Karktjtraße 4. 5244 te,İ>y X ■^SMdL. 5«»..» * nieder atbdta aller Art a>AccordundTaqe° pünktlicher AussÜhama n billigsten Preisen H. Lchmall Solkeugasse 12. J>332 rtige Sarge, tmb eichene, poliert, habe Lager und Halle mich aigem Bedarf bestens empfohlen. 5835 itus Heck Eisler, Asterweg 46. yrima lonkies Huband unb atenkies cht md gewaschen empsehlen olSo »bi». Kahl Kuupsbaggerei. Nr. 189 Erstes Blatt. 1558. Jahrgang Donnerstag 14. August 1992 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kesstschen Landwirt die Siebener Familien, blätter viermal in der Woche beigelegt. Notationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Unwerf.-Buch- u.Steindruckerei (Pietsch Erben) Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul st ratze 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprechanschluß Nr. bl. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Metzen Vezugspret», monatlich 7bPs., vierte!» iäbrlich Mk. 2L0; durch Avhole- u. Zwelgstellm monatlich 6o Pf.; durch diePost Mk.2.— viertel- jährl. ansschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vonnitlags 10 Uhr. Zeilen preis: lokal 12Pf, OUSlDQVlS 20 Psg. Verantwortlich, für den polit. u. allgem. teil: P. Wtttko: für »Stadt und Land* und „Gerichtssaal*: Curl Plato» für den Anzeigenteil: HanSBeck. Kellamtmachung. Die Kreiskaste des Kreises Gießen sowie die Provin- ziulkaste der Provinz Oberhessen befinden sich nunmehr im Regierungsgebäude Brandplatz Nr. 9 dahier, Zimmer Nr. 2. — Zahltage daselbst Dienstags, Donnerstags und Samstags von 8—12 Uhr vormittags. Gießen, den 9. August 1902. Großherzogliches Kreisamt Gießen- I. V.: Dr. Wagner. Gießen, den 9. August 1902. Das Großherzogliche Kreisamt Gießen an die Grotzh. Bürgermeistereien des Kreises. Die vorstehende Bekanntmachung wollen Sie wiederholt ortsüblich zur Kenntnis Ihrer Gemeindeangehörigen bringen lassen. I. V.: Dr. Wagner. Bekanntmachung. Die diesjährige zweite Destnitorzalprüfung der Schulamts-Aspiranten und -Aspirantinnen soll Montag den 13. Oktober, vormittags 8 Uhr, in der Aula des Ludwig-Georgs-Gymnasiums (Karlsstraße Nr. 2) dahier beginnen. Unter Hinweis auf § 27 der Verordnung vom 10. Juni 1876, die Prüfungen für das Lehramt an den Volksschulen betreffend, werden diejenigen Schulamts-Aspiranten und -Aspirantinnen, welche sich dieser Prüfung zu unterziehen beabsichtigen, aufgefordert, ihre an die unterzeichnete Behörde zu richtenden, mit Stempelmarken im Gesamtbeträge von 1 Mk. 50 Pfg. zu versehenden Gesuche, nebst den erforderlichen Anlagen (Seminarabgangszeugnis, bezw. Zeugnis der ersten Prüfung, Zeichnung und Probeschrift), bis spätestens zum 13. September bei der betreffenden Kreisschulkommisfion einzureichen, welche die Gesuche weiterbefördern wird. Alle diejenigen Prüflinge, welche nicht ausdrücklich von der Prüfung zurückgewiesen oder durch besondere Zuschrift der unterzeichneten Behörde auf einen späteren Termin zu derselben einberufen werden, haben sich zu der am Anfang dieser Bekanntmachung bemerkten Zeit dahier zur Prüfung einzufinden. Die Großh. Kreisschulkommissionen und die Ortsschulvorstände wollen die Schulamts-Aspiranten u. s. w. von dieser Bekanntmachung in Kenntnis setzen. Darmstadt, den 2. August 1902. Großherzogliches Ministerium des Innern, Abteilung für Schulangelegenheiten. I. V.: N o d n a g e l. de Beauclair. Kellanntmachung. Betreffend: Die Hegezeit der Feldhühner und Wachteln. Auf Grund des § 3 der Verordnung vom 2. September 1893 haben wir mit Rücksicht auf den Stand der Ernte und der Weinberge das Ende der Hegezeit der Feldhühner und Wachteln für die Provinzen Starkenburg, Rheinhessen und Oberhessen mit Ausnahme der Kreise Alsfeld, Lauterbach und Schotten aus den 21. August d. Js. festgesetzt. Für die Kreise Alsfeld, Lauterbach und Schotten behält es bei der allgemeinen Bestimmung, wonach die Hegezeit der genannten Wildarten am. 31. August endigt, sein Bewenden. Darmstadt, den 9. August 1902. Großherzogliches Ministerium des Innern. I. V.: Emmerlina. v. Bechtold. Gießen, den 12. August 1902. Betr.: Die im Art. 33 des Volksschulgesetzes vorgesehene „erweiterte Prüfung". Die Großh. Kreisschulkommisfion Gießen an die Schulvorstände des Kreises. Von nachstehender Bekanntmachung der obersten Schulbehörde geben wir Ihnen zur Bedeutung etwaiger Interessenten Kenntnis. I. V.: Dr. Heinrichs. Bekanntmachung. In Gemäßheit des Artikels 33 des Bolksschulgesetzes soll im Laufe des Monats Dezember d. Js. dahier eine „erweiterte Prüfung" (Prüfung für Hauptlehrer und Lehrer an höheren Bürgerschulen) stattfinden. Unter Hinweis auf § 38 der Verordnung vom 10. Januar 1876, die Prüfungen für das Lehramt an Volksschulen betreffend, werden diejenigen Lehrer, welche sich dieser Prüfung zu unterziehen beabsichtigen, aufgefordert, ihre an die unterzeichnete Ministerialabteilung zu richtenden Gesuche, nebst den erforderlichen Anlagen, bis spätestens zum 15. September d. Js. bei der betreffenden Kreisschulkommisston einzureichen. Den Examinanden wird besondere Verfügung darüber zugehen, ob sie zur Prüfung zugelassen worden sind, an welchem Tage und in welchem Lokale dieselbe stattfinden wird, sowie welche Aufgabe sie zu behandeln haben. (§ 39 der Prüfungsordnung). Die Großherzoglichen Kreisschulkommissionen und die Ortsschulvorstände wollen die Lehrer von dieser Bekanntmachung in geeigneter Weise in Kenntnis setzen. Darmstadt, 2. August 1902. Großherzogliches Ministerium des Innern, Abteilung für Schulangelegenheiten. I. V.: N o d n a g e l. de Beauclair. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Erdarbeiten wird die Moltkestraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrwerksverkehr gesperrt. Gießen, den 13. August 1902. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Kellanntmachung. Am Sonntag dem 17. d. Mts., nachmittags 3*/a Uhr, findet eine Generalversammlung des KreiszuchtvereinS im Kreise Gießen (Vogelsberger Vieh) im Cafe Ebel in Gießen statt, wozu ich die Mitglieder des Vereins ergebenst einladc. Tagesordnung: 1. Wahl des Direktors und Stellvertreters. 2. Bestimmung der Schauen in 1903/04. 3. Referat des Herrn Oekonomierats Leithiger von Alsfeld über „Zwecke und Ziele des Zuchtvereins". Büdingen, 10. August 1902. Der Direktor des Kreiszuchtvereins im Kreise Gießen (Vogelsberger Vieh). Boeckmann. Feuilleton. Budapest, 13.. Aug. Unter der Beteiligung der deutschen und ungarischen Bewohner des Ortes Csatad nebst Umgebung, in Anwesenheit des Staatssekretärs Gulner als Vertreter der Regierung, sowie zahlreicher Abgeordneter, Deputationen von Akademien der Wissenschaft und litterarischer Gesellschaften des Landes fand hier die Grundsteinlegung des Denkmals für Nikolaus Lenau statt. In einer Festsitzung der Gemeinde dankte der Ortsnotar der Regierung für die moralische und materielle Unterstützung, welche sie den patriotischen Bewohnern des Ortes trotz Verdächtigungen angedeihen ließ. Staatssekretär Gulner antwortete, er sehe mit Freuden, daß begeisterte Männer und Patrioten ihren großen Sohn feiern, der immer an der vaterländischen Scholle gehangen habe. Die Festrede hielt Schriftsteller Franz Herczeg. Redner hob den kulturellen Einfluß der deutschen Nation auf die ungarische hervor, und betonte, die ungarische Nation betrachte den deutschen Klassiker Lenau, den sie der deutschen Nation geschenkt habe, mit Stolz und wünsche, das Andenken Lenaus inöge der Regenbogen der Eintracht für die idealen Bestrebungen beider Stämme werden. Die schwäbische Kolonie, der Lenau entstammte, sei verschwunden, es gebe keine Kolonie mehr in Ungarn, dieselben hätten ein ewiges Recht auf den ungarischen Namen errungen. Als Symbol hierfür solle sich das Denkmal Lenaus erheben auf ungarischem Boden, von einem ungarischen Künstler geschaffen. Der Rechter an der kgl. Tafel von Stein hielt hierauf eine deutsche Ansprache. Alsdann wurde der Grundstein des Denkmals gelegt, worauf die Versammlung vor das Geburtshaus Lenaus zog, wo die dortige Gedenktafel bekränzt wurde. Anschließend daran fand ein Festdiner statt, dem ein Volksfest folgte. Eine französische Stimme über Dr. Garnaul t. Der Korrespondent des Pariser „ftigaro", welcher kürzlich Dr. Koch interviewte, hat auf dessen Rat sich an die — laut „Figaro" — erste Autorität Frankreichs auf dem Gebiete der Tuberkulose, Dr. diocord vom Institut Pasteur, gewandt. Die Antworten Nocards werfen ein ebenso grelles Licht auf die Person wie die Absicht und den eigentlichen Zweck Garnaults bei semer „Selbstopferung im Dienste der Menschheit". Dr. Garnault, erklärte Nocard, kam vor einigen Monaten zu mir, mit der Bitte, ihn mit Tuberkulosenlymphe zu impfen. Gefragt, weshalb er das wünsche, versicherte der )unge Arzt, ein überzeugter Anhänger der Kochschen Theorie zu fein, die Impfung wünsche er nur, um die Richtigkeit der Kochschen Behauptung von der Unübertragbarkeit der Tuberkulose von Kühlen auf den Menschen unwiderleglich zu beweisen, ,,-öch lehnte dav kurzer $>ani> als WZlos ab, unb bann . . . gmg &erx ©aniautt (m, uuü bekehrt« sich zu eine« Gegner Kochs." Dr. Nocard stigmatisiert das Garnaultsche Experiment als ganz „wertlos". „Es beweist nichts, und kann nichts beweisen als die Liebe des Herren, nicht etwa zur Wissenschaft oder zur Menschheit, sondern zur. . . Reklame!" Uebrigens hat Dr. Koch niemals von Ansteckung durch Impfung gesprochen, sondern nur behauptet, daß solche Ansteckung durch genossene Speisen oder Trank (Fleisch resp. Milch) herbeigeführt werden könne. Dr- Koch, hatte ganz Recht, als er Garnault aufforderte, wenn er etwas beweisen wolle, ein Jahr lang Milch von tuberkulösen Kühen zu trinken. Aber erstens gehört dazu Mut, und vor allem eignet sich das letztere Experiment nicht zur Reklame." Ein amerikanisches Theatersyndikat hat sich gebildet! Der Trust ist litteraturfeindlich; denn es ist ihm nicht um Kunstwerke zu thun, sondern um „shows", welche „ziehen". Der Trust schmeichelt dem seichten Aller- weltsgeschmack in einer Weise, die jedem besseren Kunstschaffen grimmig feindlich ist. Das Hauptgewicht wird auf prunkvolle Ausstattung und Kostüme, aus derbe Effektszenen und „Schlager" gelegt; auf seine Charakterzeichnung, logischen Entwickelungsgang der Handlung und dergleichen dürfen die Dramensabrikanten, die sich dem Trust verschrieben haben, kein Gewicht legen. Denn der Trust ist nur Geschäft; erzieherisch aus die Massen zu wirken, liegt ihm vollständig fern; bei der Volkserziehung schaut kein Profit heraus. Einer der bedeutendsten amerikanischen Schauspieler, der den Mut hat, außerhalb der Trusts zu stehen, E. H. Sothern, machte vor einiger Zeit den Versuch, Gerhart Hauptmanns „Versunkene Glocke" in einer trefflichen englischen Bearbeitung auf die Buhne zu bringen. Er mußte das Stück nach wenigen schlecht besuchten Vorstellungen vom Repertoire absetzen; das Publikum hat sich eben schon daran gewöhnt, lediglich die esfektvollen Ausstattungsstücke des Trusts zu konsumieren. Große Schauspieler und Schauspielerinnen, welche, wie die arme Fanny Janauscheck, noch vor 10-15 Jahren in den klassischen Tragödien auftraten, und eine begeisterte Gemeinde sanden, sind heute von der dramatischen Buhnenfläche Amerikas verschwunden. So korrumpiert der Theater-Trust dramatische Produktion, Schauspieler und Publikum. Jahrbuch der bildenden Kunst 1902. Unter Mitwirkung von Dr. Woldemar v. Seidlitz, Dresden, herausgegeben von Max Martersteig. Berlin, Deutfche Jahrbuch^Gesellschast. 