152* Jahrgang Zweites Blatt 9 Samstag 13» Dezember 1903 vezn-spretAl © monatlich 76 ^UDterteb«, Wr. 293 trf^eiat «Lgltch anbei SmmtagT. 'Dem Gießener Anzeiger Derben im Wecvlel mit -ein besfllchea Landwirt -ie »iehener Familien. Hättet viermal in der Woctie beiflclegt. Rotation«btucf u. Ver- loa bei B t ü h riehen llinvers. Buch- u.Stem- -ractereilPietlch Erven» Rebafnon, (brpebttum uiib Tnideret; Echalftrahe 7. tibrefle für Tenelcben: Anzeiger «ictzeu. ^crnlöifd)anfd)lii6‘Jlt 51. jährlich Wit. ? L0. burch Abbole- u. Zweigstellen monatlich 6o PI.; durch die Post Wit. 2.— viertel- jahrl. ausichl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die TageSnuininer di» vormittag» 10 Uhr. Zetlenvrei»: total ILPs, QuÄroart» 20 Plg. Verantwortlich ffit ben poltt.u.aQflem Zeit Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis wort, die er auf die Aeußerung, daß EönigL Roheit um diese herrliche Reise yi beneiden sei, gegeben haben soll; er faßte nämlich: Gewiß, ich beneide mich selbst darum. Wünschen wir, daß arte schönen Hoffnungen, Die unser Landesherr an diese Reise knüpft, in Erfüllung gehen und er gesund und wohlgemut wieder in sein Hessen- land zurückkehren möge. Glücklich^ Fuhrt und frohe Heun- kchr! ~nn' Farmjlädter Urlef. R. Darmstadt, 13. Dez. Beim Zusammentritt der neuen Hammer ist man wohl ingemein der Ansicht gewesen, daß in der Thronrede des Vrvßherzogs Im großen und ganzen das Arbeitspensum inedergeiegt seh mit dem sich der 32. Landtag im Laufe -es WmicrS zu bcsck-äftigen haben wird. Wer weit ge» fehlt! Tie dort angufunbigten vielen und mannigfaltigen iluigabcn der Legisiatrve werden, wie sich immer klarer herausstellt, nur einen kleinen, winzigen Grundriß bilden tu dem Riescndauwerk parlamentarischer Beredsamkeit, das die debatliersrohe Zweite Kammer auch in dieser Session Lufzusühren alle Lust verspürt. Es ist sonderbar: Während int Reichstag und den sonstigen deutschen Parlamenten last nur Vorlagen der Regierung zur Beratung kommen - an den sogenannten Schwerinstag, den Mittwoch, der allein in der Woche der Beratung von Antrüaen aus dem Hause Vorbehalten ist, wurde in der aufregenden Zeit der lulliarubebatten schon längst nicht mehr gedacht! - lud)en in unserer hessischen Kammer in ganz Überwiegender Ißeije die Mitglieder des Hauses selber das Wort zu jühren. Ta vergeht kein Tag, an dem nicht neue Anträge oon den einzelnen Parteien erscheinen und die jetzt — noch vor der dritten Sitzung — auf ca. 60 Nummern an- aewachsenen Drucksachen der Hammer weisen zum weitaus arößten Teil solche Anträge auf. Man hat schon viel unb mit Recht darüber geklagt, ja es geradezu als ein aeidien des niedergehenden parlamentarischen Lebens bezeichnet, daß der Reichstag sich nicht, wie es doch sein gutes Liecht ist, zu einer größeren Initiative in der Gesetzgebung aufzurasftn vermag, sondern fast nut noch das vec- arbeitet, was ihm der andere gleichgestellte Gesetzgebungsfaktor, der Bunoesrat, in Vorlage bringt. Man fuhrt diese mangelnde Initiative auf die große Parteizersplitterung, unb Parte izersahrenheit zurück. 9hm, in die fern Punkte giebt unsere Hammer dem grogAm deutschen Parlament gewiß nichts nach, nur scheint es, daß bei uns dasselbe liebel eine diametral entgegengesetzte Wirkung ausübt. Je mehr Zersplitterung und Wirrwarr, desto mehr Anträge aus dem Hause, desto mehr das Be- streben des Einzelnen, kleine Mängel in Stadt und Land auszuspüren unb in Form von Sonderanträgen m bei Rammet auf deren Beseitigung zu drängen. Mr habe», die parlamenlarischen Verhättnisse in den verschiedensten deutschen Lundessiaaten aus eigener Anschauung kennen aclernt, von der formale i Meälenburgischen Abstimmungs- maschine unb den zwölf welfisch-feudalen Hopfnickern des Landtags von Rcuß L. L. bis zu dem mehr als vier- bunherilöpfigen preußischen Abgeordnetenhaus, aber eine soldre Wul auf Gesetzesfabrikation, wie sie jetzt bei uns in Hessen herrscht, ist utiS doch noch nicht vorgekommen. Tie dritte Kammersitzung, die zum nächsten McitS- taa vom Präsidenten einberufen worden ist, sollte eigentlich nur dem Zweck dienen, die Adresse für Se. H. Höhet, ben Großherzog als Antwort auf die Thronrede fest^u- stellen und daneben einige dringende Bestimmungen über ble Erhebung der Steuern usw. zu treffen. So kommt es, baß aus die Tagesordnung