1 lamiert, wn rasse 17. >ahniai «reich«* eine Wirkung au! ipeifen und1 gemahlener |D erhältlich. t Salmiak erpentin, W S tstiniM. 556-96 76 80(400 10] 1033 14001 51 1000] 41 929 80 "93 662 65 180 830 6 27 55 9^ 40Ü [460] 706 26 829 [2000] 54 63 97 )0j 996 6093 180 0 30 (400] 64 9-24 2 97 336 43 400] -9 [20001 53 500 47 [500] 68 M on [400] 421 28 93 74 99 (400' P.5d lisu wSA WJ l 78(2000] 91 400 W 93ffl)0;,?12|400 AZK stes 9o 841 44 66 9« r&y SH M a 4l0^ , lAfl] 21$ 764 800 TO [40fl M Nr. 28 Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt die Gießener Zamilien- blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Ve> lag der Brüh l'sch Univers.-Buch-u.Stein drucke rei (Pietsch Erben Redaktion, Erpeditio.r und Druckerei: Lchnlstraße 7 Adresse für Depeschen. Anzeiger Gießen. Fernsprechanschluß Nr.51. Zweites Blatt. 153. Jahrgang Montag 3. Februar 1003 GietzenerAnzeiger General-Anzeiger w Amts- und Anzeigeblatt für den Kreis Gießen VczngsPretSr monalli6i75Ps., viertel» jähvlid) Alk. 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Alk. 2.— viertel- lährl. ausschl. Beslellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. ZeilenprerS: lokal I2Pf auswärts 20 Pfg. Verantwortlich: für den polit. u. allgem. Teil: P. Witiko: für »Stadt und fianb" und ,(Äerichtssaal*:R.Ditt- mann; für den Anzeigenteil: Hans Beck. Aie Heutige Muriner umfaßt 12 Seiten e Straßburg, 1. Febr. Französischen Blättern wird gemeldet, daß die hiesige Polizei die Wiedergabe der Mar- seillaise mittels phonogvaphischer Apparate verboten hat. Ueber das entsetzlrche Unwerter der letzten Tage haben wir bereits in unserer heutigen Morgenausgabe kurz berichtet. Auch unsere Gegend ist von lhm heimgesucht worden. Wir Gießener kamen mit einem recht scharfen, eisigen Winde noch sehr gnädig davon. Nicht nur n dem Nidderthale, sondern auch im ganzen vorderen Taunus wütete ein riesiger Nordostslurm, der erheblichen Schaden an Dächern, Waldungen, Telephon- und Telegraphen- leitungen anrichtete. Aus Mainz wird uns heute geschrieben, daß dort in der Umgegend massenhaft Telegraphen- und Telephonstangen von dem Sturm umgerissen worden sind, wodurch der Verkehr vielfach gestört wurde. Auch an Pflanzungen und Bäumen hat der Sturm arg gehaust, ganz be- onders auf den Chausseen und den Landstraßen rechts und links des Rheins. — In der schwäbischen Alb und im Allgäu sind unter heftigen Stürmen schwere Schneemassen niedergegangen. Die Bahnlinie Aulendorf—Memmingen ist zwischen Wolfegg und Kißlegg gesperrt, auch auf der Bahn von Kißlegg nach Wangen und von Amstetten nach Laichingen rft der Betrieb eingestellt. Ausland. Paris, 1. Febr. Die Parlamentskommission für soziale Fürsorge hat die Beratungen der Millerandschen Vorlage über die Arbeiterversorgung beendet und in der Gesamtabstimmung die Vorlage einstimmig angenommen. Neapel, 1. Febr. Ter König ist mit dem Herzog von Genua heute vormittag hier eingetroffen und besichtigte das aus China zurüctgetehrte Geschwader und sprach hierbei dem Admiral Candiani seine lebhafte Befriedigung über die Haltung der Offiziere und Mannschaften während der Ereignisse in China aus. Wien, 1. Febr. Das hier verbreitete Gerücht von einem angeblichen Attentat auf den Zaren wird von der hiesigen russischen Botschaft dementiert. Wien, 1. Febr. Der Budgetausschuß erledigte den Budgettitel über die Hochschulen. Der Antrag d'Glverts au Streichung des für das czechische Technikum in Brünn eingestellten Budgetpostens wurde mit 25 gegen 12 Stimmen abgelehnt. Budapest, 2. Febr. Zwischen dem ö st erreich tisch en und dem ungarischen Finanzministerium ist ein s ch arfer Kon f likt entstanden. Die österreichischen Steuerbehörden haben, entgegen der beinahe dreißigjährigen auf Uebereinkommen beruhenden Praxis den Wiener Umsatz ungarischer Mühlen auf zehn Jahre zurückwirkend besteuert. Auf Protest des ungarischen Frncmz- ministers forderte Oesterreich hiefür solche unannehmbare, besondere Kompensationen, für die, wie ein offenbar offiziös inspirierter Artikel der „Pester Lloyd" erklärt, Erpressung die einzig richtige Bezeichnung sei- Infolgedessen treffen nun die hiesigen Steuerbehörden Anstalten, den bisher steuerfreien Umsatz der hiesigen sehr zahlreichen österreichischen Kommissionslager zu besteuern. Der „Pester Lloyd" führt aus diesem Anlasse eine sehr heftige Sprache gegen die österreichische Regierung und stellt fest, daß die Schuld selbst der besonnensten am Verkehr mit Oesterreich unmittelbar interessierten Kreise ihr Ende erreicht hat. Krieg und Kriedeu. Ter „Standard" meldet aus Pretoria vom 30. Jan.: Eine Abteilung des Ob er ft Wilson, 400 Mann stark, ist kaum dem Schicksal entgangen, von einer überlegenen Burenabteilung am Wilgefluß abge schnitten zu werden- Als sie vor Tagesanbruch dort eintras, wurden 200 Mann durch die dort befindliche Furt gesandt, um eine kleine Abteilung des Feindes zu verfolgen. Als bei Tagesanbruch einige Buren gefangen waren, wurde die englische Vorhut plötzlich von allen Seiten vom Feinde, der 900 Mann stark war, umringt- Es gelang ihr, sich nach der Furt durchzuschlagen. Als sie diese passieren wollte, fand sie sich abges chnitten, und es gelang ihr nur durch einen Vorstoß, sich mit der Hauptabteilung wieder zu vereinigen. Die ganze Abteilung zog sich hierauf, von Hügel zu Hügel fechiend, auf Frankfort zurück- Soweit Die Meldung des „Standard", sie ist zwar inhaltreich genug, aber zeigt doch die Spuren des Blau- tistes des Zensors. Sollten sich denn wirklich die Engländer durchgeschlagen haben, ohne einen einzigen Mann zu verlieren? Jedenfalls müssen die englischen Politiker ihre Anschauungen von den ,chemoralisierenden Banden" der Buren berichtigen, wenn diese noch in geschlossenen Truppenkörpern von 900 Mann auftreten. Zwar ist es auch möglich, daß die Engländer die Zahl ihrer Feinde nach altem Rezept wieder erheblich übertrieben haben, um ihre eigene Heldenhaftigkeit in helleres Licht zu rücken- Bemerkenswert ist es auch, daß die Depesche des „Standard" mit keinem Wort von Verlusten der Buren spricht- Mährend nach Londoner Meldungen, wie wir in unserer „Wochenschau" ausführen, die