Nr. 83 Erscheint täglich außer Sonnlags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem kesflschen Landwirt die Siebener Familien« blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der B r ü h l'schen Univers.-Buch- u.Stein- druckerei (Pietsch Erbend Redakt,on, Erpedttton und Druckerei: Schul st raße 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprrchanschluß Nr. 51. Erstes Blatt. 153. Jahrgang Donnerstag 10.2lpril 1903 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger v ** Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Bezugspreis: monatlich 75 Ps., vierteljährlich Mk. 2.20; durch, Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Pf.; durch! diePost Mk.2.— viertelt jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeige« für die TageSnummer bis vormittags 10 Uhr.^ Zeilenpreis: lokal 12 Pf, auswärts 20 Pfg. Verantwortlich: für den pol,!, u. allgem. Teil: P. Witiko- für .Stadt und L'anb* und „Gerichtssaal': R.Dttt» mann; für den Anzeigenteil: HanS Beck. Politische Tagesschau. Die Zolltarif-Kommission des Reichstages beriet gestern zunächst die Position 47: Obst getrocknet oder gedörrt 5 bis 10 Mark. Die Regierungsvorlage mit einem vom Abg. Spohn ein- gebrachten Anträge geht dahin, für Aepfel und Birnen einen Zoll von 10 Mark, für Pflaumen unverpackt einen solchen gleichfalls 10 Mark, verpackt 15 Mart $u erheben. Tie Sozialdemokraten beantragen Zollfreihert. Tr. Müller-Sagan beantragt durchweg einen Satz von 4 Mk. v. Wangen he im beantragt für Aepfel, Birnen 15 Mk., Aprikosen 40, unverpackte Pflaumen 15, in anderer Verpackung 25; er begründet seinen Antrag und verweist auf die Gefahr der amerikanischen Einfuhr. Antrick (Soz.) führt aus, Backobst sei ein Volksgenustartikel, man solle dasselbe nicht verteuern. Ministerialdirektor We r - m u t h hebt hervor, das konservierte Obst spiele bei den Handelsvertragsverhaudlungen eine Rolle. Serbien, Ungarn, Amerika seien NoiinH I mit 1 738 260 Mark, Darmstadt I 1313125 Mk., Offenbach 994 444 Mk., Worms 662 686 Mk., Gpeßen 436453 Mk., Friedberg 359 972 Mk., Bingen 250 048,50 Mk. und Groß-Gerau 208424,50 Mk. Ter Gesamtsteuerertrag stellt sich im Steuerkommissariatsbezirk Mainz I auf 2 096 582,25 Mk., Darmstadt I 1685 320 Mk., Offenbach 1192 883,50 Mark, Worms 872 827 Mk., Gießen 572131 Mk., Friedberg 528828,50 Mk. und Bingen 376 191,75 Mark.. ** Die Delegierten-Versammlung des Vereinsbundes Deutscher Zahnärzte, hie am 1. und 2. April in Berlin tagte, beschloß einstimmig die Gründung einer Zentralhilfskasse Deutscher Zahnärzte. Die bestehende Witwenkasse und Waisenkasse, sowie die kürzlich begründete Sterbekasse des Vereinsbundes Deutscher Zahnärzte treten als Unterabteilungen in die Zentralhilfskasse em, deren Sitz T ar m stad t sein wird. () Lollar, 9. April. Tie B a u t h ä t i g k e i t wird in unserem Orte auch in diesem Jahre wieder rege sein; mehrere Neubauten find bereits in Angriff genommen. Mit anderen wird demnächst begonnen werden. Auch ein früherer Plan, von dem man jedoch in dm letzten Jahren nur wenig gehört hat, ist wieder ausgenommen worden: nämlich die Anlage einer Wasserleitung. — Bei den hier bestehenden schlechten Wasserverhältnissen dürfte dieses Projekt, wenn es endlich zur Ausführung käme, in unserer Gemeinde großen Beifall finden. Die Kosten für die erforderlichen Vorarbeiten sind seitens unserer Gemeindeverwaltung bereits bewilligt worden. )(Aus dem Lumdathal, 8. April. Ter Termin zur Eröffnung der Bahnstrecke Lollar-Londorf ist vom 1. Mai auf den 1. Juni verschoben worden. Tie Züge der Nebenbahn sollen nach dem Entwurf des Fahrplanes über Lollar bis nach Gießen gehen; nur der e rste Zug, welcher von den Arbeitern benutzt werden könnte, soll leider in Lollar liegen bleiben. Für den Personenverkehr wäre es zu wünschen, daß in dem unteren Teile unseres Thales mehr Züge verkehrten als in dem oberen. f Grebenhain, 