^'itber s-S hier^agt. L-i« [ Ö-M ed beu r*LUnb ■ in 3(1) 1 1 n Wassereiu« kann der Beleg- n Betriebsleiter, Der Iupiter- izMNtzlich. Die , 5 (n an, wie viel Dn auswärts noch ' ^luzeigertz. "8- Frhr. - 29) Tabak- lermentiert oder Bündeln oder hes von 85 Mk. Doppelzentner^ [ng beabsichtigt, schule zu er- ^ijermann» rächen Akademie erung der Aus- k hat sich ver- mit Waffen, md, griffen ver- r Werkzeuge und le gegen die Aus- Im Bundes- ister Barton eine Haus ergreife im alischenKon- genheit, um der gen die Ehre die Menschlich- n erhobenen Beaus erkläre, daß ille erforderliche Erlangens Groß- Hing vom Parla- veigern, so würde ,n man von der 00 verlangte, so hieraus wurde ’ der zweite mit angenommen. bQß dieselben, mer als höchstens iben dürs°°.»-> innen den Magen Khren könx einrichten ober doch wenigstens in dem Garten, flehenden c« ZW nd :en, jV. Jaum- md ^'?Mrung en Tqe brau^ 6i- 6 »«rtftS -> 9entÄ ge". °L jl«- 9 üb« bi« !* uni, S b" r.-xS §Ls ,d Nv. 13 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kesfischen Landwirt die Siebener Kamilien- dlätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'scheu Unwers.-Buch- u.Steindruckerei (Pietsch Erben) Redaktion, Erpeditu» und Druckerei: Schul st ratze 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gtetzeu. Fernsprkchanschluß Nr. 5L Erstes Blatt. 153. Jahrgang Donnerstag 16. Januar 1008 GiehenerAnzeiger General-Anzeiger v ** Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Bezugspreis: monatlich 7b Ps., viertel- sährlich Mk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch diePost Aik.2.— viertel- ,ährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen ir tue Tagesmimnier i iS vormittags 10 Uhr. ^eilenpreis: lokal 12Ps^ auswärts 20 Psg. -verantwortlich: ür den polit. u. allgem. Teil: P. Witiko; sür „©tobt und Land" und „GerichtSsaal*:R.Ditt- mann; für den Anzeigenteil: HanS Beck. Dießen, 14. Januar 1902. Betr.: Tanzbelustigungen. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an Großh. Polizeiamt Gießen und an die Grotzh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Preises. Wir machen Sie darauf aufmerksam, daß nach einer Entscheidung des Großh. Oberlandesgerichts zu Darmstadt vom 21. April 1899 öffentliche Tanzbelustigungen, die nach der Musik von durch Einwurf eines Geldstücks aufspielenden Musikautomaten abgehalten werden, als Tanzunterhaltungen nach bezahlter Musik, stempelpflichtig sind. Sie wollen den Wirten, welche solche Automaten besitzen, hiervon Kenntnis geben, damit sich dieselben fernerhin keiner strafbaren Zuwiderhandlung schuldig machen. v- Bechtold. Gießen, den 15. Januar 1902. Betr.: Pflegekinder unter 6 Jahren. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen au die Großh. Bürgermeistereien der Landgemeinden des Kreises. Soweit Sie mit Erledigung unserer Auflage vom 6. Dezember 1901 (Kreisblatt Nr. 26) noch im Rückstände sind, werden Sie wiederholt hieran erinnert. v. Bechtold. Gießen, den 15. Januar 1902. Betr.: Die Ausführung der Kaiserlichen Verordnung vom 9. Juli 1900 und der Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 13. Juli 1900; hier Anzeigepflicht der Motoren. Das Mroßherzogliche Krrismnt Gießen au die Großh. Bürgermeistereien des Kreises. Diejenigen von Ihnen, welche unserer Auflage vom 22. November 1901 (Kreisblatt Nr. 22) noch nicht entsprochen haben, werden an deren Erledigung erinnert. v- Bechtold. Gießen, 15. Januar 1902. Betr.: Die Feier des Geburtsfestes Sr. Maj. Kaiser Wilhelms IL Die Großh. Kreisschulkommission Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Wir beauftragen Sie, rubr. Feier in den Ihnen unterstehenden Schulen in herkömmlicher Weise abhalteu zu lassen. v- Bechtold. Preußisches Abgeordnetenhaus. Berlin, 15. Januar. Das Abgeordnetenhaus beendigte die Besprechung der Poleninterpellationen. Im Laufe der Dwatte tritt Justizmimster Dr. Schoen ste dt für die deutschen Richter in Posen ein; sie hielten sich frei von allen Eim- flüssen, Hütten dabei aber auch ihrerseits die Pflicht, dazu beizutragen, daß der deutsche Gedanke hochgehalten werde. Das Wreschener Urteil erscheine auf den ersten Blick außerordentlich hart; man werde aber anerkennen müssen, daß es Fülle giebt, wo man mit härtesten Strafen vorgehen müsse, wenn es sich um an sich geringfügige Vergehen handelt, bei fdenen es sich herausstellt, daß fie der Ausfluß eines Bestrebens sind, welches die staatliche Ordnung und Sicherheit in hohem Maße gefährdet. Dieser Gesichtspunkt fei hier maßgebend gewesen. Die polnischen Mütter Hütten ihre Kinder am besten vor Schaden bewahrt, wenn sie eingedenk des Wortes vom Gehorsam gegen die Obrigkeit gehandelt hätten.