Nr 284 Orldeiwt tflgtl* cuifei Sonntag». Drin bietzener Anzeiger lverkxn im Wechsel mit ^em »esfischea Landwirt btt siebener Kamillen. Hätte viermal tn bet Boche delgeiegt. -tolcllonSdruck u. Der» lag >ei Brühl 'lchen llnurrl.-Buch- u.Tleur» ^rnckret(PtetlchLrben) RebitttcmL Lrpebuw» unb Drucke reir Echnl Pratze 7. ttbvfie füt Depelchenr Arzetger Gieße«. ^frrlprrdianfd)lu§ 'Jtr 61 Zweites Blatt. -■ 152. Jahrgang Mittwoch 3. Dezember 1903 Eichener Anzeiger General-Anzeiger v ** Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen veragSPretsr monatlich 7b PU vietteU jährlich Ptk. 2.20; durch Adhole- u. Zweigstelle« monatlich 6o Pi.; burch bie Posl WU.2.- viertel» jährt. auölchl. DelleUg, Annahme von Anzeige» für bl« TagesnuinmeT diS oormUlag» 10 Uhr, ZeilenpreiS: lokal! 2 auSivärl- 20 Pfg. verant wortlichi für ben poltL u. allgen^ ied P. Wittko: tül ,Stabl unb 2anb* un6 .Gerichtsjaal^ LUr 1 Plato^ föt ben Air- zeigenteil: Hont Beck. 3>ie Heutige Mmmer umfaßt 14 Seiten. Deutsches Deich. Berlin, 2. Tez. Die Teilnahme des Kaisers an der Beerdigung Kru pPS und die Kaiserrede in Essen sinder ein lebhaftes Echo in den Vereinigten Staaten. Ein Tc.'egramm auS Newhork meldet: „Des Deutschen Kaiser?- $r?ue gegen das Andenken an Herrn Krupp erwärmt das in-erikonische Herz." Die „Newyork-Times" schreiben u. a. : .,(& war eine mutige, vom Herzen eingegebene, edelmütige ihat, die in der ganzen Welt Effekt haben wird. Sozialismus bnn der Vorwärts-Svrte, mit seinem verleumderischen Vorgehen gegen den Privat-Charakter, ist hier nicht ^ojmlär" — Tie Festsetzung der nächstjährigen Kaisermanöver für die Provinz Sachsen ist nunmehr erfolgt. Ge- legmtltd) des Manövers wird der Kaiser auch der Stadt Halle einen Besuch machen. — Amtlichen Marine-Nachrichten zufolge ist das Schulschiff „Stein" nicht, wie aus Athen gemeldet wurde, nach Mel, sondern am 1. Dezember vom Piräus abgefahren, am selben Tage in Patras eingetroffen, und geht am ~3. Dezember nach Neapel in See. — Tie „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: Zwischen den vier 'Nächten, die an der provisorischen Besetzun g Sh an g- hais beteiligt sind, fand ein Meinungsaustausch über »ie Modalitäten der gleichzeitigen Zurückziehung der Truppen statt. Tas japanische Besatzungskorps verließ am f!2. November Shanghai. Tie Engländer werden bekanntlich cm 20. Dezember nachfolgen. Im Anschluß daran werden Lie deutschen Truppen abziehen. Der genaue Termin hängt fror den Fahrzeiten der verfügbaren Transportschiffe ab. jedenfalls aber wird noch im Laufe des Januar Shanghai teoir. deutschen Korps geräumt sein. M ün ch en, 2. Dez. Bei den Wahlen zum Gem ein de- kollegium wurden an Stelle der ausscheidenden 12 Liberalen, 7 Mtramontanen und 1 Sozialdemokraten, 12 Liberale, 5 Nltramontane und 3 Sozialdemokraten gewählt. QS wurden abgegeben für die Liberalen 7650, für die Ultra» rrontanen 7400, für die Sozialdemokraten 4900 und für die (Zhrtstlich-Sozialen 900 Stimmen. Karlsruhe, 2. Dez. Dem früheren Staatsminister Tr. N o k k wurden zu fernem 70. Geburtstag am 30. November zahlreiche Ehrungen zu teil. Namens des Ministeriums übermittelte Staatsminister v. Brauer die herzlichsten Glückwünsche, wobei er ein von allen Mitgliedern Les Staatsministeriums unterzeichnetes Schreiben, sowie seinen Blumenkorb überreichte. Köln, 2. Tez. Einer Depesche der „Köln. Ztg." zu- »)lge, erklärte der Leibarzt des Großfürsten Thronfolgers, Professor Schmieaelow, alle Nachrichten, der Zhronfolaer leide an Schwinosucht, für unwahr. Ebenso nachdrücklich werden aus bester Quelle die Gerüchte über «igeblich schwere nervöse Erkrankung der Kaiserin Alexandra bestritten. Ausland. London, 2. Tez. Die Generale Botffa und De- llarey haben Schiffskarten für einen am 13. Dezember nach Südafrika abgehenden Dampfer genommen. Botha Acht es gegenwärtig viel besser. Paris, 2. Tez. Tie Regierung fjat beschlossen, die ^Genehmigung derjenigen Kongregationen, welche den Mementarunterricht erteilen, beim