vlenrtag.Zl.MSrz 1442 ietzener Anzeiger russische Kaiserreich. Diese yeroncye ,..... ~ SB« Ä «Ä« begann bald nach der Eroberung der Krim durch Strategie P Z s 1 p Q it ^eit ÄSÄtt »Ä.*®: BtfÄWU- auch mit den Kommunisten. Zchristleitung und Geschäftrstelle: Gießen, Schulstraße 7-9 Jraklius, der diesen Fürsten zum russischen Vasallen machte.' Schon 60 Jahre vorher hatte Peter der Große versucht, den Kaukasus vom Kaspischen Meer her zu erobern. Es gelang jedoch den Russen nur, sich einige Jahre im Küstenland des Daghestan zu eindringen. , .,... . Am lehrreichsten und auch am glorreichsten ist der Kampf der Bergvölker gegen die größte Macht, das russische Kaiserreich. Diese heroische Kampfperiode, _ . 1 1 __— . <.....> in - X.- örntpAftirhe behaupten. Im Jahre 1785 verstand es der Scheich Man- für, der von Geburt ein Tschetschene war, alle Bergvölker zu einem heiligen Krieg" gegen die Russen zu entflammen. Seine Streifzüge dehnte er dis zum Asowschen Meer aus. Nach seiner Niederlage und Gefangennahme bei der gemeinsamen Verteidigung von Anapa am Schwarzen Meer mit den Türken im Jahre 1791, dauerte der Kampf gegen die Russen dennoch fort. Die napoleonischen Kriege brachten nur eine zeitweise Unterbrechung des Kampfes. Nach dem Zusammenbruch Napoleons entbrannte der Krieg mit dem Kaukasus schon im Jahre 1816 wieder in voller Stärke. Am erbittertsten wurde er in der Tschetschenie geführt. 1829 umfaßten die Kampfhandlungen auch Daghestan. Die Führung hatte diesmal ein ungemein energischer Mann, der Aware K a z i - M o l l a h. Nach seinem heldenhaften Tod wurde sein Landsmann £) a m« zat - Bek zum Heerführer und geistlichen Ober- Chinesen und Japaner in Lnsulinde. Tokio, 30. März. (Europapreß.) Wie „Nichi Nichi" meldet, sollen auch Vertreter der verbotenen kommuni st ischen Partei In- Unverbindliche Versprechungen Englands Indien-Vorschläge für die Seit nach dem Kriege. General Meckel. Zum 100. Geburtstag des Organisators der japanischen Armee. China und die Sache Ostasiens Eine Warnung Tojos an Tschungking. Genf, 30. März. (DNB.) Der Militärsachver- ständige der „New York Times" schreibt: Der Durchschnittsamerikaner hofft wahrscheinlich, daß nicht nur eine unbegrenzte Anstrengung zur Verteidigung Australiens gemacht werden kann, sondern daß das Land der Antipoden schließlich zur Hauptbasis für die Offensivopera t ro- nen im Pazifik werden wird, denn die meisten Amerikaner haben wegen der japanischen Erfolge n a ch W e st e n geblickt und waren geneigt, die weit größere Gefahr im Atlantik zu vergessen oder zu bagatellisieren. Und doch sollte das weitverbreitete Interesse der Öffentlichkeit für Australien das Bild des Weltkrieges nicht verzerren dürfen. Im kalten.Licht der strategischen Realität betrachtet, Australien für die vereinigten Nationen nicht strategisch lebenswichtig (!). Militärisch ist Australien ein Außenposten^und zwar einer, der verloren werden könnte, ohne daß der Krieg ver- Oer Kaukasus und seine Völker Bon Wassan Girei Dschabagi. Auch Australien wird abgeschrieben .Als Außenposten nicht strategisch wichtig". Tokio, 30. März. (Europapreß.) Anläßlich des zweiten Jahrestages der Ausrufung Nankings als Hauptstadt des nationalen Chinas hielt der japanische Ministerpräsident Tojo eine Rundfunkansprache. Alle ostasiätrschen Völker begännen, sich nach der Austreibung der britisch-nordamerikanischen Bedrücker auf sich selbst zu besinnen. Lediglich die Tschungking-Regierung stelle sich auch weiterhin dem englisch-nordamerikanischen Lager zur Verfügung, ohne Rücksicht darauf, daß sie dadurch für Millionen von Chinesen Not und Elend verursache. „Meine Sympathie gilt den unschuldigen Chinesen, welche dieser Politik zum Opfer fallen", sagte Tojo, „gleichzeitig verdamme ich aber jene Politiker in Tschungking, die sich selbst heute noch nicht bereitfinden, die eindliche Haltung aufzugeben und an den großen Aufgaben mitzuarbeiten, die Ostasien zu erfüllen hat.. Diese Politiker sind Verräter an den o st - asiatischen Völkern. Sie dürfen aber gewiß ein, daß die japanische Regierung entschlossen ist und auch die Macht dazu hät, jeden zu vernichten, der sich der großen Aufgabe des Neuaufbaues Ostasiens entgegenstellt." Oie japanischen Operationen in Schantung und Anhuei. Tokio, 30. März. (DNB.) Japanische Kolonnen haben in engem Zusammenwirken mit Landungs- abtoilungen der Marine kürzlich starke feindliche Streitkräfte unter dem Oberbefehl von General T s ch e n g w e i p i n g in der Provinz Schantung vernichtet. Ferner haben japanische Einheiten im Taischang-Abschnitt, südlich von Tsinan, Waffen- und Vorratslager zerstört. Japanische Streitkräfte haben weiter in der Provinz Anhuei eine starke Formation feindlicher Truppen eingekreist. Die Ope- Annahme von Anzeigen für die Mittaasnummer bis 8'/, Uhr desVormittags Anzeigen-Preise: Anzeigenteil 7 Npf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Textteil 50 Ros. je mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffell AbschlüsseMengenstaffelö Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25°/omehr (Nachdruck, auch mit Quellenangabe, verboten.) I st a n b u l, Ende März 1942. In einem kürzlich in der deutschen Presse veröffentlichten Aufsatz konnte man lesen, daß im Kaukasus 99 verschiedene Sprachen gesprochen werden. Strabo gab für den Kaukasus nur 70 Sprachen an, wogegen Plinius diese Zahl auf 300 erhöhte. Ein deutscher Gelehrter, R. v. Erckert („Die Sprachen des kaukasischen Stammes", Wien, 1895), glaubte, 40 kaukasische Sprachen erforscht zu haben. Daneben wurde vielfach behauptet, daß allein in Daghestan, dem östlichen Teil des Nordkaukasus am Kaspischen Meer, 30 Sprachen und Dialekte gesprochen pierden. Diese Zahlen erscheinen allerdings übertrieben und unglaubhaft. Sie sind es auch tatsächlich, da sie der wahren Sachlage keineswegs entsprechen. Der beste Kenner der kaukasischen Sprachen, Dr. Adolf Dirr, äußert sich darüber folgendermaßen: „Was nun die' fabelhafte Verschiedenheit der kaukasischen Idiome angeht, so ist sie — fabelhaft übertrieben. Die 50 Dialekte, die z. B. Erckert in seinem Buche anführt, lassen sich auf eine viel geringere Anzahl von Hauptdialekten zurückführen, und wer sich in einem dieser Hauptdialekte ordentlich eingearbeitet hat, wird beim Studium der anderen wohl kaum mehr Schwierigkeiten finden, als z. B. der Uebergang vom Deutschen zum Schwedischen einem Ausländer bereiten lungen vorbehalten, sogar das Wahlsystem bestimmt. Was man Indien höchstenfalls geben will, ist eine „Unabhängigkeit" vielleicht wie Aegypten sie besitzt. Die Militärhoheit bleibt unter allen Umständen bei England — die Inder sollen nur das Kanonen- futter für britische Zwecke stellen. „Während der kritischen Zeitspanne, der Indien sich jetzt gegenüber* sieht", so heißt es in der Erklärung, „und bis zu dem Zeitpunkt, da die neue Verfassung geschaffen werden kann, muß die Regierung Seiner Majestät unbedingt die Verantwortung tragen und fick die Kontrolle und Führung der Verteidigung Indiens als Teil ihrer Kriegsanstrengungen vorbehalten." Auch die außenpolitischen Angelegenheiten sollen keinesfalls auf die „Indische Union" überaehen. Ihr bleibt lediglich die Regelung der Beziehungen zu den Dominien. Das ist eine klare Abweichung von den Rechten der englischen Dominien, obwohl In- Haupt erwählt. Dieser starb zwei Jahre später als Opfer einer Blutrache durch den berühmten H ad- sch i M u r a t. Im Jahre 1834 kam der legendäre Im an Schamyl an die Spitze der Bergvölker. Er war der größte Gegner der Russen, es gelang ihm, fast den ganzen Kaukasus zu einigen und 25 Jahre hindurch alle Angriffe des Feindes zurückzuschlagen. Auch nach seiner Gefangennahme im Jahre 1859 hörte der Krieg nicht auf, weil sich die westlichen Tscherkessen noch bis zum Jahre 1864 verteidigten. Seinen Abschluß fand der Krieg durch die Ausrottung ganzer Stämme im Kuban-Gebiet und durch die zwangsweise Aussiedlung etwa einer Million Tscherkessen nach dem Gebiet des Osmam- schen Reiches. Während des russisch-türkischen Krieges griffen im Jahre 1877 die Bergvölker, insbesondere die Tschetschenen und die Lesghier, abermals 311 den Waffen, jedoch brach dieser Aufstand bald blutig zusammen. Wie aus dieser kurzen Darstellung _hervorgeht, trugen allein die Bergvölker des nördlichen diens zu den Besprechungen von Cripps einbezogen werden. Das japanische Blatt schreibt, die darin liegende Anerkennung des Bolschewismus in Indien zeige, daß England unter allen Unv ständen vermeiden müsse, daß sich die in Iran eingetretenen Streitigkeiten mit den Sowjets in Indien wiederholen. Zur Erlangung der Unterstützung Indiens für die Kriegführung sei England anscheinend bereit, auch die Bolschewisten in Jndiön anzuerkennen. Erster Fliegeralarm auf Ceylon. St o ckh o lm, Äl. März. (Europapreß.) In C o - jlombo, der Hauptstadt, und Trincomalee, dem britischen Flottenstützpunkt der Insel Ceylon, ertönten am Montagnachmittag die Luftsirenen, um das Nahen japanischer Luftstreitkräfte anzuzeigen Bald darauf erfolgte die Entwarnung. Man glaubt, daß der erste Luftangriff auf Ceylon von der neuen japanischen Basis auf den Andamanen-Jnseln, 120' Kilometer östlich von Ceylon, unternommen wurde. Die Erregung der eingeborenen Bevölkerung auf Ceylon beim Ertönen der Sirenen wird als I „einfach fürchterlich" beschrieben. kann." Es ist besonders ein Umstand noch zu beachten: unter den daghestanischen Mundarten, die durch . fremde Forscher im allgemeinen als selbständige Sprachen angesehen werden, finden sich solche Idiome, die nur von wenigen hundert Menschen gesprochen . wurden. Andere Dialekte gehören zu Stämmen, deren Kopfzahl nicht einmal 2000 oder 3000 Köpfe zählten. Alle diese kleinen Völkerschaf, ten leben unter anderen größeren Stämmen, die ihnen verwandt sind, und so versteht es sich von selbst, daß im Grunde unter - ihnen nur einige wenige, sozusagen „internationale" Hauptsprachen vorherrschen. So gibt es im ganzen Daghestan- Gebiet nur zwei Hauptsprachen, das Awarische und das K u m u k u s ch e. Westwärts des Daghestan wohnen die Tschetschenen, das größte Volk des Nordkausus, das etwa 800 000 Seelen zählt, dje Osseten, die K a r a t s ch a i, und die sogenannten A d y g h e (Kabardiner und Tscherkessen). Alle diese Stämme sprechen einheitliche Sprachen. Somit kommt man zu dem Ergebnis, daß, soweit es sich um den Nordkaukasus handelt, der eigentlich als „Sprachenberg" gilt, dieses ciskaukasische Gebiet sich im großen und ganzen der fünf Hauptsprachen bedient: tscheschenisch, awarisch, kukumusch, adyghe und ossetisch. Im Vergleich zu der viel kleineren Schweiz ist das Sprachproblem im nördlichen Kaukasus also keineswegs so verworren, wie es oft fälschlich dargestellt wird. Wie sieht es nun mit dem Zusammenleben aller dieser Völkerschaften aus? Nicht umsonst betitelte R. von Erckert sein Buch: „Die Sprachen des kaukasischen Stammes". Die Völkerschaften des Nordtaukasus gehören in der Tat einem einzigen Stamme an, dem Urkaukasischen oder Indogermanischen. Nur die Kumuken und die ihnen verwandten kleineren Völkerschaften, wie die Nog- haier und Karatschai, sind turko-tatarischer Abstammung. Alle nordkaukasischen Bergvölker, unter ihnen auch die Kumuken, haben die gleichen Sitten und Bräuche und kleiden sich auch gleich. Der Inhalt ihrer Volkslieder unterscheidet sich ebenfalls nicht wesentlich, ja sie haben alle ein gemeinsames Heldenepos, „Nörten". Jeder Fremdling oder Fremd- stämmige wird, wenn er sich unter diesen nordkaukasischen Stämmen ansiedelt, bald assimiliert. Auch hinsichtlich der Religion besteht Einheitlichkeit. Mit einer unwesentlichen Ausnahme, einem kleinen Teil christlicher Osseten, bekennen sich alle diese Stämme zum Islam. Historisch betrachtet, haben diese Stämme im Lauf der Jahrhunderte gemeinsam gegen zahlreiche Nomadenvölker und vor allen Dingen gegen Rußland einen erbitterten und heldenmütigen Krieg geführt. Nur einmal in seiner Geschichte ist der ganze Nordkaukasus unter fremde Herrschaft geraten, nämlich unter die russische. Früher gelang es zwar vielfach den Feinden, die nördlichen Ebenen des Landes zu besetzen, niemals jedoch konnten sie in das Innere des Berglandes (92. Jahrgang Nr. 76 Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Gießener Familienblätter Heimat imBild-DieL-cholle Bezugspreis: Monatlich.....RM.1.80 Zustellgebühr,.. » -25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen 9tummern infolge höherer Gewalt Fernsvrechanschluß 2251 Drahtanschrift: "Anzeiger" Postscheck 11686 Franlf./M. B e r l i n, 30. März. (DNB.) Wie bereits gemeldet hat Cripps vor einer Pressekonferenz, m Neu- Delhi eine Erklärung der britischen Regierung vorgelegt, in der es heißt, daß „Schritte unternommen werden sollen", um für die Zeit „sofort nach Einstellung der Feindseligkeiten" Indien eine dommiom ähnliche Verfassung zu geben. SSie aus ben Gr= Läuterungen von Cripps hervorgeht, handelt es sch um einen mit unzulänglichen Mitteln getarnten Be- truqsversuch an den Indern in der gleichen Art wie der vom Weltkrieg oder wie das hinterhältige Spiel der Engländer mtt Palästina, das einmal den Arabern, gleichzeitig aber auch den Juden versprochen wurde. 