Nr. 66 grf4«U« «««<* außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Kamilien- blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Univers.-Buch- mStein- druckerei (Pietsch Erben) Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul st ratze 7, Adresse für Depeschent Anzeiger Gtetzeu. Fernsprechanschluß Nr. 51. 3! Zweites Blatt. 153. Jahrgang Mittwoch 19. März 1003 GlchenerAMgerW " General-Anzeiger " ** *S5‘ w für den polil. u. allgem. Amts- Md Anzeigeblatt für den Kreis Gießen MW zeigenteil: Hanß Beck. Die Heutige Mummer umfaßt 12 Seiten. ■■ ----- Die KeimKeßr des Minzen Keiurich. Cuxhaven, 18. März. Das Panzerschiff „Kaiser Wilhelm II.", mit deut Kaiser an Bord, ist, gefolgt von dem kleinen Kreuzer ,Dela", am Vormittag hier eingetroffen. Außer dem Panzerschiff „Kaiser Wilhelm IL" und der Hela" liegt auf der hiesigen Rhede das Panzerschiff „Baden". Gegen 3 Uhr nahm die Ehrenkompagnie der 4. Ma- trosen-Artillerie-Abteilung Aufstellung. Ter preußische Gesandte v. Tschirschky und Bögendorss sowie die Hamburger Bürgermeister Tr. Mönckeberg und Dr. Burchard, die Aussichtsräte der „Hamburg-Amerika-Liuie" Tietgens und Witt, Generaroirektor Ballin sowie die Direktoren Wolff und Dr. Ecker waren zur Begrüßung Sr. Majestät erschienen. Stadt und Hafenanlagen sind prächtig geschmückt, ebenso der Seestern-Pavillon, wo der Empfang des Prinzen Heinrich stattfindet. Um 3*/s Uhr passierte das Schulschiff „Moltke" elbaufwärts. Vom Fort Grimmer- hörn wurden auf Befehl des Kaisers 21 Salutschüsse für die Bürgermeister von Hamburg abgefeuert. Um 3 dreiviertel Uhr nachmittag wurde von Station Duhnen die „Deutschland" mittels drahtloser Telegraphie gemeldet. Kurz vor 6 Uhr kam der Dampfer „Deutschland", der gestern in der französischen Hafenstadt Cherbourg kurz gelandet hatte, mit dem Prinzen Heinrich an Bord hier an. Ter Kaiser begrüßte Se. Königliche Hoheit auf der Rhede aufs herzlichste und begab sich mit ihm an Bord des Linienschiffes „Kaiser Wilhelm 11.", das danach die Fahrt nach Kiel durch den Kaiser Wilhelm-Kanal antrat. An den: Diner' auf dem „Kaiser Wilhelm II." nahmen der Gesandte o. Tschirschky und Bögendorff und Generaldirektor Ballin teil. » • Soweit die bisherigen Meldungen über die Ankunft des Amerikafahrers aus der deutschen Heimaterde. „Das Bouquet der Reise ist der Augenblick des Wiederzuhause- seins." Prinz Heinrich wird die Wahrheit dieser feinen Bemerkung, mit der Andersen, der berühmte Märchendichter seine Reiseschilderungen schließt, doppelt empfinden, denn wieviel auch die Amerikasahrt des Großen und Gewaltigen, an Anregungen aller Art, gebracht hat — von einer genußreichen Ausnahme der Eindrücke kann nichl die Rede sein. Man darf die Fahrt beinahe eine „Expedition" nennen, weil sie die äußersten Anforderungen stellte an das Ertragen von Strapazen, an die Kräfte des Körpers und des Geistes. Wie Prinz Heinrich diese echt amerikanische Blitztour ausgehalten hat, stets bei Laune, bereit, alles in Augenschein zu nehmen, was ihm seine Gastgeber mit Stolz und Eifer zu zeigen wünschten, Reden anhörend und beantwortend, jeden Tag in ganz neuen Kreisen sich bewegend: Diese Elastizität und Frische nötigten auch, den Amerikanern Bewunderung ab. Nichts hat die Mission des Prinzen Heinrich ungünstig beeinflußt, vielmehr, wurden die Kundgebungen immer wärmer und herzlicher, je länger er auf amerikanischem Boden weilte. Uns liegt eine Anzahl amerikanischer Blätter, aus Baltimore, St. Louis, Boston, Newyork, Washington ?c. vor. Alle sind voll von Enthusiasmus. Die meisten bringen eine ganze Bildergalerie von der Prinzenreise, beschäftigen sich mal heute mit der wörtlichen Wiedergabe fast sämtlicher Reden, die während der Reise gehalten wurden, und bieten für jeden Deutschen eine geradezu herzerquickende Lektüre. Und auch! diejenigen ausländischen Preßorgane, die von Anfang an nach! einem „Zwischenfall" spähten, wagen nicht mehr zu behaupten, daß der Erfolg der Entsendung kein vollständiger gewesen sei. Die Erwartungen sind nicht nur erreicht, sondern übertroffen worden. Die „friedlichen Eroberungen", die Prinz Heinrich gemacht hat, bestehen in der Hauptsache darin, daß endlich einmal gründlich mit den in den Vereinigten Staaten seit Jahren genährten Vorurteilen und dem Mißtrauen gegen Deutschland aufgeräumt worden ist. Allmählich begannen die Ausstreuungen sogar in den amerikanischen Kreisen Glauben zu finden, die zu den einflußbesitzenden gezählt werden, und wenn nicht der amerikanische Botschafter in Berlin, der treffliche Mr. White, immer wieder für die Loyalität der deutschen Politik sich verbürgt hätte, so würden vielleicht auch die a m t l i ch e n Beziehungen zwischen Berlin und Washington nicht frei von einer Spannung geblieben sein. Nach den letzten Meldungen wird White erfreulicherweise nicht von seinem Berliner Posten zurücktreten, da sein Gesundheitszustand sich gebessert hat. Deutschf- land und die Ver. Staaten befinden sich heute in einem Freundschaftsverhältnis, man hat drüben erkannt, daß es nur zum Vorteil des amerikanischen Volkes ist, die dargebotene Hand zu ergreifen, daß bei mancher Gelegenheit beide mit Nutzen gemeinsam ihre Macht und ihr Ansehen in die Wagschale werfen können. Auch das Deutschtum in den Ver. Staaten wird von dem Besuch des Prinzen Heinrich eine Stärkung enrpfangen haben; da, wo es in Gefahr war, sich zu verlieren, ist das nationale Empfinden, die Liebe zur alten Heimat, wieder geweckt worden. Wie aus Cherbourg berichtet wird, unterhielt sich Prinz Heinrich während des Afenthalts des Dampfers „Deutschland" mit den Lotsen über die französischen Unter seeb o te. Der Prinz, dessen Ansicht über diese Fahrzeuge recht skeptisch, zu sein schien, war sehr erstaunt, als der Lotse ihm erzählt, daß die Unterseeboote mit Erfolg wiederholt unter den Küstenfahrzeugen manö- veriert chaben. Politische Tagesschau. Eine neue Poleuintrrpellatiou des Zentrums. W. T. B. meldet: Im preuß Abgeordnetenhause brachte Faltin (Ztr.) eine Interpellation em, ob der Regierung bekannt sei, daß am 2. März 1901 eine Arberterversammlung in Rybnik (Oberschlesien) aufgelöst sei, weil die Verhandlungen polnisch geführt worden waren und welche Maßnahmen die Regierung in dieser Beziehung zu treffen gedenke. Tas Zentrum, dessen sämtliche Mitglieder die Interpellation unterzeichnet haben, scheint auch von Mißstimmung darüber beeinflußt zu sein, daß seine Beschwerden im Abgeordnetenhause über Zurücksetzung des katholischen Ordenswesens seitens der Negierung in keinem Punkte anerkannt wurden. Man darf auf die Beantwortung der Interpellation umsomehr gespannt sein, als nach Entscheidungen des preuß Oberverwaltungsgerichts in Versammlungen nur die deutsche Sprache zu gebrauchen ist. Ein neuer parlamentarischer Skandal in Wien. Im Mgeordnetenhause in der Kaiserstadt an der schönen blauen Donau kam es am Dienstag wieder einmal zu einem großen Tumult. Schönerer erklärte, seine Partei strebe ein bundesrechtliches Verhältnis mit Deutschland an, und werde jede Regierung, die sich dem widersetzte, daher auch die gegenwärtige, bekämpfen. Er schließt, um gegen den dem Abg. Eisenkolb wegen seiner anerkennenden Aeußerungen über die Hohen- zollern erteilten Ordnungsruf zu demonstrieren, mit dem Ruse: Hoch und Heil Hohenzollern! (Demonstrative Heilrufe bei den Alldeutschen, Gelächter und e n e r - gische Protestrufe rechts und im Zentrum, anhaltender Lärm.) Ter Präsident erteilte Schönerer