Zweites Blatt. Samstag 13. September 1902 1 GtM«v«le, ÄT» Landtag: Es schieden ist. 164 42 im hat demnach der Abgeordnete 631! 15 Enlschul. fehlten 13 14 33 6 28 40 85 92 14 98 34 16 19 7 90 18 43 4 10 16 10 3 16 31 10 2 46 9 3 18 99 98 Reden 153. Jahrgang 1 15 1 5 7 29 4 44 33 1 30 12 50 15 33 :n: lourotivMer. mittag 11 Uhr, 6351 18 244 24 50 2 37 22 40 6 84 2 15 84 8 112 99 17 23 291 321 6 225 11 im 31. Namen d. Abg. Backes Bähr Berthold Brauer MMung, daß GroßMcr, sprachen (Mal) 36 63 Krupp'schen Werken, nämlich des Gruson-Werkes Magdeburg, des Gußstahlwerkes zu Essen und der Germania-Werst zu Kiel. Die vor dem Bau ausgestellten Panzerplatten zeugen m ihren Schußverletzungen von der Durchschlagskraft moderner Geschütze und welcher Widerstand diesen entgegengesetzt werden muß. Schiffs- und Festungsgeschütze, zerlegbare, aus Maultiere verpackte Gebirgsgeschütze, zahlreiche Modelle unserer , schweren Kriegsschiffe, eine 62 Mtr. lange Schiffswelle, schwere Geschosse usw. füllen den Bau im unteren Telle, während oben in übersichtlicher Weise die Wohlsahrtseinrichtungen der Krupp'schen Werke ausgestellt sind. — In dem nebenstehenden Pavillon der Köln-Rottweller Pulverfabrik sehen wir, wie wenig dazu gehört, um Tod und Verderben in Leben und Eigentum zu bringen. — Der nächste Bau birgt die Erzeugnisse der Hörder Bergwerks- und Hüttenvereins, Eisenbahnmaterial, darunter eine 74 Mtr. lange Eisenbahnschiene, mächtige Eisenträger, große Schmiedestücke, gewalzte Kesselbleche bis 24 Mtr. Länge. — Der von dem deutschen Betonverein errichtete Centaurenbrunnen, flankiert von zwei mächtigen Siegessäulen, soll stehen bleiben, um als Schmuck der neugeschaffenen Anlage zu dienen. — Der Pavillon des Bochumer Vereins birgt Schiffswellen und sonstiges Schiffsbaumaterial, Eisenbahnwagen und Lokomotiven und ein im Turm angebrachtes Glockenspiel, das viertelstündlich seine herrlichen Melodieen hören läßt. Der folgende Bau dient der Ausstellung der polygraphischen Gewerbe, Buch-und Steindruckerzeugnisse sowie der dazu ersorderlichen Maschinen in allen denkbaren Ausführungen und Größen. — Der gewaltigste, in seinem Aeußeren an den Franksurter Bahnhof erinnernde Bau nächst der Hauptindustriehalle ist die Maschinenhalle, ganz aus Eisen und Glas erbaut. Die Halle bedeckt ca. 20000 Quadratmeter Fläche, ist angefüllt mit den besten Erzeug- Düfseldorf. (Von unserem L.-Korrespondenten.) Den 11. September. Zu den schönsten Städten Deutschland gehört die im Flachlande des Niederrheins gelegene Kunst- und Industriestadt Düffeldors. Noch zu Anfang des 19. Jahrhunderts eine Mittelstadt, hat sie sich im Laufe des Jahrhunderts, besonders im letzten Viertel desselben, zu einer Großstadt mit ca. 220 000 Einwohnern entwickelt; an Schönheit der Bauwerke, Straßen, Plätze und Anlagen wird sie vielleicht nur von dem, übrigens durch die landschaftlichen Reize der Umgebung begünstigteren Dresden übertroffen. Gegenwärtig ist Düsseldorf Ausstellungsstadt, und dieser Umstand, wie die Schönheit der Stadt selbst führen ihr täglich tausende von Besuchern zu, die sehen, hören und auch lernen wollen. — Das Ausstellungsgelände, das etwa 2 Kilometer in der Länge mißt und mit einem Aufwand von mehreren Millionen Mack zum Teil durch künstliche Uferauffüllung erst dem Rhein abgenommen worden mußte, lehnt sich an den Hosgarten, den größten und schönsten Park des Rheinlandes, an und wird nach Norden durch die große Rheinbrücke abgeschlossen. Die Rheinbrücke selbst stellt sich als ein Ausstellungsobjekt ersten Ranges der Gutehoffnungshütte Oberhausen dar und ist allabendlich durch tausende elektrische Lämpchen in ihren Umrissen erleuchtet, gleichwie die übrigen Hauptgebäude der Ausstellung und die Riesenfontainen, was besonders von der Mitte des, abends mit lampionsbeleuchteten Dampfern befahrenen Rheinstromes einen feenhaften Anblick gewährt. Die Ausstellungsleitung ist fortgesetzt bemüht, den Besuchern neue Ueberraschungen zu bieten durch Monstre-Konzerte der Düsseldorfer und Kölner Kavallerie-Kapellen, Feuerwerk u. dergl. Entschul. fehlten 17 8 7 16 *od. Air yeutige Wummer umfaßt 14 Seiten 4 Weidner erzielt; ihm folgen die Abgeordneten Ulrich, Molthan und Wolf. Sämtlichen Sitzungen des 31. Landtages haben Es sprachen (Mal) 79 104 9 29 6 67 76 142 18 71 18 67 3 124 21 Em englischer Feuerwerker erhielt für 12 Feuerwerksabende allein 60 000 Mk., darauf wurde das Feuerwerk einem Deutschen übertragen. Andererseits muß betont werden, daß die Leiter des Ganzen sehr gewiegte Geschäftsleute sind, die im wahrsten Sinne des Wortes „Kapital" aus dem Unternehmen schlagen wollen, und dieses Ziel zweifellos erreichen. Bereits in der ersten Septemberwoche, als der zweimillionste Besucher in Sicht war, konnte mitgeteilt werden, daß „man heraus ist", d. h. daß die Ausstellung nicht nur ohne das sonst übliche Defizit abschließt, sondern noch einen netten Ueberschuß erzielt, wenn der besonders in den letzten vier Wochen beobachtete starke Zuzug noch bis zum 20. Oktober, dem unwiderruflichen Schlußtermin, anhält. Die Einrichtung, daß auf bestimmte Nummern der Lose schon vor der Ziehung Geldprämien gesetzt werden (der Inhaber des Loses Nr. 1 000 001 erhielt z. B. am 30. August baar 1000 Mk. ausgezahlt) hat einen regen Absatz der Lose zur Folge. — Einzelne Unternehmungen werden zwar nicht auf ihre Kosten kommen, aber das beeinträchtigt finanziell nicht die gesamte Ausstellung. Schaustellungen von ftaglichem Wert hat die Ausstellungsleitung nach Möglichkeit ferngehalten und dem sogen. Vergnügungspark einen im Vergleich zur Berliner Ausstellung von 1896 recht bescheidenen Platz am Südende zugewiesen. An einem „Clou" fehlt es gänzlich, denn