Antwort der engli- chen Regierung auf .den holländischen Friedensoor- chlag bereits im Haag eingetroffen sein soll, verlautet in )er Umgebung der Brüsseler Buren gesan dtschaft, daß sie tündlich erwartet werde. Eine große Anzahl fremder Journalisten belagert das Gesandtschaftsgebäude. Tr. Leyds erklärte, es sei nicht ausgeschlossen, daß die holländische oder die englische Regierung eine amtliche Note über die Lage veröffentlichen wird. Mit Bezug auf das Gerücht, der von der niederländi- chen Regierung bei der britischen Regierung unternommene Schritt habe bezweckt, freies Geleit für zwei Mitglieder der in Europa befindlichen Burenmission nach Afrika zu erlangen, schreibt das Brüsseler Blatt „Petit Meu", es sei zu der Erklärung ermächtigt, das; den Burendelegierten von einem solchen Schritt nichts bekannt fei. Dieselben feien noch heule gänzlich ohne Kenntnis vom Inhalt der Mitteilung der niederländischen Reg ierung an England; sie feien dem niederländischen Kabinett außerordentlich dankbar für seine hochherzige Bemühung zu Gunsten des Friedens und wün len nichts mehr, als daß dieselbe Erfolg Ijaben möge. Jeooai glcmdten frc, nicht tzytnestjches. Peking, 2. Febr. Bei dem gestrigen Empfang der Gemahlinnen der Gesandten sah die Kaiserin-Witwe auf dem Thron, umgeben von einem glänzenden Gefolge von Prinzessinnen. Der Kaiser saß auf einem etwas erhöhten Sitz mitten im Empfangszimmer. Als die Damen eintraten, verneigten sie sich dreimal vor dem Kaiser. Frau Eonger, die Gattin des amerikanischen Gesandten, verlas eine Rede, in der sie den Hof zur Rückkehr nach Peking beglückwünschte und auf die schlimmen Erfahrungen int vergangenen Jahre hinwies, die jetzt durch die Herstellung freundschaftlicher Beziehungen zu den Mächten der Vergessenheit überantwortet seien. Die Kaiserin-Witwe sprach in ihrer Erwiderung in freundschaftlicher Weise ihre Freude über ihre Rückkehr aus. Hierauf stellte der österreichische Gesandte sämtliche Damen vor. Der Kaiser und die Kaiserin-Witwe schüttelten ihnen die Hand. Dann begaben sich alle in das Nebenzimmer. Beim Eintreten in dasselbe ergriff die Ka iserin - Witwe Frau Congers Hand und sagte schluchzend, daß an dem Angriff au f d i e Gesandtschaften damals ein furchtbarer Irrtum die Schuld getragen habe. Sie erkundigte sich darauf nach den anderen Damen, welche die Belagerung mit durch? gemacht hätten. (Bei dem sich anschließenden Festmahl war der Kaiser der einzige Mann, der zugegen war. Die Majestäten stießen mit den Gästen an, und bewegten sich dann unter ihnen in zwangloser Weise. Die Kaiserin- Witwe schien sichtlich bewegt. Bei dem sich an den Empfang anschließenden Festmahl erklärte die Kaiserin, China wolle seine isolierte Stellung auf geb en und die besten Sei ten der europäischen Zivilisation sich aneignen. (Europa wird riesig stolz fein auf diese Anerkennung des Vorzuges eines Kultus. Bemerkenswert ist auch, daß die Damen >en Kaiser ganz übersehen zu haben scheinen.) Ein Edikt der Kaiserin gestattet für die Zukunft die Heimat zwischen Maudschus und Chinesen und empfiehlt, ms Fußbinden bei den Frauen abzuschaffen. Nach, einem Edikt des Kaisers sollen die M i t g l i e d e r desKaiser- hauses und vornehmer Familien Reisen ins Ausland unternehmen, um sich fremde Bildung anzuei gn en. Im Auswärtigen Amt zu Peking wird zur Zeit der Plan erwogen, eine besondere Mission nach Washington zu senden, um dem Präsidenten zu danken für die ausnehmend freundliche Politik, welche die Vereinigten Staaten während der Wirren und Friedensunterhandlungen gegenüber China beobachteten. Die Regierung der Vereinigten Staaten soll daraufhin ondiert werden, ob ihr eine solche Mission genehm ist. Durch kaiserliches Edikt ist Mnglu zum ersten und Wangwenschao zum zweiten Großsekretär ernannt worden. Deutsches Reich. Berlin, 2. Febr. Der Kaiser sprach beim Staatssekretär des Auswärtigen Amts und beim Reichskanzler vor und hörte später im königlichen Schlosse die Vorträge des Staatssekretärs beim Reichsmarineamts und des Chefs des Marinekabinetts. — Das Kaiserpaar besichtigte im Atelier des Professors Upheus die Dei kmalsbüste der Kaiserin Friedrich, die für Homburg bestimmt ist. Das Werk, das die Kaiserin in doppelter Lebensgröße etwa im Alter der 40 er Jahre darstellt, ist jetzt im Thonmodell vollendet. Die Enthüllung wird am 5. August zur ersten Wiederkehr des Todestages der Verewigten stattfinden. — Von den aus Anlaß des Geburtstages des Kaisers durch Ordensverleihungen dekorierten Personen hat ein großer Teil die Annahme der Auszeichnungen zurückgewiesen. Soviel bis jetzt bekannt geworden ist, handelt es sich um 27 Personen, zumeist Subalternbeamte, die das Allgemeine Ehrenzeichen erhalten sollten. — Der Kaiser wird, wie verlautet, während des diesjährig en Kaisermanövers sein Hauptquartier in der Stadt Posen aufschlagen. — Zum gestrigen ersten Empfangsabend bei der Gräfin Bülow hatten sich eingefunden Minister, Staatssekretäre, andere hohe Beamte und Offiziere, Vertreter des Parlaments, der Diplomatie, der Hofgesellschaft, der Wissenschaft, der Kunst, Litteratur und Presse, auch eine große Anzahl Damen war anwesend. Im Kongreßsaal spielte eine ungarische Kapelle. — Auf Wunsch des Staatssekretärs v. Tirpitz wird die -weite Lesung des Marine-Etats im Reichstage am Mittwoch begonnen werden. — 3n der Budget ko mm ission des Reichstages wurden die ihr überwiesenen Titel des Reichsamts des Innern beraten. Kapitel 10 der dauernden Ausgaben (Statistisches AnM wurde bewilligt, ebenso die einmaligen Ausgaben zum Neubau eineä Dienstgebäudes für das Patentamt, das nad) Mitteilung des Staatssekretärs Grafen Posa- dowöky im Jahre 1905 oder 1906 bezogen werden tann- Feruer wurden bewilligt Titel 24 betr. die weitere 2lus- ichmückuug des ReichBtagsi und Präsidialgebäudes, und Titel 25, betr. Anlegung eines Versuchsfeldes und Bau eines Laboratoriumsgebäudes für die biologische Abteilung des Gesundheitsamtes, erste Rate 150000 Mark Beim außerordentlichen Etat wurden 4 Millionen Mark zur Förderung und Herstellung von kleinen Wohnungenfür Arbeiter und Gewährung von Darlehen an gemeinnützige