Nr. 57 erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siehencr Kamilien- blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag dec Brühl'schen Unioers.-Buch-u.Stein- druckerei (Pietsch Erben) Redaktion, Expedition und Druckerei: Schnlstraße 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprechanscbluß Nr. 51. Zweites Blatt. 153. Jahrgang Samstag 8. März 1902 GietzenerAnzeiger w General-Anzeiger w 'e*7 Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Bezugspreis: monatlich 75 Pf., viertel-, jährlich Mk. 2.20; durch Aohole- il Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Mk. 2.—-viertel- jährl. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12 Ps^ auswärts 20 Psg. Verantwortlich: für den polit. u. allgem. Teil: P. Wittko; für „Stadt und fionb* und „Gerichtssaal":R.Ditt- mann; für den Anzeigenteil: Hans Beck. W Heutige Wimmer umfaßt 18 Seiten. rcmern Auslassungen von nichtbeteiligter Seide, fi diese Reise beziehen, einigermaßen nüchtern anmuten. Das ift unleugbar auch der Fall bei diesem Tele- gramm des Königs Eduard. Die „Voss. Ztg." bezeichnet dre Worte König Eduards als dürftig und farblos, geht aber mit dieser Kennzeichnung wohl zu weit. Es liegt *.. ) nur etn familiärer Austausch von Empfindungen Eindrücken rc. vor und soweit derartige Äeutzerungcn König Eduards bisher der Oeisentlichkeit besannt geworden sind war ihnen Gedankenanschauung, Pracht der Sprache durch- aus nicht eigen Das hat seinen Grund ebm in der ind- viduellen Veranlagung und darj deshalb nicht im Sinne 5^5» ^usreundltchkert etwa gedeutet werden. — Es heifct beiläufig jetzt daß Miß Roosevelt nicht zur "Lrönuna König Eduards nach London kommen wird. Die Be- statigung dieser seltsamen Meldung dürfte abzuwarten sein. Am Donnerstag Wend besuchten die Offiziere der „Hohen^ollern" eine Vorstellung im Opernhause und waren später die Gäste des deutschen Pvesseklubs, der ihnen ein Bankett gab. König Eduard von England richtete an den Prinzen Heinrich folgendes Kabeltelegramm: „Vielen Tank für Ihr freundliches Telegramm vom Niagara. Ich bin gewiß, daß Ihre Reise Ihnen Freude macht und Sie überall in herzlicher Weise empfangen werden." Es liegt in der Natur der Sache, daß im Verglsich zu begeisterten Kundgebungen zwischen Deutschen und Amerikanern Auslassungen von nichtbeteiligter Seite, soweit sie sich auf diese Reise beziehen, ' J- 1 Vrivz KeLurich in Amerika. Nach Meldungen aus B o st o n ist der dortige Besuch »es Prinzen im höchsten Maße befriedigend verlaufen, leberall, wo der Prinz mit seinem Wagen passieren mußte, ammelten sich große Menschenmassen, die ihm lebhafte Be- ;rüßungen zuriefen. Unter den Veranstaltungen ist beson- >ers der Besuch bei der Havard-Union, einem starken Studenten-Verein, der zwei Drittel der ca. 5000 Havard-Studierenden umfaßt, hervorzuheben. Bor der gedrängt vollen Aula wurde der Prinz vom Rektor eingeführt uyd mit lebhaftem Beifall empfangen. Was und wie der Prinz sprach, wurde wieder vortrefflich ausgenommen. Gleich erfreulich gestaltete sich auch der Empfang beim Professor Münsterberg. An Stelle des erkrankten Karl Schurz hielt Puttnam die Begrüßungsrede namens des germanischen Museums. — Zu einer großartigen Kundgebung gestaltete sich die Feier in der Havard-Universität., Nach der Promovierung in der Aula, die Kopf an Kopf mit Studenten angefüllt war, begrüßten ihn die Studenten als Kommilitonen. Bon weit und breit waren zu der Feier die namhaftesten alten Herren der Havard-Universität zu- sammengestrümt. — Ter Auszug des Prinzen nebst Gefolge in den von der Stadt Boston zur Verfügung gestellten Equipagen unter Begleitung einer sehr stattlichen Kavallerieeskorte gab ein Schauspiel ab, das unzähliche Scharen von Zuschauern auf die Straße gelockt hatte. Prinz Heinrich traf am Freitag früh in Albany ein und wurde von dem Gouverneur Odell, dem Generaladjutanten Henry und einer Abordnung des Senats empfangen. Zunächst wurde unter militärischer Eskorte eine Fahrt nach dem Rathaus angetreten, wo der Mayor Gans den Prinzen mit einer Ansprache begrüßte.. Hierauf begab sich der Prinz nach dem Staatskapitol, wo eine Begrüßung durch den Gouverneur im Namen des Staates Newyork stattsand. Alsdann trat der Prinz eine Fahrt nach dem Staatssenat an und wohnte einer Sitzung bei, zu der nur Senatoren und Staatsoberrichter Zutritt hatten; von hier begab sich der Gast nach dem Abgeordnetenhause. Nachdem noch das Kapitol besichtigt war, fuhr der Prinz pm 10 Uhr nach Westpoint weiter, wo er um 2 Uhr nachm. zum Besuche der Militär-Akademie der Ber. Staaten ein- tras. Prinz Heinrich inspizierte die Kadetten und hielt eine Ansprache, in der er ihre stramme Haltung lobte. Indem er dabei zugleich auf die bevorstehende 100jährige Jubelfeier hinwies, erklärte er, man müsse der amerikanischen Nation gratulieren, solch ein vorzügliches Institut zu haben. In Newyork traf Prinz Heinrich um 5.45 Uhr ein und begab sich in das Hotel Waldorf-Astoria. Am Wend war im Universitätsklub Empfang. Später wohnte Prinz Heinrich noch einem Kommerse im Bereinshause des „Arion" bei.-- Zur Arage der KetreidezöLe^ Die an dieser Stelle neulich ausführlich behandelte Promotvonsschrist des Dr. Rudolf Koenig finät eine sehr scharfe Verurteilung in der „Franks. Ztg.". Sie schreibt u. a. folgendes: . . Dr. Rudolf Koenig hat gerade um die Zeit, als Kübn feine Statistik aufmachte, ein recht gutes Buch über die englische Landwirtschaft geschrieben, aber die^Jahre die seither verflossen sind, reschen wohl aus, agrarische Statistik zu erlernen. Koemg kommt also jetzt mit St a- tistischen Mitteilungen aus 62^ kleinbäuerlichen Betrieben über Erzeugung, Verbrauch, Verkauf und Zukaufwon Getreide" (Jena, Gustav Fischer. 