'An konkreten Zusagen enthält der Vorschlag der englischen Regierung so gut wie nichts! Em umständliches Verfahren nach dem Kriege soll die Bildung einer verfassungsmäßigen Versammlung gewährleisten. England selbst hat sich die Emzelrege- i_v.___ ,y_....... v„. ______ , Der schnelle Siegeszug der japanischen Wehrmacht Ähnlichen Haß gegen die Russen erweckt. Diese zu Wasser und zu Lande hat alle Welt in Erstaunen Feindschaft, wurde unablässig durch nationalistischeigesetzt. Mit Recht suchte ukid fand man eine Erklm Organisation und durch religiösen Fanatismus wach rung dafür in der japanischen Tradition. Das Wort gehalten, denn diese Bergvölker sind, mit Ausnahme „Buschido", der „Weg der kämpfenden Ritter", ist eines Teiles der Osseten, glaubenseifrige Musel- bereits zu einem gebräuchlichen und verständlichen manen. In der Gegenwart hat sich der Russenhaß Begriff geworden. Und doch ist mit dieser Erkennt- der Nordkaukasier womöglich noch gesteigert, weil nis nicht alles erklärt. Japans Entwicklung verläuft dje bolschewistischen Ideen sich in keiner Weise mit zwischen den beiden Hauptkulturen der Erde, zwider Freiheitsliebe und der männlichen Würde der s ch e n Asien und Europa. Man muß es also ritterlichen Bergbewohner vereinbaren lassen. Beim zweifellos als eine felftänbig ausgebildete Form Beginn der russischen Revolution haben die Berg- der Menschheit bezeichnen. Anderseits ist man be- völker die Unabhängigkeit des ganzen Nordkauka- rechtigt, die europäische Linie seines Weges durch sus als Bundesstaat ausgerufen, sie haben ihre die Geschichte aufzudecken. Dazu geben seine mist- Selbständigkeit sowohl gegen die „weißen" als auch torischen Erfolge in Südostafien Anlaß, zugleich aber gegen die „roten" Russen hartnäckig verteidigt. Nach auch der 100. Geburtstag des Organisators seines der Besetzung des Nordkaukasus durch die (Soroiet-- feeres, des nachmaligen preußischen Generals Kle- truppen 1920 fielen bald auch die transkaukasischen mens Wilhelm I. Meckel. Republiken, — Aserbeidschan, Armenien und Geor- Meckel wurde am 28. März 1842 zu Köln a. Rh. gien, in sich zusammen und verloren ihre Selb- geboren. Schon frühzeitig belegte er feine Befäyi- ständigkeit. gung nicht nur in der Praxis, sondern auch in der Theorie durch ein Lehrbuch der Taktik, das er 1874/75 veröffentlichte. Knapp zehn Jahre später ließ er diesem sein bedeutsamstes Werk „Truppenführung im Kriege" folgen. Hiernach schien er besonders geeignet, als Major die Führung der Militärmifsion zu übernehmen, die 1884 die «Reise in das Land der aufgehenden Sonne antrat. Die Mission hat hier unter Meckels Führung bis . ... ,... , k--41888 gewirkt. In feiner Heimat hat Meckel dann ratlonen fanden ihren Höhepunkts m emer^drei-1 gefreu seinem innersten Beruf, eine Anzahl ' von Jahren'als. Lehrer an der damaligen preußischen Kriegsakademie gewirkt. Zuletzt hatte er das (Amt des Oberquartiermeisters im Generalstab inne. Er starb am 5. Juli 1906 in Berlin-Lichterfelde. Dies in kurzem der Weg eines schlichten preußischen Soldaten. Und ttoch viel mehr: der würdige Schüler seines leuchtenden Vorbildes, des alten Moltke! SoHo, 30. Mörz. Europapreß) U°b°r Erwor. ^nochÄ •en ^at niwhH*1 h*ie dieser bis 187t in Europa besessen. Nach der ^aPanl^^^en ^llltarbe^orben in an^: (£r^^^(iefeunq durch die Amerikaner im Jahre 1854 Mnen ansässigen Chinesen a-n«tlaI »ar bas Jnselreich dazu übergegangen, seine Wehr- Shimbun feft. ^aft burdyroeg feien ine japa if^ bur^ europäische Militärs organisieren zu Truppen von den Chinesen auf $^a {fVt/npmele? laffen. Naturgemäß fiel zuerst der Blick auf Frank- b e gr U QnLrAinh ^mitare reich, die damals bedeutendste Militärmacht des Erd- welche nach der Besetzung chre Laden und Kon^e teUs 1866 tamcn infolgedessen französische Offiziere wieder geoftnet und dadurch zur^ ^ederherstell g l Yokohama, und jüngere Japaner wurden zur des normalen Lebens belgetvagen hatten - Eme Ausbildung in das französische Heer aufgenommen. Mrung für ^^^.^^^^ EllOellung ft t s @runö ^er fo gewonnenen Erfahrungen entstand Blatt m der Tatsache, daß de Mehrzahl der rund ' iflDani'{dfc w e h r a e ( e h von 1 87 2, IV- Millionen starken chinesischen Einwohner $)ob bLJL die allgemeine Wehrpflicht vorfah Als ländisch-Jndiens bereits feit mehreren Generatto- zerbrach, da nen in der Kolome^ansasstg sind, vleftach die chme- ' >» n ' vervilicktet das Heerwesen des fische Sprache, nicht mehr beherrschen und die Er- ^ll sich Japan Auisse. inChrna voy einer h oh er b e - rufun$ M^ls 1884 als eine Anerkennung für das trachten. Die Hollander hatten die zwischen den Chi- WGmnrrfrHrh ^i-, frnn spr nolitb TruvveN als ihre Beschützer un'b hätten den japani« I mente sich auf zahlreiche Gemeinsamkeiten 3^ stutzen teMSrä f. ätMä gehörte, wie sie der als Geograph so vorzüglich ge- Kaukasus die ganze Last der Verteidigung des Kaukasus gegen die Rusten, denn Transkaukasien war schon von 1806 an völlig von den Russen unterworfen worden. Der blutige Kampf, den die nordkaukasischen Völker so lange gegen die Russen zu führen hattten, hat unter ihnen einen unversöhnlichen Haß gegen die Russen erweckt. tägigen Offensive gegen Truppen, die zur 273. Division der Kwangsi-Provinz sowie zu dem 12. und 17. Guerillakorps gehörten. dien dieselbe Rechtsstellung zugesichert wird. Der Grundsatz „teile und herrsche", den England in Im djen bisher mit so großem Erfolg angewandt hat, wird natürlich beibehalten. Cripps sagte: „Es ist i nicht möglich, die indifchen Staaten zum Beitritt zur und die Aleuten und die sowjetlschen Stützpunkte Binion zu zwingen." Offenbar rechnen die Engländer sind viel bedeutender, nachdem jetzt Singapur und ^Eit, daß es in den Provinzen wegen der Surabaja gefallen sind. Manche dieser Gebrete ent- p^jtischen und religiösen Differenzierungen nicht halten wieder Möglichkeiten als P n g ?.,r e P überall ?>u einer einheitlichen Willensbildung kommt. Lü-ISlÄ Di-!- Möglichkeit °°N°n sie dann ausnutzen, um ' Außenposten, der mittlere Osten und 3mnen«K n Provinzen, &ie sich her Union nicht anschließen, Burma sind strategische Straß^enkreuzun- Soniderstellung zuzuerkennen, die dann zur in- g e n. Die Sowjetunion bittet noch unsere neren Zersetzung des indischen Gefüges und damit Haupthoffnung, und die britischen ^n° Aufrechterhaltung der englischen Vorherrschaft sein sind die einzi-ge Basis, von der aus wir eines h^n soll. An Greifbarem erhält Indien zunächst Tages Westeuropa erfolgreich anzugreifen hoffen I ^Q5 $ Versprechen, daß der englische Gene- können. Wenn diese Dinge hin sind, haben mir ra[flOin>erneiir auch Inder in die Regierung hin- den Krieg verloren. Die Anfangsertolge des Feindes ejEhme. Er hat aber über alle „Einzelheiten" zu sind so groß, die Kriegsschauplätze so gewaltig un- ^tscheiüen. Cripps erklärte ausdrücklich, der Gene- sere gegenwärtigen Kräfte so verstreut und die Aus-fei n[ä)[5 verpflichtet. Die Er- strahlung unserer Macht nach Uebersee ist wegen tIörungen enthüllen wieder einmal die raffinierte der Schiffsraumfrage so schwierig, daß wir nicht de Englands, das unverbindliche Verspre- hoffen können, alles zu halten. Wir müssen da und Dienst zu guten Erziehungsergebnissen, weil Generalfeldmarschall Milch, \ Berlin, 30.Mr,. (DJtB.) Der Führer Netz 1 dem Generalfeldmarschqll Milch zum 5 0. Geburtstag fein Bild mit einer in herzlichen IDorten gehaltenen Widmung überreichen und über- sandle ihm ein Handschreiben, in dem er der hohen Verdienste und der veranlworiungsvollen Arbeit des Feldmarfchalls gedachte. Reichsmarschall Göring besuchte Montagvormittag Generalseldmar- schall Milch im Relchsluftfahrtminlsterium und sprach feinem bewährten Mitarbeiter und treuen Waffenkameraden persönlich seine herzlichsten Glückwünsche sowie die Glückwünsche der gesamten Lust- wasfe zum 50. Geburtstag aus. Lr gedachte dabei besonders der unvergänglichen Verdienste des Generalfeldmarschalls beim Aufbau der deutschen Luft- waffe und dessen hervorragenden persönlichen Einsatzes im Kriege. * Schon seit über 25 Jahren gehört das Herz des Feldmarschalls der Fliegerei. Denn von dem Tage ab, an dem er im Jahre 1915 als junger Leutnant zur Fliegerei versetzt wurde, hat ihn diese nicht wie- der losgelassen. Auch nach dem Zusammenbruch blieb er der Fliegerei treu und führte die Fliegerabteilung 412 im Grenzschutz Ost und danach die Polizeifliegertruppe Ostpreußen. Als dann die Luft- polizei aufgelöst wurde, blieb ihm nur die zivile Luftfahrt. So trat er dem ersten Luftoerkehrsunter- nehmen, der Lloyd-Ostflug-G. in. b. h. bei, leitete dann die Luftverkehrsgesellschaft „Danziger ßu|t- /post" und übernahm die Flugbetriebsleitung des Junkers-Flugverkehrs. Als 1926 die Deutsche Lufthansa gegründet wurde, trat Milch in deren Vorstand ein, um dann drei Jahre später die Leitung des gesamten kaufmännischen und wirtschaftlichen Betriebes zu übernehmen. Gerade in diesen Jahren des gewältigen Aufstiegs des deutschen Luftverkehrs hat Milch alle Schwierigkeiten und Hindernisse, die sich seiner schöpferischen Arbeit in den Weg stellten, bezwungen. So hat er als Hüter des großen Erbes der deutschen Flieger aus dem Weltkrieg nicht nur den fliegerischen Gedanken in Deutschland hochge- halten, sondern er hat der Lufthansa unter den widrigsten Verhältnissen Weltgeltung verschafft. Als Göring vom Führer zum Reichskommissar für die Luftfahrt ernannt wurde, machte er Milch — im Range eines Staatssekretärs — zu seinem Stellvertreter, der dann nach Wiedererstehen der deutschen Luftwaffe im Jahre 1935 im Reichsluftfahrtmini- sterium ekkie Organisation geschaffen hat, die sich als gibt ihm neue Aufgaben. Sein erstes Ziel ist es, den deutschen Schriftleiter zum vornehmsten Verfechter der nationalfozialistifchen Weltanschauung, zum politischen Soldaten des Führers zu machen. Durch feine Berufung zum Präsidenten der Union nationaler Journ allste nverb änd e findet seine Arbeit ihre Krönung. Er aber, als Soldat der Feder, kämpft auch heute wieder in vorderster Linie. Ihm gilt als Leitsatz, was er selbst einmal über den Kriegseinfatz der deutschen Presse sagte: „Unser Ehrgeiz besteht darin, unsere ganze Kraft dafür einzusetzen, daß der heldenmütige Geist der Front sein würdiges Gegenstück findet in der standhaften Moral der Heimat. Und wenn am Ende des Krieges unsere Kameraden von der Front, bekränzt mit dem Siegeslorbeer, nach Haufe zurückkehren, dann wird Berlin, 30. März. (DNB.) Mit ihrem Luftangriff auf Lübeck haben die Briten der Kette ihrer planmäßigen Ueberfälle auf deutsche Kulturstätten ein neues Glied angereiht. Nach dem Beispiel der militärisch und wirtschaftlich völlig sinnlosen An- Sauf Münster, Aachen usw. sind auch hier in ir Zerstörungswut unersetzliche Kulturgüter vernichtet worden. Die volle Wucht des Angriffs traf weitab von jedem kriegswichtigen Ziel, den inneren Kern der Altstadt. Die britische Zerstörungswut beschädigte nicht, nur die M a r ien- kirche, eine der ältesten Backsteinkirchen der Welt, die P e t r i k i r ch e, den Dom und andere unersetzliche Kulturdenkmäler, sondern auch die welichekann- ten mittelalterlichen Salzspeicher, die dem Trave-Ufer ihr charakteristisches Gepräge gaben. Die reichen Schätze der Kirchen, und zahllose Denkmäler hoher bürgerlicher Kultur, der Stolz einer ganzen Kultunvelt, fielen den britischen Mordbrennern, die kein anderes Ziel kennen, als in ohnmächtiger Wut sinnlos zu zerstören, gleichfalls zum Opfer. Ein Fluch lastet auf den Urhebern dieser Verbrechen in London.'Einst wird das furchtbare Werk dieser Gesellen vernichtend auf sie zurückfallen. geworden. Am 31. März 1892 in Stadtstoirwch (Bayern) geboren, rückt Wilhelm Weiß 1911 als Fahnenjunker beim 2. Bayerischen Fußartillerie-Regiment in Metz ein und bekommt dort als Ausbivdungsofsizier den heutigen Generalfeldmarschall Kesselring. Nach Absolvierung der Kriegsschule-in München zieht er bei Ausbruch des Weltkrieges als Leutnant mit feiner Batterie ins Feld und kommt nach Bewährung in manchen harten Kämpfen als Flugzeugbeobachter zu den Fliegern. Doch schon im Jahre 1915 wird er bei einem Luftkampf schwer verwundet. Er greift nach dem Zusammenbruch zur Feder. 