Zweites Blatt. Freitag 7. März 1903 Die Heutige Wummer umfaßt 12 Serien. 153. Jahrgang Nr. 56 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Kekfischea Landwirt die Sleyener Familien- dlütter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'schen Unwers.-Buch- u.Stein- druckeret lPtetsch Erben) Redaktion, Expedition und Druckerei: Echnlstratze 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprrchanschluß Nr. 51. Ile Arüffeler Zucker-Konferenz. Tie „Nordü. Allg. Zig." faßt das Ergebnis der Brüsseler Spanen und Schweden mi. Ferri blieb Rutzland dem aber, wl° änderen Landern der Beitritt offen qebM»: worden ich Tie genannten ZuckerexportlLnder verpflicht^ sich alle direkten oder indirekten Prämien 2 die ErKeuguns tund die Ausfuhr von Zucker bedingunas?!s a b z u । d) a f e n. Also auch in Frankreich werden die Prämien nunmehr vollftandig beseitigt. Für diese Lände? E ferner der sogenannte Ueberzoll auf den feftgei^t worben, der bei Raffinade und ähnlichem Zuck« b.Franks rohem Zucker 5i/a Franks für 100 KilogLunm uM überschreiten darf. Zweck dieser Bestimmung ist^' Anftrg unmöglich zu machen, daß unter einem Mchutz die Zuckerindustrie eines Landes mit Hilst? Kartellen, Syndikaten den Zuckerpreis tu st» § d | e treibt und übermäßigen Prämien gleichkommende ^e )t 'Iu^ 3tahet1' Spanien und Schweden finden ^^chmmungen solange keine Anwendung, als sie Mucker m5ker^JU^ren<‘ Großbritannien übernimmt gleichfalls die Verpflichtung, daß Prämien nicht gewährt werden GroK- britannien gießt das Versprechen ab, daß es während bei ,4u?ec seiner Kolonien nicht günstiger behandelt. Die britischen Kolonien und Besitzungen Men Zosstarifkommisflon. Berlin, 6. März. Vor Eintritt in die Tagesordnung teilt der Vorsitzende Rettich mit, daß hinsichtlich der Handhabung der Geschäftsordnung ein Uebereinkommen dahin erreicht worden sei, daß Schlußanträge zulässig sind, jedoch erst, wenn der Antragsteller feine Anträge begründet hat. Wenn nach Bekanntgabe des Schlußantrages vor der Abstimmung darüber das Wort zur Geschäftsordnung verlangt wird, wird der Vorsitzende es erteilen. Jedoch soll über einen Schlußantrag eine Erörterung nicht mehr statt- sinden. Antragstellern wird das Wort vorweg erteilt. Ist von Mehreren genieinsam ein Antrag gestellt, erhält > nur ein Antragsteller das Wort vorweg. Die Vereinbarungen wurden widerspruchslos von der Kommission angenommen. Tie Positionen 16 und 17, Rotkleefaat, Weißkleesaat und andere Kleesaaten, 5 Mark, beantragt v. Wange n h e i m 10 Mark, An trick und G o thein Zolls rei- heit. Ministerialdirektor Wermuth tritt für die Regierungsvorlage ein. v. Wangenheim begründet seinen Antrag, indem er darauf hinweift, daß ausländische Kleesaaten vielfach zum Betrug der kleinen Landwirte dienen, Die sich nicht durch Untersuchungen schützen können. Der Antrag Wangenheim wird mit 13 gegen 11 Stimmen abgelehnt und die Regierungsvorlage genehmigt. Tie Position 19, Grassaat, 2 Mark, wird genehmigt unter Ablehnung eines Antrages v. Wangenheim auf 10 Mark und eines Antrages der Linken auf Zollfreiheit. Bei Pos. 23, frische Kartoffeln frei, beantragt v. Wangenheim für Frühkartoffeln 5 Mark, sonst eine Mark, Herold für Kartoffeln von Mitte Februar bis Ende Juli 2.50 Mark, sonst frei. Nacy> längerer Debatte wird der vom Grafen P osadowsky bekämpfte Antrag Herold, der die ausländischen Luxuskartoffeln trifft, angenommen. Position 24 wird angenommen, die Position 25, Zuckerrüben frisch frei, getrocknet 1 Mark, wird angenommen, ein Antrag v. Wangenheim, Zuckerrüben frisch 50 Pf., abgelehnt. Die Position 26, Zichorien fri ch frei, getrocknet 2 Mark, wird unter Ablehnung verschiedener Abänderungsanträge angenommen. Die Kommission beschließt, morgen die Entscheidung zu treffen über die Sitzungen wählend der Neichstagsferten, sowie über die von Kanitz und Gamp angeregte Frage der Diäten für Kommissionsmilglieder für die Zeit der Ferien des Ple- nums. Der Vorsitzende Rettich teilt mit, das Reichstagspräsidium erwäge bereits die Frage. * '• Das Hauptorgan der Konservativen, die „KveuzAa.", aiebt^ soeben als „einzige Möglichkeit", von dem Tarrsentwurs „überhaupt etwas zu retten", fol- genden „Ausweg" an: Verzicht der Regierungen auf die Erhöhung der Jndustriezölle und die Annahme der Tarifsätze für agrarische Produkte durch den Reichstag. Also wegen der Differenz von 50 Pfennig auf den Roggen- nnd Weizenzoll wird der Verzicht auf die Erhöhung der Jndustriezölle verlangt. Das ist kein sehr verlockender Handel. Und welch schier verwegenen Worte, bisher kaum dagewesen in einem konservativen Blatt, liest man bet dieser Gelegenheit in der „Kreuzztg.": „Die Weish eit der ver^ bünbeten &egierungen wiegt verfassungsmäßig in w^^^ebung nicht schwerer, als die Einsicht der ^^Ssmchrseit" Das klingt ganz anders, als man : „Die Regierung weiß es besser". Den Hinweis der offiziösen „Sudd Reichskorrespondenz" auf ber Mitwelt und vor der Geschichte geriert die „Kreuzztg." mit grimmigem Sarkasmus fol- niäte r n fe? kehre zu oft wieder, um nupt aiö fs ü r a) e behandelt zu werden. Das sind ein paar Stimmungssymptome, die nicht die ' zu stutzen geeignet sind, die Konservativen ' „näherten sich" dem Regierungsstandpunkt in der Zollfchage nicht ohne weiteres unter den Vertrag. Der Beitritt ist ihnen offen, indessen verpflichtete sich Großbritannien, aus Zucker aus Kronkolonien keinerlei Prämien zu gewähren. In Britisch-Ostindien fallen die Ansgleichszöue weg. Auf Zucker aus den niederländischen Kolonien dürfen keine Prämien gewährt werden. Die Einfuhr in den Niederlanden muß günstiger sein, als der Zucker ans den Vertragsländern., Zucker aus den an den Vertrag nicht angeschlossenen Ländern soll mit Einern Mehrzoll belegt oder durch ein Einfuhrverbot ausgefchlossen werden. Ter Dermin für den Beginn des Vertrags, der auf fünf Jahre geschlossen, später aber von Jahr zu Jahr kündbar ist, ist auf den 1. September 1903 festgesetzt. Bleibt die Zustimmung Italiens, Spaniens und Schwedens aus, so soll dies auf das Zustandekommen des Vertrages unter den übrigen Staaten einflußlos sein. Tie „dtordd. Allg. Ztg." fügt hinzu: Die von den Prämienfreunden jetzt vielfach ausgestellte Behauptung, die Prämien hätten den Zweck, dem Rübenzucker die Konkurrenz mit dem Rohrzucker zu ermöglichen, ist notorisch nicht richtig. Richtig ist nur, daß die Rohrzuckerindustrie unter den