ISS. Jahrgang Erstes Blatt. um mögen. Ilbrefk für Depeichenr Anzeiger Gießen. ^rrnfprcdianfd)!ii6'Jlr.51. ten,' verringern sich die Wahlchancen der Bündler in wirkt. Möge c5 den verbündeten Regierungen gelingen, das Verdien ganz wesentlich. Der amtliche Apparat würde für | HSltniS zwischen dem Reich und den Bundesstaaten so zu gestalten, Zweite hessische KtändeLammer. R.B. Darmstadt, 16. Dez. treten. AnS einem Auseinandergehen der Bündler und Konservativen — diese kommen ja hauptsächlich in Betracht — folgt aber noch ein Weiteres: der Wurzelboden des Bundes würde von Ostelbien norft Westelbien sich verschieben. In dem Augenblick, wo die preußischen Konservativen es ablehnen, auf da- bündlerische Programm sich zu verpflichten, verringern sich die Wahlchancen der Bündl Ostelbien ganz wesentl'.-,. .......... , Nr. 29« »rsch-t»« täglich außer Sonntags. De» Siebener Anzeiger werden im Dechlel mit dem hessischen Landwirt die Siebener Familien' blätter viermal in der Woche beiqelegt. -iotationSdruck u. Verlag der Brüh l'lchen Unwers.-Buch- u.S>iem- bruderd (Pietich Erben) Rebakttorl, Erpedttw» und Druckerei: Bekanntmachung. Betr.: Tchweinerotlauf in Nleder-Brsstngen. Bei zwei Schweinen deS Landwirts Georg Hau in Nieder-Bessing en ist Tchweinerotlauf festgestellt und die Schutzimpfung sämtlicher in derselben Herde befindlicher Schweine angeordnet worden. Gießen, den 16. Dezember 1902. Großherzogliches Kreisamt Gieße«. Dr. Breidert. Mittwoch 17.Dezember 1SVS VezngspretSr monatiich7b 13k viertel^ jährlich 9Jlt. 8.20; durch A Abhole- u. Zweigstellen mF monatlich 6o Pf.; durch v die Post Mk. 2— viertel- bestimmen. Die Zweite Kammer ist von dieser landesfürstlichen Huld angenehm berührt, und gestattet sich, hierfür und für das in sie gesetzte Vertrauen den ehrerbiettgsten Dank auSzusvrechen. Die Aufgaben, welch« aus dem XXXII. Landtage der Erledigung harren, sind von Eurer Königlichen Hoheit in Allerhöchst- dero Thronrede erwähnt. Auch die Zweite Kammer erkennt die große Bedeutung und Wichtigkeit derselben an. Di« Zweite Kammer verschließt sich nicht der unerfreulichen Thatsache, daß der aus dem wirtschaftlichen Leben noch immer lastende Druck namentlich bei den Erträgnissen der StaatSeisenbahnen und der Forstdomänen zur Geltung kommt, und im Verein mit den ungewöhnlich hohen Leistungen der Einzelstaaten an dar Reich einen ungünstigen Abschluß der Staats-Einnahmen und -Ausgaben be- All«rdurchlm,chttgster Großherzog l Allergnädigster Großherzog und Herr! Girre Königliche Hoheit baden bei der feierlichen Eröffnung deS XXXII. Landtags den Ständen des GroßherzoatumS Ihren landesherrlichen Gruß zu entbieten und in Allerhöchstdero Thronrede zu erwähnen geruht, daß Eure Königliche Hoheit der Unterstützung und Mitwirkung der Stände bei den bevorstehenden Aufgaben mit vertrauen entgegeniehe. Von weiterem Wohlwollen den Ständen gegenüber spricht der Umstand, daß Eure Königliche Hoheit die Gnade gehabt haben, zum Tage der LandtagSeroffnung Höchstihren Geburtstag zu krümchen (nicht Stückchens cm die Bügel und Nein zer». drückten Kartoffeln muß beachtet werden, daß dieselben, sobald sie feucht geworden sind, nicht länger als höchstens einen Tag auf der Futterstelle liegen bleiben dürfen, weil! sie leicht Säure erzeugen, unseren Schützlingen den Magen verderben, und den Tod derselben herbeiführen können. Will man nicht besondere Futterplätze einrichten oder Futterbreiter anbringen, so streue man doch wenigstens auf einen, von Schnee gereinigten Platz in dem Garten^ auf dem Hofe, vor oder hinter dem Hause von vorgenannten Futtermitteln, und man wird wahrnehmen, daß sich bald' die gefiederten Gäste einfinden. Bisweilen hört man die Meinung, daß die insektenfressenden Vögel durch die Anlegung von Futterplätzen! il dergl. verwöhnt würden, und sich mtt weniger Eifer an die Aufiuchung der an den Bäumen klebenden Jn- sekteneier und Larven hermachten. Wer solches behauptet, der hat noch nicht beobachtet, daß die Vögel, so lange noch im Winter das Wetter gelinde ist, die für sie her- gerichteten Futtcrplätze nicht besuchen, und wenn sie mit dem auserlesensten Futter bestreut wären; sie kommen nur dann zur Futterstelle, wenn Schnee und EiS die Baumrinden bedecken und ihnen das Aufsuchen ihrer Nahrung unmöglich