^*Ä?S?;257 >WMG * G Samstag,3t ©Höbet/Sonntag, t.Novbr. 1942 ®7«XmiettoS iflit AH AH Aü A Aü BÄ8SSS L.f°i«°'Le^LwÄ Kf ' V • 149^,b,flÄ^elflen SoW*ec!ii68s?HanffB/W UniDartttotmfdmt 8. taey General-Anzeiger für Oberhessen l*f^*x,9 irttaii ung n. 10 Uhr, iffende Des Duces Dank an den Führer Brüderlicher Pakt der Verbundenheit in Krieg und Frieden. ,fun9en. 11 Mellt»' ^a-b I SMtunje» I'ete J ? d°- 60t! ’ "°ch bl, 9,tn eingt, ,rxa"M: N dies« '"berer ®(t ,'Kche» B-klln, 30.OK. (OJIB.) D-r Duc- Hai an den Führer nachstehendes Telegramm gerichtet: „Ich danke Ihnen sehr herzlich. Führer, für Ihre Botschaft, für die Entsendung einer Abordnung unter Führung von Dr. Ley und für die lebhafte Anteilnahme des uationalfozia- listifchen Deutschlands an den Feiern anläßlich des zwanzigjährigen Bestehens des faschistischen Regimes. In diesem ziemlich langen und sehr wichtigen geschichtlichen Zeitraum Hal das faschistische Regime versucht, die wesentlichen Probleme des italienischen Volkes, die sein Lebensrecht angehen, auf friedliche und konstruktive Weise zu läsen. Aber immer und überall stand ihm die absolute Feindschaft der alten plutokratischen Staaten gegenüber, die in der Blockade durch den Völkerbund ihren Höhepunkt fand. Von jenem Zeitpunkt an wurde es für alle klar, daß unsere beiden Revolutionen sich zu einem brüderlichen Pakt der Verbundenheit in Krieg und Frieden zusammenschließen und die Herausforderung der alten Welt annehmen mußten. So marschieren und kämpfen seit drei Jahren unsere Völker und unsere Streitkräfte vereint mit denen der Drelerpaktmächte zusammen. Kein Zweifel, daß die die Vergangenheit vertretende Welt zum Untergang bestimmt ist, und wir durch den Sieg eine Entschädigung für unsere Opfer erhalten werden. In dieser dogmatischen Gewißheit übersende ich Ihnen, Führer, meine ffameradschastlichsten Grüße. Mussolini.- Besserung der Versorgungslage Italiens. Rom, 31.Ott. (DRB. Funkspruch.) Unter Vorsitz des Slice trat Freitag abend der Interministerielle Ausschuß für Versorgung und Preisgestaltung im Palazzo Venezsa zusammen. Landwirtschastsminister P a r e s ch i betonte, daß die landwirtschaftliche Pro- Dr. Ley noch einmal vom Duce empfangen. Die deutsche Abordnung auf der Rückreise von Rom. Rom, 30. Oft (DRV.) Reichsorganisationsleiter Dr. Ley, der Sonderbeauftragte des Führers für die 20'Jahr-Feier des Marsches auf Rom, wurde Freitag nachmittag vom Duce zu einer langen, außerordenllich herzlichen Aussprache im Palazzo Venezia empfangen. Anschließend nahm Dr. Ley mit der deutschen Abordnung an der Verteilung von Preisen an Mitglieder der faschistischen Fugendverbände (GIL.) und der faschistischen Studentenverbände (GUF.) für besondere kulturelle und sportliche Leistungen durch den Duce teil. Bei dieser Gelegenheit brachte die faschistische Fugend dem Duce begeisterte Kundgebungen dar. In einer kurzen Ansprache wies der Duce auf den Charakter und die Eigenart der neuen faschistischen Jugend hin, die Geist und körperliche Spannkraft zu verbinden verstehe. Die deutsche Abordnung hat Freitag abend Rom verlassen. Zur Verabschiedung hatten sich Parteisekretär Minister D i d u s s o n i, Korpora- tionsminister Ricci und der Gouverneur von Rom, Für st Borghese, Botschafter von Mackensen, Vertreter der italienischen Wehrmacht und der deutsche Militärattache eingefunden. Landesgruppenleiter Dr. Ehrich begleitete die deutsche Abordnung bis zum Brenner. Kurz vor seiner Abreise äußerte sich Reicheorganisationsleiter Dr. Ley im Kreise der deutschen Pressevertreter über seine Eindrücke während seines Aufenthaltes in Rom und hob besonders den außerordentlich tiefen Eindruck hervor, den die Persönlichkeit des Duce, den er aufs höchste be- wundere, in allen Gesprächen aufs neue auf ihn gemacht habe. Dr. Ley betonte sodann die hervorragende Haltung des schaffenden italienischen Volkes, das trotz aller unvermeidlichen harten Anforderungen, die der Krieg an die beiden, Seite an Seite miteinander kämpfenden Völker stelle, in fester Siegeszuversicht and unerschütterlicher Treue zum Duce und zum Faschismus stehe. Mit Korporattonsminister Ricci wurden die beide Länder gemeinsam interessierenden sozialpolitischen Fragen erörtert. Dabei wurde in erster Linie die von der Grundauffassung des Führers und des Duce bestimmte gemeinsame Auffassung der Sozialgrundlagen und Richtlinien der sozialrevolutionären Bewegungen herausgestellt und die außerordent-, liche Bedeutung betont, die die sozialpolitischen Probleme nach dem errungenen Sieg haben werden. duktion trotz der durch ausnehmende Trockenheit hervorgerufenen ungünstigen Witterung einen befriebi« genden Stand erreicht habe, hauptsächlich dank der unermüdlichen Arbeit des Bauern. Dank seiner Vaterlandsliebe und der strengen Kontrollmahnahmen, die Egoismus und Spekulation ausschalteten, mürben die gesteckten Ziele erreicht werden. So wird die Brotration für Jugendliche und Arbeiter erhöht. In den Großstädten und in Gebieten ohne landwirtschaftliches Hinterland kommen je Person 5 zusätzlich 10 kg Kartoffeln zur Verteilung. Die Zuteilung von Marmelade wird während des Winters wesentlich erhöht und auch auf Personen über 65 Fahre ausgedehnt werden. Ihr. :teHt>ertrefa M i für Niti! rnib • H-ni Wt: iftBIumIchem. R. Lange K.S. itet: Hans M gesamt, nd 1 Mo, zch ton9ernjjeim ^geluuyz, W "werken. 'nen Meter vorn durch Sterne gc> i Erlaß des lhen Polizei des Reichs, shobers der diese Fahr- oder schwach !)en. Die La. -ug links so h vorn und ht. An der stächlich ein; tt gerhorstes, Betrieben Vehrmacht Ke i trift* rau 5G. „Kraft ■ Ruf 8961. 32870 14.80 Uhr matorium rlM.. übef,! ilsche ttunfl. len m der ch Freude, •anstaltung ufert neuer Ob kn Tun»- M. Der neue Erfolg deutscher Ll-Boote. DRV. Aus dem Führerhauptquartler, 30. Ott. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt Gekannt: Eine Gruppe deutscher Unterseeboote griff im Nordatlantik unter schwersten Wetterverhältnissen einen nach England fahrenden vollbelade- nen Geleitzug an und versenkte ungeachtet der starken Abwehr in hartnäckigen, wiederholten Tag- vad Nachtangriffen neun S ch i f f e mit zusammen 68 500 BRT. Weitere Schiffe wurden durch drei lorpedotreffer beschädigt. Ferner versenkten unsere Boote auf den Zufuhrwegen nach England und Amerika sechs Schiffe mit 32 425 BRT. Damit verlor die feindliche Versorgungsschiffahrt wiederum 15 Schiffe mit 100 925 BRT. Weitere Gtteitzugoperationen sind im Gange. Unter den 15 versenkten Schiffen befindet sich wiederum ein großer Zweischornstein- Kämpfer von über 12 000 BRT., der nach einem Torpedotreffer explodierte und nach weiteren heftigen Erplosionen unterging. Er hatte Kriegsmaterial und offensichtlich Treibstoff geladen. Em anderes ll-Boot bekam den Dampfer „Westkebar vor her amerikanischen Küste vor die Rohre. Dieser war mit einer Ladung Mangan e vz e von Takoradi an der afrikanischen Goldküste nach Neuyork unterwegs. Das 5620 BRT. große Schiff sank mnechalv weniger Minuten Eine sehr wertvolle Ladung hatte btr von England nach Freetown, einem britischen Stutzpunkt an der westafrikanischen Küste bestimmte Dampfer „Prime R o s e h i l l" an Bord: F l u a- Zeuge, die auf diesem weiten Umroea der noro- asrikanischen Front zugeführt werden sollten Das stark bewaffnete Schiff von 7600 BRT. zeigte b - reits nach den ersten Torpedotreffern starke Schlag- feite. Rach einem nochmaligen Angriff hob sich der Achtersteven hoch aus dem Wasser, und bald 3eilten nur noch treibende Wrackstücke und Lckdungstnim- mer, daß abermals ein wertvolles feindliches Handelsschiff dem U-Bootkrieg zum Opfer gefallen war. Während der Operationen im N 0 rdatla n 11 r, bei denen ein nach England fahrender G e I e 11 • ) u g gefaßt mürbe, verschlechter t e s 1 ch Da Wetter derart, daß die ErfolgsaussKten immer geringer wurden und zeitweilig em Abbruch। öes llnternehmens erwogen werden wußte. Trotzde blieben die Kommandanten im festen aHJ den Kampfgeist ihrer Mannschaften am Feind uno 'chossen aus dem Geleitzug neun Dampfer mit 66500 BRT. heraus. Eine Oelleitung als Tanker-Ersatz. Lissabon, 30. Okt. (Europapreß.) Die Trans- -ortschwierigkeiten und der SchiffsraumiJQ"' Hl in den Vereinigten Staaten zwingen letzt z Verlängerung der Dell et tu n g, ie Aidwesten der USA. nach dem Mittelwrste.i f-..)rt. Die Oelleitung soll, wie der Chef des nordamerikanischen Kriegsproduktionsamtes Donald Nelson, bekanntgab, dis zur Atlantikküste verlängert werden und mit 2240 km die längste Oelleitung der Welt darstellen. Der Wehrmachtbericht. DRV.Aus dem Führerhauptquartler, 30. Oktober. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: In den Bergen nördlich und südlich der Straße nach Tuapse wurden Gegenangriffe des Feindes abgewehrt. Feindliche Kräfte im Terek- Abschnitt, deren Nachschubwege durch den Angriff der deutschen und rumänischen Truppen unterbrochen wurden, versuchten vergeblich, nach Osten durchzubrechen. In Stalingrad wurde der Angriff mit Unterstützung von Sturzkampfflugzeugen fortgesetzt und das in den letzten Kämpfen gewonnene Gelände gesäubert. Fähren und Boote des Feindes auf der Wolga lagen unter wirkungsvollem Feuer unserer Artillerie. Südlich der Stadt brachen auch gestern von panzern unterstützte Entlastungsangriffe vor den eigenen Linien im Abwehrfeuer aller Waffen und unter den Bombenangriffen der Luftwaffe zusammen. Im Kaspischen Meer vernichtete die Luftwaffe in der vergangenen Nacht neun feindliche Transportschiffe, darunter sieben Tanker. An der D 0 n s r 0 n t schlugen rumänische Truppen einen feindlichen Angriff ab und brachten eine Anzahl Gefangene ein. Italienische Truppen wiesen einen Uebersehversuch der Sowjets ab. Im Raum südlich O st a s ch k 0 w bekämpfte die Luftwaffe Truppenbereitstellungen und Transportbewegungen des Feindes. Zwölf mit Truppen und Material stark belegte Ortschaften wurden zum großen Teil zerstört. Im hohen Norden richteten sich starke Luftangriffe gegen feindliche Truppenlager sowie gegen Stadt und Hafen Murmansk. An der ägyptischen Front scheiterte auch gestern der britische Angriff, der nach einer heftigen Artillerie- und Panzerschlacht mit starken Infanteriekräften den Durchbruch zu erzwingen suchte. Vorübergehende Einbrüche wurden von den verbissen kämpfenden deutsch-italienischen Truppen bereinigt. 