Montag 8. Dezember 1903 152. Jahrgang Drittes Blatt. GietzenerAnzeiger General-Anzeiger v '**' Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen l2 VezugSpretS: monatlich 75 Pf., oterteb tährkch Akt. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 6o Pf.; durch die Post Alk. 2.—viertel- fährt, ausfcht. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die TageHuummer bts vormittags 10 Uhr. Zetlenvreis: lofal 12Ps^ auswärts 20 Pfg. Verantwortlich für den volit. u. allgern. Teil i. B-. Fr. V a n n e m a n n; für „Stadt u. Land" und „Gertchtsfaal"; Curt Plato; für den Anzeigenteil: Hans Beck. 288 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kefsischen Landwirt Lie Giehener Zamilien blätter viermal in der Woche beiqetegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'scheu Unwerf.-Buch- u.Stem- druckerei lPielsch Erbens Redaktion, Expedition und Druckerer: Schulstratze 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. FrrnlprechanIcblnßNr 51. politische Tagesschau. Die Goldfunde in Deutsch-Ostafrika. Neber das Vorkommen von Gold in Jranqi (Dnrtich-- Ostasrika) bringt die „Kol.-Zcitschrist" folgende Mitteilungen: Wir können auf Grund bester Informationen mitteilen, daß die Goldfunde die anfangs gehegten Erwartungen be- deutend übertreffen. Die Funde liegen auf dem Gebiete des Irangi-SrmdikatS, daS 1896 als Iranqi-Gesellichaft vom Hauptmann Werther inS Leben gerufen wurde. Soweit wir unterrichtet sind, sollen fünf abbauwürdige Goldriffe mit sehr hohem Goldgehalt gesimden und untersucht fein, neben zahlreichem allttvialen Goldvorkommen. Da der Goldgehalt in den Riffen durchschnittlich zwischen 3—400 Gramm für die Tonne schwankt, so hätten wir hier ein Goldvorkommen, welches daS der besten TranSvaalminen etwa um das Sechsfache übersteigt. Diese Riffe sind auf mehrere 100 Meter Länge schon heute festgestellt worden. Es verhält sich nicht dergestalt, wie jüngst in einigen Tagesblättern mitgeteilt wurde, daß auf 30 Meter Tiefe die Riffe angetroffen worden sind, sondern die Riffe laufen an der Oberfläche auS und in denselben sind bereits Schichten von 30 Metern abgeteust worden, wobei sich ergeben hat, daß der Goldgehalt nach dem Grunde zu ein gleichbleibender, bezw. steigender ist. — Natürlich ist auch diesen Angaben gegenüber Vorsicht am Platze. ________ Tas Goldland Sibirien. Aus St. Petersburg wird geschrieben: Tie russische Regierung läßt dauernd Bodenuntersuchungen in Sibirien durch zuverlässige Fachmänner vornehmen. Es mag zuerst über die unterirdischen Schäle des sich immer mehr erschließenden Landes stark gefabelt worden sein; jetzt ist aber sicher festgestellt, daß der Boden Sibiriens große Reichtümer birgt, deren Hebung freilich mit ungeahnten Schwierigkeiten verbunden sein wird. Zahlreiche Gesellschaften sind schon jetzt damit beschäftigt, und es ist beinahe verwunderlich, daß diese Goldftlder das Goldfteber der Ausländer nicht in höherem Maße geweckt haben, als es bis jetzt geschehen zu sein scheint. Zur Zeit stellen die Amerikaner wohl die meisten ausländischen Goldsucher. Der sibirische Goldbergbau ist noch nicht