\ Amis- Md Anzeigeblatt für den Ureis Gießen Die heutige Yummer umfaßt 10 Seite«. e Nachstehende Bekanntmachung des Königl. Landrats und würdigen. Das flikt. es Kunst und Wissenschaft. ntönen versehen worden smd Die «rnier, iw « » f völlige Umarbeitung der keramischen Abteilung smd wesentlich ßeht, nr hoh«n G il Durch die dadurch ent- stoMickier und zeitlicher Zu- des Bauplanes verant tz v ... S..„t UNd Lieilenvreis: lokal 12Pf^ auswärts 20 Psg. Verantwortlich: für den polit. u. allgem. Teil: P. Wittko; für „Stadt und Land" und ,, Gerichts? a al": R. D i t t» mann; für den Anzeigenteil : Hans Beck. gutem Willen" so leicht gewährt werden könnte. „ haben es besser": darauf läuft schließlich, wie „cm Leben , Sir. Ä Erscheint täglich außer Sonntags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel nut dem hessischen Landwirt die Gießener FamiUen- blätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Univers.-Buch-u.Stem- druckerei (Pietsch Erbech Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstratze 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Fernsprechanschluß Nr. 51. Kenntnis. Gießeu, 2. Januar 1902. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bech t o-Lb. nähme von Gypsabgüsfen nach alten Sau- ’ 'chreinerarbeiten, welche Mit den ihnen eigentum- ichen Holzfarbentönen versehen Horden Dr^Ber, unteT^m Gesichtspünkte'stofflicher uL^tlicher Zu Seinen Gegenstände an leidjter Kigäuglichkeit für Anschauung und Handhabung gewonnen Haven. Seit der letzten Be- tänntaebung von Zugängen hat die Sammlung eine an- «etmliche Vermehrung erfahren durch verhältnismäßig um- saugreiche Ankäuf- an der „Ausstellung der Künst. Ier-Kol on i e Darmstadt 1901". Diese Gegenstände über die demnächst ein Verzeichnis veröffentlicht wird, >md ihrer technologischen Gruppierung entsprechend emgeordnet worden- einige werden durch Abbildungen zur An,chauung gebracht werden. Die Wiedereröffnung des Gewerbc-Mu.eums erfolgt am 6. Januar 1902. Die Besuchszeiten sind wie früher täglich von 11—1 klhr. ^rankfurterOpernhause wurde am zweiten ; Weihnachtsfeiertage dem zum ersten Mal gegebenen musikalischen Einakter „Das Str eich h o lzmade l von Aug. En n g, Tert nach einem Märchen von Ander,em ein freundlicher Einpfang zu teil, der besonders auf Rechnung der hübschen Musik und einer sorgfältigen Inszenierung begonnen, wurden jedoch plötzlich wieder als l bekanntlich vor wenigen Wochen erst die römische ^esse in Bestürzung geriet ob der Besetzung der Insel d^ytilen^ durch das Geschwader des Admirals Cp-illard. tauchte sogar der Vorschlag auf, Italien solle schleunigst eine andere Insel im östlichen Mittelmeer besetzen, um nicht Frankreichs gegenüber W Hintertreffen zu ^°ten Dw Aufregung war unnütz, da die Cacklardsche Aktion schließlich den Charakter einer „Operettenfahrt annahm. Zukunft braucht sich aber Italien, der Barröreschen Rede Die Rede Barröres. Wir haben gestern bereits kurz erwähnt, daß der französische Botschafter in Rom, Barröre, eme bedeutsame Rede in der Hauptstadt Italiens gehalten hat beim Neujahrsempfange der französischen Kolonie. Er führte, nach heute vorliegenden Meldungen, aus: Das verflossene ^abr ist für Italien, dessen bewundernswerte nationale Lebenskraft in denkwürdiger Weise sich offenbarte, besonders Zweites Blatt. 152. Jahrgang Freitag 3. Jan Bezugspreis: monatlich 75Ps.,viertek- “ jährlich Rlk. 2.20; durch GichenerAnMger " General-Anzeiger ” ** standenen Erörterungen, die zwischen dem^rl^in^tt und dem Ministerium des Innern, teilwei.e auch der Wiesbadener Polizeidirektion gepflogen wurden, ist eine weitere Ve- zögerung des Baues veranlaßt worden, sodaß dieser nach ast viermonattrchem Ruhen der Arbeiten erst vor etwa sieben Wochen wieder in Angriff genommen,werden konnte. Jetzt aber werden die Arbeiten rasch gefordert. Ludwig Fuldas Komödie „Die Zwillings^ s ch w e st e r" wurde am 1. d. M. im Duke of Lsorks ^heatre zu L o n d o n in metrischer Uebersetzung von Louis N. Parker zum ersten Male aufgeführt. Das Stück ^and ,ehr warme Ausnahme Zum Erfolge trug die malerische Inszenierung und dü Mitwirkung H. B. Jrving's (eines Sohnes von Sir Henry Irving), der in der Rolle des Orlando uberra,chend gute Leistungen bot, sehr bei. «„sph Aus Stuttgart wird geschrieben: Frhr. v. Soden, Professor der Theologie in Berlin, hat durch die Vermittelung des Auswärtigen Amtes, an das er »ich wandte, vom Botschafter des deutschen Reiches m Konstantinopel die Mitteilung erhalten, daß der Sultan eine Reihe- wert voller Handschriften, die seither m einem k t AN Wiesoaoeu Gebäude des Hofes der alten Omajadenmoschee m Damas- ■ää rs ää?