Mittwoch 2* Juli 190» ISS. Jahrgang Zweites Blatt Am 9. Dezember findet in Berlin ein De ut sch e r No tar- Die heutige Yummcr umfaßt 12 Seiten. Politische Tagesschau. Rektor und Senat der Uuiversttat Wurzburg Eichener Anzeiger " General-Anzeiger Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen BezngSprei-r monatlich 7b Pi., viertel^ jährlich Mk. 2.20; durch Abhole- tu Zweigstellen monatlich 65 Pi.; durch diePost Mk. 2.—viertel» jährt, ausjchl. Bestellg. Annahme von Anzeigen sür dre Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeitenpreis: lokal 12Ps, auswärts 20 Pig. Verantwortlich: jkr den polit. u, allgem. Teil: P. Wittko: für Stadt und Land" und „Gerichtssaal-: Curt Plato; für den An- szeigenteil: Hans Beck, gen alsdann J. (1843 , von Steile einer (1841), Freiherr von (1845), Graf v. Bü und die Wöglichk-it, M. ,U),nnd jüngster Frhr..v. 9 gennber. Den haus- Budde (Ivo -^^5 der Satzung ....... haben den folgenden Bertcbt an das Kgl. bayer.Staats- Ministerium des Innern für Kirchen- und Schulart aelegen- beiten — betr. Amtsniederlegung — gegeben. Das vorgesetzte Ministerium hat tn ber Streitsache Chr 0 ust dem Senat der t Universität Würzburg in öffentlicher Kammerverhandlung Bef an gen h eit und Mangel an Objektivität vorgeworfen. Wir protestieren gegen diese dur' ÄruÄte^r^fe guM I Blätter dielmwahrscheinliche Raucht, Kjise^r W tlhelm während der Auwef enheit des KaN bau J _________ „eÄ.'ÄÄS»->»-» Zähren Wohnhäuser errra^Hn-' und Wachdienst auSüben. Staatsministerium ist den in ihnen wohnenden infamen Speis es aal und — Sm.. £ r.Luh^= L^rrn von Thielen der Justizminister Schlafräume, aber allen emen Semems^^ gesamter Haus->nachMn,Rücktritt d s^H g”nftaItc; nacf), das älteste Mit- eine gemeinsame Küche vieren, r*i **•*?" '’iMÜim wirtschaftlicher Dienst von emze nen^ ^eban£en &ur Grün- glled, da er 1894 zu alle Hausbewohner geleistet wird^ hnrhnfntn der Kriegsm düng solcher hauswirtichttftlichen iratete Fra allem der Wunsch eingegeben, v e Y die beruflich thätig f«*, ^nnoch ein gemütlich^ und beiten zu entlasten und ihnen 0 i Daneben sollen aut besorgtes eigenes auch unverheirateten Üe genossenschaftlichen .^Haister au Unfreunb, Personen die Möglichkeit g ) - iten des 21 He in* li chkeiten und U n b e q u e m ch Speisen s i n G a st - wohnens und dem Z w a n g selbstverständlich, day sich Häusern zu entziehen. E' )st icwp in erster Linie an die hauswirtschafllichen G.11 ^„ben, und daß mit dieser die weniger bemittelten v 1 wie z. B. dre aus Einrichtung auch manche ^llag^ . angepatzte Kost eine individuelle, dem persönlichen Bortelle einer verknÄ t sind. Aber dem steh n^e groM ^^ichkeit, wesentllch vereinfachen Hau^ 1 gegenüber. Den Haus- Nr. 153 Erscheint täglich auber Sonntags. Dem (Siebener Anzeiger werden im Wechsel mit dem hessischen Landwirt die Gtehener Familien- 4ätter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brühl'schen Univers.-Buch- u.Steindruckerei (Pietsch Erben) Redaktion, Erpediüon und Druckerei: Schulstratze 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. Arrnsprechanickluß Nr. 51. Ausland. _ , 1 o-.r; Rrin?l von Wales de- ÄN=S88 Deutsches Mich. er J Prinz Heinrich, Prm^ Prinzen Christian und Albert von l sürstlichen,Gäste un6|unb ^Herzog »™ *eI Iten[1I Versammlung, an b» *• n™ g’»-'fflÄ >«t ien Sitten nach Sud af rika v er 'MWUWtz ? tl aht hie herzliche Mitwirkung und Sympathie der traue aus die yerziicye h H u ha6 die Beziehungen Lord Milner verabschiedete^ WWUW WPZUUW -ra'Ss W ,1SS3£ SS«y.4-, ----- nbaben 1855). biefen lage'tat Minister D-lcassL ■ ..........1 w beTmÄ"llenfl2 ■ £i(n< ^tat“ Sterl nV 4b der Vororte geschlagen fc8® t^“e^ «n NotarvereinZ jinb. I aimtftex t MSKLLHMZ ÄDe'Dor'be SS tutiSÄÄ”bSnS"«i«s««giKiv;««■ «-»“tv Ä“.