Nr. 23,3 «L-ttch eufeet Sonntags. Dem Siebener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessische« Landwirt die Siebener Kamillen» dUttter viermal in der Woche beigelegt. Rotottontbrucf u. ötr- &g der vrü h l'schen ^iverl^Vuch- u. Steindruckerri lPrets ch Erben) Dledaktton. Erpedttto» und Druckerei: Schulstraß« T, tlbrefie für Depeschenr Anzeiger Siede«, sternsprechanschluß Nr. 6L Zweites Blatt. 152. Jahrgang Samstag 4. Oktober 1902 Gießener Anzeiger ** General-Anzeiger v w Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen Bezugspreis» monatlich 7bPs^ vierte jährlich Mk. L20-. durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 66 Ps.; durch die Post Mk.L.— vierlel- jährl. auöschl. Beslellg. Annahme von Anzeigen fit die TageSnummer 19 vormittag- 10 Uhr. Zeilenprets: lokal 11VI. auswärts 10 Psg. verantwortlich: für den polit. u. allgem. teil: P. Wittko: für »Stadt und LandE un6 .Gerichtssaaf; 6 url Plalo^ sür den Anzeigenteil: Hans Beck. E J>ie heutige Dummer umfaßt 16 Seiten. Kelramttmachung. In der Zeit vom 27. September bis 4. Oktober 1902 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt; verloren: 1 kleines Bürstchen mit Spiegel, 1 Teppich Rebellenschiff gänzlich zu vernichten; 20 Kanonenschüsse wurden abgegeben. Zwei furchtbare Explosionen : erfolgten auf dem „Erste"; das Schiff barst auseinander ' und sank schnell. Letzteres wurde von dem „Panther" , mit lautem Hurrah begrüßt. Arn 8. September traf au die erstattete Meldung an den Kaiser über die Zngrund- ‘ schießung des „Erste ä Pierrot" die Antwort ein: „23 r a v o, ; „Panther", gut gern ach t. W11 he 1 m." Ausland. London, 3. Oktober. „Tack Telegraph" berichtet, daß der deutsche Kaiser in San dring Ham nichb später als am 8. November eintreffen wird. Er landet in Portsmouth, wv die britische Admiralsslagae gehißt wird und der Kaiser den Besuch der Kapitäne der Dort im Hafen liegenden Flotte empfängt. Der Kaiser bringt für den König ein wertvolles Geburtstagsgeschenk mit. Haag, 3. Oft Die Burengeneräle haben sich, item Beispiele Krügers folgend, bereit erklärt, den Ertrag der von ihnen zu veröffentlichenden Memoiren in die Buren- hilfsfasse fließen zu lassen. Paris, 3. Lkt. Ministerpräsident Cornbes forderte 22 Bischöfe, in deren Diözesen sich Theologen semi- nar e sowie mit denselben zusammenhängende Mittelschulen befinden, auf, in diesen Anstalten keine Mitglieder des Lazaristen- und Maristenordens, sondern auS- chließlich Weltgeistliche als Lehrer zu ber- wenden. Rom, 3. Oft Wie offiziös mitgeteilt wird, erfolgt der Besuch des deutschen Kaisers in Italien im Februar des nächsten Jahres. Kaiser Wilhelm wird in Neapel in Civita Veechia landen. Der Empfang wird erst in Rom erfolgen. Wien, 3. Oft Aufsehen erregt die Meldung, daß die P e n s i o n i e r u n g des Oberhofmeisters des Erzherzogs Franz Ferdinand, des Feldmarschallleutnants Grafen Nostitz, infolge einer dienstlichen Eingabe des Erzherzogs an den Kaiser erfolgte. Nostitz habe in dienstlichen Angelegenheit dem Erzherzog gegenüber seinen Standpunkt mehr in soldatischer als höflicher Manier vertreten. Budapest, 3. Oft Die Ausgleichs-Verhandlungen werden, sobald sie perfekt geworden sind, ein Zoll- und Handelsbündnis mit lOjähriger Dauer, einen autonomen Zolltarif und die Regelung der Steuerfragen umfassen. Der Zolltarif wird ein Kvm- prorniß der beiderseitigen Standpunkte darstellen, wobei die Interessen der L a n d w i r t s ch a f t und der I n d u st r i e gleichermaßen berücksichtigt werden und zugleich auch die durch die Zollpolitik der Auslandstaaten geschasfene Lage berücksichtigt wird. Es werden höhere Getreidezölls eingesetzt, aber keine Rohstoffzölle und keine derartige Erhöhung der Jndustriezölle, welche die KonsuMHNten über die Gebühr belastet. So darf man hoffen, daß eine Einigung erzielt wird, was allerdings eine verständnisvolle Auffassung der Gesamtlcvge seitens der österreichischen Regierung voraussetzt, da ©gell wiederholt erklärte, daß er nicht mehr zu bieten habe. Erweiterung der städtischen Wasserwerksnutagen in Hueckvoru. Infolge Einladung des Bürgermeisters Mecum nahmen die Stadtverordneten an der Besichtigung des Wasserwerks in