gemacht wird. Eine Fütterung der Vögel braucht überhaupt nur bei Schneefall, Reif oder Glatteis eüH zutreten. Indem wir annehmen bf.rfen, durch vorstehende, iifc Interesse der bei uns überwinternden Vögel gemachte Ausführung das Mitleid und die Mithilfe weiter Kreise angeregt zu haben, wollen wir noch anfügen, daß von den, in diesem Winter neu hergerichteten Futterbrettern welche, soweit der Vorrat reicht, unentgeltlich abgegeben werden können. Man wolle sich dieserhalb, sowie auch wegen weiteren Bezugs von Futterbrettern und Futterhäuschen an den Vorsitzenden des Gießener Ticrschutzvereins wenden. Anfragen werden im Stadt - Knabenschulhause entgegen-, genommen. Darmstadt, 16. Dezember 1902. Es folgt nun die Beratung des Gesetzentwurfs betr. Ml Fürsorge für Beamte infolge von Betriebs^ Unfällen. Ter Referent Aba. Reh, hat darüber namen« de- Ausschusses schriftlichen Bericht erstattet. Turck baä ReichKunfallversicheuungSgesetz vom 6. Juli 1884, welches itt Betriebsverwaltungen des Reiches, eines Bundesstaates oder eines Kvmnnlnalverbandes mit festem Gehalt und Pen«i sionSberechttgung angesteMe Beamte von dieser Verficht rung ausschloß, würde daS Reichsgesetz über die Fürsorge für Beamte und Personen deS Soldatenstandes erlassen, Tie hessische Laickesgesetzgebung hat mit dem Gesetz troirt 18. Juni 1887 analog dem Reichsgesetz eine gleiche Regelung für die hessischen Beamten eintreten lassen. Ter preußisch" hessische Staatsvertrag von 1896 ergab die Notwendigkeit einer Revision dieses Gesetzt, die in dem vorliegenden Gesetzentwurf zum AuSduuck kommt. In dem neuen ReichKi gesetz vom 18. Juni 1901 wurde der LandeSgesetzgedung eine Frist zur Neuregelung bis zum 1. Januar 1903 g» währt. Würde diese Frist unbenutzt verstreichen und eine den neuen reichsgesetzlichen Bestimmungen mindesten- gleichldrmnende Fürsorge nicht bestehen, so würde von dem genannten Termin ab auf die hessischen Beamten die thu falTversicherungsgesetzgebung deS Reiches Anwendung finden, Tiefe Möglichkeit beseitigt der vorliegende Gesetzentwurf, der die hessischen Beamten in der Unfaklfürsorge den Reichsbeamten des Gesetzes vom 18. Juni 1901 gleichstellt. Ter Ausschuß beantragt daher die Annahme deS Gesetz, entwurfs. daß die Kräfte der letzteren in wesentlich geringerem Maß» herangezogen werden, wie dies seither der Fall gewesen ist Die in Aussicht gestellte Gesetzesvorlage xur Erleichterung deS Neubaues von Nebenbahnen, und die weitere Vorlage, di» Neuregelung der Gsmeiudeumlagen betreffend, wird die Zweit« Kammer eingehend prüfen und daS ihrig» zu einer befriedigenden Verabschiedung beitragen. Diese gesetzlichen Maßnahmen entsprechen unzweifelhaft en em lebhaft empfundenen Bedürfnis. Im weiteren hat eS der Zweiten Kammer zur Befttediguna gereicht, daß für die Jntereffen der Landwirtschaft, d«S Handel» unb >er Industrie wie bisher reichliche Mittel in den Haupworanschla- eingestellt sind. , , , _ Insbesondere begrüßt sie, daß Eurer Königlichen Hoheit fne*. qierung der Frage der Schaffung einer berufsständigen Vertretung ,er Landwirtschaft nähergetreten ist und eine entsprechende Vorlag» dem Landtage zugehen zu laßen beabsichtigt. Mit hohem Jntereffe hat die Zweite Kammer Eurer Königlichen Hoheit Mitteilung pernommen, daß die erneute Einbringung be§ im vorigen Landtag nicht zur Verabschiedung gelangten Gesetz- entwuckeS über die Revision deS landständischen Wahlgesetze» hx Aussicht steht. Die Zweite Kammer wird denselben einer eingehenden Prüfung unterziehen und gern daS ihrige beitragen, daß auf diesem Landtage zwischen den gesetzgebenden Faktoren eine Einigung erzielt wird. Steine geringere Aufmerksamkeit wird die Zweite Kammer allen übrigen von Eurer Königlichen Hoheit Regierung zu erwartenden Vorlagen schenken; sie gtebt sich mit Eurer Königlichen Hoheit gern der Hoffnung hin, daß es ihr gelingen werde, im Einvernehmen mit Eurer Königlichen Hoheit Regierung die Arbeiten de» Landtages zum Wohle und Gedeihen deS geliebteu engeren Vaterlandes zum Abschluß zu bringen. Schließlich verbindet die Zweite Kammer mit dem Ausdrucks ehrerbietigen Dankes für die erneute Zusicherung deS landeSfürst- Heben Wohlwollen» den Wunsch, daß die von Eurer Königlchen Hoheit unternommene Reise in weite Ferne gut verlaufen und Eure