einen Ordnungsruf wegen des die patriotischen Gefühle verletzenden Schlusses seiner Rede. Franko Stein ruft: Hurra Hohenzollern! Abg. Kramarsch erhellt Einspruch gegen die letzten Worte der Rede Schönerers, wobei es zu lärmenden Auftritten zwischen den Tschechen und Alldeutschen kommt. Dr. Der schatt a und Funke weisen die gegen die deutschen Parteien erhobenen Vorwürfe Schönerers zurück, indem sie die Reichstreue der Teutsch-Oesterreicher betonen. Abg. Kathrein wendet sich unter dem lebhaftesten Beifall fast aller Parteien gegen die die dynastischen und patriotischen Gefühle verletzenden Schlußworte Schönerers und erklärt: Wir Oesterreicher ohne Unterschied der Nationalität und Partei halten treu und fest zu Kaiser und Reich. (Erneuter stürmischer Beifall. Langanhaltende Hochrufe, welche die lärmenden Gegenrufe der Alldeutschen Übertönen.) Darauf wird der Antrag Kathreins aus sofortige Vornahme der dritten Lesung mit 109 gegen 69 Stimmen abaelehnt. Ein Duell zwischen den Abgg. Franko Stein und Dr. Dyck dürfte die nächste Folge sein. Stein hatte auf einen Zwischenruf Dycks gerufen: ,Schweigen Sie, schwarzer Rastelbinder". Czeche Dyck zu Stein: „Sie sind ein gemeiner Kerl, Sie gehören nicht herein." Stein: „Der gemeine Kerl fällt auf Sie zurück; darüber werden wir übrigens noch reden." Berger ruft: „Es wird gleich Ohrfeigen regnen!" Pospischil: „Sie werden selbst Ohrfeigen bekommen und vielleicht von mir." Deutsches Reich. Berlin, 18. März. Ein abermaliger Kaiserbesuch in Bremen steht in kürzester Zeit bevor, und zwar beabsichtigt der Monarch, in Gesellschaft des Königs von Württemberg einer Einladung des Nordd. Lloyd zu einer kurzen Fahrt mit dem Schnelldampfer „Kronprinz Wilhelm" in die Nordsee und bis nach Skagen hinauf Folge zu leisten. — Das Berliner Hauptorgan des Zentrums, die „Germania", schreibt: Der kgl. preußische Gesandte beim päpstlichen Stuhl, Frhr. v. Rotenhan, überreichte infolge besonderen Auftrages dem hl. Vater die bereits erwähnten Handschreiben der Großherzöge von Baden und Hessen, in welchen die beiden deutschen Bundesfürsten Sr. Heiligkeit ihre Glückwünsche anläßlich des Eintritts in sein 25. Pontifikatsjahr ausdrücken. Leo XIII. war sehr erfreut über diese Huldigung, welche ihm von diesen beiden deutschen Souveränen erwiesen wurde. — Wie die „Nat.-Ztg." hört, ist Oberleutnant Nolte, der seit August 1896 der Schutztruppe angehört, durch Eingeborene getötet worden. — An den Gräbern der Märzgefallenen entwickelte sich heute Vormittag ein nur mäßiger Verkehr des Publikums. Bis mittag waren etwa 150 meist sehr prächtige Kränze niedergelegt, darunter solche von den sozialdemokratischen Wahlvercinen, liberalen Vereinen und Anarchisten. Wie in früheren Jahren, waltete auch diesmal am Eingang zum Friedhöfe die Polizei mit der Zensurschere ihres Amtes. Von etwa zehn Kränzen wurden die Inschriften wegen revolutionären Inhalts entfernt, von einigen die Schleifen ganz abgetrennt. Ruhestörungen sind nicht vorgekommen. Gerdauen, 18. März. Reichstagsersatzwahl Rastenburg-Gerdauen-Friedland. Es erhielten nach den bisherigen Zählungen v. Prautter (kons.) 9 310, Dultz (sreis.) 4694, Ebhardt (Soz.) "3204 Stimmen. Aus einigen Ortschaften steht das Ergebnis noch aus. Braunschweig, 18. März. Die „B. L." meldet, die auswärts verbreiteten Nachrichten, daß gegen den Landgerichtspräsidenten Dedekind Disziplrnar- untersuchung eingeleitet sei und daß die Regierung eine Gegenschrift gegen die Darlegungen Dedekinds vorbereite, sowie die Meldung, daß dem Landtag ein Gesetz^ entwurf wegen Anstellung weiblicher Fabrrkinspek- toren zugegangen sei, entbehren jeder Begründung. Rothenburg v./T., 18. März. Der Kronprinz ist heute hier eingetroffen. Im Kaisersaale des Riühauses erwarteten die Mitwirkenden des F e st s p i e l s „M elfter- trunk" den Gast. Der Darsteller der Rolle des Bürgermeisters entbot dem Kronprinzen den Willkommengruß, der Kellermeister überreichte einen Ehrentrunk. Um 3.30 Uhr erfolgte die Abreise._________________________________________ Ausland. Madrid, 18. März. Das neue Kabinett ist heute nachmittag zu stände gekommen und wie folgt zusammengesetzt: Sagasta Vorsitz, Herzog Almodovar Aeußeres, Montiller Justiz, Rodriganez Finanzen, Moret Inneres, Weyler Krieg, Beragua Marine, Romanones Unterricht und Canaleias Ackerbau. Bern, 18. März. Der italienische Gesandte Silvestrelli (Bern) hatte wegen Beleidigung des Andenkens des Königs Humbert durch das Genfer A n a r ch i st e n b l a t t „Reoeil" Maßnahmen vom Bundesrat gewünscht. Ter Bundesrat erwidert, gegen das genannte Anarchistenorgan könne er nur vorgehen, wenn die italienische Behörde gemäß des Bundesstrafrechts beim Bundesrat einen Strafantrag gestellt habe. Darauf übermittelte der Gesandte dem Bundesrat eine zweite Note, die sich in unzulässiger Weise über die Schweizer Rechtsordnung aussprach. Darauf habe der Bundesrat beschlossen, diese Note zu refüsieren. Wien, 18. März. Aus T r i e st wird berichtet, sowohl aus Padua als aus Frankreich seien an die österreichisch^ Regierung Anzeigen gelangt, daß gegen den Hafen von Po la sowie gegen die im Bau begriffenen drei Kriegsschiffe im Stabilimento in Triest und gegen die Marine-Akademie in Fiume Attentate geplant seien. Ein größerer Dynamit di eb stahl beim Bahnbau in Montona (Istrien) wird damit in Zusammenhang gebracht. Lemberg, 18. Mär^. „Przedswit" meldet aus Warschau, daß dort gestern die russische Gendarmerie rn das Gebäude des deutschen und österreichischen Konsulats eingedrungen und Haussuchungen vorgenommen habe, die mit der Spionage- Afsaire des Obersten Grimm zusammenhängen. Gleich darauf hätten sich die russischen Behörden bei den maßgebenden Stellen in Berlin und Wien erkundigt. Generalgouverneur Tschortkow werde als Opfer dieser Verletzung des internationalen Rechtes fallen. Weiter enthüllt „Przedswit", daß bei der Spionageaffaire es sich um eine militärische Verschwörung im ausgedehntesten Maße handelt, an der schon viele Jahre die hervorragendsten Generale beteiligt seien, so daß man den Obersten Grimm unter ihnen als einen „kleinen Mann" bezeichnen könne. Als Hauptschuldiger werde der kurländische General Bjestram bezeichnet. Das Fernbleiben des Generals Puzynowski sei sehr auffällig; die Meldungen von Turchsuchungen seiner Wohnung bestätigen sich, Belgrad, 18. März. Tie Skupschtina beschloß, dem im Prozesse wegen Mordanschlags auf König Mi- l a n seinerzeit zu 20 Jahren Kerker verurteilten, inzwischen begnadigten Obersten Wlajko Nikolitisch den rückständigen Pensionsbetrag auszuzahlen. Hongkong, 18. März. Meldungen aus Kwangsi zufolge dehnt sich der Ausstand mit Schnelligkeit auf die drei Provinzen Kwangsi, Kwangtung und Wnnan aus. General Ma, der mit Truppen von Kanton abgesandt wurde, kam mit den Aufständischen bei Fangtscheng ins Gefecht. Die Schlacht dauerte zwei Tage. General Ma war schließlich gezwungen, sich zurück- zuziehen. Die Ausständischeu nahmen Fang- tsch en g und errichteten dort ihr Hauptquartier. Die Mandarinen wurden entweder von ihnen getötet oder gefangen genommen, und die Stadt wurde geplündert. — In einem Briese aus Tienpek, das 50 Meilen von Kwangtschou liegt, wird gemeldet, daß dort aus Furcht vor den Aufständischen alle Geschäfte stocken. General Su, der bei Lientschao und General Ma, der bei Kaotschou steht, warten beide auf Verstärkung und möchten ihre Streitkräfte vereinigen, aber die Aufständischen halten alle