Zweites Blatt. Mittwoch 20. August LSOS Die heutige Wummer umfaßt 10 Seiten. ür 1897/98 angenommenen Des Kaisers Zeituugslcktüre 152. Jahrgang Der schweizerische Bundesrat untersagte elf in den Kantonen St. Gallen, Waadt und Wallis ansässigen Frauenorden und Kongregationen auf Grund der Bundesverfassung unter Ansetzung einer Frist von 90 Tagen für die Ordnung ihrer Verhältnisse den weiteren Aufenthalt in der Schweiz. Die Regierungen der drei genannten Kantone wurden mit der Vollziehung des Ausweisungsbefehls beauftragt. wurde ein gerichtliches Verfahren wegen Aufreizung zum Widerstand gegen die Staatsgewalt eingeleitet. Auch gegen die in Ploudaniel verhafteten Personen wurde das Unter- suchungsvcrfahren eingeleitet. In Eoreux fand gestern vor der Präfektur eine Kundgebung zu Gunsten dec Freiheit des Unterrichts statt; es entstand ein Handgemenge, bei dem ein Beamter der Präfektur verwundet wurde. Drei Personen wurden verhaftet. Nr. 194 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Sießenc! Familien» blätter viermal in der Woche be,gelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'scheu Univers.-Bucl^ u.Stein- druckerei(Piench Erben) Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulftraße 7. Adresse für 7 .'eschen: Anzeiger eßen. Ferusprrchanscl lußNr.51. Der „Reichsanzeiger" veröffentlicht die Ergebnisse des — Wie die „Staatsbürgerztg." mitteitt, war in Wolden- Reichshaushalts für das Rechnungsjahr 1901. Danach haben berg im Reichstagswahlkreis Friedeberg-Arnswalde am sich die Ausgaben im Vergleich zum Etat in runden Summen, vorigen Sonntag eine Versammlung der Vertrauensmänner wie folgt, gestaltet: Für das Reichsheer sind 2 530 000 Mk. der antisemitischen Partei, in der der Abg. Ahlwardt mehr erforderlich gewesen. An Einnahmen sind im Be- erklärte, auf eine Kandidatur in diesem Wahlkreise verreiche der Militär Verwaltung 2272000 Mk. weniger zichten zu wollen, um dafür den Wahlkreis Neu-Stett in ausgekommcn. Das Gesamtergebnis stellt sich somit für den Antisemitismus zurückzugewinnen, beim Reichs Heer um -1 8 04 000 M k. ungünstiger! Als Kandidat für Friedeberg-Arnswalde wurde dafür der gegen den Etat.' — Die Ausgaben der Marin e v e r w a l-I Verleger der „Staatsbürgerztg." Wilhelm Bvuhn auf- :ung haben 2164000 Mk. mehr als die Etats- gestellt. u m m e e r f o r d e r t, welchem Betrage eine Mehreinnahme — Den Mitgliedern der Z o l l ko m m issiv n des von 141000 Mk. gegenübersteht. — Beim Auswärtigen Reichstags ist heute eine „Zusammenstellung des Entwurfs Amte waren für die Zentralbehörde, für die Gesandt- eines Zolltarifgesetzes mit den Beschlüssen der 12. Kom- schaften und Konsulate, und für die allgemeinen Fonds Mission in erster Lesung" zugegangen. Tas Aktenstück ist insgesamt 1 004 000 Mk., und für die K o l o n i a l v e r - 368 Druckseiten stark. Wallung 42000 Mk. mehr erforderlich — Beim Reichs- — Ter Bund der Landwirte drängt ernstlich daramt d es Innern betrugen die Ueber schreit ungen auf, daß die konservative R e i ch s t a g s frv a k ti o n im ganzen unter Berücksichtigung der Ersparnisse 517 000 vor der zweiten Lesung des Zolltarifs in der Kom- Mark. — Die zur verstärkten Fürsorge für die Kriegs- rnission eine Fraktion^sitzung abhalte, um ihre Stellung zu invaliden und die nicht pensionsberechtigten Kriegsteil- revidieren. Die „Deutsche Tagcsztg.", die eine solche Be- nehmer aus dem Reichsinvalidenfonds geleisteten Mehr- ratung für geboten erklärt, verlang/ eine offizielle Ant- ausgaben betrugen 1470100 Mk. — Tie Einnahmen an wort des konservativen Fraktionsorgans. Zöllen und Tabaksteuer, von welchen der Reichskasse Fulda, 19. Aug. Zu der Bisch ofskonferenz nur der Betrag von 130 0M 000 Mk. verbleibt, haben gegen trafen hier ein: Fürstbischof Kopp-Breslau, die Erz- das Etatssotl 15 746 000 Mk. mehr eingebracht. Bei den den bischöse Aß mann-Berlin, Korum-Trier, Dingelstadt-Münster, Bundesstaaten sonst noch zustehenden Steuern sind gegen Schneider-Paderborn, Thiel-Ermlaud, Rosenireter-Culm, den Etat weniger eingefommen: Sei der Verbrauchsabgabe Voß-Osnabrück, Brück-Mainz, Weihbischos Likowski-Posen, ür Branntwein 846 000 Mk., bei den Reichs-Stempelabgaben ] Rörber-Freiburg. 29 528 000 Mk. Im ganzen stellen die Ueberweisungen unter Berück sichtiguna der nachträglich f" ' Abrechnung sich auf 55o 707 359,1. ist in diesen Tagen hier und da in der Presse erörtert worden. Da schreibt jetzt die „National!. Korresp.": „Angenommen selbst, es würden dem Kaiser die Zeitungsausschnitte nur „ad usum Delphini" vorgelegt werden, so bildet hiergegen das Korrektiv die sogenannte „Fürsten korr e spo nd enz", die dem Kaiser persönlich zugeht, und die nicht von unberufener Hand zugestutzt werden kann. Diese Korrespondenz bringt in kurzer Form, aber in unanfechtbarer Objektivität alle bedeutsamen Kundgebungen der Presse oder weist auf solche hin, sodaß dem Kaiser wohl kaum irgend eine die Stimmung der öffentlichen Meinung charakterisierende Preßäußerung entgehen kann." Die „National!. Korr." hat ein merkwürdig starkes Per-! §£lltfdj£5 trauen zur Objektivität der Fürstenkorrespondenz. Diese Berlin, 19. Aug. Nach einem vorn Oberhofrnarschall- Korrespondenz ist gewiß nicht ganz einseitig, und man hat amt inPosen eingegangenen Telegramm wird der Kaiser ich auch öfter von nicht unberufener Stelle aus bemüht, uach, dem Besuch des Provinzial-Ständehauses am 4. Sep- auf sie im Sinne einer nach oben hin heilsamen Objektivität tember auch das Rathaus besuchen. Auch wird der Kaiser einzuwirken, aber an einer völlig objektiven Wiedergabe die zu Ehren seines Besuches hergestellten silbernen Plcv- der Zeitungspolemik aus Anlaß des Telegrammwechsels mit ketten (Gedenkmünzen) annehmen und den Vortrag der München ist diese Korrespondenz schon durch die Mehrzahl Stadtvertretung über die Restauration des Rathauses sowie ihrer fürstlichen und amtlichen Bezieher