tel O W >n A«M fc Nil (.Apparat Nr. 863 Urschet«« tSgNch aufen ©onntagS. form Siebener Anzeiger werden tm Wechsel mit dem KeMschen Landwirt die Siebener Familien- blätter oiermal in der Woche betgelegL RotoltonSbrud u. Vertag der Brühl 'schen vntveri.-Buch- u.$iem* bruderet (Prelsch (irben) JUbafrion. «trpebtuon und Drucke reit Ochnlpraße 7. Vldresi, für Deoelchent Unzeiger aiefce«. ^mi'.ptftbanldiluß'Jh 6L Zwettes Blatt. 152. Jahrgang Samstag 8. November 1903 GietzenerAmeiger u General-Anzeiger v ZStX Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen veAngdprrt», monatlich 76 Ps^ eiertet* jährlich Alk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monathd) 6o Pt.; durch die Post TU 8.— viertel» jähtt au6id)l Bestellg. Annahme von Anzeigen für die liigeSnummet btfl oormittagfl 10 Uhr. ßetlenprcifl; letal INPs, auvivärtt 20 Pjg Cttonii»e«lhd)i tot den। poliL u. atlgem. teil. P. Witiko- fGi »Stadt und tianb' und Send)tfl|aole 6 a tl Plalfür den An- jetgenteil J)an< Beck. JHe -euLlge Mummer umfaßt 16 Seiten. *- - - Klössen zur Aülow-Nuterredung. R. Berlin, 7. November. In der „Nordd. Allg- Ztg." gelangt auffälligerweise der Bericht der „N. Fr. Pr." über die llnterrebung mit dem Reichskanzler nicht zum Mdruck. Auch nicht in der mehr neutralen Rubrik „Zeitungsschau", in der Aeußerungen anderer Blätter zum Zolltarif, der „Deutschen Reichspost" und der „Berl. N Nachr.", ausführlich wiedergegeben werden. Andererseits fehlt freilich auch ein Dementi des offiziösen Organs, das doch wohl unmittelbar erfolgt wäre, hätte Graf Bülow sich nicht in dern mttgeteilten Sinne ausgesprochen. Merkwürdig ist nur, wie wenig Neues zur Sache die Unterredung enthält. Mehrere Wendungen und Ausdrücke sind fast wörtlich übernommen aus der Rede, womit Graf Bülow die zweite Lesung des Tarifentwurfs einleitete; anderes erinnert an Darlegungen der „Südd. Reichskorrespondenz". Von den Verständigungsverhandlungen hat nach dem Bericht der Reichskanzler kein Wort gesprochen. Auch die „Nat-- Zlg." vermiet neue Gesichtspunkte in der Unterredung. Sogar das Bild vom Zolllahn sei wiederholt, der untergehen kann, ohne daß die Schiffer dieses Schicksal teilen würden. Ueberhaupt keine Notiz nimmt bis jetzt die „Kreuz- Bettung" von dem Bericht. Der „Voss. Ztg." macht das Interview den Eindruck, der Echtheit, sie hält es trotzdem nicht für unmöglich, daß Graf Bülow es für gut hielte, sich nicht auf jedes einzelne Wort festnageln zu lassen, das ihm in den Mund gelegt wird. Ob die Zurückhaltung der „Nordd. Allg. Ztg." vielleicht diesem Zwecke dient? Ausklärungsbedürstig erscheint die Bemerkung des Kanzlers über die Diäten. Es erkennt auch hier deren Berechtigung an, hält aber ,chen gegenwärtigen Augenblick für die Lösung dieser Aufgabe nicht geeignet." Welcher Augenblick soll denn mehr opportun sein? „Man sollte meinen", schreibt die „Voss. Ztg.", „nie sei ein Zeitpunkt für eine Niaßregel geeigneter gewesen". Das Zentrumsblatt „Germania" bezeichnet es als geradezu unmöglich, ein so großes, schwieriges und langdauerndes gesetzgeberisches Werk ohne Bewilligung von Diäten, wenigstens von Anioesenhcitsgeldcrn, zu stände zu bringen. So lange hätten auch alle Versuche, eine materielle Verständigung in der Zolltariffrage herbeizusührcn, keinen praktischen Wert und keine Aussicht auf Erfolg. In diesen Aeußer- ungen des Zcntrumsblatts malt sich eine deutliche Enttäuschung. Es ist nämlich in parlamentarischen Kreisen bekannt, daß diejenigen Zentrumsführer, die mit dem Grasen Bülow Unterhandlungen gepflogen haben, nachdrücklich betonten, daß es schlechterdings unmöglich sei, ohne Tagegelder die dauernde Beschlußfähigkeit des Reichstags sicherzustellen. Man mußte annehmen, daß Graf Bülow alle Hebel in Bewegung setzen werde, dieser Grundbedingung an der maßgebenden