Königliche Hoheit in das geliebte Heimatland glücklich heimkehre« haben .Auch ist eS viel wert, wenn die Futterstelle sich in der Nähe eines Gewässers befindet. Wo dieses nicht möglich zu machen ist, da darf man es nicht versäumen, den Vögeln mit Wasser gefüllte, flache Gefäße neben an zu stellen; denn wenn Teiche, Bäche und Flüsse zugefroren sind, haben die Vögel oft mehr unter den Qualen des TursteS als Hinter den Qualen deS Hungers zu leiden. Für alle Meisenarten, die kleineren Spechte, Baumläufer, Finken usw., aud> Amseln, empfiehlt sich für die Minterfütterung: Kürbis-, Gurken-, Sonnenblumenkerne, ganz kleine Stückchen Nußkerne, Hanfkörner, klein zerschnittenes, gekochtes, aber nicht gesalzenes Fleisch (etwa erbsengroß), kleine Krümchen von Talg oder ungesalzenen Speck lnur nicht Stearin oder Paraffin). Oft sieht man Speckschwarte oder Speckstteifen für die Meisen angenagelt. Es sieht wohl schön aus, wenn die Meisen daran ihre Turnkünste üben; doch wird dieses Herumflattern an genanntem Futter für dieselben oft sehr gefährlich, weil sie dabei die Schwungfedern leicht fettig machen, und dann schlecht fliegen, und so leicht eine Beute ihrer Feinde werden können. Zeisige, Goldammern, Hänflinge, Haubenlerchen, Stieglitze usw. nehmen fürlieb mit Heusamen, Scheunen ab fall, alten, übrig gebliebenen Gartensämereien, Rapsabfälle, Mohn-, Hanfsamen u. dergl. m. Amseln, Trosseln, Stare usw. werden heranaezogen durch getrocknete Hollunder- und Heidelbeeren, Trauben von wildem Wein, Hagebutten, durch Neinzerschnittene Aepsel oder Birnen, fein geschnittene Stückchen Fleisch (gekochtes und womöglich ungesalzenes). Rohes Fleisch sollte man nie geben, einerseits, weil dies den kleinen Vögelchen schädlich werden kann, andererseits, weil sich die Amseln dadurch verwöhnen, und im Sommer junge Vögelchen als Leckerbissen betrachten. „ Kleine Mehlwürmer mit eingedrückten Köpfen, Amersen- puppen und etwas Mohnsamen sind für den Zaunkönig ein Leckerbissen. c Bei Verabreichung von Schwarz- und WeißbrotKedenLet der frierenden, Hungernden ASgel? Denn Schnee und Eis Wald und Flur bedecken, dann tritt bei unseren lieben Sängern, den Vögeln, die bitterfte Not ein. Einzelne Tistelstöckchen und einzelne Samenähren des Wegerichs, die aus der Schneedecke hervorragen, oder die wenigen Beeren, welche noch vereinzelt an den Büschen hängen, vermögen nicht den Hunger der armen Vögel zu stillen. Tie Not treibt die sonst so scheuen Tierchen in die Nähe unserer Wohnungen. Aus chren Augen spricht gleichsam die stille Bitte: „Gebt ihr uns doch zu essen!" Tie Tierschutzvereine betrachten es als eine ihrer wichtigsten Aufgaben, für die Linderung der Not unserer Vögel einzutreten. Nicht allein dadurch, daß sie geeignete Futterplätze anlegen, oder Futterbretter an geeigneten Orten anbringen und mit Futter beschicken, das den Vögeln frujaat, sondern auch dadurch, daß sie suchen, andere zur Mithilfe zu bewegen. Und in erfreulicher Weise wird von vielen edlen Menschen der darbenden Vögel gedacht und für sie gesorgt! ÄX„ , . .,. Ta aber manche Gccke, die den Vögeln bargereufit wird, für sie sogar schädlich sein kann, so erachten wir eS für angebracht, in nachfolgender Ausführung über die geeignetste und den Vögeln zuträglichste Winterfütterung das Notwendigste mitzuteilen. Tie Anlage der Futterplätze und das Anheften von Futterbrettern muy an solchen Plätzen geschehen, wo sich Zuleitungen vorfinden (Gärten, Zäune, mehrere Baume, Ufer mit Gebüsch usw.). Auch dürfen in der Nähe nicht Vorgänge stattfinden, die den Vögeln Furcht einjagen. So stört z. B. gleichförmig dauerndes Geräusch weniger, alS von Zeit zu Zeit erschallendes; vorübergehende Menschen weniger, als stehenbleibende u. dergl. m. Auch empfiehlt eS sich, die Futterplätze mit Tarnen und anderem Gehölz zu umzäunen und zu bedecken, weil dies den kleinen Vögeln das Gefühl der Sicherheit fließt und sie Schutz vor Raubvögeln und anderen ungebetenen Gästen Präsident Haas eröffnet die heutige dritte Sitzung 101/g Uhr. Am RegierungSttfch die Herren: Staatsmimster Exz. Rot he, Ministerialrat Best, Reg.