Nr. S4k» Erstes Blatt. 153. Jahrgang Samstag 18. Oktober 1902 Crfftetttt tifilt* außer Sonntag». Dem Gießener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem Kesfischea Landwirt die Siebener Zamtlien» blattet öietmol in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag bet Brü h l'schea Unioers.-vuch-u. Stein- druckerei (Pietsch 8tben) Redaktion, (trpebUlM und Druaereir Schulstraße 7. Ldrefie für Depeschenr Anzeiger «ießetu Fernsprechanschluß Nr. 61. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger *' Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen VeznaSprei», monaluch76Ps^ viertel» jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Dik. 2.—viertel- fährt, auvschl. Bestellg. Annahme von Anzeige» für die TageSnumm« bi» vormittag» 10 Uhr, Zeilen prei»: lokal 12Ps^ a»4wärt« 20 Psg. veraniwortlichr für den polit. e. otigern, Leil: P. Witiko; für .Stadt und Land" und .Gerichtksaal": Curt Plato; für den Anzeigenteil: Han» Beck. Bekanntmachung. Betr.: Die Veranstaltung von Verlosungen innerhalb! des Großherzogtums. Die altkatholische Pfarrgemeinde zu Offenbach beabsichtigt im Januar 1903 eine Verlosung von Industrie- und Wertgegenständen zu veranstalten. Großh. Ministerium de- Jnnern hat die nachgesuchte Erlaubnis zur Veranstaltung dieser Verlosung, welche die Bezeichnung „Orgel- und Glocken-Industrie-Verlosung der altkat^rlischen Pfarr- aemeinde Offenbach" erhalten wird, unter der Bedingung erteilt, daß nicht mehr als 12000 Lose zu 50 Pfennig das Stück ausgegeben werden dürfen und der Wert der Gewinn- Segenstände mindestens 60% des Bruttoerldses aus dem erkaufe der Lose beträgt. Zugleich ist der Vertrieb der Lose im Großhertzog,tum gestattet worden. Gießen, den 16. Oktober 1902. Großherzogliches Kreis amt Gießen. Dr. B r e i d e r t. Bekanntmachung. In der Zeit vom 11. bis 18. Oktober 1902 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 goldener Ring, eine Nachtjacke und 1 Schuh; entflogen ist: 1 großer hellgrüner Papagei. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 18. Oktober 1902. Gvoßherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Fie Aureu-Keverale in Merlin. Von dem ersten Berliner Tage der Burengenerale haben kvtr noch einiges nachzutragen. Im Hotel „Prinz Albrecht" hielt General Dewet eine Rebe folgenden Inhalts: Meine Herren! Meine Mutter ist eine Deutsche. Ich fühle also mit Ihnen und wie Sie alle Mr haben die Deutschen kennen gelernt, nicht trat in Johannesburg, Pretoria, Bloemfontein, sondern vor allem auf den Schlachtfeldern, wo sie als tapfere Männer auf unserer Sette mitgekämpft haben, Mr sind im Kampfe besiegt worden und wir fügen uns. Wir sind nicht gekommen, um Rache zu suchen. Wir werden Treue halten. Aber in unserem Lande herrscht eine furchtbare Not. Wir brauchen Hilfe, und darum sind wir gekommen. Ich kann Sie versichern, ich habe noch nicht etwas gesehen. wie die Art. mit der man uns hier in Berlin empfangen hat. Ich fühle mich besonders froh, daß meine Mutter eine Deutsche ist und deutsches Blut in meinen Adern fließt. Ich danke Ihnen herzlich!" _______ Bet dem Festmahle sprach Dewet länger. Er führte auS: „Werte Damen und Herren! Ich will nur ein paar Worte sprechen, denn mein Freund, der Kommanoant Banks, benutzt die paar Worte Afrikanisch, die er versteht, um mir immer ruzurufen: „Wozu die vielen Reden!" (Große Heiterkeit.) Ich muß ihm in gewisser Beziehung recht geben. Ich will mich also kurz fassen. Ich habe alle Zeit mehr die Gelegenheit wahr^unehmen gesucht, zu fluchten, selbst weit zu flüchten. Ich habe Zeit zu Redestuoien nicht gehabt, als zu jener Zeit höchstens, da ich Schafe hütete. Ich muß also kurz meinen herzlichen Dank aussprechen, den Dank aus meinem Herzen und dem Herzen meines Volkes. Auch ich bin nicht hierher gekommen, um mich bejubeln zu lassen, obwohl keine jubelnde Begrüßung meines Voltes uns angenehmer sein könnte als die, welche hier vom deutschen Volke kommt. Wie schon Botha gesagt hat: wir wären am liebsten auf die eigene Farm gegangen; aber der Notstand unseres Volkes hat uns hierher getrieben, um gleichsam als Bettler aufzutreten. Ich weiß nicht, wer hier in Deutschland die Aufgabe des Kvllektierens verlieht. Bei uns sind es die Diakonen der Kirche. Aber als Bettler aufzutreten, ist kein angenehmes