dieser Sitzung auch drei Re- aierungsvorlagen zur Beratung gesetzt worden sind. Wer daiut verzeichnet die TageSorditung noch 22 weitere ver- hanblmigsgegenstände, die vom Präsidenten „zur vorlüu- igen Beratung im Plenum" bestimmt wurden und diese bestehen, abgesehen von einigen „Lorstellunaen" einzelner Gemeinden oder Privatpersonen ausschließlich auS Anträgen bon Mitgliedern des Hauses und zwar wiederum ast ausschließlich solchen der klerikalen ober der sozial- remokratischen Partei. Wenn daS jemand von auStvärts lieft, der von der Redelust unserer aufs „Gesetzemachen" erpichten Kammer keine Ahnung hat, so wird er sich gewiß ganz sonderbare Gedanken von den herrschenden Zuständen n unserem Lande machen. Jedenfalls wird nach dieser Ueberflut von Initiativanträgen der Landtag auf den alten Satz, daß sich erst in der Beschränkung der Meister zeigt, keinen Anspruch) mehr erheben wollen? EtwaS rätselhaft erscheint uns übrigens, 'N welcher Weise man sich eigentlich die Erledigung des schier la- iDinenartig cmschwellenden Arbeitspensums der Zweiten Hammer denkt. Es heißt doch allgemein, daß der Monai Januar mit ben Sitzungen der Ausschüsse so ziemlich ausgefüllt werden dürfte unb man also erst um das Ende dieses Monats mit den eigentlichen Plenarberatungen wird beginnen können. Tie Erledigung des Etats wird alsdann doch schon anaesichts der vielen neuen Elemente in der Hammer, von denen auch noch mancher ein ganzes Bündel von Wünschen feiner Wähler in petto haben dürfte, wohl kaum sehr flott von statten gehen und wenn bann selbst nur die hauptsächlichsten der von der Regierung angcEünbigten Gesetzentwürfe, die Revision der Verwalt- ungsgc setze und der Hommuiialbesteuerung, die Vorlage über die Nebenbahnen, die ärmliche StandeSordnung unb die dem Interesse der Landwirtschaft dienenden Gesetzes- Vorlagen noch von der Hämmer verabschiedet werden sollen, so dürfte der Sommer vor der Thür stehen, bevor man überhaupt an die Erfüllung der besonderen Herzenswünsche der verschiedenen Fraktionen oder Fraktiönchm heran- treten kann. Ober geht man vielleicht gar mit der Ab- sicht um, nachdem statt der dreiiähr gen doch nun einmal schon die einjährige Finanzpertode eingeführt ist, jetzt noch einen Schritt weiter zu gehen unb die Kamm erst Hungen gleich in Permanenz zu ernären? Tie paar Monate, die vom Landtagsschluß tm Sommer bis zum Wiederbeginn im Herbst noch übrig bleiben, würden sich doch ganz vor- trefflich für die Beratung einiger hundert Anträge aus dem Hause verwenden lassen, lind da ja der hessische Landtag in einer glücklicheren Lage ist, als der Reichstag und eine prompt fließende Tiätenquelle besitzt, braucht er auch um ein teere» HauS unb namentliche Abstimmungen keine Befürchtungen zu hegen. Zu den bemtrfcnäiüertefien Ereignissen der Mr Neige gehenden Woche gehört die Abreise S. K. Hoheit des Großherzoas nach Ostindien. Er Bat die Reise angetreten, nachdem er noch zu wiederholten Malen die engere Hofgesellschaft soivvhl, wie die weiteren Gesellschaftskreise der Hauptstadt im alten Residenzschlosse um sich ücrfamuiclt unb zahlreiche Beweise leutseliger Ge- jinnung gegeben, auch in bester Stimmung am Abend vor ber Abreise nach der vortrefslichen Traviataufsührung mit bet hessischen Kammersängerin Sigrid ArnoLson im Hof- tbeatec beigen«hat hatte. Wie gern unb hoffuMigSfreudig unser Landesfürst diese doch gewiß mit Beschwerden man- cherlei Art verknüpfte Reise unternimmt, betveift die And- Bolilische Tagesschau. Vor ThoreSschluh! Im Bundesrat dürfte gestern »roch unter Vorsitz deS Grasen Bülow, die „ernste und wohlwollende Erwägung'' oes Zoll-Kompromisses auf ber Grundlage des Antrags von Kardorfs stattgesunden haben. ES ist anzunehmen, oaß am heutigen Lamötag der Reichskanzler zur dritten Lesung des Tarifentwurfs eine Erklärung abgiebt, über oie Entscheidung des Bundesrats, die zweisellos zustimmend läutet. Mit ber Novelle zum Zolltarif, worauf vielfach zur Beschwichtigung beunruhigter Industrien — die Hre- iclber Handelskammer erwartet unbedingt eine Herabsetzung oer durch die Immission übermäßig erhöhten Zollsätze namentlich für Rohstoffe — hingewiesen wird, hat eS noch gute Wege. Unb was dann, wenn bie Reichslagsmehrheit oiefe neuen, von der Regierung für erforderlich erachteten Abänderungen verwirft? Tann hat