Ä‘ S SM £%T, 5 ff l-fff ■ jur Suospitze oer ^5 i ^obenzollern" traf um 1272 nHan^ten. Er gedachte Eckernförde fegette 1. ^us Courtoisie gegen den Fürsten Krönungsfeierlichkeit g . . ^Eo^besabl der Kaiser, datz das L?uienschiff „Kaiser ^er Gefühle der Kan bte > " von Kiel nach Eckernförde abgeht, um dem l ^Deutschen in Sudafrib । S;JfPn hier als Wohnung zu dienen. — Bei sehr schnelle I erwähnte die bezüglich d Fürsten hier «us ..Meteor" allen I Vorstellungen, wc Schriftstellerin und Frauenrechtlerin, ist dafür emgetreten, und wesentlich durch ihre Agitation ist erreM, daß binnen kurzem in Berlin mit dem Bau emes Hauses^sur Semem 'L'LffL'LS nehmer^errichtet und dann in Pacht oder Miete genommen, ?oii^ern auf gemeinschaftliche Kosten der spateren wohner erbaut werden. Den vorläufigen Veranschlagungen ^iifolae wird die Miete in diesem Hause ungefähr 300 Mr. für jedes Zimmer jährlich, und die gesamte Verpflegung Mr eine erwachsene Person etwa 70 Mt für Kinder etwa 30 unb für Dienstboten 40 Mk. monatlich betragen. Für Arbeiterkreise würden einfachere Häuser und Verpflegungen Ä'angel an Objektivität vorgeworsen. -wir piu-. Ätteitcxneiu Kosten in Betracht kommen Inte stier en gegen diese durck nichts gerechtsertigten, viel- lassen sich-oflle diese Summen vor em er praktischen mehr mit der Aktenlage m direktem Widerspruch ss l N^ '^ Versuchs kaum irgendwie sicher fixieren, stehenden Anklagen. Angesichts solcher Vorwürfe können D ) überhaupt eine präzise Beurteilung der Vor- 'wir es nicht mehr mit unserer Ehre ve-ernbaren dre » hLirt chastttch?r^en°ss°nscha!ten, unb M. Geschäfte der Universität weiterzuführen, und bitten da- und ..^^bsMtzung ihres Wertes für deutsche Verhältnisse her um die Enthebung von unsrem Amte im Senad mal die. Abschätzung m ergcben kann, deren 1 L - wan b'kher nMJnieresse -ntgegensehen nru^ — Wilcken. — Brenner. I 2ßaffer in den Wein. Der bayerische Kultusminister v Landmann, so lesen Unser Berliner Mitarbeiter^^sKZ^MteE l. Iulr:^ hen M N. N.", liebt es, in den Kammerverhand- Aus den Festreden, die gestern m i lunqen bei jeder sich bietenden Gelegenheit, die etwa zwischen ternatiotialen Schisl^tslongretz g Eisen- ihmunddn FaWtäten herrschenden Gegensätze und seine vornehmlich bei: ^nn ^m\?tuySe^eguPng|u^ „Kolo- nVHnae Achtung vor den Wünschen und Meinungen der bahnmmister möge sich ^^,?b'ch^unigg Lühruvg ge- SSMUZSZS -‘".s-asK-yssigawt-it. "g iw°»-»-««»-«- eine Grenze hat, mid b & . . J / \afür haben, wo ihre Professoren em richtiges Gefühl oasu - | » IrMs^^Murch b-zrich.! natÄÄid,Är^ eigen mnchl OU, •“•g'B,.«««-. » *53 ÄS Staatsregi-rung z-u dem Schritt der IP 8^ ^r die,_____ werde, der den schwer angegr ff ^st^A^inister unter- Am Abend traf au-Bord de ,, z tz ^rnförde ein. Die Ä Uni»=r(üäten »i=b« ^If$on den lrSÄ ÄPs^nten b« Kaisers Aw A l« | § ? en gegninbet Jeinmogm. L Protz Du Martin verteilen verließen bet : nnb b« n®roffS "ÄÄ . der Universität an; die iübrigen neu» g Juristen: Burck- sich solgenbermahen aus die Kalul^^t^ §ofmeier, Hard, Georg Schanz, ^^urer, Wilcken, Brenner, von Frey, Stöhr; ä Philosophen, ^ei Theologie- Zu den drei fehlenden Mitgliedern gehören zw / । Professoren. __ hanSwirtschasttiche Senofien^aflen. Man schreibt uns °us B e r l r n^ Nordamerikas sind in bin Woh^' 4» I Wachdienst ausuben. St a at smin iste ri um ist I ' Unb " Pers°bnlichkeiten sür Dr. S ch 6 ndem T.enstaU r n„ tbe. gsm Dm Gedanken Mr Grün- gl ed, ba etL 1894jum cm» l (1896)- Kra, v. P°,a-^ Gcnossenschasten hat tzlgenb^ Krieg m mt • Ministerpräsident Grasvon kantete Frauen,Idows-Y-Wehner (1 JuU i« ), ^aatssett-tä- der Aus- Bülow (am 2o. ijitoocc Staatsmimster), von «artigen Angelegenhetten hugte ch tzl ^g7 Staats. Tirpitz (seit 1898 Staatsmtmster, )ett i < $v 6tubt selretär des Retchsmarme-Amts^K^t^ ^^1 1899)/ Land- und Ftnanz,mrntster Frhr - > Minister des Innern Frhn wertschastsm'ntster v PodbrewU,^ (1901) unb v. Hammerstem und H^no Arbeiten Budde. - als letzter Minister. ^er off ntlichen Schönstedt oben- Dem Lebensalter nach steht^ebensat Geburtstag unt tafllt($n den ortsüblichen ®«ftelö VJÄ Äe£ ; 4it der ^Binnenschiffahrts-Abteilung, wo das 2Aema ® J gra8ge8der Unterhaltungstoiten eiserner und hdlzemer ^ckleusenthore und nahm nach dem Referat das Guh. ____________ - . -tnisse I boura^s F u u ch e r “'n gd)lcujenttaTm Ehrungen ergeben kann,Ä L^^-"Aß7^rzuzLhen sei, eine allgemein gütige "61 »*" - -««»»• stimmte einstimmig dem Beschlüsse der Kammer der M.