s. fet* ;fone" getötet fr " *mb gilbt et to .?"* ®ompj> 'M"« erlitt n>ihtt n Unfall. 1 ^en\ als etwa 300« angefammelt hatten, B Mm zu lesen,'e- -Feuerwerkskörp^ und viele verletzt, V Feuerwerk wurden ja; t. welche mit schmv erste Reihe der 2)lir um md entsandte s >isen. Die Bombe ep. rusenweise nieder. L fielen alsdann um Projektilen wurde ju len die zweite und tr tzliche Panik. SJieto pfern, die meist uade tenge niedergetrü enev , r°ös, ba6 Nu ie Berk, -M bon 1250000V y und Di Sie vertr^-^!°Ut». muses erim^^S°r =s™, m&I’K WÄK tbt”. afKÄ* -LLS d)rid)t£ii. : An der tefcj^n jenieuc Felrnann ug //^kicher R ob in derDorM- 'tinaTliubenten ubin^en eine entd: M als.Bereinige; 1 steht und deren ^aupt die Pflege deS^ ual . her ist, rott wtr OS J ,u s Monaten MH er A“ Das Duell Dtrto toötoer unbrauchbar ^ °-',Ä Obersten °o> ab aus manches VLM an begann <. Nachdem «h^ weM Brich Ibet'J- ir nut emll ^ au! • >as Ljfete die M ^sgeschm' iben, *e,Xh schE ‘'Ära *"n “ Bon ^^ehrengeA „Forderns" richt M"gen- » «i^Än ei»“! f( L-ZÄ s s •-»••■ SM - \ton0reP yifatn01,^ Ä liLg1 -)tord '^,-oiien -bt-t^^l»E Nr. 262 OrlAetnt tSgklch auyei 6onmag4. Dem (Siebener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Siebener Kamillen* blätter viermal tn der Woche beigelegt. NoialionSdruck u. Verlag bet Brüh l'scheu Unwerf.-Buch- u.Stein- drucksrei (Pietsch Erben) Vtebaktion, Expedition und Druckerei: Schul st ratze 7. Ndiesse tüt Depeschen: Anzeiger (Sieben. KernlprechansclitiißNr 51. Erstes Blatt. 152. Jahrgang Freitag 7. NovemberlSVS SletzenerAnzeiger General-Anzeiger v Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Bezugspreis, monatlicb7bPs., ptertel* Klich Mk. 2.20; durch ole- u. Zweigstellen monalllch 60 Ps., durch diePost SD(t.2.— viertel- läbrl. ausschl. Scflefig. Annahme von Anzeigen für die TageSnummer bis vormittags 10 Uhr. ßeilenprei». lokal 12 Pf^ a«rSwürtS 20 Pfg. Verantwortlich, für den pollt u. öligem, fceil. P. Witiko, für »Stadl und Vanb* und .Gerichtssaai" tturt Plato, lÜt den 9ln- jetqenteil; Han« Beck. KeKanntmachung. ES wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß die nach § 6 deS Reichsgesetzes vom 21. Juni 1887 über die Naturalleistungen für die bewaffnete Macht im Frieden ermittelten Durchschnittsmarktpreise, einschließlich eines Aufschlages von Fünf vom Hundert, pro Monat Oktober 1902 für den LieferungSverband Gießen pro 100 Kg. betragen: Hafer Mk. 16.10, Heu Mk. 7.40, Stroh Mt. 4.20. Gießen, den 7. November 1902. Grobherzoglicyce- Streisamt Gießen. Dr. Breidert. j - KeKanntmachung. Das Königliche Proviantamt in Hanau giebt bekannt daß dasselbe Weizen, Roggen, Hafer Heu und RogggenstroH gegen Baarzahlung ankauft. Die Lieferungen haben frei Magazinhof auf Gefahr des Verkäufers zu erfolgen. Die Getreidearten müssen gesund, trocken, ohne Staub oder Sand, möglichst frei von Besatz und gründlich gereinigt sein. Die Einsendung von ungeschmeichelten Proben von reichlich 1/< Liter, nebst Mitteilung, wann und wteoiel geliefert werden kann, ist erforderlich. Wenn bet großer Entfernung die Lieferung mittelst Landfuhre unmöglich ist, dann empfiehlt eS sich, daß mehrere Landwirte sich zu einer gemeinsamen Lieferung per Waggon vereinigen und aus ihrer Mitte einen Vertrauensmann (Bevollmächtigten) wählen, der dann mit dem Proviantamt in Verhandlung tritt. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die Herren Bürgermeister selbst die Sache in die Hand nehmen und sich der kleinen Mühe unterziehen. Den Produzenten wird in jeder dienstlich zulässigen Weise entgegen gekommen, auch werden auf Wunsch Magazinsäcke zur Verfügung gestellt. Bei Bahnsendungen wird die Bahnfracht verauslagt, sowie die Abfuhr von der Bahn übernommen; letztere kostet 6 Pfg. pro Zentner Weizen, Roggen oder Hafer, und 15 Pfg. pro Zentner Heu oder Stroh. Die Adresse für den Frachtbrief ist: Hanau, Bahnhof 9iocb. Auch hat der Ankauf von Hülsenfrüchten und Zwiebeln seitens der Konservenfabrik in Mainz begonnen. Etwaige Angebote sind an die genannte Fabrik oder an das Proviantamt Hanau zu richten. Jede weitere Auskunft wird bereitwilligst von dem genannten Amte mündlich wie schriftlich erteilt. Gießen, den 5. November 1902. Großherzoglicyes Kreisamt Gießen. Dr. Breidert.________________ Bekanntmachung. Betr.: Feldbereinigung in der ^umacfung Langsdorf, Kreis Gießen. Nachdem sich in dem AbstimrmmgStermin vom 6. Aug. £. I. 164 Grundeigentümer mit 334 Hektar 7143.8 Quadratmeter beteiligter Flüche gegen die rubr. Feldbereinigung erklärt haben, während im ganzen 409 Grundeigentümer mit 722 Hektar 4572 Quadratmeter Fläche an dem Unternehmen beteiligt sind ,hiernach alsv mehr als die nach Art. 6 des Feldbereinigungsgesetzes erforderliche Mehrheit für die rubr. Feldbereinigung vorhanden ist, und nachdem dte innerhalb der gesetzlichen Frist erhobene Einwendung gegen die Zulässigkeit und Rechtsbeständigkeit dieses Ergebnisses als unbegründet abgewiesen worden ist, hat Gooßh.Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe den Beginn der Feldbereinigungsarbeiten angeordnet und den Unterzeichneten zum Bercinigungskommissär ernannt. Indem ich dies zur öfsentlichen Kenntnis bringe, lade ich in Gemäßheit des Art. 16 des Feldbereinigungsgesetzes vom 28. September 1887 die sämtlichen beteiligten Grundbesitzer zu der e Donnerstag den 20. November 1902, vormittags 9*/, Uhr, im Gemeindehause zu Langsdorf stallftndenden Versammlung ein. Diese Versammlung hat: 1. zu bestimmen, wie Die Bereinigungskosten aufgebracht werden sollen, ob durch Ausschlag auf den Flächengehalt, oder den Abschällungowert der Grundstücke, oder durch Bildung und Verkauf von Massegrundstücken, sowie ferner, ob die Beiträge nach Bedürfnis erhoben, oder ob die Kosten durch Kapitalaufnahme aufgebracht werden sollen; 2. die zur Vüllzugsll>mnii,s>on zu berufenden Sachverständigen und deren Stellvertreter, sowie ein Mitglied des Schiedsgerichts und dessen Stellvertreter zu wählen. Außerdem könnest Wünsche und Anträge seitens der Beteiligten vorgebracht und beraten werden. In dieser Versammlung hat ein jeder anwesende beteiligte Grundeigentümer eine Stimme; die Beschlüsse erfordern zu ihrer Giltigkeit eine