verhindert. Die über die Pläne der infolge der Entfestigung eintretenden einzige Gewähr ihrer Objektivität ist daher der gute Stadterweiterung anhören. — DaS Festprogramm Über die Wille des im übrigen stark offiziös und am Absatz seiner Enthüllung des Kaiser Friedrich-Denkmals ist vom Kaiser Korrespondenz interessierten Verfassers. Sie ist zudem so genehmigt, worden. — Wie das „Pos. Tgbl." meldet, wer- kurz gehalten, daß sie die Lektüre der Origmalartikel un- den viele katholische polnische Vereine und kirchliche Brüdermöglich ersetzen kann. schäften, auch, sämtliche Posener Innungen sowie die m .,,, riO Schützengilden an der Spalierbildung bei der Rückkehr des Vom Reichshaushaltsetat. I Kaisers vom Manöverfelde teilnehmen. Älitische Tagesschau. Graf Bülow und das Kaisertelegramm. Man schreibt uns aus Berlin, 19. August: Die Diskussion über das kaiserl iche Telegramm an den Prinz regentenhat neue Nahrung erhalten durch die sehr bestimmt auftretenbe Meldung der „Augsb. Abendzeitung", daß die Veröffentlichung des Depeschenwechsels auf Befehl des Kaisers erfolgt sei. Die „Nationalztg.", die heute abend sich in einem längeren Artikel insbesondere mit der staatsrechtlichen Seite des Ereignisses beschäftigt, betrachtet diesen Befehl als eine Regierungshandlung, und zwar, wenn die Angaben über die vorausgegangene Verhandlung mit dem bayerischen Hofe richtig find, als eine Regierungshandlung von erheblicher Bedeutung, die das Verhältnis Preußens und der Reichsgewalt zu einem Bundes st aate berührt. Wer habe nun jenen Befehl zur Veröffentlichung üb er mit teil und die verfassungsmäßige Verantwortlichkeit übernommen? Reichskanzler ober ein preußischer Minister? S die „Nationalztg." Wir nehmen nicht an, daß von ar. Die Kurcngenerale in KsLand. Haag, 19. August Punkt halb 10 Uhr dampfte der Dampfer „Batavier" langsam ein, unter betäubendem Willkommengeheul der Dampfpfeifen aller im Hafen liegenden Schiffe. Botha, D e l a r e y und De w e t standen unter der Kommandobrücke, Botha freudig lächelnd beim Anblick der Men scheu massen, die beiden andern em ft und schweigsam. Dr. Leyds überbrachte mit einem Bewillkommbrief Krügers die Grüße des Präsidenten. Bei Maaßluis war gehalten worden; dort hatte die Bürgerschaft in der Eile autf dem Marktplatz eine Sammlung veranstaltet, deren Resultat den Generalen ein- gehändigt wurde. Nach, der Ankunft in Rotterdam begab sich in Abwesenheit des Bürgermeisters dessen Stellvertreter Hudig sowie der gesamte Magistrat und Vorstand des Allgemeinen Niederlandverbandes an Bord. Hudig sprach die Generäle zunächst an. Botha antwortete dankend und sagte daß sie nichts anderes gethan hätten als ihre Pflicht, um die Freiheit zu bewahren, der sie alles zu opfern bereit waren . Auf eine Ansprache des Vorstandes des Niederlandverbandes antwortete D e w e t. Er stößt mit der Zunge an, wenn er in seinem leichten südafrikanischen Platt spricht' er hat einen Charakterkopf, von einer Stärke des Aus^ drucks, wie sie nur ein Donatello meißeln könnte. Tas halb geschlossene linke Auge giebt dem Gesicht einen eigenartigen klug-listigen Zug. Tewet dankte in kurzen Worten und betonte, daß es unter den Umständen geboten sei, Au schweigen. Bon den Damen fällt speziell Frau Botha auf, ein jugendliches Gesicht, schneeweißer Teint und eine tiefe Leidensfalte zwischen den Augenbrauen. Auch zwei Söhnchen Bothas sind an Bord, von denen der eine ein Knabe von etwa 14 Jahren, mit auf Kommando war. Auf der Ausstellung zu Gunsten der Buren wurden die großen modernen niederländischen Maler M es d ag und Israels den Burengeneralen vorgestellt. Dewet antwortete auf eine Ansprache de Ridders, des Vorsitzenden der Ausstellung, daß auch die einstigen Republiken auf dem besten Weg zu Industrie und Kunst gewesen feien, die jedes Land groß machen. Heute seien die Staaten arm und ihnen dieBeineabgehackt. Er r ü h m t e mit warmen Worten die Frauen, die sich in Holland so sehr das Wohl der Frauen in den Kämpen angelegen fein ließen. Er und seine Kollegen spürten, daß sie von Holländern abstammten, da sie sich hier im Lande zu Haus fühlten. Die Generäle wurden des öfteren photographiert, was sie sich geduldig gefallen liehen. Beim Austritt aus der Ausstellung jubelte eine enthusiastische Menge ihnen zu und die Generäle drückten vom Wagen aus, in dem sie mit Wessels Platz nahmen, viele Hände, die sich ihnen entgegenstreckten. Der Besuch in Steijns Haus dauerte eine halbe Stunde, der Aufenthalt in Steijns Zimmer nur wenige Minuten. Tewet speiste heute abend bei Wessels und dessen Familie. Staatssekretär Grobler und dessen Frau machten mit ihrem kleinen Töchterchen abends dort einen familiären Besuch. Staatssekretär Reitz begrüßte die Generäle auf der Villa Steijns am Nachmittag. Ueber ihre Pläne lassen die Generäle sich nicht aus, da sie in kurzer Zeit nach England zurückzukehren gedenken. Louis Botha hielt auch im Haag eine Ansprache und sagte, die Zeit sei für sie noch nicht gekommen, .auU- alles das, was sie auf dem Herzen hätten, zu veröffentlichen, doch würden sie es wahrscheinlich bald in einer T e n k s ch r i f t thun. Bekanntmachung. Betr.: Die Körtermine. Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 14. ds. Mts. weisen wir die an der demnächstigen Körung interessierten Viehbesitzer darauf hin, daß die Festsetzung der Orte und der Zeiten der Körung sich nach den ergehenden Anmeldungen richtet. Es liegt deshalb im Interesse dieser Viehbesitzer, die in der genannten Bekanntmachung bezeichnete Anmeldung bei dem zuständigeu Kreisveterinäramt nicht zu untertaffen. Uni die Anmeldung zu erleichtern, bestimmen wir hiermit, daß sie auch, und zwar spätestens bis zum 25. ds. Mts., bei der zuständigen Großh. Bürgermeisterei »rfolgen kann. Gießen, 20. August 1902. Großherzogllcyes Kreisamt Gießen- I. V.: Dr. Heinrichs. Gießen, den 20. August 1902. Betr.: Wie oben. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen a« die Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises. Unter Hinweis auf die vorstehende Bekanntmachung beauftragen wir Sie, die bei Ihnen eingehenden Anmeldungen alsbald nach Ablauf der Frist dem zuständigen Großh. Kreis- veterinäramt mitzuteilen. I. V.: Dr. Heinrichs. W Ä Bezugspreis: ▼ . pv jßggk monmlich75 Pf., viertel- Gießener Anzeiger w General-Anzeiger " S* Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen WW — — . zeigsnleil: Hans Beck. Abrea;nung sich auf 555 707 359,15 Mk., das sind 15 225 640 Mark 85 Pfg. weniger als der Etat vorsieht. Die Einnahmen aus der Zuckersteuer sind um 5 194 000 Mk. gegen den Voranschlag zurückgeblieben. Die Betriebsverwaltungen — mit Ausnahme der Reichsdruckerei — sind mit ihren Ueber- schüsscn erheblich hinter dem Etat zurückgeblieben. Bei der Post- und Telegraphenverwaltung beträgt der Ausfall 16 • <6 000 Mk., und zwar 6 516 090 Mk. Mindereinnahmen und 9 811000 Mk. Mehrausgaben- Die Verwaltung der 3 x xr-x ... Reichseisenbahnen hat 10 978000 Mk. Minderüberschuß er- Mfung^maßige Verantwortlichkeit übernommen? Der geben. Im ganzen sind an ordentlichen Einnahmen, ijyan? eu? preußischer Minister? So fragt soweit sie dem Reiche verbleiben, 2 7 593 413,49 Mark "Ll,e ,/Nationalztg. Wir nehmen nicht an, daß von amtlicher weniger aufgetommen. Da die Mehrausgaben Stelle bereit- ictzt hicruber Auskunft erteilt wird. Daß der 2102u 3 70,34 Mk. betragen, so ergiebt sich für das Rech. Reichstag das Telegramm in den Kreis der Erörterung nungsjahr 1901 ein Fehlbetrag von 48 422 58382 zieht, ist zweifellos, und dann dürfte Graf Bülow Rede Mark. ' stehen. Im Gegensatz zu anderslautenden Meldungen teilt ------- man an sonst unterrichteten Stellen nicht die Auffassung, Deutschland am Kivnsee. sei durch die Publikation der Telegramme W:e aus London depeschiert wird, haben, Blättermel» k »' HUow genießt in hohem Maße düngen aus Brüssel zufolge, die Untersuchungen der zur Be- vertrauen des Kaisers; es ist nicht stimmung der Kivusee-Grenze eingesetzten gemischten Korn- wahrscheinlich, daß er in diesem Falle, deisen politische Wir- Mission zur Anerkennung der deutschen An- lung vorauszusehen war, von der beabsichtigten Beröffent- spräche gegenüber denen des Kongostaates aesührt. In« llchung Nicht in Kenntnis gesetzt worden wäre. Dazu be- solgedeften wird die deutsche Grenze dem Thate des Russist« persönlichen Aussprache, es stehen Flusses folgen und den Kivusee selbst, sowie den Fluß natürlich auch andere Wege zur Verfügung. Wir sind nicht h a i b i e r c n. Die Hälfte der Wasserfläche wir? der Meinung, daß die Nichterwähnung der beiden Tele- dadurch zu dem deutschen Gebiet geschlagen, gramme im ,,Reichsanzeiger" die Annahme einer Verant- Das Zugeständnis ist für die Entwickelung des Hinter« wortlichkeibvuoernahme durch den dieia)stanzler ausschließe, landes Deutfch-Ostasrikas von Belang: Die speziellere Be- Zm Gegenteil ,wir schließen gerade aus diesem Umjtanbe den tun g wird sich erst erkennen und würdigen lassen, wenn auf die Beteiligung des leitenden Staatsmannes, wobei die der Bericht über die gesamten Str beiten der Kommission Anftcht maßgebend gewesen ist, daß das kaiserliche Tele-1 und das Kartenmaterial bekanntgegeben sind. gramm seinem Inhalt nach eine Meinungsäußerung dar- ______ stelle, die nicht der parlamentarischen Kritik des Reichs- mozn ftflinör.friien RVÄSW WÄSSÄS . im „Reichsanzeiger" gestanden haben, zur Erörterung zu-!^oibaten und em Polizeikommistar verwundet. Einem zulassen, wird konsequenter Weise Einspruch erheben müssen dauern wurde die Nase und zrvei Gendarmen die Rippen gegen die Erwähnung dieser Telegramme. Gleichwohl kann eingeschlagen. Fünf Nlänner und drei Frauen wurden ver- von den Rednern daraus „angespielt" werden. Unzutreffend haftet, aber nur zwei Verhaftungen aufrecht erhalten. Gegen war jedenfalls die Darstellung, als ob Graf Bülow den einen Hausbesitzer, einen Journalisten und einen Priester Anstoß zu der Veröffentlichung der Kundgebung gegeben " ■ . . -- - habe. Daß die Veröffentlichung von bayerischer Seite ab- geletznt worden, kann wohl nur in dem Sinne zu verstehen sein, daß man in München nicht die Initiative ergreifen wollte. ' Verlaus eines Monats wird man die Besprengung zum Unioerjitäls Nachrichten. München ernannt und gestorben. Vermischtes sollen im , „ . , treulich, daß diese ausgezeichnete Kraft der Universität München erhallen bleibt* Der legte Satz ist etwas sehr Ungewöhnliches bei offiziösen Auslassungen. Die Sache faim im nächsten Budgetlandtag (Ende 1903) zu scharfen Debatten führen. der Ermordung der Pflanzersfrau Wolfs und ihres Kindes schuldige Eingeborenenstamm vollständig ver- ♦ Berlin, 19. Aug. Auf dem Anhalter Bahnhofe haben internationale Juwelendiebe reiche Beute gemacht. Sie hatten es vorwiegend auf Handtaschen abgesehen, in denen sich teils bares Geld, teils Juwelen oder Schmucksachen von bedeutendem Worte befanden. * Dem antisemitischen Grafen Pückler hat man herausgerechnet, daß seine J-rau die Enkelin des sehr reichen, aber — jüdischem Rhedcreibesitzers Slomarrn in Hamburg ist. * Ein Anzeigen-Tuell fand kürzlich in Neuhaus -Deinen Namen borgt: denn Dir borgt ja selbst niemand» etwas. Frau Marie Lmnstock, z. Zt. Dingwörden." * Petroleum als Staubhind erungs« mittet Bor einiger Zeit ging durch die technischen Zeitschriften die interessante Meldung, daß man in Amerika Versuche mtt Petroleumbesprengung der Chausseen behufs Reduzierung der Staubentwicklung gemacht habe. Diese Versuche sind nun in Frankreich, dem Dorado des Auto- mobilismus, mit großem Eifer fortgesetzt werden. Besonders ist es Henri Deutsch de la Mcurche, ein ebenso großer Automobilist wie Förderer der Luftschifffahrt, der sich eingehende Versuche mit Petroleumbesprengung^hat angelegen sein lassen. So hat er, wie wir der naturwissenschaftlichen