Nr. 139 vrfchctrrt tLgNih außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Gießener ZamUieu- Hfittet viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck n. 93er- lag der Brühl'sch« Unioers^-Buch- u.Sleir>- druckerei (Pietsch Lrb«tz 'Redaktion, Erpedtttoa und Druckerei: Schulstratze T. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprechanschluß Nr. 61. Zweites Blatt. 153. Jahrgang Dienstag I V.Juni L»«» Lietzener Anzeiger w General-Anzeiger w Amis- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Be-«gSH>ret»r, monatlich 75 Pft viertes jährlich Mk. 2.20; durch Aohole- u. Zweigstelle» monatlich 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.—viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12 Pf* auswärts 20 Pfg. Verantwortlich: für den polit. u. allgem. Teil: P. Wittko; für „Stadt und Land* und „Gerichtssaal": Curt Plato; für ben Anzeigenteil: Hans Beck. Kie heutige Hlummer umfaßt 8 SeUeu. Sonuuertagung des Solomalrats. Ter „Reichsanzeiger" meldet heute: Der Kolonialrat wird zum 27. Juni einberufen. Im Mtttelpnntt der Beratung wird natürlich die Eiseubahnfrage stehen, die während der verflossenen Reichstagssession, obwohl Reichskanzler wie Kolonial- 'direktor Dr. Stübel die Dringlichkeit der projektierten Linie Tar-c: Salam-Mrogoro betonten, zurückgestellt wurde. Namentlich Dr. Stübel soll durch die erneute Vertagung dieser Angelegenheit sich schmerzlich berührt fühlen und dürfte dies im Kolonialrat zum Ausdruck bringen. Im übrigen ist zu erwarten, daß bei den Verhandlungen des Kolonialrats die Eingabe erörtert wird, die kurz vorder Vertagung des Reichstags der „D e u t s ch e Ko l o n ia l - bund" an das Parlament richtete. Es wird darin unter ausführlicher sachlicher Begründung die Ablehnung des in der Garantieanlage enthalteenn „unrentablen" Bahnprojekts befürwortet. Da der „Deutsche Kolonialbund" sich anderweit öffentlich noch nicht bemerkbar gemacht hat, ist eine Aufklärung durch die Verhandlungen des Kolonialcats wünschenswert. Von einer Seite war behauptet worden, der „Kolonialbund" sei erst in der Bildung begriffen. Von den Einnahmen der Kraukeukaffe-Aerzte. Ueber die U n z u l ä n g l i ch k ei t der R e i ch s sta t i st i k Aber die Einnahmen der Krankenkassenärzte schreibt Dr. V. g? fei ff es sen. (Wenn ar) im „Korresp.-Bl. des allg. ärzil. &ez v. Thür.": „Die offizielle Reichsstatistik über oic Krankenkassen giebt über die Höhe und die Steigerung des Arzthonorars be-ii den Kassen ein falsches Bild, weil sie von unrichtigen Fragestellungen ausgeht. Wie viel Aerzte an dem Verdienst der Kassenärzte, der im Jahre 1899 sich auf beinahe 32 Millionen Mark belief, betelligt und lute biet einzelne Arbeitsleistungen darin enthalten sind, weiß man nicht E- ist eine eingehende Buchführung der Kassenärzte notia um festzustellen, ob die Lrztllche Arbeit einen enffprechenden Verdienst ab wirst.oder ob die Aerzte von ch-em Kapital und ihrer ArbEkrÄft jta M- Rerchs- stattstik nimmt mi, das; em MrrmhniflSM durchschnittlich drei KvnsnltMinnen und einen besuch erfordern, ein iSrsmtz gleichwertig fei »toeil jwniutaiwnen, bati kommissionen sestgestelllen Einzelheiten über dle -.age nehmens und seiner Tochtergeselhchasten. ?em Gelchastsberrcht M außer der offiziellen Bilanz auch em Vermogensstand per 31. W 1901 beigeiügt, indem die inzwischen erfolgte Reorgmusatton zum Ausdruck foimnt Ter Rechnungsabschluß weist nach ^urchM^miS des Wiederausbauplans bei 7,5 Mill. Mk. Aktien- und36*38 500 Mark Obligationen-Kapital einen Verlust m Hohe von 6305/07 Alark auf. Die Abschreibungeu sind aus Alk. 7 010 34-, bemenen, rooron aus di- bei Ausnahme der Wertpapiere kurs sich ergebenden Minderwerte allem 6 325 342 Mart entsäuern Tas Gutachten der gerichtlichen Bucherrevisoren.^llt ststz dav , ch ein Regreßanspruch gegen die früheren Verwaltungsorgane aus der Geschästsleitung nicht begründen laßt. — Die gemeinsame Konferenz des PortUgrestfrye« Gläubiger-Komitees, die in Parts abaehalten werden soll, t|t, wie wir hören, für den 19. Ium in Aussicht genommen. dieser Kon erenz iverden noch verschiedene Tetailsragen, insbeso^ dere über die Art der Turchführung und Einhallung des Gesetz^, zu regeln sein. Von einer Zufammenberufung der Inhaber ländischer Pottugiesischer Schuldverschreibungen will man absehen. — Bank für Snddeutschlaud Darmstadt, ^te ^"hundert Marknoten dieser Bank werden nunmehr emgezogen. Tw Roten können bis zum 31. Dezember 