Queckborn am 2. d. M. in großer Zahl teil. Diese Besichtigung nebst Erörterung der Verhältnisse galt der geplanten Erweiterung dieses Werkes. Direktor Bergen gab in flüchtigen Umrissen ein Bild über Bau und Entwickelung der städtischen Wasserversorgung bis heute, wo wir an der Grenze der Leistungsfähigleit unserer jetzigen Anlage angekommen seien, und wo es gelte, rechtzeitig Fürsorge zu treffen für die demnächstigen — namentlich auch durch die Ausführung der Kanalisation — gesteigerten Anforderungen an das Wasserwerk. — Erfreulicher Weise sei ja unsere im Jahre 1894 eröffnete Ouecfbomer Anlage erweiterungsfähig, namentlich auch hinsichtlich des Quellenergusses; nur die Hälfte der verfügbaren täglichen Wassermenge, rund 3000 Kubikmeter, fei seinerzeit gefaßt und reichen auch nur für diese Mengen die beiden vorhandenen Pumpen aus. — Die Fassung einer etwa gleichen Menge stehe noch bevor. Hinsichtlich der Entwickelung der hiesigen Quellwasser- Versorgung dürsten folgende Angaben von Interesse sein. Gegen Ende der 70 er Jahre war eine besondere Kommission mit den Vorarbeiten einer städtischen Wasserversorgung beschäftigt. — Von 1880 ab wurden Sammel- Stollenanlagen ausgeführt an einem Ausläufer des Schif- fenbergs (Erlenbrunnen) und am Anneberg. 1883 erfolgte die erste Aufstellung öffentlicher Ventilorunnen, 1885 wurde die Quelle am Hubermsbrunnen gefaßt und angeschlossen. 1886 begann der Bau der Sammeistollen-Anlagen bei Großen-Buseck, eine we,entliche Ausdehnung des Stadt- rohrnetzes und der Anschluß von Hauswasserlei- tun ge n. — 1893 wurde bei dem Bau des Queckborner Pumpwerks und der wesentlichen Erweiterung und Umgestaltung der gesamten Wasserversorgungsanlage nach dem „Projekt Schmick" begonnen und dieses neue wohl- gelungene Werk am 1. Dezember 1894 eröffnet Ein Hochdruckbehälter bei Annerod (60 Meter Druckhöhe über Marktplatzpflaster) von 3000 Kubikmeter Fassungsraum speist vorherrschend die höher liegenden Stadieiie und der allmählich von 150 Kubikmeter auf 1000 Kubikmeter Inhalt vergrößerte Mederdruckbehälter am Lutherberg speist die niederen Stadteile. Dankbar erinnern wir uns heute wieder des that> kräftigiten Urhebers unserer wohlgelungenen Wasser-Ver- sorgungsanlage, des damaligen Herrn Oberbürgermeisters Gnauth, der uns eine Anlage geschaffen, die uns mit vortrefflichem Trinlwasser versorgt und welche erfreulicherweise noch ausdehnungsfähig i|i bis in fernere Zeiten. Redner teilt noch die folgenden interessanten Zahlen der jährlichen Gesamtförderung unseres Wasserwerks — einschließlich der älteren Anlagen mit voll 600 Kubikmeter täglichen Ergusses — mit, seit der Zeit von dessen Mitverwaltung durch das Gaswerk. Die in 1887/88 rund 170'' ) Kubikmeter betragende Jahresabgabe stieg bis 1893/04 allmählich auf 205 00C HUü'ilmeter. Wie oben bemec , wurde das Queckborner Werl am L Dezember 1894 eröffnet und betrug ine Jahresabgabe von da ab 223 000 Lrbikmeter , 1896/97») , 1897/98 i 1898/99 , 1899/1900 . 1900/1901 334 000 582000 616 000 787 000 739 000 731000 748000 en wir ? aus einer silbernen Bowle im Werte von etwa 100 TI L, der Hessische Landwirts chaftSrat ; den zweiten Preis, eine silberne Staatsmedaille und den Ehren- preis der &mhivittfd)iiftetanuncr von Pommern, eineBowle, die Landwirtschastsiamnier der Provinz Brandenburg; den Lbstbauverein in Marienburg; i des Deutschen Pomologeuvereins die Lauowirtschaftskammer Ehrenpreis des Hessischen Landwirtschasts- r a t s <100 0 M t) der West preußische Provinzial- Pereinsbeiträgen befreit sind. Ern Dringlichkeitsantrag Grünbcrg-Reiskirchen geht dahm, man möge die Landstände ersuchen, den Artikel, betr. den Vorsitz :m Schulvorstand, dahin abzuändern, daß dem dienstältesten Lehrer cmeS OrteS der Vorsitz im Schulvorstand übertragen wird. Die Ver- ainmlung beauftragt hierauf den Vorstand, diese wichtige An- gelegenheü und die Verwirklichung anzustreben. den Fabrikanten und Stadtverordneten LouiS Feiftmani zn nominieren. — AuS Grebenhain wird unS von un w°mg'-ntwick-u, ÄÄTt L ,«,.w.».« längeren Begrüßungs-An- für Insektenfresser bewahren kann, scheint allerdings 1 h .-^ „^chmittag zwischen 5 und 6 Uhr in der Neuen An- ■4"... .».»