Parlamente nickt zu beantragen. weil sie der Ansicht ist, daß niemandem das Recht zustehe, an Stelle der Regierung für die Sicherung Unterrichtes sorgen zu wollen. Tie Regierung erachtet thfür, daß die religiösen Genossenschaften nicht geeignet kfnd, den Elementarunterricht in Uebereinstimmung mit den Bedürfnissen der modernen Gesellschaft zu erteilen. Die Legierung unterstützt nicht die Gesuche der religiösen Ge- ssllschaften, die sich als Missionskongregationen konstituiert gaben und das geistliche Amt in Frankreich ausüben. Sie ui: der Ansicht, daß diese Kongregationen in die der Welt- geistlichkeit vorbehaltenen Amtshandlungen eingreifen. P a r i s, 2. Tez. Kammer. Bei Beratung der Vorlage =etr. Abkommen der Stadt Paris mit der Gasgesellschaft Eim es zu einem Zwischenfall. Als Cadenat gegen die Haltung der Berichterstatter auf der Journalistentribüne vrgenüber den sozialistischen Rednern protestierte, stürzte Coutant auf den Finanzminister los und rief, man kümmere stch einen Pfifferling um die Arbeiter. Andere Teputterte ckaten dazwischen und drängten Coutant zurück. Tie Kam- wer beschloß, die Zuckerkonvention am Tvnnerstag zu be- aiten. Madrid, 2. Dez. In der Kammer beantragt Dmz Moren ein Tadelsvotum gegen das Ministerium. Ein Minister könne nicht ohne Genehmigung des Parlaments Cchiffsbauverttäge abschließen. Die Kammer beschließt mit 35 gegen 86 Stimmen, den Antrag in Erwägung zu ziehen. 2as der Regierung feindliche Abstimmungsergebnis erregt xroßes Aufsehen. . . Zürich, 2. Tez. Der Premierminister Meneliks, Iigenieur Jlg, ist nach mehrmonatlichem, in der Schweiz erbrachtem Urlaub nach Abessinien zurückgekehrt. In seiner Fegleitting befinden sich mehrere Pariser und Brüsseler ^inanzleute, die er für die Vollendung des Bahnbaues Tschibute-Ad interessierte. Wien, 2. Tez. Die „N. Fr. Pr." meldet: Minister- Präsident v. Körber, der heute vom Kaiser empfangen fonirbe, k-tte heute Nachmittag eine lange Besprechung mit tent Grafen Goluchowöki. Tre Wiederaufnahme der Ber- hzmdlungen mit Ungarn stehe unmittelbar bevor. Wien, 2. Dez. Das Abgeordnetenhaus ertarmte nach längerer Debatte den Dringlichkeitsanträgen betteffend Regelung des Hausierhandels die Dringlichkeit zu und trat sodann in die Verhandlung deS diesen Gegenstand betreffenden Berichtes deS Gewerbeausschusses ein. Budapest, 2. Tez. Offiziös verlautet, daß selbst für den Fall, daß der Zolltarif im deutschen Reichstage durck- geht^die Verlängerung des deuffch-österreichischen Hcnckels- verttages gesichert sei. Athen, 2. Dez. Bei den Wahlen für die Deputiertenkammer wurden 82 Telyannisten, 75 Theoto- kisten und 46 Zaimisten gewählt. Tie übrigen Abgeordneten gehören keiner bestimmten Parteirichtung an. Tie angegebenen Zahlen sind sämtlich bestritten. Tas Kvbinett bleibt noch einige Tage im Amte, um die laufenden Geschäfte zu erledigen. Rio de Janeiro, 2. Tez. Der neue Minister des Auswärtigen Rio Branw wurde bei seiner Ankunft auS Europa vom Kongreß und vom Volke aufs herzlichste be- arüßt als geschickter Vertreter Brasiliens in den neuerdings schiedsgerichtlich erledigten Anaelegenbeiten. Zu Ehren des Ministers wurde der beutt'ae Taa alla-moin gefeiert. örntfeher RMstaq. (Schluß au§ dem Parlamentsblatt.) Abg. R ö si ck e-Dessau beantragt um 7.45 Uhr abermals die Vertagung. Dieser Anttag wird wiederum ab» gelehnt Abg. Spahn schließt sich dem Vorschläge des Vizepräsidenten an. Es liegt ein genügend unterstützter Antrag auf Schluß der Geschäftsordnungsdebatte vor. Abg. Bebel Beantragt über diesen Anttag Uebergang zur einfachen Tagesordnung. Da dieser Antrag nicht zugelassen werden soll, bricht ein furchtbarer Tumult los. Tie Sozialdemokraten verlangen die Demission des Präsidenten. Abg. Bebel: Das Haus hat entschieden, und wir ziehen die Konseguenzen Ihres eigenen Beschlusses. Graf Ballestrem und Herr Büsing haben wiederholt erftärt, der Anttag auf einfache Tagesordnung kann zu jeder Zeit gestellt werden; es ist ein geradezu unerhörtes