Zeitschrift ,La Nature" entnehmen, auf der Landstraße von Quarante-Sous nach Hennemont eine- Strecke von 750 Meter mit Erdöl besprengen lassen. Nach Aus §tuiit und Land. Gießen, den 20. August 1902. ♦* Hessisch e Landeskreditkasse. Die hauptsächlichsten Bestimmungen des demnächst in Kraft tretenden nichtet worden ist; 2 27 Eingeborene verloren angeblich durch die Strafexpeditiou ihr Leben. Sport. Der Frankfurter Automobilclub veranstaltet nm 31. Aug. auf der Rennbahn des Frantfutter Rennklubs ein Aulomobil- Jttn.ii lu. Gesetzes über die Errcchtu ng einer Landeskreditkasse lassen sich wie wir im Anschuß an unsere ftüheren Berutfte mitteilen wollen, dahin zusammenfassen: „Die Landeskreditkasse gewahrt im Falle des Bedürfnisses die darlehensweise Leistung solcher Geldmittel, welch zum Schutze gegen Ucberschwemmungen, zur Be- und Entwasse-, rung von Grundstücken, ferner zu dem in dem Gesetz die Bach | an der Oste statt. Es erschienen die beiden folgenden An- und die nicht ständig fließenden Gewässer, sowie in dem zeigen: ,Mamung! Ich warne hiermit jeden, meiner Frau Gesetz über die "Feldbereinigung bezeichneten Zwecken oder auf meinen Namen zu borgen, da ich für die Schulden zu Aufforstungen verwendet werden sollen. Ferner ist diel meiner Frau nicht hafte. Ziegler Wilhelm Hunstock, z. Zt. Landeskreditkafse. soweit ihre Mittel es gestalten, zur Her Ziegelei Ahlf u. v. Heyn, Bülkau." „Erwiderung! Lieber von Darlow erwächttgt: 1) au Gernerudeu oder s Manul Habe nur teure AwtLdäL nyr jemand, sus Gießen, 20. 2lug. Wir haben bereits mitgeteilt, daß^ der Münchener Professor !Dr. Traube, der einen Ruf an Stelle Gundermanns an unsere Universität abgelehnt hatte, doch sum ordentl. Professor ernannt worden ist. Diese Ernennung hat eine interessante Vorgeschichte. Die bayerische Kammermehrheit hat bekanntlich außer den Kunstforderuiigen, auch eine Reche von wissenschaftlichen Forderiuigen gestrichen, darunter auch mehrere neue Professuren. Für eine derselben, die für slavische Philologie, wurde von liberaler Seite eine ordentliche für mittelalterliches Hat ein vorgeschlagen, zumal der in Frage kommende Herr, eine _erfte Kraft in seinem Fache, schon mehrfach auch von der Unwersität m>cge° schlagen worden und bei seiner langjährigen erfolgreichen Thälig- keit in München auch schon längst Berücksichtigung fordern Durfte. Es war dies der bisherige Titularprofessor Tr. Traube, ein Berliner. Kind und israelitischer Abkunft. Aber Dr. Traube war der Kammermehrheit und dem bisherigen Kultusminister Dr. v. Landmann nicht genehm und fand ebensowenig Gnade vor deren Augen, wie die slavische Professur. Nun kam folgenbe interessante offiziöse Veröffentlichung : »Professor Dr. Traube mürbe zum orbentlichen Professor für lateinische Philologie bes Mittelalters an bet Universität ernannt und zwar zunächst ohne Gehalt. Die Mittel nächsten Staatsbudget postuliert werben. Es ist sehr er Kirche und Schule. Dessau, 19. Aug. Von der anhaltischen Regierung sind die sämtlichen Schulen im Herzogtum Anhalt angewiesen worden, im Unterricht die Kinder auf die schädlichen Folgen des unmäßigen Genusses alkoholischer G et rän ke, aufmerksam zu machen. Fr eib ur gi. d. Schweiz, 19. Aug. Ter intern atip- nale marianische Kongreß, zu dem ccl 400 Delegierte aus allen Weltteilen erschienen waren, wurde gestern abend eröffnet. Die Begrüßung fand durch den Bischof von Freiburg und d en Universitätsprofcssor Prinzen Max v o n S a ch s e n in der Kornhaushallc statt. Darauf hiett der Erzbischof von Bourges eine wechevolle Marienau dacht in der Immaculata-Kirche ab. Heute fand in sämtlichen Stiixficn eine Generalkommunion statt, woraus die Sektionen ihre Arbeiten begannen. _______ Gerichtssaal. f Gießen, 19. Aug. Schöffengericht. Der Taglohner W. S. zu Gießeii war angeklagt, in der Nacht vom 13. aus den 14. Juli in die Wohnung des Georg Unverzagt zu Gießen widerrechtlich eingedrungen zu sein, wobei er außerdem vorsätzlich und rechtswidrig die Haus- und Stubenthür in dessen Behausung beschädigt haben soll. Der Vertreter der Anklage beantragte 10 Mk. Geldstrafe, das Gericht vertagte jedoch die Entscheidung, da es die Sache nicht für spruchreif hielt, auf den 9. September, vormittags 9 Uhr. — Die weitere Verhandlung hatte eine der leider oft beliebten nächtlichen Studentenstreiche zum Gegenstände. Der approbirte Arzt K. aus D. und die Studenten L. und M. waren der vorsätzlichen und rechtswidrigen Sachbeschädigung beschuldigt, da sie in der Nacht vom 11. auf den 12. Juli an dem Ockel'jchen Wohnhause zu Gießen einen Fensterladen, sowie em an dem Schmidt'jchen Hanse befestigtes Firmenschild gewaltsam abgerissen haben sollen. Da die Beweisaufnahme ergab, daß die Anklage gerechtfertigt war, winden die Beschuldigten 5l. und L. je zu 25 Mk. Geldstrafe, event. ö Tage Gefängnis, während der Herr Amtsanwalt je 40 Mk. Geldstrafe beantragt hatte. Bezüglich des M. wurde die Verhandlung mangels einer formalen Voraussetzung ausgesetzt. — Die Ehefrau des Gewerkschaftödteners E. y. zu Gießen hatte sich wegen Hausfriedensbruches zu verantworten. Sie soll am 27. Juni aus der v. Schlemmer'',cheti Wohnung zu Gießen, in der sie ohne Befugnis verwellte, sich auf die Aufforderung der Ehefrau des Mchors d< Schlemmer nicht entfernt haben. Tas Urteil lautete auf 12 Mk. Geldstrafe, im Nichtbeitreibungsfalle 4 Tage Gefängnis, fowie Tragung der Kosten des Veftahrens. — Tas Gericht verhandelte fodann gegen den K. G. von »omburg wegen Tierquälerei. Demselben war zur Last gelegt, daß er seine vor hochbeladenen Wagen gespannten Pferde durch zahlreiche Peitschenhiebe in Aergernis erregender Weise einen Hügel in der 2lähe von Hollar hinaufgejagt habe, sodaß die Pferde im Galopp die Steigung nahmen. Wegen dieser rohen Handlungsweise wurde der Thäter zu ö Mark Geldstrafe, eventuell zwei Tage Haft, oenirtedL ~ Hauan, 19. Aug. Ter Kaufmann Georg Julius y