Nr. 107 »rschetnt täglich außer Sonntag». Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt bu Gießener Kamillen blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der U rü h l'sche« Unwerf.-Buch- u.Siei»- bmiderti (Pietsch Grbenb Redaltton. Grpedittan und Druckerei: Schalstraße 7» Adresse für Depeschen: Anzeiger Gieße». Aan8 Beck. un- ohne irgend n beliebte es, Daß Programm Alfons XIII. Preußisches Herrenhaus. Berlin, 7. Mai- spräche hin, die Sagasta vor einigen Tagen im Ministerrat an den jungen König richtete. Er bezeichnete da die soziale Reform als eine Aufgabe von weittragender Bedeutung, und riet Alonfs XIII., sich mit dem Geiste der großen Herrscher Europas zu erfüllen. Der Hinweis auf Kaiser Wilhelm ist unverkennbar. Vorteilhafter könnte sich AlfonS XIII. in der That nicht einführen, als wenn er sich zum Herold und Anwalt einer gesunden Sozialpolitik machte. Das würde ganz anders auf die Bevölkerung wirken, als die Ankündigung militär- oder marinepolittscher Neuerungen, wie solche der Kriegsminister Weyler befürwortet. Letzterer soll sich übrigens Hoffnungen aufs Ministerpräsidium machen und sich der Unterstützung seitens der Königin - Regentin, der Mutter Alfons XIII. sicher glauben. Vielleicht hat gerade deshalb Sagasta dem jungen König persönlich die Bedeutung der sozialen Frage vor Augen geführt. Der Rücktritt Sagastas und des Gesamtkabinets ist wohl bald nach der Krönung zu erwarten. Der Tag der Krönung des jungen Königs von Spanien ist näher gerückt. Die als Vertreter ihrer Souveräne bestimmten Fürstlichkeiten und Würdenträger — selbst China sendet einen Bevollmächtigten, den Mandarin Schang — rüsten sich zur Reise nach Madrid oder sind schon unterwegs, und an prunkvollen Veranstaltungen wird es dort nicht fehlen. Zwar haben die „Unversöhnlichen" in Barcelona und anderen katatonischen Städten ostentativ erklärt, an den Feierlichkeiten sich nicht zu beteiligen, doch das wird der Feststimmung im übrigen Spanien keinen Eintrag thun. Als politisch bedeutsamstes Moment stellt sich naturgemäß die Thronrede dar. Wahrscheinlich wird Mrmfterpräsident Sagasta sie ausarbeiten und dasjenige politische Programm betonen, w I , das durchzuführen er während seiner langen Ministerlaufbahn Haltung der Polen rühre daher, daß sie die Zugehörigkeit nicht vrrmochts: die Sozialreform. Darauf deutet die An-, zu Preußen für ein notwendiges Uebel halten. Demgegen- Auf dem Jahresbankett der Primrose-Liga In London hielt Lord Salisbury eine Rede, in der er der unruhigen Zeiten gedachte, die das Land seit der Gründung der Liga durchzumachen hatte und bezüglich der egyptischen und irischen Frage ausfübrte, in Egypten stehe Englatrd an der Spitze, und bezüglich Irlands brauche es nicht mehr besorgt zu werden, daß das wahnwitzige, selbstmörderische Projekt der Losreißiung vom Reiche seitens irgend eines Staatsmannes Unterstützung finde. Redner sprach dann vom Krieg in Südafrika und sagte, so groß Englands Opfer auch wären, könne man doch erkennen, datz die Macht, das Prestige und der Einfluß des großen britischen Reiches mächtiger, wirksamer und bewundernswerter seien, als vorher. Er habe gehofft, daß die Frage des Krieges nicht in den Streit der Parteien gezogen würde. Die Erklärung Morleys in einer jüngst von diesem gehaltenen Rede, daß es kein Mitglied des Kabinetts gebe, das nicht, wenn eS 1899 das Resultat der Politik des Kabinetts vorausgesehen, die Diplomatie bekämpft hätte, die zu dem gegenwärtigen beklagenswerten Ergebnissen führte, sei vollständig begründet. Den Buren beliebte es, r * ' einen rechtlichen Grund in britisches Gebiet einzudringen, und England hatte völlig Recht, sich so dem Eindringen aufs Aeußerste zu widersetzen. (?) Bezüglich der Friedens-Verhandlungen erklärte Lord Salisbury, selbst wenn er mehr wüßte, als er in der That wisse, würde er dock, während die Friedensverhandlungen im Gange seien, nicht über die verschiedenen Chancen dieser Verhandlungen sprechen können. Es sei kein Grund vorhanden, für die Behauptung, daß die Bereitwilligkeit, die England bewiesen habe, alles anzuhören, was gesagt werden konnte, ein Beweis dafür sei, daß es seine frühere Position auf- gegeben habe oder Willens sei, anzuerkennen, daß dre Rechte, welche es in Anspruch nahm, nicht länger in Kratt seien. Nach den schrecklichen Opfern, die England gebracht habe, dürfe nicht zugegeben werden, daß wieder eine Lage geschaffen werde, in der der Feind den Kantpf von neuem beginnen könne, sobald sich die Gelegenheit biete. Es könne kein Zweifel bestehen, daß die Gewalt der Regierung über das Land eine derartige sein müsse, daß das unmöglich gemacht werde. Es sei wichtig, dies klar zu machen. Lord Salisbury schloß, er wolle keine bitteren Gefühle bei den Gegnern erwecken, und wünsche ernstlich, daß sie all die Ordnung und Macht genießen, die durch das Kolonialsystem ihren Brudernattonen zu teil geworden sei. Politische Tagesschau. Marten nnd Hickel. Nach der ,Allg. Fleischer-Alg.* hatten wir kürzlich unt- geteilt, daß Marten und Hickel beabsichttgen sollten, in Berlin eine Gastwirtschaft zu errichten. Ferner hatten wir von der Frankfurter Meldung Noüz genommen, wonach eine Firma Isidor Jttmann in Frankfurt a. M. den beiden Freigesprochenen das Angebot gemacht haben sollte, sie für ihr Geschäft zu engagieren. Mit Bezug auf diese durch die gesamte Berliner Preffe zugegangenen Nachrichten wird nun der ,Nat.-Ztg." auL Insterburg geschrieben: ,Daß Marten und Hickel in Berlin eine Gastwirtschaft errichten wollen, und daß die Drittel dazu aus der früher veranstalteten ©ommlimg entnommen werden sollen, ist erfunden. An diesen Behauptungen ist auch nicht ein wahres Wort. — Der zweiten Notiz liegt folgender Vorgang zu Grunde: Unter den 200 Telegrammen und 700 Glückwunschkarten, wckche die Eltern Martens unb Hickels erhalten haben, befand sich eine Depesche eines Herrn Jttmann aus Frankfurt a. 9JL, in der bei Hickel angefragt wurde, ob er eine Stelle als Kassenbote antreten wolle. Da Drahtantwort verlangt war, erbat Hickel drahtlich die 9Ingabe der näheren Bedingungen. Bemerken möchte ich, daß Hickel alle Angebote, aus denen zu ersehen war, daß man ihn aus Reklamezwecken engagieren wollte, unberücksichtigt gelassen hat. Es sind ihm von manchen Leuten Stellungen mit einem Monatsgehalt von mehreren Hundert Mark angeboten worden. Den vom Unglück schwer geprüften Leuten liegt es jedenfalls völlig fern, ihr Mißgeschick iraend- roie geschäftlich auSnutzen zu wollen. Gerade weil Herr Jttmann Hickel als Kassenboten engagieren wollte, ist H. anfänglich auf das Anerbieten eingegangen, denn mit einem Kafsenbotcn treibt in der Regel niemand Reklame. Hickel ist auch der Ansicht gewesen, Jttmann habe ein Bankgeschäft. Im übrigen ist die Frage, wie die Unglücklichen untergebracht werden sollen, schwer zu lösen. Den disziplinierten Unteroffizieren ist es trotz des Zioil- versorgungsscheines nicht möglich gewesen, eine Stellung im Staatsdienst zu erhalten; nur Buckpesch ist die Aussicht auf Anstellung im Eisenbahndienst eröffnet, es ist jedoch ungewiß, wann er einberufen werden wird. Für Platten und Hickel zu sorgen, wird aber am schwersten fein.