M I 8 D etatz * ro, e Bahn-or« Agel. Wenn ihn abstellen Regierung in in Tamstadt ie sich einen sidenz nicht 19: 1. Ofr= deS Etats un9 für er, ewer Zinz, ^Mrogoro imtiba^ub» ihrer nörd- : wilder Es- Cujak litteß Bogen -eint sich auf ßlich zu [em, Bericht über auch meldeit, der Faktorei 1 hatte, aber schon selbst rkt hätte. KZ Lr- I • 4lfo die ??, «t6M n k* * , ß?ben, hx, " Sa che mn Heiterkeit» tatsächlich^ \?eut;on fe8 bon - tväre und ez K Liebes, Mitreisende -lQnnt. jrx nen Echutz, vhnen sehr : zuviel an ■et BeW.H !lnzcigers. )tubenteit lang in der e brach auj mte Plötz e i! des N[v fi leerte suh , Meriwehr Amerikalinie der Houston- lnheod. Der M e Harlnontde» ilung. das Mt gesandt, 1« 11t d-m^7 ,, -«üandte B# 9^5 - beut'#« L -s« «5# «Gerinne* ’?■« s-#® >>'.An !«' i ln ß Nr. 51. BezugSprei-r monatlich 7b Ps., vierteljährlich Mk. 2.20; durch Aohole- u. Zweigstellen^ monatlich 65 Pf.; durch diePost Mk.2.—Vierteljahr!. ausschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12 Ps^ auswärts 20 Pfg. Verantwortlich: für den polil. u. aQgem.i Teil: P. Wittko: für, „Stadt und Land" und, „Gerichtssaal E'rR.Ditt« mann; für den Anzeigenteil: Han8 Beck. Auflage 7900 Die A. (für und t Unzweifelhaft war Herr I. eine hoch ergötzliche Figur. Abe das Colorrt war doch noch nicht vollkommen echt, es war hier und da zu grell aufgetragen, wenn sich Herr I. auch den allerbesten Darstellern dieser Nolle an die Seite stellen kann. Soll man die tragikomische Nachtaffaire vom zerbrochenen Krug glauben, so darf Adam nicht ein klappriger Greis sein, sondern mehr eine Art Dorffaun, ein listig mißgestaltet Ungeheuer in besten Mannesjahren, das gar gern noch von Blütenast §u: Blütenast hüpft und, nach dem Honig schöner Mädchenlippen schmachtend, „hihi" grinst. Das ganze Stücklein ist gedacht als ein Bild aus dem Leben mit vollen satten Farben und herzhaft lachendem Humor, als sei ein alter Niederländer, ein Jan Steen, aus dem Rahmen herabgestiegen. Davon sah man bei unS leider nichts. Das niederländische Bühnenbild des Milieus von Heyermans „Hoffnung" war s. Z. ungleich bester gelungen. Die „Eve" wurde von Frl. v. Aspernburg gespielt. Man hat den Worten dieses Mädels hingeriffen und fromm, jeder Silbe zu lauschen, will man der Dichtung letzten genußreichen Tropfen ausschöpfen. Die Aufmerksamkeit, die keinen feinen Zug verloren gehen läßt, erzwingt sich nur das fertige Ansehen eines bedeutenden Künstlers. Es ist da eine wunderbare Stelle, von der Kleist über sich und die Modernsten hinaus geht, wo das Weib mit lockender Liebe den Glauben des Mannes fordert wie Nora, wo das holländische Bauernmädel, glücklicher als Nora, den Knoten heiter löst, weil sie in ihrem Zorn natürlich handelt. DaS wäre eine ernste Aufgabe für Frl. Hohenfels gewesen. Immerhin sei anerkannt, daß Frl. v. A. das verliebte und verlobte Mädel, wenn auch etwas unsicher, so doch rmt Wärme und Hingebung spielte. Frau Jenny konnte ihrem schönen Talent die Frau Martha auch nicht mit vollem Erfolge abringen. Es sprühten wohl unaufhörlich Kraftfunken aus ihrer treuherzigen Stimme, aber chließlich hat die Frau doch auch noch ein paar menschliche Eigen- chaften; durch bloßes Keifen ist hier nicht viel geschehen. Ganz unzureichend war Frau Feist-Schaub als Muhme Brigitte, sie hat mit ihrem Teufelsglauben ein neues Motiv in das Lustspiel zu bringen; ihr Auftreten ändert die ganze Lage, cs scheint den Torfrichter zu retten — das zeigte Herr Jürgensen auch sehr ergötzlich —, der Gerichtsrat verliert die Selbstbehemchung, der Dorfrichter und der Schreiber ringen als ein Geschehenes hinter uns, sobald das Stück anhebt. Es bleibt also nur die Aufklärung und Enträtselung eines bereits Vergangenen bestehen . . In dieser Beziehung zeigt sich Hauptmann im „Biberpelz" und im „Noten Hahn" als gelehriger Schüler Kleists, Komödien, die auch von der Menge in ihrer ganzen eigenartigen Komik stets mißverstanden werden. Unser Theater brachte leider das kleine Meisterwerk ziemlich armselig heraus, sodaß die Zuhörer gleich von Anfang an nicht mit der Andacht zuhörten, ohne die das Dichterwort in klassischen Dramen nun einmal nicht mehr seine Wirkung ausübt. Unser Gast, Herr Jürgensen, spielte den Richter Adam. Ein oft genannter Schriftsteller hat