31 OualüJten Wels trieaer-evkrnal, begründet 1826, 7976 tn' Sultaninen, if*. Mtr. Ni, w> AMMW, J'^n. 5°nzert ff|i El WH,' Krisch grlchoflk« lasen/ irich Klotz, km vit-erverlichm»W biUi;.' W hriskM Mdt Vai», tuttcrßtW, lag bei Brüh l'lchen Unioed.'v-Hud)- u. Siem- brude rei (ihetld) mortete Tr. Krieger unlängst mit einer Forderung auf Pistolen. Der Artikel schließt mit den Worten: Tie Amtstage des Geh. Medizinalrats Dr. Krieger sind nach diesen empörenden Vorgängen gezählt. * London, 18. Nov. Em vom 23. Oktober datiertes, an Chamberlain gerichtetes Telegramm des Gouverneurs der Inseln Ueberm Winde, welches setzt vom Kolonialamt veröffentlicht wird, berichtet: Da durch die Vulkanausbrüche vom 15. und 16. Oktober die Verheerungen ein noch größeres Landgebiet in Mitleidenschaft gezogen haben, ist die gänzliche Räumung der Stadt Georgetown, die gegenwärtig von den Einwohnern verlassen ist, ernstlich in Betracht zu ziehen. Es ist ziveiselhast, ob überhaupt ein Teil der Insel St. Vincent außerhalb des Bereiches der durch den Vulkan drohenden Gefahr liegt. * Glasgow, 18. Noobr. Im hiesigen Hafen brach heute nachmittag in einem der Anchor Line gehörenden Schuppen Feuer aus, welches mit großer Schnelligkeit die dort lagernden Vorräte von Stroh und Heu ergriff. Das Dach des Schuppens stürzte in einer Länge von 250 Pards ein. Bei dem Brande wurde cm Mann getötet, acht Personen wurden verletzt. * 3 u dem Verbrechen an Bord der „Loreley" liegen heute Nachrichten vor, nach denen es nicht ausgeschlossen ist, daß der bisher trotz aller Nachforschungen weder als Leiche noch lebend gefundene Matrose Kohler um das Verbrechen gewußt hat. Ter Traht meldet aus Athen: An der Stelle, wo die von Bord der „Loreley" geraubte Kiste gesunden wurde, entdeckte man ztvei blutige Pantoffel von der Art, die Arbeiter zu tragen pflegen. Dor Justizminister stattete am Montag an Bord der „Loreley" einen Besuch ab, um sich über alle Einzelheiten zu unterrichten. Die Auffassung, daß der Matroje Kohler um das beabsichtigte Verbrechen gewußt habe, läßt sich nicht mehr unbedingt abweisen. Der deutsche Gesandte Graf v. Plessen besuchte den Ministerprä,identen Zaimis, der sein tiefes Bedauern über den Vorfall aussprach. Die Behörden haben bereits mehrere Verhaftungen vorgenommen. Tie Athener Blätter geben ihrem Abscheu über das Verbrechen und der Hoffnung Ausdruck, daß die Thäter keine Griechen feien. — König Georg hat, wie das Lafsan- Bureau aus Athen meldet, die Polizeibehörden besonders angewiesen, alles auszubieten, um die Verbrecher ausfindig zu machen. *Feuersbrünste. In Brüssel wurde die Ehokv- ladefabrik von Schrevens durch eine Feuersbrunst zerstört. Das Feuer, welches in kurzer Zeit eine große Ausdehnung annahm, sprang auf mehrere anstoßende Gebäude über. Die in den oberen Stockwerken des Fabrikgebäudes wohnenden Personen mußten durch die Fenster gerettet werden. — In der Ortschaft Matsch im oberen Etschthale brannten 24 Häuser nieder. Das Feuer war böswillig von der Frau eines Besitzers im eigenen Hause angelegt worden und hatte sich mu rasender Geschwindigkeit weiter verbreitet Die Bewohner des armen Bergdorfes befinden sich im größten Elend, da ihr Bich und die Winter- vorräte größtenteils ein Raub der Flammen wurden. ♦ 6 i n e drollige Geschichte ereignete sich an der Fahrkartenausgabe der Eisenbahnstation von Ct. Wendel. Eine junge Frau aus dem Torfe Urweiler, die ^in ihre zukünftige Heimat übersiedeln will, erscheint am Schalter und es üntsprnnt sich zwischen ihr und