- geordneten zu, der die Regierung aussordert, m der nachten I Session einen Gesetzentwurf vorzulegen, der bie uitaetie Landtagswahl durch direkte Wahlen ersetztzunter Erhöhung8 der Altersgrenze sür das aktive Wahlrecht vom 21. auf das 25. Lebensjahr. ____________— dieses setzte die Kleider der Wert in Helle Flammen; lichterloh brertneiib, stürzte das Mädchen in den Hof. Durch den beim schnellen Laus verursachten Lustzug waren die Flammen natürlich nur noch mehr angefacht worden. Der Wirt und die Gäste waren, durch den Lärm aufmerksam gemacht, inzwischen auch auf den Hof geeilt. Nach verzweifelten Versuchen gelang es endlich durch Ueberwersen mit Säcken des Feuers Herr, zu werden. Die Albert selbst ist sehr schwer verletzt worden, der ganze Körper ist mit Brandwunden bedeckt. Man brachte die Unglückliche nach, dem Heiliggeisthospital. Plötzlich in den Wandelgängen der D ep utier t en-Kami mer infolge eines Schlaganfalles tot zusammen. — Die Gerichtsbehörden in Lyon verhafteten gestern den 24- jährigen Sohn des Rechtsanwalts Parmentier. Derselbe i lft beschuldigt, einen Pack mit über 150 Dokumenten, die sich auf die Machenschaften der Familie Humbert beziehen, bei feite gebracht zu haben. Eine Haussuchung bei dem Verhafteten führte zur Entdeckung. Es wurden eine große Anzahl Schriftstücke beschlagnahmt und man hofft, aus ihnen vieles Material in der Sache gegen die Familie Humbert gewinnen zu können. * Konstantinopel, 1. Juli. Von den, wie gestern festgestellt, an der P e st erkrankten Personen ist heute ein achtjähriges Mädchen gestorben. Der Sanitätsrat ordnete an, daß alle von hier abreisenden Personen, ausgenommen die Reisenden der Orient-Expreßzüge, einer ärztlichen Untersuchung zu unterwerfen und die Gepäckstücke zu desinfizieren sind. ^Feuersbrunst. Die „Frkf. Ztg." meldet aus'Konstantinopel: Die an der anatolischen Bahn gelegene Ort- jchast Tuzla ist ein Raub der Flammen geworden. 278 Häuser und drei Kirchen sind niedergebrannt, 1100 Personen obdachlos. Das angebliche Duell des zur deutschen Gesandtschaft in Mexiko kommandierten Lts. Bartels! schrumpft , zu einem Unfall zusammen. Lt. Bartels war im Begriff, mit dem Kommandanten von Acapulco, Oberst v. Glümer (nicht o. Gilmer), nach der Hauptstadt Mexiko zu reisen. Auf dem Wege durch das Gebirge ist er.mit seinem Maultier gestürzt und im Falle entlud sich seine Pistole, die ihn nicht unerheblich verwundete. Herr v. Glümer selbst hat das Auswärtige Amt in Mexiko von dem Unfälle benachrichtigt, weil Herr Bartels infolge seiner Verwundung nicht fähig war, zu schreiben. drs Dienstag über Gießen fortzog, hat nun doch einen erheblichen Witterungsumschlag zur Folge gehabt. Schon am Montag Nachmittag zeigte dec Barometer einen konkaven Quecksilberspiegel, den untrüglichen Beweis für eine, wenigstens momentane Aenderung des Wetters. Und die drückende Schwüle, die besonders in den Spätnachmittag- und Abendstunden des Montag über Gießen lagerte, ließ auf ein Gewitter schließen. Zunächst fteilich schien es, als ob die Wolkenwand, die am Abend den Horizont bedeckte, nicht bis zu uns durchdringen würde, bis bann in der Nacht der erste Donner, allerdings aus weiter Ferne, herüberklang. Das Wetter kam dann näher und näher, wurde aber auch gleichzeitig immer matter, sodaß es eigentlich nur ein ganz kleines „Gewittercheri" war, das Gießen berührte. Eine ziemlich starke Abkühlung brachte es aber doch mit sich, und als sich gestern mittag zum zweiten Male die angesammelten Elek- Krofdorf, L Juli. (Don unserem ««-Korrespondenten.) In der Nacht vom Montag auf Dienstag zwischen 12—3 Uhr ging ein schweres Gewitter über die hiesige Gegend nieder. Zwar war es von kurzer Dauer und nur von einem heftigen Regenguß begleitet, aber dennoch hat es hier verschiedentlich Schaden ange- „z" Muschenh e im, 1. Juli. Am 29. v. M. feierte 'ber hiesige Gesangverein fein 25jähriges Stiftungsfest- Das ganze Dorf hatte sich festlich gekleidet. Schier endlos schien die aus Radfahrern, Schulklassen, Festdamen, Ortsvorstand, sowie aus 35 von auswärts erschienenen Vereinen bestehende Festzug, der sich um 2 Uhr durch das Dorf nach dem Festplatze bewegte. Dort begrüßte zunächst Präsident Weil mit kurzen Worten die Gäste. Pfarrer Köhler feierte in schwungvollen Worten das deutsche Lied sowie die Sangeslust der Deutschen. Seine Rede klang aus in ein