39 Panzerkampfwagen des Feindes wurden vernichtet. Ein deutsches Grenadierbataillon, das die Hauptlast des Kampfes trug, schoß 13 von den 39 britischen panzern ab. Lin an zwei Stellen durchgeführter Landungs- verftch im Raum von Marsa Matrvk wurde durch Flakartillerie und Sturzkampfftugzeuge vereitelt. In der Nacht zum 29. Oktober hatten deutsche Sicherungsstreitkräste mit britischen Schnellbooten ein Gefecht im Kanal, in dessen Verlauf drei feindliche Boote durch Artillerietreffer beschädigt wurden. Bei Tagesvorstößen schwacher Kräfte der britischen Luftwaffe gegen die Küste der besetzten Westgebiete und in die Deutsche Bucht sowie bei nächtlichen Störflügen über dem deutschen Küstengebiet wurden vier feindliche Bomber zum Absturz gebracht. Wie Indiens Ltnabhängigkeit aussehen soll. Ein neues britisches Täuschungsmanöver. Basel, 30. Oktt^ (Europapreß.) Wie Exchange aus London berichtet, entwickelt Vernon Bartlett im „News Chronicle" einen neuen „Plan zur Lösung des indischen Problems", der aber nach bekannten britischen Methoden mit der einen Hand wieder nimmt, was die andere gibt. Er enthält zwar den schon von anderer Seite öfters aemachten Vorschlag der Schaffung einer r e kn indischen Regierung in Neu-Delhi, aber unter dem Vorsitz des General gouve'r neu r.s, mas ihre Selbständigkeit stark beeinträchtigen würde. Er fordert weiter die feierliche Zusage baldmöglicher Schaf- funa der Unabhängigkeit Indiens durch den König selbst, läßt aber den Zeitpunkt nach wie vor offen und wünscht die Beibehaltung der Aemter des Dize- königs und des Generalgouverneurs, beide Aemter sollen nur voneinander getrennt werden. Den Posten des Vizekönigs möchte Bartlett mit einem Mitglied der königlichen Familie besetzen. Schließlich schlägt Bartlett noch die Ernennung eines Inders zum Jndienminister in der britischen Regie- rung vor und verlangt die Errichtung eines östlichen Derteidigunasrates auf indischem Boden unter Vorsitz des britischen Oberbefehlshabers in Indien und unter Teilnahme von Vertretern Indiens, der USA., Chinas und „wenn möglich", aus Rußland. Dieser Vorschlag beweist also klar und deutlich, daß Bartlett eine der wichtiasten indischen Forderungen, nämlich die nach dem Abzug der britischen Truppen, nicht erfüllen will. Mfionfinenfdlbeivufilfem Europas. Von Professor Dr. F.A.Six. Als Deutschland am 30. Fanuar 1933 inmitten eines europäischen Chaos seine volkliche und staatliche Wiedergeburt vollzog, waren wenige Köpfe auf dem Kontinent geneigt, diesem Ereignis eine historische Bedeutung zuzugestehen. Doch wenige Monate genügten, um den Blick der gesamten Völker, und Staatenwelt auf die europäische Mitte zu lenken. Deutschland schickte sich an, eine neue Lebensform zu gestalten, aus der es die Kraft für feine zukünftige europäische Aufgabe gewinnen sollte. Unter diesem Blickpunkt verstehen wir das jahrhundertelange deutsche Schicksal des inneren und äußeren Niederganges als die echten Wehen und Krämpfe einer geschichtlichen Neugeburt und eines schicksalbestimmten Zukunftswillens. Demgegenüber bedeuten die großen politischen Pläne Frank« reichs von Sully bis Briand wie der kontinuierlich entwickelte ideologische Apparat des Britentums von Thomas Morus bis Eyre Crowe keinen echten Beitrag zum europäischen Gemeinschaftsbewußtsein. Die Wiedergewinnung des geschlichtlichen Bewußtseins der Einheit Europas wurzelt in der Wiederkunft einer geschichtlichen Besinnung und im Erwachen eines gegenwärtigen Selbstbewußtseins. Drei Gegebenheiten sind für diesen Vorgang ausschlaggebend: einmal die Existenz einer unoerleugbaren geschichtlichen Gemeinsamkeit der abendländischen Kultur; dann die durch die Gewalt der Waffen herbeigeführte Ueberminbuna dezentrischer Gesinnungsherde und schließlich die Förderung der natürlichen Gemeinschaftsanlagen durch die Abwehr von außen einbrechender wirtschaftlicher Erdrosselung und ihre kämpferische Vereinigung im politischen Mythos des neuen Europa. Die Wurzeln der geschichtlichen Gemeinsamkeit der abendländischen Kultur führen auf die großen Wanderungsbewegungen der europäischen Völker zurück. Aus diesem sich aus der europäischen Mitte vollziehenden Aufbruch der germanischen Völker, in dessen Verlauf die Emanzipation des kontinentalen Gefüges von der mediterranen Welt, der griechischen und römischen Antike, sich vollzog und der Weg zum politischen Raumbild Europas er- Die Krisis -es Parlamentarismus. Von unserem Dr. L.-Korrespondenten. Unter dieser Überschrift begannen wir in Nr. 245 des Gießener Anzeigers vom 17. Oktober eine Aufsatzreihe unseres Stockholmer Vertreters, der die allgemeinen Grundzüge des englischen Parlamentarismus schilderte. Fn einem zweiten Artikel aus der gleichen Feder wird nun gezeigt, wie eng das parlamentarische System Englands an die plutokratischen Kräfte gebunden ist, denen mit dem weiteren Fortschreiten des gegenwärtigen Krieges mehr und mehr der Boden entzogen wird. II. Das Ende der Pluiokratie. Stockholm, 24. Oktober 1942. Die Engländer als Plutokraten zu bezeich- nep, ist uns heute schon so zur Gewohnheit geworden, daß wir kaum noch darüber nachdenken, wie berechtigt diese Bezeichnung eigentlich ist und wie sie in der politischen Verfassung Englands begründet ist. Plutokratie heißt Herrschaft des Reichtums. Tatsächlich ist England seit den Zeiten Wilhelms des Eroberers von einer anfänglich kleinen, später allmählich wachsenden Klasse der Reichen regiert worden, ohne daß jedoch der Besitz eines bestimmten Vermögens ursprünglich die Voraussetzung für die Beteiligung an der politischen Verantwortung gewesen wäre. Wohl aber spielte der Grundbesitz im feudalstaatlichen Gefüge Eng- lands eine entsprechende Rolle, und noch bis in die zweite Hälfte des vorigen Jahrhunderts war das aktive Wahlrecht an eine bestimmte Menge von Grundbesitz gebunden. Die englische Plutokratie im heutigen Sinne des Wortes wurde dann dadurch geschaffen, daß im Laufe des 19. Jahrhunderts der bis dahin lediglich grundbesitzende Adel, der nahezu ausschließlich die politischen Führer stellte, infolge der industriellen Revolution zur Aufnahme neuer, ursprünglich fremdartiger Elemente des städtischen Bürgertums genötigt wurde. Neben den in jahrhundertealter Tradition gefestigten „Adel der Geburt" trat damit der „Adel des G e l d e s". Nach wenigen Generationen schon entschied nicht mehr allein die Zugehörigkeit zu einer bestimmten F a - m i l i e über bas ungeschriebene Recht auf Mitwirkung bei der politischen Führung des Landes und des Empires, sondern in zunehmendem Maße die Größe des Geldbeutels. Sehr fühlbar wurde dieser Wandel gerade beim Parlamentarismus. Während vorher ein Wahlkreis gewöhnlich durch den hervorraaendsten Grundbesitzer ober, wenn dieser im Oberhaus saß, durch seinen Sohn im Unterhaus vertreten wurde, ent- stand jetzt um die einzelnen Wahlkreise ein schärferer Wettbewerb mit dem Ergebnis, daß derjenige nach Westminster geschickt wurde, der am besten imstande war, die steigenden Ko st en eines Wah lkamp fes aus seiner eigenen Tasche zu bezahlen. Da außerdem der Einfluß der reichgewordenen und politisch ehrgeizigen Kreise des Bürgertums auch in den großen politischen Parteien beträchtlich zugenommen hatte, spielte bei der Auswahl der Kandidaten die Rücksicht auf den materiellen Wohlstand eine immer größere Rolle. Hier muß noch einmal die besondere Eigenart des englischen parlamentarischen Systems berührt werden. Unter der demokratischen Flagge segeln heute so Derfd>i eben artige politische Gebilde, daß Mißverständnisse leicht möglich sind. England ist vielleicht is geringerem Maße als irgendeine ander». der alliierten Machte eine wirtliche Demokra- t i e. Wenn das englische Volk zur Unterhauswahl geht, so soll es 615 Parlamentssitze besetzen. Da nach dem englischen Wahlsystem aber in jedem Wahlkreis nur ein Kandidat gewählt werden kann, stellen nur diejenigen Parteien einen Kandidaten auf, die mit einer bescheidenen Erfolgsmöglichkeit rechnen können. Wird nämlich eine Mindestzahl von Stimmen nicht erreicht, so verliert der Kandidat eine hinterlegte (vebühr. Aus diesem Grunde werden durchschnittlich nicht mehr als 1400 Kandidaten aufgestellt. Die 30 Millionen Wähler können also nur aus diesen 1400 Anwärtern die 615 Abgeordneten auswählen, d. h. praktisch müssen sie jeden zweiten Mann, den ihnen die Parteien vorsetzen, ms Unterhaus schicken. Die Auswahl der 1400 liegt aber bei den Konservativen und Liberalen eben in den Händen derjenigen Männer, die sich durch ihren Reichtum einen maßgeblichen Einfluß gesichert haben. Bei der Labour-Party liegt sie in den Händen der Gewerkschaftsführer, deren Haltung zwar weniger vom Reichtum, wohl aber von doktrinären Vorurteilen bestimmt ist. Natürlich gibt es daneben für unabhängige Kandidaten eine gewisse Möglichkeit, sich ohne Rücksicht auf die Parteien den Wählern vorzustellen und vielleicht auch ins Unterhaus zu gelangen. Im letzten Jahre ist bas mehrmals gelungen. Aber bas lag größtenteils an ben besonderen Verhältnissen bes parteipolitischen Burgfriedens, und außerdem ist sestzustellen, daß die fünf oder sechs neuen Unabhängigen gegenüber der immer noch großen Masse der Parteien keine Rolle spielen. Die Tatsache, daß ein armer oder auch nur mäßig begüterter Mann im plutokratischen System des englischen Parlamentarismus keine Aussicht auf Erfolg hat, begrenzt nach wie vor die Zahl der Unabhängigen. Einige Zahlen mögen dies belegen: Im Frieden tagte das Unterhaus 35 Wochen im Jahre hindurch je fünf Tage. Das bedeutet, daß ein Abgeordneter nur in seltenen Fällen, beispielsweise als in London ansässiger Anwalt, Journalist ober Börsenmakler, einen richtigen Beruf ausüben konnte. Er mußte also andere Einnahmequellen besitzen. Als Abgeordneter erhält er jährlich 600 Pfund. Dieser Betrag reicht aber noch nicht einmal aus, um die laufenden Ausgaben im Wahlkreis zu decken, die zur Erhaltung der Popularität unvermeidlich sind. Hinzu kommen die hohen Kosten der Lebenshaltung in London mit zahlreichen gesellschaftlichen Verpflichtungen und vieles andere, ganz abgesehen davon, daß der alle vier bis fünf Jahre wiederkehrende Wahlkampf nochmals durchschnittlich 600 Pfund kostet. Es gehört also ein sehr beträchtliches Einkommen aus privatem Vermögen dazu, will man sich im Unterhaus behaupten. Das ist Plutokratie. Daß sie in England so lange möglich war, beruhte vor allem darauf, daß die weniger Bemittelten meist damit zufrieden waren, von anderen regiert zu werden. Ob diese Haltung andauern wird, ist noch schwer zu- beurteilen. Aber die Tage der Plutokratie sind ttotzdem gezählt. Die großen Vermögen in England schmelzen dahin, und bei Kriegsende wird es kaum noch jemanden geben, der jährlich Tausende von Pfund als Prämie für politische Betätigung zu zahlen vermag. Schon aus wirtschaftlichen Gründen wird darum der englische Parlamentarismus, will er nicht zugrundegehen, eine neue Grundlage und eine zeitgemäße Form suchen müssen. schlossen wurde, entwickelten sich die europabildenden Reichsschöpfungen des ostgotischen Theoderich und des fränkischen Chlodwig. Durch die von ihnen vollzogene Einigung der Stämme werden sie die Schöpfer der europäischen Einheit. Im deutschen Kaisertum wird nun die europäische Herrschaftsform zum Ansatz gebracht, der Kaiser wird Herr der Christenheit und Beherrscher des Abendlandes, das Reich entwickelt sich als Form des „Gesamtlebens der Völker". In dieser Entwicklung bedeutet der frühe Tod des Sbauferkaisers Heinrich VI. eine europäische Katastrophe. Hiermit beginnt der Zerfall der R e i ch s m a ch t, die Stärke der europäischen Mitte wird zerstört, die zentrale kontinentale Ordnung zum Scheitern gebracht und den Rand- machten der Weg des Aufstiegs und endgültigen inneren Aushöhlung des Reiches gegeben. Dieser Prozeß führt kontinuierlich über die Renaissance bis zur Epoche der überseeischen Expansion, die nicht von dem Willen eines in sich einigen Kontinents, sondern von dem Vormachtstreben der europäischen Randstaaten getragen wird. Die Existenz eines ungefeftigten Mitteleuropas und das damit verbundene Prinzip eines europäischen Gleichgewichts wird geradezu die Voraussetzung der europäischen Großmachtkämpfe und ihrer weltpolitischen Aus- weituna. Nachdem die Jahre 1776 und 1810 zum Abfall zweier Kontinente führten, nahm die ständige Selbstzerfleischung dem Kontinent die Stellung seiner Hegemonie und die Rolle des schlechthin entscheidenden Erdteils. Mit der einsetzenden Entwicklung eines Weltstaatensystem hat er sich in zunehmendem Maße in die globalen Verhältnisse einzuordnen. Im Weltkrieg leiten die drei alliierten Großmächte, von denen EnAand und Rußland von vornherein fremd- kontinentale Interessen haben, die Einmischung außereuropäischer Mächte in den europäischen Krieg ein und führen zugleich fremdrassige Truppen auf die europäischen Schlachtfelder. Das führt nicht nur zum Zusammenbruch der Mittelmächte, sondern die gesamteuropäischen Positionen in der Welt werden zum Einsturz gebracht und das Ansehen und die Vormachtstellung der europäischen Völker erschüttert. Damit gewinnt der Aufstieg des Deutschen Reiches seit 19)3 weltpolitische Bedeutung. Die Schaffung des Großdeutschen Reiches und das Bündnis der Achse zielen auf die Wiedererrichtung eines politisch und weltanschaulich einheitlichen Mitteleuropas. Die aus dem Gefühl einer gesamt-europäischen Verantwortung für die Zukunft des Kontinents vom Führer und Duce geplanten