diesen Richter einmal komisch genug die Titelrolle des Stückes genannt. Die tragende Rolle ist sie im höchsten Maße; es wäre für die Wirkung des Lustspiels sogar besser, wenn die Nebenfiguren nicht so herrlich individualisiert wären, wenn das Interesse, wie bei Moliöre, von der Hauptgestalt nicht abgelenkt würde. Adam erscheint mir als die zweitgrößte Aufgabe der Lustspielbühne, wenn nämlich Falstaff ihre erste Aufgabe ist. Herr Jürgensen bewies an dem naiv unverschämten und bewunderswert verlogenen Dorfrichter, daß er nicht nur ein sehr guter Schauspieler und ein recht guter Komiker ist, sondern daß er eine Persönlichkeit herzugeben vermag oder sie doch für ein paar Stunden leihen kann. Freilich, nur Sonntagskindern gelingt ein oder das andere Mal in ihrem Leben eine Gestalt, die so wahr ist, daß sie nur einen von Hause aus kongenialen Schauspieler verträgt. So eine Prachtgestalt ist der Dorfrichter Adam. Herr I. verständigte sich außerordentlich gut mit diesem Lumpen; von innen heraus, mit nur sehr geringer, jedenfalls sehr unaufdringlicher Beziehung auf die Zuschauer kam die Verlllmptheit. Echt und höchst persönlich war an ihm, wie er in der Verzweiflung seine köstlichen Lügen erfand. Aber es war doch noch nicht der ganz echte Adam, der über der Freude an dem eigenen Witz die verzweifelte Lage fast vergißt, der sich nut köstlichem Galgenhumor, mit aller Geistesgewalt aus der schon eng den Hals ihm schnürenden Schlinge berauszappeln will in einer ^un- vergleichcn Art tollen Gaildiums an der eigenen Klemme __ eine ganz wunderbare Spielart der eigenen Schadenfreude. Hastspiek Jürgensen. P. W. Gießen, 7. März 1902. Schluß. Dem französischen folgte ein deutscher Klassiker. Kleists ar ^^chener Krug" hatte die Ehre, m zwei oder drei Austritten noch recht munter gefunden zu werden; er hatte aber am Ende doch nicht viel mehr als einen Achtunqs- ersolg. Der arme Kleist! Von Litterarhistorikern und von Primanern wird er täglich als ein beruhigender Fall späten und gerechten Nachruhms gepriesen. Was thut es, wenn so em Dlchtersmann sich erschießt, weil er seinen Hunger nach +wa?9 5? QUf, händige Weise stillen kann? Was Die Nachwelt flicht ihm Kränze, die Nachwelt wid- met ihm ihre sog. Kunsttempel . . . Auf Kleist geht schließlich alles zuruck, was un Gegensatz zu Schiller und auch in emem gewisen Gegensatz zu Goethe durch rücksichtslose Charakteristik das neuere deutsche Drama zu der Höhe Shakespeares erheben möchte. Kleist, der seiner Zejt so un- Ä Z n.^US rltte' tÖtete M in Verzweiflung darüber, x i Z gelungen war, dem leidenschaftlich geliebten und leidenschaftlich gehaßten Goethe den Kranz von der Stirn zu reißen. Von seinen Dramen ist keines so unvergleichlich wie „Der zerbrochene Krug". EZ ist als Lustsviel ein ^oiltorwerk durch die Umkehrung der gewohnten dramatischen Verhaltniffe, indem die Handlung das Sujet anstatt von der Quelle bis zur Mundung, von der Mündung zur Quelle verfolgt jo genial .und unerhört in der dramatischen Litteratur - Shakespeare immer ausgenommen - daß es bis zu dieser Stunde noch nicht völlig für die deutsche Bühne erobert ist. Das Publikum hat — wie Bulthaupt sehr richtig sagt, der auch für die Regie dieses Stückes sehr verständige Winke im 1. Bande semer vorzüglichen „Dramaturgie des Schauspiels" (Oldenburg, Schulze'sche Hofbuchhdlg.) giebt — ihm gegenüber immer einen schweren Stand behalten. „Hier ist etwas so ganz anderes, als das Herkömmliche, etwas von der Lustspielschablone so völlig Abweichendes, daß man sich vorstellen kann, wie das originelle Bild den unvorbereiteten Sinn mehr verwirrt als fesselt. Hier haiidelt es sich nicht um lustige Verwickelungen des Zufalles, um die Komik der Situation! Alles, ivas an dem Stücke Handlung ist, liegt vielmehr schon Schwurgericht. P. Gießen, 7. Mürz. Gestern hatte auf der Anklagebank Jung-Frankfurt Platz mi nehmen. Mer der Angeklagten sind junge unbestrafte Leute im Alter von 18—20 Jahren. Ter fünfte Angeklagte, ein Mensch voll 30 Jahren, ist wegen Körperverletzung mit 20 Mark und wegen Duldung verbotenen Glückspiels mit 30 Mark vorbestraft. Die Angeklagten sind der Packer Adolf S che f e r, der Tagelöhner Karl S ch e fe r, Volitische Tagesschau. Freiherr von Heyl hat seine seit einem Jahre