-Rat Frhr. v. Schenck Vor Eintritt in die Tagesordnung nimmt Präs. Haas dem sozialdemokratischen geordneten Orb-Offenbach den Eid aus die Verfassung ab. Erster Gegenstand oer Tagesordnung ist: Beratung und Beschlußfassung Über eine an Se. Königl. Hohett den Großherzog zu richtende Adresse. Ter Präsident verliest in Abwesenheit des sozialdemokrattschen Abgeordneten und Schriftführers Abg. Mttch die Adresse an Se. Königl. Hoheit den Großherzog. Dieselbe wird ohne Debatte ttnstimmig angenommen und lautet: In tief fier Ehrfurcht Eurer Königlichen Hoheit allerunterthänigft treugeborfamft« Zweite Kammer der Stände. LandbÜndler gegen Konservative. GS liegt klar zu tage, daß die zo Apolitischen Kämpfe eine bettächtliche Spannung zwischen den Führern deS Bundes der Landwirte und den SPon'ferDati ben hervor gerufen haben. Tie parlamentarische Auseinandersetzung zwischen beiden Richtungen wird nach der Ankündigung deS Abg. v. Kardorff bei der Etatsdebatte im Reichstag erfolgen. Herr v. Kardorfl gehört als Schlesier zu derjenigen Gruppe von Konservativen, die den organisierten Agrariern von jeher wenig sympathisch gegenüber- stand. Meinungsverschiedenheiten, wie sie zwischen der vTeutfchen Tagesztg." und der „Schlef. Ztg.", dem Organ beS schlesischen Großgrundbesitzes, immer von neuem auf- treten, können schärfer kaum zwischen Agrariern und Industriellen bestehen. ES verlautet bereits, daß die schlesischen Konservativen noch vor Wiederaufnahme der ReichS- tagösitzungen ihre Scheidung vom Bunde in aller Form vollziehen werden. Wir glauben, daß daS Tischttlch erst nach und auf Grund der eingangs erwähnten parlamentarischen Auseinandersetzung zerschnitten werden wird. Toch das Freundschaftsverhältnis ist auf jeden Fall nachhalttg getrübt; die konservattve ReichAtagSftaktion hat in der jüngsten Sitzung ihren bündlerisch „,gefärbtew" Mitgliedern ein unverkennbares Mißtrauensvotum erteilt, und der gleichfalls davon betroffene Abg. Tr. Oertel, der leitend^' Redakteur der „Deutschen TageSztg.", erklärt in dieser mit dürren Worten, die Landwirtschaft fahre besser, wenn nicht eine große Schar „Tauer" Freunde, sondern ein kleines Häuflein „fester" Männer ihre Jntereffen vertrete. TaS ist flipp und klar die Aufforderung an die Bauern, nur „reine" Bündler zu wählen und nicht von den unzuverlässigen Konservativen sich umgarnen zu lassen. Tie Neuwahlen also sollen den Bund auf dem KriegS- pfade gegen die Kvnservattven sehen. Ist daS aber der Fafl, dann können die Abgg. Frhr. v. Wangenheim. Oertel, Sch r e m p f u. a., die zur Zeit der kvnservattven Fraktion angehören, nur mit dem bündlerischen Programm sich wieder um ein Mandat bewerben. ES hort denn auch der „Bund der Landwirte" auf, eine rein wirtschaftliche Vereinigung zu sein, deren Anschauungen und Forderungen von Mitgliedern verschiedener bürgerlicher Parteien vertteten werden. Ter Bund, da- Häuflein „fester" Männer, muß. losgelöst vom Gefüge bestehender Parteien, notwendig zu einer politischen Organisation werden, und al- solche bei den Wahlen mit den anderen Parteien in Wettbewerb den konservativen, und nickt für den bündlerischen Kandidaten, in Bewegung gesetzt werden. ES bliebe also dem Bunde nur übrig, das frauptfelb seiner Tbüttgkett nach Westelbien, besonders nach Südwestdeutschland,, zu verlegen. Tie jüngst stattgehabte Agitattonsfahrt deö Bundesvorsitzenden Frhrn. v. Wangenheim nack Württemberg darf vielleicht al- t>orbereitenber Schritt in diesem Sinne angesehen werden. Nun ist ja richtig, daß schon heute mehr als dis Hälfte aNer Bundesmitglieder auf Westelbien entfällt, daß dieser Prozentsatz sich erböhen wird, wenn die preußischen Kvnservattven dem Bunde die Freund- chaft auskündigen. Aber was will eine Organisatton von elbst 200 000 Mitgliedern, auf sich selbst gestellt, für den wlittschen Wahlkampf besagen ?Tie Wussicht, auch nur n die Sttchwahl zu kommen, ist doch für sie ungemein gering. Tie bestehenden bürgerlichen Parteien können wohl ohne oen Bund auSkornrnen; nicht aber kann es der Bund ohne Unterstützung seitens dieser Parteien bei den Wahlen. TeShalb darf auch gesagt werden: mit dem Bunde mußte und muß gerechnet werden, solange er eine rein wirtschaftliche Vereinigung war und ist. Ms selbständige politische Organisation kann der Bund bestenfalls die parlamentarische Bedeutung erlangen, wie sie etwa die deutschsoziale Reformpartei hat. jähri. auSfchl. Beslellg. Annahme von Anzeigen für bi« TageSnuinmer