1922 lernt er den Führer kennen und stellt nun seine Kraft in den Dienst der Bewegung. Ungeachtet seiner schweren Weltkriegsverletzung macht er den Marsch zur Feldherrnhalle mit. 1927 beruft ihn der Führer zum Chef vom Dienst des „VöMchen Beobachters", der nun in engster Zusammenarbeit mit Alfred Rosen- berg zum führenden Organ der NSDAP, entwickelt wird. Im Herbst 1932 wird die Berliner Ausgabe des Blattes beschlossen, dessen Hauptschristleitung Wilhelm Weiß übertragen wird. Seine Berufung zum Leitek des Reichsverbandes der Deutschen Presse hier di- Buschidoerinnerung ihrerseits wieder güii. stige Voraussetzungen mitbrachte. Nachdem sich unter Meckels Einfluß neben den Brigade- und Dwrsions- manövern in Iavan allmählich auch Armeemanöver durchsetzten, gelangte das Heer schUeh- lich auch zu beachtlichen Leistungen auf taktischem Gebiete. Nur einen Kummer gab es anfangs: die Uniform! Das Volt, besonders die Bauern, hielt fest an seiner Nationaltracht. Den französischen Umformen gegenüber nahm es sogar eine femblidje Haltung ein. Zuletzt fand man sich aber doch zu Uniformen bereit, die für das qelb und für die Mannschaften allgemein den deutschen Vorbildern entsprachen. Nur die Paradeuniform der Offiziere bediente sich des französischen Musters. Das japanische Heerwesen ist also in wettgehendem Maße von dem deutschen beeinflußt worden sowohl in seinen Formen wie in seinem Gellt. Tradition und Erziehung haben ihn festgehalten, aber auch den Zeitverhältnisten entsprechend wettergeblldet. Unverändert blieb nur der Wille zum Angriff und der Wille zum Siege. Die Japaner haben ihn m den Kriegen gegen China und Rußland bewahrt. Jetzt feiert er seine Krönung. Dr. Dreyhaus. Japanische Ehrung für General Meckel. Der japanische Botschafter General Osh ima und der japanische Militärattache Generalleutnant Ban- z a i, b-gaixn sich, begleitet von japanischen Om- zieren, am 100. Geburtstage des (Generals Meckel v i i cvx . < - - fL *111^ iS» —IxX Vt.A (n 1* ö t i iS 5 Oberste Kommandobehörde der Luftwaffe und Oberste Verwaltungsbehörde der Luftfahrt im Frieden voll bewährte. Bei Ausbruch des Krieges war Milch, der in wenigen Jahren in Anerkennung einer rastlosen Schaffenskraft bis zum Generalobersten emporgestiegen war, Generalinspekteur der Luftwaffe. Im April 1940 leitete er als Chef einer Luftflotte die Operationen gegen Norwegen und wurde dafür mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Nach dem Westfeldzug wurde er Generalseldmar- chall. Wilhelm Weiß. Der Hauptschriftleiter des „Völkischen Beobachters", SA.^Obergruppenführer Wilhelm Weiß, Präsident der Union nationaler Journallstenver- bände und Leiter des R ei ch s v e rb a n d e s d e r D e u t s ch e n P r e s s e , vollendet am 31. März fein 50. Lebensjahr. Es gibt keine bessere Kennzeichnung dieses um die deutsche Frecheitsbewegung und die deutsche Presse gleichermaßen verdienten Mannes als die, daß er aus Neigung und Berufung zeit feines Lebens in Haltung, Denken und handeln Soldat war. Unter den vielen Ehrentiteln ist ihm der militärische Dienstgrad, mit dem er nach einer schweren Verwundung aus der Weltkriegsarmee ausscheiden muhte, der jfrebfte, und als Hauptmann Weih" ist er in der Bewegung, in der deutschen Presse und im internationalen Journalismus zu einer bekannten und hochgeschätzten Persönlichkeit Büchertisch. — Joachim Reinhard st ein: Benimm dich, Paulette! Napoleons Sorgen um seine leichtgesinnten Schwestern. Mit 23 Abbildungen. Preis gebunden 3,80 RM. (Deutscher Verlag, Berlin.) — Daß der korsische Familiensinn dem Kaiser manches Schnippchen geschlagen hat, ist bekannt. Die ins Ungemessene angeschwollene Navoleon- Literatur ist voll solcher Züge. Es hätte Deshalb kaum noch hieses Buches bedurft, das im leichten Plauderton von den Liebeshändeln der Pauline Borghese und ihren Schwestern berichtet, ohne, soweit wir sehen konnten, zu dem ost und oft behandelten Thema wesentlich Neues beizutragen. Eine Reihe Bilder nach zeitgenössischen Vorlagen wird dem Leser willkommen fein. Dr. Fr. W.Lange. — Josef Magnus Wehner: Erste Liebe. Roman aus der Jugendzeit. 313 Seiten, halbleinen 5,80 RM. hanseatische Verlagsanstalt. Hamburg. — (3) — Wehner, als Kunstschriftleites einer großen deutschen Tageszeitung tätig, als Er« zähler vor allem durch seine Kriegsbücher „Sieben vor Verdun" und „Stadt und Festung Belgerad rühmlich bekannt, hat zum 50. Geburtstage sich und seinen Freunden diesen Roman beschert, in dem er von der eigenen Kindheit und ersten Jugend in einem Rhöndörfchen und hernach auf dem Gymnasium in Fulda erzählt. Das ist naturgemäß, aus eigener Erinnerung gespeist, ein sehr persönliches Buch geworden, aber wiederum auch nicht in dem Grade, daß es im Privaten steckenbliebe und also für den Leser kaum noch interessant und lesenswert wäre: vielmehr enthält die Schilderung der ersten und frühen Erlebnisse, Erfahrungen und Erschütterungen so viel des allgemein und immer Gültigen, daß das einmalig Besondere der Zentralfigur und ihrer begrenzten "ländlichen und kleinstädtischen Umwelt sich auf eine künstlerisch gerechte Weise davon abhebt. Bücher solcher Art werden immer wieder geschrieben und gelesen werden, zumal wenn sie gut und lebendig erzählt sind und des Humors nicht ermangeln wie dieses; denn das Thema des jungen Menschen und seiner Entwicklung gehört wohl zu den unerschöpflichen Gegenständen aller Literaturen und der unfern vernehmlich. Hans Thynofc Ganz besonders anschaulich ist eine Bauvorschrift, die im frühen Mittelalter für die Anlage einer „Königstraße" gegeben wurde: Diese „Verkehrs- straße erster Ordnung", wie wir heute sagen würden, sollte ein Ritter in voller Ausrüstung zu Pferde passieren können, auch wenn er seine Lanze quer vor sich auf den Rücken des Pferdes gelegt habe. Eine solche Lanze war, wie durch Turnier- ' J, 16 Fuß lang. Allerdings hat schon Karl der Große nach einem einheitlichen und genauen Maß-System für sein Frankenreich gestrebt. Oer Wehrmachiberichi. DNv. Aus dem Führerhaupiquarlier. 30. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: „ 3mDonezgebiet wurden ostrvartsChar- kow heftige Angriffe des Feindes in erbitterten Kämpfen abgeschlagen und dabei n -der nie- i der Mhe ilchr. von liiert isalls dem ) im um- non i be- dem testen i Lü- ngrlff edeu- ) des t ye« 1 die vmde chitek- ) den n. itbaf ;t am a. Zu -Regi- 9M68 liment bl 14 Welt- 331.18 oar er Zaulme ine, f0' beham §inc i «ird <• Erste Seite; lanstA & Kleine politische Nachrichten igfte der 1 nandant seine Befehle. Der Eins W. D. hockt Auhrer der bulgansch dem Zielgerät. Der Kommandant Mtzt G-S' , Dr^ Kletschto günstigste Position. Mit Kommandant über menarbeit. Ein heller Kopf zen des „Der gehört uns!" sagt der Kommandant. Wir liegen jetzt so dicht neben ihm,, daß wir alle Einzelheiten an Deck erkennen können. Gut abgeblendet zieht er mit 10 Meilen Fahrt eilig dahin. Neben ihm läuft sein Schicksal. Wir wagen kaum, laut zu sprechen. Der Auspus unseres Diesels zieht gerade auf ihn zu. Er müßte ihn riechen, wenn er etwas aufpaßte. Weiß schäumt es an Bug und Heck auf, wenn wir eine See zerschneiden. Das könnte uns verraten. Aber rechts und links schäumen andere Kämme, von dem auf- frischenden Südwest gejagt. Wen die Götter ver- Nichten wollen, schlagen sie mit Blindheit. Es ist unheimlich, dies zum Tode verurteilte graue Schis durch das graue Dämmerlicht des Mondes und graue Schneeböen dahinziehen zu sehen. In aller Gemütsruhe schieben wir uns in die Brannik, Dr. Kletschkoo, in Berlin. Die Besprechungen mit dem bulgarischen Gast dienen der deutschbulgarischen sowie der europäischen Jugend-Zusam» Die frühere britische Konzession in Tientsin wurde durch den Befehlshaber der japanischen Garnison an den Bürgermeister übertragen. Außenminister Chu Min Pi, der die chinesische Nationalregierung vertrat, hißte die chinesische Flagge über dem früheren britischen Rathaus. Zum ersten Berwaltungs- beamten wurde Fang ja ernannt. M „Rohr 1 — los!" Wir hängen mit unseren Gläsern an der Bordwand des Gegners. Da, ein merkwürdig Heller, hohler Schlag, der sich in einer Erschütterung unseres Bootes wiederholt! An der Bordwand des Dampfers steigt genau mittschiffs unter dem Schornstein eine weiße Wolke auf von umgekehrt birnenförmiger Gestalt, für einen Augenblick durchleuchtet von einem roten Feuerschein. Schlag, Lichterscheinung und Reflex in unserem Boot sind fast eins, so kurz ist die Entfernung. Wie abgezirkelt sitzt der Schuß. Die Wolke, fällt in sich zusammen. Der Dampfer | Auf Einladung des Reichsjugendführers weilt der ' " hen Staatsjugendorganisation Schwerste Strafen für Schieber und Schwarzschlächter nerfahrt und Kurs. Geschwindigkeit und Tiefe der Torpedos werden eingestellt. r Dann kommt die Meldung, auf die wir fieberhaft warten: „Rohr 1 ist fertig!" und bald darauf von der Brücke: Deutsche Lt-Boote auf Feindfahrt in der Polarnacht. Von Kriegsberichter Dr. Horst Gotthard Ost. Houptfchriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei HauptschrifUeilers: Emst Blumichetn. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hand Lhyrtot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Emst Blumschein. Tmck und Verlag: Brühls che Un'.versttätsdmckeret R. Lange K. G. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck. AnzeigenpreiÄtste 9h:. 6. 