dem Beamten folgendes Zwiegespräch: ,Hch hätt' gäre e Billjet for hin un her!" „Für wohin?" „Ei for hin un her!" ,La, Sie müssen mir doch sagen, wohin." „Gell do, wie gescheit! Wammer uf de Hochzeitsreis' geht, do wolle se all wisse, wo mer hinfährt Das sahn ich Ihne nit; ich will e Bildet for hin un her." Der Beamte glaubt, die Frau wolle ihn foppen, und wird grob. Daraufyin sagte sie: „Tann genn Se mir e Biljet for hin un her noh Saarbrücke!" TaS erhält sie denn auch und bezahlt 2,20 Mk. dafür. Triumphierend verläßt fie das Schalter und sagte verschmitzt lächelnd $u den Umstehenden: „Ech Hann en jo doch geubzt, ech fahre jo nore nach Neunkerche!" Nach Neunkirchen kostet, wie die „Str. P." bemerkt, die Rückfahrkarte von St. Wendel nur 1,50 Mk. Kunst und Mscuschast. — Kaiser Wilhelm und da» Theater. Kaiser Wilhelm hat gegenüber dem engllschen Schauspieler Bourchier, der, wie berichtet wurde, am Freilag abend im Schloß zu Saudringham vor dem deulschen und dem englischen Monarchen gespiell Hal, einige m- keressanke Aeußerungen über seine Stellung zum Thealer gelhan. Ter Kaiser jagte zu Bourchier, er lege m den deulschen Theatern immer Wert daraus, die Schauspieler persönlich kennen zu lernen, da seiner Meinung nach die Buhne einen großen Fakror tn der Erziehung bilde. Ter Kaiser bevorzugk fernen Aeußerungen zufolge die klassischen Meisterwerke gegenüber trivialen Lustspielen. Er erwähnt Ernst v. WildenbruchS Drama .Harold', die aus ihn liefen Eindruck gemacht habe und ihm zur Bearbeitung für die englische Bühne sehr geeignet eilcheme. Bezüglich deS Stückes ,Tr. Johnson und Boswell', in dem Bourchier vor dem Kaiser spielte, war er mit allen Einzelheiten vertraut — Die Wahrheit über Tolstoi, übet feine gegenwärtige Lebensweise wie über seine litte* rarische Betätigung behauptet Stanislas Rzewuski in einem in Paris veröffentlichten Aufsatz zu geben. Tolstoi, auf dessen in musterhafter deutscher Ausgabe bei Tiede- richs in Leipzig erscheinende Werke wir unsere Leser nur immer auss neue und namentlich angesichts des bevorstehenden Weihnachtssestes Hinweisen möchten, befindet sich zur Zeit auf seinem Besitztum in Jasnaja Poljana, das er sogleich nach seiner langen Kur in Jalta aussuchte. Er wird den ganzen Winter auf seinem Gute verbringen, dessen Klima günstig für ihn ist. Sein Gesundheitszustand ist befriedigend für einen Mann in feinem Alter. Er macht noch lange Ausflüge zu Pferde und zu Fuß. Nichts hall ihn davon ab, weder die Ratschlage der Aerzte noch die Vorstellungen feiner Umgebung. Sogar Unvorsichtigkeiten scheinen bei ihm gut auszugehen. Seme geistige Thätigkeit ist immer gleich intensiv und unermüdlich und erregt bte Bewunderung derer, die bei diesem außerordentlichen Greis denselben schöpferischen Eiser, dieselbe Geistesllarheit, die Flamme der Begeisterung wiedersinden, deren klarer Widerschein sich schon in seinen ersten Meisterwerken findet. Tolstoi arbeitet Diel. Zur großen Freude der aufrichtigen Freunde seines Genies, die feine litterarischen Werke über feine sozialen stellen, volleiidet er jetzt einen geschichtlichen Roman: „Hadji Mourat", dessen Schauplatz der KaulafuS ist. Im September und auch vor einigen Tagen erst in Jas- naja Poljana hat eine Konsultation der Aerzie ftauge* fanden; aber diese Beratungen der medizinifchcn Be- cuhmtheitcn sind eine reine Formalität, sie linden schon regelmäßig seit einigen Jahren statt, und Tolstoi vecsirht sich dazu, trotz seiner Meuiungcn über die moderne Medizin, nur um die Seinigen zu