* Clne Rede Lord Salisburys über die Lage Englands. Die gemeiiifame österreichisch-ungarische Budgetvorlage imirbe soeben veröffentlicht. Die Zollüverschüsse sind darin, wie aus Budapest gemeldet wird, veranschlagt mit 112 848 689 Kronen, gegenüber dem Vorjahre mehr 2 307 390 Kronen. Der Voranschlag des Kriegsministeriums weist im Ordinarium ein Mehrer forder- niß von 5998000 Kronen auf, davon 4359312 Kronen für die Aufstellung von 14 Feldhaubitzen-Batteriedivifionen und die Reorganisation einer Gebiergs-Batrerieoivision in Tirol. Das Modell für die im Ordinarium, sowie in der besonderen Vorlage geforderten neuen Gebirgsaeschützr und Haubitzen ist fertiggestellt, nur für das Feldgeschütz sollen die Versuche fortgesetzt werben. Falls sie im nächsten Jahre zum Abschluß gelangen, wird die Kriegsverwaltung für 1903 einen weiteren Teil der einmaligen Beschaffungskosten für das Feldgeschütz, jedoch nicht über 40 Millionen Kronen, beanspruchen. — Das Ministerium des Aeußeren beansprucht in besonderer Vorlage Nachtragskredite zur Deckung der Auslagen anläßlich der Wirren in China und zwar 2 060 000 Kronen für 1901 und 2366 000 Kronen für 1902. In der Vorlage wird bemerkt, daß über die Verteilung der seitens Chinas zu leistenden Entschädigungssummen noch Verhandlungen im Gange seien. Oesterreich-Ungarn habe eine Entschädigungssumme von 14 714 278 Kronen angemeldet, wovon 14 640 000 Kronen auf die Kosten des militärischen Vorgehens und 74 278 Kronen auf Entschädigungsforderuugen von Oesterreichern und Ungarn entfallen; dieser Entschädigungsbetrag dürste eine Herabminderung von 2 Prozent erfahren. Diese Nachtragskredite erweisen sich als Vorschuß, zu dessen Deckung die chinesische Entschädigung den beiden Staaten der Monarchie zufließen wird. Unter den diplo- matifchen Auslagen des Ministeriums des Aeußeren ist bereits die Besoldung für den neu geschaffenen Posten eines Botschafters in Washington eingestellt. Die Vorlage bemerkt, es sei notwendig, die Beziehungen zwischen Oesterreich-Ungarn und den Vereinigten Staaten auch in ihrer äußeren Form der Bedeutung anzupassen, welche dieselben gewonnen haben und voraussichtlich immer mehr gewinnen werden. Das Ministerium des Aeußeren richtet auch eine diplomatische Vertretung bei den Republiken Chile, Peru und Bolivia ein. Die neue Gesandtschaft wird in Santiago de Chtte ihren Sitz haben. Im Ordinarium des Kriegsministeriums befindet sich ein Mehrerfordernis von 1510 336 Kronen für Erhöhung des Menagegeldes der Mannschaft, namentlich als Nachtmahlgcbühr. Der Voranschlag des Marineministeriums ergiebt ein Mehrerfordernis von 2J4 Millionen, welches aus dem Plus von etwas über 4 Millionen des Ordinariums und etwa 2 Millionen Minus des Extra- ordinariumS sich ergiebt. DaS Haus setzt die Etatsberatung beim Titel .Kultusetat sort. — Fürst Radziwill beklagt, daß auf den Schulen in den östlichen Landesteilen das ganze polnische Geistesleben völlig ignoriert werde. Es gelte beinahe als staatsgefährlich, wenn die Jugend sich mit polnischer Geschichte und Litteratur beschäftige, und diese Auffassung habe die bedauerlichen Vorgänge gezeitigt, die kürzlich die ganze Welt erregten. Kultusminister Dr. Studt erwidert, das Vorhandensein von Volksschulen verdantten die polnischen Landesteile erst der preußischen Verwaltung. Niemand verwehre es den polnischen Gymnasiasten, sich mit der polnischen Sprache zu beschäftigen; daß man aber die größte Vorsicht walten lassen müße, hätten die Geheimbündelei- Prozesse gezeigt. Gegenwärttg bestehe noch der Wre- schener Fonds, der bestimmt sei, auch in politischer Hinsicht zu wirken, um d ie n atio n a lp o l n is ch e Sa ch e vorzubereiten aufden Tag der Rache, der Lostrennung von Preußen. Nicht die Wreschener Vorgänge hätten im Auslände unangenehmen Eindruck gemacht, sondern die nationalpolnische Agitation, der cd gelang, die öffentliche Meinung der ganzen zivilisierten Welt rn unzutreffender Weise zu kaptivieren. Er hoffe aber, daß es im Laufe der Zeit gelangen werde, auch tm Auslande der Wahrheit zum Siege zu verhelfen. Gerichtlich sei konstatiert, daß die Regierungsoraane sich der größten Milde befleißigten; umsomehr müsse man über die Unverfrorenheit staunen, mit welcher dte Inationalpolnische Agitation vorgeht. Diese über müsse die Schulverwaltung die staattichen Interessen wahren und chre Kulturarbeit in der Volksschule zu erfüllen suchen. Nach längerer Debatte, bei lvelcher es sich hauptsächlich um die Besetzung der theologischen Lehrstühle und das Recht der freien wissenschaftlichen Forschung für die Professoren der Theologie handelt, wird der Kultusetat betvilligt, ebenso, ohne Debatte, der Etat des ktriegsministeriums. Aus Stadt und Land. Gießen, den 9. Mai 1902. ** Pensionierung. Der Großherzog hat den evangelischen Pfarrer Karl Bernbeck zu Qiceck, Dek. Lautere bach, zurzeit in Gießen, auf sein 9tachsuchen unter Anerken nung seiner langjährigen treuen Dienste in den Ruhestand versetzt. ** Patente aus Hessen, aufgestellt von den Patentanwälten Gerson unb Sachse in Berlin . Verfahren zur Herstellung einer Fettmilchkonserve. Dr. A. Saue», Zwingenberg a. d. B. 22. 12. 00. Verfahren zum Entfärben von Rohschwefelbariumläugen. Chemische Fabrik Flörsheim Dr. H. Noerdlinger, Flörsheim a. M. 15. 4. 01. Marsch- und Aufhackmaschine mit aufklappbaren, teilweise schraubenförmigen, teilweise gebogenen Maischflügeln. W. Hartmann, Offenbach a. M. 16. 1. 02. Verfahren zur Ausscheidung der Schweselverbindungcn, insbesondere des Schwefelkohlenstoffs und Tiophens aus Theeröldestil- laten. Dr. C. Schwalbe, Darmstadt,Roßdörferstraße 74. 9. 12. 01. Vorrichtung zum Ausspannen des Papiers auf Zeichenbrettern. L. Roth, Friedberg i. Hessen. 30. 9. 01. Eine Kugelschleudermühle mit frei zwischen einer inneren und einer äußeren MehlLahn rollenden Kugeln. H. Hinz, Gießen. 24. 4. 01. Zentralschmiervorrichtung für Fliehe kraftregler. W. Jahns, Ottenbach a. M. 29. 7. 01. Verfahren zum Auflösen ausgeglühten Chromoxyds in Säuren zu den entsprechenden Chromoxydsalzen. Dr. I. Weise, Wiesbaden . 15. 6. 01. Pessarring. L. Knopf, Bürstadt b. Worms. 22. 11. 01. Feilenhest mit Umwickelung zur Verhütung des Platzens. C. Bender I., Dotzheim b. Wies- beiden. 2. 10. 01. Aus Steinen, Tafeln und dergleichen hergestellte Pflasterung . St* Noll, Biedenkopf a. d. Lahn. 16. 1. 