Mehrheit von Zweidritteilen der Anwesenden, und sind unter dieser Voraussetzung auch für die nicht erschienenen Beteiligten verbindlich. Kommen gütige Beschlüsse nicht zu stände, so hat: zu 1. die Vollzugskommission die erforderlichen Beschlüsse zu fassen, zu 2. Großherzoglicyes Pcinisterium des Innern, Abteilung für. Landwirtschaft, Handel und Gewerbe die Sachverständigen und die Schiedsrichter zu ernennen. Friedberg, den 31. Oktober 1902. Ter Großherzogliche Feldbereinigungskommissär: Spanier,. Kreisamtmann. Ate ev. slandesjyuode. Aus Kreisen der evangel. Geistlichkeit Oberhessens wird uns geschrieben: In der vergangenen Woche tagte zu Darmstadt ba$ Parlament der evang. Landeskirche. Einen ausführlichen Bericht haben wir unjeren Lesern gegeben, an dieser Stelle wollen wir nun an die Beratungen ein kurzes Wort der Betrachtung knüpfen. Neben Verhandlungen über unwichtige und die breite Oeffentlichkeit weniger interessierende Gegenstände fanden auch solche statt, die in unser kirchliches und religiöses Leben tief einschneiden und für die weitere gedeihliche Entwickelung unserer evang. Landeskirche von größter Bedeutung sind. Dies letztere ist besonders der Fall mit dem her Synode vorgelegten Kirchenbuch, einem bei den öffentlichen Gottesdiensten zu benutzenden liturgischen Handbuch. Bislang ermangelten wir in Hessen eines solchen, wir waren ' auf das in Württemberg gebräuchliche angewiesen. Daß dieses ganz außerhalb der geschichtlichen Entwickelung der hessischen Landeskirche steht und auf deren Eigenart und speziellen Bedürfnisse keine Rücksicht nimmt, aber auch sonst Mängel aufzuweisen hat, wurde schon längst unangenehm empfunden. Nun ist ein neues, spezifisch hessisches Kirchenbuch ausgearbeitet, wenigstens der erste Teil davon, der sämtliche Gottesdienste mit Einschluß der Beichte und des Abendmahls umfaßt. Der zweite Teü, in dem die Taufe, Konfirmation, Trauung und Beerdigung zur Darstellung kommen, soll bald folgen. Das Kirchenbuch verdankt seine Entstehung einer Anregung im Jahre 1894 aus der Mitte der Synode heraus. Er'st im Jahre 1898 trat eine Kommission zusammen, die ihre Arbeit nun auf ben Tisch des Hauses legen 'konnte. 33 Mitglieder haben darin gearbeitet, das Hauptoerdiensp aber gebührt dem Geh. Kirchenrat Prof. D Köstlin, Der mit Benutzung der liturgischen Schätze der Vergangenheit, insbesondere der hessischen, und mit Berücksichtigung der konfessionellen Verhältnisse des Landes auf rein wissenschaftlicher Grundlage dem Buche seine Gestalt gegeben. Tas Kirchenbuch ist nicht einheitlich, wenn man es vom einseitigen Standpunkt der Konfession aus betrachtet. Aber es stellt eine kir chliche Einheit dar, der eine lebendige Geist des Evangeliums ist e8, der über der ganzen Arbeit waltet. Und von diesem Gesichtspunkte aus ist es aufs freudigste zu begrüßen, daß in Hessen die einzelnen konfessionellen Richtungen und wissenschaftlichen Strömungen bei all ihrer besonderen Eigenart sich eins wissen im Dienste der Kirche, sich eins fühlen in dem einen Geiste, der .alles in allen wirkt, und daß, diese Einheit einen herrlichen Ausdruck in dem vorliegenden Kirchenbuch gesunden hat. Wo in einer kirchlichen Gemeinschaft die verschiedenen Gaben und Kräfte also in einander greifen und mit einander wirken, da fehlts nicht an impulfierendem Leben für die Gegenwart und die Zukunft. Daß gerade in der Gegenwart von verschiedenen Seiten aus das evangelisch-kirckliche Leben stark bedroht ist, daß sich hemmend und lähmend wirkende Einflüsse geltend machen, war aus dem Bericht und der Diskussion über die Verhältnisse und Zustände der ev. Landeskirche in der Periode 1895/99 zu erkennen. Daß aber auch trotzdem auf der ganzen Linie Fortschritte gemacht werden und Ansätze sich bilden, die uns mutig in die Ankunft schauen lassen. Wo die Lebenskräfte des Evangeliums, durch die Reformation wieder frei gemacht, strömen und in ihrer befruchtenden Wirkung sich ergießen können, da schießt neues Leben hervor, da entstehen zeitgemäße Gebilde zum Segen kirchlicher Gemeinschaft. Das Evangelium, frei von steifen und trockenen Lehrsätzen, soll und kann in alle Verhältnisse hineindringen und hier mit der Macht der Liebe und der Kraft des Glaubens die Herzen zu mutigem Bekennen und zu neuen Thaten Anreisen. Wo man vergißt, sich zu besinnen auf das reformatorische Zeitalter mit seiner neuen Belebung in .Staat und Kirche, Beruf und Haus, oder wo man nur die Namen jener Gottesstreiter kennt und nennt, aber längst .nicht mehr weiß, daß die Stärke ihrer Kraft und die Macht ihres Wollens und Könnens in dem (Ä>an° gelium lagen, wo man wohl die Früchte ihrer Thaten, die Freiheit des Geistes will, aber nicht das Gebundensein des Gewissens in Gottes Wort, wo man den freien Regungen des Geistes allein alles Überläßt und nur ihnen folgen will, die von Gott eingesetzte Ordnung aber und die orao fierte Kirche verschmähe, da kommen noch hüben und drüben Abschwenkungen vor und das kirchliche Leben leibet not Ta ist's Ausgabe der Kirche, immer und immer wieder Feuilleton. — Als vorzügliche Jugendschrift bestens empfohlen sei „Im ForsthauS Kalkcuhorst, Erzählungen und Schilderungen aus dem lieben nn Bergsorslhauie und im Bergivalde, der deutschen Knaben- rvelt gewidmet von Albert Kleinschmidt." Zweiter Jahrgang. iNeue Folge.) Mit 4 Aquarell- und vielen Textbildern, in Prachtband Mk. 4. Inhalt: 1. O, rote wunderschön ist die Frühlings- zeit. 2. Sommerleben, Sommerlust. 