60 S.). . . . Eine so saloppe Art der ftatistiichen Schätzung ist schon lange nicht dagewesen Emen Wert haben die Konstruktionen Koenigs natürlick Nicht, nur das, was er über die 62 Betriebe mitteilt kann Anspruch auf Beachtung erheben. . . . Diese Leute stellen fest, daß einige Bauern Getreide verkaufen, und schließen bewunderungswürdiger Ruhe, daß die Erhöhung der Getreidezolle für den Bauern notig sei. So einfach }Jt Sache aber dann doch nicht. Einmal muß man sehen, wie viel die Bauern verkaufen, welchen Ausfall niedrigere Getreidepreise ihnen bringen. Die Bauern Königs nun. scheinen allerdings etwas mehr zu verkaufen als die Bauern Kühns, aber auch dort ist der Ausfall nicht schlimm. Bei vielen beträgt die Differenz zwischen Getreideverkauf und Zukauf zu Gunsten der Ersteren weniger und viel weniger als 100 Mk.; was macht da eine Erhöhung des Getreidepreises um ein paar Mark aus? Bei einigen beträgt dieser Saldo allerdings 300 Mk. und darüber; sie werden also durchschnittlich etwa 20 Doppelzentner mehr verkaufen als kaufen; bei einem 6 Markzoll würde ihnen das vielleicht 50 Mark mehr einbringen. Nun sind 50 Mark für einen kleinen Landwirt gewiß eine schöne Summe, aber jeder Sachverständige weiß, daß es drei Dutzend Wege giebt, sie in anderer Weise zu gewinnen, durch Geflügelzucht, Genossenschaften usw. Diese Spezialrechnungen sind jedoch noch nicht das Ausschlaggebende: Man darf nicht das Getreide herausgreifen und es für sich bewachten, sondern muß die Wirtschaft als Ganzes ins Auge fassen. Das ist Methode, und so hat Professor Lotz die Wirjtschastsergebnisse einiger mittlerer und kleinerer Getreidebauern in der Pfalz untersucht. Er berichtete darüber in Conrads Jahrbüchern. . . . Preußisches Abgeordnetenhaus. 42. Sitzung vom 7. März. Die Gesetzentwürfe, betr. das Diensteinkommen der evang. Pfarrer des Consistorialbezirks Frankfurt a. M., und betr. deren Reliktenversorgung, werden in erster und zweiter Lesung genehmigt. Hierauf wird die Spezialberatung des Kultusetats fortgesetzt. Abg. v. Knapp (nl.) erörtert den Unterschied namentlich in den sprachlichen Unterrichtsfächern zwischen den Gymnasien und den neuen Reformanstalten, und die Schwierigkeiten, die sich daraus für die Zulassung der Abiturienten zum Universitätsstudium ergeben. Abg. Dr. Dittri ch (Ctr.) tritt für die Wiederherstellung des vor dem Beginne des Kulturkampfes vorhanden gewesenen Zustandes in Kirche und Schule ein. Von dem Zustande der Freiheit, in dem die Katholiken damals lebten, könnten, dürften und wollten sic nichts aufgeben. Sie sehnten sich nach jenen Zuständen zurück, und hofften, der Minister werde nicht umhin können, die letzten Trümmer der Kulturkampfgesetze Hinwegzuräumen. Das Centrum werde niemals aufhören, auf diesem Gebiete Remedur zu fordern. Diese Forderungen seien nicht exorbitant, sie seien leicht durchführbar. Besonderer Wert werde dabei auf den Einfluß der Kirche in der Volksschule gelegt. Bei der Ausführung, des Lehrerbesoldungsgesetzes sei auch nach seiner Meinung nicht immer im Geiste des Gesetzes verfahren, dennoch bitte er den Abg. Kopsch, nach den entgegenkommenden Erklärungen des Ministers, den Antrag auf eine Untersuchung über die Ausführung des Lehrerbesoldungsgesetzes zurückzuziehen. Garantien verlange das Centrum für die Erhaltung des konfessionellen Charakters der Schule, und namentlich dafür, daß Eltern nicht gezwungen werden, ihre Kinder im Simultanschulen zu schicken. (Sehr richtig! im Centrum.) Zum Schutze der konfessionellen Minderheit müßten gesetzliche Bestimmungen getroffen werden. (Beifall.) Kultusminister Studt erklärt, es sei ihm unverständlich, wie zwischen ihm, dem Minister, und seinem Amtsvorgänger, ein Gegensatz zum Nachteil der katholischen Kirche konstruirt werden könne. Der bedeutende Aufschwung der katholischen Kirche in ber ganzen Organisation, m ihrem Vereinswesen, ließen die Klagen gegen die Regierung um so weniger begründet erscheinen. Wo wirkliche Mißstände hervortreten, sei die Regierung jederzeit bereit, Gerechtigkeit walten zu lassen. (Beifall.) Abg. Trimborn (Ctr.) wendet sich in längeren Aus- ührungen gegen den Gustao-Adolf-Verein und den Evanae- lischen Bund. Abg. v. Eynern (natl.) tritt den Ausführungen der Abgg. Dittrich und Trimborn entgegen und bemerkt, das Wesen des Ultramontanismus bestehe darin, daß er den Staat kirchlichen Ansprüchen dienstbar machen wolle. Deutsches Reich. Berlin,?. März. Ter K a i, e r begab sich heute nach Potsdam, um den Reirbesichtigungen beizuwohnen. — Der „Post" zufolge dürfte sich die Nachricht bestä- rgen , daß Kaiser Wilhelm im kommenden Sommer dem Zaren einen Gegenbesuch ab statten wird. — Für den in den Ruhestand tretenden kommandieren- >en General des 17. Armeekorps v. Lentze soll der bisherige kommandierende General des 3. Armeekorps v. L i a - nitz, als Nachfolger bestimmt sein. — Gestern fand eine vom Antisemiten-Bund einberufene, von ca. 5000 Personen besuchte Versammlung statt. (Vgl. unsere heut. Morg.-Ausg.) Die große Mehrzahl der Teilnehmer bestand aus Soziald emo traten. Schon der erste Teil des Abends, der ein Referat des Abg. Werner über die Zolltarif-Vorlage brachte, verlief so erregt, daß die Polizei mit der Auflösung drohte. Als dann Graf Pückler zu reden begann, steigerte sich die Aufregung unter den Sozialdemokraten noch mehr. Bei der Aufforderung des Redners : „die Juden zu verkeilen", löste die Polizei die Ver- ammlung auf. Straßburg, 7. März Der Kronprinz ist hier eingetronciL Zu jentcm Empfang waren auf dem Bahnhof anwesend: Der Statthalter Fürst zu Hohenlohe-Langenburg mit seinem Ddjutanten, der Kommandeur des 15. Armeekorps, General der Infanterie Herwarth von Bittenfäld, der Gouverneur von Straßburg, Generalleutnant v. Sick und Polizeipräsident Dall. Nach der Begrüßung begab sich der Kronprinz sofort nach dem Statthalterpalais. Ausland. Madrid, 7. März. Heute fand eine Studentenkundgebung statt, und zwar wegen eines Vorfalles vor Gericht. Ein Student hatte gestern vor Gericht sich geweigert, auf das Evangelium zu schwören, indem er erklärte, er glaube nicht daran und wolle auf seine Ehre schwören. Der Richter ließ ihn indeß fesseln und einkerkern. Abg. Canalejas mterpellirte darüber in den Kortes den Unterrichtsminister, der erklärte, die Abschaffung des religiösen Eides werde demnächst der Votierung der Kortes unterbreitet