55 000 RM. Wertersatz. Dom Sondergericht Bielefeld wurde der Händler Strotkoetter aus Mastholte zu 15 Jahren Zuchthaus, 5000 RM. Geldstrafe und Wertersatz in gleicher Höhe, sowie der Händler Sudahl aus Zokel zu neun Jahren Zuchthaus, 3000 RM. Geld- trafe und 2000 RM. Wertersatz verurteilt. Strotkoetter betrieb auf dem Wochenmarkt in Unna einen Lebensmittelhandel und war im Kriege dazu übergegangen, Fleisch- und Wurstwaren, ungekenn- zeichnete Eier, Butter und Geflügel zu Ueberpreisen und ohne Dirken aufzukaufen und dann an die Wer sich heute im Kriege in skrupellosester Weise ' über die von der Regierung aus wohlüberlegten i Gründen getroffenen Maßnahmen zur gerechten - Verteilung der Lebensmittel an das deutsche Volk hinwegseA, schließt sich von selbst aus der Volks- gememschast aus und kann mit keinerlei Milde rechnen. Das mußt der Schlächtermeister Alfred Lind- k horst aus Fürstenberg erfahren, der über IV2 Jahre . lang in erheblichem Umfange Schwarzschlachtungen ; vorgenommen hat. Regelmäßig kaufte er Dreh ohne Sckpachtschein, schlachtete es heimlich und verkaufte dann das Fleisch gleich aus dem Schlachthaus heraus oder über den Ladentisch hinweg an seine Kunden ohne Fleischmarken. Er ließ sich auch Gegenleistungen an verknappten Waren machen. Obwohl er wiederholt von seiner Frau ernstlich gewarnt worden war, setzte er sein volksschädigendes Treiben fort und hat im Laufe der Zeit eine Fleischmenge beiseitegeschafft, die ausgereicht hätte, eine Stadt mit 30 000 Einwohnern für eine Woche zu versorgen. Das Sondergericht Rostock erkannte gegen den Dolksschädling auf Todesstrafe. Das Königsberger Sondergericht verurteilte bte Oberschwester Mathilde Arndt und die Küchenschwester Anna R u d e ck wegen- umfangreicher Lebensmitteldiebstähle und Lebensmittelverschiebungen zum Tode. Die Arndt leitete das Kinder- krüppelheim der Bethesda-Anstalten in Angersburg. In der Anstalt sind etwa hundert Kinder untergebracht, die infolge ihres Zustandes besonders pflegebedürftig sind. Beide Verurteilten entzogen den Kindern die für sie zugeteilten Lebensmittel, um selbst damit ein üppiges Leben zu führen. Die Küchenschwester schob der Oberin derartige Mengen an Nahrungsmitteln zu, daß diese damit einen schwunghaften Handel treiben konnte. In den Zimmern der beiden fand man 18 Zentner Zucker, einen Zentner Konfekt, ferner in großen Mengen Seife, Wasche und Stoffe. Große Mengen Butter und Schmalz, Obst und andere Lebensmittel wurden von ihnen verschoben. Da die anderen Schwestern keinen Einblick in den Umfang der Zuteilungen hatten, konnten sie zunächst gegen dieses schändliche Treiben nichts unternehmen. Sie kauften den Kindern Stärkungsmittel und gaben ihnen von ihren Rationen ab. Erst nach und nach kamen sie hinter das Treiben und konnten Anzeige erstatten. In Berlin verurteilte das Sondergericht den 33 Jahre alten Helmuth M o-l l e n h a u e r zu zwo! Jahren Zuchthaus, 10 000 RM. Geldstrafe sowie 4200 RM. Wertersatz und den Schweinezüchter Joh. Heidrich zu sechs Jahren Zuchthaus, 5000 RM. Geldstrafe und 2100 RM. Wertersatz. Beiden wurde die Berufsausübung für fünf Jahre untersagt. Mollenhauer, der in Berlin-Wilmersdorf eine Ladenfleischerei betrieb, kaufte 1941 von Heidrich, Inhaber einer Schweinemästerei in Großglienicke, im Schleichhandel acht Schweine und einen Hammel und erhielt für die verschobenen Fleischmengen Wucherpreise. Durch Vermittlung des Heidrich erwarb Mohenhauer ferner weitere 20 Schweine, zwei Kühe, zwei Rinder und sechs Lämmer. Die Tiere wurden an Ort und Stelle ohne behördliche Genehmigung und ohne tierärztliche Fleischbeschau unter Hinterziehung der Schlachtsteuer geschlachtet und dann in die Werkstatt des Mollenhauer gebracht, wo sie weiterverarbeitet Verbraucher mit erheblichem Verdienst weiter zu veräußern. So bezog er aus verschiedenen Quellen größere Mengen Schinken, topecf sowie Wurst und verkaufte diese zu Preisen, die das Doppelte, Dreifache und mehr dex Höchstpreise betrugen. Darüber hinaus betrieb er auch einen schwunghaften Schleichhandel mit Eiern, die er von Sudahl schon zu Ueberpreisen erhielt. Von Januar 1940 bis März vorigen Jahres hat er 37 000 Eier erhalten und diese mit einem ansehnlichen Gewinn ab gesetzt. Beide haben sich durch ihr gewissenloses Treiben außerhalb der Volksgemeinschaft gestellt. Wenn das Sondergericht trotzdem nicht auf Todesstrafe erkannt hat, so nur, weil Strotkoetter im Weltkriege vier Jahre als Soldat seine Pflicht getan und sich bisher straffrei geführt hat. So erhielt er die höchstzulässige Zuchthausstrafe von 15 Jahren. Protektor der Trusts. Die Trust-Bildung in den Vereinigten Staaten, die Hand in Hand mit der Zusammenballung ungeheurer Kapitalkräfte ging, war eine Angelegenheit, die gar nicht mit dem amerikanischen Traum von der Freiheit des Einzelnen züsammenstimmte und die deshalb so unpopulär wurde wie nur irgend etwas. Einsichtige Staatsmänner der Vereinigten Staaten mußten daher sich entschließen, gegen die Trusts einzuschreiten. Bereits in den 90er Jahren war eine Anti-Trust-Gesetzgebung notwendig geworden. Theodore Roosevelt mußte in seiner Amtsperiode 25 Trusts und Holding-Gesellschaften auflösen, wofür er in die Geschichte als der „Trust- Buster" ein ging. Der kleinere Roosevelt, der jetzt Amerika in den Krieg hineingelotst hat, und eigentlich seiner bisherigen Politik nach ein Gegner der Trusts hätte fein müssen, wird jetzt aber geradezu der Protektor der Trusts, indem er kurzerhand an- 0ebnete, daß die in Schwebe befindlichen Anti-Trust- Prozesse abgestoppt werden und solche Prozesse in Zukunft während des Krieges soweit als möglich vermieden werden sollen. Um diese truftfreundliche Politik zu rechtfertigen, gibt Roosevelt, der ja nie um eine Ausrede verlegen ist, an, daß diese Anti- Trust-Prozesse zu einer Behinderung der Rüstungsproduktion führen könnten. Diese Begründung beweist, daß die Rüstungsschieber und Kriegsgewinnler aus Seite der Trusts sitzen. —————— zeigt zunächst feine Veränderung, scheint ruhig wetterzulaufen. Nur einige Lichter zeigen sich an Deck, zittern aufgeregt hin und her. Machen sie die Boote klar? Eilen sie an die Geschütze? Wir drehen vorsichtshalber etwas ab. Der Dumper entschwindet uns kurze Zeit aus dem Gesichts- eld. Eine Schneebö schiebt sich dazwischen. Endlich haben wir ihn' wieder. Immer noch keine Veränderung, nur scheint er etwas langsamer zu lausen. Doch nein, jetzt sieht man etwas. Er lag zwar schon vorhin sehr tief im Wasser. Aber jetzt ockt das Mittelschiff merklich tiefer. Bug und Heck kommen höher. Die Masten neigen sich einander zu. Wie eine Hängematte biegt sich das Schiff durch, inkt in dieser Lage immer tiefer. Schließlich schauen nur noch Bug und Heck aus dem Wasser. Zuletzt verschwindet das Heck. Unser erster geht auf Tiefe! Der wird den Sowjets keine Waffen mehr bringen. Und wieder durchpflügen mir die See. Tage um Tage, Nächte um Nächte. Die See hat sich beruhigt. Rhythmisch schwillt das Rauschen an, wenn das Boot die langen Rücken der Dünung zerteilt. Achtern brummen die Diesel. Wie eine weiße Fahne wehen die Auspuffgase hinter uns her. Es ist sehr kalt. Neben mir steht der schwarze Schatten des Wachoffiziers gegen den dunklen Himmel. Immer wieder hebt er das Glas an die Augen, wandert die Kimm damit ab. Achteraus blicken der Brückenmaat und der Ausguck. Nach allen vier Himmelsrichtungen sichern wir das Boot und die schlafenden * Kameraden, suchen den Feind. Sterne gehen auf und versinken. In prächtig schillernden Farben tauchen sie aus dem Meer, stehen als glitzernde Lichter hoch au unfern Häupter und steigen hernieder, wie es ihnen bestimmt ift. Unsere Gedanken schwingen sich über den dunklen Rand des Turmes hinweg, wandern über die weite See, in die Heimat, zu den Sternen empor. Unsere Welt besteht aus dem dunklen Bootsrumpf unter uns, der lebenden, atmenden See und dem toten Sternenfall über uns. Diese drei sind unser Schicksal: Unser Geschick ist mit dem des Bootes unlösbar verbunden. Wir werden mit ihm leben ober untergeben. Die See wird uns dann, wenn es soweit ist, vielleicht noch wenige Minuten auf ihren Armen tragen, und die Sterne werden ebenso strah- lenb und rein über uns stehen wie jetzt. „B e r g f e ft" imEismeer. Heute ist unser „Bergfest"! Bergfest auf einem U-Boot? Wie kann das angehen? Ich zverde belehrt: Heute haben wie die Hälfte der Fahrt hinter uns, wir find „über den Berg"! Niemand wird es uns verübeln, daß wir diesen Tag feiern. Wie lange schon hoben wir uns nicht mehr ordentlich gewaschen, nicht rasiert! Tag und Nacht stecken wir in demselben Zeug, schlafen angezogen auf unseren Kojen. Nichts fällt dem Deutschen so schwer, wie der Verzicht auf Sauberkeit. Unsere Knochen werden steif und ungelenk. Entweder stehen wir, sitzen oder liegen. Einmal sich die Beine vertreten, einmal richtig ausschreiten können! Wie köstlich muß das sein, wieder auf festem Boden zu stehen, wo man gehen kann, unbeschränkt gehen, so weit man will. Man kann sich das kaum noch vorstellen. Diesem Tag nähern wir uns immer mehr. Zunächst einmal wechseln mir die Wäsche. Wie herrlich ist es, in das frische, weiße Unterzeug zu steigen! Das ist schon fast ein halbes Bad. Man fühlt sich der Zivilisation um 50 v. H. näher. Und mittags gibt es was ganz Feines: Sauerkraut mit richtigem Eisbein (in Dosen) und Pellkartoffeln; hinterher köstliche Mirabellen von. einer bekannten Braunschweiger Konservenfabrik. Zum Abendessen gibt es unser herzhaftes U- Bootsbrot in der Frischhaltepackung, dazu Schinken, Gurken, Käse, Sardinen, Knäckebrot und Bohnenkaffee. Hinterher sitzen wir noch gemütlich beisammen. Jemand stiftet eine Torte, die eine gütige Frauenhand vor Monaten in der fernen Reichshauptstadt gebacken hat. Sie konnte nicht ahnen, daß das Schicksal ihre Torte bis ins Nördliche Eismeer verschlagen würde. Sie ist etwas trocken geworden und bröckelig. Und bann müssen wir erst bie Tannennadeln aus den Bröckeln lesen, denn ohne Tannenzweige verschickt keine echte deutsche Frau ein Weih- nachtspäckchen. Trotzdem schmeckt sie uns ganz herrlich. Sie war in dem Augenblick ohne Zweifel die „nördlichste deutsche Torte", wie mir lachend feststellten. Im Hinblick darauf verzehrten mir sie mit : besonderer Andacht. er als Jnfanterieführer nach Allensteln und nahm mit dem Charakter als Generalleutnant 1929 seinen Abschied. Jetzt tut er als Divisionskommandeur Dienst. Im NS.-Reichskriegerbund ist Generalleutnant Fett Führer des Gaukriegerverbandes Fulda- Werra. so jähriges Oienstjubiläum Generalmajors Biermann. Arn 1. April begeht Generalmajor B i e r m a n n, zur Zeit beim General der Pioniere und Festungen beim OKW., fein 50jähriges Ditznstjubiläum. (Eingetreten beim 2. Elsässischen Pionierbataillon Nr. 19 in Straßburg kam er zur Fortifikation nach Thorn, würbe bann Abjutcmt der 4. Festungs-Inspektion und später Kompaniechef. im Schleswig-Holsteinischen Pionier-Bataillon Nr. 9, dann Lehrer an der Militärtechnischen Akademie in Berlin. Im Kriege erwarb er sich besondere Verdienste als Organisator der Minenwerferwaffe. In den schweren Kämpfen um Verdun zeichnete sich sein Minenwerferbataillon besonders aus. Als Leiter der Heeres-Minenwerfer- fchule in Valenciennes verbreitete er die Kenntnisse der MW.-Waffe in der ganzen Armee. Nach dem Weltkrieg war er im Reichsmehrministerum, dann Kommandeur des 2. Preußischen Pionier-Bataillons in Stettin. Die Inspektion der Festungen verdankt seinen Gedanken viele Anregungen. Als Militärschriftsteller ist General Biermann auch weiteren Kreisen bekannt geworden. 