dazwischen liegenden Gebirgspässe besetzt, um die Vereinigung der Truppen zu verhindern und den aus dem Innern des Landes kommenden Proviant wegzunehmen. Zahlreiche kaiserliche Truppen schließen sich d e n A u f st ä n d i s ch e n an, um an der Plünderung teilzunehmen und höheren Sold zu erlangen. An der Spitze der Aufständischen steht Hungming. Vorn Burcrrkrieg. Heute liegen wieder einmal zur Beruhigung der englischen Gemüter ein paar Kitchenersche Erfolgdepeschen vor. Das Reutersche Bureau meldet aus Pretoria vom 14. März: General Bruce Hamilton griff in Ngothi Thale, östlich von Vryheid, ein B u r e n l a g e r an. Nachdem er es umzingelt und die Ausgänge versperrt hatte, eroberte er dasselbe. Vier Buren wurden getötet, sechs verwundet und 17 ge-, sangen, darunter ein Schwager Bothas, General Cherry Emett. — Lord Kitchener meldet aus Pretoria: Nach den Berichten der einzelnen Abteilungen sind in der letzten Woche 18 Buren getötet und verwundet lvorden, 284 wurden zu Gesangenen gemacht oder Hai. sich ergeben. Im west- wichen Transvaal stehen genügend Truppen, um der Lage Wirksam gerecht zu werden. Londoner Blatter berichten aus Durban, daß eine kleine Burenabteilung in die Kolonie Natal eingeduungen, dort eine Zweigstelle eines englischen Bankhauses ausgeplündert und das Gell) mit sich genommen habe. Die „Times" veröffentlicht einen Bries Methuens an einen seiner Freunde, worin Methuen sich darüber beklagt, daß ihm das Kommando über den größten Teil seiner Truppen entzogen worden war. Im llnterhause erklärte Kriegsminister Brodrick, Lord Wolseley gehe aus völlig privaten Gründen und ohne irgend eine Verbindung mit dem Kriegsamt nach Südafrika. Claude Lowther fragt bezüglich der vielfachen Angriffe der Buren auf die englischen Truppen, die in Khaki- uniformen ausgeführt wurden, welche Schritte die Regierung zu thun gedenke, um der Wiederholung solcher Dinge vorzubeugen. Brodrük erwidert, nach dem Kri-egsgebrauch i zivilisierter Nationen hätten die Buren, die in eng- -ltscheu Uniformen gefangen genommen wurden, verwirkt, nach Aburteilung durch ein Kriegsgericht erschossen zu werden. Kitchener habe auch in gewissen Fällen diese Strafe verhängt. Dillon fragt an, ob Brodrick wisse, daß die regulären Burentruppen bereits lange, ehe dieselbe von den Ärgländern angenommen worden sei. Khaki- uniform trugen. Bvodrick erwidert, daß dies die Buren .nicht im geringsten dafür entlaste, daß sie Uniformen trügen, welche englischen Truppen ab genommen und mit den unterscheidenden Abzeichen der englischen Armee versehen seien. Im Hinblick auf die vom Staatssekretär Frhr. v. Richthofe im preußischen Wgeordnetenhause abgegebenen Erklärungen zog das niederländische Rote Kreuz von Neuem die Entsendung von Aerzten unK Krankenpflegern nach Südafrika in Erwägung und that bereits Schritte, um die Erlaubnis zu erlangen, den Buren ärztliches Personal rc. zu senden. „Daily Telegraph" meldet aus Brüssel: Die Mitglieder der Durendelegation haben sich an die englische Regierung wegen Erteilung von Pässen für Ambulanzen, welche nach Südafrika enffmrdt werden sollen, gewendet. Die spanischen Studenten haben beschlossen,eine Subskription zu eröffnen, deren Ertrag dazu verwendet werden soll, dem Burenkommandanten Delarey einen Lorbeerkranz aus massivem Golde zu stiften. Aus Stadt und Land. Gießen, den 19. März 1902. ** Oberstleutnant Herrleiu f. Heute Nacht l3/4 Uhr verschied nach schweren: Leiden der Oberstleutnant beim Stabe des hiesigen Jnfanterie-Regimercks Nr. 116 Georg Herrlein. Der Verblichene ist am 12. Juni 1851 in Margarethenhaus iHesien-Nassau) geboren. 1871 trat er beim Jnfant.-Reg. Nr. 83 als Fahnenjunker ein. 1872 wurde er zum Leutnant und 1881 zum Oberleutnant befördert. 1887 avancierte er zum Hauptmann ä la suite des Füsilier-Regiments Nr. 86. In demselben Jahre wurde er Adjutant bei der 28. Jnfant.- Brigade. Ein Jahr später wurde er als Kompagniechef in das Jnfant. - Reg. Nr. 28 versetzt. 1894 wurde er zum Adjutanten der 16. Division ernannt und noch in demselben Jahre als Major zum Jnf.-Reg. Nr. 30 versetzt. Seit 1896 gehörte er unserem Jnf.-Reg. Nr. 116 an, in das er am 25. Mai dieses Jahres als Bataillonskommandeur versetzt wurde. Am 18. April 1901 avancierte er zum Oberstleutnant und kommandierte als solcher das 2. Bataillon unseres Regiments. Er genoß das vollste Vertrauen und die höchste Achtung seckens der Vorgesetzten wie der Untergebenen und war in treuester Pflichteffüllung das leuchtende Vorbild eines Soldaten. Die Leiche wird am Freitag Vormcktag 10 Uhr vom Sterbehause nach dem Bahnhof übergeführt, nm am Samstag in Fulda bestattet zu werden. ** KrankewVerficherullgspslicht der Kaufleute. Seit dem Inkrafttreten des Ortsstatuts betreffend die Krankenversicherungspflicht der in kaufmännischen Geschäften Angestellten, sind bei der Ortskrankenkasse im ganzen gegen 180 Personen an- gemeldet worden, von denen etwa 120 Lehrlinge, 2 Ladnerinnen und etwa 60 Handlungs-Kommis sind. Nach einer Zusammenstellung der Bürgermeisterei sind etwa im Ganzen 250 versicherungspflichtige Kommis hier vorhanden, von denen aber 100 den freien Hilfskaffen angehören. ” Zagdhund-Klub für Gießen und Umgegend. Nachdem sich der Verein zur Züchtung reiner Hunderassen aufgelöst hat, wurde am Sonntag in einer Versammlung von Interessenten, die im Hotel „Großherzog von Hessen" tagte, ein „Jagdhund- Klub" für Gießen und Umgegend gegründet. Erstrebt wird von dem Klub die Förderung der Rassezucht in Jagdhunden, weiter soll den jungen Hunden der Mitglieder Gelegenheit gegeben werden, sich auf Schweiß und Raubzeug einzuarbeiten; ferner wird beabsichtigt, Gebrauchssuchen und Schliefen abzuhalten. An der Spitze des Klubs stehen Dr. Bötticher und Bankier Zobel. Es ist ihm sofort eine ansehnliche Mitgliederzahl beigetreten. M. Beuern, 18. März. Heute ereignete sich in einem hiesigen Steinbruche schon wiedereinUnglücksfall. Einem Arbeiter sieljlsichoslösendes Geröll auf den Fuß, sodaß er einen Knöchelbruch davontrug. In verhältnismäßig kurzer Zeit smd hier mehrere derartige Unfälle vorgekommen, worunter einer sogar den Tod des Verletzten herbeiführte. w Butzbach, 18. März. Gestern konstituirte sich hier ein 'Verein der Gastwirte für Butzbach und Umgegend. — Grünberg, 17. März. Der unter der Leitung des Lehrers Roth hier stehende gemischte Chor veranstaltete gestern Abend in der Turnhalle eine Abendunterhaltung. Sämtliche Nummern des reichhaltigen Programms wurden mit großem Beifall ausgenommen. — In diesem Frühjahr scheint größere Kauflust unter den Landwirten zu herrschen. Bei verschiedenen Versteigerungen wurden für Grundstücke recht gute Preise erzielt. So kam ein Acker in bester Lage von 2y4 Morgen auf 2250 Mark, der Morgen (2500 Quadratmeter) kostet demnach 1000 Mark. — Mit ■ den Erdarbeiten zum Umbau der „Ziegelsteige" an der : Alsfelder Straße ist begonnen worden. Durch den Umbau ist die Fällung einer Pappel nötig geworden, deren Stamm etma 4 Meter Umfang hat. Der Baun: wurde für 140 Mk. verkauft. । Hungen, 17. März. Gestern fand hier die zahlreich besuchte Generalversammlung unserer Molkereigenossen- : )d)aft statt, welche trotz des großen Ausfalls von ange- 1 liefertet- Vollmilch, hervorgerufen durch die Nachwirkung der : Marck- und Klauenseuche sowohl wie durch die allgemein < : vorhanden gewesene Futternot, mit einem recht ansehnlichen Reingewinn abschließt. U. a. wurde der Beschluß gefaßt, das Eintrittsgeld von Mark 20 nunmehr auf Mark 5 herab- . zusetzen. Auch eine wesentliche Mehrbezahlung für die angelieferte Milch ist in Aussicht genommen. Ferner beschloß man, trotz der Möglichkeit, 7 Proz. Dividende zu gewähren, , sich mit 5 Proz. zu begnügen und die restierenden 2 Proz. zu Abschreibungszwecken zu verwenden. — Auch die zuletzt veranstalteten Holzversteigerungen erzielten, was nicht erwartet, wurde, gute Preise. 