Nr. 79 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem GießenerAnzeiger werden tm Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Giehener .tiunilien-- blättcr viermal m der Woche beiqelegL RotaNonSdruci u. Verlag der B rü h l'schen Unrvers.-Buch- u.Stein- druckerellPletich Erbens Redaktion, Eroedition und Druckerei: Schul st raße 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. FernsprrchanschlnkNr.51. Zweites Blatt. 153. Jahrgang Samstag 5. April 1903 GietzenerNnzeiger ** Seneral-Anzeiger v A*/ Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Eietzen Bezugsprei-r monatlick75Ps., viertele jährlich Wil ‘2.20; durch Abhole- n .'CtgfteQm monatlich f Vf.; durch die Post Ml viertel- jährl. auSschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. ZeilenpretS: lokal 12Pf* auswärts 20 Pfg. Verantwortlich: für den poht. ll allgem. Teil: P. Witt ko- für ,Stadt und Land^ und „Gerichtssaal':R.Ditt- mann; für den An- teiqentetl: Hans Beck. Einen landwirtschaftlichen Lehrkursus für Soldaten verlangt der Abg. Köhler-LangSdorf in einem Anträge, den er der Zweiten Kammer zu unterbreiten im Begriffe steht. Herr Köhler sendet uns das Manuskript dieses Antrages mit der Bitte um Veröffentlichung zu. Es hat folgenden Wortlaut: „Antrag des Abg. Köhler-Langsdorf, die Einrichtung eines landwirtschaftlichen Lehrkurses mit Freiwilligkeit der Teilnehmer für Soldaten des 2. Jahrgangs der in Darmstadt garnisonierenden Regimenter betr. Die gegenwärtige Notlage im landwirtschaftlichen Gewerbe hat, darin gehe ich einig mit wohl allen Parteien, zu allermeist ihren Grund darin, daß die große Masse des Bauernstandes zu ihrem Berufe theoretisch nicht genügend vorgebildet ist, vielmehr träge und interesselos in altem Schlendrian den Spuren einer vergangenen Zeit folgt, die andre Ziele und Interessen hatte, als die gegenwärtigen Tage radikalster Umwälzung auf allen Lebensgebieten. Die vermehrte Erkenntnis in Anwendung der Naturkräfte des Dampfes, der Elektrizität usw. hat im nun abgeschloffenen 19. Jahrhundert ungeahnte Umwälzungen im öffentlichen Verkehr, in Handel und Wandel herbeigeführt. Anders sind alle Lebens-Bedingungen und -Beziehungen geworden. Anders mußte der einzelne Mensch, der einzelne Beruf, die gesamte kulturelle Menschheit sich einrichtcn, um den andersgearteten Verhältnissen sich anpaffen zu können. Dem öffentlichen Wesen wurden mit den aufs gründlichste umgestalteten Verhältnissen andere Bahnen gewiesen. Wie ein reißender Strom brach die neue Zeit über die alte herein. Und alles mußte stürzen, das ihr entgegen sich stellte. Am besten aber verfuhren diejenigen, die ihre Zeit begriffen hatten, die den Strom der neuen Zeit nicht allein nicht hemmen, sondern ihn sich dienstbar zu machen suchten, weise seine immensen Kräfte ausnützend. So war es denn erstlich der Handel, der Welthandel und dieJndustrie, die, ausgeübt von den Unter- richteteren der Nation, alle Kräfte der neuen Zeit zu Hilfe nahmen, um ihr Interesse zu fördern. Die Folge war, daß die Wiffenschaft und die gesamte Staatsmaschine alsbald fast einzig und allein in den Bann beider gestellt wurden, und zwar so sehr, daß die gesamte gebildete Welt am Ende des Jahrhunderts nur noch nach händlerischen und industriellen Prinzipien zu denken vermochte, als ob sie dergestalt hypnotisiert wären. Dabei war die Landwirtschaft, abgesehen von den Groß- thaten Einzelner, eines Thacr, Liebig, Wagner, Kühn, Märker u. s. w., auf landwirtschaftlich wissenschaftlichem und einer großen Menge hervorragender Männer auf landwirtschaftlich praktischem Gebiete, größtenteils auf ihrem alten Geleise stehen geblieben. Weder die landwirtschaftliche Wissenschaft noch die Agrarpolitik hatten der großen Menge der staatlichen Gesamtheit irgend wertvolle Errungenschaften gebracht. Und so stehen wir denn heute einer Welt, erfüllt von Händlergeist und Industrialismus, gegenüber, die in ihrem Wirken als Feindin und Totengräberin der deutschen Landwirtschaft erscheint und die durch ihre Erziehung in einseitig händlerischem und industriellem Geiste geeignet ist, der Landwirtschaft endlich den Todesstoß zu versetzen, obgleich trotzdem dies ihr eigener Wille nicht sein mag. Angesichts so bedeutender Gefahren, die der Landwirtschaft und damit — was wohl kein Vernünftiger zu leugnen vermag — dem gesamten deutschen Volke drohen, und im Gefühl der durch das eben Geschilderte veranlaßten bereits eingetretenen Not beginnt cs nunmehr auf allen Gebieten des öffentlichen Lebens sich zu regen. Heftig platzen die Geister aufeinander. Mißverstand und Unverstand, Wissenschaft und Aftcrwiffenschaft, Ehrlichkeit und Unehrlichkeit, engherziger Krämergeist und Idealismus kämpfen die unseligsten Kämpfe gegeneinander, und nirgends erscheint der Retter aus dieserNot. Insbesondere aber stehen die deutschen Regierungen durchaus mehr auf Seiten des Händlertums, des sog. Welthandels und der Industrie, als auf Seiten der Bauern, und die die öffentliche Meinung „machende" Presse ist zum größten Teile in den Händen des schachernden Judenvolkes, das am Bauernstände kein anderes Interesse nimmt, als das des Ausbeuters au seinem Opfer. Aber doch können die Regierungen nicht gänzlich sich aller Fürsorge für den nun endlich durch seine Not aufgeweckten Bauernstand entschlagen. Unfähig, agrarpolitisch zu denken, in händlerisch-industriellem Geiste erwachsen, stehen die führenden Mächte mißgestimmt der immer mehr wachsenden agrarischen Bewegung gegenüber, ihr entgegen, und suchen nun, durch allerlei kleine und Pallatiomittelchen Oel auf die empörten Wogen gießend, den furchtbaren Sturm, der immer mehr anschwiüt, zu dämpfen. Aber es ist alles vergebliche Mühe, denn die Hilfe, die sie bieten, kommt nicht von Herzen und verfehlt darum ihren Beruf. Herz und Sinn der deutschen Mächte gehören vielmehr dem Handelsgeist, dem Welthandel (personificirt in dem Juden Ballin) an und alles, was diese für die Landwirtschaft zu thun scheinen, geschieht nicht aus Liebe zu ihr, sondern aus den Beweggründen der Furcht und der Diplomatie. So steht der Bauernstand von den Regierenden ver- laffen, und gänzlich auf sich selbst angewiesen da. Zuerst seine Schuld, daß er sich nicht regte, als es galt, der neuen Zeit gerecht zu werden, nunmehr durch Schuld derjenigen, die seine berufenen Schützer sein sollten. Und die Zeiten sind längst vorüber, da ein Kaiser Joseph II., ihm und dem Bauernstand