Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen J>ie heutige Summer umfaßt 10 Seiten. Geisteskranke. borgen onimen werden kann, die nicht überall zur Hand Politische Tagesschau. Die nächste Militärvorlage. 3. Februar: laufen es P i st o l e n du e l l ausgetragen hatte und dieser» halb zu sechs Monaten Festungshaft verurteilt worden tvar, ist aus dem Iust izdien sl entlassen worden. '• ^.p rtz gegen den bremischen riegerberein zu Ungun,ren des ersteren und des nr.fnnbpa h»a Teutschen Kriegerbundes endgiltig ent- 23 gegen ö tinv» ritt aus dem Deutschen Krieger- Nr. 29 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem kesfischen Landwirt die Siebener Zamillen- blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. $Bei lag der Brü h l'sche Unioers.-Buch- u.Stein druckerei (Pietsch Erben Redaktion, Expeditio.r und Druckerei: Lchulstraße 7 Adresse für Depeschen. Anzeiger Gießen. Fernsprechanschluß Nr. 51. Aer Kasseler Tnöerprozeß. (Fortsetzung aus dem 1. Blatt.) Ter zweite Angeklagte, Rittergutsbesitzer Arnold Sumpf, erklärt, daß er sich völlig den Darlegungen seines Bruders anschließen könne. Er habe sich, soweit es ihm als Nichtkaufmann möglich war, zu orientieren gesucht- Alle Anlagen, die er besichtigte, hätten einen hervorragenden Eindruck gemacht. Chemiker und Techniker seien überall entzückt gewesen- Es wäre ihm nur bange gewesen wegen des rasenden Tempos in den Vergrößerungen. An mehreren Tochteranlagen sei er beteiligt gewesen auf Veranlassung Schmidts, bei einzelnen, o Santa Maria, Memel, sei er auch im Aufsichtsrat oder Vorstand gewesen. In den Sitzungen hörte man immer nur ba§ Beste. Ob Schulze-Dellwig auch im Aufsichtsrat von Santa Maria war, weiß ich nicht. Ich glaube, daß er auch dazu gehörte. Darauf, daß der' Bruder in den Vorstand der Bosnischen Eassagesellschaft eintrete, ist Schmidt nicht eingegangen. Jetzt bin ich überzeugt, daß Schmidt meinen Bruder nicht hat in die Karten sehen lassen wollen. Niemals aber ist mir der Gedanke gekommen, daß etwas Unreelles vorliege, trotibem mein Bruder manchmal sagte: Na, der Schuipt macht uns wieder einmal etwas vor. — Präs.: Was waren das für Dinge? Ausland. Paris, 3. Febr. Während feines Besuches in Peters» b u r g wird Präsident Loubet die Einweihung einer neuen Brücke über die Newa vornehmen, die von französischen Ingenieuren und Arbeitern erbaut worden ist. Im übrigen steht bisher nur fest, daß die Reise nach den stammet- wählen stattfinden wird. — Tas Zivilgerichtverurteilte den Kriegs» in in ist er aus die Klage des Exoberst P i e q u a r t, diesem alle ihn betreffenden Dokumente und Briefe auszuliefern, die sich noch in den Prozeß- und Untersuchungsakten des Kriegsministeriums befinden. — Die Kammer oerät die Vorlage, betreffend nachträgliche Bewilligung der während der Vertagung des Parlaments durch Dekret eröffnenden Kredite für den E m p f a n g d e s K a i s e r s v o n R u ß 1 a n d. Tejeante verliest tnt Namen der Sozialisten eine Erklärung, in der gegen die Kredite