8 Mk. - Eine sehr empfehlenswerte, nicht genug zu Mtzende Bereick)erung der modernen Jahres-Litteratur liegt uns in dreiem Jahrbuch vor. Die für jeden Kunstfreund außerordentlich interessante Rundschau über das vergangene Kunstjahr bemüht fia) in einer Reihe von Aussätzen Bericht zu erstatten über das gesamte Kunstschaffen der jüngsten Zeit. Ganz besonders fesselnd für uns Hessen durften zwei dieser Aust atze ,'cin, „Die Ausstellung der Darmstadter Kunst- ' erfoUuie" mit einem seinen Porträt des Groß- Herzogs und die „Derikmalpileg e", ein Artikel über das epochemachende hessische Gesetz, den Schutz der vaterländischen Baudenkmale, Kunstwerke und Altertümer betreffend. Künstlerisch ausgesührte Reproduktionen in Heliogravüre, Lichtdruck, farbiger Lithographie usw. von Werken unserer bedeutendsten Meister wie Fr. v. Lenbach Arthur Kampf, Franz Skarbina, Sascha Schneider, L. v. Hofmann, von Käthe Kollwiü, dem Grafen L. v. Kalckreuth usw., außerdem noch für Künstler und Kunstfreunde außerordentlich wertvolle ausführliche Verzeichnisse über den Wohnort und die Werke aller einigermaßen erscheiuens- werter deutscher Künstler, von künstlerischen Organisationen, Sammlungen, Schulen und der mit der Kunst verwandten Gewerbe und Industrien vervollständigen das bedeutende Unternehmen. Da der Preis 8 Mark bei der glänzenden Ausstattung des Buches, das sich auch vorzüglich als vornehmes Geschmackwerk eignet, sehr mäßig ist, wird es sich wohl bei zahlreichen Kunstfreunden und Künstlern Eingang verschaffen und unentbehrlich machen. Die Schimmelpilze gehören zwar nicht zu den Kleinwesen, die die menschliche Gesundheit ernstlich bedrohen, aber die Berührung mit ihnen wird immerhin gern vermieden werden. Wie man ein verschimmeltes oder auch nur angeschimmeltes Nahrungsmittel für ungenießbar hält, so wird sich wohl auch selten jemand dazu entschließen, verschimmelte Zigarren zu rauchen. Vielleicht werden überhaupt wenige wissen, daß Zigarren dem Schimmel ausgesetzt sind, aber es ist mehrfach vorgekommen, daß die Zigarrensabriken große Verluste dadurch erlitten haben, daß der Schimmel in die lagernde Ware hinein- kam. Namentlich haben die Tabakfabrikanten in Amerika in letzter Zeit sehr darüber geklagt, und das hat wenigstens' insofern ein Gutes gehabt, als nun die Pilzbildung bei den Tabakblättern wissenschaftlich untersucht worden ist. Das Bureau für Pflanzenindustrie, das eine Abteilung des" landwirtschaftlichen Ministeriums der Vereinigten Staaten bildet, ist mit der fraglichen Forschung beauftragt ge-» wesen, und hat jetzt einen kurzen Bericht über die Ergebnisse erstattet, die ebensowohl für den Fabrikanten von Zigarren wie für den Raucher Interesse haben. Die auf Zigarren gefundenen Pilze gehören zu den gewöhnlichen Schimmelpilzgattungen Aspergillus und Penicillium. Sehr bald stellte es sich im Laboratorium heraus, daß die Pilze nicht auf den Tabakblättern selbst wachsen, sondern nur durch die Vermittlung des Tragant, des aus der Traga- cantha-Pslanze gewonnenen Safts, der zum Ankleben oes Deckblatts benutzt wird. Als Schutzmittel haben die Sachverständigen nun eine Desinfektion dieses Safts mit Borsäure vorgeschlagen, die gänzlich unschädlich und vollkommen geschmack- und geruchlos ist, sodaß sie den Genußwert der Zigarre nicht im geringsten zu beeinträchtigen vermag. Die Versuche haben bereits ergeben, daß auf diesem Wege die Pilzbildung auf Zigarren durchaus vermieden werden kann. Politische Tagesschau. Utbtt die Schaumweiururchsteuer in den OffirirrkafinoS wird aus Stettin geschrieben: Schaumwein, der sich am 1. Inti 1902 außerhalb einer Schaumweinfabrik oder einer Zollniederlage befindet, unterliegt bekanntlich einer Schaumwein steuer in Form einer Nachsteuer. Schaumwein im Besitze von HauShaltungsvor- standen, die weder Ausschank noch Handel mit Getränken betreiben, bleibt nach g 31 des Sch,aumwein steuer gesetzes, sofern die Gesamtmerrge nicht mehr als 30 Flaschen beträgt, von der Nachsteuer befreit. Hier in Stettin sind rund 48 000 ML an Nachsteuer für Schaumwein auf gekommen und Schwierigkeiten bei Ermittelung derselben haben sich kaum ergeben, zumal auch steuerlicherseits mit der erforderlichen Kulanz verfahren wurde. Indes haben zwei hiesige Ofsizierkasinos chre Bestände an Schaumwein für die Nachsteuer nicht bereit gestellt. Sie haben vielmehr diese Bestände den einzelnen Offizieren als Mitglieder der Kasinos bis zu je 30 Flaschen auf ihr Konto geschrieben und dafür Steuerfreiheit beansprucht, obgleich sich der Schaumwein nach wie vor in den Kellern der Kasinos^ also in deren Verwahrsam befindet. Es erscheint kaum zweifelhaft, daß ein solches Verfahren dem Sinne des Gesetzes, speziell der oben wörtlich angeführten Vorschrift desselben, nicht entspricht, und es sind bereits die dieserhall erwachsenden Verhandlungen der höheren Steuerbehörde zur Entscheidung vorgelegt worden. Diese beiden Fälle der Weigerung von Ofsizierkasinos zur Zahlung der Schaumweinnachsteuer stehen jedoch nicht vereinzell da. Auch andere Offiziertasinos haben sich ebenso verhalten und vor der Nächsteuerrepision bei den einzelnen Offizieren, sogar unter den Reserv eo f sizier en ihrer Regimenter Unv frage gehalten, ob bereu Konto eventuell bis zu 30 Flaschen Schaumwein aus d en Beständen des Kasinos belastet werden dürfe. _______ Dir Zivillisten der deutschen Bundesfürsten Im allgemeinen kann man sagen, daß die Höhe der Zivilliste der einzelnen Fürsten fid) nach der Größe und dem Wohlstand des von ihnen regierten Landes richtet, und im richtigen Verhältnis zu den notwendigen Ausgaben der Hofhaltung schht. An erster Stelle fleht die des Königs von Preußen in Höhe von 15 719 296 ML Dann folgt Bayern mit 5 402 475 ML, darauf Sachsen mit 3 704 383 ML, Württemberg mit 2117 768, Baden mit 1480 269, Hessen mit 1270142, Braunschweig mit 1125323 und Sachgen- Weimar-Eisenach mit 1005 266 Mk. Die Zivillisten der übrigen Bundesfürsten erreichen sämllich noch nicht die Höhe von 1000 000 Mk. Sachsen-Meiningen zahlt seinem Herzog 822 226 ML, Oldenburg seinem Großherzog nur 665 000 Mk. (Der verstorbene Großherzog Peter von Oldenburg verzichtete nodf auf eine Zivilliste- erst sein Sohn Friedrich August