Verfahren, wenn zwei Präsidenten dieselbe Ansicht geäußert haben, daß jetzt auf einmal darüber die Entscheidung des Hauses angerufen wird. (Großer Lärm bei den Sozialdemoftaten. Rufe: Niederlegen! — Vizepräsident Büsing: Ich habe meine Pflicht und Schuldigkeit gethan? Fortgesetzter Lärm.) Kein Parlament hat ein solches Schauspiel gesehen, daß ein Haus einen eben gefaßten Beschluß über den Haufen wirft. Wenn jetzt der Präsident das Haus fragt, so erklärt er sein erstes Vorgehen für unzulässig. Ich beantrage namentliche Abstimmung. Abg. Goth ein: Die Frage ist bereits entschieden dadurch, daß vorher das Haus Den Widerspruch des Abg. v. Kardorff abgelehnt hat. (Vizepräsident Graf Stolberg übernimmt den Vorsitz.) Ein eigentlicher Einspruch könnte nur vorliegen, wenn jemand das Wort nahm. Das ist nicht der Fall gewesen. Sie gleiten immer weiter hinunter auf der schiefen Ebene. (Große Unruhe.) Welchen Eindruck muß es im Lande machen, wenn Sie heute so und morgen so entscheiden. Ich wundere mich nur, daß Sie sich nicht vor sich selbst genieren. (Fortgesetzte Unruhe.) Abg. Spahn meint, daß das Haus heute feinem ersten Beschlüsse treu bleiben sollte, hält aber die Frage für so wichtig, daß sie der Geschäftsordnungskommission überwiesen werden sollte. Abg. Südekum: Tie Mehrheit schwenkt ein, weil sie sieht, daß sie sich selbst einen Strick gedreht hat. Vizepräsident Graf Stolberg: Ter Abg. von Tiedemann hat seinen Widerspruch für heute zurückgezogen und die Abgeordneten Spahn und Tiedemann haben beantragt, die Frage der Geschäftsordnungs- kommission zu überweisem Ich glaube, wir stimmen darüber ab. (Widerspruch bei den Sozialdemokraten.) Tann gebe ich Herrn Ledebour das Wort zur Geschäftsordnung. Abg. Ledebour führt aus, daß ein ordnungsmäßiger Widerspruch gar nicht vorliege. Vizepräsident Büsing habe ordnungswidrig das Haus gefragt, ob Widerspruch erhoben würde. (Vizepräsident Graf Stolberg: Halten Sie diesen Ausdruck aufrecht? Lärm bei den Sozialdemokraten.) Jawohl! (Vizepräsident Graf Stolberg: Dann rufe ich Sie zur Ordnung!) Ter Antrag auf Uebergang zur Tagesordnung über den Schlußanttag wird darauf mit 211 gegen 68 Stimmen abgelehnt. Vizepräffdent Graf Stolberg will den Schlußanttag zu der Geschäftsvrdnungsdebatte über die Frage, ob ein Beschluß des Hauses vorliegt, nach welchem in die Beratung des Zvlltarifes vor dem Anttag Kärdorff einzu- treten ist, zur Abstimmung bringen. (Großer Lärm links.) Abg. Singer wünscht zur Feststellung das Wort. Abg. Singer: Niemand hat außer den Antragstellern gewußt, was tn dem Antrag steht, den der Präsident eben vorgelesen. Jetzt erkläre ich, daß ein Anttag, ob ein Beschluß des Hauses vorliegt, einfach sinnlos ist, und ich bitte den Präsidenten, daß wir zuerst den Anttag gedruckt bekommen. Vizepräsident Graf Stolberg: Es liegt der Anttag auf Schluß der Geschäftsordnungsdebatte vor und ich bitte diejenigen Herren, welche (stürmische Unterbrechung) den Antrag annehmen wollen.... (großer fortgesetzter Tumult. Ter Präsident sucht vergeblich, mit der Glocke die Ruhe wiederherzuftellen. Rufe: Zur Fragestellung!) Ich habe mich versehen. (Fortgesetzter Samt: Rufe: Wir wissen nicht, worüber abgestimmt werden soll.) Es liegt ein schriftlicher Antrag Singer vor auf namentliche Abstimmung über beit Anttag auf Schluß der Diskussion. Ich hätte über diesen Anttag die Unterstützungssrage stellen müssen; ich habe es nicht gethan, weil ich annahm, daß der Antrag genügend unterstützt werden würde. (Lachen links.) Ich werde es jetzt nachholen. Ter Anttag wird genügend unterstützt. Die Abstimmung ergiebt die AnnahnUs "des Antrages auf Schluß der Debatte mit 209 gegen 68 Stimmen. Als der Präsident Graf Stolberg nunmehr ü6er bett Antrag Spahn auf Ueberweisung der Frage an bie Geschäfts- ordnungskommission abstimmn lassen will, verlangen die Sozialdemokraten unter stürmischen Zurufen, daß Darüber die erste Debatte eröffnet werde. Ter Präsident erftart, daß man in der Abstimmung sei, man