Einspruch erhoben wird- Er bringt eine Tagesordnung ein, die sich gegen die Geldver geud- un g und gegen die Haltung der republikanischen Regierung gegenüber dem Selbstherrscher von Rußland tadelnd ausspricht. Ministerpräsident Waldeck-Rvußeau crimbcrt, die Regierung würde sich einer Pflichtverletzung schuto.g gemacht haben, wenn sie nicht die erforderlichen Kredite für den Empfang des Herrschers eines pefreundetenundver- bündeten Volkes eröffnete. (Lebhafter Beifall.) Sembat (Sozialist) erklärt, Rußland sei n ia; t de r Verbündete Frankreichs, denn es sei auf Rußlands Geheiß geschehen, daß Frankreich Mytilene räumen mußte. Der Ministerpräsident und Minister Deleasss widersprechen dieser Behauptung. Teleassö erklärt, die Regierung habe die Pflicht gehabt, dem Kaiser von Rußland einen .Empfang zu bereiten, wie er seiner und Frankreichs würdig sei, auch hätten sämtliche Generalräte Frankreichs iyreFreude über die Ereignisse ausgesprochen- Frankreich verfolge eine weitausschauende Politik und diese führte zu dem Bündnis, das beiden Völkern Nutzen bringe- Alle diejenigen, deren Bestreben nach einem Gleichgewicht in den Machtverhältnissen der Welt gehe, müßten hieran Mitarbeiten- Hierauf wird die Tagesordnung Dejeante mit 496 gegen 46 Stimmen abgelehnt und die Kredite werden mit 502 gegen 46 Stimmen bewilligt- Z>ie südafrikanischen Iriedensveryandiungen. Tr- Leyds, mit dem der Brüsseler Korrespondent der „Frkf. Ztg." eine Unterredung hatte, verhielt sich re- ermerter als je zuvor. Er müsse sich durchaus auf , die Erklärungen beschränken, die er an ein Pariser Blatt gemacht habe- Dennoch ließ er in der Unterhaltung durchbucken, daß erdieAnerkennungderSouveränität der Republiken nicht mehr als diktatorische conditio sine qua non ansehe. Vom Kriegsschauplatz lauteten die Nachrichten sehr günstig, und die Generale d ä ch t e n n i ch t a n e i n e Uebergabe- Nur über die Kindersterblichkeit würde furchtbar geklagt- Leyds hat die Absicht, nach dem Haag zu reifen. Die deutsche Regierung hat bis heute noch leine Mitteilung von dem Inhalte der englischen Antwortnote auf den holländischen Friedensvorschlag erhalten und dasselbe ist bei den anderen Kabinetten vorauszusetzen. Nach einer Londoner Depesche der „Daily Mail" ins dem Haag, werde sich die holländische Regierung der mrch die englische Antwort gegebenen Möglichkeit bedienen, ihre Vorschläge abzuändern. Man treffe Vorbereitungen zu einer neuen Friedensaktion. Ter deutsche Gesandte im Haag hatte eine lange Besprechung mit dem englischen Gesandten Howard, und dieser hatte mit dem niederländischen Minister des Aeußern Lynder und, dem Ministerpräsidenten Kuyper in der Wohnung des letzteren eine Besprechung. Tie „Morning Post" behauptet, Krügers unversöhnliche Haltung erregt in den holländischen Regierungskrisen lebhaftes Mißfallen- Eine neue amtliche englische Verlustliste meldet, daß bei dem am 31. Januar bei Burghersdorp erfolgten Zusammenstoß von Panzerzügen 5 Soldaten getötet und 5 verwundet wurden- bereits