Gefühl. Ich habe nur eine Sprache gelernt, die holländische, und in dieser Sprache lese ich aus den Zeitungen auch von Deutschland, und obwohl es Zeitungen flieht, denen man nicht viel Gutes nachruhmen kann, giebt es doch auch Zeitungsredakteure, die für Menschlichkeit eintreten. Daß es in Deutschland solche Zeitungen giebt, habe ich erfahren. Solange derartige Zeitungen in der Welt sind, können wir sicher sein, daß die Welt nicht untergeht. Wir haben auch solche Zeitungen in England, denen jeder zivilisierte Mensch Dank schuldig ist. Ich will damit kein politisches Urteil abgeben. Wir haben keine politische Ausgabe, wenn wir ehrliche Menschen sein wollen. Hatten wir unehrlich sein wollen, so hätten wir in den zwei Jahren acht Monaten des Kampfes baAu Zeit gehabt. Wenn ich Politik treiben wollte, so wäre das unehrlich. Wir wollen beweisen, daß die englische Regierung treue unterthanen habe. Wir sind gekommen, Hilfe zu suchen für unser unbeschreiblich ruiniertes Volk, und hier, wo uns so viel Hilfe geworden ist, will ich die Versicherung abgeben, daß das Geld ehrlich und gerecht verteilt werden wird. Die Kommission, die uns gewählt hat, bürgt dafür. Jeder, der dazu beiträgt, die Sammlung zu vermehren, rann überzeugt sein, daß sie verwendet wird für die Bedürfnisse, für die sie bestimmt ist. Wir betteln nicht für Leute, die noch Grundbesitz haben. Denn ein Mann, der Grundbesitz hat, bat noch einen Halt. Wir betteln für die Witwen, für die Waisenerziehung, für h'ie Kinder und alle anderen, die so ruiniert sind, daß sie für die menschliche Gesellschaft nur Leichname wären, wenn ihnen nicht geholfen würde. ES ist möglich, daß ich hier nicht aushalten kann, denn eS kommen traurige Nachrichten von Hause: der Tod eines Kindes, die Krankheit eines anderen und die klimatischen Verhältnisse der Gegenden, in denen wir reifen, sodaß ich nicht sicher bin, ob ich weiter an diesem Werke teilnehmen kann. Aber das weiß ich, daß deshalb kein Pfennig weniger gegeben wird, denn das Geld wird gegeben, nicht weil man nach mir, dem General Dewet schaut, sondern weil man auf die Vernichtung meines Volkes blickt. Ob Sie es mir geben oder Botha — es kommt in einen Kasten. Wir sind eins gewesen im Streit, eins im Friedensschluß, und ich hoffe, daß wir auch als Volk einig bleiben, so lange wir leben." Am Freitagmorgeu traten die Generale zu einer mehrstündigen Konferenz zusammen. Gegen 12 Uhr erschienen sie auf dem Balkon ihres Hotels. Brausende Hurrarufe ertönten, die sich in der Menge immer weiter fortpslanzten. Im Gesellsthaftsanzuge, bloßen Hauptes, verweilten die Generale mehrere Minuten auf dem Balkon, sich nach allen Seiten gegen das Publikum dankend verneigend. Ein hübsches Wort des Generals Dewet wollen wir festhalten; es ist bezeichnend für die ganze Persönlichkeit, ihren Charakter und chre derzeittge Stimmung. Ter General sagte; in der Unterhaltung mit einem der Träger der deutschen Burenbewegung: „Es ist doch schwer, eine Persönlichkeit zu sein; ich war glücklicher, als ich nur Bauer war." Um halb 2 Uhr verließen die Generale das Hotel und fuhren nach dem Denkmal des Fürsten Bismarck, an dem sie die Wagen halten ließen. Nach kurzer Besichtigung des Monumentes fuhren sie nach dem Reichstags-Gebäude. Der Besuch im Reichstag. Im Reichst age erschienen die Buren-Generale während der Tauerrede des Wg. Antrick. Sobald es bekannt wurde, daß die tapferen Männer das HauS betreten hätten, bemächtigte sich des Publikums auf der Tribüne eine sichtliche Erregung, alles erwartete mit Spannung, ob sie auch in den Sitzungssaal kommen wurden. Geführt von Dr. Liman und dem Abg. Liebermann von Sonnenberg, nahmen sie erst die Wandelhalle und die anderen Räumlichketten des unteren Stockwerks, auch die Restauration inAugenschein, um 1/4 nach 2 Uhr endlich betraten sie die für die Abgeordneten der deutschen Landtage reservierte Loge. Alsbald standen nicht nur die Besucher auf allen Tribünen von ihren Plätzen auf und reckten sich beinahe die Hälse auS, um von Gießener Stadtchcater. DaS große Licht. Schauspiel in 4 Aufzügen von Felix Philippi. ,So kann ich mich des Gedankens nicht erwehren, daß die Dämonen, um die Menschheit zu necken und zum besten zu haben, mitunter einzelne Figuren hinstellen, die so anlockend sind, daß jeder nach ihnen