■ «teiw* „ U -ruuyyj&yg! d. 38. sind in> ganzen Grvßherzvgtum Ausjuhrungsvvr. zur That sind n°ch unbekannt. Der r-te hmterl h. nalbeamte. Wie wir erfahren, wird der alljährlich mil beraten: .Es soll eme Militär-DarlehnSlaffe flu der Proviiiz Pommern für die Pommersche Sammelausstellung. 3n Gruppe B, „Obstsammiungen m Normal-Sortimenten" erhielt die Gr o ß h e r zo g l, r_> H essischeObst - baumschule Friedberg die iilbcrne Staatsmedaille nni) ei bem i .» ^essiirber Anwaltsraa. Heute mittag 12^' lebhafte Debatte. Verschiedene Redner machen auf die großen Uhr versammelt sich im hiesigen Iuflizgebäude Der hessische Schwierigkeiten der Gründung und Verwaltung. ^f'nttkfain, Anwaltstag. Aus dem Großherzogtum sind eine große da die Kaste aus freiwilligen Beiträgen gegründet werden Anzahl von Herren erschienen, auch außerhessische Staaten I müsse und doch vielleicht erst nach einigen Jahren un etanöe werden vertreten sein Um 2 Uhr findet im Hotel Groß-I^st alle Unbemittelten zu unterstützen. Der Antrag wurde Herzog ein gemeinsames Tiner statt. — Dem 23. Jahres- deshalb abgeändert und alsdann m folgender Fastung an* bericht der hessischen Anwaltskam mer für qcnommcn . Die Versammlung ersucht den Vochand des rfflHbÄFESä!*® im ■**■» w* W zu verzeichnen, wodurch die Zahl aus I4Ä gestiegen iil. Zchrüte gethan we^en ' Der Antrag d-S Auf die Provinz Oberhessen entfallen hiervon o4 Offenbach: .Der Vorstand wolle an die Zweite Kammer (Gießen 20), Starkenburg 56 (Tarmstadt 37), Rheinhessen das Gesuch richten, den Artikel 3 deS DolkSschulgesetzes da* 59 (Mainz 40). Der Lorsland hat ein ausführliches Gut- hj„ gu ändern, daß die Schülerzahl 50 nicht übersteigen darf, achten zum Entwurf der am 25. Januar 1902 erlassenen 93er- rojrb m folgender Form angenommen: .Die Versammlung onmung, die Gebühren der Rechtsanwälte betreffend, auf bca t bcn Borstand, anzustreben, daß die Schülerzahl RÄ'SÄeöÄSvi. «Sg-w? LS »Ä'iÄSyiÄ .......... «MS SS«*Ä “i" L:xsIbää» «j— b(n eankloeS-T.lll.n. AuS Oij.nbuch wird gemeldet: In einer fast vollzählig besuchten Versammlung des großen Wahlkomitees wurde vorgestern Abend einstimmig und unter allseitigem Beifall der Beschluß gefaßt, als Kandidaten der vereinigten Bürgerparteien ox ir°tj°ch-n, w.e gelchüd-tt -ä isrmsaÄÄs; S“'”- s xää»’* ade» s H» «. «»■-..» Ä"Ä” -,w ..... »z.- aataagatag ‘SSSg * Ä" $‘*‘nK2-"ä «... ................ schastskammer von Pommern, i|t als Zeitpunkt der Aus- alten Vögel Heuer infolge ungünstiger Witterung erst sehr B ^rnfhtrnae holte und auf bieler die Leiche nach stellung gerade die Zeit der Tagung der 16. Versammlung spät mit dem Brutgeschäst fertig geworden sind. Die lungen gewöhnliche F ch h , t ^rn Skandal l ^Glück- deutscher Pomologen und Obstzüch^er in Stettin gewtchlt Schwälbchen, wenigstens ein sehr erheblicher Teil, waren feden- dem Friedhöfe fuhr DaSsei ch Erstorbenen zu- worden. Sie tonnte Uuim eine glücklichere Wahl treffen. gu^it des großen Fluges nach dem Süden noch zu licherweise seien nur wenige Fr und^des Berstorbe^n zu Vereinen sich doch in dem deutschen Pomologenverem die'' 1 ö ■ - - " " ■ - - - --- - die Verwandten erst nach Adfayn öiefes hervorragendsten Vertreter des Obstbaues, sowohl der Theorie wie der Praxis, die Deutschland überhaupt au(- zuweisen hat. Herr Döbelmann- Versammlung in einer 1 spräche. Er gedachte zui ,, . . ammlung verstorbenen Mitglieder, zu deren Ehren fich )ie Anweseiiden von ihren Plätzen erhoben. Sodann wies Redner auf die gemachten Forischritte unb auf die ferneren Ausgaben der deutschen Obstzüchter hin. Verbilligung des Produkts, Vermehrung der Produktion seien die zu erstrebenden Ziele. Dem Staaie sei der Berem zu großem ÄrÄtiu ÄW WWln°lb-°m.. Wie 'um Ä jun^ Uetzr.rn bu Material für die Beurteilung aller einfchiagigen Fragen ge- Oktober stattfindende Fortblldungskurfus für hessifche JJiebi 0 Dienstzeit als Ernjährig-greiwilllge zu et» Wonnen lvorden. diachdem Redner dann noch auf das zmalbeamte m diesem Jahre m Gestalt einer sehnlagigen Ab.ft g h U ß ^ll jedoch diese Kaffe förderliche Interesse, welches der Zlai.er den Bereulsbestred- Stu dien reife nach Berlin abgehalten werden. , i5"r die mög ch . cy k Stiftuna" — anderen Zwecken ungen entgegenbringt, hervorgehoben und auf die in Pots- Reise, an welcher unter Führung des Professor Dr. Ga fsky vielleicht » fiimu9brinat ferner der BezickS- dani auf &?anlafiung desselben ins Leben gerufenen 'Jieu- 13 ’^nen teilnehmen werden, sind die Tage vom 5.