könne sich morgen über seine Geschäftsführung beschweren. (Wiederholte betäubende Rufe: Debatte, Debatte! Der Präsident läutet so heftig, daß der Mantel der Glocke sich von dem Handgriff löst und zur Erde fällt. Große Heiterkeit.) Unter fortgesetztem Lärm gebt hie namentliche Abstimmung vor sich. Der Ruf „Debatte!" wird immer kräftiger wiederholt. Tie Abstimmung ergiebt daß 229 Stimmzettel abgegeben sind, wovon 227 auf Ja lauten und 2 auf Enthaltung. Abg. Singer protestiert gegen diese Abstimmung, weil über den Antrag Spahn noch gar nicht debattiert, er noch nicht einmal unterstützt sei. Ter Präsident habe sich zu einem re chtsungültigen Beschluß herge- geben. (Präsident Graf Stolberg ruft ihn für die Bemerkung zur Ordnung, daß der Präsident sich hergegeben habe.) Man solle die Machtpolitik nicht soweit treiben, Thatsachen in ihr Gegenteil zu verkehren. Er bitte, über den Antrag die Diskussion zu eröffnen. Präsident Graf Stolberg: Der Beschluß ist rechtS- giltig aefaßt. (L-'bhafte Pftlirufe bei den Sozialdemokraten.) Ich rufe die Pfuirufer zur Ordnung. (Ruf: Unfähig!) Auf Vorschlag des Präsidenten wird darauf um 9i/a Uhr die weitere Beratung unter fortdauerndem Tumult auf Mittwoch 12 Uhr vertagt. Parlamentarisches. Im Reichstage verlautete gestern, daß sowohl Graf Ballestrem als auch der Vizepräsident Büsing von den Aufregungen der letzten Tage in ihrer Gesundheit sich ernstlich angegriffen fühlen. Weiter wird berichtet, daß die Mehrheitsvarteien entschlossen sind, die Geschäftsordnung so zu gestalten, daß eine Obstruktion und jede Verhöhnung der Präsidialgewalt unmöglich gemacht werden. Ter Präsident soll mit den gleichen Machtbefugnissen ausgestattet werden, wie in England der Sprecher, der ein unbotmäßiges Mitglied zur Ponitenz verurteilen kann. Ferner sollen künftig zu lange Geschäftsordnungsdebatten nicht mehr zulässig, vielmehr sofort ohne jede Begründung oder Rede die Meinung deS Hauses über den 6etreffenben Punkt gehört werden. Möglichkeit einer Präsidialkrisis. Graf Ballesttem habe wegen seiner schweren Bedenken gegen die geschäftsmäßige Zulässigkeit des Antrages Kardorff lebhafte Auseinandersetzungen mit dem Zentrum gehabt. Zwischen Graf Ballesttem und dem Abg. Spahn fei es zu einem ernsten Zerwürfnis gekommen. Auch von dem Entschluß des Vizepräsidenten Büsing, fein Amt niederzulegen, sei die Rede. Aus Stadt und Land. Gießen, den 3. Dezember 1902. — Militärdienstnachrichten. Der Kaiser hat dem Leutnant Rausch von der Schutztruppe für Kamerun die Rettungsmedaille am Bande verliehen. ** Detaillisten-Verein. Am Montag abend hielt der Detaillisten-Verein int Kaufmännischen Vereinshause seine Generalversammlung. Ter Vorsitzende Rohr erstattete den Bericht über die T h a t i g - feit des Vorstandes int abgelaufenen 7. Vereinsjahr. Ter Verein hat 86 Mitglieder. Die Arbeiten des Vorstandes wurden in 17 Sitzungen erledigt. Tie Mitglieder waren zu zwei außerordentlichen Generalversammlungen im Februar berufen. Außerdem sand eine Sitzung der Kolonial- warenhändler statt, in der diese Stellung nahmen zu den Desttebungen der Amerikanischen Petroleum-Ge- sellschast. Tie Verhältnisse im Spiritushandek haben sich in unserer Stadt geändert, die seinerzeit gefaßte Resolution war nicht mehr aufrecht zu erhalten. Tie beiden Besprechungsabende waren nur schwach besucht. Tie fünf Vortragsabende, an denen Rechtsanwalt Tr. Spohr über das Handelsrecht sprack, hatten einen nur schwachen Besuch zu verzeichnen. Der von der Handelskammer in Gemeinschaft mit dem Verein veranlaßte Vortkag über den Feuerversicherungs-Sch utz-Verband erfreute 'ich der regsten Beteiligimg interessierter Kreise. Der Vorsitzende konstatiert eine erhebliche Zunahme der Verstöße gegen das Gesetz bett, den unlauteren Wettbewerb. Neun Fälle dieser Art kamen zur Kenntnis des Vereins; unter diesen mutzten zwei gerichtlich verfolgt werden, von denen in einem Falle berichtet wurde, daß die Staatsbehörde ein Einschreiten abtoie§. Der Verband der