selbst die am meisten angestaunten Wunderwerke der niederrheinischen und westfälischen Groß-Eisenindustrie werden nach Schluß der Ausstellung der Praxis.nutzbar gemacht. Betritt man die Ausstellung durch das Haupteingangsthor, so fällt der Blick sofort auf den Palast des größten Repräsentanten deutscher Industrie: Friedr. Krupp in Essen. Dieses Stück Ausstellung soll mit einem Aufwand von 3 Mill. Mark zustande gekommen sein: -s birgt die Erzeugnisse drei Namen d. Abg. Koch Leun Lana Mollinger Molthan Morneweg Noack Ohl Oriola Pennrich Pitthan Rau Reinhart Ripper Schill Schlenger Schmalbach Schmitt Schönberger Schönfeld Seelinger Ulrich Weidner Weith Wolf Zinser ichngm« -imstuck. ** Hofnachrichten. Der Großherzoa, die Prinzessin LuHwig von Battenberg nebst Töchtern und Söhnen, und die Prinzessin Elisabeth begeben sich am Sonntagnachmittag mit Sonderzua nach Friedberg, um den Manövern der Großh. Hess. (25.) Division anzuwohnen; das Grvßh. Hoflager wird für die nächste Woche dorthin verlegt. Nach Ablauf der Woche gedenkt der Großherzog nach Birst ein zu reisen und am Dienstag zweitnächster Woche nach'Jagdschloß Wolfs- g art en zurückzukehren. ** P e r s o n a l i e n. E. B a st i a n, Prokurist der Bayerischen Boden-Kreditanstalt in Würzburg, wurde zum Direktor der Hypothekenbank in Darmstadt ernannt. "Thätigkeit der Hess. Landtagsabgeordneten Ä8 •a» y jagei- Sf'rs-s zur v Elnln" i e. „Schaffner, wo ist mein Kind?!" Ms gestern abend am Bahnsteig . . des Frankfurter HauptbahnhofeS der Befehl ertönte: „Thüren schließen!" stürzte eine junge Frau, die Orangen gekauft hatte, weinend herbei: „Ähaff- ner, wo ist mein Kind?! Ich kann mein Kind nicht mehr finden!" Ter Schaffner mochte die Frau nicht richtig verstanden haben, denn er antwortete abwehrend: „Ich hob siwwe Kinner und will kans mehr." Aber aus den ÄÄrgen- fenstern rief es: „Net abfahre! Tie Fraa sucht ihr Kindche! Wo is Kindche?" — „Ich stürze mich unter die Räber, wenn der Zug abfährt!" schrie die junge Mutter. — ,^Halt! Net sterze!" brüllte da ein biederer Wetterauer. ,^Hier hinne in der Eck hob ich an Säugling gefunne! Is das Ihne Ihr Kindche, Madamche?" „Mein Kirid! Gerettet!" jitbette die Frau und ,/Se Hot ihr Kindche gefunne!" jubelten auch die Mitreisenden, und „Msahren!" schrie der Warm mü der roten Mütze. ** Weihnachtspakete für Angehörige der o st asiatischen Besatzungsbrigade haben sich die Rhedereien der Reichspostdampfer bereit erklärt, frei nach Schanghai und Tientsin zu befördern. Die Pakete (bis zu 10 Kilo) müssen der Firma Matthias Rohde u. Co. in Hamburg postfrei (auch das Bestellgeld ist bei Absendung zu bezahlen) zugesandt werden. Flüssigkeiten, entzündliche Sachen u. dergl. sind ausgeschlossen; Waffen sind gestattet, wenn eine behördliche Bescheinigung beigebracht wird, daß die Gegenstände für die deutschen Streitkräfte bestimmt sind. Die Verpackung hat recht dauerhaft zu geschehen. 'Die Adressierung hat nach folgendem Schema zu geschehen: (Absender: Friedrich Moller, München,' Karlstraße" "6^ an die Spediteure Herrn Matthias Rohde & Co., Hamburg für den Gefreiten Eduard Moller, 2. Ostasiatisches Jnfant.-Regt., 7. Kompagnie. Die letzten Termine für die Expedition von Hamburg aus sind der 26. September (für Tientsin und Nordchina) und der 20. Oktober (für Schanghai). c. B ad-Nauh eim, 12. Sept. In den Jahren 1901 und 1900 war die Frequenz unseres Bades zurückgegangen, durch die vorzügliche Kur in diesem Jahre ist schon jetzt der Rückgang der beiden Sommer überwunden. Die Gesamtfrequenz betrug 1901: 19 883 und 1900: 21662, gestern, tum II. Sept., betrug die Frequenz bereits 21 713 Kurgäste. ES sind z. Z. noch 2407 Kurgäste hier anwesend und die Frequenz ist um 2485 Kurgäste hoher wie zur selben Zeit im vorigen Jahre. Tie Zahl der abgegebenen. Bäder beträgt 280 347, darunter eine große Zahl Freibäder an unbemittelte Kurgäste, die auch in der Stadt eine billige Aufnahme fanden. Unter den Kurgästen befindet sich die Herzogin von Anhalt, die in jedem Jahre hierher zur Kur kommt. I. Nidda, 11. Sept. Die diesjährigen Manöver spielen sich in unserer nächsten Nähe ab. So fand heute in unmittelbarer Nähe von Geiß-Nidda die Verteidigung und Erstürmung des Geiß der gs statt. Das von dem 118. Regiment (Worms) zurückgeschlagene 117. (Mainz) verfolgte dieses bis an den Echzeller Wald. Für Freitag, den 12. September, vereinigen sich beide Regimenter zu gemeinsamem Vorgehen gegen die westlich und südwestlich gelegenen Gießener und Darmstädter Fußtruppen. Die Dörfer der Umgebung sind auch entsprechend stark mit Einquartierung belastet. Doch fast überall finden die Truppen gastliche Aufnahme. Manche Ortschaften sollen seit der „Franzosen- und Russenzeit" keine Soldaten beherbergt haben. Man kann sich denken, daß in diesen Orten unsere Soldaten gut ausgehoben sind. Tie Einquartierungstage sind hier wahre Festtage. Auch das freundliche Ver- Joutz 8 Köhler (Langsdorf) 10 Köhler (Darmstadt) 68 Korrell 22 Den Rekord Aus Stadt und Zand. Gießen, 13. September 1902. ** Zur Fleischteuerung. Der Landwirtschafts- -Ninister von Podbielski eröffnete gestern mittag die Provinzialtierschau in Düsseldorf. Bei dem Frühstück dielt der Minister eine Ansprache, in der er ausführte, öaß von einer Vieh not in Deutschland, soweit Rinder und Schafe in Fraae kommen, überhaupt keine Rede sein könne. Das Anziehen der Schweinepreise sei eine vorübergehende, alljährlich im Sommer eintretende Erscheinung. Wenn diese diesmal mit besonderer Schärfe hervortrete, so tragen der Futterreichtum im Laufe des Sommers, andererseits auch die Klagen eines Teile s d er Presse über Fleischmangel, die manche Landwirte zur Zurückhaltung veranlaßte, mit