Vorschläge zur Neuordnung Europas wurden durch die Kriegserklärung der Westmächte abgelehnt. Damit war dem Reich und Italien die Verantwortung für die Geschichte und Kultur Europas zugefallen. Es ist nun für die bewaffneten Auseinandersetzungen der Gegenwart entscherdent, daß sie den Charakter der unvermeidlichen E i n i g u n g s - kriege des Kontinents erhielten, während seit der Ausbildung der westlichen Nationalstaaten die zeitbeherrschendrn Kämpfe im wesentlichen nur der Machtfrage gedient und den Charakter von Raub- und Eroberungskriegen angenommen hatten. Dagegen hat der Führer Hand in Hand mit dem Duce gegenüber allen englischen Versuchen der Kriegsausweitung versucht, den Krieg zu lokali- fieren und auch durch mehrfache Friedensangebote zu beendigen. Die aufgezwungenen Kriege wurden von vornherein nicht als Raub- oder Vernichtunas- feldzüge, sondern von dem ersten Tage an int Hinblick auf einen kommenden Frieden und eine unausbleibliche Neuordnung Europas in humanster Weise geführt. Die Zusammenarbeit mit den besiegten Staaten wurde auf der Grundlage einer zielbewußten geistigen, kulturellen und politischen Annäherung durchgeführt. Dabei zeigte sich, daß die einmal mit der Gewalt der Waffen geschaffenen Tatsachen eine tragfähige Grundlage für den Einsatz verantwortunasbereiter, einsatzwilliger Kräfte und neuer Verhältnisse schufen. Hieraus ergab sich auch politisch die Brücke des verletzten Freiheitsund Selbständigkeitsbewuhtseins zu der europäischen Schicksalsgemeinschaft. Damit wurde der gegenwärtige Krieg zum kontinentalen Einigungskrieg und erhielt seine europäische Legitimität. Zwei politische Faktoren der Gegenwart haben nun im besonderen das Einheitsbewußtsein Europas gestärkt. Es ist einmal die englische Kontinentalpolitik in dem Versuch der Blockade des europäischen Kontinents, zum anderen der Verrat an seinem ehemaligen Bundes ae nassen Frankreich, wie er in Dakar und Uran, in der Bombardierung von Paris, dem Raub der überseeischen Besitzungen ebenso ausgeübt wurde wie an Norwegen, Belgien, Holland, Griechenland und Serbien. Zum anderen ist der 22. Juni 1941 zum Markstein des europäischen Einheitsbe- wußtseins geworden. Als der Führer feststellte: „Die Aufgabe der Front vom Eismeer bis zum Ein Mann rechnet ab Roman von Horst Blemath 38. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Bitte nehmen Sie Platz", sagte Santacilla und deutete liebenswürdig auf die Stühle, die seinem Sessel gegenüber hinter dem Schreibtisch standen. Er selbst zog es vor, sich Bewegung zu machen und vor dem Napoleonbild auf und ab zu gehen, wobei er zuweilen, anscheinend in Gedanken versunken, stehenblieb, die Hände auf den Rücken legte und dem Bild an der Wand so verblüffend ähnlich wurde, daß man meinen konnte, Napoleon sei, nachdem er die flaschengrüne Uniform abgelegt habe, aus dem Rahmen gestiegen, um sich in bequemer Kleidung ein wenig die Beine zu vertreten. „Donnerwetter, Don Santacilla ..stieß Forester hervor, als er die zappelnde Ungeduld bemerkte, mit der Santacilla auf eine Aeußerung wartete, „wissen Sie, mit wem Sie eine fabelhafte Ähnlichkeit haben?^ Santacilla zupfte eine Locke in seine Stirn uni) hob erwartungsvoll die Augenbrauen, als sei er außerordentlich neugierig. „Nun ... nun?" fragte er huldvoll. In diesem Augenblick wurde die Tür aufgerissen, und der Polizeisergeant meldete in strammer Haltung, daß Brackmann befehlsgemäß vorgeführt sei und vor der Tür warte. „Eintreten lassen", sagte Santacilla kurz und warf Forester einen Blick zu, der für die Unterbrechung des Privataespräches um Entschuldigung bat und gleichzeitig schien, daß der Aufschub keineswegs bedeute, man müsse auf die Fortsetzung auch verzichten. Von zwei uniformierten Aufsehern begleitet, trat Brackmann Über die Schwelle. Er hob für einen Moment, von der Lichtfülle geblendet, die Hand vor die Augen. „Sie können uns allein lassen und draußen war- Schwarzen Meer ist nicht mehr der Schutz einzelner Länder, sondern die Sicherung Europas und damit die Rettung aller", folgte der Zusammenschluß des gesamten Europas: die Vereinigung der Verbündeten des Reiches, der Neutralen und der ehemaligen Feinde im Willen zur gemeinsamen Verteidigung. Mit dem gemeinsamen Krieg der europäischen Kulturwelt ist der Kontinent nunmehr nicht nur entscheidend in die Phase des gemeinsamen Freiheitskampfes eingetreten, sondern hat auch im geistig-seelischen Bereich einen folgerichtigen Schritt auf dem Wege zu dieser politischen Gesinnung zurückgelegt. Denn indem die einheitliche Abwehr des bolschewistischen Angriffs als notwendig befunden wird, wird auch der Wert und die Größe des Kampfobjektes, die gemeinsame europäische Kultur > in das Bewußtsein gebracht. Der politische Mythos des gemeinsamen Abwehrkampfes schafft die sittlichen Grundlagen der neuen europäischen Einheit. Es ist die Leistung des Reiches und des faschistischen Italiens, die Führung des Kampfes übernommen und die inneren und äußeren Kräfte des Kontinents gesammelt zu haben. Britische Zweifel. Von unserer Berliner Schriftleitung. Der militärische Mitarbeiter des „Evening Standard" versucht, die Katastrophenmeldung aus dem Südpazifik in Verbindung zur Weltlage zu bringen und erklärt, der Kampf um die Salomonen ginge nicht nur um Australien und Neuseeland, sondern um die Alliierten überhaupt, und sogar das Schicksal Afrikas hänge von den Salomonen ab. Er wollte damit wohl sagen, daß alle Aktionen der Mächte des Dreiverbandes organisch Zusammenhängen, daß die amerikanische Niederlage im Pa.fisik natürlich auch auf den anderen Kriegsschauplätzen sich bemerkbar macht und umgekehrt die deutschen und italienischen Siege bis nach Ostasien ihre Wirkung strahlen. Nun haben die Briten durch ihre Hilfsvölker gegen die El-Alamein-Stellung Rommels Sturm laufen lassen. Sie schrien am ersten Tage, das sei die Großoffensive, am zweiten wurden sie kleinlaut, da es nicht gelang, „den Gegner zu vernichten", wie der Tagesbefehl der Briten lautete. Deutsche und italienische Gegenangriffe seien, so wurde weiter verkündet, abgewehrt worden. Die an der El-Alamein-Front eingetretene Scklachtenpause ist nach einer Meldung von „Stockholms Tidningen" aus London für die britische Öffentlichkeit in zunehmendem Maße beunruhigend. Uebereinstimmend lassen die schwedischen Korre- spondenten-Berichte aus London erkennen, daß nach dem Hin und Her der ersten Tage in der Wüste ein Schwebezustand eingetreten ist. So schreibt die „Times", es sei keineswegs ausgeschlossen, daß es bis Ende des Jahres dauern könne, ehe der Widerstand des Gegners in Nordafrika endgültig überwunden fei. Andere militärische Sachverständige rechnen mit noch längeren Zeiträumen, meldet der Londoner Korrespondent von „Svenska Dagbladet". Dabei werde ausgeführt, daß man sich auch vor einem Hinterhalt Rommels in acht nehmen müsse und immer nur nach äußerst gründlicher Aufklärung vorrücken könne. Der englische Minister Morrison hat damit geprahlt, was England für diese ägyptische Offensive alles gearbeitet und bereitgestellt habe, aber seine Selbstbeweihräucherung klingt kläglich aus: „Unsere Augen sind auf Aegypten gerichtet, wo unsere Streitkräfte mit Begeisterung kämpfen, die zum Erfolg führen mag oder nicht, auf jeden Fall aber den Erfolg verdient. Oie Türkei und der Krieg. Ankara, 30. Okt. (DNB.) Durch ein Spalier von Truppen und Pfadfindern begab sich der Staatspräsident Ismet Jnönü zur Großen Nationalversammlung, um dort die Glückwünsche der Regierung, der Armee, des Parlaments und der ausländischen diplomatischen Missionen anläßlich des 19. Jahrestages der Gründung der Türkischen Republik entgegenzunehmen. Der deutsche Botschafter v. P a p e n war mit dem rangältesten deutschen Waffenattache, Vizeadmiral von der Marwitz, erschienen. Nach dem Empfang begab sich der Staatspräsident zur Truppenparade. Vor dem Vorbeimarsch richtete er eine kurze Ansprache an Volk und Armee. Die Türkei fei in das vierte Kriegsjahr trotz aller Einschränkungen und Unbequemlichkeiten, über die man sich sehr beklage, gerade und aufrecht eingetreten. Vor den achtungsvollen Blickender internationalen WAt stehe die Türkei mit unerschütterlichem nationalen Willen da. Diss Lebenskraft der türkischen Nation sei die Gewähr für die Ueberrolnbung der größten Schwierigkeiten. Das Hauptaugenmerk gilt der Wahrung der nationalen Unversehrtheit. Weil die Nation alles für die Armee hingebe und alle Opfer für das Wohl des Vaterlandes auf sich nehme, besitze sie die größte Sicherheit inmitten des großen Unglücks. ten", sagte Santacilla zu den beiden Beamten und schloß die Tür hinter ihnen. Vielleicht hatte Karen befürchtet, Brackmann in irgendeinem scheußlichen, gestreiften Sträflings- dnllich oder in Ketten wiederzufinden, sie hatte dieser Sekunde der Wiederbegegnung mit entsetzlichen Aengsten entaegengesehen, aber er trug seinen alten Anzug und schien weder niedergebrochen noch besonders mutlos zu fein. „Karen?" sagte er mit feiner tiefen Stimme und streckte ihr die Hand entgegen. „Du hast mir da mit deinem fabelhaften Besuch bei Gonzales eine schöne Suppe eingebrockt ..." Sie preßte seine Hand mit verzweifelter Heftigkeit: „Ach, Malte, ich habe schon geglaubt, du würdest denken, ich hätte dich betraten ..." „Unsinn, Kleine!" sagte er kopfschüttelnd und streichelte ihre Finger. „Als Don Sasitacilla mir von deinem Schildbürgerstreich erzählte, habe ich mir die Geschichte sofort richtig zusammengereimt: daß du mit deinem Besuch nichts anderes wolltest, als mir sozusagen einen Knüppel zwischen die Beine zu werfen ... So war es doch?" „Genau so, Malte! Ich wollte Gonzales veranlassen, Derakruz für einige Zeit zu verlassen. Und nun ..." „Und nun willst du wissen, ob ich den Mord begangen habe oder nicht? Ich habe es nicht getan, Karen." Kein Wort mehr und kein Wort weniger. Forester sah, daß Karen die Augen schloß,, fühlte, daß dieser Mann die Wahrheit sprach, und »zugleich verspürte er den Wunsch, Brackmanns Freundschaft zu gewinnen. „Wir kennen uns noch nicht, Senor Brack- mann", sagte er und trat neben Karen, „aber ich kenne ihre Geschichte. — Mein Name ist Frank Fo» refter. Ich bin ein Nachbar von Senor Jens Dr» yasfa und von Beruf Arzt im Camp. Was an mir liegt, soll geschehen, um Sie aus dieser nichtswürdigen Sache herauszuhauen. Denn der eigentliche Schuldige bin ich. Ich kam auf den unglückseligen Einfall, Gonzales vor Ihnen zu warnen ..." Sie schüttelten sich die Hände. 