erhalt als Großherzog eine solche.) Die Fürsten von Schwarzburg-Rudolstadt und Schwarzburg-Sondershausen erhalten 609 864 bez. 500 000 ML, und der Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha bezieht eine Zivilliste von 300000 ML, also genau den siebenzigsten Teil der jährlichen Einnahme des am höchsten besteuerten deutschen Staatsbürgers, des Geheimrats Exzellenz Krupp; doch tritt hierzu noch die Hälfte der Domäneneinkünfte, deren Höhe natürlich schwankt. Bei den übrigen deutschen Fürsten treten an Stelle der festen Zivillisten besondere Einnahmen. So werden beispielsweise in Mecklenburg-Schwerin die Kosten her Großh. Haus- und Hochaltung aus den Erträgnissen der sogenannten Haushaltsgüter bestritten, und in Sachsen- Altenburg erhall das herzogl. Haus zwei Drittel des gesamten Domänenvermögens zu ausschließlicher Eigentum überwiesen. In Braunschweig hat laut Gesetz vom 28. Juni 1869 eine Auseinandersetzung des herzoglichen Hauses und des Landes bez. des Domäniums ftattgefunben, wonach ein Teil des bis dahin vom Lande verwalteten herzoglichen Stamm- und Privatgutes und Landesvermögens in den ausschließlichen Besitz des herzoglichen Hauses übergeaangen ist von letzterem dagegen auf jegliche Beihilfe des Landes zur Bestreitung der Hof- und Haushallungskoften des herzogl. Hauses, mit Einschluß aller Apanagen, Aussteuern und Wittums für die Prinzen und Prinzessinnen verzichtet ist. In Waldeck dient das Domanialvermögen feit 1853 zunächst den Bedürfnissen des Fürsten und seines Hauses. In Lippe steht dem jetzigen Regenten der Genuß der vollen Einkünfte des Domäniums mit den dazu gehörigen Rechten und darauf ruhenden Lasten zu; die Kammerkasse muß jedoch 80000 Mk. .jährlich an die Londikrsse ab führen. In den Zivillisten sind auch die für Apanagen usw. bestimmten Summen enthalten, die für Bayern 1171431 Mark, für Sachsen 562 083 Mark, für Württemberg 100 579, für Baden 190 286 Mark und für Schwarzburg-Rudolstadt 304 932 Mark betragen. Bei der oldenburgischen Zivllliste gellen 400 000 Mark als Beiträge zu den Gebührnissen des großherzogl. Hauses, und 255 000 Mark als radizierter Ertrag des Krongutes. — Zum Schlüsse mag noch erwähnt werden, daß der deutsche Kaiser als solcher keine Zivilliste erhält _______ Entweder — oder. „Was sind Hoffnungen, was sind Entwürfet — in tiefer Resignation mag König Alexander von Serbien es sich zugestehen, wenn er an seine langgeplante Rußlandfahrt denkt. Die Sache gewinnt allgemach einen fast tragikomischen Anstrich Sell einem Jahr „hangt" nun diese Reise; der Zar ist „grundsätzlich geneigt", dem serbischen Königspaar den Vorzug des Empfangs zu gewähren; der Wink aus Petersburg, daß der Augenblick gekommen sei, bleibt ,aber hartnäckig aus. Vielleicht hat fick König Mexander bereits mit der Möglichkeit abgefunben, baß aus der Reise überhaupt nichts wirb — wenigstens nicht, solange Frau Draga auf der Beteiligung besteht. Er thäte gut, diese Möglichkeit als Thatsache hinzunehrnen. Denn es unterliegt wohl keinem Zwerfel mehr, daß die Zarin wie die Zarin-Mütter der serbischen Königin gegenüber alles andere als Syrnpathie empfinden, und der Einfluß beider Damen auf Nikolaus IL ist groß genug, um die Wagschale der Wünsche König Alexanders sinken zu machen. Wenn es also dem Serbenkönige gelingt, seine eigenwillige Gemahlin zum Verzicht auf die Beteiligung an der Rußlandfahrt zu bewegen, dann dürste der bewußte Wink ans Petersburg nicht länger auf sich warten lassen. Ja wenn! . . . Aus Stadl und Land. Gießen, 14. August 1902. ** Zur Inschrift an dem Kreisamtsgebäude (f. „Gieß. Anz." Ztr. 184 2. BL) wird unS aus unserem Leserkreise geschrieben: Das jetzige KreiäMntsgebäude wurde im Anfang der 1840er Jahre oo-n Gruud ans nrrr aB mnafttim auf gebaut; daher kann der Frechere R, K. von Senckenberg nicht in diesem Hause gewohnt haben. Schreiber dieses, der von Ostern 1842 bis Ostern 1845 das Gymnasium in Gießen besuchte und das neue Gymnasialgebäude enlsrehen sah, wohnte als Oberprimaner der Einweihung desselben im Juli 1844 nach den »Hundtagsserien" bei. In dem großen Festsaal hielt bei dieser Ernwechung der damalige. Religionslehrer des Gymnasiums, Dr. Koch eine Predigt und dann der Direktor des Gymnasiums, Tr. Geist, die eigentliche Weiherede über den Spruch des alten griechischen Philosophen: gibt keinen Königsweg zur Mathematik". Daraus zogen die Lchrer und Schüler des Gymnasiums aus den Schiffenberg, wo die Feier mit einem einfachen Festmahl schloß. Näheres hierüber dürste das 1845er Oslerprogramm des Gymnasiums enthalten. Dazu können wir, nach Erkundigung an authentischer Stelle, folgendes bemerken: Die Inschrift der am Kreishause angebrachten Erinnerungstafel besagt nur, daß an dieser Stätte, nicht in diesem Hause, Senckenberg gewohnt habe. Nach reiflicher Ueberlegung war das neutrale Wörtchen „hier" statt einer genauen Bezeichnung gewühlt worden, da dem Verfasser der Inschrift wohl bekannt war, daß von dem alten Senckenber gischen Hause nur noch die Grundmauern vorhanden sind. Im übrigen laßt sich die Anbringung einer Tafel an dem jetzigen Hause wohl rechtfettigen. Senckenberg verdient durch die Hochherzigkeit, mit der er Stadt und Universität bedacht hat, daß sein Andenken der Nachwell bester bewahrt werde, als es nur durch einen Straßennamen geschehen kann. Ihm ein Denkmal zu setzen, war unmöglich, da man von ihm kein Bild aus seinen Mannesjahren besitzt. Soll aber die (Erinnerung an die Stätte, an der sich das Leben hervorragender Männer ab- gespiell hat, mit dem Fall ihrer Wohnhäuser schwinden? Was sollte z. B. mit der Tafel am Diezhause geschehen, wenn das Haus, was unausbleiblich ist, einmal einem Neubau weichen muß? Dann wird man doch gewiß die Tafel arrch dem neuen Hause einfügen. Aehnlich aber liegt der Fall bei Anbringung der Gedächtnistafel am Kreishause. *• Von der Bibliothek. Die Stelle des zwecken