Nr. »LI erfreut iLgttch außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem «elfischen Landwirt die Siegener Familien« blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l ffchen Untveri.-Buch- u. Stein- druckeret (Pietsch Erben) Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstraße 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprechanschluß Nr. 51. Erstes Blatt. 152. Jahrgang Dienstag 8. September LNVS GietzenerAnzeiger General-Anzeiger " Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen VezagSpret», monallich7bPs^ viertel« iäbrlich Mk. 2.20; durch Aohole- u. Zweigstellen monatlich 6o Pf.; durch die Post Mk. 2.— viertel jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittag- 10 Uhr. LettenpreiS: lokal 12Pf. auswärts 20 Pfg. Verantwortlich: für den volit. u. allgem. Teil: P. Witiko: für „Stadt und ficmb' und Gerichtssaal": (Juri Plato; für den Anzeigenteil: HanS Beck. MSI KeKanntmachung. Die Rotlaufseuche in den Gehöften des Martin Friebertshäuser von Wehrshausen und des Gutsbesitzers A. Ruth in Goßfelden ist erloschen. Die angeordnete Gehöftsperre ist aufgehoben. Marburg, den 6. September 1902. Der König!. Landrat. Reg el ein. KeKanntmachung. Betr.: Den Bläschenausschlag* unter dem Rindvieh zu Großen-Linden. In verschiedenen Gehöften der Gemarkung Großen- Linden ist unter dem Rindvieh Bläschenausschlag aufgetreten. Die durch § 50 des Reichsviehseuchengesetzes und § 117 der Reichsinstruktion vorgesehenen Maßregeln sind angeordnet. Gießen, 8. September 1902. Großherzogliches Kreisamt Gießen- Dr. Breidert. Z>er Zuristentag tu Merlin. (9. bis 12. September.) Man schreibt uns aus Berlin: Berlin hat diesmal die Ehre, den deutschen Juristentag zu bewillkommnen. Ein Wiedersehen nach 42 Jahren- Berlin besitzt alle möglichen Vorzüge; ist aber nicht beliebt als „Kongreß-Stadt". Weshalb? Ist die Reichshauptstadt minder gastlich, als es andere Städte sind? Ist die Bevölkerung minder entgegenkommend? Auch das nicht. Berlin hat den Fehler, daß es zuviel bietet, zu leicht die Kongreßteilnehmer zerstreut, von der Arbeit ablenkt, die doch auch bei solchen Zusammenkünften geleistet werden soll. Und dann: ein großer Kongreß will gewissermaßen im Brennpunkt des Interesses stehen für die Zeit, da er tagt. In jeder anderen Stadt außerhalb Berlins ist das eher möglich. Nicht nur, daß in Berlin so Vieles sich ereignet — sehr erheblich sind in der „Stadt der Intelligenz" die geistigen Interessen nicht. Wenn man in dieser Beziehung von den Oberen Zehntausend" spricht, nämlich darunter etwa zehntausend Personen versteht, die solche Interessen aufrichtig pflegen, dann macht man sich beinahe noch der Uebertreibung schuldig. Mit Juristen und Aerzten läßt sich in Berlin „die Straße pflastern". Wenn alle Juristen der Reichshaupt- stadt dem Juristentag beiwohnen würden, dann wäre es schon am besten, Versammlungen unter freiem Himmel avzuhalten. Ist der Jurist eine populäre Persönlichkeit? Der Rechtsanwalt ja, der Staatsanwalt unbedingt nein, der Richter nicht häufig. Es ist seit längerem davon die Rede, daß eine Kluft sich bilde zwischen der geübten Rechtspflege und den Rechtsanschauungen des Volkes. Sicher ist, daß niemand, der es nicht von Berufswegen nötig hat, gerne mit dem Gericht zu thun hat. Nervenansülle und noch Schlimmeres, aus Furcht, nur als Zeuge ins Kreuzverhör genommen zu werden, werden nicht selten berichtet; lange Zeit- und Arbeitsversäumnis und sparsam beme,sene Gebühren stimmen gar manchen verdrießlich, der solcher Bürgerpflicht genügt; gewisse Urteile, die mehr der Spitzfindigkeit und der Haarspalterei, als dem gesunden Menschenverstand Ehre machten, haben in weiten Kreisen Aussehen erregt. Der Schutz der persönlichen Freiheit schien in dem einen und anderen Falle schleuniger und ungerechtfertigter Verhaftung nicht ausreichend: das Fehlen einer gesetzlichen Entschädigung nach unschuldig erlittener Untersuchungshaft wird bedauert; das Unter- suchungsverfahren selbst erscheint sehr reformbedürftig; endlich die Revision des Strafprozesses, des Strafvollzugs steht noch in weitem Felde. Bemerkenswert ist jedenfalls, daß manches herbe Urteil über die Juristen aus den Kreisen der Gebildeten, zumal der Hochschullehrer, herrührt. Vor ungefähr zwei Jahren that der Münchener Psychologe, Professor Lipps, in der Oeffentlichkeit Aeuße- rungen über den Geist unserer Rechtspflege, die viel Staub auswirbelten. Wenig später erschien Professor Höckels Buch „Welträtsel", worin die heutige Rechtspflege und die Ausbildung unserer Juristen scharf kritisiert wurden. Höckel vermißt vor allem die psychologische Schulung der Juristen und tadelt das zu weit getriebene S-tudentenleben. Noch viel entschiedener trat der Professor der technischen Hochschule zu Eharlottenburg, Riedler, gegen die Juristen auf. In der Sitzung des preußischen Herrenhauses vom 29. März 1901 sagte er u- a.: „Die Juristen haben einen Wall von Vorurteilen und Vorrechten aufgetürmt. Der Wall verträgt keine Bresche, sonst fällt der ganze künstliche Bau zusammen." Und ferner: „Klarsehende Juristen sehen wohl ein, daß ihr Ansehen im Lande trotz der Monopole im Niedergange rst, in dem Maße, als selbst im eigentlichen Rechtsleben die Rechtsprechung mit dem Rechtsbewußtsein im Volke in Widerspruch kommt, in dem Maße, als die Nechtspraxis eine Kunst der Zunft wird, unzugänglich dem gesunden Menschenverstand." Einen Anstoß zu dieser Antijuristenbewegung mögen wohl die vor mehreren Jahren erschienenen Grenzbotenartikel „Gedanken eines Laien über unsere Strafrechtspflege" gegeben haben. Es scheint, daß in demselben Maße, als die Schulreform-Frage von der Tagesordnung abaesetzt wird, die Justiz^Reformbewegung sich ausbreitet. Aber es fehlt auch nicht, wie das immer bei solchen Gelegenheiten ist, an übertriebenen, schlecht oder gar nicht begründeten Angriffen. Zum Beispiel gehört dahin, als im Reichstag der verstorbene Abgeordnete Dr. Lieber in einem Augenblick der