werden, indeffen solle der Student, obgleich er gegen das Gesetz verstieß, freigelassen werden. Konstantinopel, 7. März. Es sind neue Verhaftungen vorgenommen worden. In der Marineschule wurden 40 Kadetten festgenommen, aber auch vor Höherstehenden schrecken die Schergen des Pildiz-Kiosk nicht zurück. Vergangene Nacht fuhr der Kommandant von Stambul, Marschall Sad-Eddia, begleitet von 30 Mann, nach der Prinzeninsel, wo die Verhaftung der Generalleutnants Missim und Schakio- Pascha vorgenommen wurde. Aus Stadt und Land. (Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ist nur unter genauer Quellenangabe: „Gieß. Auz." gestattet.) Gießen, 8. März 1902. •* Touristisches. Seitdem die Touristik auch das Fahrrad ihren Zwecken dienstbar gemacht hat, ist dieses moderne Fortbewegungsmittel selbst auf den Paßhöhen der Hochgebirge eine durchaus nicht mehr ungewohnte Erscheinung geworden, und die von Alpenvereineu veröffentlichten Rciseberichte geben Künde von mancher Radtour in die Bergwelt. Eine solche Fahrt in das Hochgebirge der Insel Korsika war Gegenstand eines Vortrages, den Herr Emil Pi stör aus Marburg vorgestern in der Sektion Gießen des D. und Oe st. Alpenvereins hielt. Durch zahlreiche photographische Aufnahmen unterstützt, entwarf der Redner eine fesselnde Schilderung von den hervorragenden Schönheiten, dem Reichtum der Vegetation und von der Eigenart der Bewohner jenes meerumspülten Berglandes, über denr der blaue Himmel des Südens lacht, und wo von den Höhen der leuchtende Schnee hernicdergrüßt auf Lorbeer, Oelbaupr und Palme. — Auf den Inhalt des sehr beifällig aufgenömmenen Vortrags näher einzugeben, wollen wir uns an dieser Stelle versagen; da in der jüngsten Zeit gerade bei den deutschen Touristen das Interesse für die Reize dieser Insel sich zu regen beginnt, so glauben wir unseren Lesern zu dienen, indem wir demnächst in unseren „Familienblättern" einen ausführlichen Bericht erscheinen lasten. ** Zu der Geistlichen Musikaufführung des Evangelischen Kirchengesangvereins möge noch einmal darauf hingewiesen werden, daß zur Vermeidung des Gedränges die Eingänge für die mit Karten versehenen Mitglieder und die für die übrige Gemeinde getrennt gehalten werden sollen, daß demnach der Eintritt ohne Karten nur von der Süd- thüre aus (an der Schmalseite, der Kanzel gegenüber) erfolgt, der zu den reservierten Emporen und dem vorderen Teil des Schiffes durch die Hauptthür vom Kirchenplatz aus und durch die Turmthür. Kinder können nur in Begleitung ihrer Angehörigen zugelasten werden. Um des überaus starken Zudranges willen wird überdies gebeten, Kinder, die noch kein musikalisches Verständnis haben und anderen den Platz versperren, lieber überhaupt nicht mitzubringen. ** Promcuademufik findet morgen in der Süd-Anlage tatt. 1. Ouvertüre z. Op. Norma v. Ballini; 2. Frühlingserwachen v. Bach; 3. Carlotta-Walzer v. Millöcker; 4. Finale a. d. Op. Aida v. Verdi. **PhiliSchroth absolviert ein abermaliges Gast- Piel im hiesigen Stadttheater amSonntagdenv. März als „Catherine" in „Madame Sans-Gsne" (vv lkstüm - liche Vorstellung) und am Mvntag den 10. März als „Zaza". * Aus dem Theaterbureau. Am Sonntag nachmittag 4 Uhr wird als letzte Kindersvorstellung )ieser Saison die Komödie „Rübezahl", nach den Rübe- zahl-Sagen von Görner bearbeitet, hier aufgeführt. ** Ein elektrisches Edison-Theater hat auf Oswaldsgarten sein Zelt aufgeschlagen und wird morgen und an den folgenden drei Tagen Vorstellungen geben. Das abwechslungsreiche Programm weist u. a. die Vorgänge bei >er Ermordung des Präsidenten Me. Kinley, Szenen aus dem Zarenbesuch in Frankreich, den neuesten Ereignissen im Vurcnkriege, den Wirjren in China usw. auf. Sämtliche Bilder werden dem Zuschauer mittete Kinematograptz in Naturtreue vorgesührc. ** Kaiser-Panorama. Eine neue Serie von Bildern kommt morgen im Panorama, Ecke Lindenplatz, zur Ausstellung und zwar Bilder aus Palästina. Schon dieses Wort übt auf die Bewohner der ganzen christlichen Welt einen besonderen Eindruck aus. Zur Andacht stimmt der Anblick der heiligen Stätten, welche in ihrer stillen Erhabenheit auf das empfängliche Gemüt den tiefften Eindruck ausüben. Wie An die Redaktion des Gießener Anzeigers. Herr Stadtverordneter Löber hat in der Stadtvcrordneten- Sitzung am 6. ds. Mts. behauptet, er habe bei dem Verkauf des früher Seuking'schcn und Müller'schen Geländes an die Stadt, wobei er nur seine Selbstkosten erhalten habe, die Maklergebühr aus seiner Tasche bezahlt, weil er sich geniert habe, dieselbe später nachzufordern. Nach den Belägen der Stadtkasse sind diese Maklergebühren mit fünfzig Mark am 29. Mai 1895 zur Zahlung an Herrn Löber angewiesen worden und hat Herr Löber am 11. Juni 1895 den Empfang dieser fünfzig Mark bescheinigt. Hochachtungsvoll Mecum, 1969 Bürgermeister. Neueste Meldungen. Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers. S. Darm stad t, 8. März. 2. Kamm e r. Tie Spezial-- Beratung des Budgets wird bei Kap. 75 fortgesetzt. Ministerialrat Braun stellt seine Aeußerung bezüglich des Sprunggeldes dahin richtig, daß die Landstände hierbei regelmäßig mitznwirkcn haben, worauf der Titel angenommen wird. Bei Titel 2 wünscht Abg. Pitthan Unterstützung der rheinhessischen Winzer. Ministerialrat Braun sagt sie zu, da sich die an die Bergstraße geknüpften Hoffnungen nicht erfüllt haben. Bei Titel „Pferdezucht" fragt Ao Rej der 1. 2 । 8*s n 1 ( anzusehen. Die Serie umfaßt das ganze heilige Land von Tendenz; fast. Freiburg und Kruthoffer hören. haben. 3u/o Mexikaner . . 4,/a /j Chinesen . , Electric. bcLuckort . Nordd. Lloyd . . . Kreditaktien , . . Diakon to-Kommandit, Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Beniner llandelsgos. Oesterr. Staatsbahn . Lombarden . . < Gotthardbahn . . . Laurabütte . . . . Bochum Harpener . . . 100.80 42.75 28.55 00.00 114.00 00.00 mancher hat schon in sich den Wunsch empfunden, einmal die hl. Stätten besuchen zu können. Deshalb sollte niemand W/o 3% 8V,% 3% 3l/2% 102.10 92.95 102.00 92.85 100.35 103*00 . 26.60 . 91.20 . 