* ■S « Mr »«nsrft x»«® v Frühling v. I. bereits fcheuk bestimmt habe. Mit Rücksicht auf den Umfang und die bösartige Form, _ 'Wachmbuchem Mcktllbüchen und w — » wi«. s? VS* w'5 Viebmärkten, sowie das Beschicken der Wochenmärkte mii am ersten Tage des neuen JAes lautet: SV*.. ..d w*Ä M i* «...» und Landkreises Hanau. ' vas Erwerbsle^ns nunmehr der Tiefpunkt Hanau, 2. Januar 1902. Erreicht, wenn auch geschlagene Wunden noch geraume Der Land rat u-rrd P-oAizeidirekt ar. I ™ Mtung bedürfen. i I Das ist ein gutes und tapferes Wort, das da aus dem bessere Zukunft, und es wird besser wiegenden Teile auf einen recht pessimistischen Ton gestimmt, werden. _ Nach einzelnen Schilderungen konnte es so scheinen, als ob\------------- wir in der schlimmsten, hofftmngslosLst«r NolÜlsche TagtSschMl. lebten. Die wirtschaftliche Lage, die politischen Zustande - , J y r J nirgends ein erfreuliches Moment. Mnsterms mngÄim. Die Grafen Bülow und Szögyeny. Und um das Maß zu füllen, deuteten jene Uuglückstündev I Berliner Depeschen-Bureaus verbreiten heute die Mif - BfcSJ'-’WÄ WfeÄV»5® ÄS 5rt» WSSfS SM gö» “K.TE Ä= ÄVgMK gwaltitiften deutschen Erfolge MMeMMMr eine mrge. ^rgang-nen Jahres Uder bad Len eine lange, sichtbare Perwde brüderlicher Sreunb ahnt große Rolle spielten, das erkennt man immer klarer I d österreichischen Regierungsvertreters bei den schäft und des Fadens Vorbehalt. nolitischen L jeder neuen B^dfsentlichung intimer Au^chuungen Echw rg-U g^izischen Landtage.! >iefeKÄ der an den Vorgängen Hauptbeteckgtem »er roenn man der Arn mitgeteilten Neujahrs-Ansprache des Kreisen der Tcher tadt große U-bemachungYerv°rgerufen alles das liest, was die führenden Manner der Vergangen- ^en Mmisterpräsidenten 0. Ezell zu schließen, scheint Es ist tn der That ein u"grw°hnliche^°rgang dast nr^i heit dem Papier anvertraut haben, so mutz ™ imUtiit und Wien eine gelinde Spannung vorhanden der verantwortliche Leiter der ou>-war g 1 Korps dern, wie viel von diesen Äummermssen und Drfferenzen rwtschm 8ie Notiz der „Nvrdd, Ml«. Republik, sondern em Mttgded d-^^drplomat.schm Kor^ der Oeffentlichkeit sorgsam verborgen toorden tstl baß,1 wie Herr v. Szell behauptete bei offizieller Gelegenheet -me Pr°gr«^«de »°« llnd für solche ZurückhÄtung kann man nur daEar sem, »^,bers .9 Zoll- und ,HandelsP°lrtrkI laßt, DoL Barrbre ward schwerkch ohne Autor^atwn sertens WLre damals auf bie zahllosen zu uberwmdenden Schwierig. » Abschließung gerichtet sei, datz gerade an einem STaye, der feiten hingewiesen, waren „die Wunden aich dem^Markt I ^^jtionell den Freundschastsversicherungen zwischen nahegezeigt" worden, em allgemeiner, tiesgehend« Pessimismus Völkern gewidmet ist, eine etwas ungewöhnliche % M°Echh°t tunten* gewählt, tarn möglichst deutM M BewEE 'Zng^I fruchtbar u^eu^o S^nkreich^ da tu was alles versäumt und vorenthalle^i wird, und was ,uuit ch ^?„essen beider Länder entwickelt und endgiltig be- mtt^n Millen" so leicht gewahrt werden konnte. ^otte in 2011(1)11 sEW “ä durch Nachlässigkeit die Portionen zu erhalten, die für andere bestimmt waren." Dies Hinuberblicken nach dem „anderen" ist auch ein Zug des PessimiSNms., Die Freude, das Behagen pn dem, was man hat — wie spärlich find )te Universitäts-Nachrichten. 1 Uhr ausgedehnt wird, wodurch es besonders den von auswärts Kommenden ermöglicht wird, ihre Zeit in Frankfurt bester auszunutzen. Diese Neuerungen treten schon am Sonntag den 5. Januar in Kraft. die Möglichkeit geboten, als Arzt aufzutreten. Seine Zeugnisse muß er natürlich gefälscht haben. In Ulrichstein hat stch der edle Herr mit einer Dame aus dem Rheinland verlobt. Zunächst führte er diese als sein Cousinchen ein, woraus er sich mit ihr verlobte. Allem Anschein nach muß das saubere Herrchen Lunte gerochen haben, denn mit Hütter- lassung bedeutender, Schulden hat er sich aus dem Staube gemacht, um sich, wie er sagte, anderswo als Arzt niederzulassen. Er wird steckbrieflich verfolgt. Hermaunstadt, 2. Jan. Sämtliche Zöglinge der BiefigettJ Handels-Akademie sind in den Streik getreten. Sie klärten, die Akademie so lange nicht besuchen zu wollen, bis ber, sßrofeffot der französischen und deutschen Sprache, dessen Strenge । worden ist. geschichte bis zur Gegenwart und Crispis Beziehungen zu war, in der 2. Klasse des Soldatenstandes. Dann soL er den italienischen Staatsmännern der Gegenwart. stch einige Male verlobt und auch ein paar Mal im Ge- Konstantinopel, 1. Jan- Der Zwischenfall, der sängnis gesessen haben. Später wurde er wegen Bigamie mit jüngst in Ku eit (am Persischen Golf) dur chdie seitens einer längeren Zuchthausstrafe bedacht. Nach ihrer Ver- englischer Matrosen vorgenommene Hissung einer eigenen büßung scheint er nach Ulrichstein gekommen zu sein. Da er ta 9.9 e auf dem Konak des Schecks Mubarek sowie durch sich in früheren Jahren als Hospitant auf verschiedenen UnU O^^^g der turklschen Halbmondslagge entstanden