zur Ehre, den Pflug durch's Feld fü hrte. Läng st hat der Bauern st and cs aufgegeben, darauf zu hoffen, daß ihm aus den Reihen Derer, die an die Spitze der Nation berufen sind, die nachhaltige Hilfe kommen wird, solange Diejenigen noch im Leben sind, die einst zu Füßen jener nationalökonomischen Irrlehren an den Universäten des 19. Jahrhunderts, eines Brentano, Lotz u. a. gesessen sind. Drum muß der Bauernstand sich selber ermannen, und muß selber Hand anlegen, muß aufbaucn von unten, Stein für Stein! Das Fundament aber alles dessen muß sein die Förderung der landwirtschaftlichen Berufsbildung. Glicht Viehprämiierungen sind vonnöten, sondern Prämiierungen des landwirtschaftlichen Wissens und Könnens. Kem Preis sollte zu hoch sein, keine Arbeit zu schwer, um dies Ziel zu erreichen: Allgemeinste Ausbildung des Landwirts in seinem B erufe, des Herrn und des Knechts, der Hausfrau und der Magd, des adeligen Gutsbesitzers und des Bauern. Kein Mittel aber auch sollte zu gering erscheinen, um dies hohe Ziel zu erreichen. Schon wurde ein guter Schritt hierzu gethan, indem in der Fortbildungsschule zu Langsdorf während dieses Winters der Beweis geliefert wurde, daß es möglich sei, allen Kreisen der Bauernbevölkerung auf die einfachste Art und Weise die Grundbegriffe aus der Kulturlehre (so wie dies schon Liebig vor mehr als 50 Jahren als erreichbar bezeichnete) zur Kenntnis bringen. Aber alles dies genügt noch nicht. Weitere Wege müssen gesucht werden, auf denen die Landwirtschafts-Wissenschaft, die einzig und allein dem Bauernstand die Hilfe bringen und ihn freimachen kann, ihm zugeführt wird. — — So sei es mir denn vergönnt, hiermit auf ein Mittel aufmerksam zu machen, das — wenn hüben und drüben ihm Wohlgefallen angedeiht und die rechten Männer mit Verstand, Herz und Sinn es richtig ergreifen — von wohl- thätigster Wirkung sein würde. Es gilt die Nutzbarmachung der landwirtschaftlichen Lehrkräfte des Staates für diejenigen Angehörigen der Garnisonen, die aus dem Bauern st and hervorgegangen sind und zu ihm wieder zurück kehren werden. — Es ist insofern dies keine neue Idee, als bereits ein Kursus für angehende Dominialförster im 1. Großh. Hess. Leibgarde-Regiment zu Darmstadt besteht (oder wenigstens bestanden hat). Auch finden fast alle Handwerke heute schon beim Militär die weitgehendste Förderung und Hebung. Ich erinnere nur an die Beschäftigung der Soldaten als Waffen- schloffer, Schreiner, Schneider, Schuster, Weißbinder, Gärtner, Verkäufer in den Kantinen u. s. w. in den Garnisonen. Ebensowohl aber nehme ich an, daß es möglich sei, aus sämtlichen zu Darmstadt garnisonierenden Regimentern einen Kreis freiwilliger Teilnehmer allwöchentlich ein- oder zweimal um vom Staat zu gestcllende Landwirtschaftliche zu versammeln, um während des zweiten Jahres der mili- tärischen Dienstzeit gründlichen und unentgeltlichen Unterricht in dem Berufe zu genießen, in den die jungen Leute nach Ableistung ihrer Dienstzeit wieder zurückkehren werden. Ich hege keinen Augenblick irgend einen Zweifel, daß seitens des Offizierkorps, das zum größten Teil schon von Haus den agrarischen Kreisen angehört, aus dem die trefflichsten praktischen Landwirte, und darunter als einer der hervorragendsten in praktischer Ausübung des landwirtschaftlichen Betriebes der preußische Landwirtschaftsminister General v. Podbielski hervorgegangen sind, Alles gethan werden würde, um diese Lehrstunden zu ermöglichen und dieselben segensreich zu gestalten. Dabei mache ist auf den wertvollen Umstand aufmerksam, welche reichen Unterrichtsmittel ingesialt der landwirtschaftlichen Versuchsstation unter der Leitung des zur Zeit wohl popiilärsten und bedeutendsten Agrarkulturchemikers der Welt, des Herrn Prof. Dr. Wagner, den landwirtschaftlichen Winterschulen, der Hochschule, den Museumssammlungen in Darmstadt usw. zur Verfügung stehen. Ich mache weiter aufmerksam auf die zu Versuchen im großen einladenden, schlecht bebauten, ja öd liegenden Sandflächen bei Arheiligen, Weiterstadt usw. Die Verhältnisse sind, wohin man schaut, die günstigsten, um hier in Darmstadt einen ernsten Versuch zu unternehmen. Ich beantrage deshalb: Die verehrt. Zweite Kammer wolle beschließen, Großh. Regierung zu ersuchen, alsbald mit dem Herrn Kommandeur der Hessischen (25.) Division in Verhandlung einzutreten zwecks Einrichtung eines ständigen landwirtschaftlichen Lehrkursus für freiwillige Teilnehmer aus den Regimentern zu Darmstadt. Langsdorf, den 3. April 1902. Köhler (Langsdorf). * • Ter Kern dieses Antrages hat u. E. wieder, wie bei Köhlers Vorschlägen zumeist, etwas Berechtigtes. Allerdings dürfte der hessische Landtag in dieser Beziehung nichts Erhebliches ausrichten tönnen. Zuständig ist hier allein daS preußische Kriegs Ministerium, und ob dieses sich dazu bereit finden lassen wird, einen landwirtschaftlichen Sol- datenkursus in Darmstadt cinzurichtcn, ist zum mindesten zweifelhaft. Man weiß, wie sehr man in Berlin der zweijährigen Militärdienstzeit s. Z. abhold war und die Ansicht vertritt, daß die zwei Jahre bei äußerster dienstlicher Anspannung zur militärischen Ausbildung kaum genügen. Darum scheint uns wenig Aussicht für eine Opferung der Milüärdienstzeit zu landwirtschaftlichen Zwecken. Immerhin ist es ja aber möglich, daß unsere Regierung, wenn sie den Antrag Köhler zu dem ihren inacht, in Berlin etwas auszurichten vermag. Im einzelnen dehnt sich der Antrag Köhler nach seiner Art in wunderliche Breite, geht nahezu bis auf die Urgeschichte zurück, um etwas zu begründen, was sich in tnappcn, sachlichen Worten sagen läßt, ohne alle überflüssigen Ausfälle nach links und rechts. Es verlohnt sich nicht, auf Einzelheiten sich einzulassen, die Behauptung aber, daß die Regierungen — und nun gar noch aus „Furcht", sich an das Gängelband des Handels und der Industrie festklammern, muß aufs sck>ärfste gerade ,von der Presse zurückgewiesen werden, die von den „Händen des schachernden Judenvolkes", wie Herr K. in seiner bekannten, wenig geschmackvollen Art sich auszudrückcn beliebt, sich ebenso frei weiß, wie von jeglicher anderen Beeinflussung irgend einer Seite! Angesichts der Regierungs-Zolltarif- vorlage von einem „Verlassensein" der Landwirtschaft zu reden, klingt gerade aus bäuerlichem Munde eigentlich recht scherzhaft. Aber das wackere und unermüdliche EintretenKöhlers für die eigenen Berufsinteressen verdient doch Anerkennung auch