Nr. 13» si die vollendetste aller Turnübungen, da sie alle Muskeln des Körpers m Anspruch nimmt, uub in staubfreier Luft ausgeführt wird. Alles das wird aber nur bei einem regelmäßigen, Sommer und Winter auSgeübten Schwimmen erreicht, und dazu bietet Gießen vermöge seiner schönen Laynbadeaustalten und des herrlichen Volksbades die beste 6^legenheit. *" T e r hessische Fech,tberein Waisen, chutz feierte gestern in Darmstadt sein IttjäyrigesGrüuduugS- fest, mit dem gleichzeitig die zehnte La n de sver sammln ng verbunden war . Vormittags 1/211 Uljr begann die ' Telegiertensitzung in der „Stadt Pfungstadt", zu der zahlreiche Delegierte aus allen Provinzen sowre viele {Säfte erschienen waren. Ter Vorsitzende des Zweigvereius Darm nabt, Burggraf, begrüßte die Erschienenen, besonders ben Beigeordneten Dr. Glüssing, und verlas hieran ' eine Anzahl Daul' und Eutschuldigungsschreibeu der in den Ehrenrat des Vereins ringe trete ne 11 Herren: Oberbürgermeister Dr. Gaßner Mainz, Beig. Dr. Glüssiug Darm- stadl, Medizinalrat Kirubergnei Mainz, Baurat und Beig. 5'uhn -'.'JtainÄ, Bürgermeister M e e um 'Gieß c u , tt'oni mervenrnt Melchers Mainz, Oberbürgermeister Morneweg Darmstadt, Kreisrat SckfliepHale-Erbach L O. Auch der Pro- zu sehen sei. Eine große Maschine speit Wasser usw. Da er die Ausstellung so sehr lobte, half ich ein. Die große wasserspeiende Maschine war die Lanz'sche stationäre Verbundlokomobile mit esfektiver Leistung von normal 170 Pferdekräften; sie hebt in der Minute 40 Kubikmeter Wasser einige Meter hoch, diese Wassermasse stürzt über einen dahingebauten Sandsteinfelsen und bildet einen ununterbrochenen gleichmäßigen Wasserfall. Als ich den Stammtisck)gästen noch dies und das Wunderbare von der großartigen Ausstellung und von der deutschen Landwirt- chaftsgeiellschast erzählt hatte, verabschiedete ich mich und wurde sehr freundlich entlassen. Es war inzwischen dunkel geworden, die Beleuchtung der Straßen begann, >er gewaltige Wasserturm erstrahlte in Rotfeuer, aus dem das elektrische Licht in zahllosen Flammen zuckte. Alle Anlagen waren durchleuchtet, die Menschen fluteten auf und ab, ich hatte Muhe, vorwärts zu kommen. Da Rufe: der Großherzog kommt, sofort war ich eingekeilt in der Menge. Ein paar berittene Gendarmen sprengten vorauf, dann folgten einige Equipagen mit offiziellen Persönlichkeiten, daran schlag der Wagen, in dem das großherzogliche Paar saß. Hurra-Ruse erschollen, die Fraueu hoben die Kinder über ihre Köpfe, das Großherzogspaar verneigte ich fort und fort, dankend für die begeisterten Jubel rufe. Mit Mühe erreichte ich endlick) mein Quartier um auszuruhen von den Anstreiigungen des Tages. Tie Ausstellung ist sehr gut besucht, man ficht unter der großen Menge fetten einen Bekannten. Und will man einen solchen auffinden, so ist in der Regel alles Suchen vergeblich. , . .. , - , Heute nachmittag fand im großherzoglicheii Schloß ein Galadiner statt, an dem die großherzoglichen und erbgroßherzoglichen Herrschaften, Prinz Max von Baden, die Minister, sowie der württembergische ^taatsminifter v Pischeß die Spitzen der Behörden und zahlreiche Herren der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft teitnahmen. Der Großherzog hielt eine Ansprache, in der er den Herren der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft nochmals für bie Veranstaltung