so nahe gekommen, — und die von der Budgetkommission vorgenommenen Abstriche ändern hieran im wesentlichen nichts —, daß fürs nächste Etatsjahr Raum geschaffen ist zur Nachforderung der 7000 Mann, die bekanntlich zur Verstärkung der Jnfanteriebataillone Verwendung finden sollen. Tie Abgeordneten der Linken wer- den sich umsomehr veranlaßt sehen, in dieser Sache um Auskunft zu ersuchen, als der preußische Kriegsminister seinerzeit erflärte, die Verstärkung der Jnfanteriebataillone sei zur Durchführung der zweijährigen Tienstzeit unbedingt erforderlich. Verzichtet die Regierung auf die Bewilligung dieser 7000 Mann, dann erscheint die Vermutung nicht unbegründet, daß die Militärverwaltung gegen die Durchführung der zweijährigen Dienstzeit Bedenken trägt. Bis- ' her ist der Regierungsstandpunkt bekanntlich dahin präzisiert worden, daß es zu einem abschließenden Urteil über die zweijährige Dienstzeit noch an hinreichenden Erfahrungen fehle. Man will wissen, es bestehe nicht die Absicht, die zweijährige Dienstzeit dauernd gesetzlich festzulegen, bevor der Reichstag der Erhöhung der Friedenspräsenzstärke zugestimmt hat. Darnach ist anzunehmen, daß vielleicht schon das nächste Etatsjahr eine neue Militärvorlage zu tage fördert. Bestimmte Erklärungen der Heeresverwaltung sind für jetzt natürlich nicht zu erwarten, allenfalls nur hinsichtlich der Nachforderung der 7000 Mann. Doch für welchen Zeitpunkt immer die Militärverwaltung die Nachforderung der 7000 Mann in Aussicht stellen mag — sie werden aller Voraussicht nach nicht allein, sondern im Rahmen und als Teilstück einer neuen Militärvorlage gefordert werden. Meh,&tean8,er^C,USr' “ kE Natürlich Ä bie W&eÄg 7»" /Ki SS X unrichtigerpichen Verwaltung bei dem MdÄÄ vor und^d^ hauftg kommt das gewiß nicht tionen, Moor-, Teich- und Dünen-Wesen fort Nach ** nid}t pW*« ®ebatte würbe bas Kapitel genehmigt Ä & ^^freie°Ngen' laLrts^stlN7'LZL^ jfe ct&s SS» »bfi-zsa MA-sL 'zu Gunsten dieses Befähigungsnachweises erklärt. — Die Ausweisung zweier russischer Studenten, der stud. Phil. Johann Augustynowicz und ^btgniero Brodzki, welche sich durch ihre Teilnahme an dem hiesigen Universitätskrawall lästig gemacht haben - -Ä PelfomCn“,rif^1 Et-rS-iL schreibt unterm ftem LfsischEVes^UL S -t°t?'büL7BL°nN"L^ ""un« des Militär BaL'Böck^be?°^ertckanrs^ ÄVSrS L» ^ndeskrieger-erbanbes würbe d-s Teutfchen Krteaerbundes ssif***1* ** Ter Antrag des Abg. Lenzmann (Freis. Volksp.) im Reichstag wegen reichsgesetzlicher Regelung der Aufnahme von Geisteskranken in Irrenanstalten und der Aufenthaltsverhältnisse in diesen Anstalten betrifft eine Frage von großer Bedeutung. Es befinden sich in deutschen Jrren- anItalien 66 000 Geisteskranke. Auf dem Gebiete der Irrm- pflege berühren sich so verschiedene Gesichtspunkt», daß man schon aus diesem Grunde mit mancherlei Schwierigkeiten zu kämpfen hat- In erster Linie sind die Geisteskranken eben Kranke, denen Heilung, oder wenigstens Linderung zu bringen eine Aufaabe der ärztlichen Wissenschaft