8. April. Ein Landwirt aus Bannerod wollte gestern einige Stämme Holz nafchs dem Darnpf- fägewerk I. LUppes II. in Bermuthshain fahren. Oberhalb Bermuthshains kam an einer ziemlich steilen Stelle der Wagen ins Rollen. Die Schere brach ab und das Pferd war nicht mehr im stände, den Wagen zu halten. Der Wagen neigte sich auf die rechte Seite und erfaßte einen Straßenbaum : das rechte Vorderrad zerbpach, der Wagen wurde seitwärts auf die Wiesen zu gestoßen und das Pferd stürzte neben den Waagen. Nur mit Mühe konnte das Pferd aus seiner Lage befreit werden, nachdem das Geschirr zerschnitten war. Glücklicherweise ist das Pferd wie auch der Fuhrmann unversehrt davon gekommen. Salzschlirf, 9. April. Hier wurde in 310 Meter Tiefe eine neue Heilquelle erbohrt. Tas Wasser enthält ca. 5 Prozent Salze und übertrifft an Kohlensäuregehalt das des Bonifaziusbrunnens etwa um das Vierfache. Büdingen, 9. April. Am Sonntag sand hier eine Versammlung des Oberhes fischen Obstbauvereins statt. Tas Vereinsmitglied Hofbuchhändler Hrch. Eberling- Büdingen sprach über die Frage: „Welche Obstsorten sind für Büdingen und Umgegend zur Anpflanzung zu em- vfeylen". Bei der Diskussion hielt man es für angezeigt. Die als Mirtschaftsobst in Betracht kommenden Aepselsorten festzustellen. Nach eingehender Besprechung gelangte die Versammlung zu folgendem Ergebnis: In Büdingen und Umgebung gedeihen in jeder Lage gleich gut: Schafsnase, Boikenapfel und Luykeuapsel. Letztere Sorte ist aber um deswillen wenig rentabel, weil sie erst spät zu tragen an- fä-ngt. Der große Rheinische Bohnapfel und Der rote Eierapfel ist für unsere, Gegend eine vorzügliche Wirtschafts- sruchl. Während diese beiden Sorten sich hauptsächlich zur Anpflanzung auf der Nord feite empfehlen, ist der purpurrote Cousmot für Südlage vorzuziehen. Für rauhe Höhenlage ist der rote Trierische Weinapfel besonders geeignet Zum Veredeln auf ältere Bäume haben sich die große Casseler Reinette und der rote Winter-Kronenapfel bewährt. Darmstadt, 9. April. Der Großherzog und PriMl und Prinzessin Heinrich von Preußen begaben sich, einer Einladung des Frhrn. Hehl zu Herrnsheim folgend, um 12 Uhr 10 Min. mittags mit Sonderzug nach Worms und kehrten um 6 Uhr 10 Min. abends hierher mit Sonderzug wieder zurück. In ihrer Begleitung befinden sich: Kapitänleutnant v. Egidy, Hofdame Frl. v. Plänckner, Oberstallmeister Frhr. v. Riedesel Exz., der funktionierende Generaladjutant Oberst v. Wachter. T a r m st a d t, 9. April. Dem „D. T. 2L" wird auS Chicago gemeldet: In der Waffenhalle des 1. Regiments, in der am 3. März die Feier zu Ehren des Prinzen Heinrich stattfand, wurde gestern die von dem Prinzen Luitpold von Bayern gestiftete Fahne des Bayerisch-amerikanischen Vereins feierlich geweiht. Bei der Feier waren etwa 6000 Deutsche anwesend. Das Podium war mit den Fahnen aller deutschen Vereine geschmückt, unter denen sich auch die Fahne des Kriegervereins, ein Geschenk des Kaisers Wilhelm L, die von Kaiser Wilhelm II. geschenkte Fahne des Zentralverbandes der Militär vereine und die von dem Großherzog von Hessen dem Verein der Hessen zum Geschenk gemachte Fahne befanden. Die neue Fahne wurde von dem deutschen Konsul überreicht, der ein Hoch auf den Präsidenten Roosevelt ausbrachte. Darmstadt, 9. April. Dieselbe Wohlthaterin, welche kürzlich dem Hoftheatersingchor eine Stiftung von 10 000 Mark spendete, hat neuerdings der Pensions- Anstalt deutscher Journalisten und Schriftsteller den Betrag von 2000 Mark gespendet. Boppard, 8. April. Ein schreckliches Nach en - un glück ereignete sich hier. Zwei junge Leute, 18 und 16 Jahre alt, Söhne des Wirtes H ö h l e r auf dem „Wart- tnrm" dahier, die in Coblenz in Stellung sind, unternahmen am Sonntag eine Kahnfahrt von Boppard nach Camp. Des Fahrens unkundig, und ohne Nachenführer, schlug der Kahn um sind beide Insassen ertranken. Die beiden Verunglückten wurden am