3. Ach, der Herbst ist da. L Winterszeit, kalte Zeit. (Verlag von Emil Roth in Gießen.) Die jugendlichen Leser, welche den ersten Jahrgang kennen, werden den zweiten mit der gleichen Anteilnahine und dem gleichen Vor- leil lesen wie jenen. Tie Illustrationen sind eigens für das Buch gezeichnet worden. Wir finden da gesunde Lebenskunst, anmutige wlsjensberelcherung und bildende Geistes- und Herzenskost. Turch das Buch weht frische Bergeslust und gesunder Waldesdust; Wahr- beit und Schönheit gehen Hand in Hand. Nichts von spannenden abenteuern und doch spannend, nichts von fremdländischem Gewürz, iber heimaiwurzig; nichts von unglaublichen Heldenthaten, und doch anseuernd zu rechtem Thun und Leben. Die Schrift will die Zugend anleiten, ihre Augen und Ohren in der heimatlichen Flur ju gebrauchen. Aber auch Erwachsene werden dies Buch lieb- jeipinnen, das reiche Anregung darbietet. Um seines reichen, gelegenen Inhaltes, rote auch nm feiner vorzüglichen Ausstattung Villen sei es aufs wärmste empfohlen. — August Heckelmann, durch feine Vorträge in den Ge- oerbeuetenteit und feine langjährige Thätigkeit als Handelslehrer :md Dozent an der Großh. Hess. Technifchcn Hochschule rühmlichst ttekannt, hat in dem bei Emil Roth in Gießen erschienenen ^.Bürgerlichen Hausbuch" die verdienstliche Ausgabe gelöst, ras wirtschaftliche Getriebe in rechtsgemäßer und kaufmännischer Beleuchtung gemeinverständlich durzustellen. Tas Handbuch bietet eine anziehende und fesselnde Lektüre und hat — als Anwalt und Hauslehrer — allenthalben beste Aufnahme gesunden. Die aus ter Praxis für die Praxis entnommenen reichen Schätze werden von Handwerkern, Gewerbs-, Privat- und Kaufleuten, von Rentnern, Lehrern und Studierenden als willkommene und zeitgemäße ßabe begrüßt, zeitgemäß bei den zahlreichen neuen Gesetzen, die in dem geemigten deutschen Vaterlande erlassen worden sind. Tas Inhaltsverzeichnis nennt u. A.: Vom EntivicklungSgang der verschiedenen Berufsarten. KaufmännifcheS Wissen und Können. Wann ein Handwerker zu den Kaufleuten gezählt wird. Das Ge- sellfchafts- und Genossenschaftswesen. Vom Registerwefen. Tie neue soziale Gesetzgebung. Vom Konkursweseli. Von ben Strafen im allgemeinen. Von den Strafen im bejonberen. Tie deutsche Reichsverfafiung. Tie deutsche Gerichtsveriasfung. Von den Verträgen. Tas Einkommen. Besitz und Eigentum. Pfandrechte an Grundstücken. Pfandrechte an beweglichen Sachen und Forderungen. Was im Zioilprozeß nicht gepfändet werden kann. Tie Verzehrung der Güter. Ter Luxus. Tie Spar- und Versicherungsanstalten. Die bürgerliche Ehe. Tas Erbrecht. Was man unter Reichtum versteht. Tas Geld und feine Bedeutung. Die kaufmännlichen Zahlungsmittel. Tas Wechselgefetz. Wie man feine Ersparnisse zinstragend anlegt. Von der Schrift-, Rechnungs- und Buchführung. Ter Bank-Kontokorreutverkehr. Kaufmännisches Rechnen. Triumphe der Arbeit. In Geldsachen hört die Gemütlichkeit auf. Anhang: Ter Kalender, mit 12 interessanten Rach- schlage-Registern. — Tas Buch kostet geb. nur 2 Mk. —- Bilderbogen für Schule und Haus. Von schönen und verdienstvollen Unternehmen, das die Gesellschaft für vervielfältigende Run ft in Wien herausgibt, ist soeben das vierte Hest, enthaltend Bogen 76 — 100, erschienen. O. Friedrich hat vier Bogen beigefteuert, auf denen u. a. die Zeit der „Kreuzzüge" und das .Kirchenivefen im Zeitalter der romanischen Künste" geschildert werden E. Haßmann bringt Bilder „Aus der Zeit Heinrichs II. Jafomirgott", aus dem Leben der „Landsknechte" und zeigt uns auf einem dritten Bogen die „Kostüme im 14. Jahrhundert". Hans Schwaiger hat „Aoaren" gezeichnet, M.Lieben- ro e i n auf einem besonders schönen Blatt „Walter von der V 0 g e l w e i d e". Zwei sehr instruktive Bogen mit modernen Kriegsschiffen und solchen des 18. Jahrhunderts stammen von A. v. Pstiigl und R. Frank. Tie restlichen historischen Tarstellungen („Bilder aus dem Leden der Römer", „Karl der Große", „Tlari- milian L", „Maria von Burgund" und „Aus der Zeit des dreißigjährigen Krieges") haben A. Hireiny-Lirschl, I. Urban und H. Lefler, G. Lahoda und A. F. Seligmann gezeichnet. Taran schließen sich geographische Blätter und Bogen mit „Darstellungen ans dem Leben des Volkes" von Geller und Ai. Supantschitsch. Ten Schluß bilden zwei Blätter „Tierleben" (Pferde und Geflügel) von A. Pock und A. Sirnony. Tie angeführten Namen der Zeichner bürgen für den hervorragend künfilerifchen Wert der Bilder, sowie der allbegründete Ruf des Verlages für die Güte der Reproduktionen. Die erklärenden Texte auf den Rückseiten stammen aus der Feder berufener Fachgelehrten und Schulmänner. Die „Bilderbogen für Schule uud HauS" kosten tn einzelnen Bogen Ichwarz 10 Pfg., außerdem erscheint eine Volksausgabe (in Umschlag) zum Preise von 3 Alark. Zu beziehen sind die „Bilderbogen für Schule und HauS" in losen Bogen durch jede Schulbuch- und größere Schreibwaren-Handlung, die Serien-Ausgaben durch jede Buch- und Kunsthandlung. Stuttgart, 6. Nov. Die erste Aufführung von Bioernson'S Drama „Auf Storhove" fand eine bestrittene Ausnahme. Tas Werk blieb dem Publikum größtenteils unverständlich. Tie komplizierte Exposition ließ kalt, während der 2. Akt mit feinen stark komifchen Szenen einige Wirkung erzielte. Tie Darstellung. war nur teilweise glücklich. Aus St. Gallen schreibt man am 3. d.: Gestern gab Agnes 2 0 r in a als Gastrolle die Claire im „Huttenbesitzer". DaS Publikum überschüttete die Künstlerin mit Beisall. Die erste Ausführung der Maria Stuart. Im November- hest der Monatsschrift „Nord und Sud" gibt E. v. Bamberg einige Mitteilungen von Interesse und Wert über die erste Au^ sührung der „Diaria Stuart". Am 14. Juni 1800 sand die „Repräsentation" statt. Sofort jprang in die Augen, wie bedeutend Schillers Ruhm seit Wallenstein gewachsen war. denn aus vielen benachbarten Städten kamen Besucher, selbst Landleute fehlten nicht, die Jenenser Burschen aber zogen in Scharen herbei, und zwar aus Mangel an hinlänglichen Wagen meist zu Fuße. Tas Haus war bis aus den letzten Plag verkauft, und die Wirkung gestaltete sich zu einer „im Ganzen außerordentlichen", denn trotz der drückenden Sommerschwüle hielt die Ausmertjamkeit bis zuletzt vor, und wo em Wort zündete, nahmen die Kundgebungen einen enthusiastischen Charakter an. Nur an xroei Stellen wurde eine entgegengesetzte Stimmung laut, bei der Liebeswerbung Mortimers und der Abend» mahlszene. Tort teilte sich „eine bis zur Angst getriebene" Aufregung dem ganzen Zuschauerkreise mit, als ob man dazu ge zwungen werden sollte, einem conutue atnpn violenti beizuwohnen; hier war ein Teil ob der Kühnheit, von der öffentlich nicht das Geringste bekannt geworden war, geradezu sprachlos, cm anderer fah sich in seinen Gefühlen beleidigt oder wenigstens unangenehm berührt, ein dritter dagegen erlebte eine wunderbare Wirkung, um später zu erklären, daß eine ähnliche in der Tragödie nicht erreicht worden sei. Natürlich strahlte der Glan; der Dichtung aus dte Schauspieler zurück, und obwohl bei manchem „die Hindernisse, die sie zu bestreiten hatten", nicht übersetzen werden konnten, fand man Einzelnes über Erwarten gut und Haltung rote Abtönung des Ganzen vortrefflich. es •c Wetter November S N November 1 1 -8 - 10.5 0C. 1,8“ C. 16. 