__ Politische Tagesschau. Zur Ausgabe der neuen Anleihe. Heber die neue 300 Millionen-Anleihe für das Reich vnd Preußen schreiben die „Berl. Pol. Nachr.": „Der Begebungskurs von 89,80 Mk- entspricht einerseits den finanziellen Interessen von Reich und Staat und eröffnet andererseits den Zeichnern die Aussicht auf einen hohen Kursgewinn. Unter dem Einfluß der Kursrückgänge bei den Jndustriewerten hat sich seit längerer Zeit schon die Aufmerksamkeit des Anlagepapieve suchenden Publikums wieder mehr den festen Rentenpapieren zugewandt. Die in den Kurssteigerungen dieser Papiere sich kundgebende Stärke der Nachfrage liefert zugleich den Beweis, daß unter der industriellen Stockung der Kapitalbesitz, und die Kapitalbildung bei unserer Bevölkerung nicht gleichfalls ins Stocken geraten sind- Wenn inzwischen der Tiefstand unserer industriellen Produktion auch überschritten zu sein scheint, so sprechen doch jene Momente nach wie vor dafür, daß es der Lage des heimischen Geldmarktes durchaus entspricht, ivenn man dem Publikum diese 300 Millionen fester Rentenwerte jetzt zur Anlegung seiner verfügbaren Mittel anbietet, und daß kein Kurs- druck von der Emission zu befürchten ist. Wenn die Anleihe in der nächsten Woche von den (Änisfionshänsern aufgelegt werden wird, darf daher auch mit Bestimmtheit auf einen Erfolg der Zeiäpiung gerechnet lverden, denn gerade in der Berücksichtigung aller hierbei in Betracht kommenden Interessen liegt oie sicherste Gewähr dafür, daß die neue Anleihe sofort von dem Anlage- werte suchenden Publikum ausgenommen werden wird" Grenelthaten im Kongostaat. Ein Vertreter des Reuterschen Bureaus hat neuerdings eine Unterredung mit Kapitän Guy Burrows über die Greuelszenen gehabt, welche dieser an die Regierung des Kongostaates berichtet haben wollte, deren Meldung aber von der Regierung in Abrede gestellt würde. Kapitän Burrows wiederholt seine Behauptung, daß er beständig seine Klageberichte eingesandt habe, daß davon aber in keiner Weise Notiz genommen worden sei. „Im vergangenen Jahre tarn ich", so erzählt er, „nach Brüssel und erstattete persönlich dem Kommandanten Liebrecht, dem Generalsekretär des Departements des Innern für den Kongostaat, Bericht. Ich meldete ihm, daß in zwei Distrikten Frauen täglich gepeitscht würden. Ich zeigte ihm die Photographie eines Eingeborenen, dessen Hände von Soldaten der Kongotruppen abgehackt worden waren.. Liebrecht nahm die Photographie, riß sie in Stücke und warf sie in den Papierkorb. Ich bemerkte darauf, daß ich dasselbe Bild in vielen Exemplaren besäße und ihm daher seine Manipulation nichts nütze. Im vorigen Januar, ehe ich den Kongo verlieh, war eine meiner letzten amtlichen Vornahmen, daß ich als stellvertretender Staatsanwalt eine Untersuchung gegen den Beamten einer belgischen Gesellschaft einleitete, der des Mordes und der öffentlichen Anstiftung zum Kannibalismus beschuldigt wurde. Die Dokumente über diese Untersuchung, die gewissenhaft und eingehend geführt wurde, und grausige *5) rüge ans Licht förderte, sind in meinem Besitz, wie auch in den Händen der Regierung. Unabhängige und glaubwürdige Zeugen bestätigten, daß dieser Belgier seinen eigenen Knaben hatte an die Flaggenstange der Station binden und in Gegenwart seiner Brüder zu Tode prügeln lassen, woraus er den Leichnam den Eingeborenen zur Speise gab; daher weiter elf Gefangenen, neun Männern und zwei Frauen eigenhändig die Kehlen abschnitt und dann seine eingeborenen Arbeiter mit den Leichen dieser Leute bezahlt machte. „Da, nehmt sie," sagte er, „und schneidet sie Euch auf!" Ferner habe ich beschworenes Zeugnis dafür, dah dieser selbige Belgier einem Häuptling als Zahlung für Gummi zwei lebende Männer und sechs lebende Frauen auslieferte, mit der Bemerkung, er könne damit machen, was er wolle, sie schlachten und essen. Dieses Scheusal ist nie bestraft worden, und