Baugenossenschaften genehmigt, nachdem Graf Posadowsky erklärt hatte, der Zweck fei, gute und billige Wohnungen zu schaffen, und dauernd -u sichern. Damit ist der Etat des Reichsamts des Innern erledigt. Mittwoch steht der Militäretat zur Beratung. — Im preuß. Abgeordnetenhaufe wurde am Samstag zunächst der Staatsvertrag zwischen Preußen und Lübeck betr. Verkehrs-Abgaben auf dem Elbe-Trave-Kcmal in einmaliger Beratung genehmigt. Es folgte die erste Beratung des Gesetzentwurfes gegen die Verunstaltungen lands chaftlich hervorragender Gegenden Tie Vorlage iourbe an eine besondere 14 er Kommission verwiesen. Hierauf wurde die Beratung des Landwirtschaftsetats fortgesetzt. Abg. Ring (kons.) wei[l darauf hin, daß nach Berlin aus Bayern öster- reichifches Vieh eingefuhrt werde, und daß Bayern sich die IJiaul -und Klauenseuche selbst ins Land geholt gäbe; dann liege für die deutsche Viehzucht die größte wefai)r. Landwirtschaftsminister von Podbielski fnmmt im großen und ganzen den Schilderungen des Vor- Wh »r ^U‘' "kbnnt aber an, daß von feiten der bayer- 1)0^11 ijicgicrung alle möglichen Anordnungen getroffen )eien, um cm weiteres Umsichgreifen der Seuche zu verhindern x\in weiteren Verlaufe der Beratung erklärt Aba. 37ioor (b. k. Fr.), die Margarine habe denselben 9^(1111 to er t, rote die Butter, wie gutachtlich festgestellst mrJnsL ’k Pappenheim: Geschäftsreklame!) Präsident D.. ftrodjer: Ich habe den Zuruf „Geschäfts- rellame gehört. Darin liegt der versteckte Vorwurf, als 'lL’9corbncter jum Zwecke der Reklame Aus- suhrungcu machte, ^zch wurde den Betreffenden zur Lrd- nung rufen, wenn ich wüßte, wer es gewesen ist." Nach ^ortcrungen über den Wert der Margarine uud moittag toirb bie Weitcrberatung auf "?.ordd. Allg. Zta." schreibt. Der „Vor - berichtet unter dem 31. Jan. auf Grund eines durchaus zuverlasstgen Privatbriefes über eine wahrhaft bir6>n?.nV-° ifn^tetb-Litf,feit sür die Europäer e Soldaten sollen schon auf bent ^riedhose in Kaumi ruhen. Dem aeae nüber ift juft eilen, daß, soweit bis jetzt an ©Me b^ Knut ü b e r h aupt kein Te u t f ArinKa u m i bt. ' °I> liegt. Kranke und Verwundete sind stets in das VvnJTiingtau geschafft worden. Vom 1. Oktober bis 30. September 1900 starben insgesamt 27 Mann, 1 ihWon an Krankheiten nur 6, an den tn Gereckten ei> ] httenen Yerrounbungen 21. Vom 1. Oktober 1900 ^läs 30 i ©ebtembet ^l /arben insgesamt 7 Mann; 6 an Krankt beiten, 1 au Ruckenmarksverletzung. Im Oktober 1901, so- i nur reichen die Berichte, starben an X ' au Pc i halb KZ? \-5n Sjh$r: An UnglücKsallen . auEcrbalb der marinearztlichen Behandlung verstorben . ganzen Zeit drei Leute, einer erstickte, zwe^ < d V 11 i V- I Le selbst die Minister der Königin Wilhelmina über das Wesen des von ihnen unternommenen Schrittes befragen zu dürfen, um ihnen nichts vom Charakter eines „spontanen Schrittes" zu nehmen. Diesen Charakter wünsche, glaubt das Blatt, auch die niederländische Regierung demselben zu bewahren. 9hin, wir glauben an diesen „spontanen Schritt" nicht! Aus dem Haag wird gemeldet: Der Minister des Aeußern Melvil van Linden hatte am Freitag eine Konferenz mit dem Premierminister Kuyper und begab sich bann in das Königliche Palais, wo er eine längere Unterredung mit der Königin hatte. Er empfing nach der Rückkehr in sein Ministerium den Besuch des englischen Gesandten und hatte eine längere Unterredung mit ihm- Der erste Sekretär der englischen Gesandtschaft ist nach London abgereist. Die Königin empfing die Königin-Mutter. Entgegen pessimistischen Blättermeldungen verlautet in Londoner informierten Kreisen, daß König Eduarden t- schieden für einen baldigen Friedensschluß eintritt, damit zur Zeit der Königskrönung im. ganzen Reiche tiefster Friede herrsche. Nach Meldungen aus Washington hatte der holländische Gesandte eine Unterredung mit dem Staatssekretär Hay, worauf ein Ministerrat stattfand. Nach demselben wurde an gekündigt, daß, obgleich der Präsident den südafrikanischen Krieg beendet zu sehen wünscht, die Vereinigten Staatenin dieser Angelegenheit keineSchr itteunternehmen werden. Trier, 2. Febr. Der Regierungspräsident hat eine Verfügung an sämtliche Kreisbehörden erlassen, welche d i Wahrung Der charakteristischen Landschafts bilder des Moselthales und der Seitenthäler bei Neu- und Umbauten bezweckt. München, 1. Febr. Die in r iswarttgen Blättern enthaltene Nachricht von einer bevorstehenden, nicht standesgemäßen Vermählung des Herzogs ist gleich allen übrigen mit der Beurlaubung des Herzogs zusammenhängenden Kombinationen, völlig aus der Luft gegriffen. , Rockenberg, Soviel aus dem südlichen Deutschland. Aus dem äußersten »Norden des Reiches kommt die amtliche Meldung,, daß bte !Dampferfahrten zwischen Hoyerschleuse und der Jn|cl Sylt bis auf Weiteres eingestellt werden mußten. Der englische Postdampfer „Marie Henriette", der von Dover am Samstag abging, mußte wegen Radbruches auf offener See wieder umkehren und ist, nachdem er die Nacht über, von fortwährenden Sturzseen heimgesucht,, bei Deal eine Zufluchtsstcllc gefunden hatte, wieder in Dover em- hündm einen 2* Preis; Eberhard Metzger auf seinen acht Monate alten Pinscher zwei höchst lobende Anerkennungen; Eduard Schiffnie. auf seinen Bernhardiner höchst lobende gefährdet zu haben. - Feuer in KleinLinden. Wie wir m unserer Parlaments- Lusgabe bereits mitteilten, brach am Samstagabends gegen i/27 Uhr in dem Anwesen des Schremermcisters Fey tn Rücksicht auf die gut behandelten Jagden der Nachbar- schaft, von denen zweifelsohne wieder Wild in das Leih- aesterner Revier einwechseln wird. s. Heuchelheim, 1. Febr. Ein hiesiger Einwohner,^der schon in vorgerücktem Lebensalter steht, wurde dieser ^.age angeblich wegen Sittlichkertsvergehens, begangen an einem noch schulpflichtigen Kind, verhaftet und nach Großen Holzheim und Eberstadt. Die Feier wurde eröffnet, durch einen von der Kapelle des Dirigenten Sames gespielten Willkommenmarsch. Darauf hielt der Vorsitzende des Vereins Velten eine Ansprache, in der er die Erschienenen begrüßte und insbesondere die Gäste willkommen hieß. Er schloß mit einem Hoch auf den Kaiser