bis vormittag- 10 Uhr, ZeitenprelS: lokalILPf«, auSwärtS 90 Pfg. Verantwortlich für ben poltt. u. allgem. Teil Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen sein. Durch statutarische Bestimmung die Unfall fürsorge jederzeit auch füi et Hoflieferant Welese CpoQ »Meine Kuchengarnituren. Nickelwaron. Kaffee- u Theegeschirre ' i ä HMTlflllli ui". IVobeH^clic M 1 .llbühlb^mkh 2 Ms. täglich zur bewilligt werden. *.u hip*>n Cirrf*« Wein-, Bier- a.Wa.n8erfl6*er Grtestee Magriein fflr feine Gebrauchs Luxus rv Komplette Spehoserviee Grosse tawiM in billigst. Waschgarnltoreii V ii - ,..L v»ii' * gu i*qHt .....Ift.Ste hach je'dei MeKkeit .rnv (Il.'isclipn Ö- W- Knecht s |üib und in diesem wohl kaum denkbar kann die Gemeinde - Ehrender Auftrag. Dem ffneygerrnenier yri, Schreiner wurde die Ehre zuteil, zur Hofjagd nach Letz, lingen in die dort etablierte kaiserliche Hofküche KOO Paar Frankfurter Würstchen zu liefern. Herrn 3chrrmer. dessen Wurstfabrikate übrigens mehrfach auf Ausiellungen mit den höchsten Preisen ausgezeichnet wurden, ist dieser Tage für die Vorzüglichkeit der von ihm zur Hofjagd gelte, ferten Würstchen die Anerkennung deS kaiserlichen Lber-Hof. küchenmeisters ausgesprochen worden. et. Rodheim, 16. Dez. Ein schwerer Unglücksfall trug sich gestern in Bieber zu. Ein fünfjähriges Mädchen wollte sich am offenen Ofen rodrmcn, plötzlich fingen die Kleider Feuer und brannten lichterloh. TaS jämmerliche Schreien hörte der beim HauS arbeitende Onkel des Kindes; er eilte hinzu und erstickte die Flammen. Tie Brandwunden sind jedoch so furchtbar, daß das Mädchen sofort in btt Gießener Klinik verbracht werden mußte. Man. zweifelt an seinem Aufkommen. st. Ronnenroth bei Hungen, 15. Dez. Der Wassermangel in unserem Dorf wird immer größer und bedenk, licher; die Teiche bei unserem Ort sind infolge deS trockenen Herbstes leer, und die Wasserleitung, die auS einem der Teiche gespeist wird, versagte infolgedeffen. Wenn nicht in den nächsten Tagen Tauwetter eintritt, dann sind die hiesigen Einwohner gezwungen, etwa eine halbe Stunde weit, bet Ober-Bessingen, in Fässern ihr Waffer zu holen. (TaS Tau. weiter ist ja inzwischen eingetreten und hat nichts zu wünschen übrig gelaffen. D. Red.) p. Stockheim, 15. Dez. Hier ist der Bau einet Fabrik zur Beseitigung von Tierkadavern — ähnlich wie bei Friedberg — durch den KreiS Büdingen geplant. Mitglieder des Provinzialausschusses weilten dieser Tage hier, um die betreffenden Grundstücke in Augenschein zu nehmen. Die Tierkadaver sollen zu Düngemitteln verar. beitet werden. Kompot- und Dessert- Service in Preßglas, Onitxll gescbl. u. Fayence, moderne Decors. <^US ^luöt und Land. Gießen, den 17. Dezember 1902. - Gedenktage. Am 17. Dezember 1897 starb in Salzburg der geographische Schriftsteller und Alpenforscher Anton Edler von Ruthner. Geboren in Wien am 21. September 1817, studierte er daselbst die Rechte und wurde 1878 in Salzburg zum Notar ernannt. Ruthner hat die hervorragendsten Alpenhöhen Oesterreichs erstiegen und als langjähriger Präsident des österreichischen Alpenveretns auf die Alpenforschung anregend gewirkt. ,AuS den Tauern", .Berg- und Gletscherreisen" sind die populärsten Werke RuthnerS. Darmstadt, 15. Dez. Zur evangelichen Be. wegung in Oe st erreich wird unS geschrieben: Das Evangelium kann in Oesterreich auch im laufenden Fahri schöne Erfolge aufweisen. So hat z. B. die evangelisch« Gemeinde Graz seit Neujahr wieder 300 Seelen durch lieber, trifte gewonnen, Görz im Küstenland 25, Turn in Böhmen in den letzten 8 Wochen wieder 50. In Wien finden regel, mäßig am letzten Sonntag des Monats Uebertrittsfeiern Ilan. Für die Leser und Freunde Roseggers wird es mterefiani sein, daß des Dichters erster Enkel, deffen Vater Dr. med. Sepp Rosegger, voriges Jahr evangelisch geworden ist, vor Kurzem m der evangelischen HellandSkirche in Mürzzuschlag getauft wurde. Wie sehr sich die evangelische Kirche in Cello reich weiter ausbaut, geht daraus hervor, daß in diesem Jahre bereits 14 Kirchen eingeweiht worden find, zu denen am 8. Dezember noch diejenige in Deutsch-Horschowitz kom. men wird, einem Bauerndorf in Böhmen, deffen Bewohner bis auf wenige Familien evangelisch geworden sind. —Dieser Ausbau der seither fast ruinenhaft zu nennenden