lebt, meines Wissens, jetzt in Belgien. Ich habe diese Beispiele nur angeführt, um zu zeigen, wie grundlos die Behauptung der Regierung sei, daß ich sie nie von den traurigen Vorgängen in Kenntnis gesetzt hätte. Ich bin eben mit der Abfassung einer Schrift be- schäfttgt, in der ich die Wirtschaft im Kongostaat, die ich noch sehr milde als eine Schande für die Zivilisation bezeichnet habe, an den verdienten Pranger stelle." Kolonialpoft. Spanische und deutsche Kolonialverwaltung. Im Missionsblatt des „American Board", also einer unparteiischen Stimme, steht zu lesen: „Die deutsche Herrschaft aus den Karolinen ist der früheren spanischen weit überlegen. Gesetze werden gegeben und auch ausgeführt. Das Interesse und die Wohlfahrt der Eingeborenen werden berücksichtigt. Der Gouverneur reist mit einer Schutztruppe unter dem Volk umher, und wird von allen geliebt und geachtet. Ein deutsches Kriegsschiff mit dem Gouverneur und einem angesehenen eingeborenen christlichen Lehrer hat sich neulich nach Ruk begeben, um eine Stamrnessebde zu schlichten, und Unruhen deizulegen. Durch Vermittelung des christlichen Lehrers wurde die Angelegenheit srieduch erledigt. Tie Mörder wurden aus- geliefert. Die evangelischen Missionsschulen, die früher durch die -spanischen Mönche arg geschädigt waren, blühen wieder auf. Die im Dorfe Kitt zählt schon über 100 Schüler und genießt eine namhafte Unterstützung seitens der Regierung._________________________________________ Die cLandschaftsformeo des Hdenwaldcs in ihrer Beziehung zu seinem geologischen Kan. D. Gießen, 15. Januar. lieber dieses Thema sprach gestern abend Prof. Dr. Klemm-Darmstadt in der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde. Die ältesten Bildungen im Odenwalde, so führte er aus, sind Schichtgesteine gewesen. Ihr Alter ist aber nicht bekannt, da sie eine erhebliche Umwandlung erlitten haben. Vielleicht gehörten sie derselben Zeit an, wie das Mittelrheimsche Schieferaebirge. Seitlicher Druck legte sie in nordöstlich streichende Falten, aber zugleich erfolgten Eruptionen, welche krystallinisches Massenaestein bildeten und erhebliche Veränderungen der bisher vorliegenden Sedimentgesteine erzeugten. Das Ganze war wohl ein alpines Hoch gebirge, das von Süß das varis- kische genannt wurde. Dieses wurde durch ausgedehnte Abtragungen erniedrigt, jedenfalls noch vor der Periode des Rotliegenden. Letzteres ist in Gestalt von Süßwasserbildung en, Sandsteinen und Konglomeraten besonders imNorden des Gebirges erkennbar. Dazu traten als Eruptivgestein P orphyr, namentlich bei der Bergstraße, und Mela- phyr in der Nähe von Darmstadt. Auch Zechsteindolomite, die durch ihren Manganerzreichtum wertvoll sind, lassen sich im Odenwald nachweisen. Dann folgt die wichttge Bunt sand ste in decke von etwa 500 Meter Mächtigkeit, die den ganzen südöstlichen Odenwald erfüllt und die ziemlich einfachen Oberflächen- jormen dieses Teils bestimmt. SHr selten ist der Mulchelkalk, der sich nur in Versenkungen erhalten hat. Vielleicht war auch Keuper oder Jura und Kreide vorhanden, doch sino diese Formationen gänzlich abgetragen, und auch Tertiär ist selten. Es findet sich namentlich an der Bergstraße und vereinzelt auf den Hochflächen des Odenwaldes. Basalte treten zahlreich hervor, aber immer nur in kleinen Vorkommnissen, lieber das Ganze wurde in der Quartärzeit viel loses Material gebreitet, und die Eiszeit scheint auch sür den Odenwald eine nicht unbedeutende Rolle gespielt zu haben. Die Landschaftsformen des Odenwaldes werden durch die eben aufgezählten Gesteine und Formationen bedingt. Die Granitberge find durch ihre kuppel- und domförmige Gestalt erkennbar. Die Verwitterung bringt häufig Blockbildungen aber Kugelformen hervor. Gewaltige Rinnen verlausen an den Granitbergen, und Felsenmeere entstehen durch die Zerstörung des Gesteins an der Oberfläche. Sie laufen in scharf abgegrenzten Streifen zwischen dem Walde, in muldenfrömigen Einfenkungen am. Berg entlang. An den abgeholzten Kuppen dieses Granit- gebiets findet der Landmann meist wenig Freude. Sie sind fast nur noch zum Oed land zu rechnen ober als Hutungen zu gebrauchen. Im Rotliegenden und in den Melaphyr- kuppen zeigen sich keine charakteristischen Formen, weshalb namentlich die Gegend