yersitäten herumgetrieben und Medizin gehört hatte, war chm 5*“' vorläufig ^ber be, gelegt Lord Lans-,^ Möalicbkeit ahnten aU 9Tr,t (SW™ downe erklärte dem türkischen Botschafter tn London, Anto- pulos Pascha, daß nach ihm jetzt zugegangenen Berichten ^€1ün:iI'^9eTt' 7" vhetorrscheIder lebhaftesten Freundschaft und Sympathie ver-saus. Die Hausbewohner, die durch den Rauch aufmerksam Kundgebungen mtt dem Dreibund in Beziehung zu knüpft fühle. wurden konnten das Feuer rasch löschen sodaß nur einiae bringen mtb auf em Erstarken der dreibundgegnerischen Paris, 2. gan. Das „Journ. des DebatS" kündigt ein Dielen 'sowie die Tavcten an einer Sette 'des Zimmers vev. Tendenz tn Italien zu schließen, hecht aber wohl der Worte demnächst erscheinendes Buch des Hauptmanns Sauzev an K C + """5, oie Kaperen an einer öeite Des Rimmers ver- Bedeutung überschätzen. Die italienischen Staatsmänner welches den Titel führt: „Das R eg im e n t vo n Fr an k- kannten. Das ^euer entstand durch Unvorsichtigkeit, werden Nicht im Unklaren darüber sein, daß ein Anschluß fürt." Der Verfasser hat in den Archiven von Stuttgart < ) Aus dem höheren Vogelsberg, 2. ^an. Vor JahreS- an Deutschland und Oesterreich-Ungarn ihrem Lande in München^ und Dresden Quellenstudien unternommen, alsIW kam zur Vertretung des erkrankten Arztes em Dr. Haag jeder Hinsicht größeren Vorteil bringt, als ein Bündnis deren Resultat er eine Reihe von Geschichtswerken über "ach Ulrichstein. Er wurde mit der Zeit als tüchtiger Arzt mit Frankreich. Deshalb glauben wir, daß der Dreibund die militärische Thätigkeit der Süddeutschen bekannt. Aber: Trau, schau, wem! Es fiel auf, daß er in ungelockertem Gefüge auch die Rede des Botschafters innerhalb der französischen Armee ausarbeitet, nicht im deutschen Zlerzte-Verzeichniß stand. Man legte es Barrere überdauern wird, wie er schon manch' andere, nicht Der erste Band schildert die Teilnahme der Frankfurtep ihm als Bescheidenheit aus, als er sich bei einer Sektion ^Qt' tr°& aIten Geredes an dem Napoleonischen Feldzug in Spanien und Rußland, zurückzog und diese von einem älteren Kollegen vornehmen »on der „Slavenherrschaft tn Rom. ®tc folgenben SBanbe .ollen den Badenern, den Wurttem- ließ. Cw gab an, vorher Schiffsarzt gewesen zu sein, sprach S" -M-.*y* >y -2 ist unverändert. Ein Newvorker Blatt hatte gemeldet daß Grenoble, 2. Jan. Der hier verhaftete Anarchist und mancherlei andere Merkwudigketten erweckten Miß- die deutschen Kapttaliflei?Venezuela bei bei Anlage der Rocando ist angeblich der Mitschuldige des Königs- trauen Doch niemand dachte im enfferntesten daran, daß Eisenbahn, welche doppelt so viel gekostet habe als sie hätte Norders Bresci. Rocando besaß m Grenoble drei Wohn- man cs mit emem Hochstapler 1. Klasse zu thun habe, kosten sollen, übervorteilt hätten. Der „Nat.-Ztg." zufolge ^^en. Er wird im hiesigen Gefängnis bis zur Erledigung was sich jetzt herausgestellt hat. Haag heißt m Wirklichkeit ist chatsächlich bei diesem Bau der Kostenvoranschlag über- ^er Auslieferungsmodalitäten interniert bleiben. Haug und hat eine sehr bewegte Vergangenheit. Er soll in schrckten worden, aber nur, weil die zum Teil im schwie- Rom, 2. Jan- Die von Crispi hinterlassenen D o ku- Galizien als Kind jüdischer Eltern geboren sein und später rigsten Gebirgsterrain hergestellte Bahn so solide und muster- t e werden am 9. Januar entsiegelt. Unter diesen ein Gymnasium besucht haben. Als er dort in Obertertia gillig gebaut worden ist, daß Venezuela trotz, der Ueber-- daueren befindet fich nicht das Protokoll des Dreibund- wegen besonders guter Leistungen und vorzüglichen Betragens schrertung des Voranschlags großen Vorteil hat. Drages, wohl aber viele Referate und Bemerkungen über geschwenkt wurde wurde er Kaufmann Beim Militär floh er Die „Franks. Hka." meldet aus London- Vom Globe" Gespräche mit Staatsmännern, vor allem mit Caprivi, Kaufmann, £etm ^cnuar fioy « wird aus Rewyork berichtet, das letzte Telegramm "aus La! und wichtige Dokumente über die italienische Revolutions-! "»b drente^spater,nachb^er^ wegen Fahnerfflucht bestraft Guayra (Venezuela) besage, daß der d e u t s ch e Ge s ch ä f t s- träge r v. Pilgrim-Baltazzi am Dienstag Caracas verlassen werde, wenn der Präsident Castro bis dahin nicht die Erfüllung der deutschen Ansprüche zusichere. Die Zollgebäude in La Guayra und anderen Häfen werden vom 7. d. M. ab von deutschen Beamten besetzt werden, bis die Summe von 2 Mill. Dollars und eine Entschädigung in unbekannter Höhe eingetrieben ist. In den G^schästs- hausern La Guayras, die noch immer mit Caracas in Ver- soll"'fTÄST' ^B-rgevung der Baukontrakte, t. Bu^ard-fett,en. 2. Jan. Die Unsitte, in der Silvester-1 oie E.