alt. Er geht in seinen Anfängen etwa bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts zurück, woran die Bearbeitung der ersten Goldadern im Ural hinzu- gerechnet wird. Zunächst wurden dann goldhaarige Quarz»- risse in dem Gebiet des Jeneseisttomes und in Trans- beikalien entdeckt, dann weitere Goldlager im (Mlvernement Tomsk. Im Jahre 1871 wurde das erste Gold in der Provinz hes Amurflufles gewonnen. Tie Amur-Dergbau- gesellschaft zog aus ihren Goldfeldern im Jahre 1897 794 Pfund und die Argungeftllschaft aus den ihrigen, die besonders in dem Gebiete des Queltstvomes Argun gelegen sind, sogar 2145 Pfund. Bor fünf Jahren hat dann die russische Regierung' ein sorgfältig zusammengesetztes Unternehmen nach dem östlichen Sibirien entsandt, um das Küstenegbiet am Ocholssi scheu Meere auf Gold untersuchen W lassen. Es wurden in der Tbat reiche Lager im Schwemmlandboden gefunden, und die russisch-chinesische Dank begann alsbald mit der Einftihr moderner Maschinen und mit der Heranzi-'hung erfahrener Bergleute aus Kalifornien, um die Ausbeutung der neuen Goldschätze in Angriff zu nehmen. Ter goldhaltige Boden Sibiriens nimmt einen Strich ein, der sich in nordöstlicher Richtung von den Gehängen der Bergkette innerhalb der Steppen von Türkistan bis nach dem Ochotsk'schen Meere erstreckt und in der Länge fast 7000, in der Breite nahezu 650 Kilometer mißt. Bei solch ungeheurer Ausdehnung des für den Gvldbergbau in Frage kommenden Gebiets sind alle bisherigen Unterftrch- ungen nicht entfernt erschöpfend gewesen, und sie wurden noch besonders erschwert durch die Unwegsamkeit dieser Landstrecken, da die sibirischen Urwälder dieses Striches eigentlich nur im Winter durchgucrt werden können, wenn die Flüsse und Moräste von Schnee und Eis bedeckt sind. Viele der Goldfelder liegen in einem Boden, der fortdauernd gefroren bleibt und im Sommer nur bis zu sehr geringer Tiefe auftaut. Jedenfalls wird der Bergbau hier mit ganz eigentümlichen Verhältnissen zu rechnen haben. Daß an die Ausbeutung dieser weitverbreiteten Gokdlagcr in großem Maßstabe ohne die Heranziehung billiger Arb-eitskräfte aus China kaum zu denken ist. unterliegt keinem Zweifel. Nermilchles. • Schwerin, 5. Dez. Drei Arbeiter auf Gut Wcn- delstorf hatten in der letzten Nacht vor dem Zubettgehen die Ofenklappe zu früh geschloffen, zwei wurden tot, ein dritter bewußtlos aufgefunden. 'Könitz, 5. Dez. Die Staatsanwaltschaft hat ihr Ausschreiben von 20 000 Mk. Belohnung für Entdeckung des Mörder? des Schülers Winter erneuert. • Ludwigshafen a. Rh., 5. Dez. Ein Bahnarbeiter fand heute Morgen V?6 Uhr beim Rcmigen der für den Vcrfonenzug nach Mannheim bestimmten Wagen in einem Abteil 1. Klasse zwei erschossenc Personen — einen jungen Mann von ungefähr 26 Jahren und ein Mädchen von ea. 20 Jahren. Die Wagen standen über Nacht auf einem Seitengeleis. Die Tbat muß während der Nacht geschehen sein, denn beim Auffinden der Leichen war schon vollständige Starre eingetreten. In der Tasche deS Mädchen? fanden sich ein PofteinzahlttngSabschnitt und 45 Pfg. Die Namen der Erschossenen konnten bis jetzt noch