die Industrie das Nachehen. Im übrigen wird sich heute in ber letzten Sitzung Des Reichstags tu diesem Jahre voraussichtlich alles programmmäßig abwickeln. Promvt erscheint auch das /Schaugericht" der Resolution noch auf der Tafel, ivodurch der Regierung anö Herz gelegt wird, thunlichst die Mindest- ätze der Vieh- unb Fleischzölle, wie sie die Hämmqfton beschlossen hat, bei HandelSverttägen frur Geltung zu bringen. Zu dieser Resolution, meint die „Nationalztg.", scheine man die Nationalliberalen nicht mehr notwendig zu erachten. Wir glauben, daß die Sache eher jich^ so verhält, daß die Mehrheit ber Nationalliberalen, die dem Antrag Kardorfs ihre Mitivirkung lieh, in diesem Falle die Unterzeichnung der Resolution auf exorbitant hohe Zollsätze abgelehnt hat. trotzdem wird die Resolution durch Zentrum, HonfemaHäe und Reichspartei eine aus- reickende Majorität erhalten. Die Chinafrage in ber italienischen Kammer. Tie italienische Hammer beschäftigte sich am Dreitas mit der Vorlage, betreffend bie Kosten der militärischen Expedition nach China. Te Andreis beantragt im Namen ber Republikaner bie Ablehnung der Vorlage unb Zurück- ziehnng ber dort noch befindlichen Truppen. Ciciotti schließt sich im Namen der Sozialisten dem Anträge an. Ter Minister des Aeußern, Prinetti, führt aus, es sei zwecklos, von einer Ausdehnung der Handelsbeziehungen zu sprechen, wenn der Staat nichts Ihne, um feiner Flaage Achtung zu verschaffen und überall, wo eS nötig sei, die Ehre unb Interessen deö Landes zu verteidigen. (Lebhafter Beifall bei der Mehrheit deS Hauses, Zwischenrufe von ber äußersten Linken.) Tie Gebietsbusetzung in China sei eine Folge des zwischen den Mächten und China ge- chlossenen Vertrages. Italien tonne von den Verpflicht- lauten; An Kestner. Wetzlar, 10. September 1772. z Jöa hab ich deinen Brief, Kestner! An einem fremden Pult, in eines Mahlers Stube, denn gestern fing ich an in Del zu malen, habe Deinen Brief und muss dir zurufen Danck! Tanck lieber! Du bist immer der Gute! — D könnt ich dir an Hals springen, mich zu Lottgens Füssen werfen, Eine, Eine Minute, unb all all das sollte getilgt, erklärt sevn was ich mit Büchern Papier nicht auf]drehen tonnte' — D ihr Ungläubigen mürb ich ausrufen! Ihr ffleinaiäubiaen! — Sonntet ihr ben tausendsten Theil kühlen, was Werther tausend Herzen ist, ihr würbet bie Unkosten nicht berechnen, die ihr dazu hergebt! Da lies ein Blättgen, und sende rnirS heilig wieder wie dus hier brinn hast. - Du schickst mir Hennings Brief, er klag mich nicht an, er entschulbigt mich. Bruder lieber Kestner! Wollt Ihr warten, so wird euch geholfen. Ich wollt um meines eigenen Lebens Befahr willen Werthern nicht zu- i-üdrufen, und glaub mir, glaub an mich, deine Besorgnisse deine Gcavamina, schwinden wie Gespenster der Nacht wenn du Geduld hast, und bann binnen hier unb einem wieder, aber nicht morgen ist nimmer. Sagen Sie meinen Buben, er ist fort Ich mag nicht weiter." Tann am nächsten Tage an Charlotte Buff: „Gepackt ists Lotte, unb ber Tag bricht an, noch eine Viertelstunde so binn ich weg. Die Bilder die ich vergessen habe unb bie Sie ben Kindern aus teilen werden, mögen entschuldigung seyn, dass ich schreibe, Lotte da ich nichts zu schreiben habe. Denn Sie wissen alles, wissen wie glücklich ich diese Tage war, und ich gehe, zu den liebsten besten Menschen, aber warum von Ihnen. Tas ist nun so, und mein Schicksal, dass ich zu heute, morgen und übermorgen nicht hmzusetzcu kann — was ich wohl offt tm ediert daznsetzte. Immer fröliges Muts liebe Lotte, Sie sind glücklicher als hundert, nur nicht gleichgiltig, und ich, liebe Lotte, binn glücklich, dass ich in Ihren Augen lese, Sie glauben ich werde mich nie verändern. Adjeu, tausendmal adjeu! ®0Ct^" Durch das Erscheinen ber „Leiden des jungen Wer- therS" und die Deutung, die das Werk fand, fühlten Kestner und feine Gattin Lotte sich anfangs peinlich berührt. Darauf nimmt Goethe in folgendem, an Kestner vom 21. November 1774 aus Frankfurt gerichteten Brief Weise alles was noch übrig seyn mögte von Verdacht, Missdeutung pp. im schwäzzenden Publikum, obgleich das eine Heerd Schwein ist, auszuloschen, wie ein reiner Nordwind Nebel und Dusft. — Werther muss — muss seyn! — Ihr fühlt ihn nicht, ihr fühlt nur mich und euch, und was ihr angeflebt heisst und