und den Großherzog. Den un- Auch aus allen Provinzen Frankreichs laufen Nachrichten über heftige Schneestürme ein. In mehreren Gegenden liegt der Schnee meterhoch, ein Vorkommnis, wie es dort seit Jahrzehnten nicht zu verzeichnen gewesen ist. Der Verkehr ist stellenweise gänzlich unterbrochen und viele Ortschaften von der übrigen Welt vollständig abgeschlossen, >cki den französischen Häfen herrscht große Beunruhigung, da wegen des Sturmes Schiffsunfälle befürchtet werden. Infolge des im nördlichen Spanien emgctretencn Schneefalles erleiden dort die Eisenbahnzüge Verspätungen; ider größte Teil der Telegraphen- und Telephonverbindungen 5ft unterbrochen. Es herrscht im ganzen Lande überaus starke der Bürgermeisterei stellte. in. Eichelsdorf, 27. Jan. Ein seltenes Jubiläum konnte heute unser Gemeindcrechner Mitge begehen. Heute waren es 25 Jahre, seit er ununterbrochen als Ausbieter bei den Versteigerungen der hiesigen Oberförsterei thätig war. Forstmeister Traut wein ehrte den Jubilar durch eine Ansprache vor der heutigen Versteigerung und hob darin hervor, daß der Jubilar stets zu jedermanns Zufriedenheit sein Amt versehen habe. Mit einem Hoch auf den Jubilar, das kräftigen Wiederhall fand, schloß er, worauf die Versteigerung in geivohnter Weise -ihren Anfang nahm. ö. Altenstadt, 1. Febr. In seiner heutigen Sitzung beschäftigte sich der Kreisausschuß zu Büdingen mit der im September des verflossenen Jahres hier stattgehabten Burger- m eilterwahl. Nachgewiesener Beeinflussungen wegen wurde dem damals als Sieger hervorgegangenen Heinrich Kroll, dem Gegenkandidaten des seitherigen Bürgermeisters Wagner, die Bestätigung versagt und zugleich bestimmt, daß bis zur Neuwahl der Beigeordnete die Bürgermeistereige|chafte zu führen habe. x . S. Tarmstadt, 2. Febr. Der Grotzherzog, der den Abgeordneten der hiesigen Karneval - Gesellschaft in einer Audienz seinen Besuch für die am Samstag dem 1. ds. im städt. Saalbau veranstaltete Damen- und Herrensitzung bestimmt zugesagt und auch auf eine besondere Anfrage beim Hofmarschallamt eine Absage nicht erteilt hatte, ließ kurz vor ins Gefängnis verbracht. n = Lang°Göns, 2. Febr. Der Gesangverein „Frohsinn beging heute sein 47jähriges Stiftungsfest m besonders festlicher Weise im Saale des Gasthauses „Zum Gambrinus". Nicht nur die Mitglieder des Vereins nahmen daran teil, sondern auch eine große Anzahl von Gästen und sen des Schreinernieisters Fey m sonstigen Freunden des Vereins aus Lang-Göns und i en MMMWZMMMrM Das Feuer war in einem Stall entstanden und verbreitete sich infolge des Sturmes im Nu über die Werkstatt. Die Haustiere konnten noch aus den Ställen gerettet werden, ebenso wurde das Handwerkszeug und die in Arbeit befindlichen Gegenstände zum Teil in Sicherheit gebracht. Die hiesigen Einwohner rind die Feuerwehr waren rasch-zur Melle» aus einem Keller mit. rt. Friedberg, 2. Febr. Arn 30. Januar hielt Pfarrer uic. theol. Ur. Dieckmann aus Rodheim v. d. H. im Auftrage des hiesigen Evangelischen Bundes einen Vortrag über Ernst Häckels „Welträtsel und die christliche Weltanschauung". Dr. D. zeigte, wie durch die Fort- chritte naturwissenschaftlichen Erkennens viele in ihrer christlichen Weltanschauung erschüttert werden. Daß aber Christen- alaube und moderne Weltbetrachtung sich nicht ausschließen, ist gerade in dem an Häckels Buch „Welträtsel" anschließenden Streite deutlich gezeigt worden. j. Friedberg, 2. Febr. An der hiesigen Augustmerschule (Gyninasium) sindet eben die Abgangsprüfung statt, der sich vier Prüflinge unterzogen haben. — Ein Wanderredner vom Bund der Landwirte bereist gegenwärtig unseren Kreis. Er hält Vorttäge über das Themar „Welchen Nutzen und Schaden bringt der neue Zolltarif der Landwirtschaft und dem Mittelstand" ? Bis jetzt sind gegen 130 Mitglieder dem Bunde neu beigetreten. h. Röthges b. Laubach, 2. Febr. In Kurze wird hier Bürgermeisterwahl stattfinden, da der jetzige Bürgermeister Metzger sein Amt niederlegt. Die Wahlagitation ist ziemlich lebhaft. Zwei Kandidaten sind aufgestellt. Welcher von beiden den Sieg davon tragen wird, der Bur oder der Engländer, ist noch ungewiß. Bei der unlängst erfolgten Beigeordnetenwahl siegte die Burenpartei. w. Muschenheim, 2. Febr. Nachdem der seinerzeit von unsereni Genieinderat gestellte Antrag auf F e ld b er ein i g un g wieder zurückgezogen worden ist, sindet gegenwärtig durch das Amtsgericht Lich die Anlegung eines neuen Grundbuches für unsere Gemarkung statt. ? Burkhards, 2. Febr. Wie uns die Mutter des Wilhelm Lang von hier, der unter dem Verdacht, das scheußliche Sittlichkeitsverbrechen begangen zu haben, mtt- teilt, hat sich ihr Sohn nicht bis zum Zeitpunkte hm m einer Scheuer aufgehalten und ist auch nicht von ihr beköstigt worden. Er war vielmehr 14 Tage in Frankfurt a. M., l von ido er am 27. Januar zurückkehrte und sich selbst bei Lehrer werden dürfte. -eh. Aus der oberen Wetterau, 1. Febr. In den Gemeinden unserer Gegend bilden mehrfach die Ortseinwohner Jagd vereine zur Pachtung und Ausübung ihrer Gernemde- jagden. Diese Jagden, die oft für den Einzelnen zu teuer und kostspielig sind, werden mit Leichtigkeit von einer größeren Anzahl von Teilnehmern bestritten, wobei man mit dem Vorteil rechnet, daß kein großer Wildstand, dem aus leicht begreiflichen Gründen unsere Landwirte abhold sind, in den Gemarkungen aufkommen kann. Die erste derartige Vereinigung ist vor einigen Jahren in Langsdorf gegründet worden. Dir Kostenbetträge werden dort nach der Größe des Grundbesitzes unter die einzelnen Teilnehmer zur Verteilung gebracht. Wer sich als Jäger nicht beteiligen will, geht als Treiber mit. Neuerdings haben sich in Langd über 60 Einwohner zur Pachtung der Gemeindejagd ver- 3 w. Reichelsheim i. d. Wetterau, 2. Febr. Einbruchsdieb- slähle mehren sich in unserer Gegend in erschreckender Weise. Erst kürzlich berichteten wir von einem solchen, der tn der Bingenheimer Mühle vorkam und heute können rotr nutteden, daß in dem benachbarten Heuchelheim in der Nacht vom 30. zum 31. Jan. 4 Einbruchsdiebstähle verübt wurden. Die Diebe nahmen dabei Wäsche und in einem Falle Fleisch geteilten