bei denen, die seiner politischen, sowie seiner gesamten Lebensanschauung sonst fern stehen. Es steckt eine gesunde, kernige Frische in diesem immerhin ideenreichen Mann, und oft trifft er den Raget auf den Kopf. Es ist nicht zu leugnen, daß der obige Antrag vieles für sich hat, daß seine Klagen über den in bäuerlichen Kreisen herrschenden alten Schlendrian, über deren kurzsichtige Interesselosigkeit an allem, was nicht mit dem bäuerlichen Beruf zusammenhängt, berechtigt sind, und daß der Staat mit dazu berufen ist, das Seine zu thun, um allem Dem nach Möglichkeit abzuhelfen. Wir wollen also hoffen, daß trotz der u. E. nicht großen Aussichten, dieser Antrag dcs Herrn Köhler den von ihm gewünschten Erfolg hat. Deutliche Gagesschau. Die „Deutsche Tageszeitung" sucht — so wird der badisch-osjiziösen „Südd. Reichs- korresp." aus Berlin geschrieben, und wir geben im nachstehenden den sehr bemerkenswerten Artikel wortgetreu wieder — bei ihren Lesern die Vorstellung zu erwecken, daß handelspolitische Unterhandlungen zwischen der deutschen und der italienischen Regierung schon begonnen haben, ja „daß unsererseits an Italien bereits vor Fertigstellung des Reichszolltarifs in der Vorberatung bestimmte Konzessionen gemacht worden sind". Auf solche Abmachungen, erklärt das Blatt, könne und dürfe der Reichstag keine Rücksicht nehmen. Der Reichstag wird in diese Verlegenheit gar nicht kommen; denn die vom agrarischen Standpunkt aus angefochtenen Abmachungen oder Konzessionen existieren nicht. Keiner ausländischen Regierung ist ein Versprechen über Zugeständnisse gemacht worden, die sie von Deutschland bei den künftigen Handelsvertragsverhandlungen zu erwarten hat. Das Mas; dieser Zugeständnisse ergiebt sich erst beim Unterhandeln selbst aus dem dabei erforderlichen wechselseitigen Entgegenkommen, dessen Grenzen für uns >urch die im Tarifentwurf ihren Ausdruck findenden dcut- chen Bedürfnisse gezogen werden. Allerdings ist aber der Tarif so eingerichtet und wird auch so bleiben, daß er Unterhandlungen nicht unmöglich macht, ja, )aß er, was insbesondere unsere Beziehungen zu Italien angeht, einen vertragsmäßigen Ausgleich der beider- eitigen Handelsinteressen verhältnismäßig 'eicht und einfach erscheinen läßt. Dies und nichts, was die Rechte unserer Volksvertretung beeinträchtigen könnte, hat der Reichskanzler in Venedig ausgesprochen. Graf v. Bülow wäre — dafür giebt es Beweise genug — der Letzte, der nm der schönen Augen des Auslandes willen nationale Interessen preisgäbe. Nicht die Neigung zu .Konzessionen an fremde Mächte, andern die Pflicht, unsere Schutzzollpolitik den Bedürfnissen der Gesamtheit des erwerbenden deutschen Volkes anzupassen, läßt den Kanzler und die verbündeten Regierungen bei dem Entschluß verharren, sich Anträge nauiZollerhöhungenüberdenEntwurs hinaus zu widersetzen. Tie Rundrefi'e Les Staatsekretärs Grafen v. Posadowsky gilt sicherlich nicht einer Erschütterung dieses Entschlusses, und auf die Haltung der Bundesstaaten läßt sich das beliebte Schlagwort von der „Unsicherheit der Lage" nicht anwenden. Neuerdings will der Rundschauer der „Allg. ev. luth. Kirchenztg." die Un- icherheit am schärfsten darin ausgeprägt finden, daß „das berede umgeht", nicht nur der Reichstag, sondern auch das Abgeordnetenhaus würden zu P f i n g st e u a u f, gelöst werden. Dieser Pessimist mag sich beruhigen: das Gespenst einer Auflösung steht weder am Königsplatz, noch, irr der Prinz Albrecht st raße Dor der Thür. Wohl aber wächst die Gefahr, daß die deutsche Landwirtschaft um die erheblichen Vorteile, die der Tarifentwurf ihr darbietet, gebracht wird, wenn ihre Vertreter es darlauf an- kommen lassen, vor der Erledigung des Entwurfs nach Beendigung der gegenwärtigen Legislaturperiode mit noch höheren Forderungen in den Wahlkampf zu gehen. Diese Warnung kann nicht zu oft ausgesprochen werden. Sie muß, wie die Dinge stehen, das ceterum censeo aller wirk- lichen Freunde unserer Landwirtschaft sein. Aus Stadt und Sand. Gießen, den 5. April 1902. LU. Von der Universität. Herr Prof. Dr. Korne- mann hat den Ruf nach Tübingen angenommen. ** Gastspiel des Ibsen-Theaters aus Berlin. Ein großes Theaterereignis steht unserem kunstsinnigen Publikum nun doch noch, obwohl die Opernvorstellungen der Dessauer infolge der uns ganz unbegreiflichen Teilnahmlosigkeit der maßgebenden Kreise unterbleiben, bevor, und zwar schon für die nächsten Tage. Das bedeutendste gastierende Ensemble Deutschlands, das rühmlichst bekannte Ibsen - Theater ati§ Berlin, wird auf seiner diesjährigen Tournee auch bei uns gastieren und am 13. d. M. „Hedda Gabler", am 14. „ Rosm ersh olm " zur Aufführung bringen. * * Kirchliche Dienstnachricht. Der Großherzog hat den von dem Grafen zu Erbach--Fürstenau auf die zweite evangelische Pfarrstelle zu Beerfelden, Dek. Erbach, präsentierten Pfarrverwalter Pfarrer Waldeck daselbst für diese Stelle bestätigt. * * Von der Reichspost. Am 7. April wird in dem bisher zum Landbestellbezirk des hiesigen Postamts gehörigen Orte Altenbuseck eine Postagentur eingerichtet, deren Landbestellbezirk die Orte re. Rödgen, Trohe mit Balzermühle und Trohermühle, Großmühle und Mittelsmüble zugeteilt werden. Wir machen daraus aufmerksam, oaß von diesem Zeitpunkt ab Sendungen von Gießen nach den genannten Orten und umgekehrt nicht mehr nach oer Ortstaxe zn frankieren sind, sondern, den Gebühren für Sendungen nach anderen Postorten unterliegen. Die Landpost nach Altenbuseck wird nachmittags künftig 3.15 statt 3.0, von Altenbuseck 10.30 Dorrn, und 6.45 nachm. ab gehen. — Vom 7. ab gelangt auch in Wißmar bei Lollar eine Postagentur zur Einrichtung, zu deren Landbestellbezirk Launsbach gehört. * * Klinikbauten. Die Bauten der neuen Kliniken auf dem Seltersberg scheinen demnächst in Angriff genommen werden zu sollen. Der Staat hat für das Bau- Bureau die ganze erste Etage des früheren Restaurants „Zum Reiseonkel" an der Frankfurterstraße gemietet. * * Besitzwechsel. Das Restaurant „Stadt Marburg" mit dein dazu gehörigen Gelände wurde für 63 000 Mark lan den früheren Inhaber der Wirtschaft „Germania" in Lollar, Friebr. E Krämer, Derkauft und geht bereits am 1. Juni an den neuen Inhaber über. * * Das neue Wien er Caf 6, das, wie wir bereits mitteilten, tgerr Gustav Skalizky einrichten will, w.ird im Mittelpunkt der Stadt, und zwar an der Ecke der Plock- und Johannesstraße, seinen Platz finden. Herr