Stelle zum Siege zu verhelfen. Und nun vernimmt man den kühlen Bescheid, der Zeitpunkt sei nicht geeignet. Noch bleibt übrigens die Möglichkeit, daß Graf Bulow Versuche in dieser Richtung unternommen hat, daß sie ihm aber nicht gelungen sind. Das Organ des „Bunds der Landwirts, die „Tagesztg.", übergeht, wie bie ,^rreuzztg.", den Bericht der „N. Fr. Pr." heute abend mit Schweigen. Die „Berl. N. Nachr.", das Organ Krupps, begnügen sich mit einer zusammenfassenden Wiedergabe der „interessanten Mitteilungen", ob sich nicht doch noch offiziöse Stimmen melden und Einzelheiten der Unterredung erläutern. Jetzt weiß man nicht recht, was man daraus maajen soll: ist es lediglich eine nochmalige Rechtfertigung des Standpunkts, die Graf Bülow für zweckmäßig hielt, oder ist es der Ausdruck des Mißvergnügens, daß allen Verstänoigungs-Besprechungen zum Trotz der Gang der Dinge im Reichstag ein so schlep- vender ist? Inzwischen haben sich allerdings die Zoll- Mehrhcitsparteien zu dem Entschluß aufgerasft, zur Ad- änderung der Geschäftsordnung dcs Reichstags zu schreiten, durch Mkürzung des Verfahrens für die namentlichen Abstimmungen. Die parteioffiziöse „Konserv. Korrefp." begeistert sich für die elektrische Mstimmungsmaschine. Viel gewonnen wird mit allen diesen „kleinen Mitteln" nicht werden. Ohne das „große Mittel", die Diäten, verfällt der Tarifentwurs der Versumpfung. Das wird keine noch so unverbrüchliche Verständigung für sich allein verhindern können. • * * Van anderer -Seite wird uns geschrieben: Aus der Veröffentlichung der „Wien. N- Fr. Pr." über die Aussprache des Grasen Bülow mit einem Mit- zliede des Reichstages vermutlich der Linken angehörig — geht hervor, dag die Regierung anscheinend neuer» nngs in höherem Grade Wert legt aus die Fortdauer der Handelsvertragspolitik, als auf das Zustandekommen des Zolltarifs. A'bzuwarten bleibt allerdings, ob der Artikel Les Wiener Blattes nicht in dem einen oder anderen Punkte eine offiziöse Richtigstellung ersährt. Auf jeden $all jedoch erscheint es zeitgemäß, auf einen Umstand Linzuweisen, der in den Zolltariferörterungen nicht gebührend gewürdigt worden ist. Es ist immer nur die Liede von der Sorge Deutschlands, die Handelsverträge zu erneuern. Haben aber nicht die anderen Staaten, mit denen Deustchland im Vertragsverhältnis steht, das gleiche Interesse, diese Verträge zu erneuern? Oesterreich-Ungarn, Italien, Rußland gefallen sich den deutschen Bemühungen gegenüber einfttveiien in der Rolle des Zuschauers., Die Negierungen dieser Staaten verhalten sic.), als ob ihnen cm der (Erneuerung der Handelsverträge mit Deutschland nicht sonderlich gelegen sei. Sie scheinen gewillt, die Dinge an sich herantreten, gewissermaßen sich suchen zu lassen. Dabei weiß jedermann, daß dieie Regierungen ein nicht geringeres Interesse haben, aus der Handelsvertragsschüssel mitzuessen. Und zwar soviel, als sie bekommen können. Eben deshalb liegt für jetzt das Schwergewicht auf dem Zustandekommen eines brauchbaren Zolltarifs. Die Sorge der Gegenwart ist, dies Instrument zu schaffen, daß es bei den Verhandlungen mit dem Ausland eine Schußwaffe darstellt, und für Deutschland vorteilhafte M- machungen ermöglicht. DolMjche dußCürdjniL Tie konservative ReichstagSfraktion hat, wie wir bereits in unserer heutigen Morgenausgabe mitteilten, nachdem der bisherige Vorsitzende v. Levetzow aus Gesundheitsrücksichten sein Amt niedergelegt hat, den Mg. v. Normann zum Vorsitzenden gewählt. Tie Wahl des Oberstleutnants a. D. v. Normann überrascht einigermaßen. Man erwartete eher, daß die Wahl auf Herrn v. St au d y, einen der älteren erprobten Kämpen der Rechten, fallen würde. Abg. v. Normann ist bisher lediglich in seiner Eigenschaft als Schriftführer hervorgetreten und hat hierbei von einer außerordentlichen