nordöstlich von Darmstadt einförmig ist. Wohl aber bieten die Porphyre, z. B. der Wachenberg bei Weinheim und der Oelberg bei Schriesheim bezeichnende Landschaftsbilder, und zwar alle Porphyr kuppen, seien sie wie die erstere Quellkuppen oder wie die letztere der Ueberrest einer großen Porphyrplatte. Der Buntsandstein besteht namentlich aus Sandstein und Letten und ist deutlich geschichtet. Die Lettenschichten sind undurchlässig, weshalb Quellenhorizonte an ihrer Grenze zu liegen pflegen. Die Verwitterung beeinflußt die äußere Form nur wenig. Blockhalden sind selten. Eine solche befindet sich bei Bullau in der Gegend von Erbach. Besondere Erhebungen sind im Buntsandstein- gebiet ebenfalls selten. Gelegentlich findet man sie jedoch, z. B. am Krähberg. Die Linien sind sehr einfach. Man erkennt das bei größeren llebersichten über das Land, z. B. beim Blick vom Oelberg ins Schriesheimer Thal. Die Gliederung ist sehr gering. Die Thaler des Buntsandsteines sind sehr flach, unb auch das Neckarthal ist im Buntsandstein verhältnismäßig einfach gestaltet. Der Muschelkalk ist zu gering' entwickelt, um ausgeprägte Landschaftsformen zu zeigen; doch ist er eigenartig durch unterirdische Wasserläufe, wie den bekannten Erdbach zwischen Erbach uno Stockheim, außerdem durch Erdfälle in der Art der Dolinen des Karstes. Als Basaltgruppen sind nur wenige wichtige Gipfel erwähnenswert, namentlich der Katzenbuckel, der Otzberg und der Roßberg bei Roßdorf. An einer anderen Stelle finden sich Einschlüsse von rotliegendem Sandstein und Konglomeraten in Basalt, dellen säulenförmige Absonderung auffallender Weise in der Nähe dieser Einschlüsse verloren geht. Trachyte zeigen sich zwischen Offenbach und Darmstadt und sind ebenfalls vielfach säulenarttg abgesondert. Die Eiszeit erzeugte Flußterrassen an der Bergstraße 30 Meter über dem Rhein, am ganzen Westrand der Bergstraße, insbesondere bei Auerbach und Zwingenberg, eine große Diluvialterrasse, die durch den alten Neckarlauf angeschnitten ist, der s. Z. von Heidelbergs aus den Odenwald entlang nach der Gegend von Trebur führte. Ob Gletscher den Odenwald bedeckt haben, steht noch nicht vollkommen fest. Jedenfalls finden sich grunbmoränenartige Gebilde in zahlreichen Thälern des Gebirges, und an dem Rodenstein glaubt man auch eine Endmoräne in Form eines gewaltigen Steinwalles aufgefunden zu haben. Uebevdies sprechen starke Stauchungserscheinungen in manchen Gegenden für glaciale Einwirkungen. Nach der Eiszeit trat ein trockneres Klima ein. Löß bedeckte |bie Gehänge an einzelnen Stellen in so großer Mächtigkeit daß z. B. bei Großumstadt Hohlwege durch das Lößgebiet führen. Von den alten Flußläufen ist außer dem Neckar, dessen Betten noch heute durch sumpfige, vertorfte Wiesen erkennbar sind, namentlich der alte Mainlauf von Babenhausen nach Sprendlingen erwähnenswert. Beide Flüsse vereinigten sich in der Gegend von Trebur zur Mündung in den damaligen Rhein. Die Schuttkegel der Odenwaldbäche warfen ihr Material seitlich über die Neckarbetten hinaus, lind verwischen daher hier und da heute den alten Flußlauf. Ferner traten später Gebirgsbewegungen aus, die das Gebirge noch weiter auch landschaftlich gegliedert haben. Der Gegensatz zwischen dem Berg st räßer und dem Böll st einer Odenwalde ist von Chelius aufgestellt worden. In dem ersteren erscheinen die krystallinischen Schiefer steil aufgerichtet; in dem letzteren findet man weniger scharfe Faltung, sondern mehr sanfte Kuppen. Auch zwischen den beiden Graniten dieser Abteilungen besteht ein Gegensatz. Eine größere Störungslinie geht durch dieses Gebiet. Sie ist auch äußerlich in der Form einer tiefen Linie erkennbar, die etwa das Weschnitz- und das Gersprenzthal entlang zieht. An diesen und anderen kleineren Spalten sind auch später Gebirgsbewegungen eingetreten, nämlich parallel der großen Rheinthalspalte in der Richtung nach Nordnordosten. Große Verwerfungen haben eine Anzahl von langen Rücken hervortteten lassen, z. B. den Tro mm - zug, der insbesondere von Westen gesehen als ein langer durch eine Verwerfung ab geschnittener Wall erscheint. Der Redner erläuterte die erwähnten Eigentümlichkeiten des Odenwaldes durch zahlreiche, gut ausgewählte- aber durch die Tücke des Projektionsapparats nicht