ihrer Tagung und Ausstellung in sJ)LaiinI)eini dankte, die Dhätigkeit der Landwirtschaftsgesellschaft und ihre Verdienste hervorhob und den Wunsci) ausfprach, Baden möge den Vorzug genießen, im Laufe der künftigen Jahre die Landwirtschaftsgesellschaft wieder zu begrüßen. Um 5 Uhr hatten die Militärvereine des Rhein-Neckärgou- Militär-Verbaudes im Schloßhof Aufstellung genommen. Der Großherzog, begleitet vom Erbgroßherzog, schrick die Front ab und sprach mit Einzelneri der Anwesenden freundlich. vinzialbirektor Frhr. v. Gagern- Mainz hatte sich erttML- digt. Beig. Dr. Glas sing sprach hierauf seinen herzliche« Tank für die ihm gewordene Ehrung aus, die ihm wohl in erster Linie mit Rücksicht auf seine Stellung ocks itzender der Armendeputation der Stadt Darmsvadt geworden sei. Er wies darauf hin, daß Waisenschach und, Armenpflege eng verbunden in Fallen, wo die Familien^ bande fehlen, ihren Schutz ausüben und daß ein Vergleich beider oft nicht zu Ungunsten des Waisenschutzes ansfalle^ der bei der richtigen Auswahl der Bedürftigen meist em Vorteil sei; der Waisenschutz erleichtere die Aufgabe der Genieinwesen und habe mit Recht Anspruch auf Anercken-, nuna. Er beglückwünsche deii Verein zu seinem bedeutungs^ vollen Feste. - Ter Präsident I. Schrapenborg- Main- dankte für die herzlichen Worte Tr. Glässings und toarf einen kurzen Rückblick auf die Entstehungsgeschichte d^ nach Loslösung von der deutschen Reichsfechtschule am 20. gum 1892 gegründeten Vereins. Sein auf den Großherzog ouä* gebrachtes Hoch wurde mit Begeisterung ausgenommen. Daraus schritt man zur Bureauwahl. Es wurden Winn^ Gießen zum 1. Vorsitzenden, Schneider-Mainz zum 2. Vorsitzenden, Dressel und Ullrich zu Schriftführern rmd Appel-Bischofsheim, Michel unb Horn-ManiL, Wambach- Ohm und Stolze-Tarmstadt zu Beiräten gewählt. — Präsident Schrapenborg gab hieraus einen Bericht über die Entwickelung und den Stand des Vereins. Der Verein gedeiht gut und hat bisher sch.öue Erfolge onszuweisen. Tie Revisoren Heydt und Dressel berichteten hierauf übec die Kassensühruiig des geschäftsführenden Ausschusses, dem für seine Mühewaltung Tank und Entlastung erteilt wird. Ter Rechenschaftsbericht für 1901 schließt in Einnahme und Ausgabe mtt 6196,62 Mk. ab. Tie Bilanz ergiebt einen Vermögeilsbestand von 54 130,38 Mk. Der Voranschlaa wird mit 3240 Mk. pro 1902 gutgeheißen. Zum ersten Male tritt der Verein an die O e ff en t lichte i t, indem er für bie Verpflegung von 6 Waisen 1200 Mk. vorgesehen hat. , Bei der Voranschtagsdebatte wurde dem Bedauern darüber Ausdruck gegeben, daß in W 0 r m s nichts für die Zwecke des Vereins geschehe, da der dortige Polizeivorstel-er einen Verein im Interesse der Stadtarmen gegründet habe und darauf sehe, daß diesem alles zugewiesen werde. — Bei der hierauf folgenden Neuwahl des Präsidiums und der Mitglieder der Oberfechterei wurden der Präsident Schra- penborg, sowie die Herren Degenhard, Strecker und Horn- Mainz wiedergewählt. Ullrich-Mainz tritt neu in den Vorstand ein. Als Beiräte wurden die Herren Hauck,; Schneider, PolizeftKomm. Filsinger, alle aus! Mainz, g«vählt. Es folgte der Bericht des Preßausschusses durch Dressel- Mainz. Tie beiden Revisoren Drescher und Heydt wurden wiedergewählt. Als nächstjähriger Versammlungsort wurde Mainz bestimmt. — Auf Antrag des Vereins Darmstadt beschloß