Bach, der Besitzer des bekanntlich mit dem Merkur gekrönten Eckhauses, hat sämtliche, darin im Parterre befindlichen Räume, die über 300 Quadratmeter Fläche enthalten, an Herrn Skalizky zu dem genannten Zwecke vermietet. Das Haus selbst wie auch seine Lage dürften sich außerordentlich zur Einrichtung tD'eö geplanten Etablissements eignen. - 50jähriges Jubiläum. Fünfzig Jahre sind es heute her, seit der in weiten Kreisen bekannte Grvßh. Steueraufseher Fink zu Gießen sich dem Staatsdienst gewidmet hat. Aus diesem Anlaß sino ihm ganz besondere Ehrungen zu teil geworden. Der Vorstand des Hauptsteueramts hielt in Gegenwart sämtlicher Beamten des genannten Amtes an den Jubilar eine feierliche Ansprache, in welcher er insbesondere das mustergiltige Verhalten des Jubilars in und außer dem Dienst hervorhob und seine Pflichttreue lobte, die sich darin äußere, daß er in der gewissenhaftesten Erfüllung seiner dienstlichen Obliegenheiten eine besondere Ehre erblicke. Von allen Vorgesetzten, die der Jubilar während seiner fünfzigjährigen Dienstzeit gehabt habe, sei seine gewissenhafte Pflichterfüllung rühmlichst erwähnt worden. - Mit ganz besonderer Freude habe ihn, den Amts- votstand, die Allerhöchste Auszeichnung, die dem Jubilar geworden, erfüllt. Se. Königl. Hoheit der Großherzog habe die Gnade gehabt, ihm das silberne Kreuz des Verdienstordens Philipp des Großmütigen zu verleihen. Bei Ueberreichung dieser Allerhöchsten Anerkennung komme er gleichzeitig einem Auftrag der vorgesetzten Ministerial- behörde nach, indem er dem Jubilar deren Glückwünsche zu dieser Auszeichnung und zu dem Ehrentage übermittele. Mit einem dreifachen Hoch auf den Gefeierten endete die Ansprache, welche auf die Anwesenden einen tiefen Eindruck hervorgerufen hatte. Hieraus erfolgte die Gratulation durch die Beamten und Kollegen des Herrn Fink. Zum bleibenden Andenken an diesen so ehrenvollen Tag wurde dem Jubilar ein zu diesem Zwecke angefertigtes Gruppenbild sämtlicher Hauptsteueramtsbeamten mit entsprechender Widmung überreicht. Sichtlich gerührt war der Gefeierte, als ihm die Kinder des Obersteuerinspektors Weißen- b ruch einen Blumenstrauß und eine weitere sinnreiche Dedi- kation unter Uebermittelung ihrer Glückwünsche überbrachten. Möge es dem Jubilar vergönnt sein, sich noch lange seiner derzeitigen geistigen Frische und körperlichen Rüstigkeit zu erfreuen. ** Kaufmännischer Nachwuchs. Seit dem Mo- natswechsel hat sich in den Läden auch der Nachwuchs der Söhne Merkurs eingestellt. Es sind durchweg hübsche, rotwangige Bürschchen, die sich dem Handelsslaride widmen wollen. Mährend in früheren Jahren allgemein die Kluge laut wurde, daß es an geeigneten Lehrlingen für den Kaufmann st and fehle, hört man in diesem Jahre nicht nur keine Klage, sondern es wird uns bestätigt, daß infolge des Vorhandenseins einer in ihren Leistungen anerkannten kaufmännischen Fachschule, in der sich die jungen Leute fortbilden können, die Eltern aus kleineren Landstädtchen ihre Söhne, die für den Kaufmann stand bestimmt sind, gern nach Gießen in die Lehre bringen und daß infolgedessen in unserer Stadt das Angebot von Lehrlingen in diesem Jahre stärker sei als der Bedarf. ** Der Fechtverband Gießen-Lahr, welcher bereits vor mehreren Jahren einen hiesigen Knaben im Reichswaisenhaus zu Lahr hat erziehen lassen, läßt heute wieder einen 8 Jahre alten Jungen aus Gießen dorthin verbringen, der bis zu seiner Konfirmation dort verbleiben soll. Alle aus dem Reichswaisenhaus entlassenen Jungen sind zu ordentlichen Menschen herangebildet worden. Hoffen wir, daß die Anstalt dem Kleinen das ersetzt, was ihm hier fehlte, nämlich die Eltern und die ordnungsmäßige Pflege und Erziehung. a. K r o f d o r f, 4. April. Wegen der Vakanz der hiesigen Pfarrstelle kann die Konfirmation nicht am Sonntag nach Ostern, wie es sonst üblich ist, vorgenommen werden. Tie Konfirmanden von Krofdorf und Gleiberg werden erst am zweiten Sonntag nach Osterii in der Kirche zu Krofdorf durch Pfarrer Geibel aus Dudenhofen konfirmiert. Tie Konfirmanden der Filiale Kinzenbach werden, wie gewöhnlich, am Sonntag nach Ostern durch Pfarrer Bingel aus Wißmar konfirmiert. §§ Rodheim a. Bieber, 4. April. Für die Ortschaften Fellingshausen, Crumbach und Frankenbach sollte Anfang April von hier aus eine Fahrpost eingerichtet werden. Die seitherige Postbestellung dieser Orte hat sich bei zweimaliger Bestellung als sehr schwierig erwiesen. Jedoch ist diese Neuerung bis zum Juni verschoben worden. T Wißmar, 4. April. Die bereits früher in Aussicht genommene Veränderung in den hiesigen Schulst ellen ist mit Beginn des neuen Schuljahres vor sich gegangen. Lehrer Müller aus Hörnsheim war schon im November v. I. zum Lehrer der hiesigen dritten Klasse ernannt worden, jedoch unterblieb der Wechsel auf Wunsch Müllers bis zum Frühjahr. Unser bisheriger vierter Lehrer Schuhmacher ist zum Nachfolger Müllers nach Hörnsheim berufen, und die vierte Schulklasse übernimmt Lehrer Mergenthal, der seither die dritte Klasse verwaltet hat. — Auch im benachbarten Launsbach ist ein Wechsel vor sich gegangen, der seitherige Verwalter der zweiten Schulklasse Wettermann ist nach Breitenheim, Kr. Meisenheim, versetzt worden. An seine Stelle tritt Lehrer Cälius, der am Montag in sein Amt ein geführt wird. Darmstadt, 4. April. Geh. Justizrat Dr. Hermann Weber ist in der vergangenen Nacht hier gestorben. Tie „Ofsenb. Ztg." widmet dem Verblichenen einen Nachruf, dem wir folgendes entnehmen: Mit ihm ist im 72. Lebensjahre ein Mann dahin gegangen, der sich um das gesamte Hessenland hervorragende Verdienste erworben hat. Trotz seiner anstrengenden beruflichen Thätigkeit hat er nicht nur in dem kommunalen Leben Offenbachs, dessen Stadtverordnetenkollegium er mehr als 25 Jahre hindurch als eifriges Mitglied angehörte, sondern auch in dem politischen an allen auf das Wohl des engeren und weiteren Vaterlandes gerichteten Bestrebungen als echt deutsch empfindender Mann lebhafte Teilnahme bewiesen und oft genug wirkungsvoll zum Wohle der Allgemeinheit thätig eingegriffen. Wir erinnern hier nur an feine Wirksamkeit als Abgeordneter der zweiten Kammer, die er, Don dem Vertrauen der Mehrheit zu der ehrenDollen Stellung des ersten Präsidenten berufen, mit hervorragender Umsicht lange Jahre hindurch geleitet hat. Später durch den Landesfürsten zum lebenslänglichen Mitglied der ersten Kammer ernannt, vermochte er auch