40 Jahre im Dienst der Kriegsmarine. Am 1. April begehen der Chef des Hauptamtes der Marine-Waffenämter beim Oberkommando der • Kriegsmarine, Generaladmiral Witzell, sowie der Präsident des Reichskriegsgerichtes, Admiral B a - stian, ihr 40jähriges Dienstjubiläum. Generaladmiral Witzelt, geboren 1884 in Hiesfeld bei Wefel, machte bis zum Weltkrieg Dienst auf dem Kreuzergeschwader in Ostasien und am Anfang des Weltkrieges auf dem Linienschiff „Oldenburg". An der Skagerrakschlacht nahm er als Erster Artillerieoffizier auf dem Kleinen Kreuzer „Elbing" teil. 1920 Jahre mehrere hundert Zentner Fleisch der ordnungsmäßigen Verteilung entzogen hat. Das Sondergericht Hannover verurteilte ihn zu 12 Jahren Zuchthaus, einer Geldstrafe von 14 000 RM. sowie III. Luft und Wasser werden kälter. Die See beruhigt sich zusehends. Das Wasser zeigt schon Minustemperaturen von ein, zwei Grad. Der Seegang nimmt ab. Nur eine lange Dünung rollt noch aus Westen heran. Der Himmel wird hoch und klar. Es ist mittags 12 Uhr. lieber uns blitzen noch ein paar Sterne. Die Nordhalbkugel des Firmaments ist dunkelgrau, die nördliche Kimm verschwindet in blaugrauen Schatten. Nach Süden zu wird der Himmel hell. Ein gelber Schein liegt dort am Horizont. Kurze Zeit zeigt er sogar einen rötlichen Schimmer. Wir ahnen bie Sonne, die bort unten irgendwo über fernen Ländern leuchtet, deren Menschen gar nicht wissen, welchen Schatz sie besitzen. Die glatte See gewährt einen weiten Umblick. Im Nyrden zeigen sich merkwürdige, ölige Flecken auf dem Wasser. Ein Tanker versenkt? Oder gar, ein U-Boot? Aufgeregte Kombinationen werden angestellt. Die Flecken kommen immer näher, vereinigen sich zu großen Flächen. Jetzt fahren wir mitten in die rätselhaften Stellen hinein. Oel ist es nicht. Es fehlen die schillernden Farben. Plötzlich sehen wir es. Winzige Eiskristalle schweben wie Stäubchen auf dem unterkühlten Wasser, halten es völlig glatt. Allmählich werden die Eis- kristalle immer größer. Jetzt sind es schon deutlich sichtbare pieiße Pünktchen. Bald vereinigen sie sich zu kleinen Gruppen. Es entstehen polygonale Täfelchen, die schließlich die Größe von Seerosenblättern, von Pfannkuchen, von Tonnendeckeln erreichen und sich leise scheuernd aneinander reiben. Unser Boot ist zum Eisbrecher geworden. Endlose Felder schwimmender Eistafeln breiten sich im Norden. Zwei, drei Zentimeter mögen sie dick sein. Hier hört die Seefahrt auf und die Polarforschung beginnt. Aber unser Ehrgeiz liegt auf anderem Gebiet. Wir wenden unseren Bug und kehren in den Bereich der lebenden See zurück Endlich ist es soweit. Es ist morgens halb sechs. Wind und Seegang stehen auffrischend aus Süowest bis West. Hier und da zeigt die See schon weiße Köpfe. Ab und zu leichtes Schneetreiben, das die Sicht einschränkt. Hinter der jagenden Wolkendecke steht ,ein fast voller Mond und verbreitet ein fahles Dämmerlicht. Plötzlich meldet der Brückenmaat dem Wachoffizier: „Herr Leutnant, ich habe da backbord achteraus einen Schatten, aber mein Glas ist beschlagen!" Schon hebt der W. O. das Glas an die Augen, schaut einen Augenblick hin. „Ein Dampfer, minde- tens 6000 Tonnen!" sagt er sofort. Dann ruft er hinunter ins Boot: „Auf Gefechtsstationen! Kommandant auf bie Brücke!" Der zweite Diesel wird angefordert, um sofort auf A. K. (Aeußerste Kraft) gehen zu können. Wir durchbohren mit unseren- Gläsern das Dunkel, ob noch weitere Schisse in Sicht kommen. Kaum kann ich den Burschen im Glas erfennep. Und den hat Bootsmaat H. mit bloßem Auge entdeckt! Freilich, das ist ein alter U-Doots-Fahrer. Dies ist fein 50. Dampfer, an dessen Erledigung er mitwirkt. Doch noch Haden wir ihn nicht. Der Kommandant kommt auf die Brücke, sieht kurz durchs Glas und befiehlt: „Rohr 1 bis 5 fertigmachen zum Ueberwafserfchuß. Beide Maschinen langsame Fahrt voraus. Hart Backbord." Wir drehen auf den Dampfer zu. Langsam wird er größer. Wir können Einzelheiten ausmachen: bie hochgezogene Back, das Heck, auf dem eine Kanone steht, den freistehenden Schornstein. Allem Anschein nach ein Brite, ein kräftig gebauter Frachter von etwa 6000 Tonnen, der tief im Wasser liegt. Etwas dunkler als der Himmel, etwas heller als die See liegt der Schatten des Gegners jetzt dicht vor uns. Wir laufen fast auf gleichen Kurs mit ihm. Ab und zu entzieht eine Schneebö ihn unseren Blicken. Aber schon nach wenigen Minuten haben wir ihn 1 wieder. Alle diese Sonbergerichtsurteile beweisen, baß nunmehr mit solchen Elementen, die gewissen- und verantwortungslos genug sind, bie Sicherstellung der Volksernährung zu gefährden und sich am gcm- Dolke zu oerfünbigen, mit der ganzen Schürfe Gesetzes zu Felde gezogen wird. wurde er bei der Marineleitung Dezernent in der Waffenabteilung, bann Abteilungsleiter unb schließlich Chef bes Hauptamtes des Marinewaffenamtes. — Admiral Bastian stammt aus Spandau. Im Weltkrieg nahm er als Abmiralstabsoffizier an allen Unternehmungen in der Ostsee und am Befreiungskampf Finnlands teil. Nach mehreren Borbund Landkommanbos mürbe er Befehlshaber der Linienschiffe, anschließend II. Abntiral der Ostsee, 1935 Chef des allgemeinen Marineamtes im OKM., später Präsident des Reichsfürsorge- und 93er« sorgunysgerichtes der Wehrmacht unb Präsident bes Reichskriegsgerichts. Tagung des Führerkorpö der Partei. NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger hatte für Montagvormittag die Gauamtsleiter, Kreisleiter und Führer der Gliederungen und angeschlossenen Verbände der NSDAP, zu einer Arbeitstagung in das Adolf-Hitler-Haus der Gau- hauptstadt einberufen. Der Gauleiter gab richtungweisende Ausführungen über die Arbeit der kommenden Wochen unb behandelte insbesondere aktuelle Fragen des Arbeitseinsatzes sowie der Ernährungslage. Anschließend sprach der Präftdent des Landesarbeitsamtes Hessen, Kretsch- mann, über bie Verwendung ausländischer Arbeitskräfte im Reich. Der mit der Wahrnehmung der Geschäfte des Gauschatzmeisters beauftragte Gauhauptstellenleiter Schönberger nahm zu dem Thema „Verwaltungs-Vereinfachungsmah- nahmen innerhalb der Partei" das Wort. RAD.-pflicht der Studenten. Bisher wurden Studierende, sofern sie vor Be- ainn des Studiums bas 23. Lebensjahr vollendet haben, von Reichsarbeitsdienst unb studentischem Ausgleichsbienst befreit. Der Reichserziehungsminister hat diese Altersgrenze jetzt auf bas vollendete 22. Lebensjahr herabgesetzt. Vom Sornmer- femefter 1942 sind also nur Studierende, bie vor Beginn des Studiums das 22. Lebensjahr vollendet haben, befreit. wurden. Der Schlächtermeister Johann Quellen aus Sittensen hatte 1936 mit Schwarzschlachtungen begonnen und diese bann auch während des Krieges fortgesetzt. Darüber hinaus nahm er anbxre unsaubere Manipulationen vor, so baß er im Lause ber August 1 e f e Gartenarbeit, iMietgesuche I keit abzurufen. Im Namen man absehen zu wollen. 01427 Statt Karten! •Danksagung. Gebr. guterhalt. Operette von Nico Dostal 0144» ZAHNCREME DR-KORT HAUS-FRANKFURT AM Wie kommt das..? Büro. 1076D REICHSPOST l„M»..-.. BURNUS -G-M-8 H • DARMSTADT MA Geburtsanzeigen bei Brühl. Gießen Staatl. Lotterie-Einnahme r Gießen, Neuen Bäue 11 THEATER der Universitätsstadt Gießen Donnerstag, 2. April, im Theater, 18.30 Uhr, 13. Veranstaltung im 16 er Ring der Schmutzlöser mit der Doppelwirkuhg Beine Ursprungszeugnisse, iondern nur Zeugnisabschriften dem Bewerbungsschreiben beilegen! — Lichtbilder undBewerbungsunter- lagen müssen zur Vermeidung von Verlusten aus der Rückseite Namen und Anschrift des Bewerbers tragen! Aelter.Mann für Gartenarbeit zu sofort gesucht. Schrift!. Angeb. unter 1O86D an den Gieß. ?lnz. Frau Müller wascht ihre Wäsche so schonend, daß auch empfindliche Stücke und stark beanspruchte Stellen der Wäsche lange halten. icklq LeMtel ri. InMränb für sofort oder später ges. iobsD S«. KaldsleW Lebensmittel Frau Schulze schädigt empfindliche Wäschesfüdce und stark beanspruchte Wäschestellen durch zu starkes Reiben und zu langes Ko dien beim Waschen» Staatl. Lotterie-Einnahme 5>t. Stimm Gießen, Walltorstr. 63 1081 A der trauernden Hinterbliebenen: Lina Geldsetzer, geb. Lotz. Gießen, den 31. März 1942. Auf Wunsch des Entschlafenen findet die Beerdigung in Dillenburg in aller Stille statt. — Von Beileidsbesuchen und Kranzspenden bittet helfen bei Rheuma, Gicht, Ischias, Glieder- und Gelenkschmerzen, Hexenschuß, Grippe und Erkältungskrankheiten, Nerven- und Kopfschmerzen. Beachten Sie Inhalt und Preis der Packung: 20 Tabletten nur 79 PfennigI Erhältlich in allen Apotheken. Berichten auch Sie uns über Ihre Erfahrungen! TRINERAL MÜNCHEN J 27/547 Für die überaus zahlreichen Beweise herzlichster Anteilnahme des durch tragischen Unglücksfall entstandenen Verlustes unsrer lieben Tochter und Enkelin Elisabeth ' sagen wir auf diesem Wege unseren tiefempfundenen Dank. Insbesondere danken wir Herrn Pfarrer Schmidt für seine trostreichen Worte, sowie allen denen, die bei der Bergung mitgeholfen haben. In tiefem Schmerz: Wilhelm Göbel II. u. Frau Anna Kath., geb. Schick nebst Kindern Erna und Willy, Heinrich Göbel IV. und Frau Elisabeth, geb. Becker, Großeltern. Treis a. d. Lda., den 31. März 1942. Kleiner Einsatz - Grober Gewinn Für nur 3 RM je Klasse lOGOOG RM Die 7. Deutsche Reichslotterie beginnt am 17.4. 42 Lose in Gießen bei Oberfeldwebel Heinz Ortwein Nachrichten - Staffelführer im Bataillons- Stab eines tnf.-Regts., Inhaber des E. K. II im Alter von 30 Jahren nn Osten schwer verwundet wurde und in einem Feldlazarett sein junges Leben fürs Vaterland dahingab. In unsagbarem Schmerz: Henny Ortwein, geb. Franck Familie Jakob Ortwein Familie Waldemar Franck. Von Beileidsbesuchen bitten wir abzusehen. Gießen (Kugelberg 4), Gisselberg, Kr. Marburg, den 31. März 1942. ______________01420 Mit den Angehörigen trauern um ihren Be- triebsführer dle Gefolgschaft des Reichsbahnbetriebswerks Gießen. 1079 D zu kauf, gesucht. Schrift!. Angeb. unter 01430 a. d. Gieh.Anz. erbet. DieDeulscheArbeitoonl NSG. Kraft durch Freude Kreisdiepststelle vy Wetterau * Damenbart Gesichtshaare, alle lästig. Haare werd, nur durch d. von mir angew. einzig sichere Meth. unt. Garant, für immer mit d. Wurzel entfern! Fran B.Gulden.seit35Fr.W. Henkel Sprechstunden jeden Mittwoch: Gießen, Am Riegelpfad 32, 9-1T Uhr. ,368d Mittwoch, den 8. April, keine Sprechstunden. Wir stellen einige Frauen (auch Hausten) für ganz- oder halbtägige leichte Lagerarbeiten ein» Vorzustellen Hindenburgwall 10 (Hinterhaus) Dienstag, den 31. März 19 bis 21 Uhr: 1050d 27.Dienstagmiete u.Halbmiete A Das Himmelbell von Hilphöli Heiteres Spiel ' von Gerhard Brückner. Preise von 0.60 bis 3.10 RM. Volkstümlicbe Naturwissenschaft in reid)bebilbetten, leichtverständl. 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Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel WIM Mm der die Leitung der Arbeitsvorbereitung und Vorkalkulation eines Industrie-Unternehmens mit großem Werkprogramm des Apparate-, Maschinen-^ Armaturen- und Elektromaschinenbaues über- nebmen und tatkräftig und zielbewutzt nach Refa - Art führen kann? Bewerbung mit ausführlich. Unterlagen unter 1074D an den Gießener Anzeiger erbet. Ganz einfach I Frau Müflet löst den Schmutz vor dem Waschen gleich richtig auf. Sie verwendet stets Burnus, den Schtnutzlöse* der auch das Wasser weich macht Frau Müller fragt lieber noch einmal nach, wenn Burnus nicht gleich erhältlich ist Burnus ist ja so sparsam im Gebrauch. Das macht den Unterschied! Schmutzauflösen schon beim Einweichen — durch Burnus! Seine Wirkstoffe lösen den Wäscheschmutz auf natürlichem Wege so auf, daß er ins Einweichwasser übergeht. Das Gewebe wird niemals angegriffen. Langes Kochen und scharfes Reiben der Wäsche werden überflüssig — die halbe Wascharbeit, Wasch- Ai—mittel, Seife und Feuerung werden gespart Die Wäsche wird geschont und hält länger! Polizeiverordnung betreffend die Schlachtungen und Nolschlachtungen in der Gemarkung Gießen. Auf Grund der ersten hessischen Verordnung zur Durchführung der Deutschen Gemeindeordnung vom 1. 4. 1935 in Verbindung mit dem Artikel 129b, Absatz II, Ziff. 1 der Hessischen Städteordnung betreffend vom 8. 7.1911 in der Fassung des Gesetzes vom 15. April 1919 wird nach Anhörung der Ratsherren und mit Genehmigung des Herrn Reichsstatthalters in Hessen — Landesregierung — vom 28. März 1942 zu Nr. IIIO 3567 folgende Polizei- Verordnung für die Gemarkung Gießen erlassen: § 1. Die Polizeiverordnung betreffend die Schlachtungen und Notschlachtungen in der Gemarkung Gießen vom 15.2.1930 wird hiermit ausgenommen. 8 2. Vorstehende Polizeiverordnung tritt mit dem 1. April 1942 in Kraft. 