vollständig geglückce Lichtbilder, und gab auf diese Weise nicht nur durch Wort, sondern auch durch Bild eine ungemein anschauliche Darstellung desjenigen, was durch die lang- über, daß der Pastetenladen geschlossen blieb. Zuerst ver- — Römische Altertümer. jährigen mühsamen Arbeiten der geologischen Landesanstalt in Darmstadt bis heute über Bau und Zusammensetzung des Odenwaldes sowie deren Einwirkung auf die Oberflächenform und das Landschaftsbild überhaupt zu unserer Kenntnis gebracht worden ist. mutete man, Dantal habe seine Frau auf einem Besuche zu Verwandten, den sie beabsichtigte, begleitet, aber jemand benachrichtigte die Polizei, die den Selbstmord des Pastetenbäckers seststellte. Die Abwesenheit der Frau mußte beftemden, und man suchte überall nach Mteratur, Wissenschaft und Kunst. — N. Frankfurt, 15. Jan. Wie nunmehr festgesetzt, wird Coquelin mit seiner Gesellschaft am ersten Gastspiel-Abend int Schauspielhaus am 26. Januar in „L’Aventunäre“ von Augier und „La joie fait peur“ von Girardin und am zweiten Abend (28. Januar) in Molidres „Tartuffe“ und „Lea preoieuaea ridiculeB*4 auf- treten. Beide Vorstellungen finden außer Abonnement statt. Brüssels 15. Jan. Nach der „Jndepend. Belge" hat Dr. Camille Keuriaux in St Gilles ein Heilserum gegen den Keuchhusten entdeckt. — In Braunschweig wird mit Schluß der Saison mit dem auf 1350 000 Mr. veranschlagten Umbau des Hof- theaters (nach den Plänen des Architekten Seeling) begonnen werden. — Wie man aus Oldenbnrg mitteilt, hatte dort Wilhelm Meyer-Försters Drama „Alt-Heidelberg" bei seiner Erstaufführung einen durchschlagenden Erfolg. — „Der goldene Schlüssel", ein Drama in 3 Akten von Rudolf Presb er, ist für das Schauspielhaus inFrank- f u r t a. M. zur überhaupt ersten Aufführung angenommen worden. Irene Tri es ch vom Deutschen Theater wird gelegentlich ihres Frühjahrsgastspiels in Frankfurt a. M. die weibliche Hauptrolle des Stückes creieren. glück vom Zug und ist bisher noch nicht gefunden worden., Der ebenfalls gerettete Heizer wurde verhaftet. Man fürchtet, unter den Trümmern noch andere Opfer zu finden. * Klaviere für den Harem des Sultans. Aüs London wird berichtet: Der Sultan der Trükei ist, was nicht allgemein bekannt sein dürfte, ein leidenschaftlicher Musik- liebhaber. Eine bekannte englisch-deutsche Firma hat dem Sultan soeben zwei weitere Flügel gesandt, nachdem sie ihn schon mit vielen derartigen Instrumenten versorgt hat;, aber der Sultan ist noch immer unbefriedigt. Er spielt nicht selbst, sicher einige Haremsdamen und viele tüchtige Pianisten spielen vor ihm. Der Sultan liebt es auch, zur Musik zu singen. Auch der Schah von Persien ist ein Liebhaber von Musikinstrumenten und hat von derselben Firma zwei Flügel bezogen. Der Schah interessiert sich auch sehr für seine Kapelle, sammelt eifrig Musikinstrumente und soll ein Kenner in Geigen sein. Die in Deutschland und Rußland so häufig gefundenen großen Musikautomaten, die gleiche zeitig Orgel, Orchester uno Blechmusik zu sein bezwecken, find bei dem Sultan und dem Schah sehr beliebt. Merkwürdig ist auch, daß ein arabischer Sheikh in Khartum einen Flügel gekauft hat, auf dem seine Hauptgemahlin ■ spielen soll. junge Ehe schien glücklich zu sein. Aber der Mann erhielt Pi? KStffcteA'Ätrya .hauptsächlich aus machte, und sie im Zorn nieder schoß. So schließt fahrZn^".°^r ^rl^" w^d g^^n- aÄ Änem Tgel 9‘ ”ir£) Am Montag morgen wunderten sich die Leute dar-' — Die soeben erschienene Nr. 43 des „Siruplicissimus" bringt im Titel eine Zeichnung „Die Deutsche Kunst" von Th. Th. Heine. „Beiträge zur modernen Kunstgeschichte", cm Gedicht vom Hausdichter Peter Schlemihl re., machen die ganze Nummer dazu was sie ist, nämlich von A bis Z eine ergötzliche und leider nicht unberechtigte Persiflage auf die Berliner Kunst. Der „Simplicissi- mus" kostet in der billigen Ausgabe 15 Pfg.; man kann ihn durch alle Buchhandlungen beziehen. (Verlag von Albert Langen in München.) Mehr oder weniger versteckt wurde in diesen Tagen davon geschrieben und gesprochen, daß der Kronprinz sich in Bonn infolge verschiedener persönlicher Unbehagkichkeite^ nicht mehr wohl fühle, ja daß der soziale Abstand Zwischen dem Kaisersohne und anderen Kommilitonen zuweilen nicht --, voll innegehalten