-15. dienstbar gemach Eden. Hierzu bnngt ferner d««ezirr^ schäpfungen hmgewiejen, bat er die Versammlung, in em Oktober in Aussicht genommen. Eine derartige Studienreise verein Darmstadt den D g^ch 9 ' Reichs- Hoch au, den Jtaifer einzustimmen, welcher Aufforderung . ähre und zwar unter Beteiligung von 10 siand möge hohe Staatsregierung ersuchen bei der Deichs freudigst Folge geleistet wuroe. Im ^.nen der Landwirt- Beficktiauna der dort regierung dahin zu wirken, daß die militärische AuSnahme- schaftskainnier von Pommern und deS ^u5f•te^luIlgo-^u^- ^nla?cnßunÖt) Einnch- stellung der Lehrer bei Ableistung ihrer einjährigen Dienst- chusses begrüßte sodann der Geheime Oberregierungs-rat vorhandenen großartigen hygienstchen Anlagen ? ' Staatseinjährige — aufhört und bei der Obersten Gamp die Erschienenen. Programmmäßig sano dann um langen ausgeführt. Ohne Zweifel mmmt m der s gd s^tomebe ba^in oorfteQig roerben, ba& biefelbe bie eemmar- 12 Uhr bie feierliche Eröffnung der Ausftellung durch die für bie Jortbilbung seiner Ntebizmalbeamten unser Hessen ch .^uUnspektoren ersuche, ben jungen Lehrern 'Brotettorin ftatt. M bie Frau Prinzessin Fried rech unter den deutschen «undesstauten eine hervorragende Stelle b>r -tor n "nf ^peNuren ey q , » len.- Leopold, geführt von dem Oberprafidenten Frhrn. von ein, wie bas auch gelegentlich ber vor Kurzem in München nur bie ! - ^mia angenommen. Ueber bie Maltzahn Gültz, den großen ^aul betrat, wurde der- stattgehabten Versammlung des neu begründeten deutfchen -ctzterer Antrag ^^,0.9 t efne selben von dem Töchterchen des Direktors der ^mdwirt- Medizinalbeamten-Vereins mehrfach hervorgehoben worden ist. I Gründung einer Militar-Darlehnskaffe entfp.nitt schastskammer, Major a D. Eleve, ein Bouquet überreicht. 0 - - 1O1 Der Gesang eines Mnnerchvrs von der Empore herab, begrüßte den Eintritt der hohen Frau, in Deren Namen sodann oer Landwirlichaftöminister v. Podbielski, nach einem Rnablick aus das Zuslandelomnnli der Ausstellung, mit einem Hoch auf den jtaifer die Ausstellung eröffnete. Die Erwiderung des Vorsitzenden der Landwirtschafts- [animer, Grafen v. Schwerin-Löwitz, tlaiig in einem Loch auf die hohe Protekivrm aus, welche für Die ihr dargebrachte Ovation dankte. Sodann wurden Die Prämiierungen, soweit sie die größeren Preise betreffen, bekannt gegeben. Es erhielten: In Gruppe A für beste Gesamt- leiftung ganzer Bezirke: Die Lönigömedaille unD de n Ehrenpreis Der Stadt Stettin, bestehend iel Ln» v,*t Bundes *** m und ba8 Fest ^nchen § herein*, bet ^uuS verstat «1.8. »ch «8«, ne äußerst in. n ^sernemeni te W 'soweit vorgenommen bet ^seinen. bas stattliche »m Verhältnis Realschul- "d seiner Be° n dieser Feier liark bewilligt, Helle verherr- n »Adeutschen oacht, um die bewegen. 3»an ^le und man ! Vockehrungen wird mitge- m hiesigen der FleWr- andlungen mil iben und nun» >aß künftig die haugesehes ge- ilegung des cordneten-Kolle. Vorgänge beim he. Herr Ober« )eS Friedhosauf» wie geschildert, :r Vcrwaltungs' lKirchensabrikens gegeben worden ir beliebt hallen. : Aushebung der üen* das Recht nicht in Darm« inge beim Le- Ter Sarg war rgen zu bringen. , daß man eine • bie ätity nad) fatalI tod* rstorbenrn AbM W xtn. lLS müsse ürgemeislerei in dränge. - Der »illing hat sich i der Neuen An- et, Die Mwi hinteM eine äuf der Der. ehrerveremS jrksvereinM rhnskasft gi- .en Lehm te jedoch diese W nderen ß* t &• -,-Sfc \n lieber die eine t werden 'J-iS 1(5 *tl Sa*“ I! Z" d°- .®ie- SW1* 4 6I‘ - ,0« » SxS K-KL , L°pl ‘®it •» Telephonischer Kursbericht« herausKub efommen. Frankfurt a. M., 3. Oktober 19U2. '6% Oberhessen 4% Oesterr. Goldrente . . 102.90 Anl. 4*/i% äussere Argentiner 600 Ack. L -n 5 E^j g Q 5 ~ ». LZ Wetter Oktober E % äS-s Z S w Bed. Himmel Höchste Temperatur Nieorigste , Dktober am 2.-3. at eine 3. 3. 74 79 81 4,1 2,8 3,2 *9 g & 2 1 2 . 102.10 . 92.15 . 102.05 . 91.90 . 100.15 . 