Sonntag zum Besuche bei ihren Eltern erwartet. ** Kleine Mitteilungen aus Hesien und den Nachbarstaaten. Tie Stadt Darmstaot hat eine gemeinsame Statistik aller ihrer Krankenkassen für den 1. Diärz aufgestellt. Hanau beabsichtigt fortan ein gleiches zu thun. — In Mainz wurde ein Artillerist, dessen Pferde scheuten, abgeworfen und überfahren. Schwerverletzt wurde er ins Lazarett geschafft, wo er alsbald starb. — In Griesheim a. M. stürzte sich die in den 30 er Jahren stehende Ehefrau des Kassenboten Mohr aus dem Fenster chrer im 2. Stock telegenen Wohnung und starb alsbald an den Folgen. Sie soll an der Schwindsucht gelitten haben. In Zwingenberg suchte und sand die Ehefrau des dortigen Apothekers . O. Sonntag abend, offenbar im Zustand geistiger Umnachtung, den Tod durch Ertränken in einer Wassergrube in der Nähe des Städtchens. Der tragische Tod seiner Frau ging dem in den 70 er Jahren stehenden Gatten so zu Herzen, daß er sich am Montag nachmittag in der Verzweiflung erschoß. — In Bad Soden (Taunus) wird am Pfingstdienstage der Mittelrhei-, nische Aerztetag abgehalten werden. Vermischtes. * Kaiser Wilhelm und die Fremdwörter. Ein Kaiserwort macht zur Zeit in Künstlerkreisen die Runde, das geeignet ist, auch weitere Kreise zu interessieren. Kaiser Wilhelm fragte vor kurzem einen Maler, wie ihm die Ausführung seiner Bilder in einem größeren Prachtwerke gefiele.; „Die Reproduktionen sind, glaube ich, sehr gut, Majestät"' antworte der Künstler, worauf der Kaiser unmittelbar fragte:! „Warum sagen Sie nicht Wiedergabe?" Diese Frage soll bereits vielfach ihre Wirkung gethan haben. * Anekdotisches aus Alt-Frankfurt. Als im\ Jahre 1833 am 3. April die Studenten die Haupt- und Konstablerwache stürmten, besetzten nach deren Wiedereroberung abwechselnd preußische, österreichische, Frankfurter Linientruppen und Stadtwehr die Hauptwache. Die beiden erstgenannten Truppenteile waren vom Bundestag von Mainz her beordert worden. Am Sylvestertag 1833 hatte die Stadtwehr mit einem Leutnant die Hauptwache bezogen. Abends um 7 Uhr brachte eine Patrouille ein „verdächtiges" Individuum. Der Leutnant befahl, ihn auf die Pritsche im Innern der Hauptmacht zu setzen und zog sich in den „Pariser Hof" zurück, um seinen Schoppen zu trinken und sein Spielchen zu machen, nicht ohne seinem Feldwebel eingeschärft zu haben, auf das verdächtige Jndividuuni ja Acht zu geben., Um Mitternacht kommt der Leutnant herüber aus dem „Pariser Hof" zurück. „Prosit Neujahr!" sagte er, und dann: „Wo ist denn der Kerl?" — „Denke Se an, Herr Leutnant, nier hawwe uns, weil's doch Neujohr is, Punsch gemacht, Hamme dem auch zu trinke geiue, gutmütig, wie mer is, und als des Oos e Bisse in'n Kopp krieht Hot, Hot er angefange, uf Frankfurt zu raisonnieren. Da Ham roe mer'n aber genomme und hoben ihn 'nausgeschmisse!" Die punsch- seligen Bürgermehrlcute hatten nämlich vergessen, daß sie auf der Hauptwache waren, sie dünkten sich im Wirtshaus. — Von einem Herrn namens P . . ., der an der Börse thätig war, erzählt man sich folgende Geschichte: Als P . . ., der viele Reisen machte, einst von einem längeren Aufenthalte in München zurückkehrte, fragte ihn ein Bekannter im Laufe des Gesprächs: „Warst Du auch oft in der Pinakothek?" „O, ja." „Und in der Glyptothek?" „Aach." „Was hat Dir da eigentlich besser gefallen?" „No, ich glaab, wenn ich mich recht entsinn, so hat's des besser Bier in der erste Thek (im Frankfurter Dialekt soviel wie Ladentisch) geroroe, die De genannt hast, und bic bessere Würscht in der anner ..." („Frankfurter Zeitung".) * Ter Gatten Mörder Beck, der sich bekanntlich durch Selbstmord seinen irdischen Richtern entzog, hat aus Frankfurt a. M. an die „K. Hart. Ztg." folgendes Schreiben gesandt: „Zeitungsnotizen, die ich heute las, und die sich zum Teil auf dortige Quellen beziehen, veranlassen mich, an Sie diese Zeilen zu richten: Mit diesem geht ein genauer Bericht über die Veranlassung zu meiner That und Über beten Verlauf an die dortige Staatsanwaltschaft ab. Ich habe gebeten, daß der Bericht unver-sehri -erössentlicht wird, was sicher durch Ihre «St Ä w 03 2LO c-» ■s 03 O