truz euch — unb andern — eingewoben ist — Wenn ich noch lebe, so bist dus dem ichs dancke — bist also nicht Albert. — Unb also — Gib Lotten eine Hand ganz warm von mir, und ag ihr: Ihren Namen von tausend heiligen Lippen mit Ehrfurcht aussprochen zu wissen, sey doch ein Aequivalent gegen Besorgnisse, bie einem kaum ohne alles anbere im gemeinen Leben, da man jeder Base ausgesetzt ist, lange Verbriesen würben. Wenn chr brav seyd und nicht an mir nagt; so schick ich auch Briefe, Laute, Seufzer, nach Werthern, unb wenn ihr Glauben habt, so glaubt dass alles wohl enn wird, unb Geschwäzz nichts ist, und beherzige deines Philosophen Brief — den ich geküßt habe. — D du! — hast nicht gesühlt wie der Mensch dich umfaßt dich tröstet — und in deinem in Lottens Werth Trost genung findet, gegen das Elend das schon euch in der Dichtung schröckt. Lotte leb wohl — Kestner du — habt mich lieb — und nagt mich nicht — DaS Dillet keinem Menschen gezeigt! unter euch beyden! Sonst niemand sähe das! — Adieu ihr lieben! Küsse mir Kestner deine Frau und meinen Pathen. Unb mein Versprechen bedenkt. Ich allein kann erfinden, was euch völlig äusser aller Rede sezt, äusser dem Windgen Argwohn. Ich Habs in meiner Gewalt, noch ist zu früh! Grüss deinen Hennings ganz herttick) von mir. Ein Madgen sagt mir gestern, ich glaubte nicht, dass Lotte ein so schöner Name wäre! er klingt so ganz eigen in dem Werther. Eine andere schrieb neulich: Ich bitt euch um Gottes- willen, heißt mid) nicht mehr Lotte! — Lottgen, oder Lolo —7 wie ihr wollt — Nur nicht Lotte bis ich deS Nahmens werther werde denn ichs bin. D Zauderkrafst der Lieb und Freundschaft." Er ist fort, Kestner, wenn Sie diesen Zettel kriegen, er ist fort Geben Sie Lottchen inliegenden Zettel. Ich war sehr gefaßt, aber euer Gespräch hat mich auseinanber gerissen. Ich kann Ihnen in dem Augenblick nichts sagen als leben Sie wohl. Wär- ich einen Augenblick langer ben euch geblieben, ich hätte nicht gehalten. Nun bm» ich allein uni> morgen geh ich. D mein armer Kops. lln Charlotte Buss. Wetzlar, 10. September 1772. Hoclyc in Wetzlar. Dem kürzlich erschienenen ersten Bande der Goethe- Driefe, herausgegeben von Dr. Ed- v. d. Hellen (Verlag der I G Cotua^chrN Buchhandlung, Nachf. in Stuttgart), entnehmen wir nachstehende Briefe, die die Beziehunaen Goethes zu Charlotte Buff, der Tochter des Teutsch- ordeusverwalters in Wetzlar, der bekanntlich ein Ahne deö Kammersängers Buff-Gießen ist, und Joh. Christian Kestner klarlegen und für die Kenntnis der Entstehungsgeschichte der „Leiden des jungen Werthers" bedeutsam ©ie Goethes Freundschaft zu Kestner, der damals als hannoverscher Legationssekretär an einer Visitation des Reichslammergerichtes in Wetzlar beteiligt toar, gewachsen, so war seine aussichtslose Steigung für Lotte zu leiben- chaftlicher Liebe gestiegen. Er überwand ich und faßte drn Entschluß, Wetzlar zu verlassen. Am 10. September waren die Drei noch beisammen.' Goethes WschieLsbriefe „Wohl Hofs ich wiederzukommen, aber Gott weis wann. Lotte wie war mirs bey deinen reden ums Herz da ich wusste es ist das letztemal dass ich Sie sehe. R^cht das letztemal, und doch geh ich morgen fort. Fort ist _er* Welcher Geist brachte euch auf den TiskurS. Da ick alles sagen durfte was ich fühlte, ach mir war, um hinteben &u thun, um Ihre Hand die ich zum letztenmale küiste. Tas Zimmer in das ich nicht wiederkehren werde, und der liebe Vater, der mich zum letzten Mal begleitete. Ich L 'ݰnlch. Ä» UÄn!* iS? L -Ä-Zahl «^^ch -us dl- Uebfu, einzigste, innigste Universität s material nicht verwend em verladen. toefcnt: . befindet sich eine Sentenz, ein Zitat, oder ein Ausspruch < . .... £ ... i . Ql, .... . M.a kn A C« a M f I AM O rt H iMt .4 t I > Main», 12. Dez. vuS Kastel wird gemeldet: In einer Ibirtfiajt der Mainzer Stroke tarn es gestern abend I, tler Canon. ...eZe.üe iur j d.Uebu.i.t« - T-.eh. Wo n A^thekena.Dre?ni...bandl.ncbt erhMtliob - man .^h »n : Dr. Graf L Co., Berlin 0 112 g* ™r § Oeaterrelch-üngarn : W ien VH, Amerlln^t. a^e BfFOHH WWHW DAS BESTE FÜR DIE HAUT • Z.i'f Schonheit^pNege unen t behrlicn__^M^M Her Güter höchles ist eine nute verdauuntz. enr. « 6 pr VUtcnbltter „»äntt» -w der beste «iiterlikör ber ® flenroart mit Innern bi« W •«' ««rN gebrachten in oeroltiiben. krtztUlich in den Apotheken. Drogerien. Colonialworrn- u. Delikatesten- veschästen. Ärrbestatche Mk. 1.