Nr. 15 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem keffifchen Landwirt die Siebener Zamilien- blSfter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'schen Unioers.-Buch» u.Stein- druckerei (Piets ch Erben) Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Ndresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. FtrnsprechanschlußNr.51. Drittes Blatt. 153. Jahrgang Samstag 18. Januar 19058 __. _ _ Vezugspret-r @ A HtT W monatlich 7bPs.,viertel- W ▼ . jährlich Mk. 2.20; durch GiehenerAnjeigers General-Anzeiger v ää y für den polrt. u. allgem. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen WKZ zeigenteil: Hans Beck. Plaudereien aus der Kaiserstadt. (Nachdruck verboten.) Engländer in Berlin. — Wandel im Straßenverkehr. Richter Lynch an der Spree. Der Himmel schickt den Arbeitslosen Beschäftigung; es schneit und schneit in Berlin, und der Schnee bleibt liegen, und es wird richtig noch einmal Winter, trotzdem der „Vogel Bülow", auch Pfingstvogel und Pirol genannt, eben noch so schön gepfiffen hat, der doch bekanntlich nur um Pfingsten hemm zu hören sein soll. Freilich, unser „Vogel Bülow" richtet sich ebenso wenig nach dem Kalender, wie nach dem Barometer. Er sucht auch nicht das Dickicht auf, wo ihn niemand hört, sondern wählt Plätze mit der besten Akustik, wie den deutschen Reichstag aus, um von hier aus seine schallenden Weisen zu pfeifen, unbekümmert darum, ob der diebischen Elster und ihrer Sippe das Lied gefällt ooer nicht. Boni Völkerpfingsten sind wir also trotz unseres „Vogel Bülow" noch recht, recht weit; aber erfreulich vornehm sind wir in Berlin, als der führenden Stadt des Reiches, doch geworden. Das haben die Chinesen in der kritischen Zeit des Vorjahres empfunden und anerkannt; das erleben augenblicklich die in Berlin zu längeren: oder kürzerem Aufenthalt anwesenden Engländer. Die Kolonie ist nicht klein. Kaufleute, Sprachlehrer, Sportsmen und ihr Anhang, vor allem auch Künstler leben in der deutschen Reichshauptstadt eine ganz ansehnliche Zahl. Macht es die deutsche Luft, daß sie die Verhältnisse in Südafrika mit ganz anderen Augen ansehen wie die meisten ihrer Landsleute? Verschiedentlich hört ich aus ihren Kreisen heraus die lebhafteste Mißbilligung über die Haltung der englischen Preffe gegen Deutschland äußern. Nur wenige von ihnen leiden an der maßlosen Selbstüberschätzung, die den meerumschloffenen Briten sonst auszeichnet. Die Mehrzahl bedauert die Chamberlain'schen Entgleisungen, und hat wohl längst erkannt, daß die Parallelen zwischen unserem ftanzösischen Feldzuge und der leidigen Transvaal- Affaire ebenso ungeschickt wie unhaltbar sind. Berlin rächt sich denn auch, wie das sonst schon — und auch in London üblich gewesen ist, nicht durch Verfehmung englischer Elemente, sondern bewahrt ihnen gegenüber nach wie vor die artige Haltung des gebildeten Gastfteundes. Während deutsche Künstler in Krakau, Budapest re. aus politischen Gründen am Auftreten verhindert wurden, gaben in Berlin englische Virtuosen gut besuchte Konzerte, ernteten reichlichen, oft enthusiastischen Beifall und erzielten angenehme Kritiken. So konzertierte in der vorigen Woche Arthur Speed, ein englischer Pianist, und Parry Such, der nicht mehr unbekannte Violoncello-Spieler von der Themse, in der Sing-Akademie; und im Bechsteinsaale gab Herr Donald Francis Trvey aus London am Samstag den ersten seiner vier