Affistenten an der Großh. Universitätsbibliothek ist dem geprüften Lehramtskandidaten Hugo Hepding aus Großen- Linden mit Wirkung vom 16. August d. Js. an übertragen worden. ** Das Großh. Regierungsblatt Nr. 51, ausgegeben am 12. Aug. d. I., enthält: Gesetz, das Eigentum an Kirchen, Pfarrhäusern u. s. w. betreffend. Vom 6. August 1902. :: Klein-Linden, 12. Aug. Unser Turnverein gedenkt am 21. September fein diesjähriges Stiftungsfest in der „Deutschen Eiche" zu feiern. Damit werden Turnübungen und Preisverteilung verbunden werden. L Leihgestern, 12. Aug. Die Ar bellen an dem inneren Ausbau unseres Schulhausneubaues schreiten zur Zell rüstig vorwärts und gehen ihrer baldigen Vollendung entgegen. Ms Zeitpunkt der Vollendung, Än- weihuna und Bestimmungsübergabe ist der Beginn des Winterhalbjahres, also die Zell um den L Oktober festgesetzt. Der sehr schön ausgeführte Neubau steht am Ende des Ortes nach Großen-Linden zu; er enthält einen Schulsaal und eine Lehrerwohnung und ist so eingerichtet, daß in späteren Jahren ein gleicher Flügel an den Treppenbau angeschlossen werden kann. § Ruppertenrod, 13. Aug. Der 10jähr. Knabe der hier ansässigen Karusselbesitzettn Herbst Ww. war mit einem achtjährigen Freund aus Ilbeshausen auf Reisen gegangen. Die beiden Jungen hatten nach Aussage des älteren von Kirchhain aus die Eisenbahn benützt und waren nach Kassel gefahren. Dort angetommen, verloren sie die noch übrige Hälfte ihrer Reisebarschaft, die vier Mark betragen hatte. Kurz entschlossen begaben sie sich zu Fuße weiter, um in das Hannöverische zu gelangen, wo eine Tante des kleinen Herbst wohnt. In Landwehrhagen kehrten die beiden mittellosen ft ein en Wanderer in eine Gastwirtschaft ein. Hier fand ihre Reife ein Ende. Man fragte sie in der Gastwirtschaft au£, ein hinzugekommener Gendarm nahm sich ihrer an und berichtete die Angelegenheit an das Landratsamt. Dieses setzte telegraphisch die betreffenden Kreisämter in Kenntnis, und diese wieder die bezüglichen Bürgermeistereien. Der kleine Herbst wurde aus Landwehrhagen abgeholl und hierhergebracht und einstwellen der Fürsorge der Gemeinde ünterstelll. R Ruppertsburg bei Villingen, 11. Aug. Vor ungefähr 14 Tagen hat unser Dorf, sowie das Eisenwerk „Friedrichshütte" Anschluß an den Fernsprechverkehr erhalten. — Die Horloff hat wieder, nachdem'im vorigen Jahre die Fische in großer Menge abgestorben waren, ihren altbekannten Fischreichtum. (.) Düdelsheim, 13. 9lug. Endlich hat ein Teil des Gemeinderats dem Drängen der Bevölkerung nachgegeben, und so wurde in der jüngsten Gemeinderatssitzung der Bau einer Wasserleitung beschlossen. An keiner Stelle des Dorfes war gesundes Master zu haben, welcher Kalamität nunmehr abgeholfen wird. Die neue Quelle, eine halbe Stunde vom Dorf gelegen, hat reichliches und gutes Wasser. In einem halben Jahre Hofft man die Leitung, die nun zur Vergelnmg gelangt und einen Kostenaufwand von zitta 70 000 Mk. erfordert, fertigzustellen. :: Wetterfeld bei Laubach, 12. Aug. Es sind nunmehr fast zehn Jahre, seit die Bahn von Hungen nach Laubach geht und seck wir eine Haltestelle haben. Leider besindet sich aber an derselben nur eine leichte Bretterhütte, die die Reisenden kaum vor dem Regen, geschweige denn vor Wind und Kälte schützen kann und nach einer Seite vollständig offen ift Ein so mangelhaftes „Stationsgebäude" dürfte weck und breit nicht zu finden sein und ein Anonymus hat seinem Unmut in folgenden Versen auf der Bretterwand Luft gemacht: Der Bahnbehörde sehlt's an Geld, Sonst hätte sie bei Wetterfeld Einen andern Bahnhof hmgestellt; Das ist doch in aller Welt Ka Station für Wetterseld. Wie bestimmt verlauttt, soll die Bahnbehörde mit dem Plane umgehen, eine Güt erv erla destelle zu errichten. Eine solche würde hier mit Freuden begrüßt werden, zumal sich hier mehrere größere Unternehmen befinden, wie ein Dampfsägewett ic. Außerdem grenzen der Wald und ein Basaltsteinbruch dckekt an den Bahnkörper. -k- Ulrichstein, 13. Aug. Die zwecke Personenpost Mücke—Ulrichstem verkehrt bereits vom 1. September ab zu den Winterfahrplanzecken: ab Mücke 6,30, an Ulrichstein 8,55. Die Personenpost Schotten—Engelrod: ab Schotten 7,30, an Ulrichstein 9,45 fährt schon um 10 Uhr weiter nach Engelrod (nicht erst um 12,10): ab Ulrichstein 10, an Engelrod 10,45 Uhr. Die Hinfahrten auf beiden Kursen bleiben un» verändert. *) Bad-Nauheim, 19. Aug. Eine Dame von auswärts, welche hier geweilt und die Reise in ihre Heimat antreten wollte, wurde auf dem hiesigen Bahnhofe: von einem Schlaganfall getroffen, sank zusammen und war auf der Stelle tot. Ten Blumenstrauß noch in der Hand, den man ihr zum Abschied gepflückt, trug man die so plötzlich aus dem Leben Geschiedene in die Bahnhofshalle. Bei manchem Reisenden machte der Todesfall tiefen Eindruck. Mainz, 12. Aug. Am Samstag Abend fand zu Ehren des aus der Dckektion der Großh. Heff. Landeslotterie scheidenden zweiten Direktors, Dr. Lehr-Darrnstadt, in dem Holländischen Hof eine von den Hauptkollektcuren der hessi- schen Landeslotterie veranstaltete Abschiedsfeier statt. Dr. Lehr tritt wieder in seine juristische Laufbahn zurück und übernimmt die Stelle eines Amtsrichters in Büdingen.