Beifall aller Anwesenden fanden die schönen Ge- sanqsvorttäge und die von Mitgliedern des Vereins ausge- führten Theaterstücke. Auch die Vorträge der Musikkapelle des Herrn SamcS, sowie die Zithervorträge des Herrn Werl und des früheren Vorsitzenden des Vereins A. F-^Ebel trugen viel zur Verschönerung des Festes bei. So blieb man m ungetrübter Stimmung bis zum Morgengrauen zusammen. rs. Saasen, 2. Febr. In unserer Gegend sieht man immer mehr ein, welche Vorteile die Feldvereinigung dem Landwirte bringt. So gehen unsere Feldbesitzer, nachdem unsere Felder schon längere Zeit die moderne Einrichtung der Ge- ivanne und Wege erfahren haben, jetzt mit dem Gedanken um, die Felder vollständig zu bromieren. Zu diesem Zweck hat sich hier eine Wassergenossenschaft gebildet, nachdem Techniker Wolf aus Gießen hier zwei interessante Vortrage gehalten hatte. Man hofft, schon m diesem Herbst das erste Feld vornehmen zu können. Es wäre mit Freuden zu begrüßen, wenn das Vorhaben zur Ausführung käme. Freilich verursucht die Neueinrichtung unserer Gemeinde Kosten; aber doch sollte niemand zurückstehen, und dieses Unternehmen unterstützen, zumal ja die Landes-Kultur-Kreditkasse zu solchen Zwecken bereitwilligst Gelder vorstreckt.'— Der Bauplatz zu unserm neuen Schulhause ist nunmehr von dem Gemeinderat gekauft worden. In nächster Zeit wird mit dem Bau begonnen werden. Wie verlautet, soll _ das Schulhaus der Neuzeit entsprechend gebaut werden, sodaß es eine Zierde für unser Dorf und eine angenehme Stätte für Kinder und und ihren Ansttengungen gelang es trotz des Sturmes und > Wassermangels, das Feuer auf seinen Herd zu be|chranken und das Wohngebäude, das bereits verloren ichien, zu retten. Bei den Rettungsarbeiten wurden leider zwei hiesige Einwohner durch umstürzende Wände und Balken verletzt. Der eine der beiden bei dem Brand Verletzte ist der 3 fahrige Bahnarbeiter Luh. Während er an den Löscharbeiten beteiligt mar, wurde er durch eine umstürzende Mauer getroffen. Er mußte m die Klinik nach Gießen gebracht werden, wo cm dreifacher Rippenbruch, Verletzungen des Ruckens und dev. linken Beines feftgeskellt wurde. Ein anderer, ebenfalls von einer umstürzenden Mauer Getroffener kam mit geringen Verletzungen davon. Kreisfeuerwehr-Jnspektor Loos besichtigte gestern die Brandstätte. ** Enteignung von Gelände. Am tfreiiag hat cm Verhandlungstermin stattgefilnden, der die Enteignung von Gelände zum Gegenstand hatte, das erforderlich ist 1) von dem Scnüfelbcr’ictjen Besitz für di- Unwerststitslublwthek, 2) ebenfalls non dem Scnßfeldcr'schen Besitz zur Durchführung der Bismarck- und Keplerstraße und 3) von dem Architekten Stein zur Durchführung der Goethe- und Lessingslraße. Em ^Vergleich mit Senßfelder kam nicht zu Stande, ^entz- felder weigert sich sogar, das für die Universitätsbibliothek jehr vollständig lahmlegt. SechsDampfer, die . ^ Stedn und^der Stadt kam vorbehaltlich der Genehmigung .suspendiert. Der Borasturm erstreckt ^sich ° Gießener Radfahrer-Verein 1885 feierte am Sams- ^Ls^,ßermdmUm Lst^ÜckS im Norden und ‘f Äume"ritote b?e Sora kolossalen Schaden an. die Beteiligung sehr stark Die, manmgsachenDarbietungen WMZSW-ZSVMM ZWSMMMMZ- Aus Stadt mrd Kans. seinen Neufundländer zwei erste Preise; Weinhändler August « -Interesse sind uns stets wiMommen Schwan auf seine rauhhaarige Pmscherhündm zwei erste Nachrichten von ggtaw ^^ert. Preise und Ehrenpreis für den besten Schnauzer der Aus- Gießen, den 3. Februar 1902. stellung; Louis Hammel auf feine Bulldogge 1. Vreis unö - Gi-tz-n-r Bolksbad. Im Januar wurden 7883 Bäderl Ehrenpreis. Conrad R^ü^b s a m ° n^ ausi s-me^zw» ruqhaamgen MZM-DW-MsZMMZ Schwimmbad 4143 Männer, darunter 606 zu 10 Pfg., ,, 808 Frauen, „ 92 „ 10 „ Wannenbäder 1. Klasse 268 Männer, 63 Frauen, o rär 441 „ I Anerkennung. , z , . ,. . sä«»*' w vorigenSen* Gi-ß-n-Nord ^Glatz, diese, woran kaum zu zweifeln ist, m günlt.gem Smne ab- p° h.en, Schluchtm un J Farbenpracht ausgeschlossen sind, ist noch die Genehnngung des preußtzchen »undvon u n Lieser Woche recht lohnend ist. Eisenbahnministers erforderlich, ehe m,t dem Bau begannen g°fuhrt^o^d°k der B.uch^n Lieber' M-SZMZZ--WMMW SMWHL-S MZZLZW " * -- “* ----------- einige Ruhestörer und Exzedenten, die polizeilichen Er- sammen blieben. b füc s^ne Verdienste um Greis infolge des Glatteises auf dem Bürgersteig in der Südanlage und verletzte sich so schwer, daß er nach Hause gehren und ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen mußte. Der anwohnende Hausbesitzer war vorher von emem Schutzmann zum Bestreuen der Eisfläche aufgeforbert worden, hatte aber diese Mahnung unbeachtet gelassen. *• Verhaftung. Wie wir hören, wurde ein ehemaliger Bahnwärter der Bahnstrecke nach Lang-Göns zu dieser Tage verhaftet, weil er im Verdacht steht, einen Eisenbahnzug durch Legung einer Eisenbahnschwelle quer über den Bahnkörper 4' 2 96 Oesterr. tiilberrente 101.40 Tendenz: test. 4-6 Ungar. Goldrente 40/ Italien Rente . 4* .56 Portugiesen . °/ Portugiesen . . 196 C. Türken . . . 27.10 . 89.50 . 124.90 37»% SO/, 8V,% 8% Reicheanleihe do. Konsole do . . 3‘ 8°/> Hessen . . 356 Hessen . . . 456 Oesterr. Goldrente . 101.30 . 101.10 . 41.70 . 27.25 . 114.20 . 101.75 I 8u/o Mexikaner . 91.45 ■ 4% /, Chinesen . 101.65 | Electric, bet ackert . 91.50 । Nordd. Lloyd . . ♦ Crajova (Rumänien), 2. Febr. Der nach Unterschlagung von 100 000 Franks flüchtige Leiter der fertigen Filiale der Berliner Elektrizitäts-Ge- feilschasl, Friedrich Friedländer, wurde hier verhaftet. * Eine dankbare Herrin. Eine äußerst komische Rangerhöhung rindet sich in dem in Freinxrldau erscheinenden „Mährisch-Schle,ischen Bolkssreund" verzeichnet- Dieses Blatt ist Eigentum der Frau Betty 2ii>e, die dort nachstehende, mit ihrem vollen Namen gezeichnete Notiz veröffentlicht: „Ehrung. Ich erlaube mir zur öffentlichen Spielplan der vereinigten Frankfurter Stadttheater. LperuhauS. Dienstag den 4. Februar, abenbs 7 Uhr: „Figaros Hochzeit". Schauspielhaus. Dienstag den 4. Februar, abends 7 Uhr: „Mamsell Tourbillon"? . 215.30 . 190.00 . 133.50 . 138.90 . 150.70 . 145 40 . 20.25 . 169.00 . 200.00 188.00 . 