99.70 750,8 751,9 752,1 2“ 9“ E. E. Vermischtes. • Insterburg, 3. Okt. Leutnant Mutreich Dorn’ Feldart.-Regi. Nr. 77, der heute vor einem Ehrengerichte erscheinen sollte, hat sich erschossen. * „Kaiserliche Sklaverei." Unter diesem Titel erzählt das Pariser „Journal" folgende merkwürdige Ge- schichte: Die Maßnahmen der Polizei zur Sicher, heit des Zaren sind außergewöhnlich streng, was wieder ein Vorfall beweist, der sich vor kurzem zugetragen hat. In Zarskoje-Selo pflegte der Kaiser nachmittags sich vom Schloß nach einem Pavillon im Park zu begeben, wo er mit der Kaiserin den Thee einnahm. Als er eines Tages an den Blumenparteeres vorbeikam, wollte er einige Rosen für die Zarin pflücken. Er bemerkte einen alten Gärtner, rief ibn an, und dieser eilte herbei. Aber als er auf einige Meter herangekommen war, traf ihn eine aus einem dicken Gesträuch hervorkommende Kugel amKopf und schmetterte ihn zu Boden. Von allen Seilen kamen Polizei- benmte herbei, und ihr Ehef eilte auf den Kaiser zu und 91.80 83.00 Schwurgericht. P. Gießen, 5. Okt. Landwirtschaft. Aus Rheinhessen, 8. Okt. Die gegenwärtige kalte Witterung uimmt tu d e r ganzen Provinz den Winzern die ermaßen er . 215.70 . 186 — . 134.80 . 142.70 . 155.30 . 153.30 . 20.70 . 178.50 . 201.25 . 180.40 . 168.90 4‘/a% Oesterr. Biiberrente 101.20 4% Ungar. Goldrente , . 101.40 neue wichtige Erfindung gemacht betreffend Kes Schweißung Und Härtung von Stahl für St ein form en. In- und ausländische Werke bemühen, ich um den Anlauf der Erfindung. London, 4. Okt- Zahlreiche Blätter veröffentlichen Telegramme aus Newyork über den Grubenarbeiter^ Ausstand und über das Mißlin gen der von Präsident Roosevelt angeregten Konferenz. „Taily Mail" teilt mit, daß die Newyorter Bevölkerung darüber empört sei, daß )ie Grubenbesitzer mit den Arbeitern nicht verhandeln wollen. Tie Arbeiterklassen werden durch den Ausstand tark in Mitleidenschaft gezogen. Die Preise für Brot, Milch und Fleisch sind bedeutend gestiegen. Die Volkstümlichkeit Roosevelts hat infolge seiner Intervention ungemein zugenommen. Venedig, 4. Okt. Der hier tagende internati- nale Studentenkongreß hat sich nach erregter De», batte für die Abschaffun g von Sonderverbindungen jüdischer Hochschüler ausgesprochen und ein Votum zu Gunsten der allgemeinen Gleichberechtigung aller Studenten abgegeben. Die rumäni- chen Studenten sowie eine Studentin protestierten gegen diesen Beschluß. Wien, 4. Okt. Die abnorm kalte Witterung hält an. Hier und in ganz Oesterreich-Ungarn, mit Ausnahme des Adria-Gebietes beträgt das Temperatur-Minimum 2 Grad Celsius. In Böhmen, Mähren sowie im Hochgebirge ist starker Schneefall eingetreten. Aus Mähren und Böhmen werden Fröste von 3 Grad unter Null gemeldet. Die Weizenernte ist stark gefährdet. Budapest, 4. Okt. Der unter Kuratel gestelltS Prinz Franz Josef von Braganza ist auf sein 2lnsuchen aus dem öfterreich^ungarischen Heeresverbande entlassen worden. Triest, 4. Okt. In Pedrengo ist der Turm der dor^ Ligen Karlskirche eingestürzt, wobei zweiPersonen getötet und mehrere schwer verletzt wurden. Warschau, 4. Okt. Hier herrscht winterliche Kälte und Schneefall. Ueuelte Weisungen. Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers. Essen a d. R./4. Ott. Ein in der Eisenbahnreparatur- werkstatte Oberhausen beschäftigter Schl letzte Hoffnung auf eine nur einigermaßen erträgliche Weinernte. Vielfach finb die Trauben noch ganz hart und hätten zur Ausreise noch recht warme Witterung und Sonnenschein benötigt gehabt. ________________________________ defektem Gehirn. Der Angeklagte mai weit herunter gekommenen Eindruc Albert-Gießen hat in der psychiatrischen Klinik den Angeklagten beobachtet. Bong sei zwar ein geistig beschränkter Mensch, an der man die Grenze der Geisteskrankheit noch nicht erklären kann; er hat hochgradig nervöse Anfälle, während deren er nicht zurechnungsfähig und die freie Willensbestimmung ausgeschlossen ist. Tamit ist die Beweisaufnahme geschlossen. An die Geschworenen wurde die Schuldfrage wegen Meineids aus Antrag des Verteidigers für den Fall der Verneinung wegen fahrlässigen Falscheides gerichtet. Staatsanwalt Neuß beantragt die Schuldfragen zu verneinen. Geh. Justizrat Bai st schließt