Prämien des Rübenzuckers gelitten hat, eine Thatsache, die erklärt, warum Großbritannien jetzt einen anderen Standpunkt einnimmt, anstatt die Verbilligung des Zuckers im Interesse der ZuckerverbrauchEr zu begrüßen, welche die Beseitigung der Prämien erstrebt. Fast allgemein war die Auffassung, die Prämien seien keine dauernde Einrichtung, sondern nur ein Abwehrmittel gegenüber den Prämien anderer Länder. Täes gilt besonders für Deutschland. Das Zuckersteuergesetz von 1896 sieht die Möglichkeit der Beseitigung der deutschen Prämien für den Fall vor, daß andere Lander die Prämien abschaffen. Bei der Beratung des Gesetzes faßte der Reichstag eine Resolution auf künftige Wiederaufhebung der Prämien. Wie das „B. T." hört, schweben gegenwärtig Erwägungen über den Zeitpunkt, an dem die Brüsseler Konvention dem Reichstage r,ur Genehmigung vorgelegt werden soll. Es herrscht jedoch die Tendenz vor, die Vorlegung an den Reichstag so früh als möglich zu bewirken. Die Zuckerfabrikanten und Rübenbauer waren am Donnerstag vom Verein der deutschen Zuckev- industrie zu einer außerordentlichen Versammlung nach Berlin geladen, um zu den Beschlüssen der Zuckerprjämien- Kvnferenz und speziell zu der beabsichtigten Aufhebung der Prämien und Verkürzung des Schutzzolles bis auf 2.40 Mk. pro Doppelzentner Stellung zu nehmen. Die überaus zahlreich besuchte Versammlung nahm nach längeren Debatten eine Resolution an, in der sie sich zunächst mit allen Maßnahmen einverstanden erklärte, welche die Organe des Vereins in der Frage der Prämienabschaffung und der Aenderung des Ueberzolles ergriffen haben im Interesse der Zuckerrüdenindustrie und der Landwirtschaft. Die Versammlung hält es für verfrüht, sich zu den Brüsseler Beschlüssen sachlich, zu äußern, spricht aber die bestimmte Erwartung aus, daß die verbündeten Regierungen vor end- giltigen gesetzgeberischen Maßnahmen der Zuckerindustrie Gelegenheit geben werden, in eingehendem Maße ihre begründeten Wünsche zum Ausdruck zu bringen. In Frankreich hat als Antwort auf die Zucker- Konvention der sozialistische Abg. Fournier der Kammer einen Entwurf unterbreitet, wodurch der Finanzminifter er- mächttgr rocroen soll, eine Gesetzes-Vorlage auszuarbeiten zum RückkaufderZucker-Raffineriendurchden Staat. Kriiiz Keiurich i« Amerika. Nach Meldungen aus Newyork wurde auf der Station Niagarafalls Prinz Heinrich, der Civilkleidung trug, in der üblichen formellen Weise vom Bürgermeister empfangen. Die Einwohnerschaft war in Scharen zur Begrüßung des Prinzen erschienen. Nach dem Empfang begab ich die Reisegesellschaft lin Wagen an die Niagarafälle. Zuerst ging die Fahrt zu der Brücke über der Schlucht. Auf der Mitte der Brücke, wo die Grenzlinie zwischen der Umon und Canada liegt, machte das von den Vereinigten Staaten gestellte militärische Geleit, sowie die Wagen Halt. Auf der canadischen Seite waren im Auftrage des Generalgouverneurs Lord Minbo dessen militärischer Sekretär und im Auftrage des Parlaments das Mitglied des eanadischen Unterhauses Harcourt zum Empfange des Prinzen er- chienen; auch: Vertreter der Deutschen hatten sich zur Bewillkommnung eingefunden. Dann ging die Fahrt zu der Gallerie über dem Strudel. Prinz Heinrich verließ den Wagen und watete knietief durch den Schnee zu )em besten Aussichtspunkte, von wo aus er lange das gewaltige Naturbild bewunderte. Hierauf begab man sich zum Tadle Rock und von dort zur Besichtigung der elektrischen kraftstation. Ms Admiral Evans aus der Krlaftstation herauskam, fühlte er in feiner Tasche die Hand eines Diebes und sagte kühl: „Mein Portemonnaie befindet frch rn der anderen Tasche." Der Dieb entkam. | Um 6y4 Uhr abenbS erfolgte die Weiterfahrt. In Löck- vort, Rochester und Syracuse wurde noch kurz Halt gemacht, dann zog sich Prinz Heinrich zurück, um sich auf den Empfang in Boston vorzubereiten. Rochester war bei der Ankunft des prinzlichen Zuges, der mit donnernden Kanonenschlägen begrüßt wurde, in ein Meer von Feuerwerk getaucht. Die Reisegesellschaft war überrascht von der grenzenlosen Begeisterung, mit der man sie empfing. Ms sich der Zug der Stadt näherte, würben elektrische Scheinwerfer auf ihn gerichtet, die ihn auf dem ganzen Wege bis zum Bahnhof hell beleuchtete. Von den Dächern vieler hohen Gebäude loderte Feuerwerk und vom Bahnhof aus flammte auf beiden Seiten eine halbe englische Meile weit eine Gasse von bengalischem Rotfeuer. Prinz Heinrich sah sich, die Illumination von der hinteren Plattform seines Wagens aus an. Etwa 20 000 Menschen hatten sich zur Begrüßung des Prinzen eingefunden. Eine Militärf- kapelle spielte die „Wacht am Rhein". Zwei Marine-Kom- pagnien waren an beiden Enden des Zuges aufgestellt, konnten aber die begeisterte Menge nicht zurückhalten, welche die Truppen beiseite schob. Im Gedränge wurden mehrere Frauen ohnmächtig. Der Präsident der Handelskammer überreichte dem Prinzen ein Album und einen Kodak, beides Erzeugnisse der Industrie von Rochester. Sodann überbrachten neun junge Damen Blumen- und Fruchtkörbchen. Der Prinz dankte kurz für die Ansprachen. Bei &r Abfahrt, die unter Hurrarufen der Menge erfolgte, wurde das „Sternenbanner" gespielt und abermals ein Feuerwerk abgebrannt. Im englischen Unterhaus fragte unter Bezugnahme auf die Erklärung Englands in dem Schlußprotokoll der Zuckerkonvention, daß englischer Kolonialzucker keine Vorzugsbehandlung erfahren soll, Lewis Maciver, ob die Regierung die Ratisizierung der Konvention, soweit die beregte Erklärung, die England in Betreff der von der Einfuhr aus britischen Kolonien zu erhebenden Eingangsabgaben die Hände binde, in Frage komme, ablehnen wolle. Schatzkanzler Hicks Beach erwidert, nach seiner Ansicht sei, wenn der Fragesteller nicht etwa wünsche, daß, nachdem Abschaffung der Zuckerprämien erlangt ist, England nun plötzlich mit Bewilligung einer Prämie für britischen Kolo- niattucker vorgehen solle, nichts in der Konvention, was zu dem Einspruch, den zu erheben beabsichtigt sei, Anlaß gebe. Dem Hause würden binnen kurzem hieraus bezügliche Schriftstücke zugehen. k In Sprinsie 1 d (Massachusetts) traf der Zug am ' Tonnerstag früh 61/2 Uhr ein. Da der Prinz durch die : lange Reise ermüdet war, ließ er die Willkommen- grüße der Deutsch-Amerikaner unbeantwortet. Ein Nelkenbouquet wurde dem hohen Reisenden in den Wagen 1 hineingereicht. Nach kurzem AusentMt setzte der Eisenbahnzug die Reise fort und traf in Boston um 1/2W Uhr vormittags ein. Dort hatte am Mittwoch ein heftiger Sturm getobt, der die Ausschmücrung der Stadt verhinderte. Am Abend hatte aber das enorme Schneetreiben aufgehört. 