österreichi- chen evangelischen Kirche sollte von den Evangelischen im Deutschen Reiche noch weit lebhafter zum Heil unserer deut, chen Volksgenoffen drüben gefördert werden. (Gaben für den Hessischen HilfSauSschuß nimmt Herr Pfarrer Lic. öai| hier, Heinheimerstraße, jederzeit gerne entgegen.) -k-. Mainz, 16. Dez. Bei merklich gemilderter Ten. peratur trat gestern abend in hiesiger Gegend heftisn Schneefall ein, der sowohl hier rote in der Umgegend vielfach Verkehrsstörungen verursachte. Die Pserbe- bahn wie auch die Außenbahnen mußten zeitweise ihren Be- trieb einstellen und hatten am heutigen Morgen noch mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Die auS der Pfalz kommenden Bahnzüge trafen gestern abend wie auch heute morgen sümt- l,ch mit Verspätungen ein, die gleichfalls durch den ftaiten Schneefall verursacht wurden. Der Rhein ist hier vollständig eisfrei. Main und Neckar stehen noch an verschiedenen Stellen, doch ist bei anhaltender gelinder Witterung oas Treibeis aus beiden Flüffen bald zu erwarten. Kirchhain, 16. Dez. Heute morgen 10.16 Uhr traf auf telegraphischen Antrag hin der erste .HilfSzug von Marburg hier ein. Derselbe besteht auS einer Lokomotive un 2 Wagen, von denen der eine für den Bahnarzt nevst o ganzen für umfaßende Hllfeleistung bei UnglückSsällen erforderlichen Ausrüstung beftimmt ist, während b« »■«« sog. Gerätewagen mit Brechstangen, Winden, und a zum Freimachen der Strecke erforderlichen Geraten oerieh ist. In dem Zuge befinden sich außerdem Tragbahren, Be usw. Em Teil des Personals der chirurgischen Klmu o gleitet den Zug, außerdem auch Dahnbeamte un Arbeiter. ES handelte sich heute morgen um eine Ue g, bei der angenommen wurde, daß ein .. Der Näl>e KirchhainS stattgefunden habe. Dieselbe lehrreich und zeigte, daß daS Bestreben der ^enbahnbeh , bei Bahnunglücken rasche und ausreichende Hüse j können, durch solche ,6amaritcräüge' dem gesteckt ö ein gutes Stück näher gerückt ist. ♦* Zur WeihnachtöauSste klung der Hand- arbeitsschule von Fr l. Landmann. In der Weih- nachtsaussteUung der Handarbeitsschnle von Fräuietn Land- mann hatten die zahlreichen Besucher am verflossenen Soim- tag und Montag Gelegenheit, sich von den vortrefflichen Leistungen unserer Gießener jüngeren Tamemvelt zu überzeugen. Innerhalb zweier größerer Zimmer waren die verschiedenen Arbeiten in geschmackvoller Weise ^ur Aufstellung gelangt Im ersteren tonnte man die sein aus- gesührten WeiMug-, Stick-, Klöppel- und Spitzenar beiten bewundern; besonders erregten zwei großartige h and- geknüpsteSmyrnateppiche Bewunderung aller Bv° jucher. Im zweiten Saale waren alle die verschiedenen geschmackvollen Arbeiten des Holzbrandes, der Furch- und Kerbschnitzerei, sowie der Lederpre-isung zur Ausstellung gelangt Daß sich die Kunst des „Brennens" nicht allein auf daL Holz, sondern auch auf andere Stosse wie Papier, Pappe, Plüsch und Leder erstrecken kann, das zeigten die zahlreichen hier ausgestellten Zier- und Gebrauchsgegen- Ofenschirme und -Vorselaer lehleniwlea | Fuassleke a. WärmlUtcbee. die LommunaLbeamten einführen. riur eine Weiterbildung unserer jetzigen Gesetzgebung. Nach dem Preußen durch Gesetz vom 2. Juni 1902 diesen reiche- gesetzlichen Bestimmungen Rechnung getragen bat, sind wir auch dazu veranlaßt worden, besonders durch den Abschluß deS Preußisch-Hessischen Eisenbahnvertrages. Abg. Weidner bemerkt, die Fülle, in denen der Bürgermeister als Gehllfe der Staatsanwaltschaft zu fungieren Hütte, seien durchaus nicht so selten, ebenso fei klar, daß ihm im Dienste deS Staates auch leicht ein Unfall passieren könne; auch ihm selber wäre gestern bei dem Glattteis beinahe ein solcher Unfall passiert Regierungsrat Frhr. v. Schenck legt des Näheren bar, -aß die Bürgermeister nicht als Staatsbeamte zu betrachten und demgemäß auch nicht in das Gesetz mit einzubeziehen zum Abschluß zu Dringen. Die Versammlung beschließt darauf, von der Weiterberatung Wstand zu nehmen und den Antrag Haas einem später zu wählenden Ausschuß zur geschäftsordnungs- mäßigen Behandlung zu überweisen. Eine kurze Tebatte entspinnt sich noch über die Frage, ob es zulässig sei, die übrigen, gemäß Art. 33/35 der Geschäftsordnung „zur vorläufigen Beratung im Plenum" angefetzten Gegenstände en bloc den zuständigen