Nr. 27 Srfchetut täglich außer Sonnlags. Dem Gießener Anzeiger werden im Wechsel mit dem Hessischen Landwirt bie Siebener Familien- Nitter viermal in der Woche beigelegt. Rotationsdruck u. Verlag der Brüh l'schen Unwers.-Buch- u.Stein- brucferei (Pietsch Erben) Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul st raße 7. Adresse für Depeschen: Anzeiger Gießen. g-rrnsprkchanschlußNr.51. Samstag 1. Februar 1003 Erstes Blatt. 152. Jahrgang viehenerAnzeiger K General-Anzeiger y ** Amts- und Anzeigeblatt für den Ureis Gießen Bezugspreis: monatlich 7öPf.,viertel- jährlich 9)1L 2.20; durch Abhole- u. Zweigstellen monatlid) 66 Pf.; durch die Post Mk.2.— viertel- jährl. atisschl. Bestellg. Annahme von Anzeigen für die Tagesnummer bis vormittags 10 Uhr. Zeilenpreis: lokal 12Pß, auswärts 20 Psg. Verantwortlich: für den polit. tu allgem. Teil: P. Wittko; sur „Stadt und Vanb* und „Gerichtssaal":R.Ditt> mann; für den Anzeigenteil: Hans Beck. Bekanntmachung. Betr.: Maul- und Klauenseuche. Nachdem ausweislich eines heute bei unS eingelaufenen Schreibens des Großh. Kreisveterinäramts dahier in Utphe die Maul- und Klauenseuche ausgebrochen ist, ordnen wir hiermit gemäß § 6 des Ministerialautzschreibens vom 3. Juli 1897 mit Wirkung für den ganzen Kreis an, daß Rindvieh, Schafe, Ziegen und Schweine, welche aus den Gemarkungen Utphe, Treis-Horloff, Stcinheim, Rodheim, Rabertshausen, Langd, Inheiden, Hungen, Villingcn, Bellersheim, Langsdorf, Bettenhausen, Birklar, Muschenheim, Nonnenroth und Lich und den von diesen ausgeschloffenen selbständigen Gemarkungen eingeführt und nicht zum Zweck sofortiger Schlachtung unmittelbar in ein öffentliches oder Privat- Schlachthaus überführt werden, an demjenigen Standort, an dem sie nach ihrer Einführung in das zu schützende Gebiet, d. h. den nicht seuchenverdächtigen Teil des Kreises, eingestellt werden, mindestens 7 Tage verbleiben muffen, und denselben innerhalb der nächsten 14 Tage (nach Ablauf der 7tägigen Quarantäne) nur verlassen dürfen, wenn sie innerhalb jener Coutumazzeit nach dem Zeugnis des Kreisoeterinärarztes keine seuchenoerdächtigen Erscheinungen gezeigt haben. — Selbstverständlich ist, daß alle Tiere der genannten Arten, welche mit den der Contumaz unterstehenden während der Zeit derselben zusammen in einem Gehöfte untergebracht sind, denselben Vorschriften unterworfen werden. Alle hiernach in Betracht kommenden Tiere sind unverzüglich der OrtSpolizeibehärde und von dieser dem Kreisveterinäramt zu Gießen anzumelden. Gießen, den 31. Januar 1902. Großherzogliches Kreisamt Gießen, v. Bechtold. Kekanntmachung, betreffend: die Maul- und Klauenseuche zu Utphe. Mit Rücksicht auf das bösartige Auftreten der Maul- und Klauenseuche in unserem Kreise, und in der Absicht, dieselbe möglichst auf ihren Herd zu beschränken, verbieten wir hiermit bis auf weiteres gemäß § 56 b b. R.-Gew.-Ord. bezw. § 9 dez MinistcrialauSschreibens vom 3. Jttli 1897 den Handel mit Rindvieh, Schweinen, Ziegen und Schafen im Umherziehen. Zuwiderhandlungen werden auf Grund des § 148, 7a der Gem.Ord. bestraft. Gießen, am 31. Januar 1902. Großherzogliches Kreisamt Gießen. v- Bechtold. Politische Tagesschau. Ein Oberlandeßgerichtsrat über das Duell. Wir meldeten kürzlich, was ein Berliner Staatsanwalt auf einem Studentenkommers über das Duell zu sagen für gut befand, der bald darauf eine (Straf-?) Versetzung anö der Reichshauptstadt nach einer unerquicklichen Fabrikstadt in Westfalen erhielt. Jetzt hat sich, ebenfalls auf einem Burschenschaftskommers ein preußischer Richter geäußert. Es wird darüber folgendes gemeldet: Auf dem Burschenschafter-Kommers in Breslau prä- öftrerte der Oberlandesgerichtsrat Dr. Ackermann („Ger- mania".Kvnigsberg) die Stellung der Burschenschaften zur Duellfrage in folgender Weise: „Die persönliche Ehre Ieln uud fleckenlos zu erhalten wird allezeit das erste streben jedes Burschen schäfters bleiben; Die neue Prägung des alten Ehrenschildes aber liegt darin, daß nicht, wie bisher, jeder Beleidigte durch ein unge- fchrtebenes ^standesgesetz zur Wahrung seiner Ehre gezwungen werden soll, auch wenn noch ein anderer Ausweg bleibt, Jein Leben vor die Pistole des Beleidigers stellen zu müssen, um Genugthuung zu fordern und Vergeltung zu üben, Iandern daß vielmehr wir denjenigen nicht V •U r un.$ dulden werden, welcher frevel- ? a V ? h r e eines anderen angetastet, und ?Ur ^CH . auf fremde (S)re gezeigt hat, daß ^enräuber ist. Daher die Einrichtung unsere^ Ehrenrates, und ich stelle hier fest, daß die ^eremi^ung alter Burschenschafter in Breslau im Dezem- in, einer Sitzung in diesem Sinne ein» ausgesprochen hat. Auf einem ganz anderen Gebiete hegen die studentischen Best immungsmen - hA«"11»1 der Fernstehende nach dem äußeren Hergänge bc* Waftenkreuzens ein Duell zu erblicken glaubt, cm"!- Deutschlands hohen Schulen seit Alters her gepflegte Wasfenubung, die ich als Sport bezeichnen uicht von uns jungen und alten Burschenichaftern als wich tigesEr ziehungsmittel eine über den bloßen Lport weit hinausgehende Bedeut- nnF bestiegen wäre. Die aktive Burschenschaft will nicht Hui gen )d) cue Burschen in ihren Reihen sehen, sondern ^Nnsrohe Jugendbie nicht zuckt und sich duckt, wo die Gefahr eines Schmisses droht, au daß die Jugend, zu Mannern gereift, die Wunden nicht scheue, welche im Kampfe der Meinungen und Ideen dein mutigen Streiter alle Zeit drohen." ^rb diesen Ausführungen in allen Punkten zustunmen können. Di- Lage der hn Eisenbahnbetriebe beschäftigten Handwerker und Arbeiter bildete den Gegenstand einer Audienz, die der Vorsitzende des Verbandes deutscher Eisenbahnhandwerker und Slrbeiter kürzlich beim preuß. Minister der öffentlichen Arbeiten, v. Thielen, hatte. Ter Vorsitzende Molz-Tner richtete an den Minister unter Hinweis darauf, daß in Oesterreich die betreffenden Kategorien von Eisenbahnbediensteten nach zweijähriger Thätig- keit in das Beamtenverhältnis eintreten, die Bitte, diesen Zustand in Preußen nach zehnjähriger vorwurfsfreier Dienstzeit eintreten zu lassen. Sodann wurden Wünsche geäußert wegen Verbesserung der Pensionsverhältmffe, Erhöhung des Krankengeldes aus den vollen Tagelohn, Gewährung von Freifahrscheinen bei Urlaubsreisen, wie sie den Beamten gewährt werden. Der Minister hat dem Verbandsvorsitzenden wohlwollende Erwägung der vorgetragenen Wünsche zugesichert. Bemerkenswert ist auch noch eine Erklärung des Vorsitzenden zu der Frage eines eventuellen Ausstandes der Eisenbahner; er äußerte sich dahin, daß eine Arbeitseinstellung derselben so gut wie ausgeschlossen sei; Niemand von ihnen würde die Verantwortung für ein solches Vorgehen übernehmen. — Der erwähnte Verband zähl 