Kraft des Stimmorgans Zeugnis abgelegt. Ob er Rednergabe besitzt und besonders als Tebatter ft inen Mann steht, wird sich erst Herausstellen. Zu bemerken ist allerdings, daß in den Nedekämpsen um den Zolltarif nicht die Fraktions- Vorsitzenden, sondern die Wirtschaftspolitiker unter den Parlamentariern — von der Rechten also die Abgg. Gra Kanitz, Gras Schwerin, Graf Limburg — vor der Front sich befinden. Im übrigen zählt Abg. v. Normann zu den Konservativen gemäßigt agrarischer Richtung. Seine Wahl zum Fraktions-Bor,inenden ist also ein neuer Beweis, daß die stramm-agrarische Gruppe Frhr. v. W a n g e n h e i m unter den Konservativen nicht Oberwasser bekommt. Deutsches Deich. Berlin, 7. Nov. Der Kaiser passierte, wie aus Brunsbüttelkoog gemeldet wird, heute an Bord der „Hohen- zollern" und begleitet von den Schiffen „Nymphe" und „Sleipner" auf der Reise nach England die dortigen Schleusen um 7 Uhr 45 Min. früh. — Wie der „Reichsanz." meldet, ist der bisherige Vortragende Rat im Auswärtigen Amte v. Frantz ins unter Verleihung des Charakters als Wirkt. Geheimer Rat mit dem Titel Exzellenz zum Direktor im Auswärtigen Amt ernannt worden. — Ter erste Sekretär der deutschen Botschaft in.London, Botschaftsrat Frhr. v. E ck h a r d t st e i n wurde vom König Eduard in längerer Audienz empfangen, der ihm den Stern des Viktoria-Ordens verlieh. — Zu den Mitteilungen der „Voss. Ztg." über den geplanten Bau einer großen Dock-Anlage in Tsingtau bemerkt die „Nordd. Allg. Ztg.": Nichtig sei nur, daß im Kiautschou-Etat für 1903 die dritte Rate für das 1901 bewilligte Schwimmdock gefordert wird. — Heute nachmittag erschien Tr. Peters im Reichstage, um den Abg. Bebel persönlich auhufordern, ihm einen Gewährsmann in Sachen des Tucker-Briefes zu nennen. Beide hatten in der Wandelhalle eine längere Unterredung, doch weigerte sich Bebel, feinen Gewährsmann namhaft zu machen. Aus die Vorhaltung, daß Bebel unter dem Schutze der Immunität Verleumdungen ausspreche, ohne sie an einem Orte zu wiederholen, wo er zur Rechenschaft gezogen werden könne, sei Bebel bei seiner Weigerung geblieben. Er gebe ja zu, daß er düpiert worden sei, aber er habe sein Wort gegeben. Im übrigen habe ja Dr. Peters einen bestimmten Verdacht geäußert, und vor Gericht würde er (Bebel) ja unter Eid ausisagen müssen. Darauf entfernte sich Tr. Peters, indem er erklärte, er habe sich also in feinem Vertrauen auf Bebels Ehrlichkeit geirrt. — Wie die „Berk. N. Nachr." hören, soll im neuen Etatjahr eine Vermehrung der Justizbeamten der Marine stattfinden, die auf die Neuorganisation der Militär-Gerichtsbarkeit zurückzuführen ist. — Eine Anzahl deutscher Burenkämpfer, welche kürzlich aus den Gefangenenlagern auf St. Helena, Ceylon und in Indien zurückgekehrt waren, ist- an Bord des Tampsers „Hans Woermann" von Hamburg aus nach Teutsch-Südwestafrika eingeschisst worden, um dort beim Bahnbau usw. beschäftigt zu werden. — Ter Verein s ch l e f i f d) e r Journalisten und Schriftsteller hat als derzeitiger Vorort den Vereinen des Verbandes deutscher Journalisten und Schriftsteller aus Anlaß des Falles Hofmann in Kattowitz (der bekanntlich mit einem Sittlichkeitsverbrecher und einem Einbrecher zusammen gefesselt wurde) eine Petition an den R ei ch s t a g unterbreitet und um umgehende Zustimmung ;u dieser Eingabe ersucht, um eine gemeinsame Aktion der )eutschen Journalisten- und Schriftstellerwelt herbeizu- ühren. In der Petition wird mit aller Entschiedenheit verlangt, daß die unwürdige Stellung, die in der Recht- tellung wie beim Strafvollzug den deutschen Journalisten und Schriftstellern zugewiesen ist, grundsätzlich beseitigt werde. Ferner wird die Erwartung ausgesprochen, daß der Reichstag diese unerläßliche Reform unverzüglich in Angriff nehmen wird. Magdeburg, 