01. Im Zwettakt arbeitende Berbrennungskrast- maschine. H. Söhnlein, Wiesbaden, Frankfurterskraße 40. 27. 10. 00. Feststeller für Dachfenster mit einem durch Anschlag in bestimmter Stellung gehaltenen Kniehebel. A. L e i k e r t, Oberlahnstein. 8. 5. 01. Verfahren zur Hcnstetz- lung fugenloser Asphaltbekleidungen in Kanalisationsrohren. Chemische Fabriken und Asphaltwerke Akt.-Ges., Worms a. Rh. 2. 5. 01. ** Imker kursus. Mr verfehlen nicht, Interessen* ten rechtzeitig darauf aufmerksam zu machen, daß, wie in früheren Jahren, auch in diesem Jahre wieder in Ortenberg ein Kursus für Bienenzüchter abgehalten wird, und zwar vom 29. Juni bis 5. Juli. Reise, Kost und Logis sowie der Kursus selbst sind für Mitglieder des Oberhessischen Dienenzüchtervereins frei. Die Beteiligung an diesem Kursus, der unter Leitung von Dekan El lende r g e r - Ortenberg und Lehrer Hensel- Hirzenhain steht, kann jedem Imker warm empfohlen werben. ** Die Genralversammlung des Holzar- beiterverbandes in Mainz beschäftigte sich seit zwei Tagen mit dem Geschäftsbericht des Vorstandes. Dabei wurde auch das im vorigen Jahre von der Versandtleitung wegen der Maifeier versandte Zirkular kritisiert, da man der Ansicht war, daß dadurch die Arbeitslosen gelitten haben .Von beteiligter Seite wurde darauf hingewiesen, daß der Münchener Streik durch die Taktik oes Arbeitgeberverbandes gegeben war, ebenso der in Leipzig. Die Lohnbewegungen seien seit einer Reche von Jahren nur Äbwehrstreiks gewesen. Vom Vorstande wurde darauf hingewiesen, daß der Zusammenschluß des Münchener Unternehmertums zum großen Teil durch die Taktik der dortigen Arbeiter veranlaßt worden sei. Die Einberufung eines Gautages nach Offenbach 'wegen des Kelsterbacher Streiks wurde vom Ausschuß entschieden getadelt. Dte Verbandsgelder dürften für'solche Extravaganzen nicht geopfert werden. Ueber die Maßregelung von TOitalieber«, bic Agitationen, Entwickelung des Verbau- bes und die Gauvorstänbe wurde zusammen verhandelt. Allgemein wurde für die Provinzen eine einheitliche Norm für die Einkassierung der Beiträge ae- wünscht. Auch die mündlichen Agitattonen müßten systematischer betrieben werden . Bahnbrechend seien nach dieser Richttlng die Gauverwaltungen Mannheim und München. Die Praxis der Behörden, daß Arbeiterftttuen zu den Ber- ammlungen der Gewerkschaften nicht zugelassen würden, ei zu bcrümpfen, da die Arbeiter genau so zu behandeln eien als andere Leute, deren Frauen anstandslos zu den Versammlungen zugelassen würden. Ueber die R e d a k t i o n der „Holzarbeiterzeitung" wurden Klagen geführt wegen ihrer Stellung zum Generalstreik der Glasarbeiter. Dresden beantragte, eine Mißbilligung der Redaktion zu erteilen.- Dte Zeitung hat eine Auflage von 71 800 Exemplaren. Ein Antrag von Berlin verlangt die Verlegung der Zeitung von Hamburg nach Berlin . Es wurde eine Kommission zur Statutenberatung und Abfassung von Reglements und eine solche zur Abfassung des Reglemertts für die Arbeitslosenunterstützung gewählt. ♦» Die Landeskonferenz des Vereins bet „Freundinnen junger Mädch eu" wird am Donnerstag den 15. Mai vormittags 11 unb nachmittags 4 Uhr zu Mainz im „Kasino zum Gutenberg" unter bem Vorsitz der Gräfin zu Erbach-Schönberg abgehalten werden. Die Setcüigung der „Freundinnen" wird, wie in früheren Jahren, wieder eine rege fein. Die Konferenz wird eröffnet durch eine von tzoskaplcm P a l m e r - Schonberg Vermischtes. * Königsberg i. Pr., 7. Mar. Der hiesige städtische Steuererheber Hoppe wurde wegen Unterschlagung von 10000 Mk. Amtsgelder verhaftet. * Einen Posten als Zählkellner hat der Sohn des vor einigen Jahren verstorbenen Erzherzogs Ernst, Baron Ernst Wallburg in Budapest angenommen. Seine Prozesse gegen mehrere Mitglieder des Kaiserhauses, als Erben des Erzherzogs, erregten bekanntlich jüngst peinliches Aufsehen und er selbst wurde unter dem Verdacht, den Trauschein seines Vaters gefälscht zu haben, verhaftet. Nachdem der gegen ihn angestrengte Prozeß durch einen Gnadenakt des Kaisers niedergeschlagen worden ist, hat sich der Baron genötigt gesehen, den genannten Posten in einem Budapester Kaffeehaus anzunehmen, um seiner zahlreichen Familie Brot zu verschaffen. Gerichtssaat. Straßburg, 6. Mai. Lokomotivführer Bauer von Straßburg, der wegen des Ludwigshafener Eisenbahnunglücks zu drei Monaten Gefängnis verurteilt war, ist nach der „Straßb. Post" vom Prinzregenten von Bayern zu dreiwöchiger Festungshaft begnadigt worden. Bauer hat bei dem Unglück ein Bein verloren. tzehackteue Andacht. Darauf folgt Begrüßung durch die i Vorsitzende, Erstattung des Rechenschaftsberichtes durch i Frau Oberkonsistorialrat Walz-Darmstadt, Vorträge von i Frl. A. Vollmar-Berlin über „die Ziele und Grenzen i der Freundinnen arbeit"' und von Frl- H- Vollm ar-Ber- । lrn über „Wochentag und Sonntag in Heimaten der Freun- । dinnen." Darnach findet ein gemeinsames Mittagessen ' statt. Nachmittags 4 Uhr redet in öffentlicher Ver- 1 scunmluna, zu der auch Herren sebr willkommen sind, i Pastor M ah lin g-Hamburg über Bahnhofsmission. An i den Vortrag schließt sich eine freie Diskussion. ** Vogelschutz. Die Vögel find jetzt am Nisten, und i da wollen wir nicht unterlassen, daraus aufmerksam zu : machen, daß § 368, 11 des Strafgesetzbuches mit Geld- : strafe bis zu 60 Mark oder mit Hast bis zu 14 Tagen - jeben bedroht, der unbefugt Eier oder Junge von jagd- : barem Federwild oder von Singvögeln aushebt. ■ Lollar, 8. Mai. Eine rege Bauthätigkeit entwickelt < sich augenblicklich in Lollar. — Das von der Oberpoftdirek- i tion Darmstadt gepachrete an dec Hauptstraße in Lollar gelegene Wohnhaus des Weißbindermeisters Strauber wird i am 1. Juni er. seiner zukünftigen Bestimmung als Post- । gebäude übergeben werden. Das bisherige Poftgcbäude - wurde von dem Hüttenwerk für 9000 Mart käuflich erworben. । Es sollen darin Beamtenwohnungen eingerichtet werden. : t Münzenberg, 8. Mai. In unserer schönen und i mit vorzüglicher Akustik versehenen Kirche findet am Sonn- ■ tag, den 11. Mai, nachmittags ö Uhr, ein Kirchenkonzert : statt, das elfte, das unser Kirchenchor seit seinem Bestehen veranstaltet. Auch in diesem Jahre haben die Damen < Web er und Jä g er-Lich, wie so ost schon, ihre be- : währte Mithilfe freundlichst zugesagt, daneben wird sich stud. forest. Zentgraf-Gießen als Hornbläser hören lassen, so daß das Programm eine reiche Abwechslung von Chorgesängen, Terzetten und Einzelvorträgen bietet. Der Besuch des Konzerts steht jedermann unentgeltlich frei. (:) Rodheim a. Bieber, 8. Mai. Dem preußischen Herrenhause ist der Entwurf eines Gesetzes betreffend die Abänderung von Amtsgerichts bezirken nebst Begründung zugegangen, wodurch auch der Gerichtsbezirk Gladenbach eine Aenderung erfährt. Die dem Amtsgericht Gladenbach, (welches bekanntlich in jedem Monat auch hier in