hier seine reiche Erfahrung in den Dienst der gesetzgebenden Thätigkeit zu stellen. — Am 18. November 1900 beging Geheimrat Dr. Weber unter herzlichster Anteilnahme weitester Kreise seinen 70. Geburtstag, und wenige Wochen später, am 22. Januar 1901, war es ihm vergönnt, sein 50jährigcs Dienstjubiläum zu feiern, bei welcher Gelegenheit ihm vom Großherzog die Krone zum Komthurkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen wurde. Leider machten sich um die Mitte des vorigen Jahres erhebliche Gesundheitsstörungen bemerkbar, die ihn nötigten, seine erfolgreiche dienstliche Thätigkeit aufzugeben. Zugleich verlegte er seinen Wohnsitz nach Darmstadt. Darmstadt, 4. April. Der „Darmst. Ztg." zufolge ist zwischen der Leitung des Hoftheaters und der Intendanz des Hoftheaters in Stuttgart ein Vertrag vereinbart worden, der das hiesige Theater dem Personal der Stuttgarter H o f o p e r für ein Gesamtgastspiel in der letzten Woche des Monats Mai überläßt. Bei demselben wird der gesamte Kunstkörper der Stuttgarter Hofoper einschließlich der kgl. Hofkapelle und des kgl. Singchors mitwirken. — Im Kloset der städtischen Lesehalle entstand gestern abend 61/2 Uhr eine Gasexplosion, durch welche der aufsichtsführende Beamte Sch. im Gesicht und an den Händen schwer verletzt wurde, sodaß seine Verbringung in das städtische Krankenhaus notwendig wurde. Offenbar hatte ein Unbefugter den im Kloset befindlichen Gashahn geöffnet, denn die Eplosion erfolgte, als Sch. den Raum mit einem brennenden Streichholz betrat, um Licht anzuzünden. Eisenbahn-Zeitung. Die preußisch-hessische Staats-Eisenbahnverwaltung läßt gegenwärtig die hierzu geeigneten Personenwagen an den Innenseiten der Abteilthüren, bezw. bei den Durchgangswagen an den Innenseiten der nach den Plattformen mündenden Aus- gangsthüren mit Thürgriffen versehen, durch welche es den Reisenden ermöglicht wird, die Thür en von innen selbst zu öffnen. Diese zur Erleichterung des Aussteigens für das Publikum und mit Rücksicht auf etwaige Unfälle, bei denen ein schnelles Verlassen der Wagen geboten ist, getroffene nützliche Einrichtung ist indessen bann nicht ohne Gefahren, sowohl für die Reisenden als für die Zugbeamten, wenn das ordnungsmäßige Schließen der Thüren nach dem Verlassen der Wagen, bezw. nach dem Einsteigen in dieselben unterlassen wird. Insbesondere können durch das Anlehnen an die nicht vollständig geschlossenen Thüren der Abteilungen leicht Unglücksfälle durch Abstürzen aus den Wagen herbeigeführt werden. Es ist deshalb im allgemeinen Interesse dringend zu wünschen, daß die Reisenden sich der leichten Mühe des Schließens der Wagenthüren unterziehen, wenn nicht noch andere Reisende bei dem Ein- oder Aussteigen nachsolgen, sowie ferner, daß die Thüren zum Aussteigen erst geöffnet werden, wenn der Zug hält. Durch einen Anschlag an den Thüren der Wagen wird hierauf noch besonders hingewiesen. Von Wichtigkeit ist auch, daß die in den Abteilen befindlichen Reisenden sich vor .Abfahrt der Züge von dem Verschluß der Wagentüren überzeugen und Kinder, sowie jugendliche Personen auf die etwa eintretenden Gefahren durch ihre Begleiter aufmerksam gemacht werden. Der 31. Kongreß der deutschen Gesellschaft sttr Chirurgie. III. In der Donnerstag-Nachmittagsitzung stand die Frage der Unterleibs-Operationen im Vordergrund des Interesses. Die entzündlich-eiterigen Prozesse am Bauchfell und im Bereiche des Blinddarms ober an dem mit diesem in Verbindung stehenden Wurmfortsatz haben Veranlassung zu eingehenden Auseinandersetzungen in Aerzte- kreisen gegeben. Die „inneren" Mediziner und die Chirurgen standen sich lange scharf gegenüber; er ft in der? jüngsten Zeit sind die stark auseinandergehenden Meinungen einer Einigung naher gekommen. Einen radikalen Standpunkt nimmt der Frankfurter Chirurg Professor Rehn ein. Die Beurteilung der entzündlichen Eiterungs- prozesse innerhalb der Bauchhöhle unterliegt außerordentlichen Schwierigkeiten; die mehr gutartigen Prozesse sind nicht mit Sicherheit zu erkennen, und die schweren schwer zu behandeln. Deshalb ist eine frühzeitige Vornahme der Operation unbedingt anzuraten; eine solche ist verhältnismäßig ungefährlich und verhütet das weitere Umsichgreifen des entzündlichen Prozesses. Wenn der Ausgang einer Operation ein unglücklicher ist, so liegt das entweder an gewissen unüberwindlichen Schwierigkeiten oder an Mängeln der Operationstechnik. Auch Dr. Spreng e l - Braunschweig tritt auf Grund seiner Erfahrungen für die frühzeitige Vornahme der Operation ein: man sollte möglichst in den ersten 24 bis 48 Stunden eingreifen, ehe das Bauchfell in weiterer Ausdehnung ergriffen ist. Am günstigsten stehen die Chancen, wenn — insbesondere bei der Blinodarment- zündung — in der unfallfreien Zwischenzeit zur Operation gejajritten wird. Nach Sprengels Feststellungen ist hie Sterblichkeit in diesen Fällen eine außerordentlich geringe. Unter allen Umständen soll man — was Dr. Roux (Lausanne) hervorhebt — streng individualisieren, d. h. jeden Fall nach seiner Besonderheit behandeln und nicht blind darauf losoperieren. Interessante Ergänzungen zu dieser Frage brachte ein Vortrag von Pros. Friedrich (Leipzig.) Er glaubt auf Grund neunjähriger Beobachtungen, daß bei der Entwickelung der Bauchfellentzündung sogenannte anaerobe Bakterien im Verein mit anderen. Pilzen eine wichtige Rolle spielen. Diese anaeroben Keime wachsen und vermehren sich nur, wenn der freie Sauerstoff möglichst vollständig aus dem Nährboden entfernt ist. Zutritt von Sauerstoff oder, was dasselbe besagt, von Lust läßt diese unheimlichen Keime abfterben. Deshalb ist die Lüftung des Operationsgebietes, in diesem Falle des unter dem Bauchfell gelegenen Raumes, ein unbedingtes Erfordernis. Der Eingriff soll stets in der Nähe des Wurmfortsatzes erfolgen, weil dort zumeist die Ursprungsstätte der Erkrankung liegt. Nach der Operation ist das Hauptgewicht auf eine vorsichtige Ernährung zu legen, und zwar schlägt Professor Friedrich Einspritzungen von keimfreiem Oel und Zuckerlösung unter die Haut vor. Am Freitag trat der Kongreß bereits in früher Morgenstunde zu feiner sechsten Sitzung zusammen; auf der Tagesordnung stand an erster Stelle Unterleibs-Chirurgie. 