Hoch auf Kaiser und Großherzog. Hierauf überreichte Fräulein Weisel eine von Frauen und Jungfrauen gestiftete Fahnenschleife. Nachdem sodann noch dem Gründer des Vereins, Lehrer Hotz-Nidda, ein Ehrendiplom überreichst .... , worden war, folgten die Liedervorträge der erschienenen 10 Gewinne Vereine. - Hessische Landeslotterie. Wie uns telegraphisch aus Darmstadt gemeldet wird, sind heute vormittag folgende Gewinne gezogen worden: Die Prämie von 55000 Mk. fiel mit dem Hauptgewinn von 2 00 00 Mk. auf Nr. 33 284 in die Kollekte von Jos. Stern-Gießen. Ferner sielen ein Gewinn von 10000 Mk. auf Nr. 27 990 in die Kollekte von Kaufmann-Mainz, ein Gewinn von 5 000 Mk. auf Nr. 42 605 in die Kollekte von Heer und Flotte. Der Generalleutnant und Generalinspeeteur der Fuß- arttllerie, von Perbandt, hat einen ihm vom Kaiser b:s zum 15. d. M. bewilligten Urlaub nach Darmstadt anae- tresten. Die Rekruten einst ellung soll, sowett deren Festsetzung noch vorbehalten ist, nach näherer Festsetzung der Ge- nerallommandos dieses Jahr in der Zeit vom 21. bis 23. Oktober erfolgen. Vermischtes. * Hamburg, 1. Juli. Im Vororte Barmbeck erhängte ein Wurstwarenhändler im Delirium feinen neunjährigen Sohn und sich selb ft. * Karlsbad, 1. Juli. Der Besitzer des Kaffeehauses „Regensburg", Wert Hönisch, wurde nachts von zwei fremden Männern e r m o r de t und feine Frau tätlich verwundet. Die Mörder sind noch nicht ermittelt. * Saur ti ijt (9lortoegen), 2. Juli. Die am Nachmittag ausgebrochene Feuersbrunst dauerte um Mitternacht fort. Ein Fünftel der Stadt ist bisher niedergebrannt. Paris, L Juli. Der Senator Ab eilte sank gestern Gisentkuhn-Zeitung. — Der Schnellzug Nr. 581 ab Gießen 10.04 morgens nach Köln und Hagen ist für wette Entfernungen recht ungünstig zu nennen. Es lväre vielleichst zweckmäßiger, wenn an Stelle des Arbetterzuges 4.58 ab Wetzlar ein Personenzug, anschließend an den Schnellzug von Kassel 5.44 ab Gießen abgelassen und bis Betzdorf durchgeführt würde, um dort den Anschluß an den Schuellzug S 83 7.03 Uhr nach Köln und Personenzug 7 Uhr nach Hagen zu erreichen. Dieser Zug könnte zugleich von Wetzlar biA Herborn als Arbeiterzug dienen, in Herborn oder Tttlenburg die nicht mehr nötigen Wagen 4. Klasse zurücklassen, um schneller nach Betzdorf fahren zu können. Eventuell könnte der Schnellzug von Betzdorf nach Köln, sowie Personenzug nach Hagen etwas später fahren. Der Schnellzug nach Köln kommt 8.30 in Köln an, die Anschtuß-^Schinellzüge nach Aachen, Barmen und Essen gehen nach 9 Uhr ab. Der Personenzug nach Hagen hat in Siegen, Altenhunden und Finnentrop über zehn Minuten Aufenthalt, sodaß auch derselbe noch etwas später äbsahren könnte. Als Gegenzug würde sich ein Personenzug nach dem Schnellzug S 82 ab Betzdorf empfehlen. Aus Stadt und Kand. Gießen, den 2. Juli 1902. ein Portefeuille, blieb aber nie lange aktiver Minister. Aus Anlaß seines heuttgen Jubiläums ftnd demselben von vrelen Setten zahlreiche Glückwünsche zugegangen. Karthäuserorden hat nunmehr endgültig beschloß i en, aus Frankreich aus zu w an d e rn. Sie werden Schneider-Darmstadt, von 2 000 Mk. auf 44 975, 2 0 0 0 Mk. auf Nr. 1858, 2000 Mk. auf Nr. 39 234, 2000 Mk. auf Nr» 52 438, 4 Gewinne ä 1000 Mk. auf Nr. 5797, 23 775, 29 296, 52 766; 7 Gewinne L 400 Mk. auf Nr. 4127, 9578, 26 523 Mk., 27 481, 30 709, 30 995, 35 501; 15 Suuuuie ä 300 Mk. auf Nr. 4763, 6027, 18 715, 15216, 20 487,1 - Hunqen, 1. Juli. Wie gestern schon telearavbisch 27 436, 31668, 37190, 45 968, 48 892. — Die Prämie gemeldet, ist der Arbeiter Louis Str eb aus Steinheim und der Hauptgewinn im Gesamtbetrag von 75 000Mk. sind,Iden Verletzungen, die er bei der Brandkatastrophe auf der wie schon oben erwähnt, in die Kollekte von I. Stern hier Friedrichsgrube erhielt, erlegen. Wie die H.L. meldet, gefallen. Zu den glücklichen Gewinnern gehört auch ein hinterläßt Streb eine Frau und zwei Kinder. Setzer aus der Druckerei des „Gieß. Anzeigers", der mit zwei ** Ba d Nauheim, 1. Juli. Kardinal Vaughan Verwandten, einem Schutzmann und einem Schuhmacher, ein ÖOn Westminster ist heute zum Kurgebrauch hier eingetroffen Achtel des Loses spielle. und hat im „Kaiserhof" Wohnung genommen. trizitätsmengen