6. 7. h Z jO fr# 62 Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. politische Tagesschau. Ter Bayerische Bauernbund treibt jetzt Zigarren Hand el. ($6 roirö in dieser Hinsicht ein verttauttches Rundschreiben veröffentlicht, das die von Um Mittag eröffnete Tilly, der Feldherr der Liguisten, die Schlacht, und ehe eine Stunde verging, war der Sieg für die Katholiken entschieden. Die Besiegten hatten die volle Strenge Ferdinands zu empsinden: 27 vornehme Böhmen wurden hingerichtet; die Evangelischen mußten zur katholischen Kirche übertreten oder auswandern; 30 000 Familien wählten das letztere. Die Jesuiten kehrten zurück und König Friedrich wurde als Hochverräter seines Landes verlustig erklärt. "AkademischeDorträge. Im Lause der Wintermonate werden in der Universitätsaula wieder fünf all- gemeinversttuidlicke Vorträge stattfinden. Die Namen der Vortragenden und Gegenstände der Vorträge sind aus dem Anzeigenteil zu ersehen. In dem ersten Vortrag wird Oberbibliothekar Professor Haupt über „Friedrich den Großen und Voltaire" sprechen. Wie wir hören, soll dabei eine Reihe von bisher unbekannt gebliebenen Briefen Voltaires aus der Zeit seiner Frankfurter Hast im Sommer 1753, die der Vortragende kürzlich in den Handschriften- beständ-n der Universitätsbibliotyek auffand, zur Ausstellung kommen. ** Schulrat L P. Büchner, der erste Kreisschul- inspektor in unserem Kreise, wurde gestern hier beerdigt. Buchner hatte an hiesiger Universität Theologie studiert und war längere Zeit als Geistlicher thätig, bis er 1874 nach Inkrafttreten des neuen Schulgesetzes als einer der ersten KretsjaMinspettoren in den Dienst der Volksschule berufen würbe. Im Jahre 1898 trat er rn den wohlverdienten Ruhestand und zog sich nach EbSdorf zurück, nach» Aus Stadt und Kand. Gießen, 7. "November 1902. Gedenktage. Am weißen Berge bei Prag kam am 8. November 1620 zu einer Entscheidungsschlacht. Eisenbahn-Zeitung. Elektrische Schleppkahn. Wie wir erfahren, plant ein Berliner Finanzkonsortium den Dau einer elettrl- chen Schleppkahn von äßmannshausen bis wie bisher mittelst vorgespannter Pferde, bis oberhalb des Bingerlochs rheinauswärts gezogen werden sollen. Tai Rüd esh eim, durch welche die Schleppdampfer, anstatt Berliner Finanzkonsortiurn soll bereits die Konzession zur Vornahme von Vorarketten haben. Stundung des Fahrgelds. Von bet den öffentlichen Ao beitsnachweisstellen versuchsweise eingeräumten Vergünstigung dn Fahrgeldstundung für Arbeiter, die nach auswärts mit der Eisen- bahn besördert werden, ist nach den Berichten der preußischen Elsenbahndirektionen bisher von einzelnen Plätzen ein nicht unerheblicher Gebrauch gemacht worden. Unzuträglichkeiten sind nicht beroorgetreten, vielmehr hat sich die Maßregel allgemein bewährt. Der preußische Minister der öffentlichen Arbeiten hat sich daher widerruflich damit einverstanden erklärt, daß den Arbeitsnachioeiie- stellen diese Erleichterung beim Bezüge von Eisenbahnsahrkarlen unter den früher festgestellten Voraussetzungen auch weiterhin gewährt wird. Falls sich m Zukunft Anstände ergeben sollten, ist dem Minister zu berichten. Heer und Flotte. — Die Ansprache des Kaisers an die Rekruten bei der Vereidigung im Lustgarten zu Berlin hatte nach Mitteilungen eines Berichterstatters, der vornehmlich aus militärischen und antisemttischen Quellen gespeist wird, etwa olgenden Wortlaut: „Rekruten! Ihr habt mir soeben den Fahneneid geschworen und damit angesichts der glorreichen und ruhmgekrönten Feldzeichen ausgesprochen, daß Ihr treu zu Euerem Kaiser stehen wollt nt allen und jeden Lagen. Hierfür meinen kaiserlichen Tank. Ihr werdet während Eurer Ausbildung manche schwere Stunde über Euch ergehen lassen muffen, denn der Kriegsdienst ist schwer und stellt hohe Anforderungen an Euch. Aber laßt Euch dadurch nicht ansechlen, sondern lhut, was von Euch verlangt wird, was Eure Vorgefetzteii Euch in meinem Namen befehlen werden. Dami werden aus Euch ganze Männer, auf die sich das Vaterland verlassen kann. Jeder thue an feiner Stelle feine Pflicht und lasse sich durch nichts irre machen. Denkt stets an Euren Fahneneid und chüttelt die Versucher von Eilch ab. Vergeßt aber auch Euren Gott nicht, denn durch den Segen des Allerhöchsten ivlrd Euch Euer Dienst leicht und lernt Ihr schwere Stunden überstehen. Schämt Euch nicht des Gebetes, das Euch einst Eure "Mutter gelehrt hat. Wer Golt vertraut, ist noch nie untergegangen, und war die Prüfung auch noch so schwer. Ihr habt mir Treue geschworen, seid aber Euch selbst auch treu. Der Rock, den Ihr tragt, ist mein Rock, und Ehre Dem, der ihn tragen kann. Laßt dies Ehrenkleid aber nicht beschimpfen, denn wer Euch beleidigt, tritt auch mir zu nahe. Haltet aber Frieden mit Jedermann, vergewissert Euch in der Stunde der Anfechtung Eures Eides und zeigt Euch würdig, dem Heere an- zngehören und dem Wohle des Ganzen zu bienen nach dem Vor- bild Eurer Väter. Wer feine Pflicht treu und gewissenhaft erfüllt, der barf meines Dankes versichert sein unb dem wirbs auch wohl gehen, das war immer fchon so. 9lun gehet heim und thut Euren Dienst!" Höchste Temperatur am 5.-6. Niedrigste , , 5.—0. Thomas Memmingen geleitete Geschäftsstelle des Bundes für Franken unb Schwaben an die Obmänner und Mitglieder des Bundes versandt hat. Dasselbe lautet: ,5)ie bekannte Zigarrensabrck E. Reinhardt in Meißen, welche die Vertragsfinna der meisten Eisenbahnbeamten-Vereine Teuljch- lands mit zusammen über 50 000 Mitglieder, sowie die Lieferantin bedeutender Konsum- und Wareneintaufsoereine ist, hat mit uns bezüglich der Lieferung von Zigarren an unsere Mitglieder ein Abkommen getroffen, das nicht nur für unsere Mitglieder, sondern auch für die Kaffe des Bauernbundes große Vorteile bietet. Rach- lehend gestatten mir uns. den Obmännern und Mügliedern die wichtigsten Punkte des Abkommens mit der Bitte zu unterbreiten, von dieser empfehlenswerten Kaufgelegenheit ausgiebigen Gebrauch zu machen. Tie Mitglieder erhalten billige und ausgezeichnete Ware, der Kaffe des Bauernbundes wird eine neue Einnahmequelle eröffnet, die namentlich dann nicht zu unterschätzen ist, wenn alle Obmannschaften gemeinsam den Zigarrenbedarf ausschließlich bei unserer Vertragsfirma decken.