signalisierte Tabakzollrede bei der Etatsberatung im Reichstage gehalten. Der Vertreter für Worms versprach, auch f ent er seine tabako- logischen Erfahrungen dem Hause zur Verfügung zu stellen. Tazu bemerti bie „Südd. Tabakztg.": Als wir den Freiherrn von Heyl im Dezember 1900 aufmerksam machten, daß jemand, der seinen Tabak mit 30 Mark in der Lampertheimer Gegend verkaufe, ca. 14 Mark am Zentner — also annähernd 100 Prozent — verdiene, ließ er uns' durch seine Hüttenfelder Guts- Verwaltung eine Berichtigung zugehen, wonach er beim Tabak nur eine Kapitalverzinsung von 2,5 Prozent erübrige. Jetzt ist es wieder nur „Verlust". Auf unsere damaligen Bemerkungen, daß im allgemeinen ein hessischer Morgen in der Heyl'schen Gegend (Seehof-Hütten- feld) ca. 530 Mark im Durchschnitt koste und daß Frhr. v. Heyl bei seinen fortgesetzten Arondierungen erheblich billiger fahre, auch das Scipiosche Gut so billig erstanden habe, daß er mehr als jeder Landmann und als jeder Gutsnachbar am Tabakbau verdienen müsse, ist er uns — so splendide er damals mit Berichtigungen war — die Antwort schuldig geblieben. Jetzt erhebt er sein Haupt wieder, unerschrocken und furchtlos. Wir müssen ihm demnach folgende zwei Fragen vorleaen: 1. Wieso kommt es, daß Frhr. v. Heyl, dessen Grund und Boden der billigst gekaufte in der Gegend ist, bei einem Tabakerlös von 30 Mark für den Zentner „nur Geld zusetze", rvährend die benachbarten Tabakpflanzer nahezu allesamt vollauf zufrieden sind, wenn sie für den Zentner Tabak über 19 Mark erzielen? — Der „Volkswirt" wird antworten, weil der Tabakbau sich vorwiegend für den kleinen Besitz eignet, deshalb fragen wir weiter: 2. Wieso kommt es, daß der Pächter des benachbarten fürstlich Löwenstein'scheu Gutes, das vom Pariser Rothschild gekauft wurde, und der dreimal so viel Tabak wie Frhr. v. Heyl baut, ans dem Tabakbau annähernd seine volle Packw erzielen konnte, folglich mit dem Erlös wohl zufrieden gewesen ist, und Frhr. v. Heyl setzte Geld zu? — Abg. Frhr. v. Heyl! Um Antwort wird gebeten! der 30 Jahre alte Wirt Georg Hentschel, der Zimmermann Karl F rö b e r und der Mechaniker Hermann W a l - ther, sämtlich ans Frankfurt am Main. Adolf Schefer ist angeklagt, daß er am 30. April 1901 zu Okarben und am 25. Mai 1901 zu Frankfurt a. M. vor dem Untersuchungsrichter II. Gießen sowie am 30. Juli 1901 vor dem Landgericht (Strafkammer') Gießen wissentlich falsch geschworen hat, und ferner Karl Scyefer und Hentschel, daß sie am 30. Juli 1901 vor dem Großh. Landgericht (Strafkammer) Gießen wissentlich falsche Zeugnisje abgegeben haben. Fröber unt> Walther sind angettagt der Anstiftung zu den in Rede stehenden Meineiden. Die Anklage vertritt Staatsanwalt Zimmermann. Verteidigung führen die Rechtsanwälte Leun (für Schefer), Hoos (für K. Schefer), Grünewald Hentschel), Dr. K i l z e r - Frankfurt (für Fröber) _____ Klarenaar (für Walther). Mehr loie 30 Zeugen sind zu hören. Für die Verhandlung sind drei Tage vorgesehen. Bei Bildung der Geschworenenbank werden d:e Herren aus Gießen von der Verteidigung abgelehnt. Wegen der längeren Dauer der Verhandlung werden außer der ordentlichen Jury zwei Geschworene als Ersatzmänner durch Auslosung bestimmt. Vor der Vernehmung der Angeklagten giebt der Vorsitzende den Geschworenen folgendes Bild der Vorgänge, um die es sich handelt: Am 12. April v. I., es war der Freitag nach Ostern, wurde in Okarben in der Wohnung des Theodor Flatow, der mit seiner Frau an dem Tage in Frankfurt a. M. weilte, zwischen 8 und 9 Uhr abends ein Einbruch« verübt, bei dem dem Dieb 10 Mk., 1 Trauring und 1 Paar vernickelte Radfahrhosenhalter in die Hände fielen. Der Verdacht siel auf die Angeklagten Fröber und Walther. Diese suchten für den in Frage kommenden Abend ihr Alibi nachzuweisen und behaupteten, am Freitag nach Ostern bis gegen 7 Uhr in der Wirtschaft des Mitangeklagten Hentschel an der Ecke der Glaubergstraße in Frankfurt geweilt zu haben, von da nach dem Juxplatz gegangen zu fein, wo sie mit den beiden Schefer zusammengetroffen seien. Fröber imb Walther wurden daraufhin von der Strafkammer Gießen am 30. Juli v. I. freigesprochen, weil die damals eidlich vernommenenen beiden Schefer und Hentschel derartig bestimmte Angaben machten, daß der