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Daß man ein Weib, das thöricht genug war, einem Schurken Glauben &u schenken, das ihm Ehre und Vermögen geopfert hat, daß man ein solches Weib, das alles für ihre Liebe gethan hat, auch noch inhaftiert, das verstehe ich einfach nicht. In einer Stunde werde ich mich erschießen (bei Erhalt dieser Zeilen dürfte es Ihnen schon bekannt sein.) Jrh habe kein Weib, keine Gattin gemordet, sondern ich habe einen Drachen getötet, und darüber empfinde ich in meiner letzten Stunde keinerlei Gewissensbisse." Ter Mörder hat gleichzeitig auch eine Postkarte an einen Königsberger Freund, den Maschinentechniker St. gerichtet. Auf dieser Karte teilt Beck wiederum seine Absicht, sich zu töten, mit. Er vergleicht sich mit dem heiligen Georg, der den Drachen getötet habe. Der Unterschied sei nur, daß St. Georg belohnt worden sei, wahrend man ihn schmähe und verfolge. So müsse denn der 12 Millimeterrevolver, den er seinerzeit von St. gekauft, ihm den letzten Liebesdienst erweisen. Nach alledem scheint Beck nicht ganz normal gewesen zu sein. Universitüts-Uachrichten. München, 8. April. Tic dem Landtage zugegangene Denkschrift des Kultusministeriums über die Errichtung einer zweiten technischen Hochschule für Bayern mit dem Sitze in Nürnberg betont, daß die Organisation der neuen Hochschule im Wesentlichen mit der technischen Hochschule in München übereinstimmen müsse, daß aber die landwirtschaftliche Abteilung fortfallen und die allgemeine Abteilung, insbesondere soweit es sich um die Ausbildung von Lehramtskandidaten handle, beschränkt werden solle. Tie Kosten für den 9leubau werden auf vier Millionen Mk. berechnet. Tie Fertigstellung soll in den Jahren 1904/07 erfolgen, sodaß die Hochschule rm Herbst 1907 eröffnet werden könnte. Für die neu begründete juristische Fakultät zu Münster i|t das ordentliche Professorenkollegium dtlrch Berufung von fünf Ordinarien nunmehr vollzählig geworden. Es sind berufen: Ter ordentliche Honorarprofessor Tr. Leo von Savigny aus Göttingen für Staats- und Berwaltungsrecht, der außerordentliche Professor Dr. Ernst Jacobi aus Breslau für deutsches Recht, .Handelsrecht und Zivilprozeß, der ordentliche Professor Dr. Henri Ermann aus Lausanne für römisches imb bürgerliches Recht, der außerordentliche Professor Tr. Paul K rück mann aus Greifswald für deutsches, römisches und bürgerliches Recht, endlich der außerordentliche Professor Tr. Hans Schreuer aus Praa für deutsches Recht und Strafrecht. — Damit ist die zunächst in Aussicht genommene Zahl von fünf ordentlichen Professoren der Rechtswissenschaften vollständig und es fehlt nur noch die Berufung von zwei außerordentlichen Professoren, die in dem bevorstehenden halben Jahre zweifellos noch zu Staiide foinmen wird. _ Somit ist jetzt schon die Gewähr gegeben, daß die neue Juristenfakultät zu Münster an dem in Aussicht genommenen Termin zu Michaelis d. Js. ihre Thätigkeit eröffnen wird. Der älteste deutsche K o r p s ft u b e n t. Aus Anlaß des gemeldeten Ablebens des Rittergutsbesitzers Zeitschel,. der Jahre hindurch bei den Psingstzusammenkünfteii des ti. l auf der Rudelsburg als ältester Korpsstudent zugegeii gewesen ist, wird aus Freiburg u B. geschrieben, daß der überhaupt älteste Korpsstudent dort lebt; er ist der am 14. April 1805 in Hüfingen (Schwarzwald) geborene Medizinalrat Tr. Würth, der von 1822 bis 1824 dem Korps .Rhenania" angehört hat. Handel und Verkehr. Nslkswirlschaft. — Chemische Fabrik Griesheim „Elektron" Frankfurt tu M. Die Verwaltung wird der auf den 1. Mai einberufenen Generalversammlung die Dividende für 1901 mit 10 Prozent Vorschlägen, gegen nur 5 Prozent