Schuld daran (?). Von einer erweiterten Oeffnung der Grenze für die Einfuhr von Schweinen könne aus diesen Gründen, andererseits wegen der Seuchengefahr, keine Rede sein. — Dagegen liegen wiederum mehrere Kundgebungen vor, nach denen die Fleischteuerung immer größere Dimensionen annimmt. Aus Wiesbaden wird geschrieben: Mit der Fleischnot und Fleischteuerung hat sich auf Veranlassung des Magistrats die Schlachthaus-Deputation beschäftigt. Diese hat den Antrag gestellt, unter Hinweis auf das von ihr beschaffte Material an den Reichstag und den Bundesrat Vorstellungen zu richten, die Grenzsperre, in erster Linie für Sck)weine, aufzuheben oder mindestens zu mildern. Die Versammlung beschloß einstimmig, sich dieser Eingabe an zu s ch li e ß e n. — Die Solin g er Handelskammer hat ebenfalls in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen, im Hinblick auf die jetzigen hohenFleisch - preise bei den zuständigen Reichs- und Landesbehörden geeignete Schritte zu thun, um wenigstens eine zeitweise Aufh ebung des Vieheinfuhrverbotes zu erlangen. Die Kammer ging von dem Gedanken ans, daß sie als Vertreterin der gewerblichen Interessen eines hochentwickelten Jndustriebezirkes sich nicht der Verpflichtung entziehen tonne, auch ihrerseits für baldige Behebung der gegenwärtigen Schwierigkeiten in der Fleisch Versorgung ein» Autreten. Am härtesten wird durch die Fleischnot die industrielle Arbeiterschaft getroffen, die ohnehin unter dem wirtschaftlichen Niedergange das Meiste zu leiden habe, und die allgemeine Erhöhung der Fleischpreise, her- vorgerusen durch den Mangel an Schlachtvieh, sich in diesen Kreisen besonders fühlbar mache. — Aus München wird uns im Anschluß an unsere gestrige Notiz noch gemeldet: Mit Rücksicht auf die zunehmenden Klagen über den Mangel an geeignetem Schlachtvieh sind seitens bes Staatsministeriums des Inneren bereits vor einiger Zeit eingehende Erhebungen über den Stand der Fleisch- versorgung eingeleitet worden. Das Ergebnis dieser Erhebung liegt nun zum größeren Teile vor und unterliegt der erforderlichen Sichtung und Würdigung. — Die Münchener Gastwirte beschlossen vorgestern in stürmischer Versammlung, die sofortige Oeffnung der Grenze für Schlachtvieh zu verlangen. Zugleich wurde beschlossen, den Preis für den Mittagstisch in den Wirtschaften, die bisher 40 Pfg. verlangten, auf 50 Pfg. zu erhöhen. In den anderen Wirtschaften werden die Spcfte- vreise ebenfalls entsprechend erhöht. — In Berlin und Den Vororten fanden vorgestern abend 17 Protest-Versammlungen gegen die Fleischteuerung, einberusen von her Leitung der Berliner Sozialdemokraten, statt. Breimer v. Brentano Cramer David Diehl Erk Euler Frenay Gundrum Gutfleisch Haas-Mainz Haas (Darmstadt) Häusel Heidenreich ; Horn Jöckel JRTray A ä. Bezugspreis: ÄtiSyer V FMjr MM». O monatlich^ Ps., viertel- GiehenerAnzeigerW W General-Anzeiger MW Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen 8KZ zeigsnteil: Hans Beck. nur zwei Abgeordnete beigewohnt, nämlich die Abgeordneten Molthan und Wolf. Tie 15. Generalversainmlung des Evangelischen Bundes findet in Hagen i. W. vom 6. bis 9. Oktober statt. ** Die prächtigsten Farbentöne weisen zur Zeit die Blätter vieler unserer Bäume und Pflanzen auf. Bis vor wenigen Wochen noch entzückte uns.das schöne, saftige Grün der Blätter; jetzt verschwindet dieser Farben- ton immer mehr, das Laub färbt sich gelb, braun und braunrot. Aber das Auge des Naturfreundes haftete auch auf diese Farbentöne bewundernd. Tas grüne Laub ist bei den meisten Bäumen verhältnismäßig früh dem Tode geweiht. Sehr interessante Untersuchungen über die durchschnittliche Entwickelungsdauer der Vegetation veröffentlicht die württembergische statistische Landesanstalt. Vom Ausschlagen bis zur Laubverfärbung verstreichen z. B- bei den Roßkastanien und den Birken 168, bei den Buchen 164 und ßei den Eichen nur 158 Tage. Die Zeit vom Ausschlagen bis zum völligen Ergrünen muß man, je nach dem Standort der Bäume, auf 8 bis 2d Tage schätzen: in vollem Grün zeigen sich also die Laubbäume nur etwa in einem Zeitraum von zwei Fünfteln des Jahres. KnnaHKinmnHBiBnaBBaBBMmwnnMnBKanni Nr. 215 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gießener Zamiiien- blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotattonsdruck u. Verlag der Brühl'schen Univers.-Buch-u.Stein- druckeret (Pietsch Erben) Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulftratze 7, Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprechanschluß Nr. 51. Der Iuristeutag in Aerlin*) (von unserem bc-Korrespondenten.) Berlin, 12. Sept. nissen der Maschinenindustrie Rheinlands und Westfalens, Maschinen von gewaltiger Größe, zu deren Jnganghaltcn 20 große Dampfkessel mit 26 Dampfmaschinen von 46 bis 3000 HP. nötig sind. Tie elektrische Anlage kann 12 000 IIP. oder 7800KW. erzeugen. Mehrere über 50 Mtr. hohe Schornsteine führen die Verbrennungsgase ab. Tie drei elektrisch betriebenen Laufkrahne^. haben je 30 000 Kgr. Tragkraft, während in den Scitenhallcn Krahncn von 5»—10 000 Kgr. Tragkraft zur Bewegung der schweren Maschinenteile bei der Montage dienen. Näher auf die ausgestellten Maschinen cin- zugchen, isl nicht angängig; es möge zur Bcurtcllung des Ganzen mitgeteilt werden, daß Besucher^der Pariser Weltausstellung darin einig sind, daß dieser Teil der Düsseldorfer- Ausstellung der Pariser nichts nachgiebt. — Der Palau des Bergbaulichen Vereins enthält außer den Produkten des Bergbaues an Kohlen, Erzen usw. die znm Bergbau nötigen Maschinen. Man weiß nicht, ob mein die riesigen Pumpmaschinen, die 25 000 Ltr. Wasser in einer Minute 500 Mtr. hoch heben, mehr bewundern soll oder die Fördermaschinen, die 