Erregung von der „Parteilichkeit deutscher Gerichte" sprach. Dr. Lieber empfing dafür einen Ordnungsruf vom Präsidenten, und mit Recht, denn der Vorwurf war nicht nur kränkend für den deutschen Richterstand, er war auch absolut haltlos. Was immer über die moderne Rechtspflege gesagt werden mag — daß unsere Richter nach bester Ueberzeugung und vollkommen unbeeinflußt urteilen, das ist eine unbestreitbare Thatsache. Und inan thut Unrecht daran, den Unmut über einzelne ergangene Urteile die Gesamtheit des Richterstandes entgelten zu lassen. Sind doch wiederholt und neuerdings erst Fälle bekannt geworden, in denen gerichtliche Erkenntnisse sich bewußt in Gegensatz stellten zu höchstgerichtlichen Entscheidungen. Das beweist gewiß Ueberzeugungstreue und Rückgratssestigkeit. Bei der Schulreform-Bewegung hat man ganz ähnliche Beobachtungen machen können, wie das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wurde. Vielfach stellte es der Uebereifer der Tadler so dar, als ob in den Schulen allgemein und schier systematisch auf „Ueberbürdung", auf das „Voll- psropfen mit unnötigen Kenntnissen" hingearbeitet werde. Nach und nach ist das richtige Maß gefunden worden. Hoffen wir, daß auch in die Justizresormbewegung mehr Ruhe und Ernst hineinkommen. Der Sache wird dadurch am ehesten gedient. Die Verbitterung trübt den Blick. Vom deutschen Zuristentag aber, der manchen Gegenstand von allgemeinem Interesse erörtern wird, hegen wir den Wunsch, daß dieser Konareß die wichtigste Frage des Rechtslebens, die Revision des Strafgesetzes, dem Ziele näher bringt, und zwar mit Verständnis für die Forderungen, die das seine und richtige Rechtsempfinden des Volkes stellt. Politische Tagesschau. Ein Trust in England. Die englische Eisen- und Stahlindustrie klagt über unbefriedigenden Geschäftsgang. Eine große Fabrik hat den Betrieb Wochen hindurch eingestellt und ihn erst jetzt wieder in beschränktem Umfange ausgenommen. Eine andere Fabrik, die vorzugsweise Schiffsplatten herstellt, griff zu dem Mittel provisorischer Kündigung der Arbeiter. Der geschäftliche Rückgang wird zum Teil darauf zurückgeführt, daß Deutschland gegenwärtig weniger Eisen und Eisenfabrikate aus England bezieht als je vorher. Die Panzerplatten- Bestellung seitens Japans ist einer Sheffielder Firma zugute gekommen, die Middlersbrougher Fabriken wurden nicht berücksichtigt. Run soll das Allheilmittel, der Trust, Abhttfe schaffen. Er ist nach dem Muster des amerikanischen Stahltrust geplant und soll sämtliche größere englische Werke umfassen. Die Verhandlungen sind indessen noch nicht zum Abschluß gelangt, die Aufbringung des erforderlichen Kapitals mag Schwierigkeiten bereiten. Der amerikanische Stahltrust arbeitet mit rund anderthalb Milliarden Dollars. Gegen diese Kapitalmacht anzukämpfen wird den Engländern nicht leicht werden. Politik der Nadelstiche. Rußland und Belgien haben weder politisch noch wirtschaftlich nennenswerte Beziehungen. Dennoch giebt es in Brüssel Leute, die sich für den russischen Finanz Minister lebhaft interessieren. So war das soeben von Paris aus dementierte Gerücht, Rußland beabsichtige eine neue Ausländsanleihe aufzunehmen, zuerst in der belgischen Hauptstadt aufgetaucht. Wiederholt ist auch von dort aus die Stellung des Finanzministers Witte als erschüttert bezeichnet worden. Es liegt hier der Versuch einer Politik der Nadelstiche vor, für den es an ausreichender Erklärung fehlt. Allenfalls wäre an „Ostasien" zu denken, wo Belgien für seine Pläne die Unterstützung Rußlands nicht in dem erwarteten Maße fand und dadurch der entsprechenden seitens Frankreichs verlustig ging. Hie und da wird auch die Vermutung laut, die betreffenden Brüsseler Kreise verrichteten von London aus bestellte Arbeit. Wenn das auch nicht außerhalb der Möglichkeit liegt, so erscheint solche Taktik denn doch zu kleinlich und am Ende unwirksam. Sie liefe auf einen „Sport" hinaus, der in Petersburg sicherlich am wenigsten Eindruck macht. Haiti. Ueber die schnelle Erledigung, welche der „Marko- mannia" - Z wisch en fall durch das Eingreifen des Kanonenbootes „Panther" gefunden halt, liegt folgende amtliche Nachricht vor: Berlin, 8. Sept. „DaS Kanonenboot „Panther", Korvetten-Kapitän Eckermann, hatte Befehl erhalten, das seeräuberische Kanonenboot „Erste ä Pierrot" aufzubringen. Der „Panther" begab sich deshalb von Port-au-Prince nach Gonaives, wo der „Erste a Pierrot" vollkommen überrascht wurde. Nunmehr wurde von dem deutschen Kommandanten folgendes Ultimatum gestellt: „Flagge innerhalb einer Viertelstunde streichen, Schiff räumen und keinerlei Gefechtsoorbereitungen treffen, sonst erfolgt sofortiger Angriff." „Cröte ä Pierrot" hatte schon vorher klar zum Gefecht gemacht. Die Flagge wurde innerhalb der gegebenen Frist gestrichen und der „Erste ä Pierrot" von der Mannschaft verlassen. Der Kunst und Wissenschaft. Berlin, 8. Sept- Zum Tode Rudolf Virchows, flhibolf Virchows irdische Hülle wird in einem prachtvollen Sargü im Festsaale des Rathauses inmitten eines Lor- beerhains ausgebahrt werden. Zur Rechten des Sarges soll bas im Donatorensaale des Rathauses befindliche Bildnis des Verstorbenen, zur Linken das florumhüllte Banner der Stadt Berlin ausgestellt werden. Das große Kongreß- gemLlde Prof. v. Werners, vor welchem die Aufbahrung geschieht, wird verhüllt werden. Aus dem Grün der den Sara umgebenden Bäume und Blattpflanzen werden hohe Kandelaber mit zahlreichen Kerzen emporrayen. Rechts neben dem Sarge wird sich die Rednertribüne erheben, von welcher aus Prediger Kirms, Professor Waldeyer, Reichstags- und Landtagsabgeordneter Justizrat Albert Träger und Oberbürgermeister Kirschner dem Verewigten chren Nachruf sprechen werden. Zu der stattfindenden Trauer- feier am 9. d. M. werden vom Magistrat und den Stadtverordneten Karten ausgegeben, welche als Legitimation zum Eintritt in den Festsaal dienen. Die Mitglieder der städtischen Behörden, sowie die Bezirks-Vorsteher erscheinen in Amtstracht mit der Kette. Den Trauerzug, der sich in der König- und Jüdenstraße ordnen wird, eröffnet ein Musikkorps, sodann folgen die Träger des Riesenkranzes, welchen die städtischen Behörden gestiftet haben, die wissenschaftlichen, studentischen usw. Vereine und Deputationen usw. hinter dem Leichenwagen, welchem der Träger des Ordenskissens voranschreitet, folgen die Familienmitglieder, die etwa erschienenen Ehrenbürger der Stadt Berlin, sowie die, Stadtältesten, sodann die Mitglieder des Magistrats und der Stadtverordneten-Versammlung, die Bürgerdepu- tiepien, Bezirtsvorsteher und städtischen Beamten, diejenigen Deputationen usw.