a r t ro i g aus Offenbach, der für eine Berliner Buchhandlungssirma reifte, hatte sich vor der hiesigen Strafkammer wegen Urkundenfälschung zu verantworten Er hatte einen an die Firma gesandten Bestellschein nut dem 'Namen des früheren ötationd- vorstehers vom hiesigen Nordbahnhof versehen, ohne daß der Betreffende davon wußte. Das Urteil lautete auf eine (Sefa n g n i s ft r a fe von 9 Ai onatcii Kunst und Wissenschaft Frautsurt a. M., 17. Aug. Frau Pelagie Greef-An- driejs en verlängerte ihren Vertrag bis Herbst 1906 mit unserem Opernhause. Berlin, 20. August. Die kürzlich hier begründete Gesellschaft für Theaterges chichte wird eine Sammlung der in Zeitschriften und Zeitungen verstreuten, noch nie in Buchform veröffentlichten dramaturgischen und theatergeschichtlichen Arbeiten Heinrich Laubes ceranftalten. — Der hier tagende T a u b - stummen-Kongreß, an dem 600 Taubstummen teilnahmen, beendete gestern feine Beratungen. Aus der Tagesordnung stand u. a. die Seelsorge für die Taubstummen. betrieben wird. die Spitzbuben hcrausbekam. Aber, aber — die lieben Frauen Der frühere kaiserliche Gouverneur von ^r Entenliebhaber wußten von der Geschichte, und als sie Bennigsen, der aus Gesundheitsrncksichten auf seinen in Streit gerieten, warfen sie sich, wie das immer ist, Ä. Wil iwrE imstiwdigwll, imnmdit liilcii. bist lelh3 °°°- Dadurch kam dir G^chrchii iww Grcrch! ja Ohrra waltungsrats der Deutschen Kolonialgesellschaft für Süd-1 und das „dicke Ende" wird nicht ausblciben. westaftika in den Vorstand dieser Gesellsdfaft gewühlt Kleine Mitteilungen aus Hessen und den worden. Der Vorstand besteht zur Zeit außer dem genannten R achb ar staasten. In M ainz wurden in einer Fa- Herrn noch aus den Herren Staatsminister v. »ofmann, milie bei der Hochzeitsfeier eines Angehörigen von den F. Cornelius und Rittmeister a. D. Bugge. " Gästen auch Champignons verzehrt. Nun sind samt- Aus Sydney, 13. Juli, wird geschrieben: Kapitän lichd Hochzettsgäste und die Gastgeber unter Vergist- Schönberg vom Lloyddampfer „Tanglln", der vorgestern ungssympt,omen erkrankt. Die Aerzte suchen die von Deutsch-Neuguinea hier ankam, berichtet, daß der an Erkrankung auf den Genuß der Champignons s^uck. — --- - - - 'In Kassel ist nack), langer Krankheit der Generalleutnant z. D. Ferdinand Frechere v. Dörnberg zu Herzb-erg Heer und flotte» I nehmung aus der Haft entlassen worden, trotzdem er lieber Verleihung eines poseuscheu Regiments? fein sicheres Obdach un Gefängnis behalten hätte. Jeden- Man schreibt uns aus Berlin: Den Kaiser-Ma- falls hatte man es mit einem seltsamen Kauz zu lhun; feine n öve>rn in der Provinz Po f en werden bekanntlich zahl- Kollegen aus der Herberge rühmten seine Böohllhätigkeit und reiche Fürstlichkeiten beiwohnen. In militärischen Nächstenliebe, die er z. B. durch Hergabe eigener Kleidungs- scheu Regiments in der Msicht des Höchstkommandie- ft hmfiaer fteaenb statt Der rerrden liegt, weil auch daraus dem Deutschtum in gewissem! 6»6r , flaut er badi leate in Sinne ein Rückhalt erwachsen würde. Von allen deutschenIr5estprediger ^tadipsarrer Muller La ) nnÄirfvtin Armeekorps ist in fdieser Hinsicht das poseusche wohl am packender und bm:^^brlngenüee mindesten gedacht, seitdem das Husaren-Regiment Kaiserin, lauschenden Menge hoifen lanaiähriaer Chef die Kaiserin Friedrich war V^rz. Ein vierstimmiger Niannergesang de» von Lehrer von Posen nach Danzig verlegt wurde. Man hält für nicht ^ung trefflich geleiretenjOber-Breidenbacher^bsangverems unwahrscheinlich, daß der Är o n prin z zum Inhaber eines beschloß die vlftzielle^ F^r und leitete nach Genuß von dem fünften Armeekorps angehörenden Regiments ernannt Kaffee und Backwerk die Nachverfamnilung ein. Nach einer wird. Auch dürfe mit der ent!prechenden Auszeichnung eines kurzen Begrüßung durch Pfaner tock-DbSrcibenbach der drei im Manöoerselde anwesenden bayerischen und einem ^emeinbege)ang gab der freben jahre in China Prinzen — ein brandenburgisches Regiment ist bereits kpakig gewefene MiffionarMrtf chkowsky in funsviertel- einem Bayernvrinzen zugeeignet und wird von diesem dem stündiger Anfpraä-e außerft iutereffante Schilderungen aus Kaiser voraefubrt werden — äu rechnen fein dem Leben der Eyinefen und der Mission im „Reiche der GegenÄts Gumbinner Offizierkorvs ver-1Mitte", besonders eingehend auf die letzten Wirren. Leider langt die katholische „Germania" ein kriegsgerichtliches Ein- war bei Schluß des Vortrages die Zett fchon soweit vor- f(breiten wegen der Abschied sfeier für den Ober» geruett, daß man nach bpanje eilen mußte, und feiner ging I e n t n a n t Hildebrandt: ,^>at die Demonsttation in lohne das Bewußtsein, em reich gefegnetev Fest genoffen der angegebenen Weise stattgesunden — mit einem Spitzen- äst fyaben, aber aucty mit dem Wun f che, nach st es ^>ayr wieder reiter und einer Eskorte in Paradeuniform mit Helm unt) em solches in dieser herrlichen Waldecke erleben zu dürfen. Haarbusch und einer Schlußestorte—, so liegt, vorausgesetzt, k. Lauterbach, 18. Aug. -Lie diesjährige G eneral- daß die Eskorten aus Untergebenen bestanden, ein Miß- versamnilung des Oberhessischen Bienenzüchter- brauch der Dienstgewalt vor. § 114 Mil-St.-G.-B. Vereins, welche in Verbindung mit der in Lauterbach vom verbietet, ,chie Dienstgewalt über einen Untergebenen zu 16.—18. August er. stattgehabten Bienenausstellung am 18. Befehlen oder Forderungen, die in keiner Beziehung zum Tiugust im großen Saale des Felsenkellers zum Johannisberg Dienft stehen, oder zu P^atzwecken mißbrauchen. Zu^ nbgehalten wurde, war äußerst zahlreich besucht. Sie wurde e,ne B-g-üßungsr-d- d-s V°chtzmd°n Pf°^er deur — hat, sobald er von dem Verdacht einer milttür- von Ottenberg, aus welche ^eisrat gerichtllch zu verfolgenden strafbaren 5zandlung Kenntnis Wallau mit Wotten des Dankes und mit dem Wunsche erhält, ein Ermittelungsverfahren anzuordnen: § 156 Mil.