4200 Kgr. mit 20 Mtr. Geschwindigkeit in der Sekunde zu Tage fördern. Die Hauptinduslriehalle vereinigt auf einer bedeckten Flüche von 30000 Quadratmeter bei einer Länge von 400 und einer Breite von 75 Mtr. in riesiger Anzahl die Erzeugnisse der rheinisch-westfälischen Industrie, von der die Kleinelsenindustrie am stärksten vertreten ist. Dec Mittelbau stellt eine prächtig gegliederte Kuppel von 62 Mtr. Höhe dar. Die Halle reichte aber bei weitem nicht aus, es mußten drei Erwclterungshallcn crrichlct werden. Ein wichtiger Teil der Ausstellung fällt dem Eisenbahnwesen zu. Die Eiscnbahndirektioncn Köln, Elberfeld und Esten, die vereinigten Waggon, und Lokoiiiotivfabriken Düstel- dor-f,' Georgs-Marien - Bergwerks- und Hüttenvercine Osnabrück sind die Aussteller. Auf zahlreichen Geleisen steten Dem Vorsitzenden der Strafabteilung, Ober-Reichs- anwalt Tr. Olshausen wurde für seine ausgezeichnete Leitung der Verhandlungen auf Antrag des Bankdirektocs Justizrat R i e ß e r - Berlin dec lebhafte Tunk ausgesprochen. Im großen Sitzungssaale wurde heute über die Anträge auf Beschränkung des Parteibetriebes im Zivllprozesse und die Erweiterung des Prozeßleitungsrechts des Gerichts verhandelt. B.rannrlich ist die Verschleppung der Prvze,je durch deren fortwährende Vertagung zu einer wahren Kalamität geworden, über welche jawohl das Publikum als auch Richter und Anwälte gleichmäßig klagen. Man hoi st vielfach dem Uebel bcizukommcn dadurch, daß dem r B eine Stadt oder eine Provinz oder ein Verein, welcher den'großen Teil der Angehörigen eines bestimmten Berufes umfaßt, sich um Hilfe an den Staat wendet, well « seine Mitglieder in ihrer wirtschaftlichen Existenz durch das Kartell bedroht sieht. Dann solle der Staat eine Kommission einfetzen, welche nicht ipach juristischen, sondern nach Volks- wirtschaftlichen Gesichtspunkten untersucht, ob dre vom Kartell vorgeschriebenen Preise richtige suid, d. h. mit ter der Konjunktur des Marktes entsprechenden Berechnung des Unternehmergewinnes, und ob seine sonstigen Maßnahmm im Rahmen einer gesunden VolkSwirtichaft zu brlltgen fmb. Ter Ausspruch dieser Kommission soll aber kem er lei bin- Sparkasse vom 1. Januar 1903 ab für die Einlagen aus 3 und für die Darlehen auf 4 pEt. herabgesetzt. Außerhalb der Tagesordnung beantragte Beigeordneter Ger- yäuser für Beschäftigung von Arbeitslosen, da die vor zwei Monaten bewilligten Mittel fast ausgegeben sind, weitere 5000 Mark, die auch bewilligt wurden. Mainz, 12. Sept. Tie Arbeiten an den Baulichkeiten gehen in gewohnter Weise weiter, sodaß vorläufig der Zeitpunkt für Eröffnung des vollen Betriebes noch nicht bestimmt werden kann; hingegen sind die Schieß- einrichtuiigen mit dem Schußfeld nun vollständig fertig, sodaß zu jeder Tageszeit geschossen werten kann, es sind Daher auch wie früher die regelmäßigen Schießübungen, zu welchen die Gesellschaft die Zeiger stellt, an Sonn- und Mittwoch-Nachmittagen für die Stand und Feld-Scheiben, Samstags für Jagdscheibe angeordnet worden. Am nächsten Sonntag wird ein Monatsschießen abgehalten; bet demselben gelangen die Töllscheibe, sowie die Wanderbechcr auf Stand und Feld zum Herausschießen. Tie Kegelbahn wird in einigen Wochen benutzbar werden und damit ein weiterer Anlaß zur Hebung der Geselligkeit vorhanden sein. rm. Metzlar, 11. Sept. In unserem Kreis wie im gesamten Regierungsbezirk Eoblenz wird der Lehrermangel immer fühlbarer. Seit eurer Reihe von Jahren sind mehrere Volksschulen dreiklassig, besitzen aber nur zwei Lehrkräfte, ebenso haben zweiklassige Schulen vielfach nur einen Lehrer. Durch die Errichtung des hiesigen Seminars hofft man diesem Uebelstand erfolgreich entgegen zu arbeiten. Der Lehrermangel hat aber wohl in erster Linie seinen Grund darin, daß die Gehaltsverhältnisse im Kreise Wetzlar bedeutend besser sein müßten. Ter Regierungsschulrat weilte kürzlich hier und unterzog die Sck)ulen des Kreises, besonders des Tillthals, einer Inspektion. „ „ r , Kassel, 12. Sept. Bet einem gestern ausgebrochenen Gewitter wurden aus freiem Felde zwischen Leinefelde und Wahnsried vier Arbeiter durch Blitz erschlagen. Industrie bergenden Palästen und Sonder-Pavillons müde, stndet, sofern er nicht vorzieht, sich m einem der vielen und großen Restaurants zu verlieren, Abwechselung in dem Panorama, das den Uebergang Blüchers über den Rhein in der Ncujahrsnacht 1813—14 darstellt, ferner in dem Alpenpanorama, den Manne-Schauspielen oder der Ausstellung .Kairo". — Es ist selbstverständlich, daß an einem Platz, an dem täg- lich bis zu 80 000 Menschen zusammenströmen, auch für Bc- dürfniste des inneren Menschen gesorgt werden muß. In dieser Hinsicht ist reichlich, und jedem Geschmacke Rechnung gcliagen. Rächst der Hauptfcsthalle bieten zahlreiche, große Bier- und Weinrestaurants, Eafv's, Bäckereien, Konditoreien, Trinkhallen das Erforderliche an Trink- und Eßbarem, un schließlich der Vergnügungspark mit Wasserrutschbahn usw. allerlei Kurzweil. Wenn die Sonne im fernen Westen verschwindet, die Ausstellungshallen geschlossen werden, fesselt uns an mehreren Stellen liebliche Musik der Militärkapellen, und bald erstrahlt auch die ganze Ausstellung mitsamt der Rhembrücke ir prächtigem Lichte; lausende von Bogen* und Glühlampen, sowie der große Scheinwerfer auf dem Gefechtsmast des Knipp'schen Pavillons bestrahlen den AuSslellungSpark, und während die lampiongeschmückten Dampfer den Rhein entlang ziehen, öffnen sich die großen Fontamen, um m glänzender Farbenpracht ihre elektrisch erleuchteten Wasicr spielen zu lassen. Volle fünf Wochen noch werden die Pforten der Ausstellung geöffnet fern; noch stellt sich die Ausstellung in ihrer Vielseitigkeit und Pracht