sich diesen Ausführungen an. Tie Geschworenen kommen zu demselben Ende und der Gerichtshof spricht infolgedessen den Wn- gellagten von Strafe und Kosten frei. Heute vorlnittag wird verhandelt in der Sarde geaen Johann Thomas Bong von Alsfeld wegen Meineids. Die Anklage vertritt Staatsanwalt Reuß, als Verteidiger lft Geh. Justizrat Bai st erschienen. Am 3. Januar i>u I. wurde der Angeklagte vor dem Landgericht Gießen in einer Diebstahlssache, in der er der Bestohlene war, als Zeuge eidlich vernommen Er war der Hauptbelastungszeuge und wurde von dem Vorsitzenden wiederholt ermahnt, mit seiner eidlichen Aussage vorsichtig zu sein. Nach seinen Vorstrafen befragt, erklärte er, er sii nur einmal mit vier Wochen GefänaniS bestraft. Der Vorsitzende machte chn besonders daraus aufmerksam, daß auch die Angaben über seine etwaigen Bestrafungen der Wahrheit entsprechen müßten, daß diese ebenfalls unter seinem Eide ständen. Später steltte eS sich heraus, daß der Mann nicht weniger als 11 Vorstrafen, darunter sehr schwere, hinter sich hat. In der Voruntersuchung hat Bong zeitweilig den „wilden Mann" gespielt und ist daraus längere Zeit in der psychiatrischen Klinik auf seinen Geistes- zustand beobachtet worden Die Anklage nimmt an, der Angeklagte habe den Eid wissentlich falsch vor der Strafkammer geleistet. Bona ist Arbeiter, verheiratet, 1866 geboren. Dem Aeußeren nach macht der Mensch den jämmerlichen Eindruck eines Minderbegabten. Er erklärt, über seine Personalien befragt, fortgesetzt, „er wisse nichts" und „es kann möglich sein" und „schon viel zu lange her"; ,^nacht doch mit mir alles, was Ihr wollt, ich bin ja mit allem zufrieden". Er wisse nur, daß er in Mainz einmal vorbestraft sei, weshalb und wann, habe er vergessen AuS der Strasliste wird ihm Vorbehalten, daß er wegen Hehlerei, Körperverletzung, groben Unfugs, Gefangenen- besreiung, Sachbeschädigung, Widerstandes, Ruhestörung, Bedrohung, Hausfriedensbruchs, Beleidigung, Diebstahls, Körperverletzung bestraft ist. Er erklärt, wenn es so da stünde, werde es wohl stimmen Auf die Frage, ob er öfter krank gewesen sei, erklärt er, er bestreite nichts er könne nicht alles im Kopse behalten wegen der vielen Fragen So geht das weiter fort; es ist aus chm nichts Arbeitsnachweis der Stadt Gießen Elarteustraße 2 (®flrgermefftereigeb3ube) Zimmer Nr. 14. Der Arbeitsnachweis hat die Ausgabe, zwischen Arbeitgebern und ArbeiMehmern («rbeitent jeglicher Art, Dienstboten und Lehrlingen) unentgeltlich Arbeit zu vermitteln. An den Werktagen von 8 bis 1 Uhr und von 8 bis 6 Uhr geöffnet. Angebot der Arbeitnehmer: 1 Krankenpfleger, 1 Anstreicher, 4 Maschinenschlosser, 1 Bau- u. Möbelschreiner, 2 Knechte, 2 Hausburschen, 2 landw. Arbeiter, 1 Taglöhner, 1 Einkassierer ober Bureaubiener, 1 Pferdeknecht, 3 Lauffrauen, 2 Dienstmädchen 1 Wäscherin. , . Nachfrage der Arbeitgeber: 3 Bau- und Möbelschremer, 4 Pferdeknechte, 2 landw. Knechte, 1 Hotelhausbursche, 1 Schweizer, 7 Dienstmädchen, 2 Laufmädchen, 1 Hausmädchen, 1 Kmderwärterm, 1 Köchin, 1 Frau zum Brödchenaustragen. , Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Spengler, 1 Kellner, 1 Buchbinder, 1 Bäcker. verlangen von der Darmstädter Möbel-Fabrik, Darmstadt, Offerte nebst Katalog und Preisliste. Bedeutendstes und größtes Emrichtungshaiis Mittel- und Süddeutschlands für alle Stande. 160 Zimmer-Einrichtungen wohnungsferlig, einschließlich Küche. SehenswürdigkeU 1. Ranges. Spezialttät: Brautausstattungen in jebem Genre unb Preis. Konkurrenzlos in Auswahl, Form, Gediegenheit und Preis. Arbeiterbewegung. k. Mainz, 8. Okt. In dem hiesigen Schreinergewerbe sind wieder Differenzen zwischen den Gesellen und Meistern im Anzug. Teils sind eö Lohndifferenzen, teils sind es die von dem Möbelsabrckanten- und Dteisterverband eingesührten zweierlei Entlassungsscheine, durch welche die neuerliche Bewegung her- vorgerusen worden ist. Eine auf morgen einberufene Versammlung der Gesellen soll über das weitere Verhalten der letzteren zu den Streitpunkten Beschluß fassen An- und Verkauf von Wertpapieren, Einlösung von Coupons, Geldsorten etc. Entgegennahme von Bar-Einlagen gegen Verzinsung mit und ohne Kündigung. Die Verzinsung