Kammermusik-Abende. Sie können sämtlich mit dem Verlauf ihrer Konzerte zufrieden sein, obgleich wir in Deutschland eigentlich einen Mangel an Künstlern von ähnlichen Qualifikationen bisher nicht gerade haben spüren können. Von der „Hetze" gegen England ist also nichts zu spüren, wenn man sie nicht gerade in den englischen Zeitungen sucht. Die gesellschaftlichen Beziehungen des Hofes zur englischen Botschaft haben auch keinerlei Stürungen erfahren. Old-England kann sich wirklich nicht beklagen; höchstens darüber, daß wir zu höflich mit ihm verfahren trotz unserer Antipathien gegen seinen Kolonialsekretär und seine Leibgarde! Diese Antipathieen fteilich sind da, und zumal da, wo Veteranen von Metz, Sedan und Orleans ihren Abendschoppen stechen, kann man manch' kräftig Wörtlein zu hören bekommen. Auch schlechte Witze kann man dort über sie hören, z. B. fragt da einer ironisch, welches die verträglichste Nation sei. Und die Antwort lautet: Natürlich die Engläuder, denn sie suchen mit guten Minen aus dem bösen Spiel zu kommen! rc. Gute Mienen, aber mit e, zeigen seit kurzem auch die Paffanten der sonst so schwer zu kreuzenden Verkehrszentren am Potsdamer Platz, an der Leipziger- und Friedrichstraßen- Ecke, am Spittelmarkt, Alexanderplatz rc. Der Polizeipräsident hat nämlich endlich eine Regelung des Verkehrs eingeführt, der lange Bedürfnis war, und in New-Pork, London rc. schon seit Jahren gepflegt wird. Der vorhandene Schutz- mannspvsten läßt durch ein bestimmtes Zeichen sämtliche Gefährte auf eine kurze Pause halten und führt die betreffenden Fußgänger, wenn nötig, selbst nach der andern Seite des Platzes oder die Straße hinüber. Diese Einrichtung wird allgemein mit Freuden begrüßt und sehr in Anspruch genommen. So haben wir auch auf diesem Gebiete endlich einen erfreulichen Schritt vorwärts gemacht. Auf manchem andern fteilich wirds schlimmer und schlimmer. Die eben beendigte Verhandlung gegen den Raubmörder Jänicke giebt davon ein krasses Beispiel. Selten wohl hat Jemand mit größerem Cynismus ein solches Verbrechen begangen und eingestanden. Und die Gruppe dieser arbeitsscheuen, jungen Taugenichtse, aus denen dergl. schreckliche Gesellen herauswachsen, wird immer größer. Unlängst beobachtete ich, wie ein solcher Lümmel eine alte Frau mit bösen Reden und Drohungen auf der Straße verfolgte. Sie mußten sich wohl kennen; denn er verlangte Geld von ihr, offenbar zum Vertrinken. Und als ihm das geängstigte Mütterchen endlich eine Mark aus ihrer Tasche holte, warf er diese hohnlachend in den Straßenschmutz und versuchte, die Frau durch Schläge zu einem größeren Opfer zu veranlassen. Das Publikum jedoch nahm sich der Alten an, die thatsächlich die Mutter des verkommenen Lüderjahns war, und spielte den Richter Lynch. Und das gehörig. Ein alter, gutgekleideter Herr zog sogar die Handschuhe ab, um seinen Spazierstock besser handhaben zu können. Als der Unhold windelweich war, kam ein Schutzmann und führte ihn ab. Und es war erfreulich, daß er sich nicht früher bücken ließ! A. R. Herstellung von Mundwässern lag bis vor ca. 10 Jahren fast ausschließlich in den Händen von Parfumeuren und Droguenhändlern. Die Wiffenschaft bekümmerte sich zu jener Zeit noch wenig um Mundreinigungsmittel. Begegnete man doch damals vielfach der Ansicht, daß eine Zahnseife oder ein paar Tropfen kölnischen Wassers oder eines anderen Parfums in Wasser zur Zahnpflege