigmund-Thun- Älamm; über gewaltige Wasserstürze und durch schwarze Felsenkessel, welche das Wasser des Kapruner Baches sich! erbohrt hat, steigt man auf wohlversicherten Holzstegen | und Treppen im Innern der Klamm steil auswärts; bu» wildschäumende tosende Wasser in der Tiefe, die nackten. zungen suchten dem Grafen allerlei Reden von der Un- 9(0 den getreuen Eckhard der Gießener Steuerzahler, treue seiner Gemahlin zuzuraunen. Nur zu leicht lieh Wie Sie und die Leser Ihres „Eingesandt" vom 14. der Graf den Verleumdern das Ohr. Ein Besuch bei einem Mts., Unsere Gehaltsangelegenheit betr., wohl erwartet befreundeten Nachbar im oberen Lahnthal führt Mann haben, ergreifen auch "wir in dieser Angelegenheit noch ein- und Frau allein durch den Kinzenbacher Wald, während mal das Wort, wenn auch wider Willen und — hoffentlich die Tiener dem Wunsche des Grafen gemäß in einiger Zum letzten Male. D aß w ir ü ber h aup t n o ch ein m al Entfernung nachfolgten. Schweigend schreitet mit finsterem -------- ■ - - -- — - • Blick Otto neben seiner Gemahlin dahin. Immer dichter schließen sich die Bäume; öder und düsterer wird der Waldpfad. Jutta wagt nicht, das Schweigen ihres Gemahls zu unterbrechen. Doch plötzlich bleibt dieser stehen, herrscht sie an und spricht: „Du kannst, Unwürdige, Dir eine Gnade verdienen, wenn Du mir hier gestehst, wie schändlich Du mir die Treue gebrochen!" Mit diesen Worten setzte er den Dolch auf die Brust der Ahnungslosen. Bleich vor Entsetzen schweigt ihr Mund im Bewußtsein ihrer Unschuld. Dadurch wird der argwöhnische Graf nur noch wilder; sein Auge funkelt. Sprachlos steht das arme Weib da, nicht vermögend, ein Wort hervorzustammeln. Toch den Grafen hält's jetzt nicht mehr; er führt den Dolch ihr in das Herz. Ein schwacher Schrei, ein milder Blick noch nach dem Mörder, und ihr Leben ist davon. Turch höhere Schickung wird Juttas Unschuld offenbar. In Trauer und Schmerz verzehrt sich der nur zu leicht gläubige Gemahl. Durch Buße und Reue hofft er Beruhigung zu finden. Darauf pflanzt er das heilige Zeichen des Kreuzes, das für die Sünder Heil erworben an der «reden, möge Ihnen zeigen, daß wir durch die Wucht Ihrer Beweismittel uns noch nicht erdrückt fühlen, daß wir mit unserer Erwiderung erst heute kommen, beweise Ihnen, daß wir in mrserer vielen „freien Zeit" im allgemeinen nützlicheres und angenehmeres zu thun haben, als uns mit Ihnen über Berechtigung oder Nichtberechtigung unserer „Forderungen" herumzustreiten. Doch zur Sache! Für uns.kann es nicht, wie für Sie, gleichgiltig sein, wie andere Städte bezahlen; für Sie ist dieser Umstand überhaupt auch wohl nur gleichgiltig in Bezug auf die Volksschullehrer, denn wahrscheinlich haben Sie bei anderen Beamtenkategorien gar nichts dagegen einzuwenden, wenn sie in Gießen so bezahlt werden wie in anderen Städten mit ähnlichen Verhältnissen. Aber vermutlich sprechen Sie uns Voltsschullehrern jede Beamtenqualifikation ab und bringen uns bei anderen „Bediensteten" unter; dann danken wir unserem Schöpfer, ^daß Sie nicht unser alleiniger „Arbeitgeber" sind, denn Sie würden unseren „ortsüblichen Taglohn" wahrscheinlich" in wenig angenehmer Weise fest-, setzen. Doch sei dem, wie ihm wolle! Sie haben gewiß schon gehört, daß sonst ganz vernünftige Leute Ausnahmegesetze und Ausnahmestellungen für verwerflich halten, da sie ge- ! eignet erscheinen, Unfrieden zu stiften, Erbitterung oder Gleichgiltigkeit zu erzeugen und