« welken der. greise Gelehrte. anlleMrt hat. Städtische Beamte und Nuntien werden den Zug mit umflorten Marschallstäben begleiten. Für das Leichenbegängnis stellen sich die Vereine ebenso wie die besoldeten und unbesoldeten Kommun alb eamten, welche am Zuge teilnehmen wollen, um 11 Uhr Spandauer Straße, am Rat- Hause, auf, um dem Leichenwagen in geordnetem Zuge voranzugehen. Der Trauerzug bewegt sich durch die Köniy- straße, Spandauer Straße, Kaiser Wilhelmstraße über ine Kaiser Wilhelmbrücke durch den Straßenzug Unter den Linden über den Opernplatz an der Katholischen Kirche vorüber durch die Behrenftraße, Markgrafenstraße, Lindenstraße, Bellealliance-Platz, Bellealliance Straße, Yorkstraße und Katzlerstraße nach dem Vtatthäi-Kirchhof. Köln, 7. Sept. Unter Teilnahme der hervorragendsten Bühnenleiter Deutschlands erfolgte gestern mittag 1 Uhr durch Oberbürgermeister Becker die Einweihung des neuenKölnerStadttheaters. Tie Festlichkeit sand m dem von Sascha Schneider mit eigenartiger Symbolisierung ausgemalten Foyer statt, das in seiner Ausschmückung sehr interessant, aber sehr unklar wirkt; der Eindruck, den der Zuschauerraum macht, dürste sich bei der abends statt- sindenden Fest Vorstellung am besten konstatieren lassen. Mit welchen Mitteln und welchen Opfern dieses Stadttheater, das unter den deutschen Privattheatern trotz einzelner Mängel nicht seinesgleichen hat, erbaut ist, geht aus der Einweihungsrede des Oberbürgermeisters Becker hervor. Er betonte, rote der Bau eines zweiten zeitgemäßen Theaters ein unabweisbares Bedürfnis geworden seu Für ein so großes Unternehmen reichten jedoch die sretwtlltgen Kräfte aus der Bürgerschaft nicht aus, aber auch die Stadtbehörden hatten längere Zeit mit Rücksicht aus die schnelle Entwickelung der Stadt und ne dadurch fortgesetzt entstehenden neuen Bedürfnisse wenig Neigung, diese neue große Aufgabe zu üb ernennten. Desto mehr ist esi mit Dank anzuerkennen, daß die Stadtverordneten-Versammlung in voller Erkenntnis der idealen und nationalen Bedeutung einer würdigen Bühne für weite Bolks- klassen im Jahre 1898 mit Einstimmigke it diesen Bau beschloß und seitdem für denselben 4i/2 Millionen zur Verfügung stellte. Der Spruch des Oberbürgermeisters galt allen, die ein Verdienst an diesem herrlichen Bau haben, vor allem dem geistigen Schöpfer und Träger desselben, Regierungsbaumeister Moritz. Als Vertreter der Regierung wohnte Geheimrat Schulz aus dem Ministerium der öffentlichen Arbeiten der Feier bei, die trotz der Anwesenheit zahlreicher offizieller Persönlichkeiten, unter denen auch der Generalgouverneur von Köln, Generalleutnant v. Hagenow, mit einem Stab von Offizieren zu bemerken war, „ein durchaus inoffizielles Gepräge trug. Tie Intendanten Lepel-Hannover, Gilsa-Cassel, Claar und Jensen-Frankfurt, Oberinspektor Brandt als Vertreter des Berliner Hostheaters, die Tirektoren AngeloNeumann-Praa, Bittong-Hamburg, Stägemann--Leipzig, Gregor-Elberfeld, Erdmann Jeßnitzer-Bremen, Neufser-Metz, Steinbach-Mainz, Schrötter-Aachen, Paul Linsemann-Kiel, sowie viele andere Bühnenleiter, die von nah und fern heute nach Köln ge- tommen sind, beweisen durch ihre Anwesenheit, welche Bedeutung die deutsche Theaterwelt der Eröffnung des neuen Kölner Stadttheaters beilegt. Hamburg, 8. Sept. 13. internationaler Or ien t alist eu-Kon gr eß. In der heutigen zweiten Plenarsitzung teilte der Präsident, Senior Behrmann, die Antwort auf die in der Eröffnungssitzung abgesandten Huldigungstelegramme mit. Für den nächsten Kongreß liegt bis jetzt eine Einladung nach Algier vor. Den geschäftlichen Mitteilungen folgte unter anderen allgemein intet wenden Vorträgen ein solcher des Grafen Guber- natis . m über Sakuntala et Griselda. LrLte L Pierrot" hierauf samer Bemessung der Ausgaben eines beweglichen Ein- 7. , 1 hohnrt »-rttf*iphPTi au bekamuren. Auf du den Rebellen an Bord. in geistiger Rebellen." hat aufrichtigsten der Heer uud Flotte. zu ge. die die der Tie deutschen v ausführbar war. Schüsse und die --eg cm ad Die Unter dem amt des Innern begründeten ständigen Ausstellung für Arbeiter-Wohlfahrtseinrichtungen. Derselben Kvmmickion wurde der nächste Gegenstand überwiesen: Stellungnahme zu einem Rundschreiben des Reichsoersicherungsamtes über die Entschädigung der ehrenamtlichen Organe für Wahrnehmung der Genossenschaftsgeschüfte. Bei Besprechung dieses Rundschreibens nahm der Vorsitzende Beran- lasfung, auf die gegen ihn von dem sozialdemokratischen Abgeordneten Stadthagen im vergangenen Jahre im Abgeordnetenhaus gerichteten Angriffe zurückzukommen, die gerade die angescynittenc Frage betrafen. Er gab der Meinung Ausdruck, daß das vorliegende Rundschreiben des Reichsversicherungsamtes wohl mit durch jene Vorgänge veranlaßt worden fei. Eine so große Einschränkung der ehrenamtlichen Organe, wie sie in dem schreiben ausgesprochen sei, müßte der Verwaltung sehr nachteilig sein. Kräfte brauche. Bordeaux, 8. Sept. In einer Rede, welche der frühere Kolonialminister" Tecrais bei einem Festmahl hielt, verwahrte er sich gegen die Anschuldigung, daß er den Tod der auf Martinique Verunglückten verschuldete. Erjagte, .Panther" hatte die Absicht, den ,------ . inS Schlepptau zu nehmen, bald jedoch erfolgte — offenbar Sonderausstel- uosfenfchaften werden dem Verblichenen ein treues -■»-i j - I < .... i—/OofifiAtt«* Qititimmitnn AlsdaNN ft £5 & !ln- int angeschlosseu, wonach wegen unwürdigen Wandels die Wahl Neidhardts zum Oberpfarrer an der Charlottenburger Luisenkirche nicht bestätigt werden dürfe. — Dem freisinnigen Parteitage in Hamburg liegen, wie die „Freis. Ztg." mitteilt, solgcnde Anträge vor: Dr. Wiemer und Gen.: Im Reichshaushalt hält es der Parteitag nach den in den letzten Jahren erfolgten gewaltigen Steigerungen des Aufwandes für die Marine, das Heer und die Kolonien und der dadurch trotz | Steuererhöhungen und rapider Vermehrung der Reichsschuld geschaffenen ungünstigen Finanzlage für dringend geboten, durch äußere Sparsamkeit bei den vorhandenen Einrichtungen und strengste Prüfung in Bezug auf etwa neu hervortretende Bedürfnisse zum mind/icen einer weiteren Steigerung der Ausgaben entgegenzuwi cen. In Bezug auf das Steuerwesen im Reich fordc .t der Parteitag die Beseitigung der mit dem Kontingentiernngs- system zusammenhängenden Liebesgaben sonne der Ausfuhrprämien bei der B r a n n t w ein st e u e r, insbesondere auch zur Verminderung des Anleihebedarfs und der Matrikülarbeitrage. Eine Herabsetzung der 1900 erhöhten Stempelsteuern, abgesehen vom Lotteriestempel ist ebenso wirtschasllich geboten wie im Interesse des Ertrages aus diesen Steuer angezeigt. Ter 1900 eingeführte Stempel auf Schiff-Frachtsurkunden ist gänzlich aufzuheben. Einer sogenannten Reichsfi na nz- -esorm, die auf Beseitigung oder Fixierung der Matri- kularbeiträge hinzielt, ist im Interesse des Einnahm, brivil ligungs rech les des Reichstags, welches auch behufs spar- Ausland. London, 8. Sept. Wie der „Globe" erfährt, hat die Admiralität Nachricht von einem ernstlichen Gefechte erhalten, das im persischen Golf zwischen der Besatzung des Kanonenbootes „Laßwing" und einem »Sklavenschiffe statt- fand. Ein Malrose sei getödtet und mehrere verwundet worden. Paris, 8. Sept. Obwohl in minder schroffer Form als Montebello gab auch Noailles einem Interviewer gegenüber seiner Verstimmung darüber Ausdruck, daß er an» gewiesen wurde, seine Rechte auf Pensionierung geltend zu machen. Er fügte hinzu, daß die Unterhandlungen bezüglich der Höhe dieser Pensionierung fortdauern, weil sich bei Berechnung seiner Ticnsljahre Schwierigkeiten ergaben. Noailles erklärte cs für absolut falsch, daß die Regierung ihn darum verabschiedet habe, weil sie Seinen klerikalen Botschafter wolle. Er sei zwar etwas religiös, aber er halte dafür, daß sich 'Klerikalismus und Politik mit einandcr^ch»cht vertragen. Die Wahrheit sei die, daß man Platz für^jüngcre toVfolTdn Bericht des Dtrettors Schäferin über " 43. Aeuossenschaftstag. die Feststellung von Grundsätzen für die Aufstellung der v' 7 U n f a 11V e r j e i n i f j e (§49, Absatz b de- Gewerbe. Kreuznach, 7. »ept ^s^rÄa?fe^"Äe°von^Le “jgX'llteii chen Hsfn'e'te'di'e'letzte allgemeine Serfammlung, inbe ^uSe ?(toen bU 3ultiXmig der Lersammtung. Erne er mit bewegten Worten des Ablebens des Protest xommlnwn ioU beraten über die Konstruktion brauchbarer!Virchow, eines alten sreunde.. von Schulze-acli^ch U’ Re^atoren' zum Schutze oon Leben und Gesundheit der der deutschen Gen-, entchast-n g-dachte^ ---------- Arbeiter, sowie über die Errichtung euiec S-ttd-rauLKr! n.-n--ich-tte-! werden dem «erbliche» lang jür-Arverrerschutz tut Baugewerbe in der vom Reichs-1 deuten bewahren. (Lebhafte Zustimmung.) samer Bemessung der Ausgaben eines beweglichen Gin- nahmesattors bedarf, entschieden zu bekämpfen. Auf die Matrikularbeiträge kann nur verzichtet werden, wenn eine tmbtön* i Palais war am Samstag derI iP uneinig Igange/na^men gefangen, konsiszierten die Effekten und Earl of Lonsdale geladen. Zur gestrigen Abendtafel! tontrolle ablehnend Stellung nahm. ,3 Ö I — x;» ii» hrpi neim waren die graßbrttannifchen unb nme® toni) djen Office au, toiyebung der Bestunnmng des §^t des Gewerbe- welche den Kaisertnanovern beiwohnen, gÄden. ßeute' »her bte wettere Ant amm- abend 7 Uhr fand ein Diner in der Jaspisgalerie des Reuen Palais statt, zu dem die an den Manövern teilnehmenden Fürstlichkeiten und fremden Offiziere geladen sind. Morgen früh 4 Uhr begiebt sich der Kaiser vom Reuen Palais ins Manövergelände. — Wie die „Rat.-Ztg" erfährt, hat der evangelisch e L b e r k i r ch e n r a t sich der Entscheidung des Berliner Konsistoriums in Sachen des Pastor Reid Hardt Ter Vorsitzende, Direktor König!. Rat Prob st -Mü \v • - ■ • <•-------- m—r---*— ir durch die Mannschaft des .CrSte ä Purrot" absichtlich h°r- ^°«^f7°d^°7ents°tzp°7b°r.jährlich°n Bewrtligung vorgerufen — eine Explosion der Hinteren Pulverkammer, Reichstags abhängige Steuer, sei es Vermögenssteuer welche das Achterschiff zerstörte und in Brand fleckte. _ Das 0^er (nntommenfteuer, von den Einzelstaaten auf das Reich Jnsschlepptaunehmen war unmöglich, weil eine weitere Explo- übertragen wird. Einer verschiedenen Bemessung der Kopf- sion nicht ausgeschloffen war. Da aber außerdem hierin ein anteile bei den Matrikularbeiträgen nach dem Grade der feindlicher Akt erblickt werden mußte und die vorderen Ge- Wohlhabenheit i^r.röeDölterun9 ,in ^"p^n^h^neaen b^e! schüh-noch gebrauchsfähig waren liefe der «ammandant des Bottos mch n^^-^^b^. .Panther" auch dte vordere Pulverkammer und die K-si-l k-mtNt,einer durch Granatfeuer »ur Explolton bringen. Als ° > der Br a u st eu er, sowie einer h öh e r en Be- dieses geschehen war, brach der „Cröte L Pierrot Tab aks. auseinander und sank. Der Admiral befand sich bet Karlsruhe, 9. Sept. (Big. Trahtbericht.) Ter Gonaives ist in den Händen der ^^^ßherzog Friedrich von Baden beging heute uclu in geistiger körperlicher Frische seinen 76. Geburtstag. Eine politische Bedeutung ist der Zerstörung des Tie Residenz uno das ganze Land nimmt an der §eier ~ * x 1 Anteil. ,ErSte L Pierrot" nicht beizumeffen. In diesem Smne sich auch Präsident Roosevelt, der Vertreter Monroedoktrin, ausgesprochen. Em Telegramm meldet _ .... . hierüber: Berlin, 8. Sept. Tas