2Las möglich war, geschah, um die ^Straßen Bostons für die heutige Ankunft des Prinzen zu säubern. Vom Bahnhofe, wo eine kurze Begrüßung durch den Bürgermeister stattgefnnden Hatte, fuhr Prinz Heinrich nach dem Somer- sethotel. Der Prinz fuhr mit Admiral Evans in einem vierspännigen Wagen, eskortiert von Kavallerie- jeder Wagen des Gefolges hatte vier Vorveiter. Es folgte eine Fahrt durch die Stadt, in deren Verlaufe Prinz Heinrich dem Gouverneur iusnd dem Bürgermeister Besuche abstattete und dann das Shaw-Denkmal besichtigte. Dann besuchte er das Staatsabgeordnetenhaus, in dem gerade eine Sitzung stattfand. Der Prinz wurde mit Beifall begrüßt. In der öffentlichen Bibliothek begrüßten 35 deutsche Kriegsveteranen den Prinzen, der jedem von ihnen die Hand reichte. Nach dem Besuch des Professors Münsterberg, dem Prinz Heinrich Geschenke des deutschen Kaisers für das germanische M u s e u m übergab, wohnte der Prinz einem Festmahl der Stadt im Sommersethotel bei. Die Harvad-Universität verlieh dem Prinzen den juri- stischen Dvktvrtitel unter brausendem Jubel der Studenten. Der Präsident der Havard-Universität, Ellivt, hielt hierbei eine Rede,, in der er darauf hinwies, daß es das erstemal sei, daß die Universität eine außerordentliche Sitzung einem fremden Prinzen zu Ehren abhalte. Für dieses einzige Vorkommnis feien gewichtige Gründe vorhanden. Viele Einrichtungen, die aus England nach Neuengland kamen, seien deutschen Ursprungs; die Universität sei eine puritanische Gründung, daher werde auf ihr das Gedächtnis der Reformatoren, die von deutschen Fürsten unterstützt worden, gepflegt. Ms fernere Gründe führte Redner die deutsche Einwanderung an, die die größte und gebildetste sei, die Dankverpflichtung für die Gaben der deutschen technischen Schulen und Universitäten, Deutschlands außerordentliche Beiträge seit Mitte des 19. Jahrhunderts zur reinen und angewandten Wissenschaft und die hohe Sympathie und Bewunderung für das neue politisch vereinte Deutschland. Dazu kommt, schloß Redner, daß wir uns mit gutem Gedächtnis erinnern, daß vor 40 Jahren, als die Union sich in Todesgefahr befand Englands Königin ihren Ministern den Krieg gegen Amerika verbot, und ein Enkel dieser großen Frau steht vor uns. Nachdem noch weitere Ansprachen erfolgt und von Studenten Lichtungen vorgetragen waren, erwiderte der Prinz in wenigen Worten, daß er jetzt Harvardmann sei, und forderte zu einem dreimaligen Hoch auf den Präsidenten Roosevelt auf. Prinz Heinrich erhielt ein Kabelte le- gramm des Kaisers, das ihn zur Verleihung des Toktorgrodes beglückwünscht, und worin der Kaiser sagt der Doktorgrad steUe die höchste Ehre dar, welche Amerika'ihm (dem Prinzen) gewähren Eönne. Ter „Evening News" wird aus Newyork gemeldet im Repräsentantenhause zu Washington habe der Sprecher Henderson den Prinzen Heinrich infolge eines Versprechens^ als „Vertreter der deutschen ReMblik" begrüU. Ten Prinzmt habe dies nicht gestört. y A jk —fl#- Ä BezugSpret-r A.xOr ö monatlich 75 Pf., viertel- GlchenerAnzelgerW W General-Anzeiger " ’S A e -r w 11 x für den polit. u. allgem. Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Sichen WGZ ___ _______ ____ _____________ zeigenteil: Hans Beck. In Syracuse wurden dem Prinzen Heinrich vom Bürgermeister eine Adresse und das Siegel der Stadt in Gold, in einer silbernen Büchse ruhend, überjreicht. Die deutschen Frauen übergaben dem Prinzen für Kaiser Wilhelm und für die Prinzessin Irene je ein Album. Der „Syracuse Herold" veröffentlicht ein Kabektelgr/amm des amerikanischen Botschafters White in Berlin, in dem es heißt, daß niemals ein edler Plan edler durch geführt worden sei, als durch den Besuch! des Prinzen Heinrich in Amerika. Die Stadt Syracuse ist die Heimat des Botschafters White. Auszeichnung. Der Großherzog hat dem Dienstknecht ** stehende Gemeinden 32. — Zwei österreichische Unterhändler veröffentlichen gegenüber der Behauptung des Fürsten Herbert Bismarck im deutschen Reichstag, daß bei den Handelsvertrag s v e r h a n d l u n g e n 1891 die österreichischen Unterhändler gar nicht in die .Lage gekommen seien, bedeutende Zugeständnisse, die sie in der Toga trugen, zu bewilligen. u. a. dem zuständigen Ausschuß den Rekurs des Magistrats der Stadt Kiel gegen die Versagung der Genehmigung zumBau eines Handelshafens in der WikerBucht bei Kiel. Die Zustimmung wurde erteilt dem Ausschußbericht über a) die Berechnung der nach dem Reichshaushalts-Etat für 1902 zur Deckung der Gesamtausgabe des ordentlichen d H. Schutz und Hilfe den Vogel«. Die Pflicht, den Vögeln , ur Dr. Dittmar und Dr. Gnauth Platz genommen, an den Stirn- Schutz und Hilfe zu gewähren, tritt nicht blos an uns heran lnen jetten saßen Exellenz v. Westerweller und Geh. Oberbaurat wenn zur Winterzeit Hunger und Not über sie hereinbrechen, Hoffmann. In demselben Zimmer waren noch 4 Tische für nein, auch im Frühling, wenn sie ihre Nester bauen wollen je 4 Herrn aufgestellt. Die übrigen Abgeordneten und Re- und es ihnen an einem entsprechenden Raum fehlt. Durch gierungsvertreter waren in dem Präsidialzimmer, dem Schreib- die moderne Kultur in Feld und Wald ist es dahin ge- zimmer und dem alten Ausschutzsitzungssaal vertheilt. Von den kommen, daß die Höhlenbrüter nur noch selten geeignete Plätze Abgeordneten fehlten nur Dr. Rau, Haas (Mainz), beide Sozd.) stnden, wo sie nisten können. Die Tierschutzvereine betrachten sowie Schmalbach, Schönberger und Seelinger, die durch Unwohl- es als eine ihrer besonderen Aufgaben, durch künstlich hersein entschuldigt waren. An den Seiten waren Büffets aufgestellt, gerichtete Nistkästen, welche den natürlichen Niststätten dec an denen man sich anfangs selbst bediente. Sehr bald hatte Höhlenbrüter möglichst nahekommen, Abhilfe zu schaffen. Auch sich in den einzelnen Räumlichkeiten eine sehr anregende ge- der hiesige Tierschutzverein hat, um helfend mit einzugreifeu, mütliche Unterhaltung entwickelt. Der Großherzog bewegte Nistkästen, eingerichtet für Meisen und Rotschwänzchen, an» sich, vom dem Präsidenten Haas geleitet, in den einzelnen gekauft, um sie unentgeltlich abzugeben. Im Stadt- Räumlichkeiten und zog in