genügten. Inzwischen wurden eingehende Studien und Untersuchungen ausgeführt, und es stellte sich heraus: a) daß eine unsaubere Mundhöhle die schwersten körperlichen Leiden im Gefolge haben kann; b) daß die Zahnpflege nur dann ihrem Zwecke entspricht, wenn sie mit Hilfe von Zahnbürste und einem richtig hergestellten antiseptischen Mundwasser ausgeübt wird; und c) daß es zu den schwierigsten Aufgaben gehört, ein Mundwasser herzustellen, das allen wissenschaftlichen Anforderungen entspricht*). Die Anforderungen, die an ein gutes Mundwasser gestellt werden müssen, sind folgende: es darf 1) weder die Zähne angreifen, 2) noch die Mundschleimhaut ätzen, 3) es muß ausreichend antiseptisch (säulniswidrig) wirken und 4) guten Geschmack und Geruch besitzen. Die meisten chemischen (antiseptischen) Grundstoffe, die bisher zur Herstellung von Mundwässern für geeignet gehalten wurden, mußten (nach dem Ergebnis jener Untersuchungen) ohne weiteres als untauglich ausgeschieden werden, weil sie entweder, wie die antiseptischen Säuren, Sublimat u. a., die Zahnsubstanz angreifen (entkalken) oder aber, wie übermangansaures Kali, Formalin, Wasserstoffsuperoxyd, Tannin, Seife (alle Zahnpasten enthalten Seife) u. a., die Mundschleimhaut erheblich schädigen. Die Schädigung der zarten Mundschleimhaut ist noch weit nachteiliger als die Schädigung der Zähne. Kein einziges Mundwasser des Handels außer Odol hat diesen rigorosen Prüfungen Stand gehalten. Nach den übereinstimmenden Urteilen hervorragender Forscher*) entspricht Odol zur Zeit den obengenannten vier Bedingungen am vollkommensten und ist daher als das absolut beste von allen gegenwärtig bekannten Mundwässern bezeichnet worden. *) Am liebsten hätten wir diese Untersuchungen vollständig veröffentlicht. Wir befürchteten indessen, daß dre meisten Leser e§ mißliebig empfinden wurden, wenn wir chnen an dieser Stelle Tabellen und Zahlenwerte vorführen wollten. Den spröden Stoff in einem allgemein verständlichen Plauder-Style klar zu legen, war absolut unmöglich. Wir haben deshalb Auszüge der interessantesten Untersuchungen drucken lassen und werden sie jedermann, der dieserhalb an uns schreibt, sofort kostenfrei zusenden. Dresdener Chemisches Laboratorium Llngner; 582 Dresden. Wir eröffnen: LtmMm-GeseWft •Wlittgtr. Dienstag den 21. Januar er., abends 8*/2 Uhr, in unserem Vereinslokal Frankfurter Hof, parterre, einen Anfangs-Kursus in dtk dtllWm TlMWOe, Zm'iem CsbelSbergcr M dessen Besuch wir höflichst entladen. Honorar 6 Mark. 650 Der Vorstand. Georg Emil Seng Schulstraße 5 Gießen Schulstraße 5 empfiehlt seine prima Flaschenbiere aus der Aktien-Brauerei (hell und dunkel) Gg. Sichler (hell und dunkel) Röhrte (Denninghoff) (hell) Münchener Augustiner-Bräu Dortmunder Löwenbräu 522 Kulmbacher Export-Bier. Lieferung jeden Quantums frei ins Haus. Verkaufsstelle meiner Waren bei N. Reiss, Giessen, Mäusburg 12, Frankfurter Schuhlager. 184 in jeder beliebigen Schriftart und Karton« UlilTTflllicTI sorte, sowie mit Zirkeln aller studentischen v *!»*♦>♦*»vio Vereinigungen, liefert zu mäßigen preisen vrühl'sche Universitäts-Druckerei, Schulstratze 1 Magdeburger Lebens-Verficherungs-Gesellschaft gegründet 1855. Vertreter für Hieße«: General-Agentur Heirrr. «rieb, Goetheftr. 