34 000 Mitglü der. Deutsches Reich. Berlin, 31. Jan. Der Kai sc r stattete gestern nachmittag, anläßlich des Todestages des Kronprinzen Rudolf dem österreichisch-ungarischen Botschafter einen Besuch ab. — Der Kaiser fuhr heute beim Generalstabsgebäude vor, und konferierte spater int Reichskanzlerpalais mit dem Grafen Bülow. — Wie aus Kiel gemeldet wird, hat der Kaiser den Kapitänleutnant Karpf mit der Ueberführung seiner neuen Segelyacht von Amerika nach England beauftragt- — Die Erbauer der neuen Kaiseryacht erließen an 2000 hervorragende Persönlichkeiten Einladungen, dem Stapellauf der Nacht beizuwohnen. — Dem sachsen - koburg - gothaischen dirigierenden Staats-Minister Heutig wurde der preuß. Rote Adler- Orden 2. Klasse mit dem Stern, dem Gouverneur von Deutsch-Neu-Guinea v. B e n n i g f e n der Rote Adler-Orden 3. Kl. mit der Schleife, dem Großh. Hess. Geh. Ober- Baurat und Vortragenden Rat im Ministerium der Finanzen Jmroth zu Darmstadt der Rote Adler-Orden 3. Klasse, dem Großh. Hess. Wasserbau-Inspektor, Baurat Schmitt zu Mainz d er Rote Adler-Orden 4. Kl. verliehen. — Bei der heutigen Sitzung der Zolltarifkom- mission des Reichstages (Vgl. unser heutiges Morgen- blatt) erklärte der badische Ministerialdirektor Scherer, der Gesetzenttvurf biete ein Kompromiß, wobei den Agrariern bis an die äußer st eGrenzeentgegen- gekommen sei. Hätte man diegemischtenTranJit- läger noch nicht, so müßte man sie einführen. Wolle man denn dieSüddeutschenalsDeutschezweiter Klasse behandeln und ihr Interesse ganz außer Acht lassen? Der M annheimer Hand el wolle Sübbeutscy- land soweit mit Brotgetreide versorgen, als das Inland hierzu nicht ausreicht. Die Transitläger könnten der Landwirtschaft keinen Schaden bringen. Der Redner wies auch aus die Ausführungen des badischen Handelsministers hin, day von der badischen Regierung jeder Uebertreibung entgegengetreten werde, namentlich den Forderungen der Agrarier, die demVolkenur Nachteile brächten. — Die „Nordd. Allg. Ztg." wie die „Berl. Korr." wenden sich auch heute gegen weitere Angriffe der „Freis. Ztg." auf das Reichsmarineamt und stellt fest, daß das Reichsmarineamt auch heute noch an der im Flöt- tengestz verlangten Gesamtsumme von 108 Millionen für 20 Jahre festhält. Es handele sich lediglich um die Verteilung dieser Gesamtkosten auf die einzelnen Jahre. Wenn die „Freis. Ztg." behauptet, die Frage der zu niedrigen Berechnung der Jndienstftellungskosten von 1906 bis 1910 hänge nicht mit der seiner Zeit vereitelten Vermehrung der Auslandsschiffe von 1906 ab zusammen, da in dem damaligen Entwurf bei der berechneten Steigerung der Jndiensthaltungskosten bis 1910 bereits die Vermehrung der Auslandsschiffe berücksichtigt war, so ist dieser einzigste Beweis der Beschuldigungen der „Fre-s. Ztg." mißglückt, denn bei den Jndiensthaltungskosten von 1906 bis 1910 ist auf die vermehrten Auslandsdiensthaltunaen auch keine Rücksicht genommen. Ter jetzige Erlaß des Staatssekretärs des Reichsmarineamts besagt: Wir werden bis 1910, also für acht Jahre, bereits mit einer erheblichen Steigerung der Auslandsindiensthaltungen rechnen müssen. Trifft das zu, so wird die im Flottengesetz erst von 191Q ab in Aussicht genommene Steigerung der Auslandsdiensthaltungen sich in ihren finanziellen Konsequenzen bereits in den Jahren 1906 bis 1910 bemerkbar machen. — In der „Dtsch. Tagesztg." wird der Erlaß scharf kritisiert, und dem Reichsmarineamt vorgewvrfen, daß es den Reichstag getäuscht habe. Nicht die neuen Forderungen, die in dem Erlaß in Aussicht gestellt werden, seien an sich bedenklich, denn darüber würde sich reden lassen, sondern die Art, wie die vorläufige Beiseitelassung dieser Forderungen begründet wird. Ter Staatssekretär habe der Sache, die er vertrete, einen recht schlechten Dienst geleistet. Es herrsche in vielen, auch in manchen agrarischen Kreisen eine lebhafte Begeisterung für die deutsche Seewehr, es sei aber fast zu befürchten, daß sie durch den Erlaß herabgedrückt werde und bedenklich abflauen könne. Die Annahme einer neuen Flotten-Vorlage, die noch so begründet sein möge, sei durch nichts mehr gefährdet worden, als durch den Erlaß des Staatssekretärs des Reichsmarineamts. — Tie Petitions-Kommission des Reichstages hat über die Petition des Handels- und Gewerbevereins zu Augsburg betreffend die Erbauung einer strategischen B a hn Ber lin — Münch en — Garmisch — Fernpaß —Landeck bis zur Ar l b e r g b a l; n ev. bis Meran beraten und beschlossen, den Reichstag zu ersuchen, diese Petition dem ReiclMag zur Erwägung zu überweisen. Nach den Ausführungen des Geh. Baurats Petri und des bayerischen Vertreters beim Bundesrat hat diese Bahnlinie indessen wenig Aussicht, gebaut zu werden. — Wahrend des Jahres 1901 sind in Preußen 1414 Eh ejubilüu ms Medaillen verliehen worden. Davon entfallen il a. auf Ostpreußen 34 (die wenigsten), die meisten dagegen auf die Rheinprovüiz (256). Von den mit der Medaille verliehenen Ehepaaren gehören 1096 der evangelischen, 254 der katholischen Konfession an, und 45 der mosaischen Religion an. Unter den 1414 Ehejubiläen waren 26 diamantene. Mannhei m, 31. Jan. An die Zolltarifkommission des Reichstages hatte die Handelskammer folgendes Telegramm gerichtet: Gegen die beantragte allgemeine Einführung von Ursprungszeugnissen, sowie dagegen, daß durch unterschiedslose Nachahmung lästiger Zollformalitäten des 'Auslandes unser eigener Außenhandel geschädigt werde, erheben wir vorbehaltlich triftiger Begründung entschieden Wider- s p r u djw Bückeburg, 31. Jan. Bei der heutigen Reichstag s st i ch w a h l erhielten nach vorläufiger Feststellung Demmig (fr. Vp.) 4541, Graf Reventlow (deutschsozial) 3446 Stimmen. Ausland. Kopenhagen, 31. Jan. Im Folkething brachte der Ministerpräsident Deuntzer eine Vorlage ein betreffend die Einsetzung einer Landesverteidigungs-Kommission. Der Ministerpräsident bemerkte, die Vorlage habe einen durchaus friedlichen Charakter. Dänemark lebe mit seinen Nachbarn im Frieden und wünsche diesen aufrechtzuerhalten. Die Vorlage bezwecke die Verteidigung des Landes zu ordnen. Wien, 31. Jan. Das Ministerium des Innern erließ eine Warnung vor der Arbeitssuche in Deutschland, wo die industrielle Notlage die industriellen Ac beite rzurLand wirtschaftzurückgelenkt habe. — In hiesigen kompetenten Kreisen werden die Befürchtungen, daß die handelspolitische Annäherung zwischen Oe st erreich und Rußland nngün- stigeWirkungen aus d.asTreibundverhältnis haben könnte, als jeder Begründung entbehrend, bezeichnet und betont, daß eine wachsende Jntiniität zwischen Rußland uiid Oesterreich der Erhaltung des Frie- oens nur förderlich fein werde. — Tie Verhandlung