1902 bet der Kasse der Bank für Handel und Industrie in Darmstadt und bet Frankfurter tfthate der genannten Bank gegen Baargeld tmtgetauscht werden. Nach dem letztgenannten Termitt Horen dte Notenaus,ZahllmgsmiUel zu sein, behalten jedoch die Kraft einfacher Schuldscheine mrd den als solche bis zttm Ablauf des Jahres 1905 von der mehttach genannten Bank eingelöst. Nach Verlauf der letztgenannten tfrift I gelten die Scheine nicht mehr. t S}_ — Harpener Bergbau-Gesellschaft, ^^'üchluß an me mannigfachen Gerüchte und Erörterungen, dte sich m de, letzten Zeit an der Berliner Börse an dett bet der Harpener Bergbau- Gesellschaft bestehenden Kapitalbedarf geknüpft haben, darf wohl daran erinnert werden, daß in den ausführlichen Antteilungen, in den Geschäftsberichten und Hauptversammlungen: bie es llnteg nehmens über seine inneren Verhältnisse gemacht worden sind, rne Thatsache dieses Kapitalbedarfs an sich nichts Ueberrafchende^ haben kann. Harpen hat allerdings aus dem Rohgewmn des letzten Jahres einen außerordentlich großen Betrag zu Abschreibungen und Neuanlagen verwandt, aber schon m der Hauptverfammlung vom 27. Oktober v. I. wurde hervorgehoben, daß diese außerordentlich^ Beträge nicht als Maßstab für dte spateren Jahre Plenen sollten Andererseits ist Harpen mit deut Ntederbrtngen und dem Aus^ur einer Anzahl von Schächten beschäftigt, dte ihm Zwar eine Höhung seiner Beteiligungsziffer am Kohlensyndikat um etwa I D üü Tonnen in Aussicht stellen, Die aber andererseits ganz erhebliche Auswendungen erfordern. Wie schon erwähnt wurde, soll mein« , demnächst stattftndenden Aufsichtsratssitzung Beschluv darüber ae- faßt werden, auf welche Weise,die erforderlichen Mittelbeschaffen sind. Es liegt wohl nahe, baß hierbei zunächst bw -Uusiuhrung d^ früheren Beschlusses auf Ausgabe voii 6 000 000 Mt. ^z. Schuw^ L Verschreibungen in Frage kommt. Daneben durfte aberauchd^ ■ Frage einer Kapitalerhöhung erwogen werdem Nach beiden Richtungen hin steht noch nichts fest und die Entscheidung wird erst : in der bevorstehenden Aufsichtsratssitzung fallen. g .. 1 aitr Börsenlage. Wahrend man in den Kreisen oes eigentliche Spekulantentums ganz conslerniert ^'daß der Friedet^ schluß seine Wirkung nicht gethan, dte .erwartete und nut apohfr tischer Gewißheit angekündigte Hausse nicht emgetroffen ist, such« die Finanzblätter zu beruhigen und meinen, daß auch heute noch „von der Zukunft^ das beste zu erwarten ift. Ob sie damit se^ viele Gläubige finden, möchten wir doch bezweifeln. Es wirdw^a. geschrieben: Zwar hat sich der neue „Boom m den Mmenwerten, auf den so viele warteten, noch in der gar kemer Weise angekündigt, ja, das Geschäft ist in der abgelaufenen Woche-noch>v^l stiller geworden als zuvor. Das i|t aber gar nicht allzusehr zu beklagen, denn wie sehr auch die Börse aus Bewegung und Umsatz« angewiesen ist, so können diese doch mcht gewaltsam und künstlich herbeigeführt werden; (als wenn dies nicht schon dagewesen wäre. D. Red.). Wenn die gegenwärtige Geringfügigkeit der Umsätze eme ! Zeit hindurch angehalten hat, dann werden sich schon von selbst wieder Anregungen zur Belebung geben, sei es, daß sie von mnen beraus kommen, sei es, daß äußere Anlasse sie herbeisuhrn und so geht es fort. Unseres Erachtens ist das alles wehr oder wenig« Tvirleianz Tas Börsengeschäft ist nicht allem wegen der Börsen- steuer zurückgeganczen und auch nicht wegen des Transvaalkriege^ andern hauptsächlich deshalb, weil man dem Privatkapttal eme ganze Anzahl Jndustriewerte zu „künstlich" ui dte Hohe ge riebenen Kursen aufschwatzte und weil hieran das Publikuin em verlor. Ferner weil eine ganze Anzahl von Banken durch un solides Gebühren zurückkanieu und die hier wieder die Geschädigten waren, weshalb will das Irwat- publikum von Börsengeschäften so wenig mehr wißen und nut daher kommt die Geschäftsstille. Märkte. Gießen, 17. Juni. M a r k t b e ri ch ü Auf dem heutigen WochemnarS! kosteten: Butter pr. Pfd. 0,90-1,10 Mk., ynhnereierpr. StÄ. 6 W, 23tcf 13Pfg., Gänseeier 10—12Pfg., Enteneier6—7Pfg., Kasevr.Stck. 5-7 M Kälematte 2 Stck.0-0 Pfg , Erbseii pr. Liter 19 Pfg, Linsen per Liter 32Ma Taubeii pr. Paar 0,80-1,20 Mk., Hühner pr. S uck 1,00—1,50 Mk., Hahnen pr. Stück 0,90—1,60 Mk., E^^Munv 2 40—2 60 Mk., Gänse pr. Pfd. 00—00 Pfg., Ochsenfleisch pr. Liurw 66-76Kuh- und Rindfleisch pr. Psund 60-64 Psg Lchwem^ 50—70 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 3,b0-^ Mk., Weißkraut