- antwortete, daß die Bestrebungen des oberhessischen Bienen- Stt-G.-B. Dies die juristtsche Seite des „Falles", über die züchtervereins durch die Ausstellung und Generalversammlung unmöglich Zweifel bestehen können. Man darf wohl das I weitere Förderung erfahren möchten. Der gestrige zweite Tag Vertrauen zu den zuständigen Behörden haben, daß die Bienenausstellung übertraf, wie zu ermatten war, den Sache ihre gesetzliche Erledigung ftndet." Die von ber erften an Zahl der Besucher bedeutend. Es sind über 600 Berliner Presse gegebene Darstellung d^ Vorfalles h« engchchen F,eychbeschauung nicht in derselben gelmden Form wie in Post bedienen muffen. Der ^-itz des Gouvernements am . ° v oTllS Kamerungebirgsstock kommt nid? in Betradst, da von dort unseren benachbatten Städten gehandhabt werden. - Aus aus nach dem Hinterlande keine raschen Verbindungen vor- Kostheim wird gemeldet. Daß ein Entenbraten etwas sehr Händen sind. Dagegen wird aus London gemeldet, daß in Leckeres ist, fanden zwei hiesige Daglöhner, und sie fingen dem gesamten britischen Weftafttka der Bau von Bahnen sich auf einer Wiese längere Zeit hindurch das nötige Ma- an vielen Stellen in Angriff genommen ist und mit Kraft I terial, ohne daß der Besitzer des verschwundenen Geflügels D^es'Le-n 19. Aua. Der Löirig begaL ftch, heute weitere Kommunalverbände Mr Bestreitung von Grund- Vormittag nach der Wohnung des verstorbenen Kriegs- erwerbskosten und Geldbeiträgen MM ‘Smi von Nebeu- ministers Edler von der Planitz nach Sooftermifc, um der bahnen, sowie der Grunderwerbs- und Baukvften von neuen Gemahlin des Verstorbenen seine Teilnahme auszudrücken. Kreissttaßen, zur Beflreitung der Koften der Neuanlage Auch das Kronprinzen paar stattete einen Beileidsbesuch ab. von Wasserleitungen und der Errichtung surnotwendigbe- Tie Ueberführunq der Leiche von Hosterwitz nach Dresden fundener Scwikhäuser und nötiger gemeinnütziger Anstatt^; fnibet am j^mnecdtag statt. 2) zur Forderung der Erbauung von Wohnungen für 3 Nürnberg 19 Ang. D«: Magistrat beschloß die Minderbemtttelte nach Maßgabe der Befttmmungen dev noch Riedersetzung einÄ Ausschusses zur Untersuchung der hierüber zu erlassenden Gefetzes. Ursachen der Erhöhung der Schweinefleischpre^e - Zugentgleifung. Von dem gestern Abend 9,52 sowie zur Prüfung von Gegenmaßnahmen. lUhr hier fälligen v.-Zug Nr. 75 Basel-Frankfurt- München, 19. Aug. Der sl^ialdem. Magistratsrat Gieß en-Ham bürg entgleisten zwischen Rixheim und Eduard Schmid hat unter Hinweis auf die K u n st ach st r i cha^ Muhlhausen der Hintere sowie der drittletzte Personenwagen. de.s Zentrums in der Abgeordneteirkammer im MaAGanzen sind 4 I)-Waqen mehr oder weniger beschädigt gistrat den^Anttrag^gestellt, und Gemein^-mußten an der Unfallstelle zurückgelassen werden. Die LÄegium n^bEeßen,. An^^possten her I Paffagwre wurden in dem vorderen Zugteü, der unbeschädigt ____ w w non vorerst 2»00 0 Mk. einaeftellt werden der dem blieb, untergebracht. Don den Reifenden wie auch vom Per-! zweiten Male vornehmen, und man meint, daß der auf l&S fonal hat Niemand Schaden genommen. "diese Art geschaffene fettige D°d^r^ausrtichen w^ also 400 Francs erforderlich, mtt dem Lohn der Arbetter etwa 500 Francs. Das ist allerdings ein hoher Preis! Eisenbahn ZeL Wetter A Darmstädter MSb-ls-brik (160 Zimm.-Einricht.), PreiÄ. grat. 3821 18. August bis Höchste Temperatur vom Niedrigste , , 18. 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Schimmel wird bei eingemachten Früchten verhmdert durch 4148 Dr. Oetker’s 3% Mexikaner , . . 4*/2°/o Chinesen . . . Electric. Schlickert . . Nordd. Lloyd . . * Kreditaktien . . Diskonto-Kommandit. . Darmstädter Bank . . Dresdener Bank . . . Berliner Handelsges. . Oesterr. Staatabahn . . Lombarden . . . . Gotthardbahn . . . . Laurahütte Bochum ..... Harpen er..... Tendenz: fest 4°/o Italien. Rente . . . 4%56 Portugiesen . . . 3°/j Portugiesen. .. . 1% C. Türken . . . . Türkenlose 4% Grieoh. Monopol.-Anl. 47,96 äussere Argentiner Kirsches Sheriff-Weizen pr. Ctr. 9.50 Mk. i bei größerer ~ 1 Abnahme Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Lmdeqmist begrüßt. Homburg, 20. Äug. Der Kaiser eröffnete heute vormittag dem Oberbürgermeister Ritter v. Marx, daß er dem Saatbuvgfouds den Betrag von 10000 ML überweisen werde. Dresden, 20. Äug. König Georg hat bestimmt, daß die Offiziere der sächsischen Armee für den verstorbenen General von der Planitz vier Tage Trauer an- legeu. Tie Beisetzung des Generals findet morgen statt Alle Nachrufe betonen, daß der Entschlafene die letzten Mißverständnisse beseitigt hat, welche der völligen Harmonie der preußischen und der sächsischen Armee nach dem Jahre 1870 noch hinderlich waren. London, 20. Ang. Die Morgenblätter veröffentlichen tendenziöse Berichte über den Empfang der Burengeneräle in Holland. Es heißt darin, der Empfang fet ein kühler gewesen. In Rotterdam und dem Haag l)ätten nur wenige Häuser Fahnenschmuck getragen. Die Generäle hätten vor ihrer Abreise ihre Meinung dahin ausgedrückt, möglichst antienglische Kundgebungen zu vermeiden. Krüger soll enffchlossen sein, auf seine präsidentschvftliche Würde zu verzichten und den Burengenerälen die noch, vorhandenen Fonds der Transvaalregierung auszuhändigen. London, 20. Aug. Sämtliche SNorgeniblatter veröffentlich,en Meldungen aus Kapstadt betreffend die Lage in der Kolonie. Tas Parlament der KapLolonie tritt heute nach zweijähriger Vertagung zum ersten Male zusammen. Die Blätter meinen., die erste Aufgabe desselben bestehe darin, die Thaten und Beschlüsse der nrilitärischen Behörden während des! Belagerungszustandes durchs Gesetze Familien Nachrichten. Gestorben: Herr Liebmann Heynemann in Laubach Reichsanleihe do. Konsole . do. . . Hessen Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Gartenstraße 2 (Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Der Arbeitsnachweis hat die Ausgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeiter« jeglicher Art, Dienstboten nnd Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. Au den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von L bis Ü Uhr geöffnet. Angebot der Arbeitnehmer: 1 Buchbinder, 1 Heizer oder Kesselwärter, 1 Schlosser, 2 Schreiner, 1 Arbeiter, 2 Hausburschen, 6 Taglöhner, 2 Knechte, 1 Gärtner. 