ftrebt, und so groß, daß niemand sie erreicht." So sagt Goethe in einem Gespräch mit seinem getreuen Eckermann. *) Eine solche Figur, „zu anlockend, um ihr nachzustreben, und zu groß, um sie zu erreichen", hat, wie es scheint, Felix Philippi in seinem Dombaumeister Ferleitner schassen wollen. »Die Wohlthäter der Menschheit" und ,Das Erbe" zeigten schon ähnliche grandiose Kraftmenschen. Ferleitner ist Bajuoare, grob, selbstbewußt, und wenn wir ihm selbst und seinen Freunden glauben sollen, die nur in Tönen höchster Verzückung von der Kunst des ,Meisters" reden, ein Genie, wie es nur alle Jahrhunderte einmal erscheint. Herr Gerl ach, der erfolgreiche Spielleiter unseres Theaters, stellt bei uns diesen lieber- menschen dar, und zwar in einer Sudermann-Maske. Er verzichtet sprachlich auf jede süddeutsche Färbung, und thut recht daran; entweder ganz oder gar nicht. Die rauhe Kraft dieses braven Kunstheros stand ihm aber wohl zu Gesichte, auch fand er im 3. Akte warme Herzenstöne, die ihm leider am Schluffe fehlten. Soweit es ihm möglich, wurde er dieser Vollnatur von sonniger Helle und überragendem Wüchse gerecht. Der von der unerreichbaren Größe FerleitnerS „An- zelockte" und „ Nachstrebende", der Maler Rasmussen, bietet dem Darsteller sehr erhebliche Schwierigkeiten. Rasmusien ist in der zweiten Hälfte des Stückes, das sich weit weniger bei der Lektüre als bei der Aufführung als ein richtiger „Sensationsschinken" von theatralischer Univahrhastigkeit doku- mentirt, ein Kranker, dessen wilde Ausbrüche von Ruhmsucht, Eigendünkel, Eifersucht, Sinnlichkeit und Reid in einem Anfall von Paralyse verlaufen. Das ethische Interesse, das schon im ersten Akte gegenüber der konsequenten Stupidität schwach war, wird vom 2. Akte ab völlig ausgeschaltet. Ein seelisch toter Mann, der aber immer noch von der Heyse'schen „Kammer voll Sonne" träumt, schleppt sich durch das Stück. Herr 0. Stahl brachte das Pathologische dieser komplizietten •) Lergl. „Gespräch mit Goethe in den letzten Jahren seines Lebens. Von Joh. Peter Eckermann", die soeben in einer neuen, sehr guten Ausgabe, besorgt von Ludw. Geiger, in Max Hesse's Verlag in Leipzig erschienen sind. Preis geb. Mk. L76. Bühnenfigur mit großem Geschick zum Ausdruck. Er inter- pretttte interessant das unheimliche Wachsen seiner halb egoistischen, halb erotischen Wahnideen. So viel ist sicher: dieser begabte, leidenschafts- und gedankenvolle Künstler beherrscht den sogenannten klassischen Stil in einer Weise, wie man ihr heute nicht häusig begegnet. Er versteht im Sinne der alten Schule zu nuancieren und doch die elementare Wirkung nicht zu vernachlässigen. Virtuosenart hastet ihm an, er beherrscht jede Aeußerung der Affekte und reflektiert doch schließlich weniger als er gestaltet. Die äußeren Mittel entsprechen seiner Technik. Eine schlanke Gestalt, ausdrucksvolle Züge und ein modulationssähigeS, wenn auch etwas rauhes Organ stehen ihm zu Gebote. Seine Sprache ist stets getragen, niemals so ganz natürlich, jedenfalls ganz und garnicht naturalistisch und er hat sich vor der Eigenatt des Hervorstoßens einzelner Worte zu hüten. Rach alledem ist jedenfalls das klassische Drama seine Domäne; da wird er sein Talent gewiß am anregendsten bewähren, da wird er in großen Linien sicherer und entschiedener zu charakterisieren wissen wie in dramatischer Kleinarbeit. Aber es darf vom Darsteller und Regisseur eins nicht vergeßen werden: wenn es auch einen allein seligmachenden Darstellungsstil in der deutschen dramatischen Kunst nicht giebt, vielmehr jede Technik sich dem Wesen des Kunstwerks unterzuordnen hat, so muß doch das Ensemble bei jedem Kunstwerke auf einen einheitlichen Ton gestimmt werden und es darf nicht einer der Darstellenden im großen Stile der Rhetorik tradieren, während gleichzeitig em Anderer sich bemüht, höchste Natürlichkeit nach moderner Larstellungsart zu geben. Verschiedene Tonart verlangen die ekstatisch-schwärmerischen Jugenddramen Schillers, die Werke des klassischen Idealismus, die großzügige Realistik Shakesspeares, die Naturalistik der verflossenen Jahrzehnte und die Neoromantik der Modernsten; aber jedes von diesen verlangt von dem ganzen darstellenden Ensemble einheitliche Wiedergabe. — Doch alles in allem: Herr von Stahl macht aus dem blaffen jungen