2 Raummeter Brennholz kosteten durchschnittlich Mk. 16,60 bis 17. Die Bau- und Nutzholzversteigerung erzielte gute Mittelpreise. h Hungen, 18. März. Dem Beispiele von Lich und Grünberg folgend, hat sich hier eine Anzahl von Geflügel- freunden und Züchtern vereinigt, um auch für Hungen und Umgegend einen Geflügelzucht-Verein ins Leben zu rufen. Die erste konsütuirende Versammlung soll an einem Sonntag nach Ostern stattsinden. ? Laubach, 17. März. Bei °den dieser Tage in den Waldungen unserer Gegend stattgehabten Holzversteigerungen hielten sich die Preise für Brennholz auf der Höhe der bei den vorausgegangenen Versteigerungen erzielten Beträge. Der Raummeter Buchenscheitholz kam auf 6—7 Mk., Buchen-Prügel auf 4—6 Mk. Die Hoffnung, daß gegen Frühjahr hin die Preise für Brennholz infolge des gelinden Winters zurückgehen würden, hat sich also nicht erfüllt. AlssUd, 18. März. In der vorigen Woche fand in Gegenwart des Landes-Oekonomierat Müller -Darmstadt die Prüfung der Zöglinge der landwirtschaftlichen Winterschnle statt. Die Eltern der Schüler, sowie Freunde der Anstalt wohnten in stattlicher Zahl den: Akte bei. In anerkennenden Worten äußerte sich der Regierungs- vertreter am Schluffe der Prüfung über deren Verlauf, zugleich beherzigenswerte Worte an die entlassenen Schüler richtend. — Ein gemeinsames Mahl vereinigte später den Prüfungskommissar, das Kuratorium der Schule, die Lehrer und mehrere Väter von Schülern. Kreisrat Dr. Melior ergriff das Wort zu einem Rückblick auf die Entwickelung und das Wirken der Schule in dem nunmehr verflossenen Zeitraum von 30 Jahren. In freundlichen Worten gedachte Redner des seit Anbeginn bis heute an der Anstalt erfolgreich thätigen Rektors Weifenbach, worauf dieser seinem Dank für die ehrende Anerkennung Ausdruck gab. 8. Darmstadt, 18. März. Die Kaiserliche Verordnung über die Ruhezeit des Personals, welche in ihren einschneidenden Bestimmungen z. Z. in allen Fachkreisen lebhaft diskutiert wird, war wiederum Gegenstand einer lebhaften Debatte in der gestern vom hiesigen Gastwirte-Verein einberufenen Veffammlung, zu der auch zahlreiche Vertreter des hiesigen Zweigvereins des Bundes Deutscher Köche sowie des Lokalvereins des deutschen Kellnerbundes erschienen waren. Sämtliche Redner waren darüber einig, daß das Gesetz, weil vom „grünen Tisch" aus ohne Verständigung mit den Vertretern der betroffenen Fachgewerbe entworfen, zu zahlreichen Klagen und Beschwerden Veranlassung geben wird. Man will nun versuchen durch Petitionen, welche in Gemeinschaft mit den Vereinen der einzelnen Landesteile an die zuständigen Behörden rc. abgehen sollen, eine Verständigung herbeizuführen, insbesondere mit Rücksicht darauf, daß au ')• die gesamte Gehilfenschaft mit der Verordnung nicht einverstanden und sich in ihrer Erwerbsfähigkeit und Bewegungsfreiheit gehindert sieht. Wie bekannt wird, hat die württembergische Regierung an die Landesbehörden bereits einen Erlaß gerichtet, in welchem die mildeste Handhabung der Verordnung empfohlen und dem Wunsche Ausdruck gegeben wird, daß auch die hessische Regierung den berechtigten Wünschen der beteiligten Kreise Rechnung tragen werde. Eine Deputation, bestehend aus Vertretern des Gastwirtevereins, des Vereins der Köche und des Kellnerbundes, soll die entsprechenden Wünsche demnächst an den betreffenden Stellen vorbringen. — Nachdem erst am Samstag ein hiesiger Gastwirt aus dem östlichen Stadtteil wegen Sittlichkeitsverbrechens, begangen an Kinder:: unter 14 Jahren, verhaftet wurde, ist heute wieder eine gutsituierte Persönlichkeit S. aus dem Bessunger Stadtteil wegen Notzuchtoergehens festgenommen worden. Ersterer rourbe gegen eine Kaution von Mk. 2000 auf freien Fuß gesetzt. Darmstadt, 18. März. Am vorgestrigen Familienabend des Volksvereins für das katholische Deutschland sprach Kaplan Dr. Schneider von hier über das Wesen, die Veranlassung und die Ziele der Los von Rom-Bewegung in Oesterreich, deren ziffermäßiger Erfolg sich nach den Veröffentlichungen des evangelischen Oberkirchenrats und den Angaben der Schönererpreffe auf 12—15 000 Ausgetretene belaufen. Sodann sprach Landtags-Abg. Dr. Frenay ans Mainz über wichtige sozialpolitische Fragen der Gegenwart und wies im Eingang seiner Rede auf die Erscheinung hin, daß neuerdings Liberalismus und Sozialdemokratie immer wehr Fühlung zu einander zu gewinnen suchen, wobei er gewisse Vorgänge in der hessischen Zweiten Kammer, die neulichen Szenen in Brüssel und einen Ausspruch des Exjesuiten Grafen Hoensbroich in München besonders im Auge habe. Dieser neuen Kombination gegenüber, die sich hauptsächlich gegen das Centrum richte, gelte es für die Katholiken, auf der Hut zu fein, um so mehr, als sie in nicht wenigcnDingen etwas in das Hintertreffen geraten seien, wobei er nur die Armenpflege, das Genossenschaftswesen und die Volksunterhaltungsabende nennen wolle, vor allem aber sei nicht zu vergessen die ungenügende Vertretung der Katholiken in der Schülerzahl der mittleren und höheren Lehranstalten. Wenn jemand nicht mit der Zeit voranschreite, so schreite die Zeit ohne ihn voran. Zum Schluffe empfahl Redner noch eindringlich den neu gegründeten katholischen Studienverein. Griesheim, 18. März. Prinz Friedrich Karl von Hessen, der gestern mit dem Generalkommando des 18. Armeekorps in dienstlicher Eigenschaft auf dem Truppenübungsplatz bei Griesheim weilte, wurde von dem Groß Herzog zum Frühstück geladen. Der Prinz fuhr um 1 Uhr 50 Min. nach Frankfurt zurück. Der Großherzog unternahm nachmittags eine Fahrt nach Wolfsgarten. Frankfurt a. M., 18. März. In der heutigen Stadtverordnetenversammlung erklärte Stadtv. Wedel bei der Beratung über die Aufstellung des Bismarck de nkm als u. a.: Man hat zu diesem Denkmal alle Hebel in Bewegung gesetzt und der Herr Reichsbankdirektor hat sich persönlich zu hiesigen Geldleuten und -Instituten bemüht, um sie zu Zeichnungen zu bewegen, die sie aus Zweckmäßigkeitsgründen mcht gut abschlagen konnten. (Unruhe.) Auch hat die Demokrane nicht den Degen an der Bahre Bismarcks gesenkt, schon aus dem Grund, weil sie keinen hat. Sic hat sic!' vielmehr auf den Boden der Thatsachen gestellt, sie gibt d. Kaffer was des Kaisers ist, aber sie wahrt auch die ihr aus der Verfassung zustehenden Rechte mit Eifersucht. Bis zur Errichtung eines Denkmals ist da noch ein weiter Schritt, denn ein solches ist der Ausfluß der Dankbarkeit, der Ehrfurcht, der Liebe und der Verehrung. (Sehr richtig! Deshalb wollen wir ja das Denkmal!) Die deutsche Einheit repräsentiert das Kaiserdenkmal und der Magistrat hat ein Uebriges gethan, mit seinem Einheitsdenkmal für den Paulsplatz. Bismarck ist in Frankfurt nicht an: rechten Platz und er selbst hat wohl am wenigsten hier ein Denkmal erwartet. Ein Plebiszit würde ganz anders ausfallen als uns der Herr Bürgermeister glauben machen will. (Oho l) Wollen Sie aber durchaus ein Denkmal, so stellen Sie es in die neuzuschaffende Hohenzollern-Anlage an den Teich, in die Neustadt, einen Bismarck in Eivil und im Schlapphut, nicht