Urteil der zu den toi erd London 8. Sept, Der .Central News" wird aus manövern eingeladenen englifchen Generale über den deutschen Kreuzer „Panther" zu diskutieren. Cind^n901l über die Haltung der deutschen Truppen bei wahrscheinlich von der amerikanischen Regierung mspirirleI $aiferp’arabe am Samstag. Ter General erklärte: Mitteilung besagt, die Vereinigten Staaten werden nicht eind^ vollkommene Drill der deutschen Fußtruppen findet greifen. Roosevelt interpretiere die Monroedoktrin so, daß sicherlich in der ganzen Welt nicht seines- die Vereinigten Staaten zwar nicht dulden würden, wenn glichen. Als die verschiedenen Formationen im Parade-1 eine europäische Macht amerikanisches Gebiet nehmen roürbe, marfeTj salutierend an dem Kaiser vorbeizogen, erinnerte doch würden die Vereinigten Staaten nicht intervenieren, (hx Marschieren an die Arbeit einer automariichen Maschine. SÄ äfi'SE» *& 8 ..?-u»,Äk 44w A -» Bundesregierung die Haiti-Affaire als eme Angelegen-1 -j.raQen per Gegenwart ist, wie mir erklärt wurde, die heit betrachte, die nur Deutschland und Haiti betreffe. ^^^0--izier frage. ^enn dem aber so ist, dann Die New-Porker Morgenblätter enthalten keine Kommentare,! mn drittel finden, um die alten Unteroffiziere sondern nur ausführliche Berichte über das äußerst schnelle Hänger bei der Fahne zu hallen und dadurch für den Vorgehen des Kapitäns des „Panther", der dem Admiral ^^gsfall eine taugliche Unteroffizierreserve zu haben. Tie Kill ick nur fünf Minuten Zeit geben wollte, sich und seine Erfahrungen der brilifchen KriegSjührung in Afrika führen Leute in Sicherheit zu bringen, und erst auf Bitten Lillicks zu demselben ^ie deutscheKavallerie ^1"^. ^V^mals an den Gouverneur jene Depesche gesandt, di«.Frist aus fünfzehn Minuten --rläng-rte. it'llick ließi fern chgt ub^b^gbinzend^^M t^q man ihm zuschreibe. Er sei bereit, bi- Angelegenheit ™ '■J,Ie(fenz bQ§1e £C sCr tC^nPLn ^nirht bei^ der Parade besonders auffiel, war die schneidige Hal- vor die Volksvertretung zu bringen und die Verlaumder zu anfängliche Abficht der Deutschen an Bord zu gehen nicht P des Trains, der Bagage und der Sanitätstruppen, vernichten. Der „Panther feuerte dann etwa dreißig ^neral Hamilton fügte hinzu, er yoffe, am Dienstag zu Petersburg, 8. Sept. Es verlautet, daß der Ge» „Crßte ä Pierrot" sank. sehen, was das dritte und das fünfte deutsche Armee- sundheitszustand der Zarin Alexandra so günstig ------- lorps in einem Falle leisten, dessen Bedingungen denen . «c ^j^^eicht ihrem Gemahl zu den Kursker Manö- Folgen des „Falles Hildebrandt". Der wirtlichen Kriegsführung näher kommen. ' b ( it t jedenfalls aber nach denselben mit dem Zaren ■2. September ist nunmehr amllich bekannt In den pen°zvlan11 d; en Gewa, „n --uzen ° rn ^8t-u°t, leoe^u^a längeren Besuch in gemacht worden, daß der Lommandciir des Gumbinner jetzt ebenfalls wie vor Haiti un)eie ^^Ichlfse, um dte . b)-t tt fönnc um9 sich bann zum Aufenthalt bis Eeldartillerieregiments, Oberstleutiiant Weiß, und der Ab- oeutfchen Jntereffen zu fchuyen. Bet der bedrohlichen Lage a^ ' teilunastommandeur in demselben Regiment, Major Dycker- in Zentralamerika hat der Kreuzer. „Falke nach dem gegen Weihnachten nach -mabta zu vegeven zxua) 1 hoff, verabschiedet worden find. Beiden Offizieren ist, wie Eintreffen des neuen Kommodore der ojtamerikanifchen Lamsdorff wird _tüat>ia ^6^611. &'in der amtlichen Bekanntmachung he^t, der Abschied Station, des Kapitäns zur ^ee ^chcder, den Schutz der Budapest, ,8. Sept. Der Präsident de- Abgeord- bewilligt worden. Ter sonst übliche Zusatz: „in Genehmi- Deutschen im Osten, die „Gazelle" im Westen des^vene- s netenhauses, Graf Apponyi, hielt bei Eröffnung der gung ihres Abschiedsgesuches" ist weggefallen. Ten beiden zolanijchen Aufftandsgebietes übernommen. Ter „tfatfe Landwirtschaftlichen Ausstellung in Loonn (Tcmefer Offizieren ist die gesetzliche Pension bciuitligt und das Recht kreuzte im Juli zwifchen Puerto Eabello und ^-a. Guayra ^omitat), einem zumeist von Schwaben bewohnten Orte, eme zum Tragen der Regimenlsuniform zuerkannt worden. In und erhielt un August den befehl, eine Kreuzfahrt an oer eraufiführte, er sei erschienen, um den de utsch- verjchiedenen Blättern begegnete man der Auffassung, als venezolanischen Küste bis naa) der -dnf el Trtnioao zu unter- - ' j Mitbürgern, diesen fleißigen und patrio- ob durch die Versetzung oon Offizieren zum Train der nehmen. Tas Schiff ging über Euracao nach E ar u p a n a P r a cy 19 e n jjiouig , ungarischen Nation aus- Meinung Nahrung gelben würde, daß diese Waffe den und liegt dort noch vor Anter. Wahrend die,er Küsten» tifchc.^^Leuten dlLiede der ganzen ungan^ » übrigen Truppenformationen unseres Heeres nicht gleich- fahrt weilte die „Gazelle", ine kurz vorher von Willem- zudrücken. Es habe ihn mit grauer er füllt öaB m wertig sei. „Die e Auffassung ist", schreibt ein Berliner ftad aus eine Meldung über den Gang der Ereignlffe in neuerer Zeck falfche Propheten mck Schlagworten vom Blatt -falsch. Jeder Offizier ist in den Augen seines die Heimat gesandt hatte, im Hasen von La Guayra, wo fie Pangermanismus und Zugehörigkeit zum Alldeutfchtum fie obersten"Kriegsherrn unb in gesellschaftlicher Hinsicht voll- am 22. August die Vlachricht erhielt, daß der Hamburger 0On ber ungarischen Gemeinschaft abwendig zu kommen ebenbürtig. Sogenannte Offiziere zweiter Güte Tampf er „Polarta" vor Earupana voen und ” ' - ' - " .i.i-.l.nenN ^.