des Budgetausschusses über die Hochschulen nimmt einen glatten Verlauf. Unterrichtsminister Härtel erklärte, die Regierung )Ci grundsätzlich geneigt, wenn in einer für beide Volksstämme annehmbaren Weise es möglich sei, eine deutsche und eine czechische Universität in Mähren zu errichten. Au den hollauvischen Zscledensvorschlägen. Die letzten Meldungen lassen leider kaum einen Zweifel mehr darüber, daß die Hoffnung aus Beendigung des süd- asrikanischen Krieges wiederum getrogen hat. Die holländische Friedensvermittelung war gut gemeint, aber es fehlte den Vorschlägen die Grundlage, die bestimmte, formelle Ermächtigung der Buren. Weder Präsident Kr ü g c r, noch der Transvaalabgesandte Tr. Leyds, noch die Burendelegierten , geschweige denn die int Felde stehenden Bnren- führer haben den Ministerpräsidenten Kuyper zu Unterhandlungen innerhalb gewisser Grenzen autorisiert. Nach der Darstellung der „Daily News" gab ein Engländer, dessen Name nicht genannt wird, durch einen Besuch, beim holländischen Ministerpräsidenten den Anstoß zu bem Ver- mirtelungsanerbieten der holländischen Negierung. Sollte es richtig sein, was das genannte Londoner Blatt behauptet: daß die holländische Negierung jenem Engländer zugesagt habe, die Burenrepubliken zur Aufgabe ihrer Forderung der Unabhängigkeit bewegen zu wollen, so würde die holländische Regierung sich einer höchst seltsamen Verkennung des Charakters der Buren hingegeben haben. Das könnte wahrlich zur Genüge bekannt sein, daß die Erhaltung der Unabhängigkeit die erste und letzte Forderung b-er Buren ist, von ber sie unter keinen Umstänben abzuweichen oftmals gelobt haben. Jede andere Friedensbedingung ist für die Buren diskutabel, nur diese nicht! Und gerade die im Felde stehenden Buren, die für die Bewahrung der Unabhängigkeit so große Opfer bringen, würden sicherlich zu allerletzt für solchen Verzicht zu haben sein. Um an Ziel zu gelangen, leisten sie nicht einen so beispiellos zähen Widerstand, ohne Rücksicht auf die furchtbaren Opfer, die der Krieg fordert. Tie holländische Regierung wird nicht umhin können, zu erklären, wie es sich verhält mit ßer ihr zuae« schriebenen Bemühung, die Buren zum Verzicht auf ob Unabhängigkeit' zm bewegen. Es erscheint schwer glaubliche daß .eine derartige Zusicherung erfolgt ist. Nach dem „Daily Telegraph" bezeichnet bie Antwort des Staatssekretärs Lan s d o w n e die holländische Friedensvermittlung mangels Vollmacht der Buren und mangels greifbarer Vorschläge als praktisch unverwertbar. Fällt die Antwort in diesem Sinne aus, dann wird ein neuer Vermittlungsvorschlag sobald nicht gemacht werden. Keine Diacht dürste Neigung haben, sich einer nochmaligen Abweisung ieiten§ Englands ansznsetzen. Ein neuer Versuch ist überdies zwecklos; denn daran ist doch auch nicht zu denken, daß England die Unabhängigkeit den Buren gutwillig zugesteht. Londoner Blätter melden vom 31. vM. .: Der Entwurf zur Aufschüttung der Roonstraßc Verwendung findet. dem heutigen Tage für das ganze Großherzogtum Hessen . Ai' en meinde, die unter das neue Jmmobiliarsachenrecht desB.G.B. in der Tasche mit sich führte, aus- rechtzeitig daran gehindert. ** Kleine Mitteilungen aus Hoffen und den Nachbarstaaten. Der Büreauassistent Friedrich Sarges von Wetzlar wird seit Donnerstag früh vermißt. Er hat sich wie gewöhnlich morgens auf sein Biireau auf das Bürgermeisteramt begeben, dieses aber nach kaum viertelstündigem Aufenthalt wieder verlassen und fehlt seit dieser Zeit. ES wird »erinutet, daß getreten ist. ö. AnS dem Nidder-Seementhal, 31. Ian. Die vielen gegenwärtig herumziehenden Arbeitslosen machen auch die Straßen unserer Gegend unsicher. Dieser Tage begegnete ein Hausierer abends auf dem Wege von Düdelsheim nach Lindheim zwei solchen Landstreichern, die ihn unter Bedrohung zur Herausgabe seiner Barschaft aufforderten. Die hingestammelte Entschuldigung des nicht wenig Erschrockenen, daß er doch selbst sein Brot sauer verdienen müsse, blieb unbe- leihung von Orden und Ehrenzeichen anerkannt und belohnt. . 0 Krofdorf, 1. Febr. Heute ist die Meld-epflicht für 10502 15678 20756 24879 31999 38710 38782 k.ß erledigte Psarr stelle abgelaufen. In diesen 40216 40566 41493; Gewinne von 1000 Mk. auf Taaen wurden nun die dem neuen Pfarrer obliegenden 1730 4580 7621 7933 9727 11744 18473 19812 Amtsverrichtungen vom Gesamtpresbyterium festgestellt. Tie Mfyr wn, 2 Styi kommen wird. Isich aber auf, nachdem die Toten erkannt werden konnten. w Eine seltene Auszeichnung wurde am Kaisersgeburtstag, I^r verunglückte Dernberg arbeitete früher auf der Güter- wie wir bereits nritteilten, dem Senior der hessischen Unter- abfertigungsstelle Langen. Gegen 11 Uhr erschien die Kri- $ dir: Mil maiW Ipnbigik ihnArli Gedern, 31. Jan. Die Holzfällung nahm diesen günstigen Witterung ungestörten -3«1 mit bem. sMden U nt'W , Zn den e> dein l' xs p. 3> nicht unio glichen jähen des Z Mel bürien-^ geholt, sch machen. , jrnherer< jti, verpsl nicht übe kainpjunic genüge ruhig ver Herr von jchreit Wtzvat tzeidm P natio1 Nove Mon 30 4 Die (+ benbi Serie mang gtrim ieiürc rorübi luitprt unbii. ang ei -6. eäi i.; Staalsid toüni gezvM MiCe M N des Ach $«8=101 icl!ör, Scoritfi in de"ü ? ben Wintern 1872-73 und 1873-74 noch im Februar nach- Überjahren und auf der Stelle getötet. Einem der Ver-. ^ragsayrgierr lsty oe-i „ , eine größere Kälte ein, während in 4 von diesen unglückten wurde der Kopf glatt abgefahren. Die Lre Belastungsprobe s ^gyxen derselbe die gleiche Milde wie die beiden vor-! Körper sind entsetzlich verstümmelt. Beide Getötete waren angegangenen Wintermonate aufwies, und in zwei Fällen verheiratet und Änährer einer starken Familie. Tas Ab- seine Wärmeverhältnisse normal waren. Ganz ähnlich ver- lösen der einzelnen Körperteile aus dem Räderwerk des hielt sich der März, der ebenfalls nur in zwei Fällen Zuges, der alsbald zum Halten gebracht worden war, ver- nt kalt war, dagegen in drei zu miib und in drei normal, ursachte große Schwierigkeiten, umsomehr, als nur wenige Einzig und allein der April zeigt nach voraufgegangenem den furchtbaren Anblick mit Ruhe zu ertragen vermochten, milden Winter zu einem Kälterückfall mehr Neigung, in- lieber die Ursache des Unglücks war Sicheres nicht zu er- dem er in den genannten 8 Jahren viermal zu kalt, kehren. Der Lokomotivführer erklärt, daß er vor der Unfa.lund nur einmal zu mild, und dreimal normal war. Alles stelle ein Warnsignal ertönen ließ, das vermutlich von den in allem genommen, ergiebt sich aus diesen Beob-kgenm Ickten überhört oder nicht zeitig genug beachtet wor- daß, wenigstens für die ALittelrheingegend, die den ist. Die Passagiere des Unglückszuges waren