einen Kürassier- general. Entschieden müßte ich jedem Transport von Denkmälern widersprechen, sonst thäten wir besser daran, sie gleich auf Rollen zu errichten, um die Wegschaffung billiger zu. haben. — Stadtv. Dr. Quarck protestiert ebenfalls von neuem gegen dieses Denkmal der Oberen Zehntausend und bewegt sich ü: scharfen Ausfällen gegen den Plan, dem Urheber des Sozialistengesetzes ein Denkmal zu setzen. Die Bezeichnung „Böotier" halte er vollkommen aufrecht. fc. Frankfurt a. M., 19. März. (Original-Telegr. des „Gieß. Anz.") Der Großherzog von Hessen besichtigte gestern Nachmittag von 2—3 Uhr die vom Verein hirschgerechter Taunusjäger veranstaltete Ausstellung und sprach sich sehr anerkennend über die Ausstellung aus. ** Kleine Mitteilungen aus Heffeu und den Nachbarstaaten. In Darmstadt starb nach kurzem Kranksein der Stadtverordnete Jean Ganß im Alter von 72 Jahren. Handel und Urrkehr. Volkswirtschaft. Berlin, 18. März. Der Prospekt über 393000000 Alk. neue 4proz. russische Staatsanleihe von 1902, ausgegeben zur Realisierung des russischen Anteils an der chinesischen Entschädigungssumme, ist heute von Mendelsohn u. Co., bei der Zulassungsstelle an der hiesigen Börse cingereicht worden. Belgrad, 18. März. Da die Verbandlungcn mit der unter Führung der Ottomanbank stehenden Gruppe behufs einer Anleihe im Nominalbeträge von 90 Millionen ins Stocken geraten sind, nahm die Regierung zwei Millionen Frarrks bei der Nationalbank auf gegen Schatzbonds. — Der heute veröffentlichte Jahresbericht der Nationalbank weist einen Bruttogewirm von 1100351 Franks auf. Die Aktionäre erhielten eine Dividende von 12 Franks per Aktie. Konvertierung der 4i/.Prozeutigen Anleihe Ungarns« Wie verlautet, übernimmt die Gruppe 60 Prozent der Anleihe fest, den Rest in Optionen. Voraussichtlich wird der Gesamtbetrag der ersten Reihe den Besitzern der 4^/rproz. Werte zur Zeichnung an- geboten werden und erst nach dieser Zeichnung wird die dreimonatige Kündigung der nicht zum Tausch angebotenen 4V2proz. Stücke erfolgen. Man nimmt an, baß angesichts ber Gelbverhältnisse mindestens 50—60 Prozent der aufgelegten Anleihe im Tausch gegen 4‘ rproz. Werte bezogen werden, je nach dem Erfolge dieser Zeichnung wird der Rest der Anleihe eirtweder zur allgemeinen Zeichnung aufgelegt oder freihändig verkauft werden. Die Ersparnis aus dieser Zinsfußumwandlung von rückzahlbaren Werten in nicht rückzahlbare wird nicht kapitalisiert, so:ü>ern ausschließlich zur Entlastung des Staatsvoranschlags verwandt werden; sie wird rund 7 Millionen Kronen jährlich betragen, wovon 3 Millionen Zinsen- erspari:is, 4 Millionen auf das Unterbleiben der Rückzahlungen entfallen. Der gegenwärtige Ausrüstungsbedarf von 66 Millionen Kronen wird später durch Begebung von Rente gedeckt werden. Zur Zinsfußumwandlung gelangen: 176.75 Millionen Golbgulden 4'/zproz. Goldanleihe 1889, 21.77 Mill. Mk. Ausrüstungsanleihe von 1888, 9.32 Millionen Golbgulden 5proz. Ostbahnanleihe von 1876, 444.76 Millionen Kronen Schankregalanleihe und 232.12 Mill. Kronen 4i/,proz. Eisenbahnanleihe von 1899, zusammen (auf Kronen umgerechneff 1147 Millionen Kronen, wovon jedoch 110 Millionen Kronen Schankregalanleihe, die sich im Besitze öffentlicher Anstalten befinben, ausgeschieben werben. Für 1037 Mill. Kronen 4>/rproz. bezw. 5proz. Werte gelangt, wenn ber Begebungskurs 9o.l 8 beträgt, 4proz. Kronenrente im Betrage von runb 1090 Mill. Kronen zur Begebung. Bom amerikanischen Stahltrust wirb gernelbet, daß die unausgeführten Aufträge sich auf 6 Millionen Tonnen belaufen. Diese kommen einer lOnwnatlrchen Produktion gleich und repräsentiere einen Wert von 180 Mill. Dollars. lieber den Konkurs der Aktiengesellschaft für Trebertrock- uung ist zu melden, daß bis jetzt Mk. 1550000 eingegangen sind. Eine Konkursdividente von 8/< Prozent wirb demnächst zur Auszahlung gelangen. Kredit- und Depositenbank Zweibrücken. Der Aufsichtsrat schlägt eine Dwidende von 6 Prozent (Vorjahr 8 Prozent) vor. — Bei der Straßburger Filiale der Oberrheinischen Bank in Mannheim ist die Direktion dieser Tage einer Defraudation auf die Spur gekommen, und zwar handelt es sich um Unterschlagungen von Coupons im Betrage von etwa 80000 Mk. Durch rasches Eingreifen sind, wie die Verwaltung mitteilt, die amtlichen entwendeten Coupons bis auf einen ganz unbedeutenden Betrag bei einer Haussuchung in ber Wohnung des Defraudanten wieder in den Besitz ber Bank gebracht worben, sodaß ein Verlust nicht eintritt. Gerichtslaa!. T Die erneute Verhandlung im Gumbinner Mord- »rozen, die am 10. April vor dem Oberkriegsgericht in Gumbinnen chrei: Anfang nimmt, dürste 5 bis 6 Tage bauern, da über hun° »J-!. 3CUflen geladen sind. Ter angeklagte Sergeant Hickel ist als dauernd ganz Invalide mit Pension aus dem MUitär-Verhältnis entlaßen ivorden. ~~ 1» Studenten zum Tode verurteilt. Wie aus angeblich bester Quelle aus Kiew gemeldet wird, sind anläßlich ber letzten Moskauer Ctubenten-Unnchen 15 Studenten zum Tode verurteilt und über hundert verbannt worden. Neueste Melöuugeu. Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers. Berlin, 19. März. Gestern Abend hielt der sozialistische Wahlverein des 4. Berliner Wahlkreises eine Versammlung ab mit der Tagesordnung: „DieJdeendes März". Zu derselben waren auch Frauen als Zuhörerinnen erschienen. Gleich nach Eröffnung der Versammlung forderte der überwachende Beamte die Entfernung b er Frauen. Der Vorsitzenbe wies auf bte Ausführungen bes Ministers von Hammerstein hin und wollte die Frauen keinesfalls hin- ausweisen. Darauf löste der Beamte die Versammlung aus. — Auf die Beschwerde des Vorstehers des sozia- Versteigerung. Donnerstag den 20. d. M., nachmittags 3 Uhr, sollen dahier die zu einer Fabrikeinricht- una gehörigen Maschinen 2c., als 1 Bohrmaschine, 1 Rundmaschine, 1 gr. Blechscheere, 1 Kreisscheere, 1 Arbeitstisch, 1 Transmission, 1 Ventilator, 1 Vorgelege, eine Richtplatte u. v. a. zwangsweise gegen bar versteigert werden. Zusammenkunft der Steigliebhaber auf meinem Bureau. Gießen, 18. März 1902. 2295 Seipel, Gerichtsvollzieher. Tendenz: schwach. 4% Ungar. Goldrente 4°/ Italien Rente . 101.00 44.60 28.70 28.30 115.20 45.30 3>Vq Mexikaner 4*/r /o Chinesen . Electric, bohuckert Nordd. Lloyd . . Kreditaktien , . Diskonto-Kommandii Darmstädter Bank Dresdener Bank . Beniner Handelsges Oesterr. Staatsbahn Lombarden . , Gottharabahn . . Laurahütte . . , Bochum . . . . Harpener . . . 37a°/o 3% 3V,% 3°/o Verurteilung zu lebenslänglicher Zwangsarbeit ht Sibirien sicher sein. Reichsanleihe do. Konsole . do . . auch der Zar beiwohnen. (?) Petersburg, 19. März. Oberst Grimm, gegen den die Untersuchung wegen seiner hochverräterischen Hand- 101.85 92.80 101.75 92.45 100.25 102*80 London, 19. März. „Daily Expreß" berichtet^daß das neue Budget 20 Millionen Pfund neuer Steuern erfordern werde, und zwar soll darunter der Betrag der Einkommensteuer um 5 Millionen und der der Petroleumsteuer um 3 Millionen erhöht werden.— Lord Wolseley soll angeblich den Friedensschluß herbeiführen oder, wenn dies noch nicht möglich sein sollte, einen neuen, durchgreifenden Feldzugsplan ausarbeitem Weiter verlautet, daß sich die Regierung mit dem Gedanken trage, den Mitgliedern der Buren-Mission freies Geleit nach Südafrika zuzugestehen, damit sie beim eventuellen Friedensschluß behilflich seien. (??) Sofia, 19. März. Zeitungsmeldungen zufolge wird der Feier der Denkmals-Enthüllung des Zaren-Befreiers der König von Serbien, der Fürst von Montenegro und wahrscheinlich 8l/2°/o Hessen . . . 