1 Maurer, 1 Spenglerlehrlmg zu strengem Meister, 42 Dienstmädchen, 1 Lauffrau, 1 Näherin, 1 Kaufmann, 1 Expedient. , . Nachfrage der Arbeitgeber: 2 Glaser, 1 Wagner, 1 Schremer, 1 Knecht, 2 Hausburschen, 1 landwirthschaftl. Arbeiter, 2 Bäcker- Lehrlinge, 10 Dienstmädchen. Neueste Meldungen. Orjginaldrahtmeldnngen des Gießener Anzeigers. Berlin, 20. Aug. Der „Bert. Lok.-Anz." behauptet nachträglich von der Kaiserb eg egnun g in Reval, daß die beiderseitigen leitenden Staatsmänner ohne mr Einzelheiten des Zolltarifs einzugehen, in dem Entschlüsse überein gekommen seien, zu gegebener Zeit das auf dem Gebiete der auswärtigen Politik bestehende Waren Ausverkauf Lonys Merkeller, Krptjeum dauert noch bis zum 24k August- Um zu räumen verkaufe 99* Emaillewaren zu jedem annehmbare« Preise. sind noch ca. 30000 StilCfc billigst zu haben. 5842 C. E. Volland, Sächsischer Yazar. Preisernrä- ßi^ng nach Bereinbarg. Billig zu verkaufen Maschinen für BWeMtnng, u. cl: 1 Rundmaschine, 1 Abkantmaschine, Sichenmafchme, £oä- stanze, Kreisscheere, Blechscheereu, ferner: o685 diverse Handwerkszeuge für Spengler, Schlaffer «nd Inffallalenrr Werkbänke, Wafferpumpeu, eine größere Partie Röhren u. Ber- biuduugSteile, Hanfstricke, Gerüsthölzer für Weißbinder u. a. m. Interessenten werden um ihren Besuch Montags, Dienstags, Donnerstags und Freitags, nachmittags von 1 bis 5 Uhr, gebeten. Landwirtschaft. Wien, 19. August. Nach dem Saaten st andsbe richte des Ackerbauministeriums von der Mitte des Monats August ist die Roggenernte größtenteils beendet und ein mittleres bis gut» Mittleres Gesamtresultat erzielt worden. Die Weizenernte ist in den meisten Ländern noch im Zuge; die Gesamternte kann als gut- mrttet gellend. Die Rapsernte lieferte größtenteils recht be- stüedigende Erträge. Der Maisstand hat sich in letzter Zell ge° bessert. Buchweizen steht zumeist günstig. Lein berechtigt zu guten ErntLhoffnungen. Tie Ernteaussichten für Kartoffeln sind noch immer ziemlich bekriedigend. Die feuchte Witterung kam den ZuckeÖüben, welche überwiegend günstig stehen, zugute; auch Futterrüben weisen fast überall guten oder mittleren Stand auf. Der Weinstock ist infolge der kühlen regnerischen Witterung häufig in der Entwickelung zurückgeblieben. Die diesjährige Lese dürste in der Quantität befriedigen, bedarf jedoch sehr günstiger Witterung, um in der Qualität zu entsprechen. kritisch. Die Lebensmittel sind um ca. 50 pCt. teurer geworden. Die Zahl der Arbeitslosen hat sich bedeutend vermehrt. Ueberall macht ficb eine Lohnreduktion bemerkbax- Die Röt ist groß zvv,. t Shenandoah, 20. August. Mittelst Sonderzuges wurden Truppen nach dem Nesquehoning und dem Panther, Kreek-Thal, wo ein A u f r u h r ausgebrochen ist, befördert. Verschiedene Zechen bereiten die Inbetriebsetzung vor. Der Bundessenator Quay sucht zwischen den Grubenbesitzern nftd den Ausständigen zu vermitteln. Singapore, 20. August. Die Stadt Pontrvn-Dentmal feierlich enthüllt. Erschienen waren die Spitzen der Zivil- und Militärbehörden, der englische Botschafter in Berlin und die Herren vom Hofstaate weilluid Kaiserm Friedrich. Landrat v- Meister hielt eine Ansprache. Nachdem die Hülle gefallen, trat der Kaiser zuerst allein zum Denkmal und legte einen Kranz nieder, dann folgten die anderen Herrschaften. Das Hoch aus den Kaiser brachte der Bürgermeister von Cronberg aus. Den Schluß der Feier bildete ein Parademarsch des 80. Regiments- Die Allerhöchsten Herrschaften begaben sich zum FrühMck ins. SAoß ztzüeb- richDhof. zu egalisieren . London, 20. Aug- In Hofkreisen wird viel über eine demnachstige Zusammenkunft zwischen König E d u a r d und dem Z a r e n in Fredensborg gesprochen. Die Nachricht wird nicht in Abrede gestellt. Paris, 20. Aug. Der „Matin" meldet aus Petersburg: Das Ende der Manöver wurde von einem Unglücksfall begleitet. Eine Dchw adron Kavallerie stürzte b ei einer AttaqueineinenFluß, wobei 4 0 Mann ertranken. — Die heutigen sozialistischen und republikanischen Blätter drücken ihre große Befriedigung über den Beschluß des Schweizer Bundesrates aus, wonach den Kongregationen und verwandten Orden der Eintritt in die Schweiz untersagt wird, und worin den bereit» eingewanderten eine 90tägige Frist gelassen wird, sich, diesem Beschlüsse zu fügen. , Barcelona, 20. Aug. Der König, begleitet von dem Prinzen von Asturien, besuchte gestern den Hafen von San Cristobal und wohnte nachmittags einem Stier- gesecht bei. Mailand, 20. Aug. In der vergangenen Nacht ist ein Dynamit-Attentat auf der Gotthardbahn verübt worden. Eine Dynamitpatrone wurde zwischen Como und dem Gotthard vorgefunden. Sie war an eine Schiene befestigt, wurde sedoch von einen Güterzuge aus ihrer Stellung gebracht, wodurch sie glücklicherweise wirkungslos wurde. Wien, 20. Aug- Die Eröffnung des neuen Schutzhauses aus dem großen Wiesbachhorn vollzog sich in stiller Weise, da Tags vorher im Moserboden- Hotel das Mitglied der Sektion München des Deutsch-Oester- reichischen Alpenvereins, Sck)waiger, dem das Hauprverdienst an der Errichtung des Schutzhauses zukommt, gestorben war. Schwaiger hatte sich bei der lleberwachung des Baues eine Lungenentzündung zugezogen. Pietermaritzburg, 20. Aug. Privatmeldungen schildern die Lage in Johannesburg als äußerst Roten Dividenden- „ Petkuser Roggen paffend zerkleinert: Größe Nr. 1, etwas großer als durchschnttt- ttche Korngröße des Anthracit, gangbar ft e S o r t e . . . Größe 9ir. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit In Wagenladungen von mindestens 36 Centnern: Stückcokes 1,05 Mk. vrutzcokes Nr. 1.....1,20 , NutzcokeS Nr. 2 l,2o , Entnahme von mindestens 200 Centnern: Stückcokes J,“ Mk. Nußcokes Nr. 1 l,lo • Nußcokes 9tr. 2 . . . . 1,20 r Für Cokesabnehmer, welche zwei und mehr Doppelwaggous beziehen, ermäßigt sich der Preis um wettere 5 Pfg. pro Ceittner. Für Anfuhr au das Haus werden 5 Pfennig für den Telephonischer Kursbericht« Frankfurt au llll., 20. August 1902. Preise seit 10. April 1902: Für den Gentner ab Stück-Cokes - : Nuß-Cokes, ausschließlich trocken gelagert, m zwei verschiedenen Korngrößen für Stubenheizung und für weite und enge Ofenschächle Versteigerung. Donnerstag den 21. d. M., nachmittags 3 Uhr, sollen da- ^er Neuenweg 28: 1. Haus- u. Küchengeräte aller Art, sow. 1 Oekonomiewagen, 2. 50000 Couverts, 8 Pracht- werke u. v. a., 3. 120 Paar Hausschuhe und 4. 2000 Cigarren gns^g§roeifc gegen bar verstei- ge^'werden. 5851 Gießen, 20. August 1902. Seipel, Gerichtsvollzieher. 4l/2% Oesterr. Biiberrente 102.00 4% Ungar. Goldrente . . 102.20 6 «ns dem Seenthal. 18. Aug. An dem Bahubcru Lanbach—Mücke sind die Arbeiten gut vorangeschritten. Der Tunnel zwischen Laubach und Freienseen ist sertiggestem. Für den Bau des Stationsgebäudes der Station Lardenbach (zwischen Lardenbach und Weickartshain gelegen) find dre Arbeiten ausgenommen. Dem Veriiehmen nach soll die Strecke bis zum August a. Js. fertiggestellt sein. Die Station Mücke, deren Bedeutung dann noch wachsen wird, soll verschiedene Erweiterungen erfahren. — Interessant ist die neue Strecke insofern, als sie trotz ihrer Kürze das Gebiet dreier Streife berührt (Schotten, Gießen rmd Alsfeld). — Maßregeln gegen übermäßigen Alkohol- >a e um ß. Die bayerische Staatsbahnverwattung geht mit der Absicht um, dem übermäßigen Alkoholgenuß des Eisenbahnpersonals entgeaenzuwirken. Sie hat kürzlich dem Ministerium eine Denkschrift zugehen lassen, nach der Alkoholgenuß wahrend der Fahrt bezw. wahrend des Dienstes verboten oder wenigstens stark eingeschränkt werden soll. Auch ist in Aussicht genommen, die Verabreichung alkoholischer Getränke an Bedienstete seitens der Bahn- chosswirte während der Nachtstunden, von 11 Uhr nachts bis früh- 8 Uhr zu verbieten, Kochgelegenheit in den Uebernachtungslokalen and Unterkunftsräumen zu schaffen, diese bchaglicher emzurichten und Lektüre zur Unterhaltung zu bieten. Diese Lokale sollen zu 'Erfrischungsstationen ausgestattet werden, in denen unter finanzieller Beihülse der VerwalMng Thee, Kaffee, Sodawasser und Limonade verabreicht werden. gute Gr nVerme huren auch bei den HamdebÄ^e-n- :rags--Verhand-lirngem zu fr et tya tigern. Fnankfnrt a. M., 20. Aüg. Der König vvn Italien trifft hier am 27. dS. ein. Ans dem Hanptbahnhof wird er von dem zmn Ehrendienst befohlenen General von Zur Herbstsaat empfehle« wir: August 25,5° C. „ 16,5° C. Stadt. Schlachthaus. Freibank. Heute und morgen: Kllhflcisch 48 Kfz. Schmmkfleisch 40 Pfg. Prima neue holländische Vollheringe per Stück 6 Pfg. empfiehlt W. Ullrich, 8 Schloßgaffe 8. Frische, diesjährige Gothaer kervelatVmjt empfiehlt 5854 L Steinhäuser Neuen-Bäue 17. Telephon 346. Centrrer berechnet. NB Sofern das Verbringen der Cokes — bis zu 6 Centnern — auf die betr. Lagerplätze (Keller, Stall rc.) mit fernem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschicht dies ohne besondere Vergütung. 3m Gaswerk findet nur ein Verkauf von über 5 Centuer Cokes statt; dagegen ist bei folgenden hiesigen Firmen der KlemerKauf der Gascokes von 1 bis 5 Gentner eingerichtet, nämlich bei den Herren: Joh. Fischer, Atteestraße 19 H. Hof, Bahnhofflraße 33 und 34, Gebr. Kahl, sirankfurterlttaße lol, Ed. Klinket, Bahnhofftratze 10, Emil Lotz, Kirchenplatz 9, . Emil Ptstor Nachfolger, Marksttratze 10, Georg Schäfer, ^icherstraße 2, August Struck, Bisrnarckstttitze 6, Georg Unverzagt, Kaplansgaffe o. Diese Firmen berechnen obenstehende Preise unserer Gascokes samt Anfuhr wie das Gasw-erk und verabfolgen dieselben auch in Mengen unter ö Centnern. Di- Prelle unserer Gascokes für dre Abnehmer außerhalb Der GemarÄug GlZen ermäßigen sich um den Betrag der Octroirückvergütung von ± Pfg« wr den Centner. Gießen, den 16. Aprll 1902. 3086 Städtisch^ Gas- und Wagerwerk Gießen. Bekanntmachung. Herr Stadtrechner Döpfer ist vom 19. bis 25. August l. I. beurlaubt und wird während dieser Zett durch den ersten Stadtkaffengehilfen, Herrn Peter, vertreten, Gießen, am 19. August 1902. 3849 Großherzoglrche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Schwed, Schnee-Roggen Versandt ab Lauterbach (Oberh. Bahn) in neuen Zacken, die zum Selbsttoslenpreis berechnet werden. Unser Saatgut, welches doppett gereinigt über Windfege und Trieur, eigner sich besonders zum Samenwechsel, da in rauher Gebirgslage gewachsen 5839 auf Bahiihof Gießen. 5857 genügt lur 10 ^uno -Großh. Eisenbahn - Betr.-Jnsp. 1 Rezepte gratis v. Der August Barometer auf 0° reduziert Temperatiir der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit 19. 2“ 743,4 25,3 13,8 58 19. 92S 743,6 18,2 14,0 90 20. 7“ 743^ 15,7 12,6 94 Danksagung Bleich straße 11, pari. 4665 Familien Krausse und Döpfer Berlin SW. 5846 Gießen, den 20. August 1902. 6853 5700 15 Reuenbäuc 15. 15 Ncuenbäue 15. 5843 Damen 5841 5672 Ferner: 5735 Bergstraße 17. g>ammftr. 44, 3-Zim.-Wohmmg zu verm. H. Plank. 5855 Assessor* 2—3 ?3?flcu Mist zu verkaufen. 035a2 Neustadt 75. Stellt* ip (Gr In du* Du verkaufen VkrWk-kNts Miefgeknche Ktisch geleerte Gebinde in jeder Größe stets vorrätig bei P. Schaffner - Mayer, Mainz. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem uns so schwer betroffenen Verluste sagen wir unseren innigsten Dank. w v.—.,v---------- juviyvi, zu 4208s Fern möbl.Wohn- u. Schlafz. vermiet. Sderstraße 13. s5558 s sof. zu o. Ludwigftr. 3V, park. ^-Zimmerwohuung mtt Zu- ° behör unb abgejchl. 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