per Stück00—00 Pfg., Zwiebeln pr.Zeiitner 14,00—lo,00Mk., Milch per Liter 18 Pfg. Aepsel per Pfd. 0—00 Pfg-, m Korben 00—00 Pfg. ^imi2au°er der Marktzeit von morgens ^hr bis nachmittags 1 Uhr während der ersten drei Stunden der Marktzelt daN nur auf den bestimmten Verkaufsplätzen und mcht im Uncherziehen seilgeboten iverden. ___——— ^Eistist'chn-Zeiüliilf. — Die prenß. Eisenbahnverwaltung bestellte neuerdmgs zwei Lokomotiven be,°nd°rer Konstruktion, mit b"en Angehörigen der Abreisenden bemerkbar mache. OTTO Täte sewger »na eryoyre mt Laufe der Jahre l^rldefcyüfNgle Frau wurde Durch emeu StyUV ku die »rUfr wie bei anderen Banken, und datz das Dtrektortuin,mutltch der Schutz fehlgegangen . , trrn&pa r nidit verstummten kam ets zu einer außerordent- nicht Übel, jedenfalls hat er dem größeren steile des Publi- IZe^ G e u e r a l v e?s a m m t^n g in Kassels welcher kums sehr gefallen, das die Dinge nun einma nimmt, wie e?nerz Sachsenröder und Tadel beiwohnten, in der aber! sie sind, ohne zweifelnde, abwagendc Beurteilung. unbegreiflicherweise die von der Direktion bei - —- . • Trebertrocknungsgesellschast beantragte HHMM genommm habe, ohne am G-schüstsbcrichf und an dar Auf- den Krauiamkeit gegen Kinder. Ä” ÖS Aus WÄ ÄTliü » r'e i'tzt g Mitglied ZWMMAWZIMZMMM kommen, daß das Schriftstück rechliche ansechchbar Jet volle Höhe des Obligos von 40 Mttl. habe der Aufsichtsrat im März 1901 von der Direktion erfahren, es seien aber dann von Kassel so beruhigende Auskünfte über die vorhandenen Abschlüsse und Aufträge eingegangen, daß er, im August ohne Besorgnis ins Ausland gereist sei. D'ie wettere Verhandlung wird aus rnorgen vertagt. Die der Hausbesorger zur Preißig, um derselben eine Mittel- i hing zu überbringen, fand jedoch die Gesuchte nicht zu Hause; die ganze Wohnung stand offen. Da er aus einem ! Kasten Stöhnen und Wimmern hörte, öffnete er ihn und ! erblickte dort zwei total abgemagerte, verhungerte, nut Schimmel bedeckte Kinder: ein zwölfjähriges und em elfjähriges Mädchen. Als die unglücklichen Geschöpfe aus dem Kasten getragen wurden, löste sich förmlich die Haut von ihrem Körper. Luise Preißig wurde verhaftet. Sie gab an, daß sie die beiden Kinder adoptiert häbe, um sie für eine Damenkapelle heranzuüilden. Da die Kinder jedoch .kein musikalisches Talent besäßen, wollte sie die Beiden •* Ans dem Justizdienst. Der Großh erzog hat ch P er h un g er n aus d em Leb e n s chaf s en! Seit ben Rechtsanwall Hermann Jäger in Bensheim zum Notar v^r Wochen haben die kleinen Mädchen nichts als ver- ÄpÄK- S-.T'ÄtF'*- ».rÄÄTT. Dicnsto^ichtm>g«n-in-s AmISrichttrS he. hem geehh. Amts- An ^n^n t^ A^^memzE^e^neru - |r gencht Lorsch beauftragt worden. mm Berlin in der Trunkenheit groben Unfug gegen ine ' Ernennungen. Wie uns aus Darmstadt draht- ^enpassan ten und griff, als ihm dies von einem Schutz- lich mitgeteill wird, ist der Gerichtsassessor August Heß zumI untersagt wurde, den Beamten mit einem Dolch- .Reaierungsasiessor, und der Lehrer Ferdinand Eisen Hardt! — et aiT/ ^obei er sich selbst einige leichte V^letzungen aus Friedberg zum Hauptlehrer an der Gewerbeschule m beibrachte. Ter Schutzmann wurde, obwohl sem Rock mehr- Bensheim ernannt worden. sach durchschlitzt ist, nicht verwundet. 9f Aus dem Polizeibericht. Ein junger unver- -Nie Exzellenz gewesen. Im großen Armee- besierlicher Mensch von hier wurde gestern Abend wegen Jagdrennen wurde zu Hoppegarten Oberstleutnant von Heyden- Diebstahls und Obdachlosigkeck verhaftet. — Eine Frau, die Linden, der schneidige 5kommandeur des Hannover scheu Komgs- sich ani Sonntag an dem Feste zu Wieseck beteiligt und, ge- Ulanen-Regiments und Flügel-Adfutant des Kmsers, Sieger, schmückt mit Bändern und Blumen den Festzug mckgemacht Der Beifall war geradezu frenetisch. Hatte doch m Heyden- hatte erschien gestern in demselben Kostüme in der Stadt und Linden tm Jahre 1877, also genau vor 25 Zähren, zum verursachte einen großen Menschenauflauf. Um die Ordnung erstenmal die Hoppegattener Armee gewonnen. Kmserm herzustellen, mußte sie in Polizeigewahrsam genommen werden, überreichte dem Sieger herzlich den Preis, der Ka iser be- } ° „ Unfall. Am 7. d. Mts. stürzte ein Arbeiter von glückwünschte ihn persönlich und verlieh ihm den Hohenzol-, nnem Neubau in der Bismarckstraße. Obwohl er nur einige lernschen Hausorden. Im Laufe des Gesprächs stellte der Meter herabsiel, ift er doch gestern in der Klinik an den Kaiser dann, rote