man, an das Ministerium eine Vorstellung zu richten, die von den Zweigvereinen zu üeranftaUaibcn Verlosungen ein für allemal steuerfrei zu belassen. Ferner wurden noch ernannt: Zu Fechträten Degenhard, Reisert und Köhler in Mainz; zu Generalsechtwarteu Horn und Strecker-Mainz, zu Hauptfechtwarten Michel und Ullrich- Mainz. Nachmittags fand im Stadt-Saalbau ein Festessen mit Gesangsvorträgen und Konzert statt. Daran schloß lich eine Verlosung. Dem Präs. Schrapenborg wurde von dem Fweigverein Mainz ein Lorbeerkranz sowie ein fiUknteri Becher Überreicht. Ein sollener Festball beschloß das Fest. * • Mißgeburt. Aus dem Jeldbacherhof bei Dillenburg wurde ein ausgewachsenes Fohlen tobt geboren, besten beide Augen in einer Augenhöhle auf bet Mitte ber Stirn lagen unb nur durch eine Naht non einander getrennt waren. Nase unb Oberkiefer fehlten vollstänbig. Kopf unb Hals ber Mißbildung wurden dem Gießener veterinär-pathologischen Institut zugesandt. * * Diebstähle. In der vergangenen vcacht wurde m einem hiesigen Geschäftshaus (ungebrochen. Dem Dieb fielen gegen 100 Mk. aus der Labenkaste in bie Hände. Er ist burd; ein Kellerfenster in bas Innere bes Hauses gelangt unb hat dann die Ladenthür und bie Käste gewaltsam geöffnet. Man ist bem Thäter auf der Spur. — Ein hiesiger junger Mensch, der kaum aus ber Schule entlassen ist, entwendete gestern in einer Gartenrestauration hier einen wertvollen Stock. Er wurde zur Anzeige gebracht. * * Die Darmstädter Oper vor dem Parlament. Der Zweiten Kammer ging eine Anfrage des Abg. Köhler- Langsdorf über bie Führung der Geschäfte im Hostheater zu, bie Bezug nimmt auf die Behandlungen ber Oper „Meister Martin unb seine Gesellen" von Weißheimer. Angeblich ließ der Generaldirektor es nicht bis zur fünften Aufführung dieser Oper kommen, obgleich sie große Erfolge hatte, anscheinend deshalb, weil dann das Werk nack; dem Kontrakt hätte erworben werden müssen. Eine Stelle in ber Anfrage lautet Immer wieder muß ich auf die großartige Ausschmückung der Stadt zurückkommen. Der Großherzog mit Gemahlin, der Erbprinz und Gemahlin residieren hier. Die Bevölkerung ist auch tagsüber in lebhafter Bewegung. Gegen abend bis tief in die Nacht hinein sind die Straßen nut Menschen angefüllt, und wenn uns Fremden die landwirtschaftliche Ausstellung nicht so sehr anziehen würde, so würden wir in der Stadt bleiben und Unterhaltung genug finden. Boregstern abend fand im Stadtpark Konzert statt, zu dem die Mibalieder der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft mit Eintrittskarten versehen wurden. Wir bermtzeu die frühen Abendstunden, nachdem die Ausstellung geschlossen ist, die in Bezug auf Dekoration besonders bevorzugten Straßen uns anzufeheu. Boni Bahn- Hose führt der Kaiserring am Wasserturm mit feinen präch? ttgen Anlagen vorbei und geht über in den Friedrichsring. Diese Straßenanlagen find wohl in den Städten Deutschs lauos ohne Gleichen. Sie werden gebildet durch zwei parallele Straßendämme mit Bürgersteigen, die getrennt sind durch präckftig unterhaltene Anlagen. Tie Ringe werden begrenzt durch reichgeschmückte , meist in den letzten 20 Jahren aufgeführte Häuser, die jeder Großstadt zur Zierde «reick-en können. Einer Dekoration bedürfen diese Straßenanlagen etguentlich gar nicht, trotzdem ist alles geschehen, um die natürliche Dekoration, die der