dem staunenden Beschauer dac. ES scheint, daß mit jedem Tage, der noch bleibt, der Strom dec Besucher ivächst. Wer jetzt die Ausstellung besucht, i|t besser daran, als derjenige, der die verfloßenen wetterwendischen Tage des .Hochsommers" sich erkor. ganze Züge mit schweren Lokomotiven und Wagen aller Art, von ter Kohlenlowri bis zum Luxus-Personenwagen, Straßen- bahmragen, Geleise-Anlagen mit Stellwerken, Signal-Vorrichtungen usw.; die komplizierten SlellwerkSanlagen großer Bahnhöfe sind durch zierliche Modelle vectretön, auch wird vieles aus den Anfängen des Eisenbahnverkehrs gezeigt. — Besondere Aufmerksamkeit erregt ein für Lstasien bestimmter prächtig ausgeslutteler H-Wagen von beträchtlicher Länge mit vergoldeter chinesischer Aufschrift auf weißem Grunde. Ohne mit der Aufzählung der bebentcnbltcn Industrie- Gruppen am Ende zu sein, verweisen wir noch auf eine Anzahl prächtiger Sonderpavillons nut allen erdenklichen Erzeugnissen des größten deutschen Industriebezirls, auf die Wohlsahrtseinrichtungen, die durch die sozialpolitischen Gesetze gebotenen Maßnahmen, das Unterrichtswesen, die sanitären Einrichtungen der Städte, daS Bauwesen, die Schiffahrt re. re. Leider werden die ausgestellten und komplett eingerichteten Arbeileiwohnhäuser noch lange Gegenstand frommer Wünsche vieler Arbeiter bleiben.— In dem inmitten des Au^steklungs- gedietes für dauernd errichteten Kunslpalast erhält die^Stadt Düsseldorf eine neue Zierde. Seme 132 Meter lange Fassade wendet sich dem Rheinstrom zu, die Säle des Palastes be- decken 6500 Quadratmeter. Unter der 46 Meter hohen Kuppel besindet sich die mächtige Eingangshalle, hinter dieser der .Ehrenhof". In diesem Palast hat die deutschnationale Kunst-Ausstellung und die kunsthistonsche Ausstellung stch niedergelassen: Gemälde aller deutschen Schulen, Lkulpturen in allem denkbaren Material, Werke des Bconzegustes und der Gold, und Etsenschinlcdekunst, Kunstwerke der Keramik, Waffen, Möbel, Stoffe, Tapifferien und die Schatze und Heiligtümer der Kirchen und Kloster. Tie in dem Knnitpalast vereinigten Schätze sind nach Millionen von Mart zu Lciücrtcn. Wer dcS SchauenS in den die Erzeugnisse der Kunst uno Balten und die Zuvorldrmnenheit des Militärs verdienen obende Erwähnung. [] Offenbach, 11. Sept. Der Verband der Zimmer- meister des Großherzogtums Hessen hielt hier seine diesjährige Generalversammlung ab. Ter Vorsitzende, Herr Ph. Wittmann -Darmstadt, erstattete zunächst den Bericht über die Thätigkeit des Verbandes, die bisher in der Hauptsache organisatorischer Natur war, daraus gerichtet, dem Verbände möglichst alle Zimmermeister des Landes als Mitglieder zuzuführen. Diese Bemühungen waren bis jetzt nicht ganz von dem erwarteten Erfolge begleitet, jedoch hofft man, daß es im Lause des neuen Jahres gelingt, die Dem Verband noch fernstehenden Zimmermeister für diesen zu gewinnen. Ein Hauptpunkt der Tagesordnung bildete die Einführung der Normalprofile und der vom Verband aufgestellten Landesüblichen Grundsätze" für Zimmerarbeiten. Nach einem ausführlichen Referat des zweiten Verbandsvorsitzenten, Herrn Ph. Spieß-Tarmftadt, wurde die Einführung der Normalprofile und der Grundsätze beschlossen. Ter Großh. Regierung soll über die ganze Frage eine eingehende Denkschrift übersandt werden, ebenso sollen die Stadtverwaltungen und die Privatarchitekten des Landes in einem ihnen zu übermittelnden Zirkular ersucht werden, in Zukunft oie Normalprofile und die Grundsätze zur Richtschnur bei der Ausschreibung und Vergebung von Zimmerarbeiten zu nehmen. Weiter beschloß die Versammlung, in einer Eingabe an das Groß!;. Ministerium zu bitten, in Zukunft staalliche Bauten nicht mehr an Generalunternehmer zu vergeben. Herr Zimmermeister Gg. Herrmann-Mannheim referierte über die Einführung des Befähigungsnachweises im Baugewerbe und wurde seinem Anträge gemäß beschlossen, das Großh. Ministerium in einer Eingabe zu ersuchen, dahin zu wirken, daß bei der Einführung des Befähigungsnachweises im Baugewerbe die Zimmerarbeiten nur derjenige Meister ausführen darf, der für das Zimmerhandwerk den Befähigungsnachweis erbracht hat. Zum Ort der nächstjährigen Generalversammlung wurde Friedberg bestimmt. Ferner wurde der Beschluß gefaßt, in einer Eingabe an die Großh. Lberforstbehörde zu ersuchen, die staatlichen Holzversteigerungen auch in der „Süddeutschen Zimmermeisterzeitung", dem Organ des Verbandes, zu veröffentlichen. Nachdem noch Herr Herrmann- Mannheim den Abschluß von Arbeitsverträgen zwischen den Meistern und Gesellen empfohlen und der Vorsitzende, Herr Wittmann, auf die Notwendigkeit hingewiesen hatte, sich durch solche Arbettsvetrräge gleichzeitig gegen die etwaigen Folgen des Paragraph 616 des Bürgerlichen Gesetzbuches zu schützen, sand die sehr interessante und anregend verlaufene Versammlung nach ca. vierstündiger Dauer ihren Abschluß. — In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde der Zinsfuß bei der *) Der nachstehende Aussatz ist im Anschluß an unsere telegraphischen, unter der Diubrit „Deutsches Reich" veröffentlichten Artikel geschrieben. D. Red. Zwei in der Privatrechtsabteilung verhandelte Fragen haben über die Kreise der Juristen hinaus Interest ^ besonders bei den jungen Leuten, die Juristen werden wollen: ich meine die Frage der Zwischenprüfungen und auch die Frage nach der R ech tskrast d er Entscheidungen der Verwaltungsbehörden. Um den viel beklagten Unfleiß der jungen Juristen auf den Um- n ................ versitäten zu heben, ist vorgeschlagen, ZchisckeuprufungenJ £ e i: Bedeutung haben, sondern lediglich den Kartell-Mit- wie sie in Bayern bereits bestehen und in der Müte ber ^rden. Aentern dieselben danach ihre Studienzeit abgelegt werten entweder in dieser oder ui gre niL -0 wird das Gutachten ter Kvmmisswn anderer Art in ganz Deutschland emzusuhren. Mit sei- I M b^n Angehörigen des Kartells werten die teuer Einmütigkeit erklärten sich sämtliche Professoren, Ehrenrechte entzogen, well sie sich als Menschen welche zum Worte kamen — es werden kaum weniger als Jerau^cf'[en welche ihre Sonderinterefsen im Widerspruche ein Dutzend gewesen sein — ll^gen die Zwischenprüfungen, h^.^ Filterungen des Gemeinwohls verfolgen. Bei der Besonders eindrucksvoll waren die Ausführungen des Pro- Publikation soll ^übrigens vermieden werden, Bettiebs- fessors Tr. L e r tm an n - Erlangen, welcher sich als Ber- ^rarion '^uo^g gerichtSrat Ku lem ä nn- treter Bayerns bezeichnete und erklärte, durchaus schlechte gh . ^^ erkannte das Bestreben der Kartelle, durch Erfahrungen damit gemacht zu haben, da der Fleiß m den 'ch Ronfu cine Erhöhung der Preise herbei, ersten Semestern nicht gehoben und m den folgenden das g p durchaus berechtigt an und sieht darin einen Studium der Disziplin, > denen tee I hD^föwife^^StIi^^renS•ort^^^?Ät höhere Preise das standen sei, vernachlässigt werde. Auch Pro.eftor . . qyitte( ,-e(en um ,u einer besseren Vergütung der K l e i n f e l l e r von Kiel, welcher iruher m München als g ™baTWeifen der Gesetz- Privatdozent die Einführung von Zwischenprüfungen befur- 5 6 volkswirtschaftliche Entwicklung als ein rein wortet hatte, bekannte sich nach lem« 1 »SKnVÄe® bä? ÄwÄreiit unausführbar und als deren Gegner. Einstimmig^wuroe vielmehr eine Sw- mecham cyes Knüffe eine Hllfe auf organi- dienzeit von mindestens sieben Semestern als unumgänglich w g - n)Cröen un^ l>as geschähe durcy Hebung nötig bezeichnet und daneben eine strenge erfte ^rufung WewtBege &>lbS. sowie die Pflege praktischer Uebungeu schon von den ersten der K°ustr°ft der unteren Mas,er°y,zh^ die Be, Semesteril an gefordert. Referenten ßiarm aünfiiaunfl ber gewerkschaftlichen Vereinigungen berArbeiter, neeeerus-Marburg und'^' b^?sie^Erhöhung des Arbeitslohnes anstreben, trotz ber Dörner- Karlsruhe. Schriftliche Gutachten hatten er- Lntacaem‘tetenbcn politischen Bedenken. — RechtSanwalt stattet die Professoren Hriler-Graz und R°srn-Frer-f^tgegenstehenden polrtrschen -olche stnrtelle, Urteilen und sonstigen Entscheidungen gleuher Art welche^in tha^sächliches^M°n°f°l b°Mn, jitr oerpsluhter L nach Seidlcr.Wien annahm, Rcchtskaft nach Biapgabe der ung habe diesen auWruntt^o ^se» “ÄXÄÄX d.e ^g°than,in welchem Kraft haben, Pie Verwaltung zu binden, Pa eme ^sahrdung ^ t I[ üon Schiffahrtsgesellschaften, welche, um ein MMch'welch^str die Mkärnpl'ung"der^m""ngAhrlich^ ^Ge-EtkgehNmnU^r^ s MÄSiiia«; F« SSSWffH teilen werde man nichts ausrichten mit dem Hmwctse, daß ergab stch, daßdre Au,tchten de Li^^enven »rnnum Ugen° L wenn sie schon ^ingetreten' sind, Abhilfe zu «^«icher Kartellregl^r rn^ 4^g g». 4° Stirnmem w^. sfe, ’ÄS ms? SSflt SSti? ÄSffl!S i»«S-TÄ'EäTt..T3 gesclläftliche Verbindung treten wollen oder nicht, aufzu- Wegen vorgerückter Zeit wurde die Frage, od die beben und ob nicht auch gewisse andere Rechtssätze des freien Strafbarkeit der fahrlässigen faftchen eidlichen abänderlichen Rechts als zwingendes Recht zu gestalten Aussage vor Gericht im deutschen Rechte beibehalten seien Bestimmte Vorschläge machte Tr. Klein in dieser und im österreichischen emgeführt werden solle, von ber Beziehung nicht. Er betonte jedoch, daß die bisherigen diesjährigen Tagesordnung abgesetzt. Versuche, auf dem Wege des Privattechts den Kartellen' - - - <■ -- beizukommen, sich als erfolglos erwiesen hätten, insbesondere die Erklärung der Vereinbarung^ mit ihren Mitgliedern als rechlsunwirksam. Auch mit Strafen werde man nichts ausrichten und ebenso wenig mit Verwaltungsmaßnahmen, wie z. B. Erhöhung der Tarife, höhere Besteuerung ober dergleichen. Als einzig möglichen ^veg empfahl er größere Publleität und ein Eingreifen des Staates dann, wenn eilte Korporation höherer Ordnung, ’S? W ^Werden'die ^Mensche» °> N dtt *». B-üiL J^te, durch £f.y? herbL ^tut einen Ie£ ^ise dZ ^rgutung der -lsen der Gesetz- ng als ein rein fahrbar und X am organi- e durch Hebung üue Erwerbe eshaL die & MderArbeiter, reben, lwtz du ~ Rechtsanwalt solche Kartelle, für verpslichtet mit jebtmumx che Rechts prech. > Gesetz bereit • Äser Reichs; than, in weichens zandelte sich unt welche, um ein i)ten, deuMiga utzten, beoeutÄ zm Anden. L .t der ArteLs bhängen. M ) die Mglcheit fassen. MM :us des Zinisten- h volksvittjchccsd ArtelL bemixlt rnehMigen, was g du Krtellver- igen, weil dadurch die staatliche Auf- der Wimnung ve/'enden ziemlich imoit wurde mit Anträge Voyens Berichterstatters iche Stimmen, wo« jtn QrMw W -n yben, mil Antzesichts dieser c9en bem. Plenun )t Menzel, und ie Frage, ob die scheu eidlichen tetfjte beibehalten in solle, von der ;flz Ober-ReW ne ausgezeichne t desBaiilbrrckorS urtausgchrchen. >ute Über die M- L»s ?»Ä T.--T« 31u**£äy **’ au* für Sie- iömen, «l g„ ®'tbtn., W11"9 ‘"‘Ao*«'™.1 £> * * ’S*» fielt U"8 „firaSU bet »'.jufninp® *#äi n S* Li» bl‘ Nordaulage 3. 4708 Lindeuplatz 4. 03925 Neueubäue 13. 6352 8lchr--ie!Ie "L. 4832] 5—6- Zünmerwohnung zu vermieten. Stephaustr. 11. 03974] Sehr sch. möbl., srdl. gel. Zimmer zu verm. Liebigjir. 29, p. ; unge S^ame sucht |o|ort Stell- 15 ung als Hausdame jur Erziehung mutterl.Kinder inGießeu und Umgegend. Offerten unter 9lr. 6271 an die Expedition. 3701] In der früher Linden- struth'schen Hofraite Tiesenweg 13, ist das im Hinteren Hof gelegene mehrstöckige Lagerhaus alsbald zu vermieten. Näheres bei Großh. Bürger- meisterei, Zimmer Nr. 15. Biomarctstr. 