werde, was eine baldige Rückkehr des 'A nc, Jtfnhf nnh Initö Kronprinzen zur Folge haben werde. Wir können dem auf! ihr, fand aber außer dem Revolver keine Spur des ® <7* ® . * Grund bester Informationen entgegenhalten, daß der Kron- Dramas, bis die Richter den noch heißen Ofen unter* (Der Abdruck der unter dieser värbrik befindlichen Original-Nachrichten prinz seine Studien in Bonn bis zum vorgesteckten Ziele suchen ließen. Mit der Asche und den Kohlen wurden ist nur unter genauer Quellenangabe: „Greß. Anz. geitattet.) vollenden wird, daß er sehr fleißig ist und Freundschaften menschliche Ueberreste heraus gescharrt. Dann fand man Gießen, 15. Januar 1902. I schloß, die für später nicht ohne Folgen erfreulicher Art auch noch Schlüssel, eine Scheere, nicht aber den Trau- -o, Goethes „Faust" erster Teil im Stadttheater. Unser sein werden, da sie sich aus Kommilitonen erstrecken, die ring und die Kugel, die die Glut wahrscheinlich ge- Stadttheater, das uns in dieser Spielzeit bisher nur ziemlich als Neugeborene nicht gerade in goldenen Wiegen lagen, oder schmolzen hatte. , . _[ / selten „klassisch" gekommen ist — es gab einen Lessing- und Kreisen angehören, deren Vorfahren schon Hosämter in Erb- * Ein Zug in einen Fluß gestürzt' Aus BriH zwei Shakespeare-Abende, allerdings auch einen Tolstoi einen VW Ijatten. Daß zuweilen kleine „Erfahrungen" nicht aus- disi wird gemeldet: Am Morgen des 12. Januar um Björnson und einen Anzenaruber — siebt vor ferner b'öcksien bleiben, muß zugegeben werden. Als eine solche jüngst dem 5 Uhr ereignete sich hier (wie gemeldet) ein furchtbares, aZbe ber Saifon fernem SBenefi» 1bat X®Kaiser gemeldet wurde, lachte der Vater des Kronprinzen und Unglück. Lin Zug, der um halb 5 Uhr von San Vito abae. hpr pifrmp vmokbrtP ms l n l f p I ließ ihm sagen, „daß man nur aus solchem Wege Welt und fahren war, passierte um diese Zeit eine Stelle, an der die erste Regisseur unferes Menschen kennen lerne." Damit bleibt alles beim Alten, Linie unterbrochen werden und die Passagiere umsteigen >aöt;7ei7e’?' ber sich selber auf gut deutsch erfreulicherweise und der Kronprinz wird noch oft von „begeisterten" Zechern mußten. Infolge einer Ueberschwemmung war hier am „Spiellecker nennt — ein Wort, über das freilich heute die übersprudelnde Freundschaftsbeweise oder leichte Anrempe- 22. Dezember die Brücke über den Cillareyes fortgerissen Feder noch stolpert, weil es gar so ungebräuchlich ist, wie leien erfahren, denn der Jugend darf „der Becher über- worden. Der Maschinist, der augenscheinlich die Entfernung etwa das allerdings weniger geschmackvolle und weniger schäumen" — ohne daß davon weiter Aufhebens zu machen, nicht zu berechnen verstand, bremste zu spät. Das furcht- treffende Wort „Schriftleiter" für „Redakteur" — für morgen * Falschmünzer. Man meldet aus Solingen: bare Geschrei der andern, die sofort das drohende Unheil (Fresiag) abend eine Aufführung des ersten Teiles von Goethes Die Polizei entdeckte eine Falschmünzerwerkstätte, worin bemerkten, und die Signalalarme veranlaßten ihn, Gegen- Faustdichtung anqekündiat. Dieses Vorhaben ist mit Dank Zwanzigmarkstücke, Fünfmarkstücke, Dreimark- und Einmark- dampf zu geben, aber zu spät. Die ersten Wagen des Zuges und Freude zu begrüßen. Es kann immer nur von VorteilPütI!' ^wie Zwanzig- und Zehnpfennigstücke angefertigt hatten schon die provisorische Holzbrücke überschritten. Diese Sn S irT* L ww ft? w-crS die in Solingen, Remscheid und Elberfeld in den gab natürlich nach und der gaiize Zug stürzte mit furcht- wenn °mmal auch der berühmteren tl°>ftsch-n Dich ung, Fracht worden kraren. barem Gekrach in den gut 10 Bieter tiefen Abgrund. Der rne die deutsche Litteratur kennt, eine liebevolle Sorgfalt zu- *UmAbgabeeineswissenschaftlichenOber- Zug bestand aus einem Gepäckwagen und 17 Lastwagen, die gewendet und ihr eine Teilnahme größerer Kreise erobert gutachtens in der Konitzer Mordasfaire ist die Material zur Ausbesserung der Strecke mitsichrten. 