em Blatt roiffen will, dte Frage, ob Frau ^olaen der Verletzungen gestorben. v. Heyden-Linden den schönen Steg ihres Gatten mit ange- (?) Dorf-Gill, 17. Juni. Gestern abend versam-1sehen habe. Herr v. Heyden erwiderte: „Majestät, ich fragte mellen sich die hiesigen Radler im Gasthaus zum Löwen meine Frau, ob sie mit nach Berlin kommen wolle. Sie und gründeten einen Radfahrerverein: ,,£e u = kagte dies nur für den Fall zu, daß ich sicher gewänne. Das t onia". Ter Verein plant für nächsten Sonntag eine ^our fonnte i()r Qgcr nicht versprechen und so ist sie in Han- in den Taunus nach Usingen über Butzbach und Langenhain, ^ver geblieben." Der Kaiser lachte herzlich und erzählte ein Der Verein zählt 17 Mitglieder. . , fAeahafteS Erlebnis, das er selbst kurz zuvor gehabt hatte. „ s Bubach 1 Dte 1 ttaitf»en WWT« ,^bllenz- an, worauf ku?St7aftol-streL7'^- U b« «aif« «nt8.flnete: nie, .ch bm gle.ch - - haftlokal von der Gendarmerie nach dem | nach dem Generalmajor König geworden. i ^-iensch-oß transportiert. Ta die Neber-,----------- — Will). Jordans 60jährigcs Doktor-Jubiläum. Wir haben schon gemeldet, daß die Philosophische Fakultät der 7 . 1 . . .. ° r. •• yTQfIKölw Qnrhnn Speisung im L . Landeszuchihaus Ärarienschloß transportiert. führung der Verbrecher vorher hier bekannt war, sammelten sich an der Bahn und in der Stadt viele Neugierige, nm das Kleeblatt zu sehen. Die beiden erstgenannten Nebel- gemew«, uay ui» tbäter müssen lebenslänglich, und Radeoa 14 Jahre lang ftniverfität Königsberg dem greisen Dichter Wilhelm Jordan - - - - 1 bem Tage, an dem er vor 60 Jahren in Königsberg promovirte, den „Doktor erneuert" hat. Das Schreiben, das vom 13. Ium datiert ist, lautet: Hochgeehrter Herr Doktor! Sie feiern heute das schöne seltene Fest der sechzigsten Wiederkehr des Tages, an welchem Sie in der philosophischen Fakultät unserer Alma mater Albertina die Doktorwürde erwarben. Wie dieselbe es sich vor zehn Jahren zur Ehre angerechnet hat, Ihnen das Diplom zu erneuern, so bringt sie Ihnen, als einem ihrer treuesten und anhänglichsten Söhne, auch heute ihre herzlichsten, aufrichtigsten Glückwünsche dar. Was einst Karl Rosenkranz, nachdem Sie als junger Student eme treffliche Rede über die Autonomien im auditorium maximnm des alten Umversttats- aebäudes gehalten, Ihnen wie ein Seher vorausverkündete, daß Äe mit Ihren Gaden dereinst BedeMendes leisten wurden, das hat sich in der schönsten Weise erfüllt. Namentlich durch Ihre epischen Dichtungen haben Sie die herrlichsten Stoffe, welche je griechische und germanische Vorzeit geschaffen, dem modernen Empfinden wieder nähergerückt und sie in großartiger Weise auf-! gefaßt und umgeschaffen. Sie haben aber auch als ein neuerstandener Rhapsode Ihre Dichtungen m wohltonendem Vor- tragc auf weiten Reifen vom Bosporus und der Newa bis an Stille Meer den deutschen Stammesgenoslen bekannt gemacht und sind so ein echter „Lehrer" des Volkes im reichsten Sinne des Wortes geworden, eie haben endlich Ihre ost- preußische Heimat nicht vergessen, indem Sie bereits 1844 Litauische Volkslieder und Sagen" sammelten. Rloge Ihnen nach einem so ersolgreichen Schaffen em glücklicher, durch Lewen und Sorgen ungetrübter Lebensabend beschieden sein. Das wünscht Ihnen aus daö wärmste . | nu Rcunen der philosophischen Fakultät der Königlichen Albertus- Universität der derzeitige Dekan Pros. Dr. O. Roßbach. Telephonischer Kursbericht. . 25.50 3u/q Mexikaner Tendenz: reger. Weinhandlung. zuoerkaufen.Teuselslustgärtchenl4 f tvobi MmrzOizen 4 per sofort gesucht. 4276 Mäusburg 4. 4178 kann eintreten bei 4468 Ku» sucht Luufstcile. gffig I. Bogel, Dammstraße 8. 4457 Der Borst and. nannstraße 14. lUirtiuluilji’ (Offrnc Stellen irant O-elnche Vermietungen KerlHieWs Zu verkaufen . 102.15 . 92.70 . 101.30 . 92.40 . 99.80 . 99.25 . 103.00 102.55 46.30 29.70 26.25 112.18 44.20 37e°/o 3% 3V,% 3°/o 372% 47a /u Chinesen . . Electric, ßohuckert . Nordd. Lloyd . . Kreditaktien , . . Diskonto-Komm andit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . . « Gotthardbahn . . . Laurahütte . . . . Bochum . . , » . Harpener . . . . Reichsanleihe do. Konsole . do. . . Hessen Sunges Ehepaar sucht per 1./8. in der inn. Stadt eine Drer- Zimmerw. Preis 250—275 Ml. Off, u. Nr. 02674 an die Exped. zu vermieten. 4094 R. Oppenheimer Sohn. (Wohlthattgkeits-Verein). Samstag den 21. Juni 1902: MmtS-VersumIuiig im Bereiuslokal, Pfälzer Hof, Schanzenstraße. Zu zahlreichem Besuch ladet ein von Ludwigsbrunner und Karlsbader Wasser kauft die 4384 Löwen-Drogerie, W. Kilbinger. . 