ist. Weiter aber bedarf das Publikum des Schutzes gegen die Handlungen unzurechnungsfähiger Personen, und insofern kommen sicherheitspolizeiliche Momente in Betracht. Endlich kann die Geisteskrankheit die Ursache der Erwerbsunfähigkeit des von .ihr Befallenen sein und! dadurch die Fürsorge der Armenpflege erforderlich machen. Tie bestehenden öffentlichen Irrenanstalten reichen bei tveitem nicht aus zur Unterbringung aller der Anstaltspflege bedürftigen Geisteskranken. Bei uns zu Lande wird durch tue vom Landtage beschlossene Errichtung einer Provinzialirrenanstalt in Gießen, die auch unseren Medizinstudierenden sehr zu Gute kommen wird, diesem Mangel wesentlich abgeholfen. Andererseits hat man durch Anlegung von Jrrenkolonien und Jrrenstationen für die leichteren Fälle, außerhalb der geschlossenen Anstalten, nach Kräften Abhilfe zu schaffen gesucht, ohne jedoch einen völlig befrieMgenben Zustand zu erreichen- Als vorzugsweise der Ausnahme in Die Anstalten bedürftig werden angesehen y£UI|uJ£5 SKSft? bie gemeingefährlichen Irren, im Interesse der Berlin, 3. Febr. Der ftaifer nahm heute abend öffentlichen Sicherheit, andererseits die heilbaren Kranken, im Kasino der bereinigten Artillerie- und ^naenieurfrfnile abnitnml^ JU ^harlottenburg an der Abschiedsfcier des zum fommatu "E1' JJ*"" der Geisteslrankc ohne sachgeniaße Be- dleren den General des 1. Armeekorps ernannten bisberiaen n. der Reget nur M^cchme^sujern^thr^UntÄbringung^tmItetl.^—Änstenieur- und Pionierkorps Arhrn. v. d. Goltz be? unb %en auJä«' - Wie die „Post" aus Konstantinopel meldet, hat U auf Sm Pavier n man bleiben werde; die Konzession bilde auch einen Beweis et. 4$ besonders, s a n d t e r erst in Darmstadt, dann in München auf ^ÄSen WfcanJet eine Boben gewirkt Di- Ernennung des bewübr?en Anstalt ‘^refrf1^nter^™ltrrUn® chner öffentlichen Kenners beutscher Verhältnisse zum Botschafter in Berlin Ä;, ^CILn ?Egcn, die gegen mehrere im März 1885 wurde in unseren leiteirden Kresten mü 'Kntitrfx b «to°.ril slnd, sind immer hm mit besonderer Sympathie begrüß d/ Behauptungen über dies - Das pr7uß Abgeordnetenhaus setzte heute Zweites Blatt. 152. Jahrgang Dienstag 4. Febrnar 1902 O /"X rx. Bezugspreis, J v. j MM monatlich 7bPs.,viertel» GietzenerAnzeiger - w Seneral-Anzeigsr 31=™S für den polit. u. allgem. Teil: P. Wittko; für »Stadt und Land' und ,GerichlSsaal':R.Ditt» mann; für den Anzeigenteil: Hans BeL Aus Stadt und Kand ^ keineswegs unbeachtet blieb, sondern von der Putzfrau, anlbei Spiegelslust, ein Duell auf krumme Säbel zwischen , Es soll wegen der beiden Duelle der Unfall ereignet. Auf der ganzen Straße hatte, soweit man wahrnahm, sonst Niemand gestreut. Nach einer spateren erhabene Alpenwelt, um sich dann zu ihren Füßen zum lecker wünschen sei, daß bald dem Bau einer Turnhalle näher ge- bereiteten Festmahle niederzulassen. Tyroler Zitherklänge und treten würde. Ein Tänzchen, das bis zum Morgen dauerte, was das Bergvolk sonst an fröhlicher Ehrung der Frau I den vergnügten Abend. Musika kennt, klangen aus einer nahen Alpenhütte und halfen Pohl-Göns, 2. Febr. Gestern wurde unsere Jagd von bald die Stimmung heben; nicht zum wenigsten trug ein I neuem verpachtet. Sie ging für den jährlichen Pachtpreis höchst spaßhaftes Alpenpanorama und manche andere lustige ! 