—, grobe yls'che H. 2.50. Dr. TO. Lnrcht & Co.» Frankfurt a. M. SerlertTttn am Plötze ist «h. tiu>wi< Ibemal, Dahnha^ flute »7. Telephon 876. und ob mit Recht die ! Folge davon ist, daß in zahlreichen Fällen |u zeugen- eidlichen Vernehmungen geschritten werden muß. Diese werden aber von einem großen Teil deS interessierten Publikums als Belästigung empfunden; dazu kommt, daß sie eine unerwünschte Verzögerung der Erledigung solcher I risse Freizeichenermittelungen, mitunter über Jahresfrist hinaus, s Ged nach sich ziehen, da nicht selten die allein über die einschlägigen Kranen informierten Persönlichkeiten der 2er- prechuna des Patentamt» — als Beweis- bahn, üt Kantine an der Lberwaldstraße ist fertig gestellt, verwendbar; auch die nachträglich für die I Ebenso werden bei Ober-Seemen zwei Kantinen errichtet. Zwecke deS patentamtlichen Verfahrens hinzugefügten fchrift- — Infolge der grimmigen Killte hat die gefieberte Sänger- llchcn Mgaben genügen nicht, schon deshalb nicht, well weit sehr gelitten. Massenhaft wurden Rotkehlchen und erst wieder bewiesen werden muß, von wem und wann Buchfinken aufgesunden. Tie Füchse kamen am Hellen Tage die Vermerke gemacht worden sind. Die in die Törfer, und manches Huhn fiel dem Raubzeug zum Lpfer. In einem Dorfe trieb ein Mann mittags seine Gänse in einen Pferch hinter seinem Gehöfte. Gin Fuchs wollte eine Gans durch eine Lücke ziehen, was nicht gelang. Ter armen Gans wurde ein Beiu ^anz vom Leibe abgc- en. — Tagtäglich werden noch Lhriildäumchen an Station . n, Jtl DerlminSladuna zunächst nicht Folge leisten Birnen rc. — Eslzu einem Wortwechsel. AIS ein in Hochheim wohnender ßyssta teu» ± lÄS’b« «ÄÄX“ SS Lritte belommt* bclanntlid) unnuVbt 2anb°erfreue. (Lebhafter Bet,all.) Ter Marinemtnister Erfchemungsiert durch ben ^Lruck auzugeben. -^gcl. _____ erfläct daS Ansehen deS Landes hänge von seiner Macht ** Der I a n d w i r t s ch akt l iche Lokalveretn al galten dürfe sich daher au» bem fernen Osten nicht Gießen hielt gesternabend im Lenzscheu Fellenkeler seine ömillfdllfS, melin e4 sich die Achtung auf welche eS dritte Wintersitzung ab. Durch die Firma D. Heniel wurden f > ff mnG> D-i? uammcr lebnt bieraus eine Anzahl Heizungs-und Beleuchtungskörper für Spiritus ♦ Vien, 1L ^ez. Am LchoUcnring entstand heute benPanUaa de oTuitb nimmt die Vorige an. - vorgefü^rt. Die Tischlampe lieferte ein vorzügliches Licht, nachmittag Feuer. Tie Dirkwarennicdcrlage von Moriy TaS Haus sodann die Vorlage, betreffend Rachforde- das mit Spiritus zu hetzte Duaeleisen soll nach den putsch Sähne und mehrere Wohnungen ,md abgebrannt rung wegen der Einberufung der Jahresttasse 1878 zu Mitteilungen eines Herrn aus der Versammlung, m de sen ^er ^aden ist sehr groß. nnti .... d^n Waffen Die Kammer llhnt auch hier eine Tages- Haushaltung ein solches gebraucht wird, vorzuglicy arbeiten. * Brüssel, 11. Tez. Eine Bande von ^echS Falsch. rtSnnna Te Andreis ab und nimmt die RegierungS- Tie Kochapparate machten, in Brand gesetzt, oen Eindruck, Münzern wurde l)ier verhaftet. In der Wohnung ber- ' als ob sie alles leisten müßten, waS man von ihnen ver- selben wurde eine große Menge Werkzeuge und Tempel Vorlage an. ----------------------- langen könne. Alle Apparate Huben ben großen Vorzug, zur Anfertigung von 6, 2, 1 und Vs Franks-Stücken entdeckt ~ baß sie, in Brand gesetzt, nicht rußen, keine üblen Gerüche unb beschlagnahmt. ^USiailO. im Zimmer verbreiten, wie Gas oder gar Petroleum. Ta * London, 11. Dez. ^er Poftbampfer „Princeß Wien 12. Dez. Wie verlautet, haben bie vom Kai- der 90proz. Spiritus von ber Spirituszentrale in Berlin Henrietta, ber gestern abenb mit Post unb 16 Passa- ier in Audienz empfangenen Minister Goluchowsky und nun enblich auch in Gießen zum Preise von 25 Pfg. pro gieren an Borb Dover verlasien hat, war auf em 'Wrack Zrber bauptsüchlicl) über die Frage der Handelsverträge I Liter erhältlich ist, so wird sich der Spiritus auch der uns gestoßen, wobei Rad schau sein und Radwelle beftyabigi Beicht erstattet. zu Heizungs- und DeleuchtungSzwecken immer mehr ein- wurden. Mittags wurde ber Kämpfer nach Ostende ge- Kopenhagen, 12. Tez. DaS yolkething nahm bürgern und verhindern, daß das Pettoleum trotz des schleppt. ,,. , . , . m