nicht ermittelt werden. * Brüssel, 5. Dez. In Antwerpen sind drei deutsche Falschmünzer und deS einen Geliebte, eine Holländerin, verhaftet worden. Die Polizei fand eine wohl- auSgestattete Falfchmünzerwerkstatt vor. Die Verhafteten befaßten sich vornehmlich mit der Herstellung von 100-Frank- Scheinen. • PariS, 6. Dez. Die Gerichtsbehörden erhielten einen anonymen Brief, worin die Mitteilung gemacht wird, daß eine Pariser Buchdruckerei falsche Schuldtitel für Frau Humbert angefertiqt habe. • Meerane, 5. Dez. Ter hiesige Ratsförstcr Stiller verwundete gestern Abend auf der Straße seine ftühere Braut, welche am SamStag mit einem Ingenieur Hochzeit haben sollte, durch Revolverschüsse schwer und tötete darauf sich selbst. * Losowaja, 4. Dez. Die Eisenbahn nach Petersburg ist mit Glatteis bedeckt. Die Telegraphcndrähte sind auf mehrere Werst durch daS Gewicht de§ daranhängendcu Eises zerrißen. Ein Kuricrzttg nach Petersburg mußte auf der Station Satifchije 12 Stunden liegen bleiben. "Queenstown, 5. Dez. Der Kapitän des englischen Schiffes „Leicester Castle", welche? von San Francisko hier einqetroffen ist, berichtet, daß 300 Meilen nördlich der Pit- cairu-Infeln im südlichen Teile de? Stillen Ozeans drei amerikanische Matrosen gemeutert hätten. Sie verwundeten den Kapitän durch Schüsse und Schlage mit einer schweren Bootsspiere. Al? der Unter-Steuermann dazwischen trat, erschoßen ihn die Meuterer. Diese seien auf einem leicht gebauten Floß, daS wahrscheinlich gesunken ist, entflohen. "Wenn man Glück bei Damen hat. Der römische Korrespondent deS „Berl. Tagebl." berichtet einen ganz besonder? drastischen Fall von Glück bei Damen. An einem feinen Institut in Turin wirkte al? Lehrer ein junger und natürlich eleganter Professor Ghiguone. Obschon verheiratet und Vater mehrerer Kinder, ging unser Profeffor eines schönen Tages mit einer Soubrette nach Buenos AyrcS durch und hieß zudem große Summen mitgchcn, die er in seiner Liebestollheit verschiedenen guten Rentier? abgeschwindelt. So selten eS nun geschieht — der Profeffor wurde -in Süd- amerika abgefaßt, nach Italien zurücktransportirt und zu langjährigem Zuchthaus verurteilt. Seitdem ist der interessante Herr daS Ziel von weiblichen Kundgebungen unerhörter Art. Fortwährend richten frühere Schülerinnen von ihm an den Staatsanwalt das Gesuch, mit dem Gefangenen sprechen zu dürfen, und eine schwer reiche junge Waise hat dem Guten sogar Herz und Vermögen zur Verfügung gestellt, über welch beide er nach seiner Freilassung verfügen mögel Auf die in Ermangelung der Ehescheidung ja in Italien unmögliche Heirat scheint das Fräulein weniger Gewicht zu legen. ♦ „Kaufet Mädchen! Schöne Mädchen!" Aus Petersburg wird der „Wiener Zeit" gemeldet: Laut Berichten der russischen Blätter au? Korea hat dort infolge der Mißernten der letzten Jahre der Verkauf der Frauen und Mädchen außerordentlich zugenommen. Der Verkauf erfolgt auf den Märkten oder direkt au? dem Elternhause. An den Markttagen ziehen die Verkäufer herum, welche zwei oder drei Mädchen vor sich herttciben und rufen: „Kaufet Mädchen! Schöne Mädchen! Billige