^dÄr^entscher K-usteute in Paris, 2. Jan. Der russische Krieasminifler« 3U ^ßen, hat schon manches Unheil angenchtet. So Kamerun wird jetzt, nachdem alle drei an Bord des von Afrika General Kurovatkin teilte General Andrä telearanbi^ mll ^"^ au$ " Burkhardsfelden m der Neujahrsnacht dem kommenden Woermanndampfers „Alice Woermann" in Hamburg rumto“Metham i6m iBten nu nSe^ä ®aftroirt Wagner mit Vorsatz die Fensterscheibe durch-sing-troffen sind von privater Seite folgendes mitgeteilf: Sauf? aussprechen lasse für die in seinem Namen und Mt fSarnen f bcn °«w°sendm Gästen wtwde zum Glück HüllÄande äl? FEorei§iter°chLtig Ünd° b^Ste der ruhmreichen ftanzosischen Armee zum Ausdruck ge- uur etner am Arm verletzt. Die Polizei nahm dem Thäter nach Ablauf seines Kontraktes Eitde dieses Jahres die Rückreise brachten Neujahrsglückwünsche. Die russische Armee hegel bie Waffe ab und brachte die Sache zur Anzeige. — HierI der deutschen Heimat anzutreten. Zuvor wollte er jedoch die ihrerseits die glühendsten Wünsche für die schöne brach anl 31. Dezember m der Wohnung der bei dem Arbeiter ^lchüindigeii^Gelder-von seiner schwarzen Kundschaft einziehen, was französische Armee, mit der sie sich durch die Bandel Haas wohnenden Eheleuten Wßner em 3imWe£btan UÄeTÄ 10 000 Mk. auf Nr. 5096 (Offenbach), 1 Gewinn vonI w. Frankfurt a. M., 2. Januar. Im Zoologischen. 5000 Mk. auf Nr. 10804 (Darmstadt), 2 Gewinne von!Garten ist für die Eintrittspreise eine Aenderung ein» 3000 Mk. auf Nr. 24099 und 35106 (Mainz), 3 Gewinne I getreten insofern, als an den billigen Vormittagen am ersten 'von 2000 Mk. auf Nr. 10741 (Worms), 14435 (Darmstadt), Sonntag jeden Monats das Eintrittsgeld von jetzt ab nicht 27223 (Alzey), 5 Gewinne von 1000 Mk. auf Nr. 7486 mehr 20 Pfg. für Alle, sondern für Erwachsene 30 Pfg. und (Darmstadt), 9786 (Mainz), 10635 (Darmstadt), 18481 für Kinder 20 Pfg. beträgt, während es für das Aquarium (Mainz), 41982 (Worms), 10 Gewinne von 500 Mk. auf nach wie vor 20 Pfg. für alle kostet. Eine für viele Besucher Nr. 959, 6111, 6570, 107-79, 12288, 16063, 24460, gewiß angenehme Neuerung ist die, daß die Besuchszeit an 34152, 42901, 44280, 15 Gewinne von 400 Mk. auf! diesen Sonntagen, die bisher bis 12 Uhr dauerte, nun bis Nr. 50, 451, 2178, 4636, 7299, 13418, 13776, 15042, ~ 15299, 18902, 29413, 30958, 31682, 33487, 35359,' 25 Gewinne von 300 Mk. auf Nr. 210, 5166, 5787, 9343, 9730, 9907, 11099, 13666, 20832, 21765, 22581, 23393^ 24391, 25388, 25832, 26145, 29047, 29409, 32212, Leutnant in das Alexander-Regiment ein. Im Jahre 18641?.495?' ^5863, 38518, 38149, 41502, 41858. (Ohne wurde er als Adjutant zur Truppendivifion auf der Insel I Gewehr.) Rügen kommandiert. 1868 wurde er Hauptmann und 18721 „ . * Versetzung. bisher bei der hiesigen Strafkammer Flügeladjutant des Kaisers, 1879 Kommandeur der Schloß- Genchtsaffeffor Deibel wurde zum stellvertretenden garde, 1882 des 1. Garderegiments und Kommandant oonI^mt§nc^er m Homberg a. d. O. ernannt. . „ . . , Potsdam, 1890 wurde er als Generalleutnant nach Württem- Auf der Naturalverpflegungsstation Gießen wurden iml™^ M ertragen sei, durch einen berg kommandiert und 1899 nach Frankfurt a. M.) Jahre 1901 7906 Durchreisende verpflegt, darunter 1655 ^oroen aemp{bpf. ~ n — Ernannt wurden zu ständigen Mitgliedern des ohne, 6351 mtt Mlttagefien. Es bedeutet das gegen 1900 Professor an der hiesigen Universität, begeht am 7. ds. sein fünfzig-' kafferl. Aufsichtsamts für Privatoersicheruna: ber|eine Zunahme von 3288 DZarm. Es wurden dafür »jähriges Anwaltsjubiläum. — Zum Lektor für englische Sprache vortr. Rat im preußischen Ministerium des Innern v. Knebel- ^448,82 Mk. berechnet, gegen 1890 ein Mehr von 3047,48 Mk. a" ber Universität.Basel ist Dr. Emil Re in le mrannt.worden. Döberitz. der badische Ministermlrat Geubert, der hessische »m^en verkehrten im abpelaufenen Jahre hier 12903 & Geh. Staatsrat Krug Nidda. durchreisende Handwerker d. h. 4186 mehr als 1900. „6. belichtet, wurde bei der P?e.svertettung der Akademie bS — In Ccharlottenburg soll im Laufe dieses Monats Hochwasser. Der Rhern ist seit gestern um 5 Centi- Wissenschaften zu Paris dieLavoisier-Medaille für Verdienste um em liberaler Wahlveretn gegründet werden, ^u diesem meter gestiegen, seine Höhe ist jetzt 3.89 Meter. 5em $erHner emil Sifdier für feine 91r= Zweck wird ein Zirkular oerbrefle^ in dem es u. a. heißt: ^bcnflüffe steigen ebenfalls. Der Main ist in andauerndem der Kucke" zuerkEt/-^ lliÜere Stadt ist infolge ihrer Zugehörigkeit zu dem Wahlkreis Steigen und der Pegel zeigte gestern 2.97 Meter. — Die gynäkologischen Klinik der Wiene r Universität Dr? H. S ch mrt Etow-Becskow-Storkow°Charlottenburg im Reichstag durch die Lahn und ebenso die Wies eck befinden sich fortgesetzt im 'st zum Professor der Geburtshilfe an der Hebammen-Lehranstall ^-ozialdemokrane, preugsschen Landtage durch zwei Bekenner Steigen. Beide Flüsse haben an verschiedenen Stellen das s.inü ernannt worden. — Man schreibt aus London: Im d« extremsten. agrarüch-zunftlerisch-anllsemitlschen Richtung Land überschwemmt Die O b m ist mir uns! Hospital der Fabrikstadt Macclesfield wurde vor mehreren Wochen tarten- Dre nächsten Landtagswablen bieten die begründete Aus- ■ , ?5 !