1080C Gießen, den 30. März 1942. Der Oberbürgermeister. I. D.r Nicolaus. Tube gut aufrollen! Schon am Tubenende muß man die Tube gut aufrollen und dieses Gebot der Sparsamkeit jeden Tag beherzigen. EOI Cinto*. Apparat zu kauf, gesucht. Angeb. u. 01431 an o. Gietz.Anz. Neuwertiger Elektro-Kochherd zu kauf, gesucht. Angebote an Frbr.v.d.Hoog, z. 8. München, Biedersteiner- stratze 6/3. iv82v KleineAmeigen hn Gießener Anzeiger werden von Tausenden beachtet und gelesen. Nach langer, banger Ungewißheit erhielten wir die unfaßbare, schmerzliche Nachricht, daß unser lieber, braver Sohn, mein herzensguter, unvergeßlicher Bräutigam, unser guter Bi-uder, unser lieber Schwager, Enkel, Schwiegersohn, Pate, Onkel und Neffe Gefreiter Otto Gerth Inhaber des E. K. II • sowie des Infanterie-Sturmabzeichens im blühenden Alter von 22 Jahren bei den schweren Kämpfen im Osten für sein geliebtes Vaterland den Heldentod fand. - Wiedersehn war stets seine und unsere Hoffnung. In tiefer Trauer: Familie Max Gerth, Marie Becker (Braut) Hermann Gerth, z.Z. im Felde, und Familie Eduard Schepp und Frau Anna, geb. Gerth Emilie Gerth, Ludwig Gerth, z. Z. im R. A. 0. Familie Karl Becker Kath. Schmitt Witwe (Großmutter) und alle Verwandten. Die Gedächtnisfeier findet am 1. Ostertagc, nachmittags yz4 Uhr statt. Lindenstruth, Göbelnrod, den 26. März 1942. 01341 Suche für mein. Borarbeiter eine schöne Zwei- Zimmer - Wohnung mit Küche. Angebote an: Fa. W. Keil Weserstrabe 17. Berufst., alleinst. Dame sucht 1-2-Zimmer-MiL mit Küche für sofort od. später. Schr. Ang. unt. 0139t a.d.G.A. | Verkäufe-} Junger Dackel in ’ gute Hände abzugeben. Schr. Ang. unt. 01425 a.d.G.A. Neuwertiger MMM 6x9, mit Platten und Rollfilmkas- sette,für35.-Rm. zu verkaufen. Anzus.b.Schmidt Neuenweg 10III von ^2-^3 Uhr, &.WUIH- UMllWlW mit 19 Platt, für RM-60-z. verk. Angeb. u. 01433 an o. Gieß. Anz. Blauer Damenschuh Gröhe 39, Block- Absatz, für 8 Mk. zu verk. Schriftl. Angeb. u. 01349 an d. Gieh. 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Jllu- fioneii! ...In meinem ersten' Engagement las ich eines Tages in der Zeitung, daß der Düsseldorfer Bankier Brakel zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden war. Abbeg hatte ihn eben nicht geschont — ich Nutzte es sofort. Und Papa hat es mir in jener schrecklichen Münchener Nacht ausdrücklich bestätigt. — Und wenige Stunden vorher hatte ich Abbeg zum ersten Male wiedergesehen — in deiner Gesellschaft!" Christian Fehr schwieg lange. Ein wenig den Kopf wendend, sah Marion ihn in der Galerie vor den erleuchteten Glasschränken stehen. Sie hörte ihn schwer atmen, seufzen. „Und dann ... dann hast du ihn noch öfter wiedergesehen?", sagte er endlich und kam ins Zimmer zurück: „In Berlin? und hier — in diesem Hause sogar? — Marion, das kann ich nicht verstehen. Nach allem Schrecklichen, was es dir und deinem Vater und deiner Mutter gngetan hatte?" Sie lächelte vor sich hin. „Ach, Jan, du wirft auch das verstehen. — Sieh mal, es ist für eine Frau eine merkwürdige Sache: von dem, der der erste war, kommt sie niemals ganz los. Liebe oder Haß — irgendeine Brücke bleibt da. — Aber das ist natürlich nicht das Ausschlaggebende gewesen. Etwas viel Schlimmeres. Denk mal zurück! Ich traf Abbeg in München in dem Augenblick wieder, als meine Liebe zu dir wundere, und im Ausland lebt, wo man von seiner Vergangenheit nichts weiß, diese entsetzliche fixe Idee ist in seinem Gehirn lebendig geblieben. Wie eine kranke Stelle, rnöchtt ich sagen. Sofort wollte er zu Abbeg ... und du kannst dir nun denken, wie mir zumute war! Heiß und kalt ist mir geworden, bei der Aussicht, daß mein leibhaftiger Vater da drüben, ein paar Schritte weiter, einen furchtbaren Skandal entfesseln würde, der alles aufrühren und meine Existenz hier vernichten mußte, daß er vielleicht gar auf Abbeg schießen würde ... denn er sagte, er habe seinen Revolver im-Gepäck ... Du kannst dir das wohl vorstellen, Jan?" „Gott im Himmel, jrf. Ja, entsetzlich. Aber warum hast du dich mir nicht anvertraut, in allerletzter Minute?" „Du- warst doch fort. Ich war ja ganz allein mit dem Schrecklichen. Ich mußte doch ganz allein handeln, um das Aeußerste zu vermeiden." . „Ja. Richtig. Und wie ... wie hast du gehandelt? Ach, mein Gott, ich beginne etwas zu ahnen..." „Ich wußte es selber nicht, bis zum allerletzten Moment. Da hab' ich Papa eine Tablette Veramon in den schwarzen Kaffee getan, darum hat er bis sieben Uhr geschlafen. Aber ich konnte ja nicht genau voraussehen, wie das Mittel auf einen so aufgeregten Menschen wirken würde. Und darum, darum bin ich inzwischen in meiner Angst selbst zu Abbeg gelaufen, um ihn zu warnen. Nicht um seinetwillen, was konnte mir an seinem Leben liegen? Nur um meinetwillen, um unseretwillen! Das ist das Ganze, Jan. Du magst mir glauben oder nicht: mehr ist es nicht. Ich will dir nicht verschweigen, daß Abegg Himmel und Hölle in Bewegung gesetzt hat, um die Situation auszunutzen, wie er mich ja während dieser ganzen Lappersdorfer Zeit verfolgt und belagert hat ..." „Und dafür soll er mir vor die Pistole!", schrie Fehr plötzlich, es war ein Schrei, der sich aus der tiefsten Tiefe seiner gequälten Brust emporrang: „Und wenn es Gerechtigkeit auf der Welt gibt, dann muß sie meine Kugel lenken!" Aus der Stadt Gießen. Vom Bleistift. Jetzt im Krieg, da verlorene oder entzwei gegangene Füllfederhalter nicht so leicht zu ersetzen sind, kommt der gute alte Bleistift wieder zu Ehren, der eigentlich gar kein Bleistift ist. Im sechzehnten Jahrhundert allerdings wurden neben dem Sllberstift von italienischen Künstlern Stifte von Blei und Zinn zum Zeichnen verwendet, doch muß der Name Bleistift für den Graphitstift nicht unbedingt von ihnen seinen Ursprung nehmen. Es besteht noch eine andere Möglichkeit. Als nämlich der Graphit entdeckt worden war und man Stifte daraus herzustellen begann, nahm man an, er sei eine Art Blei und normte ihn daher „Wasserblei", „Reißblei", „Plumbago" (vorn lateinischen „plumbum"), die Graphitstifte aber „Bleiwasserstifte". Das lange vor dem Graphit bekannte Bleiweiß wurde aus Blei hergestellt, und da man nun auch den Graphit Kartoffeln in'Gaststätten nur gegen Marken. ßpb. Aus Grund der Verordnung über die öffentliche Bewirtschaftung von landwirtschaftlichen Er« Zeugnissen wurde über die Abgabe von Kartoffeln in Gastistätten u. a. die Anordnung erlassen: Zu» bereitete Kartoffeln dürfen in Gaststätten im Bereich des Landssernährungsamtes Hessen in den Städten und Gemeinden mit einer Einwohnerzahl von über 10 000 Personen, sowie in sonstigen Gemeinden, auf die das Ernährungsamt den Geltungsbereich dieser Anordnung ausdehnt, nur an ortsansässige Verbraucher gegen Kartoffelmarken abgegeben werden. An nicht ortsansässige Personen dürfen zubereitete Kartoffeln in Gaststätten ohne Kartoffelmarken nur abgegeben werden, wenn sich diese Personen auf Grund eines amtlichen Lichtbild ausweises als außerhalb wohnhaft ausweisen können und durch Aus« füllung und Unterschrift eines vorzulegenden Vordruckes versichern, daß sie nicht im Besitze eines im Bezirk des Landesernährungsamtes Hessen ausgestellten Bezugsausweises sich befinden. An nicht ortsansässige Verbraucher, die sich im Besitz dieses Ausweises befinden, dürfen zubereitete Kartoffeln in den Gaststätten ohne Kartoffelmarken nicht abgegeben werden, ausgenommen find Wehrmachtsangehörige ufw. Als zubereitete Kartoffeln gelten Kartoftelgerichite jeder Art, mit Ausnahme von Sup^ pen, die nicht als Hauptgericht gereicht werden. Die Kartoffelmarken werden von den Ernährungsam- tern dzw. Kartoffelstellen im Umtausch gegen Ab« schnitte des Bezugsausweises für Kartoffeln abgegeben. Diese Anordnung tritt mit dem 6. April in Kraft.. Der feurige Ofen Roman von Hans von Hülsen Knollen sind bei Hochwild, Rehwild, Hase und Fasan gleich beliebt. Man benötigt für den Hektar etwa 10 dis 15 Zentner, die Mitte 2ft)ril-Mitte Mai in etwa 60 Zentimeter Entfernung im Dreiecksverband gelegt werden. Man bedeckt sie 10 Zentimeter hoch mit Erde. Im Herbst können die Knollen ausge- pflügt werden. Es bleiben dabei noch so viele Reste im Boden, daß ein Nachlegen sich erübrigt. Für eine Stickstoff-Phosphor-Kali-Düngung ist Topinambur dankbar. Ein Topinamburacker in der Feldmark wirkt wie ein Magnet und zieht alles Wild an, da die hohen Stengel viel Deckung geben. Ein solcher Acker ist also Remise zugleich. Aehnlich in Kultur und Wert ist der H e l i a n t h u s. Auch der S a ch a- l i n k n ö t e r-i ch, der aus Wurzelstücken gezogen wird, von denen man etwa 4500 für einen Hektar braucht, wird sehr empfohlen. Er liefert bereits im Mai beste Deckung, viel Aesung, eignet sich zur Heugewinnung und stellt nur geringe Ansprüche an den Boden. Seine Pflanzzeit ist März-April oder August-September. Neben diesen Hegerarbeiten muß in Schalenwild? revieren den Jäger die W i l d z ä h l u n g in diesem Jahre in besonderem Maße in Anspruch nehmen. Erschreckend hoch sind vor allem in höheren Lagen die Wildverluste, vor allem an Rehwild. Die Folge muß ein geringerer Abschuß sein, der aber auf einer wirklich einwandfreien Grundlage aufgebaut fein muß, soll der Schaden nicht' noch größer und fast unheilbar werden. Darum ist eine Bestandsaufnahme von größtmöglicher Genauigkeit nötige? denn je. Hinter Jagdschutz und Wlldhege tritt unter unseren einheimischen Verhältnissen das Jagen selbst fast ganz zurück. Denn fast alle Wildarten genießen Schonzeit. Die Jagd auf den Urhahn und den Minnesänger in Moor und Heide, den B i r k h a h ir. kommt bei uns nicht in Frage. Dafür ist der ,Hahn des kleinen Mannes", der Ringeltauber, bis zur Monatsmitte noch offen, und auch die Wald«? s chn ep f e ist bis dahin noch frei. Sauen , dis übrigens in diesem Winter teilweise schwer gelitten haben, und Fuchs und Iltis genießen, soweit es sich um führende weibliche Stücke handelt, auch den Schutz des Gesetzes. Sonst ist das Jagen auf fitz ' genau so frei wie auf alle die Wildarten, wie z. B. Kaninchen, bie. überhaupt feine Schonzeit kennen« Zu ihnen gehört bekanntlich auch der Habicht, der nun im Laufe des Frühjahrszuges sich wieder einstellt und bald zu horsten beginnt. Ein Brutpaar dieses frechen Räubers ist für ein Niederwildrevier eine böse Beigabe, wenn auch nicht verkannt werden soll, daß die Krähen in ihm mit Recht ihren schlimmsten Feind sehen. In Revieren, wo die Niederjagd nur eine untergeordnete Rolle spielt, mag er deshalb tragbar sein. Der Niederwildheger aber wird mit allen Mitteln versuchen, den ungebetenen Im Hinblick auf den 1. April sind die Bestimmungen über die Ausbildungsbeihilfe für weite Volkskreise von Bedeutung. Die bisherigen Richtlinien waren ip wesentlichen Teilen überholt. Unter Zusammenfassung und Ergänzung dieser Anordnungen hat der Reichsfinanzminister neue Richtlinien über die Ausbildungsbeihilfe erlassen, die erstmalig für Lehrabschnitte gelten, die nach dem 31. März 1942 beginnen. Ausbildungsbeihilfe wird gemeinschaftswürdigen deutschen Familien zur Erleichterung der Ausbildung ihrer Kinder gewährt. Sie ist ein Teil des Familienlastenausgleichs, Gesichtspunkte der Begabtenförderung, der sozialen Fürsorge und der Wohltätigkeit scheiden dabei aus. Auch das Einkommen und das Vermögen des Antragstellers sind ohne Bedeutung, Ausbildungsbeihilfe wird Familien mit vier und mehr Kindern für alle beihilfefähigen Kinder gewährt. Sie wird ferner ohne Rücksicht auf die Kinderzahl alleinstehenden Frauen zugestanden, ferner einiger weiteren Gruppen von Unterhaltsverpflichteten, u. a. solchen, die ganz oder überwiegend auf eine Kriegsbeschädigtenrente angewiesen sind, ferner Empfängern von Versehrtengeld der Stufe II oder III mit Versehrtengeldzulage, sowie Empfängern einer Rente nach dem Reichsversorgungsgesetz bei einer Minderung der Erwerbsfähigkeit von wenigstens 50 v. H. mit einer Frontzulage. Für Vollwaisen wird Ausbildungsbeihilfe auch gewährt, wenn sie keine Geschwister haben. Bei der Feststellung des Familienstandes werden Kinder, die