liebenswürdiger, lebhafter Weise knabenschulhause können sie in Empfang genommen werden, eine Anzahl Abgeordnete ins Gespräch, indem er sich an Was das Anheften dieser Kästen betrifft, 'so müssen die be- deren Tisch niederließ und sich über die verschiedensten Dinge sonderen Gewohnheiten und Liebhabereien, die jede Art dieser von öffentlichem Interesse mit oft überraschender Sachkenntnis Vögel hat, in Betracht gezogen werden. Für Meisen wählt unterhielt. Auch an dem Tisch der sozialdemokra- man in Gärten zum Aufhängen der Nistkästen die Wand einer tischen Abgeordneten ließ sich S. K. H. nieder Scheuer oder eines Seitengebäudes, wo nicht zu viel Unruhe und unterhielt sich wieder, wie im Vorjahre, herrscht, oder die Aeste eines Baumes. Bäume und Gebüsche einige Zeit besonders mit dem Abg. Ulrich recht müssen in unmittelbarer Nähe stehen, weil die Meisen es lebhaft. Der ganze Abend verlief in jeder Hinsicht allge-Inicht lieben, über freie Plätze hinwegzufliegen. Man bringt sie daran ver- mein beftiedigend und knüpfte manches neue wertvolle Band g, daß sie eine zwischen Fürst, Volksvertretern und Regrerung. Obwohl der den Thatsachen Schluß schon vor 12 Uhr festgesetzt war, verlreß S. K. müssen, daß ein Getreidezoll von 7,50 Mk. auch nicht ausreichen wird, um die Landwirtschaft rentabel zu machen, da ja die geringe Zollerhöhung durch die bedeutende Frachtermäßigung für ausländisches Getreide wieder aufgehoben werde. Man werde in Zukunft 10—15 Mark Zoll fordern. Auf dem Gebiete der Tarifermäßigungen ständen den Landwirten noch unliebsame Ueberraschungen bevor. Vielleicht würden gerade im gegenwärtigen Augen- Tie heutigen letzten amerikanischen Telegramme lauten: .. Boston, 7. März. Tie Ueberwersung der Photographien, die der Kaiser der Havard-Universität schenkte, vollzog sich in folgender Weise: Professor Münsterberg und Frau empfingen den Prinzen Hernrrch in ihrer geschmackvoll dekorierten Wohnung und geleiteten ihn nach der Bibliothek, wo der Vorsitzende des Berwaltungs- rates des germanischen Museums Putman eine Ansprache hielt, in der er den hohen Gast bewillkommnete und alsdann daraus hinwies, daß Professor Franke die Errichtung des Museums »angeregt und Botschafter v. Holleben sie gefördert habe. Ter P r i n z a n t w o r t e t e: Lassen Sie nnch in folgenden Worten danken und Ihnen für die erwiesene Freundlichkeit und sagen, daß die Ver. Staaten von der anderen Seite des Ozeans aufmerksam beobachtet wurden. Mir kennen die Riesenindustrie, durch die Ihr Land zu dieser Stellung gekommen ist. Wir kennen auch die Germaine Association. Besonders der Kaiser, mein Bruder, den ich hier zu vertreten die Ehre habe, richtete sein Auge daraus und besaht mir, Ihnen die Photographien der Reproduktionen der Lenkmaler zu übergeben, von denen Abgabe gemacht werden. Tie Arbeit ist im Ansangsstiwium. ^s dauert vier Monate, ehe der Kaiser die Abgüjse sehen kann. — Hieraus überreichte der Prinz dem Präsidenten Ellwt die Photographien mit der Bemerkung „in Ihren Händen sind sie wohl am sichersten" (Heiterkeit), und scherzend zu Putman sich wendend, sagte er „das soll sür Sie naturUa) keine Kränkung sein". — Daraus bat Elliot, dem Kaiser den ausrichtigen Tank der Universität sür die herrliche Gabe zu üoermitteln. Ter Prinz bemerkte, er hosse, daß sie die Freundschaft fördern werde. Elliot antwortete : „Etwas anderes w ä r e auch u n m ö g l i ch". Nachdem Erfrischungen eingenommen waren, Lehrte Prinz Heinrich ins Hotel zurück. - Deutsches Reich. Berlin, 6. März. Der Vize-Admiral z. D. Valois ist am Dienstag vom Kaiser in besonderer Audienz empfangen worden, um ihm 3 00 00 0 Mark als Geschenk der im Hauptverband deutscher Flottenvereine im Auslande vereinigten überseeischen Deutschen zur Beschaffung eines Flußkanonenbootes zu überreichen. Der Kaiser sprach sich anerkennend über die Bestrebungen der Deutschen im Auslande aus, zu den Kosten, bte der Schutz ihrer Jn- tereffen erfordere, beizusteuern. Auf die Mitteilung, daß bereits Sammlungen für ein zweites Kanonenboot eingeleitet seien, gab der Kaiser seiner Freude hierüber und der Hoffnung Ausdruck, däß die Thätigkeit der deutschen Flottcnoereine im Auslande, wie bisher, auch weiterhin erfolgreich sein und erfreuliche Früchte zeitigen möge. — Der Kaiser hatte heute eine Besprechung mit dem Reichskanzler und Härte im Schlosse die Vorträge des Kriegsministers, des Chefs- des Generalstabs der Armee und des Chefs des Militärkabmets. — Der Kaiser befahl, daß der große Kreuzer „Kaiserin Augusta", sowie zwei 8-Torpedoboote von der ostasiatischen Station abberufen werden und die Heimreise antreten. — Das preußische Staatsministerium trat heute unter dem Vorsitze des Grafen Bülow zu einer Sitzung zusammen. — Beim Reichskanzler Grafen Bülow fand heute abend ein größeres Diner statt, an dem Mitglieder der Diplomatie, der Hofgesellschaft, sowie höhere Mrlitärs tellnahmen. _ __ Der Abg. Sattler hat sich von seinem Unfall soweit erholt, daß er wieder an den parlamentarischen Verhandlungen teilnehmen kann. — Der Bundesrat überwies in seiner heutigen Sitzung xy JL I VVILIVVVIH —y --- 7 U l / - Der gestrige parlamentarische Abend der 2. hessischen schädigungen an den Gebäuden sollen trotzdem hergestellt Kammer fand, wie uns aus Darmstadt geschrieben wird, werden, da erhebliche Aufwendungen nicht nötig sind. In zum ersten mal in den Räumen der Kammer selbst statt, die St reden darf und Eudorf haben sich Schweinemästereien entsprechend hergerichtet waren. Geh. Oberbaurat Hoffmann gebildet, in O b e r h ö r g e r n ein Rindviehzuchtverem. Diese hielt zunächst einen Vortrag über die Re st au rierung des Vereine werden anerkannt, da sie die Vorbedingungen erfüllt WormserDomes. Präzis um 8 Uhr erschien S. K. H o h e i t haben. Die auf die Provinzialjungviehweiden aufgetriebenen der Großherzog mit seinem dienstthuenden General- Rinder werden, wie schon ftüher berichtet wurde, vom Pro- Adjutanten Oberst von Wachter, um dem bis 9^ Uhr dau- vinzialverein versichert. Entstehen Streitigkeiten bei Enternden Vortrag mit Aufmerksamkeit zu folgen. Hierauf be- schädigungsforderungen, so soll ein Schiedsgericht entscheiden, sichtigte S. K. Hoheit die aufgehängten Pläne. Von der Re- zu dessen Vorsitzenden Kreisrat Dr. Wallau gewählt wird, gierung waren vertreten außer den drei Ministern die Der Zuchtviehmarkt Butzbach feiert am 13. März sein 