vor einem Jahr (Explosion) und 16 Pro;, vor zwei Jahren. . _ Bom Ltahlmarkt. Aus Pitlsburg wird gemeldet, der Stahltrust habe BqOOOO Tonnen Roheisen zu 16«, Dollars per Tonne, lieferbar Oktober bis März, bestellt. Da der Stahltrust selbst 60 Prozent der gesamten Roheisenproduktion Amerikas her- stelle, so fei aus diesem Kontrakt »u schließen, daß die langcrroartetc Reaktion mindestens bis Juli 1903 hmausgeschoben fei. — Deutsche Geuosseuschaftöbank von Soergcl, Parrrsius u. Cie. Frankfurt a. M. Tas Institut hat gegen den falliten Landwirtschaftlichen Kreditverein in Ansbach eine Klage dahin gerichtet, daß es mit seiner Forderung von Mk. 669 000 aus der Masie abgesondert befriedigt werde. Die in erster Lime em« gewendete Unzuständigkeit des Frankfurter Gerichts wurde ab= gewiesen und die beklagte Masse m Ansbach dem Anträge gemäß verurteilt. — Trausvaalmiueu. Jüngst fand die erste General-Ber- sammlung der Minenkammer in Johannisburg seit Ausbruch des Krieges statt. Vom Vorsitzenden wurde mitgeteilt, daß die Werke ungefähr im Juli wieder zur Hälfte in Thätigkeit sein werden. In einigen Monaten fei die Industrie auf derselben Höhe wie im Oktober 1899. Der Goldvorrat, der von der Burenregienrng beschlagnahmt wurde, betrug Lstr. 2 697.173, der Schaden für die Minen 3 400 000 Lstr. — Hamburg-Amerikanische Packetsahrtgescllschast, Wie der „Fr. Ztg." aus llerbingen gemelbet wird, will die Gesellschaft oerfd)iebcne Dampfer bauen lassen, die einen weiteren Verkehr der Rheinhäfen mit der Nord- und Ostsee vermitteln solleii. Mit den geplanten Dampfern würde die Zahl der im Betrieb befindlichen Rhein- imd Seedampfer auf 30 steigen. Lchutz gegen den Tifferenzciuwand. Das Reichsgericht hat in einer jüngst getroffenen Entscheidung die Cassageschäfte vor der Aiisechtung durch den Differenzeinwand sicher gestellt. Die Bedeutung dieser Entscheidung ist für den Baicklerstand von großer Wichtigkeit. Tas Reichsgericht ging bei seiner Entscheidung davon aus, daß der § 764 B. G.-B., welcher sich über die Anfechtung von Effektengeschäfteii verbreitet, nur auf Lieferungsgeschäfte anwendbar sei, d. h. auf Geschäfte, bei welchen zwischen dem Tage der Lieferung ein zeitlicher Zwischenraum liege. Im Gegensatz hierzu stünden die Cassageschäfte, die ihrem Prinzipe nach an demselben Tage, an welchem sie geschlossen, auch erfüllt werden mußten. Sie sielen daher nicht unter § 764 und seien grundsätzlich dem Differenzeinwand entzogen. Konferenz der Vorstände von Hypothekenbanken. Die von Ulis wiederholt erwähnte Lloliferenz hat geftem stattgefunden. In Betreff der Bestelllmg von Staatskommissären für Hypothekenbanken wurde der Wunsch nach Bestellung je eines Staatskom- missars für jede Hypothekenbank zum Ausdruck gebracht. Als Kommissare sollen höhere Staatsbeamte int Nebenamt bestellt werden. Der zweite Punkt, der zur Besprechung ftanb, behandelte die Frage: Wie die Handhabung der Staatsaufsicht betreffs der Thätigkeit der Aufsichtsräte zu erfolgen hat. Ter Landwirtschaftsminister, der beit Vorsitz ber Versammlung führte, wies zunächst darauf hin, daß sein Standpunkt in der Presse nicht verstauben sei. Er beabsichtige keiiieswegs ben einzelnen Aufsichtsratsmitgliebern ober beut Aufsichtsrat in.seiner Gesamtheit Vorschriften über bte Ausübung ihres Amtes zu machen. Er halte es jeboch für bie Pflicht der Behörde, welcher die Aufsicht über die gesamte Hypothekenbank obliegt, sich auch darüber zu vergewissern, daß die Aussichtsräte ihren gesetz - und statutenmäßigen P f l i ch t e n n a ch k o m nt e n. Was sodann die Reform des Tax- hierin etwas zurückgegangen, sich daraus, daß in diesem AMTLICH GLInZEND BEGUTACHTET: SALUTARIS TOILETTE-FETT-SEIFE Unübertroffen für Baut- u Ceiutpfieaei Rein, mild, sparta«. C. Naumann, Seifen- u. Parfümeriefabrik, Offenbach a.M. Forman — vorzügliches Schnupfenntittel! 