— Der Vorstand d er Mainzer Metzgerinnung richtet soeben an diejenigen ihrer Mitglieder, welche der letzten Jnnungsversammlung nicht beiwohnen formten, ein Schreiben mit dem Ersuchen, unter allen Umständen den Mainzer Markt hochzuhalten und nur von denjenigen Händlern Vieh zu kaufen, welche dem Mainzer Markt treu bleiben. In dem Schreiben heißt es u. A.: „Auf das rigorose Vorgehen der Händler giebt es für uns nur eine Antwott: Treu dem Mainzer Markte, wenn auch vorübergehend der Einkauf sich etwas ungünstiger für uns gestaltet. An dem Erhalten unseres Marktes haben wir selbst das größte Interesse und zwar sür alle Zeiten. In diesem uns aufgezwungenen Kanipfe müffen wir, wie schon so oft, geschlossen zusammenstehen. Wir lassen uns nicht von einigen Händlern durch Zeitungsannoncen auf einen anderen Markt kommandieren." Der „Fttf. Ztg." wird in dieser Angelegenheit noch geschrieben: „Durch die Weigerung des hessischen Viehhändlervereins, den Mainzer Viehmarkt zu besuchen, beginnt die Fleischversorgung der Stadt empfindlich berühtt zu werden. Während beispielsweise die Dienstagsviehmärkte hier stets mit 320—350 Stück Großvieh beschickt waren, waren auf dem letzten Viehmarkte nur 8 Stück zugetrieben. Die Metzger mußten deshalb ihren Bedarf auf auswärtigen Viehhöfen decken." Wie das Blatt hört, wird diese Anglegenheck zu einer Interpellation in der Stadtverordnetenversammlung Veranlaffung geben. — Der Cigarrenhändler Diot gerieth wegen eines Hundes mit zwei Taglöhnern in einen Wortwechsel. Einer der Taglöhner zog darauf ein Messer und brachte Diot einen Stich in die Bauchhöhle deck Da das Blut in die Bauchhöhle eingedrungen ist, so liegt der Mann jetzt im Sterben. Rüdesheim, 13. Aug. Eine schwere Betriebsstörung, die leicht ernstere Folgen hätte hoben können, aber einen verhältnismäßig guten Ausgang nahm, tarn gestern nachmittag an der Niederwald-Zahitrad- bahn vor. Als ein Zug, bestehend aus der Lokomotive und zwei besetzten Personenwagen, vom Denkmal abwärts fuhr, sprang plötzlich an einer sehr (teilen Stelle die Klappe des Verschlußventils mit einem starken Knalle los, sodaß der Dampf, mittels welchem die Zuggeschwindigkell reguliert wird, zischend entwich und der Zug mit rasender Schnelligkeit einige hundert Meter abwärts fuhr. Nur der großen Geistesgegenwart des Zugführers ist es zu danken, daß der Zug, der mll etwa 60 Personen besetzt war, durch Aufwendung feiner ganzen Kraft von ihm an der einzig dazu geeigneten Stelle einer Kreuzung, von wo aus es nachher kein Halten mehr gegeben hätte — zum Stehen gebrad/t werden konnte. Unter den Passagieren war eine Panik auHgebrochen. Einige Damen fielen in Ohnmacht, einige andere riefen laut um Hilfe. Ein Herr war während der Fahrt aus dem Wagen gesprungen und wurde später schwer verletzt auf gefunden und in das hiesige Krankenhaus verbracht. Kassel, 12. Aug. Die deutsche geologische Gesellschaft hat in ihrer heutigen Sitzung zu Vorsitzenden Geheimrat Brauns-Berlin und Geheimrat v. Können-Göttingen gewählt. Darauf wurden zunächst die neuen Satzungen angenommen, sodann fünf wissenschaftliche Vorträge, denen auch Staatsminister Oberpräsident Graf Zedtttz-Trützschler beiwohnte, gehalten. Tie Vortragenden waren: Geheimrat Wahnscheffe- Berlin, Geologe Treoermann-Marburg, Profeffor Jäckel- Berlin, Geologe von Reinach-Frantfutt, Konsul Ochsenius- Marburg. Die Gesellschaft wählte Wien zum nächstjährigen Tagungsort. — Unterhalb der großen Baunabrücke im Zuge der Landstraße Kassel—Frankfurt wurde die Leiche des Einjäh rig-Fr etwilligen Reitze vom 6. Westfälischen Jnf.-Regt., das in Düsseldorf garnisoniert, aufgefunden. Ob em Verbrechen oder ein Unglücksfall vorliegt, ist noch nicht aufgeklärt. Vermischtes. * Bayreuth, 13. Aug. Zu Ehren des Grafen und der Gräfin Bülow fand gestern abeno bei Frau Cosima Wagner eine Soiree statt, zu der eine ganze Anzahl hier weilender Gäste eingeladen war. Heute kehrt der Reichskanzler über Berlin nach Norderney zurück. * Stockholm, 13. Aug. Tie Reich sb a n k bezahlte drei von der Staatskasse ausgestellte Schecks von 3000, 5000 und 9000 Kronen aus, welche auf 30 000, 50 000 und 90 000 Kronen gefälscht waren, und erlitt hierdurch einen empfindlichen Verlust. Tie Untersuchung ist im Gange. * Rittmeister z. T. Freiherr v. Stietencron auf Niederweller bei Saarburg, welcher durch die Erschießung eines italienischen Arbeiters auf seinem Gute im vergangenen Jahre vor ein Kriegsgericht gestellt, von diesem aber freigesprochen wurde, gedenkt seine bisherige Heimat zu verlassen. Sein Gut, aus Schloß und äßalbungen bestehend, wird nächster Tage für den Preis von 450000 Mk. in andere Hände übergehen. * Es wintert! Seit Montag erfolgen, wie aus Graz gemeldet wird, in Ober steter mark ftarfe Schneefälle bis tief herab. Auch aus weniger gebirgigen Gegenden wird Winterwetter gemeldet. Auch in Hildesheim ist Schneegestöber beobachtet worden. * Dreifacher Giftmord. In Breslau starb vor einiger Zell ein Kind des bei der Provinzial-Steuerdirektion beschäftigten Kanzleidieners Leichfeld. Vier Wochen später schied Frau Leichfeld aus dem Leben und vier Monate darauf wieder ein Kind. Nunmehr schöpften die Aerzte Verdacht und veranlaßten die Beschlagnahme der Leiche des zuletzt Zwecklosen Weitervordringen äbzustehen und ans gnt kämpfte; Englands Truppen waren gut, aber 1 ___1 — . , , rrn-.v- _ L--, ___—r. -B ... tuAx.tw» I /rr ________ knnrott tTWT T.PTri n «K'tT 1 1(D Wetter 2 KD 1 1(1) 1 1 1(1) 1 1 Bew. Himmel Bed. Himmel bei der Reichsregierung vorstellig zu werden, daß der Zweigverbänden, wo dieses noch nicht genngwd geschehen 8 139 ans der ReichS-Gewerbe-Ordnnng, foetreffenb den ist, das Sprechwesen geregelt und die Sprechanrter mtt- aesetzlichen Ladenschluß dahin abgeändert werde, daß den einander verbunden werden, nm ans diese Werse Angebot Berwaltunas-behörden gestattet werde, für ihren Bezirk und Nachfrage zu regeln. Etwa notwendige Kosten sollen insofern Ausnahmen zu gestatten,, daß der Handel mrt dem Vorstand zur Verfügung gestellt werden Backwaren in den Morgenstunden nngehrn- Es wurde ferner beschlossen, vorstellig zu werden, daß dert aestattet werde. Ter Verbandstag erllärt sich die Revisionen nicht mehr durch dre Baupolizei, sondern rre; man i ferner f^it großer Entschiedenheit gegeneine weitere durch Beauftragte der Innungen bezw. Handwerkskammern Erschöpf- Verkürzung der Verkaufszeit in den Wend- im Verein mit den Gewerbeaufsichtsbeamten vorgenommen ' stunden und ersnckst alle Kollegen im Reiche, bei etwaigen werden sollen. Abstimmungen über Einführung des Achtuhr-Laben-' " schlusses sich dagegen zu erllären." Hierauf beschäftigte sich der Verbandstag Mit dem neuen Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. 