25- bUcke jenseits des Ozeans im Dusel der Begeiste- Ministerialräte Braun, v. Biegsleben, Breidert, Emmerling, jähriges Bestehen. Auf Antrag des Direktors des Bezirks- rung Tarife abgeschlossen, welche die deutsche Landwirtschaft Milbrand, Eisenhuth, Pückel, Geh. Staatsrat von Krug zu Vereins Friedberg wird dem Zuchtviehmarkt bei dieser be- dem Untergange preisgeben." Nidda, Generalstaatsanwalt Schlippe; die Oberregierungsräte sonderen Veranlassung ein Beitrag von 250 Mark bewilligt, — > — ■ ------ Best, Dr. Weber und Geh. Obersinanzrat Dr. Becker. Zu der zur Prämiirung von aufgetriebenen Zuchttieren verwendet Ausland Beginn des gemütlichen Teils hatte S. K. Hoheit an einem werden soll. — Nach einigen geschäftlichen Mitteilungen wurde . a „ Tische des neuen Ausschußsitzungssaales zwischen den Präsi- die Sitzung geschlossen. Paris, 6. März. Der gestrige Beschluß des Berg- Renten Haas nnd Dr. Schmitt vis-ä-vis den Ministern Rothe, arbeiter -Kongresses, den allgemeinen Aus- - - - - ) - — —• stand zu erklären, dürste voraussichtlich kaum ■*•** Ausführung gelangen, da die Bergarbeiter in einzelnen Distrikten sich bereits weigern, ihm Folge zu leisten. Wien, 6. März. Das Auswärtige Amt beschloß, die österreichische Gesandtschaft in Washington zur Botschaft zu erheben. Dies erfolgt Anfangs 1903 und wird als Erfordernis ins gemeinsame Budget pro 1903 eingestellt. Selbstverständlich wird auch die hiesige amerikanische Gesandtschaft in eine Botschaft umgewandelt werden. — Die amtliche Statistik über die österreichische Uebertrittsbewegung läßt erkennen, daß die Zahl der Uebertritte im Jahrie 1901 größer gewesen ist, als im Jahre 1900. Es traten zur evangelischen Kirche über 1900: 5058 Personen, 1901: 6639 Personen. Davon kommen: au die Wiener Superintendenz 2304, auf die oberösterreichische 179, auf die böhmische 3374, auf die Ascher 72, auf die mährisch-schlesische 584, auf die galizische 94, auf allein- weil das Entgegenkommen der Deutschen hinderte, in der „N. Fr. Pr." die Erklärun; solche Aeußerung nie gemacht hätten, da sie öu;iUp —* -- —i-.rs»-«-?- . . ~ nicht entsprochen haben würde. Leistung und Gegenleistung Hoheit mit Gefolge erst nach ein Uhr bte Festlichkeit, fätten sich damals di- Wog- gehalten^ Oesterreich Hobe v V1 s"" Z™/"' ■ alles bezahlt, was es damals bekommen habe, ^zn der hiß alt her in Habitzheim, in Diensten der Familie des Oeko- scheidendsten Frage der Aigrarzölle seien aber die • Heinrich Heil II zu Habitzheim, das Allgemeine Oe st er reicher im Nachteile gewesen;^fte h-atten da-1 mit her Inschrift „Für treue Arbeit" verliehen, mals keineAhnung davon gehabt, daß sich etn deutsch- ~ una Ernannt wurde der Hilfsbureaudiener habcf seien durch den Nachteil des deutsche-russischen Der- zum Stationsdiener bei der Station Langen mit Wirkung traaes mehr als wett gemacht. vom Tage des Dienstantritts an. Petersburg, 6. MUirz. Nachdem Präsidenten Loubeit ^Staatsprüfung für das höhere Lehrfach. Die gestern wird auch Kaiser Wilhelm dem Zar en auf russifthem bec hiesigen Universität zu Ende geführte Staatsprüfung Loden einen Ge ge n b e s u ch abstatten, und zwar im Lause Lehramt bestanden die Herren: Wilh. Angel- , des Juli. Aus diesem Anlaß werden grosze russische Ma- ' . @ Becker, Wilh. Becker, Otto Diehl, Karl Herbert, rinemanöver bei Reval stattfinden, die eine Woche bauerit 9 - $ ~ Ludw. Horst, Otto Kammer, Wilh. Kolb, sä te. ssfcrjÄ- a *■ «w» * Ä beobacht^ wird .glauven wir doch bestätigen zu können, daß " Schulhaus»-»b°u H°ut° trat das Preisgericht rch-r der Besuch des Kaisers in Rußland im Sommer bevorsteht.) die Entwürfe zum Neubau emes Gebäudes für die höhere und erweiterte Mädchenschule zusammen. Das Prets- Ihlliiilmp ULiinL^ldhllL gericht steht jedenfalls vor einer schweren Aufgabe, denn es . sind nicht weniger wie 103 Entwürfe zu prüfen. Der Schabaher Putschversuch. ** ^eiue Steuererhöhung. Die Hebelisten über die Ge- Tas „Ungarische ttorrespoitdenzbureau" meldet aus mein de steuern sind der Bürgermeisterei zugegangen. Der Sernlin: Ter Unternehmer des Schabatzer Putschversuchs, Steuererfrag wird um 29 000 Mk. höher als im Vorjahre Alavantitsch, heißt richtig Milan Rad ov anowitsch. . b{ Mehrausausgaben ohne Steuererhöhung be- Er diente früher als Oberleutnant in der serhischen Armee «n, p j y unb leate sick vor sechs Jahren den Namen Alavantitsch strttten werden tonnen. , „ „ 6ei. Sein Bruder, Kolla Radovanowitsch, war Redakteur ** Vertreter der Bürgermeistereien be8 ® ff in Belgrad und lebt seit einem Monat in Semlih. Derselbe werden demnächst in Worms zu einer Besprechung zuwurde von der Polizei verhaftet. Es steht fest, daß Ala- sammen kommen, in der über die Festsetzung der Pölzei- vantitsch als Agent dev Fürsten Kärageorgewitsch ge- verwaltungskosten beraten werden soll. Von emem handelt hat. Vor kurzem wollte er in Semlin für eine hessischen Städtetage, wie es in auswärtigen Zeitungen heißt, sehr hohe Persönlichkeit eine elegante Wohnung mieten. Er .^innach nicht die Rede. ms»» vLLNttr» ssp - «* Beziehungen gestanden habe. Alle Gerüchte, die ihn nut roort zu: dem Alavantitsch-Putsch in Verbindung bringen möchten, Docton Frenay ceierisque deputatis^cathohcis feie“a"”tte£ Ballfest, daS am Donnerstag aus Anlaß pteoe. summu^pontifez pergrate °°°°°. des 20. Jahrestages der Proklamierung Serbiens jl® pl v0 18qu0 omnl “ ’ m. Card. BampoUa. Königreich stattfand, and dem der König und die Kömgin freier Uebersetzung lautet das Telegramm: beiwohnten, trat der Kriegsmini.ter Antonitsch vor die ver- Herrn Dr. Frenav und die anderen katholischen sammelten Offiziere und versicherte den König unter Be- Abgeordneten, Atainz. rührung des Putschversuches der unverbrüchlichen Eure Glückwünsche und Fürbitte haben dem Heiligen Vater Treue und Ergebenheit der Armee. Tie Rede Freude bereitet; er spendet Euch seinen Segen. wurde von den Offizieren mit stürmischen Hochrufen auf- M. Card. Rampolla. genommen. Der König dankte für die Ovation. ** AusschtchSitzung des Landwirtschaftl. Proviuzialvereins. ------ Unter dem Vorsitz des Oekonomierats Schlenke fand Noch eine Amerckafahrt? gestern im „Prinzen Carl" eine Ausschußsitzung des Landw. Man schreibt uns aus Rom: Provinzialvereins statt. Die Versammlung war gut besucht, Die Amerika fahrt des Prinzen Heinrich von I nur bie sämtlichen Abgeordneten der Provinz Oberhessen, die Preußen ist