Rodheim zwei Gerichtstage abhält), zuge- teilten Ortschaften Hermannstein, Naunheim und Waldgirmes soll.'n für die Folge dem Amtsbezirk Wetzlar überwiesen werden. Letztere Ortschaften gehören zwar zum Kreise Biedenkopf, liegen aber in unmittelbarer Nähe der Stadt Wetzlar. t Wetzlar, 8. Mai. Der Kreistag hat die Erweiterung der Kreisobstbaumschule genehmigt, da es sich als notwendig erwies, mit der Anzucht von Obstbäumen schneller und in größerem Umfange vorzugehen. — Infolge der Zusammenlegung der Grundstücke, welche wieder für mehrere Gemeinden beschlossen ist, wird sich nach Bekanntmachung der Spezialkoumussionen der Bedarf an Obstbäumen sehr steigern. Im vorigen Jähre wurden 3286 veredelte Obstbäume aus der Kreisobstbaumschule abgegeben. Bereits 29 Gemeinden des Kreises haben Baumwärter ausbilden lassen, die Ueberwachung sämtlicher Gemeindeobstanlagen ist dem Kreisobstbaumlehrer Kilp übertragen. § Butzbach, 8. Mai. Das Hausbergfest wurde heute nachmittag in der üblichen Weise aus dem Tanz- vlatze begangen; das Konzert wurde von der bekannten Butzbacher Kapelle ausgesührt, welche vor dem Abmarsche dem langjährigen Vorsitzenden unseres HauSberg-Ver- schönerungsvereins ein Ständchen brachte. § Ost heim, 9. Mai. Gemeinderechner Schneider und seine Gattin Magdalene geb. Gatzert hier, feiern heute das seltene Fest .der goldenen Hochzeit. Beide Ehegatten erfreuen sich noch körperlicher und geistiger Rüstig- teit, sowie der Liebe und Achtung unserer Ortseingesessenen. Friedberg, 6. Mai. Als beachtenswerte Neuerung Sei dem Frühjahrsfahrplan ist. zu erwähnen, daß bei den Schnellzügen 12 Uhr 38 Min. mittags und 9 Uhr 48 Min. abends der Ortsverkehr zwischen Bad Nauheim und Friedberg, sowie Friedberg-Uebergang a u s - gesch I o । । c n ist, und zwar schon feit dem 1. Mai. — Gestern abend wurde eine von hier'nach Ober-Wöll st ad-t gehende Frau jenseits der Galgenbrücke von einem Stromer in unsittlicher Weise angepackt. Zum Glück kamen zwei radsahrende Arbeiter von der Höhe herab zu Hilfe, woraus der Attentäter nach Nieder-Rosbach zu entfloh. Ihrer Räder wegen, die sie nicht im Stiche la,sen wollten, konnten die Arbeiter denselben nicht verfolgen. Laubach, 7. Mai. Wie die Tschechen ihren in Deutschland beschäftigten böhmischen Heimatsgenossen Ungelegenheiten und Scherereien zu bereiten verstehen, zeigt folgendes, dem „D .T. A." mitgeteiltes Vorkommnis. Ein bei dem hiesigen Bahnbau angestellter Schachtmeister, aus einem Dorfe bei Pilsen gebürtig, will sich hier trauen lassen. Auf seine Bitte wendet sich der hiesige Standesbeamte behufs Ausstellung der erforderlichen Papiere an den dortigen Bürgermeister. Die Bescheinigung trifft ein, aber in tschechischer Sprache abgesaßt, obscyon nach Versicherung des Schachtmeisters der Bürgermeister des Deutschen gut mächtig ist. Dem Gesuchsteller erwachsen durch die amtlicherseits besorgte Uebersetzung Kosten, und dazu ist die erlangte Bescheinigung wertlos, da sie nichtssagenden Inhalts und nicht verwendbar ist. Der Schachtmeister will nun die Sache sewst betreiben und hofft aur ein in Deutsch ab gefaßtes energisches Gesuch eine in derselben Sprache ausgestellte richtige Beantwortung zu erhalten. k. Grebenau, 5. Mau Vor etwa drei Wochen fand der Jagdpächter der W a l l e r s d o r f e r Gemeindejagd, Dr. med. Schneider hier, auf seiner Jagd den ftischen Aufbruch eines Rehbockes, nachdem er am Morgen des betreffenden Tages einen Schuß in der Richtung des Fundortes gehört hatte. Die angestellten Nachforschungen haben bis jetzt noch zu keinem Ergebnis geführt. o. Nieder-Gemünden, 8. Mai. Bekanntlich hat man in unserer Gemarkung beim Bau der Ohmthalbahn ein wertvolles T h o n l a g e r ausgedeckt. Frühere Verhandlungen, das Material zu verwenden, sind gescheitert. Neuerdings hat sich nun eine Gruppe Frankfurter Finanziers gefunden, welche beabsichtigt, in unserer Gemarkung eine Verblendziegelfabrik anzulegen, falls die Versuche mit dem Material dessen Verwendbarkeit zu Verblendsteinen ergeben. Als Preis für das in Aussicht genommene Gelände sollen 80 Pfennig bis 1 Mark für den Quadratmeter vereinbart sein. Oberau, 7. Mai. Ein für die vier hier zusammeu- liegenden Pfarresen des Dekanats Rodheim v. d. H. — Wrenstadt, Höchst, Oberau, Rodenbach — veranstaltetes Mission § feft wurde am Sonntag Rogate hier ai)gehalten. Der Feftpredtgt des Pfarrverwalters Körbel von höchst a. d. N. lag Zlpostelgesch. 4, 20 zu Grunde: „Wir Kunst und Wissenschaft. Versammlung mittelrheinischer Acrzte. Für die am Pfingst- dienslag, 20. Mm, in Bad Soden a. Taunus stattfindende Versammlung der mittelrheinischen. Aerztü steht eine zahlreiche Beteiligung tit Aussicht. Zwanzig Vorträge sind angemeldet. Unter den Vorrragcnden beftnden sich außer einer Anzahl bekannter Aerzte die Prosessoren Schmidt-Bonn, Sommer-Gießen, v. Buengner- Hsnau, Brauer, Joeörn, Kraopolm und Sstarcb-Hvidetbsrg, ftäftcr können es ja nicht lassen, daß wir nicht reden sollten von dem, was wir gesehen und gehört haben." Sie führte in eindringlicher Weise aus, wie der Dank für die eigene Rettung und das Mitleid mit den in der Finsternis des Unglaubens Lebenden die Christen treiben muß zur Bethäti- ining ihrer Liebe den Heiden gegenüber in _ber äußeren Mission. Darauf sprach Missionar Fl ad auf Grund von Matth. 28, 18—20 von der Arbeit, den Leiden und Erfolgen der Mission, besonders in China. Kirchenrat Kalbh enn von Burggräfenrode schloß daran, ausgehend von Joh. 10, 12—17 Ausführungen über den Stand und die Beurteilung der Misfionssache vor ungefähr 50 Jahren und über den herrlichen Aufschwung derselben bis zu einer Großmacht, mit der man jetzt aus allen Gebieten rechne, und über den Segen der Mission, mahnend zu treuem Liebes- und eigenem Opfersinn für sie. Mit herzlichem Danke für alle Beteiligung an der Feier und mit der Bitte um den Segen des großen Schirmherrn der Mission schloß der Ortsgeistliche die Feier. „ Alsfeld, 7. Mai. Auf einer der letzten Konferenzen der Geistlichen des Dekanats Alsfeld wurde die Gründung eines Dekanats-Erziehungsvereins beschlossen. Sämtliche Geistliche des Dekanats sind diesem Verein bei- getreten. Zum Vertrauensmann des Vereins wurde Pfarrer Kl in geuschmidt- Romrod bestimmt. Der Verein will den Staatsbehörden bei der Auswahl geeigneter Familien zur Erziehung verwahrloster in Zwangserziehung gegebener Kinder und Jugendlichen zur Hand gehen . Mainz, 7. Mai. Durch die Uebernahme des alten Schützenplatzes bei Mombach durch die Militärbehörde wurde dieser Platz vor einigen Tagen von den Soldaten geebnet, um zu dein bestehenden llebungsplatz hinzugezogen zu werden. Zu biejem Zweck sind sämtliche Bäume auf dem Platz von den Soldaten umgehauen worden. In der Nähe des Schützenplatzes befindet sich nun eine Brunnen- tube für ein