die Berufsfreudigkeit zu beeinträchtigen. Nun wohl! Der Staat bezahlt seine Beamten derselben Kategorie gleich, mögen sie in Darmstadt, Mainz oder Gießen sein — „gleiche Vorbildung, gleiche Bezahlung." Nach diesem Grundsatz werden auch unsere Kollegen in Landgemeinden überall gleich hoch besoldet. Die Lehrer in der selbständigen Gruppe der Gemeinden mit Städteordnung gehen dieses Vorzugs verlustig, das empfinden wir eben als eine Art Ausnahmestellung, und zwar wir Lehrer in Gießen nach Lage der Verhältnisse am meisten; und wir streben eben nur nach Beseitigung dieses Mißstandes, zumal man — wie gezeigt — hier in Gießen sich selbst früher nach anderen Städten (Worms) gerichtet hat. Ist dieses Streben so unbillig? Sie schieben natürlich geflissentlich das „Drängen nach Gehaltsaufbesserung" in den Vordergrund, tim bei den Steuerzahlern Stimmung gegen uns zu machen. Nun, rechnen Sie es sich einmal aus, welch mächtige „Gehaltsaufbesserung" für den Einzelnen dabei herauskommt, wenn über 40 Personen sich in einen Raub von etwa 6000 Mk. teilen! — !sei anderswo nicht vorhanden, oder man müsse für das des Aufsichtsrats W. Erk, PH. Bechtold und H. KammerIII. Q^länbe einen weit höheren Preis zahlen. Der an sich wurden einstimmig wiedergewählt. Seit der Gründung des wende eine fetale Summe für biefe ute GeLahr für die Hesselmühti durch übslriecheudc Abwässer fei ausgeschlossen, da das Wasser, welches mit tierischen Teilen in Verbindung komme,----, - p --------- .. v w.» Vu. verdampft werde. Es sei nicht etwa Eigensinn, wenn man Rechner erstatteten Bericht betrug her Gesamtumschlag in seitens des Kreises gerade die Stelle bei Stockheim zu dieser 11901 1 910 843,39 Mark und der erzielte Reingewinn Mk. großen Menge von Lichtbildern nach seinen eigenen untenveqs ^-ierkadaver zuzubringen habe, dabei habe man Bedacht Aktionäre zur Verteilung zu bringen und außerdem dem Re- ' - ...... XX ÄS M°1' d°m 6p«Wonb8 500 Mark L ex- Angelegenheit in der festen Ueberzeugung, zum Wohle des ?em ^c5em ^rcintinpflege 150 Mark zuzuweisen. . einem „der Verstand sofort drin stillsteht." Wer, was beweisen Sie damit? Die 144649 ML 34 Pfg. Ausgaben Gießens für Volksschulzwecke zeigen doch eben nur, daß Gießens Lolksschulwesen ein ziemlich ausgedehntes ist (andere Städte — Worms — zahlen auf jeden Fall mehr), lins aber werden Sie doch dafür nicht verantwortlich machen wollen, das wäre unbillig, ja ungerecht. — Gehalte und Wohnungsgeldzuschuß geben Sie ganz richtig an, wie es nack) Ihrer bewiesenen Sachkenntnis nicht anders zu erwarten war; Sie erzählen uns sogar, was uns selbst nicht geläufig war, wieviel Lehrpersonen sich in den einzelnen Gehaltsgruppen befinden. Wenn Sie aber bedenken, daß ein Lehrer erst mit 30 Tienstjahren in den Genuß des Höchstgehaltes kommt, also in einem Lebensalter, wo man bald an den Wschluß seiner Bücher denken muß; wenn Sie ferner bedenken, daß der Lehrer auch nach Einführung der Offenbach- Wormser diormen in einem Alter, da das Leben die meisten Anforderungen stellt, also vom 27. bis 40. Lebensjahre sich in den Gehaltsgrenzen (mit Wohnungsgeldzuschuß- von 2100 bis 2900 bewegen würde, so werden Sie wohl zugebcn, daß auch nach etwaiger Neuregulierung kein Lehrer von den Gehaltsbezügen allein zum reichen Atann würde. Gehen Sie doch einmal in eine Lehrerfamilie und sehen Sie, wie da gerechnet wird und werden muß. Wahrscheinlich sind Sie in der angenehmen Lage, mit anderen Ziffern