Gerichtshof den Alibi- beweis dec Fröber und Walther für erbracht hielt. Diese Eide der drei Angeklagten sollen nach der Anklage wissentlich falsch geschworen sein. Die Anklage behauptet weiter, die beiden Angeklagten Fröber und Walther seien der Anstiftung zu den geschworenen Meineiden schuldig. Adoli Schefer erklärt bei feiner Vernehmung, was er unter Eid ausgesagt, sei die Wahrheit. Er habe an dem fraglichen Abend Fröber und Walther gegen 9 Uhr auf dem Frankfurter Juxplatz getroffen, wo er mit seinem Vetter, dem Karl Schefer, zusammen gewesen wäre. Ans die Frage, woher er so genau wisse, daß es gerade dieser Freitag gewesen sei, erzählt der Angeklagte, daß am darauffolgenden Samstag abend Fröber zu ihm gefommen )R, und ihm mit geteilt habe, daß sein Onkel Flatow in Okarben die Beschuldigung ausgesprochen habe, er, Fröber, habe ihn bestohlen. Er habe sofort gesagt, dies sei unmöglich, er habe jene ja an dem Abend gesehen. Man sei dann zum Wirt Hentschel nach der Glaubergstraße gegangen, und dieser hätte ebenfalls bestätigt, daß Fröber am Abend vorher zwischen 6^-7 Uhr in seiner Wirtschaft mit Walther verweilt habe. Ter Angeklagte Karl Schefer erklärt sich für schuldig. Er fei am 12. April gar nicht mit seinem Vetter auf dem Juxplatz gewesen, wenigstens wisse er nichts davon, und kenne ben Fröber und Walther gar nicht. Auf Befragen des Vorsitzenden, warum er dann die beiden herauszu- schwören versuchte, bemerkt Schefer, sein Vetter habe ihn aufgefordert, zu sagen, er sei dabei gewesen. Menn her Fröber davonkäme, würde er ihm für die Gefälligkeit eine Vergütung geben. Adolf Schefer, dem geständigen Vetter gegen* übergestellt, erklärt dessen Aussage für unwahr. Derselbe sei ein bummer Bauer. Der Vorsitzende rügt die Aus- omcksweise des Angeklagten auf das schärfste. Ter Angeklagte Hentschel bestreitet ganz entschieden, Unwahres beschworen zu haben. Er erinnere sich der Vorgänge am Abend des 12. April noch sehr genau. Er sei nach 6 Uhr von einem Ausgang in seine Wirtschaft zurück- gekehrt, und wisse genau, daß damals Fröber und Walther noch nicht anwesend waren. Diese seien erst etwa eine Viertelstunde später, und zwar nicht zusammen, zu ihm gekommen. Er sei noch wegen der Bezahlung mit Fröber in Disput gekommen. Beide, die er übrigens Eher nicht kenne, seien entweder kurz vor oder kurz nach 7 Uhr an dem Abend fortgegangen. An demselben Abend kurz vor 11 Uhr seien die beiden nochmals kurze Zeit in die Wirtschaft gekommen. Am folgenden Wend seien Fröber und Adolf Schefer wieder zu ihm gekommen, und hätten ihm von der Anschuldigung erzählt. Er habe darauf geäußert, das fei gar nicht möglich, denn Schefer sei ja bis 7 Uhr tags vorher in feiner Wirtschaft gewesen. Welche Veranlassung sollte er auch wohl haben, für die jungen Buben einen Meineid zu schwören. Vom Präsidenten gefragt, ob vielleicht seine Uhr nicht richtig gegangen sei, bemerkt Hentschel, seine Uhr sei damals richtig gegangen. Auf weiteres Befragen giebt der Angeklagte zu, daß er von dem Vorsitzenden der Strafkammer vor der Urteils fällung am 30. Juli v. I. ausdrücklich gefragt worden sei, ob er sich in der Zeit, die Fröber und Walther in seiner Mrt- schaft verweilt hätten, nicht irre. Er bemerkt, er habe diese Frage verneinen müssen. Ter Angeklagte Fröber erklärt, er habe am fraglichen Tage um 3 Uhr die Arbeit verlassen, und zwar mit Genehmigung seines Arbeitgebers. Er habe gemufjt, daß an dem Tage bei einem Verwandten in Frankfurt a. M. Konfirmation gefeiert werde, wozu er auch eine Einladung bekommen habe. Ter Angeklagte bestreitet aber, gewusst zu haben, daß sein Onkel Flatow und dessen Frau aus Okarben, die Bestohlenen, iu der Familienfeier nach Frankfurt gegangen seien. Nachdem er sich zu Hause umgezogen^ fei er mit Walther später in die Hentschelsche Wirtschaft gegangen, die sie gegen 7 Uhr verlassen hätten, um nach -hem Juxplatz zu gehen. Hier seien sie mit den beiden Schefers gegen 9 Uhr zusammengetroffen. Fröber toilf nur den Wolf Schefer näher gekannt haben, er habe wohl lebhaften Beifall gebührend geehrt. P. W. im letzten Kampfe mit einander. Von alledem brachte die Darstellerin außerordentlich wenig, sodaß von einem Umschwung der Situation ohne Herrn Jürgensen nichts zu bemerken gewesen