Mädchen!" Der Preis richtet sich nach dem Alter, nach dem Grade der körperlichen Entwicklung und nach der Schönheit. Ein Kind kostet 2 x/2 Jen, ein Mädchen im Alter von 13 bis 14 Jahren beiläufig 30 bi? 40 Jen. Ein Jen ist ungefähr fünf Kronen. Reiche Kaufleute kaufen öfter die Mädchen armer Leute um einen billigen Preis, füttern sie eine Zeitlang, bis sie ein schönere? Aussehen erlangen, und verkaufen sie dann mit ansehnlichem Gewinn. * Die Rache der Milchfrauen. In Autun wurden jüngst mehrere Milchfrauen verutteilt, weil sie „nach guter alter Sitte" Wasser in die Milch gegossen hatten. Sie haben das Urteil nicht ruhig hingenommen und sich sofort, unter Berufung auf die Solidarität deS Milchftauen-StandeS, mit der Bitte um Unterstützung an alle Milchhändlerinnen deS Lande? gewandt. Man hätte nun glauben sollen, daß dieser Sammelruf ungehött verhallen würde, denn es gibt keine Körperschaft, die ruhig eingestehen möchte, daß ihre Mitglieder von Betrug leben. Aber die Milchfrauen von Autun und Umgegend haben dieses Opfer gebracht und, ohne zu zögern, gemeinsame Sache gemacht. Die erste Folge dieser Protestkundgebung war eine ganz bedeutende Steigerung der Milchpreise: man einigte sich dahin, daß die Kunden die Gerichtskosten bezahlen müssen. Dann kam der zweite Streich: die Milchfrauen haben sämttiche Richter von Autun in Acht imd Bann gethan und beschlossen, ihnen keine Milch mehr zu verkaufen. Der Gerichtshof von Autun kann also bis auf Weitere? keinen weißen Kaffee trinken. Gerichtssaal. Budapest, 6. Dez. Dos hiesige Bezirksgericht verurteilte den ehemaligen Tenoristen der hiesigen kql. Lper, Bnrja, jetzt Mitglied der Dresdener Oper, zu 30 000 Kronen Konventionalstrafe. Gegen Schnupfen hilft Forman. 806 ^Setßnadjfs -efiff-rafur» Mein Wirtsch aftsgeld (Verlag von Robert Schneeweiß, Berlin W. 30, Eisenacherstr. 5) betitelt sich ein kürzlich erschienenes Buch, das in zwei Bänden zu dem mäßigen Preise von 1.50 und 2 Mk. herausgegeben ist. E? hat die gewiß lobenswerte und von vielen Frauen erwünschte Absicht, die praktischste Einteilung deS Wirtschaftsgeldes unter Hinzufügung von erprobten Küchenrezepten möglichst klar zu veranschaulichen. Band I umfaßt Aufstellungen für ein monatliches Wirtschaftsgeld von 60, 80 und 100 Mk. Der zweite Band enthält tabellarische Neber- sichten für Wirtschaftsbeträge von 120, 150 und 200 Mk. Namentlich für junge Hausfrauen und solche, die es werden wollen, wird ein solches Nachschlagebuch nicht zu unterschätzenden Anhalt gewähren. Von dem noch vom vorigen Jahre durch Herausgabe vortrefflicher Bilderbücher gewiß manchem unserer Leser in angenehmer Erinnerung stehenden Verlag für neudeutsche Kinderkunst Schapstein & E o. in Köln sind für den Weihnachtstisch soeben wieder zwei prächtige Dilder- bücher, unseren Kleinen gewidmet, erschienen, und von neuem muß man anerkennen, wie sehr sich der Verlag um die Bildung kindlichen Kunstgeschmackes verdient macht. Der burti) seine reizenden Dlumenmärchen und „Die schlafenden Bäume" schnell bekannt und beliebt gewordene Ernst llreidolf schildert in seinem neuesten Buche „Die