8. Kapitel. Santacilla hustete scharf. Er hatte mit dieser Begegnung andere Zwecke verfolgt als wechselseittge Sympathiekundgebungen, wie sie hier getauscht wurden. „Bitte setzen Sie sich", sagte er dienstlich und forderte auch Brackmann durch eine knappe Kopfbewegung auf, Platz zu nehmen. Es war eine reine Höflichkeitsgeste gegen Karen und entsprach durchaus nicht den Amtsgepflogenheiten. „Ich bin weder Ihr Ankläger, noch Ihr Richter, Senor Brackmann", begann Santacilla und suchte in einem Nickellineal fein Spiegelbild; „meine Aufgabe besteht darin, den Mord an Gonzales aufzu- klären ..." Brackmann neigte aufhorchend das Gesicht, als höre er aus Santacillas Mund neue, ungewöhnte Töne. „Sie behaupten, mit dem Tod von Gonzales nichts zu schaffen zu haben. Ein ttagischer Zufall will es nun, daß Senorita Orgassa, die von Ihrer Schuldlosigkeit überzeugt ist. Sie durch ihre Aussagen aufs schwerste belastet." „Verzeihen Sie, Don Santacilla, daß ich Sie unterbreche, aber ich habe Ihnen heute, bevor Sie noch dazu kamen, mir etwas von Senorita Orgassas Rolle zu erzählen, bereits offen und ehrlich gesagt, daß ich tatsächlich mit der Absicht nach Verakruz gekommen war, an Gonzales und Ciquita Perano ein persönliches Urteil zu vollstrecken. Senorita Orgassa kann diese meine Aussage nur bestätigt haben, belastet habe ich mich also selbst." Forester machte eine Bewegung, als wollte er aufspringen, um Brackmanns Hand zu schütteln. Santacilla warf ihm einen mißbilligenden Blick zu. „Don Santacilla scheint es unbegreiflich zu finden", bemerkte Forester zu Brackmann, „daß es auf der Welt so etwas wie zufälliges Zusammentreffen gibt. Ein Mann kann doch fest entschlossen sein, sich eine Kugel vor den Kopf zu jagen und an einer plötzlichen Blinddarmentzündung sterben. — Sie Kritische Lage der LlSA. Truppen aus Guadalcanar. Berlin, 30. Okt. (DNB.) Die amerikanische Niederlage in der Seeschlacht im Südpazifik wirkt sich jetzt auch bei den Landkämpfen auf der Insel Guadalcanar aus. Die dort Anfang August gelandeten amerikanischen Truppen sind seit Wochen ohne Nachschub. Sie vermochten zunächst ihre Landungsbasis zu erweitern, konnten jedoch den hartnäckigen Widerstand der zahlenmäßig unterlegenen japanischen Besatzung nicht brechen. Die Japaner, die über die See- und Luftherrschaft im Raum der Salomon-Inseln verfügten, konnten dagegen laufend Verstärkungen heranbringen und den Nachschub für die auf der Insel stehenden Truppen sicherstellen. Dann begann der japanische Gegenangriff. In zahlreichen Gefechten in unübersichtlichem, urwaldähnlichem Gelände gelang es den Japanern, die amerikanischen Truppen zurückzuwerfen und so stark zu schwächen, daß ihnen nichts übrigblieb, als sich auf die Ausgangsstellungen zurückzuziehen. Nur der Flugplatz „Henderson Field" blieb bis in die letzten Tage noch hart umkämpft. Es ist der einzige Flugplatz, der oen Amerikanern im Kampfgebiet der Salomon-Inseln noch zur Verfügung stand. Selbst der feindliche Nachrichtendienst muß zugeben, daß die Amerikaner auf Guadalcanar von drei Seiten umzingelt sind und daß die Japaner zur See die Oberhand gewonnen haben.» Die amerikanischen Korrespondenten englischer! Blätter sprechen bereits von einem neuen Bataas (Kapitulation der USA.-Truppen auf den Phi-I lippinen) und betonen, daß die auf Guadalcanar stehenden amerikanischen Truppen auf einem zehn Kilometer langen und fünf Kilometer breiten Küstenstrich zusammengedrängt seien. Die Japaner, hätten, stellt der Londoner Korrespondent von „Stockholms Tidningen" fest, nunmehr die unbedingte Luftherrschaft über die südlichen Salomonen errungen und beherrschten anscheinend auch die umliegenden Gewässer, da immer wieder neue Truppen an Land gesetzt werden. Der Korrespondent deutet auch an, daß zwischen General Mac Arthun in Australien und Admiral Niemitz in Pearl Har- bour erhebliche Meinungsverschiedenheiten bestünden. Nach Abschluß der Operationen auf den Salomonen müsse die Frage des Oberbefehls im Pazifik neu geregelt werden. In Australien sei man äußerst» aufgebracht über die verhältnismäßig geringfügigen Mengen amerikanischen Kriegsmaterials, die inj letzter Zeit in australischen Häfen eingetroffen seien. Man führe dies auf politische Intrigen gegen Mae Arthur zurück. Landes fe1 * $ .,1939 d ä >7 des a 'S Ihnt Dr- Kon den" Weutschen -ireubip'1 , BUS».' ,, griff' * 8 Aus den Salomonen als die übrigen Insulaner. dm es bin k Warbt thniewl.^ YL Eintrit w jfenber klX, aus nen gern verzehrt werden. Auch die Perspektiv- schnecke wird durch europäische Händler von den Eingeborenen eingetauscht und zur Perlmuttergewin- nung nach Europa gesandt. B u k a , die nordwestlichste der Salomonen, be« sitzt in dem Carolahafen mit flachen, von t Mangrove dicht bestandenen Ufern, dem ein sehr 7 breites Korallenriff vorgelagert ist, einen guten t« *1* tiefen Hasen. Die Küste ist vielfach gegliedert und BLersetzu l.des Ms v>else>ll aufgeb Die jetzt vielgenannte Insel Guadalcanar ist eine der Salomon-Inseln. An der Westseite bei Marau besitzt sie einen guten Ankerplatz, während an der Nordseite die Hafenstadt PortdelaCruz an der Mündung des Galegaiflusses liegt. Hier befindet sich eine gute Reede, und die Stadt ist mit Booten leicht zu erreichen. In der Nähe von Guadalcanar ist die Rüssel-Gruppe mit der Plantage Pandina, einer der größten der Salomon-Inseln. Die zum Neuguinea-Territorium gehörenden Salomonen bilden eine große Gruppe dicht mit Kokospalmen bewaldeter fruchtbarer Inseln, auf denen es das ganze Jahr hindurch viel Regen gibt und in der Zeit von Ende April bis Ende August der Ost- Monsun weht. Von September bis März herrschen westliche Winde, die oft von bedeutender Stärke sind und mit heftigem Regen zum Sturm anwachsen, worauf ein so starker Strom durch die verschiedenen Straßen nach Osten einfetzt, daß selbst Segelschiffe den ersten besten Hafen aufsuchen müssen. ArH der größten der Salomonen, der nach dem französischen Seefahrer Bougainville genannten Insel, erhebt sich eine vulkanische Bergkette, die in dem über 2000 m hohen Mount Balbi ihren Kulminationspunkt erreicht. Der Berg, im Mittelpunkt des Gebirges gelegen, ist ununterbrochen tätig. Die Vegetation dev> steilen felsigen Ufer wird von hohen Callophyluonen und Barringtoniabäumen überragt, an den dem Licht mehr ausgesetzten Stellen stehen schöne Cycadeen mit Stämmen bis zu von labyrinthartigen Meeresarmen durchzogen. Isabel, die mittlere und zweitgrößte Insel, hat stich emei an der Südwestküste einen ausgezeichneten Hafen ). Dr- e.h. in dem Tausend-Schiffs-Hafen, geschützt von der Meist in gegenüberliegenden Insel St.George und der Passage- »dem Bl Insel. Die Meringe-Lagune auf der Insel bildet ein Istaum zu Tourüstenziel. A st r o 1 a b e - H a f e n liegt Tm e zu W Westen an einer schönen Bay; da? Meer ist in die- fern Hafen so ruhig, daß Schiffe getrost kielholen können zur Reparatur, ohne das geringste zu befürchten. Die Bewohner der Salomonen sind Melanesier, die man gemeinhin als Neger bezeichnen kann, denn, äußerlich betrachtet, unterscheiden sie sich von den afrikanischen Schwarzen nicht sonderlich. Aber sie Jini) kräftige, selbstbewußte Menschen, geschickte Fischer und Ruderer. Au!f der Insel Isabel und der Insel Choiseul, die an der Novdseite im Sund x gleichen Namens einen guter Ankerplatz besitzt weisen die Eingeborenen eine hellere Hautfarbe aus 4 m Höhe. Die Insel weist mehrere gute riffgeschützte Häfen auf, insbesondere die Kieta-Bucht. Die einzelnen Ortschaften, wie Numa-Numa, Buin, Sinai, atmen idyllische Ruhe; auf dem rein gehaltenen Boden liegen die Hütten der (Eingeborenen, überragt von schlanken Kokos- und Sagopalmen. Die ein Stockwerk hohen Behausungen stehen auf mannshohen Pfählen; sie haben regelrechte Firstdächer, von den Blattsiedern der Sagopalmen bedeckt. Der untere Raum der Hütte dient nur der Durchlüftung, der Wohnraum oben ist durch Latten und grobe Matten von Palmblättern nach außen hin abgeschlossen und nur über eine Leiter zugänglich. Langgeschnäbelte Kanus liegen zwischen den Hütten hineingeschoben. Auf den anderen Inseln leben die Eingeborenen in viereckigen Laubhütten. Die Pflanzungen bestehen aus Bananen, Brotfruchtbäumen und dem unsere Kartoffel ersetzenden Taro. Die Sagopalme liefert mit ihren riesenhaften langen Fiederblättern den (Eingeborenen nicht nur Material zum Hausbau, sondern auch im Mark ihrer Stämme ein wichtiges Nahrungsmittel, den Sago. Die Früchte von Coelococcos Sajomoniensis tiefer einen ergiebigen Ausfuhrartikel, den die europäischen Händler von den (Eingeborenen durch Tausch erwerben und in ganzen Schiffsladungen nach Australien und (Europa verkaufen, unter dem Namen Elf enb einnuß kommen sie auf den Markt und liefern in ihrem weißen, beinharten Sameneiweiß das Material für Knöpfe. Zahllos liegen die Gehäuse von Perspektivschnecken, innen schön perlmutterglänzend mit rötlicher Zeichnung, im Sande -umher, deren Tiere von den (Eingebore- Oie zweite Front. Lissabon, 30. Okt. (Europapreß.) Wendel! W i l l k i e forderte im Rundfunk noch einmal drin- gend die Hilfe der SUA. für die Sowjets. Er- sagte, die sowjetische Produktion reiche nicht aus, um den Deutschen Widerstand leisten zu können. Auch für Tschiangkaischek verlangte er sofortige materielle Unterstützung. Zum Kampf in Nordafrika meinte Willkie Dorfidjtig, der Chef der 8. britischen Armee, General Montgomery, sei „zuversichtlich, wenn auch nicht Überzuversichtlich". Auch der tschungkingchinefifche Botschafter in London, Wellington Koo, der sich in Tschunking aufhält, forderte in einer Rede eine „zweite Front^ in Burm a. Er erklärte: „Die Alliierten müssen Burma zurückerobern, da die Häfen in den ehemals britischen Gebieten sehr wichtig für die Versorgung Tschungtings sind." Wellington Koo bestätigte damit, daß die Aeußerungen Londons und Washingtons, wonach man bereits bessere Zufahrtsstraßen für Tschunking durch Indien erschlossen habe, nicht der Wahrheit entsprechen. Kleine politische Nachrichten. Wie aus Washington gemeldet wird, wurde dec Oberbefehlshaber der USA.-Truppen in (Europa, Generalleutnant Eisenhowe r, zur beschleunigten Berichterstattung nach Washington berufen. Die uruguayische Regierung hat dem Botschafter der Vereinigten Staaten mitgeteilt, daß sie bereit sei, die diplomatischen Beziehungen zur Sowjetunion nicht ist, 6d)nupfpuh viid aus ro lea Klosters 5i» erhalte Lchalt etiv litt Drogif mit dei Tatsache, daß Senor Brackmann die Absicht hatte, Gonzales zu töten, und daß Gonzales getötet wurde, ist doch noch lange kein Beweis dafür, daß Brackmann und niemand anders Gonzales getötet haben kann." „Ich bewundere Ihren Scharfsinn, Doktor Fo* refter', sagte Santacilla eisig; „da aber Senor Gonzales nun einmal ermordet worden ist, werden Sie zugeben müssen, daß Senor Prqckmann, der mit der Absicht umging, diese Tat zu vollbringen, nun, da er es abstreitet, Gonzales getötet zu haben, zum mindesten einen Grund dafür angeben muß, weshalb er feine Absichten so plötzlich änderte." „Als ich Ihnen meine Pistole übergab, Don Santacilla", warf Brackmann ein, „war ich sicher, den besten Beweis für meine Schuldlosigkeit am Tode oon Gonzales gegeben zu haben. Als Sie mir das aber als einen besonders raffinierten Trick auslegten, konnte ich nicht darauf hoffen, bei Ihnen für meine Gründe, weshalb ich meine Absichten fo plötzlich änderte, auf Verständnis oder gar auf Glauben zu stoßen." „Natürlich?" stieß Forester empört hervor. „Wegen dieser Pistolengeschichte habe ich Don Santacilla schon meine Meinung gesagt —" „Aber vielleicht lehnen Sie es nicht ab, diese Gründe jetzt Ihren Freunden zu erzählen", sagte Santacilla, ohne Foresters Einwurf zu beachten. „Gewiß nicht", antwortete Brackmann ohne Zögern; „darf ich nur erfahren, wie weit sie bereits unterrichtet sind?" „Ich habe ihnen von Ihren bisherigen Aussagen nichts vorenthalten." „Sie wissen auch, daß ich mich gestern abend in der Calle Stella und in der Nähe des Hauses ooti Gonzales aufgehalten habe?" Santacilla nickte, und Karen bestätigte Santacillas stumme Antwort. (Fortsetzung folgte) iS *1 Als Vermählte grüßen BAYER Ihre Verlobung geben bekannt Martha Schäfer WISSENSCHAM EHA-WERKE-HANNOVER 6 Lieh, den 1. November 1942 3302 D/ Als Verlobte grüßen Annchen Schmidt Uffz. Karl Weber 05484/ ff laden unsere Mitglieder zu Wir Kr. Alsfeld bei Gießen 05502/ Ihre Vermählung geben bekannt r\ / Lieh 05496/ 05506/\ 'IMFJW.V? fcsckfaeidiqe Haut ej.) Wendel! einmal brim e Sowjet!, iche nicht am, i zu tonnen. I z schuf in den BAYER-Arzneimitteln Medikamente von Weltbedeutung. Güte und Wirksamkeit der Arzneimittel mit dem BAYER-Kreuz entsprechen dem letzten Stand der Forschung! Gießen Grabenstr. 9 z. Z. Kriegsmarine Gießen Mflhlstr. 2 Heinz Ebschner Obergefreiter der Luftwaffe Elli Ebschner, geb.Serth TTTplHP aÄJZWTP IMangenSiekostenlosdie /F 99 • /? n ne Ludwig Fischer cand. theol., Leutnant der Res. Wenn jemand eine Reise tut, so kann er es erleben, em ein sch einen guten Wert unb . durchzogen. fe W, hat Men Hafen ö* oon btt dderPassam. del bildet ein liegt lin ier tft in die. rost kielholen zu W 1 Melanesj«, ichnen kann, 1 sie sich ml lderlich. AbekA hen, geschickt« fabel und her. nte im Such Sei Kopfweh »ernt es durch bchnupfen, Stockschnupfen und ähnliche Beschwerden verursacht ist, bringt das seit über hundert fahren bewährte Klosterfrau- (chnupfpulver oft wohltuende Erleichterung. Klosterfrau-Schnupfpulver wirb aus wirksamen Heilkräutern hergestellt von der gleichen Zirma» die den Klosterfrau-Melissengeist eräugt Sie erhallen Klosterfrau-Schnupfpuloer in Originaldosen ;u 50 Pfg. sLnhalt etwa 5 Gramm), monatelang ausreichend, bei 2hrem Apocheker -der Drogisten. 