20 wird. Die litterarische Ehrenpflicht, die hier in unserem wissenschaftliche Deputation für das Medizinalwesen im Streckenarbeiter reisten mit. Die Wagen stürzten beim Fall Stadttheater jetzt erfüllt werden soll, mag unter den gegebenen preuß. Kultusministerium, der die bedeutendsten Mediziner übereinander, ein förmliches Chaos bildend, aus dem Herz- Verhältnissen nur ein Experiment sein, unschätzbar bleibt ein Berlins angehören, ersucht worden. Das durch die Konitzer zerbrechende Klagerufe und wilde Schmerzensschreie er- solcher Versuch in jedem Falle, und zwar zunächst recht Justizbehörde vom Medizinalkollegium Danzig eingeforderte schollen. Ein Zug aus Brindisi brachte die erste 5Mfe. Aus eigentlich für die Bühne selbst, da ihre Wertschätzung und Gutachten über die Ursache des Todes Ernst Winters, das den Trümmern wurden 4 Tote und 9 schwer Verwundete Würdigung nur gesteigert werden kann, wenn das Publikum bekanntlich zu der Annahme gelangte, daß Winter bei einem hervorgezogen. Dem Einen mu^e sofort ein Arm amputiert einmal merkt daß das Theater dock mehr ist nU ein Vor- L^sabenteuer erwürgt worden sei, und das eingehend werden, ehe er noch aus den Drummern des Tenders, die w^unaslokal- unfckätzbarO wenn es neHnnt ^Hp I °onx Chefarzt des städtischen chirurgischen Lazaretts in ihn begruben, hervorgezogen werden konnte. Ein Leichnam es dadurch gelingt, die Danzig, Professor Dr. Barth, begründet wurde, ist auf Ver- wurde verbrannt unter der Lokomotive gefunden. Am Un-t rx C eL TmaI ubct cTe bwes gewöhn- anlassung der Staatsregierung mit dem gesamten Akten- glücksort trafen nunmehr auch Züge mit den Behörden und lichen Theaterabends hinaus in das Reich echter Poesie zu material an die Berliner Deputation abgegangen. Der end- en Familien der Opfer ein. Herzzerreißende Szenen Heben; unschätzbar endlich, wenn es gelingt, in jenen Kreisen giltige Bescheid aus dem Kultusministerium ist schon in hielten sich ab. Der Maschinist sprang noch vor dem Un- bet Gebildeten, die sich aus diesen oder jenen Gründen vom nächster Zeit zu erwarten. o-« — Theater abgewandt haben, einmal wieder ein lebendiges In- * Furchtbare Seemannsleiden. Eine entsetzteresse für die Vorgänge auf der Bühne wachzurufen. — Als I kiche Tragödie hat sich, wie schon durch Wiedergabe Margarethe wird Frl. Franziska Hesse vom Stadttheater mehrerer kurzer Meldungen berichtet, in der Nordsee ab- zu Stettin gastieren, der Benesiziant wird den Faust darstellen. A^elt. Sieben kräftige, in der Blüte ihrer Jahre >* ii. w™*rass SÄSÄ Triumph "Medings wackere Söhne bringen möge. —Iden 7. d. M., morgens gegen 8 Uhr, strandete der deutsche Es jel im Anschlüsse daran kurz erwähnt, daß eine vor- Fischdampfer „Seeundant", Kapitän Eisenhardt aus Geeste- treffliche, sehr hübsch ausgestattete Ausgabe der ganzen münde, zur Rhederei T. Busse in Bremerhaven gehörig, Goethe'schen Faustdichtung unlängst bei Karl Krabbe in in OSO. von der Insel Neuwert auf der sogenannten Stuttgart erschienen ist, die allen denen empfohlen sei, die Robbenplatte unweit der Westertillboje. Das Schiff stieß sich vor der Anschaffung einer Ausgabe sämtlicher Goethe'scher PJ. bem schweren WNW.-Sturm, der mit scharfen Hagel- Werke aus bestimmten Gründen scheuen. boen jchon einige Tage gewütet hatte, auf dem Sande •* Der Mangel an Schnee läßt für das kommende Früh- tour£e % ^f voll Wasser und wühlte sich lang- iah- und dm Sommer bebenküchc Trockenheit befürchtendes L das Lck D^sifcklonä^bp^«äp! ^' Indern auch aus anderen Teilen bestehende Besatzung flüchtete sich auf die Kommandobrücke Deutjchlands berichtet man über den Mangel an Schnee, und in die Masten, von dort aus Notsignale machend Bedenkt man ferner, daß das Vorjahr überaus trocken war, die leider infolge des herrschenden Sturmes, der die so darf man schon schlimmen Befürchtungen ein wenig Raum I See zu einer dunstförmigen Gischt aufpeitschte/von Neu- gönnen. Falls nicht bald größere Schneefälle erfolgen, die iverk aus. nicht gesehen werden konnten. Hilflos war die namentlich in höheren Gebirgslagen bis tief in das Frühjahr Mannschaft dem Spiele des tobenden Unwetters und der hinein für die O-uellengebiete unserer Flüffe die beste und ^^^k>enden See übergeb en, die sich, um nicht fortgespült nachhaltigste Reserve bilden, dann dürfte man in den an ^a9e verging, und ihm folgte Wosst-bet-ieb ongewtesenen Lt^murde, aß LtÄftS ' ^kagen bei Zecken mit üblen Verhältnissen zu rechnen be- zunahm. Die Wellen zerrten und zogen an den in den bekommen. r Masten hängenden Seeleuten, die sich mit dem Aufgebot • r ^LaJI-enro?'