°ie un§ ein weiblicher Arzt, Murdoch Clark aus Glas aow sicht, daß bei einem planmäßigen Zusammenwirken aller liberalen I eirt Korrespondent meldet, schon wiederholt über die Ufer ge-1 von der Hospital-Verwallung angestellt. Die männlichen Hofpital- bie reafttonaren Abgeordneten durch liberale Vertreter ersetzt l treten und hat das Wiesenthal in einen See verwandelt. Von l Aerzte nahmen diese Konkurrenz derart übel, daß sie sänülich die Eben. , der mittleren Nidda schwreibt unser ^-Korrespondont: ^tustMung ihrer Thätigkeit zum 15. Januar ankündigten. Die Unterzerchnet yt dre Aufforderung, einem solchen Verein Das ganze Wiesenthal, das von dem bezeichneten Teil der Usp'tal-Berwalltung wußte sich nun nicht anders zu helfen, als verzutreten u. a. von Dr. Ludwig Fulda, Dr. Ja st row, «Nidda durchflossen wird bildet eine« ba§ £e ^raulem Clark zum „freiwilligen" Rücktritt zu bewegen Privatdozent und Stadtrat Walter Le istik ow Maler^ \ w wirb, bilbct einen See. Schon die Regen versuchte. Nach langen Verhandlungen hat nun die Aerztin in ^ustirrnt Dr n s n ■ ru». °°C Weihnachten hatten bewirkt, daß die Nidda hier und da chren Rücktritt unter der Bedingung eingewilligt, daß sie ein vom sJ at l *.ü* L' -profeffor an der Universität und I über ihre Ufer trat und die tieferen Stellen in den Wiesen! Hospital-Norstande unterzeichnetes Ehren-Attest und 100Pfd. E-tadtverordnetcr, Theodor Mommsen, Professor an der unter Waffer setzte. Jetzt ist die Uebersckwemmuna aber oll- ^!^?^ung echält. Man glaubt allgemein in Macclesfield, Umversttät. I AnmP;n nomnvSnn cs.9 I daß Frl. Clark dort mit den allerbesten Aussichten eine eigene I ^ie Seitenthalchen smd nun unter I Praxis eröffnen kann, da sie die gesamte Arbeiterbevolkerung auf Wasser gesetzt. ihrer Seite hat. 9 Ausland. I ** Das Kuratorium für deu China-Fonds des deutschen r - .7" Wie dem „B. T." aus Petersburg gemeldet wird, Glasgow 2, sg Die ^hiffsbEv am Clyde hoben F^tten-Ver -ins mB °rl. n hat durch das Bankhaus ^Un r^uh °« g ° ch en S-m in ar vorder Admiralität die Aufforderung erhalten, Koftenan- Hochelheim hier, emem Lokomotivführer in Friedberg mehr Freiheiten als ihnen bisher gestattet wurden, beanspruchen, schläge einzureichen für zwei Linienschiffe, fünf« eme Unterstützung von 100 Mk. überwiesen. Die Oberpreß-Verwaltung erläßt eine Verordnung an die Residenz" Panzerkreuzer erster Klasse und zwei geschützte + Lich, 2. Jan. Kreisveterinärarzti.P. Dr. Kreuderlp^sse, nichts über die Vorgänge zu veröffentlichen. Kreuzer dritter Klasse. Die Linienschiffe sollen die hier feierte heute mit seiner Gattin in voller Rüstigkeit das ß^e Artilleriebewaffnung in der gesamten Fest der goldenen Hochzeit. britiichen Marme erhalten. Die Vergebung der Baukontrakte bindung stehen, glaubt man, daß Castros Zeit zu Ende ^os Pascha, daß nach ihm ;etzt zugegangenen Berichten gehe. Die Bankhäuser weigern sich, Castros Regierung ^ allerdings englische Matrosen eine Flagge auf dem Konak helfen. Der Geschäftsverkehr ist gelähmt. — Der venezola- be§ Schecks gehißt haben, daß aber damit keinerlei Aender- nische Konsul in Rewyork dagegen erhielt ein vom 2. Jan. ungen des status quo in Kueit beabsichtigt gewesen sei. aus Caracas datiertes Telegramm, wonach Fernandez ge- ®ie F^gge habe ausschließlich Signalzwecken (!) für die schlagen und Pietri gefangen genommen sei. Die Revo-I^f der Rhede von Kueit liegende englische Fregatte gedient lution fei von Castro unterdrückt worden. und sie sei nach Erfüllung ihrer Aufgabe wieder eingezogen ' ' 1 —■ । । ——— worden. Thatsächlich wehte am letzten Freitag auf dem Konak Mubareks wieder die türkische Halbmondslaqqe I o ar , ouretirttege. Lum ersten Male seit fünf Wochen. 1 I Darmstadt, 2. Jan. Die Ausl les e run g des bekannten, Dem „Reuter'schen Bureau" wird aus Heilbron vom Petersburg, 2. Jan- In den höheren MarinekreisenI^twp^uschers ()-. Schumann seitens der Schweiz ist erfolgt.. 