rechnen zu können; denn wir vermuten in Ihnen einen Mann, den die Verhältnisse nicht zwingen, seine Kinder in die Volksschule zu schicken, denn in diesen Kreisen finden wir im allgemeinen viel mehr Verständnis für unsere Lage als bei Ihnen, getreuer Eckhard! — Wir empfehlen Ihnen aber auch zum vergleichenden Privatstudium die Gehaltssätze derjenigen städtischen Beamten, denen wir nach unserer Vorbildung etwa gleichstehen dürften. Dort finden Sie andere Anfangs- und Endgehälter; dort wird das Höch st gehalt nicht mit 30, sondern mit 20 Tienstjahren erreicht; dort finden Sie keine dreijährigen, sondern lauter einjährige Aufrückungsfristen, was thut das allein schon aus! Finden Sie diese Beamten nun überschwänglich hoch besoldet? „Diese Beamten haben aber doch mehr Verantwortung als ein Lehrer", hören wir Sie sagen. Wieso? Wird vielleicht von ihnen mehr verlangt als von uns, nämlich Treue und Gewissenhaftigkeit im Amt? Und kennen Sie, g. E., eine höhere Verantwortung auf Erden, als die, Ihre Kinder zu tüchtigen Menschen heranzubilden? Wir Lehrer teilen uns mit dem Elternhaus in diese Verantwortung und nehmen sie sehr ernst. Wenn wir allerdings einmal soweit sind, daß alle Verantwortung mit der Elle gemessen unb nach dem Groschen abgeschätzt wird, dann ist es weit gekommen und schlimm, besonders für uns Lehrer, denn ziffernmäßig können wir unsere Verantwortung nicht nachweisen, lund unsere Gewissenhaftigkeit im Amt kommt ja „nur" den Kindern, sogar „nur den Kindern der Minden- bemittelten" zu gute. Wer beruhigen Sie sich, g. E., der Vergleich mit anderen Beamten schließt noch keine Forderung der Gleichstellung mit ihnen ein; in unserem Gesuche ist ja daher auch nur von Gleichstellung mit unseren Kollegen die Rede. Wer doch wollen wir noch betonen: Wenn Sie etwas beweisen wollten, hätten Sie beweisen müssen, daß es, ein Unding wäre, wollte man einen Lehrer, der die Zeit bis zum 20. Jahre seines Lebens mit hohen pekuniären Opfern einzig und allein der Vorbereitung auf seinen Beruf gewidmet hat, auch nur annährend so bezahlen wie einen Beamten, der schon während seiner Ausbildung, manchmal schon vom 15. Jahre an, Be Zahlung erhalten hat. Sie reiben arns ferner unsere „genügend freie Zeit" unter die Nase. Glauben Sie nur, getr. E., unsere oberste Behörde läßt uns diese freie Zeit nur aus wohlerwogenen Gründen. Sie müssen nicht denken, daß, wer täglich acht Stunden aus dem Bureau oder Kontor thätig ist, auch im stände sei, bei den Ansorderungnen, die der heutige Unterricht an Lehrer und Schüler stellt, auf die Dauer täglich ebenso lange in schlechter, verbrauchter Luft zu denken, zu beobachten, zu sprechen und der geistige Führer von 50, 60 und mehr Unmündigen zu sein. Um da urteilen zu können, müßten Sie den Unterricht selbst einmal kennen lernen mit all seinen täglichen und stündlichen, nervenzerrüttenden Enttäuschungen, Aufregungen undVerbitterungen. Leider aber kennt die Welt die Sck)ulc nur im Sonntagskleide von Festen und Prüfungen her; könnten die Eltern sehen, was hinter den Schulwänden oft an einem Tage, ja in einer Stunde an Lebensmut und Arbeitsfreude geknickt wird, wahrlich sie würden die Lehrer ihrer Kinder oft gerechter beurteilen, und wahrscheinlich auch Sie, getreuer Eckhard. Noch ein Wort zu der „wesentlichen Erhöhung des Einkommens durch private Unterrichtserteilung." Hören Sie: Keiner der hiesigen Lehrer erteilt wohl Privatunterricht zum bloßen Vertreib