91J.5 . 105.00 . 110.00 . 214.70 . 186.80 . 138.20 . 146.10 . 158.00 . 150.00 . 18.75 . 170.00 . 206.20 . 129.00 . 177.50 Mehrere tilcht.Arbeiterinneu auch ein bis zwei Lehrmädchen aus sofort gesucht. 4380 21»«« Kran»er, Robes und Konfektion, Löberstraße 11, pari. 40/d Italien. Rente . . . 473% Portugiesen . . . 3°/ Portugiesen. . . . . 1% C. Türken . . . . Türkenlose ..... 4°/0 Griech. Monopol.-Anl. 47„% äussere Argentiner junges braves Mädchen von "V auswärts sucht Stellung in besserem Hause. Off. u. Nr. 02660 an die Exped. d. Bl. erbeten. 4126] Geräumige 5—6-Zimmer° Wohnung in schöner Lage zu ver- mieten. Näh. Ludwigstr. 14, II. 3515] J^ meinem Neubau Land- grafeustr. 6, grenzt an die Ostanlage, eine 6—5- und 4-Zimmer- wobnung mit schönem Erker, vom ' juli ab zu vermieten. lipp Kröck, Dachdeckermstr., Rodheimerstraße 23. Lehrmädchen 4417 für ein feines Ladengeschäft gesucht bei freier Pension und Familienanschluß. Nur gut empfohlene, brave Mädcben, ohne weiteren Anhang, auf deren ferneres Fortkommen bei Zufried«r° stellung Bedacht genommen würde, wollen Off. einr. bei Haasenstein L Vogler, A.-G., Cassel unt. Iü.780. Arbeitsvergebung Samstag den 21. Juni L I., vormittags 11 Uhr, werden auf hiesiger Bürger- meisterei nachverzeichnete Arbeiten wenigstnehmend vergeben Veranschlagt zu 1. Weißbinderarbeit 214.74 Jt. 2. Spenglerarbeit 40.— „ 3. Dachdeckerarbeit 51.— „ Allendorf an der Lumda, am 16. Juni 1902. Großherzogl. Bürgermeisterei Allendorf an der Lumda. , Nein. 4448 Frankfurt cl M., 17. Ium. Heute morgen überfuhr der, von Homburg kommende Personenzug bei Rödelheim das Gefährt des Bauunternehmers Coccenheim. Der Wagen wurde zertrümmert, der Jn- sasie sehr schwer verletzt. Das Pferd mußte getötet werden. Bonn a. Rh., 17. Juni. Das Kaiserpaar traf heute morgen, aus Nürnberg kommend, auf dem hiesigen Bahnhof ein. Zur Begrüßung waren erschienen der Kronprinz, mit dem Borusienstürmer angethan, Prinz Adolf zu Schaumburg-Lippe nebst Gemahlin, das gesamte Borussen- korps, der Oberbürgermeister u. a. Die Kriegervereine von Bonn und Umgebung bildeten Spalier. Das Kaiserpaar begab sich zum Palais Schaumburg. Die Stadt ist festlich geschmückt. Um 12 Uhr fand Parade vor dem Kaiser statt. Sibyllen ort, 17. Juni. Das heute morgen 7 Uhr ausgegebene Bulletin über das Befinden des Königs von Sachsen lautet: Nach einer verhältnismäßig ruhigen Nacht frühstückte der König mit geringem Appetit. Herzschwäche ist bisher nicht aufgetreten. Die Zahl der Pulsschwäche ist schwankend. ___ London, 16. Juni. Unterhaus. Im Fortgang der Beratung der Finanzbill erklärte Schatzkanzler Hicks-Beach, daß er, wenn es anginge, einen Unterschied zwischen Mais und anderen Arten von Getreide zu machen, den Zoll auf den ersteren herabsetzen werde. Sodann wurden Beschlußanträge angenommen, wonach der Zoll auf eingeführte Spirituosen von morgen an um einen Penny erhöht und ferner der Zoll auf feste Glukose auf drei Schillinge drei Pence, auf flüssige Glukose auf zwei Schillinge sechs Pence erhöht werden solle. Hicks-Beach führte aus, diese Erhöhungen seien nötig infolge der durch den Kornzol erhöhten Produktionskosten für die englischen Fabrikanten im Vergleich mit den Kosten der auswärtigen Fabrikanten. Haag, 17. Juni. Das französische Staatsrats-Mitglied Louis Her bette hatte gestern eine Unterredung mit Krüger. Herbette hat die sianzösischen Künstler, welche in Scheoeningen ausstellen, dazu veranlaßt, den Ertrag der Ausstellung den Wittwen und Waisen der im Kriege gefallenen Buren zu überweisen. Barcelona, 17. Juni. In Saragona fand vorgestern ein skandalöser Zwischenfall während eines Stier- Jirgtlutifin per sofort gesucht. 02667 Gewerkschaft Elisenburg, Liebigstraße 17. Versteigerung. Donnerstag den 19. d. Mts., nachmittags 3 Uhr, versteigere ich dahier im Luft'schen | Saale, Neuenweg 28: 46 Flaschen Liköre, 4 Krüge Wachholder, 18 Flaschen Bah-Rum, 30 Fläschchen Odeur, 6 Fläschchen Veilchen- wasser, 8 Pack Seife, 2 Dtzd. Haarbürsten u. v. A. gegen Barzahlung. 