1. Januar gemeldet: Am 28. Dezember, zwischen 4 und verlautet als feststehend, daß am 26. Dezember drei Kreuzer u^de gestern m das hiesige Untersuchungsgefängnis 7 Uhr, wurde südlich der Blockhauslinie zwischen FrankfortPanzerschiffe aus dem Geschwader des Stillen verbracht. Es steht also eine Wiederholung des vor nicht- und Taftlkop heftiges G-schützfeu-l qchöä Es verlautet unter dem BeM eines Admrrals nach Ko weit ganz einem Jahre ftattgehabten großen Kurpfuscherprozesses daß sich em, große Anzahl Buren tn Seeumto» Krtegsschtfs ist bereits vor der Str°ft°mmer I h,er demnächst zu erwarten. zwischen Tafellop und Lindley sammelt. In Wrede fth stationtert. fc. Mainz, 2. Jan. Hier kam cs tn der Neusahrsnacht man am 26. Dezember den Feind von Leeuwkop aus mit litt ftfnhf ?r eitu!l9^n’ Schlägereien kamen dem Heliograph arbeiten. Dewet soll sich in Leeuwkop MUVI UNS ZUNv. vor. Ai der Neubrunnenstraße wurde em Schneider durchs befinden. (Der Abdruck der unter dieser Rubrik befindlichen Original-Nachrichten ^troffen. In der Wnb- ——■——.——, I ist nur unter genauer Quellenangabe.-,,Kietz. Anz " rjpftrrttpt) | Hausgasse sahen sich zwei Schutzleute genötigt, vom Leders nr) ♦ I ru;.ü„„ o .nAn 3U Stehen, um zwei raufende Gruppen zu trennen. Nunmehr, DtUlfHtö U-Lllls. I Gießen, 3. Januar 1902. vereinigten sich die „feindlichen Brüder", nahmen den Schutz- Berlm, 2. Jan. Der Kaiser empfing gestern die Bot- . Lotterie. Bei der heutigen Ziehung der 5. Klasse der leuten die Säbeln ab und hieben auf sie ein. Erst heran- schafter und das preußische Staatsministerium. Als er im Höfischen Landeslotterie siel der Hauptgewinn auf Nr. 38851 rückendem Militär gelang cs, die Raufbolde in Nummero Zeughaus die kommandierenden Generale empfing, hielt er ^ainz), 1 Gewinn von 20 000 Mk. auf Nr. 20733 (je zur Sicher zu bringen. Auch der Scharfschütze, ein Hilfsbremser, tmeber eine längere Rede, in der er alle schwebendenIuach Bensheim und Darmstadt), 1 Gewinn von,wurde festgenommen. Fragen berührte. Der Vorgang spielte sich, wie alljährlich der Neujahrsempfang der Generäle, hinter verschloffenen Thuren ab. — Heute morgen hörte der Kaiser den Vortrag des Chefs des Militärkabinets, Grafen Hülsen-Häseler. — Der Besuch des Prinzen vonWales am Berliner Hof wird eine Woche dauern. — Prinz Heinrich von Preußen stattete heute mittag bet^ Reichskanzler, Grafen v. Bülow, einen Besuch ab. — Der „Reichsanz." meldet heute amtlich die Verleihung des Schwarzen Adlerordens an den russischen Thronfolger und an den kommandierenden General Oskar v. Lindequrst. (Oskar v. Lindequist ist am 10. D^ernber 1838 geboren; im Jahre 1857 trat er als als wohlhabend bekannt war, sich aber stets als zahlungsunfähig hinstellt. Als dieser Schuldner eines Tages in der in Deham am Nyong bei Kll-Batanga belegenen Faktorei erschien, duldete es Wittenberg, daß einige seiner Boys den Schwarzen ergriffen, und in furchtbarer Weise zu Tode marterten, indem sie chn mittelst eines Baumastes von hinten pfählten. Auf Anzeige beim zuständigen Truppenofftzier wurde Wittenberg sofort verhaftet und nach eingehender, an Ort und Stelle durch den kaiserlichen Richter geführter Untersuchung zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. — Kaufmann Keltenich weilte schon seit längerer Zeit in Afrika und stano zuletzt im Dienste der Bremer Westafrika-Gesellschaft. Nachdem sein Auftreten im Uaundelande wegen verschiedener Vorkonunnisfe Aergernis hervorgerufen hatte, wurde ihm fettens des Stationsoffiziers der weitere Aufenthalt dort verboten. Infolge dessen ließ sich Keltenich in Bane nieder und verübte dort gelegentlich eine abscheuliche Unchat. Er b a n d einen Neger an einen Baum, begoß d i e H ä n d e seines unglücklichen Opfers mit Petroleum und zündete diese dann an. Dieser wahrhaft bestialische Rohheitsakt, den er angeblich in anormalem Geisteszustände begangen hat, brachte ihm eure Gefängnisstrafe von ebenfalls 5 Jahren ein. — Kaufmann Haesloop war für eine Hamburger Firma in Paunde thätig. Er wurde schuldig befunden, einem alten Negerhäuptling hinterrücks mit der Nilpferdpeitsche über den Kopf geschlagen zu haben, wobei ein Auge getroffen wurde, das sofort aus lief. Der kaiserliche Richter verurteilte chn einem Jahre Gefängnis. Außer den Freiheitsstrafen ist in allen orei Fällen auch auf Beschlagnahme der bei.den heimischen Firmen für sie rückständigen Gelder und Tantiemen erkannt worben. Die Verurteilten wurden von drei Hamburger Kriminalbeamten an Bord der „Alice Woermann" in Empfang genommen und zunächst nach Dem Raboisengefängnis gebracht, wo sie so lange in Gewahrsam gehalten iverden, bis das Auswärttge Amt in Berlin darüber Bestimmung getroffen hat, in welcher Anstalt die zudtttterten Strafen zu verbüßen sind. Vermischtes. * Hamburg., 2. Jan. Der Dampfer „Kanawha Belle" ist bei Point Creek gestrandet, acht Mann der Besatzung sind ertrun ken. * Raab, 2. Jan. Ein von zwei Soldaten des hiesigen Infanterie-Regiments inszenierter Scherz nahm einen tragischen Aus gang. Als beim Verlassen des Lokals der Eine dem Anderen ein Schimpfwort zurief, warf der Zurückbleibende ihm sein Bajonett nach, das sich in den Rücken des Soldaten einbohrte. Der Getroffene