beruhigen. Was die foge- naimte schreckliche Feuersbrunst betrifft, die das nun historische Schloß von JaSnaza Poftana zerstört Ijabcn soll, so beruht die Nachricht zwar auf einer That,ache, aber man hat fie übertrieben und entstellt. Arn 23. September — d. h. 11. September ruf fischen Stils — brach ein Kamin- brand im Schlöffe aus. Aber man erstickte das Feuer ohne Schwicrigl.iten, es herrschte nicht die geringste Panik. Kniversitüts-Kachrichten. — eiuiujraulunfl ber Pi,»olcuvucUc. Run ivird auch aus Greifswald berichtet: Tie fatisiaktioilsgebende ctu- dentenfchafl der Uiuoerfität hat in einer allgemeinen Liudenien- veriannnlung, derber Reklor und zahlreiche Unioeriitulslehrer bei* wohnien, sich für Einschränkung der Vllloleilduelle aue^e- sprochen unö fast einstimmig einen Befchlußaiilrag angenoinuien, worm an den Kr»egSlNlNisier das Ersuchen genchiel luuD, bet Lireiligkeiten zwischen Offizieren und Ltiidenten, mehr al» bi-her für eine paritätische Zusammensetzung der EhreiigerichlS-Orgaiuia- tionen Sorge zu tragen und giiuidfätzlich bei Austragung oon Ehrenhändeln, dem Säbel als der riUerlichen Waffe vor der Pistole den Vorrang verschaffen zu Helsen. Tie Siuüenten'cha'i zu Greiisivald ist roeiter der Ansicht, daß das lieben der Lifizicre und Studenten dein Vaterlande gehört und daß es nicht wegen kleinlicher Zwistigkeiten aufs Spiel gesetzt weideii darf. — Tie Burschenschail Alemannia a. d. Pstua zu Halle richtet im Auftrage der valleuser Burscheuschafl an die saltssakllonsgebende ^n.denien- schait der Univerfliät Halle-Wlltenberg eine Aufforderung zur Teilnahme an einer Lludendenversammlung, in der ähnliche Beschlüsse geiaht werden sollen. — In Bonn hat eine Veriommlimg der Salisfallion gebeilden Sludendenschaft otjne Liskuinon Oie Tübinger Resolution über das Pistolendiiell genehmigt. Korps waren nur schwach vertreten. — Tie Berliner Burschemchauen haben zu Tonnersiag abend eine große Iterfaminhmg aller studentischen Korporationen cm berufen, in der über c.d)iilU beraten werden soll, behufs Linschraukung der Pistolenduelle. — Ter bisherige außerordeiuUche Professor Tr. Heinrich Sievekrng zu Freiburg L Üb. ist zum außerordentlichen Vrofcffor in der Philosophischen Fakultät der Unloerfual zu Al ar- bürg ernannt worden. — -ter bisherige Prwaldozent -tr. Viktor Hin s berg zu Königsberg Pr. ist zum auverordentlichen Profeffor in der Medizinischen Fakultät der Umverfitat zu B r e»- 1 a u ernannt worden. — Ter bisherige Privaldozent an der Universität zu Königsberg, Archivar Proiesior Tr. Hermann Ehrenberg, bejchä'ilgi bei dein Staatsarchiv zu M u n st e r t. W., ist zum außerordentlichen Honorarproteffor m der Philo jophljchen Fakultät der Uniocvfität zu Muinier ernannt worden. Göttingen, 18. 9loo. In diesem Wintersem-itcr werden an der hiesigen Universität technologische Vorlcjiingen tüt Juristen gehalten, um Oie Juristen über die Anigabcn und Alincl der Techiill auszilUärcn. In diesem Winter wird ^Vrosesjor Simon das elektrotcchiiijche Gebiet behandelti; für da- «onnner icmeiter ist von Professor Loren; die Majchmeiikui.de, der Berg- bau und das Transportwesen als BorlesmigSgegen,lande m Aussicht genommen. _ ... . . . _ — Wie d.e ^löln. Ztg/ aus Berlin erfahrt, durfte die Errichtung einer ka iho l is chen_ theologischen jjat ultdt on der Kaijer-Wilhelms-Universität m ©irauburg jcijt,, nacrjccrr cm grundsätzliches Einverständnis zwischen der dcutscyeii Rcgieiuiig und der päpftlidien Kurie erjiclt ift, gesichert fein und deiiuiachst oic Beratung der Emzclsragcn m die Wege geleitet iverbeiu zem Vernehmen nach finden zunächst Vorbejpiechungen über die Per . iicn'.a (i-erichlssanl. M. Gießen, 18. 