süd- und westdeutschen Vereine, dem auch der Gießener Verein angehort, hat sich neu organisiert, wodurch derselbe in der Sage ist, mehr zu leisten als seither. — Auf Anttag des Vereins ist der Hausierhandel mit Apfelsinen und Zuckerwaren verboten worden. — 2er Vorstand hat beschlossen, den Verein als Mitglied des Vereins Kredit-Reform abzumelden, da ein Bedürfnis zu dieser Mitgliedschaft nicht vorliegt. Ter herein, hat in Betreff des Eisen bahn-Konsum- V er eins eine Beschwerde an die Eisenbahnbehörde abgehen lassen, worin darauf hingewiesen wird, daß die Ver- trtthntg für die von der Eisenbahn dem Verein überlassenen Räume viel zu gering bemessen sei, und daß man es als ein Unrecht ernpfinde, wenn Beamte während der Tienstzeit die Geschäfte des Konsum-Vereins besorgen; daß es werter nicht angängig sei, wenn Beamte, die durch chren Dienst erlangte Kenntnis von Bezugsquellen hiesiger Handelstreibenden im Interesse des Eisenbahn-Konsumvereins verwerten. Ter zweite Vorsitzende, Herbert, teilt mit, daß die Marktdeputalion beschlossen have, der Stadloerordneren- Dersammlung vorzuschlagen, die Gießener Märkte durch öffentlichen Aushang in den umliegenden Gemeinden und auch auf den geeigneten Bahnhöfen bekannt äu geben. — Ter Verein hat im abgelaufenen Ge- schästsjayr an Mitgliederbciträgen vereinnahmt Ö2ö Mark, verfügte aber im Ganzen über den Betrag von 1307 Mark 07 Pf., dem eine Ge>amtausgabe von 579 Mark 23 Pf. gegen übersteht. Eine Besprechung über den in Bildung begriffenen Verein zur Hebung des Fremdenverkehrs lieh erkennen, daß die Mitglieder dafür Interesse haben. Der Vorstand wurde ermächtigt, den Beitritt des Tetaillisten- Vereins zu dem Verkehrs-Verein zu erklären. — Die Vorstandswahl ergab dte Wiederwahl der beiden ausscheidenden Herren Aug. Noll und B Oppenheimer; an Stelle der Herren Stuhl und Haas wurden die Herren Herber und Selbst geivählt. Ter Verein beschloß, bei der Wahl zur Handelskammer für die seitherigen Mitglieder der Kammer einzutreten. Aus der Milte der Versammlung wücoe gewünscht, daß die Beratungen der Handelskammer öffentlich statt- finden. Tie Platzfrage dürfe bei dieser Einrichtung keine Rolle spielen, da es ja ein offenes Geheimnis sei, daß der jetzige Beratungscaum die Mitglieder der Kammer, wenn sie vollständig versammell seien, gar nicht fassen könne. Ter Haiidelsjtanü unserer Stadt, der zu den Konten der Kammer usw. steuere, könne verlangen, dap die itommer öffentlich verhandele. Die beiden Mitglieder der Kammer, Röhn uni) Balser, versprachen, wenn sie wieder gewählt werden, nach dieser Richtung einen Antrag in der Handelskammer stellen zu wollen. ** Obstsegen. Nach vorläufigen Zusammenstellungen her Obsternte an den Ltrersftraßen betragen die Einnahuien an der Straße nach Grvßen-Liiiden putschen 800 und 900 Mark, an der Wetzlarerstraße etwa 900 Mk. und an der Rodheimerstraße bei Heuchelheim über 1000 Mk. An der Straße nach Großen-Linden stehen 180, an der Wetzlarer- straße über 200 und an der Rodheimerstraße etwa die gleiche Zahl Obstbäume. Tie Aepfetsorten sind in erster Linie: Goldparmänen, Baumanns-, Kasseler-, graue französische Reinetten, Schöner von Boskop und Landsberger. "Der grüne Wagen ist am 1. Dezember in Dienst gestellt worden. Tas Gespann zu dem Wagen, der 10—12 Plätze hat, stellt ein hiesiger Oekonom. Ter Wagen fährt Montags und Donnerstags vormittag zum Zuge 7.53 Uhr der Fuldaerstrecke, ebenso zum Zuge 9.41 Uhr, der von Gelnhausen kommt, um Gefangene abzuholen. Nach 11 Uhr fährt er abermals zur Bahn, um die Gefangenen zur Bahn zu bringen, die die Fahrt nach Frankfurt oder älassel zu machen haben. Aus der Main-Weserbahn ist jetzt sell einigen Tagen auch ein Gefangenenwagen irn Zuge eingestellt, sodaß die sonstigen Reisenden durch die Gefangenentransporte nicht mehr belästigt werden. Außerdem ist den begleitenden Beamten damit eine große Sorge abgenommen, weil ein Entweichen der Häftlinge auf dem Transport durch diese Einrichtung fast unmöglich gemacht