stürzte zu Boden und schien todt zu sein. Aus Verzweiflung über seine That stürzte der Kamerad auf den Korridor, lud sein Gewehr und drückte es auf sich ab. Die Kugel tödtete ihn augenblicklich; der Andere erholte sich bald wieder. Die durch den Bajonettstich verunsachte Verletzung ist nur leicht. * Ein Mord um eines Kleides willen. In ,Cherson ermordete die Kaufmannsfrau Rifka Klimbail ihren Mann, weil dieser erklärte, das von chr gewünschte Kleid nicht kaufen zu können. Das Ehepaar war gerade mit den Vorbereitungen zur Abreise nach Odessa beschäftigt, als die Bewohnerschaft des Hauses durch einen markerschütternden Schrei, der aus der Wohnung Klimbails drang, aufgeschreckt wurde. Man fand den Ehemann mit einer Stichwunde in der Herzgegend im Blute schwimmend ermordet vor. Die Mörderin schien in einer Ohnmacht befangen. Als sie verhaftet wurde, gestand die Gattenmörderin, daß die von ihrem Manne im letzten Augenblick vor der Reise gegebene Erklärung, das Kleid sei von ihm garnicht bestellt worden, sie in sinnlose Wut versetzt habe. Sie habe zu einem Brotmesser .gegriffen und mit diesem den Todesstoß geführt. Mteratur, Wissenschaft und Kunst. An Preußen ist die Errichtung einer Art Akademie für Verwaltungsb eamte beabsichtigt. Als mutmaßlicher Leiter wird der,FönigÄb. Hartt- Ztg." der Göttinger Nationalökonom Prof. Lexis genannt- lieber die Form der Akademie in Berlin weih die „Nat.-Ztg." folgendermaßen aufzuklären: Es ist eine „Vereinigung" zur Veranstaltung staatswissenschaftlicher Vorträge und Uebungen (Anleitung Mr Bearbeitung staatswissenschaftlicher Fragen u. ß w.) in der Bildung begriffen. Berechnet sind diese Vorträge für vorgeschrittene, reifere Leute aller Stände, nicht nur für Verwattungsbeamte, sondern ebenso gut für Richter, Landwirte, Journalisten, Kaufleute, Militärs, kurzum für Gebildete aller Klassen und Berufsarten, für welche bei artige Vorträge und Uebungen von Interesse sind- Hauptbeteiligte an dieser „Vereinigung" sind, wie wir hören, einige Mitglieder des Kultusministeriums und anderer Ministerien, des königlichen Statistischen Bureaus, Professoren der Berliner und Göttinger Universität, sowie verschiedener technischer Hochschulen. Sollte die Vereinigung zu stände kommen, wie gehofft wird, so werden wahrscheinlich schon im nächsten Sommer die Vorlesungen beginnen können- Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. G ottesdienst. Sonntag nach Neujahr, den 5. Januar. In der Stadtkirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer Dr. Grein. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeindc. Pfarrer Dr. Grein. Nachmittags 5 Uhr: Pfarrer Schlosser. Abends 8 Uhr im Konfirmandensaal: Vereinigung der konfirmierten männlichen Jugend aus der Markusgemeindc. Donnerstag den 9. Januar, abends 8 Uhr: Bibel stunde im Konfirmandenhause (Krrchstraße 9) Pfarrer Dr. Grein. Montag den 6. Januar, Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Markusgemeinde. In der Johauueskirche. Vormittags 91/. Uhr: Pfarrer Euler. Vormtttags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukasgenreinde. Pfarrer Euler. Abends 5 Uhr: Siehe Stadtkirche. Montag den 6. Januar, abends 8 Uhr, im Konftrmanden- faale der Johanneskirche: Bibel stunde. Pfarrer Euler. Dienstag den 7. Januar, nachmittags 5'/, Uhr: Vereinigung der neukonfirmierten Mädchen der Lukasgemeinde im Schwesternhaus. Pfarrer Euler. Am nächstfolgenden Sonntag, dem 12. Januar, Landes- Mi ssionsfest; an diesem Tage nach allen Gottesdiensten Sammlung für die Heidenmission. An demselben Tage Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde im Abendgottesdienst. Anmeldungen bei dem Pfarrer jeder Gemeinde vorher erbeten. Katholische Gemeinde. Samstag den 4. Januar. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenhett zur heil. Beicht. Sonntag den 5. Januarr. Sonntag nach Neujahr. Vormittags von 61/, Uhr an: Gelegenhett zur heil. Beicht. r um 7 Uhr: Die erste heil. Messe. vor und in derselben Austeilung der heil. Kommunion. , „ 8 „ Die zweite heil. Messe. „ „ 9'/, Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 21/i Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Gottesdienst der israelitischen Keligionsgesellschast. Sabbathfeier am 4. Januar 1902. Freitag abend 4'°. Samstag vormittag 830. Predigt. Nachmittag 3°°., Sabbatbausgang 535. Wochengottesdrenst: morgens 710 Uhr, abends 4°° Uhr. Gottesdienst in der Synagoge, Südanlage. Israelitische Religionsgemeinde. Samstag, den 4. Januar 1902. Vorabend: 4S0 Uhr. Morgens: 9 Uhr. Predigt. Nachmittags: 3 Uhr. Sabbathausgang: 5W Uhr. Neueste Meldungen. OrigirraldrahLmeldrrngen des Gießener Anzeigers. 