Künstler eine Figur von erschütterndem Eindruck. Wenn er stellenweise über das Ziel hmausschießt, so ist das ein Fehler, der sich im Laufe der Zett abschleifen läßt. Jedenfalls hat er die undankbare Aufgabe, einen undankbaren Maler darzustellen, zum Danke des Publikums gelöst. Zu dem Architekten und dem Maler tritt, als dritter im Künstlerbunde der Organist Goldner, ausgezeichnet bei uns dargestellt von Herrn Ramsey er, der sich einen Beethovenkopf zu Ehren des „großen Lichts" gibt. Trotz der bis ins Kindische und Unwahrscheinliche verzertten Bach- und Mozart- Manie wirkt diese, schon von zahlreichen anderen Stücken her beliebte Musikersigur erfreulich und erfrischend. .Herr R. hatte zudem auch selber manchen theaterwirksamen Einfall, der diesem Goldner mtt goldnem Herzen zu gute kam, sodaß vom 3. Sitte, in dem der grobe, brummige Gemütsmensch die Hauptfigur ist, das Publikum am meisten gefeffelt und zum innigsten Vergnügen geführt wurde. Denn Herr R. gibt einen Charakter, wo nur dramatische Einzelheiten vorgeschrieben sind für eine Figur, die unverständlich häusig in Aktion tritt. Zwanzig wettere handelnde Personen sind Staffage. Wenig interessant sind zumal die Frauenrollen. Frl. Brücher, die Muse aller Schaffenden, zeigt sich als sympathische Darstellerin von Anmut und liebenswürdiger Wärme, vielleicht etwas munterer, als sich mit den tiefen Tönen, die ihr der Autor leiht, vereinen läßt. Aber zwanglose Munterkeit und hettere Jnnigkett sind wahrhaftig Eigenschaften, die der jungen Dame in anderen Rollen sehr zustatten kommen können. Allenfalls zu nennen sind sonst noch Frau Schmidt als Mutter Rasmuffen und Herr Steinert als Oberbürgermeister. Die Ausschußsitzung im ersten Akte war lebhaft bewegt, und die einzelnen kleinen Rollen griffen tadellos in einander. Es kamen allerlei nette kleine Nuancen zur Geltung, und doch blieb die realistische Lebendigkeit im allgemeinen gewahrt. Nur eine Frage: verträgt sich eine Gallerte von Karrikaturen ä la Hogarth mit der ernsten Würde des Rathaussaales einer großen Stadt? Daß die Spielleitung „wider die majestätische Länge", um mit Gottfr. Aug. Bürger zu reden, mit Erfolg angekämpft hat, verdient hervargehoden zu werden. Bei Philippi aber sehen wir uns hoffentlich in diesem Jahre nicht mehr wieder. P. W. Felix Philippi reifte dieser Tage nach Wien, um an den letzten Proben feines Schauspiels „Das große Licht" teilzunehmen, das am 22. b- M. mit Josef Kainz im Burgtheater zum erstenmale in Szene geht. In der Zeitschrift „H e ss en 1 an b" (Verlag von Friede. Scheel in Cassel, vierteljährlich 1,50 Mk.) beginnt Alexander Burger über Alfred Bock einen längeren Aufsatz, der ein tüchtiges Charatterportratt dieses geschätzten hessischen Romanschriftstellers zu geben verspricht, llebrigens beschäftigte sich neulich die Naumannsche „Hilfe" sehr gründlich mit dem neuesten Bockschen Roman „Kinder des Volkes" und rühmte ihm viel Gutes nach. Wie Berliner Blätter berichten, hat ein dortiger Buchhändler „Virchows Geschichte von Schivelbein" aufgefunden. Daß Virchow eine Geschichte seiner Vaterstadt geschrieben habe, war oft behauptet, aber ntegr als Anekdote aufgefaßt worden. en deS Redners, diesem den Rücken Fiw;«: Leicht löslich leicht verdaulich änHöüten’s Cacao Htunbbuc faxten an ta M nommen, Lorftrher gerichtlich d« dem u Zug H Art. «erbung md benr üchrnAn bei bem anderes jeige ju £tt dem L Kr ji -ade. -lth Vr 11181 tüebti Ituungfüi hrah»>-I»6Mrpiettee. MeNW ------ yxtfrM und UKUA *• *• äkl> ia Beuel »n> Bhd». V Zu haben m Gießen auf dem Fabrttlager bei Herrn Emil Höret, «iegelpfad. 176 SS ®> M neu e den dazu S- zu SZ» der csienli ctiip* Otunbbu^ au< die « aerden. Allen -rundbuch ^ben für crirtfiW auf güllic« Stadt Sie! laden Iaff° Erfolg ift PLndigen ö anderes all teprrrs ges ndjlW'a dechiden? -rundbuch WW f.' BÄ® DO Md ßltftt e-si 2i Gerichtssaal. Vad.srauheim, 17. Cft Am Samstag bem 19. Juli, am Vorabend des Feuerwehrfestes, faß in der Wirtschaft „Zum Adler"' tollen dun Sdxn wn PlLnr i bei der u ItytTt Ol ■wfttttt ’^n; ? toiiooxbi send un a i t^Lo- . »naebc der mU tiujp; sehen Li; •feier ; ®4unfecc ? ®<8tnro Wati 9'fBen, Aus Atadt und Land. Gießen, den 18. Oktober 1902. - Von der Universität. Die Meldungen zur theologischen Fakultätsprüfung sind spätestens bis Mon- tag den 10. November an die Universitätskanzlei zu richten. An diesem Tage wird auch nachmittags 2^ Uhr das Thema der Vorarbett bekannt gegeben werden. Die schriftliche Vorprüfung für Forstleute beginnt am 20 Oktober. 