81. Oktober 1942 05527/ Gießen,z.Z. Lohmen üb. Pirna/ Sachsen, Hohle 19 b 1. November 1942 __________ 05456/ Achten, cd, wurde M , in Europa, beschleunigt» rufen. »m Aotschast d°b fi- bi« r Sowietunm Triumph -es Wehrwillens. Oie Wehrfampflage der GA. zeigten die Wehrkrastreserve der Station folgenden Veranstaltungen ein: Abschießen Sonntag, den 1. November 1942, von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr Montag, den 2.November, ab 16 Uhr Jahreshauptversammlung Montag,den 9.November, im Schützenhaus,anschließend Siegerehrung Beginn des Zlmmerstntxenschleßeni Montag, den 16. November, 20 Uhr Wir bitten um zahlt. Beteiligung» Schützenverein e. V. Gießen .e,Dem ter l onbentn 's» •Äd neue Tn,' ,$'«1 SQ., : < Jl den Sold ’im N» m«n ati hoffen feien. 1 »egen Liß bu- ägyptischen Museen mit allen rtvollen Gegenständen befinden sich, wie der Di des ägyptischen Nationalmus7üm?mitteitt ' I Maasarah in einer Grotte 30 m tief unter her t°b°rfl°ch°. Di- Grotte, deren Eingang durch eln !d°°en^bewacht^^^ ' ”on 60 ägyptischen Wupptl.-Barmen Gießen Asterweg 64 Oktober 1942 2n der NSK. berichtet SA.-Hauptsiurm- führer Rehm über das Ergebnis der Wehr, kampftage der. LA. Wir entnehmen dem Auf. fatz die folgenden Ausführungen: Der Beginn des vierten Kriegssahres stand in Deutschland im Zeichen der Wehrkampftage der SA. Die in der Heimat befindliche Reserve deutschen Mannestums trat zu einer machtvollen Demon- stration ihrer Wehrkraft und ihres Wehrwillens an. Vom 1. September bis vor kurzem fanden in 600 Standorten der SA. Liese Wehrkampftage statt, an denen sich insgesamt 500 000 Kämpfer aus den Reihen der SA., der Kriegswehrmannschaften der SA., der Betriebssportgemeinschaften von KdF., des Hauptschriftletter: Dr. Friedrich Wilhelm Lauge. Stellvertreter des HauptschriftleiterS: Ernst Blumschetn. BerantworUtch für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für daS Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadl Gieüen, Provinz, Wtrtichaft und Sport: Ernst Blumschetn. Truck und Verlag: Brühlsche UniverittätSdruckeret R. Lange K. 0. Berlagsleiter: Dr..Hng. Erich Hamann: An.teig-nleiter: Hans Beck. Ani,eigenvreiSliste Nr. 6 getötet hab" , Doktor S» ' aber en ist. werM rgdmanM» 7 oollb^' gwt«« angehfl-T । änütrle- ,a6, D°»6®, fy? b-!»Ä ft« nfl ohok ff K*8* ,, gbeod? w* f*-6* NSRL. und der Nationalsozialistischen Kriegsopfer. Versorgung beteiligten. In rascher Folge wickelten sich auf den Kampfbahnen der Standorte die einzelnen Wehrkämpfe ab, die in verschiedenen Zusammenstellungen Sprung, Lauf, Handgranatenwurf, Ueberwindung von Hindernissen, Kleinkaliberschießen und einen 20-Kilometer-Geländemarsch umfaßten. Es hat sich gezeigt, daß die Kraft des deutschen Mannes- tums in der Heimat trotz der überaus starken beruf, lichen Inanspruchnahme und der krieasbedingten Einschränkungen ungebrochen und in bester Der. fassung ist. Das gleiche gilt für die deutschen Frauen und Mädchen aus den Betriebssportgemeinschaften SMÄÄSgt: i&t t,e ®tnmt[d)ung her Sowjets in die innere PoliM 8 Landes dulden. *)UUUt «-b-r die Neuwahl des finnijchen StaotspräWen. ‘ Ä Reichstag einen Gesetzentwurf an, «ach die Wahlmanner der Präsidentenwahl vam fe 1939 die Neuwahl des Staatspräsidenten im i|re 1943 wiederum vornehmen sollen. Lr Eröffnung des tschechischen sozialen Hilfs- Äks für Böhmen und Mähren erklärte Staats- chident Dr. Hacha im Rundfunk: „Wir müssen 0 an den musterhaften sozialen Einrichtungen des ^deutschen Reiches ein Beispiel nehmen, die die ^rfreudlgkett zu ungeheuren Leistungen zu stei- w wußten." Aus dem Reich. 50 Jahre Soldat. -n Marburg feierte General der Infanterie Ichniewindt die 50. Wiederkehr des Tages ifes Eintritts in die Armee. Bei Ausbruch des rtgeß wurde General Schniewindt Komman. Irrender General und Befehlshaber im Wehr- rtk IX, aus welcher Stellung er am 1. Mai 1942 Hi) Versetzung in die Führerreserve des Oberkom- »des Heeres ausschied. In 32 Kriegsmonaten hat ftie vielseitigen Arbeitsgebiete des Wehrkreises im ckge aufgebaut. ©r. e. h. Erich Krahmer-Möllenberg gestorben. -irch einen tödlichen Unfall kam Regierungsrat ,9. Dr. e. h. Erich Krahmer-Möllenberg auf einer »»streife im Alter von 60 Jahren ums Leben. bem Bestreben, den Volksdeutfchen im 'träum zu helfen, ihre Schulen zu erhalten oder zu schaffen, Lehrkräfte heranzubilden, dem Für alle lieben Wünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Verlobung danken wir herzlich Jl se Dreskrüger Hermann Marth z. Z. Gießen, Löwengasse Nr. 5 ________________________05542/ von KdF., die zu Hunderten und Tausenden zwischen den Wehrkämpfen der Männer Tanz, und Gym- nastikübungen vorführten und ein Bild der Gesundheit, Anmut und Schönheit boten. Der Wehrkampf ist nicht eine Angelegenheit weniger, besonders trat, nieder und hervorragender Sportsleute, sondern eine Anaelegenheit der breitesten Schichten des Bol. les. Dabei ist zu beachten, daß auf den Kampfbahnen überall nur die Mannschaften antraten, die mit Aussicht auf Erfolg in den Kampf gehen konnten. Tatsächlich werden durch die Wehrkampfidee noch viel mehr Männer erfaßt, als auf den Kampfbahnen erscheinen. Die Forderung der nationalsozialistischen Weltanfchauung, daß die Arbeits-, Brot- und Dolksaemeinschaft ihre Vollendung und Krönuna in der Wehrgemeinschaft der Ration finden muß, ist hier Wirklichkeit geworden. Der Charakter dieser Wehrkampftage war also keineswegs in erster Linie sportlicher Natur, sondern weltanschaulich-wehrpolitischer Art. Im Bereiche einer Standarte waren zu den Wehrkämpfen 95 v. H. der SA.-Einheiten angetreten, die sich zu 90 v. H. aus Bergmännern zusammensetzen. Diele Wehrkämpfer kamen unmittelbar oon der Nachtschicht zum Kampf. An vielen Orten nahmen Männer über 60 Jahre, die in schwerster Arbeit in Rüstungsbetrieben stehen, an den Kämpfen teil. Stärkste Teilnahme von Kämpfern hatten die Standorte in den luftbedrohten Gebieten aufzuweisen. Selbst Verwundete reihten sich in die Zahl der Kämpfer ein. Aber auch im Bereich der Landstandarten sind die Einheiten in beachtlicher Stärke auf den Plan getreten, obwohl von den einzelnen teilweise weite Anmarschwege ^urückzulegen waren und die Männer mitten aus schwerer Erntearbeit kamen. So können die Wehrkampftage als ein voller Erfolg gewertet werden. Unter dem Eindruck ihrer Verlaufs haben sich bereits in vielen Betrieben SA.-Wehrabzeichengemeinfchaften gebildet, in denen die einzelnen auf den Erwerb des SA.-Wehrabzei- chens vorbereitet werden. Es liegen jetzt auch schon zahlreiche Anfragen vor, ob in Zukunft die Teilnahme an diesen Wehrkämpfen erweited werden kann. Im Winter wird die SA. die Winterwehrkämpfe, im Frühjahr die Schießwehrkämpfe und im Spätsommer 1943 wieder die großen Wehrkampftage durchführen. akademischen Nachwuchs neue Kraftentfaltung zu geben, roud>5 der Gedanke der „Deutschen Stiftung, der er als aeschäftsführendes Dor- standsmitglied angehöde. Als die volksdeutschen Probleme in Europa neu geordnet wurden, berief ihn Dr. e. h. Max Winkler, der Leiter der Haupttreuhandstelle Ost des Beauftragten für den Vier- jahresplan, zu feinem Stellvertreter. Krahmer- Möllenberg entstammt einer alten preußischen Offiziersfamilie aus Goslar. Er studierte in Kiel Rechtswissenschaften und kam bann in die preußische Verwaltung. Der Weltkrieg sah ihn als Regierungsrat bei der Regierung in Bromberg. Ende 1918 wurde er ins preußische Innenministerium berufen. Später bearbeitete er alle Oftfragen. Kunst und Wissenschast. Ferdinand Lxl f. Ferdinand Exl, der Gründer der nach ihm benannten Tiroler Volksbühne, ist 67 Jahre alt in seiner Vaterstadt Innsbruck gestorben. Erst vor kurzem hat die Exl-Bühne, die nunmehr ihren festen Stand in Wien hat, ihr 40jähriges Jubiläum gefeiert. Exl gehört in die Reihe jener naturhaften Schauspieltalente der Donau- und Alpengaue, die, wie Raimund und Nestroy, Girardi und Tyrolt, un- mittelbar aus dem Volke aufgestiegen sind. Exl, der Sohn einer Innsbrucker Wäscherin, hat zunächst an kleinen Dorstadtbühnen begonnen und hat sein erstes Theater in einer Scheune aufgeschlagen. Mit Exl verknüpft sich ein Dichtername, der von der Statt Karten! Für die vielen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten anläßlich unserer Verlobung danken wir, auch im Namen unserer Eltern, herzlich Erna Habermehl Benno Walter Gießen, im Oktober 1942 <05493/ Für die anläßlich unserer Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir recht herzlich. ElU Bebling Gerhard Grocholski Heuchelheim, im Okt. 1942 3317 D/ Tiroler Volksbühne durchgesetzt worden ist: Karl Schönherr. Unbekannter ist Franz Krane- Witter geblieben, der seine Stücke zunächst auch nur für die Exls geschrieben hat, Anzengrubers Lebenswerk ist im gesamtdeutschen Raum zunächst auch durch die Exls popularisiert worden. Als Schauspieler war Exl ein ins Bäuerliche gewandter heldischer Typ. Zusammen mit Eduard Köck und Ludwig Auer, die heute noch an der Exl-Bühne wirken, hat er erschütternde Aufführungen gestaltet. Exl hatte einen starken Blick für Talente. Eine Reihe von Kräften seiner Garde haben ihren Weg gemacht, wie die große Heroine des Burgtheaters, Hedwig Bleibtreu, wie Franziska Kinz und viele andere, deren Namen heute den Theaterfreunden Begriffe bedeuten, ohne daß sie von ihrem Entdecker wissen. Durch manche finanzielle Krisis hat Exl sein Werk gesteuert, um es schließlich an seine Tochter Ilse Exl zu übergeben, die mit ihrem Ensemble nun ständig in Wien spielt. Gerhard Aichinger. Zwei neue Stücke von Arnold Bronnen. Arnold Bronnen erscheint mit zwei neuen Stücken wieder im Spielplan der deutschen Bühnen. ,,G l o - r i a n a", ein Lustspiel aus der Shakespeare-Zeit mit der Triplerrolle Bacon-Shatespeare-Eduard II., wird in der Regie Otto Falckenbergs an den Münchner Kammerspielen uraufgeführt und von Gustaf Gründgens im Berliner Staatstheater nachgespielt werden; das Napoleon-Schauspiel „N" hat Heinz Hilpert für die Berliner Erstaufführung erworben. Barchfeld Gießen-Kl.-Linden Auweg 7 Frankfurter Straffe 115 z. Z. ün Felde im Oktober 1942 s 05526/ eo muß vor oHom die SchrwibmoMhine in Ordnung MML Achten 5*e darauf, daß die wichtigen Teile (Forbbondumichollung, Bandtransport, Walzen utw.) steh einwandfrei arbeiten. Sie schreiben dann noch länger mit dem farbkonzentrierten und dadurch besonders ergiebigen Farbband 9elird Water ihr !e,tynbe "let r vkoilG S-in C* »or die i?“” d Z!di°i Ä* L.vJOl Mi >rt u tz-ri Hart und schwer traf uns die unfaßbare Nachricht, daß unser treuer, heißgeliebter, braver, noch so junger, hoffnungsvoller und sonniger Sohn, unser herzensguter, friedlicher Bruder, mein treuer, lebensfroher Freund, Pate, Neffe und Cousin Walter Volz Schütze in einem Infanterie-Regiment in den Kämpfen bei Rschew in treuer, soldatischer Pflichterfüllung sein junges, hoffnungsvolles Leben für Führer, Volk und Vaterland WWW zu kaufen gebucht. Schriftl. Angebote unter 05498 an den Gießen. Anzeig. Gut erhaltenes Herren- Fahrrad z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. 05497 a.d.G.A. Gebr., kleine Nullt für Werkstätte geeign., z. kauf, ges. Schr. Ang. mit Preis unter 05519 a.d.G.A. Gut erhaltene ScMmiä und Sofa z. kaufen gesucht. Schriftl. Angeb. unter 05536 an den Gieß. Anz. 