Wiesenzwerge" (Preis 3 Mk.) voll köstlichen Humors burch originelle phantastische Zeichnungen, die in ihrer Feinfarbigkeit äußerst vornehm wirken, v^n großer Lebendigkeit sind Anschaulichkeit und munteres Völkchen. Gewiß wird sich auch >*eses in vieler Hinsicht anregende und unterhaltende Buch wieder viele Freunde bei seinen kleinen Lesern erwerben. — Miaulina, ein Märchenbuch für kleine Kinder von Ernst Dannheißer, mit Bildern von Julius Diez (Preis 3 Mk.), enthält 18, dem Kindergeist durchaus verständlich angepaßte und ihn interessierende kleine Erzählungen, reich ausaestattet mit farbenprächtigen Bildern. E? durfte allenthalben Freude und Jubel Hervorrufen. Gartenlaube-Bilderbuch ist der Titel eines reizenden, künstlerisch ausgestatteten Jugendbuchs, das der Verlag der „Gartenlaube" (Ernst Keils Nachfolger G. m. b. H. in Leipzig) als eine Festgabe für die deutsche Kinderwelt anläßlich der in diesem Jahre stattftndendeu Feier de? 50jährigen Bestehens dieses Familienblattes auf den Weihnachtstisch legt. Der reiche Bilderschmuck in Bunt- und Schwarzdruck rührt von berufenen Künstlern her, der Text hat namhafte Dichter und Dichterinnen zu Verfassern. Es ist ein Buch voll tiefer Empfindung, goldenen Humors und geeignet, nicht nur den Kindern, sondern auch den Erwachsenen Freude und Humor zu bereiten. Von den Verfassern, welche Gedichte, " Erzählungen und Märchen beigesttuert haben, seien genannt: W. Heimburg, Anna Ritter,Johannes Trojan, Hans Hoffmann, Heinrich Seidel, Victor Dluthgen, Karl RoSner. Die Bilder, meist Originalzeichnungen und Aquarelle, sind von Künstlern, wie CaSpari, Flinzer, Hein, Kreidolf, Vogeler u. a. dargeboten. Dazu kommt, daß die Reproduktionen ganz vorzüglich sind. Ueberhaupt ist die Ausstattung mustergiltig und von feinstem Geschmack. ES steckt in dem Buch eine Fülle von Poesie und Belehrung, und es ist geeignet, die Welt unserer Kleinen mit schönen Vorstellungen und Empfindungen zu bereichern, veredelnd auf Geist und Herz zu wirken und so den Spruch aufs neue wahr zu machen, daß gute Bücher die besten Freunde sind, die man auf dem Lebensweg finden kann. Und was vollends für dieses im besten Sinne des Wortes moderne „Bilderbuch" einnimmt: eS wird zu einem Preis verkauft, der wirklich als erstaunlich gering bezeichnet werden muß, wenn man zusieht, was da alles für 3 Mk. geboten wird. Ein Stück Kindcrparadies, zu dem der Weg den weitesten Kreisen gebahnt ist! Paul Lindenb er g hat feinen jungen Freunden ein Weihnachtsgeschenk beschert: „KurtNettelbeck, Aden - teuer eines jungen Deutschen in Siam" (Berlin, Ferd. Tümmlers Verlag). Tas Reich des Weißen Elefanten, das der Verfasser aus eigener Anschauung kennen gelernt hat, bildet den farbenprächtigen Hintergrund der außerordentlich spannenden Erzählung, welche auch daS Interesse reiferer Leser zu erwecken im stände ist. Mit regster Teilnahme verfolgt man die Schicksale de§ mutigen, kühn entschlossenen Kurt Nettelbeck, eines echten, kernigen deutschen Jünglings, der mit seinem siamesischen Begleiter von Bangkok aus in da? Innere des Landes zieht, um einigen Diamantendieben ihren Raub