30 (Ecke Stephan- sttaße) elegante Fünf - Zirniner- wohnung mit Zubehör per sofort ;u verm. Fr. 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In welchem Maße dies Thema die Furisten- ivelt interessiert, zeigte, daß der große Saal bis auf den letzten Platz gefüllt war, während der ganzen Dauer der Beratung von 10 bis 41/2 Uhr nachmittags. Besonders stark waren die Berliner Anwälte vertreten. Die Einzelheiten der im würdigen Tone geführten Erörterungen aehören in die Fachblätter, wennschon das Publikum als ber leidende Teil an einer zweckmäßigen Regelung der Sache das größte Interesse hat. Die Anträge auf Erweiterung des Prozeßleitungsrechts des Gerichts wurden abgelehnt, jedoch mir einem Zusatze des Ober-Landesgerichts-Präsi- denten Ha mm-Köln, daß der Nichtbenutzung der Termine durch geeignete Maßregeln vorzubeigen sei. Ob hiermit das Thema abgethan ist, möchte ich bezweifeln. Eine Rechtsfrage des modernen Lebens schnitt die privatrechtliche Abteilung an, als sie darüber verhandelte, ob die bestehenden Gesetze genügen, um gegen die neuen Gefahren zu schützen, welche die immer zahlreicher werdenden Automobile für den öffentlichen Verkehr bedeuten. Der Syndikus der Großen Berliner Straßenbahn, Pros. Dr. Carl Hilse, war zur Begutachtung aufgefordert worden und hatte sich dahin ausgesprochen, daß die Auto- mobile nach den gleichen Grundsätzen wie die Eisenbahnen zu haften haben und daß es sich emvfehle, um den Geschädigten im Falle der Zahlungsunfähigkeit des Automobil- besitzers wegen seiner Schadensersatzansprüche sicher zu stellen, die Kraftfahrer zu Unsallberufsgenossenschasten zu vereinigen. In wesentlich gleichem Gedankengange bewegte sich der Regierungsrat Dr. Eger von der hiesigen Köni^l- Eisenbahndirektion. Die Automobilbesitzer sollen gemäß § 1 des Reichshaftpflichtgesetzes, also für jeden ©djaben, den eine Person erleidet, haften, sofern sie nicht beweisen können, daß der Schaden durch höhere Gewalt oder durch die eigene Schuld der verletzten Person herbeigeführt ist. Eger wünschte, daß eine gleiche Haftpflicht auch bei Be- fchüdignng von Sachen gelten solle, ein RechtSsatz, der für die Eisenbahnen in Preußen seit 1838 gilt, nicht aber im übrigen Reiche. Ganz anderer Ansicht war der zweite Berichterstatter Rechtsanwalt Dr. Vossen-Wln. Er war der Ansicht, daß beide Herren die Gefahren der Automobile stark überschätzen und meinte, daß Deutschland abwarten solle, ob nicht aridere Länder, in denen der Automobil- Verkehr weit stärker entwickelt sei, zu ähnlichen Maßnahmen, die eine aufblühende Industrie gefährden, übergehen. Nach längerer Diskussion wurden die Anträge Egers, sowie des Professors Dr. P ap p e n h e i m - Kiel, welcher die Ein- führung von Zwangsgenossenschaften für die Kraftfahrzeug- Unternehmer fordert, jo daß der Beschädigte auch im Falle des Davoneilens des Kraftfahrers gesichert sei, mit großer Majorität angenommen. Für die Verträge über die Veräußerung von Grundstücken erfordert bekanntlich das Bürgerliche Gesetzbuch gerichtliche oder notarielle Form. Wenn ich mein Grundstück mündlich oder einfach schriftlich verkaufe, so bin ich dem Käufer zu nichts verpslichtet und dieser auch mir nicht, wenn der Eine oder der Andere vor der gerichtlichen oder iwtariellen Verlautbarung des Vertrages oder vor der Auflassung vor dem Grundbuchamte zurück- tritt. Erst der gerichtliche oder notarielle Vertrag, oder, wenn ein solcher der Kostenersparnis wegen unterbleibt, die gerichtliche Auflassung bindet beide Teile. Tie Folge ist auch, daß häufig der Vertrag, wo jemand einem Kommissionär sein Grundstück an die Hand giebt, um es nicht unter einem gewissen Preise zu verkaufen, den Verkäufer nicht bindet. Diese und ähnliche Fälle, besonders bei Nachlaßregulierungen haben den einen Gutachter Notar Dorst-Köln zu dem Aussvruche veranlaßt, daß der § 313 die anständigen Leute schäbige, während die Lumpen frei ausgehen. Tie beiden anderen Gutachter, Justizrat Dr. Str anz-Berlin und Notar Hänsch ke-Berlin sind hingegen der Ansicht, daß die neue ^Vorschrift sich erst einleben müsse, idnb dieser Ansicht war auch der Juristentag, welcher deshalb ersucht hat, das Thema zusammen mit der Frage der notariellen Auflassung auf die Tagesordnung des. nächsten deutschen Juristentages zu setzen. (Schluß folgt in der nächsten Nummer.) Warnung vor Fälschung J „„ in Pillen noch, in Pulvevform noch mit Kakao Wgemischt, sondern HUF in Flaschen mit eingeprägtem Namen ist D*1 Bommel » Haematogen echt. 5410 Noah s Amme mitt cs Menschen in einer guten Verdauung besteht, u. daß kleine Magenverstimmungen, wenn unbeachtet ge> lassen, ernste und schwere Krank- ’F# heiten im Gefolge haben können. Sonderbar, — alle wissen es und doch geschieht so wenig — Appetitlosigkeit, Verdauungsschwäche, Stuhlträgheit, mangel. Hafter Stoffwechsel, un emen Stadium, — versuchen Sie es mit Dr. W. Knecht's Mag nbitter „Säntis". Sie werden die wohlthätige Wirkung bald kennen lernen. Zu haben in allen feineren Kolonialwaren- u. Deli- katessen-Geschästen. — In Gießen bei: CH. Ludtv. Thomas, Bahnhofstraße 37. 6210 Ur. W. ttuecht & Co., Frankfurt a. M. Du uermieten 111 i et uc suche i^^urStcllrn MUtllGchichk Von heute bis Mittwoch den 17. 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Um die genannte Zeit indet die Oeffnung der Angebote m Gegenwart der etwa erschienenen Bieter statt. 