-Ilnna naduu riu emem ^tnlrag die Russen, nachdem sie drei Tage gefall gen ge- Unsallversicherüngsgejetzes über' die weitere Änsamiu- halten waren, nach u-stueb. Der russische«on>ul inUes. tu na Les Rejerveionds sührte Zimmermeister Rieß, kueb legte schar,en Protest ein und sorderte, 3ha JoljcunaS Braunschweig aus: Tie von Regierungsrat Tr. Beckmann solle sofort verhaftet und aus Mitrovitza ausgewiesen »verdcn. bearbeitete Statistik, die den Bestimmungen des § 34 zu Die Albanesen erklärten, sie würden unter keiner BcdG'.ngung Grunde liege, sei für die BerufSgenofsenfchaften gefährlich öie Eröffnung des russischen Konsulates in MitrovckLa zu- geworden. Der Reichstag habe, ohne die Verhältnisse | näher zu prüfen, seinerzeit die Vorlage angenommen, ob- New-Pork, 8. Sept. Präsident RooseveWt hat gleich man wollte, daß die Beiträge nicht über das wieder eine Rede über die Trusts gehalten. Präwendig,te hinausgehen sollten, durch das Gefetz seien fie Mvoievelt verließ am 5 September Cnftcrbafl) und aber vis zu 12 000 Mark gesteigert worden. Die Verfamm-1 Bbent Roosevelt üerlieB an . p miheeler ’lffieü- lung beschloß: 1. schon fetzt einen entsprechenden Antrag reifte nach den Sudflaaten. In einer in Wheeler, I dem Reichsoersicherungsamk mit der Bitte um befürwor- virgiinen, gehaltenen Rede sagte er, er könne die -r^.ufis Lende Weitergabe an das Reichsamt des Innern zu unter- nicht vernichten und ihre industrielle Richtung nicht ai^bcrn, breiten, 2. ,obalb der Reichstag zusammentritt, eine ent- aber er könne einen Einfluß auf sie ausüben und ie so sprechende Petition ihm und dem Bundesrat vorzulegen, I lenken, daß sie feinen Schaden anrichten. ^Man 3. von den heutigen Beschlüssen dem Jnnungsverbandel fortschrecken auf dem Wege der Evolution, nich^ll der I deutscher Baugewerismeister und dem beutfchen Bauarbeit-^e Trustkönige scheinen den von PräsiMdent ^rn Jnnungsverbandcn unL den Arbeitgeber- %ingeroorfenen Fehdehandschuh bereits.aufgenomi [nen ES!eSKTSÄSSSUHLS SÄSk vor zubereiten und seinerzeit emzureichen, 4. den Vor- gedroht, ihn bei der nächsten Prafidentenwahl nicht wie ständen der Baugewerks-Berussgenossenschaften zu em- als Kandidaten aufzuftellen, wenn er den elngefchlagenen B psehlen, kurz vor der iiächsten Reichstagswahl famtliche fortsetze. Sollte es wirklich zu einem Kampfe zwifchen d Mitglieder aufzufordern, im Sinne dieses Vorschlags den Präsidenten der Republik und den Trusts kommen, so d betreffenden Kandidaten auf Aufhebung der Bestimmung ^n im Auslande wirklich darauf gespannt fein, wer sich zu verpflichten. Außerdem socken die Handwerkskammern Stärkere erweisen wird, aufgefordert werden, sich gutachtlich über die,en Vor-1 ■ । —■ geleitet wurden. Stadt einem Telephonischer Kursbericht. 3% Mexikaner . 27.26 »en . 92.80 . 92.10 . 108L5 . 219.40 . 189.60 . 138.50 . 145.10 . 158.50 . 154.90 . 20.60 . 177.25 . 202.00 . 185.00 . 167.70 v if 103.50 50.90 81.20 29.20 123.80 44.00 ciu ad al P aris, 9. Sept. Das Blatt „Provoca" berichtet aus Buenos Ayres vom 7. ds.: Die Stadt Bolivar ist durch einen Cyklon völlig zerstört worden. 14 Personen wurden 4,/2°/o Chinesen . . . Electric, ßchuckert , . Nordd. Lloyd . . . Kreditaktien .... Diskonto-Kommandit. . Darmstädter Bank . . Dresdener Bank . . , Berliner Handelsges. . Oesterr. Staatsbahn , . Lombarden . . . . Gotthardbahn .... Laurahütte..... Bochum ...... Harpener..... Tendenz: fest. 4o/ü Italien. Rente . . . 41/, % Portugiesen . . . 8°/e Portugiesen..... 1% C. Türken . . . . Türkenlose ...... 4% Griech. Monopol.-Anl. 41/, % äussere Argentiner Kr-r Aus Stadt und Kand. Gießen, den 9. Sept. 1902. *• Personalien. Wie uns telegraphisch aus Darmstadt gemeldet wird, bestätigte der Großherzog den, vom Grafen von Schlitz gen. von Görtz für die 2. evangelische Pfarrstelle zu Schlitz, Dekanat Lauterbach, präsentierten Pfarrverwalter Wilhelm Hotz zu Ober-Gleen. §§ Versammlung der Postbeamtenvereine. Am Sonntag versammelten sich auf Textors Terrasse die Postunterbeamten-Vereine von Marburg, Wetzlar und Gießen. Die Mitglieder waren ziemlich stark vertreten und bald entwickelte sich in dem großen Saale ein reges Leben. Der Vorsitzende des Gießener Postunterbeaniten-Vereins begrüßte die beiden Nachbarvereme und hieß sie herzlich willkommen. Der Vorsitzende der Wetzlarer Vereins brachte ein Hoch auf den Kaiser aus. Der Vorsitzende des Marburger Unterbeamten-Vereins sprach über die Stellung der Postunterbeamten im öffentlichen Leben. Seine Rede wurde von allen Anwesenden mit Begeisterung ausgenommen. Der Zitherverein „Alpenröschen" verkürzte die Stunden dann durch verschiedene schöne Vorträge. Den Schluß bildete ein lustiges Tänzchen und nur allzu früh kam die Stunde, welche die auswärtigen Teilnehmer wieder aus unferem Kreise entführte. •* Zur Fleischteuerung. Drei stark besuchte Versammlungen, zwei sozialdemokratische und eine freisinnige, saßten in Nürnberg vorgestern Abend Protestresolu- dabei getötet, 50 verwundet. Saloniki, 9. Sept. Bei der im hiesigen Mllitär- Hospital stattgefundenen Aerzte-Sitzung wurde der Chefarzt des Militärspitals, Dr. Mohsin-Bei, von dem Chefarzt des 3. Armeekorps, Skender-Pascha, fälschlich be- z i ch t i g t und st r a f w e i s e in das Militärhospital nach Ueskuab versetzt, und zwar weil aus dem Spital zwei Sttäflinge entflohen waren. Der peinliche Vorfall erregt hier großes Aufsehen. Washington, 8.Sept. Im Staatsschatz befinden sich gegenwärtig Doll. 573,936,194 Gold, der größte Goldbetrag, der jemals vorhanden war, und, wenn man vom Bestände des russischen Staatsschatzes vor acht Jahren absieht, der größte Goldvorrat, den jemals seit Menschengedenken ein Land im Staatsschatz hatte. Der Bestand mehrt sich täglich um 200,000 bis 300,000 Doll., und für die nächste Zett ist eine Abnahme nicht zu erwarten. Ter Vorsitzende Probst (München) dankte hieran dem Lokalkomttee, der hiesigen Volksbank, sowie den städt. Behörden und der Bürgerschaft der Stadt Kreuznach süv den freundlichen Empfang und sprach auch der Presse Tank aus. Mtt einem dreifachen Hoch aus den Allgemeinen Verband und den Anwalt Tr. Crüger wurde gegen HZ/, Uhr mittags der Genossenschaftstag geschlossen. wodurch sich, durch die Verschiedenartigkeit der Ware, eine Preisbestimmung sehr schwierig gestaltet. Köln, 8. Sept. Der Walzdrahtverband beschloß, tvxc die .Köln. Ztg." meldet, in seiner heutigen Sitzung, den Wattdraht- grundpreis im Inland um 10 Mk. für die Tonne für den Verkauf