195ö Mk. an Kaufmann Hermann Wießler aus Butz- Ueberraschung dazu bei. UngeheurerHeiterkeit, so sagt das launige ^er seitherige Pachtpreis betrug jährlich 630 Mk., Programm in Versen, war dieses Stiftungsfest geweiht. Nut ! beträgt der Pachtpreis in den nächsten 9 Jahren Kling und Klang, mit Sing und Sang, so gmg's den ganzen gpf. mehr wie in den vorhergehenden 9 Jahren. Abend lang. Manches kräftige Lart, manches, schliche (zarbeutkich, 3. Febr. Gestern Abend feierte der Ge- S »L «ch »,s«, "d- Mn »»,, »« !-»- »»«-- H--»« »» "Ich Alpenoereins Ziele und Zwecke hin, seine Existenzsahigkeit flössen die Stunden dahm. glänzend erwiesen. Sein Bestand an Mitgliedern dürfte in tt Lich, 3. Febr. Der gestrige Vortrag des Sekretärs der diesem "fahre die Zahl 100 erreichen: er unterlag, besonders Handwerkskammer, Engelbach aus Darmstadt, im Steln'schen l wegen häufiger Versetzung seiner Angehörigen, wohl kleinen Saal war gut besucht. Der Redner sprach über die Em- _ ? . n •____< cir..x. I ’x. 4___ihrs >dbef<*U?r$«ttrom i" allen sie gerichtetwar, und i>"ur nach deren Angabe so fort, I zweiS^dierenden statt. Icheirken zu dürfen. l befolgt wurde. In der kurzen Zwischenzeit hatte sich leider I gerichtliche Untersuchung emgeleüet fern. — Angekl.: Nur geringfügige Sachen, weil Schmidt manch- sich um -ine wohl ziger Bank für ein^Finanzgenie ersten Ranges hielt, hatte Lsi nur unter genauer ^iiellenang - „ »- * von Schulkindern gemachte schleife. gesagt, Schmidt sei ein phänomenaler Mensch und machel Gießen, 4. Fcbru r -- •• Hessische Lavdeslotterie. Bei der heutigen Schlup alles allein. — Präs.: Hielten Sie die Tochteranlagen für | •* DaS Großh. Ministerium der Justiz hat an sämtliche Ziehung der 6. Klasse fielen auf folgende Nummern Prämien rentabel? — Angekl.: Durchschnittlich ja. Otto berichtete Justizbehörden des Landes ein Rundschreiben erlassen Gewinne: Prämien zu 50 000 Mk. und Gewinne zu nur, daß einzelne Mängel noch immer nicht beseitigt wären. nachstehender Bestimmung: „Wenn gegen emen Cffijicr 400 Mk. auf Nr. 10694 (Bensheim), 16984 (Darmstadt), , Kaufmann Richard Schlegel, stellvertreteiider Bor-Beurlaubtenstandes auf zeitigen Verlust der bürgerlichen 19340 (Offenbach), 18427 (Sprendlingen), 22115 (Mainz), Deuber des AufiichtSrats, schlreßt s>H den Auslageri al - ffi.