w. definitiv den (äsetzenttvurf betreffend das Urheber- und gewaltigen Rings nicht in ber Folge teurer wird, xen * Ein ho flrch er Dieb. In einer Rewyorker L-pie l« Künstlerrecht an. Hierburch ist der Beitrttt TänenrarkS Landwirten wurde ans Herz gelegt, Spirituslampen in Ge- hölle wurde längst eme toertoone Base entwendet, bie zur Berner Kvnventwn ermöglicht. brauch zu nehmen, um dem Spiritus im Interesse auch von Kennern auf über 120 000 Mü geschätzt wird.. London, 12. Das Unterhaus nahm den des heimischen Kartoffelbaues Eingang verschaffen ru sitzer inserierte und bot für die Wrederherbeifchasfung des Gesetzentwurf betreffenb die Ugandaeisenbahn in ztveiter helfen. Man beschloß, einige Spiritustischlampen, Stall- Gegenstandes eine namhafte Belohnung. Xniec 4xigc er. Lesung an. Tann wurden die Vorlage betr. die Erricht- ^mpen, Spirituskocher ic. für den Verein zu erwerben hielt nun der Bestohlene glücklich wieder sem Eiginlum una einer schlagfertigen Milizreserve und der Gesetzentwurf und die Gegenstände unter die Mitglieder zu verteilen. Sc> zurück In dem Degleilsck-reiben btttet ber _^v höflichst betr. Vorkehrungen für bie Uebertraguitg von Osborne-1 wurde der erste kleme Schritt gethan, den Spirituslampen um Entschuldigung uno gicbt an, daß er den Wert b:c House an die ytation in dritter Lesung angenommen. Eingang auch bei unS aus dem Lande zu verschaffen. Diese Base nicht gekannt habe. Petersburg, 12. Tez. Heute wurde ein H a n d-! Anregungen sollen periodisck wiederkehren. — Weiter wurde I * Mr. Cornelius ^anderbilt, der bemnnte schreiben des Kaisers an den Großadmiral Groß- verhandelt über die Beschaffung von Thomasmehl und amerikanische Krösus, ist, wie aus London vom w. Lez. fürsten Alexei veröffentlicht, in welchem der Kaiser daiikbar Kainit zur Düngung der Vliesen und über bie Beschaffung geschrieben wirb, in Newyork schwer erkrankt. Er liegt am her ruhmreichen Thaten ber Flotte im Schwarzen Meere von Saatkartoffeln für bas kommenbe Frühfahr. Destel- fieber barnieder, unb hatte er bereits vor drei Jahren unb auf ber Lonau wahrend deS türkisch^russischcn Krieges (ungen werben in ber Ianuarsitzung emgegengenommen, | einen ähnlichen Anfall zu bestehen; sem Zuslano ist jedoch, gebentt. unb roerben BorauSfiditlid) reidjlict) aitifallm. Qfcrai« bei Luie bie Acrzte behaupten, nutzt mit Lebensgeiuhr °er. Paris, 12. Tez. Wie mitgetellt wirb, wirb Präsi- Bebarf an Pflanzkartoffeln scheint erheblich zu roerben. I bunben. Mr. Ban derbilt befi nd e t sich im 20. Lcbe11 Sj o h r e. bent floubet bet seiner Rückreise aus Algier und Tunis Erfreulicherweise — im Interesse ber Fleischkonsumenten I Vor sechs Jahren verinahlte er sich mtt Miß Grace -a'U|üii, in Port Bend re lanben, woselbst ihn ein sp anischeS Ge» — konnte aus lanbwirtsclMlichen Kreisen mitgetellt werben, doch fand die Heirat nicht bie Zustimmung I""eS VaicrS schwaber begrüßen wirb. baß es berells hier in Gießen schwer hält, bei ben Metzaern oer feinem Sohne nur einen ganz unbebeiUenbeii.Ixü Konstantinopel, 12. Dez. Die Piraten im fette Schweine anzubringen. Gin Landwirt, ber gestern ungeheuren Vermögens hinterließpater ^de ^»urch Roten Meer, welche eine englische Sambuk angriffen, finb jette Scl)weine verkaufen wollte, machte bei vier Metzgern »persönliche ^^"^^orsetzung unter den Erven bu|et «teU nach Elvala bei Hebeida geflohen. Von dort würben 200 vergebliche Versuche. Ueber den Preis war man einig, aber f/cmlich beträchtlich erhöht. türkische Truppen gegen bie Piraten entsandt. Ein eng oie Metzger hatten keinen Bedarf. Die Resolution des land-- — - lisches Kanonenboot überivacht die Aktion. wirtschaftlichen Vereins für die Provinz Oberhesfen, die -ßriffkaflfU her üfhflktinn. i ' '■ -------erst ca. vier Wochen all ist, hat also auch in dieser Rick)tung Heer und Flotte. tein Wort zu viel gesagt, indem sie eine Fleijchnot als nicht («nonyme «ufrage« bleiben «über ^«0 Ms eines de- schönsten und p-aktllchsten Weihnachts beftehend erklärte und da- Sutten der Preise für Schlacht- «q-Ich-2« und Reujahrsaescheiike können wir unseren Lesern auch owh für nahe Zett in Aussicht stellte. weienkUche Formatiläten der Eheschließung. Tie erßercn smd »um in diesem Jahre wieder den von dem deutschen Flotteii- Das linke und das rechte Bein. In euter ^ujlQUC)efonimen