Fabrikanwesen, die schon seit Jahren mit großen Bäumen bepflanzt ist. Die Soldaten, in der Meinung, diese Brunnenstube gehöre noch zum Schützenplatz, haben auch sämtliche Bäume ausuudin der Nähe dieser Brunnenstube um geh au en. Der Eigentümer dieser Bäume hat daraus die Militärbehörde für dadurch entstandenen und noch entstehenden Schaden verantwortlich gemacht, da die Bäume seinerzeit angepflanzt worden sind, um die Brunnenstube und ihren Inhalt vor den Somienstrahlen im Sommer zu schützen. ni. Marburg, 8. Mai. Auf der am 6. und 7. Juni hier stattfindenden Hauptversammlung des „hessischen S t ä d t e t a g s" wird die Gründung eines Hessischen Städtebund-Theaters zur Erörterung gestellt werden. Herr v. Bo d en h aus e n- Cassel hat die Berichterstattung darüber übernommen. fc. Frankfurt, 8. Mai. Die Spareinlagen bei der hiesigen städtischen Sparkasse haben nach dem letzten Jahresabschluß gegen das Vorjahr um 41 Prozent zugenommen. Frankfurt, 8. Mai. Der hiesige Polizeibericht hat eine Notiz veröffentlicht, welche em hübsches Licht auf gewisse amerikanische Verhältnisse wirft. Die Bürger von St. Louis sind aus der Suche nach zwei ihrer Stadträte, welchen man merkwürdigerweise ihre Bestechungsgelder nicht gönnt. Tie amerikanische Polizei setzt 32 000 Mark Belohnung aus die Ergreifung d er Herren aus. Der Eine scheint ein Deut- cher zu fein, er heißt Kratz, der Andere aber ist ein echter Amerikaner, denn er heißt erstens Adurell, zweitens aber ’agt der Steckbrief des Herrn Polizeipräsidenten zu seiner näheren Kennzeichnung: „Trinkt, raucht, priemt und läfte rt". Ob sie ihn danach wohl finden? Limburg, 7. Mai. Fast in jedem Jahre gehen Schwestern aus dem deutschen MnUerhanse der Pallo- tinerinnen in Limburg in der Missionsthätigkeit nach Kamerun. Auch in dieser Woche noch werden aus dem obengenannten Mutterhause wieder drei Schwestern dorthin abreisen, sodaß sich daselbst insgesamt 20 Pallotiner- schwesteru befinden. Die Schwestern ertragen das Klima bedeutend besser als die männlichen Mitglieder der Mission, denn ind en letzten et\ Jahren süiü über 20 Priester und Laienbrüder der ^Mission den klimatischen Verhältnissen znm Opfer gefallen, während in den sechs Jahren, in denen die Schwestern daselbst wirken, nur eine gestorben ist. Kreuznach, 6. Mai. lieber eine M ordthat berichtet der hiesige „G.-A" ans O b e r st e i n: Vor einigen Monaten kam eine geborene Obersteinerin Namens Weiß mit ihrem Töchterchen hier aus Amerika an und gab sich als unverheiratet aus. Einige Zeit nach ihrer Rückkunft verlobte sie sich mit einem verwitweten Fabrikanten Namens Wirth und zog gleich in dessen Wohnung. Einige Wochen nach der Verlobung reklamierte der ameriianische Masseur Osbal- d es ton, der bereits früher einmal mit der Weiß hier war, sie sowohl in Briefen als auch in öffentlichen Annoncen als seine rechtmäßige Frau. Montag nachmittag kam der Amerikaner von Kirn, wo er in einem Hotel Wohnung genommen hatte, hier an und ging vor die Wohnung des Wirt, um sein Töchterchen und feine Frau mitzunehmen. Wirth jedoch verweigerte die Herausgabe, worauf der Amerikaner einen Revolver zog und Wirth mit drei Schüssen nieder ft reckte; einem zu Hilfe kommenden Arbeiter Baumhard schoß er in den Hals und verwundete ihn schwer, sodaß auch an dessen Aufkommen gezweifelt wird. Der Mörder wurde spät abends in Baumholder verhaftet und heute dem Amtsgericht in Oberstem zugßführt. und Ranberg-Marburg, Freund-Straßburg und Hofmeier-Wurzburg. Nach dem Empfange der Gäste in der „Schönen Aussicht rotrb ein Rundgang durch die Anlagen und Kureinrichtungen unternommen Zwischen 2 und 4 Uhr Verträge. Daran schließt sich ein gemeinschaftliches Essen im Kurharrse und Konzert im Parke. Man schreibt aus Freiburg i. B.: Die hiesige Universität wird in diesem Semester über 1800 S.kudirende haben. Vor wenigen Jahren erst hat die Stadt anläßlich der Einkehr des 1500. Studenten ein prächtiges Fest veranstaltet. Unter den 100 immatrikulierten Medizinern befinden sich zwei Damen. Am Mittwoch veranstaltet die Freiburger Studentenschaft aus Anlas; des Großherzog-Jubiläums einen Jestkommers. — Tie Redaktion der „Götlinglschen Gelehrten Nachrichten", die durch die Berufung des bisherigen Leiters, Professors Tr. Georg Wentzel, an die Universität Marburg, sreigeroorden ist, wurde von der Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen dein Privatdo^enteii für germanische Philologie, Dr. M e i ß ii e r in Göllingen, übertragen. Rothenburg o. d. T. Tie "Aufführung des historischen F e st s p i e l s findet am 19. Mai (Pfingstmontag) mit darauffolgendem Festzug und Feldlager statt. Durch Einlegen von Extrazüge n aus Nürnberg und W ü r z b u-, r g, welche abends wieder zurückgehen, ist es den Besuchern ermöglicht, friih abrelsen, das Festspiel mit Zug und Feldlager besuchen und nachts wieder zu Hause sein zu fönncii. Handel unD Verkehr. Dolkbwirlschafl. Wächtersbach-BAsteiner Kleinbahn-GefLlljchafr Att.-Gef. Wie man uns bericht er, hat das am 1. 2lp ril geschlossene Betriebsjahr eine Einnahme von 74 254 Mk. erbracht gegen 59 568 im Vorjahr. . . Die „Union" Allgemeine Versicherungsge^ellfchast m Berlin schließt in 1901 mit einem Ueberjchuß von 228703 Mark (i. V. 201030 Mk.). Hiervon erhält die Präniienreserve 31000 Ä (i. V. 30 000 Mk.), die Dispositions- und Divideildenreserve 50000 Mk. (40000 Mk.), die verschiedenen Beamtenfonds 30 200 Mk. Die Dividende betragt 10 Proz. (wie i. V.) ClettrizitätSgefellschaft vorm. Schuckert. In neunter Zeck verlieren sich rnieber Mitteilungen in die Presse über Unterhandlungen der Schuckertgesellschaft und der Allgemeinen Elettrizttäts- gesellschaft. Es heißt, daß immer noch nach einem Modus gejucht würde, der eine Annäherimg oder sinanzielle Vereinbarung ermögliche. Wir sind der Ansicht, daß es in absehbarer Zeil weder zum Einen nod) zum Andern kommt, denn weder die 9türnberger noch die Kontinenialgesellschaft sind in der Lage, für das abgelaufene Jahr eine Dividende verteilen zu können und mit ziemlicher Sicherheit kann gejagt werden, daß es auch für 1902/3 nichts giebt. Was sollte die Allgemeine Elektrizitatsgesellschaft veranlassen, eine geradezu notleidende Gesellschaft ins Schlepptau zu nchmen? Vereinigte Schweizerbahuen. In der letzten Sitzung des Verwaltungsrals ivurden u. A. solgende Anträge angenommen: Am 1. Juli 1902 wird für jede Prioritätsaktie gegen Abgabe der Betrag von 534 Fr. gezahlt. Den Stammaktionären wird freigestellt, ' eiitweder für je zwei Stammaktien eine Bundesbahnobliga- tion im Nennwerte von 1000 Franks mit Koupon über die vom 1. Juli 1902 an laufenden Zinsen zu beziehen oder den Erlös der mcht zum Umtausch gelangenden Bundesbahnobligationen zu verlangen. Außer den Bnndesbahnobligationen oder ihrem Erlös erhalten die ©tammaftionäre