46 Versicherungen auf Todes- und Erlebensfall, Rente und Aussteuer. Mit und ohne Gewinnanteil, 50% Bonifikation, Invaliditäts-Versicherung. Auch Versicherung für nicht normale Leben (Abgelehnten-Versicherung). Nach Wahl steigende oder annähernd gleichbleibende Dividende nach 3 Jahren. 578 Unfall-Versicherung mit und ohne Prämien-Rückgewähr. AWM7- Seereise-Unfall-Versicherung auch mit ßinschtußd außereuropäischen^andausentyalt» (Weiipolice) Lebenslängliche Eisenbahnunfall-Versicherung Kürzeste liberale Verficht ungöbedirrgungen. Billigste feste Prämien ohne Nachschussverbindlichkeit. Denkbar grösste Sicherheit bei einem Vermögen von 54 MHI. Mk. Prospekte und Auskunft gratis Sei fämlticheu Vertretern. Tüchtige Agenten und Acquisiteure finde« lohnende Beschäftigung. EmiigtlWer Jünglings- nnii Mnnermein. Vereinsabende: Sonntag, Montag, Donnerstag u. SamStag, von abends 8 Uhr an. Versammlungsort: Diezstraße 15. — Gäste willkommen! 192 Der Vorstand: Dr. Naumann, Pfarrer. MaStaBMWMMMMMdJ II ■ — 11 Wl—Il HUI I« !l Hl ■ ■ IIII IEmil Horst, Giessen Baumaterialien- Fabrik und Grosshandlung empfiehlt in gediegener Ausführung zu billigen Preisen: Fensterbänke, Gesimse, Trittstufen, Platten Dachziegel, Rohre, Krippen, Tröge und alle anderen Bauartikel. 53 Original FüllunS C elegant Leitunc flalfige mber sich der genauel Ml. bat a. . i Si £ I b0. «um ! '«um .«Ulfe und 25 311 159 Fichten, 7—26 45 64,59 19 32 6 Bemerkt wird, daß das Bau- und Werkholz am ersten Holländer hat mir den 194 p. Stück Pfg. Heyer. der Kreisstraße nach Holzheim, an 190 Rompf. 576 Fichtenstämmc mit 35,50 141 385 mi: Eichen- Fichte- 345 mi Waldeigentümer F e st m e t e r. —|100 215 401 230 Stein. 560 Lich, den 15. Januar 1902. 545 Holz-Versteigerung Distrikte Roden und Buchwald, folgendes mit fm Inhalt, rin Stein. 559 empfehlen 163 . empfiehlt 301 August Nolt, Bahnhofftt. 51. Ord.- Nr. 18 45 6 7 8 8 10 9'/r 10 18 58 Die König!, ootr. Niederländische Cigarren-Fabrik (.Niesink&Co.jin Amsterdam von den Bahnstationen Treis und Allendorf a. Lda. erreichbar, auf denr hiesigen Rathause auf 6 Jahre verpachtet. Climbach, 16. Jan. 1902. Gr. Bürgermeisterei Climbach. 88 700 100,00 1,94 6,35 31,34 0,83 und Nadel-Scheiter, Eichen- und Nadel-Knüppel, 10 677 61 30 30 29 45 124 eine rm 30 Franzos. Starke p. 1/1 Flasche v. Mk 2.50 — Mk. 12 Hoffversteigerung im UdgkUkrGrmrmdkmiild. Dienstag de» 21. Januar, vormittags 10 Uhr beginnend, sollen im Distrikt Bergwald I versteigert werden: 2160 Nadel-Wellen. 27 Rm. Nadel-Stöcke. Die Zusammenkunft ist oberhalb des Ortes auf der Hohl am Wald. Rödgen, 17. Januar 1902. Großh.Bürgermeisterei Rödgen. Marcelina Pescadores Pandora Nederland Prins Hendrick übertragen. 57 rm Eichen-Knüppel, dabei 2 und 4 m lange, zu Gartenpfählen geeignet, 276 rm Nadel-Knüppel, Kiefern, Schnittholz, 6—12 m lang, 33—40 cm Mitte = 17,33 fm, Kiefern, Bauholz, 4—13 m lang, 24—31 cm Mitte = 19,29 fm, Lärchen, Bauholz, 4—16 m lang, 17—20 cm Mitte — 1,28 fm, Festmeter. Fichten-Derbstangen 15,60 Fstmtr. Fichten-Reisstangen 6,49 Fstmtr. Rm. Nadel-Scheit. „ Nadel-Knüppel. werden: 300 Die Zusammenkunft ist auf der sog. Pfaffenschneise von Hattenrod nach Ettingshausen, beim Eingang in den Wald. Gemeinde Lich a. Vorderwald b. Hinterwald c. Großhäuserberg Gemeinde Langsdorf der Landhöhe. Ferner sollen um 9 Uhr vormittags am westlichen Ausgang des Ortes, vor der Hundtstaatcn-Straße 8 Pappel-Schnittstämme von 38 cm mittlerem Durchm., 14 m Länge ------ 9,81 fm versteigert werden. Lang-Göns, den 16. Januar 1902. Großherzoglichc