einer rechlsgulngen Ehe eriorderlich. bie Ityuun verein herauögegebenen Flottcii-Äalender in Abreißsorm englischen Statistik lesen toir, daß unter 100 Personen nur I v nur öuvdJ Ctönungsöorfcbnften geboten. Wejemiiche ßoiiumi- (Verlag von I. E. König unb Ebharbt in Hannover) em- 10 beide Beine von der gleichen Länge besitzen. Bei mehr I LCUen |mt) nuc t>ie gleichzeitige Anwesenheit der Verlobten voi fein pfchlen, der nunmehr im 3. Jahrgang mit vielen neuen als 50 pEt. ist das linke Bein ein klein wenig länger als atanbedbeamten, bie perfönliche Erklärung beö Ehe>chl,e6>u.gS- Abbildungeu unb vermehrtem, »oertvollem Iichalt vor- oas rechte. willens seitens jener, endlich b,e.^reuwilligkelt Lla'.Les- liegt. Ter Kalender enthalt mehr als 1500 Daten aus () Allendorf a. d. 2ha., 13. Tez. Sonntag, den beamten zurEnrgegennahme d^ der d-ut,ch«m See- uiU> oaterländifchen Geschichte, zu 14. b. M., mittags 12V3 Uhr, findet in ber hiesigen Mrche ichUeguna L!“ denen bie Professoren St. Dietrich Schäs-r-Heibelberg, G-h. ein- „Geistliche Musiiaussührung" statt v«°nft°ltet von Ä di. LH- Regierungsrat Lr. Lindner-Halle, Dr. W. Stein-Gie - dem blinden Orgelvirtuosen aus der Wiesche, Muhlheim, '^1?wollen Rach früherem Recht tonnten bie Berlovten auch ßen, Tr. Paczkowski, Bibliothekar an der Königlichen und der Lratoriensängerin Fräulern Ann a Wen te, Han- bc’ ^re4 EhejchlleßiingswiUen» zu rücktreten, so lan^e Universität zu Berlin, Frau Tr. Elli Troschel/Danzig u. a. notier. Es werden nur Meisterwerke der klassisch-kirchlichen I mcjJ ber Ltandesbeamte sie für rechtmäßig oetbunbene Eheleute wesentliche Beiträge geliefert haben. Auf jedem Blati I Lvnkunst vorgeführt. Tas Eintrittsgeld beträgt 20 Pfg. erklärt hat. v . befindet sich eine Senteiiz, ein Zitat, oder ein Ausspruch B i l b e l, 12. Tez. Tie fortgesetzten A u s g r a b u n g e n H. o. 104. Der Artikel 43 der Landgemelndeorbnung * von berühmten Aiännern des öffentliche Lebelis übet in der Gemarkung Ka ich e n förderten abermals ^nbc itimmt: tt£urd) Scfd)lu6 be8 toeinemberQH tmin bie Flotteusrage. - Aus jebem Blall bes Kalenders be- aus ber Römerzeit zu Tage. Eine etwa sieben Meter breite oay bie ©jungen beweiben; Jn finbet M ferner eine geschmackvoll. Abbildung, die uns -kömetstraße wurde sreigelegt und wird im kEmend-n °>m.»>^Ui«n. in 365 Bilbern bie wesentlichsten Typen unserer unb bei oruhlmg unter Leitung des Herrn Professor 2r. $ucefient?id)teü ber^ihungen ift al» md)t fremben Kriegsmarinen zeigt. Ter Kalcnber ist zum Preist weiter verfolgt. Ferner stieß moti auf einen Romerbrunnen, ooraeschrieden, ihre Einführung liegt lediglich im Erineiien re« von 1.50 Mk. burch alle Buch- unb Papierhaudlungeu ec- >nll vorzüglich erhaltenem Mauerwerk. Die ©qamttiefi ^ememberata; i|t sie emgesührt, so können einzelne Eegenikänbe hüitlich. I dieses Brunnens schätzt man aus etwa 25 Meter, von benen I burd) beförderen Beschluß ausgeschloßen werden. Voii einer aworn 1 ... ' ■■■ l. I .'.ift jetzt 15 Meter freigelegt werben konnten. Tarin Leilnahrne der i-lichtnutalieder kaml natürlich keine Rebe stui. u\ n(- Cf.-iht tiiih -f nh sanb man bis jetzt ein eisernes Veilchen, einen Tell einer «. Wir nehmen Ihre Berichte sehr gern, "Nissen vte ain ^Ub ^lUvi UllU JÜllU. Prunncnkette, fünf Steinsäulen im Gewicht von 9 Zentner, baran erinnern, daß wir wegen der notwendigen Gießen, ben 13. Dezember 1902. mit Bllbhauerarbellen versehen, unb zwei noch gut er- ivieberholt jur ^e^n9u29 0,n B^e r^Ä'e"r'u a^l?c"bedürfen?^ d>e lucr " Die An la gern usik inbet morgen in ber ©üb- bäube tmrb im nächsten Frubiahr einem Um- unb ©rroeite- u n f e r e r p e r r e n -8 erster 11 ‘ rä” Berichte anlage um 11.30 Uhr statt. Gespielt werben: 1. Marsch ungsbau unterzogen; ba ber Verkehr infolge ber bor Jen MluJiel für die fcijeuibare -öemiaajtan ö g a. d. Sommernachtstraum (Mendelssohn); 2. Ouvert.