* Es folgt dann em Auszug aus dem Abkommen, in dem es u. a. heißt: „Tie Zigarrenfabrik E. Reinhardt liefert den Obmannschaften des Bayerischen Bauernbundes in Franken und Schwaben die Zigarren zum nämlichen Engros-Einkausspreis, wie sie der Händler erhält." Ein zweites Rundschreiben ist an die Obmänner des Bayerischen Bauernbundes in Franken und Schwaben gerichtet: „Unter Bezugnahme auf unser jüngstes Rundschreiben, unser Abkommen mit der Firma E. Reinhardt, Eigarrensabrik in Meißen, betreffend, teilen wir Ihnen noch Folgendes mit: Um dies für unsere Mitglieder sowie die Kasse des Bauernbundes so viele Vorteile bieteirde Geschäft baldigst in Fluß zu bringen, soll in derselben Weise oorgegangen werden, wie es die vielen Beamten- unb sonstigen großen Vereine bei Einführung der Reinhardl'schen Fabrikate gethan haben: Tie Firma Reinhardt wird den Obmännern zum probeweisen Kistchen-Verkauf an die Mitglieder je 400 Stück Ci- garren von 5 Sorten in der Preislage von 4—7 Pfg. (Ladenpreis 5—9 Pfg.), zusammen 2000 Stück, per Bahn franko zufenden, vorausgesetzt, daß die Herren Obmänner nicht bis zum 10. Mai er. der obengenannten Vertrags-Firma direkt mitteilen, daß sie von dem Bezüge der Cigarren vorläufig absehen wollen. Die Obmänner, die also eine Probesendung von 2000 Stück Cigarren nicht zu haben wünschen, wollen dies auf beiliegender Postkarte der Firma E. Reinhardt in Meißen direkt und zwar sofort oder pätestens bis 15. Mai mitteilen. Wir hoffen jedoch im Interesse unserer Mitglieder sowohl, wie im Interesse der Kaffe des Bauernbundes, daß möglichst alle Herren Obmänner von unserem Abkommen lebhaften Gebrauch machen. Bestellungen unter 500 Stück Inden keine Berücksichtigung, da der Versandt franko erfolgt." Ein fränkischer Kaufmann schreibt hierzu dem „Würzb. Journal": „Ich selbst habe ditrch das Eigarrengeschäst Memminger's nachweisbar einen Schaden von ntehreren Hundert Mark erlitten. Wo ich zu meiner Bauernbundskundschaft hmkomme, heißt es: Ja, wir sind auf lange Zeit versehen. Ein Bauernbundsobmann, der (wie viele andere) keine Meißener Cigarren haben wollte, aber das Abbestellen versäumte, erhielt eine Klageandrohung von der Meißener Firma, weil er die unoerlangte Sendung nicht an- nehmen wollte. Memminger schrieb dem Obmann, er möge die Cigarren ruhig annehmen; er (Memminger) wolle den Betrag einstweilen auslegen. Viele schimpfen zwar auf das Meißener Kraut, aber aufgeraucht wird es doch, und den Einheimischen ist das Geschäft gründlich verdorben." Eine Frau altert frühzeitig, = ohnedies nötig ist. Dies geschieht unbedingt, wenn sie sich bei dcrWasche mit einem billigen schlechten Waschpulver plagt, das nicht reinigt und ,hr noch nebenbei die Wäsche ruiniert, anstatt bequem zu arbeiten mit Giolh's gemahlener Kernseife mit Salmiak und Terpen- tin, die höchste Wascdkrafl besitzt, und infolgedessen kolossale Arbeiis- erfparnis bringt. Enthält kein Chlor oder den Händen oder der Wäsche schädliche Substanzen. Täglich steigender Absatz beweist allgemeine Beliebtheit und vorzügliche Qualität. Pec Packet UW Fabrikant I. Gioth, Hanau a. SN. aus die Lebenskräfte des Evangeliums hinruweisen, dem : allein wir die Höhe unserer Kultur, Wissenschaft und Kunst ' zu verdanken haben unb das auch heule noch geeignet ist, ; Leben bildend zu wirken. Eine der letzten und interessantesten Verhandlungen, ; die zugleich eine längere Diskussion hervorrief, war über 1 die von der Kirchenbehörde ausgearbeiteten „Richt- । Einten für die Mitwirkung der Kirche bei der ' Beerdigung von Selbstmördern". Die katholische Kirche hat ihre feste Ordnung, indem sie ihren Priestern jede Beteiligung bei der Bestattung von Selbstmördern verbietet. Das ist ein Standpunkt, der den Vorteil der Ein- ; heitlichkeit hat. Die evangelische Kirche ist längst der An- ; sicht, daß das allgemeine Verbot oft ungerechte Härten in sich schließt, und es trat eine mildere Praxis auf. Wegen ■ der Schwierigkeit einer allgemeinen einheitlichen Regelung : sind feste Bestimmungen von den evangelischen Ktrchen- behörden bislang noch nicht getroffen worden, diese überließen es vielmehr dem Ermessen der einzelnen Getstlichen, 1 wie sie.es in ihrem Gewissen verantworten könnten. Und so war denn das Verhalten in den einzelnen Fällen außer- 1 ordentlich verschieden. Darum hat sich die Kirchenbehörde ; veranlaßt gesehen, allgemeine „Richtlinien" aufzustellen, damtt wenigstens eine Grundlage gegeben sei, die das Verhalten in den einzelnen Fällen sollten rechtfertigen und die Gewissen entlasten. Um eine richtige Beurteilung „in diesem Punkte" zu gewinnen, ist's nötig, daß wir zunächst den Selbftmord an sich, losgelöst von allen Ursachen und Verhältnissen, die ihn etwa herbeigeführt, aber auch von allen mildernden oder verschärfenden Umständen, die etwa vorhanden sind, in seiner Wirkung auf die christliche Gemeinde ansehen. Da ist zu konstatieren, daß jeder Selbstmord als ein schmerz- ltcher Schlag empfunden wird, der die ganze Gemeinde in Trauer versetzt, ib'ie schwer darunter leidet, daß durch ein Glied derselben die sittlichen und religiösen Gefühle in alle ergreifender Weise einen gewaltigen Stoß erlitten. Dieses Empsinden ist nur da bei gewaltsamen Eingriffen ins Leben, fehlt aber, wo einer z. B. durch übermäßigen Alkoholgenuß sein Leben eigenmächtig zu Grunde gerichtet. So ist also zwischen beiden Todesarten ein Unterschied zu machen. Ganz etwas anderes ist es, wenn wir die sittliche Qualifikation im Leben unterscheiden. Davon müssen wir aoer bei einer Diskussion Über das kirchliche Begräbnis von Selbstmördern absehen, da die Entscheidung dieser Frage einem ganz anderen Gebiete angehört. Tas durch den Selbstmord notleidende und verletzte Empfinden muß in irgend einer Form bei der