seiner vielen freien Zeit, sondern wohl aus anderen „zwingenden Gründen", und das spricht eigentlich für unser Gesuch, denn der Staat ließ bei Normierung der Beamtengehälter den Grundsatz maßgebend sein, daß jeder Beamte so bezahlt werde, daß er nicht gezwungen ist, zur Ergänzung seines Einkommens noch Privatarbeiten zu übernehmen. Die Vergütung für den Förtbildungsunter- richt, den die Lehrer ja bekanntlich auf behördliche Anord- nuna hin zu erteilen haben, ermäßigt sich für die Einzel- stunoe ganz wesentlich, wenn Sie in Betracht ziehen, daß nicht wenig freie Zeit geopfert werden muß für Vorbereitung, Korrektur und Konferenzen. Und gar der Unterricht an der Kaufmännischen Fortbildungsschule, an dem 4 ganze Volksschullehrer beteiligt sind, wäre sicher nicht in Seren Hände gekommen, wenn andere geeignete Leute vorhanden wären, denen er so gar verlockend und einträglich erschiene. Doch über die „wesentliche Erhöhung" der Lehrergehälter durch „private Unterrichtserteilung" lassen Sie sich besser einmal von den wenigen direkt Beteiligten Aufichluß geben! Zum Schluß aber, getreuer Eckhard, sagen auch wir Ihnen unfern verbindlichsten Dank für Ihre Wachsamkeit, denn „zwei Seelen wohnen, ach! in unserer 93ruft", und auch wir sind „Steuerzahler". Wir bitten Sie, unterstützt von Ihrer bewiesenen. Sachkenntnis in der nun einmal eingeschlagenen Richtung aucb für die Zukunft getreulich Ihres Amtes zu walten, aber nicht nur in Bezug auf die Lehrer; vielleicht giebt es einmal Gelegenheiten, bei denen es sich eher lohnt, Wache zu stehen, wie auch seither vielleicht schon Ihrer Thätigkeit manchmal ein weiteres Feld offen gewesen sein dürfte . Und damit Gott besohlen, getreuer Eckhard! ' Die Lehrer an den städt. Volksschulen zu Gießen. MöihrMcht WerWdtt Todkssällk ia der Ltadt SikßkU. 14. Woche. Dom 6. bis 12. April 1902. Einwohnerzahl: angenommen zu 26 400 (inkl. 1600 Mann Militär). Sterblichkeusziffer: 22,08, nach Abzug von 5 Ortsfremden 12,O5°/ro. Kinder ES starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom 1. Lebensiahr: 2.—15. Jahr Scharlach Lungenschwindsucht 2 4 (2) 1 4 (2) — 1 Lungenkatarrh 1 1 — — Nierenentzündung 1 1 — — Gehirnentzündung 2 (1) 2 (1) —— ■V- Krebs 1 (1) 1 (1) — — 6;ehirntuberkulose 1 — — 1 Lebensschwäche 2 (2) — 2 (2) — Schlagflutz 1 CD 1 (1) — **• Selbstmoro 1 1 — Summa: 16 (7) 12 (5) 2 (2) 2 91 nm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, wie viel der Todessälle in der betreffenden Krankheit aid vo,r arrSwärtS nach Gießen gebrachte Kranke fommen. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. «ochste Temperatur am 20. bis 21. April 22,6° C. üedrigste u „ 20. „ 21. „ 10,6" C. April Barometer aus 0° reduziert t der Lllft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Wetter 21. 2” 751,4 19,0 6,9 42 NW. 4 Bew. Himmel 21. 9“ 750,4 HÄ> 7,9 78 E. 2 Klarer „ 22. rjU 748,1 7,9 6,9 88 NE. 2 Sonnenschein Hergestellt aus nur allerbesten 9iohmaterialien nach den neuesten Forschungen der Wissenschaft und Technik mit dem Zusatz deS „Myrrholins", dessen heilenden, conservirenden, antiseptischen und neubildenden Eigenschaften einäg in ihrer Art keiner anderen Toi» lettenseife innewohnen, hat die „Patent-Myrrholin-Seise" den Ruf als Ideal-Seife des 20. Jahrhunderts in der ganzen civilisirten Welt verschafft. Es exislirt keine hygie* nische Toiletteseise für den täglichen Gebrauch, welche sich auf eine so große Anzahl Empfehlungen hervorragender Ae^te stutzen kann wie die „Patent-Myrrholin-Seife." Alan derlange überall, auch in den Apotheken, nur diese Seife, dann ist man sicher, das Beste zu erhalten, was geboten werden kann. LewniL Cakes | Gegen Schnupfen : Sorinan-Aethcr-Watte (Lose 30 Pfg). 