166.50 Kreditaktien . . Diskonto-Kommandit Darmstädt'-r Bank Dresd ner Bank . Ber iner Handelsges. Oesterr. ßtaaUbahn Lombarden . . Gotthar । bahn . . Laurahütte . , , « Bochum ..... Harpener . . . Beginn der Sitzung melden, daß er leider durch Besuch am Erscheinen verhindert sei. Das Komitee, das große Anstrengungen zu einem würdigen Empfange gemacht, wie auch die zahlreich erschienenen Narrhallesinnen wie Narrhallesen waren dahrr sehr enttäuscht. Die Sitzung verlies glänzend, doch wollte die gedrückte.Stimmung lange nicht weichen. — Ein gefährlicher Logisschwindler treibt hier sein Wesen. Er hat in verschiedenen Wohnungen ein Zimmer gemietet, ist aber bald daranf unter Mitnahme von Kleidern, Schirmen und sonstigen Wertgegenständen verschwunden; die vermißten Sachen hat er meist im Pfandhause versetzt. — Ta die neuerdings in Michelstadt i. O. ausgebrochenen Brände auf Brandstiftung zurückzuführen sind, die Thäter aber noch nicht ermittelt werden konnten, so ist seitens der Staatsbehörde eine Belohnung von 30 0 Mk. für die Ermittelung der Thäter ausgesetzt worden. . 4- Launsbach, 2. Febr. Die hiesige zweite Lehrerstelle ist mit dem ersten Februar durch Lehrer Leltermann aus Nendenroth im Dillkreis besetzt worden. Zu der vakanten Stelle waren aus dem diesseitigen Bezirk gar keine Meldungen eingelaufen, ein Beweis, daß sich tm Regierungsbezirk Toblenz nach wie vor der Lehrermangel fühlbar macht. Aus diesem Anlaß sah sich die Königl. Regierung veranlaßt, die gut dotiette Stelle einem Nassauischen Lehrer kommissarisch zu übertragen. Obwohl Launsbach nicht zu den wohlhabenden Gemeinden zählt, war sie doch eine der ersten Gemeinden, die bei ber Neuregelung der Lehrergehälter das Grundgehalt für beide Schulstellen auf 1200 Mk. neben freier Wohnung festsetzte. r. Kinzenbach, 2. Febr. Die sog. Hausschlachtungen fallen hier meist m den Januar. Allgemein fiel es auf, daß bei ber biesjährigen Mästung kein so hohes Gewicht erzielt würbe, wie m früheren Jahren. Obgleich bei uns keine Schweine gezüchtet werben, so werben boch so viel fette Schweine abgesetzt, wie wohl in keinem Dorfe der ganzen Umgebung. Alljährlich zwischen Ostern und Pfingsten werden die jungen Schweine auf dem Markte zu Gießen gekauft, und im Winter wird ber Ueberbebarf als fette Ware abgesetzt. Die fetten Schweine sinb ein begehrenswerter Artikel. Von Wetzlarer Metzgern würben 66 Pfg. für bas Pfund Schlachtgewicht geboten. Die hiesigen Landwirte verkaufen aber mit Vorliebe ihre fetten Schweine an die Gießener Metzger. fc. Wiesbaden, 2. Febr. Hier wurde ein gewisser „Dr." Münbing verhaftet, ber ein Jnseratenacqulsitionsgeschäft betrieb unb mehreren von ihm angestellten Leuten zusammen ca. 5000 Mk. unterschlagen hat. „2)r/ Münbing ist identisch mit dem früheren Vikar unb Lehrer, späteren Versicherungsinspektor Max Johannes Münbing, ber bereits in Hanover unb Berlin im Ganzen 5 Jahre wegen ähnlicher Betrügereien hinter Schloß unb Riegel zugebracht hat. Kassel, 31. Januar. Der wegen Amtsvergehen verhaftete Oberpo sts ekretär Kümmel ist gestern Nachmittag wieder auf freien Fuß gesetzt worben. *• Kleine Mitteilungen au8 Hessen und den Nachbarstaaten. Die Stabtkirche in Friedberg ist um ein Kunstwerk, ein Glasgemälbe, bereichert worben, bas nach dem Enttvurfe des Prof. A. Linnemann in Frankfurt a. M. in dessen Atelier zur Ausführung und Vollendung gebracht wurde. Der obere Teil des Fensters nimmt das Hauptbild, „Paulus in Athen", auf, während das untere Bild die Speisung der 5000 Mann darstellt. Die Maßwerke in dem neuen Fenster nehmen symbolische Darstellungen von Wein und Brot auf. Durch die Anlehnung des Künstlers in der Ausführung des oberen Teppichfeldes an vorhandene alte Scheibenrestc der Kirche steigert sich der Wert des Fensters in hohem Maße. Die Stiftung rührt von dem Hotelbesitzer Friedrich Theobald her. Neueste Meldungen. Originaldrahtmeldungen des Gießener Anzeigers. Berlin, 3. Febr. Kaiser Wilhelm hat, wie nach- tt'äglich bckaunt wird, durch ein sehr gnädiges Hand- schreiben an feinem Geburtstage dem Generalfeldmarschall Grafen Waldersee eines der in China erbeuteten Broucegeschutze überweisen lasten in dankbarer Erinnerung an die von dem greisen Feldmarschall in China geleisteten Dienste. Tas Geschütz, das sehr reich verziert ist und ein Gewicht von 1750 Kilo hat, ist schon sehr alten Tatums. Es stammt wahrscheinlich aus dem 17. Jahrhundert und gehörte zu den Geschützen, aus denen s.Z. auch auf die Gesandtschaften ge- schosten worden ist. Kenntnis zu bringen, daß rch mein Dienstmädchen Bertha Saniert am Heiligen Abend des Jahres 1901 wegen ihrer Treue in meinem . all c aus Deutschland eingehenden Sachen einer besonders gründlichen Prüfung zu unterwerfen. Kaschau, 3. Februar. Eine aus ca. 30 Mann bestehende Arbeitergruppe, die sich auf ber Station Forro Enes ungc» bührlich benahm, griff bie sie zur Ruhe aufforbemben brei Genbcrrmen mit Aexten an, wobei bie letzteren von den Waffen Gebrauch machten. Vier Arbeiter wurden getötet, bie anberen flüchteten. London, 3. Februar. Die „Times" melden aus Hong- kong vom 1. Februar: Trotz zweier gebieterischer Befehle aus Peking weigert sich ber Stabtkämmerer von Kanton, sich in Verhandlungen behufs Uebergabe ber einheimischen Zölle an bie kaiserliche Seebehörbe einzulassen. London, 3. Febr. Die Arbeiterinnen der Grafschaften Yorkshire unb Cheshire haben eine Petitions-Bewegung ins Werk gesetzt. Sie forbern bie Teilnahme an den parlamentarischen Wahlen. — Der Sturm bauert fort. Die Verbinbungen mit dem Festlande sinb noch immer unterbrochen. London, 3. Febr. Aus Middelburg wirb gemelbeh Der Norden ber Kapkolonie ist von Buren völlig gesäubert. Die Zustände in den Distrikten zwischen Tabanchu, Labybrand unb Maseru sinb wieder normal. Paris, 3. Febr. Trotz aller Dementis bleiben einige Blätter dabei, zu erklären, Deutschland habe ebenso tote Frankreich dem englischen Kabinett dringend ge- raten, die Vorschläge Kuypers wohlwollend zu prüfen. (Daß Deutschland steh an der Aktion in keiner Weise beteiligt hat, schon aus dem einfachen Grunde, weil man das nicht vereiteln wollte, was