7. Nov. Bei den Stadtverordnetenwahlen brachten die Sozialisten sechs ihrer Kandidaten in die Stichwahl. Sie besitzen von 72 Mandaten bereits 8. Ausland. Kopenhagen, 7. ^oo. Der „Nationaltidende" zu- ölge beabsichtigt der Finanzminister die Konversion von 57 Millionen p r o z e n t i g e r Staatsobligationen der Anleihe von 1886 in eine dreiprozentige. Ein Konsortium in- und ausländischer Banken führt Die Verhandlungen mit dem Finanzministerium. — Justizminister Alberti legte heute einen Gesetzentwurf betreffend Änführung der obligatorischen bürgerlichen Ehe vor. London, 7. Nov. Nach dem Handelsausweis beträgt für den Monat Oktober der Wert der Einfuhr 2i/a Millionen, der Wert der Ausfuhr U/s Millionen Pfund Sterling mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Brüssel, 7. Nov. „Petit Bleu" zufolge werden B o t b a und D e l a r e y in London durch das Bestreben zurücigehalten, zu Gunsten der Kaprebellen die völlige Amnestie zugcsichert zu erhalten, welche Kitchener ihnen versprochen und welcher Chamberlain sich Witz er fetzte. Paris, 7. Nov. Der Senator Le Comte hat einen Gesetzentwurf gegen das Duell eingebracht; der einzige Artikel desselben hatte folgenden Wortlaut: Derjenige, welcher sich an einem Duell beteiligt, wird mit Gefängnis von einem Monat bis z u einem Jahr und mit Geldstrafe von 500—1000 Frcs. bestraft. Wird jemand bei dem Duell verwundet, erhöht sich die Gefängnisstrafe bis auf zwei Jahre und die Geldstrafe bis auf 2000 Frcs. Bei einem töt)» lichen Ausgange des Tuells sollen Strafen bis zu drei Jahren Gefängnis und 5000 Frcs. Geldbuße vorgesehen sein. Rom, 7. Nov. Ein Staatssekretär wurde seines Amtes enthoben, weil er die Frau eines Angestellten in dem betreffenden Ministerium verführt hatte. ien, 7. Nov. Abgeordnetenhaus. Im Ein» laufe befinden sich Interpellationen der Mgg. Stein und Genosfen betreffend die Veröffentlichung des ehemaligen großbrit. Botschafters in Wien, Rumbold, in der „National Review" über die österreichische Politik anläßlich des Bu- renirie ges, sowie über die Kaiser Franz Josef in diesen Veröffentlichungen unterschobenen angeblichen Aeußerungen. Die Interpellanten fragen, ob der Ministerpräsident geneigt fei, eine entsprechende Richtigstellung zu veranlassen. — Konstantinopel, 7. Nov. Aus die Weisung des englischen Botschafters in Konstantinopel haben die Türken die drei im Roten Meere beschlagnahmten Piratenschiffe verbrannt. Ueber die Bewegungen des italienischen Geschwaders vor Midi sind keine neueren Nachrichten ein- gelaufen. Aus Stadl und Saud. Gießen, 9. sJtooember 1902. ** Gedenktage. Unter der Leitung des Admirals der deutschen Flotte, Eduard Knorr, hatte am 9. November 1870 das deutsche Kanonenboot „Meteor" den überlegenen ranzösifchen Kriegsavifo „Bouvet" auf der Höhe von Havanna angegriffen. Es entspann sich ein förmliches Duell auf der See. Geschickt wich das Kriegsschiff des norddeutschen Bundes den Manöoern des Franzosen aus, und obwohl selbst stark beschädigt, wurde der „Bouvet" durch anhaltendes Feuern zurückgedrängt und mußte unter dem ungeheuren Jubel der Haoanesen den schützenden Hafen auf» uchen. Zu Marbach wurde am 10. November 1759 Johann Christoph Friedrich o. Schiller geboren, nächst Goethe unser nationalster Dichter und Dramatiker, in welchem die tieferen Züge des deutschen Volkscharakters ihren vollendetsten Ausdruck gefunden haben. Durch die Lauterkeit seiner Ge- ühle und die Wahrheit seines Strebens erwarb Schiller die Freundschaft Goethes, so verschieden auch beide Naturen waren, und ihre vereinte Thätigkeit bezeichnet den Höhepunkt der deutschen Poesie; ihre Doppelstatue in Weimar zeigt uns die beiden Heroen Hand in Hand, der eine ist ohne den anderen nicht denkbar. •" Zu Ehren des Professor Dr. Drude, der bret ehrenvolle Rufe