2025. ost O1 CQ sr ost CD C L* ost CD Q O /Z ost CD A OJ o CD OSt CD c C3 o OD © Ci sz o SZ CD C c sz est CD c c sz ZZ e o D S s o p p r-- := CD p CO o _ p SZ •SO. Z $5 G* x> § CD OSt CD SZ c — — c »» »> «•J5 o P -O c E OSt • 'o O -ä o SZ Ü •s* C Ü JD w OSt P- CD S L 5=1'1 v SZ & O «tJ P *" CD __. VZ St 3“ r- co .. CD 00 - H® C sz £ o C = = sz zz P s c = |s 5 ° ’S -C Ä CQ c =8 o p sz O Q .a Z> @ * c .L CD« s-6 2 g p O 0» H CD CD sz sz C SP CDVD ZZ Sä OSt IZ- C SZ M 42 qct Ä P c C n*: HL-« - CD -£• d'B’CD txa:p E «-2 -2 t— c 5 -2 <=- <-> ä 2* '2 «a g. sz o £ ti c ZZ 2 .5 E a-^ — U ® P, CM ' X, CD o ' o d öl = =■5 5 CD OSt C zz Lcr P cd ö c 2, A LR o g -2 *ö . DC 2 a SZ ost oct P- CD -o P »-J5 OSt P C S> © P jQ . ’g sz ° Ä C- o P 'Z CD c iS ° — Ce"Z7 sz Gt "s-v. Z -TS " O -Iv- & 'S . - y P- ■E- O jz o OSt. 7^ Z I -P cÄ r° CQ ’S 2=0 2 cd o cd 7 - r o O P <5D-C SZ "■S JO c P o ® - S.E JX p o p kS3' 2 «, e ys - V «» —g G c" iDt- C £ | § S « o s* eSJS -S C . O t: c* ** & •-» C »P' V <4t CD^ "S* 2 o p, 2 ® E 1 rr O «= SJ c P P C =P =P o _ - ost zz CD — W o c e p E c o ♦ ♦ ♦ jQ Sielbau Gießen. Mr den Sielbau der Provinzial-Hauptsiadt Gießen werden tt mehrjähriger Thätigkeü einige tüchtige Bauaufseher gesucht Nrd zwar sind vorerst drei Stellen, eine am 1. Juni d. I., die wei anderen am 15. Juli d. I. zu besetzen. Geeignete Bewerber, die sich über erfolgreiche Tbätigkeit bei VotoerlegungS«, Kanal- und Schachtarbeiten ausweifen können, Nollen ihre Gesuche mit kurzem Lebenslauf, Zeugnisabschriften und nehaltsanspruch an das Sielbauamt, Großh. Bürgermeisterei, limmer Nr. 6, bis zum 15. Mai d. I. bezw. 1. Juli d. I. Anreichen. Gießen, den 21. Aprll 1902. 3187 Großyerzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Die Union, Allgemeine Deutsche Hagel-Versicherungs-Gesellschast zu Weimar --------gegründet im Jahre 1853 -------- mit einem Grundkapitale von 9 Millionen Mark, wovon 5,019 Aktien mit . . . 7,528,500 Alk. begeben sind. Reserve ult 1901 .... . . 4,779,285 „ Gesamtgarantie-Kapital.... 12,307,785 Mk. Prämien-Einnahme in 1901 . . 2,024,328 „ Zinsen- „ , a * ♦ 359,796 , 14,691,909 Mk. sowie Weiss & Ebenolf, Generalagenten, Darmstadt. Ludw. Wagner IV., Schneidermeister, Allendorf a. d. L., Batth. Stephan IV in Großen- Buseck, tzohS. Leun IX., Landwirt, Großen-Lind en, Aerd. Heß, Kaufm., G rü ni n g en Dulins Äarl, Spartaffenrechner, Grünberg, (L Emmel, Sparkassenrechner, Hungen, Wilhelm Heller inLang--Göns Hch. Walz, Spenglermstr., Lich, Hch. Espich, Eiseleur, Lollar, Sch. Nicklas in Nonnenroth, ohs. Schäfer IX., Wagner- meister, Steinberg, W. Wacker, Bürstenmacher, Wieseck, Die Anion versichert Feldfrüchte gegen Hagelschaden zu feilen Mäßigen Ittämien. Aev« Wachschutzverbindlichkeit in ausgeschkosfiu, so daß also eine Nachzahlung auf die Prämien niemals stattfinden kann. Bei Versicherung auf mehrere Aahre wird ein namhafter Arämien-Nabatt gewahrt Besondere Erleichterungen werden für kleine Bersicher- «ngeu bewilligt, namentlich für Sammelpolizeu. Die Werstülung der Schäden gelangt spätestens binnen Monatsfrist, in der Regel aber früher, zur vollen und baren Auszahlung. Weitere Auskunft wird erteilt und Versicherungen