ist. Tie Gefangenentransporte von der Lahnstrecke werden Dienstags und Freitags nach Bedarf durch den grünen Wagen besorgt. ** Weihnachtssendungen. Die Reichs-Poswer- waltuna richtet auch in diesem Jahre an das Publikum das Ersuchen, mit den Deihnachtsfendungen bald zu beginnen, damit die Paketmassen sich nicht in den letzten Tagen vor dem Feste ru sehr zusammendrängen, wodurch die Pünktlichkeit in der Beförderung leidet. Bei dem außerordentlichen Anschwellen des Verkehrs ist es nicht thunlich, die gewöhnlichen Besörderungsflisten einzuhalten und namentlich aus toeüere Entfernungen eine Geivähr für rechtzellige Zustellung vor dem Weihnachtsfeste zu übernehmen, wenn die Pakete erst am 22. Tezember oder noch später eingeliefert werden. Tie Pakete sind d a u e r- h a s t zu verpacken. Dünne Papptasten, schwache Schachteln, Zigarrenkisten usw. sind nicht zu benutzen. Tie Aufschrift der Pakete muß deutlich, vollständig und haltbar hergestellt sein. Kann die Aufschrift nicht in deutlicher Weise auf das Paket selbst gefetzt werden, so empfiehlt sich die Verwendung eines Blattes weißen Papiers, welches der ganzen Fläche nach fest aufgeklebt werden muß. Bei Fleischs end ungen und solchen Gegenständen in Leinwandverpackung, Die Feuchtigkeit, Fett, Blut usw. absetzen, darf die Aufschrift nicht auf die Umhüllung aeklebt werden. Ain zweckmäßigsten sind gedruckte Aufschriften auf weißem Papier. Dagegen dürfen Formulare zu Vostpaketadresfen für Paketausschriften nicht verwendet werben. Ter Name des Bestimmungsorts mutz stets recht groß und kräftig gedruckt oder geschrieben sein. Die Paketauffchrift muß sämtliche Angaben der Beglelladresse enthalten, zutreffenden Falles also den Frankovermerk, den Nachnahmebetrag nebst Namen und Wohnung des Absenders, den Vermerk der Eilbestellung usw., damll im Falle des Verlustes der Postpaketadresje das Paket doch dem Empfänger ausgehändigt werden kann. Auf Paketen nach größeren Orten ist die Wohnung des Empfängers, auf Paketen nach Berlin auch der Buchstabe deS Postbezirkes (C., W, SO. usw.) anzugeben. Zur Beschleunigung des Betriebs trägt es wesentlich bei, wenn die Pakete frankiert aufgeliefert werden. Die Vereinigung mehrerer Pakete zu einer Begleitadresfe ist für die Zeit vom 15. bis 25. Dezember im inneren deutschen Verkehr ^Reichspostgebiet, B nach über 102 Mark empfangene Kundengelder nicht an leine- 'Dlelfter abgeliefert, sondern für sick verbraucht. Der Anget^u" ist geständig; er wird wegen Unterschlagung zu zwei Aochen Gefängnis oerurteUt — Ter noch jugendliche Heinrich t. jt Gießen hat dem Kaufmann Friedrich Leih aus dessen HouS.iangi zwei Holzkisten gestohlen und verkauft. Er wurde ötrurui.t zu Strafe des gerichtlichen Verweises. — Sodann wurde pemrich D. und Gustav B. wegen Körperverletzung in eine Strafe vor einer bezw. zwei Wochen Gefängnis genommen. — Gegen das Dienstmädchen L. wurde im Privatklageoepahren em: Gefängnis st rase von zwei Wochen auSgefprochen, >veü sie auSgefprcngt hatte, ihr früherer Dienstherr, Der Wejdjaltemant Rosenbaum, habe sich erhängen wollen, wodurch Dem 9t em grobe: Nachteil in fernem Geschäftsgänge erwachsen ist. Zugleich wino: dem Privackläger die BesugniS zugesprochen, das Urteil auf Koster der Beklagten nn »Gieß. Anz.^ bekannt zu machen. R. B. Darmstadt, 2. Dez. Tie gestrige Verhandlung Dd SchwurgenchtS gegen den Metzger Valentin Saal aus 'JUeoev klingen endigte in später Abendstunde mit der Verurteilung dck Angeklagten unter Annahme mildernder Umstände wegen JlmjuaC zu zwei Jahren Gefängnis. Der Verurteilte erkarmte jeme oirae an. — Mit einer dreisten Beharrlichkeit verlegte sich der Hemrit Grund aus Ueberau, Der sich heute wegen BranDstistung zu verantworten hatte, ausS Lügnen, unD jedem Zeugen gegenüber, Dn irgend etwas tu fernen Ungunsten wußte, entgegnete er mit Den eintönigen: ,Es ist nicht roaforI' Selten »st es wohl den G«- fchworenen so leicht wie heute gewesen, DaS .Schuldig" über bei Angeklagten zu sprechen. Selbst