8 . Postlagernde Geldsendungen für Studierende. Tie Oberpostdirektion hat eine dankenswerte Erleichterung für Studierende zugclassen. Tas Kaiserl. Postamt Gießen ist angewiesen worden, bei postlagernden Geldendungen für Studierende deren Legitimationskarte als genügenden Ausweis für die Empfangsberechtlgung gelten zu lassen. Die Geldsendungen müssen aber den Vermerk „Haupt- postlagernd^ oder „Postamt 1* tragen, ba die Nebenposttellen derartige Sendungen nicht übernehmen. • * Kun st verein. Die Gemälde-Ausstellung im Turmhaus am Brand wird vom nächsten Somüag, dem 26. d. M. an, wieder geöffnet sein. • • Die Promenadenmusik findet morgen um V,12 Uhr in der Südanlage statt. Gespielt werden: 1. Krönungsmarsch (Meyerbeer), 2. Fantasie über das Lied »Süße Hei- matt)' (Voigt), 8. Annenwalzer (Groen), 4. Potpourri a. d. Afnkareise (Supp6). * * Stadttheater. Die beliebte GesangSposse »Der Stabstrompeter" wird am Sonntag den 19. d. M. aufgeführt. Die von W. Mannstaedt verfaßte humorvolle Posie mit der prächtigen Musik von Gustav Steffens ist ein stets gern gesehenes Repertoirslück der deutschen^ Bühne geworden und dürfte anch hier ihre Wirkung am Sonntag wieder nicht verfehlen. • * Der Rad-Klub ,Ger m ania" Gießen hielt am Mittwoch seine diesjährige Generalversammlung im Vereinslokal ab. Wie aus dem Jahresbericht zu entnehmen ist, beteiligte sich der Verein an allen sportlichen Veranstaltungen sowohl im Nordbezirk, als auch im Gau IX. des Deutschen Radfahrerbundes. So z. B. an den Vereinsdauerfahrten nach Butzbach und nach Frankfurt a. M., an der Dauerfahrt zum Bundestag nach Kassel, an der großen Fernfahrt-Rund im Gau IX., 237 Kilometer lang, an der 150 Kilometer langen Fernfahrt-Rund im Bezirk, an den 50- und 100-Kilometer Preistouren rc. Von sämtlichen, im Nordbezirk ausgefahrenen Preisen fielen dem Verein allein 30 Prozent zu. Der Kassenbestand ist ein günstiger, trotzdem bedeutende Anschaffungen gemacht wurden, u. A. ein großer Prunkschrank für die errungenen Ehrenpreise rc. Die Vorstandswahl halte folgendes Ergebnis: Die Herren Rüdiger 1. Vorsitzender, E. Lauer Fahrwart, C. Muhl Schrift- ührer, E.Sieck Zahlmeister, F. Marx Zeugwart und R. Greb Beisitzer. Der Verein beabsichtigt, sich auch im kommenden Jahre zahlreich an den Gauveranstaltungen zu beteiligen und auch das Bundesfest in Hamburg im Jahre 1903 zu besuchen, zu welchem Zwecke eine Reisesparkasse gegründet wurde, der eine große Anzahl aktiver und passiver Mit- glieder beitraten. Mit einem „All Heil"' wurde das dritte Vereinsjahr geschlossen. t eite taten tit Aussicht genommen sei. Auch sei keine /Nachricht von der Rückkehr der Generale nach England im Kvlonialamt eingetrvffen. HKK7- Verlobte verlangen von der Darmstädter Möbel-Fabrik, Darmstadt. Offerte nebst Katalog und Preisliste. Bedeulendsles und arobtel Einrichtungshaus Mittel- und Süddeutschlands für alle Stande. 160 Zimmer»Einrichtungen wohnungssertia, einschließlich Küche. Leheuowürdigkeit 1. Ranges. Spezialität: Brautausstattungen in jedem Genre und Preis, Konkurrenzlos in Auswahl, oornt Gediegenheit und Preis. ä7» Strahlende Gesichter wenn ein LieblmgS- gericht auf den Tisch kommt, das Gegenteil aber ist der Fall, wenn sie Speisen essen sollen, die ihnen widerwärtig sind. Bekanntlich ist ja der Geschmack verschieden unb wechselt sehr häufig. Jahrelang hat man sich von speisen mit Abscheu gewandt und plötzlich ißt man sie mit Genuß, auch das Umgekehrte kommt vor: besonders bei den Kindern ist dies der Fall und während man sie früher ost zum Esten von bei ihnen unbeliebten Gerichten zwang, ist man jetzt davon abgekonunen, da ärztlicherseits nachgewiesen wurde, daß dieser Widerwille der Kinder gegen gewiße Speisen einen physiologischen Grund habe. Merkwürdigerweise Und die meisten Kinder keine Freunde von Suppen und man weiß, waS da du SDhitter für eine Last haben. Hier schafft nun em neues Produkt unserer Nahrungsmittel-Industrie Wandel. Eine ans „Siris" zubereitete Suope wird von den Kiiidern mit strahlenden Gesichtern erwartet. .Siris", ein dem Fleischextrakt ganz ähnliches unb gleich diesem zu gebrauchendes Präparat zeichnet lich durch ungemeinen Wohlgeschmack, große Würzhastigkett aus und — nicht seine schlechteste Eigenschaft — ist um circa die Hälfte billiger. ri£iriä" wirkt äußerst anregend und wird in der bürgerlichen wie seinen Küche von Tag zu Tag mehr bevorzugt. . Wer das neue, wesentlich verbenerte Präparat — m aUen Kolonialwaren- re. Handlungen erhältlich — noch nicht veftucht hat, versäume nicht, sich von der vorzüglichen Qualität zu überzeugen. Wo nicht zu haben, verlange man unter Einsendung von 30 Psg. in Briefmarken Probetopschen, ab Fabrik: „Siris-Gejellfchasr m. b. ö. Frankfurt a. Di.