nach anderen Universitäten ausgeschlagen hat, inbet Donnerstag, den 13. November ein Fackelzug der Studentenschaft mit anschließendem Kommerse in Stein's Garten statt. Der Zug wird sich voraussichtlich um 8 Uhr oon Oswald's Garten durch bie Neustadt, Marktstraße, Marktplatz, Seltersweg, Südanlage, Gartenstraße, Ludwigs- platz, Ludwigsstraße, Goethestraße nach der Ecke der Stefans- straße bewegen, wo auf dem Balkon des physikalischen Laboratoriums der Vertreter des mathematischen Vereins eine Rebe halten wird. Von da begiebt sich der Zug nach der neuen Bibliothek, wo die Fackeln zusammengeworfen werben. ** Denkmal für Löhlein. Wir finden in einzelnen auswärtigen Blättern einen „Aufruf", der aufforbert zu Gaben für bie Aufstellung einer Büste bes Geh. Medizinalrat Prof. Dr. Hermann Löhlein, der „in voller Rüstigkeit durch einen plötzlichen Tob mitten aus segensoollster Wirksamkeit unb reichster wissenschaftlicher Thätigkeit bahingerafft", an der Stätte ferner Wirksamkeit. Unterzeichner des Aufrufes sind u. a. Geh. Med.-Rat Prof. Dr. E. Bostroem, Geh. Med.- Rat Prof. Dr. G. Gaffky, Prof. Dr. I. Pfannenstiel, Prof. Dr. P. Poppert, Geh. Med.-Rat Prof. Dr. F. Riegel, Prof. Dr. H. Strahl, Prof. Dr. A. Vossius. ** Personalien. Ter ^eg.-Assessor Schlosser aus Gießen ist zum besoldeten Beigeordneten der Äadt Meiderich (a. Niederrhein) gewählt worden. ** HeberfalL Ahnungslos Überfällen wurde von sämtlichen Stimmen wicdergewählt. Zm 6. Wahlbezirk Vermischtes. Der Gcrichtssaal 4l den Arzt. 7831 2. Starkenburg. 124.40 44.40 3% Oberhessen 4% Oesterr. Goldrente 103.20 50.40 31.45 3'/,°/° 3»/0 8V,1’/o 3% 37«% Reicheanleihe do. Konsole . do. . . Hessen . 25.56 . 92.70 . 81.00 . 100.50 . 211.80 . 187.30 . 137.70 . 142.50 . 155.60 . 150.90 . 19.10 . 179.50 . 198.U0 . 165.60 . 166.00 (Oppenheim) wurde Braun (B. d. L.) g wählt. (Bisher Altbürgermetster Koch-Oppenheim.) — Zm 9. Wahlbezirk (Bingen-Mainz) wurde Rechtsanwalt Fr enay (Cir.) wieder- gewählt^ Tie hessischen 2audtagswahlen. Dte Resultate der heutigen Hauptwahlen zum hessischen Landtage liegen uns bereits aus zahlreichen Orten vor. Zn Gießen beteiligten sich an der Wahl von 50 Wah männern 45, die einstimmig Zustizrat Dr. Entfleisch wählten. L Oberhesseu: Za Grüuberg wurde Hirsche! (Antis.) mit 17 Stimmen gewählt. Auf Moll entfielen 16 Stimmen. — Zn Alsfeld wurde Rechtsanwalt Reh (sreis.) von 19 Wahlmannern gewählt; einer fehlte. — In Lauterbach erz>elten bei zwei Wahlgängen Stopler-^auterbach und Zinhcr-5chlitz Stimmengleichheit. Tas Los eutschied für Stapler. — Zn Friedberg wurde Beigeordneter Tamm (freis.) mit 20 Stimmen einstimmig gewählt. — Zm 10. Wahlbezirk (Herbstein) hat der bisherige Abg. Schmalbach glänzend gefiegt gegen Muth. — Zn Schotten iegte Weidner mit 19 Stimmen über Dr. Weber, der 15 erhielt. Ferner liegen uns folgende eigene Drahtmel« ungen vor: 4% Ungar. Goldrente# , 4°/. Italien. Rente . . 4s, % Portugiesen . . . .s°/ Portugiesen. . . . 1% C. Türken . . . lückenlose ..... 4% Griech. Monopol.-Anl. 41;,% Süssere Argentiner 102.00 91.95 102.00 91.85 100.30 99.80 103.00 Gegen Schnupfen ist der Schnupfen» äther forman* anzuwenden, der ärztlicherseits mehrfach als »geradezu ideales Schnupfenmittel* bezeichnet wird. Bei leichtem Schnupfen Forman» Watte (Dose 30 Pf.,) bei starkem Schnupfen Forman »Pastillen (50 Pf.) zum Inhalieren mittels Riechgläschens. Wirkung frap« pant! In allen Apotheken. Man frage Buchhändler Säug, mit großer Majorität gewählt. — Zn Ttadt Offenbach wurde der Sozialdemokrat Ulrich wieder- gewählt. — Zm 13. Wahlbezirk (Wolfskehlen-Grohgerau) wurde Bürgermeister S e n s f e l d er - Büttelborn gewählt. (Früherer Vertreter war Oberlehrer Backes). — Zm 6. Wahlbezirk (Reim heim-Dieburg) wurde Schönberg er-Großbieberau wieder» gewählt. — Zm 2. Wahlbezirk (Erbach-Odenwald) wurde der Gastwirt Friedrich Lang io Michelstadt wiedtrgewählt. — Zm 7. Wahlbezirk (Groß-Umstadt) wurde der Landwirt Hauck (Antis.) mit 22 Stimmen gewählt. Ter Centrnmskan- didat Uebel erhielt 16 Stimmen. (Früherer Vertreter war Bei- geordneter Ohl). — Zm 17. Wahlbezirk (Offenbach-Laad) verlief die Wahl resnltatlos. Die Sozialdemokraten erhielten 32 und die Bürgerlichen 22 Stimmen. (Bisher Andreas Raa, so-.) 