von dem Wahrscheinlichkeit besteht, daß nach vorausgegangenem mil-kzorgesallenen tief erschüttert. ZuncÄ)st glaubte man, so- den Dezember und Januar der hinkende Bote in Formk^hl im Zugpersonal als unter den Passagieren, daß drei . <* 'J_________ ____s» rt i rfi 4 rr A m I . n'J r-. , . ......... r -: (f.'i Metall'' »uff Jlan TicbstK Ni slch ter, 2 U dj. U di; ichälik mey' 28.fta| 0,1 dz; ioran ’( jwteric 9 dz; t 176 rg.1 ?re 5 Mel Neu ß?' 76-9oi Hu der Stadt mit Abtragen von Erde beschäftigt wird, die teil nahm er als Feldwebel der Kompagn e an dem Krieg Z4UIIUJUL1UUU uu 1870/71 teil und führte letztere am 18. August 1870 vom ** Die neue hessische Arzneitaxe tritt mit Vormittag — nachdem die Offiziere gefallen bezw. verwundet dem heutigen Tage für das ganze Großherzogtum Hessen l1)ai;en bis zum Abend in schwerem Kampf. Nach Emin den Apotheken in Kraft, außerdem erfährt die Taxe ÜCrieibimg des genannten Bataillons in das 1. Großh. Heff. eine Reihe von Abänderungen. ri f > Infanterie- (Leibgarde-) Regiment Nr. 115 diente er hierin ** Hessische Landerlotterie. Bei der heute, stattgehabten ^ldwebel der 11. Kompagnie bis Ende Februar 1873. , snr a ernffp Orrnhe^fotterie rtel em öaimk k. . ■ , . r. __„x» Einer ÄnIworr aur Die nreD eländische Note ist von dem englischen Ministerrat gebilligt und eine Mschrist an ben englischen Gesandten im Haag abgesandt worden. Wie es heißt, hat die französische Regierung der holländischen Regierung mitteilen lassen,^daß sie die von letzterer eventuell zu unternehmenden Schritte zur. n < of lais »veiüiucuci vcl u. ’=*•*•»* u*------ Wiederherstellung des Friedens in Südafrika, o f f i z r e l l Ziehung der 6. Klasse der heff. Landeslotterie fiel em Haupt- dieser Zeit ab stand Kesting als Feldwebel m der Großh. u,nter st ätzen werde, obgleich sie an einem Erfolg zweifle Gewinn von 10 000 Mk. auf 9k. J.980 (nach Ldorms), I (A^be-Unterofftziers-Kompagnie annähernd 29 Jahre lang, — mit umsomehr Recht, als soeben erst das englische Unter- Gewinne von 5000 Mk. auf Nr. 23797 (nach Darmstadt), ^rei Großherzöaen. Seine Kriegs- und Landesherren Haus den Nachtragsetat für die Heeres ver walt-kZ740 44846 (nach Mainz;) Gewinne von 3000 Mk. auf Ianq;ä(™en trcucn Dienste vielfach durch Ver- ung von fünf Millionen Pfund Sterling angenommen ^ 573 5390 12009 14775 26923 28156 35273 36971;I 1 •* ------«--1 —<--<-<--1 hat. Der Unterstaatssekretär des Krieges, Brodrick, führte ' . 2000 Mk. auf Nr. 94 3059 5423 5634 8929 stolz im Parlament aus: Im Etatsjahr 1901—02 mürben ----- ---------- sie 61 Millionen betragen. Im letzten Teil des vergangenen P*™ Jahres Zählte das Kriegsheer in Südafrika 2o0 000 38838 betrage die Gesamtzahl des Kriegshecres 280000 Mann. O. --------- ----- „ , Regierung mußte durchschnittlich 208000 Pferde und Maul- Gewinne von 500 Mk. auf Nr. 71 4829 5180 00 tiere, 30000 Ochsen, 27 000 Bure., uud 150000 : ; Köpfe von der Burenbevölkerung unterhalten. Noch dreikg295 13417 15816 große feindliche Truppenkörper befinden sich aus 25333 25651 26388 dem Kriegsschauplätze, nämlich Dewets Streitmacht, 33791 34523 37542 38841 41289 41506 43957 die unter Umständeti zu e i n e m z u f u r ch t e n d e n T r u p - q3f ©ernähr) veukörver werden konnte, die Streitmacht unter Botha, 44935. (Ui)ne oeivayr.) sonstigen Gegenden des Regierungsbezirks Koblenz vor. 8 Bukbach, 30. Jan. Zwei nette Dämchen, eme Frau Mhne Gewähr.) «und deren let!?ge Schwester, die angeblich aus Bönstadt ge- ^ie in ihren Bewegungen durch die letzten Operationen sehr ** Konzert. Das morgige Konzert in der Sud-Anlage k^^ st^d, wurden von unserer Gendarmerie verhaftet, -gehemmt ist und D e l a r e y s Trupps Mcheners Plan sei hat folgendes Programm: 1. Marcia^triumphale (Beethoven),, I i( mittellos hier herumtneben und der Kuppelei es, diese Trupvenkörper zusammenzudrängen und zu einem 2. Ouvertüre z. Op. „Norma^ (Bellmi), 3. cklcartin - Bralzerk^^^ machten. — Das neue Grundbuch ist jetzt auch Gefecht zu zwingen. Brodrick schließt, die R!e gier ung (Zeller), 4. Finale a. d. Op. „Lohengrm" (Wagner). — Im L ^^r Gemarkung Rülfenrod, Amtsgericht Homberg, angelegt; lasse nicht in ihrem Bestreben nach, Kitchener Philosophenwald findet morgen Nachmittag von 4 Uhr ob c§ ^em genannten Gerichtsbezirk die zweite Ge- mit allem zu versorgen, das erforderlich sei,!Konzert unserer Regimentsmusik statt, auf das wir hierdurch' - um den Krieg sobald als möglich zu beenden, b^^nders aufmerksam machen. „' intern 1872-73 unb 1873-74 noch im Februar nach- überfahren und auf der Stelle getötet. Einem der Bereis er ne I-Träger von entiprechender Tragfähigkeit )ich bedeutend mehr durchbiegen würden. D" O3? wurde auf Veranlassung des Provinzialausschusses und des biauleitenden Architekten, vorgenommen. Sie wurde besich^ tigt von Provinzialdirektor Geheimerat v. Bechtold, bem! bauleitenden Architekten Geh. Oberbaurat v. Wjeltzien, Stadtbaurat S ch m a n d t, Ingenieur Schiele, Kreisbauinspektor Endres, dem Beigeordneten Wolff, Medizinal- rat Dr. Haber körn, Techniker Schütte, Negierungsbaumeister Müller, Architekt Seuling und zahlreichen Interessenten. Ihr Verlauf ist als g ü nstig zu bezeichnen. — Das System Hennebique genießt im Ausland große Verbreitung, so namentlich in Frankreich, England, Belgien und in der Schweiz. In Deutschland, speziell.in Sud- » . „„ ÖUB+,„|u>llu. „„ ..... .... v-„-B deutsch land uüd Sachsen, ist das System ebenfalls bereits ilier Engeren und intensiveren Kaltepenode nicht nach- Personen ums Leben gekommen seien. Der Irrtum klärte vielfach zur Ausführung gelangt. Es wurden an demselben« - - 1 . - .. ö< ■ ------- mehr als vierzig Belasttingsproben vorgenommen, die durchaus günstig verlaufen sind. Noch letzte Woche wurde von der FrankfurterBetonbaugesellschaft in^amzeE Deckel dem vormaligen Feldwebel der Großherz. Garde- l minalpolizei' zur Äufnahme des Thatbestandes. ,^ibrf^^br Mitzlast und ^^ ^hr guten ^^bnissen b^iossz^^ , .3 Estin« zuteil, dem vom Kaffer tc. Kaffel, 31. Jan. Die Unterschlagungen des letzten Mitteilu^en mächtig gefördert worden Sämtliche der Charakter als Offizier verliehen wurde. Kesting hat verhafteten Oberpostsekretärs Kümmel belaßen sich aus Gebäude sind bereits unter Dach gebracht. Auch mit der über ein halbes Jahrhundert in der hessischen Division ge- o0 000 Mk. Gestern nacht versuchte Kümmel, sich mi Unter- Montage der Zentralheizung ist bereits begonnen morben. bient Am 1. April 1850 in das Großh. 1. Jnf.-Reg. em- suchungsgefängms das Leben zu nehmen. Er wurde sedoch Mit den Tüncher- und den Weiß,binderar beiten wird der getreten, wurde er am 1. Juni 1853 in das Großh. 3. Inf.