120.00 .* 218*60 . 194.30 . 141.60 . 137.70 . 153.70 . 145.30 . 19.20 . 169.00 . 203.00 . 200.50 . 167.50 4% Ungar. Goldrento . 40/0 Italien. Rente . . 41/e% Portugiesen . . -0/ Portugiesen. . . . 1% C. Türken . . . Türkenlose .... 4% Griech. Monopol.-Anl. 4,/2% äussere Argentiner 3% Hessen . . . 4% Oesterr. Goldretne Eingesandt. iJVÜr Form und Inhalt aller unter oiefer Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publrkum gegenüber keinerlei' Verantwortung.) Geehrte Redaktion! Tas Eingesandt in Ihrem Blatte über die Arbeit Königs veranlaßt mich zu einer kurzen Erwiderung: Herr W. W. konstatiert mit innigem Behagen, daß endlich einmal statt der bisher gebrauchten Schlagworte greifbare Resultate vorliegen, welche über die Rentabilität des Getreidebaues aus einem allerdings kleinen Gebiete und die damit zusammenhängende Frage, wer in Hesse n Getreide verlauft oder nur für den eigenen Bedarf produziert, Aufschluß zu geben vermögen. Aber selbst die Nichtigkeit der Angaben Königs vorausgesetzt, ich halte ihre Bedeutung für die Frage, ob Z 0 l l- er Höhung oder nicht, für ziemlich belanglos. Ich denke dabei nicht nur an das im Verhältnis zum übrigen Deutschland verschwindend Heine Gebiet, auf welches sich die Untersuchung erstreckt, sondern bin auch der Ansicht, daß die Frage von drei oder vier oder gar erst von acht Hektar ab der Bauer einen lleberschuß über den eigenen Bedarf produziert, nicht an die erste Stelle gerückt werden darf. '?a3 tzauptmoment bleibt doch (und das ist kein Schlagwort)? hat der landwirtschaftliche Betrieb dauernden Nutzen von der geplanten Zollerhöhung oder nicht? Und auch die andere Frage beansprucht die gleiche Wichtigkeit: wer steckt den Löwenanteil an dem enormen Zollgewinn in die Tasche? Taß dies die Bauern nicht sind, weiß doch wohl auch Herr W. W., aber er hütet sich wohl, diese diffizile Frage anzuschneiden. Dafür aber wird dem Kleinen immer und immer wieder borgerechnet, wie viel Mark pro Jahr er mehr eintreiben darf, als ob mit diesem kleinen Mehrverdtenst der Millionengewinn einiger weniger und die Ausbeutung sehr vieler genügend begründet wären. Aus dem anfangs Gesagten ergiebt sich schon, daß auch der Ausfall auf die hiesige Handelskammer, deren Vorgehen gegen die Zollerhöhung volle Anerlennung verdient, besser unterblieben wäre. Daß sie aber zur Be.cheiden- hcit gemahnt wird, nimmt sich deshalb fast komisch aus, weil gerade diejenigen, denen die Zölle nie hoch genug sind, durch wirkliche Bescheidenheit noch niemals geglänzt haben. Herr W. W. hätte also gar nicht so wichtig zu thun brauchen: die Schrift des Herrn König und der angebliche Irrtum der Handelskammer — selbst wenn er wirtlich vorliegt — haben die Forderungen der Herren Agrarier um keinen Grad sympathischer und um keine Idee gerechter gemacht. F. S. Die sogenannten Personen dargestellt von den Seelenmalern I Pfeil, Szika, Fricke und Däneborg, Zeit: Mitteleuropäisch, Ort der Handlung: Ebendaselbst. Schlierseer Bauernkumedie: „Der sauere Milchhof", zonhaltiges Hochgebirgsdrama von E. Hallenstein, wegen vorgeschrittener Saison nur in einem Akt; die nach- wie vorkommenden Musikstücke von verschiedenen und lebenden Komponisten von Hallensteiner Erni; die Mitmacher sind: Diegelmann, Meyer, Bayrhammer, Reimann und Schwarz; Ort der Handlung: Im allertiefsten Hochland, Zeit: Rach Belieben, Dialekt: Waschecht. Die Damen erscheinen in Ball-(Soiree-)Toilette oder Bauern- kostüm, die Herren im Frack oder gleichfalls int Bauern- kostüm. Frankfurt, 7. März. Ein Komitee hat Geld gesammelt für ein Bismarck-Denkmal, und der Magistrat hat sich nun bereit erklärt, dafür den schönen Platz vor dem neuen S ch a u s p i e l h a u se zur Verfügung zu stellen. Gestern kam der Antrag in der Stadtverordnetenversammlung zur Sprache, und die Versammlung beschloß, die Vorlage au den Ausschuß zur Vorberatung zu verweisen. Dabei wurde die Versammlung zum Schauplatze w üstester Bismarck-Schimpfereien. Tr. Quarck nannte Bismarck einen „literarischen Bö 01ie r". Er sprach u. a. von der „Aushungerung schofelster Art", von einer „25 Millionen-Erpresjung", die Bismarck seinerzeit in Frankfurt versuchen wollte. Die Stadtverorduefenversammlung hörte das ohne besondere Erregung an und einzelne Mitglieder der demokratischen Partei spielten ihr Unabhängig- lcitsgefühl gegen das Denkmal aus. Zum Schluß forderte Redner, daß das Bismarck-Denkmal auf den Platz vor dem Klapperfeld (Gefängnis) gestellt werde. Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft. Gießen, 8. März. Marktbericht. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Butter pr. Pfund 0.90—1,00 Mk., Hühnereier pr. Stück 6—7 Pf., Enteneier 8 Pf., Käse pr. Stück 5—8 Pf., Kasematte 2 Stück 0—0 Pfg., Erbsen pr. Liter 19 Pfg., Lmsen per Liter 32 Pfg., Tauben pr. Paar 0,90-1,20 Mk., Hühner pr. totüd 1,00—1,70 Mk., Hahnen pr. Stück 1,20—1,70 Mk., Enten pr. % Oeslerr. Silberrento 101.50 ~ ' 101.20 Roiohsanleihe do. Konsols . do . . Hessen Künstler und Künstlerinnen ä la Bajazzo, geführt von E.....", -- -- -- - - ... ... und 91ebba, ins neu erbaute mobctt-intim-fomboliftitd). | Ä,ä" »Ä Ä . nll , . i brach er einen Sekretär aus und stahl daraus 80 Mk., die er als- mystlsche Schau-Openihaus „Dem Wahr|chönlich Guten « halb durdchrachte. — Eimge Zeit nachher entwendete er bei dem Verschiedene Vorstellungen, zusammengestellt aus nachstehen- Pfeifenhändler Linneberger drei Tabakspfeisen. Angesidsts des dem Programm: Solo-Lieder und -Vorträge der Damen reu,itütigeit Geständnisses des Angeklagtelt in der heutigen Hanpt- ^rl Rossenberaer Ernten Klinkhammer König Schacko Verhandlung erkannte das Gericht zu ellter Gesangntsstra e von nur Frl. Bvstcnberger, ^rmen, Kttuhammer, nontg, ^eyaeto,. ^onatcn unb cincr Woche. - Der Kaufmann Emtl Koppe Weber unb der Herren Bayrhammer, Brinkmann, Greefs, ^olfenbüttel wird aus der Zellenstrafanstalt Butzbad), wo er Grün, Prof. Heermann, 9laiuia§ft), Dr. Pröll, Schramnt gegenwärtig iucgcn Urkundenfälschung und Betrugs eine Gesängnis- und Schwarz. Lustige