per Aktie am 1. Juli 1902 eine Baar- entschädigung von 23 Fr. Luxemburgische Priuee Heuri-Bahu. Aus dem Geschäftsbericht pro 1901 i|t noch zu erwähnen, daß infolge unvorhergesehener Umstände, unter Ariderem der schlechten Boderwerhältnisse an der Linie Luxemburg-Pettiiigen die Baukosten dieser Lime die Voranschläge überschreiten werden, so zwar, daß der Erlös aus der Ausgabe der 10000 Obligationen, wozu die Generalversammlung vom 9. Niärz 1901 die Ermächtigung erteilte, zur Deckung der Ausgaben nicht vollständig hinreichen wird und der Verwaltungsrat somit für den Fehlbetrag anderweitige Deckung wird suchen müssen. — Die Aktien der Prinee Henri-Bahn gehören stets zu den Papieren, die starken Schivankungen unterworfen sind. Auf die obigen Alüteilungen des Geschäftsberichts sind dieselben wieder um einige Punkte zurückgegangen. Arraugemeut. Die Salpeter-Importfirma Cäsar Wehrhan hat ihre Zahlungen wieder ausgenommen. Es wurde ein endgültiges Arrangement getroffen. Zufammeugebrocheue Gründung. Im Jahre 1900 wurde in Budapest eine Atzrogasgesellschast mit einem Aktienkapital von 2 Millionen Kr. gegründet. Dieselbe hat in den 2 Jahren ihres Bestehens so riesige Verluste erlitten, daß nunmehr der Konkurs vom Gerichtshof verhängt werden mußte. Bom rheinifch-westphälifchen Kohlensyudikat. Die Gewerkschaft „Deutscher Kaiser" hat sich nunmehr grundsätzlich bereit erklärt, dem Kvhlensyndikat beizutreten. Die Gewertschaft stellt ie- doch insbesondere die Bedingung, daß die Möglichkeit der Bewilligung von Erhöhungen von Beteiligungsziffern, speziell beim Abteufen weiterer Schächte erheblich erschwert rotrb und nicht für jeben neuen Schallst 120000 Tonnen Mehrbeteiligung bewilligt iverden, wie dies bisher geschehen ist. . . Die Oberrheinische Bersicherurrgsgesellfchaft m Mannheim wird 8 Prozent Dividende gegen 7 Prozent im Vorjahr in Vorschlag bringen. Limburg a. d. L„ 7. Mai. Fruchtmarkt. Durch» schnittspreise pr. Malter. Roter Weizen 14.78 Mk., Weißer Weizen 00.00 Mk., Korn 10.80 Alk., Gerste 9.30 Mk., Hafer 8.36 Mk., Erbsen 0.00 Mk., Kartoffeln 0.00 Mk. Arbeiterbewegung. Kopenhagen, 6. Mai. Nach Aeußerunaen verschiedener Schiffsrheder gedenkt der Rhederverein auch nach der Aufhebung des Ausstaiides feitenS der Fachvereine an feinem Beschluß festzuhalten, keinen Seemann und Heizer eines Fachoerems anzunehmen. Einzelne Rheder meinen, man könne gegenüber den Hafenarbeitern einen anderen Standpunkt einnehmen. Schiffsuachrichten. Norddeutscher Lloyd. In Gießeti vertreten durch Carl Loos, Kirchenplatz. Bremen, 6. Mai. (Per transatlantischen Telearaph.) Ter Doppelschranben-Postdampfer „Bremen", Kapitän R. Nierich, vom Norddeutschen Lloyd in Bremen, ist heute 3 Uhr morgens wohlbehalten in Newyork angekommen. „Red Star Linie" Antwerpen. Der Postdampfer „Southwark" der Red Star Line, in Antwerpen, ist laut Telegramm am 6. Mai wohlbehalten in Newyork angekommen. _ Der Postdampser „Nederland" der Med Star Lime ut Antwerpen ist laut Telegramm am 6. Mai wohlbehalten m Philadelphia angekommen. , „Henneberfl-Seide“ ZM 11 ** schwarz, weiß u. farbig für Blusen und Roben von 95 Psg. bis Mk. 18.65 p. Met. Avsotnt Leinen Ioll zu zahle»! da die portofreie Zusendung der Stoffe durch meine Seidenfabrik auf deutschem Grenzgebiet erfolgt — Nur echt, wenn direkt von mir bezogen! Muster umgehend. 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O 2 « ■22' 5 iE- jQ W -E ^fi-2o SZLZsL ZS rE t; CS UD A -2 -SS ° 2 2 D)Z c c rr-j u s- ss k~» ZTZ-T -bA^ c t C u»— q r. f± o c P piffiE e> o o cOsC'tj.^ j-> ZL^SZ !-- «ft CDtO5 s'C S §8 5- "Sdb iä'G' »K- i» 2 0,55 psG- -d 2 3 2MM c ss rf®Ä — o ö a *» ° er: u--a r- ~^=> jq e ö ä 'L v cs = -c L cL DD-_. t— C Z-? ’S v.: na Sielbau Giehen. Zunr Sielbau der Prooinzialhauptstadt Gießen ist die Lieferung nachstehend aufgesührten, glasierten Steinzeugs frei Waggon Lagerplatz (Älargarechenhütte) Gießen losweise getrennt oder ms- gesamt AU vergeben. Sie Lieferung umfaßt: Los 1. 1. 8120 Sohlstücke Profil 0,50—075, 0,60—0,90, 0,70—1,05, 0,90— 1,35, 1,00—1,50, 1,36-1,70, 1,95—1,56. 3. 195 Stück Seiten- und Scheiteleinlässe zu obigen Profilen 10, 15 und 22,5 cm Durchmesser. 3. 3000 m grade Röhren, 20—40 cm Durchmesser. 4. 250 Stück Abzweige 40—22,5, 40—15, 40—10, 35—22,5, 35—15, 85—10, 25—22,5, 25—15, 25—10, 20—20, 20—15, 20—10 cm Durchmesser. 5. 1500 Stück Verschlußteller 10, 15 und 22,o cm Durchmesser. 6. 700 Stück Bogenröhren 20-22,5 cm Durchmesser. 7. 45 Stück Uebergangsröhren 22,5—20 cm Durchmesser. 340 Stück Straßensinkkasten von 45 cm Durchmesser ohne Eisenzeug. Bedingungungeu und Angebotformulare können gegen portofreie Einsendung von 1,50 Mk. durch das Sielbauamt Gr. Bürger- rneisterei, Zimmer Nr. 6, bezogen werden. Ebendaselbst liegen mich die Zeichnungen und sonstige Verdingungsunterlagen in den Dienststunden zur Einsicht auf. Außerdem erteilt Auskunft Herr Oberbaurat Schmick, Frankfurt a. M., Liebigstraße 37, pt. Die Angebote sind versiegelt und mit der Aufschrift: „Angebot auf die Lieferung voii glasiertem Sleinzeug" bis zum 25. Mai d. I. portofrei bei dem Sielbauamt einzureichen, woselbst die Eröffnung der eingelaufenen Angebote in Gegenwart etwa erschienener Bewerber am 26. Mai d. I., vormittags 10 Uhr, erfolgt. Die Angebote können auf die einzelnen Lose, sowie auf die Gesamtlieferung erfolgen. Zuschlagsfrisl 4 Wochen. Gießen, den 24. April 1902. 3341 Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Sielbau Gießen. 2um Sielbau der Provinzialhauptstadt Gießen ist die Lieferung von einer Million Kanalsleinen, frei Lagerplatz Gießen, zu vergeben. Die Lieferung umfaßt: 1. 123000 Ltück Ringofenfieine (Parallel- und Quatiersteine), 2* 877000 Stück Klinker (Parallel-, Keil- und Brumiensleine). Bedingungen wid Anaebotformulare können gegen portofreie Einsendung von 1,50 Mk. durch das Sielbauamt, Großh. Bürger- inei terei, Zimmer Nr. 6, bezogen werden. Ebeiidaselbst liegen auch die Zeichmmgen und sonchge Verdingungsunterlagen in den Dienslslunden zur Einsicht auf Äluskunfr erteilt außerdem Herr Oberbaurar Schmick, Frankfurt a. £DL Liebigstraße 37, p. . Die Angebote sind verliegelt und mit der Aupchrisl Angebot auf die Liefermrg von Backsteinen und Klinkern* bis zum 25 Mai d. Zs. portofrei bei dem Sielbauamt einzureichen, woselbst die Eröffnung der eingelaufenen Angebote in Gegenwart etwa erschienener Bewerber am 26. Mal d. Zs., nachmittags 4 Uhr, erfolat. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 24. April 1902. 3344 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen, Mecum, __ Sielbau Girßen. Zum Sielbau der Prooinzialhauptstadt Gießen ist die Lieferung nachstehend aufgeführter Zementröhren, frei Waggon Lagerplatz (Margaretherchütte) Gießen, zu vergeben. Die Lieferung umfaßt: ,. „ 1. 