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Der gleiche Sturm, der die Baume entkleidet has smgt in ihnen und macht sie zu Zeugen und Mittlern emer Botschaft an die Menschen Alles Sm ®Le ®e^mut um die Dergäng- lichkeit Les.Lebens überwindet nur der Glaube an öu Idee. Entsagung i|t der Weg zur Bollenduna. Im Opfer beruht das Geheimnis der Wandlung m d«s Unvergängliche. Das ewige Ziel aber ist ©eiftTs arUn9 ° 5 bCC ^eg und Triumph des Im Raunen uni) Murren der Novembersturme JlraUt!ßr^an?e«!ien z7?Q9cn und in tiefschwarzen Nachten beginnt das Geheimnis zu walten und sich m denen zu entfalten, die wachen und getreuen Herzens sind. Bor ihrem inneren Auge fallen die Grenzen zwischen Leben und Tod, ihnen öffnet sich Ne ©eite unö sie wissen: der Sturm kommt von den Gräberfeldern in allen Zonen, von Flandern und von Langernarck, von Narvik und von Tobruk, er kommt aus den endlosen Steppen des Ostens der Salzgeruch des Meeres ist in ihm, die Todes'kälte der Gletscher, die Stimmen des Urwaldes und das Schweigen der Wüste. Er umbraust die Totenburgen in aller Welt, und in seinem Wehen brennen die Flammen des Glaubens, die sich entzündeten an dem ungelebten und doch vollendeten Leben, das m schmalen Hügeln ruht und in den Särgen der Feldherrnhalle. Der raunende Nebelung ist die Zeit der großen Gerechtigkeit und der Heimkehr der Toten ins Gedächtnis und in die fortwirkende Kraft des Lebens. Nach dem Willen der Vorsehung lüftet sich in dieser Zeit der Schleier um das Unvergängliche nicht ganz, aber spürbar wird die Wirklichkeit der Kraft: es gibt keine Kraft auf Erden, die stärker ist als die Treue, die Ehrfurcht und der Glaube. In Sturm und Stille wächst in uns wie in den leer und arm gewordenen Bäumen die große Geduld, die der Stunde harrt, in der die ewigen Gewalten und Gestalten ihr Werk vollenden, zu dem sie berufen sind. ( Uns aber ist bestimmt, die Mahnung und Verheißung zu vernehmen und bereit zu sein. K. R. 2. November: der große llhreniag. Am Montag, 2. November, gilt unser erster Gedanke der Uhr, wenn wir sie nicht vorsorglich schon am vorhergehenden Sonntag um eine Stunde zurückgestellt haben. Der 2. November ist ein großer Uhrentag. Da heißt es aufpassen, um nicht zur falschen Zeit an die Arbeit zu kommen. Denn die Sommerzeit wird ab 2. November nicht mehr gelten. Die Kalenderzeit tritt wieder in ihr Recht. Die Aufhebung der Sommerzeit in den Wintermonaten ist ein Teil der Sparaktion an elektrischem Strom, die im Interesse der Kriegswirtschaft notwendig ist. Die Sommerzeit bedeutet eine Ausdehnung des Tages in die Abendstunden. Das ist in den Sommermonaten — auch der Stromersparnis wegen — gerechtfertigt, in denen wir lange Helle Abende haben. In den Wintermonaten ist aber der „Spitzenbedarf" an elektrischem Strom am Morgen noch immer geringer als am Abend, wo sich alle Anforderungen an die Elektrizitätswerke zu- sarnrnen-rängen. Also muß die sommerliche Sparaktion nach rückwärts revidiert und die Sommerzeit aufgehoben werden. Soldaten-Studenten in Gießen. Während des Wintersemesters wird unsere Universität wiederum, wie schon bei den vergangenen Semestern, eine große Anzahl Studenten im Ehrenkleid des deutschen Soldaten, die zur Fortsetzung ihrer Studien von der Wehrmacht beurlaubt sind, in ihren Hörsälen und Instituten vereinigen. Bei diesen Studierenden handelt es sich um junge Männer, die sich in der Kampffront für den Schutz der Heimat und für die Sicherung unserer nationalen Freiheit und Zukunft eingesetzt haben. Diesen Kämpfern, die vor dem Feinde allezeit bereit waren, ihre Gesundheit, ja ihr Leben für unsere Volksgemeinschaft zu opfern, gebührt unser aller Dank. Eine Gelegenheit, einen Teil dieses Dankes abzustatten, wird unserer Bevölkerung jetzt wieder geboten. Für diese Soldaten-Studenten werden möblierte Zimmer gebraucht, die ihnen während ihrer winterlichen Studienzeit angenehmen Wohnaufenthalt und Arbeitsmöglichkeit bieten. Zur Bereitstellung der Zimmer wird heute in einem Ausruf des Rektors der Universität, des Kreisleiters, des Oberbürgermeisters, des Standortältesten und der Studentenschaft aufgefordert. Es handelt sich hierbei nicht um eine alltägliche Angelegenheit, sondern um einen beherzigenswerten Hinweis auf eine Gelegenheit zur Erfüllung einer nationalen Dankes- pflicht. Daher darf es auch als selbstverständlich angesehen werden, daß dieser Aufruf starken Widerhall finden und dazu führen wird, Zimmer für diese Soldaten — denn Soldaten bleiben sie auch wahrend ihres Urlaubs zu Studienzwecken! — in aJ5’ reichender Anzahl zur Verfügung zu stellen. Neben dieser Bekundung unseres Dankes für verdiente Frontkämpfer wird die Bereitstellung der 3immer auch ein erneuter Beweis der innigen Sterbutwen* beit non Universität und Giesiener Bevvtterung lein, die von jeher zu den wertvollsten Traditionen unseres Gemeinwesens gehört hat. Freiwillige für die Waffen-^. Von der Erg.-Stelle Fulda-Werra (IX) erhalten wir die Mitteilung, daß wiederum Freiwilligen d e Möglichkeit gegeben ist, in die W-nsen-tt einzutreten Di- Dioisonen der Waffen---. kämpftenaus allen Kriegsschauplätzen und stehen letzt IN noröer- ster Front im Kamps gegen den Bolschewismus^ Ihre stolzen Taten sind ein RM an die deutsche Jugend und an die wehrhaften Manner. Voll:motorisiert umfassen die Divisionen alle Truppen, rote Infanterie, Artillerie, Pioniere, Panzer, Nachrichtentruppen, Kavallerie, Panzer,ager, Flak. Kradschützen,^ Gebirgs- und Samtatstruppen. D Was. stellt ein: a) Kriegsfreiwillige. b> Freiwillige mit Di-nstzeitverpflichtung vom vollendeten 17 bs 15. Lebensjahr. Der Dienst m der Wehrdienst. Bei Eignung stehen dem Frelw,lügen die Unterführer- und Führerlaufbahn sowie Son Die Gparwoche in Gießen. - Eine Umfrage bei den Geldinstituten unserer Stadt über die Auswirkungen der Sparwoche hat uns den erfreulichen Aüfschluß gegeben, daß diese Woche der verstärkten Werbung für das Sparen eine erhebliche Ausbreitung und Vertiefung des Spargedankens in breiten Bevölkerungsscyichten gebracht hat. Diese Intensivierung des Sparge- bantens hat auch ihren praktischen Niederschlag in gesteigerten Einzahlungen gefunden, deren Ausmaß bei den einzelnen Geldinstituten natürlich verschie- den ift und im Schlußergebnis zur Stunde noch nicht feststeht, da ja der heutige Tag noch mit zur Sparwoche zählt. Neben den verstärkten Spareinlagen, die' an sich natürlich sehr erfreulich sind, ist die weitere Ausbreitung des Spargedankens überhaupt, die ihren Ausdruck in der Ausfertigung vieler neuer Sparbücher gefunden hat, als Dauergewinn über die Gegenwart hinaus besonders zu begrüßen. Damit hat denn auch die Werbewoche für das Sparen, die in vielseitiger Weise von Behörden, Sparkassen und anderen Geldinstituten usw. roerberifd) gefördert wurde, ihren vollen Zweck erfüllt. Als besonders erfreulich ift die Tatsache anzusehen, daß der Spargedanke namentlich auch in unserer Jugend außerordentlich lebendig und praktisch sehr wirksam ist. Dies wird besonders eindrucksvoll durch die Entwicklung des Schulsparens bekundet. Darüber haben wir am vorigen Samstag in unserer Schilderung eines Besuchs an einem Spartag der Gießener Mittelschule bereits kurz berichtet. Jenen Mitteilungen sei heute hinzugefügt, daß auch in zahlreichen anderen Schulen die Entwicklung des Sparens bei den Schulsparkassen außerordentlich bemerkenswert ist. So wurden z. B. in Gießen bei der Schulsparkasse in der Neuen Pestalozzischule -in diesem Jahre bisher schon rund 14 300 RM. gegen 11OOO RM. im Vorfahr von den Kindern eingezahlt, bei der Schillerschule beziffern sich die Einzahlungen in die Schulsparkasse in diesem Jahre bis jetzt schon auf rund 1OOOO RM. gegen 8300 RM. im Vorjahre, die Schulsparkasse der G o e t h e s ch u l e hat in diesem Jahre bis jetzt rund 3700 RM. Einlagen zu verzeichnen gegen 2270 RM. im Vorjahr, bei der Oberschule für Mädchen wurden in diesem Jahr rund 1400 RM. gegen 400 RM. im Vorjahr eingezahlt. Die Schulsparkassen der kleinen Dörfer Annerod und Burkhardsfelden — auf die als Beispiel hier ebenfalls hingewiesen sei — können nicht minder eindrucksvolle Ergebnisse berichten. Bei der Schulsparkasse in Annerod belaufen sich die Einzahlungen in diesem Jahr bisher schon auf rund 3800 RM. gegen 1900 RM. im Vorjahre, die Schulsparkasse in Burkhardsfelden meldete als bisheriges Einzahlungsergebnis dieses Jahres rund 5000 RM. gegen 2900 RM. im Vorjahre; in dieser Schule wurden allein während der jetzigen Sparwoche von 95 Schülern über 800 RM. eingezahlt, ein höchst bemerkenswertes Ergebnis. Die Volksschule in Klein-Linden mit rund 250 Schülern kann als Ergebnis der Sparwoche eine Einzahlung von rund 1120 RM. berichten. In W i e- f e ck wurden im vorigen Jahre bei der Schulsparkasse rund 4500 RM. gespart, in diesem Jahre sind hier bis Mitte Oktober bereits rund 4100 RM. eingezahlt worden, zu denen nun noch das voraussichtlich recht ansehnliche Ergebnis der Sparwoche hinzukommt; als Jahresergebnis wird auch bei dieser Schulsparkasse mit einer erheblich höheren Summe als im Vorjahr zu rechnen sein. Diese wenigen Beispiele geben einen sehr erfreulichen Ausblick auf die weitere Auswirkung des Spargedcmkefts in breiten Bevölkerungsschichten über die Gegenwart hinaus auch für die Zukunft. Eine Stunde am Schalter 6. Beobachtungen und Eindrücke beim Abenddienst in der Hauptpost. Im Hauptpostamt in der Bahnhofstraße hat der Schalter für den Spätabenddienst die Nummer 6. An diesem Schalter drängen sich vielerlei Wünsche und in der Regel auch viele Menschen zu ansehnlichen Schlangen zusammen. Dabei kann man als Beobachter allerlei interessante Wahrnehmungen machen. Wir haben an manchen Abenden den Betrieb am Schalter 6 beobachtet. Es war immer das gleiche Bild einer außerordentlichen Vielseitigkeit der Wünsche. Der Schalter 6 hat gewissermaßen eine Stammkundschaft, die in der Hauptsache aus Soldaten besteht. Das ist ohne weiteres erklärlich, wenn man bedenkt, daß ja der Soldat tagsüber bis in den Abend hinein von seinem Dienst in Anspruch genommen wird. Dann führt ihn fein Weg ,/ins Städtchen" in der Regel zur Hauptpost, zum Schulder 6. Neben diesen Stammkunden ist aber auch em gewaltiger Strom von „Laufkundschaft" in der Zeit nach dem allgemeinen Schalterschluß der Post an diesem einen Schalter abzufertigen. Wir konnten während mancher Beobachtungsstunde hundert Menschen, ja zum Teil noch mehr zählen, die vor diesem Schalter mit' ihren Wünschen austauchten. Allein schon daraus geht hervor, welche Anforderungen der Schalterbeamte in dieser Zeit zu erfüllen hat, wie stark seine Nerven sein müssen und über welch umfangreiches Fachwissen er verfügen muß, um allen Wünschen in einwandfreier Weise gerecht werden zu können. Es handelt sich bei diesem Schalterdienst nicht nur um den Verkauf von Briefmarken, Postkarten ober anderen Postwertzeichen. Dieser Teil des Dienstes wird gewissermaßen so nebenher mit erledigt. Er kann aber doch zu einer starken Belastung werden, wenn die „Kundschaft" von sich aus nicht behilflich ist zu einer flotten Abwicklung des Verkehrs. Hierfür nur zwei Beispiele: Kürzlich am Morgen, eben als dieser Schalter für den Frühdienst geöffnet wurde, verlangt ein Mann eine 12-Psennigmarke und legt zur Bezahlung einen Fünfzigmarkschein vor. Daß dieser Geldschein wenige Minuten nach Schalteröffnung noch nicht gewechselt werden konnte, lag klar auf der Hand. Das Ende vom Lied war beiderseitiges langes Suchen nach' Kleingeld mit schließlich negativem Ergebnis, für die übrigen Personen am Schalter aber unnötig langes Warten. Es ist auch nicht gerade schon, wenn jemand im dicksten Abendverkehr eine Dreipfennigmarke am Schalter kaufen will und zur Bezahlung einen Zwanzigmarkschein auf den Tisch legt. Der Beamte gab natürlich heraus, aber manche andere. Leute, die wenig Zeit hatten, mußten deswegen unnötig lange verweilen. Schlußfolgerung: auch beim Briefmarkenkauf am Post- fd)alter möglichst abgezähltes Geld bereithalten! Der Postschalter ist nämlich keine Geldwechselstelle, sondern eine Derkehrseinrichtung! Das Schwergewicht des Abenddienstes liegt auf der Erledigung von