durch Hervortreten einer Großmacht zweifellos geschehen wäre, ist zweifellose.) Paris, 3. Febr. „Echo de Pans" meldet aus Petersburg: Der Termin ber Reise des Präsibenten Loubet fft nunmehr enbgiltig festgesetzt. Das ben Präsidenten begleitende Geschwader wirb in Kronstabt am 15. Juni eintreffen, Loubet wirb von einem ober zwei Ministern begleitet fein. Wien, 3. Febr. Gestern explobierte auf der Station Deutsch-Lanbsberg—Graz ber Kessel eines Güterzuges. Der Maschinenführer, ber Heizer unb 2 Bahnbeamte wurden getötet. New-Aork, 3. Jan. Die hiesigen Blätter bettachten den Ausbruch einer Revolution auf Cuba als bevorstehend, falls bie Vereinigten Staaten sich weigern, bie Forberungen । ber (Kubaner zu genehmigen. Die letzten Telegramme ber 1 amerikanischen Beamten sinb in äußerst pessimistischem Ton ' gehalten. Die Blätter fordern ben Senat auf, bie Initiative' ' zu ergreifen, um bie Forberungen bei der Regierung durch- zusetzen. Newyork, 3. Febr. Der für den Prinzen Hein- r i ch von der Regierung bestimmte Zug wird von ber Penm sylvania-Bahn gestellt. Er wird der größte und luxuriöseste „Fliegerzug" sein, den Amerika je gesehen hat. Die Reise des Prinzen wird 0 Tage dauern und sich über 5000 Meilen durch 13 reich bevölkerte Staaten unb 14 der größten Städite erstrecken. Türkenlose ...... 4% Üriech. alonopo.l-Anl, 41/: "6 äussere Ar genauer Telephonischer Kursbericht. Frankfurt a. M., 3. Februar. Vermischtes. ♦ Bochum, 2. Febr. Im benachbarten Bladenporst stürzten vier Schlosser vom Gerüst- Es sind alle verletzt, einer von ihnen sehr schwer. * Gleiwitz, 1. Febr. Tie Frau des Holzhauers Hein bi Latscha bei Kiekerstädtel schloß ihre drei Kinder im Sliter von V2, o und 0 Jahren in ihrer Wohnung ein, während sie sich eine Zeit lang entfernte. Eins der Kinder kam dem geheizten Ofen zu nahe und die Kleider fingen Feuer. Das Kind warf sich auf das Bett, das verbrannte. Als die Frau zurückkehrte, fand sie die Wohnung voller Rauch Tie beiden jüngsten Kinder waren er st i ckt, während das älteste, das noch Lebenszeichen von sich gab, ins Leben zurückgerusen werden konnte. * München, 2. Febr. Im Palais des Herzogs Karl Theodor in der Ludwigsstraße brach heute nachmittag ein sogenannter Feh lb 0 d enb r an d im zweiten Stock aus- Die Feuerwehr beseitigte mit der Dienerschaft nach einer halben Stunde jede Gefahr. * Brüssel, 2. Febr. Die Leiche des verunglückte Hauptmanns S i g s f e l b (Dgl. unser heutiges Morgenblatt wurde in Zwyndrecht bei Antwerpen in einer Blutlache aufgefunben. Infolge ber entsetzlichen Verstümmelungen war sie fast unkenntlich. Dr. Linke befinbet sich zur Zeit im Hotel be Cologne in Antwerpen. Er ist am Arm verletzt. Die Verletzungen sind anscheinenb nicht sehr schwer. Da er sich aber in einem Znstanbe vollstänbiger Niebergeschlagenheit befinbet, gab er auf Anraten bes Konsuls feine sofortige Abreise nach Berlin auf. * Belgrad, 1. Febr. Bei dem heutigen Brande des Mililardepots in Kragujewatz sollen eine halbe Million Gewehrpatronen explodiert sein. Verluste an Menschenleben sind nicht zu beklagen. *Ragusa,2. Febr. Die Meldungen der ausländischen Presse von einem angeblichen Duell zwischen dem Erbprinzen Danilo und dem Prinzen Mirko entsprechen nicht den Thatsachem Die Prinzen haben zwar ihre Waffen gegeneinander erhoben, aber nicht in einem Duell. Zu einer Verwundung des Erbprinzen i’t es nicht gekommen. 168 B. Griechischer. München, 1. Febr. Ter Aufsichtsrat der „Bayerr- s ch e n H y p 0 t h e k e n - n n d W e a) s e l b a n k" hat in seiner heutigen Sitzung, beschlossen, der Generalversammlung die Verteilung! jeiner Dividende von 12,95 Prozent, wie im Vorjahre, vorzuschlagen. Ferner soll der Genercttverjamm- lung die Erhöhung des Aktienkapitals um 5 Millionen Mark, vorbehaltlich der Festsetzung des Emissionskurses, vorgeschlagen werden- Buderussche Eisenwerke. Tem Vernehmen nach ist für das abgelaufene Jahr eine Dividende von 6—7 Prozent (gegen 9 Prozent un Vorjahr) zu erwarten- Die Ab- chreibungen sollen bedeutend höher sein. Aus Argentinien wird gemeldet, daß das seit 35 Jahren in Buenos-Ayres bestehende Engroshaus der Lebensmittelbranche Mautalen nos & Eia., infolge der erneuten Depression um Bewilligung eines Moratoriums einkommen mußte. — Im übrigen glaubt man weder in eingeweihten Kreisen Südamerikas noch Europas, daß der Konflitt zivischen Argentinien und Chile endgiltig beigelegt sei- Sowohl Chile tote Argentinien rüsten weiter. Es scheint cheint beinahe, daß beide Staaten den Krieg suchen, um ich aus ihrer unerträglichen finanziellen Sage zu befreien. 41/2 prozentige Obligationen der Ro m- bacher Hüttenwerke. Von diesen mit 103 Prozent rükzahlbaren Obligationen gelangen am 5. Februar in Berlin und Frankfurt a. M. 4y2 Millionen zur Subskription und zwar zum Kurse von 100.40 Prozent. Der Tageskurs stellt sich auf 101. Bielefelder Mas chin enf abrik vorm. Dürr- kopp. In der ordentlichen Generalversammlung, in der Bilanz und Dividende genehmigt wurde, teilte Herr Generalkonsul Baer-Frankfurt a. M. mit, daß durch den Verkauf der Fabrik in Oldesloe keine Verluste, sondern nur Gewinne entstehen. Auch bei der Grazer Fabrik sei das Uebergangs- stadium überwunden und da große Bestellungen in Fahrrädern vorliegen, so seien die Aussichten dieses Unternehmens als günstig zu bezeichnen. Auch das deutsche Geschäft habe sich gebessert, so daß das neue Geschäftsjahr alle Chancen habe besser zu werden als das vergangene. Deutsche Effekten- und Wechsel-Bank Frankfurta.M. Die Aktien dieser Bank sollen demnächst an der Züricher Börse zur Einführung gelangen. Die schweizerischen Börsen suchen nach Er,atz für ihre nunmehr ausfallenden Eisenbahnaktien. Neue Italiener Rente. Der Senatsminister erbittet von der Deputiertenkammer die Ausgabe einer neuen 3V2prozentigen vollkommen zinsfreien Iw- und Auslandsrente. Ueber die Höhe derselben verlautet noch nichts. Märkte. fc. Frankfurt a. M., 3. Febr. (Orig.