wäre. Den Gerichtsrat spielte Herr Leß- m ann mit Pose ganz eindruckslos, besser war Herr Sch nei- d er als der Bauernbursche, aber auch diesem naiven Charakter fehlte da» frische poetische Leben. Auch die beiden Mägde hätten spaßigere Tollpatschigkeit zeigen können. Herr H e r tz o g bewies für den Schreiber Licht Verständnis. Er war äußerst zurückhaltend, zu sehr fast, denn seine Figur kann einen kleinen Draufdruck wohl vertragen. Vater Tümpel, der Vertreter rustikalen Stumpfsinns, war leider ganz gestrichen. Das Haus war ausverkaust und der Gast wurde durch Ter mit den nommen zustellen. Auf Märchen LMeratur, Wissenschaft mii) Kunst. D i e Darmstädter K ü n st l e r k o l o n i e. Folgendes Schreiben, gerichtet an den Geh. Kabinettsrat Römheld, stellte die Kabinettsdirektion im Einverständnis mit Aus Stadt und Salü». Gießen, 7. März 1902. gewußt, daß der andere dessen Cousin sei, aber mit Namen will er denselben nicht gekannt haben. Sicher sei aber, daß Karl Scheser am 12. April abends bei seinem Vetter um 9 Uhr gestanden habe. Als der Juxplatz um 10 Uhr von der Polizei' geräumt wurde, will Fröber mit Walther erst noch in eine andere Wirtschaft gegangen und dann kurz vor 11 Uhr noch bei Hentschel eingekehrt sein. Am Tage darauf sei sein Onkel Flatow von Okarben nach Frankfurt gekommen und habe ihn des Diebstahls beschuldigt. Er habe ihn bewegen wollen, die Thüterschaft zuzugestehen, da der Onkel dann von einem Strafantrag gegen ihn habe abstehen wollen. Angeklagte schildert nun in Uebereinstimmung anderen Angeklagten die Schritte, die er unterhabe, um sein Alibi für den Abend vorher sest- Befragen des Vorsitzenden erzählt Fröber ein mit allen Einzelheiten, wonach er der Ansicht sei, daß ein Schreiner, Namens Schott, den Onkel bestohlen habe. Dieser soll am 12. April nachmittags zu ihm gekommen sein, und ihn fyafcen veranlassen wollen, mit nach Okarben zu kommen, weil da was zu machen sei. Er habe aber nicht mit gewollt, weil er geahnt habe, daß Schott dort habe stehlen wollen. Es wird darauf ein Kassiber verlesen, den Fröbel im Provinzial-Arresthaus geschrieben hat, und den er dem Angeklagten Walther zustecken wollte. Darin läßt er ebenfalls den Diebstahl von dem Schreiner Schott ausführen. Er beschreibt den Schott mit allen Einzelheiten, giebt dessen Alter, Größe, Bartwuchs an, und bemerkt, er wolle jetzt dem Gericht die Wahrheit sagen, wer der Dieb sei. Befragt, warum er, Fröber, den Schott nicht schon früher angegeben habe, als die Untersuchung sich auf die Ermittelung des Thäters erstreckte, erklärt der Angeklagte, er habe diesen Menschen nicht hereinlegen wollen. Die Frage, warum er denn auf dem Zettel an Walther den Schott so mit allen Einzelheiten beschrieben habe, beantwortet Fröber damit, Walther habe ein sehr kurzes Gedächtnis. Durch weiteres Befragen des Angeklagten wird fest- Dic gestrige Zeugenvernehmung in der Verhandlung gegen Adolf Schefer und Genossen erstreckte sich in der Hauptsache darauf, den Beweis zu erbringen, daß die nach der Anklage beschworenen Eide wissentlich falsch abgegeben seien und daß die Angeklagten Adolf und Karl Scheser sowie der Wirt Hentschel von Fröber und Walther hierzu angestiftet seien. Der Wärter des Vilbeler Arresthauses, in dem der Angeklagte Fröber zuerst inhaftiert war, bezeugt, daß nicht weit von der Umfassungsmmauer des Gefängnisses sich eine hoch gelegene Ackerfläche befindet, von der man jedes nach, jener Seite gelegenen Zellenfenstern geflüstertes Wort deutlich hören kann. An dieser Seite der Anstalt liege die Zelle, in der Fröbel gesessen hat. Es sei sehr wohl glaubhaft, was einer der als Zeuge zu veünehmenden Gefangenen aussagte, daß er von jener Anhöhe gehört habe, wie Walther und die beiden Schefer den Alibibeweis vereinbart hätten. Hierzu wird den Geschworenen eine Handzeichnung vorgelegt, um chnen die Situation klar zu rnachern Es werden nun eine ganze Anzahl von Sträflingen als Zeugen vernommen. Mehreren, die s. Zt. mit Fröber als Untersuchungsgefangene inhaftiert waren, bat dieser mit allen Einzelheiten erzählt, wie er den Diebstahl in Okarben begangen hat. Er hätte gehofft, bei Flatow eine große Summe zu finden, da dieser 10 000 Mark aus Amerika geerbt hätte, und habe auch gewußt, daß niemand im Hause