für die MittaaSnummer 6i§K' .Ubr besVormittagS 'Ünzeinen-Preile: Än^eigentei! 7Rvf le mm bei 22 mm Beilenbreite# Wertteil 50 Nvf. ie mm bei 70 mm Beilenbreite Nachlässe: WiederdolunaMalstaffell, 9(bfcbItine'JJienflenftaffel B PlavvorschrlO l vorherige Vereinbarung l 25" • mehr Jahrgang Nr. 26 hicbeim täglich außer ^nntagP und feiertags Verlagen: Meßener A-mnihenblättei eimal imBild Tie2>cboUe Vezugsvreiö: flonatlid) RM l.80 fiuitellflebübf -.25 juct) bei Nichterscheinen un einzelnen Nummern ^fDlne böberer Gewalt itrnfvredmnfctihifo 2251 riiliiairschrift:,Anzeiger oiticberf nßss^rtmlf. M vrühlsche Unioerfltätsbrud erei H. Lange General-Anzeiger für Oberhessen ♦iefcenfsdinlftrafte T-0 JOT» & d ^amrtag,St Januar / §onntaa.l.5ebruar iy^2 Gietzener Anzeiger „Wo der Feind aufinii, werden wir ihn schlagen." Des Führers Rede am Jahrestage der Machtübernahme im Berliner Sportpalast. Dr. Fr. W. Lange. in Der Führer spricht urücferft'iOef hätte. Würbe fftmrapb bas unb erklärt haben: ..Win verabscheuen den imb verlassen bah er Jn-ien. bns wir nur K"i"g burd} Die Gedenkstunde im Gporipalast. Dr. Goebbels heißt als Berliner Gauleiter den Führer willkommen. geben an Einsatzfreudigkeit und Verantwvrtungs- freudigkeit, so ist die Heimat in höchster Anspannung aller Kräfte am Werk, ihren Soldaten alles bas zu schaffen, was ihre Kampfkraft stärkt unb den Sieg der deutschen Waffen sichert. Die Erinnerung an den WeH, der zum 30. Januar 1933 Ursachen, sondern es sind vor allem die gleichen verantwortlichen Personen, ich darf mit Stolz sagen, daß eine Ausnahme davon gerade die Staaten machen, die heute als Verbündete durch das Deutsche Reich, Italien und Japan verkörpert werden. (Starker Beifall.) Denn eins kann man doch wohl nicht bestreiten, daß Churchill bereits vor dem Jahre 1914 einer der gemeinsten Kriegshetzer der damaligen Zeit war (Pfui-Ruft), daß Herr Roosevelt, damals der junge Mann des Präsidenten Wilson gewesen ist, daß die k a p i - talistischen Männer von heute auch damals bereits das Gewicht des Einflusses in die Waagschale für den Krieg geworfen haben, während umgekehrt niemand leugnen kann, daß wir an dem damaligen Krieg gänzlich unschuldig gewesen sind. Wir waren alle nur ganz kleine Soldaten, so wie Sie jetzt, meine lieben Verwundeten hier vor mir sitzen, unbekannte Namenlose, die einfach die Pflicht gerufen hatte und weiter gar nichts, also Männer, die damals ihre Pflicht, so brnn sie konnten, erfüllten. Die gleichen treibenden Kräfte, die den ersten Wetkrieg verschuldeten, sind auch für diesen zweiten veran'wortlich Dabei möchte ich hier gleich eines einfügen: das damalige Deutschland mar eine Monarchie, also keine nattonglsottafist che Diktatur, das damalige Deutschland war demokratisch, also kein nationalsozialistischer Staat, und das damalige Deutschland war pgrlom"ntgrisch. allo auch nicht das, was das heutige Deutschland ist, von allen sonstigen Unterschieden abgesehen. Es müssen also Gründe fein, die nicht in der Staatsform liegen, die damals so wie heute als Anlaß zum Angriff gegen uns verwendet wurden obwohl unsere tVeinb'e in beiden Fällen behaupte en. daß es gerade die Slaatsform fei, die sie auf den Plan gerufen hätte. Wir Deutsche können uns allerdings überhaupt nicht Dorftellen, daß wir, wenn ein Volk sich plötzlich eine bestimmte Saatsform zulegt, nun deshalb erklären, wir müssen dagegen in einen Krieg eintreten, nur weil uns diese Staatsform nicht passe. Das verstehen wir nicht, und das meinen natürlich auch die anderen im Ernst nicht. Sie sind daher auch gar nicht deshalb in pen Krieg e n- getreten, weil die Staatsform sie irgendwie irritiert hätte. Nein! Sie bringen es ja fertig, die gemeinste Staatsform, wenn notwendig, zu umarmen, um mit ihr Brüderschaft zu trinken. (Stürmische Pfui- Rufe.) Nein, nein, das ist es nicht. Es ist nicht die Staatsform, sondern es sind andere Gründe, die sie schon 1914 zum Krieg