3. Rheinhessen. Zn Mainz wurden die Sozialisten Dr David und Haas wiedergewählt. — Zu Bingen wurde der Eenlrnms« mann Redakteur Penurich wiedergewählt. — Zu Worms wurde der Fabrikbefitzer Nikolaus Reinhardt (natl.) mit * Petersburg, 7. Nov. In der Umgegend von Elisabethgrad wurde die Post üb erfüllen. Postillon und der Kondukteur wurden verwundet und Telephonischer Kursbericht« Jtrziiiklurt *. A., 8. Kovember 1902. 8v/o Mexikaner . . , 4*/i /o Chinesen . . . Electric, botuckert . . Nordd. Lloyd . . . Kreditaktien . . . Diskonto-Kommandit « Darmstadter Bank . . Dresdener Bank , . . Beniner Handelsgut. . Oesterr. Staatsbahn . . Lombarden . . • • Uottbardbahn .... Laurahütte . . . . . Bochum...... Harpener..... Tendoni: still. Neueste yiduuiujriL Originaldrahtmeldungcu des Gießener Anzeiger. Berlin, 8. 9tov. Zu dem Anträge auf Abänderung der Geschäftsordnung bemerkt der „Vorwär rs": Ter Antrag, wie er verliegt, ist völlig unbrauchbar. Eine namentliche Abstiminung tann ihren Abschluß erst haben mit der .Verkündigung ihres Ergebnisses, denn von der Feststellung des le frieren hängt der Fortgang der weiteren Beratungen ab. ES ist selbstverständlich, daß die Zoll-Opposition den neuen Anschlag der Mehrheit mtt der größten Entschiedenheit Zurückschlagen wird. Tie Zoll-Par- leien wollen ö,en Kampf der Erbitterung; sie sollen ihu haben. London, 8. Nov. Ein Teil der englischen Dresse setzt ihren Feldzug gegen Deutschland fort — „Daily Mail" sagt, es sei lächerlich, zu behaupten, wie dies die deutsche Presse thue, daß die Reise Kaiser Wilhelms keinen anderen Zweck habe, als dem Iagdvergnügen obliegen. Ter Kai,er sei nicht der Mann, der aus diese Weise seine Zeit vergeude, aber er würde es nicht ungern sehen, wenn zwischen England und Rußland ein Konflikt aUmbrüche, wenn nur seine guten Beziehungen zu Rußland sortdauerten. — „Tailh Telegraph" sagt dagegen, es fei kein Grund vorhanden, daß Teurschland und England nicht wieder in ebenso freundschaftliche Beziehungen zu einander treten, wie dies früher der Fall gewesen fei. Wenn btefc beiden Nationen sich nicht verständigen könnten, welches seien denn die Stationen, die hierzu in der Lage wären Tew Augenblick sei gekommen, daß die beiden Völker die Freundschaft ihrer Herscher zu der ihrigen machen. Rom, 8. 9tav. Graf Götzen, der Gouverneur von Deutsch-Ostafrika, erklärte einem Redakteur der ^Jtalie": In Deutsch-Ostafrika seien vor kurzem Goldminen von unerhörtem Reichtum gefunden worden. Die Minen seien noch wett rcioiec als jene von Johannesburg und die letzten Depeschen darüber klängen wahrhaft phantastisch. Selbst der größte O pt i m i s m uS sei gerechtfertigt. — Das Kriegsschiff „Slbe" geht nach China ab zur Errichtung einer italienischen Mar- co ni-Station. Wien, 8. 9tav. Gegen Abend wurde die Landtagswahl-Niederlage des Sozialisten Dr. Adler gegen den Antisemiten, der eine Mehrheit von 39 Stimmen erhalten, bekannt. Hierüber war die Aufregung unter den Sozialdemokraten sehr groß, da sie annehmen, daß die geringe Majorität durch Wahlfälschungen erreicht worden sei. Schon in den ersten Nachmiltagsstunden kam es zu Prügeleien, bei denen eine Anzahl Personen Ve rwundungen, in einem Falle sogar schwerer Art erlitten. Die Polizei verhaftete 40 Personen wegen versuchter Schwindelei bei der Wahl und wegen der Straßen-Exzesse. Ein Trupp