abzujagen. Was er hierbei erlebt, wie er eine das Leben des Königs bedrohende geheimnisvolle Verschwörung entdeckt, seine Abenteuer un llrwalde und am Meere re. sind fortreißend erzählt, ohne daß auch nur eine Szene den Rahmen der Möglichkeit verläßt. Das mit trefflichen Abbildungen versehene Buch ist hübsch ausgestattet und sein Preis von 4 Mk. niedrig. Eine hochinteressante Neuheit auf dem Gebiete der Stereoskopie ist im Deutschen Verlage, Berlin SW. 11, erschienen. Es ist dies ein Heft „P l a st o g r a p h i e n" (15 Sehenswürdigkeiten Berlins, in Querfolioformat), welche infolge zweier rot und blau übereinander gedruckter Autotypien Bilder ergeben, die durch eine dazu gehörige rot- grüne Brille (Plasrograph^ betrachtet, eine geradezu überraschend schöne plastische Wirkung erzielen. Der geringe Preis von nur 1 Mk. wird dem Absatz besonders jetzt zum bevorstehenden Weihnachtsfeste sehr förderlich sein. Zu beziehen sind die Plastographien durch alle Buchhandlungen. .............." T‘........ -Für j photographische Apparate $ W Weihnachts-Geschenke Ki . Ti i J ■ emnfehlen wir zu billixren Preisen: 847S K 1 Hinrich empfehlen wir zu billigen Preisen: 8478 Cacao und Thee in allen Preislagen. Emil Fischbach s Seltersweg 24. Telephon 267. Reste aller Artikel bedeutend unter IPreis rein | Balmhofstr. 54. C. Röhr & Go ./$> s Bahnhofstr. 54 B? Ar billig gemacht bei 05379 779 Ingenienrbesuche kostenlos. 79 ce H 70037 71 177 339 83 310 405 75 82 693 819 34 38 61 981 [5000] 88 406 82 517 631 708 32 50 811 45 921 72046 67 72 95 648 59 75059 77 ■ VMM Prctff 693 723 78 84 88 98 894 99 [200] 38 62 71 W- M kcmüse-SoiiscrM! Südfrüchte 8222 tn I an allen Tlähcn. 355 439 Versende garantiert unverfälschten, sehr woßfßrflönnn- lichen u.angenehm schmeckenden 369 351 487 762 334 413 543 925 351 496 598 527 d © 71024 174 « 57 217 51 51? bl d -2 cc d 88 547 509 16 । © ver Liter zu 58 Psg. und per Flasche cinschtieftkich Mas 511 60 Pfg. Fässer lechweise. ,,g, Gebinde u. Kisten jeder Große. Preisliste und Probe frei. Cnri Th. Oehmeu. LsSkeni a. NOcin 652 WeinbergSbenh u. Weinhandlg. 497 555 759 805 43 [200] 45 57 403 548 85 665 822 33 63 337 57 560 70 743 860 903 5 713 63 85 811 65 74 908 54 Ä 5 8 1* 83 139 224 93 35 363 3 Oiiven-Oel, garantiert Extra viergo, blanche. Cognac deutsch und französisch in hervorragenden Qualitäten. 610 ' 400) 746 862 65 95 906 44 63 76 [300] 768 831 918 74169 80 243 37 107 255 343 45 52 89 457 82 503 11 73089 (150) 105 (160 77 78 308 65 400 25 90 820 65 911 89 76148 63 ISO] 98 7 7040 54 189 31_* ' 339 70 434 87 234 392 510 64 700 834 63 912 72 4064 256 316 86 441 553 657 874 5127 95 295 316 25 561 86 730 54 80 926 6029 142 81 96 233 306 66 t^*€*^#* 21 27 41 51 506 639 96 99 750 97 806 36 48 99 [1000] 935 84 25205 842 462 589 643 56 706 83 89 839 909 67 26093 224 25 33 57 [150] 450 801 13 2 7117 37 334 476 519 56 74 87 93 635 715 97 986 2 8002 191 309 Marttstrasre 4. Telephon 119.1 177 241 74 96 336 57 467 80 593 969 71 84 98 65017 46 51 247 547 92 03 630 59 62 77 840 90 991 66003 [30001 54 8t 309 19 697 798 890 983 [150] 6 7058 231 84 326 476 515 32 91 753 804 53 91 [150] 932 68041 129 209 W 312 83 96 408 55 514 70 750 912 58 60266 ~ 5 32 82 606 23 69 784 848 Mmslascheil empfiehlt äufierst billig 8080 ffig. With. Crbifl. Schulstr. 