gegen das deutsche Reich getrieben hatten! England war damals der Haupthetzer gegen Deutschland, jenes England, das sich im Laufe von 300 Jahren nur durch Gewalt, durch eine einzige Folge blutiger Kriege etwa ein Viertel der ganzen Erdoberfläche unterworfen hat. Denn es war doch nicht so, daß etwa eines Tages indische Fürsten ober indische Stämme ober deren Deputationen Währung, stolzester Siege und auch gelegentlicher furchtbarer Rückschläge lagen damals hinter uns. Aber niemals in all diesen Jahren hat Ihre alte Parteigarde am Siege gezweifelt. Der Sieg war uns eine Sache des Glaubens, und zwar des Glaubens an Ihre Perfon. (Stürmischer Beifall.) Heute nun steht das ganze deutsche Volk, an seiner Spitze unsere stolze Wehrmacht, im Kamps um die Verteidigung der Errungenschaften unserer Revolution, der Sicherheit unseres Reiches und des Lebensraumes unseres Volkes. Was damals für uns eine Sache des Glaubens war, nämlich der Sieg, das ist heute für uns eine Sache der G e w i ß h ei t. (Stürmischer Beifall.) Wie die Front für den Sieg kämvft, so arbeitet die Heimat für den Sieg, und bas ganze deutsche Volk fühlt sich vereint in dem Bewußtsein feiner Stärke und einer souveränen inneren Sicherheit. Es ist mir heute eine stolze Freude, als Abgesandte des Duce hervorragendste Vertreter der faschistischen Partei und des faschistischen Italien in unserer Mitte begrüßen zu dürfen. (Stürmischer Beifall.) Sie repäsentieren eine Revolution, die wie die unsere das plutokratifch-jüdifch- freimaurerisch-marristifch-kommunistische System zu Boden geworfen hat, um eine neue Ordnung zu errichten. Die Völker dieser beiden Revolutionen sind zusammen mit dem Soldatenvolk der Japaner angetreten (stürmischer Beifall), um ihre Lebensrechte zu verteidigen. In der Verteidigung dieser Lebensrechte stehen wir in einem unlösbaren Bund nebeneinander und marschigen vereint zum Siege. Ich bitte Sie nun, mein Führer, das Wort zu ergreifen. nach London gekommen sind mit der Bitte: „Engländer, kommt nach Indien und regiert uns!", sondern die Engländer sind nach Indien gegangen, unb Zwar obwohl die Inder sie gar nicht haben wollten. Sie gingen mit Gewalt dorthin und waren auch nicht mehr hinauszutreiben. Mit Gewalt allein haben sie sich emft dieses riesige Gebiet nvt e^a 380 Millionen Menschen unterworfen und es in der Unterdrückung erhalten Nur mit Gewalt haben sie sich Staat um Statt tribut- unb zinspflichtig aenm )t. Hinter all dem stand natürlich jene andere, uns bekannte Macht, die überall dort Geschäfte wittert, wo es Unruhen gibt: das internationale Judentum So hat sich England im Lause von einigen Jahrhunderten die Welt erobert, unb um diese Welteroberung, die Völkerunterdrückung sicher« zustellen, hat es sich bemüht, in Europa bas sogenannte „Gleichgewicht der Kräfte" aufrechtzner- haltem bas heißt also dahin zu streben, daß kein europäischer S*aat über ein gewisses Maß hinaus an Kraft gewinnen konnte, um vielleicht auch zu einer führenden Rolle in Europa aufzusteigen. Was sie wollten, das war bas zersplitterte unb in sich aufgelöste, in feinen Kräften ewig gebundene Europa, und um dieses Ziel zu erreichen, hat Eng- land Krieg mit Europa geführt, einen Krieg nach dem anderen. Erst sahen sie ihre Vormachtstellung bedroht durch Spanien: nachdem sie endlich Spanien besiegt hatten, wandte sich ihr Interesse den Niederlanden zu: und als dann Holland keine Gefahr mehr zu sein schien, konzentriert,' sich der britische Haß auf Frankreich, und als Frankreich mit Hilfe ganz Europas gebrochen wurde, da Glaubten sie in Deutschland den Faktor sehen zu müssen, der geeignet sein konnte, Europa vielleicht zu einigen, und deshalb begann nun der K"mvf gegen Deutschland, nicht aus Liebe zu den Völkern, sondern nur aus eigenstem, nüchternstem Interesse, dabei unt-r« stützt von jenem ewigen Judentum, das in sed-m Völkerstreit, in Zwist und Hader, immer zu verdienen versteht