3% Hessen . . . . 4% Oesterr. Goldretne . Telephonischer Kursbericht. Frankfurt a. 3L. 19. März 1902. liltischen Wahlvereins des 3. Reichstags-Wahlkreises wegen Ausweisung der Frauen aus einer Versammlung desselben hat das Polizeipräsidium geantwortet, daß das Verhalten des überwachenden Polizeibeamten der für diese Dtenst- thätigkeit aufgestellten Instruktionen vollständig entspreche. London, 19- Marz. „Daily Expreß" meldet mau: Zn politischen Kreisen versichert man, daß em geheimer Vertrag zwischen Frankreich und Italien zum Abschluß gelangt sei, wodurch Frankreich sich verpflichte, Ztalieu eine Anleihe von 500 Millionen zn gewähren zur Conversion der italienischen Rente. Andererseits glaubt mau, der Vertrag bezwecke die Besetzung von Tripolis durch Ztalieu, werl Frankreich es sehr gern sehen würde, daß Ztalieu dies thue, bevor es den Engländern einfalle, das Gebiet zu besetzen. Loudon, 18. März. Das Unterhaus verwarf mit 346 gegen 191 Stimmen, den am Montag eingebrachten Antrag Campbell Bannermann, nach dem eine besondere Kommission ernannt werden sollte, welche alle Käufe und Kontrakte der Regierung für die Zwecke des Krieges zu prüfen hätte. 4'/n% Oesterr. Silberrente 101.50 • - ■’ 100.85 4‘,2% Portugiesen ■0/ Portugiesen. . 1% C. Türken 'lückenlose . . . . 26.45 . 90.00 . 110.00 218L0 . 195.60 . 141.50 . 137.50 . 155.50 . 144.80 . 18.70 . 167.70 . 199.20 . 194.20 . 164^0 ;«.|uu.juny ivvywi ~ ~ ~ ~ -----v ~ .. - • 4°/0 Uriech. Monopol -Anl. lungen ebenso eifrig nnd geheim geführt wird, stand schonäussere Argentiner seit Jahren in österreichischem Solde. Er dürfte seiner - 2290 Jean Kirch. Holzversieigerung I Versteigerung im Gleßener Staotwaltk nachmittags 2 uyr, sollen d 2287 Neue Mes zu denselben Preisen bei den Herren: 2294 46 Yeuenrveg 46 Mechanische Werkstätte empfiehlt 2283 NB. A. Katz. beziehen. 2-Zim.-Wohnung üVrdrh.z.vrm. 2194 LouisHellmold,Sleinstr.31. /Liserne Bettstelle mit Lllatratze zu verkaufen. Lleichstraße 18. Meue große Bogelhecke zu ver- JV kaufen. Stemstraße 59, Mans. 245 38 114 24 53 24 2 3110 670 130 50 Fst. Flusshecht per Pfund 90 Pfg. SdjnltauieuJEä für Mädchen und Knaben gegen bar versteigert werden. Gießen, 19. März 1902. 01157 Seipel, Gerichtsvollzieher. 138] Ter mittlere Stock meines Hauses Südanlage 15 ist zu vermieten und am 1. April 1902 zu Die Zusammenkunft ist am Hangelsteiner Steinbruch. Gießen, am 17. März 1902. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. 2284 Kari Uhrmacher und Optiker. — 6 Seltersweg 6. Vom 1. Juli d. I. an befindet sich mein Geschäft 01151 !W 2 Seitersweg 2. Friedrich Kühne Witwe Seltersweg 26.• 2122] Engt. Foxterrier-Rüde, rasienrein und schön gez., '/, Jahr alt, preiswert abzugeben. Löberstraße 5, I. Feinsten CabSäau ohne Kopf per Pfund 19 Pfg. Ieiusteu Speck-ßabüau im ganzen Fisch 24 Psg- im Ausschnitt 34 » Fst Rotzungen per Pfund 45 Psg. Fst. Weissfisch per Pfund 28 Pfg» Feinste Barsche per Pfund 40 Pfg. Ist. leöeuüsr. Karpfen per Pfund 65 Pfg. c) Allgemeines. Gießen, den 19. März 1902. Ier Iorstand Ed. Hanau. F. Helfrich. empfiehlt sich im Reparieren von Nähmaschinen und Fahrrädern aller Systeme. 2286 Aileiu-NrrKanf der beliebten Neckarsulmer Wl-Mer. Sämtliche Zubehörteile stets vorrätig. Feinste Nordsec-Schcllfisllie schön, groß, per Pfund 21 Pfg. Fste. holl. Angel-Schellfische per Pfd. 40, 30, 25 Psg- Feinst. Seelachs per Pfund 25 Pfg. Fst. Tafel-Zander per Pfund 65, 80 Pfg. Fst. Seehecht im ganzen Fisch per Pfd. 45 Pfg. Ist. große grüne Keringe per Pfund 15 Psg. Spezialgeschäft für feinste Marinaden und Räucherwaren. Wiederverkäufer Engrospreise. Prompter Versandt nach auswärts. Louis Marktplatz 5. Montag den 24. März 1902, vormittags 91/, Uhr beginnend, ollen im Gießener Stadtwald in rem Distrikt Hangclstein ver- teigert werden: 3 Eichenstämme (Bauholz) mit 1,08 fm. 6 Eichenstämme (Grubenholz) mit 1,41 im. 34 Fichtenstämme mit 9,51 fm. 239 Fichten - Derbstangen mit Kandidat sucht möbl. Zimmer v* mit sep. Eingang in der äuß. Stadt. Offerten mit Preisangabe unter Nr. 01130 an die Exped. Gießener Nmibus-GrstNschast. E. G. nt. b. H. Donnerstag den 27. März L I., abends 8», Uhr: General-Versammlung im gttfe Navarra (Ierdel). Tages-Ordnung: a) Geschäftsbericht. — b) Wahl des Vorstandes und des Aufsichtsrates. — <^.ine 6-Zimmerwohuung nut allem Zubehör sofort zu vermieten. Seltersweg 62. [285 0 Ausschnitt y 50 Pfg. Malta-Eariti soeben eingetroffen bei CbristianWallenfels 17 Marktplatz 17 am Krieger-AenKmak. Telephon 262. Gegründet 1826. Gießener Fischbörse Tetephon Nr. 50. Marktplatz 5. Telephon Nr. 50. Empfehle, Donnerstag und Freitag morgen eintreffend: Man mache einen Versuch!! Wegen Umzug verkaufe zu bedeutend herabgesetzten Preisen, ß'rtntirntnfintt paßende Geschenke, als: Taschenuhren in allen Preislagen bei mchrjähriger Garantie, Goldwaren: Ringe, Broschen usw. äußerst billig. Optische Waren: Britten von 50 Pfg. an, Zwicker von 1 Mk. an, genau den Augen anpasfend. Feinste Berliner ttMe frisch eingetroffen. 2291 J. M. Schulhof. Finninn no$ neu' in 9hl^a -PIUIUHU, bauncholz ganz modern gebaut, berühmtes Fabrikat, ist mit Garantieschein billig zu verkaufen. Reflektanten wollen sich gefl. schriftlich unter Nr. 2279 an dre Expedition d. BL wenden. ""Hornstroh, Handdrusch, verkauft 01133 Carl Germer, Heuchelheim. 9,65 fm. rm Buchen-Scheitholz. , Eichen-Scheitholz. „ Buchen-Knüpp elholz. „ Eich en-Knüpp elholz. „ Buchen-Stockholz. _ Eichen-Stockholz. „ Naoel-Stockholz. Wellen Buchen-Reisig. „ Eichen-Reisig. , Nadel-Reisig. „ Weichholz-Reisig. Hansverkauf. Das Haus Bleichstraße 6, zwei Stockwerke mit je 5 Zimmern u. Badezimmer, sowie Mansarde, mit großem, schön angelegtem Garten, ist wegen Sterbefalls zu verkaufen. 1776 Näheres Südaulage 19, IL 2280] Durch Umbau des Kaiserhofes ist eine ccu 40 Mtr. lange eiserne Terrasse mit Säulen, Laug- u.Zwrscheu- Lrägeru, außerdem verschiedene Fenster und Thnreu, diverse Möbelstücke und verschiedenes andere zu verkaufen. Für Restaurateure, Brauereien, Fabriken und Baumeister beste Verwendung. Grand-Hotel Äaiserhof, Bad-Nauheim. Samen. Sämtliche chemüse- und Mümensämereien in nur guter, keimfähiger, erprobter Ware empfiehlt 2289 Eduard Rieger, Laden: Asterweg 3. Gärtnerei: Marburgerstr. 83. MrsöchreMzlMlh Schutzbezirk Königsberg. Mittwoch den 26. März d. F., vormittags 9 Uhr, werden in der Schlierbach'schen Gastwirtschaft zu Bieber aus den Distrikten Rotestrauch, Hüttenwald, Rotcnbergskopf, Bleidenberg rc. versteigert: Eichen: 49 Stämme mit 22,10 fm, 14 rm Schichtnutzholz , 33 rm Scheit und Knüppel und 143 rm Reiser. Buchen: 5 Stämme (z. T. Kirschbäume) mit 2,04 fm, 2 rm Schichtnutzholz, 455 rm Scheit und Knüppel, 2190 rm Reiser (meist Stammreiser) und 14 rm Stockholz. And. Laubholz: 2 rm Schichtnutzholz, 4 rm Knüppel und 3 rm Reiser. Nadelholz: 244 Stämme und Stangen mit 32,63 tm, 16 rm Schichtnutzholz, 15 rm Scheit und Knüppel und 210 rm Reiser. Das Brennholz wird zuerst versteigert. Der Verkauf des Nutzholzes beginnt um 12 Uhr. 2282 Lrrdwrgstraße 10 & eine schöne, geräumige 6-Zimmer- Wohnung mit allem Zubehör zu vermieten. Näh. Ludwigstr. 8, 1. 216| Wohnung, 6—7 Zimmer, II. St., Balkon, Gas, Bleiche rc. per 1. April zu vermieten. Näh. Bleichstraße 18, pari. 317] Im Neubau Ebelstr. 16, unt. und II St., je 5 Zimmer mit Zubehör (Klosetanlage) per 1. Mai 1902, eventuell später zu verm. Näheres Ebelstr. 