6500 m gerade Zementröhren von 20 bis 9o cm Durchmesser. 2. 1500 Stück Abzweigröhren zu vorstehenden Röhren mit Abzweigen von 10, 15 und 22,5 cm Durchmesser. Bedingungen und Angebotformulare köimen gegen portofreie Einsendung von 1,50 Ntt. durch das Sielbauamt, Großh. Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 6, bezogen werden. Ebendaselbst liegen die Verdingungsunterlagen m den Diensthunden zur Einsicht auf. _ , _, . „ , Auskunft erteilt außerdem Herr Oberbaurat schmick, Fraiik- urt a. M., Liebigstraße 37, p. Die Angebote sind versiegelt und mit der Aufschrift „Angebot auf die Lieferung von Zementröhren" bis zum 25. Mai d. Js. portofrei bet dem Sielbauamt einzureichen, woselbst die Eröffnung der eingelaufenen Angebote in Gegenwart etwa erschienener Bewerber am 26. Mai d. Js., vonnittags 11 Uhr, erfolgt. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 24. April 1902. 3342 Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Sielbau Gießen. Zum Sielbau der Provinziachauptstadt Gießen ist die Lieferung nachstehend ausgeführten Eifenzeugs frei Waggon Lagerplatz (MargarLthenhütte) Gießen losweise getrennt oder insgesamt zu vergeben. Tie Liefermtg umfaßt: Los I. 165 Stück gußeiserne Schachtdeckel und Rahmen, mit Lüftung und Schlammeimer. x s II 1200 Stück gußeiserne Steigeisen. Los III. 1. 340 Stück gußeiserne seitliche Einläufe mit Deckel und Rost für Sinkkasten von 45 cm lichter Weite. 2. 340 Stück verlinkte, fchmiedeeiserne Schlammeimer zu vor- ' genannten Einlaufen und Sinkkasten passend. Bedingungen und Angebotformulare können gegen portofreie Einsendung von 1,50 Mk. durch das Sielbauamt Großh. Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 6, bezogen werden. Ebendaselbst liegen auch oie Zeichnungen und sonstigen Verdingungsunterlagen in den Dienststunden zur Einsicht auf. Auskunft erteilt außerdem Herr Oberbaurat Schmick, Frankfurt a. M., Liebigstraße 37, pt. Die Angebote sind versiegelt und mit der Aufschrift: „Angebot mij die Lieferung von Eisenzeug" bis zum 25. Mai d. I. portofrei bei dem Sielbauamt einzureichen, woselbst die Eröffnung der em- gelaufenen Angebote in Gegenwart etwa erschienener Bewerber am 26. Mai d. I., nachmittags 5 Uhr, erfolgt. Tie Angebote können auf die einzelnen Lose, sowie aus die Gesamtlieserung erfolgen. Zuschlagsfinst 4 Wochen. Gießen, den 24. April 1902. 3343 Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Sielbmr Gießen. Zum Sielbau der Prooinzialhauptstadt Gießen ist die Lieferung nachstehend aufgeführter Mengen von Portland-Zement und -rraß, frei Waggon Lagerplatz (Margarethenhütte) Gießen, loswetse getrennt oder insgesamt zu vergeben. Die Lieferrmg umsaßt: Los 1. 150000 kg Portland-Zement in Normalfaffern. Los II. 450000 kg Traß in Säcken. . Bedingungen und Angebotformulare können gegen portofreie Einsenduna von 1,50 Mk. durch das Sielbauamt, Grotzh. Bürgermeisterei, Zimmer Nr. 6, bezogen werden. - Ebendaselbst liegen in den Dienftstunden die Verdingungsunterlagen zur Einsicht auf. ~ Auskunft erteilt außerdem Herr Oberbaurat Schmick, Frank furt a. M.. Liebigstraße 37, p. Die Angebote sind versiegelt und mit der Aufschrift. .Angebot auf die Lieferung von Portlcmd-Zement und Tratz bis zum 25. Mai d. Js. portofrei bei dem Sielbauamt emzureichen, woselbst die Eröffnung m Gegenwart etwa erschienener Bewerber am 26. Mai d. Js., nachmittags 3 Uhr, erfolgt. Die Angebote können aus die einzelnen Lose, sowie aus die 1902. , 3346 'Bürgermeisterei Gießen. e cum. Heu aut genommen Brise-Stise Gesamtlieferung erfolgen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Giepen, den 24. April Großherzogiiche (abgepaeste Scheiben-tichleier) in englischem Tüll, Point-Lacet und Seide, = reizende Neuheiten. Fr Hz SiBowack. Meine Eiswagen fahren vom 1. Mai ab wieder regelmäßig. Bestellungen werden im Heß. Hof, sowie in dem Laden Frantfurterftraße 9 entgegengenommen. Hochachtungsvoll 3235 Telephon 83. 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Heinrich HWltu Schlostgafie 10. 905 13 41 32078 118 25 220 300 4 68 95 99 473 91 546 623 38 52 [300] 59 750 825 924 33026 55 66 85 120 30 226 [300] 44 46 70 93 304 52 404 32 44 66 508 760 67 851 912 72 34020 106 47 200 50 804 33 403 31 49 553 72 692 754 818 68 917 22 90 85065 99 115 52 57 99 298 301 38 35 55 83 406 99 545 69 81 639 49 52 754 891 36001 132 46 275 369 454 69 583 626 65 95 765 914 61 69 [1000] 94 3 7044 156 221 385 92 406 13 45 64 630 90 788 873 3 8073 92 205 44 304 18 21 46 [200 j 402 57 87 506 36 73 78 88 600 18 60 64 727 33 35 62 90 896 942 91 99 39028 102 283 365 411 507 27 43 69 78 641 44 80 737 98 809 [150] 66 903 78 87 40019 117 98 251 6d 375 415 61 540 641 720 55 862 70 41055 94 118 271 346 65 87 92 415 738 804 33 38 901 5 58 68 78 78 4 2027 95 Gießen, den 6. Mai 1902. Großherzogliches Amtsgericht. 1600.— 4067.79 566105.87 Die Zahl der Mitglieder Für die Ffin^st-Feiertage erinnern Sie sich gefälligst der vorteilhaftesten Bezugsquelle in allen Backartikeln und Zuthaten und beachten Sie gefälligst unsere in den nächsten Tagen erscheinenden billigst gestellten Preise- "W Gebrüder Berdux,"ÄS'”' Aktiva. 1. Ausgeliehene Kapitalien und zwar: a) gegen Obli- 600 ä 50=30000 1600045 = 240 000 Loose versendet: General-Debit Lud. Mer & Co. in Berlin, Breltestr. 6 u. in Hamburg, Nürnberg, München. 13019 60 86 123 45 70 80 204 7 20 31 48 89 302 39 85 91 436 ist das beste, sicherste Mittel gegen Motten. Pack 20 Pfg. Adler-Drogerie Settersweg 3S Otto Schaaf. 2143 r 1 Äug. Montanus Nachfolger Inh.: Gebr. Imheuser. Telegr.-Adr.; Glüoksmüller. FSB??, Lose hier zu haben bei: Rich. Buchacker,Gig ,Neuenbäue 11 Wilh. Semmler, Gig., Seltersweg 25, Phil. Weiler, Gig., und allen bekannten Verkaufsstellen. 8481 • 566105.87 betrug Ende 1900 64 des AWsfühms -es -tulschci! 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Handelskammer 3529 Der Vorsitzende: Koch. 36 79 147 204 10 47 81 [150| 338 403 38 [150] 520 606 27 78 898 904 17 98 f"......... - ------------ '—" "" — " 83 872 904 30 35 1 7001 54 107 69 96 383 428 518 679 777 81 854 925 18087 96 113 269 478 80 559 667 705 832 81 978 19070 100 11 42 219 318 422 62 551 58 [400] 641 57 [150] 744 53 859 922 76 ; 20012 79 198 224 59 73 386 88 423 35 57 532 634 44 714 56 805 84 951 73 91 21039 70 120 40 98 203 36 424 75 520 21 57 69 618 59 732 [150] 883 904 19 [1501 72 77 22103 41 [150] 71 77 204 20 46 54 57 64 374 442 [5000] 70 72 [300] 541 48 72 83 629 30 77 860 54 62 918 19 69 23115 32 218 329 79 87 462 70 83 [3000] 536 44 798 812 38 51 61 70 902 37 47 24044 209 46 52 366 470 98 [300 n. e. Pr. v. 40000] 620 787 829 912 209 81 302 28 61 462 69 617 18 83 [150] 736 801 928 83 43019 71 101 33 76 246 69 395 492 513 68 614 929 44015 30 83 86 217 882 99 429 V. Kr. Hessische ^andes-olottene. Ziehung IL Masse 7. Mai 1902. Me Nummern, neben welchen nicht« beiiterft ist, find mit 100 Start gezogen. (Ohne Gewähr.) 