für das vierte Jahresviertel 1902 zu ermäßigen, obgleich der Preis für Halbzeuge nicht herabgesetzt worden ist. . — Portugtcfeu-Aulcihen. In anbetracht der vielen Anfragen, welche bet den Konversionsstellen wegen der Konversion der portugiesischen auswärtigen Schuld einlaufen, scheint es angebracht, ! über die einzelnen Modalitäten, welche sich aus der Abstempelung tuna von Meist er mrs en, um ote yanowerrer rn ^age zu fetzen, sich die erforderlichen kaufmännischen und tech- mschen Kenntnisse anzueignen. Ein Handwerker, der nicht in jeder Beziehung mit der Zeit mitgehe, könne den Konkurrenzkampf nicht bestehen. Wenn ein Handwerker nicht ganz genaue Berechnungen machen könne, dann werde er bei Beteiligung an Submissionen stets benachteiligt werden. Sehr notwendig sei es, daß der Handwerker Kenntnis von der kaufmännischen Buchführung habe. Tas Hauptersorder- nis sei allerdings, daß die Handwerker, wo e£ irgend angehe, sich zu Genossenschaften zusammenschließen. Höchst bedauerlich sei es, daß in den Kreisen der Handwerker das Verständnis für das Genossenschaftswesen noch so wenig verbreitet sei. Ter Verband der deutschen Erwerbs- und Wirtschastsgenossenschaften werde vielfach in Handwerker- blättern angegriffen ja sogar lächerlich gemacht, weil der Verband aus dem Boden der Selbsthilfe stehe. Die erwähnten Blätter seien der Ansicht, nur durch Staatshilfe könne den Handwerkern geholfen werden. Allerdings seien die Handwerkergenossenschaften kein Allheilmittel. Dies habe Schulze-Delitzsch oftmals ausgesprochen. Außerdem follten sich nur lebenskräftige Handwerker zu Genossen- fchasten zusammenschließen Handwerker, die bereits dem Proletariat verfallen seien, können keine erfolgreichen Ge- -nossenschasten bilden. Außerdem dürfen nicht alle möglichen Genofsssnschaftsberufe, für die die betreffenden Genossenschaften gar keine Kenntnis haben, gegründet werden. Tie Errichtung von Genossenschaften sei keine finanzielle,, sondern eine persönliche Frage. Tr. Crüger schloß mit dem Wunsche: Mögen bie Handwerker wieder Vertrauen zur eigenen Alraft gewinnen. Mögen sie bemüht sein, sich selbst zu helfen und nichts von der Unterstützung anderer, auch nichts von der Unterstützung des Staates zu erwarten, dann werde das Handwerk wieder zur Blüte gelangen. (Lebhafter Beifall.) Tie Neuwchl zweier Mttglieder des. engeren Ausschusses für den verstorbenen Verbandsdirektor Klinker! iBreslau) und dem aus Anlaß der bekannten Vorgänge eusgefchiedenen Verbandsdirektor Barth (München) wurde mittelst Stimmzettel vorgenommen. Es wurden gewählt: Regierungsrat, Verbandsdirektor Conrad (Speyer) und Verbandsdirektor Jordan (Görlitz). Alle weiteren Gegenstände wurden von der Tagesord- nii Empfindliche Haut wasche man nur mit „Patent-Mprrholin- Seife", sie ist durch den Gehalt an „Myrrholin" mH Ansicht vMWWn Autoritäten die beste Toiletteseise für alle, die zu Haulslörungen neigen oder an solchen leiden. Ueberall, auch in den Apotheken erhältlich. 280 Für die gesamte Redaktion verantwortlich,. I. &: .Curt tsiag- , 7, sA „,nach' <.ft eine Aussprache von den anwesenden Vertretern der Handwerker-Genossenschaften statt. Rastatt ersuchte, die Handwerker-Genossenschaften moglrchst zu fördern, da ein wohlhabender Hanbwerker-und Mittel-- stand die Grundpfeiler jedes geordneten Staatswesens seren. Danach berichtete Direktor H. I ä g e r - Berlin über dre Hilfskässe des Verbandes.' Es konnten 34 Familien mit 8242 Mk. unterstützt werden. 1255 ML wurden älteren Vorstandsmitgliedern als Prämienbeihilfe zur Ruhege^lts^ lasse bewilligt. Seit dem 16jährigen Bestehen d^Kasse sind 72103 Mk. als Unterstützungen und 44 7/0 ML als Prämienbeihilfen zur Auszahlung gekommen Tas vorhandene Vermögen beträgt 179 000 Mk. AnwattTr. Cwvger befürwortete hieraus folgenden Antrag: In Erwägung, daß für die Besserung der Wirtschafts- und Erwevbsverhattnrsse der Gewerbetreibenden aller Art, insbesondere der L-and- merker, die genossenschaftliche Organisation der Beteiligten von der größten Bedeutung ist; in fernerer ErwäMng, daß der Mangel an den nötigen Kenntnissen von der Bedeutung und dem Wesen der genossenschaftlichen Organr- sation, sowie das Fehlen der für die Leitung der Genossenschaften notwendigen kaufmännischen Fähigketten in den Kreisen der Handwerker sich als ein Hindernis für die wettere Ausbreitung der Genossenschaften und deren sachgemäße Leitung vielfach gezeigt hat -erttärt der Genoss^- ichaftstag es für ein dringendes Bedürfnis, daß das Genossenschaftswesen und die zu seiner Anwendung in der Praxis erforderlichen Lehrgegenstände in die Lehrpläne aller auf die Fortbildung von Gewerbetreibenden aller Art gerichteten Schulen, Anstalten re. ausgenommen werden." Ter Redner betonte auch die Notwendigkeit der Errich- von Meisterkursen, um die Handwerker in die Lage 4\1% Oesterr. SUberrente 102.10 4% Ungar. Goldrente . . 102.50 Nbie Gefechte fer Besahungdes [°Deni^Üe sich. e^etc verwundet Koffer Form ?em önterviewec daß er an- "'erung geltend zu 'dlungen bezüglich weil sich bei Beigaben. Noailles iening ihn darum Botschafter wolle, te dafür, daß sich Wto vertragen, fü^^üngere welche der frühere sdnatzl hielt, verätz er den Tod der chuldete. Er sagte, e Depesche gesandt, , die Angelegenheit die Verläumder zu ltet, daß der Ge» .ndra so günstig den Kursker Manö- ben mit dem Zaren üngeren Besuch in zum Aufenthalt bis egeben. Auch Gras begleiten. ident des Abgeord- bei Eröffnung der Loo rin sTemeser ewohntpn Orte, eine i, umdendeutsch- eißigen und patriorischen Nation auserfüllt, datz \xx Lchlagrootten vom n Meutfchluni sie jt abwendig zu finde sich in der genese zeige, daß die en hätten, daß die , Er fordere die grüder und Palästen ,stantinopel wird -t' Der russische Ge- erbatschew, mehrere Beamte au zgeratschafM für ul at nach n welche unter buh' den* :ti W 9('Xu«ä- dette, 01iu erben. ,nter keiner » * in ä >ent 31/a% Reichsanleihe . . 102.60 8°/o do. ... 92.85 81/O/o Konsole .... 