„nrc*tc oder auf eine härtere We.se rechtskräftig erfannt 28114 Gonsenheim). - Prämien zu 40 000 Mk. und ®e. do?7on^7n7/V "°rden ist, so ist das Urteil in beglaubigter Abschrift »n- zog Mk. auf Nr. 2541 (Worms), 87Sb Wroß- berichte in den Sitzungen des AufsichtAats^keine Rede ge- mittelbar dem Präsidenten des ReichS-M.litargerichts zu 3immcrn und Groß.Umstadt) 254^ (Worms), S20S7 Mfien- wesen sei, Schmidt diese vielmehr immer gleich fertig mit- übersenden. bach), 40888 (Worms). — 15000Mk. aus^Nr^^40523 (Mainz), gebracht habe. Seine Bekanntschaft mit Schmidt datierte •* Von der Eisenbahn. Im Gruppen- und Wechfel-l 5000 Mk. auf Nr. 14328 (Mainz), 18551 (Michelstadt), aus dem Jahre 1876. Beide waren Freunde im besten verkehr der Preußisch-Hessischen Staatseifenbahnen, im Binnen- — 3000 Mk. auf Nr. 13444 17865 23237. — 2000 Mk. Sinne des Wortes und standen auf dem Duzfuß. Von der verkehr der Königl. Militär-Eisenbahn und der Reichseisen- Qllf Nr. 5282 11801 25243 29624 34874 37662. — Vorstrafe Schlegels erhielt Schmidt indessen erst vor 5 ^hnen in Elsaß-Lothringen, ferner im Militärbahn-Staats- 1000 Mk. auf Nr. 5558 7054 8790 18006 18334 21807 oder 6 Jahren Kunde. Eine, Prüf ungder Bücher nahm ^ahnoerkehr und im Reichsbahn-Staatsbahnverkehr, sowie un 23434 26770 27684 30640 32202 35170 39713 41319. niemalä oor. — bejogm ©ie SanJ^^^^ bct staatScifcnba()nen mit _ B0Q auf Nr. 416 1158 10913 12319 16609 60000 9)17 ' tourte^ür ^en Tetamt™1'Vumdltsrat t>cr Oldcnburgischcn Staatseifenbahn und mit ber totattan 18072 22212 22376 22617 25112 26488 27646 34859 6M 000^rr' in R-s-rve^-stellt wett die Angriffe der Kon-st-mp-n der Breslau-Warschauer Eisenbahn, ,erner ,m z.zz7 gg7zg 87082 40435 41902. (Ohne Gewahr.) kurrenz damals ganz besonders heftig waren. — Bors.: Be- Frankfurt—Hessisch—Südwestdcutschen, Hessisch-Bayerischen, $eji6roec6feL Di- Villa Moltkestraße^8, bisher Victor kamen Sie Tochteraktien'in Zahlung? Angekl.: In Zahl- Frankfurt—Gustavsburg usw. Bayerischen, Württemberg May gehörig, wurde von der verwitwete Frau Geheimrat img niemals. — Vors.: Hatte die Gesellschaft den Werken Südwestdeutschen Verkehr und Süddeutschen Prwatbahnver- aöhlein für 54 000 Mk. käuflich erworben. Ausbeuteziffern garantiert? — Angekl.: Nach einem ^hx ,vird für Eis in Wagenladungen von mindestens 10 t •* Jagdverpachtung. Die Kesselbacher Gemeindejagd Schema, das mir einmal zu Gesicht kam, waren diese so ^r bei Frachtzahlung für dieses Gewicht von jedem Wagen ^de für 350 Mk. pro Jahr an Ferd. Hag vom Neuhof minimal, daß man der Konkurrenz gegenüber nicht auf- allgemeiner Ausnahmetarif zu den Sätzen des Ausnahme- b(.i Frankfurt a. M. verpachtet. Bisher war Baron Fritz treten konnte. JtarifS Wegebaustoffe für die Zeit vom 1. Februar bis cm*L Rabenau mit 320 Mk. Jahrespacht Inhaber der Jagd. Der Angeklagte war seinerzeit in Nantes gewesen und ^Eßlich den 31. Dezember eingeführt. ** Von der Eisenbahn. Die Prüfung zum Stations- ^atte dort nach l'e^ncr Aussage die Ueberzeugung gewonnen, .. Ludwig- und Alieeftistuu, (Verein zur Unterstützung ^rsteher haben aus Oberhessen bestanden: di- Statwns- »on mhti^Tten^ 20 E ^Dividendc Be^ilä? w?r er nder Hinterbliebenen von hessischen Volksschullehrern) sind imll,s-,stenten Stamm zu Friedberg und Walther zu Gl-b°n. an d?m^Ünternebm?n in^RMland Bosnien, Italien uswl abgelaufenen Jahre 200 hessisch- Lehrer neu beigetrettn. x. Lollar, 3. Febr. Gestern Abend