werden vermittelt durch die AgeMen: 3193 Louis Wittig, Kaufmann, Gießen, Kunstverein für das Grossherzogtum Hessen. Die ordentliche Haupt-Versammlung findet Samstag den IO. Mai 1. J. nachmittags 4 Uhr im AusMnugssnalr der KuuShalle in Darmstadt statt. Tages-Ordnung: Erstattung des Jahresberichts für 1901. — Vorlage der Rechnung für 1901, sowie des Voranschlags für 1902. — Entlastung des Rechners. Nach § 14 der Statuten müssen Anträge der Mitglieder dem Vorsitzenden des Vereins 14 Tage vor der Hauptversammlung schriftlich mitgeteilt werden, widrigenfalls dieselben in der berufenen Versammlung keine Berücksichtigung finden können. 3114 Darmstadt, den 18. April 1902. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates: v. Bessert. > — 1 — ———" ■ ii. Turnverein. Montag den 28. April d. abends 8y2 Uhr: General-Versammlung in der Restauration Bourgeois, Brandgasse. Tages-Ordnung: 1. Bericht. — 2. Entlastung des Rechners. — 3. Bau- angelegenheiten. — 4. Verschiedenes. 5195 Der Vorstand. Contentia, (Wohlthätigkeitsverein). Samstag den 26. d. Mts. findet bei Mitglied Hoffmann, Asterweg, die statutgemäße Generalversammlung statt. Anfang punkt 9% Uhr. 3185 Tagesordnung: Vierteljahrs - Abrechnung. Sommerfest. Verschiedenes. Männer-Turnverein, Mittwoch deu 23. April, abends 9 Uhr, im Hotel Schütz: Kauptversammtung. TageSorduuug: 1. Bericht. 2. Entlastung des Rechners für 1901/02. 3. Sommer-Programm. 4. Anträge. 5. Verlegung des Vereinslokals. 6. Verschiedenes. 3147 Um recht zahlreiche Beteiligung bittet Der Vorstand. Die besten von allen zu gleichen Zwecken angepriesenen Produkten sind I-Würze, Maggi's Suppenwürfel ! und Maggi's Bouillon-Kapseln. i Angelegenttlchst empfohlen von Fr. Leo Nachf., C. Herber, Seltersweg. MAGGI Verdingung Die Arbeiten einschließlich Materiallieferung zur Herstellung: 1. eines Lokomotiv-Schuppens für 1 Stand (Fachwerks- gebäude), 2. einer Kovfverladerampe und zweier Stützmauern, 3. einer Verlängerung der Straßen-Unterführung auf Bahnhof Lollar sollen nach vorstehenden drei Losen getrennt verdungen werden. — Termin am 5. Mai 1902, vormittags 11 Uhr, im Geschäftszimmer der unterzeichneten Inspektion. Verdingmigs-Unterlagen können daselbst eingesehen, auch gegen postfreie Einsendung von 1 Mk. für jedes Los von daher bez- zogen werden. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 21. April 1902. Großh. Hess. Eisenbahn-Betriebs- _________Inspektion 1. 3201 Mlttwcch Cf# 23. b. Mts., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im Bieker'schen Saale: 1 Pianino, 1 Schreibmaschine, 1 altdeutschen Schrank, Sofas, Kommoden, Kleider- und Küchenschränke, 1 Verttkow, ein Betch Wirtslische und -Stühle, 2 Fässer Branntwein, 1 Bierapparat u. v. a. 3204 _ Geißler, Gerichtsvollzieher. Mp lelff im yen Prima Aepfelwein empfiehlt Carl Reh, Neuenw. 30. „Aqoarittm“. W? Prima 3145 Apfelwein! Zum Fussboden- 3202 Lacke, Pinsel, staubfreies WMM Parkettboden-, Linoleum- und Möbel-Wichse, Stahlspähne. Adolf Bieler, Marktstraße 5. Anstrich empfehle lose und in Dosen Vernsteilllacksarbeu, Spmtilslaiksarbell, mit Hochglanz rasch trocknend, sowie sämtliche Oelfarben, ^5* der Großherr. Ä* /Mtz /Ä Eeff. fonbefl. UH & einpfiehlt üvflFV Suchhändler w Krebs 1793 Gießen, Schulstraße 10. LmMer Pserbemarkt- ä, Stück 1 Mk. 11 „ 10 „ Ziehung am 14. Mai empfiehlt die General-Agentur B0S3 Richard Buchacker, Gießen. 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