Ferngesprächen und der Annahme von Telegrammen. Darum haben auch die Besteller von Ferngesprächen und die Auflieferer von Telegrammen stets den Vorrang bei der Abfertigung, d. h. sie müssen vor allen anderen von dem Schalterbeamten bedient werden. Die Fernsprechwünsche sind auch an unserem Gießener Schalter 6 von außerordentlicher Vielseitigkeit: Gespräche nach allen Richtungen Großdeutschlands werden an jedem Abend in großer Zahl angemeldet. Bis vor kurzem war für viele Leute die Gebührenverbilligung ab 19 Uhr der ausschlaggebende Grund zur Gesprächsanmeldung um diese Abendzeit. Häufig warteten dadurch ein bis zwei Dutzend Menschen kürzer oder länger auf ihre Gespräche. Seitdem die Gebührenverbilligung für Gespräche nach 19 Uhr nur noch dann gewährt wird, wenn das Gespräch schon im Laufe des Nachmittags zur Durchführung nach 19 Uhr angemeldet wird und die verbilligten Gespräche in der Reihenfolge ihrer Anmeldung ihre Erledigung finden, dagegen Gesprächsanmeldungen nach 19 Uhr die vollen Gebühren kosten, hat sich nach unseren Beobachtungen der Andrang der Sprechlustigen in den Abendstunden am Schalter 6 doch etwas verringert. Den größten Teil der Sprechluftigen stellen unsere Soldaten, die gerne einmal mit „Ihr" oder mit den Eltern sprechen mochten, sich zum Urlaubsbesuch anmelden oder sonst irgendein dringendes Anliegen telephonisch zu erledigen haben. Neben dem regen Fernsprechverkehr ist die Aufgabe von Telegrammen in den Abendstunden verhältnismäßig zahlreich. Nicht selten kann man dabei beobachten, daß Telegramme an Empfänger mit Feldpostnummer vorgezeigt werden. Bis vor einiger Zeit konnte man derartige Telegramme nach Belieben aufgeben. Diese Unbeschränktheit hat aber offenbar zu starken Ueberlastungen der Telegraphenleitungen geführt. Daher muß jetzt bei der Aufgabe von Privattelegramknen ins Feld nach dem Grundsatz der begründeten Dringlichkeit verfahren werden. Die Entscheidung darüber, ob eine Angelegenheit s o dringlich ist, dcrß sie ein Telegramm rechtfertigt, trifft der für den Wohnsitz des Auftraggebers zuständige Ortsgruppenleiter der NSDAP. Ohne dessen Prüfvermerk werden Privattelegramme ins Feld von der Post nicht angenommen. Als dringlich werden Telegramme bei Todesfällen, schweren Erkrankungen von Familienangehörigen, Geburten, wichtigen Entscheidungen wirtschaftlicher Art und dergleichen angesehen. Die Reichspost tut natürlich alles, um das Telegramm beschleunigt zuzu- stellen, aber draußen jenseits der Grenze ist feine Beförderung abhängig von der Belastung der Verbindungen, da selbstverständlich die militärischen und staatlichen Belange unter allen Umständen den Vorrang haben. Daran sollten die Auftraggeber von Telegrammen denken, bevor sie abends zum Schalter 6 wandern und dort erst längere Aufklärungen durch den Schalterbeamten nötig machen. ♦ Die Entgegennahme von Einschreibsendungen, für deren Aufgabe nach 19 Uhr eine Sondergebühr von 20 Pfennig neben dem Porto und der Einschreibgebühr bezahlt werden muß, ferner von Päckchen für den Inland- und Feldpostoersand, nicht selten auch Geldabhebungen auf Postsparbücher usw. usw. füllen den Abenddienst des Schalterbeamten in reichem Maße aus. An manchen Tagen kommen dabei ganze Berge solcher Sendungen über den Schaltertisch herein und nehmen nicht nur die Arbeitskraft des Beamten am Schalter, sondern auch der Beamten in den Abfertigungszimmern in hohem Maße in Anspruch. Um 21 Uhr wird „der Laden geschlossen. Es ist ein gewaltiges Maß von Arbeit, das dieser Teil des Postdienstes täglich für den Mann am Schalter 6 bringt. Die Vielseitigkeit der Begehren des Publikums bringt gewissermaßen von Minute zu Minute Neues, und neben dem Streben nach Befriedigung des „Kunden" besteht für den Beamten selbstverständlich noch die Verpflichtung, auch für die Reichspost alles einwandfrei wahrzunehmen, wenn er nicht riskieren will, abends nach Dienstschluß wegen eines Mankos aus seiner eigenen Tasche zuzahlen zu müssen. So ist auch , an dieser Stelle ein bedeutsames Stück heimatlicher Kriegsdienstarbeit zu leisten, das vom Publikum mit in Betracht gezogen werden sollte, wenn einmal nicht gleich alles so rasch und nach Wunsch geht, wie es erhofft wird. B. derlaufbahnen offen. (Einberufung zur Truppe erfolgt beschleunigt! Annahmeuntersuchungen finden am 8. November im „Burghof" in Gießen statt. Meldungen von Freiwilligen werden dort angenommen. Arbeitsbuch und Wehrpaß sind mitzubringen. Außerdem nimmt die ^-Erg.-Stelle Fulda- Werra (IX), Kassel-Wilhelrnshöhe, Löwenburg- straße 10, Telephon 36683 und 34441, ständig schriftliche Meldungen an und übersendet auf Anforderung das ausführliche Merkblatt. Gießener Wochen Marktpreise. * Gießen, 31. Oft. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 9 bis 10, Kartoffeln, 5 kg 51, Wirsing, Vt kg 6 bis 8, Weißkraut 4 bis 7, Rotkraut 6 bis 9, gelbe Rüben 6 bis 10, rote Rüben 5 bis 12, Spinat 12, Römischkohl 10, Unterkohlrabi 4 bis 6, Tomaten 25, Schwarzwurzeln 20 bis 40, Feldsalat 47 bis 50, Aepfel 25 bis 35, Birnen 20 bis 30, Lauch 15, Sellerie 16, Endivien, das Stück 10 bis 12, Oberkohlrabi 8 bis 12, Rettich 5 bis 20, Radieschen, das Bund 10 Rpf. Antragstellung für einmalige Elterngabe. ' NSG. Unter Hinweis auf die bekanntgegebenen Richtlinien über die Antragstellung für einmalige Elterngaben wird mitgeLeitt. daß in dec Woche vom 2. 11. bis zum 7. 11. 42 die Anträge der Eltern mit den Anfangsbuchstaben H—L des Familien^ namens des Sohnes bei den Kameradschaften der NS.-Kriegsopferversorgung im Gau Hessen-Nassau entgegengenommen werden. Verdunkelungszelk: 31. Oktober von 18.56 bis.7.47 Uhr. 1. November von 18.54 bis 7.49 Uhr. * ** Dienstjubiläum. Am morgigen 1. November können der Stadtoberassistent Konrad Becker und seine Ehefrau, Stadthaus Bergstraße, auf eine 25jährige Tätigkeit als Hausmeister-Ehe« paar unserer Stadtverwaltung zurückblicken. Die Jubilare versahen die Dienstobliegenheiten des Hausmeisters zuerst im Stadthaus Gartenstraße, seit 1921 betreuen sie das Stadthaus in der Berg- straße. Allezeit haben sie sich die Erfüllung ihrer Obliegenheiten in vorbildlicher Weise angelegen sein lassen. Gegenüber den im Stadthaus tätigen oder zur Erledigung von Anliegen erscheinenden Volksgenossen haben sich die Jubilare stets als zuvorkommend und hilfsbereit erwiesen. Mit dem Oberbürgermeister, der dem Jubelpaar besondere Glück« wünsche übermittelt, bringen auch weite Kreise unserer Gießener Bevölkerung dem wertgeschätzten Hausmeisterpaar herzliche Glückwünsche dar. ** Arbeitsjubiläum. Am 30. Oktober 1942 konnte bei der Firma Bänninaer G. m. b. H. Gießen das Gefolgschaftsmitglied Wilhelm Volk, Großen-Linden, Gartenstraße 9, als Vorarbeiter des Zwifchenmagazins auf eine 25jährige Tätigkeit zurückblicken. Zur Ehrung des Jubilars hatten sich gestern vormittag an feinem Arbeitsplatz die Inhaber'und die Arbeitskameraden versammelt. Hierbei wurden dem Jubilar durch den Betriebsführer Karl Bänninger, den Betriebsobmann sowie von verschiedenen Abteilungsleitern Dank und Anerkennung für die in den verflossenen 25 Jahren geleisteten treuen Dienste zum Ausdruck gebracht. Ferner wurde Herrn Volk das Gaudiplom der Deutschen Arbeitsfront durch den Betriebsobmann ausgehändigt. Dem Jubilar wurde außerdem von der Firma zum Andenken an den Jubeltag das übliche Sparkassenbuch übergeben. Auch feine engeren Mitarbeiter hatten ihn mit besonderen Geschenken erfreut. Die schone Feier wurde mit einer Dantes» anfprache des Jubilars beschlossen. ** Silberne Hochzeit. Am kommenden Montag, 2. November, können die Eheleute Wilhelm Dietz und Frau Margarete, geb. Schneller, Neuenweg 25 wohnhaft, das Fest der silbernen Hochzeit begehen. Dem Jubelpaar bringen auch wir unsere herzlichen Glückwünsche dar. ** Neue Anordnungen für d i e Heia zung werden heute bekanntgegeben. Es handelt sich dabei um das Verbot des Gebrauchs von Raum- Heizungsgeräten zur zusätzlichen Beheizung in gewerblich benutzten Räumen und um die Stillegung von Warmwasserversorgungsanlagen. ** Die Volksmusikschule nimmt vom 1. November ab ihren Unterrichtsbetrieb auf, der heute in seinen Einzelheiten angekündigt wird. ßfraffammer Gießen. Am 24. September vorigen Jahres ereignete sich in Gedern bei der Arbeit an einer Dreschmaschine ein schwerer Unglücksfall, bei dem leider eine junge Frau den Tod fand. Wegen dieses Vorfalls stand jetzt der Ernst O. aus Gedern, der mit feiner Dreschmaschine bei dem Landwirt W. arbeitete, unter der Anklage der fahrlässigen Tötung vor der Gießener Strafkammer. Nach der Frühstückspause wollte die Tochter des Landwirts W., Frau Z., ihren Arbeitsplatz auf der Dreschmaschine wieder einnehmen. Zu diesem Zwecke mußte sie einen Holzdeckel überschreiten, der die Strohpresse von oben her abdeckte. Als die junge Frau den Holzdeckel betrat, brach das Brett durch und die bedauernswerte Frau fiel in die Presse hinein, die bereits im Betrieb war und deren Greiferwerk die Verunglückte sofort erfaßte. Dadurch wurde die Frau in das Getriebe hineingezogen und getötet, noch bevor es gelang, die Maschine stillzustellen. In der Anklage wurde dem Angeklagten O. vorgeworfen daß sich die Presse seiner Dreschmaschine nicht in vorschriftsmäßigem Zustand befunden habe. Der Holzdeckel über der Presse sei zum Teil schlecht und außerdem in einem Scharnier lose gewesen. Die Ueberbecfung habe also nicht einem ordnungsmäßigen Zustand entsprochen. Die mangelnde Beschaffenheit fei dem Angeklagten auch bekannt gewesen dennoch habe er seine Maschine in Betrieb genommen. Dem Anträge des Anklagevertreters entsprechend wurde O. wegen fahrlässiger Tötung zu 6 Monaten Gefängnis verurteilt. In der Urteilsbegründung wurde auf die mangelnde Beschaffenheit des Hvlzdeckels besonders hingewiesen und betont, daß dieser in keiner Weise als ausreichende Abdeckung einer Strohpresse hätte angesehen werden können. (5< A-Spori. Fußball. 1900 — Luftwaffe. Die Blau-Weißen empfangen morgen auf eigenem Gelände den Luftwaffensportverein. Damit stehen die 1900er vor einer ebenso schweren Aufgabe wie am vergangenen Sonntag in Friedberg. Der eigene Platz ift dabei kein so großer Vortell, denn die Luftwaffe kennt ihn durch eine Anzahl von Spielen fast genau so gut Für die Platzbesitzer ist lediglich em günstiger Umstand eingetreten, daß mehrere Gasffpieler erstmals dabei sind. Wacker, seither SSE. Stettin, Heinrichs (Polizei Danzig) und Fa- britz (Rb.-Sp.-Gern. Königsberg) werden die Rechen der Platzbesitzer verstärken. Hierdurch ist eine gewisse Gleichwertigkeit der Mannschaften vorhanden, die einen interessanten und kamp(reichen Spielverlauf versprechen wird. Handball-Vorschau. Luftwaffe Gießen II — ©rüntngeru Die 2. Mannschaft der Luftwaffe hat den Vorteil des eigenen Platzes, sie muß sich aber gehörig anstrengen, ©rüningen hat nämlich in den letzten Spielen für einige Ueberraschungen gesorgt. hJ.-handball. Mtv. Gießen I — Lang-Göns. Die Gießener führen bis jetzt ungeschlagen big Tabelle an. Lang-Göns kann den Platzbesitzern nicht mehr der frühere Gegner fein; die zahlreichen Abgänge konnten die Gäste noch nicht vollwertig ersetzen. Watzenborn — Holzheim. Holzheim muß man größere Siegesaussichten emräumen, da die Platzbefitzer mit zahlreichem (6* sich aniretai vMevn " oS1AM-ti-lAMPE NUf DER DOPPElWf. Die Deutsche Arbeitsfront 'Csu RSG. Krall durch Freude Wetterau Kreisdienststelle O 5 -L DieDeutsche Arbeitsfront Die Deutsche Arbeitsfront N8G. Kraft durch Freude KreisdienststeUe Wetterau Die Deutsche Arbeitsfront inrui fit Vas DUFTIGE PUNKTE =bx5Msyt Brotreste •Krümelreste LaseeD 3106D Gib Acht ♦ [3290D Gießen, den 28. Oktober 1942. OSRAM-IAMPEN Gehwol wiHm gut gepflegt sein. Daher: Fell« Wäsche vor und nach dem Wascht! I* ILT-EX baden. Die Farben werden autgefrlscbt und ScbwelBelnwIrRnng lesetttot ILT-EX bim Textilien sparen. 