Bürgermeisterei Lang-Göns. Holz-Versteigerung. Dienstag den 21. Januar d. I., vormittags 9 Uhr anfangend, sollen im Lang-Gönser Gemeindewald, Distrikt Haide, versteigert werden: Holz - Versteigerung. Donnerstag den 23. und Freitag den 24. Januar 1902, jedesmal von morgens 91/, Uhr an, soll in dem Anneröder Gemeindewald, in den Abteilungen 4 Pfingstweide Flchten-Stämme Kiefern-Stämme Eichen-Stämme Fichten-Derbstangen Fichten-Reisstangen fiebr. Adami Mäusburg 12. Großherzogliche Bürgermeisterei Lich. Heller. 5b Hennert nachverzeichnetes Holz versteigert werden: a) Bau- und Werkholz. Eichenstämme von 24—46 cm Durchm., 5—14 m lang, 17,04 fm haltend, Fichtenstämme von 14—38 cm Durchm., 7—21 m lang, 201,21 fm haltend, Kiefernstämme von 24—40 cm Durchm., 8—14 m lang, 41,34 fm haltend, dabei Schnittholz, Fichten-Derbstangen, 7,97 fm haltend, Spalier- und Bohnen-Stangen, b) Brennholz Alleinverkauf ihrer Spezial-Marken — 20; 30 12| —,100 Km- md Atzhlih-Vklßklgcrmg in der Kraflichen Hbersö'rfterei Arnsburg. Mittwoch den 22. Januar, nach Zusammenkunft vormittags 10 Uhr an der Kreuzung Jägerpfad, Sttaße Lich- Butzbach, werden aus den Distrikten Hard, Hain, Kalkofen, Deckclborn und Nußgarten versteigert: Stimme: 49 Eichen, Schnitt- und Wagnerholz, 5 bis 17 m lang, 20—73 cm Mitte = 26 fm, 17 Buchen, 3—10 in lang, 30—55 cm Mitte — 13,65 fm, ZOmMiilU. Freitag den 24. Januar, Auf das unter 1 bezeichnete Gehölz kann gettennt für jeden Bezirk a, b und c eingereicht werden. L__ Buchen-Scheitholz, Buchen-Knüppelholz, Eichen- und Nadel-Knüppelholz, Buchen- und Nadel-Stöcke, Buchen- und Eichen-Reisig in Schichten, Holzversteigerung in der fürstlichen Oberförsterei Lich Srrbmis sions-Verkauf bereits gefällten Holzes. Das nachstehende, im laufenden Winter gefällte Bau- !»nd Nutzholz soll auf dem Wege der Subnrission verkauft werden und sind Gebote in verschlossenen und portofreien Schreiben mit der Aufschrift „Holzsubmission" bis spätestens den 31. Januar 1902 bei der unterzeichneten Großh. Bürgermeisterei Lich cinzureichen. Später eingereichte Gebote ' bleiben unberücksichtigt. , Die Eröffnung der emgelaufenen Schreiben erfolgt am Folgenden Tage, d. h. am 1. Februar 1902, vormittags 10*/z Uhr, auf dem Bürgermeisterei-Büreau in Lich, in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter. Die Gebote sind getrennt nach Waldeigentümer, Holzart und Sortiment pro Raummeter und Festmeter einzureichen und zwar ohne jeden Vorbehalt. Die allgemeinen Vcrkaufs- bedingungen, denen sich die Käufer stillschweigend zu unterwerfen haben, sind bei den betreffenden Waldeigentümern i einzusehen oder gegen 70 Pfg. in Briefmarken bei uns zu beziehen. Sämtliches Holz ist entrindet gemeffen. Die Gemeinde Mittwoch den 22. Januar d. I., vormittags um Uhr anfangend, in demselben Distrikt: Eichenstämme von 15—34 cm Durchm., 4—7 m lang — 4,57 fm, Fichten- und Kiefernstämme von 15—37 cm Durchm., 6—15 m lang = 69,00 fm, rm Kicfern-Rundscheiter, 1,25 und 2 m lang, „ „ -Knüppel, 3 m lang. Zusammenkunft an der Kreissttaße nach Holzheim, an Dienstag den 28. Januar, vormittags 9*/2 Uhr, in den Distrikten Höler und Schwarzwald: Bucheri: 120 rm Scheiter, 200 rm Knüppel, 90 rm Stocke, 9200 Wellen; Eichen: 20 rm Knüppel, 14 rm Stöcke, 2700 Wellen; sonstiges Hartlaubholz: 3 rm Scheiter (1 rm Kirschbaum rund 2 rm Birken ruud), 3 rm Knüppel 450 Wellen; Nadelholz: 7 rm Knüppel, 14 rm Stöcke, 5700 Wellen; 900 Weichholzwellen (meift Erlen). 