feiert- der hiesige Die ewige Geldknappheit in ben Kassen der Gesell- Die Ursache dieses erfreulichen Zuwachsesdürfte m der Er-kurn^^erein sein Winterfest. Der geräumige Saal schäft habe bei ihm umso weniger Bedenken erregt, als Höhung des Sterbegeldes bis zu 1000 Mk. liegen. des Vereinslokals „zur Traube" war bis zum letzten Platz ihm Schmidt einen Brief der Hamburger Bankfirma Beeren- *» Das 5 jährige Stiftungsfest der Sektion Oberhessen des l^Mt. Die Feier wurde eingeleitet durch einen Aufmarsch berg, Goßler u. Co. zeigte, in dem sie einen Kredit von Deutschen und Oesterieichischeu Alpeuvereins. Ein Fest in 5en unb Freiübungen der Zöglinge und darauf der aktiven Turner. Mark 1 Million anbot. Aecepte gab Schlegel etwa Mark en feierte am Samstagabend die Sektion Oberhessen des MZdann folgte das Turnen in Riegen sowie Schauturnen 133 000 her. Das Geschäft mit der „Berliner Finanz- und Dechen un^ Österreichischen Alpenvereins, um sein 5 jähr. auf Veranlassung der Firma Hausmann u. C o., Wür^ burger Transport-Gesellschaft, ein R h e in schi f f ahr t s- Verband zur Herstellung eines regelmäßigen Schiss, sahrtsverkehrs zwischen Würzburg, Frank, furt a. M. und dem Mittelrheingebiet. Paris, 4. Febr. Der „Gaulvis" veröffentlicht aber» mals eine Unterredung seines Vertreters mit dew holländischen Ministerpräsidenten, der u a sagte: Welches Ergebnis immer unser Schritt haben sollte; ich glaube, daß er ein wichtiges moralisches Ergebnis hat, wie die in der ganzen Welt durch, unsere Intervention hervorgerusene Bewegung beweist. Di« That fache, daß die bloße Hypothese einer FrieLensstifdung solch, Freude hervorgerufen hat, ist von großer Bedeutung. Mar muß immer noch hoffen, der Friede werde geschlossen werden, der überall, selbst in England, gewünscht wird. N i s ch, 4. Febr. In den Garnisonen Nisch und Kra, gujewatz wurden Haussuchungen bei Offiziere, vorgenommen, was in Verbindung gebracht wird mit bet jüngsten Explosion bedeutender Stengen. Schieß-Ma, terial in Äragujewatz. N e w - A o r t, 3. Febr. Ter Kommandant des Nord antlantischen Geschwaders, das sich gegenwärtig in Wesh indien befindet, meldet, daß ein sünszölliges Ge- schütz aus dem Schlachtschiff „Kearsarge" bei Schieß Übungen nach der Scheibe geplatzt ist. Telephonischer Kursbericht» Frankfurt a. JBL., 4. Februar. 372% Reichsanleihe . . 102.00 9 o/j do. . . . 91.70 37,% Konsole .... 101.80 3°/0 do.....91.70 3l/2% Hessen .... 100.15 396 Hessen .... —.— 496 Oesterr. Goldrente . 102.90 4‘,,96 Oesterr. tiilberrente 101.30 496 Ungar. Goldrente . . 101.30 4°/ Italien. Rente . . . 101.10 47,96 Portugiesen . . . 41.90 i0/ Portugiesen .... 27.40 1% C. Türken .... 28.30 Türkenlose ..... 114.40 4% Griech. Monopo I-Anl 44.20 4*/2 96 äussere Argentiner —.— Tendenz: 8% Mexikaner .... 26.7t 47s /, Chinesen .... 89.61 Electric. bcLnckert , , , 124.91 Nordd. Lloyd — Kreditaktien 215.81 Diskonto-Kommandit . . 189.71 Darmstädter Bank . , . 135.7k Dresdi ner Bank .... 137.4( Beniner Handelsges. . . 