Duette, gesungen von Frau Greeff, strase von zwei Jahren 10 Atonalen verbüßt, vorgesührt, nm fid) unb fiammtrfänger Pichl--, H---N und Frau Frl. Schwettzer und Herrn Hensel. Kroatische Lteder, gesungen ?ibt I)abcr; ^ll, zu verailtworten. Aus Grund der heutigen Ver- von Frau Kernte und Herrn Bucar in Nationaltracht. haildlung erscheint es zweifelhaft ob Koppe fid) des ihm neuerdings Theater der Modernden. Wenn die Anek-dotenfzur Last gelegten Vergehens schuldig gentacht^hall ^"^ ^^emäß erwachen, oder: Ist das ein Leben?, benebeltes Drama in einer Handlung nach Henri Kibsen von E. Hallenstein. einfache. Bei Icidjtem Schnupfen genügt die Formanwatte, bie in kleinen wohlfeilen Dosen verkauft wird, bei schwerem Schnupfen wird der Formanäther (in Pastillenform) mittels eines kleinen Glasröhrchens inhalirt. Das Eigenartige seiner Wirkungsweise ist, daß das Mittel fast momentan eine Erleichterung im Kopse und in den Nasengängen verschafft. Drc Wirkung ist ganz frappant. Forman-Watte kostet die Dose 30 Psg., zehn Forman-Pastillen 50 Pfg. In allen Apotheken zu haben Man frage seinen Arzt. zur riast gelegten Bergeyens icijnioig gcnuuiji yui. — Ajcniycuiup beantragt der Staatsanwalt die Freisprechung des Angeklagten, die dann auch erfolgte. — Der häufig vorbestrafte Wilhelm Lang von Burkhards hat fid) im Januar in bestialischer Weise an einem dreijährigen Mädchen vergangen. Die Staatsanwaltschaft beantragte 1 Jahr 10 Monate Zuchthaus und 5 jährigen Ehrverlust. Das Gericht erkannte auf zwei Jahre Zuchthaus und Ehrverlust. Loudon, 7.März. Eine Depesche au§ Manila besagt, das Kriegsdepartement habe einen kriegsgerichtlichen Prozep gegen M a j 0 r Waller und L c u t n a n t D a y vom amerikanischen MannekorpS iucgcn Grausamkeiten, die sic an E1 n - g c'b 0 r c n e n aus der Insel Samar begangen haben, angeordnet. Einer der Eingeborenen sei an e i n e n B a u m gebunden u n d langsam zu Tode gefoltert worden. Am ersten Tage hätten sie ihn durch Sd)üsse aus einem Revolver am Ob e r- schenket verwundet und zwar in Gegenwart einer Anzahl ! Eingeborenen, die herbeigeholt worden waren, um die Ausführung der 'Bestrafung zu sehen. Am zweiten Tage wurde er in beide A rm e g csch 0 f s en, am dri11enTage m den Leib und am vierten T a g e wurde er getötet. Beide angeklagte Offiziere seien als tapfer bekannt. Ihre Freunde sagen, wenn die Willaaen wahr seien, müßten die Leiden und Entbehrungen der Expedition und) Samar im Dezember sic verrückt gemacht Trasik (Tabak-Traftkant Herr Hauck, Verkäuferin Frl. Jrmen); ... Blumen-Kiosk (Inhaberinnen Frau Greeff und Frl. Boch); eine Geldstrafe von 30 Mk. verurteilt. eine Obstbube M-ppelf-au Frau Freund,. Di- Tanzmusik «.Mx» stellt das Palmcngarten-Orchcster. Der Hcrren-Ehor bei: SJpcr cr|j)icu |tc tll Bad-Nauheim, um fid) als Dienstmädchen zu ver- singt a capella eine Quadrille, einen Eotillon arrangiert mieten. Bereits am gleichen Tage stahl sie einem Kurgast einen Balletmeister Gyurian. Schramm'l-Mnsik wird ausgeführt seidenen Regenschirm und am 17. August entwendete sie einem J sBmf fmnn s'iccrmann Kavellmeisler Dr anderen mit ihr bei der nämlichen Herrschaft dienenden Mädchen ■Don den Herren Prof. Hugo Heermann, Kapellmeister -u ^oldbetraa von 12 Mk. Die jugendliche Angeklagte verteidigt Rottenberg re. Em Bänkellied fingen Soste König und )nit gro^er Gcwandheit. Das Gericht gelangte iedoch m der Herr Alfred Hauck mit Harfen- und Elarincttcnbeglcitung. Als Uebcrzeugung ihrer Schuld und verurteilte die vorbestrafte Diebin Tiroler Sänaer wird man Fräul. Bosfenbergcr, Hohenleitner, zu einem Monat Gefängnis. — Der 16jährige Landwirt Balthasar Mb« und W-ubml uns die H°«on Schmmm, Hung-rP-u^^^«.m^^stch Freiburg und Kruthoffer hören. Weiter tft aus dem Riesen- Sohn anständiger Eltern, wurde durck) schlechte Gesellschast Programm zu erwähnen: Um 10 Uhr Einzug sämtlicher Verbrecher. Im Sommer 1901 benutzte er die Gelegenheit, ' Bajazzo, geführt von Eanio oa die Leute auf dem Felde waren, um in der Wohnung der lieber Schnupfen. Die vielfad) verbreitete Meinung, daß ein Schnupfen „gesund" fei, unb daß ein tüchtiger Schnupfen den Ausbruch anberer Krankheiten verhüten könne, ist irrig. Das geht schon baraux» hervor, baß jeher Schnupfen, mehr ober weniger mit Fieber verbunden ist. In zahlreichen Fällen ist der Schnupfen aber gar nicht einmal ungefährlich. Namentlich bei Kindern und bei Personen mit zarter Konstitution kann ein schnupfen unter Umständen lebensgefährdende Komplikationen zur Folge haben, immentlid) schwere Kungcn- und Bronchial-Katarrhe. Deshalb ist es ein wichtiges hygienisches Gebot, jedem Schnupsen ohne Verzug cnergijd) entgegen- zutreten. Als Mittel ist „gorman" anzu- menben, der neue Schnupfenäther, der auf der letzten (73.) Versammlung Deutscher Natur- sorscher und Aerzte in Hamburg den anwesenden Professoren und Aerzten demonstriert und vom Referenten als geradezu ideales Sd)nu pfenmittel bezeid)net wurde. Forman ist ein Kondensationsprodukt auS Formaldehyd und Menthol. Seine Anwendung ist eine sehr .. öj,......c«.. Sin etnvmnntm'rtfi' hii' in Vermischtes. — — u- - , . , • . • . | -» London, 7. März. Hier cingetnoffcncn tclegraphi- die Gelegenheit versäumen, fid) diese höchst interessante Serie r r Berichten zufolge hat die E h 0 l e r a unter bcu e k k a- 2:. c..;. ------- Mg°rn zahlreich- dpi« grs°r»°rl. Bis letzt sollen HO TÄ-Ä-.......... -H>?.i Trais-Horloff, 7. Riärz. Gestern Abend ist m ber LliL1 1 uu»— Berg'schen Wirtschaft ein Grubenarbeiter durch zwei Sck)rot- Lrnntt nnh ^UiHCUldhUL schüsse angeschossen worden. Es war Feierabend geboten CuuMl n worden, und die Gäste hatten sich entfernt, als einige zurück- Como, 7. Mäi-z. Der Afrikaforschcr, Hauptmann Easati kehrten unb sich geivaUlDnüg benahmen, indem sie die °er- d»“Ä Ä schlossene Hausthüre zu demolieren, suchten :c. Berg glaubte ' n)ivlid)njtlicl' cn und ethnographischen Verhältnisse der oberen in 9tolwchr zu handeln und griff zum Geivchr. Der Ge- s>•,Hu[töev uiedergtleg!. schosscne wurde am Obcrsck)enkel und an