__j*~l Vermischtes. ♦ Zwei Selbstmorde im Heere. Erschossen bat sich in seiner Wohnung der Einjährige Schrefs von der 9. Kompagnie des Infanterieregiments Nr. 82 in Göttingen, sowie der 60 Jahre alte Oberstabsarzt Dr. Otto Dürr vom Fußartillerieregiment Nr. 14 in Straßburg. ♦ Bergtour per Automobil. Die am vorigen Sonntag stattgehabte Einweihung des Feldbergturmes, welche viele Tausende hinaufzog nach dem höchsten Gipfel des Taunus, bestimmte auch manchen Freund der Bergeswelt, sich des die Wege kürzenden, das Berg- Erklimmen erleichternden Automobils zu bedienen, und so fanden sich bei der Einweihung neun Kraftwagen ein, — alle besetzt mit Komitee-Mitgliedern, höheren Kommunal- Beamten, Sportsfreunden und Geschäftsleuten. Tie Motorwagen nahmen ihren Weg von Frankfurt über Oberursel, die hohe Mark und den Sandplacken, bis dem einzuweihen- den Turm (auf einer Höhe von 900 Meter) in der Zeit von anderthalb Stunden — und nach beendeter offizieller Feier — über das Rote Kreuz, Königstein, Cronberg, teilweise auch über Soden und Höchst, zurück nach Frankfurt bis in die Häuslichkeit wieder, in einer Stunde. — Bei der stimmungsvollen Feier der Turm-Einweihung waren so auch Wahrzeichen für die Errungenschaften der modernen Technik bemerkbar, durch welche per Wagen eine Gebirgstour wie solche von Frankfurt aus, nach dem höchsten Gipfel des Taunusgebirges, die noch vor wenigen Jahrzehnten nacy Tagestouren bemessen wurde, heute in 21/2 Stunden und weniger vorgenommen werden kann. r Paris, 17. Okt. Heute fand unter sehr zahlreicher Beteiligung eine Trauerfeier für den am 13. Oktober urngetommenen Luftschiffer Dradsky statt. Tie Leiche wirb später nach Dresden gebracht. Bei der Leichenfeier war der deutsche Botschafter Fürst Radolin durch mehrere Herren der Botschaft vertreten. Hinter dem Leichenwagen schritt der Schwager des Verstorbenen, Hauptmann v. Esch- roege, vom 108. sächsischen Infanterie-Regiment. Graf de la Baux sagte in seiner Trauerrede, Baron Bradsky sah, wie der Brasilianer Severo, in dem Luftschiff ein Symbol ucä Friedens und der Brüderlichkeit, und obwohl er Sachse war, wollte er doch in Frankreich, welches er richtig liebte, 1 eine Versuche vornehmen. Brodsky habe fein Leben der Arbeit gewidmet, obwohl sein Reichtum chm ein Sehen voll Luxus und Vergnügungen gestattet hätte. ♦ Wien, 17. Okt. Ter Direktor der cmglo-österreichi^ scheu Dank, Eugen Krämer, wurde heute verhaftet, weil er auf zwei Konti, die sich nachträglich als fingiert erwiesen, 36 000 Kronen entnommen hat. Krämer, eine sehr bekannte Persönlichkeit, war 36 Jahre bei der Anstalt unb genoß das größte Vertrauen. Er bezog ein JahreS- gehalt von 20 000 Kronen und besitzt reiche Verwandte. In der letzten Zett erlitt Krämer Verluste durch Börsenspekulationen. Wie die Aiiglobank mttteilt, ist der durch die £e- fraubation entstandene Schaden völlig gutgcmachl worden. h?: deshalb glaube er, daß auch von dieser Seite her nichts pir eine Verständigung zu befürchten sein dürfte. Auch der württembergische Minister v. P i s ch e l sprach im Reichstage mit den Generalen. Andere Mitglieder der Regierung hielten sich fern; auch der Präsident Gras Balle st rem kam nicht in persönliche Berührung mit ihnen. Graf Posadowsky nahm ostentativ keine Notiz von ihnen, sondern verfolgte weiter aufmerksam die Rede deS Abg. Antrick. Dom Reichstage aus fuhren die Wagen nach dem Denkmal Kaiser Wilhelms I. ^iran^-Niederlegung fand nicht statt und zwar, weil die Schleifen nicht mehr rechtzeitig jsertiggestellt werden konnten. Am 9^mittag folgten die Generale der Einladung deS Frauenhilfsbundes zum Thee bei Frau Frau Major v. Owen. Die Festsäle