seines Onkels anwesend sei. Er habe ferner erklärt, den Einbruchsdiebstahl mit seinem Komplizen Walter vorher verabredet zu haben, der dann Posten gestanden habe. Man würde chnen jedoch nichts beweisen können, denn sie hätten zwei gute Zeugen, durch die er beweisen werbe, daß sie beide Unreiner Teint mag noch so einen schönen Namen haben, nicht gebessert werden, es muffen denn ihr so wirksame Ingredienzen beigefügt werden, rote bet Oberweyers Herbaseife. Noch feine im Handel befindliche Seife hat solche Zeugnisse über wunderbare Wirkung auf die Haut aufzuweifen, wie Obermeyers Herbaseife. Vo»t Aerzten warm empfohlen, i|t solche in allen Apotheken und Drogerien per Stück Mk. 1.25 zu haben. Nach kleinen Plätzen, in welchen sich keine Niederlage befindet, erfolgt direkter Versandt durch I. Gioch, Hanau a. M. 907 Sandwirtschaft. Ausschußsitzung des landw. Provinzialvereins. Unferm gestrigen Berichte tragen wir noch nach, daß als Referenten in den Ausschuß gewählt wurden: für die Hutweidenverbcsserung im Vogelsberg Otto Gras zu Solms-Laubach, für Pferdezucht Albrecht Riedesel, Frhr. zu Sickendorf, in das Schiedsgericht zur Entscheidung von Streitfällen über die Versicherungsentschädigung bei auf die Jnnaviehweiden aufgetriebenen Rindern der Vicepräsr- deut, Kreisrat Dr. Wallau, als Vorsitzender (Stellvertreter Kreisveterinärarzt Dr. Schmidt), Gutspächter Christian Grebe in Aulendiebach und H. Engelland in Altenburg als Mitglieder (Stellvertreter Bürgermeister Alles in Rieder- Florstadt und Landwirt Scharch in Stumpertenrod). zur kritischen Zeit auf dem Juxplatz in Frunksurt gewesen! Professor Christiansen^zrrrB°röfsentlichung bet „tfrantT feien Auch von einem Wirt hat Fröber verschiedentlich ge- Ztg. zu. „©». §od)Wol)lgc&oreit tnoajre i i a «rochen, aber während eine Reihe von Zeugen bejtimmt ergebenft mitMen: „ ^nnl " gewesen sei, uud dieser habe ihm verbrochen, ^se ..^-rmstad^t ? m 8et‘Ä^enta,«B später ^^aMw^^ich^ ^k^mi^rs^d^^m schrift erhielt, deren Inhalt gelesen, und gefunden day darin solchuAuckücher Lrisss erweckt wird, der Einbruch mit allen Einzelheiten, tote Fröber vorher «gegen ^te gLtta)ieten perfonitcgen ^ny hi ^federnde mehrfach Kassiber unter einander gewechselt, über deren 2L Okt v ^"wonach ich ihn 'alsBecm^ 'Nach'beendeter Beweisaufnahme werden die an die tragten e^sich^um'eineÄlieferung Geschworenen zu stellenden Schuldsragen festgestellt. Es smd t u m vcr etzt lvar, ale^ handle e- stch un^ W I tun« 'aVrlÄsAeu"-ö?ls ch e!d B« FribÄ es MbLZ benMg?wu?deu' Aes, zusammen mit de? L L Lwegen Mordernng der Schküssel durch Anstifung, und zwar ob jeder allein oder beide gemern- “"ÄLU“eSngt we^de Ich habe indchsen mitt, sam die That begangen, vorgelegt_____________________. I'LweUe un^ bÄ Rücksprache mit Ihnen dies als irrig erkannt. Schließlich möchte ich noch hervorsyeben, daß meure Mitteilungen über die Ende Okt. 1901 von der Kabinetts- direktion an die Mitglieder der Künstlerkolonie geachtete Umfrage — Mitteilungen, die durchaus nicht für dre Oefsent- lichkeit bestimmt sein sollten — zu der unr ichtigen An- gabe des .Herrn Rüttenauer, man habe die Künstler auf- qefordert, haarklein aufzuzählen, was sie bis jetzt prr ihre Bezahlung geleistet hätten, keinerlei Anlaß boten, ^zch gebe Ew. .Hochwohlgeboren anheim, diesen Brtef als Erwiderung auf den Rüttenauerschen Artikel und zur Klärung der Sachs- läge der Oesfentlichkeit zu übergeben. " Hochachtungsvoll Professor Hans Christiansen." — Ei« neues Werk von Björnsou. Björnson arbeitet an einem neuen Werk. Es wird den Titel führen: i n M e ns ch". Im Laufe des nächsten Monats wird es in Kopenhagen erschemen. — Preise von 200 Mk., 100 Mk. und zwei Preise von je 30 Mk. schreibt die Verlagsgesellschaft „Harmonie" (Berlin) für die besten sangbaren Br et tl -Lied er aus. Letzter Einlieferttngs- termin ist der 15. April. Die Gesellschaft (Herausgeber Dr. Arthur Seidl in München, E. Piersons Verlag in Dresden) bringt in ihrem soeben erschienenen 5. Hefte einen aktuellen Eingangsartikel „Wie ist der Not der Landwirte zu steuern?" von Dr. Konrad Küster inBerlin, auf den wir Interessenten aufmerksam machen möchten. $n einem anderen Aufsätze spricht, unter Bezugnahme auf eine kurze Notiz in der von L eß mann (übrigens