Frühling in diesen reizenden Anlagen und Vorgärten zu Wege gebracht, durch die Kunst iwch so viel als möglich zu verstärken. Vom Wasser- tiarm sührt die Prachtstraße die „Planken" quer durch die Mitte der Stadt in der Richtung auf den alten Zoll- Hasen. Und diese Straße ist wundervoll dekoriert. Daß die Dekoration einzelner Häuser und GeschästSauslageii auch einmal etwas komisch wirkt, fommt ja immer mal vor. So hak ein Herr Strauß, der frische und andere Eier importient, sein sonst sehr schönes Ses oberschlesischen Städtebund-Theaters d,e Absicht, ein gleiches Unternehmen ui Thüringen ins Leben zu rufen. Der Plan scheiterte jedoch damals an der mangelnde n Initiative einiger Ocks- -ehörden. „ r Kassel, 6. Juni. Die nächstjährige Generalversammlung des Vereins deutscher Naturforscher und Aerzte wird nach Beschluß und Anfrage des Magistrats und der Stadtverordneten hier abgehalten. 47,% Oestorr, bilborrento 101.70 4% Ungar. Goldrcnto . . 101.70 bereits abgeschloffen sind. Alle in die Vereinigung etnbezoge«» Werften sollen einer einzigen Leitung unterstellt werden. Märkte. _ _ fc. Frankfurt a. M., 9. Juni, (belegt. .Ong^Berrcht de» „Gies;. Anz."). Amtliche 9loHcnmgcn der heutigen Axehmarrr- preise. Ium Verkaufe standen 487 Ochsen, darunter ILbauS Oesterreich, 36 Bullen, darunter 6 aus Oesterreich, ?04Kuhe, FersA Stiere i,,id Rinder, iKuh aus Oesterreich, 250Ralbcr, 175 Schafe mw Häminel, 1155Schweine,0Z,egen,0Z,egen- OOSchaflamm^Beza^t wurde für 100 Pfund £^0^061x^1)1 Cd)|en■J-O-ualitat 9 nunl r>8_60 Mk 3. dual. 53—57 ML.; Bullen 1. QuaL 52 bis 55All, 2 Qxxal. 49-5^ Alk.; Kühe 1. Qual. 60-61 All. 2. Qual. 56—57 All., 3. Qual. 45—48 Mk, 4. Qual. 38—40 Ach 5. Qucü. 35-36 All. 12.00 b,s Mk. 00.00, Weizenmehl 0 Mk. 24.50-25.00, 2. Qualität Mk. 2L50 bis Mk. 23.00, 3. Qualität All. 20.50-21.00, Rogyemnck)! 0 9)lk. 22.50—23.00, 1. Qualität Mk. 21.25—21.50, Weizenklexe All. 8.75 bis All. 9.00, Roggenkleie Mk. 9.25—9.50, Mai-Keune All. 9^0 bis All. 10.00, Franken, Pfälzer Mk. 16.50—17.00. Alles per 100 Kg. ab hier. Zpielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater« Opernhaus. Dienstag den 10. Juni, abends 7 Uhr: „Die Judin." «ndmal. Broani: Heck Siart Reich vom Stadttheater in Olmutz als Gast. Schauspielhaus. Dienstag den 10. Juni, abends 7 Uhr: Zum 60. Geburtstage von Adolf Stoltze: „Alt-Franksurt." Arbeiterbewegung. Stuttgart, 7. Juni. Der Straß en bahn streik gingheutezuEnde. Eine heute abgehaltene Versammlung hat folgende Resolution einstimmig angenommen: Nachdem alle seitens b,cr Streikenden versuchten Mittel, eine Beilegung des Ausstandes herbeizuführen, ergebnislos geblieben sind, desgleichen auch die vom Ministerium des! Innern mehrfach versuchten Vermitlelunasvorschläge von der Direktion abgelehnt worden sind, sieht die Versammlung keine Möglichkeit, mit Aussicht aus Erfolg den Kamp' fortsetzen zu können, umsoweniger, als auch der Antrag des Gemeinderats auf Uebertragung des Betriebs auf die Stadt heute vom Amtsgericht ab gelehnt worden ist. Wenn so die Ausständigen trotz der ihnen von allen Seiten sowie von allen Schichten der Bevölkerung in ihrem Kampfe gewährten Unterstützung genötigt sind, den Ausstand aufzugeben, so ist dies lediglich der ablehnenden Haltung der Stratzenbahn-Tirektion zu verdanken. Die Rücksicht auf die großen Opfer, welche jeder Einzelne bei der