beginnt mit dem Tage der Einzahlung, Hinterlegungsstelle für Mündelgelder Cassastunden: 8 bis 121/, Uhr und 2 bis 6 Uhr. Sonntags geschlossen. Kunst und Wistenschafl. — Wie aus Darmstadt berichtet wird, hat das internationale Preisgericht für die Turiner Ausstellung dem Professor Josef u)l. Olbrich (Künstlerkolonie), Darm stabt, für das von ihm entworfene ^hessischeZimmer" den ersten Preis von 8 000 Frs. zuerkanm. — In Frankfurt a. M. weilt seit einigen Tagen E. Humpe r b i n ck, um mit Jntenbant Jensen über Besetzung unb Jn- scenierung seiner dort ihre Uraufführung erlebende Märchenoper Dornröschen" zu besprechen. — Dem Kunstsalou Keller u. Reiner in Berlin ist, wie man uns mitteilt, nach soeben beendeten Unterhandlungen Klinger's Beethoven zur Ausstellung überlassen worden und wird sofort nach Schluß der Düsseldorfer Ausstellung den Berliner Kunstfreunden vorgeführt werden. — Gerhart Hauptmann hat fein neues Drama „Der arme H e i n r i ch" nunmehr vollendet unb in diesen Tagen dem engeren Kreis seiner Freunde vorgelesen. — Engels „lieber den Wassern" mit Agnes Sorrna als Stine errang im ^Residenztheaier" zu Wiesbaden großen Erfolg, ebenso in Görlitz und Halle. Bank lör Haiti und Industrie Depositenkasse Giessen. (DormstAdter Bank.) Johannesstrasse 1. Giessen. Ecke Neuenweg. a^gelehnt hat. Stettr. Akt.-Ges. bona. Lahmrier, Frankfurt a. M. Seitens der Bankhäuser von Erlanger u. Söhne und Gr-unelius u. Eomp. wurde der Antrag gestellt, 9 790 000 Mk. oollbezahlter Aktien und lO Diill. Atk. 4.50proz. Obligationen der Gesellschaft zur Frankfurter Börse zuzulassen. u . Tabak. Im Laufe der Bericktswoche wurden in der Rheinpfalz bie Herbstorte Hanhofen zu DU. 80-32, Gommersheim Atk. 25-20, Haardlhausen AU. 80, Iggelheim AU. 80, Waldsee Alk. 28, Geinsheim Mk. 23-24, Haßloch Mk. 22-24, Neuhofen AU.23-24, an Aiannheimer und Speyerer Händler jedoch in nicht fertigem Zustande verkauft. Wenn auch beim Cigarrentabak eines ausgesprochen guten Jahrganges es eingeritten ist, am Dache zu kauien, so läßt sich dies viel eher entschuldigen, als beim Schneidtabak, wo doch in erster Linie bei Bemessung des Preises die Farbe und Qualität beS Tabaks je nach dem Probuklionsorl in Frage kommt. Bei richtigem Einkauf besteht thatsäcblich ein Preisunterschied von 8—9 Alt. Es liegt also an den Händlern selbst, wenn deren Verdienst ein kaum nennenswerter ist, trotzdem sich dieselben wiederholt von der Verwerflichkeit der jetzt beliebten Einkaussweise durch großen Schaden — oder nur geringen Nutzen — zu überzeugen Gelegenheit hatten, halten sie an derselben immer noch fest. In - --v - t .. . , . _ m s alten 1901er Tabaken wurden in der Rheinpfalz ca. 600 Zenüier Zeuge GesangntZarzt Medtzrnalrat T-r. Balser-M^ntz Händlern an auswärtige Fabrikanten zu Anfang bis Mitte hält den Angeklagten für einen Menschen, der auf der 40 verkauft, ferner von einem Fabrikanten der Atannheimer Grenze von Gesundheit und Geistesstörung steht. Land- Gegend einige hundert Zentner Oberländer Tabak zu Mk. 45. Ein qerichtLrat Müller schildert die Vernehmung des An- größerer Posten Abfall zu Anfang Mk. 80 und em klemer Posten geklagten im Termin vor der Strafkammer; der damalige Einlagetabak zu Anfang Mk. 40 wurden ebenfalls uchgesetzt. In Örfibun^ in "bS b«' Ägt7 ’S * Gerrchrsassessor Hartman n fiat m der Sitzung als Ge- 21 00—00 Psg., Gänseeier 00—00 Psg., Enteneier 0—0Pfg., Käse richtsschreiber fungiert, auf chn hat B euren guten Em- Stck. 5-9 Pst, Kasematte2 Stck. 5-üPsg^ Erbsen pr.Liier 19Pfg., druck gemacht, er scheine ihm heute verändert, krank zu ^insenpr.Lüer32Pfg.,Taubenpr.Paar0,60—0,80Mk..Hühnerpr.St. sein. Tr. Reisinger-Mainz. Arzt vom Rochuskranken- 1,00—1,80 3JIL, Hahnen pr. Stück 0,60-0,85 Alk., Enten pr. Stück haus, hat den Angeklagten mehrfach behandelt und erklärt, 2,00—2,80 Ack., Gänse pr. Pfd. 50—65 Pfg., Ochsenfleisch pr. Pfund daß er chn nicht für geistesgestört halten könne. Er sei 66-76 Pia. Kuh-und Rindfleisch pr.Pfu^ 60-64 Psg^ Schweine- ein heruntergekommener, Lastern ergebener Mensch, Me- pt Stub dizinalrat Tr. Balser- Marn- erklärt noch, daß ei old 60_7^fy( Kartoffeln pr.'100 Kar. 4,§0—5^0 Alk., i^ei^kraut per Gefängnrsarzt öfter