einer Hand verletzt. --------------------- nTSntirTlTh^rtt d. 9Z i b b a, 7. März. Eine Fran in dem bcnad)barltcn Ulfa wollte gestern morgen einem hiesigen Kau, manne Berlin, 7. März. In der heutigen Sitzung der Budget-Kom- eine Rechnung bezahlen. Wer beschreibt aber ihreii Schrecken, inission des preuß. Abgeordnetenhauses teilte Geheimrat Kirchner als^ sie die"ischsü)nblade beim Oesfnen ihres Inhaltes vom Kultusminffteriiun mi , s« gelinge-n, ^m sicheres an Geld beraubt |anb. Ein Nachbar halte ihr am '^be«^ I au’entbetfen.C Die $1111100^ fei gcrcd)tferfigt, bafr es balb vorher 20 Mk. befahlt, bic mit anbcivn 34 Mk. ut einem ' clln^G dein ^räpnrat herzustellen, welches dem einzelnen Besitzer Geldbeutel, der die Nummer des Regiluents Nr. Ui. trug, ermöglicht, seinen gefamten Viehbestand für eine geringe Summe in den Tischkasteti gelegt wurden. Ihr Mann war abends Lu immunisieren. Professor Locffler ans Greifswald, der die Ver- zu einer Ackerversteigerung gegangen, während sich die Fran juche leitete, prüfte auch da? Verfahren Baceelli's und fand das mit ihren Kindern und der Großmutter in ein Nachbarhaus Mittel gefährlich und nicht ivirksam. ~ begab, sodaß niemand in dem Hanse anwesend war. Diesen -------- Umstand muß ein mit den Räumlichkeiten des Hauses Ver-I trauter benutzt haben. Der Dieb nahm seinen Weg durch m. Gießcu, 7. März. Strafkammer. Den Vorsitz führt das Hossenster, das nach btückl^hr der Frau offen ]tanb. Landgcrichlsbircktor Dr. Güngerich. Die Staatsamvaltsdiaft wird Frankfurt «. M., 7. Marz. Zum Bchcnd°rGcn°ff-n. durch' WÄ ÄS schäft Deutscher Biihnen - 2l n gehört g er hat sich hier cm verfolgt gegen ein Urteil des Schöffengerichts Alsfeld, daS den Ehren-Komitec gebildet, dem it. a. Intendant Emil Elaar, Angeklagten wegen Mißhandlung seiner Ehefrau zu 9 Wochen Gc- Mar v. Flotow, Justizrat Dr. Friedlcbcn, Generalkonsul I sän'gniS verurteilt hat, Berufung mit der Begründung, die gegen Goldschmidt. Kommerzienrat Goldschmidt Geh. JustiM ÄXÄ Dr. Hamburger, Intendant Paul Jensen, ^rhr. v. Könige- ^ürc([ jcine Ehefrau wiederholt in rohester Weife mißhandelt warter, Pros. Linnemann, Direktor Pros. Liithmer, Dr. Mam- hat, weshalb seine Berufung kostenpflichtig verworfen wird. — Die roth, Sonnemann und Bürgermeister Dr. Varrentrapp an- Hedwig T eres ch ek von gehbren. zur Veranstaltung eines .BaUfestes im Weißen MtNW kl-A »B'AchchLft Rößl" am 12. d. MtS. m sämtlichen Raumen des Palmen- Kcm Schweizer Ludwig Süß ein Liebesverhältnis. Als sie im vergärten unter Mitwirkung aller Solomitglieder, der Regie- und stoffenen Sommer hörte, daß Süß sich mit einem Mädchen in Musik-Direktion des Schauspiels und der Oper, Prof. Hugo Friedberg verlobt und diesem feine Ersparnisse anvertraitt habe, Heermann und sonstiger Künstler. Die Dekoration des großen l kommen^und^verlangte in dessen Gesellschaftssaales wird cm Plateau nn Salzkammergut bar» 12- v ■ • - - >- stellen. Im Hotel zum „Weißen Rößl" ist die Wirtin Frl. Pollner, Zählkellner Herr Bauer, Kellnerinnen Frau Schacko und Frl. Klinkhammer, Kellner Herr Fricke, Hausknecht Herr Szika. Im Arünchener Hofbräu-Keller sind Wirt Oberregisseur Krähmer, Kellnerinnen die Damen Hohenleitner, Weber, Sedlmayr, Hauskneckst Herr Schwarz. Im Wiener Eafö Mantler führt die Direktion Herr Mantler, Zählkellner ist Herr Hensel, Kellnerin Frl. Schweitzer. In der holländischen Original-Bolz-Bude (Eigentümer Herr Bolz) bedienen holl. Schankmädchen im Rationalkostüm (Frl. Sangora und Sella); es giebt dort echte Liqueure von Bols (mit b I) Ferner giebt es eine Südfrüchtc-Handlimg von Frau Kernie, eine Tabak- HO* N*1 (in2i Intuit unten W io l tz« 11^ eo®® kchülc Wil Itntii flibau 11 bi 600 200 & 200 30 91 140 ft 140 9 1409 1000 < lsi t» r hie Ge Ve Mi meiste ch'th ( Wald Eikhn 76 175 n 57 An Ai Bo 1. Gros Stahlfederii, Karl Siegfried, Lagerhalter. H. Meyer, Direktor. 296 » u 340 für den Handarbeits- 32 1957 0948 gerätfchaften. Mai! 14 Cafe-RßstTivöli 1550 n Salvator). 0982 1963 in empfiehlt 1968 Kinzenbach. 1942 1945 Bilanz am 31. Dezember 1901 Aktiva. v4L. 260 — Fernsprecii-Anschluss Nr. CD 153 96 18 60 2384 03 Grösste Auswahl. Billigste Preise. 52 [1950] ussboden- ch' 140 140 400 1000 1000 30 300 150 1022 185 156 760 36 06 10 51 76 175 48% 57 Buchcn-Scheit. Buchen-Prügel. Nadel-Prügel. Buchen-Stock. 92 1880 48 JL 327 1856 27 Atlanten, Realienbücher, rm u •? H rm r lichen 70 1. Kassenoorrat 2. Warenvorrat 3. Ausstände 4. Wert derGeschäfts- Krofdorf, den 7. März 1902. Der Bürgermeister: Lichtenthäl er. Nadel-Stämme von 13 bis 27 cm Turchm. und 4—18 m Länge mit 86,44 fm, Nadel-Derbstangen von 7—12 cm Durchm. und bis 12 m Länge mit 26,56 fm, Haufen Fichtcnstangen, welche sich zu Spalier- u. Bohnenstangen eignen, rm Nadel-Knüppel, Buchen-u.Nadel-Wellen, rm Nadel-Stock. 35 26 86 2384 03 51 1 Nadel-Stock. Buchen-Reifer. Eichen-Reifer. Nadel-Reiser. fi. Preiselbeeren Salz-n.Essiggarken Stück ii Achtungsvoll gez.i I. C. Wallenfels. Winnerod, den 7. März 1902. S a m e s. 600 Lesebücher, 600 Rechenbücher, 200 Biblische Geschichten, 200 Gesangbücher, 40 Bibeln, 30 Neue Testamente, 140 Katechismen, Versteigerung. Dienstag den 11. März ds. Js., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Neustadt 55 dahier fiirUlidj Solmfisihe ©bcr= förstkrei tiejjmfalm». Die Nntzholz-Bersteigerung findet nicht am 17. dies. Atonats, sondern am 1975 15. März 1902, vorm. 11 Uhr bei Gastwirt Führer zu Hohensolms statt. Ausgebot: Eichen-Abschnitte bis zu 11 m Länge und bis zu 40 cm Drchm. — 22 Im, Tannen-Abschnitte bis zu 14 m Länge und bis zu 38 cm Drchm. — 5 fm, Fichten-Stangen IV., V. und VI. Klasse. Passiva. 