gefallen, bei besonderem Einsatz verstorben' oder durch feindliche Einwirkung ums Leben gekommen sind, mitgezählt. Beihilfefähig sind Kinder deutscher Volkszugehörigkeit, die erbgesund, geistig und charakterlich entwicklungsfähig sind. Die Ausbildungsbeihilfe kann erstmalig nur beantragt werden, wenn das 25. Lebensjahr noch nicht überschritten ist, es sei denn, daß sich die Ausbildung infolge Wehrdienst, Dienstverpflichtung usw. verzögert hat. Ausbildungsbeihilfe wird nur für eine Ausbildung gewährt, die die Grundlage für einen Lebensberuf bildet. Sie wird nur zum Schulbesuch gegeben, nicht für die praktische Berufsausbildung. Auch zum Besuch von Hauptschulen steht Ausbildungsbeihilfe zur Verfügung, zum Besuch von anderen Pflichtschulen nicht. Eine Beihilfe zu den Kosten der Lebenshaltung kann aber auch zum Besuch einer Volksschule gewährt werden, wenn das Kind aus zwingenden Gründen außerhalb des Haushalts wohnen und verpflegt werden muß. Das gilt besonders für Kriegswaisen, wenn die Mutter im. Erwerbsleben steht, und bei Kindern von Schwerkriegsbeschädigten, wenn die Mutter durch die Pflege beansprucht wird. Im einzelnen wird Ausbildungsbeihilfe gewährt zum Besuch von Hauptschulen, mittleren Schulen, höheren Schulen, Lehrerbildungsanstalten, Berufsfachschulen und Fachschulen, Berufsfachlehrgängen und Fachlehrgängen und zum Besuch von Hochschulen. Die Ausbildungsbeihilfe wird als Beihilfe für das Schulgeld in voller Höhe, als Beihilfe für die Lebenshaltungskosten, für die Fahrtkosten und für die Lernmittelkosten gewährt. Bei den Lebenshaltungskosten wird zwischen der Vollbeihilfe bis zu 50 RM. monatlich und der Teilbeihilfe bis zu 30 RM. monatlich'unterschieden. Anträge sind bei der Schule oder Anstalt zu stellen, für den Besuch von Hochschulen beim Finanzamt. Brut- und Satzzeit haben nun begonnen; ihr Verlauf entscheidet weitgehend über das kommende Jagdjahr. Drum müssen Jagdschutz und Jagdpflege jetzt im Vordergrund weidmännischen Tuns stehen. Gerade in.den ersten Frühlingswochen mit der noch wenig entwickelten Bodenbewachsung drohen dem Jungwild wie auch den Gelegen mancherlei Gefahren. Sehen wir dabei einmal ganz von den nicht oermeldbaren Folgen der Bearbeitung der Aecker mit Maschinen ab, so sind es vor allem tierische Feinde. Obenan steht dabei die Rabenkrähe, die man überall paarweise beobachten kann, sei es, daß sie zu Fuß die Felder absucht oder tief und langsam über sie dahin streicht, sei es, daß sie von hoher Baumspitze aus ihr Revier beobachtet oder daß sie mit Nistreisig im Schnabel zum Horstbaum fliegt Jedes Gelege, das ihr Räuberauge entdeckt, jeder Satz Junghasen ist verloren. Drum muß die- fem schwarzen Gelichter vor allem der Kampf des Jägers gelten. das Giftei während des Krieges nicht zur Verfügung steht, kommt Abschuß wo irgend möglich, vor allem am Nest, in Frage. Der Krähe steht in keiner Weise die Elster nach, deren Zunahme in der Umgebung von Gießen so auffallend ist, daß sie den Schluß zuläßt, es fehle an der Erkenntnis der Gefährlichkeit dieses Nesträubers. Auch hier ist die Bekämpfung am Nest am meisten erfolgversprechend. Unter dem Haarraubzeug ist es das Wiefel, das der Elster gleich Mit Vorliebe Hecken absucht, dort Nester plündert und abwürgt, was es an Jungwild findet. Entsprechend seiner Lebensweise versprechen in Steinhaufen, Durchlässe, Gräben, Reisighaufen usw. eingebaute Kastenfallen den größten Erfolgs In einem gut gepflegten Niederwildrevier müßten sie immer fängisch eingebaut sein. Daß in dieser Zeit jagende Hunde und streunende Katzen sich der besonderen Aufmerksamkeit des Jägers „erfreuen" müssen, bedarf eigentlich keiner näheren Begründung.' Der Erfolg dieser Räuber und die enormen Schäden durch Landmaschinen verstehen sich von selbst, wenn man die Mehrzahl unserer Feldmarken sich ansicht. In der Jagdübersicht im März wurde bereits auf die Deckungsarmut hingewiesen und dabei ausgeführt, wie im Laufe der Zeit dieser Erscheinung durch Anpftanzen von Holzgewächsen entgegengewirkt werden könne. Es müssen aber nicht immer Hecken und Sträu- cher fein, deren Heranwachsen natürlich einer gewissen Zeit bedarf. Darum sei heute auf zwei Pflanzen verwiesen, deren Wachstum sie rascher erwachte. In Berlin geriet er ganz zufällig in die Entscheidung zwischen uns hinein. Als wir hier eingezogen, hatte er sich bereits in der Hütte eingenistet — das war natürlich kein Zufall, sondern von ihm ganz planmäßig eingerichtet. Und von da an war ich ... verstehst du nun? war ich seine Gefangene. Genau, wie früher mein armer Papa sein Gefangener gewesen war. Er hatte mich in der Hand — weil er alles von mir und meiner Familie wußte! — Was ich von ihm denke und halte, kannst du daraus ersehen, daß ich ihm nach der Düsseldorfer Probe absolut zutraute, er würde dir seine Wissenschaft eines Tages ins Ohr blasen. Und damit unser Glück zerschlagen, das ihm natürlich ein Dorn im Auge war ... Unser Glück, das freilich auf tönernen Füßen stand ..." „Auf tönernen Füßen, Marion? Sagst du das? Und ich, ich habe so felsenfest an unser Glück geglaubt!" ,',Es stand auf tönernen Füßen, Jan. Von Anfang an. Weil es auf einer Unwahrhaftigkeit begründet war. Ich hätte dir alles sagen müssen, bevor ich die deine wurde. Schilt mich feige ... ich war es! Ich hatte einfach nicht den Mut, dir zu sagen, daß du die Tochter eines Mannes heiratest, der im Gefängnis gesessen hat, der stellungslos in der Welt herumirrte und sich in seiner Verwirrtheit sogar mit Mordgedanken trug ..." „Mordgedanken?" „Damals, in der Münchener Nacht, als mein Pater wie ein Landstreicher vor mir stand, damals hat er mir gesagt: Ich schieße diesen Abbeg über’n Haufen, wenn ich ihn noch einmal treffe! Und dasselbe hat er auch an Abbeg geschrieben, wenig später, ich habe den Brief selbst in Berlin gesehen und zerrissen ... Und als du nun heute ungluck- seliqerweise ..., denn ich war immer um das heikle Thema herumgegangen ... als du unglückseligerweise von Abbeg ansingst ..." „Mein Gott! Was hab ich angerichtet ... Marion!" „ n . , . Sobald du weg warst, zum Landrat, da war diese fire Idee gleich wieder allmächtig in ihm. Obwohl er sich inzwischen rangiert hat, was ich be- für eine Bleiverbindung hielt, so nannte man ihn höchst paradox „schwarzes Bleiweiß". Allmählich blieb dann dqr Zusatz „schwarz" fort, und so ist im ganzen 18, Jahrhundert in Nürnberg, der Hochburg der Bleistiftherstell'Ung, stets die Rede von „Bley- Weißstefften" und „Bleyweißstefftenmachern". Im Altertum und im Mittelalter wurde eine kleine Bleischeibe (von den Griechen „paragraphos" genannt) benutzt, um damit Linien auf Pergament zu ziehen. (Daß sie auch zum Schreiben benutzt worden sei, wie behauptet wird, erscheint mir äußerst fraglich.) Schon im 14. Jahrhundert aber wurde ein Vorläufer des Bleistifts zum Zeichnen verwendet — das wird u. a. von den Malern Jan van Eyck und Hans Memling berichtet —, die eigentlichen Graphitstifte aber entstanden erst im 16. Jahrhundert, nachdem um die Mitte des Jahrhunderts in England (und zwar in Borrowdale in Cumberland) sehr ergiebige Graphitgruben entdeckt worden waren. Schon im Jahre 1565 berichtet der Schweizer Polyhistor Konrad von ©esner über die Herstellung dieses neuen Schreibgeräts und fügt der Beschreibung eine Abbildung im Holzschnitt bei. D araus möchte man schließen, daß der Graphitsti ft damals noch Seltenheitswert besaß und keineswegs ollgemein bekannt'war. Wo die eigentliche Heimat des Bleistifts ist, steht nicht fest, doch wurde er in England hergestellt, zweifellos bald nach der Entdeckung der obenerwähnten Graphitgruben, die einen ganz besonders reinen und festen Graphit lieferten, weshalb auch seine Ausfuhr verboten war: nur fertige Bleistifte durften ausgeführt werden und waren, ihrer Güte wegen, allgemein beliebt. Deutschland, das seit Beginn des 17. Jahrhunderts Bleistifte herstellte, mußte sich zunächst begnügen mit dem sehr viel brüchigeren und unreineren Graphit aus Böhmen, später mit dem aus Spanien. Der Graphit wurde mit einem Bindemittel (heute mit Ton) zu einer festen Masse fadenförmig gepreßt und daraus die Minen geschnitten, die dann in sog. „Cedernholz" gefaßt wurden, eine leicht schneidbare amerikanische Wacholderart. Nürnberg, das heute Weltruf genießt als „Bleistiftstadt", stellt oieses Schreibgerät sett dem siebzehnten Jahrhundert her. Neben den einfachen, in Holz gefaßten Bleistiften gbt es heute fogenannte „Taschenbleististe", nämlich cbraubblei stifte aller Art mit auswechselbaren Minen (auch farbigen), die aus den verschiedensten Massen gefertigt sind und jeweils dick oder dünn, groß öder klein, sich dem Käufer darbieten. Unter ihnen gibt es recht kostspielige, wenn sie auch nicht annähernd so kostbar sind, wie die zu ihrer Zeit ungemein beliebten silbernen oder gar goldenen „crayons". L. B. Kür Tapferkeit vor öem Heinde. Dem (3efreiten Otto Kämpf aus Elpenrod (Kreis Alsfeld) wurde für Tapferkeit vor dem Feinde das Eiserne Kreuz II. Klasse verliehen. *# ♦♦ Mieterjubiläum. Am morgigen 1. April wohnen Frau Witwe Rosa Dörner seit 45 Jahren und der Studienrat i. R. Dr. Horn seit 30 Jahren in dem Hause Ludwigstraße 31, das dem Kaufmann Friedrich Seibel gehört. Diese langjährige Hausgemeinschaft gereicht den treuen Mietern und dem Hausbesitzer in gleicher Weise zur Ehre.___________ Er stand hinter dem.Schreibtisch, die Fäuste vor die Stirn gepreßt, die Augen geschlossen. Rot schimmerte das Licht durch seine erhitzten Lider. In den Schläfen siedete ihm das Blut, in den Ohren stru» bette und rauschte es. Er hörte nicht, daß Marion leise aufgeftanben war und über den Teppich kam. Sie legte ihm sanft die Hand auf bie Schulter: „Nein, Jan. Das könnte ich mir nie verzechen. Denk an die Schießbude auf dem Oktoberfest — was Abbeg für ein guter Schütze ist! Und seine Hand ist viel ruhiger als deine — das ist kein Ehrentitel für ihn, aber es entspricht seinem ganzen Charakter. Manchmal — ich will aufrichtig sein bis zuletzt manchmal hat mich seine Kälte irgendwie bezaubert, hat mich für einen Augenblick an deinem warmen, guten Menscheüherzen treulos werden lassen. Wenn du kannst, vergib mir das. Aber.