4473 Versteigerung bestimmt. Gießen, am 17. Juni 1902. Seipel, Gerichtsvollzieher. die geheime Wahl sprechen wnne. Durch Dte btcettm Wahlen würden die Wähler zu selbständigen und politisch reifen Menschen erzogen. Erfülle die Vorlage auch nicht alle Wünsche, so sei sie doch die relativ beste. Abg. Dieh l hält die Abschaffung dieses veralteten Systems für einen großen Vorteil, man solle durch strebsame Arbeit diesen Entwurf bald Gesetz werden lassen. Abg. Dr. Schmitt wendet sich gegen einen Leitartikel der Wormser Zeitung, daß die Erste Kammer nicht die wahren Volksinteressen^ vertrete, und daß die Vorlage nur in konfessionellem Sinne gebracht worden sei. Abg. Dr. David wendet sich gegen die Ausführungen des Abg. Brentano, der chm Verherrlichung der Revolution vorgeworfen habe. Abg. Bähr ist mit seiner Partei gegen die Vermehrung der städtische Vertreter. Minister Rothe erläutert nochmals den Standpunkt der Regierung, die aus Grund jahrelanger Beobachtungen zu einer Vermehrung der städtischen Vertreter gekommen sei. Gießen fei anscheinend die einzige Stadt, die nach dem Entwurf einen besonderen Vortell habe. Abg. Weidner wendet sich in heftigen Ausführungen gegen die städtischen Vertreter der ländlichen Wahlkreise, welche diese nickst in genügender Weife vertreten. Abg. Köhler-Langsdorf ist ein Freund der Vorlage, trete aber für eine Vermehrung der städtischen Vertreter niete ein. Nachdem noch einige Redner gesprochen hatten, wird der Art. 4 des Gesetzentwurfes, daß die Zweite Kammer aus diretten Wahlen mit geheimer Abstimmung hervorgehen soll, mit 40 gegen 5 Stimmen angenommen. Ercher 20tii “S9 3635] Gg. Appel, Löwengasse 20. l>ie Sektstener ift vom Reichstag augenommeu. — 30 Flaschen in Privathändeu smd am 1. Juli l. I. von der Nachbesteuerung ausgeschlossen. Wir empfehlen: Matheus Müller, schwarz Etikett, Burgeff & Co., A.-G., grim Etikett Kupferberg Gold, Silber und Kupfer sowie _ diverse sonstige gute deutsche und französtsche Marken r zu Originalpreiseu franko. 4472 A. & G. Wallenfels Hieletage per 1. Juli ob. früher ö zu vermieten. 2703 Südanlage 10. Zi/,-6 Oberhessen . 4% Oesterr. Goldretne 472% Oesterr. Silberrente 101.70 4% Ungar. Goldrente . . 101.20 gefechteS statt. Eine Anzahl Matrosen eines Kanonenbootes wollten sich an dem Stiergefecht selbst beteiligen. Sie begaben sich in die Arena, bemächtigten sich des Stieres und töteten ihn. Die Polizei verhaftete, nachdem Gendarmene- Verstärkung eingetroffen war, sämtliche Matrosen. Triest, 17. Juni. Em in der hiesigen Schiffswerft beschäftigter Zeichner wurde unter dem, Verdacht verhaftet, Pläne der für Rechnung der hiesigen Marine- Verwaltung erbauten Kriegsschiffe an eine fremde Macht verkauft zu haben. Belgrad, 17. Juni. Wie m gewöhnlich gut informierten Kreisen versichert wird, erhielt König Alexander aus Petersburg die Verständigung, daß er im Spätherbst vom Zaren empfang en werden würde, jedoch allein und nicht in Begleitung der Königin Draga. Konstantinopel, 17. Juni. Die Furcht vor Attentaten hat zu einem Zwischenfall bei dem Selamlik geführt. Einer Anzahl russischer Touristen, darunter verschiedenen sehr ftagwürdig gekleideten Studenten, wurde der Zulaß selbst außerhalb des Truppenkordons angeblich wegen ihrer Kleidung untersagt. In Wahrheit vermutete man Anarchisten unter ihnen und beschönigte das Verbot damit, daß man sagte, für die Sicherheit des Inkognitos des der Feierlichkeit beiwohnenden Großfürsten Constantin Michaelo- witsch sorgen zu müssen. New york, 17. Juni. Nach einem Telegramm aus Willemstad griffen die venezolanischen Aufständigen am 7. Ium La Guafta an. Die Regierungstruppen bombadierten die Vorstadt Maiquetia von den Küstenforts aus und von dem Kriegsschiff „Miranda". Einige Frauen wurden getötet. Die Aufständischen, welche 400 Mann zählten, wurden schließlich zurückgeworfen, zerstörten aber die Brücke der nach Caracas führenden Bahnlinie und zerschnitten das französische Kabel und die Telegraphendrähte. In Caracas herrscht aus Furcht vor der Belagerung die größte Auftegung. Die Lage in Venezuela war bei Abgang der Depesche höchst kritisch. __________ Darmstadt, 17. Juni. Die Z w eite Kamm er setzte heute hie Beratung der Wahlrechtsvorlage fort. Abg. Dr. Gutfleisch wendet sich gegen die Ausführungen des Abg. Jöckel und ist erstaunt, daß ein Abgeordneter gegen Häriielritaei!!! Im Stricken u.Anstricken von Strümpfen empfehle ich mich angelegentlichst. Strickgarn esbeßeGuMatenI habe ich stets vorrätig. BST Preise billigst. Ernestine Hopfner Grüubergerstraße 17. Gießener ST" zmAckch» 10, s sowie in Dekoratious-Gegen- §der auch etw. früher zu verm. ständen tnnerhalb 8 -4LCl9^n 8U Einsicht d. Wohnung v. 12—3 Uhr. rärimen, werden diese Gegen- L. 7 Zimmer, nach An- stände wert # PlUtkilT gäbe des demnächsti- unter Selbstkostenpreis gen Mieters neu hergerichtet, abgegeben.