21 Vorträge und Demonstrationen waren angesetzt. Hervorragende Operateure wie Riedel (Jena), von Eiselsberg (Königsberg), Sprengel (Braunschweig), Kocher (Beruh Krönlein (Zürich) nahmen hierzu das Wort; doch boten ihre Ausführungen im wesentlichen nur sachwissen-' sch östliches Interesse. Bemerkenswerte Experimente an Tieren hat Tr. Reerink (Freiburg) angestellt, um den Nachweis zu erbringen, daß man im stände ist, Defekte oder Geschwüre der Magenwand durch Einpflanzung von Tarmstücken zu decken. Dr. Reerink hat diese merkwürdige Operation bis jetzt an einer Reihe Don Hunden aus^ geführt und damit einen überraschenden Erfolg erzielt. Das Darmstück heilte glatt in den Magen ein, es wurde sozusagen zu einem Teil der Magenwand, ohne etwas Don seiner Eigentümlichkeit emzubüßen. Tie beiden Schleimhautstücke, das des Magens und des ein gepflanzten Darmabschnittes, blieben scharf gegeneinander stehen. Der glückliche Verlauf dieser Experimente könnte Veranlassung dazu geben, auch beim Menschen größere Geschwüre des Magens baburaj zur Heilung zu bringen, daß man entsprechend große Teile der Darmwand einpflanzt. Einen anscheinend recht nützlichen Apparat, welcher die Gefahren der Chloroform-Beräudung wesentlich herabsetzen soll, zeigte Dr. Roth (Lübeck). Der Apparat ist so konstruiert, daß dem Patienten neben dem eigentlichen Betäubungsmittel hinreichend Sauerstoff zugefuhrt wird. Gerade die Zufuhr Don Sauerstoff macht die Narkose weniger gefährlich, und man ist im stände, selbst schwächliche Kranke mit mattem Puls einer Chloroform-Narkose zu unterziehen. Mit dem Kongreß ist eine Ausstellung von medizinischen Instrumenten und Apparaten, Mebitamenten und diätetischen Mitteln Derbunben. Besonders reichhaltig vertreten sind die elektro-medizinischen Apparate, roelaje die Röntgenstrahlen der Heilkunde dienstbar zu machen suchen. 959 der Zähne Absolühsbestes ^Mundwassern ■:A W 1 jhb ■■ ■ ■ zur Notiz, baß Ober- Mess NSuttern machsene zu empfehlen, sondern auch bei Kindern und Säuglingen gegen Hautröten, Hautausschläge u. s. ro. mit großem Erfolg angewandt roorden ist So schreibt eine Mutter, der die Seife empfohlen morden und die sie bei ihrem Kinde probierte: „Erbitte mir noch drei Stuck Herbascise. Dieselbe hat sich bei dem hartnäckigen Gesichtsausschlag sehr gut bemährt und ist unser Kind seit dem Gebrauch derselben wesentlich besser. Ich werde nicht verfehlen, dieses ausgezeichnete Heilmittel weiter zu empfehlen." — Außerdem liegen noch eine Menge vorzüglicher Atteste von berühmten Aerzten über die heilende Wirksamkeit der Seife vor. — Sie besteht aus 3°/0 Arnica, 2% Salbei, 1,5% arab. Wasserbecherkraut, 3,5% Harnkraut, 90% Seife, ist also garantiert völlig unschädlich und kann von jeder Apotheke und Drogerie bezogen werden oder direkt vom Fabrikanten I. Gioth in Hanau a. M. 907 Warnung vor Fälschung in willen noch in Pulverform noch mit Cacao W vtlvl gemischt, sondern 179 nnT1 in Flaschen mit eingeprägtem Namen ist HILL Dr. Hommel’s Haematogen echt | verwertet. 2738 Ziehurrgs Aste der Verlosung gelegentlich des Gießener Pferdemarktes am 4 April 1902 Die Gewinne können gegen Rückgabe der betreffenden Lose in der Stadtknabenschule mittags von 11 bis 2 Uhr (auch Sonntags) in Empfang genommen werden. Tic lebenden Gewinne iverden 8 Tage, die übrigen Gewinne 3 Wochen nach beendeter Ziehung auf Kosten und Gefahr der Gewinner aufbewahrl. Pferde und Zohlen werden nach 8 Tagen Der Erlös nach Abzug der Kosten wird weitere 14 Tage zur Verfügung der Gewinner gehalten. Tret Wochen nach der Ziehung stnd die nicht abgeholten Gewinne verfallen. Die Ueßer* sendung von Gewinngegenstcinden an auswärtige Gewinner findet nur auf deren Rechnung und Gefahr, sowie gegen Nachnahme der Verpackungskosten statt. Man wolle sich dieserhalb an Herrn Richard Buchackcr dahier wenden. — Tie ZiehrimMste ist für 10 Psg. pro Exemplar vom Vorgenannten zu beziehen. Gießen, den 4. April 1902. " w _ Dre Pferdemavkt - Kommyston. Wolff, Beigeordneter. Z- i- Gegenstand. 2* 0» Gegenstand. ZS D Gegenstand. ” V ■U Gegenstand. Gegenstand. 10 25 34 67 69 71 99 118 140 242 113 571 159 188 15 59 97 543 Gewürzschrank Leb. Stallhalftcr Relsekorb Alkordzither Handlasche Peudule (GruPPcMusik) Bild von Gießen, gcrahml Aktenmappe Kokosmatte 4233 4263 4319 4321 4350 4367 4495 4529 379 254 128 520 260 465 598 474 Japanischer Theckasten Spiegel Heu- u. Dunggabel u. Spaten Bettvorlage Schoenbeck: „Widersetzlichkeit dcS Pferdes" Huiller Kaffee-Service v.Nickel,kompl. Gebäckkastcn 8233 8268 8284 8314 8351 8356 8399 8401 8418 266 359 158 24 123 96 156 240 457 Wecker-Uhr Diaphanie Rebscheere Waschmaschine WirtichaflSwage Öbstpresse Taschenmesser Rcise-Necessaire 1 Karton Toiletteseife 12681 12743 12796 12872 12883 12902 12905 12923 12981 287 339 567 285 588 136 403 600 513 Pserdescheere Spazierstock Papierkorb Trauchierbesteck Obstservice Leitrlemcn Vogelkäfig 3 Paar Kuchcntellcr Weinpokal 16175 16178 16186 16189 16242 16286 16306 16323 16367 424 508 132 181 370 185 496 331 471 Pferdedecke Eßbestecke in Etui Bogelkäfig Cigarren-Etui Schreibzeug Rucksack, grün Wagenbürste Fruchtschale 1 , Dtzd. Dessert-Messer und 179 180 216 245 273 289 318 389 437 461 558 571 616 637 701 714 779 780 803 830 885 890 975 1009 1076 1178 1264 1287 1293 1296 1310 1348 1354 1415 1421 1466 1531 1561 1624 1687 1724 1789 1841 1852 1863 1909 2052 135 226 348 507 516 273 384 585 472 372 29 470 208 133 308 255 8 500 580 501 210 32 109 HO 22 309 112 301 305 302 137 560 540 482 434 529 35 527 541 27 234 546 558 320 330 215 243 Toilette-Eimer Gießkanne Petroleumlampe Silb. Leuchter Bettvorlage 1 Paar Fahrhandschuhe Brieftasche Nipptisch Brodhobel Schreibzeug Wringmaschine */, Dtzd. Messer und Gabeln Schirmständer Bogelkäfig Waschgarnitur, kompl. Spiegel Dunkclbr.Fohlen(Stute) Schreibmappc Luthertisch Schreibmappc Betikolter Blumentisch Umhängetasche Umhängetasche Exstirpator, fahrbar Waschgarnltur, kompl. Umhängetasche Tortenschaufel Bler-Service mit Platte Zuclcrschale Lcitriemen Bersilb. Cakesschale Kokosmatte Photogr.