entluden, und ein kurzer, aber ausgiebiger Regen einsetzte, war es mit der anormalen Hitze vorbei. Der Regen war von starken Winden begleitet, doch ist ein großer Schaden auf den Feldern nicht zu verzeichnen. Wenn heute auch der Himmel bedeckt ist, so verträgt man dies und die damit verbundene kühlere Temperatur doch um so lieber, als „ber letzten Tage Qual" recht groß war. lieber mehr ober weniger starke Gewitter in ber Nacht vom Montag zum Dienstag liegen uns ferner folgenbe Meldungen vor: Gerichtssaat. M. Gießen, 1. Juli. Strafkammer. Den Vorsitz führte Landgerichtsdirektor Dr. Güngerich, bie Anklagebehörbe vertrat Staatsanwalt Reuß. — Der Wirt Jakob Berg von Trais- Horloff war vom Schöffengericht Hungen wegen Körperverletzung zu einer Gelbstrafe von 40 Mk. verurteilt worben. Am Abend bes 6. März b. I. hatte der Angeklagte eine Anzahl fkandalierender polnischer und russischer Arbeiter aus feiner Wirtschaft hinaus- gerviesen. Kaum hatten sie sich von ber Wirtschaft entfernt, als sie, aus Aerger, baß nur ihnen Feierabend geboten worben war, gemeinschaftlich zurückkehrten, Einlaß in die Wirtschaft verlangten und als derselbe ihnen verweigert und die Thüre von innen zu- gehalten wurde, schrieen und lärmten, die Thüre gewaltsam zu öffnen versuchten und hierbei die untere Thürsüllung emstießen. Der Angeklagte griff, da Warnungen vergeblich waren, zu seinem Jagdgewehr und gab zwei S ch r o t s ch ü j s e auf die draußen befindlichen ab, die einen der Arbeiter erheblich verletzten. Das Schöffengericht nahm an, daß ber Angeklagte Schreckschüsse habe abgeben wollen, babei jedoch mit nicht hinreichender Vorsicht verfahren sei und dadurch fahrlässigerweise den Arbeiter verletzt habe. Das Berufungsgericht schloß sich diesen Ausführungen an und verwarf die Berufung k o st e n f ä l l i g als unbegründet. — Der Landwirt Heinrich Hornberger von Kloppenheim war vom Schöffengericht Vilbel wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt — er hatte gegen einen Polizeiüiener drohend den Arm zum Schlag erhoben — und öffentlicher Beamtenbeleidigung zu Geldstrafen von 20 und 30 Alk. oerurteilt worden. Die Berufung des Angeklagten gegen das Urteil wird verworfen. — Der Schreib- gehilse Friedrich Ide von Alsfeld war vom dortigen Schöffengericht wegen Diebstahls und Betrugs zu einer Gesamtgefängnis- Itrafe von 4 Wochen und 14 Tagen verurteilt worden. Gegen das Urteil hat der Angeklagte und — wegen der Freisprechung bezüglich eines roeiteren Betrugsfalls — die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt. Die Berufung des A n g^k l a g t e n wird als unbegründet verworfen, Derjenigen ber Staatsanwaltschaft dagegen stattgegeben, da sestgestellt wurde, daß der Angeklagte in einer Alsfelder WirtschaftunterVerschweigenseinerMittellosigkeitundinderoffenbaren Absicht, den Wirt um das Geld zu bringen, sich ein Schinkenbrot) verabreichen ließ und ohne Bezahlung sich entfernte. Er gab sich zudem in allen ihm zur Last gelegten Betrugsfällen, obwohl er längst entlassen war, als Schreibgehilfe des Amtsanwalts in Alsfeld aus, um auf diese Weise das Vertrauen der ihm Kreditierenden zu erwerben. Ter Anaeklagte erhält insgesamt eine Gefängni s- strafe von 4 Monaten und 3 Wochen. — Der Fuhrmann Johann Philipp Schick von Altenbuseck ist des Diebstahls von Heu im Werte von 25 Mk. beschuldigt. Das Schöffengericht Gießen hatte ihn dieserhalb zn einer einwöchigen Gefängnisstrafe verurteilt. Seine gegen dies Urteil eingelegte Berufung wird als unbegründet kostenpflichtig verworfen. — Der Maurergeselle Friedrich B o b n e r von Arnsheim wird wegen Verbrechens i. S. des § 176 Abs. 3 des St.-G.