Gegenstand hohen Interesses auch für die L oroeiten Kammer angehören, fehlten, da sie in Darm- »aN-iPl'he lm mit für dwsts Jahr di-Einrichtung e.n-s W °tt erd.en st-s alls den Atlantie kreuzt im Interesse einer engeren im Anschluß an bte Weilburger Kontrolle gutgeheißen. Die wirtschaftspolitischen Verbindung zwischen Italien und den für ea. 48 Stunden geltende Wettervoraussage wird nach- Vereinigten Staaten. Ein solcher Besuch wäre insofern be- mittags zwischen 5 und 7 Uhr in den Händen der bett, gründet, als die Union jahraus, jahrein Tausende von Bürgermeistereien sein, es sind, da es sich zunächst nur um Bürgern italienischer Nationalität aufnimmt Weiter fällt einen Versuch handelt, nur 10 Landgemeinden vorgesehen; ins Gewicht, daß amerikanische Schiefe in Itetig steigender Bekanntgabe der Wettervoraussage geschieht durch An- Zahl auf, der Mittelmeerfahrt Verwendung finden, und am schwarzen Brett der bett. Bürgermeisterei. — Die von Mw i“üSÄ'pta? Ti? Ausführung oon Düngungso°rsuch-n auf M°li°ri°rt-N Beziehungen zwischen Italien und der Union sind also sehr Weiden im hohen Vogelsberg, auch auf Wiesen und Aeckew erheblicher Art und ohne Zweifel noch ausdehnungsfähig, der Gemarkungen der Provinz wird lebhaft befürwortet. Die In diplomatischen Kreisen glaubt man, daß gegebenenfalls Versuchsstation Darmstadt, die bekanntlich dem Geh.-Rat der durch seine kühne Nordpolfahrt bekannte Herzog Prof. Dr. Wagner untersteht, wird die Versuche durch- ber Abruzzen zum Träger einer transatlantischen führen. Die Bezirksvereine der Provinz werden sich Mission erwählt werden würde. direkt mit Anttägen an jene Stelle wenden. — Auf ■ "" s s jt s der Jungviehweibe Tiergarten bei Hungen müssen _V|________............Alüvl UHU KlUlv. zwei weitere Schläge eingefriedigt werden, die dafür Etats aufzubrinqenden Matrikularb eiträge und b) die (Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten erforderliche Summe wird bewilligt. Die Fohlenweide in Denkschrift über die Ausführung der Anleihegesetze und Be- istnurunter genauer Quellenangabe: ,,Gietz. Anz." gestattet.) Merlau wird un kommenden e>ommer zum letzten Male schluß des Reichstages hierzu. Gießen, 7. März 1902. Ibetrieben. Die durchs den Sturm herbeigeführten Be. — In einer Versammlung in Schlochau erklärte ein Herr Fritz Bley nach der „Ostd. Tagesztg.": „Der Bund der Landwirte hat leider die Ueberzeugung gewinnen zur E Wetter W 3 Handel und Verkehr. Volkswirtschaft. Tendenz: schwächer. 5. Etwaige Anträge. Der Vorstand. ergänzen. B. Anträge sind bis zum 12. d. Mts. schriftlich einzureichen. 1J1) 1 50 92 100 101.00 42.85 28.60 28.10 114.40 45.25 £ 1 1 2 2 1 März. . 26.65 . 91.25 2to 9» i? 16 1 1 1 1 3 (1) 1 1 1 3 (1) S s 4,5 4,4 3,8 3u/o Mexikaner . . 41/aVo Chinesen . , Electric. Seh ackert . Nordd. Lloyd . . . Kreditaktien , . . Diskonto-Kommandit. Darmstädter Bank . Dresdener Bank . . Berliner Handelsges. Oesterr. Staatabahn . Lombarden . . ♦ Gotthardbahn . . , Laurahütte . . . . Bochum . . . . . flarpener . . . . und der erste Stock vollständig aus, so daß ein ziemlich beträchtlicher Schaden entstanden ist. Es ist dies innerhalb acht Tagen der der dritte Brand. Reichsanleihe do. Konsole , do. . . Hessen 749,3 747,4 744,9 I e vom 2.-15. Jahr 2 g des alten Aussichtsrats wurde ange- r , . , zehngliederiger Aufsichtsrat gewählt, entsprechend den m der Lbligationären-Versammlung gefaßten Beschlüssen. . 102.15 . 93.15 . 102.00 . 93.00 . 100.25 . 120.60 ' 219*80 . 194.40 . 142.00 . 137.60 . 153.20 . 145.80 . 19.00 . 169.50 . 204.00 . 201.50 . 167.25 + 9,5 + 0,4 - 2,6 Universitäts-Nachrichten. Wien, 6. März. Der Dermatologe Prof. Kaposi ist heute früh gestorben. Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. Sonnenschem. Sternh.Himm. Nebel. 6. 6. 7. 8. 8. SE. Gerichtssaal. Gieße», 5. März. Die Strafkammer hat in ihrer heutigen! nicht öffentlichen Sitzung auf den von der Staatsanwaltschaft ge- I ■=== stellten Antrag, da sich durch die Voruntersuchung keine genügenden thätsächlichen Anhaltspunkte ergeben haben, beschlossen, den Bahn--1 nachtwärter Bohrmann von dem ihm zur Last gelegten Vergehen I — bekanntlich sollte der Angeschuldigte nachts eme Schwelle über I 8*/a% das Geleise der Bahnstrecke Gießen—Gelnhausen gelegt haben — 18% außer Verfolg zu setzen und die Kosten des Verfahrens der Straf-1 8*/.% lammen aufzulegen. 3% I 3‘/2% 3 % Hessen .... —.— 49L Oesterr. Goldretne . . 102.95 1 1 "4 4tL% Oesterr. Silberrente 101.55 ~ - 101.30 I» der Johanueskirche. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer Dr. Naumann. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes- inde. Pfarrer Dr. Naumann. Berlin, 7. März. Die Zolltarifkommission beschloß, vor Ostern nicht länger zu tagen, als das Plenum zusammenbleibt. Die Verhandlungen der Kommissionen sollen aber am 8. April wieder anfangen. Dr. Spahn bittet den Grafen Posadowsky, eine Erklärung bezüglich der Tagegeld er abzugeben. Posadowsky entgegnet, er sei nicht in der Lage, eine bündige Erklärung darüber abzugeben. Er könne aber persönlich erklären, daß keinerlei Bedenken vorlägen, auf Grund des Gesetzes der Zolltarifkommission, insoweit sie über das Plenum Hinaustagen, eine angemessene Entschädigung zu gewähren. Metz, 7. März. Der Kronprinz folgte gestern abend 7 Uhr einer Einladung des Grafen Häseler zürn Abendessen, an dem Graf Zeppelin, Prinz Reuß, Prinz Lchaumbur«, Gouverneur Stützer, Kommandant v. Wedel u. a. Genersale teilnahmen. Der Prinz trug Garbe-Uniform. London, 7. März. Am heutigen Kabinettsrat wird der „Times" zufolge auch der Lordleutnant von Irland teilnehmen. Es soll die bedenkliche Wiederbelebung der Fenierbewegung in Irland und namentlich die Thätig- keit der vereinigten irischen Liga erwogen werden. Die „Times" behaupten, Grund zu der Annahme zu haben, daß der Lordleutnant auf die Anwendung der Ausnahmegesetze von 1887 dringen werde. London, 7. März. Die heutigen Morgenblätter be-, schuftigen sich mit dem Empfange derBuren-Delegier- ten in Washington durch den Präsidenten Roosevelt. Sie sehen ibarin nur den Wunsch des Präsidenten, sich jeder Einmischung in die Kriegs-Angelegenheit zu enthalten. Diese Haltung entspricht Nach Newyorker Meldungen nicht dem Wunsche der Mehrheit des amerikanischen Volkes und wird von derselben mißbilligt. Die amerikanischen Blätter besprechen die Haltung Roosevelts in abfälliger