Fortführung des Kampfes zu bringen haben würde, sowie die Rücksicht auf die Verkehrsinteressen der Stuttgarter Bevölkerung nötigen uns daher, den Streik für beendet zu erklären. Tie Versammlung beschloß sodann noch, eine Deputation an die Direktion zu entsenden, um von derselben eine Liste derjenigen Angestellten zu erlangen, die die Direktion wieder einstellen kann oder will. Diejenigen, welche nicht wieder eingestellt werden, sollen als gemaßregelt angesehen und bis auf weiteres vom Verbände der Transportarbeiter unterstützt werden. Lemberg, 8. Juni. Nachdem trotz Beilegung des Bauarbciterstreiks viele Maurer und Steinmetzgehilfen keine Arbeit gesunden haben, ist die Erregung unter den Arbeitern sehr groß und der Ausbruch eines Generalstreiks wahrscheinlich Militari) erstärkungen sind her ungezogen worden. Gießen, den 8. Juni 1902, 4075 vermieten. ofortige Vergütung. , immer zu L rechts. zkllöbliertes Zimmer zu ver- mieten. Kaplansgasse 14. 4277 zu besehen. 4276 4291 ÖOU Zuschlagsfrist der Gemarkung in in Versteigerung in 4292 von Arhrntor 3um Heumachen Al Vvllvl und Hacken ge- ftr. Cost. sucht. 3ii vcrkiutfeit 3n vermieten Stillcii-Cn'liidir MlMWMU ANEDW zureichen. 20 Tage. der Gemarkung der Gemarkung Jttobert Haas NachfL, Kurz-- und Diodewaren. Gr.-Rechtenbach, 4. Juni 1902. Das Bürgermeister-Amt. Die Gemeinde Münchholzhausen hat eine eiserne, etwa bis 10 Meter tiefgehende Eirr- schlagprrrnpe mit Eishahn x. zu verkaufen. Anerbietungen find bis spätestens den 20. d. Mts. hierhin einzureichen Die Pumpe ist in Münchholzhausen auf dem Platze an der Schule als unwifcär. Gießen, den 9. Juni 1602. - D etektiv-1 W. Pelzer Fra^a3L besorgt Auskünfte, Ermittelungen, Beobachtungen etc. In- u. Ausland gegr. 1891, massgebende Erfolge. 02536] Möbliertes Zimmer zu vermieten. Dammstraße 46,111. Die Beerdigung findet Dienstag den 10. L Mts^ nachmittags 3 Uhr, vom Sterbehause, Nordanlage 3, aus statt. 4290 Der Vorstand. Verdingung. Die Maurer- und Pftaster-- arbeite« zur Ausführung eines erhöhten Bürgersteigs in der Hofmannstraße sollen Samstag den 14. Juni, vormittags 11*/, Uhr, öffentlich verdungen werden. Arbeüsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden auf unserem Bureau — Zimmer Nr. 2, Schreibstube — zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis znm obengenannten Termin an uns ein- Gießen, den 7. Juni 1902. Großherzogliches Amtsgericht. h) nachmittags 3 Uhr von den Wiesen Großen-Buseck. ■ ■ .:■?< 02525] Dlöbliertes Zi vermieten. Schottstr. 7, 1OOOO Mk. 2. Hypothek auf prima Objekt zu leihen gesucht. Offerten unter Nr. 4211 an die Expedition. Gießen, den 7. Juni 1902. Das Stadtbaumut: Schwandst 4296 Bekannte, tüchtige WirtSlente pachten Hotel oder besseres Restaurant. Kaution vorhanden. Offerten unter Nr. 02487 an die Expedition dieses Blattes. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Erdarbeiten wird die Löwengaffe n dem Hause Nordaulage 7 V ist eine elegante 6-3immer- wohnüng mit Bad anderweit zu Todes-Anzeige. Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, daß heute morgen meine liebe Frau, unsere gute Schwiegernnckter, Großmutter und Urgroßmutter fron Johanna Pahlke nach langem, schweren Leiden im Atter von 74 Jahren entschlafen ist. Um ftiUe Teilnahme bitten 4287 Die trauernden Kinterölieöenen: Johann Pahlke. Familie Hrch. Rothe. Bekanntmachung. In das hiesige Handelsregister, Abt. A, wurde heute eingetragen: Der Kaufmann Carl Walther zu Gießen ist in boS von Kaufmann Alexander Ringel unter der Firma ,Alexander Ringel* daselbst betriebene Geschäft als persönlich hastender Gesellschafter am 6, Juni d. I. eingetreten. Firma ist geändert in ,Ringel & Walther". Geschäftszweig: Verkauf von Walzwerks- und Hüttenprodukten. Tüchliger, umsichtiger Kaufmann eit Jahren in leckender Stellung, ZI. 1. Buchhalter in größerem Unternehmen, sucht für L Oktober oder früher anderweit Engagement in Vertrauensstellung. Suchender ist 27 Jahre alt und vertraut mck allen kaufmännischen Arbeiten, doppelter und amen- kanischer Buchführung, Korrv- pondenz, Kassawesen rc. Prima Zeugnisse und beste Empfehlungen zur Beifügung. Kautton, roenn erwünscht, kann gestellt werden. Gefst Anerbietungen unt Z W 829 an Kaaseuffctn & Aogler, Kietzen, erbeten.4253 Für gutgebende Wirtschaft mck Laden, zu allen Zwecken geeignet, woselbst auch Bierniederlage errichtet werden soll, sucht erste Brauerei geeigneten Vertreter gegen kleine Kaution. Das Anwesen, welches sich in sehr verkehrsreichem Städtchen mck Amtsgericht rc. und guter Umgebung befindet, kann auch gleichzeitig mit geringer Anzahl, käuflich erworben werden. Offert, unt.4297 an Exped. Montag bett 16. und Dienstag den 17. Juni 1902, jedesmal vormittags 9 Uhr beginnend, soll das Heugras von den tädtischen Wiesen, von dem Friedhof und von den Anlagen vor >em Friedhof meistbietend versteigert werden, und zwar: Montag den 16. Juni 1902: a) an Ort und Stelle von den Wiesen vor der Neustadt, sowie von einem Gras- und Kleestück auf dem Seltersberg, b) am Neuenwegerthor von den Wiesen im Heegstrauch, o) an Ort und Stelle vom Friedhof (Abteilung 1—8), von den Anlagen vor dem Friedhof und von den Wiesen im Rußland, d) im Philosophenwald, nachmittags 2 Uhr, von den Wiesen im Fürstenbrunnen, im Wiefeckthal und von 2 Hospitalwiesen, sowie 2 Pfarreiwiesen in der Gemarkung Wieseck, und um 5 Uhr von ca. 16 Morgen Wiesen in der Schwarzlach. Dieuötag deu 17. Juni 1902: e) von den Ochsenwiesen, einer Hospitalwiese, von den Wiesen im Stolzenmorgen, UterSbrunnen und Altenttsch. f) nachmittags 2 Uhr von den Wiesen ' Rödgen, g) nachmittags */,8 Uhr von den Wiesen Atten-Buseck, q>ie durch Versetzung des Herrn «w Hüsch frei geword. 5-Zimmer- Wohnwig, Fraukfurterslraße 25, ist per 1. September evtl, auch trüber anderweit zu verm. 4077 9cäheres Jrantjurterstraße 29. £>tirr ein braves, gesundes V Mädchen von 15 Jahren wird für sofort ©tcUung als Kindermädchen gesucht. Nähere Auskunst Stephanstraße 28, II. fUefferes Mädchen sucht Stelle •O zu Kindern oder als Stütze nach auswärts durch 02544 Frau Hüttenberger, Seltersweg 67 4278] Jraukfurterstraße 31 ist die von Frau Rendant Kleyer Witwe innegehabte Wohnung, 3. Stock, zu vermieten. Eimuiehen nachnicktags von 2 bis 6 Uhr. c>rdl. 3- oder 4-Zimmerwohn., Nähe Neuenweg bevorz., per 1. Juli von ruhiger Familie zu mieten gesucht. Off. mck Preis- an die Erved. Einen Lchreineegcsellen sucht Jacob Renner 11., Schreiner, Heuchelheim bei Gießen. 4076] Ein bis zwei selbständige Glascrgefelleu, sowie zwei Schreiucrgeselleu können sogleich in Arbeit treten bei Birkeuftock & Schneider. Porzetlnn vnd fötewnmut. Mittwoch deu 11. Juni l. 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