3i»d. Strafkammer. Ten Vorsitz führte LandgerichvidireUor Tr. Güngertch. die Anllaaebebörde Derer n boit Gl bieNtt tlnt am äN her!" bo' toie'nl'A .^°lle se Mit! ?i ich ÄS Alarbrücke'" 9usnaja Poljana, de- 1 Jalta aussuchte. & :m Gute verbringe in Gesunbheüszustaü mem Alter. Er mai1 ju Fuß. Nichts ho : der Aerzte noch bi gar llnvorsichtigleite- ine geistige ThatiM üblich und erregt rßerorbentlichev 9trj re Geistesklarhiii n, deren klarer M merlen findet Wvi : aufrichtiger AltM en Werke ifo seine len geschlichen > platz ber Mlasns ist. n Tagen erst in Fas- i der Letzte slotigr, -r mebijiiiiifyn Le- tat, [je jinbtn schon unb Tolstoi versrest et die rnoderne Rt> Was die soge- n, die das nun l zerstört haben soll, einer Thatiache, ckr It. Am 23. Leptemdu \3) — brach ein Samir/ x erstickte das jnw (tyn 3,5 p(St. i. V.) Die nächste Ziehung der Köln-Mindener 8*/t pC t. 8mä m i e n - An l e i h e n von 1871 unb der Meininger I pC- t. P r ä m i e n -P f a n d b r i e s e von 1867 findet am 1. Te° Zucker er. slatl. Der AufsichtSrat der Brauerei Kuntersteiu, Aktien- 6 e f c 11 i d) a i t, hat beschlossen, in der am 13. Dezember er. eiuuberufcnöen Generalversammlung eine Dividende von 3 pEi. (. 3. 2,5 pCt.) vorzusd)lagen Prag, 18. 9loo. Tie Revision der St. W enz els- Lorsch u ß l a I i e hat vorläufig die Ausstellung einer Bilanz beendet, liefe weist folgende Ziffern auf: Aktiva: 8 288 756 Rr., darunter IjridjtftL >ucuc. Mn wird g >alisiLltionsgeben^' c aüflenieinen * che Umverlllolsehru- der i-ifloleiibucke j hlubailliag ange>'°^ 61« e‘* S uOenten, mckrA^. ,!Ct) bei Mslragr dien- M«' iß Vas " e£. wtgtn und das 662 ,U W-Ä un ^raaC Halle achld nn hat ewKon die iait ohne 2ie sw .eil tlnn ^roies'vr **&■*** l ' Mngen. Hohenlohesche Nährmittelfabrik, Akt.-Ges., Gerabronn. I $ berichtet wird, soll im Jahre 1903 der ganze Betrieb der Ge- -Schaft nad) Rassel verlegt werden. (Die Mitteilung erscheint ■ ini so glaubwürdiger, als die Gesellsd)aft als Aktionärin bei der Wider Haier-Rakao-Fabrit Hausen u. Go., Akt.-Ges. ;i iiassel mit 391000 Alk. beteiligt ist und bamit eine Zusammen- -Ging beider Gesellschaften ferne wesentlichen Schwierigkeiten bieten n tite. Auch die größere Rentabilität der Kasseler Gesellschaft )ü:iste zu dem genaniiten Cd;ritte Anlaß geworden seilt. Gera- :taiui verteilt 4,5 pLt. Dividende (wie L V.) und Rassel 6 pCt. idii_ozent, event. bei günstigen Verhältnissen z. Z. der Deklaration m.i 9 Proz, der Berliner Handelsgefellichaft wieder auf 7 Proz., :en Dresdener Bank auf 6 Proz. gegen 4 Proz. L 93., der Darm- liäöter Bank auf 5—5,5 Proz. gegen 4 Proz. i. V., der Nation iia.dank für Teiitschland auf rnuidestens 5 Proz. gegen 3 Proz. i.V., i!es Schaaffhaufenschen Bankvereins wieder aus 5 Proz. Dortmund, 18. Nov. Am 20. d. Ak. iverden die neuen Aktien )tn Tonmunder Union zum ersten Akale zur offiziellen Notiz Hypothekartorderungen 4 400 000 Str., Realitäten 3 100 000 Rr. Passiva: 16 075 295 Rr„ darunter Einlagen im Betrage von 14 083 000 Rr. Das buchmäßige Defizit beträgt daher 7 786 539 Rroncn, wovon allerdings bie fiiigierten Einlagen, beren Höhe zur Stunbe noch unbekannt ist unb bie Anteilscheine ber Akitglieber abgehen. Tie Liquidation ist nur bann burchsührbar, wenn die Emleger 15—20 pCt. Nachlassen. Im Falle eines Ronkurses sollen den Einlegern nur 15—20 pEl. in Aussicht stehen. Märkte. Limburg