Beerdigung einen Ausdruck erhalten. Tie mildeste Form hierfür ist Beibehaltung des vollen kirchlichen Begräbnisses unter Ausschluß jeden äußeren Gepränges, wie Musik, Gesang, Reden dritter am Grabe, Fahnen, Ehrensalven u. bergt mehr. Eine solche Bestattung hat das Oberkonsistorium in seinen „Richtlinien" dem Selbstmörder bei vorhandener geistiger Unzurechnungsfähigkeit, u. E. ganz richtig, zu- erkannt. Viel schwieriger, das Richtige zu treffen, ist es im Falle geistiger Zurechnungsfähigkeit. — Es giebt freilich Mediziner, diejeden S e l b m 0 r d auf das Konto geistiger Umnachtung setzen, mindestens aber die freie Willensbestimmung als ausgeschlossen erachten. Tas Ende dieser Theorie ist das, daß wir keinem Verbrecher seine Unihat können anrechnen. — Hier ist die Praxis durchaus verschieben, was auch in der Diskussion zum Ausdruck kam. Die Minderheit des Ausschusses beantragte die Versagung des kirchlichen Begräbnisses, eine Forderung, die dem evangelischen Äandpunkt nicht widerspricht. Andere wünschten eine Bestattung nur nach dem Formular, ober nur mit Gebet, zum Teil auch ohne Ornat Mit dieser Handlungsweise können wir uns nicht befreunden. Ten Verkündigern des Evangeliums gehört das freie Wort der Rede, das der Geistliche da, wo er amtiert, auch in richtiger Weise zu gebrauchen hat Vor allem am Grabe mit seinem ausschließlichen Ernste schon ohnehin ist es Aufgabe und Pflicht des evang. Geist- . lichen, den allgemeinen Empfindungen einen richttgen und taktvollen Ausdruck zu geben. Ter ausschließliche Gebrauch des Formulars läßt nach dieser Seite hin eine Befriedigung nicht eintreten. Tarum hat die oberste Kirchenbehörde eine unserem Empfinden nach richtige und durchaus berechtigte Unterscheidung eintreten lassen. Wenn die That der Selbst- entleibung der folgerichttge Abschluß eines offenkundigen Lasterlebens war oder unter besonders frevelhaften Umständen, z. B. um sich den irdischen Folgen eines Verbrechens zu entziehen geschah, will sie die Mitwirkung versagen. Tie kirchliche Bestattung wurde stets zu den kirchlichen Ehren gezählt. Einem, der durch sein Leben und noch gan -besonders durch den Abschluß desselben sich dieser „Ehren" bewußt unwürdig gezeigt, wird die Kirche mit vollstem Recht die Ehre des kirchlichen Begräbnisses versagen müssen, unbekümmert darum, was eine verkehrte Richtung der öffentlichen Meinung, die ein solches Verhalten als un- christlich und rigoros bezeichnet, darüber sagt Auch die Kirche Jat eine Ehre, die sie wahren muß. Ist die That der Selvstentleibung zwar an sich sittlich religiös zu mißbilligen, kommen aber bei ihr mildernde Umstände in Frage, die uns eine gewisse Zurückhaltung im Urteil nahe legen, so soll nach den Richtlinien" der Behörde eine „g e - dämpfte" Beerdigungsfeier stattfinden, d. h. die kirchlichen Ehren werden beschränkt. Ter Ausschuß will dieselbe Praxis auch noch dann in Anwendung gebracht wissen, wenn der Tod nicht unmittelbar eingetreten ist, vielmehr zwischen dem Versuch des Selbstmordes und dem Ende eine aufrichtige Rene über das begangene Verbrechen sich gezeigt hat. Mit dieser in einzelnen Fällen zu handhabenden milderen Praxis erkennen wir uns völlig einverstanden. Es geht nicht gut an, selbst bei den zurechnungsfähigen Selbstmördern keine Unterscheidung zu machen. Wir können nicht Leuten, denen wir im Leben unsere Hochachtung mußten ui teil werden lassen, und die dann in einem Selbstmorde geendet haben, die kirchlichen Ehren versagen, die wir manchem loten oder gleich- giltigen Gliede der Kirche — wir denken nicht an die völlig unwürdigen — freiwillig zuerkennen. Wir wissen nicht, was für finstere Mächte und Gewalten ohne sein Verschulden auf ihn eingewirkt und denen er sich nicht hat entziehen können. So glauben wir, L>.as Oberkonsistorium hat in seinen Richtlinien das Richtige getroffen, unb wir bedauern, daß sie nicht die Annahme durch die Synode gefunden haben. Jedenfalls wären wir durch sie auf dem in der kirchlichen Praxis so verschiedenartig behandelten Gebiet einen wesent- lichen Schritt weiter gekommen. f dem er über 20 Jahre zum Wohle der Schule geroinr hatte. Vor einiger Zeit warf ihn ein schweres Leide« aufs Krankenlager. Bei seiner gestrigen Beerdigung gaben ihm außer dem Korps der „Hessen", dem er angehörte, viele Geistliche und Lehrer das letzte Geleit, mehrere Kränze wurden niedergelegt, so u. a- von den Hessen" und der hiesigen Lehrerschaft. Pfarrer Schlosser hielt die Grabrede über Maleachi IL, 5 u. 6. Er schilderte den Verstorbenen als einen Vorgesetzten voller Herzensgüte, Milde und einen Menschen voll christlicher Frömmigkeit. ♦* Vom Submissi 0 nsweien. Ans Mannheim wird gemeldet: Eine charakteristische Blüte des Submissionswesens teilt der offizielle Bericht über die letzte Stadtratsftßung mit. Darnach hat das Hochkauamt auf die Ausschreibungen der Tünck erarbeiten an dem Schulhausbau des Vorortes Käfertyal so niedrige Angebote erhalten, daß das Amt die Arbeit überhaupt nicht vergab, da bei solchen Preisen eine annähernd brauchbare Arbeit nicht erwartet werden könne. Cb bei diesen Angeboten die schlechten Zeiten, die manchen Meister veranlassen, „Arbeit zu kaufen", oder das Vertrauen auf . schlechte Kontrole von Einfluß gewesen ist, darüber läßt sich ein Urteil ohne weiteres nicht abgeben. s. Ettingshausen, 5. Roo. Auf der hiesigen Dorf- traße gerieten zwei Nachbarn nach dem Verlasien der Witt- chaft in Wortwechsel, worauf der eine, ein Maurermeister St., das Meffer zog und den anderen mit elf Stichen in Rücken und Kopf schwer verletzte, sodaß er zusammenbrach. Es mußte sofort ärztliche Hilfe herbeigeholt werden. □ Schwalheim (bei Friedberg), 6. Roo. Von hier nach der Kreisstraße Friedberg—Nauheim ist dieser Tage mit dem Ban einer Kreis st raße begonnen worden. Hierdurch erhält unser Dorf die langersehnte direkte Straßen- verbindung mit Friedberg, nach welcher Stadt sich aller Verkehr hinzieht. Seither fühtte nur ein Feldweg nach der ^reisstraße, der bei schlechtem Wetter unpassierbar war. Die neue Straße führt über die Wetter, sodaß auch ein Brückenbau erforderlich ist. Außer unserem Dorfe erhält auch der berühmte „Germaniabrunnen" eine direkte