-' hnrn» n^mhprt. An sang gemacht werden, sobald die Witterung es zuläßt. ^g. versetzt und von diesem Truppenteil, infolge seiner vor- Die Glaserarbeiten sind ebenfalls bereite in Arbeit. Teil- » Schießfertigkeit und sonstigen hervorragenden Eigenweise sind schon Probefenster eingesetzt worden Auch die Jahre 1861 zum Großh. Scharfschützen-Korps SSwelchem er den «rftg °l- c»Merfeld, lichkeit. — Nicht unerwähnt wollen wir lassen, daß in der webcl niUw.achtt, unb mtt bem er am 1. 5uti 18 7 tn das fliäßc Baues auch eine Anzahl von ArbettÄchen seibrnS! nachrnallze Garbo-^aAerbataillon übertrat In dies«« i^ruppen- Die 35022 35451 36118 39281 40382 40829 44704 44796; bach, die infolge chrer starken Seelenzahl viel Arbeit ch)chnitttich ^08 000 Pseroe uno'ucani-i Gewinne von öuu wci. aus i>cr. d**nz 27.10 89.50 125.90 »7s°/o oO/ 3's0/ hreditaktieu . . . DiBKonto-Kommandit Darmstädt r Bauk . Dreß'i n r Bank . . Ber iner Handelsgea. Oeßterr Staatsbahn . Lombarden . « • (iutthar bahn . . . Laura, üue . . . . Bochum . . . . . llaipeuer . » . , : fest. Reichsanleihe do. Konaolß do . . Hessen 91.10 ! 4>/s / Chinesen 101.75 | Ek-ctr c. vm ackert 91 30 Nordd. Lloyd . . Tiüibenbenfa^cS bis aus 3p(St. nicht uuryqunvntH ......... 3™ Vorjahr würden S>»pLt. geE- Ueben neben sind ichlicßlich die Gerüchte, öqb die Bank eine -wi- Jlrnviiv Aiewun^tn. Originaldraytmclduttgcu des GieKener Auze.gers. . 212.00 . 188.90 . 131.70 . 138.00 . 149.90 . 145 20 . 20.20 . 169.40 . 200.25 . 188.00 . 167.20 T e Bep höllischer Kursberichte Frauklurt a. 31.» 1. Februar. 4% O'-sterr Go dr- nte 41 „% Ots err. e-dberrento 101.25 yrutknllEU öcr tifOiHUuuu (Anonyme Anfragen bleiben unberücksichtigt.) N. R. Ihrem Wunsche eiusprechend, tragen wir unserem gestrigen Bericht über d.e öffentliche ^tadtverordneten-Beriamm- luiig am Donnerstag nach, daß bei der namentlichen s2lb|iunnuing über die Errichtung einer besonderen Wi"antcntajjc für die Angestellten des Handelsgewerbes für den auf Ablehnung des Antrages lautenden Antrag der lozial- politijchen Konimission stimmten: die Herren Bürgermeister 'JJtecum, Beigeordneter Wolff, Sladlv. Emmelius, touler, dens-Vor sch läge st e h en. Der König mochte sich, wie es heißt, mit den Führern der be.dcn großen Parteien über diese Frage verständigen. Die Meldung bedarf indesien noch der Bestätigung. f , Pa is, 1. Febr. Ein Redakteur bey Journal sprach in Utrecht den Präsidenten Krüger. Meine Hoffnung, Jede Mutter muss nach Gebrauch bestätigen, dass 983 Faid-ol in Säckchen du- be-te Kindcrnä iiuiitel ist. Vorzügi.lür Mayen- u. ILrmleidende, Wöchnerinnen, Kekoiivalescent Leue-ad ei lialilicu zuiu rreise vun ou Ftg. General-Vertreterf.Giehsen:Chr.L. Thomas, Bahnhofstr.37 so führte Krüger aus, ist nicht geschwunden. „Ich sagte es immer, und ich wiederhole es heute, daß mein ^lL"trauen auf Gott beruht und daß alles, was geschieht, durch Gottes Wille geschehen wird- Gott wird niemals diejenigen verlassen, die auf ihn vertrauen. Ich weiß, oan in England viele beten, und deren Wunsch ist auch der unsrige. Viele Engläuoer hofsen auf den Triumph des Rechtes und der Frecheit- Ich aoer bitte für die Eng. länber und bitte Gott, er möge den Geist dieser Ration auf klären". Tann ging die Untcrl-allung auf den Präsidenten Stetjn über. Krüger erklärte, er jci glücklich, sein volles Vertrauen auf seinen Freund ausdrücken zu können. Zu dem V e r in it t el un gs s ch r i kk Dr. Kuypers entarte Krüger, die Buren kumpflen nicht zum Vergnügen, sondern sie seien ein christlicl)es Volt und kämpften für ihre Freiheit- Wien, 1. Febr. Blättermeldungen zu folge werden Die für die Anschaffung neuer Geschütze notwendigen Geldmittel dura) Ausgabe einer gemeinsamen Anleihe beschafst werden. _ . Wien, 1- Febr. In ganz Oesterreich ist em völliger Wetter Umschlag eingetreten. Bei stark sinkender Temperatur treten heftige Schneefälle auf. Lemberg, 1. Febr. Lor dem russischen wie auch vor dem deutschen Konsulat ist gegenwärtig ununterbrochen je emc Kompagnie Infanterie ausgestellt- '2In> gesiasts der luicoeiljolten ^traßendemonstratwnen haben L a-5 Korps-Kommando wie die Regiments- und Abteilungs- Kotnmandeure die Vorschriften hinsichtlich der Anwendung von Waffen für den Fall eines Zusammenstoßes mit zusammen gerottetem Pöbel in Erinnerung gebracht- ^te lolnische Gejeil.chaft Rusiisch-Polens will künftig deutsche Kurorte nicht mehr besuchen. Gegenwärtig werden ui der Umgebung Warschaus alle Dillen gemietet, von öamilien, die sonst im Sommer nach Deutschland zu gehen p'^^m, 1 Febr. In der Reichskassen-Abteilung der Ban qua Italia wurden große Defraudationen entdeckt. Der Kassierer ist verschwunden. Durch äurucigelasiene Briese hat er seine Defraudationen eingestanden. , _ _ ,, , , - . Washington, 1- Febr. Dem „Sun" zufolge hat die holländische Regierung offizielle Schritte bei der amerikanischen Regierung unternommen zu bem Zweck, ihre Milwirlung zu erlangen, um England zu veranlassen, mit den Buren in Unterhandlungen einzutreten. __ mangel hat noch mehr Angenommen. Tie Verladungen find äußerst gering. In Hausbrandkohlen sind die Bestände so groß, das man befürchtet, viele Großhändler würden gezwungen sein, ihre Bezüge vorübergehend ganz eiiuuftcUen. 9leue Aufträge sind selbst zuPer- lusloreisen nicht' zu erreichen. Vielleicht tritt jetzt, da sich m Attttel- und Süddeutschland scharfer Frost eingestellt hat, hierin eme Aende- Vermischtes. ....................... • Kiel. Als Thäter der in der Kupferschmiede der meldeten Zahlungsstockung bei einer M a n n h e l rn e r Kaiserlichen Werft längere Zeil hindurch V°rg°k°mm°n-N um einen Zig-r--n!°br^°^cn handel,-. Metall-Diebstähle sind ein Lberfeuerwertsmaat, cm Feucrwcrksmaat und ein Heizer ermittelt und verhaftet worden. Man vermutet, daß auch Zivilpersonen mit den erheblichen Gießen, 1. Februar. Marktbericht. Auf dem heutigen Dochenmartl kosteten: Butter pr. Pfund 0,90—1,10 Mk., Hühner eier pr. otücf 7—8 Pf., 2 Stück 00.00 Pf., Käse pr. 'ciud a—< Pf., Käsematte 2 Stück 0—0 Pja., Erbsen pr. Liter 19 Psg., Linsen per Liter 32 Psg., Tauben pr. Paar 0,90—l,0o Ast., Hühner pr. etnd 1,20—1,50 Alk., Bahnen pr. Stück 1,30—2,00 All., Guten pr- Stuck 2,20—2^0 Alk., Gänse pr. Pid. 00-00 Pfg., Schjenstcisch pr. Pumd 66—76 Psg., Kuh- und Rindfleisch pr. Pfund 60—64 Pfg., ^chweine- fleijch pr. Pfund 70—80 Psg-, Schweinefleisch, gesalzen, pr. P'und 64 Pfg., Kalb'ieisch pr. Psd. 60—66 Pfg., yammcirlcnd) pr. Piund 50—70 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kgr. 3,50—0,00 Alk., Weißkraut per Stück 00-00 Pfg., Zwiebeln pr. Zentner 5,00—6,00 All., Milch per ifitcr 1b Psg. Aepfel per Psd. 9—15 Psg., in Korben 12—lo Ptg. Trauben 35—50 Pfg., Tomaten per Pfd. 18—20 Piß. er den T°d in ..nein plStzlich-n Anfall °°n «eistesgeslörik>-it dai und^°^awgung d^T m den Fluthen derLahn gesucht und gesunden hat. Gutem U£uev....i£bcn s-..,d jchi-cß..