6331 Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 11. Sept. 1902. Großh. Kulturinspekuon Gießen. Wißrnann._______ Grummetgraö- Versteigerung. Dienstag vcn 16. September l. F., vormittags 8 Uhr, wird das Grummer- gras von den hiesigen Gemeindewiesen versteigert. Zusammenkunft an der Ziegelhütte. Allendorf a. d. Lumda, den 11. September 1902. GroßherzoglicheBürgermeisterei Allendorf a. d. Lumda. Rein. 6308 26 , 3 , (6 52 _ 2 , 4 Vklstkigkliiilg mh EquiWkn Douucrötag den 18. d. MtS., vormittags 1O‘Z| Uhr, versteigere ich im gefL Auftrage des Eigentümers zu Frankfurt am Main, Lffeubachcrlaudstraße 272, in der ¥üia Bonn Haltestelle der elektrischen Straßenbahn Sachsenhausen—Tffeabach an O • rtr " Kilogramm (4 Pfund) Kornbrot bei: —" Klein-Lmden . . 44 W. Schimmel, Kinzenb. M. 44 Der Brotverkänfer: Dieselben Preise wie bei den hiesigen Bäckern. Gießen, den 13. September 1902. Großherzogliches Poltzeiamt Gießen. I. B.: Roth. 1 Kg. (2 Pfd.) Tafelbrvt 2 , (4 J , 1 w (2 , ) Weisjbrot 8 , (4 J , Montag Den 15. September 1902: Nclltt-Venlchmm. Vormittag» ».» 10-12 Uhr: Bilderbücher, Jugend,»msten, Elegant gebundene Romane, evangelische Gesana- ... . ... bucher, katholische Gebetbücher, ein großer Globus. Nachmittags von 3—6 Uhr: Wissenschaftliche Werke. I. Kd. Bellen, Kirch____ L. Steiiimüller, Gr.-Lmden 48 W. Steinmüller, Lang-Göns 48 L. Schrnidt, Gr.-Linden . . 50 W. Fabel, Wieseck ... 50 Verdingung. Die zur Ausführung der für die Felobereinigung in Gemarkung Gießen, rechts der Lahn, im Herbste ds. Zs. vorgesehenen Drainagen erforderlichen Lieferungen und Arbeiten sollen im Wege schriftlichen Angebots öffentlich vergeben werden. 1. Liefern von Drainröhren De Batavia-Arak-Maatschappy Aknen-Gesellschaft Batavia. — Amsterdam. 2Bir suchen e.nen erstklassigen, bei dem Großhandel aut ein- SEsuhPten Beureter fux Wirten und un,liegende größere Plä^e Gefl. Briefe zu adressieren an: „de Batavia-Arau Maatschappy“, Amsterdam. , 48 , 72 Kornbrot 44 ----— Gießen, den 5. September 1902. Telephon 4622. ,6205 Mulch, Pfandmeister. Versteigerung. Dienstag, den 16. do. Mts., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im Pfandlokal Selters weg 11 gegen Barzahlung: 1 Partie Elchenstämme n. Bohlen, 1 Zugpferd, 1 Kassaschrank, 1 Eisschrant,Sophas,Kommode, Kleiderlchränke u. a. m. Der auswärtigen Bäcker. 1 Kilogramm (2 Pfund) Weißbrot bei: LStemmuller, Gr.-Lmden 24 W. Weitzel, Lang-GönS . . 25 W. Steinmüller, L.-Göns . 24 , L. Steinmüller, Gr.-Linden 25 L. Schmidt, Gr.-Linden. .25, Karl Post, Wieseck . . . 26 W-. Fabel. Wieseck . . . 25 , W. Lein, Klein-Linden . 26 Hemr, Weber, Heuchelheim 25 , Hliiisokrftjgkrms infinölluuljrtin Donnerstag den 18. September 1902, vormitt. 11 Uhr, läßt Christian Hubert Brauer dahier seine Hof- raite Flur 14 Nr. 221 qm 161 in der Friedrichstraße Nr. 17, auf hiesigem Rathause, Zimmer Nr. 3, öffentlich meistbietend unter günstigen Bedingungen versteigern. Die Hofraite besteht aus Vorder- und Hinterhaus mit 9 Räumen und Znstallationswerkstätte. Auf Wunsch werden sämtliche Werkzeuge, Rohmaterialien usw. mitoerkauft. 6380 Bad-Nauheim, den 10. September 1902. Großherzogliches Ortsgericht Bad-Nauheim. Wörner. 2 Kilogramm (4 Pfund) Weißbrot bei: Kirch-Göns 46^ Jakob Appel, Krofdorf . . 50 W. Weitzel, Lang°Göns . . 50 Heinr. Weber, Heuchelheim 50 Steinmüller, Gr.-Linden 50 Karl Post, Wieseck ... 52 , W. Sein, Klein-Linden. . 52 ,, , .. Küogramm (2 Pfund) Schwarzbrot bei: L- Schmidt, Gr.-Llnden. . 22 W. Weitzel, Lang-Göns. . 22 S. Slemmüller, Gr.^inden 22 , Hch. Weber, Heuchelheim 22 W. Steinmüller, Lang-Göns 22 „ W. Lein, Klem-Linden . . 24 <» 2 Alogranim Pfund) Schwar-zbrot bei: 3. Kd. Velten, Kirch-Gons 42 L- Heinr. Weber, Heuchelheim 44 L. Schmidt, Är.-Lmden. . 44 , Karl Post Wieseck. . . .44 L. Steinmüller, Gr.-Linden 44 , Jakob Appel, Krofdorf . 46 W. steinmüller,Lang-Göns 44 , Ernst Christ, Wieseck . . 46 23. Weitzel, Lang-Gons. .44 W. Lein, Klein-Linden . . 48 3 Kilogramm (6 Pfund) Schwarzbrot bei: c0, N^leck ... 66 Ernst Christ, Wieseck . . 69 Karl Post, Wieseck ... 66 , Obst- Versteigerungen Mittwoch den 17. September, mittags 1 Uhr, »n der Gemarkung Hosgill, An« fang bei der Bergermühle, ferner: mittags 3 Uhr in der Gemarkung Arnsburg, Anfang an der Hofglller Grenze. Mujchenheim, 11. Septbr. 1902. 03941 Eifer, Beigeordneter. Wmlmn n'mmt Kunden an in OUtyllllU und außer dem Haufe 03895 Neustadt 2«. im Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Garteustratze 2 (BÜrgermeistereigebLilde) Zimmer Nr. 14, ^WttSnachweiS HF die Aufgabe, zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern (Arbettern jeglicher Art, Dienstboten und nr >. Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermittele 801 den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 bis 6 Uhr geöffnet. i <> An6r50t der Arbeitnehmer: 1 Installateur, 2 Schlosser, 1 r * Erdarbeiter, 8 Taglöhner, 4 Knechte, 2 Haus- burschen, 1 Juhrknecht, 4 Dienstmädchen, 1 Laufmädchen, 1 Taa- lohnerin für Gartenarbett, 1 Schreibgehilfe. Reservisten: 1 Bureaudiener. O ber Arbeitgeber: 2 Bauschreiner, 1 Meller, 3 Schlpßerlehrlinge, 6 Drenstmadchen per sofort, 2 Dienstmädchen per 1. L-ttober, 1 Küchenmädchen per sofort, 1 Hausmädchen per 1. -itovember, 1 perfekte Herrschaftsköchin per sofort, 1 Lauffrau, 1 perfekte Hotelköchin per sofort. Für Reservisten : 2 Knechte. Versteigerung. Dienstag öen 16. September ö. I., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dahier im Auftrag der Äonkursvcrwaltung über den Nachlaß des Hotelbesitzers (Zum Einhorn) Heinrich üuhne dahier gegen Barzahlung folgende bessere Weine und Spirituosen in Fluschen: 1 ßrflrtiimmpinM Laurent Perier, Carte Blanche, 1- V/UjllUUllVuUl. Perle von Lothringen, Henckel trocken uud Äupferbcrg Gold; 0 Marcobrunner Auslese, Rauen- — iiyiullUl. thaler, Scharzhofbcrgcr, Rüdesheimer Berg, Ruppertsberger, Türkheimer re. 3. Mmitie:3t iimiuion’ 4. 6jjllitllO|Cil. Urne, Rum und Kognac, sowie 5.61)0 Ltück l^igarrcu, bessere Sorten. Die Versteigerung findet bestimmt statt.