__44{~ nebst all. Zubehör, Mitbenutzung I des Gartens, Bleichplatzes und Trockenbodens, ev. Stallung, per ptj | W L September d. I. oder später Saudgrafenstratze 4, Neubau, 2 Wohnungen, 5—6 Zimmer und Zubehör per 1. Juli zu vermieten. K. Müller. Dachdecker- meister, Tiefenweg 9._______3943 Ach. 2-Z.-Wohnung nur a. kdrl. >^Fam.z.vrm.Asterweg44,IL 4»i3 per 1. Juli oder später zu verm. Näh, das. 1 Treppe hoch. 3095 2625] 2. Stock, 4—5 Zimmer nebst Zubeh., per 1. Juli zu vermieten. Kreuzplatz 10. Markt 21. Telephon 46. 4125] In meinem Neubau Goethestratze 55 sind der Parterrestock (4 Zimmer nebst 2 En- tresolzimmern und Veranda), die Beletage (5 Zimmer tu Fremdenzimmer nebst Balkon u. Veranda), die Mansarde (8 große Zimmer nebst allem Zubehör) per Sept, oder Oktober zu vermieten. Karl Hahn, Löberstraße 17. Wilhetmstratze 5 3—4 - Zimmer - Wohnung zu vermieten. Auf Wunsch kann auch ein Büreauraum beigegeben werden. Näheres Markt 15.4172 Mige WeiMer für dauernd gesucht. 02678 Wilh. Euler, Dammstr. 5. I Wagen- ad.MMimr o Stock unseres Wohnhauses, fa» neu wegen Platzmangelbillig «• 6 Zimmer ».Zubehör, Alice- Kleines Wohnhaus |]noitkestr. 2 Zimmerw. ) Zimmer, Veranda, Garten, nebst allem Zubehör, der NeuzeU entsprechend eingerichtet, zu 23000 stark sofort zu verkaufen. 1118 Näheres bei H. Winn, Hof- ssNoltkestratze 26, Beletage, •Mv 6 Zun., Badezinu, Gaseinr., Trockenbod., Bleichpl. p. I.Sept. z. vrm. Näh. Moltkestr. 28, pt. 4306 Per 1. Oktober eine elegant eingerichtete Fünf- Zimmerwohnung mü Zubehör zu vermieten. 1017 Karl Wenzel, Stephanstraße 13. Kleines Familienlogis zu verm. vv 02656 Ebelstraße 34. 4442] Ein Logis zu vermieten. Schiffeubergerweg 63. Eine Likör- uKognak- Lertretnng | gesucht. Näheres in der Exped. Angehender KommiS für ein Kolonialwarengeschäft sofort zeucht. Offerten unter lllr. 4455 an die Expedition d. Bl.________ zunger Komis gesniht ftir ein Detail-Geschäft (Herren- Modewaren). Derselbe muß gute Handschrift haben und in kaufmännischen Kontorarbeften bewandert sein. — Offerten unter E. B. 103 an die Exped. d. Ztg. f. d. Dillthal, Dillenburg.4437 Haas zim MeiubeWhnen 7 Zimmer re., Vor- und Hintergarten, alsbald beziehbar, zu vermieten. Näheres durch Architekt Seuling, Waltthorstr. 75. 3100 Frankfurterstr. 58 schöne Mansardenwohnung an möglichst ruhige Leute alsbald zu verm. (3668] H. Boller. 3028] Ebelstraße 3 eine Fünf- Zimmerwohnung sofort zu Der» mieten. Näh. Seltersweg 24. 3519] Großer Steinweg 23 sind zwei 5- Zimmerwohnungen nebst Bad, Loggia und all. Zub., das. auch eine 3-Zimmerw. in der Mansarde zum 1. Juli zu verm. Näheres Wallthorstraße 71. Grünbergerstratze 14 ist der infolge Versetzung des Herrn Direktor Prof. Dr. Pitz freigewordene mittlere Stock, 6 Zimmer nebst allem Zubeb^ sowie Gartenanteil, per sofort, eventl. später, anderweitig zu vermieten. Auf Wunsch können 2 parterre gelegene Zimmer mit vermietet werden. Auskunft erteilt 3552 Karl Malkomefins, Wetzsteing.33 Nordanlage 33. Die Beletage meines Hauses, 7 elegante Zimmer, inkl. Gas- u. Badeeinrichtung, Balkon, Gartenanteil re., xft zu vermieten. 4223 Wilh. Wallenfels. 4433] Schöne 3-Zimmerwohn. mit Zub. p. 15. Juli an ruh. Leute zu verm. E. Borrmann, Neustadt 11 4423] Eine 3° ev. 4-Zimmer- wohnnng per alsbald zu ver- mieten. Bahnhofstraße 15. 3369] Ebelstratze 7, Neubau, Parterrestock, 5 Zimmer mit Gas. Klosett und Zubehör, per 1. Juli zu vermieten. I. Happel, Neustadt 56. 2 Zimmer, Wohn- und Schlafzimmer, sehr schön mit separ. Eingang, in ruh. Lage sofort zu vrm. Grünbergerstr. 36, pt. Htrh 4461] Gut möbliertes Zimmer mft Schreibtisch sofort zu ber- mieteu. Ludwigsplatz 4, III. Handwerker k. Kost u. Logis erh. 4322________Kanzleiberg 5, 3753] Mehrere Zimmer mit und ohne Möbel zu vermieten. Bismarckstraße 17, Parterre. Weißbinder uMiem nur tüchtige, selbständige Arbeiter, gesucht. Gottk. Nauheimer, Maler- u. Weißbindermeister. Ungere SMuM sucht H. Konrad, Schützenstraße 14. Arbeiter km eintreten, g Ed. Klinket, Bahnhofstraße 10. 02681] Ei« Arbeiter gesucht. Georg Schäfer, Licherstr. 