220$ wesens betrifft, so lasten sich für*S Erste greifbare Resuttate nicht erzielen. In Betreff der Provisionen stellte^ es der Minister den Hypothekenbanken anheim, im eigenen Interesse untereinander Vereinbarungen über die bei der Begebung von Psandbriefen zu gewährenden Provisionen zu treffen. r — Preußische Hypothckeu-Akticu-Bauk. Die Aknen können nur noch bis 15. April umgetauscht werden. Wir machen darauf aufmerksam, daß dis dahin nicht umgetaufchte Stucke vollständig wertlos fvnb^ Anleihe. An der Börse wollte man heute wissen, daß auf Sperrstücke 10 pEt. verteilt werden. ~ — Leipziger Pauk. Ende August oder Amatig September gelangt an die Gläubiger eine zweite Abschlagsdividende von circa 20pCt. zur Verteilung. . ,, , — Rheinisch rOcstfälifchcS Kohlcnfyudikat. WaS^wtr schon früher ineldelen, wird nun auch voni ofsiziöjen Organ be^ Syndikats, der „Rhein.-Weslf. Ztg.", bestätigt, nämlich eine ganze "Anzahl Zechen der Gasslamnikohlengruppe ivolleii die Zustimmung zur Erneuerung des Syndikats nur dann geben, mcirn sämtliche noch ausstehenden Zechen dem Syndikat beitreten. Ta dies jedoch sehr »iiiwahrscheinlich ist, so kaiin die ganze Shndikatsherrlichkeit über stacht m Trümmer gehen. v . — Cuglischc Regierungsanleihe. Aus London wird der „F. Z." gemeldet, daß ntan dort glaubt, es werde eine Transvaal-Anleihe mit Regierungsgarantie aufgelegt, wenn der Friede zu stände koinmt. Sollte dies nid)t der Fall fein, werden Konsols oder Schatzbons ausgegebeii. ch Gedern, 9. April. Ter gestrige 2. Vieh markt war mit Schweinen gut befahren. Rindvieh war liicht aufgetrieben. Es waren ettva 500 Stück Schweine da, meistens Ferkel. Hierin war der Handel gut; es wurde fast alles verkaust,.auch^ mären die Preise sehr hoch. Das Paar, 6—8 Wochen alt, kostete 50—60 Mk^ 8—10 Wochen alt, durchschnittlich 60—70 Mk. Ferkel haben wohl noch nie einen solchen Preis hier erreicht, ferner waren ca. 120 Stück Einlegeschweme, sog. Läufer da, welche besoiiders gesucht ivaren. Sie wurden sofort sämtlich verkauft, das Paar 100—120 Mark, bessere Qualität 130—150 Alk. Zuchtschweine ivaren nickt aufgetrieben, dagegen waren mehrere fette Schweine da, welche- ebenfalls sämtlich uerfauft wurden. Das Pfund Schlachtgewicht kostete 58—60 Pfg., Lebendgewicht 35—37 Psg. Tie Preße sind hierin etwas zurückgegangen. Ter hohe Preis der Ferkel erklärt sich daraus, daß in diesem Frühjahr tu hiesiger Gegend mehrere kräftige Zuchtschlveine während der Geburt verendeten. Limburg a. d. L., 9. April. Frucht m a r k t. Durch- fchnittspreise pr. Malter. Roter Weizen 14.60 Mk., Weißer Weizen, 00.00 Mk., Korn 10.75 Mk., Gerste 9.46 Mk., Hafer 8.39 Mk^ Erbseii ü.UO All., Kartoffeln O.QQ Ml. HD n e I (f Schlitzt nichtI „Henneberg-Seide“ ** schwarz, weiß u, farbig für Blusen und Roben von 95 Pfg. bis Mk. 18.65 p. Mtr. 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Alte Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 67 Mark gezogen. lOhne Gewähr.) 13 34 241 70 303 483 86 502 16 90 619 735 63 [1501 74 91 891 [100] 939 1086 135 341 536 55 732 54 [1001 824 25 956 67 99 2051 66 76 112 71 90 264 302 41 752 830 60 76 942 86 3025 109 200 3 49 379 96 454 81 [100| 515 72 73 664 718 56 854 937 39 4068 69 106 76 79 209 231 414 26 632 65 [100] 74 90 736 93 861 92 992 5017 31 104 59 67 256 81 332 461 75 570 641 754 [200] 57 99 886 908 88 6077 153 96 11001 99 202 3 25 32 37 49 301 9 533 [1001 66 607 46 66 754 63 914 88 7121 22 52 67 200 66 300 40 [100] 43 460 95 98 510 49 750 87 800 79 947 [100] 8049 155 264 308 41 73 33 444 46 623 35 48 722 24 879 [100] 912 9100 37 56 204 32 97 376 83 93 447 67 79 558 62 77 615 42 [100] 935 10015 22 61 151 60 79 215 80 337 [100] 71 99 424 71 623 91 715 31 63 802 43 910 11056 147 73 224 60 77 419 [100] 20 38 516 23 41 72 97 604 14 31 87 760 865 87 922 82027 205 53 40 83 ftOO] 73 302 5 39 82 464 69 534 626 750 90 98 823 31 87 908 32 54 83035 46 76 232 80 300 58 95 425 73 675 1 4033 36 169 