der Verteidiger verzichtete in betracht der Sachlage Darauf einen Antrag iu stellen und auq bezüglich der von Dem VorsiyenDen gestellten Frage auf mildern« Umstände enthielt er sich eines Antrags. Tie Aicklage legte Den Angeklagten zur Last, er habe am 5. Oktober in Der ®enianun| Ober-RarnstaDt, in Der Nähe Der Waldmühle, ewcit Vorrat uon Lebensmittel, welcher fremdes Eigentum gewesen sei^vorsätzlich in Brand gesteckt. Tte Strohhaufen sollen eine kleine strecke aoietil Der Ehausjec Nieder-Ramstadt—Ober-Ramstadt gewesen sein und der Angeklagte versucht c6 nun, seinen Aufemhallt im AugcnbliL der Inbrandsetzung immer weiter vom stohhaufen zu verlegen. Während ihn der Zeuge Bensch in Dem Augenblick, in Dem Dte ersten Rauchsäulen und Flammen aus Dem L-trohhaufen aufstiegen, hinter dem Stroh gesehen hat, hat er bet der Augenschemsc.,,. nähme behauptet, vor dem Strohhaufen sich ausgehalten zu Halen und heute will er gar em paar edjntte von Der Ehaussee em,ernt gestanden haben. Als Lertich das Feuer sah, ist er soiori auf Den Angeklagten ^gegangen und hat ihn als Thäter bezeichnet und gefragt, warum er Das Stroh angesteckt habe. Damals schon leugnete er Die That und alle Zeitgen konnten bekunden, dav zu Dieter jeu Niemand weiter in Der Nahe DeS Strohs sich ausgehatten hat. -ter 'Angeklagte ist schon mehrtoch vorbestrast, Darunter nut Zuchthaus wegen jchweren Ttelitahls. TtL Gefchworenen fprachen ihn unter Versagung milDemDer Umstande schuldig, und wurde er auf Grund diese» Spruches zu 1 Jahren I Monaten Zuchthaus 616, 699, 730, 738, 751, 773, 780, 814, 884, 970, 976, Schmitt. 8398 8405 Manntmachunp stabt. Schlachthaus. Freibank 11190, 1803, 1357, 1408, 1564, 1630, 1742, 1810, 1W7, 1905, 1945, 2000, 2239, 2315, 2328, 2344, 21'.'41, 2560, 2644, 2666, 2696, 2851, 2861, 8023, KAI7, 3262, 3353, 3500, 3566, 8583, 3670, 3681, 1256, 1850, 2540, 3204, 8768, 1108, 1844, 2504, 8123, 8749, 1820, 2366, 8110, 3711, 11136, 1442, 1548, 2818, 2858, 2379, 3394, 3341, 8530, KKwähr.) — Barletta mm: lieferbar mit Heute und morgen: 8369 Kmdßkisch 54 M 1618, 1637, 1900, 2077, 2085, 2164, 2252, 2289, 2633, 2779, 2835, 2913, 2933, 2957, 2962, 2978, 3554, 3740, 3753, 3788, 8982, 3988, 8996. (Ohne 100 Lire-Lose sind vorn 2. Dezember d. I. ab v mrrteilt, ihm die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Toner von b fahren aberkannt, auch wurde auf Zulässigkeit von Polizeiaufsicht t «rannt. Der AuffichtSrat. Nordmann, Vorsitzender. Mr einen 18 Jahre alten -Lmiedegefellen wird Stellung ;e|: icht. Näheres auf dem Armen- ;nei Gießen. 7693 KriesKallen der Redaktirm. 8. W. Wir konnten leider nicht mehr feststellen, warum die Irdtel vom 16. vorigen Monats nicht abgedruckt sind. idjitn. chen fiafulti/M jer»$oi dwffl alchr yt witte Mtjtwr1 n heMaz, bet m zeichn M, vq cl,dchKujiUPuch ebeln at iojtnt eon ?r am v- I- !07*, ^arloticit tzckchrl -st- eisress/önmg enijc i Mitteilungen i ^adaUenbui^tx. Msenbahn - Konsum - Verein Hieben. (e. G. m. b. H.) Ordentliche («enerai Versammlung oan Freitag, den 12. Dezember 1902, abends 8 Nhr im Cafö Ebel, oberer Saal. Tagesordnung: E. Mitteilung der Jahresrechnung, Beschlußfassung über die Verwendung des Überschusses und die dem Vorstande zu erteilende Entlastung. 3. Neuwahl von Mitgliedern des Aufsichtsrates. Gießen, den 3. Dezember 1902. Kandel und Verkehr. Volkswirtschaft. — In der am 1. Dezember er. stattgefundenen Serien-Ziehung dsir Köln-Mindener Prämien-Anteilscheine wurden fol- pil'nbe Serien gezogen: 49, 127, 205, 230, 241, 276, 401, 412, 583, Bekanntmachung. Der Voranschlag der Gemeinde Saasen für das lischnrrngsjahr 1903 '04 liegt vom 6. Dezember 1902 acht Lanze lang auf hiesiger Bürgermeisterei offen. Saasen, am 1. Dezember 1902. Großh. Bürgermeisterei Saasen. . .... ... _____ dem Coupon pr. 20. Mai 1900. — Nochmals wird darauf aufmerksam gemacht, daß am 6. I fzernber er. die Frist zur Einreichung der Aktien der Aktiengesell- IcÜtaft für Montanindustrie behufs Zusammenlegung ablauft. $811, 8885, 3937, 8942. (Ohne Gewähr.) — Bei der am 1. Dezember er. stattgefundenen Berloosung dar Österreichischen 1864er Loose wurden folgende Serien qeiogen: 7, 40, 867, 434, 490, 515, 527, 709, 826, 915, 957, 1062, vrS ZS ialen erruk. ' ” ttg? ■Äür? taib ftn k6eten roiIr- iluini v itiadtr Sdjiüt:; d jumeifl urei iit'ts i:r d'eiil wirb iut.