14,1. Wohnung, 4 bis 5 Zimmer, womöglich parterre, auf 15. Mai zu mieten gesucht. Ost- oder Westanlage bevorzugt. Offerten unter w. Z. 2076 erbeten an die Erpedüion dieses Blattes. FLinfache 5-Zimmerwohnungmit Zubehör in Gießen zu mieten gesucht. Gefl. Off. nur mit Preis- angabe unter Nr. 2272 a. d. Exp, 2266] Zu Beginn des Sommersemesters ein unmöbliertes Zimmer gesucht. Offert, mit Preisangabe zu richten an Th. Weber, Mehrer, Büdesheim (Wetterau). nachmittags 2 Uhr, sollen dahier Neuenweg 28 versch. Hausund Küchengeräte, 1 Nähmaschine, eineLadeneinrichlungu,Porzellan- waren aller Art zwangsweise 2000 Blattpflanzen Ara'ien, Dracen» ieidic. etc. gebe wegen Ueberfüllung meiner Gewächshäuser zu jedem annehmbaren Preise ab. — Günstige Gelegenheit zum Besteller! von Blumentischen, Veranden, Balkons, Buffets rc. Kari Bergers 9. Per I.Znli en Ulai l.J. ist wegzugshalber der mittlere Stock meines Hauses, bestehend aus 5 Zimmern, Mädchen- und Bodenkammer, Veranda, mitGas- und Badeeinrichtung, anderweit zu vermieten. 1017 Karl Wenzel, Stephanstraße 13. 1463] Neubau Wilhelmstr. 12 ind per Juni elegante Wohnungen 7—10 Zimmer und allen der Neuzeit entsprechenden Einrich- tungen zu vermieten. Näheres Fraukfurtcrstraße 29. Nordanlage 7 ist eine elegante 6-Zimmerwohnung per April zu vermieten. 1572 Näheres Frankfurterstraße 29. 1803] Das zweite Obergeschoß in unserem Neubau Brandplatz 9ir. 15 mit 5 Zimmern, Bad, sowie Bleichplatz und Trockenboden ist per April zu vermieten, desgl. in 9ir. 14 einige 4-Zimmerwohnungen per Juni evtl, auch früher. _ Birkenstock & Schneider. 2047] <4ogis mit 5 Zimmern, nach vorn, und -Zogis mit 2 bis 3 Zimmern, nach hinten, zu vermieten. Marktplatz 17. Städtischer Arbeitsnachweis Gießen Gartenftrake 2. Angebot der Arbeitnehmer: 2 Bäcker, 1 Schlosser, 1 Schreiner, rß Taglöhner, 1 Hausdiener, 1 Fuhrmann, 1 Kellner, 2 Lauffrauen, 1 Büreaugehilfe. . Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Schremer, 1 Knecht, 2 Lauffrauen, 1 Dienstmädchen, 1 Arbeiter. , Lehrlinge: 1 Mechaniker, 1 Buchbinder, 2 Schremer. Wk NMchDlßeigmiM fa Flach'schen Walde. Gemarkung Dornholzhausen. I. Montag den 24. März kommen im benannten Walde zur Versteigerung: ca. 350 Mm. Nicht-n-Wauholz, II. Dienstag den 22. März kommen zur Versteigerung: ca. 6000 Kichten-Stangeu II., III. und IV. Klasse. Beginn der Versteigerungen an beiden Tagen vormittags 10 Uhr.^273 Wohnung 5 Seltersweg 39. Dstanlage ÜO Auf 1. Juli oder früher ist die Parterrewohnung mit 6 bis 8 Zimmern, Veranda und Gartenanteil zu vermieten. 2218 Näheres im 1. Stock daselbst. 01043] Eine 3-Zimmerwohn° ung mit Zubehör zu vermieten. Braudgasse 6. ffl^ohnung v. 4—5 Zimmern mit Xv Veranda, Garten, Bleichplatz u. sonst. Zubeh. Anfang Juli zu vermieten. Stephanstr. 9. 01136 c>n meinem neuerbauten Hause, Xj Liebigstraße, sind 3—6 Zinn- Wohnungen mit Küche, Bad und Mädchenkammern, der Neuzeit entsprech, eingerichtet, mit Gartenanteil, und der Mansarden-Stock mit 4 Zimmern und Küche vom 1. Juni 1902 ab zu vermieten. Ferner in meinemNeubauScksiffen- bergerweg 64, 4-Zimmerwohnung mit Küche ebenfalls vom l.Juni 1902 ab zu vermieten. 2270 Joh. Georg Pfast, __________Bismarckftraße 32, IL Ö)l. Wohnung, 2 Zun. u. Küche üv sofort ob. später zu verm. 2271_______Hillebrandstraße 1. 2275] Kleine Wohnung, Zimmer, Kab., Küche, z. v. Schützenstr. 11. 466] 4-Zimmerwohnung mit allem Zubehör, per 1. Avril zu Dcnru Näheres Ebelstr. 13, prt. 7-10 3S Licbigslr. 37, zu vermieten. Näheres bei 982 Heinrich Carle, Bleichstr. 11. B ismarckstr. 30 (Ecke Stephanstr^ ist d. L St., best. a. 5 Z. u. 2 M.-Z^ 2 Kell., Balk., G.- u. Wll, p. 1. April zu verm. (716] Fr. Kopp. 1016] Geräumige, neu herge- richtete Parterrewohn. n.Zubeh^ ev.mit Gartenant.perl.April zu verm. Marburgerstr. 10, IL 1080] Alüllerer Stock, Alice- straße 12, 8 Zimmer und Zubehör, nach Wunsch auch neu herzurichten, sowie eotL Stallung u. Remise. M Süd-Anlage 19, It. 1714] Ecke Rodheuner- und Krofdorferstraße, müll. Stock, 4 od. 5 Zimmer mit Zub. per 1. Juli zu vermieten. Ehr. Haubach II. 1716] Die beiden oberen Stockwerke Liebigstraße 3f 8 große Zimmer nebst Zub. mü Veranda und Garten, sind per 1. Juli, ev. auch früher, zu vermieten und jederzeü einzusehen. Näheres Wllhelmstraße 25. 387] Beletage, besteh, aus sechs Ziinmern, Badez., ger. Korridor und allem Zubehör, in meinem Äleubau Bismarckstr. 38 zu verm. Ehr. Schmidt, Löberstr. 10, I. Wilhelm Haas, Kolonialwaren, Bleichstraße 18. Cmlil Kalbfleisch, Kolonialwaren, Marburgerstraße 25. H. Kraft Nacht Äug. Geraand (7\ic von Hrn. Dr. Lemgen inne- ^geh. Wohnung, best. aus 3 Zim. u. Zubh. ist wegzugh. z. 15. April zu verm. Ebelstraße 2. 01103 WohVilg -lsterweg 40, Ecke Nordanlage. 01107] Schöne 4-Zimmerwohn. per 1. April zu vermieten. Nah. Grünbergerstraße 33, pari. 55] Neuenweg 39, gegenüber von Schülers Garten, ist der 3. Stock, 7 Zimmer mit allem Zubehör per sofort zu vermieten. 9 Stock, 5 bis 6 Zimmer, per 1. April zu vermieten. 01147 Näheres Brsmarckstr. 26, pari. ^chöne5-Zim.-Wohnung mit all. ^Zichch., Gartenant.:c. zu verm. 01145 Bleichstraße 8, pari. 2080] Die Parterrewohnung rm Hause Bahnhofstraße 66 ist per 1. April l. I. zu vermieten. Zu erfragen bei der Bürgermeisterei, Zimmer 15. 01141] Sch. Manf.-Wohw, 3. St., 5 Räume nebst Zubeh., Bleichpl. u. Gartenant. an ruh.Leute p. l.April zu verm. Ederstr. 2, Ecke ^lordanl. Wohnungen, Ecke der Landgrafeiiitraße und Braugasse, Beletage und 2. Stock, je 6 Zimmer und Bad per sofort zu vermieten. Näheres Löber- straße 9. Milh. Metgek. 2288 2055] Im yteubau Krofdorfer- weg 5 sind im Parterre eine Drei- Zimmerwohnung, sowie in der Niansarde 2 Zimmer, zu vermieten. Per 1. April beziehbar. Näh, bei Hch. Frebel, Schützenstr. 2059] Neubau Ploüstraße 8 per Mai oder Juni elegante, der Neuzeit entsprechende 6-Zimmer- wohnung zu vermieten. Näheres Ernst Bloedner, Plockslraße 2. 01154] WIÖ5L Zimmer zu oex- mieten. Bahnhofstr. 51, 3 Tr. r. 01143] Schön möbl. Zimmer zu verm. Bleichstraße 8, part. 01142] Schön möbl. Zimmer zu verm. Bleichstraße 14, part. zimmer mü Pension zu Dec- O mieten. Kirchenplatz 6. 1384] Alöbl. Zimmer, m. Kab. zu vermieten. Neuenweg 60. freundlich möbliertes Zimmer O per sofort zu vermieten. 0759 Bahnhofstraße 27, m r. 1686] 2—3 gut möbl. Zimmer zu vermieten.__Stephanstr. 321IL. ^chön^möbl. Zimmer zu verm. 01093 Marburgerstraße 22. Merkstätte mü Lagerraum zu verm. Wallthorstraße 67. Zu erfragen Bahnhofstraße 57. 2190 01144] Lagerkcller zu ver> mieten. Bleichstraße 8, part. Eine schöne, große Hneipe zu vermieten. Näheres in der Exp ed üion d. Bl._________01074 ~ Pferdestatt, in der Nähe der Kaserne, mit Heuboden u. Remise, per 1. April zu verm. Ostanl.15. WWllMüsiie der Spitze des II. Bataillons regem Fleisse widmete er seine Kräfte und seine Gesundheit dem Dienste, Mit unermüdlichem Wohlwollen, Giessen, den 19. März 1902. Giessen, den LS. Märe 1802. 