228 302 406 16 50 84 98 536 72 601 27 91 725 45 61 70 80 859 928 Ratten, Binse lötet,Ack^rlon*.Gölaur:.l.2-r,nschen u. £«eir. Paket 60 Psg. u. 1 Mk. PhillppSchwagerWw.,2)Toa ,Mmkl8 Bekanntmachung. Alle noch rückständigen Rechnungen über die zur Unterhaltung der städtischen Gebäude, Straßen u. s. w. im Rechnungsjahr 1901/02 ausgeführten Arbeiten und Lieferungen sind bei Meidung der Nichtberücksichtigung bis längstens den 1. Mai d. I. in doppelter Ausfertigung bei uns Versteigerung. Freitag deu 11. April, nachmittags 2r/a Uhr, werden in dem Bieker'fchen Saale Neustadt 55 dahier nachoer- zeichnete Gegenstände gegen Barzahlung versteigert: 1 Chaiselongue, 1 großer Kiichenschrank mit Glasaussatz, 1 Sofa, 1 Nähmaschine, eine Partie eingerahmte Bilder, eine Partie Herrenkleider, sowie ein Faß Sherry. 2858 I. A.: Schneider. >8( V'llt bl, '«kt Stt; beiden ( unterhg, Qn diese ^chend MTen '“Vita — 306 qm Hof- . der Weißerde, auf den obersten Riegelpsad, 26 114"/,^-ULlqmGras- Be^er, Marbllkgerftr. 100 ! sowie im Laden Kirchcnplatz 9. Telephon 303. Znschneide-Lehranstatt Grünbergerstratze 14 a (Mittelbau). Matznchmen, Musterzeichner», Zuschneiden und Verarbeiten kann jede Dame gründlich erlernen. 1819 Der Kursus beginnt am 21. April 1902. -HtzL l/äiie Petri, zlMte sehreri«. das beete moderne Waschmittel. Kein Seifen Pulver. Für Stoffwänche. Für bunte Wäsche. Für weisse Wäsche. Spart Seife! Zu haben in allen besseren einschlägigen Geschäften. General-Vertreter: Chr. Ludw. Thomas Giessen. 2*ö9 Zu enorm billigenPreisen offerieren wir Gardinen abgepasst und am Stück, weiss nnd erdme. Ronleauxköper in allen Breiten. Aug.MontannsNcliI. Inh.: Gebr. Imheuser. Abt. We sswaren Marktplatz 9-10. J« W. Schealßiof Telephon 119. 814 Prompter Versandt nach ausw. Ortsgericht einer nochmaligen Versteigerung ausgesetzt werden. feko 1140 Mann & Stumpe’8 „Trilby“ 3*/g, 4, 5 und 7 cm breite Verlängerungsborden zumAusbessem der Kleider Jede Farbe lieferbar. Mann &. Stumpe’s Mohair-Schutzborden: „Königin** mit brener eohtfarb. 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Die Unterlagen und Bedingungen hierfür können von den Architekten Stein & Meyer bezogen werden. Angebote sind dem Unterzeichneten bis zum 15. d. Mts. einzureichen. Gießen, den 7. Aprll 1902. Der evangelische Gesamt- Kirchenvorstand. Dr. Naumann. 2849 15253 77 342 94 556 631 83 89 95 707 91 16001 23 104 324 477 502 83 93 645 736 69 75 17079 152 90 395 435 97 555 58 59 95 611 [100] 53 66 800 [100] 1 4 [100] 62 902 18076 114 47 49 89 367 449 "" " 620 733 829 909 85 I9i)u6 [1001 13 45 93 153 206 52 61 58 92 530 74 606 72 704 21 [100] 42 810 89 95 952 89 20064 [200| 65 95 138 82 239 48 305 21 63 464 73 Flur 3/91 — 4056 qm Acker daselbst, Flur 5 438 — 1038 qm Wiese über dem Fabricischen Acker auf den Flulhgraben, Flur 5/461 — 1869 qm Wiese am Krofdorserweg öffentlich meistbietend versteigert werden. Gießen, den 12. März 1902. Großh. Ortsgericht Gießen. Bekanntmachung. Freitag deu 11. April, nachmittags 2l/d Uhr, wird an Ort und Stelle daS Abfallholz aus deu städtischen Anlagen am Oswaldsgarten, am Viehmarktplatz, auf der Südanlage, im Lerchcn- wäldchen, am Lutherberg, an der Llcherstraße und aus dem Friedhof am Nahrungsberg öffentlich meistbietend versteigert. — Die Bu= sammenkunft ist am Neustädterchor. Gießen, den 5. Aprll 1902. 