oem Vater des Gießener Charakterdarstellers) in Berlin herausgegebenen „Allg. Musikztg.", Paul Ehlers sehr anregend, mit Hinwetsen auf die Darmstadter und Frankfurter Erfahrungen, über „die Verdunkelung unserer Kornerträume". Die „submarinen Fahrzeuge in Werkstätten", behandelt Hoffmann v. Bestenhof. lieber neuere Tolstoi-Litreratur berichtet Georg Trepplin. Paul Scheerbart, der Verfasser des sonderbaren Romans „Lirouna und Kaiddh" (vom Verlag der Insel in Leipzig sehr fein ausgestattet) redet in feiner bumsten Art über „Frisches Menschenfteisch". — Soviel aus dem reichen Inhalt der neuesten Gesellschafts-Hefte. gestellt, daß Schott der große Unbekannte ist. Der Angeklagte Walther erklärt, er wisse nichts von Schott. Fröber sei em großer Lügner. Er, Walther, sei weder an dem Diebstahl in Okarben beteiligt, noch habe er sich der Anstiftung zum Meineid schuldig gemacht. Walther ist überaus gewandt, und giebt bei der Fragestellung ausweichende, die Thatsachen harmlos hinstellende Antworten. Tie gestern nachmittag vorgenommene Beweis-Aufnahme erstreckte sich in der Hauptsache darauf, den Beweis zu erbringen, daß Fröber und Walther den Diebstahl bei Flatow in Okarben begangen haben. Eine Reihe einwandfreier Zeugen bestätigt, daß sie am fraglichen Abend zwei Menschen am Thatort unter verdächtigen Umständen beobachtet hätten, die mit den Angeklagten Fröber und Walther identisch seien. Der letztere habe Schmiere gestanden, während Fröber in das Haus des Flatow gegangen sei. Absolut bestes iMömi wissen | MNMW i Am 23. Februar. Dem Kaufmann Heinrich Heyne 1 Sohn, Heinrich. 27. Dem Fabrikarbeiter Wilhelm Heinrich Nau 1 Tochter, Pauline Crescentia. Am 28. Dem Vureaudiener Georg Trapp 1 Tochter, Else Elisabeth. Dem Schlosser Heinrich Dörr 1 Tochter, Elisabethe. Am 1. März. Dem Metzger uno Wirt Karl Hartmann 1 Tochter, Erna Elise Anna. 2. Dem Repetent bei der theologischen Fakultät Eduard Edwin Becker 1 Sohn. Am 5. Dem Schlosser Max Schicker 1 Sohn, Karl Paul. Gestorbene. Am 3. März. Hermann Fuhr, 26 Jahre all, Kaufmann dahier. 4. Jean Klöß, 1 Jahr alt, Sohn des Schlossers Wckhelm Klöß dahier. Wilhelm Weber, »/< Jahr alt, Sohn des Bierbrauers Joseph Weber. Am 5. Marie Wagner, 2 Monate alt, Tochter des Taglöhners Heinrich Wagner dahier. ** H e s s i s ch c H a n d w e r k s k a m m e r. In der Freitag stattgehabten 5'. Plenarversammlung genehmigte die Versammlung die im Entwurf vorgelegte Prüfnngsord- nung für die Meisterprüfungen im Großherzogtum Hessen. Die Regierungsvorlage betr. das Ver- dingungswesen, die Aufstellung von Preisverzeichnissen durch die Großh. Hochbauämter und die Mitwirkung des Handwerks hierbei "fand unter Anerkennung des von der Regierung dem Handwerk erwiesenen Entgegenkommens Zustimmung. Besonders erwähnenswert dürfte sein, daß die Hochbauämter Preisverzeichnisse aufzustellen haben, welche in erster Linie dazu dienen sollen, feste Preise für die auf Grund der Verzeichnisse erfolgende Vergebung der Unterhaltungsarbeiten, soweit solche nach den bestehenden Bestimmungen mit Rücksicht aus den Kostenbetrag aus freier Hand erfolgen darf, sestzusetzen. Die Verzeichnisse enthalten, ähnlich wie die bei den Stadtverwaltungen üblichen Preisverzeichnisse nach Titeln (Handwertszweigen) getrennt, für sämtliche Handwerks- zweige die Auffassung und kurze Beschreibung aller derjenigen Leistungen, welche bei Unterhaltungsarbeiten vorzukommen pflegen, sowie ferner die hierfür zu vergütenden Einheitspreise. Es bleibt Vorbehalten, falls die örtlichen, insbesondere wirtschaftlichen Verhältnisse, namentlich auch in Bezug aus Stadt und Land, bei einem Hochbauamt zu verschiedenartig sind, den Bauamtsbezirk in mehrere Unterbezirke einzuteilen und für jeden be- ro btu irr ݰt Sich«. Termin abzuhalten, zu dem Vertreter des Handwerks ein- Aufgebote. , geladen werden. In diesem werden in mündlicher Be- Am 28. Februar. Josef Sonneberg, Handelsmann m öom« ratung die Einzelpreise für die Bauarbeiten oder -Liefer- born mit Escher Löwenstein dahier. Am 1. Jteig, ungen festgesetzt und in das Preisverzeichnis eingetragen. Lackierer basier ^Selbfl’ 3 Otto^Rau!ä/ Als Vertreter des Handwerks werden bei I^m ^ge1?ernbra^ier mit Anna ^argar^he Sauer hierfelbst. Friedrich bauamt sur leben Handivertszwerg hochitens je drer Merster Dntenhoserr mit Katharine Müller dahier. 