Ausschüssen zu überweisen, wie dies ein Antrag Wolf bezweckt. Das Haus beschließt diesem Antrag gemäß. Tie Tagesordnung ist damit erledigt. Präsident Haas teilt noch mit, daß er das Haus auf unbestimmte Zeit vertage; er hoffe, daß diesmal früher als sonst in die Etatsberatung werde ein getreten werden können. Mit dem Wunsch auf fröhliche Weihnachten und ein glückliches neues Jahr schloß der Präsident die Sitzung kurz vor 12 Uhr. seien. M>g. Ulrich meint, der eben geäußerte Grundsatz, daß Bürgermeister keine Staatsbeamte feien, könne nicht stichhallig sein, denn es komme doch sehr häuftg vor, daß er als Staatsbeamter aufzutreten habe. ES sollten in dem vorliegenden Gesetze eigentlich auch sämtliche Aommunalbeamte mit inbegriffen werden, die in irgend einer Art im Dienste des Staates thätig sind. Menn z. B. die Gewerbeinspektoren einen Polizeidiener oder auch Bürgermeister in einen Betrieb mit heineinnähmen und derselbe erleide dort einen Unfall, wer sollte da für den schaden aufkommen? Nach der Auffassung der Regierung der Staat nicht, aber die Berussgenoisenschaft doch auch nicht. Ter Verunglückte müßte also ein Bittgesuch an die Regierung richten ober als Almosenempfänger auftreten. Regierungsrat Frhr. v. Schenck hebt hervor, daß der Gesetzentwurf lediglich solche Betriebe umfasse, für welche das Reichsgesetz die Versicherungspflicht vorschreibe. Da^u gehöre aber der vom Abg. Ulrich angeführte Fall nicht. Staatsminister Exc. Rothe erwidert auf einige kurze Bemerkungen des Abg. Molthau, daß als Staatsbeamte im Sinne des Gesetzes auch solche Personen gelten, welche, ohne eine Anstellung erlangt zu haben, im Staatsdienst beschäftigt sind oder als verpflichtete persönliche Gehllsen In der hierüber eröffneten Benernldebntie bemerv W1 DEdmt »aas stellte nun nao den BnttM D°°S Schönberger, er könne sich mit dem »cs etzenüvurf nuH die R e visto n d« r l °n d stün dlsch en einverstanden erklären, namentlich nicht damch daß die Geschäftsordnung, zur Debat^. . SS?— ~ S^tlcO6mSite^. Rothe stellt dem Hause zunächst, wert, den Antrag erst in einem Ausschuß 5u beraten. hen neueniannben fierrn Reg.-Nat Fallenberg öor unb Aba. Schmitt erklärt, der Antrag verfolge nur den führt bann aus die Frage, oo auch die Bürgermeister in Zweck, Die im vorigen Iabr abgrochenen Verhandlun gen ihrer Eigenschaft als Beauftragte der Polizei oder der über die R^ision der Geschäftsordnung Wetter fortzufuhren Staatsanwaltschaft als Beamte im Sinne dieses Gesetzend und zum Abschluß zu bringen. sra»;t»T, wursS a^schL wären, sei auch schon in der gemein.' darauf, van der Werter, samen Sitzung des Ausschusses mit der Reaieruna aufgeworfen worden. Tie Frage würde nach dem Grundsatz fceä Art. 1 Abt. I des Entwurfs von dem Ministerium des Innern als der den Bürgermeistern vorgesetzten Behörde zu entscheiden sein. Ter Fall, daß Bürgermeister oder Lokal-Polizeibeamte in einem im reichsgesetzlichen Sintic terroÄ^etäöb.SanaSbotf Riebt mehrere Beispiele Mr!stände der AuSstelwng. TarnMer desanden sich prächtig die LLdLg vvn ^mmunLm?e7 ^Ldielst. stebrannte unb Mft dem Bestrafen der Bürgermeister sei übrigens die Re- Spruch- und Ponneelbretter, Wandschränkchen u-s. äu, gierung gleich bei der Hand, aber mit dem Schutze nicht. Mei großartige geschnitzte Slafteleren ^AAwn Er erwarte daß die Regierung auch dem Schutze derselben allgemeine Bewunderung. So gab bte AusÜellling vor Schaden bei Unfällen ihre Aufmerksamkett zuwende, un^ ein deutliches Bild von ^r Kunstfertigkeit t^r fteißigen ^rese Beamten' seien Licht geschi-öh w're Ab^' Reh betont als Msschußreserent, daß es sich sassung und der GriindlichLit das Unterrichtes der Lehrerrn hei dem Gesetzentwurf nur um die Ausführung des ent- selbsd sm.t n tf« sprechenden ReichsaesetzeS handle. Unser Gesetz lehne sich! Erste Gießener Weihn achts kaffe. Eche diesem an und eö könne im allgemeinen nicht viel daran sehr nachahmenswQtte Vereinigung hat ein hiesiger, bei ber geändert werden, denn man habe eine gebundene Marsch- Aktienbrauerei Gieß^ angesteltter tonte. Tie Bemängelung be^ Mg. Ulrich sei deshalb auch gegründet. Es handell j'ch um eine 1 nicht richtig. ES fänden sich auch ähnliche Bestimmungen Mitglieder der Kasse verpfllchten sich zu wbchcntlichtti^-par- schon in dem 1897 erlassenen