.14/ ^an* Wie bedeutend die Mast- der letzten Kräfte an den Tauen festhielten, bis schließlick und in den umliegenden Dörfern ist, geht einer nach dem anderen erstarrt herabgerissen wurde aus der Liste des hiesigen Lrtationsbureaus hervor. Danach Einer der Männer versuchte noch Schutz in einem her St?»”?11 3“. t‘ra '?•« r 1 r ' I’i < -W« 1 YYj E : MN V eine Versöh erstreben, t unh Beleidi jßt. -Ä'L ^üleZ Mm M weL ^ägabe kos tzrde verscl Sü9e des c steten Sal Arge. Dag^ Ne in be- 7^ äußerste «$• 6 W ^lage reiZ Me zu bes Wn den lei 1 &? dtz* Ä*s» KL 'S Mc ZS IlbreH6 ,fir \ meiger' grfnfpt^L er sonst zn spricht iemi tvälzen toil Es ist welche die ungen r den Dreib Reichslanz Zustimmus ist eine v wobei der läßt sich i; Zwist zwis ÄnsB Wer ir Zülow üs der Reichst hat. Mf besitzt Ml Miene die 1 prägen, ab doch, daß pfindungen gespannter lÄwiderum bei der Pi trotzdem V schuftigen, 1 iventarische die Polens Mi in t Mhelose L Krafen Du jegliche Der hören, das Wiederholu heit, dre s nchigend <• Zchntworü Dampfer-B jener liebe, Opttmisnw nng seiner sichert hat. sondern mn At seit lar Heute, i Md zurück k Sende- h Senden h. ven überrei ,Senden and D nun die Zwischer ye Äuseim Mrd, oder c Mimmunl Grossartige Erflndnng! Von vielen Aerzten und Spezialisten aufs wärmste empfohlen gegen ■g» Hautausschläge und Flechten sowie gegen Risse in den Händen, alle ■8* Haar- und Bartkrankheiten eg» wirkt in allen Fällen unter Garantie »Obermeyer’s Herbaseife“. U. A. schreibt Herr Dr. med. H. in D., Spezialist für Hantleiden, unterm 20. Mai 1901 (notariell beglaubigt): „Obermeyer’s Herba-Seife Ist“ „von mir In vielen Fällen von Hautauesohlägen zur“ „Anwendung gekommen und war der Erfolg geradezu“ „überraschend“. Ur. G. in L.schreibt(7.10.01): „Mit Obermeyer’s“ „Herbaseife habe ich recht gute Erfolge bei chro-“ „niachem, besonders trockenem Excem erzielt“ U. 8. W. U. B. W. Bestandteile: 9O0/0 Seife, 2% Salbei, 8%Arnioa, 1,6% arab. Wasserbecherkraut, 8,6'/o Harnkraut Zu haben per Stück Mk. 1.25 in Apotheken und Drogerien oder durch den Fabrikanten J. Gioth, Hanau a. Main. Auch zu haben in der Löwen-Drogerie, bei H. Tichy, Parfümerie, Seltersweg 48, A. Welz, Parfümerie, Seltersweg 2, Aug. 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Sonntag den 19« Januar 1902: GrOr IteliriiM Die für Freitag anberaumte Probe fällt ans; nächste Probe Wontag den 20. Januar. 533 Der Vorstand. 2 Elsbeeren, 3—4 m lang, 21—26 cm Mitte ----- 0,33 fm, zerr: 95 Fichten, Lattenstangen, — 3,27 fm, 3 rm Eich en-Werkscheit und -Scheitbrocken. 481 Georg Emil Seng Schulstraße 5 Gießen Schulstraße 5 empfiehlt seine prima Flaschenbiere Infanterie-Regiment Nr. 116. Gießen, den 14./1. 02. Steckbrief. Äen den unten beschriebenen tier Gabriel Heiligeu- hal der 2. Komp. Jnf.-Regts. tr. 116, welcher flüchtig ist, ist ie Untersuchungshaft wegen Verdachts der Fahnenflucht ver» ängt. Es wirb ersucht, ihn zu erhaften und an die nächste Mitarbehörde zum Weitertrans-- ort hierher abzuliefern. g^. von Dewitz )berstu.Regiments--Kommandeur Beschreibung: Alter: 26 Jahre, Größer 1,72 Mtr., Statur: stark, »aare: hellblond, Augen: grau, läse: stark und gebogen, Mund: ew., Bart: Schnurrbart. Kleidung: Feldmütze, Lttewka, Tuchhose, Zugstiefel. 505 Die Richtigkett der Abschrift escheinigt von Rabenau, Leutnant und Gerichtsoffizier. J. 38.. Sciiiiihol Telephon 119. 314 Prompter Versandt nach ausw. Ratten, Mäuse 3 tötet,Ackerland Gefabrl.f.Menschen u. T,eie. Paket 60 Pfg. u. 1 Mk. Phlllpp8ohwagerWw.,®rog,Markts t Beerenweine Spirituosen Punschessenzen in m Für Reinheit sämtlicher Weine wird garantiert. Rot- 528 Rüster Tokayer n ist Arne de Batavia Jamaica Rum Cognac, franz, ff. gjjy Preis-Listen gratis und franco. Bei Abnahme von mehreren Flaschen Preisermässigung. aus der Kelterei von Carl Herber. Heidelbeerenwein Stachelbeerenwein Johannisbeeren wein Giessen Schnlstr. 5. Schulstr. 5. empfiehlt la. Zeltinger Brauneberger Graacher Pfälzer Weine Ungsteiner Forster Traminer Die Wein- und Spirituosen-Handlung von Deutsche Schaumweine Sect Wachenheim Marke Silbertopf „ Weiss Etikett M Kaiserperle Sect Oppmann Arac-Punsch-Essenz «um „ „ Portwein „ „ » IL deutsch, ff. 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