10. Mr WeihnachtsMerkiell empfehle ich als preiswert: Alterseinstes Blütenmehl bei 10 Md. 16 Mg., Feinstes Kaiserauszugmehl bei 10 Md. 14 Pfg., Gemahlenen Zucker per Pfd. 30 Pfg. sowie sämtliche anderen Zu- thatcn billigst. 8190 Ludwig Steinhäuser. Telephon 346. Neuenbciue 17. 34 83 97 491 606 [200] 721 73 839 49 74 902 39 42 56 29019 28 61 72 183 80 85 [150] 92 272 380 424 42 562 667 78 94 708 84 959 64 71 30036 39 262 379 83 491 556 724 [200] 901 34 35 [200] 54 31122 62 68 88 209 39 313 68 408 81 520 40 659 790 801 24 70 965 3 2047 81 170 207 47 89056 93 132 67 356 417 37 6 4 519 32 624 42 85 *X) 41 61 943 76 90027 151 451 96 515 668 825 43 91098 [2000 104 203 56 67 504 1 4 73.' 44 66 89 92000 22 23 50 78 94 108 14 [400] 15 33 83 95 297 .308 64 451 72 -** 534 63 666 717 20 48 56 810 910 93100 WOO] 2 6 234 52 [300] 464 521 59 99 814 94007 16 48 [200] 113 70 78 232 74 316 78 [150] 87 452 519 733 51 9)9 95152 234 307 37 63 410 99 588 75 610 45 757 64 92 871 927 96061 69 120 94 293 303 7 51 75 411 45 [150) 506 13 30 66 619 [300] 54 762 815 26 bf. f*)2 36 96 9 7107 218 416 543 67 7 708 39 41 f!50 05 87 807 20 27 53 67 97r 9.S115 [150] 21 46 7 7 93 232 344 547 706 14 39 836 82 967 70 99012 24 133 « 66 96 ÄK [150] 87 384 .150] 404 40 598 604 16 18 44 757 68 86 848 29 931 Fischkonserven ^ortlflnb - kcmiit-Wkck „Wetterau“ Veste Ausführung- ■ 618 71 [200] 729 802 6 22 71 77 915 47 659 768 96 802 25 39 936 __ 80032 [200] 62 282 [f50] 331 [150] 42 466 94 558 698 851 946 81010 18] 86 427 69 93 95 611 95 96 701 22 23 81 821 82 948 57 8 2016 294 3» H» 63 69 658 722 74 93 N8 41 83010 15 27 104 52 70 263 70 92 537 41 ISO] 658 [200] 77 706 25 39 49 72 842 65 900 48 84071 130 228 330 84 405 520 61. 723 28 835 913 33 85071 105 228 348 82 447 48 94 566 601 53 88 722 801 80 944 69 71 91 9J 86064 154 255 312 440 523 54 628 52 786 93 806 909 87(31 58 101 76 219 23 £ 472 506 718 848 949 88111 76 93 9'> 201 64 72 84 507 57 691 907 75 79 [300] ______H. Kahn, Rittergassc 8. 05353] Körbe und Stühle werden billig geflochten. F. Partner Wwe., Seltersweg 81. 57 58 91 335 432 536 56 67 643 782 817 36 74 89 [1501 902 22 50 58 93 33014 128 247 95 526 74 649 715 91 881 93 920 35 34014 29 81 101 265 340 88 482 524 625.738 60 876 916 52 35033 85 241 308 58 68 91 450 516 71 665 67 98 804 6 927 36007 40 45 71 136 73 285 396 404 522 87 680 758 826 909 92 37099 166 200 38 507 35 & 90 657 71 733 93 974 [150] 38039 [150] 80 83 291 93 391 553 606 49 767 71 75 837 39049 52 184 [150] 230 36 82 84 302 401 56 76 89 531 68 924 63 40009 90 99 104 33 51 231 307 99 432 644 754 69 89 883 41163 96 337 96 331 58 454 79 560 600 722 [200 j 49 834 901 8 4 2040 102 57 212 341 443 551 70 725 52 850 906 87 4 3048 113 229 317 64 554 603 81 725 847 91 Ml 54 44001 92 100 15 61 236 318 53 528 690 763 851 55 997 _ 45021 156 220 322 31 405 80 561 615 19 700 22 809 46137 71 80 221 372 98 96 416 17 573 622 98 714 857 