und zu gewinnen vermag. Al-, sie im Jahre 1914 ,ntm p’-ften Mal eine Weltkoalition gegen bas damalige Deutsche V"'ch »ufam- menbrauten, da hatten sie sonderbare Begründungen. Sie sagten: .Deutschland muß tunödft von seinem Kaiser befreit werden!" An sich wäre bas die Engländer nichts angegangen, sond-rn eine :n= ferne Angelegenheit des deutschen Volkes gewesen. Aber die Cnaländer sind immrtr urh andere Nat'onen besorgt, tmb sie wollten also Deutschland van feinem Kaiser befreien. Sie sagten weiter: „D"r Mil''t"ris- mus ist es. d-r das deu^che Volk unglücklich macht und bedrückt!" Und die Enaländer sind ja bekanntlich überall geg»n Bedrückung und aeg-n das Unglück. das b*n Völkern aufa?hürh-’t ift. Und endU-ch versicherten sie noch: ..Es muß überhäunt mit dem Krieg ein Ende nehmen, allo Kft^g dem Kriege!" E'N" wunderbare, verlockende, herr- l'che Perspektive? W"vn man sie rückwirkend an» wmden wollte. d"s heißt, wenn man erffart bah"n mürb", w'r Engländer sehen ein. daß b"r Kr-eg "in Unrecht ist. d"nn es en^cheibef in ihm »mr die brutale Gewalt, und b^^hafh wollen wir Ee- walt für alle Zukunft ausfehaften unb nun alles annullier"n. was dv'-ch Gewalt entstanden ift. Das n^äre natürl'ch ein lehr schwieriges Binnen. weil die ganze Mftt sich nur nach dem Brinttn bns Rechtes des Stärkeren aulgebaut hat. Aber fm**»"r« hin. es wäre wunderbar a"wesen, w"nn England in seinem Abscheu vor d-w Krieg» der wvn twd'N'ch vorangegangen märe, daß es aut die Resultat" rei= ner Kri"ae verrichtet, ha« heißt sie aOo der Welk Das Vorbild. Wer am gestrigen Jahrestage der Machtüber- vhme auch nur am Rundfunk Zeuge fein durfte er Kundgebung im Berliner Sportpalast, der tra- frtionetien Versammlungsstätte der Bewegung in er Reichshauptstadt, dem mußte sich — uuaj der ihrer spielte zu Beginn feiner Rede mit kurzen ^ten darauf hin — der Vergleich mit einer an« treu Kundgebung aufdrängen, die in dieser Woche siel von sich reOen gemacht hat. (£ h u r a) 111, fnglands Ministerpräsident, war von seinen Be- srechungen mit Roosevelt aus Washington zurück- jckehrt und die britische Oeffentlichk-eit, begierig jirauf, etwas aus feinem Munde zu vernehmen, ns wie ein Trost klingen konnte in der Trübsal fcr ununterbrochenen Kette von Niederlagen, die ie britischen Waffen ebenso wie die der USA. feit Beginn des Krieges in Öftersten hatten einftecken lüsien, konnten gar nicht erwarten, bis der Premier Unterhaus Rede und Antwort stehe. Enftäu- yung und Bitterkeit über die unzulänglichen Dor- keitungen zur Verteidigung der britischen Po-si- jon in der Südfee, über den Mangel an Initiative iird die gefährliche Unterschätzung des Gegners langen aus den Reden der Abgeordneten, aber ur wenige wagten es, nicht nur ihrem Aerger in Harfen Worten der Kritik Luft zu machen, sondern «ach durch offene Bekundung ihres Unwillens dem Ranne die Gefolgschaft aufzusagen, der durch feine vwissenlose Hetze sein Volk in diesen Krieg gestürzt it und nun, da er ungeahnte Ausmaße annimmt Fib sich sehr viel anders entwickelt, wie es sich der riegstreiberflüngel um Churchill in seinem leicht5 irtigen Hochmut jemils gedacht hatte, mit schalen lebensarten und dunklen Andeutungen über neue lläne, die die große Wende des Kriegsglückes nun blich unb wirklich heraufführen sollen, nnr das Par- onent hintreten muß, um sich ein Dertrauens- atum zu erschleichen, das ihm seine eigenen pluto- ratifd>en Kumpane nur aus höchst zwiespältigem »erzen geben. Denn dieses Parlament, das durch in trotz aller Reformversuche immer noch sonderar veraltetes und dem eiaentlichen Wesen jeder Krieg erwirken bab-n. wir verabscheuen den Krieg unb wir gehen auch ans Aeayvt"n heri"s. b"nn auch Aegvvten hob"n wir nur mit G^witt u-ftr« wi^ftn. nrr neben bah er d"v ganzen Naben Oft"n auf. d"n w'r auch nur mit Gewalt bef-'hten: bann wäre das eine wunderbare G"'fte gewesen, um auf diele Weife dem K'-'eg den Krieg an^nf"'"'nl Aber