Verbindung mit Friedberg. ps. Schlitz, 6. Nov. Gestern abend mit dem letzten Personenzuge kam die sterbliche Lülle derGräfinSchlitz hier an, begleitet vom trauernden Gemähte. Außer dem Totenwagen waren noch zwei Extrawagen angehängt, wovon einer vom Kaiser zur Verfügung gesteltt worden war. Tie höchsten gräflichen Beamten hoben den Sarg auf einen mit schwarzen Tüchern ausgeschlagenen Wagen, wobei die zahlreich erschienene Menge in lautloser, feierlicher Stille verharrte, den Schmerz mit allen Trauernden teilend. Tie gräflichen Kinder und das Forstpersonal begleiteten den Totenwagen; die Feuerwehr bildete mit Fackeln teils Spalier, teils schlossen sie ft'ch ebenfalls der Begleitung an. Vor dem Sarge schritten 7 katholische Geistliche im Crnat Glockengeläut wechselte mit feierlichen Chorälen vom Turme und vollendete die ernste Trauerstimmung. Ter Sarg wurde im Schloß Hallenburg zunächst aufgebahrt, und hier für die Angehörigen und Beamten des gcäfl. Hauses ein Trauergottesdienst abgehalten. Später wird der Sarg auf ausdrücklichen Wunsch Der Verstorbenen nochmals in der evang. Kirche aufgebahrt werden. — Rach dem Gottesdienste wollte die alte Gräfin die io jung verstorbene Schwiegertochter noch einmal sehen, wobei sie zusammenbrach. Sie hat den Verlust der Schwiegertochter nicht lange überlebt Heute morgen gegen 8 Uhr ist auch sie verschieben. '2lnna von Görtz, die Mutter dies Grasen, war durch ihre weitgehende Mildthätigkett und große Herzensgüte außerordentlich beliebt. Namentlich bei den ärmeren Klassen wird ihr Scheiden als unersetzlicher Verlust betrauert. Tie Beisetzung der jungen Gräfin, welche für Freitag anberauml war, ist nun bis auf weiteres verschoben. Ter Kaiser hat sehr bedauert, durch seine Reise nach England verhindert, persönlich der Beisetzung seiner ältesten Freundin nicht beiwohnen zu können. Er wird sich durch seinen General- adjutanten vertteten lassen. Ter Großherzog hat sein Erscheinen bei dem Trauerakte zugesagt. 1 Sonnenschein l'tcml). vunma Bew. Himinck 2* 745,5 + 10,4 5,4 68 S. 9* 745,1 + 5,4 5,5 82 8E. 7“ 743,9 + 2,0 4,7 89 NE. Stickereien Neuheiten in 7608 Seltersweg 20. A. Holterhoff Söhrse= Seltersweg 20 o Bahlchofstraße. 7103 Nies. 7796 Hasen! rilcinilUger Aarwihi empfiehll 7800 7795 Klinket. Stahl. 7786 I 81 62 550 622 53 13113 69 9 L 2. 3. 718 50 892 959 811 29 965 H 620 5. 41214 64 El »3 iS Mshausmeister zu haben. 7797 82 805 9 SM 703 47 86 a 8ß Anfang Präcise 8‘/4 Uhr. KafseuPreiS: 75 Pfg. + oeivbek 94022 163 62 295 401 30 97 581 635 47 762 76 83 802 28 933 98 318 458 527 52 604 24 79 826 83 Kugel, 157 78 270 349 90 426 57 70 505 672 708 863 88 907 52 60 89 8 1021 60 82167 312 50 52 1 1 1 ö L 5 N e L. <£> 603 Iß 67048 96 242 59 779 95 73 78 76 93 64 448 607 929 61020 109 33 63124 123 71 0 Bi s ** K (ü * o# ■G fi, Ä ** QJ to K to s .bachl««^ eßelu___ S in Oberbibliothekar Prof. Dr. Haupt: Friedrich der Große «nd Voltaire. Prof. Dr. Krüger: Der heilige Franz. Nach dem Vortrage Vorführung von Darstellungen Giotto's zur Legende des Heiligen in Lichtbildern, erläutert von Prof. Dr. Sauer. Lektor Goetechy: George Sand, la femme et l’äcrivain. Prof. Dr. Albert: JustuS von Liebig und fein Einfluß auf die Landwirtschaft. Prof. Dr. Drude: Ueber elektrische Entladung. Der Ertrag ist zu gemeinnützigen Zwecken bestimmt. Karten für die ganze Reihe (für 1 Person zu 4 Mk., .2 o Süßer LrailbtllWst aus bester Lage, frisch eingelroffcn. Weinstube Schott, [1001 440 85 508 710 20 35 54 720 74 77 89 99 802 99 ffttr 2 Personen derselben Familie zu 5 Mk., für 3 und mehr Personen derselben Familie zu 6 Mk.) und Einzelkarten zu 3.50 Mk. sind in der Ferber'schen, FreeS'schen und Ricker'schen Buchhandlung, Studentenkarten beim Universi- Tagesordnung: Rechnungsablage. Neuwahl des Vorstandes. Referat über den Eisenacher Parteitag. Referent: Herr Amtsrichter Dr. Fuhr, Ortenberg. r f Adolf Bieler, Bictoria-Drogerie, Marktstr. 5. 8. 8k. 582 638 740 50 71 846 60 80036 123 360 73 427 573 88 647 751 88 887 903 886 931 78131 Bekanntmachung. Für einen 18 Jahre alten Schmiedcgefelleu wird Stellung gejucht. Näheres aus dem Armenamt Hießen. 7693 Reiche Auswahl und kleine Preise. Aationatliberaler Verein. Generalversammlung Samstag, den 8. d. Mts., abends S1/* Uhr im oberen Saale der Restauration Weidig, Sonnenstraße. Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Ruttershausen für 1903/04 liegt vom 11. November ab acht Tage lang auf der 'hiesigen Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Ruttershausen, den 5. November 1902. Großherzogliche Bürgermeisterei Ruttershausen. Vergebung von Straßeubauarbeiten. Die anläßlich der Geradlegung der Kretsstratze Gießen—Gleiberg erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Wege schriftlichen Angebots vergeben werden, und zwar: veranschlagt zu Mk. 1. Erdarbeilen 1300,00 2. Kanäle 100,00 3. Pflaslerarbeiten 27,00 4. Chaujsieruugsarbeiten 3698,20 Die Angebote sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis Dienstag, den 18. November d. IS., vormittags 10 Uhr im Kretsamtsgebäude dahier, Zimmer Nr. 20, woselbst auch Plane, Voranschlag und Bedingungen zur Einsicht ausliegen, einzurelchen. Ereßen, am 4. November 1902. Der Großh. Kreisbaumfpektor. 82 247 [ 300 314 33 35 62 [100] 538 39 696 99 286 333 o44 47 88 612 76 731 91 860 75002 51 86 101 74 240 79 83 320 68 807 44 934 76187 344 412 29 78 503 9 602 66 744 818 32 55 69 99 906 11 85043 199 255 92 443 672 703 [100] 33 90 92 809 13 59 954 86100 46 79 510 12 619 31 66 73 736 49 831 58 926 53 78 90 94 8 7036 39 102 17 19 84 99 304 14 80 414 59 88 96 512 22 822 33 88107 352 70 584 708 828 942 89020 41 174 85 303 33 55 [150] 469 73 695 764 78 877 90008 66 83 188 203 52 355 440 55 94 510 77 701 8 58 811 71 1. 2. 3. 1. Mitteldeutsche Staatslotterie (Hess. Shilling. StaatslottuH Ziehung I. rUaffe (2. Tag) 6. November 1902. Alle Nummern, neben welchen nicht« bemerkt ist, find mit 67 Mark gezogen. bis 80 Mk. in denkbar grösster Auswahl. 156 263 [150] 305 403 44 75 502 8 40 619 60 764 815 64 402 500 47 74 733 855 971 72 83026 173 85 285 375 472 514 17 71 636 741 64 850 87 913 61 84221 45 [300 u. e. Pr. v. 40000] 420 629 per Stuck 6 Pf., Rolllilöpsk, USMchmnge marinierte Heringe russ. Sardinen re. rc. stets frisch. 