-B. in zwei Fällen zu einer Gesamt- gefängnis strafe von 9 Monaten, unter Aufrechnung von zwei Wochen der erlittenen Untersuchungshaft verurteilt. — Der Landwirt Karl Eurich von Ilbeshausen war vom Schöffengericht Herbstein wegen Unterschlagung von Brettern und dergleichen Gegenständen zu 5 Tagen Gefängnis verurteilt worden. In der heutigen Hauptverhandlung ergab sich fein Anhaltspunkt dafür, daß der Angeklagte sich bewußt an fremdem Eigentum vergriffen habe. Dem Antrag der Staatsanwaltschaft gemäß, welche die gegen den Angeklagten erhobene Anzeige als einen Racheakt des Schwieger- ohnes desselben bezeichnete, wurde der Angeklagte unter Aushebung des erstinstanzlichen Urteils freigesprochen. — Der Schuhmacher Paul Hoheisel von Deutsch-Krone war wegen Land- treicherei vom Schöffengericht Gießen zu einer 14tägigen Haftstrafe und zur Ueberweisung an bie Landespolizeibehörbe verurteilt worden. Auf seme Berufung hm wird er s r e i g e s p r o ch e n und der gegen ihn erlassene Haftbefehl aufgehoben, da ein geschäfts- uub arbeitsloses Umherziehen nicht nachgewiefen werden fonnte. Gießen, 1. Juli. Gewerbegericht. Den Vorsitz sühtt Stadtverordneter Haubach. Als Beisitzer fungieren Bauunternehmer H. Winn und Zigarrenmacher Johannes Rudolph. — Heber die Klagefache des Knechts Friedrich Kohler hier gegen die Fuhrunternehmer Wilhelm und Otto Schneider hier haben wir bereits berichtet. Ter Kläger erklärte zunächst, daß er nun feinen Lohn bis auf bie strittigen 7 Mk. besitze. Durch Vernehmung ber als Zeugen benannten Wilhelm Döring unb W. Schneider, sowie Crossen a. Oder, 1. Juli. Tas „Cross. Wochenblatt" meldet : Bei einem schweren Gewitter setzte ein Blitzstrahl in Raednitz a. Oder, Kreis Crossen, ein Haus auf dem Judenberge in Brand unb erschlug Mann unb Kind. Tas vaus brannte nieder. Ferner wurde in Raednitz eine Frau und ein Kind vom Blitz getroffen. An dem Aufkommen der Frau wird gezweifelt. IN Oesterreich ein arosies Kloster errichten lnssen Die richtet. Ter Blitz ickffug m ein fast vollendetes, von Maurer-- sebr ft rthnn/ SiStS t . I !■ r I Schneider am Wege nach Kinzenbach erbautes Haus. ÄnThe fi^ VMwthek b^ Ordens und viele kostbare selbe steht noch ohne Dach, und so konnte der Blitz nur den Genrnlbe sinb bereits nach Oesterreich abgesanbt worben. Schornstein und den Vordergiebel beschädigen. Ter vor dem Hause P m '• König Viktor Ern anuel III. be- stehenden Telephonstange wurde die Spitze abgeschlagen, die Leitung äbsichtigt, im Laufe dieses Monats die Höfe von Berlin zerstört, und eine etwa 200 Meter davon entfernt stehende Pappel unb St. Petersburg zu besuchen. Auf Wunsch Kaiser Wil- wurde zersplittert. Helms n. ift der Besuch in Berlin auf den August . Kassel, 1. Juli. In Niederungen wurde einGehöst durch verschoben worden. Der Besuch in St. Petersburg ist Blitzschlag eingeaschert. für Mitte dieses Monats in Anssickit npnnmnrJ Homberg, 2. Juli. (Von unserem wx-Korrespondenten.) In 7 dies-ZeUauch den Feuers so scheint dorteine D r e i rn v n a r ch e n- Herr zu werden, sodaß nur ber Dachstuhl des Hauses abbrannte. Zusammenkunft bevorzustehen. D Red. d. Gieß.Anz.)j Berlin, 1. Juli. Der Gewitterfturm, der heute Vormittag kurze Zeit hindurch über Berlin zog, hat vielsachenSchaden angerichtet. In der Zimmerstraße und an der Jannowitz-Brücke drohten Baugerüste einzustürzen, sodaß die Feuerwehr alarmiert werden mußte. Auch nachmittags gingen schwere Gewitter nieder, bei denen es mehrmals einschlug. Halberstadt, 1. Juli. Heute Morgen zwischen 7 und 8 Uhr ging ein heftiges Gewitter nieder, wodurch einige 40 Femsprcch- leitungen beschädigt oder zerstört wurden. Ein Knecht wurde durch Blitzschlag getötet, ein in der Nähe Befindlicher vor Schreck gelähmt. §*Der Kai s erZvttd, wie eine Korrespondenz meldet, ** Darmstadt, 1. Juli. Unter dem Vorsitz der Frei- S? ‘tvk Truppenschau nach, Mhaiuz kommen. Ifrau Heyl zu Herrnsheim aus Worms fand gestern ^o.ftch dre Nachricht bestätigt, bleibt abzuwarten. Die eine Sitzung des Landeskomitees für die Errichtung des Kassel ge- Großherzogin Alice-Denkmals statt. Dem Komitee s^tt^ab^sa a^nn?