^ . .. ---------- Vernehmen nach wird in Frankfurt der internationale ^nbe überhaupt nicku zur Verteilung bringen werDe. Kongreß zur Bekämpfung des Mädchenhandels und der — Zahluuasjchimerigkcitcu. h**' — Zahluugsjchw»crigkcitcn. Wie die ,B- L.-Ztg." hört, befindet sich eine R u h r o r i e r K o h l c n s i r rn a, die un vorigen Zahre in Al a n n h e i in eine Zweigniederlassung gegründet hat, in Zahlungsschwierigkeiten. — Um imgeit Austastungen vorzu- beugeii, stellt dasselbe Blatt fest, daß es sich bei der kürzlich ge- metherpn gnhlnim^itoduna bei einer Alannhei Ni e t -labaOirma ininilicn-yndjiiüjtrn. Gcstorbcu: Lehraints-Accessist August Balser in Tarinstadt. Frau Sopgie Schäser geo. Joioaii in Tainpiadt. (ßcrid)15[mil. — Zum Fall Stietencron liegt jetzt die Begründung des mit bem Erkenntnis des Militärgerichts ui direktem Wider,pruch stehenden Urteils der Zivilkammer des Landgerichts Zobern im Elsaß vor. Rittmelsier z. T. v. Stietencron mar bekanntlich verurteilt worden, an die Dliutcr, sowie den Großvater des von ihm erschossenen italienischen Arbeiters Fazzi bis zu ihrem -tooe k emc oierteliährliche Rente von 30 Alk. als Outtschadigung 8^'zahlen. — Marktzeitvon inorgens 8 Uhr bis nachmittags 2 w-h.-nd i>cr .erften örei etuntai bev M°-t-z-i. d-ri n.ch, SÄ « e’Ue'rbeü h°>7»r bin im Unch-rz,°l>°n ie.lgebo.cn -»erben._____ den tätlichen Schuß auf Fazzt abgegeben hat, als dieser j j erhobener Schippe bedrohte, dav al,o Herr v. stietencron lediglich, um sich gegen einen Angriff Fazzis zu uertcibigen, diesen getote hat. Zugleich aber kann cs nach öemfdben Urteil etnent Zweifel nicht unterliegen, daß die Tötung Fazzis Abwendung de^ fraglichen Angriffs nidit notive nb i g war. Rach denGnmd- fätzen des bürgerlichen Rechts habe isuetcncroii die 6 ' n t e Swai als Berteidigungsmittet, nicht aber als^ d) u u w aN e benutzen dürfen. Er konnte den Schlag, zu bem ya^t mit ber oc^ippc ai 6» aebolt sehr wohl mit bem Flintenlauf au,langen unb unschädlich machen. Ru dieser Beschränkung seiner Verteidigung fei er als früherer Soldat, der zu Furchtlosigkeit und Besonnenheit erzogen sei, oerpflichtet gewesen. Vielleicht hatte er die Notwehr auch nock nicht überschritten, wenn er Fazzi durch einen tzochuv uis Bein lampiuninlj-g gemad). hülle. „3 u r T o tu na£ aenügender Anlavor, zumal die ubr.gcn urueiter uq, ruhig verhielten und feine Miene machten, Fazzi zu unterstützen. Herr von Stietencron hat sonach in fahrlässiger U e bei - schreitung der Notwehr den Italiener Joseph Faz i getötet und ist daher verfl.chtet, der Mutter sowie dem Großvater Fazzis Schadensersatz, uiid zwar durch Entrichtung einer Gcldrentc zu leiiicii." ---------------------- — Couversion ber-lktieu der Galizischen Carl-Ludwigsbahu. Seit 1. Januar ist die österreichische Regierung berechtigt, die zu Staatsschuldocrschreibungen abgestempelten Aktien der Galizischen Larl-Ludwigs-Bahn zum Kurs von 420 Kronen einzulösen. Die gegenwärtige Gestaltung der Zinsfußverhältnisse rückt die Frage einer Conversion wieder in den Vordergrund. Tie Regierung wird im Reichsrat eine diesbezügliche Vorlage.einbringen. — Trustzifferu. Ter jüngft ausgegebene Neuninonaksbericht des Stahltrust's gicbt die Aktiva auf 1 647 445121 Toll, an, darunter Berg° mid Hüttenwerke und sonstige industrielle Anlagen 437 404 862 Dollar, Vorräte 95 603 997 Doll., Außenstände 41019 916ixoll., Baarbestand 55 315 52g Toll. Tie schwebciiden Verbindlichkeiten beAtfiem sich aus 50 269 963 Toll., der Reinüberschuß nach Dwidcnden- zahlung auf 174 344 229 Toll. .. T — Natioualbauk für Deutschland. Gerüchtweise verlautet, daß die Tividcnde noch unter der bisherigen Schätzung von 4 pLt. Zurückbleiben ivird. Berilhigcnd wird zivar versichert, daß die Bilanzzifseru noch nicht bekannt |inb und daß es doch bei der ursprünglichen Schätzung bleiben könnte. Andererseits wird icdoch daraus hingewiesen, daß die Bank einen erheblichen Verlust durch ihre Beteiligung bei der Deutschen Kleinbahn°Geselljchaft erlitten 4% Üntjar. i-oldrcnte 4» liaLen Rente . 4* 2% Portugiesen . Oy ort' g es- n . . 1% C. Turnen . . 1 uikenlußo . . . . 4°/0 tinech Monopo • Landet und Verkehr. Volkswirtschaft. — Griechische Finanzen. Nach dem Ausweis der internationalen Finanzkoinmission betrugen die Gesamteinnahmen im "November v. I. 2 752 804 Tr. (— 83 559 Dr.) rZur die ersten et, Dassel, 1. Febr. Die Strafkammer genchmigte den An- _ .> (.aa in / 4. fi 1 162 >Zrs ! trag der Angeklagien im Treber ' Proze sj b.tresss bet Ladung d./.n P°r.s Htt.ft.te. Tir.,l°rs als (+ 1433 000 Tr.) . Zeuge. Die AusUeserungö'Vethanoluugen fallen b ichleuN'gt — Bayerische Bodeukrediiaustalt Würzburg. Die Twi- mei^en ^am,t der Transport Schmidts nach Kaffel in nächster benbe beträgt wieder 8 p(£.L wie im Vorjahre. minrfn» munlidi werde " tzi-r »tilautet, da° die Antwort mangel hat noch mehr zugenommen. Tie Verladungen sind äußerst frer britischen Regierung auf die holländische Rote - -- ■ ablehnend au-fiel. Dieselbe erklärte, kc.ne Vorschläge an nehmen zu können, außer wenn sie von Personen kämen, die dazu ermächtigt und im Staude stten, für ihre Abmachungen . . 101.10 . . 41.60 . . 27.00 . . 28.10 . . 111.00 -Anl 43.80 Man verlange Überall: ioeli’s vorzügliche Kron en-Papier-XV äsch e md achte beim Einkauf auf die nebenstehende -- -''-fea k Sch utzmarke. ________________ - e Derbst, m. 5,14 Im, „ Reisigst. 0,34 km, nn Buchenscheitholz, , , Knüppel, , > Stöcke, 20 131 100 116 211 70 Hahvtrstcigcrung Dienstag, 4. Febr. d. I., vormittags 9 /2 Uhr an soll im Reiskirchener Gemeindewald in den Distrikten Rann und Buchwald nachverzeichnetcs Städtischer Arbeitsnachweis Giesser (Kartenstraste 2. Angebot der Arbeitnehmer: 1 Maurer, 1 Schlosser, 2 Hausburschen, 2 Fuhrknechte, 2 Taglöhner, 1 Köchin zur Aushilfe, 3 Laus^ trauen, 1 Putzfrau, 1 Schreibgehilfe, 1 Magazinier ob. Schreibgehilse. Nachfrage der Arbeitgeber: 1 Metzger, 1 Schlosser, 1 Lchmied, 1 Schreiner, 1 lanbwirtschastl. Arbeiter, 1 Hausbursche, 1 Knecht, 3 Sck)remer° und 1 Tapezierlehrlmg, 1 Köchin, 1 Dienstmädchen. Holz versteigett werden. Nadelstämme m. 8,46 frr, Versteigerung. Dienstag den 4. gebvuav, nachmittags 2 Uhr^ werden in dem Biecker'schen Saale, Neustadt 55, nachverzeichnete Gegenstände gegen Baarzahlung versteigett: Eine Pattie jtunst- blätter mit und ohne Rahmen, neu, 1 vollständiges Konvcrsations -- Lexikon (Vrockhaus) neu, ferner mehrere Betten, Äleider- schränke, Tische, Stühle, 1 Rcgulateur/Bilderu.Spiegel, 1 Waschtisch, 1 Nachttisch, 1 Blumentisch, 1 Kinderbett, 1 Kinderwagen, 1 Küchen- schrank, Vorhänge mit Zugvorrichtung, sowie Haus- und Küchengeräte. 