997 47030 [150] 61 162 414 47 664 718 96 829 81 95 97 48053 111 262 72 314 54 59 445 503 10 15 49 82 602 50 730 ;2O0j M 808 49001 11 75 85 104 13 46 201 354 433 39 505 26 740 42 50 820 84 976 «7 50092 93 198 330 81 571 656 [200] 90 783 813 44 903 [2001 39 50 64 bo 51110 99 204 7 58 343 70 401 62 658 98 715 33 34 63 844 99 947 52077 121 242 66 347 53 458 544 668 771 72 829 998 5 3130 31 43 231 672 [150] 90 814 26 07 54200 69 314 64 408 53 82 538 44 84 707 828 34 42 905 31 55163 249 331 95 494 [1501 568 89 696 746 90 855 59 76 925 56136 39 296 429 518 629 96 726 803 9 22 [150] 64 66 73 98 5 7071 211 24 65 322 16 477 516 44 618 63 85 92 725 78 885 957 M023 299 379 417 531 45 612 32 47 ( 400) 91 70- 22 801 46 936 [300] 37 68 59317 69 426 50 53 595 647 742 88 833 901 26 27 <2 60078 132 387 311 68 571 603 25 85 98 [300] 702 876 980 98 6 1278 45. 75 592 631 83 717 [200] 53 6 2012 199 245 95 610 13 773 88 834 37 49 630M 92 118 51 66 360 318 419 27 31 514 616 33 54 890 [150] 984 90 64007 28 *» vilttgste BeHnaSOneNe ffh . «Refhniroteurc. Veitflfittt (L MaM 59 613 27 708 90 91 803 17 60 900 17 46 [150] 98 77' 78031 [150] 35 180 252 79108 b2 350 396 426 ( Südweine! Fst. Samos v. Fl. 90 Pfg., Friorato Span. Rotwein, ü. Fl. 1,40 Mk., Menescher Ung. Rotwein, p. Fl. 1,80 Mk., Sherrh, Malaga, Madeira, Portwein, p. Fl. von 1,50 Mk. an empfiehlt 8358 Louis Lind Woinhandlnngr, 10. Kirchenhlah 10. Bitte verlangen Sie TrctSltf:-. , "nr^'V-u -- . Garantie I. M. Schulhof, WA" allerersten Ranges. DeMatcssen und Konserven. Gegründet 1886. Mediz. - Leberthran Sämtl. .Hustenmittel | Hautsalben Mediz -Loirituosen Rot-Meine Diät. Rährmitticl rc. I Adler-Drogerie Otto Sch Carl ZMckraH möbclfabriK Hfterweg 17 ederftraße 8 Oegrtindet ms« Kcidtjhaltigc Buswahl in polialrn und Utluerlm Möbeln jeder Gattung Cisdjc * Stühle a Spiegel Bilder 4. Kohrfeffel a Blumen» tische * NMischc * rotener möbel Coraplette Betten und Schlaf- jinuncr in hol? und metall- einfadK und bessere Sopbas Cbaifelongues 4. Patcntfeffel ßarnimren in jeder Aufmachung Ccppithc/ risch- und öinanderben Kouleauf und Sardinen in weiß/ creme und bunt Unokum,Vorlagen. Wach5wche- Mobel und OeltorationsftojTc/ Bettstosse/ Bettfedern/ Daunen- eigene QMer-/ kolster- und Dehorations^IUerhftätten für neuanfertUmng und Aufarbeitung- % Spezialität in rohen 0. gebrannten Kaffee’s Chocolade von Job. Phil. Wagner 4 Co. in Vz z! Main* 's ’ 4, 1 3 £ Li FREIS- W MEDAILLE \ Wx 1870 jZ O •H V* .0) Z Bett-Damaste Handtücher Wollene Schlafdecken Damen-Wäsche Weisse Hemdentuche Tischtücher, Servietten Baumwoll. Schlafdecken Herren-Wäsche Weisse Leinen Gläsertücher Biber-Betttücher Kinder-Wäsche Weisse Halbleinen Bettüberdecken Steppdecken Flanell-Hemden Weisse Piques Taschentücher jeder Art in Leinen, Halbleinen und Baumwolle. Partie-Tasehenlilfher in Reinleinen ausserordentlich preiswert. Kragen, Manschetten Bett-Kattune Damen-Schtirzen Echte Bettzeuge Elegant gestrickte Monogramms zum lulnähen. Kinder-Schürzen Schtirzenzeuge Teppiche und Vorlagen Fertige Bettwäsche Zier-Schürzen Baumwoll-Flanelle Tischdecken Unterzeuge Haus-Schürzen