-Album m. Ständer 1 Paar Kniekappen Zicgenfcll-Vorlage Wringmaschine Lmoleum-Borlage Kokosmatte Kompl. Ncitsattel Kaffeemühle Große Linoleum-Vorlage Silb. Tranchirbesteck Pferdedecke Butterdose Bcttkolter Thürvorlage Gloria-Schirm Taschenmesser Rklsekoffer Pferdedecke Zeitungsständer Portemonnaie 45.0 4570 4574 4605 4626 4657 4676 4695 4711 4712 4720 4734 4761 4774 4795 4800 4929 4956 4959 5047 5054 5144 5303 5315 5343 5355 5407 5514 5523 5557 5617 5653 5703 5711 5724 5952 5966 6007 6031 6046 6072 6082 6097 6114 6200 6201 554 Große Linoleumvorlage 303 Butterdose 49 - Silberne Taschenuhr 144 Petroleum-Kocher <> Reitpferd (braune Stute) 279 1 Paar Hosenträger 47 Plwtogr. Camera 101 Marklkorb 542 Kokosmatte 219 Bettkoller 52 Kaiicrbild in eichenemRahmen 165 Reißzeug 440 Reibmaschine 477 Hohcnzollern v. Rohling 263 Engel, „Viehstall" 410 Pferdedecke 491 Wecker 432 Feldflasche 475 Spohr, „Hufleiden d. Pferde" 397 Pferdedecke 189 Gelctasche 201 Eichener Stalleimer 55 Reisetasche 152 Krauthobel 223 Tischdecke 5 Rappen-Wallach (Oldenb. Earossier) 40 Buttermaschine 299 Tortenschaufel 278 1 Paar Fahrhandschuhe 105 Rohrsessel 401 Speiseträger 300 Tortenschaufel 154 Jagdmesser 269 Heckcnscheere 443 Reibmaschine 454 1 Carton Toiletteseife 505 Menage 480 Postkartenalbum 231 Auflragbrett 467 BrodleUcr 426 Pferdedecke 120 1 Paar Reitgamascheu 23 Sack'scher Pflug 421 Pferdedecke 64 Barometer 535 Kokosmatte 8419 8420 8455 8478 8484 8533 8557 8569 8595 8605 8627 8662 8665 8686 8721 8763 8768 8806 8810 8820 8846 8870 8878 8884 9019 9083 9124 9133 9171 9227 9313 9327 9330 9404 9434 9453 9465 9470 9476 9505 9580 9591 9622 9769 9847 9929 79 461 509 563 178 257 286 576 539 262 72 469 4 13 381 247 362 163 344 590 452 62 518 106 373 205 510 9 213 349 19 553 493 199 353 363 419 412 168 524 569 258 528 237 366 400 1 Paar silberne Brodkörbe 1 Karton Toilettescife Uhrkette Fruchtschale Trense Möhrlein, „Der Landwirt" Trauchierbesteck Arbcitsständer Kokosmatte Engel, „Pferdcstall" Accord-Zilhcr Kaffeekochmaschine Schimmclstute (leichtes Arbeitspferd) Nähmaschine Briefiasche Tischdecke Bronze-Statuette Thermometer in Altsilber Tabakpfeife Rauchscrvice Gartenlisch Bild von Gießen, gerahmt Bettvorlage 2 Bicrkrüge Kravatlenkasten Slallbesen und Spitzwanne Uhrkette Dunkelbr.Fohleu(Stute) Bcttkolter Cigarrenschrank Rohrplatteukoffer Große Linoleumvorlage Kartätsche Eichener Stalleimer Diaphanien Broncc-Statuette Pferdedecke Pferdedecke Bogenpeitsche Bettvorlage Papierkorb Rosegger, „Novellen" Linoleum-Vorlage Bürstengarnitur Nipplisch Pferdedecke 13044 13098 13101 13104 13124 13166 13178 13204 13214 13249 13363 13456 13466 13472 13477 13489 13511 13515 13524 13526 13568 13625 13627 13649 13677 13722 13736 13756 13793 13816 13820 13854 13884 13903 13905 13925 13962 13974 14039 14049 14059 14069 14132 14137 14229 14247 14281 14o Relvmaschlne 311 1 Paar Basen 459 1 Karton Toilettescife 293 Bügeleisen 396 Pferdedecke 342 Spazierstock 61 Bild von Gießen, gerahmt. 584 Rauchlcuchtcr 7 Braunes Fohlen (Stute) 134 Toilette-Euner 95 Fahrbarster 207 Elagöre 568 Papierkorb 34 K arloffelwaschmaschinc' 530 Ziegenfell-Vorlage 526 Linoleum-Borlage 162 Briefwage 358 Diaphanie 60 Bild von Gießen, gerahmt 324 Gloria-Schirm 37 Regulator 209 Bcttkolter 429 Reitstock 232 Schirmständer 555 versilb. Brodkorb 345 Spazierstock 447 Walchtopf 587 Dreiteilige Blumeugarnitur 392 Pferdedecke 502 Schreibmappc 473 Brodkapsel 438 Essenträger 160 1 Karton Seife 404 Vogelkäfig 589 Fruchtaussatz 11 Lelgcmülde (Feldblumen) 462 1 Karton Toilelteseife 277 1 Paar Fahrhandschuhe 251 Tischdecke 340 Spazierstock 119 1 Paar Rcitgamaschen 391 Liqueurseroice 294 Schirmständer 190 Geldtasche 444 Reibmaschine 312 1 Paar Basen 549 Große Linolcum-Dorlage 16384 16415 16443 16448 16472 16521 16559 16627 16677 16752 16761 16835 16896 16898 16935 16938 16960 17181 17198 17230 17263 17283 17328 17351 17361 17434 17440 17450 17634 17659 17667 17763 17774 17783 17814 17832 17852 17893 17934 17983 18005 18038 18047 18049 18078 18129 380 458 562 594 577 522 547 387 442 39 236 326 497 488 38 68 364 411 435 494 171 253 33 233 581 63 548 455 184 114 428 283 533 310 456 280 394 332 422 74 87 338 14 192 408 224 Gabeln Korrespondenzkastcn 1 Karton Toilettescife Bersilb. Borlegelbffel Briefkasten Handiuchständer Bettvorlage große Linoleum-Vorlage Bowle mit 12 Gläsern Reibmaschine Kaiscr-Jagd-Bild Küchenuhr Gloria-Schirm Schreibmappc Photographie-Album Taschenuhr Palmcnlübel Hund in Bronze Pferdedecke Rcgcndecke (Pferde) Kartätsche Bogenpeitsche Tischdecke lederner Handkoffer Ofenvorsetzer dreieckiger 'Nipplisch 1 Paar schmiedeiserne Leuchter große Linoleum-Vorlage 1 Karton Toiletlesci^ Zigarren-Etui Lederne Stallhafter Reisetasche 1 Paar Hosenträger Kokosmatte Waschgarnitur, kompl. 1 Karton Toilettescife 1 Paar Hosenträger Pferdedecke Butterdose Pferdedecke 3 Waschkörbe Reitzaum Spazieistock Bertikow Portemonnaie Pferdedecke Haussegen 2101 2195 2198 2245 2256 2267 325 155 69 425 578 191 6211 6303 6427 6478 6486 6497 67 318 107 354 376 217 Schließlorb Pferdedecke Maibowle Diaphanien Photographie-Album Bcttkolter 9959 10015 10017 10055 10064 10078 437 88 115 245 70 41 Fliegenschrank Thermometer und Barometer Fahrpeitsche Tischdecke Mcsserputzmaschinc Silberner Tafelaufsatz 14302 14312 14317 14334 14411 14429 357 282 92 84 203 51 Diaphanie 1 Paar Hosenträger Flobcrt-Gewchr Regulator Waschbütle Wandbild (Pferd) 18172 18179 18207 18265 18288 18298 187 111 578 18 441 82 Rucksack Umhängetasche Etagöre, Holz Äompl. Reitsattel Reibmaschine Hausapotheke 2310 592 Zigarren-Kasteu 6535 511 Silberne Uhrkette 10085 531 Zicgenfell-Borlage 14432 575 Arbeitsslündcr 18336 198 WaiHieme Bogenpeitsche Bürstengarnitur Heu- u. Dunggabeln u. Spate» 2319 2411 2433 85 153 328 Putzkommode Taschenmesser Gloria-Schirm 6549 6551 6553 261 26 230 Schoenbeck, „Fahrhandbuch" Symphonion mit 6 Notenbl. Kaffecröster 10173 10204 10207 478 196 204 Hohcnzollern v. Rohling Milchkanne Flaschenkorb Postkartenalbum Kartätsche Gießkanne 1 Paar Fahrhandschuhe 14437 14456 14493 423 99 481 Pferdedecke Zimmer-Thermometer Photographie-Album mit 18347 18420 18422 169 238 126 2470 2492 2501 271 228 582 '/, Dtz. Messer u. Gabeln Fleischhackmaschine Wandipiegel Spaztcrslock 6557 6571 6622 319 142 375 Pferdedecke Kartätsche Photographie-Album 10235 10276 10357 352 495 225 14510 14538 565 1 Ständer Visitenkartenschale Biersitzige Equipage 18439 18452 18466 86 430 414 Reitzaum Reitpeitsche Pferdedecke 2541 347 6678 100 Zimmer-Thermometer 10393 275 (vis-ä-vle), hellbraune 18506 433 1 Paar Sporen 2564 327 Gloria-Schirm 6708 166 Bogenpeüsche 10407 499 Schreibmappc Stute u. silberplattiertes 18557 343 Tabakpfeife 2599 313 Liqueurseroice 6733 484 Photographie-Album 10482 174 Reitpeitsche 14552 418 Geschirr Pferdedecke 18564 121 1 Paar Reitgamascheu 2616 395 Pferdedecke 6740 450 Gartenbank 10485 371 Schreibzeug 18588 291 Wage 2632 150 Buttermaschine 6742 138 