7 Stück Birken-Stammholz von 1,90 fm; 10 St. Hainbuchenstangen (Langwieden) von 0,57 fm; 300 St. Fichten-Derbstangen, Sparrenholz und leichtes Bauholz, von 25,54 fm. Tie Zusammenkunft ist auf dem chauffierten Weg von Koln- koq hausen in den Höler beim Eingang in den Wald. Das Holz sitzt I halb auf Kolnhäuser, halb auf Albacherhof Seite. 12-40 „ Tag, das Brennholz, die 2 und 4 Meter langen Eichen- r « » Knüppel, sowie die Spalier- und Bohnenstangen am zweiten fWKtWtltfinCtlinfl Tag zur Versteigerung kommen und das Holz größtenteils an chauffierten Wegen lagert. "woch den 22. Ja- Die Zusammenkunft ist an beiden Tagen auf dem Schnitt- ^m punkt Opp-nrödcrw-g-Pfmgstschneise. ^mbadjec ©ememberoa b, qr s. < 1C| V 1ono Distrikt Heegheck und Amei e- Annerob, ben 16. Januar 1902. köpf, nachv-rzeichn-tes Holz Großherzogliche Bürgermeisterei Annerod. versteigert werden. H 0 r n-653 410 Kiefern- u. Fichtenstämme Montag den 20. Januar d. Js., nachmittags 2 Uhr, werden int Bieker'schen Saale zwangsweise versteigert: 2 pol. Stcgtischc, 2 Küchcuschräuke mit Glasaufsatz, 1 Kücheutisch, 2 Bettstellen, 4 große Vorhänge, 1 Tisch mit Wachstuchbczug, ein Büchergestell, 1 Bauerntischchen, 1 kl. Schränkchen, 7 Stühle, ein Treppenstuhl u. a. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Die Sachen, welche neu, können vorinittags besichtigt iverden. 569 Geißler, Gerichtsvollzieher. 1500 Eichen-Wellen, 4720 Nadel-Wellen, 16 rm Eichen-Stöcke, 147 „ Nadel-Stöcke. von 14 bis 37 cm Durchmesser und 6 bis 20 m Länge mit 155 fm (die Kiefernstämme eignen sich zu Schntttholz). 850 Derbstangen von 7 bis 13 cm Durchmesser und 8 bis 17 m Länge mit 70 fm (meistenteils zu Weißbinderstang, geeign.) 24 Eichenstämme von 14 bis 32 cm Durchmesser und 6 bis 10 m Länge mit 12 fm. 72 rm Kiefern-Werkholz, 3,50 m Länge, zu Pfosten und Pumpenstöcken geeign. Der Anfang und die Zusammenkunft ist des Morgens 9 Vz Uhr zunächst der Kreissttaße Steinbach — Annerod beim Gießener Fernewald und kommen anfangs die Fichten- slangen und Sparren zur Versteigerung, dagegen die Eichenstämme nachmittags. Steinbach, 15. Jan. 1902. Gr. Bürgermeisterei Steinbach. Krämer. 555 „ Wellen, ,, Stöcke. Habe noch einige Achtel-Lose zur Hess. LMes-Lottme abzugeben. Haupt-Ziehung vom. 24. Januar bis 4. Februar. I. G. Wig. Fauldrath 417 Kirtorf (Oberhessen). Zur Milvstseckililng in Rechts-, Steuer- und Unfallsachen, Fertigung vonVermögens- verzeichniffen, Testamenten, sowie Eingaben aller Art, Vornahme von Erbschaftsregulierungen, Einziehung von Ausständen :c. empfiehlt sich das 202 Büreau für Rechtsaugelegenheiten Ed Boit6 Kaplansgafsc 2, am Kreuz. Hoffversteigerung Montag den 20. d. M. läßt die Fttma Gebr. Fehlings in dem Flach'schen Walde, Gemarkung Dornholzhausen, ca. 8000 Stück Fichten- Stangen II., III., IV. und V. Klasse öffentlich versteigern. Die Zusammenkunft ist um 9 Uhr vormittags auf der Chaussee nach Wrtzlar. Dornholzhausen, 503 den 13. Januar 1902. Heinrich Behmenburg. Carl Wer Schulstrasse, Ecke Sonnenstrasse. Holz-Versteigerung. Aus den Stellungen Tempel 13, Töpferkaute 15, Tempel 24, 27, Klosterwiese 44, 45, Dörmergrund 46, Rabenpfuhl 54, Buchenberg 58 und Unterwald 60 werden versteigert: 1. Dienstag den 21. Januar d. I.: 1 Eichenstamm von 23 cm Durchm., 8 m Länge, mit 0,33 fm ; 62 Fichtenstämme von 13—25 cm Durchm., und 7—17 