Gesetz, bei welchem doch einlagen; die mvnailich angesammelten Beträge werden derber Abg. Mrich selber Referent gewesen sei. Wenn eine lzinslich bei einer Kasse angelegt 29tr seine Spareinlage Ausdehnung der Schutzbesliinmungen aufdieGemeinde- nach dem 1. Jull zu einer §er lenr ms e verwenden will, er- beamten gewünscht werde, so könne man dies mit Hilfe! hält sie, allerdings ohne Anrecht auf Verzinsung, zu jedn eines Spezialgesetzes erreichen, ähnlich, wie dies jetzt aud)! rieft zurück, wovon besonders Unverheiratete Herren oft in Württembera geschehen sei. ! Gebrauch machen. Am ie mm enden Samstagabend nun be- Abg. Tr. David stimmt der Ainreaung des Vorredners kommen die Weihnachtsiparer ihre Einlage zurück, zuaftich bezüglich eines SpezialgesetzeS zu, sofern sich nicht noch mit dem erübrigten Zins. Im ganzen kommen tn diesem die gewünschte Bestimmung in das vorliegende Gesetz ein-1 Jahre zur Auszahlung 1850 ML., an denen 30 Mitglieder fügen lasse. Im übrigen wünsche er die Streichung des der Vereinigung partizipieren. Schlußsatzes des § 2. ** AuSb ildun g» kur se für Maler. (Meister und Staatsminister Exc. Rothe betont, eine Ergänzung I Gesellen.) AuS Darmstadt wird uns von der Großh. des vorliegenden Gesetzes mit Wirkung vom 1. Januar 1903 Zentralstelle für die Gewerbe ^schrieben: Auch tn diesem werde nicht möglich fehl. ES stehe xu befürchten, daß bann I Winter beabsichtigen wir AusbilDungFkurfe für Maler tn daS Zustandekommen deS Gesetze- scheitere. Gegen ein Er- Hol^ und Marrnornralen wach der Natur abzuhallen und suchen an die Regierung um Vorlage eines LpezialgesetzeS ^var in Darmstadt und Main» ovm 5. bis 17. Januar 1903, stabe er nicht- ein tu wenden. v nätigenfall- zum zweiten Male vom 26. Januar bii /. Nach weiteren Bemerkungen der Dbgg. Weidner und Februar. Hierzu werden sowohl im GroßherAogtum an- Ulrich wird zunächst der Gesetzentwurs und darauf ein sässige Malernreister, als auch solche öftere Gesellen ^ige- efntrag Rch aus Vorlage cineS Spezialgesetzes angenommen, lassen, welche den SbadnveiS fachoewerblicher Ausbildung Ter nächste Punkt der Tagesordnung lautet: Nach- erbringen Dünnen und das 20. Lebenswahr bereits über» tragsfordcrung zu Kapitel 93, Kriminalkassen. ES schritten haben. Zu diesen Kursen haben die Tetlncbmer handelt sich hier nm die innere Fertigstellung des Gesang- mitzubringen: ein Holzfarb en ge s chi rr, einen Cclfaib en Oer- nisses für iugendliche männliche Gefangene in Darmstadt, I retber, eine Slafscle.i, sowie ein Reißbrett von 50 : 90 wozu noch 12800 Mark erforderlich sind. Der Ausschuß, Eentimeter. Gegen Vergütung werden, außer sämtlichem Berichterstatter Abg. Häusel, beantragte Genehmigung der I Material, die mit Crifarbe angestrichenen, dicken Papier- Negierungsvorlage und daS Haus beschließt demgemäß. bogen geliefert. Tas UnterrichtSgeld von 5 Mk. ist zu De- Nächstcr Punkt der Taaesordnung ist der Entwurf I ginn deS Kursus von jedem Tettnehmer zu entrichten. Aus- cineS Gesetzes über die Aenderung deS Gesetzes betr. die wäriigen unbemittelten Teilnehmern kann auf Vorlage ent» Erhebung der direkten Steuern. Ten schriftlichen!sprechender Zcugiiisse das UnterrichtSgeld erlassen werden, Bericht darüber hat Abg. Möllinger erstattet. ES war oder es kann einmalige Fahrt und Rückfahrt 3. Wagen- Bericht darüber hat Abg. Möllinaer erstattet. ES toar ober es kann einmalige Fahri und seither angcorbnct, daß vom Monat Mai ab in je zwei- Raffe vergütet oder eine Beihilfe bis monatlichen Raten die direkten Steuern und vom April ab Bestreitung bet Kosten des Äiisentb in den Zwischenmonaten die Umlagen erhoben werden I Tis eingehenden Gejuch: um Zulass sollen. ES hat sich aber ergeben, daß in der Regel werden in der Reitzen^olge des öinlautes oerucrs^aUiüt; die Stenerzettel erst erheblich später fertig wurden und! jedoch werten solche mm Mitgliedern des Londe-aewerbe- dadurch eine verspätete Zahlung der Umlagen veranlaßt I vereint bevorzugt. Tie Anmeldungen dem 6ur9 in wurde. Tas Ministerium schlägt daher einen Umtausch der Tanmstadt sind rlich-» M" rtir"2**» * -hi-u-D^ cU !-hnd-^^ mW 0‘9%*“’C em WJu« Di I# >* &#* -n b«Äit # .£ ri* »* L L 3. Slufgedor D bis Wik. 8.—. Oogn&o nokerfrel Mk. 8.—. 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