des Prinz Al- brechb-Hotels waren mit Blumen, Topfgewächsen und Fahnen dekoriert, und schon lange vor Beginn des festlichen Aktes waren die Damen, an ihrer Spitze Helene Lange und Gräfin Pfeil, erschienen. Exzellenz von Hey st er brachte in deutscher Sprache den Wortlaut einer Adresse zu Gehör, die den Generalen, in holländischer Sprache versaßt, überreicht wurde. Die große Versammlung in der Philhar- m 0 n ire. .Etwa 3000 Personen waren anwesend, lieber dem in einen grünen Hain verwandelten Podium hingen die deutschen, sowie die umflorten Fahnen der beiden früheren Republiken. Anwesend waren il a. die Abgg. Lück- Hofs, Arend, Gras Mirbach-Sorquitten, Liebermann, der Schriftsteller Trojan. Die Generale wurden stürmisch begrüßt Nach einem Orgelpräludium und Gesang brachte Abg. Lück hoff das Hoch auf den Kaiser aus und führte aus, die Generale kämen nicht, um die früheren Feinde arizuklagen, sondern als Bittsteller. Tie erste, oft von Beifall unterbrochene Rede hielt Botha. Er bedauerte, nicht deutsch reden zu können. Es sei ihnen leichter, eine feindliche Position zu stürmen, jals zu einer solchen Menge zu reden. Er dankt für die erwiesene Sympathie und den begeisterten Empfang und gedenkt der deutschen Mitkämpfer, auf die das deutsche Volk stolz sein könne. Er gedenkt der Leiden, welche Krüger durchgemacht habe, und versichert, daß die Redereien über die von Krüger mitgenommenen Millionen unwahr seien. Steijn sei der Staatsmann des Krieges gewesen. Die Buren thaten alles, um ihr Vaterland zu retten, und verloren dabei alles. Sie mußten nachgeben, Um das Volk nicht ganz aufopfern zu lassen. Redner schloß mit der Bitte um Hilfe. Gott habe den Frieden gewollt, wir werden ihn halten. 9tiemanb könne glauben, daß wir das Friedensdokument unterzeichnet Haven, um eS nicht zu halten. (Beifall.) Delarey, gleichfalls stürmisch begrüßt, führte aus: Er habe vor seiner Reise nach Europa noch nie vor einer solchen großen Versammlung gesprochen. Schwer sei ihnen der Weg hierher geworden. Wir wußten ja nicht, daß wir mit offenen Armen ausgenommen würden. Um so größer sei ihre Taiikvarkeit. Redner schildert die 9lot seines Volkes und spricht die Hoffnung aus, die neue Regierung werde Wetter helfen. Nach einer kurzen Pause und einem Chorgesang sprach Pastor Niemann über das Liebeswerk an dem Burenvolke, dem zu Helsen heilige Christenpflicht sei. dtunmehr erhob sich Dewet. Er konnte sich zunächst kaum Gehör verschaffen und dankte bann in einer langen humoristischen Rede für die den Generalen erwiesene Sympathie. Gesandt hat uns unser ganzes Volk, das 60 Repräsentanten nach Europa und Amerika abordnete. Wir fordern nur Gaben für die Witwen und Waisen, sowie die Invaliden, nicht aber für die Grundbesitzer, die sich allein yelsen können. Tie Buren rerbienen Unterstützung und Anerkennung, denn sie bewiesen, was Freiheit und Vaterland wert sind. Wir stammen größtenteils von den Deutschen ab, von ihnen lernten wir die.Vaterlandsliebe. Die Buren suchen nur für die nächsten paar Jahre Hilfe, ein paar Ochsen, ein Wagen und Mittel zur Beschaffung der notwendigsten Geräte. Geben Sie uns das und ich gebe Ihnen die heiligste Versicherung, unser Volk wird nicht untergeben. Wir haben die Hoffnung, daß wir noch eine frohe Zukunft haben werden. Was unsere jetzige Regierung giebt, wirb schon in den Konzentrationslagern aufgezehrt. Redner schließt mit Tankesworten an das Komitee. Noch mehr sei aber bem einigen Bestreben des deutschen Volkes zu danken, alles zu vermeiden, was Anstoß hätte erregen und sie als britische Untertanen in eine verkehrte Lage hätte bringen können. (Beifall.) Graf Mirbach - Sorquttlen brachte ein Hoch auf die Generale aus, loährend junge Mädchen jedem General einen goldenen Lorbeer kränz überreichten. Nach Absendung von Begrüßungstelegrammen an die ehemaligen Präsidenten Krüger und Steijn wurde die Versammlung geschlossen. Wie gemeldet wird, werden die Burengenerale weitere Städte in Deutschland b e such en. Zur Regelung der Vorbereitungen hat sich in Berlin ein Ausschuß ge- bildet. Unter anderen Großstädten wird auch Frankfurt a. M. besucht werden, doch fann der Zeitpunkt noch nicht festgesetzt werden, ebenso bleibt es «unbestimmt, ob alle drei ober umr einer der Generale nach Frankfurt Lammt. Tie „Post" feilt mit, bei der Einfahrt ber aJ>Ulicdurch Ander- W W emr>'al S Sfssi SB KZ ^lung bti b8. Öe9en.bai uL S“ d°HIer M udw'g L-e.abrob, h Klos hie^^^ auimeLubheim« KUnAeÜ U-Lkl. Lr. Lch» ,l!