Weise. Brüssel, 7. März. Die klerikalen Stujdenten- Vereine von Brüssel und Löwen veranstalteten gestern, abend eine Versammlung im Saale des Varietö-TheaterS. Die Polizei trieb die Liberalen und Sozialisten mit blanker Waffe auseinander. Eine Anzahl Personen wurden ver»- haftet. Die Kundgebungen dauerten zwei Stunden. Paris, 7. März. Die Abreise Loubets nach Rußland wird allem Anscheine nach am 17. Mai erfolgen. Die Anwesenheit in Rußland wird sich auf die Tage vom 22. bis 25. Mai erstrecken und am 26. Mai wird die Rückreise awgetreten. Athen, 6. März. Die griechische Regierung verbot jede Ausfuhr von Waffen und Kriegsmunition über die türkische Grenze nach Saloniki und Moriaskir. Diese Maßregel entspringt dem Wunsche der griechischen Regierung, jedem Versuche, in Macedonien eine Agitation zu beginnen, entgegenzuarbeiten. Der Pfotte wurde hiervon Mitteilung gemacht. Washington, 7. März. Die Buren-Delegierten Wessels und Wolmarans treffen Vorbereitungen zur Abhaltung öffentlicher Versammlungen. Leipzig, 6. März. Die Generalversammlung der mit der Leipziger Bank Hirten Leipziger Hypothekenbank fand heute statt. Der Bericht der Verwaltung ergibt einen Verlust der Gesellschaft bei der Leipziger Bank von 2 136 145 Mk. Dieser soll durch eine 40 prozentige Abschreibung in Höhe von 854 458 Mk. exkl. der voraussichtlich 60 prozentigen Konkursdividende der Leipziger Bank wieder gedeckt werden. Die Versammlung erteilt der Verwaltung Entlastung und beschließt 3 Prozent Dividende zu verteilen und 25 497 Mk. auf neue Rechnung vorzutragen. Der Antrag auf Regreßklage gegen Sachfenröder und Dodel wurde, weil nicht rechtzeitig gestellt, zurückgewiesen. — Die Generalversammlung der Kredit- und S p a r b a n k lehnte einen Antrag auf Ernennung einer Kommission zur Prüfung des Standes der Bank ab, genehmigte den Jahresbericht und erteilte dem Vorstand Entlastung. Die Versammlung genehmigte einstimmig die Zusammenlegung der Aktien im Verhältnis von 5 zu 3 unter Zuzahlung von 30 Prozent, eventuell die Ausgabe neuer Aktien, falls die Zuzahlungen nicht das Kapital bis zu Matt 10 Millionen Abends 6 Uhr: Siehe Stadtkirche. 2)1 o n t a g, den 10. März, abends 8 Uhr, B i b e l st u n d e Konfirmandensaal der Johanueskirche. Johannesevangelium aß der Welt aegen die Jünger, Pfarrer Dr. Staumann. Berlin. 6. Marz. In der Versammlung der Obligationäre!^ . nfa 1 . 0 * ' der Allgemeinen deutschen Kleinbahn-Gesellschaft waren ‘ ' 31 575 000 Mk. Obligationen vertreten, davon 31 300 000 seitens der ^artiigi «- ... Treuhandgesellschaft als Vertreterin der Schutz-Vereinigung. Der J en* ’ * ’ ‘ Vorsitzende, Justizrat Kempner, erläutert den Reorganisationsplan 1±urKen ♦ ♦ ♦ • und widerlegt den aus der Versammlung erhobenen Einwand, daß V" ' .* , das bei der Gesellschaft interessierte Bankenkonsortium bei der Re- P/° ür.1.e0°* Monopol-Anl. Organisation besser fortgekommen sei als die Obligationäre. Seitens äussere Argentiner der Revisionskommission wird zugesichert, daß die Frage der Regreßansprüche auf das Ernstlichste weiter geprüft werden solle. Es - .x roirb eme Resolution angenommen, durch die der hauptsächlich aus TiMXmtfc ÄlLlvUNllM. Vertretern der Obligationäre neu zu bildende Aufsichtsrat der Ge-I ® “ sellschaft mit der Verfolgung der Regreßansprüche beauftragt wird. OriginaldrahtmeldUNgeN des Gießener Anzeigers, schließlich wird der Reorganisationsplan einstimmig angenommen. q 7 Mar» (2 Kammer! Die Reratnna - Die Generalversammlung der Aktionäre genehmigte sodann den . Darmstadt, 7. Marz. lAKamm er.) Dte Beratung Bericht der Revisionskommission und nahm eine Resolution an in des Budgets wird fortgesetzt. Beim Kapitel „Landes museum" der der neuen, am 26. März stattfindenden Generalversammlung bedauert Abg. Dr. David, daß dem Mainzer Naturwissenschaft. ch^en Beschlußunfächigkeit nicht zur Erledigung kommen- lichen Museum von hier aus bei Funden Konkurrenz gemacht Dte M^n^ats^iede^e^ung^des^alten^Aufsicht^ats^wurd^ ange- $Et Ausschußantr-g 8000 Mk, zu ft«ich°° und 48 930 nommen und ein neuer zehngliederiger Aufsicktsrat aewäblt. prn-lMk. zu bewilligen, wird angenommen. Betm Kapitel „Aerzt- l i ch e r D i e n st" entsteht eine längere Debatte, bezüglich ber Unter- stützung ärmerer Kreisen und der Anstellung der Aerzte. Geh. Obermediziualrat Dr. Neid Hardt fühtt ans, daß bisher kein Notstand erwiesen worden sei. Der Antrag des Ausschusses wird angenommen, ebenso ohne Debatte die Kapitel 54—59 entsprechend den Ausschußanträgen. London, 7. März. Wie verlautet, wurde der zum Tode verurteilte Burengeneral Kruitzinger begnadigt nnb auf Lebenszeit auS Südafrika verbannt. Paris, 7. März. Dem „Matin" zufolge empfing die englische Regierung von den noch kämpfenden Buren Friedens >V orschläge (?), welche wahrscheinlich heute im Ministerrat zur Verhandlung kommen werden. Weitere Mel. bungen aus Sübafrika berichten, baß die Eugläuder das ganz? Gebiet in der Umgebung von Kradok völlig von den Buren ge> säubert haben. — Das Blatt teilt mit, daß eine Zusammenkunft zwischen Botha und Kitchener bei Utrecht pattge. funden bade. Flkiw. Gliil'slhe Frmweyr. Montag den 17. d. Mts. findet bei Kamerad Sauer die satzungsgemäße orMliiti flaiijit-örttamlang mit nachstehender Tages-Ordnung statt: 1. Jahresbericht. — 2. Bericht über den Stand der Kasse. — 3. Verleihung der Dienstabzeichen für 5-, 10-, 15-, 20-, 25- und 30jährige Dienstzeit. — 4. Verschiedenes. — Frankfurt a. Jü., 7. Nutzholzversteigerung. Freitag den 14. März kommen im Fürstlich Stolberg-Wer- nigerodischen Försterbezirk Gedern, Distrikt Freiloh, Tempelswald, Gaulskopf zc. zur Versteigerung: Eichenstämme 185 Stuck, 5 bis 13 m lang, 14 bis 30 om dick mit 42 fm (Wagner- und Bauholz). Buchenstämme 20 Stück, 1 bis 10 m lang, 35 bis 77 cm dick mit 15 fm (darunter 2 Hackklötze). Fichteustämme 376 Stück, 6 bis 20 m lang, 13 bis 30 cm dick mit 120 fm (Bauholz re.). Derbstangen 1200 Stück mit 71 fm. Reisstangen 1600 Stück. Nutzreisig 450 rm (Bohnenstangen). Kirschbaumstämme 8 Stück mit 4 im. Zusammenkunft 9x/2 Uhr im Bergwirtshaus in Gedern. Nähere Auskunft erteilt Förster Wartze, Gedern. 1906 Gedern, den 5. Mä^ 1902. _____Der Oberförster: Klingelhöfser. Hierdurch gestatte ich mir, die ergebene Mitteilung zu machen, daß ich neuerdings die Vermittelung von Hypotheken für eine überaus leistungsfähige und coulante Hypothekenbank übertragen erhalten habe. Den verehtten Herren Interessenten der Baubranche stehe ich mit speziellen Angaben auf Wunsch gern zu Diensten. 