Fahrhalfter 10521 220 Bcttkolter 14563 355 Diaphanie 18604 515 Wecker 2686 2691 297 139 Waschgarnitur in Email. Tourifiemasche 6748 6777 146 398 Reibmaschine Pferdedecke 10598 10629 420 91 Pferdedecke Kompl. Reiizaum 14566 14617 193 561 Aktenmappe Bersilb. Zuckerdose 18605 18608 317 272 Pferdedecke 1/2 Dtzd. Messer und Gabel 2732 2762 583 289 Mess. Feucrzeugständer Bild „Königin Louise" Bersilb. Schreibzeug 6793 6856 264 334 Johnen, „Gesundheitspflege" Stalllaterne 10687 10718 288 506 Pserdescheere Rauchscrvice 14621 14746 523 108 Bettvorlage Umhängetasche 18661 18687 389 235 Kaffee-Service Kaffeemühle 2775 512 6866 490 Wecker 10723 274 1 Paar Fahrhandschuhe 14768 356 Diaphanie 18693 336 Petroleumlampe 2862 2892 498 378 Schreibmappc Japanischer Kasten 6885 6909 468 180 Tablette Handkoffer 10797 10829 194 377 Milchkanne Photographie-Album 14809 14875 54 431 Nähtisch Reitpeitsche Papierkorb 18705 18709 252 591 Tischdecke Cigarrenkasten 2988 322 Gloria-Schirm 6914 538 Kokosmatte 10872 239 Bürstengarnitur 14882 570 18752 140 Touristentasche 2989 415 Pferdedecke 6918 267 Weckeruhr 10897 141 1 Paar Fahrgamaschen 14896 369 Schreibgarnitur 18827 143 Kartätsche 3047 3151 10 248 Tunkclbr.Fohlen (Wallach) Tischdecke 6928 6979 405 417 Toilettengestell Pferdedecke 10964 10991 367 118 Postkartenalbum Reittrense 14900 14919 173 148 Bogenpeltsche Bügeleisen (Dalli) 18833 18946 449 31 Treppenleiter Lederner Reisekoffer 3176 321 Gloria-Schirm 6998 268 Weckeruhr 11038 48 Eisschrank 14934 551 Große Linoleum-Vorlage 18956 182 Cigarren-Etui 8246 3277 550 290 Große Linoleum-Vorlage Wage Wecker 7023 7030 385 214 Bierservice Bcttkolter 11143 11218 21 81 Wieseuegge Toilettekasten 14911 14970 295 50 Brotschneidmaschine Regulator 18958 18971 117 276 Rcittrense 1 Paar Fahrhandschuhe 3281 514 7112 402 Spelseträger 11290 503 Blitzpultmappe 14992 102 Marklkorb 19002 534 Kokosmatte 3292 125 Heu- u. Dunggabel u. Spaten 7122 407 Pferdedecke 11360 3 Tnnkelbrauue Stute 15030 439 Reibmaschine Pferdedecke 19104 460 1 Karton Toiletteseife 3302 206 Rauchtisch 7126 43 Eßservice, Porz. (23teilig) (schweres Arbeitspferd) 15111 427 19175 545 Große Linoleum-Vorlage 3340 246 Tischdecke *7147 597 Eierservice 11409 36 Regulator 15117 124 WirtschaftSwagc 19222 281 1 Paar Hosenträger 3351 292 Wage 7204 595 Schmuckkasten 11455 216 Bettkolter 15227 218 Bettkolter 19234 93 Stellleiter 3412 316 Necessaire 7208 464 Karton Toilcttcseife 11515 77 Sessel 15291 479 Globus 19249 409 Pferdedecke 3425 382 Brieftasche 7242 130 Fleischhackmaschinc Weinservice mit Platte 11526 195 Milchkanne 15367 489 Wecker 19278 413 Pferdedecke 8436 17 Mange mit Schrank 7248 306 11542 227 Gießkanne 15381 177 Trense 19285 76 Treppen stuhl 3453 532 Ziegcnfcll-Vorlage 7310 599 Palme mit Topf 11556 552 Große Linoleum-Vorlage 15440 175 Reitpeitsche 19306 65 Feldstecher in Etui 3529 30 Eiserne Kassette 7343 176 Reitpeitsche 11644 335 Stalllaterne 15487 12 Schreibtisch von Eichen19310 393 Pferdedecke 3546 45 Pctrolcumoscn 7364 525 Bettvorlage 11671 559 Versilberte Butterdose holz 19393 341 Spazierstock 3595 406 Wand-Waschgefäß 7421 350 Cigarrenschrank 11673 241 Toilcttcspiegel 15503 249 Tischdecke 19394 557 Silb. Trauchierbesteck 3636 544 Kokosmatte 7528 519 Bettvorlage 11784 149 Bügeleisen (Dalli) 15514 446 Schirmständer 19416 46 Vogelkäfig mit Ständer 3666 476 Spohr: „Huflcidcn d.Pferde" 7529 164 Reißzeug 11820 307 Waschgarnitur, kompl. Pholographiekasten 15520 80 Kaffeeservice für 6 Personen 19425 89 Feldstecher in Etui 3716 448 Waschtopf 7637 73 Reißzeug 11826 593 15581 229 Fleischhackmaschinc Photographicalbum 19435 579 Schirmständer 3748 521 Bettvorlage 7648 466 Huiller 12012 103 Marklkorb 15587 483 19502 574 Hocker 3799 221 Tischdecke 7673 200 Eichener Stalleimer 12077 485 Photographicalbum 15624 75 Schievkarren 19532 66 Feldstecher in Etui 3831 259 Rosegger: „Martin, der Mann" 7674 390 Liqueurseroice 12127 374 Photographicalbum 15636 296 Brotschneidmaschine 19597 202 Hascrsieb mit Maß 7686 98 Zimmer-Thermometer 12138 222 Tischdecke 15674 386 Bicrservice 19654 564 Bersilberte Sparbüchse 3862 365 Nipplisch 7717 186 Rucksack, (Gummi) 12256 315 Toilcttegarnitur 15700 314 Toilettegarnitur 19665 71 Ziehharmonika 3908 333 Slalllalcrne 7741 329 Brodkorb 12304 463 1 Karton Toilettescife 15710 90 kompl. Reitzaum 19672 451 Garlenbank 3965 161 Briefwage 7781 104 Marklkorb 12319 571 Waschtisch 15713 56 2spänn. kompl. Kuhgcschirr 19693 504 Blitzordncr 3971 298 Waschgarnitur (Email) 7806 212 Bettkolter 12344 244 Tischdecke 15726 172 Bogenpeiische 19702 151 Buttermaschine 3976 122 WirtschaftSwagc 7813 416 Pferdedecke 12383 337 Spazierstock 15744 131 Fleischbackmaschinc 19713 368 Postkarten-Album 4011 197 Milchkanne 7865 94 Fahrhalfter 12418 20 Dickwurzmühle 15880 445 Brotkapsel 19724 436 Regenbecke f. Pferde 4024 536 Kokosmatte 7906 83 Taschenuhr 12500 586 Visitcnkarteuschale 15885 361 Schmuckkasten 19803 388 1 Paar Blumenvasen 4061 346 Spazierstock 7952 170 Bogenpeitsche 12501 16 Ehaisclougue 15886 157 Garlcnscheere 19861 596 Tischschausel und Bürste 4078 537 Kokosmatte 8045 383 Brieftasche 125u2 53 Rollschutzwand 15888 351 Postkarten-Album 19864 492 Kartätsche 4080 211 Brttkolter 8067 127 Heu- u. Dunggabel u. Spaten 12505 147 Schirmständer 15899 486 Photographie-Album 19871 360 Diaphanie 4101 399 Pferdedecke 8070 487 Photographie-Album 12549 2 hcllbr. Stute (schweres 15980 284 1 Paar Hosenträger 19884 116 Rcittrense 4131 58 Bild von Gießen, gerahmt 8103 44 Bowle mit 12 Gläsern Arbeitspferd) 15991 78 J/a Dtzd. Glacehandschuhe 19913 304 Butter« u. Käsebesteck i. Etui 4157 183 Cigarren-Etui Steuert: „Haustiere" 8159 453 1 Karton Toilette-Seife 12574 556 Bersilb. Brodkorb 16094 517 Bettvorlage 19939 250 Tischdecke 4184 265 8178 179 Handkoffer 12601 270 1/i Dtz. Messer und Gabel 16095 323 Gloriaschirm 4193 566 Papierkorb 8184 572 Zeitungsständer 12630 42 Wcinkühler aus Altsilber 16151 167 Bogcnpeitsche 4230 28 1 P. Handlcuchter, schmiedens. 8202 25 Reisenecessaire 12631 256 Pferdedecke 16169 129 Obitpressc ist 2707 Augn^t Noll. 26611 Zu vermieten r Lauijnngenstelle I frei in der 2775 (Jroet 4-Zirn.-Wohnugen p.l^Jrili zu verm. Steinstr. 06. 01342 014Ö3] Sch. möbl. Zimmer zu rmieten. Nordanlage 28 111. SOM Walthorsi rnf^^ 2781 wir einige und I ^nkl.auSiv.Haush.jg.Mädchenges. 1) Zu ersr. Franksurlerstr. 27, III. 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