7486 Astrach. Caviar, gcr. Lachs in Dosen, Kroncu-Hummer, Oel- Sardtncu, div. feinste Marken; fertige Mayonnaise Nordsee - Krabben rc. rc. feinste LiiMhnl-Taselbntter täglich frisch, empfiehlt billigst in nur besten Qualitäten Ph. Herrmann, Telephon 257. Seltersweg 33. [150] 522 600 20 [ 2001 74 737 67 851 57 68 940 50065 89 118 238 [100] 41 92 95 534 53 76 745 894 98 979 83 51019 [150] 94 160 75 92 220 52 85 90 840 619 60 866 963 72 52000 20 75 124 80 221 40 [100] 311 462 89 500 3 28 50 53 98 602 82 97 735 912 53004 50 117 39 98 349 418 757 802 10 28 901 71 54109 97 [150] 296 Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Lollar für das Fahr 1903/04 liegt von heute ab acht Tage lang auf dem Büreau hiesiger Großh. Bürgermeisterei zu jedermanns Einsicht offen. Lollar, den 8. November 1902. Großh. Bürgermeisterei Lollar. 847 939 70145 93 223 303 77 415 72 578 97 617 41 826 71 970 [150] 82 7 1069 147 54 244 351 54 412 21 95 592 97 763 69 847 72006 18 121 284 95 315 82 433 74 601 37 631 89 91 734 [100] 853 61 990 73019 56 -------- 701 8!4 982 7 4063 148 62 Handarbeiten für Damen und Kinder. VikßcnclFmw.Fi'UkMhl. Die Feier des 47. Stiftungsfestes findet am SamStag, dem 8. November, abends 8 Uhr, in der Turnhalle des Turnvereins statt und laden wir hierzu msere Kameraden, Ehren- und passiven Mitglieder nebst Familien höflichst ein. Zutritt ist nur gegen Vorzeigen der Einlaßkarten gestattet. r782 Der Vorstand. 34151 93 252 824 427 51 588 813 93. 35067 242 43 60 68 363 478 87 538 61 600 88 97 86003 27 129 40 223 61 395 465 549 741 47 56 85 89 87100 206 385 476 516 99 629 63 829 921 38135 68 220 332 34 651 47 754 810 18 947 69 39086 110 37 249 68 83 309 28 29 39 63 6002?) 60 74 116 229 99 337 476 580 721 805 17 970 77 97 147 238 52 75 307 22 40 97 518 96 614 19 38 789 913 62003 f|00] 239 307 9 409 40 617 69 607 32 710 76 78 813 65 85 91 31 96 267 376 79 92 96 471 658 684 701 812 83 910 46 64060 93 252 93 395 479 583 607 14 17 39 714 91 [1501 94 805 [100] 99 65075 136 63 208 12 88 94 302 67 400 603 27 67 [150] 75 66 93 925 65 75 92 66120 204 87 495 587 613 21 768 847 994 105 63 246 67 73 490 554 67 705 [200] 34 77 [150] 957 68156 416 73 625 53 711 29 914 43 69158 255 87 813 20 421 55 90 558 Sß Seif. Carl Nowack Größtes Spezial-Haus für 7649 Modewaaren in Oberhesseu. 97 382 425 [300] 512 60 71 80 750 807 54 90 55015 73 [300] 250 52 352 71 445 602 72 766 73 89 56057 82 W 100 96 215 355 68 449 531 58 641 47 49 813 38 41 84 9o9 57023 57 58 87 103 393 441 76 531 610 21 24 31 56 [100] 58 73 723 29 47 52 941 58062 549 629 44 51 713 26 938 78 59018 19 205 32 380 766 L2 225 91112 40 [200] 43 90 269 396 432 609 28 777 837 915 [150] 29 38 92101 817 88 430 53 508 16 30 646 49 753 59 98 803 35 37 94 954 93063 158 [200] 209 77137 81 80 310 57 500 58 96 600 10 87 94 87 45 91 211 446 79 [150] 92 516 45 607 [100] 10 763 79100 267 438 ILM ,»01* (Ohne Gewähr.) 162 293 818 87 414 86 70 509 19 81 640 726 54 95 922 1008 Iff 157 304 26 411 93 683 709 53 95 841 923 38 2003 92 100 53 93 209 88 323 47 502 20 73 705 804 1300] 17 50 901 8037 87 110 30 98 206 11 28 86 880 83 45465 695 743 66 80 83 800 [1001 66 95 903 4034 80 90 [100] 102 64 66 93 293 430 551 59 613 15 706 923 J 5000 284 585 608 803 73 1200] 957 60191 201 27 95 328 67 98 407 [150] 88 563 633 42 711 24 26 974 98 7046 219 434 67 81 500 12 86 606 [100] 725 28 95 838 929 54 8178 290 320 62 [150] 89 90i 99' 400 -- --- — — 734 36 9026 40 70 142 99 257 [400] 81 329 [150] Aetbiöiih„ dein et9^!9 m .-Nw JS er hipffk. ° btt Ibertr&H G. Bit wir «W iss* Z die Messm^ den öffentlichen t - ;ä-rlS* D flS weiter^ Kjkßkil - Äkin's Men Dienstag, den 11. «nd Mittwoch, den 12. November Nur 2 humoristische Äbende Wilh. Ehle'S altrenommierter Leipziger Quartett- und Konzert-Säuger. 7798 Herren: Eyle, Schmidt, Römer, Delitzsch, Steiner, Ebert unb Minkwitz Direktion Eyle-Scbmidt. Gesellschaft gegründet 1863. Läqlich vollständig neues, hochinteressantes Famillen-Programm. Feinste und leistungsfähigste Gejellschaft Deutschlands. yUlets im Vorverkauf: A 60 Pf. in der Musikalienhandlung von Ernst Ehallier, Neuenweg. geitifl Stadt Marburg1. Sonntag, den 9. November 05006 Kroße HanzmuM wozu ergebeust einladet FVÜZ SCl'eiHGI'e 802 911 70 [150] ..... 40006 153 70 279 322 446 545 47 97 835 57 906 43 503 32 45 68 645 84 765 882 918 23 52 42043 147 59 317 91 13 66 737 807 86 996 48142 281 420 549 65 601 6 30 823 [100] 56 44031 36 205 7 59 82 346 86 91 92 503 32 67 84 747 61 68 914 45084 122 32 57 [1000] 333 95 628 88 620 834 [100] 86 910 [100] 86 [200] 73 90 46225 30 [150] 97 608 813 73 921 47087 129 69 268 307 15 16 32 506 61 81 700 75 870 935 48020 67 76 432 546 691 709 17 40 62 73 899 915 18 51 49030 109 24 77 220 48 326 27 43 61 427 89 10> J 18-C. Wm sehr chice Sachen in der Meis tage von 28 Mk. Aquarium. Prima Traubenmost wieder frisch eingetroffen. 7699 Stets srisch geschossene Hasen empfiehlt übel. Wildhändl, MMnifche AmisWe in großer Auswahl. 7408j. 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Tie 1 auch ein Brückenbau erhält auch der be« ihe Verbindung mit 'end mit dem lehta MGräfinSchlif Mahle. Außer den [en Mgehängt, tooöo: llt worden war. Tu )en Sarg aus eine en Wagen, wobei bi )ser, feierlicher M uiernben teilend. & onal begleiteten ia nt Fackeln teils Kr- i der begleite; an. e Geistliche mmat. Ghorälen würm nmung. Är Sarg ; ausgebchn, und hier es grast Hauses ein i wird her Saig aus nen nochmals in da iach dem Gottesdienste erstorbene S$roiegei- zusa Marach Sü M /Me übeito' - oerschirven. D itcc durch ihre tie rustzüte autzewM tteu Klus] en wird P betrauert Tie & tr Freitag anbemm >en. Ter KaiserY 6 England verhmbich testen Freundin nicht durch seinen Generab oßherzog hat (ein Zu Punkt 3 der Tagesordnung sind Gäste willkommen. *7762______________________________Der Vorstand. AHadetnisdie Vorträge. Im Laufe des Winters werden in der Unioersitätsaula folgende fünf allgemein verständliche Vorträge stattfinden: Verein’g^Chocoladefabnken MoserRoH) /KglJiofliefei-anlen Stuttgart .Cacaopwer^ garantiert rein, leichtlöslich. 8