1 14 37 109 62 70 232 323 24 29 434 534 53 71 640 66 870 90S 11 [150] 21 1007 71 118 42 235 300 91 512 17 20 99 729 41 [150] 73 86 89 832 83 920 47 72 2012 126 45 231 328 [300] 57 465 505 69 644 68 70 77 710 69 859 93 991 98 3000 [200] 50 122 266 302 [150] 38 42 84 409 13 535 49 66 633 60 87 714 48 49 84 910 4022 46 48 52 [150] 120 44 45 49 355 58 485 [200] 534 626 852 918 5070 241 328 [150] 438 64 74 581 727 55 875 903 31 70 83 6019 40 41 83 147 61 68 [150] 69 308 16 24 437 [200] 46 84 532 682 745 72 73 803 76 921 57 7037 49 53 [300] 89 214 74 323 52 60 474 83 [150] 587 93 617 35 808 35 [150] 68 923 8035 147 296 319 30 57 98 [150] 569 75 615 98 780 886 968 90 9013 28 60 75 139 209 324 [400] 46 54 400 513 46 611 55 738 86 938 82 10176 326 86 437 72 98 553 608 18 34 72 725 88 SIS 16 57 11046 [150] 66 87 [150] 139 97 253 398 414 35 89 513 709 12 23 906 1 2021 37 119 229 96 354 63 89 93 400 571 [1501 663 70 780 901 3 5 15 36 49 1793 Gießen, Schulstraße 10. Herren welche sich einen eleganten Anzug oder Paletot anfertigen lassen wollen, empfehlen Wstttt-VttjiMilng- Dienstag den 13. Mar l. I., vormitt. 10 y2 Uhr, soll die Grasnutzung an der Lahn in den Gemarkungen Gießen und Heuchelheim für das laufende Jahr an Ort und Stelle öffentlich versteigert werden. Zusammenkunft am rechten Lahnuferunterhalb der Wieseck- mündung. Mainz, den 3. Mai 1902. Großh. Wasserbauamt Mainz. Schmitt. 3508 718 27 [1000] 35 915 26 90 14016 40 [150] 78 157 204 63 66 71 574 748 62 816 17 50 84 926 46 [150] 59 99 15038 283 88 420 535 50 91 93 609 23 71 [150] 73 74 993 16019 157 61 251 83 302 22 77 95 411 12 15 58 574 006 28 "707 [150] 24 26 34 Gascokes. tati c^otfle Stadtverordneten-Beschlufses vom 10. April d. I. KÄrmHiMg nsem taot« ?in und wurden die Preise derselben bis auf weiteres festgesetzt wie folgt: Htt Vorstaad des $pat= Aid Vorschaßuereius Keaera I. Direktor. K. Walther, Rechner. Verlange! Sie überall nur den allein ächten Globus-hlwlrul Mobiliar-Feuerversicherung Samstag den 10. Mai, abends %9 Mr, findet im Caf6 Ebel (unterer Saal) ein Alzeyer ZichtmhMkl- I l «m3Äi. 300 Gewinne und nur 10000 Lose. Sehr günstige Gewinnchance. Hauptgewinne: 10 Rinder, Wert ca. 3000 Mk. usw. Lose empfiehlt Richard Bachacker, 3083 Reuenbäue 11, Gießen. General-Versammlung. Donnerstag den 15. d. Mts., nachmittags von 4 Uhr an, findet die ordentliche Generalversammlung des Spar- und Borschutz-Bereins Beuern 1 in dem Gasthaus zum Küufhäuser Hof dahier statt. Tages-Ordnung: a) Veröffentlichung des Rechnungsergebniffes. b) Beschluß über Verteilung der Dividende. o) Sonstige Vereinsangelegenheiten. Aitanz am 31. Dezember 1901. Zuweisung aus dem Reingewinn pro 1900 427.27 10909.35 [200] 73 372 419 28 85 [150] 614 21 32 58 98 721 894 97 972 78 81 40047 143 [150] 216 37 45 83 [1000] 307 444 87 98 [200] 603 23 794 810 58 80 921 46 50 ' • 50017 30 91 139 78 281 307 506 88 687 707 87 842 57 60 9Ö6 [150] 51 73 51080 56 63 69 198 298 325 57 99 552 93 [150] 643 87 725 49 834 57 72 905 48 89 52030 37 80 166 89 201 34 315 83 536 [150] 620 41 66 706 856 63 67 916 19 31 GO 67 5.3013 18 [300] 231 77 327 51 463 509 46 56 600 15 24 35 88 150] 734 854 915 59 54021 207 326 [150] 34-S7M12Ö3064976WJS94974 5 da viele wertlose Nachahmungen angeboten worden. [1894 Frits Schulz junior MmyrMtzast, KriM. 64 2 62 • «Hirt Mr den Gentner ab 2 Nuß-Cokes, ausschließlich trocken'gelagert, in zwei verschiedenen Korngrößen für Sttrbenheizung und für weite und enge Ofenschächte vasserrd zerkleinert: Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anchractt, g ang- bar st eSorte . . . ...... ©riijje Nr. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit ..... Lu Wagenladungen von mlndesteus 36 Centnern: StttckcokeS ....... 105 Mk. NußeokeS Nr. 1 .... . 1,20 „ Nutzcokes Str. 2.....1,25 Vet Entnahme von mindestens 200 Centnern: Gebr. Statfl, Frankfurt erstraße 151, Ed. Klinket, Bahnhofflraße 10, Emil Loh, Kirchenolatz 9, «mit Pistor Nachfolger, Marktstrahe 10, Georg Schäfer, Lrcherstraße 2, August Struck, Bismarckstraße 6, Georg Unverzagt, Kaplansgasse 5. Diese firmen berechnen obenstehende Preise unserer Gaseokes fiantt Anfuhr wie das Gaswerk und verabfolgen dieselben auch in Mengen unter 5 Centnern. Die Preise unserer GaseokeS für die Abnehmer außerhalb Netzen ermäßigen sich um den Betrag der vetroirückvergütnr-s-, von 4 Pfg. für den Centner. Gießen, den 16. April 1902. 3086 Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. 25014 109 [150] 27 202 17 446 515 611 44 733 847 903 51 26010 28 63 79 [150] 86 132 96 233 66 79 316 19 428 520 31 38 656 738 91 897 919 26 53 66 2 7039 47 85 90 325 57 468 551 710 82 805 Während 8698 Während Daher Stand Beuern, den Klmmlmf der GnscoKrs - L°ichensr»„ . hält sich bestens empfohlen [02062 von 1 bis 5 Centner Frau Schuchardt, Astcrweg 7. eingerichtet, nämlich bei den Herren: ----- Äoh. Fischer, Alicestraße 19, H. Hof, Bahnhofstraße 83 und 84, d) , Wertpapiere nach dem Kurs am 81. Dezember 1901 L. Kaffen Vorrat V, Unersetzte Vorlagen 4. Ausstände b. Mobilien 183.71 ab 10»/, 18.37 \ 7|rhmn 27-> 28., 29., ao. und I tlbi-ung 31. Mai jn ^6r||n im Ziehungssaale der Kgl. General- Lotterle-Direction. 600000 Loose. 8= Wohlfahrts- I nftario zu Zwecken der Daut- < toUlieriö gohen Schutzgebiete. | Loose 3.30^°uL18te M ffi Q7ß ärhlgowinne "j * v ohne Abzug Mark HMVSW Hauptgewinne: Mark WA000 ZAMW 25000 1608 2dOOOO=2tWO j 4ä5OOÖ=2@0@O 10.1000=10000 IßOä 500 = 50^00 150 ä 100= Ü 5 000 gationen b) , Bürgschaft o) , Güterkaufgelder StückcokeS ....... 1— Mk, srutzcokes Rr. 1 .... . 1,15 Rußcokes 9h:. 2.....1,20 „ Mtt Cokesabnehmer, welche zwei nud mehr Doppelwaggous oezichew ermäßigt sich der Preis tun wettere 5 Pfg. pro Zentner. Für Anfuhr au das Haus werden 5 Pfennig für den Tenttrer berechnet. , llL. Sofern das Verbringen der Cokes — bis zu 6 Centnern — Mlm 1 75 M sjn ßfltf aus die betr. Lagerplätze (Keller, Stall re.) mit keinem E* außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht P flHhcamnn dres ohne besondere Vergütung. XJe 9m Gaswerk findet nur ein Verkauf von über 5 Lenin er swpnbnn 9mi on ^>kes statt; dagegen ist bei folgenden hiesigen Firmen h»r Westanlage 60. la. 2015 Portland - Cement aus den ersten Fabriken Nur oshtmit Firma aSlabi rotham Str MM & LMWU N c ®et pe’ W i e Mbn kU ----- «ad zwiscl 13.1 strah' gespe 3 H s der k Gouv Ä haltz schm betet beim tritt von Uni 8 wohn nison thek Um • nach dort Nähe Latt< oben statt Dr am V Schr Vög wurs anttt sühn nehm sei b Vorbc fisch Grünt deka land ieftün werde! flemad UM ft als d, Druck -j tere eine i stodei derj^ nicht nomm Geetzi rechts fchioß -lavi, ?r h fei ^au] mm i laden, dem ( ^nige dnich Wilh Ker be