„Nor. -aum einem Jahr eröffneten Bahnstrecke Lauterbach-Herb- ma" (Bellini); 3. Mein Traum! Walzer (DLanteufel); 4. -ein-Grebenhain ganz bedeutend zugenommen hat. 5Tud) - Finale »i,us Lohengrin (Wagner). Der jetzt begonnene Weiterbau genannter Strecke bis , *» Aus dem Bureau deS StadttheaterS, Gedern wird eine abermalige Sieigerung des Verkehrs Tas thvaterliebende Publikum sei nockfmals darauf auf I mit sich bringen. I merksam gemacht, daß am Sonntag, den 14. Tez., nachm. )( AlSfeld, 12. Tez. In dem im sogen. Gründchen 4 Uhr, zur Freude unserer Kleinen wiederum eine Kinder-1 liegenden, kaum 200 Seelen zählenden Oertchen Reimenrod Vorstellung stattfindet, und zwar wird daS vieraktigeZauber-l-aoen sich innerhalb fünf Tagen zwei Männer durch | Märchen von Leo Melitz „K ö n i g D r 0 s s e l b a r t" in Szeni! L r h a n g e n daS Leben genommen. Ter eine NamenS Rahn, 1 gehen. WendS 3 Uhr wird Fräulein Jofefine R 0 t t - -ün Mann in den 30er Jahren, war schon längere Zeit yeiftes- mann, erste tzeldenliebhaberin vorn Frankfurter Schau-I krank und deswegen schon in der Gießener Klinik in Bespielhaus, als „Br 0 n i" in dem dreiaktigen Volksstück „De r .-andlung, wurde aber von seinen Angehörigen vor kurzem Meineidbauer" von Anzengruber gastieren. — Montae I wieder nach Hause gehott. Vor einigen Tagen fand man I wird nun aus allgemeinen Wunsch eine Wiederholung von I ihn auf feinem Zimmer erhängt vor. Er war noch nicht „Alt-Heidelberg" ftattfinhen als volkstümliche Vor- beerdigt, ba kam von neuem bie Kunde von einem Selbst- stellung bei kleinen Preisen. nord eines noch jungen Mannes, der sich erst vor acht "Reichsbank. Am 20. d. M. wird in Meiningen Lagen verlobt hotte, nachdem er ein hier frei gewordenes und Sonneberg je eine von der Reichsbankstelle ir. 1 Bauerngut gekauft hatte. Er hatte am Sonntag, den 7. d.M. Erfurt abhängige Rcichsbanknebenstelle mit Kasseneinrich. I schon die Pferde angefchirrt, um mit seiner Braut zu seinen tung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. I Eltern nach Wegfurt bei Schlitz zu fahren, und begab sich I ** Handelskammer Gießen. In Warenzeichen-1 in den Stall, um anscheinend die Pferde herauszuführen, fachen wird, wenn cs sich um Freizeichenermittelungen'I Ms er längere Zell auSblieb, sah man nach ihm, ein Un-1 ober Löschungssachen hanbelt, eS häufig erforderlich, urkund-1 glück vermutend, und fand ihn bereits entjecil an einem liches Material, wie Kataloge, Preislisten, Etiquetten und I strick hängend. Was den jungen Monn zu dieser Thai dergleichen zum Beweise der Benvendung von Zeichen, deren I getrieben, ist noch nicht festgeftellt. Breiheit behauptet ist, zu beschaffen. Tie meisten der dem Vom oberen Vogelsberg, 12. Tez. Der Beginn atentamt überreichten Kataloge und Preislisten tragen im deS Baues der Nebenbahnstrecke Gedern-Grebenhain ist bk I Druck nicht bas Datum, bas bie Zell ihre- Erscheinens er- jum 1. März n. I. verschoben worben. Einige Arbeitet I kennen läßt; sie sinb beShalb meistenteils — nach ber I oei Bauunternehmers legen z. Z. das 2Keis einer Roll- ständigen Rechts: ' e rsr ds. Mts. Von heute bis zum 25. geben wir Cognac PnnsWnM i Schrotmühle | 8508 8691 Stephan. 8677 I (Offene Stellen Vermiet nngeit WGWUU für zur 3 Hl i enipfiet)Ü 05496 in nur la Qualitäten Helnr. Gengnagel, 9lcucnbäue 10. nufer Wrikbau, Aliccsllüde 25, zu vernuelen. 6809 zlauffmanu & Vie. 76471 Pserdcstall mit Zubeh. zu verm.srrankiurlerstr. 11. N. Keiss । Aranllfiirler Schuhkager, Wüusöurg 12. Bctanntmachaun» Der ^oianjdjlaß der (Seineutöe Nuuuenroth 1903/04 liegt vorn 16. Dezember ab acht Lage lang jl. Scherff Witwe (hlasergeschaft. Zur Nachricht! Meiner werten Kundschaft diene zur Nachricht, daß ich infolge des Verkaufs meines Vorderhauses mein Glaser, gcschaft — wie fälschlich behauptet wird — nicht auf. gegeben habe, betreibe dasselbe vielmehr nach wie vor in unveränderter Weise in meinem Hinterhause, Löwengasse Nr. 5, weiter. Ich halte mich deshalb bei allen vorkommenden Glaserarbeiten angelegentlich|t empfohlen. Zimmermädchen im Naben und Bügeln tüchtig spricht deutsch und französisch), wünscht bei besserer Familie hier oder in der Uingeg. in Stell, zu treten. 9iäh. in d. Exp. [05494 Meyerhoff & Goslar 13 Kreuzplatz 13. 4882s 5-6- Zimmerwohmmg zu vermieten. Stephanstr. 1L 05469s Ein iung. Diädchen jucht Stelle aus 1. yan. für alle Hausarbeit. Näheres Wollenposse 2G MWHWM Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Garten straffe 2 lBürgermeistereigebäude) Rimmer Nr. 14. Der Arbeitsnachweis Hai die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbeitern jeglicher Art, Dienstboten nnb Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. 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