— dich um eines Geschöpfes willen, wie ich es bin, vor feine Pistolen- münbung treten lassen: bas wäre von allem Schlechten, was ich bir angetan habe, bas Schlechteste, bas barf und wirb nicht sein! — Laß uns Abschied nehmen, Jan", sagte sie schnell. „Es ist am besten, ich gehe. Für eine Frau, die dich verläßt, brauchst du dich nicht zu schlagen. Du weißt,-Jan, daß ich dich sehr geliebt habe — nicht von Anfang an, ba war es mehr eine Sympathie, vielleicht auch ein Wohlgefallen an den äußeren Dingen — aber bald ist es bann bie richtige Liebe geworben, unb von Tag zu Tag mehr. Unb als ich fühlte, daß du auf den armen Musikus ba oben im Walde eifersüchtig warst, da liebte ich dich ganz, ganz stark — ba fühlte ich erst, wie bu mich liebtest, beim wer eifersüchtig ist, ber liebt erst richtig. Unb es ist sehr, sehr hart für mich, baß gerabe jetzt, auf bem Gipfel, alles so zerschlagen wirb burch meine Schulb. Aber es muß fein. Ich kann bas nicht zugeben, baß du um meinetwillen dein Leden riskierst — bloß weil ich damals fo eknb unb feige war, bir nicht bie Wahrheit zu sagen! Ich glaube, Liebster, ich stürbe in bem Augenblick, ba bu zum Duell gehst. Liebster, laß mich gehen!" Unb sie lehnte ben Kopf gegen seinen Arm. (Fortsetzung folgt.) Deckung geben läßt, die dabei gleichzeitig mit jedem Boden vorliebnehmen und mit ber Deckung Aesung verbinden. So gehört bie 1) a u e r l u p i n e , bie wir meist mit blauer Blüte bei uns antreffen, zu den zweifellos nutzbarsten, lange Jahre ausdauernden Aesungsgewächsen. Bei einem Saatgutbedarf von 15 bis 18 Kilogramm je Hektar schießt sie vom zweiten Jahre an bis zu 50 Zentimeter in die Höhe, gibt misgezeichnete Deckung, viel Aesung, hält etwa zehn Jahre vor und verbessert als Stickstoffsammler auch noch den Boden, auf dem sie steht. Empfehlenswert ist es, den Samen mit Azotogen zu behandeln. Der (3 in ft ef oder Besen pfriem eignet sich ausgezeichnet zum Bepflanzen von Sand- und alten Lehmgruben, von Kultur- und Bestandsrändern, Graben- und Wegeböschungen, Bahndämmen und Oedland, die er in beste Remisen verwandelt. Neben ausgezeichneter Deckung bietet er von Hasen sehr gern genommene Aesung, während Rot- und Rehwild sich örtlich verschieben verhalten. Im Kreise Gießen wurden im vergangenen Winter mit Ginsteräsung durch Rehwild hervorragende Ergebnisse erzielt. Die gelben Blüten stellen bekanntlich /für das Rehwild einen wahren Leckerbissen dar, für ben es außerordentlich empfänglich ist. Seine Aus- saatMat ost zuHNißerfolgen geführt, weil Fehler gemacht wurden. Ginstersamen keimt schwer. Man läßt ihn daher zweckmäßig vorkeimen, indem man ihn mit feuchtem Sand vermischen unb etwa drei bis vier Wochen stehen läßt. Erst wenn sich bie Keime zeigen, wird ausgesät. Das Vorkeimen kann sehr verkürzt werden, wenn man den Samen zwölf Stunden lang in lauwarmes Wasser legt. Die Aussaat soll möglichst früh erfolgen, und zwar so, daß die Erde nur kornstark den Samen deckt. Solche Ginster- ober Lupinenremisen, die auch aus einer Gemischtsaat beider Arten entstehen können, sind für ein Revier unbezahlbar. Ginster kann auch gepflanzt werden. Sämlinge von 1 bis 2 Jahren werden alljährlich angeboten. Wo in harten Wintern der Ginster abfriert, bringt Abschlagen der oberirdischen Teile ein rascheres Wiederausschlagen hervor. Steht dem Jager Ackerland für einen W ild - acker zur Verfügung, fo sollten vor allem folgende Pflanzen in Erwägung gezogen werden. Der aus Knollen gezogene Topinambur ist eine ber kostbarsten unb vielseitigsten Aesungspflanzen. Er liefert im Sommer reichlich Blätter, seine Stengel tonnen getrocknet werden und werden von allem Schalenwild im Winter gern genommen. Die Aus der engeren Heimat Kreditverein Heuchelheim. oer tfau ‘oreterman ouigen idh, uuiuj gesetzlichen Fischer seiner Bestimmung übergeben werden Archr- BeschräN' tekt Ziffer hat die Räume der Alten Thalia er- lgedeuteten I neuert und dem Hort der steierischen Kunst ein I würdiges Aussehen gegeben. i ß»knta«4teilijUBlle Kl; eumap lass r mplabon REEMTSMA SORTE Nachlässe von 3 bis 20v.H.°It ■ ca. 5 Gramm), monatelang ausreichend, erhalten Sie in Apotheken und Drogerien. Bunter Abend mit „Kraft durch $reut>e" Unter der beliebten Devise „Jubel, Trubel, Heiterkeit und Fröhlichkeit" veranstaltete die NS.-Gemein- fchaft „Kraft durch Freude" gestern wieder einen Bunten Abend im vollbesetzten Gloria- Palast. Den größten Teil des Programms bestritt der aus dem Rundfunk und von einem früheren Gastspiel in Gießen hier auch persönlich bekannte Humorist Kurt Pr a t s ch - K a u f m a n n. Der Mann verfügt über ein tolles Mundwerk, er verkündete das Stichwort des Abends, pries Gießen als die Hochburg des Frohsinns, machte den An- fager, erzählte mehr oder minder bekannte Ißtjje, zeigte den „steinernen Gast" und riß das Publikum mit seinen Gesangsparodien (Moser, Lommel, Giali, Lale Andersen) zu wahren Sturmen der Hm- terkeit hin. Da das Repertoire zum weitaus größten Teil bei uns schon früher gebracht wurde, wäre es hübsch, wenn er uns das nächste Mal mit einem funkelnagelneuen Programm überraschte. Jack Thomson zeigte allerlei wildwestliche Künste mit dem Lasso und holte sich sogar eine mutige Dame aus dem Parkett als Partnerin. Im zweiten Teil brachte er zusammen mit Eva Ewans eie equt« libristische Nummer, die rein artistisch entschieden die Glanzleistung der Vortragsfolge darstellte: eine äußerst gewagte, sehr saubere Sache; als er fertig war, ging ein merkliches Aufatmen der Erleichterung durch den Raum, und der große Applaus war ehrlich verdient. Marja Tamara, hier schon bekannt, fand mit drei gefälligen Tanznummern viel Anklang. Auch Karl E i ch h e i m, Parodist am Flügel, ist bei uns fein Neuling mehr: seine Volks- lieder-Paraphrase im Stile bekannter Meister und das Opern-Potpourri in Form eines improvisierten Wunschkonzertes gefiel auch diesmal wieder: als Zugabe spielte er den Stotterfoxtrott mit eigener Gesangsbegleitung. Eine sehr elegante Elastik- Nummer zeigten die drei T a l o w s, von denen der weibliche Partner ein wahres Phänomen vollkommener Körperbeherrschung ist. Cläre St aussen Soubrette mit wienerischen Koloraturen, brachte unter anderem den beliebten Schlager „Draußen m Sievering- und arrangierte im Handumdrehen ein taktsicher mittvirkendes Publikumsorchester. Am Flügel: Emst G l o e d e. — Die Hörerschaft unterhielt sich sehr angeregt und klatschte mit Ausdauer. Hans Thynot. Kreis Bübingen. 0 Schotten, 29. März. Die Mitgliederver- ammlung des Pferdeversicherungsvereins Schotten, der in diesem Jahre auf ein 60jähriges Bestehen zurückblicken kann, fand un Gasthaus „Zum Löwen" statt. Der Veremsfuhrer Wilhelm Spanier III. erstattete den Jahresbericht für 1941, der eine weitere; günstige Aufwärtsentwicklung des Vereins feststellen konnte. Die Mitglieder- zohl ist von 200 auf 215, die Zahl der versicherten Pferde von 288 auf 315 gestiegen; dementsprechend hat sich das Versicherungskavital von 271150 RM. auf 317 900 RM. erhöht. An Entschädigungen für 22 Pferde wurden im Berichtsjahr 11467,50 RM. ausqezahlt; wegen dieser hohen Verluste mußte der Reservefonds mit 2400 RM. in Anspruch genommen werden. Den Rechnungsbericht gab Vereinsrechner Karl Stang. Die Einnahmen betrugen 25 945,72 RM., die Ausgaben 25 935,37 RM., fo daß ein Rech- nunasreft von 10,35 RM. verblieb. Dem Vorstand und Rechner wurde Entlastung erteilt. Mit der Abfassung der Vereinsgeschichte auf Grund der Ver- einsakten wurde das Mitglied Dekan Widmann beauftragt. Der Vereinsführer gedachte noch in einem Schlußwort des Führers und unserer tapferen Soldaten und schloß die Versammlung mit dem Gruß an den Führer. Briefkasten der Redaktion. (Rechtsgutachten sind ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) L. A. in G. Sie sind als Meter in keiner Weste verpflichtet, Fenster, die zur Wohnung eines andren Mieters gehören, zu verdunkeln. Wahrend der Ihnen zustehenden Wafchwoche hat kein anderer Mieter das Recht, auf Trockenplatz und Boden Wäsche aufzuhängen und damit Ihr Recht zu beeinträchtigen. Wenn eine zu empfehlende Abmahnung nicht hilft, müssen Sie gerichtlich vorgehen. 6. B. Die Beantwortung Ihrer Frage hangt von der Klärung verschiedener Vorfragen und Umstande ab, über die Sie zunächst Aufklärung geben muffen. Wir empfehlen Ihnen, sich bei dem Sachbearbeiter des Amtsgerichts Gießen, Zimmer 116, persönlich zu erkundigen, wo Ihnen gerne Bescheid gegeben wird. Kunst und Wissenschast. Das Jubiläum der wiener Philharmoniker. Der Ring der Wiener Philharmoni- k e r wurde auf einer Festsitzung des nunmehr hundertjährigen Orchesters an Reichsminister Seyh- Jn quart verliehen. Dem Generalmusikdirektor Hans Knappertsbusch wurde die Ehrenmit- gliedschaft des Orchesters zuerkannt. Bei dieser Gelegenheit erhielten eine lange Reihe führender Man- ner und Vereinigungen des MusiklWens und anderer Kunstgebiete die Nicolai-Medaille. Im Verlag Rütten & Loening, Potsdam, erscheint eine elfbändige kritische Gesamtausgabe der Werke und Briefe Eduard Mörikes, herausgegeben von Dr. Johannes Brömmel, Markranstädt bei Leimig, Leipziger Straße 32. Die Ausgabe enthalt außer den sämtlichen Werken, Übersetzungen und Fragmenten den „Maler Nölten", in der Erst- und Zweitfassung, die gesamten Briefe Mörikes, eine Biographie des Dichters und das vollständige wissen- schaftliche Beiwerk, u. a. eine Mörikebibliographie, die Anmerkung und die Lesarten nach den verfchie- 1 denen Drucken und Handschriften. — Alle Bibliothekare, Archivleiter, Museumsverwalter und private Sammler gedruckter und ungedruckter Handschriften Mörikes werden gebeten, diese Ausgabe durch Mitteilungen an den Verlag oder den Herausgeber zu unterstützen. Jede noch so gering erscheinende Notiz ist dringend erwünscht. Ein Hebbelmuseum für Gmunden. Anläßlich des 129. Geburtstages Friedrich Hebbels wurde darauf hingewiesen, daß der Dichter von 1855 bis 1863 jeden Sommer in Gmun- den verbrachte. In dem kleinen Landhaus, das jetzt Hebbel-Haus heißt, schrieb er die „Nibelungen . Der Stadt Gmunden wurde es nun ermöglicht, wertvolle Erinnerungsgegenstände Hebbels aus dem Besitz einer Nachfahrin des Dichters zu erwerben, die den Grundstock für ein Gmundener Hebbel- Museum bilden sollen. 1 ten verteilt. □ Laubach, 29. März. Im Rahmen der Veranstaltungen der Laubacher Kun st gemeinde gehörte ein Vortrag von Hermann G trgenf ohn, der in fesselnder Darstellung die Ursachen und die Entwicklungsgeschichte des Bolschewismus auf Grund eigener Anschauungen und Erfahrungen aufzeigte, zu den intereffanteften Abenden dieses Winters. Die Ausführungen des Redners, der über 15 Jahre m Petersburg gelebt hatte, wurden mit großem Interesse aufgenommen. Kreis Alsfeld. _____ Homberg, 29. März. Die NSG. „K r a f t durch Freude" veranstaltete hier einen Vortragsabend, bei dem Korvettenkapitän C h o - rus aus Gießen über „Die heutige Seeknegfuh- rung" sprach. Dazu zeigte der Vortragende reiches und gutes Bildmaterial. Der fesselnde Vortrag wurde mit starkem Beifall aufgenommen. — Unser Wanderverein unternahm eine Wanderung nach Bleidenrod, an der sich 18 Wanderfreunde beteiligten. Der Marsch durch die erwachende Natur bereitete allen Teilnehmern viel Freude. * Lollar, 31. März. Der Zimmermeister Otto Nuhn, gebürtig aus Treis a. d. Lumda, begeht am 1. April 1942 sein 40jähriges Arbeitsjubiläum bei der Fa. Dampfsägewerk Lollar B. Nuhn AG. in Lollar. Der Jubilar kam im Jahre 1902 zu der Firma in die Lehre, um das Zimmerhandwerk zu erlernen. Danach arbeitete er als Geselle im Betriebe weiter. Er machte den Weltkrieg bet den Pionieren mit. Nach dem Kriege nahm er seine Arbeit im alten Betrieb wieder auf und wurde wegen seiner Fachkenntnisse und seines Fleißes zum Polier ernannt. Später legte er die Zimmermeisterpru- fung mit Erfolg ab. Als die Zimmerei der Firma selbständige Abteilung wurde, betraute ihn die Be- triebsleitung mit der Leitung dieser Abteilung. Hier konnte er sein Können vielfach unter Beweis stellen. Dem Jubilar gilt auch unser herzlicher Glückwunsch. <£ ßollar, 29. März. Am SanMtagabend Wit der Obst- und Garte nbauv eTe i n ßolnlr bet Gastwirt von Speicher seine Generalversamm- luna ab. Der starke Besuch ließ erkennen, welch großes Interesse aerobe in der Kriegszeit die Mitglieder an der Obst- und Gartenbewirstchaftung haben. Dereinssührer Wilhelm Schmulbach begrüßte insbesondere den stellvertretenden Bürgermeister, I. Beigeordneten Hermann Schwalm. Dann gedachte er des für Führer, Volk und Vaterland gefallenen Mitgliedes Otto Grün, sowie der Iübrigen Opfer dieses Krieges, die in der üblichen Weise geehrt wurden. Hieraus gab er den Geschäftsbericht bekannt, worauf der Kassenwart.Karl S e i tz den Kasienbericht vortrug. Dem Kassenwart wurde Entlastung erteilt. Anschließend zeigte Lehrer S ch i e- Sinne besteht nichts jferstein zwei Filme über bas Setzen und den Schnitt der Obftoäume, die mit großem Interesse verfolgt wurden. Hierauf kam eine größere anzahl Wolfgeräte und Sträucher zur Verlosung, ferner wurden einige von der Gemeinde gestiftete Nistka- baß man von Kopfichmerzen, Zabn- schmerzen, rheumatiichen oder gichtischen Beschwerden plötzlich überfallen wird. Wer Melabon zur Hand hat, kann diese oft unerträglicken Schmerzen rasch lindern, bevor der Arzt zur Stelle ist. Atelabon wirkt pcripb^r u. zentral schmerzbefreiend, daher oer gute Erfolg. Verwend. Sie Melabon auch bet starken Schmerzen sparsam, meist genllgt schon eine Kapsel. Pckg. 72 Psg. in Apotheken.