2293 1076 Sühnen das Junger Mm mit schöner 01076 Neustadt 81III. Höhere Lehranstalt Costumes Blousen 01166 Eugelapotheke Inha Gebr. Bmheuser 2166 Herren-Moden gehender Fürsorge sorgte er treue Kameradschaft erwarb erfüllung wird das Regiment Capes Jackets Kinder-Mäntel Handschrift ung. ch Moeser, Morgenröcke Costum-Röcke jupons mit weit- n. Seine für seine Untergebenen, deren Achtung und Vertrauen ihm in hohem Masse gehört« Freitag: Schluß der Saison. Eintrittspreise Saal 80 Pfg., ( empfehlen in grosser Auswahl zu sehr billigen Preisen Montanas laeM gestellt. Das Los kostet 30 Pfg, Dre Verlosung findet auf dem Polizeramt statt und wird im „Gießener Anzeiger" bekannt gemacht. Max Langzettel, Lech- sucht leichte Beschäftig Näheres bei Frtedri« Holzheim bei Gießen. Junger, tüchtiger Kaufmann ucht, gestützt auf la. Zeugn. und Res., per 1. Avril Stelle als Comp- toirrst oder Verkäufer. Gefl. An- geböte unter 01136 an die Exp. Aus prima Objekt wird von einem pünktlichen Zinszahler nd. Ostern gut. . , .äeßen, Näh. d. Gymn. u. Realsch. Näh. 3Rcrc= bürg a. L., Universitätsstr. 22, I. Im Namen des Offizier-Korps des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm (2. Grossh. Hess.) No. 116 Klavier-Unterricht Die Ueberfuhrung der Leiche findet Freitag vormittag 10 Uhr vom Sterbehause aus nach dem Bahnhofe, die Beerdigung Samstag in Fulda statt. 19 Schüler, die der Nachhilfe 1 * bed., find, gute Aufn. u. Be- aufsicht. in Pfarrhaus a. d. Land, von wo fie mit ei, */• Std. entfernte -r rroge Mk. 1.50, Gallerie 40 Pfg. ihm die Liebe und Achtung der Kameraden. Als leuchtendes Vorbild treuester Pflicht sein Andenken alle Zeit in hohen Ehren halten. (Siebener ^tadttheater. Donnerstag den 20. März Uorlrtztr florsteNiing. Lv.valkMinlicheVvrstellnng V lebe bas Lebe»! Drama in 5 Akten von Hermann Sudermann. Anfang 8 Uhr. Ende 10°/. Ubr Vorn 20. Mai 1896 bis zum 18. Mai 1901 stand er als Kommandeur Am 19. März 1902, vormittags 1.45 Uhr verschied nach kurzem Krankenlager an Lungenentzündung der Grossherzogliche Oberstleutnant beim Stabe, Ritter mehrerer Orden Herlitz-Methode Privat und in Zirkeln erteilt 1478 Bßp« Fmn, Bad-N»aheim, Haus Krämer. _______ - ymnasium m. kleinen Klassen besuchen. Offerten unter 2068 an die Exped. d. Bl. Liebevolle Behandlung. Gewissen- S Beaufsichtigung. Treffliche lge. Pension 460-600 Mk. Prospekte durch den 2281 ___________Direktor Kolkwitz. von Itewitz, Oberst und Regiments-Kommandeur. Alc Wenuige« an den B. D. St. bittet man | zum !♦ April (in spezi- > fizierter Rechnung) geltend zu machen, andernfalls vorläufige Nichtberücksichtigung. 01128 Der Ferienvorstand. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ VürgertPrivat-Mittagstisch gesucht. Offerten mit Preisangabe unt. A M G 01129 an d. Exped. Todes-Anzeige. Allen Freundm und Bekannten die traurige Mitteilung, daß unser lieber Gatte, Vater, Bruder, Schwiegersohn und Schwager y Karl Weller, Taglöhner, K ÄMr0"M,m motsen p/'rajr Die trauernden Hinterbliebenen. Heuchelheim, den 18. März 1902. Die BeeMaung.findet Domrerstag den 20. d. Mts., nachmittags 4 Uhr, in Heuchelheim vom Trauerhause, Markt- straße 18, aus statt. 01140 Altrenommierte 2246 Bleiweitzfabrik sucht für Gieße« und Umgegend tüchtigen bet der Malerkundschaft gut eingeführten Vertreter gegen Provision. Gefl. Offerten unter F. Z E. 293 an Rud. Mofse, Frankfurt a. M. Damen-Moden Markt Heute nacht 9/42 Uhr entschlief sanft nach schwerem Leiden mein treuer Gatte, unser lieber Vater, Schwiegersohn, Bruder und Onkel, der Oberstleutnant beim Stabe des Infanterie-Regiments Kaiser Wilhelm (2. Grossh. Hess.) No. 116 Georg Herriem wohl vorbereitet durch den Empfang der heiligen Sterbesakramente. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Frau Lina Hea-Nein, geb. Hahne. Damen-Mäntel «leiderstosse Anfertigung nach Mass. ZMgch tüchtiger Verkäufer, Norddeutscher, Kolonialwaren- brauche, sucht per 1. April d. I. bei bescheidenen Ansprüchen Stellung. Offerte,: bittet man an Haasenstein & Vogler, A. - G., Gießen, u. U 50 gel. z. lass. 2217 1666] Für einen 18jährigen (Hürtnergehrlfeil wird Stellung gesucht. Näh, auf dem Armenamt Gießen : 2269] Ein ordentliches, sauberes Mädchen zum 1. April zu Kindern tagsüber gesucht. Frau C. Köhler, Bismarckstr. 17. Ein zuverlässiges Laufmädchen bei guter Bezahlung gesucht. 01134 Grünbergerstraße 10»,HI. 728] Ifcin hvchelegan.eS, treu», saüigrs Eaton Ptantno, Nutzbaum, matt und blank poliert, mit Aufsatz, nur einigemale gespielt (Preis neu 660 Mk.), zu 625 Mk. netto bar zu verkaufen. 10jährige Garantie. Wilh. Rudolph, Seltersweg 91, ALine große, span. Wand, 12 fl. *2/ Petroleumkoch., 1 pol. Bettst. 1 Teppich bitt.zu verk. Ostanl.9ckV verkaufen. 01114 Sandgasse 35. iTyTtHTET, «Patentanwalt SARK-l ripyinBrühi1 AichtWs MVchcii zesllcht. 01110 Wallthorstratze 73, II. 2163s Tüchtig. Mädchen, das sämtl. Hausarbeit versch mit nur guten Zeugrr. per 16. April ges. Vorzustell. v. 9—3. Ebelstr. 6, pt. 2219] Fleißiges, gewandtes tausmädcheu, sowie saubere auf- und Putzfrau gesucht. Zu melden vom Donnerstag den 20. d. Mts. an Hofmauustt. 9. _________Frau Otto Schaaf. süchtiges Mädchen für Haus- * arbeit sucht zum 1. April 01109 Frau Postdirektor Schäfer. 2071] Braves, tüchtiges, im allen Hausarbetten erfahrenes | Mchen F^ru F. Schott. 2213] aapr Tüchtiges Dienstmädchen mit guten Zeugnissen per sofort oder per 1. April gesucht. Liebigstrasse 37,1. Ziingeres Sanömiichen sucht für 1. Mai Frau E. Katz, Bahnhofstraße 76, II. 1759 Ein nngeh. Kellnerlehrling ß alsb. ges. Schöne Aussicht. Für mein Drogengeschäft suche per 1. April einen jungen Mann aus guter Familie und mit den nötigen Schulkenntnissen versehen als zweiten 2241 Löwen-Drogerie, W.Kilvinger. 01188] Lauimädcheu sofort gesucht._________Bleichstraße 18. Ordentliche, saubere Lausfrau oder Mädchen gesucht. 01146] Tüchtiges, zuverlässiges Dienstmädchen per sofort gesucht. ______Bismarckstraße 26, part. 01148] Braves Mädchen, am liebsten vom Lande, sofort gesucht. ___________Westanlage 29,‘ III. Jüngeres Mädchen tagsüber zu 2 Kindern gesucht. Offerten unter Nr. 2260 an die Expedition d» Bl. erbeten. zu leihe« gesucht. Offerten unter Nr. 2223 an die Expedition dieses Blattes._______ Unserem Kollegen Allkh.Waguer zu seinem 22iähr. Wiegenfeste, und unserem Kollegen Aeiur. ArüLel zu seinem 21jahr. Wiegenfeste ein dreifach donnerndes Hoch. Ate burfligen Kollegen. Langgöns, 19. März 1902. 01150 I Heirat. Junger Mann, evangell, 26 I. alt, mit eigenem gutgehendem Geschäft möchte sich mtt häuslichem Fräulein mtt etwas Vermögen baldigst verheiraten. Offerten, nicht anonym, wenn möglich mit Bild, erbitte vertrauensvoll unter D B, 2285 an die Expedition d. Bl. _______ föainhn Heirat vermittelt Ilt/ivuö Frau Krämer, Leipzig, Brüderstr. 6. Auskunft gejjen 3u Pf. Qn Ostern wird für 12jährigen 'V Knaben, der das Realgymnasium besuchen soll,gutePenfton gesucht. Offerten unter 9tr. 2211 an die Expedition d. Bl. Apjspnsp nimmt noch Kunden an yl4|UI|L in und außer dem Hause. 2199________QWohQafi c 12. Existenz Vertreter für Gießen und Umgegend gesucht zum Vertrieb eines gesetzlich geschützten Massen-Artikels, Bewerber mtt 1500 bis 2000 Mark I Barmitteln wollen sich melden unter F. B. G. 3168 an Rudolf Mofse, Frankfurt a. M. 2242 Tüchtige SchNkArgkslüen sucht auf sofort 2278 C. F. Gerhard, Dillenburg. 01132] Backsteiubreuner, der das Brennen gründlich versteht, gegen monatlich 100—150 M. und freie Station per sofort gesucht. | Näheres Ostanlage 15, part. Tücht. Schreiner und Haus- bursche gesucht. Bahnhofstr. 35. Ein tüchtiger Schreinergeselle gesucht. 2259 v» E. Müller, Dampfschreinerei. 01158] Suche per sofort einen tüchtigen, soliden Bierkutscher. Bierverlag Alleudorf a. d. Lda. Frisenrlchrling gesucht. 01137] Ferd. Aff, Neuenbäue 21.1 2048] Schuhmacherlehrltng und Geselle» sucht L. Bernhardt, Nerren-Bäue 15. i;W.i ■y "<• w ■ Dl il -- w • ■ « -WrV M ^■1 ' iHRMHi «WWWWWWWWW ■ - ' ■