2869 Großherzogiicye Bürgermeisterei Gießen. Mecum. K 14 02. Donnerstag den 24. April 1902, nachmittags 2 Uhr, werden die vor dem Namen des Friedrich Wilhelm Busch in Gießen stehenden Grundstücke: Flur 35 9lr. 8^,» — 1660 qm Hosralle aus der Grünbergerstraße, Flur 35 Nr. 86/l0 - 392M/.M qm Grabgarten daselbst auf hiesigem Ortsgericht öffentlich meiiibietcrtb versteigert. Gießen, den 12. März 1902. Groph. Ortsgericht Gießen. Bekanntmachung. Bei den am 12., 14. und 15. April 1902 im Hofe der alten Kaserne am Braudplatz stattsindenden Irühzahrs-Konlrollversammlungen haben aus der Stadt Gießen zu erscheinen: am 12. April, vormittags 8 Uhr: Mftaiere, Sanitätsoffiziere und Beamten der Reserve und Landwehr 1. Aufgebotes, sowie Reservisten der Infanterie, welche in den Jahren 1894 und 1895 eingetreten sind; , am 12. April, vormittags 10 Uhr: Reservisten der Infanterie, welche m den Jahren 1896 und 1897 eingetreten sind; am 12. April, nachmittags 2 Uhr: Reservisten der Infanterie, welche in den Jahren 1898, 1899, 1900 und 1901 cingetreten sind, sowie sämtliche zur Disposition der Truppenteile und der Grsatzbehörden entlas|enen Mann chatten der Infanterie; am 14. April vormittags 8 Uhr: Wehrlente I. Aufgebotes der Infanterie, welche in den Jahren 1889 und 1890 cingetreten sind; am 14. April, vormittags 10 Uhr: Wehrleute I. Aufgebotes der Infanterie, welche in den Jahren 1891, 1892 und 1893 eingetreten sind; } Gießen, 7. April 1902. Das Stadtbauamt. Sch m an d t. K 18 02. Douuerstag den 1. Mai 1902 vachmittags 2'/q Uhr, wird auf hiesigem Orrsgertcht die zu der Konkursmasse des Bäckermeisters Hermann Bogt gehörige Liegenschaft : Flur 1/491 — 56 qm Hofralle auf dein Seltersweg [öffentlich meistbietend versteigert werben. Gießen, den 25. März 1902. Großh. Or: Gericht Gießen. tote hatten! 3d? bezeuge Ihnen gern, daß Zhr Fabrikat ,€s hat geschnappt" bei meinen Runden große Anerkennung findet, da die Wirksamkeit dieser Haften« mittels eine sehr gute ist. Lin nicht genannt sein wollender Runde, der in meiner Filiale ein parket Ä Mk. 1.— kaufte, hat damit ca. 25 Natten getdtet E........ Lodwig vreunig, Drogerie zum roten Rreuz. „Ls hat geschnappt" ist nur für^ Nagetiere tödlich, sonst ganz unschitd» lich Lin versuch und man ist über, zeugt! Ueberall d 50 pfg und Mk. Z.— in plombiertem Rarton ju haben. Pie Wirkung ist wunderbar. am 14. April, nachmittags 2 Uhr: Sämtliche Reservisten der Garde, Jäger, Kavallerie, Feld- und Fußartlllerie. Pioniere und Berkehrstruppen (Eisenbahn-, Telegraphen- u)w Luftschiffertruppen); am 14. April, nachmittags 4 Uhr: sämtliche Reservisten des Trains (einschließlich Krankenttäger), Sanltäts- und Veterinärpersonals, Büchsenmachcrgehilfen, Oekonomlehandwerker und Riarinemannschaften, sowie Disposition der Tr-uppenteile und der Ersatzbehörden laffenen Alannschasten der Spezialwaffen; „ , , am IS. April, vormittags 8 Uhr: Wehrleute L Aufgebotes aller übrigen Waffen; am 15. April, vormittags 10 Uhr: Ersatz-Reservisten der Jahrgänge 1889, 1890, 1891 und 1892; am 15. April, nachmittags 2 Uhr: Ersatz-Reservisten der Jahrgänge 1893, 1894, 1895 und 1896; am 15. April, nachmittags 4 Uhr: Ersatz-Reservisten der Jahrgänge 1897, 1898, 1899, 1900 und 1901. Befreiungsgesuche sind durch das Hauptzneldearnt einzureichetr nnd müssen behördlich beglaubigt sein, können aber nur im dringendsten Notfall genehmigt werden. Die Leute haben m bürgerlicher Kleidung zu erscheinen. Stöcke, Schinne, Pfeiseil und Cigarren sind vorher wegzulegen. Die Militär-- papiere (Paß mit eingeklebler Kriegsbeorderung und Fichrungsattest) Müssen zur Stelle jeuu Sämtliche Mannschaften stehen im Laufe des ganzen Kontroll- ttages bis einschließlich Aliiternacht unter dem Nllluärgesetz. Gießen, den 7. Aprll 1902. 2870 Einfache MsirinMr-Mel Kleiderschränke von Mk 585.—- an. MjMMlNM Stiefmütterchen (großblumig), Bergitzmeinnicht (div. Sorten), Masliebchen (rot und weiß, großblumig),-Primeln, Aurikeln, rote Marguerithen, Bart- und Garten- 014711 Prima Aepfelweiu liefert Carl Reh, Neuenweg 30. K.§ftjsekilriHck und Salatkartosieln l gelbe Mäuschen) 41 empfiehlt zrt billigsten Preisen I. Hanke], LMMe 6. Frische Eier 2 Stück 11 Pfg., 20 Stück Mk. 1.05 empfiehlt W. Ullrich, 01548 7 Schloßgasse 7. der Grosststkf. tzeff. §alldeo> Follerie enrpsiehlt ßuchhandler Krebs 1793 Gießen, Schulstraße 10. und Gürtel- Victoria-Drogerie, Ad. Bieler. Marktstrasse 5. 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