13. 13. Summa: 6 (2) 4 (1) — 2 (1) Anm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, rote viel der Todessälle in der betreffenden Krankheit aus von auswärts nach Gießen gebrachte Kranke kommen. Höchste Temperatur vom Niedrigste „ „ ordnung zu gewährende ununterbrochene Ruhezeit von mindestens 10 Stunden eine unterbrochene sein darf." Neber die behördlichen Bestrebungen, paritätische Arbeitsnachweise zu schaffen, spracht KnostiHamburg. Der Verbandstag spricht sich dahin aus: L dem sachlich geleiteten Arbeitsnachweis, soweit es sich um gelernte Arbeiter handell, ist gegenüber dem gemeinsamen Arbeitsnachweis der Vorzug zu geben. 2. Da die Gesellen bei den Jnnungsnachweisen Gelegenheit haben, sich in unparteiischer Weise beteiligen zu können, well nach dieser Richtung eine gesetzliche Regelung bereits stattgefunden hat, und die Errichtung paritätischer Arbeitsnachweise ein Eingriff in die Rechte der Innungen sein würde, ist es zu wünschen, daß der Antrag Rösicke, Pachnick und Genossen abgelehnt wird, da mit der Annahme desselben die be- g^genwärtig aufhalten. * Ueberden Burenober st Schi e l, der srch^ gegen- fcärtig bei Verwandten in Westfalen mifhall, erhalt die J3off Ztg." aus Hamm folgende Mitteilungen. „Schiel ist L blindwütiger Etigländerhasser; wo er gutes empfang^, verheimlicht er es nicht. In Englandrst eS nutbem JJiittel- sttind schlimm bestellt, arm und reich stehen sich schroff gegen» wer, umd das wirll - so führte.^1 aus - auch aus 1 den Osftzierstand zurück; es gebe feingebildete Offiziere von dm vornehmsten Formen und rohe, ungeschlachte Patrone, die der militärische Dienst hochgebracht habe. So wurden die Buren, die nach dem unglücklichen, G^stch^! langte in die Gefangenschaft kamen, auf da» beste behandell;! auf dem Transportschiff tanzten die Buren und dreien lichen Matrosen wie alte Freunde. Wie anders dne Fahtt mich St. Helena; schauerlich war die Behandlung imd viehisch ,die Lebenshaltung. Der befehlshabende Offizier hatte nicht !d-ls geringste EZarmen mit den bedauernswerten Leutem Zii Simonstown, dem ersten Gefangenenlager, ließ es sich gut an und die gefangenen Deutschen, Schwedm u. a. m. Ritten die bestimmte Hoffnung auf einen glücklichen Flucht- 12. August bis 12. „ „ die Uiseauem;en der durch die neue Zolltarif- früheren Märkten. Die große Mehrheit der aufgetrrebenerr Drere gegen die Koniec,ueNsM GetteideAvllerböbuna waren Ferkel, während dre ogen. opnuger weniger aufgettrebeu Vorlage in Aussicht genommenrn^.^ettei0eK0U.erhoy 9,1 aren. Von den Ferkeln kostete das Paar, von den germgsten an und zwar ausgehend von der Erwägung, daß die durch, I gece^net, etroa 40—50 Mark. Während man von Märkten aus eine Zollerhöhung folgegemaß eintretende und zugestan- "nberen Städten ost hott, daß der Besuch von Jahr zu Jahr nach- denermaßen auch beabsichttgte Getteidepreiserhohnng Iä^t, bemerken die Friedberger zu ihrer Freude, daß der Vettehr naturaemäß auch zu einer Steigerung d es Mehl- auf ihren Schweinemärllen wohl infolge der günstigen Lage ffneb- ireises und, da der Bäcker infolge der mißlichen Lage bergs stets von Jahr zu Jahr zunimmt. fahrnngsgemäß an dem Bäcker haften bleibt, indem die s^ jg, pai ten ^t Äm^feEN^Br^ fiMbar^tti die nähere Er- Wöchklltlicht WcrM dcr TodesMc m der Stadt öicßk«. ‘SÄ ne. tn die die ■.fr”‘ottene sckei. » 'J'1 dem Schrch, ^°" d-m ®ÜIn ßch °L s m unjetes «d zmr jü: müfa Wir fajfen ch'llungsannoncen auf ■ec »H- Ztg.' wird - 'Durch bie Weige- ben Münzer Vieh- t'chversorgung der Während beispiels- 1 nnl 320-350 SW >em letzten Viehmarkte 'nutzten deshalb ihren fen.“ Wie das Blatt Interpellation in der fung geben. - Ter eines Hundes mit zwei ner der Toglöhner zog einen Stich in die die Bauchhöhle einge- m Sterben. schwere Betriebs- n Me haben können, Äusgang nahm, kam -rwald-Zahnrad- i> aus der Lokomtioe om Denkmal abwärts nlen Stelle bie Klappe :n knalle lo», [obty MwittürgM xegu» L4m.it rasender Meter abwärts oart des Zugführers nnt etroa 60 Personen li ganzen Kraft von stelle mer Kreuzung, mehr gegeben Me - Unter den Pasjagrem mqe Damen fielen cn laut um hilft Em ; dem Wagen ge- wer verletzt aufge- mhaus verbracht e geologische Ge- -itzung zu tzorschmden rar v. Köimen-Göltmgen ie neuen Satzungen an* he Vorträge, denen auch n-Drützschlerbe-woM' zcheunraiWaE urn Professor Jacteft 4 Konsul Ochsens- tsä ■äff# .-y&S Md erl^ Gange- MNS ” --KS -OS HtlveS'l 4l*ü' jL not 'n. ft.s^üW ld Augilst 15,8° c. 9,3° C. mrorBenen imD w Mhrmüermrg der beiden ^versuch. Soffete mau, T^eere ^u, einen 1 surngteeirabto 6^10^5 fönen der Utttersttitzmrgskasse für iiberen Toten. In allen drei Körpern wurde Arsenik ge--I Tunnel gegraben, aber als man nach mühseliger Arbett ^trerkschuden überwiesen werden. Er pi^e^sttett von neuem Innden, und die Verhaftung Leichselds sowie dessen lL3-!fast am Ziele war, machte ein Bur , der dadurch von den gegen die das Backergewerbe schwer s ' FMrers zeigen. Es gelang der Mannschaft auch den Zolltarif, seiner Bedeutung und seinen Folgen für tms Märkte. Meer Blaue aus Vonneval s. Are lebendig aus ber Spalle Eergewerba Der Berichterstatter, Bäckermeister Schöfer k. Friedberg, 13. Aug. Bei dem heute vormittag statt- on sieben Zwei Stunden nach unserer Begegnung mtt München) befürwortete folgenden Anttag: gehabten Schweinemarkl war der,Geschäftsgang im allgememen ^^hrer und Träger langten wir bei der Cabane Ballot Bäcker-Innungen verwahren sich schon heute ein guter. Die Preise hielten sich aft cms der,elben Hohe wie auf - gegangene Partien waren schon bort | rtM^lßÄen,W ber durch bie Äe Zolltarif- > früheren Märkten.