mit dem Angeklagten zu thun gehabt $^00-4)0 Zwiebeln pr. Zentner 3,80-8,50Ack., Milch per habe; er ist der Ansicht, daß es nur erneS Anlasses bedarf, 18 «u Teufel per Pfd. 0-00 Pfg^ in Körben 00-00 Pfg. um bei Bong die Geisteskrankhett offensichtlich zum AuS- Trauben 00—00 Pfg. bruch kommen zu lassen. Richtig sei, daß der Angeklagte Die Alarktzeü dauert von morgens 8 Uhr bis nachmittags zeitweilig simuliere, aber ein geistig gesunder Mensch tone 2 Uhr. Gegenstände de» Wochenmarttverkehrs dürfen vor Beginn das in anderer Weise. Seine Simulantenart zeugt von der Llarktzeu überhaupt nicht und während der ersten drei Sflmden - — — ■ '■ ' •* ieute einen I ber Alarktzeit nur auf den dafür bestimmten mid angewiesenen er Tr. I Verkaufsplätzen, also auch nicht im Umherziehen, feilgeboten werden. iv'k»-n otmII m. Friedberg, 3. Okt. Bei dem gestrigen Schweine- markt war der Geschäftsgang im Verhältnis zu den seither sehr flott gehenden Schweinemärkten ziemlich schlecht, so erlitt besonders der Handel mit Jungschweinen eine empfindliche Schlappe. Die Nachfrage war äußer,! germg und die meisten Tiere mußten die Händler wieder mitnehmen. Die Preise waren durchschnittlich 45—55 Mk. — Der diesjährige Herbst-Pferdemarkt sindet am 21. und 22. Oktober statt. In der damit verbundenen Lotterie werden 14 Fohlen verlost. Der 1. Preis hat einen Wert von erklärte ihm, daß er eine strenge Vorschrift habe, nach der jeder Unbekannte, der sich auf zehn Meter näherte, getroffen werden sollte. Der Zar ging nervös und betrübt langsam ins Schloß zurück und verfluchte seine kaiserliche Sklaverei.... (Diese Rüubergeschichte ist wahrhaftig nicht einmal hübsch gelogen. D. Red. d. Gieß. Anz.) Kandel und Verkehr. Nolkswirtschast. — Die «eichSb arrk erhöhte den DtSkoutztnSfuß ! auf 5 Prozent, den LombardziuSfutz anf 4 Prozent. Frankfurt a. M.. 2. Okt. Eine hiesige Firma hatte gegen die Deutsche Effekten- und Wechselbank wegen einer Q-ontocorrentenforberung von 2400 Mk. auS Effektentransactionen den Differenzeinwand geltend gemacht. Das Landgericht hatte gemäß dem Klageantrag erkannt. daS Oberlandesaericht aber hat bie Klage abgewiesen, weil bie klägerische Firma keinen Eilispruch gegen baS Eontocorrent erhoben hat und auch später bie Verbindung mu der Bank sortsetzte. — Umertkautfche Petroleum-TanNager tu Deutschland. AuS Chemnitz wird geschrieben, daß das sächsische Finanzministerium die Anträge der Deutsch-Amerikanischen Petroleum-Gesellschaft um Vermietung von Bahnareal zur Anlage von Petroleumtanks 9U Danksagung Dießen, den 8. Oktober 1902. 04374 6988 »M^efOhrt von der Eintritt 40 Pfg. Anfang: 4 Uhr. Der Vorstand. Anfang 8 Uhr. 04298 ES ladet ergebenst ein C. Kruse. 04371 niedergelassen. 6928 iu biUiflften Preisen 708 Artz, Lang-Göns K 6941 nu Giessen, den 4. Oktober 1902. 04868 besorgt. 6918 AepfelS Aepfel! erwünscht. 6947 42 Georg Kraft 69o2 K. Weidig. 6943 Unserer heutigen Ausgabe liegt ein Prospekt deS rchuhlagers L. Bernhardt, Renenbäue lö. 6954 m Gieße« bet MnsMWlche vkrWt-rnts Vereine CD VX Nm-, Liwbllrzet HM-, firintn- Stanßcnfnmmd- Bezirks bekannt höre der die M htei Nat tzeg sie; ritt tzen tau „T un roi IW ge tu: ge da sp' un ve L. ar te de iti tr bin tut iu der Se WQl miß 6ilb< ich in lin opj Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Hütscheiden unsere« lieben Gatten und VaterS sagen wir herzlichen Dank. 04303] Meine Wohnung befindet sich von heute an In LötrerS Hof 8. I. Bechthold, Schneidevmstr. ab mit 4 Prozent zu verzinsen. Die Grobherzoglichen Bürgermeistereien deS werden ersucht, Vorstehendes in chren Gemeinden machen zu lassen. Nidda, 29. September 1902. Spar- und Leihkasse Nidda. Srk, Direktor. Gießen, am 27. September 1902. GroßberzvglicheS Amtsgericht. lern, Ober-, Unterbett u.Kiffen zus. ll‘/t M. Prachtv. Hotelbette« 17'/, M. Kote Ausstattung»- betten 22'/, M. Nichtpafs. zahle Belr. retour. Preist, gratis. 16921 A. Kirschberg, Leipzig 86. 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Oktober 1902. dem unS geßltchen Herr« Philipp Stiehl Sgl. Rangiermeister i. P. sowie für die vielen Blumenspenden sprechen wir unseren tiefgefühlten Dank aus. Die trauernde« Htuterbliebeuen: Geschwister Stiehl.