102.35 3% do......92.50 872% Hessen .... 100.45 3% Oberhessen . . . 99.50 4% Oesterr. Goldrente . . 103.90 jugendlichen Sängers eine gute Acquisition für unsere Oper ist. Die Partie deS ,Hirten^ sang Frl. Zirn (früher in Elberfeld) als Gast; sie zeigte sich im Besitz einer hübschen und Hellen Soubrettenstimme. — Wie der »Kl. Pr/ gemeldet wird, beabsichttgt Staatsminister Rothe zurück- zutreten, und zwar aus Gesundhettsrücksichten. Wir geben diese Meldung mit allem Vorbehalt wieder. Hanau 8. Sept. Heute begannen in unserer Gegend di- Herbstmanöver, die durch bie ®«gabeübun8en «in-1«TeiH4«n iUei« H'ch« geleitet wurden. Infolgedessen gleicht seit gestern unsere mitzuteilen: 1. Tie Veränderungen, welche das Gesetz vom Stadt einem großen KriegSlager, alle Waffengattungen sind 14i 1902 bie porlug. auswärtige Schuld einfuhrt, bestehen bier einauartiert. Nachdem am Samstag morgen 4 Schwa- I im wesentlichen darin, daß, neben besseren Sicherheiten, an Stelle dränen des hiesigen u-anenregime^ ausgeE waren, be- tagto «M b« zogen alsbald 13er Husaren und Teile des 27. unb 63. Ar- » un§ beginnenb mit dem 1. Juli 1902. Die Stucke tillerieregiments, sowie Train bie Kavallerie-Kaserne. In ber I roerben berart zusammenlegt, baß 8pEt. Obligationen zur Ausgabe Stabt würben Teile bes 88. Jnf.-Regts. einquattiert, am gelangen. Die Abstempelung erfolgt bis auf weiteres. Die äugen- Abend folgte noch das FMer.Regt von Gersdo-ff 80 päter rückte auch bas vom Brigabeexerzieren bet Darmstabt unb bie mit dieser Abstempelung verbundene Herauszahlung zurückkehrenbe 166. Jnf.-Regt. roteber in sein hiesiges Ka- üOn Zinsen unb Supplements. Wie hervorzuheben ist, betrifft bie ernement ein I Zinsenzahlung bei ben 4proz. unb 4'/zproz. Anleihen lebiglich bie kleine Mitteilunaen aus Hessen und b e N ! Monate April, Mai, Juni 1902, während die Zinsen für die Monate m Klerne Mitt errungen auv Ve , 1 n Kaufmann Juli, August und September 1902 an ben neuen Stucken haften, Nachbarstaaten. In Wiesbaden ist der Kaufmann ^ähnt, mit Zinslauf vom 1. Juli l. I. ver- Hugo Menke, Tetthaber ber Mobelfirma Schupp ^sach- werben. Ter Umtausch ber abgestempelten Stucke kann folger fett einigen Tagen verschwunben. — Nach einem naturgemäß erst erfolgen, wenn die neuen 3proz. Titel bruckfertig Wortwechsel feuerte in Erfutt am 6. September ber Schneiber- vorliegen. Für bie abgestempelten alten portug. Anleche-Tttel ist (<’ 1 w n „ „ p:Mpn Wonnlnprirhiifi nur feine Ieinc gesonberte Notiz an ben Bor,en beantragt worben, sodaß m meister tfcanfi Rapp m ann einen Revolverschuß auf s *■ ken abgestempelten Stücken ebensogut ein börsenmaßiger Handel Stieftochter, Anna Schulze, ab, bie sofort getötet wurde. ftattfinb°en wird, wie vorläufig noch in ben nicht abgestempellen Darauf erschoß sich ber Mörber selbst. — In Hannover Stücken. Die Art unb Weise, wie später ber befinitioe Umtausch versuchte ein Kanbibat ber Philosophie seine Geliebte, eine ber abgestempelten Titel in bie neuen 3proz. Titel erfolgt, wird Kapitänsfrau aus K.°h »schieß-n °^°hlt° ab-- fein f- AuId°mh°utig°nW°ch-NE-k. Ziel unb brachte sich bann selbst einen Schutz in den ästeten: Butter pr.Pfd. 1,10-1,20 Mk., Hühnereier pr. St. 7-8 Pfa., Kopf bei. Er würbe schwer verletzt in em Krankenhaus ge- Z Stck. 00—00 Pfg., Gänseeier 00—00 Pfg., Erueneier 0—OPfg., Käse bracht ___________ vr. Stck. 5—9 Pf., Käsematte 2 Stck. 0—0 Pfg., Erbsen pr. Ltter 19 Pfg^ 7 -i — - ■■■■■■■ ^nsen pr. Liter 32 Pfg., Taubenpr. Paar 0,65—0,80 Mk., Hühner pr. St. aiormifrlltoi; 1,00-1,40 Mk., Hahnen pr. Stück 0,60—0,90 Mk., Enten pr. Stück 2,00—2,30 mt, Gänse pr. Pfd. 00—00 Pfg., Ochsenfleisch vr. Pfund • Chemnitz, 8. Sept. Im benachbarten (Srabenftemer 66—76 Pfa., Kuh- und Rindsleiseh pr. Pfund 60—64 Pfg., Schweins Walde ist aeftem in ber Nähe ber Ortschaft Grüna ber Guts- fleisch pr. Pfund 70-80 Pfg., Schweinefleisch, gesalzen, pr. Pfund W;^8e^eln0»bnereiL6 unbetanL'Manu angesall-n und mit einem Beile bedroht worden. Lohse enttitz ihm die! Stück 00—00 Pfg., Zwiebeln pr. Zentner 6,00—7,00 Mk., Mllch per Waffe unb versetzte ihm bamit einen Hieb über ben Kopf, Liter 18 Pfg. Aepsel per Pfb. 0—90 Pfg., in Körben 00—00 Pfg. worauf er ben Vorfall ber Polizei meldete, welche den Un- Trauben 00-00 Pfg. bekannten heute morgen in der Nähe des Thatottes tot auffand. Neues Palais, 9. Sept. Der Kaiser und ber Di° ^g^ifL'g^d??d°? Ma ^°d°ÄKr°np-.nz b-gab-n sich heute m°rg°n 4UH- nach Sonnen. tote wir gestern telegraphisch meldeten, rn der Person des bürg zu den Manävern. „-ick e Rudolf iLirchows 2ie ^amilie^w^hnt noch in Sonneberg, während er vor Stille. Nur bie drei Sohne unb etn L>chwregersokpr gaben einigen Tagen Arbett suchend nach Lauscha gekommen war dem Toten das Geleit. Dem Leichenwagen ^rauf fuhren KT StiaffllMÄn; nr'.r,,! «armer oh iebtaloux gelaufen" und zum Totschläger geworden ^Nach dem Morde Bremer Hansa-Tampfers "d^densels^' fist em Alaun der hatte er die Flucht ergriffen und war planlos herumgeirrt. Besatzung unter p eft v er dach tr gen Krankh.etts,-Er-i Heute früh kam er durch den Ort Steinach gelaufen^ wo scher nun gen erkraukü Wien er nach dem Signalement erkannt wurde. Zwei Einwohner Berlin, 9. Sept. Wie ber ^ka^Anz. aus Wreu HnYimPTi sofort die Veriolauna aut'ihren Fahrrädern auf, I meldet, wurde gestern früh die feit drei Wochen ver ÄÄ ® bÄÄe Sw, wt Mißte Russin Elise Diblpow « Men« «4 er feiner Verhaftung gar keinen Widerstand entgegensetzte, gefunden. Dre Lerche war en t kl erd et, doch lagen die mußte. Jnffolge früherer Vorkbmmnisse — er hätte vor ^nsel B e r m u y a, , welche rm Suden des ^mr nackenv gegeigt - 'or. Meutert, Ohrenklinik. ivleiue Wohuuug sofort zu vermieten. ^leustadt 31. ung, 4 Zimmer mit ,U' Wohnen jetzt 6121 bei 4708 Nordanlage 3. 6267 Seltersweg 62. Frau Dürr, Leichenfrau. Adam Dürr, Ofenputzer. 6798] Lchiffenbergeriveg 62, II, 3-Zimmerwohnung per 1. Oktober zu vermieten. Joh. «. 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