a. d. L., 18. Novbr. Fruchtmarkt. Durchschnittspreise pr. Malter. Stoter Weizen 13L8 Akk., Weißer Weizen 13.25 Alk., altes Rom 00.00 Alk., neues Rom 10.60 Mark, Gerste 8.57 Akk^ alter Hafer 6.98 SDIL, neuer 0.00 Alk., Erbfen 0.00 Alk., Rartoffcln 0.00 Akk. Gilenlialin-Zeilung. Der Bau der neuen strategischen Bahn, der nunmehr kürzesten Verbindung zwischen MainzundMetz, ist in der Pfalz bereits sehr weit fortgeschritten. Tie Arbeiter waren zum großen Teile ftroaten und Italiener; das Betragen ließ vielfach zu wünschen übrig, es kamen recht bedenkliche ML,serasfairen vor. Bei Waldböckelheim von der Rhein-Nahebahn aüzweigend, trifft die neue Linie bei Obernheim die sogenannte obere Glanthalbahn, deren Trace bis Lauterecken benützt wird und die daher zwei- geleifig ausgebaut wurde. Oberhalb des neuen Bahnhofes Lauterecken windet sich die Strecke nach Westen, erreicht in Altenglan die Linie Kusel-Landstuhl, läuft mit bis Glanmünchweiler, geht von dort wieder rechts abzweigend nach Homburg. Won do ab zieht sich die neue Bahn zwischen den Strecken Homburg-St. Ingbert und tzwmburg- Zweibrücken weiter, trifft in Rohrbach wieder auf die alte Strecke Zweibrücken-St. Ingbert und überschreitet bald nach Station St. Ingbert die Landesgrenze. Sport. Paris, 18. Nov. Nach einer „Herald*-Meldung soll die Bestellung einer neuen Renn-Pacht für Raifer Wilhelm bevorsteheu. Angeblich sei bie neue Pacht dazu bestimmt, in englischen ober amerikanischen Gewässern zu fonfurriren. Rom, 18. Noo. Der italienische Pacbtklub hat die internationalen Regatten um den französischen Pokal auf .Ende März n. Js. festgesetzt. An denselben werden sich der Herzog der Abriizzen und Rbnig Eduard beteiligen. ^amiliru-yadjridjtrn. Todesfälle: Ingenieur G. Engelmann in Mainz, Pfarrer Gust. Frbr. Rird) in Eich, Braumeister Hans Grau und Brauer Rarl Leibi in Weisenau. Srietkoltrn i>er Redaktion. (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.) P. Sie haben nid)t bemerkt, daß ein Druckfehler vorliegt. Es muß in der Besprechung über bie Nora ber Frau Agnes Sorina zum-Schluß nad) dem Zitat bes Rorintherwortes Helgen: „Sie aber h a t (nicht ,that") der Liebe.* Am besten läßt sich >001)1 ber Unterschieb zwischen der Nora ber Sorma unb der Nora ber Triesch bahm zujaniniensassen, baß bie erstere mehr mit dem Herzen, bie zweite mehr mit bem Verstände die dichterische Figur nad)jchafft. „BorwärtS". Gemeint ist § 175 des Strafgesetzbuchs. Wegen Verstoß gegen 8 186 ist Anklage erhoben worben. Sd)iffüiiad)rid)leii. ,91 e b Star Linie* Antwerpen. Der Postdanipier,93aberlanb" ber ,Red Star Linie* in Antwerpen ist laut Telegramm am 17. November wohlbehalten in 9lew-Pork angekommen. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Höd)ste Temperatur am 17.—18. November 3,1 °C. Qliebrigfte , , 17.—18. , 7,9" C. November Wetter Sonnenschein Heller Himmel 754,2 754,5 752,3 2,0 2,1 2,2 18. 18. 19. 4 4 E. E. NE. 48 65 68 — 3,1 — 7,1 — 8,5 ’S -o äo -■e £ 5 5« E .»» ;ejnchl. Lellerewcg 38. Wettfrau gesucht. 8047___________A.ausvurg 11 ^uoaniaße 16 Wohnung, neu hergerichtet, sieben Zmuner, Bad, großer Ballon, toaneit und allein Zubehör per 1. Januar oder 1. April zu uer- mieien. 9taheres bei Herrn 8060] Agent ftlee», Südanlage 18. OiJöU] Lchoue!• bis 2-Zimmer» Wohnung per jojortzu vermieten. ________At. Levi, Leltersiveg. 7242s Herrschaftliche Wohnung in guter llage, mu grovem Carlen, beilehend aus 7 Zminiern und Bud neb|l Zubehör zu verm. 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