180.41 Oesterr. Staatebahn . . . 145 21 Lombarden « • « « « 20.00 Gotthardbahn 169.01 Laurauütte ..... 200.01 Bochum . ..... 187.0t Harpener ..... 164J8 schwächer. Holzversteigerung. Versteigert werden: Montag: den 10. 1. Mts., vormittags 10'/, Uhr, otti den Domanialwalddistrikten Langeloh und Steinswiesenkop/ der Forstwartei Ulfa: Nukkuüppel: 45 rm Nadelholz; Nutzreisig: 34 rm Fichte Scheiter: 320 rm Buche L Kl., 165 rm Buche 1L KL; Knüppel 800 rm Buche, Stammknüppel, 24 rm Eiche, 3 rm Nadelholz 6 rm Aspe; Reisig: 1300 rm Buche, 20 rm Eiche, 71 rm Nadelholz in Schichten, 158 rm gemischtes Reisig, 10 rm Erle: Stöcke 90 rm Buche, 2 im Eiche. Das mit Kalk gefprchte Holz kommt nicht zum Ausgebop auch wird das im Distrikt Langeloh und das zerstreut sitzende Hot nicht vorgezeigt. , , . ’ „ Begmn der Versteigerung auf dem Trankweg, bet Nr. 836, Weitere Auskunft erteilt der Großh. Forstwart Zimmer zu lUfa Eichelsdorf, den 1. Februar 1902. Großherzogliche Oberförsterei Eichelsdorf. Trautwein. 1055 Brennholz - Versteigerung in der gräflichen Höerförsterei Arnsburg. Mittwoch den 12. Februar, nach Zusammenkunfi 10 Uhr vormittags im Kloster, werden aus den Distrikten Kalkofen, Seife, Lauterbachswäldchen, Eolnhäuserkopf unL Nordecke versteigert: Scheiter: 15 rm Buche, 2 rm Eiche, Prügel: 77 rm Buche, 38 rm Eiche, 6 rm Nadel- u. Weichholz. Stöcke: 25 rm Eiche, Stammreiser: 610 rm Buche, 75 rm Eiche, Astreiser: 55 rm Eiche. Donnerstag den 13. Februar, im Revier Feldheim, nach Zusammenkunft 10 Uhr am Pflanzgarten, aus der Distrikten Scheibet, Tannengarten, Tisch und Hinterwatd: Scheiter: 380 rm Buche, Prügel: 165 rm Buche, 35 rm Eiche, 12 rm Nadel- it, Weichholz; Stöcke: 152 rm Buche, 28 rm Eiche, Stammrerser: 450 rm Eiche, Astreiser: 364 rm Buche, 70 rm Eiche. 1054 Saises’Iiof. 5 Sä Oswaldsgarten. Otts WegerdL Gießen, den 4. Februar 1902. 1069 mit rcichyattigem humoristischem Programm. Eintritt ä Person 20 Pfg. Der Vorstand. 1050 Kleines, eins. möbl. Zimm, zu »H verm. Franksurterstr. 41. 0426 Alleinstehende, bessere Frau, PfllrSWtt in erster Geschästs- vh vvII läge (Marktplatz) zu ds. Blattes. Bonn mit prachtvoller Porzellan- ”9=s=s=s Mer Stelle sucht verlange d.Allg. Vakanzenliste, Mannheim. Direktor RtlhL Bohutamarkee 0482] Pferdeknecht kann ein- treten. Licherstratze 19. zur nn 107 SektionGiessen Dominos gWBii ■■inn,™«Mr«iri—b OÖOOOOOOOCOftWWÖW V MAGGI (Offene Stellen HiDfeiiliiilgen 3it verkaufen Co 05 CD 377 116 5460 41 Garbenteich. Kissel. r/zlO Uhr. Cs kommen Versteigerung: in Paketen zu 60, 70, 75, 80, 85,90 und 95 Pfg. das 7» Pfd. gegr; IW Sächsisch-Thüringisches Technikum Rudolstadt Höhere und mittlere Fachschule fü Architekten, Ban-Ingenienre, Hochban- TurnKercin. sonntag den 9. F brnar von nachmittags 4 Uhr ab in der Turnballes Kches kmiemlWei Der praktischen, sparsamen Hausfrau empfehle angelegentlichst 962 -Würze, Maggi's Suppenwürfel und Maggis Bouillon-Kapseln. L. Kalkhof, Wesimlage. 0486] Die seith. von Hrn. 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