m Länge, mit 19,00 fm; 127 Fichten - Derbstangen von 8—12 cm Durchm. und 9—17 m Länge, mit 12,65 fm; Buchen: 3 rm Scheiter, 110 Wellen, 1,5 Stöcke; Eichen: 17 rm Knüppel, 100 Wellen, 6 rm Stöcke; Nadel: 107 rm Scheiter, 116,1 rm Knüppel (hiervon 10 rm in Schichten von 3,5 rn Länge), 3050 Wellen, 126,8 rm Stöcke; Erlen: 250 Wellen, 3,6 rm Stöcke. Das in Töpferkaute 15, Tempel 24, 27, Rabekpfuhl 54 und Unterwald 60 lagernde Buchen-, Eichen- und Nadel- Scheiter-, Knüppel-, Reisig- und Stockholz wird nicht vorgezeigt; es kommt gegen Mittag in der Klosterwiese zum Ausgebot; Steiglieber wollen dieses vorher einsehen. Zusammenkunft morgens 9*/2 Uhr auf der Kreisstraße Gießen- Hausen, an den Eisteichen. 2. Donnerstag den 23. Januar d. I. aus den Abteilungen Tempel 27, Klosterwiese 44, 45, Dörmergrund 46, Buchenberg 58: 7 Eschenstämme von 13—19 cm Durchm. I und 6—17 m Länge, mit 1,20 fm; 179 Fichtenstämme von 13—37 cm Durchm. und 7—22 m Länge, mit 74,71 fm; 4 Eschen-Derbstangen von 11—12 cm Durchm. und 7 bis 12 m Länge, mit 0,35 fm; 1255 Fichten-Derbstangen von I 6—12 cm Durchm. und 7—17 m Länge, mit 60,71 fm. Das in Tempel 27 lagernde Fichten-Stammholz wird nicht vorgezeigt; es kommt gegen Mittag in der Klosterwiesel zum Ausgebot; Steigliebhaber wollen dieses vorher einsehen. Zusammenkunft morgens 9l/2 Uhr auf der Kreissttaße Gießen-Hausen, an der Knickschneise. Nähere Auskunft für beide Tage erteilt der Großh. Forstwart-Aspirant Dietrich zu Baumgarten. Gießen, den 6. Januar 1902. Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg. L i ch, 15. Januar 1902. Fürstliche Oberförsterei. behält sich vor, die Gebote so auszusuchen, wie ihr zur Er- sollen versteigert werden: zielung der höchsten Gesamteinnahme und der größtmöglichsten Montag den 2«. Januar, vormittags S'/r Uhr, im Distrikt Sicherheit für Eingang bes Kaufpreises am günstigsten Buchen: 200 rm Scheiter/lov r^ Knüppel, 70 rm Stocke, S700 erfchemt. I Wellen; Eichen: 8 rm Scheiter, 30 rm Knüppel, 40 rm Stöcke, 1500 Das Holz wird auf Wunsch im Walde vorgezeigt nach Wellen; ^liadelholz: 14 rm Scheiter (meist rund), 110 rm Knüppel, vorheriger Anmeldung bei den sub. Ord.-Nr. 1 bis 5 an- "00 rm L-töcke, 7000 Wellen. geführten gleichnamigen Großh. Bürgermeistereien. Loh von W Kiefern-Schnittholz von 8,43 fm; 119- St. Fichten-Derbstangen, Sparrenholz und leichtes Bauholz, von 6,36 fm; 1000 St. Fichten- Reisstangen von 5,40 fm. Montag den 20. Januar d. I., vormittags nachmittags 2 Uhr, wird Vz10 Uhr, soll im Gemeindemald zu Ruppertsburg, die Elnubacher Gemeindejagd Holz versteigert (anschließend an die Allendorfer Jagd), in ca. 15 Min. Eichenschnittholz- Versteigerung im Sicher Stadtwald. Donnerstag den 30. Januar, vormittags 9y2 Uhr beginnend, sollen im Licher Stadtwald, in den Distrikten Großhäuserberg, Vorder- und Hinterwald, versteigert werden: 180 Eichen-Stammabschnitte von 36 bis 70 cm mittlerem Durchmesser — 170 fm Inhalt (ohne Rinde gemessen).^ Die Zusammenkunft ist auf! der Kreisstraße Lich—Hattenrod, am Waldeingang? Lich, den 14. Jan. 1902. Großh. Bürgermeisterei Lich. Heller. 519 Garantiert reinen Milchzucker 9 rm Buchen- 650 „ Birken-, 8000 Stück „ 170 rm „ Zusammenkunft an der Landhöhe; sowie Husten stillen g die bewährt, u. seinschmecken- Sg den Kais e r's 1586s Brust-Karamellen E 27J.0 "ot. beglaubigte |S| ßeugn. verbürgen MD den sicher. Erfolg bei Husten, W Heiserkeit, Katarrh u. Ber- B fchletmuug. Dafür Angebo- SE tenes weise zurück I Pak. 25 Pfg. H Niederl. bei: A.