-Telegr. bes „Gießen. Anz.") Amtliche Notierungen der heutigen Fruchtmarktpreise. Weizen DU. 17.00—00.00, Kurhessischer Mk. 17.00—00.00, La Plata DU. 17.75—18.00, Kansas All. 00.00—00.00, Roggen (hiesiger) Alk. 14.25—00.00, Gerste (Wetterauer) DU. 15.75—16.50, Kleie Mk. 00.00—00.00, Hafer Mk. 16.00—16.25, Mais Mk. 00.00 bis DU. 00.00, Weizenmehl 0 Mk. 25.50—26.00, 2. Qualität Mk. 23.50 bis Mk. 24.00, 3. Qualität Mk. 21.50—22.00, Roggenmehl 0 Mk. 22.50—23.00, 1. Qualität DU. 21.25—21.50, Weizenkiele Mk. 8.50 bis Mk. 8.75, Roggenlleie ML 9.50—O.dO, Maiskeime DU. 9.50 bis DU. 10.00, Frankenpfälzer Rieb DU. 00.00—00.00. Alles per 100 Kg. ab hier. fc. Frankfurt a. M., 3.'Februar. (Telegr. Orig.-Bericht des „Gieß. Anz."). Amtliche Notierungen ber heutigen Viehmarktpreise. Zum Verkaufe standen 395 Ochsen, darunter 141 ans Oesterreich, 33 Bullen, darunter 1 aus Oesterreich, 786 Kühe, Fersen, Stiere und Rinder, 327 Kälber, 217 Schafe unb Hümmel, 1227 Schweine, 0 Ziegen, 0 Ziegen-, 1 Schaflämmer. Bezahlt würbe für 100 Pfund Schlachtgewicht Ochsen 1. Qualität 66—68 Mk., 2. Qual. 59—63 DU., 3. Qual. 54—56 DU.; Bullen 1. Qual. 54 bis 56 ML, 2. Qual. 51—52 DU.; Kühe 1. Qual. 58—60 ML, 2. Qual. 55—57 ML, 3. QuaL 43—45 DU, 4. Qual. 32—34 DU., 5. Qual. 30—31 Mk. Kalber: 1. Qualität78—60Pfg.,Lebendgewicht 46—48 Pf., 2. Qual. 68—71 Pfg., Leberrdgewicht39—41 Pfg., 3. QuaL Schlachtgewicht 58—60 Pfg., Schafe: 1. QuaL Schlachtgewicht 58—60 Pfg., 2. Qual. 52—56 Psg., 3. Qual. 46—50 Pfg.; Schweine 1. Qual. 67 Pfg., Lebendgewicht 53—00 Pfg., 2. Qual. 66 Pfg., Lebendgewicht 52 Pfg., 3. Qual. 58 bis 60 Pfg., Lebendgewicht 00—00 Pfg. — Geschäft bei Hornvieh gedrückt, Ueoerstand unbedeutend, bei Kleinvieh gut Markt: geräumt. . 99.90 : 102'95 Mvcrjitüts-Nachrichten. _Prof. Konrad Hellwig m Erlangen, ber an bie Universität Berlin berufen worderr ist, übernimmt hier den ordentlichen Lehrstichl für römisches unb bürgerliches Recht, der durch Per-nices Tode erledigt ist. 1856 in Zierenberg geboren, trat Hellwig 1881 zuerst wissenschaftlich hervor. 1883 wurde Hellwig bet der Universität Leipzig Prwatdozent. 1885 wurde er als außerordem lieber Professor nach Rostock berufen. Im selben Jahre wurde ihm eine ordentliche Professur an der Universität Gießen übertragen. Leit 1888 wirkt Hellwig in Erlangen. ______ Handel und Verkehr. VulkswirlschasL Bremen, 31. Jair Tabak. In ben letzten 14 Tagen bueb der Markt ziemlich rrrhig. Bon Havannah würben zu bestehenden Preisen noch einige Posten Einlage verkauft, lieber Brasil neuer Ernte läßt sich noch wenig sagen; bislang bewahren die Käufer noch große Ruhe, und es sind nur wenige Abichlupe bekannt geworden. Das Gewächs dürfte aller Vorratissicht nach noch manche Enttäiischung bringen. Tie Zufuhren von Carmen wurden nach Besicht meistens verkauft, und es erzielen bessere -tabate sehr volle Preise. Für Paragiiay herrschte gute Frage für Schnerdegut; das .Zager hierin räunue sich zu hohem Preisen. In andern Sorten war kein Verkehr von Belang. Einfuhr: 344 Ser. Havannah, 443 B. (Sannen, 122 £er. Palmira, 972 B. Paraguay, 15 B. Türket, 88 B. Griechischer, 50 Kisten Seedleaf, 136 B. Java. Umsatz: 338 ^cr. Havannah, 897 B. Carmen, 1331 B. Paraguay, 15 B. xurfei, iiüii? W M Ä i 'W M MX Todes-Anzeige. Naci’ Gottes unerforschlichem Willen entschlief heute morgen 8 Uhr sanft unser unvergesslicher, lieber Gatte, Vater, Bruder, Schwager und Onkel, der Bierbrauer und Gastwirt Ejtard Ibei SchB Meere leide andrer bezeichn' Ee Wereir gen biet Schuhe hoffe, c 1014 Die tieftrauernde Witwe nebst Kindern. Krofdorf, den 1. Februar 1902. im Alter von 53 Jahren nach kurzem Leiden. Allen Verwandten und Bekannten geben wir hierdurch mit der Bitte um stille Teilnahme Nachricht. Tiicht. Kaufmann, militärfrei, sucht, gestützt auf prima Zeugnisse und Referenzen Reise- ob. Kontorposten per April. Off. unt 0472 an die Exp. Modes. 1008] Eine 2. Arbeiterin per 15. Februar sucht Mathilde Nachmauu, Bahnhosstr. 6. In ein hiesiges, feines Weiß- waren-Geschäft w. f. 1. April ein Lehrmädchen gesucht. Schrift!. Off. unt. 1009 an die Exped. d. Bl.___________ Kräftiger, junger Alann, mili- 3v tärfrei, sucht Stellung als Hausdiener oder ähnlichen Posten. Gefl. Angebote unt. 0467 an die Exped. d. 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Indem wir dies den Kollegen geziemend mitteilen, ersuchen wir dieselben gleichzeitig, sich bei der am Dienstag dem 4. d. Mts., nachmittags 2‘/z Uhr, in Krofdorf slcllt- findenden Beerdigung zahlreich zu beteiligen. Abfahrt 1 Uhr 19 Min. Bieberthalbahn. 1039 Hanau. Pfaff. Schwan. 1033 1. 2 8. . . F. Mendelssohn-Bartholdy in 0-moU A. Arensky. C. Saint-Saens Cesar Frank. J. Brahms. R. Schumann. , Fr. Schubert. Billets: Abonnements für 2 Abende: Sperrsitz Mk. 4.—, unnumme- „ rierter Platz Mk. 2.60. Für eineu Abend: Sperrsitz Mk. 2.50, unnummerierter Platz Mk. 1.75, titadentenkarten Mk 1.— sind in der Musikalienhandlung Ernst Challier, Rudolphs Nachf., zu haben, ßtudentenkarten auoh beim Haus vor Walter Herrn Stork. b) Waldesgespräch, op. 39 No. 7 . . c) Die Allmacht, op. 79 No. 2 ... 5. Trio für Klarier, Violine und Violoncell, op. 66 Trio für Klavier, Violine und Violoncell, op. 32 in D-moll (A la mömoire de Charles Daridoff) Arie aus „Samson und Delila“, op. 47 . . . . Zweiter Abends Freitag den 7. Februar, abends 8 Uhr, Mitwirkende: Kammermusik-Abende in der grossen Aula der Universität zu Giessen. 3. Sonate für Violine und Klarier, komponiert 1886 4. Lieder: a) Auf dem Kirchhofe, op. 105 No. 4 . Fräulein Clara Bellwidt (Alt) aus Barmen. Herr Adolf Rebner (Violine), Herr Johannes Hegar (Cello) aus Frankfurt a. M. Herr G. Trautmann, Grossh. Universitäts-Musikdirektor (Klarier). Programm. Stehen Sie auf dem Standpunkte, sich eine sichere u. lohnende Existenz zu verschaff., so fetzen Sie sich mit der renommierten Fabrik von rPif7 llonVp Hof-Göhleuau bei rillZ üttllhvFriedlalld, Rr.Kreslau, in Verbindung und 850 legen Sie sich dieVertretung dieser weltbekannten Fabrik v. Kostrouleanr, Jalousien, gollläbtn, R-llschllhivällLell zu. ft stets und äderallbei II höchgkr Vrooiston u. angenehmen Bedingungen gesucht. Detailreisen erlaubt. Muster rc. gratis und franko. Lehrling gesucht- Ä, Glaserei, Kaplansgasse 27. 377 932] Zum 1. 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