5. Pferbcknccht sofort gesucht. A. Scheppelmauu, Baugeschäft. FlHeubier-Mtscher gesucht Näh, in der Exped. d. Bl. 4202 4350] Hausbürschchen gesucht. Näheres Liebigstraße 55. Tüchtige 4474 RestmatmsWll gesucht. Näheres in^der^Exped^ Ordentliches Dienstmädchen, ev. auch zur Aushilfe, sofort ge- sucht. Bleichstratze 5, II. Loussm Steinstraße 12, prt. Markt 21. Telephon 46. gute SMkMeln | ____I schöne Mansarde in freier Lage, —I 'S 4 Zimm, mit Kab., Trockenb., L Bleichpl., Keller, per I.Sept.od.sp. MtI an ruh. Leute zuvrtn. Asterweg53,I x, w 02679] Mansardenwohnung, 91 e 3 Zimmer mit Zubehör, zu ver- iUnVVVl <- | mieten.Wolfstratze 8. ___________Liebigstratze 37, I. Glum sofortigen Eintritt Dienst- -O Mädchen gesucht. 4467] Gesucht für euren kleinen Haushalt ein tüchttges, zuverlässiges Mädchen, welches selbst- tändig kochen kann und Hausarbeit übern. Neuenweg 39. L Anmeldungen bis 4 Uhr nachm. und von 8—10 Uhr abends. Lausmädchen tagsüber gesucht. Schillerstr. 19. Ordentliches Lausmädchen ge- w sucht. Bismarckstraße 6, 1L 4440] Ein zuverlässiges Killkr- uui> Hmmlülheu zum 1. Juli gesucht. Wichelmstr.V Mädchen erlernen. 4425 CafH EbeL SConfektiora. Tüchtige Arbeiterinnen sofort gesucht. 4444 I. Bogel» Sonnenstraße 12. Lröeutlllhes KlukmäScheu, am liebsten von auswärts, hat abzugeben. 4314 Puth, Marburgerstraße 24. Ein großer, gut erhaltener Eisschruuk und ein Mlotz zu verkaufen. Wallthorstraße 27. Leere Kisten hat wieder ca. 100 Stück in allen Größen abzugebem . Kahn, Lederhandlung, Gießen, Bahuhofstr. 63. [4415 Ein gut möbliertes Zimmer zu vermieten. Schottstraße 7, II. Stübchen, mit oder ohne Bett, zu verm. Wagengasse 5. Laden in Marburg, hoch, mit schönen, großen Schaufenstern rmd schöner Eiirrichtung, in bester und verkehrsreichster Lage an der Univ erst tät gelegen, besonders geeignet für Uhren-, Schreibmaterial.-, Herrenwäsche-, Handschuh-, Blumengeschäfte rc. Q[§bato zu oermieten. «« Gefl. Anstagen an Rudol: Straub,Cigarren,Marbittg a.L. a6tOS-U Vertreter für Glesses ■nd Umgegend Otto Pickert Giessen Frankturterstr Statt jeder besonderen Anzeige Conni Quandt entschlafen ist. nach kurzem Leiden sanft bittet Um stille Teilnahme Im Namen Giessen, Frankfurt a. M., Offenbach a. M., den 16. Juni 1902. Kachruf, MM Giessen, den 17. Juni 1902. 02676 Gießen, den 16. Juni 1902. O Ä O.R. F» . _ Gebrauch. flkWüberTO.OOOjäs^ÖÄ »J MAGGI w >■■■■■» ■■■■■■ H U X E!' ■ Die Beerdigung ftndet Mittwoch den 16. d. Mts. in Braisach in Baden statt. Mumenspenden dankend verbeten. Verwandten, Freunden und Bekannten die traurige Mitteilung, dass gestern abend 11$ Uhr mein innigstgeliebter Gatte, unser guter Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel J.fi.HoubenSohnfarl ■ £ t , -jraf $ GUBENS Gasheizöfen Vertreterin fast allen Plätzen. Die Beerdigung findet Donnerstag den 19. d. Mts., nachmittags 5 Uhr, vom Sterbehause, Plockstr. 6, aus statt Es Allce-Schule. Den 25. Juli beginnt ein «euer Kursus für Bügeln und Kunstwäsche. Anmeldungen nehmen entgegen, Le Möser, Oberlehrerin. E. Moll, Grünbergerftraße 3a. Blutstockung Hamburg, Rentzelstr. 42. 44üS der trauernden Hinterbliebenen: Anna Quandt, geb. Hollmann i.Stäv Auskünfte Fannlien- u. Prlvat- verhältnisse aus jedem Ort gewissenhaft und diskret besorgt baß Aurkuuftsbnreau von A. Wolffaky, Berlin N.37 deSgl. (Linzichung von Forderungen. Gegründet 1884. 3531 Verwandten und Bekannten die traurige Mitteilung, daß unser innigstgeliebter Sohn Theodor im 20. Lebensjahre nach langem, schwerem Leiden sanft entschlafen ist. Um stilles Beileid bittet IamMe Wupp. _______•__’f ___———— (lerirndisDrniiiini altberühmtester Mineralbrunnen der Umgegend, Tafel- und Geinudhcitswasser L Ranges, mehrfach prämiiert, findet infolge seiner vorzüglichen Bekömmlichkeit und Haltbarkeit im In- und Ausland aüfährlich steigenden Absatz. Gietzen wo feine Vertretung seit 1893 tn gleichen Händen E Ist GeLLisbrunneu in Lten Hote^ und Restaurants, den' Großherzoglich Hessischen,, Kliniken und bei ausgedehnter Privatkundschaft längst eingebürgert und wird hier weder von Augusta ° Victoria - Sprudel, noch von anderen Mmeralbrunnen übertroffen. Generalvertretung: Jean Weisel, Sonnenstrasse 6. Gestern abend verschied nach schwerem Leiden unser langjähriger Prokurist Herr Conrad Quandt Wir betrauern in dem leider bo früh Dahingeschiedenen einen treuen Mitarbeiter, dessen grosser Eifer, verbunden mit seinen vorzüglichen Charaktereigenschaften, ihn uns stets unvergessen machen wird. Die Inhaber und Angestellten der Firma Aron Heichelheim. be*te Würee aller Suppen und Speisen ist und ökeitt --Warze. die zu 65 Pfg. für 4ö Pfg. und die ! zu 1J0 Mk. für 70 Pfg. mit Maggi- ! Würze nachgefullt. Angelegentlichst empjobtcn r>°n J.'ltus M. <-