4. bis auf weiteres bestellt. Durch die Vorfchrtsten wird be- Johannes Wilhelm Otto, Schlosser dahier mit Maraareche Belloff zweckt, die Vergebung der kleineren Unterhaltungsarbeiten Lerselbst. Georg Martin, Bauaspirant, mit Elisabethe Diargarethe im Interesse aller Beteiligten zu erleichtern und 'in ge-!Katharine Henrrette Schwan Hierselbst. Karl Friedrich Marra rechter Weise zu regeln, hierbei gleichzeitig einesteils Carls, Maschinenbauer dahier mit Johanna Pauline Ernestine Ida dem Handwerker, und insbesondere dem kleineren Hand- Zimmermann in Bielefeld. 5. Chrlstran Hemrrch Kuhn, Schrmed Werker, eine ausreichende Vergütung zu sichern, andernterls dahier mit Anna Marie Noll hierfelbst. aber auch für die Bauverwaltung die Gewähr für eine I Eheschließungen. tüchtige Arbeitsleistung zu schaffen. Endlich und nicht an! Ami. März. Joseph Emil Georg, Fuhrknecht dahier mit letzter Stelle soll ein gäreihliches, auf gegenseitigem Ver-! Elisabethe Schlau Hierselbst. Friedrich Wilhelm Stuber, Sergeant trauen beruhendes Zusammenarbeiten Wischen Bau-Be- in Bockenheim uüt Marie Marga^he Krellmg ba^er. 5. Ctml amten und Handwerkern, wie -i" solches aus dem fort- ^l=r, ®irt b^ier mit OTarf ® i> 6^ R gesetzten personlrchen und mündlichen Benehmen zu feivfr. v. ^r. R.gw ) warten ist, angestrebt werden. Ein weiterer Entwurf ßUmtt Rraft Dat)ier* trifft die Vergebung der Unter haltungsarbei- u>e r t e 11. Mit diesem Entwurf. ist ein langgehegter Wunsch I des Handwerkerstandes der Erfüllung nahe. Ein Antrag, daß Abgebote von 20—25 Prozent besonderer Prüfung unterstellt werden möchten, und Abgebote über 25 Prozent unter dem behördlich sestgestellten Voranschlag ausgeschlossen werden möchten, fand einstimmige Annahme. Zu der Regierungsvorlage „die amtlichen Bekanntmachungen der Handwerkstamme^ beschloß die Kammer, das Gewerbeblatt für das Großh. Hessen als offizielles und amtliches Organ anzunehmen. Eine Anregung wurde seitens des Vorsitzenden gegeben, die einzelnen Mitglieder möchten für sich und ihre Vereinigungen das Handwerkerblatt anschasfen, um auch über die außerhalb Hessens vorkommenden Handwerkerangelegenheiten gut unterrichtet zu fein. Neu errichtet wurden Gesellenprüfungs--Aus- s ch üs s e bei den Ortsgewerbevereinen Bad-Nauheim, Herbstein, Pfaffenbeerfurth, Gonsenheim und Mombach, sowie den Bäcker-Innungen zu Pfungstadt und Eberstadt, und bei der Metzger-Innung Bensheim. Erledigt wurden noch nachstehende Anträge: Regelung des Herbergswesens, Aufhebung der Fahrradsteuer für kleine 5)andwerker, sofern sie das Rad ausschließlich zu Erwerbszwecken benutzen, Abänderung des Kursus der Hufschmiede, Hausieren mit Back- warren pp. lieber den „Befähigungsnachweis" wurde eine, Diskussion herbeigesührt, deren Endresultat war, daß sich die Kammermitglieder dem von feiten des Vorstandes in dieser Frage auf dem zweiten deutschen Handwerks- und Gewerbekammertage vertretenen Standpunkte einstimmig anschlossen. Bei der statutenmäßigen Ergänzung des Be- rufungsausschusses fiel die Wahl auf Mailand-Offenbach am Main, Winkler-Worms und Engel-Darmstadt. ** Stiftungsfest. Morgen (Sonntag) feiert der Bauer sche Gesangverein in Steins Saalbau fein 38. Stiftungsfest in Gestalt eines Konzertes vor geladenen : Gästen. Bei der bekannten Leistungsfähigkeit des Vereins ist mit Sicherheit anzunehmen, daß den Besuchern des Festes ; ein schöner Genuß bevorsteht. Wir möchten mit Rücksicht ’ hierauf darauf Hinweisen, sich rechtzeitig einzufinden, da : die Vorträge präcis 8 Uhr abends beginnen werden, und da f bei dem voraussichtlich starken Besuch es für Nachzügler - schwer werden dürfte, einen guten Platz zu erhalten. 959 MK Möbd-FabfiK-lagei II TS' fflfi In Zinntuben, neue -> Faktische Verpackung Meines Quantum, soforfkr* «ei-hte Verwendbarkeit Unentbehrlich fr Militär, Jäger, T^",H&.3n und Sportsleute. ^4 k ji K VQ-' ■L II:.fr A Gummistoffe für Betteiulageu in verschiedenen Preislagen. Ssts-Eiöftuilg«. Empstljimis. । verehr!. Publikum, sowie allen Freunden und Gönnern die ergebene dan wir vom 1. Märx d. I. ein <* I Einem Mitteilung, daß wir vom 1. März d. I. ein NB. 1964 NB. 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