-1 es Dom uwj;,. Kleinen ju Brot zu ti h öiieboetö, ti u 31/, ^luniM; n sich die Mn. aus der einge.1 t lernen; ta<- iroed die flürgi dag er, mein'. tkchen Seien, beiten muß. «eisttt Voll! rricht. des erhörte — e der Rfc hängige Waschfrau gesucht. Do.' sagt bte Expedition b. Vl. 05326] Wochenpflege wird angenommen. Lubwigstmfu 14. StellettUOeliidif 06315] stg. Kaufmann, 27 ?. alt, evgi., leb., m. eins u. borr. Buchs., Korresp. u. all. flbr. Kontor» arb. vettr. efro. Spracht., feil'"? in fein, stabriketabl. thät. gewef, m. la Zeugn., sucht per fo’ort ob. spät. Engagement, eoentl. Au»- bülfestelle. Gefl. Cff. beliebe nun unter V. <4 833, hanptpo lagernd hier, zu abressieren. Fräulein, welch, bie Buchtübr, tl Stenogr.u. Maschinenschr.aeü, auch schöne tzandschr. bat, suchtrc" Stellg. Off. u.Nr. 05335 ».d.trr 05381] r»chi. Vcrkäuf«i»bn W«a>s«ß]ir»ir'>dr»iche sucht Wen Stell. Näb. Branbvlatz 10, wnt 8294] Eine HerrschaftS-Par- terrewohuung mit 7 Zimmern, Bab nnb allem Zubehör, ist zu vermieten im Neubau Wilhelm- straße 12. Desgl. eine elegante 4-Zimmer-Wobnung mit Bab, Balkon in Wilhelmstr. 6. DeSgl. eine 6- nnb eine 7-Zimmer- wohmmq in Wilhelmstr. 8 il 10 nnb Frankfutterstraße 27. Näb. Frankfurt erstraße 29 05340] Große 3-Zimmerwohn. m. Küche u. abgeschl. Vorplatz fof. z»r verm. Näh, in b. Erv. b. Bl. 4832] 5—6- Zimmerwohnnng zu vermieten. Stevbanstr. 11. 4--3immerwo!jnnnii, Ä; ober 1. Januar zu vermieten. 6353 Näheres Licherstraße S. 05382] Elegant möbl. Zimmer zu vermieten.Lubwigstraße 40. 05887] TlobL Zimmer zu ver- mieteu. Bleichstraße 14, patt. 05380] Möbl. Zimmer zu Vermietern_________Schottstraße 7. 8393] 1—2 gut möbl. Zimmer zu verm. Stephanstr. 32, Ilf. 05359] Möbliettes Zimmer zu vermieten. Babnbosstr. 28, 11. 7323] Möblierte flimmer zu vermieten. Bergstr. 17, vatt. ^chön möblierte- flimmer zu vermieten. 05217 Ltebigstraße 74, patt. 7309] Schön möbl. Zimmer zu verm. Babnbofstr. 39, II. 8044] Schönes, irbl. möbl. Zimmer bill. abzugeb. Näb. Mittelweg 10. —GiniöTniöOininitr f von 20 Mark an zu vermieten. Hotel Einhorn. 05346] Möbl. Zimmer zu vermieten._______Kirchenplatz 6. 05349] Möbl. Zimmer, a. Wunsch m. Vens. zu v. flrosdotterstr. 5«. Möbl. Zimmer, sowie Sttibchen m. Bett zu o. SelterSweg 81, Nbb. 053301 Schön möbl.Zimm. n. hrbL unmöbl. Zimm., zu?, ob. netr., z v. Asterweg 40, III. (Ecke b.Nordanl.) 05310] Möbliettes Zimmer zu vermieten. Westanlage 64, N. 0*^* in der mitt er en Stabt, xUUlU gut Errichtung einer Filiale geeignet, sehr billig m verm. Wo? lagt die Erv. 1*395 7647] Pferdestall mit Zubeh. zu verm. Franksutterstr. IL PkrsMsiits 05875] Wäsche z stein- il «lan- bügeln sowie Vorhänge In we s u. creme werb, schön gewaschen u. ce- büg. Fr. Schlemm. Schloßgoffk v I flanb. b. höh. Lehramts erregt im Hause. Off, u. 8397 a. b. tzp. Repetitor in einigen naturwiffenschalklichen Fächern gef. Ti-kret. wuttMtnl u. verlangt. Cff.itnt.05Wo b Ih. nrt' L A H»'ret wemltteh 8e- Keicne ree« Ke8mee. Lelpi'g. Brflder fr 6 e-e— '0 l'' Visitenkarten befert rasch and billiget Bräbl ecbe Uoii^Üractcrti. hes 6. A.-V. CrbtL Hauptversammluig Samstag, den 6. Tezemder abenbS 9 Itbr in ber Herberge zur Heimat Tagesordnung: L Bericht. 2. Entlastung befl Rechner». 3. stortbestanb. 4. Eventuell Wahlen. 8355 Der S»rt«*L Gietzener ^tabttheater Vttttwoch, den 3.Dezbr. 1»02: Zum zweiten Male. Der Hypochonder. Lustspiel in 5 Aken von Gustav von Moser. Areitag, den 5. Dezbr. W>-- r*«r- «astsviel beS Herrn Richard Kirch, L Helbenliebhader des Schaiist""« bauseS zu Frankfurt a. '-W- Uriel Acosta Trmierfpiel in 5 Akten von Earl Gutzkow. In Vorbereitung: Im bunten Rock« eeeeeeeeH