Christlich-Sozialer überfiel ein sozialistisches Agitations-Lokal, wurde aber zurückge- schlagen. Schließlich mußte die berittene Sicherheitswache mit zweimaligem Angriff vorgehen, wobei 40 bis 50 Arbeiter durch Säbelhiebe verwundet wurden, darunter mehrere schwer. Budapest, 8. Nov. Wegen schwerer Unregelmäßigkeiten hat Ministerpräsident v. Szell gegen die gesamte Verwaltung der Stadt Szabadka die Disziplinar-Untersuchung angeordnet, Zahlreiche Beamte wurden bereits vom Amte suspendiert. Rowdieö am Mittwoch abend um 11 Uhr in der Wagen- aasse ein junger Kaufmann. Ehe er sich wieder von seinem Schreck erholen konnte, waren die Rowdies. verschwunden. )( Queckbo-rn, 7. Nov. Die Gemeinde beabsichttgt das kürzlich erworbene sogenannte Herr en gut, Großh. Familien eigentum, in derselben Weise wie setther den Landwirten tu eit er zu verpachten, event. spater käuflich zu überlassen. Eine Anzahl kleiner Landwirte, die nur Herrengut besitzen, hegten bereits über etwaige Aender- ungen Besorgnis, als vor einigen Wochen Gerüchte über den Verkauf im Umlauf waren. Die hiesige Gemeindevertretung hat sich durch den Erwerb des Gutes ein großes Verdienst erworben. § Rockend erg, 7. Nov. Das vor 90 Jahren unter Benutzung der Gebäude des früheren Klosters Marienschloß dahier errichtete Landeszuchthans soll demnächst eine bauliche Vergrößerung erfahren, gleichzettig ist die Beschaffung neuer Aufscherwohnungen geplant. Zu diesem Be- chufe wurden bereits vom letzten Landtage die für Erwerbung des erforderlichen Geländes bezw. für bauliche Aufführungen notwendigen Drittel bewilligt, sowie kürzlich Geländekomplexe durch den hessischen Staat angetauft. Die hiesige Central - strafanstalt beruht noch auf dem System der Gemeinschaftschaft und vermag nur bis 350 Gefangene zu bergen. Da auch die weiblichen Zuchthaussträflinge in Marienschloß Aufnahme finden müssen und ohnedies während der letzten Jahre die Zahl der Sträflinge andauernd gestiegen ist, muß die projektierte Erweiterung der Anstatt entsprechend ihrer Bestimmung eintreten. -t. HartmannShain, 6. Nov. Heute hielt hier der Gemeinderat unter dem Borsitz des Kreisamtmanns von Schotten eine Sitzung ab, an der auch ein Mitglied der Großh. Kutturinspektwn Gießen teilnahm. Es wurde der Voranschlag für die Anlegung einer Wasser leitung durchberaten und endgültig angenommen. Danach belaufen sich sämtliche Kosten auf 18000 Mk. wovon der zu erwartende Staatszuschuß sowie auch die Anlegung der Hausanschlüssc und Hydranten, für welche die Hausbesitzer selbst, resp. die Brandkasse aufkommen werden, abgehen. Außerdem wird auch die Bahn einen annehmbaren Beitrag leisten. Das Aus- schreiben der Arbeiten soll in Kürze geschehen. Bingen, 7. Nov. Infolge des niedrigen Wasserstandes sind gestern im Laufe des Tages vier Schiffe in Bingen selbst und in der nächsten Umgebung auf Grund geraten und haben Leckagen erlitten. Hierdurch ist der Schiff- fahttSverkehr fast ganz und der Flo ßo er kehr vollstän- dig gestört. 12000 Rubel geraubt. — Die Newa ist heute bei Schlüsselburg leicht gefroren. Die Schiffahrt ist dort eingestellt. * Stürmische Szenen bei der Verurteilun g 4e3 Frauenmörders Vidal. In Nizza ist, wie mitaeteilt, Henri Vidal, welcher im verflossenen Sommer in der 9lähe von Nizza mehrere Frauen ermordete, zum Tode verurteilt worden. Der Gerichtshof zog sich nach beendeten Plaidoyers nur wenige Minuten zurück und verkündete dann seinen Spruch. Nun erhob sich ein wilder Sturm unter den zahlreich versammelten Zuhörern. Man rief dem Gerichtshöfe laute und begeisterte Bravos zu und schleuderte dem Verurteillen wilde Drohungen ins Gesicht. Noch stürniischer gestalteten sich die Aufttitte vor dem Justizpalast, als Vidal zehn Minuten nach Verkündung des Urteils in einem geschlossenen Wagen, von Gendarmen