'Mondamin-Puddingpulver ist auf die Stärkeabschnitte der Nährmittelkarte erhältlich Rezept: Altes Brot (etwa 400-150 g) reiben und mit 2-4 Eßlöffeln Gelee od. Marmelade il etwas Wasser gut verrühren. Mit 1/8 Liter Milch oder Wasser mehr als in der Gebrauchsanweisung angegeben einen Vanille-Pudding* kochen. Brot u. Pudding abwechselnd in eine Schüssel schichten. Statt mit Marmelade kann das Brot euch mit Wasser, Milch od. Saft angefeuchtet u. mit einer Geschmackszutat gemischt werden. Sehre.bmaschlnen Ankauf und Reparatur Franz Vogt & Co.. Gießen öoethestraße 32 — Ruf 2464 verwendet man zu einem schmackhaften Pudding: Wer vertilgt Ratten in einem größeren Fabrikanwesen? Schrift!. Ang. unter 8304V an den Gieß. Anz. erb. Medopharm-Arznelmitfel sind nur in Apotheken erhältlich. Ergänzungöamt der Waffen-^ Erg.-Stelle Fulda-Werra (IX) Kassel-Wilh., Löwenburgstr. 10 Tel. 36683 und 34441. 3bx5Men/ fäulcUnty W/Ma&>chmack und besondß/v» hohwTläJvtuwii VITASIN mit Vitamin Bt MEDOPHARM Pharmazeutische Präparate Gesellschaft m.b.H. München8 Besser für Dich — besser für alle! Dani der Osrom-Doppelwendel geben Osram-D-lompen viel Licht für wenig Strom. Das bedeutet: Zeitgemäße Kohlenwirtschaft! Elektrischer Strom wird meist mit Kohle erzeugt. Er muß also ein Höchstmaß an licht ergeben,- denn Kohle ist kriegswichtig. Dorum, wenn Glühlampen ersetzt werden müssen, fordern Sie Osram-D-lampen. Die ueDtscheArbeitsfront N8G Kraft durch Freude Kreisdienststelle Wetterau Montag, 2, November, 20 Uhr, im Theater 4. Veranstaltung im 16er Ring Ein ganzer Kerl Komödie in fünf Akten von Fritz Peter Buch Karten in der Verkaufsstelle der NSG. Kraft durch Freude, Gießen, Seltersweg 60, Tel 3961 3322P Oberhessischer Kunstverein Turmhaus am Brand HM. 10.00 täglich für nur RM 1.75 Monatsbeitrag erhalten Sie bei Krankenhausaufenthalt. DieseVersicherung können Arbeiter, Angestellte, Beamte oder Selbständige abschließen, auch wenn sie einer anderen Krankenkasse angehören. Frauen ist der Beitritt ebenfalls möglich. Das Krankengeld wird vom ersten Tage des Krankenhausaufentha’tes an in bar zur beliebigen Verwendung ausbezahlt. Lassen Sie sich heute noch unverbindlich beraten durch die Allgemeine Krankenversicherungs- AG.,Filialdirektion Kassel,Hohen- zollernstraße 1. Ruf 34297. Bitte ausschneiden und einsenden. 19 Gi. 3305 D Oberhessische Gesellschaft für Natur- und Heilkunde Festsitzung aus Anlaß des 70. Geburtstages von Herrn Prof. Dr. Karl Bürker Dienstag, S.November 1942,20 Uhr, im Hörsaal des Physiologischen Institutes, Friedrichstr. 24 3285D öors Äennm-en erlesenen Jf deutschen Neinbrands aus der Weinbmmereii? Schanachbay e Dingen am Wein E Ab 1. November erteilt die neuerrichtete Volksmusikschule Unterricht für: Streich-Instrumente: Geige, Bratsche, Gambe, Cello, Kontrabaß Holz-Blasinstrumente: Blockflöte, Querflöte, Oboe, Klarinette, Fagott Blech-Blasinstrumente: Horn, Trompete, Posaune usw. Tast en-I n strumente: Klavier, Harmonium, Orgel Zupf-Instrumente: Laute, Gitarre, Mandoline, Mandola, Zither Balg-Instrumente: Akkordeon, Handharmonika usw. Solo- und Chorgesang Instrumentalkreise — Singkreise Musik-Kameradschaften in Betrieben in Gruppen- und Einzelunterricht. Auskunft und Anmeldungen: Kreisdienststelle Gießen, Schanzenstraße 18, Ruf 3961. 33920 NS.-Altherrenbund Der Ortsverband Gießen des NS.-A.H.B. hält am Freitag, dem 6. November IMS» nm 18.30 Uhr im Studentenheim eine wichtige Mitgliederversammlung ab. - Alle Mitglieder des NS.-Altherrenbundes, die in Gießen und Umgebung wohnen, werden gebeten, zu erscheinen. Der Hochschnlringltihrer nnd Ortsverbandsleiter gez. Prof. Dr. Brüggemann. 3a»iD Die Lehrgemeinschaft Textil roh Stoffe beginnt in d. nächsten Woche. Neuanmeldungen sind unverzügl. an die DAF.-KreiswaltungWetterau, Gießen,Schanzenstr.18, Zimmer 22, zu richten. 3288 D Volkskunst-Veranstaltung am Sonntag, dem 1. November, vorm. 10 Uhr, im Gloria-Palast Schaffende erfreuen Schaffende Annahme-Uniersuchung für die Waffen-lf. Die Waffen--- stellt ein Kriegsfreiwillige, Freiwillige mit Dienstzeitvervflichtung vom vollendeten 17. bis 45. Lebensjahr. Der Dienst in der Waffen--- gilt als Wehrdienst. Körvergröhe mindestens 1,70 m (bis 20 Jahre 1,68 m). Nähere Ausführungen im redaktionellen Teil dieser Zeitung, ferner im Merkblatt der Ergänzungs- stelle und durch die Untersuchungskommission. Von der Wehrmacht Gemusterte tonnen sich melden, dürfen aber noch nicht ausgehoben sein. Nähere Auskunft erteilt die Annahmeuntersuchungskommission. Die Annahmeuntersuchung findet statt am 8. November 1942, um 9.00 Uhr. im Restaurant „Burghof", in Giehen, Burggraben 9. Arbeitsbuch und Wehrpak sind mitzubringen Schon mit RM 30.- Im Monat ersparen Sie ein Eigenheim von RM 12000.- Der Wohnbedarf nimmt Immer noch zul Sichern Sie sich daher jetzt schon durch einen Bausparvertrag Ihr Bau- oder Kaufgeld. Bausparen Ist auch steuerbegünstigt! Fordern Sie sofort Prosp. 13 an LHnherger Bausparkasse IG Leonberg bei Stuttgart Virtragsbeitamh lieber 230 Millionen RM Gemeinsame Bekanntmachung der Landrate der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lanterbach, sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen. Betr.r Stillegung von Warmwasserversorgungsanlagen. Die am 2. Februar 1940 erfolgte Bekanntmachung wegen Stillegung von Warmwasserversorgungsanlagen wird hiermit erneut veröffentlicht. Die Wirtschaftsämtsr werden die strengste Durchführung dieser Anordnungen durch ihre Kontrollbeamten überwachen lassen. Frohsinn und Heiterkeit Ältwlrkende: Ein Orchester eines Fliegerhorstes, Tanz- und Gesangsgruppen von Betrieben und Vereinen, Laienkünstler der Wehrmacht und der Betriebe. Eintritt: RM. 1.—, 2.—, 2.50 und 8.—. Vorverkauf: Kartenverkaufsstelle NSG. „Kraft durch Freude“, Seltersweg 60. — Ruf 3961. __________________3312D Kollektiv-Ausstellung von Hellmuth Mueller-Leutert Oelgemälde, Aquarelle und Graphik Dauer der Ausstellung vom 1. bis einschließlich 15. November 1942. Besuchszeiten: Sonntags, Montags, Mittwochs und Fre^ags von 11-13 Uhr, una außer Sonntags jeden Nachmittag von 16-18 Uhr. Eintritt für Mitglieder des Kunstvereins frei, für Nichtmitglieder 0.30 RM., für Soldaten, Studenten und Schüler 0.10 RM. 33950 Anordnung über die Stillegung von Warmwasserversorgungs- anlagen. § 1. Zentrale Warmwasserversorgungsanlagen, die von einer Stelle aus beheizt werden und die Entnahme von warmem Wasser an mehreren Zapfstellen ermöglichen, sind sofort stillzulegen, soweit sie mit folgenden Brennstoffen beheizt werden: 1. mit einheimischen und eingeführten Stein- und Braunkohlen einschlieblich der Glanz- und Pechkohlen: 2. mit aus diesen Kohlen hergestellten festen Brennstoffen (wie Steinkohlenbriketts, Braunkohlenbriketts, Zechenkoks, Gaskoks, Schwelkoks und dergleichen) - 3. mit brennbaren festen Abfallprodukten dieser Kohlen (wie Kohlenschlamm, Kokslösche, Generatorrückstände, Schlacke und dergleichen), gleichgültig, ob diese Abfallprodukte aus dem Bergwerksbetrieb oder von anderen Stellen (Berghalden, Ablagerungen in Gewässern, Industrie- und anderen Feuerungsanlagen usw.) gewonnen sind, und mit Brennstoffen, die auS solchen Abfallprodukten hergestellt sind. § 2. Diese Anordnung bezieht sich auf jede Art von Warmwasserversorgungsanlagen, gleichgültig, ob sie an eine Zentralheizungsanlage angeschlossen sind oder eigene Anlagen darstellen. Ausgenommen von der Anordnung deS § 1 sind die zentralen Warmwasserversorgungsanlagen in Krankenhäusern, Heilanstalten, Badeanstalten. § 3. In Wohnungen, die durch eine Warmwasserversorgungsanlage nach § 1 der Anordnung versorgt werden, kann die Warmwasserversorgung am Samstag oder Sonntag jeder Woche in Betrieb gehalten werden. § 4. Aerzte können in ihren Behandlungs- räumen die Warmwasserversorgung unter .Em- schränkung auf diejenigen Zapfstellen aufrechterhalten, die zur Ausübung der ärztlichen Praxis unbedingt notwendig sind. Weitere Zapfstellen, die von denselben zentralen Versorgungsanlagen gespeist werden, sind stillzulegen. § 5. Gaststätten können die Warmwasserversorgungsanlage insoweit aufrechterhalten, als sie ausschließlich zum Geschirrspülen dienen. Alle sonstigen Zapfstellen sind stillzulegen. 8 6. Hotels können die Warmwasserversorgungs- nnlage insoweit aufrechterhalten, als sie zum Ge- schirrsvülen und zur Versorgung eines Baderaumes ie Hotel dienen. Alle sonstigen Zapfstellen, insbesondere in Zimmern und weiteren Baderäumen, sind für die Warmwasserentnahme stillzulegen. § 7. Friseure können die zur Ausübung ihres Gewerbes unbedingt notwendigen Warmwasser- zavfstellen in Betrieb halten, auch soweit sie an betriebsfremde Warmwasserversorgungsanlagen, z. B. Hotels, angeschlossen sind. Sonstige Zapfstellen ' sind stillzulegen. § 8. Für gewerbliche Betriebe, in denen starke Verschmutzung auftritt, kann auf Antrag eine Ausnahmegenehmigung zur- Aufrechterhaltung der Warmwasserversorgung durch das zuständige Wirtschaftsamt erteilt werden. § 9. Vorsätzliche oder fahrlässige Zuwiderhandlungen gegen diese Anordnung werden bestraft. Heute ist es nun einmal so, daß man oft nur einen Suppenwürfel - der 2 Teller gute KNORR-Suppe ergibt - bekommt, obwohl man 2 Suppenwürfel für eine Mahlzeit gebrauchen könnte. Man kann sich da immer ganz gut helfen, wenn man die KNORR-Suppe mit etwas Gemüserest und mit 1-2 Kartoffeln streckt« KNORR MEDOPHARM III Arzneimittel III sind treue Helfer Ihrer Gesundheitl Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Giehen und Lauterbach, sowie den Ober- bürgermeister der Stadt Giehen. Der Landrat des Landkreises Giehen. Dr. Lotz. auf Deine Füfse! Wundlaufen und Fullbrennen verhütet der seit 60 Jahren * e» bewährte Funkrem > Tteftiicfit -für uttnigtftrcni! Ü T56 °^»AM-D-LAMPE MIT DER DOPPELW^ Für die Vortragsreihe für Betriebsführer und betriebliche Unterführer sind Anmeldungen bis zum 6. November 1942 bei der DAF.-Kreiswaltung Wetterau, Gießen, Schanzenstraße 18, Zimmer 22, abzugeben. ___________3289D riibnermigen Hornhaut,Warzen beseitigt unfehlbar Sicherweg. Nur echt in der Tube u. mltGarantieschein« Tube 60 Pfg» Sitherifl^ Zu haben: Pari. Doll, Marktstraße 2^ Klingel» Elemente eingetroffen CarlSchunck Bahnhofstraßeöö KleineAnzeigen im Siesten« «n»eig« werden von Lausenden beachtet und geleie». Gemeinsame Bekanntmachung der Landrate der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Grehen und Lauterbach, sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Greben. Betr.: Verbot des Gebrauchs von Raumheizungsgeräten in gewerblich benutzten Räumen. Auf Grund des § 3b der Verordnung zur Sicherstellung der Elektrizitätsversorgung vom 3. 9. 1939 (RGBl. I S. 1607) und § 1 der Verordnung zur Sicherstellung der Gasversorgung vom 20. 9. 1939 (RGBl. I S. 1856) wird für den Bereich des Landeswirtschaftsamtes Kassel folgende Anordnung § 1. Die Verwendung von Elektrizität und Gas zur zusätzlichen Beheizung von anderweitig beheizten, gewerblich benutzten Räumen (Geschäfts-, Verwaltungs- und Betriebsräumen) ist verboten. § 2. Zuwiderhandlungen werden gemäß § 1 Ziffer 5, § 2 Ziffer 2, der Verbrauchsregelungsstrafverordnung vom 26. November 1941 (RGBl. I S. 734) in Verbindung mit 8.3b der Verordnung zur Sicherstellung der Elektrizitätsversorgung vom 3. 9. 1939 (RGBl. I S. 1607) und § lb der Ver- ordnung zur Sicherstellung der Gasversorgung vom 2. 9.1939 (RGBl. I S. 1856) bestraft. § 3. Diese Anordnung tritt am dritten Tage nach ihrer Veröffentlichung in Kraft. [aaooD Giehen, den 29. Oktober 1942. Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Giehen und Lauterbach, sowie den Oberbürgermeister der Stadt Giehen. Der Landrat des Landkreises Giehen. Dr. Lotz. Dosen zu 40. 56 und 80 Pfennig In den Apotheken und Drogerien Gehwol gehört Ins llUlliiüiüüw' Ein feststehender Begriff erfolgreicher Kosmetik * * * * * * * ■$. * ■ \ M * - * * * H KmarVlan™ Commerzbank Deutsche Bank Dresdner Bank Deutsclhe. parwoche 1942 MH