1. Geschäftsguthaben der Mitglieder 2. Noch zu bezahlende Warenschulden 3. Neservefond 4. Betriebsrücklage 5. Reingewinn Nklßkijkkng. Am Montag den 10. März, vormittags 10 Uhr, kommt im A n w e s e n des Philipp Schneider V. in Bersrod nachfolgendes zur Versteigerung: 3 Kühe, 1 Schaf mit Lamm, 13 Hühner, Heu, Stroh, Kartoffeln, Dickwurz sowie sämtliche landwirtschaftliche Geräthc nebst Haus- und Küchen- ffix-Pikies Gebinden und im Anbruch Niederlagen in Gießen bei den Herren: A. & G. Wattenfels, Markt 21. Ehr. Wallenfels, Markt 17. In Lollar bei Herrn Karl Zimmermann. Unverlangte Anerkennung: Herrn L. Spuck II., Lollar. Gießen, den ß. März 1902. Ich habe Ihr Fabrikat Tropeliu zur Weiß-Wäsche verwandt und damit vorzügliches Resultat erzielt. „Tropelin^ erspart die Rasenbleiche, gtebt der Wäsche einen angenehmen, erfrischenden Wohlgeruch, wirkt desinfizierend, verleiht der Seife vorzügliche Waschkraft, die Wäsche geht rasch von Statten und ist ihr Zusatz eine Lust zum Waschen für jede Waschfrau. Ich bitte um gefl. Besuch. 8 Emgetr. Gemeinschaft mit unbeschr. Haftpflicht. Der Direktor: Der Lagerhalter: Balser. [1950] H. Schmidt. Holzversteigerung. Freitag den 14. März sollen in den Zimmerischen Waldungen zu Winnerod, Distrikt Petersgrund, Eichköpfel, Eichwald, Neuhof und Buchwald versteigert werden: 4000 Schreibhefte mit Schoner und je 2 Löschblättern, 1 im Vereinslokal (Pfälzer Hof). Tages-Ordnung: 1. Jahresbericht. 2. Verschiedenes. Um zahlreiches Erscheinen bittet Der Dorstand Hostversteigerung Donnerstag den 13. März l. I., von vorm. 9 Uhr all sollen imOppenröder Gemeindewald folgende Holzsortimente versteigert werden: Holzverkauf. Mittwoch fr. 12. März d. I., von vormittags 10 Uhr an, ommen im Sichertshäuser Jnteressentenwald nachverzeichnete Holzsortimente zum öffent- Bohnensiangen: Fichten 6900 Stück, Buchenlangwieden 25 Stück. 4 rm Buchen-Scheit, 8% rm Nadel-Prügel, 3 rmBuchen- Stock, iy2 rm Nadel-Stock, 12 rm Buchen-Reifer, 6 rm Nadel- Reiser, im Distrikt Burgwald, werden nicht vorgezeigt. Zusammenkunft vormittags y210 Uhr am Eingang der Straße Winnerod—Saasen in den Petersgrundwald. Wilh. Wirsig Seltersweg 8. Handschuhfabrik. Seltersweg 8, Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1900 Während 1901 gingen zu Während 1901 gingen ab Daher Stand der Mitglieder Ende 1901 Oppenrod, den 14. Februar 1902. Landwirtschaftlicher Konsum-Verein. Kclrannlmachung. Nachdem die unter dem Schweinebestand des Bäckermeisters Euler, Ludwigsplatz 3, ausgebrochene Rotlaufseuche erloschen ist, wird die angeordnete Gehöftsperre aufgehoben. Gießen, 8. März 1902. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Hechler. Stadt. Schlachthaus Freibank, Heute: Sfitrflrifdj 52 W. gegen Barzahlung: silberucHerren-Rcmontoir- Uhren, gold. und silberne Damen-Uhren, Halskolliers in Double, gold. Brochen Tropelin S Waschmittel. Seifeuznsatz. Hotzversteigerung am Mittwoch den 12. d. M., v. Vorm. 10 Uhr all bei Wirt L. Peusch, Kinzenbach. Es kommen zum Verkauf: Eichen: 6 Stämme III. Kl. — 494Fstm., 2 Rm. Nutzholz, 8 Rm. Scheit und Knüppel, 451 Rm. Reiser. Nadelholz: 147 Stämme 111. u. IV. Kl. u. 206 Fichtenstangen I.—III. Kl. zusammen — 48,55 Fstm. 7 Rm. Nutzholz, 12 Rm. Knüppel, 295 Nm. Reiser. Das Holz liegt in den Distr. Superintendentenacker, drei blaue Enten 5, im Feld 3, und Dreispitz 7 X. Gde.-Wald Versteigerung. Montag den 10. März 1902, nachmittags 2 Uhr, werden Wcstanlage 31, III., folgende Möbel gegen gleich bare Zahlung versteigert: 2 Sophas, 1 Kleiderschrank, 1 Kücheuschrank, 1 Waschtisch, 2 Bettstellen mit Matratzen, 2 kleine Tische, mehrere Stuhle, Bilder, Gläser, Haushaltuugs- gegenstände u. v. a. 0962 1000 Schiefertafeln mit Schwämmchen. Bekanntmachung. In der Zeit vom 1. bis 8. März 1902 wurden in hiesiger Stadt Gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt und 1 Spannkette. Verloren: Schlachtmesser mit Stahl. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 8. März 1902, Großherzogtiches Polizeiamt Gießen. Hechler. gonfiimurmn e.G.MHi-Kiiskck Generalversammlung. Sonntag den 16. März l Z., nachmittags 3 Mr bei Gastwirt Heinrich Gröser. Tagesordnung: 1946 Anschaffung von Kohlen, Saatgut und Dungstoff. Der Vorstand: sammon. Kur Eröffnung war auch der König erschienen, der vom Vorsitzenden, Geheimrat Liebreich, begrüßt wurde. Namens der württembergischen Regierung begrüßte Regre- rungsdirektor v. Nestle den Kongreß, der bis Donnerstag tagen wird. . _ . London, 8. März. Bisher ist bei der Negierung keinerlei Bestätigung über Frieden 8 - Verhand- luugen in Südafrika eingetroffen. Thatsache sei lediglich, daß die Regierung K.tchener schon seit längerer Ze-.t den Bc- fehl erteilt hat, falls die Buren-Kommandanten Friedens-Verhandlungen anstrebten, in solche sofort einzutreten. — „Daily Chronicle" berichtet aus Rotterdam: In der Umgebung des Präsidenten werden energisch die Gerüchte dementiert, daß Friedensverhandlungen im Gange feien. Es würden keinerlei ähnliche Unterhandlungen gepflogen, ohne daß die Meinung Krügers angehört werden würde. „Daily Mail" berichtet aus Prätoria, man zeige sich dort und in Johannesburg äußerst optimistisch über das Ende des Krieges. — Aus Federhalter, Feder- bew. Griffeltasten, Zeichenblöcke, Bleistifte, Radiergummi, Kapstadt wird berichtet, daß die militärische Behörde zwei Soldaten znm Tode durch Erschießen verurteilt habe, weil sie gerungene Buren nicdcrgeschossen hatten. Belgrad, 8. März. Die vier verhafteten Individuen, die mit A l a v a n t i e s nach S ch a b a tz kamen, leugnen jede Mitwisserschaft an dessen Vorhaben. Sie wollen rhn nur auf einem Kahne herubergeschifft haben. Alavantics soll sie bei einer Zecherei angetroffen und aufgesordert hab-en, ihn nach Schabatz zu bringen. Unterwegs erst habe er Jte mit Revolvern versehen. — Es wurde bisher seftgestellt, daß Alavantics Gelder für den Putsch vorn Auslande bezog und daß er davon die Uniform mit 400 Gulden in Semlin bezahlte. Sein Gefolge waren vier prosesswnierte Schmuggler. Im Zusammenhänge mit dem Putsch steht die Durchsmch^ ung der Redaktion und der Wohnung des Besitzers des Blattes Narodni List, das in letzter Zert stark gegen die Regierung schreibt, den Fremdenhaß predigt und vermutlich den Alavantics, obwohl dieser Fortschrittler war, zum geheimen Mitarbeiter hatte. Lndwigstratze 6 empfiehlt das soeben eingetroffene Münchener Spezialbier „laitatör“ a. d. dortigen Augustiner-Bräu (vollwertiger Ersatz für das sog. Woingronshandlang Lieferanten vieler Offizier- u. Civd-Kasinos empfiehlt in reichster Auswahl ihre Aosel- und Saarweine ou kleinen Tisohweinen bis zu den edelsten Crescenzen der ersten Weingutsbesitzer. Garantie für Naturreinheit. Preisliste steht portofrei zu Diensten. Reichsbank-Giro-Konto. 