eskortiert, ins Gefängnis zurücktransportiert wurde. Eine kolossale Menschenmenge umringte den Wagen, so daß dieser nur Schritt fahren konnte. Drohende Fäuste ftrcdten sich durch das Wagenfenster dem Verurteilten entgegen, der blaß und in sich zusammengesunken dasaß. Man heulte, tobte und schrie: „Sofort zum Tode mit dem Mörder!" In das Meer mit der Kanaille! Ertränkt das Scheusal!" Die Gendarmen waren der wild erregten Menge gegenüber, die Anstalten zu macken schien, Vidal aus dem Wagen zu reißen und zu lynchen, vollständig machtlos. Erst als ein größeres Polizeiaufgebot eintraf, gelang es, die aufgeregten Massen zu zerstreuen, und Vidal in seine Zelle zu bringen. Der Staatsanwalt hatte beantragt, daß die Hinrichtung auf einem der öffentlichen Plätze stattfinden soll, und der Gerichtshof stimmte diesem Wunsche zu Leipzig, 7. Nov. Die Strastammer in EberSwalde hat km 15. April den praktischen Arzt Dr med. Ernst Meyer, jetzt in Berlin, wegen schweren Diebstahls verurteilt. Dr. Schmieder in Oderberg, IL-TL, nahm den Angeklagten als Vertreter an und fragte ihn gelegentlich, ob er Raucher sei. Ta der Angeklagte sagte, er rauche nur manchmal Zigaretten, so schloß Dr. Schmieder seine 300 Zigarren in das Zylinderbureati. Er gab dem Angeklagten alles zum Schreiben Nötige und die Schlüssel zu den übrigen Zimmern. Als Dr. Sch. von seiner Reise zurückkam, sand er das Zylmderbureau offen und das Schloß nicht in Ordnung. Die Zigarren ivaren verschwunden. Ter Angeklagte gestand zu, daL schloß mit dem dazu gehörenden, am Schlüsselbunde besind- lichcn schlüssel yeöffnei und die Zigarren genommen zu haben. Er bestreitet jedoch, daß Dr. Sch. ihm verboten habe, die Zigarren zu nehmen, und behauptet, Dr. Sch. sei bei der fraglichen Verabredung ganz betrunken gewesen, auch das Zeugnis der ftrau Dr. Sch. sei unzuverlässig, da sie Morphinistin sei. Tie Strafkammer nahni aber hieraus keine Rücksicht. — Die Revision des Angeklagten fam vor dem Reichsgericht zur Verhandlung. Gerügt wurde zunächst Beschränkung der Verteidigung. Ter Angeklagte 'a rL -- - »m-u«, d «.v ,vch x^ujuiiiei an 3° Darmstadt wurden die Kulldidaten der freifinnig- sich nehme. Richt genügend dargethan sei aber, warum das Ge-1sozialdemokratischen Vereiaiguag: Fabtitaat Lanaenbach und ? Wut tat Ulti* i-sK ■ $lt« £a,6»itt !t -tt* •** %«, (g’j "$r $nib **->> “■'•■ÄS V* (8ii# 9' »«M* ■“"< «m3! tiflL d°°er «njeigtt. ;“8e Ms «Hnbt. lft völlig nnbtau(i 11 Zugang her »MU datz bie ■c Mehrheü mit dei ^u>- Tie Zoll-Par- ^ng.; sie sollen ihn lgli sch en Preise ljchland fort - behaupten, wie biß ye Kaiser Wilhelm Jagdvergnügen ob - der Ms diese Lch nicht ungern [fc d ein Konslikt Hungen zu Rn^ sagt dagegen, c;j l> und feiglonb-i Atzungen zu emr lsen sei. Wen!?rse tonnten, welche seien i Lage wären ler :n Völker die ^eund- machen. der Gouverr.« von dteur der Mir": or turzem Äold- tum gefunden woc- r als jene non Zo» daiul-er ieOpliMv^w: W Wr Ac'.' de die Landtiß.-' in Dr. Adler M 39 Stimmen ti> Aufregung unter den xi sie annehrneN/ ^3 lschungen erreicht chniimgsstunden kam L sogar schwerer $ Personen wegen y M wegen der sozialer W X aber zuructA ne Acherhätswache obei 40 bis wurden, darunter r Bank . • Handel^68, gtaatebahB ■ en « ' bahn ■ ' * ite- * * * ' \\0 ' , 166.60 ' M 1 1910 ' ' siSA) *\10 ' 166.60 ' .'M oetet atttegil' Hzabadla.- geordnet. W iuspendttl^ •sbericht , 8. dorvud« ianer > ' ' 92.?) linesen • • ' ' ghM öotncken . • • lojd . - ' ,zilS ieo • , 10 Honun^dm • jjfjo ter bank > ' Tenj^ÜS^ <*>e >*** enrnu8 fln< l§* . Kan f165 lotheken» 7831 nerl 1 , §jnne pNch.^leo^ I Kg. (2 Psd.) Tafelbrot Weißbrot Korn^rot 2 Plakate. 05044 05017] Ein Junge $. Blumen- tragen gesucht. Schulftraße 10. 7842 verkaufen. L. Spieß, Mittelweg 7. 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