1787 Hochachtungsvoll ergebenst _________A. Jakob, Goethkstraße 23, IH. e®e®eee®e®®@@®eeeee® • Lebens- n. Uchbmschrmg. 8 Attangeschene, deutsche Anstalt sucht für die J W Provinz Oberhessen und die Regierungsbezirke W ä Kassel und Wiesbaden zu baldigem Eintritt je einen ää • w Autzenbeamten • d unter günstigen Bedingungen. 9tur Reflektanten, die ED • befähigt sind, in den besseren Kreisen zu arbeiten, be- ä sonders solche, welche bereits als Agemen mit Erfolg Ä thätig waren, wollen Offerten unter M. U. 9910 an WW a Rudolf Mosse, Frankfurt a. M., einreichen. 1873 Wer will hören?-: Mg^Dttttwoch 8*4 Uhr?Therna: „Sabbath oder Sonntag?" — „Gottes Siegel (Malzeichen) oder das Malzeichen des Tieres?" — „Christus oder der Mensch mit der 666?" (Offenb. 13). Eintritt frei. Pred. H. G. Baumann. [0931 bie Säften etwa 2-3 Mir. über dem Soben an. Benutzt! Kirchliche Nachrichten, man einen Baum, so muß man den Kasten an der unteren Evangelische Gemeinde. Seite eines starken, etwas steil schräg nach oben aufsteigenden Sonntag Lätar e, den 9. März. Astes befestigen, so daß das Flugloch schräg abwätts nach Gottesdienst. sonst nimmt die Meise ihn mcht an. Nagelt man den Kasten Pfarrer Schlosser, an eine Wand so empfiehlt es sich, oben einen Holzketl Abends 6 Uhr: Geistliche Musikaufführung des Evangel. unterzulegen, dam.t der ^sten‘ 12. März, abends 6 Uhr, b. Pas sic ns- ist. Unbedingt nöttg ist es, mittelst haltbarer Jiaget 00CL anbarf)t h Pfarrer Schlosser, mittelst Draht die Kästen durch Dornretsig zu verwahren,! damit die Katzen oder andere Räuber nicht zum Flugloch gelangen können, auch erregt eine solche Deckung die Aufmerk- her Meisen und lockt sie gleichsam herber. — I gemeinde. Mtkäst-n für Rotschwänzchen müssen unter Wandsimsen Abends 6 Uhr- Stehe StadMrche. ------ einen Platz erhalten, doch so, daß die Katzen nicht dazu ge- lanaen können. Auch können die Kasten unter dem vor- lö, üon Bers 18 an: Der Haß der Welt svringenden Dach eines alten Gebäudes, auf dem halb aus- Sendung des Geistes. _____2_ aefauiten Stumpf eines alten Obstbaumes, auf dem moosigen Dach eines alten Gartenhäuschens, versteckt unter Ranken und dm ^ Mä^ Gezweig, oder an ähnlichen Plätzen befestrgt wer en. Nachmittags um 5 Uhr unb abends um 8 Uhr: Gelegenheit • Ein Pseuboboktor. Der durch seine Schwrndeleren be- heill Beicht, kannte, unter dem Namen Dr. Haag in Ulrichstein längere Sonntag den 9. März. Zeügewesene Pseudo-Arzt ist m Mülhausm im Elsaß ^?am Getegenh"eܰL- heil. Beicht, haftet und hrerher nach Gießen transpottrett worden. um Die erste heil. Messe, ä Storusels (Kr. Schotten), 5. Marz. Ber dem hresrgen öor und in berfeiben Austeilung der hell. Kom- Posthilssstelleninhaber und Spezereihändler Karpf wurde in munion. der Nacht von Samstag auf Sonntag em Einbruch dieb- . . 8 Uhr: Die zweü--her. OTeffe. stahl 7» unternehmen oersucht. Der D-eb oder w.e man . /- Uhr-, jÄf Wu»*St«*a4t annimmt, die Diebe hatten einen Fensterflügel zum Teil aus- Mittwoch nachmittag um 6 Uhr ist F a st e n a n d a ch t. aeblett, als der Hausbesitzer durch das Geräusch erwachte, -------- Licht anzündete und seinen im Obergeschoß des Hauses Gottesdienst M der Synagoge Südantage, schlafenden Sohn weckte. Die Ernbrecher gaben darauf ihren . Israelitische Religionsgemeinde. geplanten Besuch auf, jedoch nur, um bererts um 1 Uhr einen Samstag, den 8. März 1902. Eiten Versuch zu machen. Aber auch jetzt erreichten sie Vorabend: 6 Uhr. Morgens: 9 Uhr Predigt. Nachmittags: ihren Zweck nicht. Karpf hatte etwa 300 Mark m seiner 3 Uhr. Sabbathausgang: 7°- Uhr. , XSA L.Ä sanw »,I u»r i» SI.0 «q» gewesen sind. ... 9« Woche. Vom 23. Februar bis 1. März 1902. Darmstadt, 6. März. Der Prinz und die Prinzessin Einwohnerzahl: angenommen zu 26 400 (inkl. 1600 Mann Mllitär). Kriebrich Karl von Hessen statteten gestern Nachmittag Sterblichkeitsziffer: 26,10^ den Allerhöchsten Herrschaften im Neuen Palais einen längeren »ach Abzug von 2 Ortsfremden 22,08 Besuch ab und kehtten um 10y2 tlhr abends wieder nach starben an: Zusammen: Erwachsene: im Frankfutt zurück. , 1. Lebensjahr: Offenbach am Main, 6. März. In dem Vereinslokal Diphtherims 2 des Turnvereins wurde am Dienstag Abend die letzte Tubettulosed. Bauchs. 1 (1) Sitzung aller Ausschüsse abgehalten, um die Schlußabrech- nung vom 25. mittelrhein. Jubiläums-Kreisturn- Blutarmut fest endgiltig vorzunehmen. Die Gesamteinnahmen beliefen Keuchhusten sich auf 102 564,54 Mk., die Gesamtausgaben auf 100 922,63 Mark, es verbleibt demnach zu Gunsten der drei festgebenden I Lghensschwäche Turnvereine eiu Ueberschuß von 1641,91 Mk.,sodaß dasUnbekannteKrankhell Fest auch in finanzieller Hinsicht zufriedenstellend abschließt Summa: 13 (2) 7~(2) 4 — (2); und der Garanttefonds nicht im Geringsten beansprucht zu l Anm.: Die in Klammern gefetzten Ziffern gehen an, wie viel werben braucht. der Todesfälle in der betreffenden Krankhett aus von auswärts nach Offenbach, 6. März. Heute Nacht brach auf unaufgeklärte Gießen gebrachte Kranke kommen. Weise m dem Garderobe schäft von Brühl u. Co. in der Frankfutter Sttaße Feuer aus. Obgleich die Feuerwehr bald zur Stelle war, brannten doch sämtliche Warenvorräte Höchste Temperatur am 5.-6. März 4- 14,3° C. Niedrigste „ „ 5.—6. „ — 4,5° 0. Telephonischer Kursbericht. Donnerstag den 13. b. MtS., vormittags 10 Uhr, findet in dem neuen Rajeniement eine Versteigerung von alten Geräten und Bau-Materialien, 12 eisernen Thüren mit Rahmen, Gußeisen, Messing, altem Eisen, Kisten mit Zinkeinsatz rc. statt, wozu Kauflustige eingeladen werden. 1892 Surrrisouverwaltrmg Gießen. Versteigerung. Montag den 17. b. MtS., rrachrnittags 3 Uhr, versteigere ich im Psairblokal Seltersweg 11 gegen Barzahlung: 2 Zugpferbe, I Achreidsekretär, 1 Buffet, ein Kaffaschrarrk, Glasschränke, Sofas, Kommoden, Kleiderschränke, ein Regulator u. a. m. 1910 Gießen, den 7. März 1902. _________Mulch, Pfandmeister. Montag den 10. März b. I., nachmittags 2 Uhr, versteigere ich im Bieker'schen Saale Neustadt 5ö: 1 Sosa mit 2 Sesseln mrd 6 Stühlen, 1 Tisch, 8 Bilder, 1 Nähmaschine und 8 Kastenwagen. 1911 Geißler, Gerichtsvollzieher. WjiMyWM Stäbt. Schlachthaus. Freibank. Heute «no «orgeu: Stirrfleisch 52 pfg. 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