^ Die ^oß^MchKtt der ach^eb^ Tune T ie Führer drängten auf-sofortige Bergung der Leichen, und imir ein junger Oesterreicher beharrte auf Vollendung der I Änteiauna, wogegen wir und eine andere Partie ben beiden Mtfun juffteuerten, sie in die von ber Hütte mttgebracksten Lecken hüllten und über den Schnee thalwärts schleppten,was bssonders an den steilen Stellen große Schwierigkeiten. p mrursachte. Da wir außer stände waren, sie cm emer Stelle Mer eine Spalte zu heben, mußten wir die beiden Leichs - NE eine Stmide über Grand Mulets hegen lassen und brachten dann bie Schreckeiiskunde borthm. inzwischen hat oiie Rettungskolonne auch die Leichname der beiden Juristen nach Grands Mulets geborgen. ben Unfall b«s 16jährigen Errgländers Gilmore un Bal be Bagnes« scheinung treten." 32. Woche. Vom 3. August bis 9. August 1902. b*i Chables wird noch mitgetellt: ^lrnore hatte den Weg I Der Antrag Schöfer gelangte nach längerer Debatte I (Sinw0^nc^a^. angenommen zu 26 400 (inkl. 1600 Mann Militär) verlassen und war trotz der ^tnachungeu semes Kam^ einstimmig zur Aamahme. , ^terblichkettsziffer: 12,05, rat)en in die Felsen geklettert: „Geh nicht dorthin, bas Der Berbandstag beschäftigte sich bann urtt,cher tiefen I von 2 Ortsfremden 8,03o/w. in gefährlich", sagte fein Begleiter. „Nur keine Angst, Schädigung der Konsumvereins. Bäckermeister Kinder untr geschieht nichts", antwortete der andere und em en (Berlin) ersucht, ZU beschsließen: starben an: Zusammen: Erwachsene: im vom Luaenblick später: ein Schrei, em dumpfer Fall — Gilmore Der Verband ersucht den Reichskanzler, dem Rett^- 1. Lebensjahr: 2—15. Jahr (hat mit zerschmetterten Gliedern in ber Tiefe. Er hat jyag ^ine Vorlage zu machen, wonach Vereinm, die nicht Lungentuberkulose ein Bein gebrochen, einen Arm ausgerenkt, mehrere Rippen genossenschaftlicher Grundlage stehen, bie Verwaltung Krebs „ M, ihm eingedrückt, das Rückgrat war gebrochen mib schwere von Spargeldern untersagt fft" , ^TÄäna Verletzungen finben sich am Schädel. Gilmore wohnt tu Bäckermeister Döhmami (^^1) beantragt, £ffbun9 Ldiidon. Er hatte keinen Vater mehr Seme Vllttter und 5^^, daß der weiteren Ausbreitung der Konsum- Atters,chwach^---- Schwester sind auf Reisen, man weiß aber nicht, wo sie sich vereine Ejnhall getijan und ben bom ®huhe beff^eten fl aentoärtig aufhalten. | Beamten verboten werde, durchs ihre Mttgliebschast ru den Konsumvereinen der Sozialdemokratie Vorschub zuleisen. Diese Anträge, sowie ein Antrag mm M^er „Der Verbcmdstag wolle dahm wirken, daß mdmReichswg nur solche Mämier gewählt werden, die sich ve^flichtrn, bie Interessen des Handwerks zu vertreten", wurden cm- genommen. Hauptversammlung faßte man den! Beschluß, eine Unterstützungskasse für Streik- fff)!äb en auf fakultativer Grundlage zu gmnden. Zur Vorberatung und Fertigstellung ber .Statuten narb em Ausschuß von neun Personen gebildet.. Der Zeuttal-Ver bcmdstag richtet ferner an bie dNttglleber bes Verbandes besuchen, die Kollegialität und Solidarität^urch zum Ausdruck zu bringen, bah fte auf die Ruckzahlimg der Gelder verzichten. Die Delegierten teerbeu eriufft, m ihren Innungen in diesem Sinne zu wirken. Der Ver- bändsvorstand wttd ersucht, die Zustimmung der Kollegen durch Vewnittelung der Zweigverbande emzuholen Die rrT^hnTtn verbleibenden Gelder aus dem gemäß den lll.agde-1-----------------— . . , burger Beschlüssen von den Jimungen erhobenen Beiträgen jDarmstädter Möbelfabrik (160 Zunm.-Euirichch, Prccst. grat. August Barometer auf 0° reduziert Temperatur ber Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit • s D 1 Windstärke 13. 13. 14. 2« 9“ 7’5 747,8 747,0 746,5 14,9 12,7 10,2 8,2 9,2 8,6 65 86 93 W. W. w. 2 1 1 1. Fnttnliesermg für das Tierspital in Gießen. Für die Zeit vom !♦ November 1902 bis zum 31. Oktober 1903 soll die Lieferung von Heu, Stroh (Maschinen- u. Handdrusch), Hafer, Weizenschaken, Futtermehl u. Hundekuchen für das Tierspital vergeben werden. 2. Bttkiuif m Jünger. Der in der Zeit vom 1. November 1902 bis zum 31. Oktober 1903 gewonnene Dünger soll nach dem Gewichte, so wie er sich in der Grube findet, an den Meistbietenden verkauft werden. Reflektanten werden ersucht, chre Angebote an die Direktion bis zum 15. September d. I. einzureichen. Die Bedingungen sind in dem Tierspital, Frankfurterstr. 85, einzusehen. 5709 Gießen, 12. August 1902. Die Direktion des Tierspitals. Emmenthaler G Edamer W Kaiser ti Camembert y Frühstücks empfiehlt 5436 Emil Fischbach Neues LllueckM J« M» Schulhof Telephon 119. 814 Prompter Versandt nach ausw. empfiehlt 5673 WilLHaas, AriWrl!,. Fluß- und Seefische Täglich frische Xditlktr« von morgens 9 Uhr ab, sowie Ir. Speise- ll.LM«rWll empfiehlt 5639 Je Hankely Schloßgasse 6. ZÄlMen! Bekanntmachung. Cs wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß der Verwaltungsrat den Zinsfuß für neue Darlehen aus unserer Kasse vom 1. Oktober L I. ab auf % ermäßigt hat und daß auch eine solche Ermäßigung vom 1. Januar 1903 für alle diejenigen Schuldner eintritt, welche seither 472% Zinsen gezahlt haben. Gießen, am 8. August 1902. Der Direktor der Spar- und Leihkasse Gießen. Wiener. 5722 IKaiserFried ri ML« Natron-Lithion-Quelle. Bew&hrt gegen Gicht u. Rheumatismus Leicht verdaulich, daher unentbehrlich für Magenleidende empfiehlt die 54^ UjukllliMssethandlllng Jean Weisel, s-llllkvstratze 6. ____________________In allen besseren Restaurants und Hotels zu haben. Bank für Handel und Industrie Depositenkasse G-iessen (Darmstädter Bank) 5356 Niederlassungen in: Darmstadt, Berlin, Frankfurt a. M., Hannover, Strassburg I. E., — 7 " Leipzig, Stettin, Güstrow i. M., Offenbach a. M. Eigenes Bankgebäude: • Johannesstrasse I 171688611 Ecke Neuenweg Eingezahltes Kapital 121 Millionen Mark übernimmt die Verwahrung und vollständige Verwaltung von Wertpapieren aller Art — auch Hypothekenurkunden — in offenen Depots und verbindet damit alle Vorteile einer regelmässigen Bankverbindung. 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