8. Darmstadt, 3. Jan. Heute früh nach 5 Uhr brach in dem Kunstsalon und der Möbelfabrik von Georg Schwab in der Heidelbergerstraße Feuer aus, das indes nach einftün- diger Thätigkeit der Feuerwehr gelöscht wurde, ehe es größere Ausdehnung gewinnen konnte. Doch ist der entstandene Materialschaden ziemlich bedeutend. — In der gestrigen nichtöffent- lichen Sitzung der Stadtverordneten wurde der Entwurf eines Vertrages mit der chemischen Fabrik von Merck, wonach die Stadt dieser das Kubikmeter Gas zu 7 Pfg. ablaßt, gegen 14 Stimmen angenommen. Die Firma verpflichtet sich dafür zn einem Konsum von 21 000 Mk. Berlin, 3. Jan. In Sachen des Krosigk-Prozesses findet am Samstag den 11. Januar vor dem L Senat des Neichsmilitärgerichts die Revifionsverhandlung statt. Berlin, 3.Jan. Der Reichstagsabg. Damm beabsichtigt, in der Zolltarifkommission des Reichstags die Einführung von Seezöllen für Getreide zu beantragen. Er will von staatswegea bestimmte Preise für die Hanptgetreidearteu fest- gesetzt und den Zoll stets aus die Differenz zwischen dem Weltmarktpreis und dem vom Staat festgesetzten Preis bemeffen wiffen. — Aus dem über 15000 Mitglieder zählenden Verband der Postas sist ent en werden demnächst etwa 900 ausscheiden. Der Austritt erklärt sich daraus, daß die Hauptziele, die sich die Organisation der Postassistenten gesteckt hatte, jetzt erreicht find, in erster Linie die Zulassung der Assistenten zur Sekretärprüfung. Der Verband hat jetzt in der Hauptsache nur noch für die wirtschaftlichen Bedürfniffe seiner Mitglieder zu sorgen. Pforzheim, 3. Jan. Ein Liebesdrama hat sich hier in der vergangenen Nacht abgespielt. Heute morgen wnrde die unverehelichte Kettemnacherm Elise Repple und der verheiratete Kostgebereibefitzer Diebel durch Schüffe tötlich ver- letzt, aber noch lebend anfgesunden. Diebel hatte seit längerer Zeit ein Liebesverhältnis mit der Repple unterhallen. London, 3. Jan. Die „Times" meldet aus Valparaiso: Es verlautet ans guter Quelle, daß das von dem Gesandten persönlich nach Buenos Ayres übersandte Protokoll von der argentinischen Regierung angenommen und die Einberufung der chilenischen Reserve vertagt worden sei. London, 3. Jan. Ein Telegramm der Firnes" ans Wellington Akademiker ohne Prüfung in den russischen Gymnasien und Hochschulen auf gleicher Stufe aufnehmen und später staatlich in Rußland anstellen. London, 3. Jan. Aus Bloemfontein wird gemeldet: Montag abend versuchten die Buren, die Eisenbahn zwischen Springfontein und Kniefontein in der Richtung nach Bethulie zu überfchretten, wurden aber von der Besatzung der Blockhäuser zurück geworfen- London, 3. Jan. Ein junger chinesischer Gelehrter Namens Putwingneu ist, einer Depesche aus Hongkong zufolge, unter der Beschuldigung, zur Reform-Partei zu gehören, in Canton von der chinesischen Regierung verhaftet worden und soll angeblich hingerichtet werden. Es werde englische Intervention zu seinen Gunsten erwartet. London, 3. Jan. Ernste Verwickelungen bedrohen England anläßlich der Neufundlandfrage. Die Krisis ist latent- Die Einwohner von Neufundland protestierenenergisch gegen jede Erneuerung des Modus vivendi, mit Frankreich und beklagen sich über das Kolonialamt,! das nicht versuchen will, ^en C,inLÄü>rMtzn ue.W BMagr- Mngw Äü ftchLW., • J 7364 Wiefeck, den 2. Januar 1902. 129 Bsaesa ©stheim9 Marburg (Hessen) Mühlenbauanstalt, Maschinenfabrik, Eisengiesserei. Spezialität: schmiedeeiserne Wasserräder Konstruktion für ober- und unterschlächtige Gefälle, mit höchst erreichbarem Nutzeffekt. Lieferung in kürzester Frist, ■■ rm Eichen-Reifer, u Buchen--Scheit und Knüppel, rm Buchen-Reifer, zu vermieten. 11, p. 103 Auskunft erthelle^ Sth Star finie in Anwerpk», fr. Sdjaaj m Güßen, fi. AWkin in Langsdorf. (Kronentritt unmflgllalü , •» mit nebigw | T. 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Januar ** im Restaurant Cafö Leib zwischen 6 und 7 Uhr abends seinen Schirm vertauscht hat, wird nochmals ersucht, denselben dorten umzutauschen. 027 101) Die seit Jahren von Herrn Direktor Hinz bewohnte Wohnung, Gartenftraße Rr. 30, 9 Zimmer, Veranda und sonst. Zubehör, per 1. April 1902 zu iüentuetem Näheres auch bei 858, Telephon 27. — Brandplatz, Gegr. 1858, Telnphnn 97 p« verm. Vleichstratze 28, prt, I ^^blT^Znnme^il^Lrnü 82 ; IEckcMmÄstr.u,Neustadt^L-St. auS 4 Zimun, Küche rc^ ist bis zum L April bezw. 1. Juli zu flätoimc Stute, 3jähria, fehler-1 Aststel. frei, treu, gut im Zug, zu ver- 015] Versetzgsh. ist meine Wohn., kaufen. Wird auf Probe gegeben. I part., 2Zimm.,Küche mit Wafserl., Georg Kautz, Aernsfeld, Post IM- zu verm. Schützeuftratze S. Meder-Ohnren. 011 122] Schöne Acan ardenwohn- StMdtbohB» Technikum Umbach t Mascbinenbau. Elektrotechnik. Hoch- und Tiefbau. Staatliche Aufsicht. MProgriMetos. Kaumannia-Seife mit dem Stern Beste Seife nah und fern! 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