396 141. Telegr.-Adr.: „Trevlrls“, Trier. Zusammenkunft im Distrikt Ungeheuerbach beim alten Steinbruch. 1941 Der Waldvorstand. Bierau. Zusammenkunft bei der Seifwiese, auf der Kreisstraße Oppenrod - Albach. Bemerkt wird, daß das Bauholz vormittags zur Versteigerung ommt. Oppenrod, 7. März 1902. Gr. Bürgermeisterei Oppenrod. 1949 Balser. Lieferung von Lehrmitteln für die Volksschulen. Zur Gewährung freier Lehrmittel an den Volksschulen werden für das kommende Schuljahr annähernd erforderlich: MWWW Zur Konfirmation empfehle 1927 Handschuhe Kravatten Herrenwäsche. Soien betiiql. der Unterstützung der Pferdezucht-Gell os s-n sch ° s t - n an. Er wird von Mmlstcrialrat Braun ausgeklärt, worauf Kap. 75 „Lau d w:r t s ch a s t" an- 9 Berlin, 8. März. Prinz Heinrich soll am 18. Morz in Cuxhaven eintreffen. Wilhelmshaven, 8. März. Der Kaiser hat die Gräfin Stolberg-Wernigerode mit der Taufe des auf der Weserwerft erbauten klemen Kreuzers D beauftragt. Der Stapellauf erfolgt am 22. März. Zweibrücken, 8. März. Tas Schwurgericht verurteilte die äaelöhner Sommer und Reger, die den Vater des eriteren ermordeten und die Leiche in ein Wasierreservoir warfen zu je 15 Zahlen Zuchthaus und die Wittwe Sommer wegen' Beihilfe zu 5 Zähren Zuchthaus. Die Tochter Elise Sommer wurde sreigesprocheu. Stuttgart, 7. Aiärz, Heute trat bte balneo- logische Gesellschaft zu ihrer 23. Versammlung zu- Gießener Zither-Klub (Wohlthätigkeits-Berein.) LaMtaz Öen 15. März 1802, nbcnös 9 Uhr: Monats-V ersammlung Tropelin wurde 1901 in Bremen mit der großen goldenen Medaille prämiiert. waanrtaS H ersetzt die Rasenbleiche, man säume « ■ gJ»’S? ö M H Bi nid)t länger und mache einen Versuch. 35 Vr 486 68 40 Nutzholz: J. N. Schulhof. Regenschirme für Damen, Herren und Kinder in großer Auswahl. 1967 Reparaturen und Ueberziehen wird rasch und billigst besorgt. A- I'a»gmann, Bahnhofstr.29. und Ohrringe, 5 Mille Cigarren, 2 Tische, mehrere Bilder, 1 Sofa und 30 Kilo franz. Stahl; 2. 1 Break, 2 Rollwagen, Tamen- Rcgen- und Sonnenschirme, Korsetts, diverses Porzellan und Möbel aller Art, sowie 190 Malter Kartoffeln, 2 Faß Sauerkraut und 8 Etr. rote und gelbe Rüben. Die Versteigerung zu 1 findet bestimmt, zu 2 teilweise statt. 1973 Born, Gerichtsvollzieher. ÖUHUUHUHiycn, sowie eine größere Menge von Materialien unterricht in der Stadtmädchenschule. Die Lieferung dieser Bedürfniffe soll rm Wege schriftlichen Angebots und vorbehälllich der Vertellung größerer Lieferungen an 2 oder 3 Bieter vergeben werden. Muster der zu lieferirden Gegenstände, welche von den Schülern der beiden Schulgruppen benutzt werden, liegen in dem Stadtknabenschulhause auf der Nordanlage, und^Muster der Materialien für den Handarbeitsunterricht im Stadtmadchenschul- gebäude aus der Westanlage bis zum 15. l. Mts., vormittags von 11 bis 12 Uhr, offen. Angebote — zu welchen Formularien bet den beiden Oberlehrern erhältlich sind — sind bis spätestens 20. l. Mts., vormittags 10 Uhr, bei der imterzeichneten Stelle verschlossen und nut entsprechender Aufschrift versehen einzureichen. Gießen, am 7. März 1902. 1971 Grotzherzogucye Bürgermeisterei Gießen. Mecum. rnobilien 171,06 lO°/o Abschreibungen 17,10 5. Noch zuverwertende Emballage Kath. Vereinshaus Treviris A.-G. I Trier (Mosel) Jakobstrasse 28/30 Moselstraese 6/12 Staub verhindernd empfiehlt Victoria-Drogerie, Ad. Bieler, Marktstrasse 5. Entzückend! ist ein zarter, weißer, rosiger Teint, sowie ein Gesicht ohne Sommersprossen und Hautun- reinigkeit., dah. gebrauche man: Aadeveuter Ailieamttch-Seife Schutzmarke: Steckenpferd. L St. 50 Pf. bei: P. J. Mobs u. ___________Ad. Bieler. 1523 Geschlecht 8.,üaQt', H als- Nasen- und Ohr*-nie! den Spezial - Arzt I) r. Holtz, Frankfurt a. M., Zeil 44a, neben der Hauptpost. 401 Sn den Alpenländern Oesterreichs trinkt man den besten Kaffee. 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März, abends 6 Uhr, in der Stadtkirche zu Giessen. Programm: 1. Sonate In F-moll für Orgel. L Allegro moderato e sei wso von F. Mendelssohn-Bartholdy. 2. „Aus tiefer Not schrei ich zu dir* Motette f. Tenorsolo, Chor und Orgel von F. Mendelssohn- Bartholdy. 3. „Erbarme dich“ Arie für Alt und obl. Violine a. d. Matthäus- paesion von J. 8. Bach. 4. Chöre a capella: a) .Herr, der du als ein stilles Lamm“, Berth. Gesiua. b) „Ehre sei dir, o Cbriste“, 0. A. Perti. 6. Sonate in F-moll für Orgel. 11. Adagio von F. Mendelssohn- Bartholdy. 6. „Es ist vollbracht“, Arie für Alt a. d Johannespassion von J. 8. Bach. 7. Chöre a oapeUa f. Knabencbor: ä) „0 du Liebe meiner Liebe“, Mel. i. Darmst. Geeangb. 169 5. b) nGelobt sei Gott im höchsten Thron“, Mel. v. Vulpius. 8. Konzert in A-moU für Violine mit Orgelbegleitung, II. Andante. J. 8 Bach. 9. „Das Leiden des Herrn“ (nach einem altdeutschen Volkslied) f. Chor, Soli, Orgel u. Orchester von Arnold Mendelssohn. n Biatritt frei. ■ Für die inaktiven Mitglieder werden Plätze anf den Empor« bühnen und im vorderen Ted des Schiffes reserviert. Der Haupteingang am Kirch en platz, sowie der Eingang am Turm sind nur für mit Karten versehene Mitglieder und für Mitwirkende geöffnet. Kindern kann der Zutritt nur in Begleitung von Angehörigen verstauet werden. Texte zu zO Pfg. an den Kirch- thüren zu haben. Zur Deckung der Kosten werden freiwillige Gaben in die Büchsen erbeten. 1785 «ST Nur 1 Tag. Sier ZcheSzeiten. HrünvLrgrrftrahe 47. Sonntag, den 9. März 1902: Zwei (itojjt LptMliMen-LorMunW. Sollftändig neues Zkersouat. Zum ersten Male in Gießen. Anfarrs- 4 unv 8 Uhr. Kaiser - Norauia. Ecke Lindenplatz im Laden. Neu! Diese Woche: Neu! Palästina. § Jerusalem, Bechlehem, Geburtsstätte Christi,Berg Golgatha,Grab- mäler von Maria u. Joseph, der Oelberg, Hebron, Königsgräber :c.