&.G.Wallen- H fels-Gießen, Ohr. Wallenfels, WA Inh. Alb. Wallenfels-Gießen, Marktplatz, 6. I.ein-Hungen, W August Seibert in Wiefeck. 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C. 101.50 90.80 101.60 90.35 100.20 105.25 100.15 104.80 100.15 88.25 99.95 99*90 37.70 42.30 101.10 64 90 102.65 100.65 102.15 40.60 26.90 95.15 81.80 101.10 96.10 100.70 103.50 101.— 66.30 27*60 101.30 90.40 101.60 90.40 105*05 100.30 105.20 99.40 87.90 99.90 98.80 37.80 42.30 101.10 102*50 99.85 101.40 39.85 26.60 94.95 81.40 100.60 94.20 95.90 । 100.50 103.50 101 — 67.- 102*20 1 4 3 4 4A 5 4% 4 5 6 5A 4A 3A 3 5 5 3 3'A 3A 4 3'A 4 4 3% 3A 3XA 4 4 4 4 4 4 1 4 47 4 37, 37, 31 Türk. Lil. D. . Ung. Goldrente Ung. Anl. . . do. Slaatsrente do. E. B. Gold v. 89 . . . Arg. mn. Anl. do. äuß. v. 88 . Aeuß. v. 1897 . Chinesische Anl. Chinesen. . . " v*. 1898 Egypt. priv. . „ garant. . Mexico v. 99 . do. Ser. I-IV.. do. Silber . . $täbte=©blig. Gießener (alte). do. v. 96 . . Mainzer. , . do..... Offenbacher. . Wormser . . do..... Frankßirt a. M. Darmstadt . . Mannheimer . Münchener . . Nürnberger. . Pforzheim . . Wiesbaden . . Babenhausen . Liffaboncr . . Rom II-VIII . Buenos-Aires . 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Pfälzische Bank Schaffhsr. „ Bank für Süddeutschland . Mitteldtsch. Nationalbk. Oest. Cred.-Akt. Wien. Bankver. 93.— 93.- 95.95 98.50 92.25 99.80 100.- 93.- 82*80 93.50 92.20 89.— 95*— 97.50 153.95 143.80 129.95 206.20 101 70 185.45 134.- 183.75 102.80 114.70 116.— 102.10 110.- 103.30 203.80 114.- 92.50 92.50 96.15 98.50 92.25 99.50 100 — 92.50 85.50 80.30 93.20 91.70 89.- 95.60 95.- 154 — 143.90 129.— 205.95 101.50 184.95 131.80 183.— 103.- 114.- 114.- 102.30 108.50 104.- 204.10 Industrie -Aktien Kleyer Fahrrad Henninger Brauerei . . Farbw. Höchst . Zementfabrik Karlstadt . . Bad. Anil.- u. Sodasabrik . Fabrik Griesh. Chem. Fabrik Albert. . . Elektr. Boese . „ Kontinent 9iürnbg.. „ Helios . „ Lahmeyer „ Schuckert „ Siemens ii. Halske Filzfabr. Fulda Löhnberg.Mühie Faber u. Schleicher .... Maschf. Gritzncr Schnellpressen Frankenthal . Schuhfabrik Otto Herz u. Co. . Siemens Glas 9iorbb. Lloyb . Concorbia Bergwerk . . . Dortmund.Union Eschwlr. Bergwerk . . . DonnerSmark- Hütte . . . 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Einem verehrlichen Publikum, meiner werten Nachbarschaft, Freunden und Bekannten hierdurch zur Nachricht, daß ich in meinem Hause 25 Marburgerftratze 25 neben meinem seither betriebenen Kolonialwaren-Geschäfte eine Westauration - Zur Sängerrnh eröffnet habe. Indem ich die vorzügliche« Biere aus der Hildebraudt'scheu Brauerei (prima Märzenbier), und aus dem Gießener Brauhaus, Ad. Denniughoff, ferner reingchaltenc Weiue, sowie kalte und warme Speisen bestens empfehle, sehe geneigtem Zuspruche gerne entgegen. Lohnkutscherei errichtet habe. — Um geneigten Zuspruch bittet 0160 August Treppinger. ESr Tanz - Unterricht, Mein neuer Kursus beginnt Montag den 3. Februar 1902. Gefl. Anmeldungen erbitte möglichst vorher in meiner Wohnung, Souuenstraße 5, zu machen. — Unterricht für Einzelne und Extrapartien werden zu jeder Tageszeit erteilt. öl Achtungsvoll ___________Joseph Möhl, Tanzlehrer. Portwein - Pmhwnz der Firma Carl Schröter Söhne, Hanau a. 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