°uk m Rulikn. ul)l, «:chuhmachtt N- n Diobgen. Tachbecker babl« ,L ®R Jung, ^rselbst. JohaL t Rattjarine ILnael elbeiiRer m ka||el iebn Jakob August et hierieldst. Ain ittnbantui'.iöureau- e Ümma Hoiinann i Bankbeamier in Schmidt ein Sohn, drich Schupp tini c eine Tochter, Sil- er Shrenklintk Hari . Am 10. Lklobn. >chler. Am 1£ Cft. :ohn, Karl Juslu,' >s Mindert Wim- m Kaspar EdeM nz Aorjchbach tu ohamies tea Jahr 9 MsA alt, Habel baja Am 40 Jahn ült, The- ugusi ifflnmn bohre alt Wrot bis m 12. CIL lhello ! Kaufmanns Mll neu, 69 Fahre alt, ia, 91m 18. CIL tot alt, %o6)tff ytt DtUfe^ c>m bes M« 28 Jahre alt. >aier, 41 WA öLJahre alt. Ru|» abril, Tarmstck, .nbsles und WB” 'z für alle Stack emichMch W ArmUausstamM jt Auswahl, ftojr .in uteDiu'ir wenn ew^ hjeiw S.-B3 ÄxS.S gewandt uu b?Jon. etö^Ä^ ährend man ' nian ichien zmA roui^i t&5 strahle^ & gletj '«d-ÄLM - Nicht E Ivlw * ri5‘ ?SsZ biü. zu oerni. Neustadt 79, II. gen Vergütung ob. Zuarbeiterin -sucht. [7283] M. Hof-Wenzel. 6538 lernen. 6136] Wohnung zu vermieten, rau Ruckstuhl, Aslerweg 5o, I Hinterhaus. 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Bflabt Gießen, vor welchem sie chre etwaigen Gegner vor-' . laLen lasten können, zu beseitigen und insofern dies nicht von bffolg ist, ihre Ansprüche bei dem für Besitzstreitigkeüen zu» iämdigen Gericht geltend zu machen. Ist dieses Gericht ein mbeced als das unterzeichnete, so haben sie davon, daß kfetetee g-!ch-h-n. in d-rs-lb-n Mt dem unt-rz-ichn°t-n Ge. t !md naht Anzeige zu machen. Dieselbe Anzeige liegt chnen binnen 2 £-6 Zimmer, sof. dr rfelben Frist alsdann ob, wenn sie vor Offenlegung des I vermieten. Näheres daselbst. SrnindbuchS gegen die daselbst eingetragenen Besitzer eine1 Susitzklage angestellt haben. Nach Ablauf dieser Frist wird der Besitz, rote ihn das__ L mndbuch in Verbindung mit den dazu gehörigen Parzellen- Qroeüer Stock, 8 ger. Zimmer, >-ulten angicbt, in Bezug auf die Personen der Besitzer ""b "O kiüche und alle-Zubcho^zu Gr-b-nangaben in allen den Fällen für ncht.g ange. — nammen, in welchen weder eine gütliche Beseitigung bei dem I xiegame Herrschaftswohn- L arsteher deS OrtSgerichtS zu Protokoll gegeben noch eine Egen von 7 und mehr Zim,nern Etichlliche Klage deshalb erhoben und erforderlichen Falls zu vermieten; desgL Wilhelm- unterzeichneten Gericht zur Anzeige gebracht worden ist ^nd ^mm«. Zugleich werden btejemgen, welche die m Gemäßheit K 7-Zlmmenvohn. -e« Art. 30 des Gesetzes vorn 21. Februar 1852, die Gr- Uirkeustock & SchueiSer. id rrbung beS Grundeigentums betreffend, beigefügten Erwerb- öT^ö] Alaniardenivohnung zu Hiil berichtigt zu sehen wünschen, aufgefordert, die erforder- vermieten. Grünbergerslr. 17. Srien Ä8ge binnen der festgesetzten Frist von sechs Monaten Näh. B. 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Uebettretungen dieser Vorschrift Mffen nach Maßgabe deS FelbsttafgesetzeS zur Anzeige unb Be- Mn^ e^ VekVintmachung findet auf die Militär brieftaub en keine GL den 16. Ottober 1902. * 7837 Großherzoglicye Bürgermeisterei Gietzerr. ___________Mecum. ________ LehMlje BekmtNichmg. ES wirb hiermü zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß MS neu ettichtete Grundbuch der Gemarkung Gießen nebst o dazu gehörigen ParzeÜenkarten auf dem Ortsgerichtsbureau u. Gießen offengelegt ist. ,, . . o Die Beteiligten sind befugt, dasselbe während der Zeit « Offenlegung in diesem Lokal einzusehen, auch gegen die misprechende Gebühr von dem Ortsgcrichtsvorsteher m Gießen LnundbuchSauSzüge zu verlangen und werden sie durch letzteren iu.f die entdeckten, sie betreffenden Fehler aufmerksam gemacht An- und Verkauf von gebrauchten Möbeln, Betten, Kleidern, Wäsche, Lesen und Herden, Gold- und Silbersacheu, Auttquttäteu, Metallen, Eisen, Lumpen und Knochen, sowie Uebernahme ganzer Einrichtungen^ lu Louis Rothenberger Wwe. 04549] Wäsche zum Waschen und Bügeln wird angenommen Wotteugasse 23, II. Darlehue oergiebt Wiener, Kerlnt, Fehrbellinerslr. 87. Rückpotto. heirat vormittelt Ba- Äbit/lvUö reau Krämer, Leipzig, Brüderntr. 6. 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