998 I. A.: Schneider. lasse ich in meinem Hause „ Wirtschaft zur Deutschen Eiche" Frankfurterstraße 79, 996 Lctonomie- Gerätschaften, bestehend aus zwei einspännigen Wagen, Jauchefaß, Egge, Pflüge und sonst. Gegenstände, Maurer- und Weistbinder- Nüstzeug, 2 Handwagen, Leitern, Stricke, ferner einen eleganten Schlitten mit hohem Kutschersitz, ein einspänniges Ehaisengeschirr öffentlich gegen gleich baare Zahlung versteigern. Klein-Linden, l.Febr. 1902. Frau Fohs. Häuser XIH. Lieferung. Tie Lieferung des uugcfährcu Bedarfs nachstehender Gegenstände soll für 1902 03 vergeben werden: 1. Brot, verschiedenes, 450 dz; 2. Rindfleisch 20 dz; 3. Kalbfleisch 1 dz; 4. Schweinefleisch 7,5 dz; 5. Speck, deutscher geräucherter, 2 dz; 6. RtndsnierenfeU 6 dz; 7. Schweineschmalz, deutsches, 11 dz; 8. Butter, frische, 1 dz; 9. Eier 2000 Stück; 10. Handtäse 11 dz; n. Bier 500 i; 12. Bohnen, weiße, 16 • z; 13. Erbsen, geschälte, 20 dz; 14. Linsen 16 dz; 15. Roggenmehl 6 dz; 16. Gerstenmehl 6 dz; 17. Weizenmehl 6 dz; 18. Mohnol 30 i; 19. Psefser, ganzer, 0,2 dz; 20. Zwetschen, gedörrte, 5 dz; 21. Ehokolade 0,1 dz; 22. Essig 400 1; 23. Gerste, geschälte, 8 dz; 24. Reis 6,5 dz; 25. Gerstengrütze 6 d,; 26. Hafergrütze 6 dz; 27. Weizengrütze 7 dz; 28. Kaffee 8 dz; 29. Nudeln,'Faden, 0,1 dz; 30. Nudeln, Maccaroni, 0,1 dz; 31. 21)ee, schwarzer, 0,02 • z; 32. Zucker 0,15 dz; 33. Majoran 0,02 d:; 34. Kümmel 0,02 dz; 35. Senf.0,2 dz; 36. Schreib' maierialien, It. Verzeichnis; 37. Petroleum 15 000 1; 38. Kernsene 9 dz; 39. Schmierseife 5 dz; 40. Soda 10 dz; 41. Lampendochte 175 in; 42. Lampencylinder 108 Ttzd.; 43. Kohlenlöffel 30 Stiick; 44. Kohlenschippen 12 Stück; 45. Filzkappen 50 Stück; 46. Karbolsäure 5 < z; 47. Eisenvitriol 3 dz; 48. Fensierpapier 2 Ballen; 49. Makulaturpapier 4 dz; 50. Kochkroppen 8 Stück; 51. Kohlen- fronpen 8 Stück; 52. Reiserbesen 250 Stück; 53. Kämme 18 Ttzd.; 54. Zahnbürsten 12 Ttzd.; 55. Putzlinnpenzeug 400 m; 56. Stearinlichter 0,1 uz; 57. Zündhölzer 200 Pack; 58. Eßiiäpse von Emaille 25 Stück; 59. Wasterslaschen 20 Stück; 60. Wassergläser 30 Stück; 61. Wasjcrkrngc 20 Stück; 62. Lampenschirme 24 Stück; 63. Eßlöffel von Britania 48 Stück; 64. Steinkohlen, Anthrazit, 100 d-; 65. Steinkohlen, Nuß, 1800 dz; 66. Steinkohlen, gemischte, 1800 dz; 67. Tannenjcheitholz 60 nn; 68. Bettteppiche 40 Stück; 69. Farbwaren und Leim 21 dz; 70. Lein-, Rüb-, Maschinen- unb Terpentinöl, Spiritus unb Benzin 360 1; 71. Fenster- und Spiegelglas 34 qm; 72. Nähutensilien 650 Ttzd.; 73. Eiienwaren 30 dz; 74. Leder :c. 6,6 dz; 75. Eichenholzdauben, verschiedene Größen, 1200 Stuck; 76. Bordholz 350 qm; 77. Dielen unb Latten 1640 Stück; 78. Baum- roottengam 8,5 dz; 79. Seinengam, gebleicht, grau und blau, 6 dz; 4500 Buchenwellen, 3100 EichenwellensTurchforst.) Der Anfang ist im Nonn am Bauholz und nachmittags im Buchwald. [986[ Reisktrchen, 31. Jan. 1902. Gr. Bürgermeisterei Reiskirchen. Wagne r. Stadt. Schlachthaus. Freibank. Heuti uuo Xiuutag: S)chlk°vM 56 pfg. stselstikrflrisch 45 M 80 Bon weiß wollener, 250 m; 81. Sarsenet 200 m; 82. Umsorrns- tuch zu Röcken unb Hosen 50 m: 83. Strickgarn, weiß und naturgrau, 2,5 dz; 84. Wolljchußgarn 2,5 dz. Außerdem fommen zur Vergebuiig die tm genannten Rechnungsjahr erforderlichen Fuhren und der Bezug von Kiwchen, altem (riien, Xtumpen und Gespül. (Gegenstände unter Lrd.-Nr. 2 und 6, 3 bis o, 8 und 9 12 bis 14 15 bis 17, 18 bis 35, 38 bis 40, 41 und 42, 43 und 44, 46 und 47' 48 und 49, 50 und 51, 53 und 54, 56 uiid 57, 58^bis 63, 64 bis 66' 78 und 79 werden zusammen vergeben. Zu Lrd.-9lr. I9 bis 36 38 bis 40, 48 unb 49, 53 bis 55, 57, 63, 68, 69 (nur von Leimst 72, 74, 78 bis 84 sind Aluster vorzulegen. Verschloßene Angebote sind getrennt von den einzureichenden Mustern, sowie versehen mit der Aufschrift „Lieferung für das ^andesmchtbaus" kostenfrei bis zur ErofgiungsstiNide: Mittwoch den 26. Februar 1902, vormittags S'/, Uhr bet der unterzeichneten Behörde eiiizureichen. ' ^ie Bedingungen tMinisterialerlaß vom 16. Juni 1893) liegen an den Werktagen,'vormittags von 9' , bis 10' , und nachmittags von 3 bis 4% Uhr auf der Schreibstube ztlr Einsicht offen, toimen auch gegen postfreie Einsendung von 70 Psg. bezogen werden (hierbei ist anzugeben, bezüglich welcher Lrd.-Skr. die Bedingungen gewünscht roerben). Für die Angebote ist em besor^eres Muster vorgeschrieben, das gegen Erstattung von 10 Psg. Schretbgebuhr erhalten ist. Tie Zuschlagsfttst betragt 14 Tage. Marienjchloß, den 28. Jamiar 1902. Großherzogliche Tirtttwn des LaiideszuchthauseS. Bornemann. 984 r)ül)ucr|lcigcriiiiQ am Freitag, 7. Febr. d. I., vorutittags von 9 /2 Uhr ab in der Wirtschaft Schneider (früher Lauz) zu Wißmar. Es kommen zum Verkauf: Distrikt 25i Stumpf: 124 nn Eichennuhholz 2 und 4 m lang, 148 nn Buchen- und Eichenscheit und Knüppel, 19 tm Stücke, 330 nn Reiser, 3 nn Nadelholz - Knüppel. D i st r. 11» K e n n e l s h e ck: 4 rm Eichennutzholz 4 m lang, 37 rm Buchenichett, 10 rm Buchenknüppel, 15 im Stöcke, 82 rm Reiser. Distr. Reus- ling 19i>: 248 rm Buchenscheit 49 rm Knüppel, 340 ' n> Reiser, 1 rm Fichtenscheit. Distr. Beckert 28 und 29: 100 i in Buchenscheit, 330 rm Buchenknüppel, 6 nn Stöcke, 809 nn Buchenreiser. 989 Tas Holz liegt in den vor- benannten Distr. des Gemeinde- Waldes von Wißmar. Tas Eichennutzholz eignet sich zu Wagner- und Grubenholz und kommt zuerst zur Versteigerung. Krofdorf, 31. Januar 1902. Der Bürgermeister Lichtenthä ler._____ Vclstcigtrmig. Am Montag, 10. Februar b. I., nachmittags 2 Uhr, Gießen, den 31. Januar 1902. 1002 ist aber zunächst bis zum 3. Februar nachzukommerr. 1006 Die VorKnde des Detaillisteil- Md tohnmi^ni Vereins rm Kommt, sehet, ihr werdet staunen! Anfang 8 Uhr! Fast pünktlich? Wieseck, den 31. Januar 1902. 980 3750 78 Eimgrlisotimg-VclsWmliiqm versteigert werden. 988 Der Vorstand. 1000 außgeführt von der Anfang 4 Uhr. Eintritt 35 Pfg. 0360] 1 Garten zu verkaufen. Thomas Schneider, Bahnhofstr. Freunde können eingeführt werden. Der Vorstand. 0438 mit Damen 0462 Ämter gütigster Mitwirkung und 994 ab: Heinrich Bernhardt 995 X öSSS fhiiif-VH'fiuljc NSWeMs 122 18 142 39 2 7200 „ Buchen-Knüppel, „ Eichen-- , B Birken- „ Wellen Buchen - Reiser (Durchforst.-Wellen), Wellen Eichen- u. Nadel- Reiser, rm Buchen-, Eichen- u. Nadel-Stöcke, abends 8V< Uhr im w 'ßMO Cafe i«i Ebel Tabak v in reicher Auswahl bei Georg Adami 9 Frankfurterstraße 9. Die Beerdigung findet Sonntag den 2. Februar, uach- mittags 3 Uhr, statt. Eintritt: An der Kasse 60 Pfg., im Vorveckauf 50 Pfg. bei Herrn Chattier, Musikalienhandlung, und dem Konzertgeber. Kapelle des Inf.