^ vor- stehen 52 000 Mk. zur Verfügung. Die Enthüllung des Denk- bauftg abgesagt, nne man glaubt, wegen einiger Typhus- ,nals soll im Auaust statttinden falle, die in der Umgegend vorgekommen sind, ^e i>ad J n r m a ™ ....... Hofmarschallamt mitteilt werden die fBringen mit h^rl- • tti s, 30. ^unu Die Grund fteinlegungsi-, böbe eint^effeft Ä * 3ett ** Wilhelms- des Dombaumeisters, der staatlichen unb städtischen Be- ' 4 — gulrÄra Hi^or , r rr Hörden, der Geistlichkeit, des Herrn Domkapitulars Dr. n., A -5 fr_fA r n Lv O b e rh essen. Selbst, des Kirchenvorstandes, ber katholischen Vereine und s x xrTm m° abgehaltenen Versamm-! zahlreicher Zuschauer in erhebender Weise vorgenommen, tung des ^terarztlichen Verems von Oberhessen" waren ausIDomkapitular Dr. Selb st nahm die Einweihung vor. Tvm- Oberhessen und den angrenzenden benachbarten preußischen Propst Malzi hiett sodann die Weiherede und verlas die Bezttken zahlreiche Mitglieder erschienen. Die Versammlung Urkunde, welche in den Grundstein eingemauert wurde, wurde gegen 2 Uhr von dem Vorsitzenden Kreisveterinärarzt Nachdem Dombaumeister Hoffmann über die bis jetzt Schmidt eröffnet, der nach der üblichen Begrüßung unb Auf- erfolgten Vorarbeiten Kenntnis gegeben hatte, und von nähme neuer Mitglieber, Profeffor Dr. Gmein er bas Wott A^ten der staatlichen und kirchlichen Behörben zu einem Vorttage „über bie Anwenbung ber Kresole in ber L-^ren, schloß Tierheilkunde«, erteilte. Der Redner erntete den ungeteilten “ L“D°mev denkwürdige Ferer. CT3_:f-rf äs,, m , . < . " Das Kuchler-Dentm al m Worms wird, rote letzt gliedern unentgeltlich zuge tM werben. sn;«« 1 cv..r- cVtL c r. c • . ,. fi » c Bingen, 1. Juli. Ihr Sommerfesl feierten hier ft -« ? Johannes- und gm Samstag, Sonntag und Montag die Korps „Hansa"- .«r- Bonn und „Teutonia"-G.eßem Am Samstag Abend teld (inntprU* cJ A << ■ i®1^ ’m „Hotel Rochusberg" Kommers statt, an welchem sich b“Ven wollen wie es hecht fuJetoa 70-80 Mitglieder der b-rd-n Korps und d7r Alten AnaerAa» m Melles den Pfarrer Licht beteiligten. Am Sonntag VormAag erfolgte ein 9§» Dem Oberlehrer Theodor Schaumann auf ben Niederwald und der obligate Frühschoppen, am Realgymnasium Hierselbst ist der Eharatter als ^ro Hc 9h 744,7 744,5 745,0 chste T eorigfte 21,6 19,4 16,7 empera H 16,1 11,9 11,0 tur ar 84 71 77 n 1. l 1. WNW. WNW. WWW. is 2. £ „ 2. 2 0 2 uli 26, „ 17,1 Sonnenschein Klarer Himm. Bed. Himmel )°O. C. Telephonischer Kursbericht Frankfurt a. M. 37a% Reichsanleihe . , 102.05 3»/u do. ... 92.75 3i/,% Konsole .... 102.00 3% do......92.45 31/8% Hessen .... 99.90 3Oberhessen . . . 99.25 4% Oesterr. Goldretne . . 102.90 4*/,% Oesterr. tiilberrente 101.70 4% Ungar. Goldrente . . 101.70 4°/j Italien. Rente . . . 103.25 4‘/2% Portugiesen . . . 46.70 b°/ Portugiesen. .... 29.35 196 0. Türken .... 26.10 Türkenlose......112.00 4% Griech. Monopol.-Anl. 43.90 4*/,% äussere Argentiner 10.00 2. Jul» 1802. 3u/o Mexikaner .... 26.20 ■Ji/s /o Chinesen .... 90.25 Electric. Bchuckert . . . 103.50 Nordd. Lloyd . . , . . 108.10 Kreditaktien , . . . . 213.10 Diskonto-Kommandit. . . 184.90 Darmstädter Bank . > . 137.10 Dresdener Bank .... 144.90 Berliner Handelsges. . . 156.30 Oesterr. Staatsbahn , . . 151.00 Lombarden ..... 16.80 Gotthard bahn ..... 168.00 Laurahütte......198.50 Bochum ....... 190.10 Harpener......169.60 Tendenz: ruhig. — Welch gute Gewinnaussichten die Darmstädter Schkotz- freihettSlotterie bietet, ergiebt folgender Vergleich: Die bekannte große deutsche sogenannte Wohlfahrtslotterie, eine viel größere Lotterie als die Schloßsreiheitslotterie, gewährt den Teilnehmern nur Gewinne von zusammen 575 000 Mk., die Darmstädter Schloßsreiheitslotterie bietet dagegen, trotz einer weit geringeren Einnahme für ihre Lose als sie von der Wohlfahrtslotterie erxielt wird, 844 770 Alk. Gewinne. Die Lose bekommt man das Zehntel zu 3 Mk., das Fünftel zu 6 Mk., das -halbe zu 15 Mk., das Ganze zu 30 All. bei allen Kollekteuren und Wiederverkaufsstellen. Iilanz am 31. Dezember 1901. Vermöge». JL H Schulde». jK, H Darlehen gegen Geschäftsanteile 9942.36 Hypotheken 384670.06 Aufgenommene Darlehen gegen Kapitalien 789097.28 Schuldscheine 188779.67 Reseroefond 26203.05 Darlehen an eine Gewinnsaldo 9115.48 Genossenschaft 26000.— Bestand an Staatspapieren (Kurs vom 31. Dez.) 1901) 37608.— Cedierte Güterkaufgelder 116559.41 Immobilien 16405.96 Kassevorrat und rückständige Forderungen 64335.07 834358.17 834358.17' Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1900 116 Während 1901 gingen ab ..... . 6 n n ,, ZU ..... . 6 Daher Stand der Mitglieder Ende 1901 . 116 Hungen, den 2. Juli 1902. 4853- Der VchM der Lpar- nnö LeMe zu Hungen. Eingetr. Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht. Rouge. Fendt. Gustav Kohlheyer.! Gascokes. Infolge Stadtverordneten-Beschlusses vorn 10. April d. 3*. tritt eine PreisttmtziWg msmr teotti ein und wurden die Preise derselben bis auf weiteres festgesetzt, wie folgt: Für den Zentner ab Verkaufsstellen Stück-Cokes.............. 1,10 All. Stutz-Cokes, ausschließlich trocken gelagert, in zwei verschiedenen Korngrößen für Stubenheizung und für weite und enge Ofenschächte passend zerkleinert: Größe 9tr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthracil, gang» barste Sorte ........ 1,25 Mk. Größe Nr. 2, kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthractt .....IM ML. In Wagenladungen von mindestens 36 Centuern: Stttckcokes ....... 1,05 All. Stutzcokes 9tr. 1.....1,20 , Nutzcokes Nr. 2.....1,25 r Bei Entnahme von mindestens 200 Gentnern: Stückcokes ....... 1,— Mk. Nutzcokes Nr. 1 .... . 1,15 , Nutzcokes 9h:. 2.....1,20 , Für Lokesabnehiner, welche zwei und mehr DoPPelwaggimS beziehen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Pfg. pro Centner. Für Anfuhr an das Haus werden 5 Pfennig für den Centner berechnet. NB. Sofern das Verbringen der Cokes — bis zu 6 Centneru -* auf die bett. Lagerplätze (Keller, Stall 2c.) mit keinem außergewöhnlichen Zeitaufwand verbunden ist, geschieht dies ohne besoirdere Vergütung. Im Gaswerk findet nur ein Verkauf von Über 5 Ceutrrer Cokes statt; dagegen ist bei folgenden hiesigen Firmen der ^kiaurrhanf ter fecota von 1 bis 5 Centner eingerichtet, nämlich bei den Herren: Joh. Fischer, Alicestraße 19, H. Hof, Bahnhofstraße 33 und 34, Gcbr. Kahl, Franksurterstraße 151, Ed. Klinket, Bahnhofstraße 10, Emil Lotz, Kirchenplatz 9, Emil Pi stör Nachfolger, Marktstraße 10, Georg Schäfer, Lrcherstraße 2, August Struck, Bismarckstraße 6, Georg Unverzagt, Kaplansgasse 5. Diese Firmen berechnen obenstehende Preise unserer GaScokeL^ samt Anfuhr wie das Gaswerk und verabfolgen dieselben cuuch in Mengen unter 5 Gentnern. Die Preise unserer Gascokes für die Abnehmer außerhalb der Gemarkung Gießen ermäßigen sich um den Betrag dev Octroirückvergütung von 4 Pfg. für den Centner. Gießen, den 16. April 1902. 8086' Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Maurerarbeit. Die Herstellung von 290 qm Klinkerpflaster auf Betonunterlage in der Plockstr. soll Pmcretag, 10 Ni d. I., vorm. ll’/o Uhr, öffentlich verdungen werden. Angebote auf Vordruck, der bei uns erhältlich, sind bis zum genannten Termin einzureichen. Zuschlagsfrist 18 Tage. Gießen, 1. Juli 1902. Das Stadtbauamt. Schmandt. 4842 Verdingung. Die nachstehenden Unterhaltungsarbeiten an städtischen Schulen sollen Uittwöch, 9. Ni I. I., vorm. 11% Uhr, öffentlich verdungen werden. a) Weißbinderarbeit. Sch ul haus in der Neustadt, Stadttnabcnschule, Stadtmädchenschule, höhere und erweiterte Mädchenschule, Realgymnasium und Realschule und Gewerbeschule. b) Schreinerarbeit. Realgymnasium und Realschule, höhere und erweiterte Mädchenschule. c) Tapezierarbeit. Realgymnasium und Realschule. d) Terrazzoarbeit. Stadtknabenschule. e) Pflasterarbeit. Realgymnasium und Realschule. Arbeitsbeschreibung und S8e*. dingungen liegen während der Dienststunden auf unserem Bureau, Zimmer Nr. 2, Schreibstube, zur Einsicht der Jnter- effenten offen. Älngebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum ; genannten Termin bei uns einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, 30. Juni 1902. Das Stadtbauamt. Schmandt. 4840* K Ä üL Die Beerdigung findet Donnerstag den 3. Juli, nachmittags 5 Uhr, vom Sterbehause Wolkengasse 10, aus statt. 4844 Sliul? 4852 prachtvolle Saison-Ncnhcitcn empfehlen 3997 ub. junges Mädchen v. Lde. sucht a. V sof. Stelle a. Kindennädchen. Seltersweg 43. 4790 028711 Tüchtige Frau sucht tags- über Stellung. Wollengaffe 11, II. Möbl. Zimmer zu vermieten. 4823 Löwengasse 2O. 02866 llLtue geräumige Mausarden- Wohnung per 1. Oktober zu vermieten 4824 zu verm. Fr. Kopp. I3O64 4766 Ludwigöplatz 14. Dillenburg. Montag, den 7. Juli: Vieh- unö KranmarKt. am 10* Juli. Krausse, Grossh. Musikdirektor. Steins Garten. Das 5. Abonnements-Konzert findet statt 4850] Eine Wohuuug, drei Zimmer mit Zubehör per 15. Juli zu vermieten. Frankfurterstr. 53. 02868] Die am 1. Oktober d. I. 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