-Regts. Kaiser Wilhelm (2. Gr. Hess.) Nr. 116 unter persönlicher Leitung des Grossh. Musikdirektors Herrn C. Kransse. Die Beerdigung findet Sonntag den 2. Februar, nachmittags 4 Uhr, vom Sterbehause, Westanlage 29, aus statt. Der Anfang ist im Distrikt Gellacker an der Dorfwiese. Großen-Buseck, 31. Jan. 1902. Großherz ogl. Bürgermeisterei Großen-Buseck. Schwalb. Montag den 3. Februar 1902: Monats- Vers« mm lang bei Kamerad Wigaudt. Um zahlreiches Erscheinen bittet 169]Der Vorstand. PATENTE«, « »Patentanwalt Sack-leipzig*^ Brennholz- Versteigerung im Gr.-§llskibkrGkwtllldmlild. Donnerstag, «.Februar, von vormittags 9 Uhr an, sollen in den Distr. Gellacker und Obere Schwalbenwald nachverzeichnete Holzsortimente: Cigarre« Cigaretten Statt besonderer Anzeige Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, heute mittag 3 Uhr unsere liebe Schwester, Schwägerin und 2xmte Marie Dauernheim nach langem Leiden zu sich zu rufen. Tis trauernden Hinterbliebenen. Philosophenwald. Sonntag den 2. Februar 1902: ©rasses Hämmert Klem-Lm£ien= „Bernhardtshunser Hof Sonntag den 2. Februar, von nachmittags 5 Uhr __ Gut besetzte Tanz-Musik. Gretzenev ^tadttheater. Sonntag den 2. Februar: 1t. volkstümliche LorslelliiW Diese Aufführung findet in der Turnbaüe statt. Der tolle Weitzel. Große Gesangsposse in 4 Akten von Maunftadt, Alusik von Steffens. (Unter gütiger Mitwirkung von Iran Selma Woisch-Hcsse.) Eintrittspreise: Loge 1.30 Mk., Saal 60 Pfg., Gallerie 30 Pfg. *im Afterweg 16 vom 3. bis 8. Februar, abends 8'/, Uhr. "Sonntag den 2. Februar, abends 8*/4 Uhr: Saaleiuweihung. Jedermann ist herzlichst eingeladen. V460 Fr. K. Langner, Prediger. *54 -MHt ,n stder beliebigen Schriftart vnv Karton» UI Jill’ LI*? ? JZfll strte, sowie mit 3ir?eln aller studentischen V z Vereinigungen, liefert ZU mäßigen preisen vrühl'sche Universitäts-Druckerei, Zchuistratze 1 Eauer’scher Gesangverein. Sonntag den 2. Februar: tamlisttr Abend im Postteller. 999 Anfang 8 Uhr. Der Vorstand. 3« uerhnuten 976 Kornstroh 100 Zentner Flegeldrusch zu verkaufen. 890 Näheres Ludwigstraße 31. W»«♦ im Allenfeld zu verkaufen. Q4Q4] Steinstraße 3. urll Hintergebäude Seltersweg 61, beste Geschäftslage, seither zur Bäckerei benutzt, auch für andere Geschäfte geeignet, sofort zu verkaufen. Näheres bei I. Boeck, Steinstraße 15.593 neben der neuen Kaserne. Gonntofl ta 2. Februar, nachmittags 3 l!hr 30 Mia Hroße yumoristisch-kanievalistische Kappen - Sitzung ittt Vorverkauf sind zu haben bei den Herren I. Arnold, Schipka- paß, L. Dcchert, Friseur, Grünbergerstraße, Fr. Schuecko, Friseur, 4’ Neustadt, D. Heil Nachfolger, Lindenplatz, G. Sonntag, Neuenbäue, L. Ockel, Neustadt, Fr. Klenker. Friseur, Seltersweg, Hch. Tichy, Friseur, Seltersweg, H. 9U>ll, Buchbinder, Mäusburg: Herreukarten a 1 All., Damenkarteu ä 50 Pfg., Geheimkarteu (bis zur Demaskierung gilttg) ä 50 Pfg. Au der Kasse: Herrenkarteu ä 1.20 Mk., Damenkarteu ä 60 Pfg., Gallerte- karteu ä 20 Pfg. — Geheimkarteu für Mitglieder mir bei dem Vorsitzenden, Herrn Emil Noll, zu erhallen. HMMMM Äiser - P»wr«ii. Ecke Lindenplatz im Laden. Diese Woche ganz neue romantische Prachtserie, vergangenen Sommer ausgenommen. Diese Serie bietet herrliche Punkte von Rübezahls Revier Heuscheuer, Glatz, Bad Reincrz, AderS- bacher Felsenstadt, Camenz, Schloß des Prinzen Albrecht von Preußen, Bad Landeck usw. [1003 caeeeeeeee Todes-Anzeige Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die schmerzliche Nachricht, daß unsere liebe, unvergeßliche Gattin und Mutter Elisabethe Wagner geb. Kling km 63. Lebensjahre nach langem, schwerem Leiden sanft entschlafen ist. Balthasar Wagner II. Wilhelm Wagner. Ein Haus von 3—4 Zimm. w. unt. günst. Beding, zu kauf. ges. Gest. Off. mit Pr. unt. L.'M. 0379 an die Exped. KmucmIgchWst ©rrmnnia. Sonntag den 2. Februar: Grosser Maskenball mit Prämiierung der zwei schönsten Damen- und Herreu-MaSken. Von 4—8 Uhr: Taus-Unterhaltung. Abends 8 Uhr 11 Alin.: Maskenball. 12.1 Uhr: llemaskierung (Preisverteilung). Auftreten des Luftschltvgels Mr. Alfted großartige Leistung. Eintrittskarten für Damen und Herren ä 30 Pfg. finb an der Abendkasse zu haben. Es ladet ein mit viel Gebrumm DaS närrische Ministerium. 3&3F" Siehe die Plakate. 0443 Georg Adami S Frankfurterstraße 9 empfiehlt Kaffee 0 roh und gebrannt in vorzüglicher Qualität in allen Preislagen.993 KchMttm Ktmilichkeii. Samstag den 8. Februar: E^askenkränzchen mit verschiedenen Aufführungen, bei Herrn Loth (Lony's Bierkeller). 962 Herrenkarten a 50 H, Damenkarten k 30 sind an der Kasse zu haben. Anfang 8 Uhr.Der Vorstand. Mhn-KiilM Gmhardi (unter Mitwirkung geschätzter hiesiger Herren) verbunden mit Kcsaiigb-, Vivlin-, Miet- nnö Maaboliac-Lartraxeti Donnerstag den 6. Februar 1902 Ein Besitztum bei Frankfurt a. M. (2 Häuser und geräumiges Hintergebäude, große Kellereien, großer Garten) gecignetzurWeinhandluna,Aepfel- weinkelterei, Konservenfavrik oder ähnlichen Betrieben, ist zu verkaufen. Kleine Maschinenkraft vorhanden. 985 Offerten unter P. S. 474 an üansenMfeiu & Vogler A. G. Frankfurt a. M. erbeten. Ballkleid, hochelegantes, dito Reittleid, Maskenkostüm (Page und diverse Sachen) v. adeliger Dame z. verkaufen. Nachmittag 2—4. Dammstraße 48. Buchen-Scheit, Eichen- , der berühmten Hauskapelle. Sensatioaclle Neuheiten! Eintritt frei! bitten Die Unternehmer. Hier wirds schön! Eintritt frei! Um recht zahlreichen Besuch Siehst du wohl! Hoirut vermittelt SlvlvUu Frau Krämer, Leipzig, Brüdeistr. 6. Anskanft gegen BuPf. 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M MllMeil-VeMttW der Kaufleute^ Laut Mitteilung Großherzoglichen Kreisamtes von gestern will diese Behörde wegen des von Groscherzoglicher Handelskammer gestellten Antrages auf Errichtung einer besonderen Kasse mit der Großherzoglichen Bürgermeisterei in Unterhandlung treten. Der Anmeldepflicht zur Orts-Krankenkasse oder einer freien Hilfskasse Gksilngvcrcin Wilcrlrcit. Sonntag den 9. Februar 1902t Größer MMkMIl im GäesseneB* Festsaal (Cafe Leib). Zur Aufführung gelangen ganz neue Gruppen, sowie Belustigungen aller Art. Fchtmlmd GschnMl. Sonntag den 2. Februar, nachmittags 3 Uhr: Ausflug nach dem Philosophenwald (Kleiner Saal). 975 Nochmalige Wrnng ber ßrnpjten in Kostnmen. 1005 In der Nacht vom 30. auf 31. Januar würbe ein Hut, sowie ein feiner Stock mit Silber- griff verloren. Abzugeben gegen Belohnung in der Expedition d. Blattes. _______________________ Ein hiesiger Ge° Öjjjj schaftsnuum sucht <*-VV 2111111 zu 5% zu leihen, mit 10 Mark monatlicher Abtragung. 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