unftr d-r Parole ..Krieg dem Kri"g" r>er» llgnh won in England e^wgq anderes, näwl'ch hie Verhinderung ieb"r Möglichkeit, das zuaeumt" Unrecht auf diefer Welt wieder ei"wal gittmwach'n. Man verftrrd darunter, die Mäch'iaen noch mächtiger. die Machtlosen noch machtloser zu m"^'"n. Es ist ungefähr so. wie wir d^q auch innenvol^llch kennen, wenn P-n‘<» lagen- . Wir wollen feine A"g. . heruna her Geselllchaftsordnuna mehr. Wer reich ist, soll reich bleiben, wer ah»r arm ist. muß arm bT";ben; so ea gegeben ift. ist es gewollt und fo wie gewollt ift. soll es sein: denn der Mansch soll nicht aufbäunrn gegen dasjenige, was gewollt ist, ind"w es gegeben wurde." Sie kennen nun, meine Volksgenossen, im Gegen, Meine deutschen Volksgenossen unb -genossinnen! Meine Kameraden! Jeder spricht in dieser Zeit vor dem Forum, das ihm am geeignetsten erscheint — (stürmischer Bettall) — der eine vor einem Parlament, dessen Existenz, Zusammensetzung und Entstehung uns allen zur Genüge bekannt ift —, ich aber glaube, an diesem Tage dorthin wieder zurückkehren zu müssen, woher ich gekommen bin, nämlich zum Volk! (Erneuter Beifall.) Alle diejenigen, die hier vor mir sitzen, sind nämlich auch Abgeordnete des Volkes, nur mit dem Unterschied, daß sie keine Diäten beziehen (Heiterkeit) und es oft schwieriger haben, zu einer solchen Kundgebung zu kommen, als die sogenannten berufenen Vertreter der Demokratien. Ehe wir In das zehnte Jahr des nahonalf0310110= listischen Deutschen Reiches eintreten, ist es wohl angebracht, einen Blick in d i e Vergangenheit zu werfen und sich wieder einmal mit den Ursachen unseres Daseins, unseres Werdens und unseres Sieges zu beschäftigen. Wir hören heute sehr oft die Bemerkung, daß dieser Krieg eigentlich b e r zweite Weltkrieg sei, b. h. also, man identifiziert diesen Kampf mit dem ersten, den wir selbst noch zum großen Teil als Soldaten miterlebt. Und das ist nicht nur richtig etwa in dem Sinne, daß auch dieser Kampf wirklich fast die ganze Welt erfaßt sondern es ist noch viel mehr richtig, wenn man bedenkt, daß die gleichen Kräfte, die schon den ersten Weltkrieg veranlaßten, auch für ben jetzigen verantwortlich sinb, und daß diese Kräfte und Mächte die gleichen Ziele am streben die sie damals vielleicht nicht im ersten Augenblick vorgaben, erreichen zu wollen, die aber •hort) im tiefften Grunde ben Absichten ihres Kampfes zugrunde lagen. Es find aber nicht nur gleiche und jener zurückbleibe, der, in feinem Besitz träge geworden, stagniere und sich neuen Ideen verschließe in dem Wahn, durch blinde Verneinung, ja durch rohe Gewalt einen Lebensprozeß abbinden zu können, der ständige Bewährung fordert. Der neue deutsche Sozialismus und dos Echo, das feine Leistungen im plutokrotifchen England gefunden hoben, sind das treffendste Beispiel für die Vogelstraußpolitik einer lebensuntüchtig gewordenen Führerschicht. Mit ihr mußte jeder Versuch zu einer Verständigung scheitern, wenn ein so durch und durch verdorbener Charakter wie Churchill den Ton angeben durfte und hinter den Kulissen der internationale Jude die Drähte zog. So steht Deutschland Schulter an Schulter mit Italien und Japan im Kampf der drei großen Habenichtse gegen die satten Mochte der Beharrung. Der Ausgang kann nicht zweifelhaft fein, was sie auch für Pläne haben, wir sind gewappnet, wo der Feind auftritt, wird er geschlagen werden. Heimat und Front stehen zusammen in wundervoller Gemeinschaft. Wie unsere Soldaten der Ostfront auf den Schneefeldern Rußlands nach der Umstellung vom Angriff auf die Verteidigung des Winterkrieges das Letzte her- Berlin, 30, Jan. (DNB.) Am Jahrestag der Machtergreifung veranstaltete der Gau Groß-Berlin im Berliner Sportpalast eine gewaltige Kundgebung, in deren Mittelpunkt die Rede des Führers stand, der fein Hauptquartier im Osten für kurze Zeit verlassen hotte, um an dem geschichtlichen Tage zum deutschen Volk zu sprechen. Dos weite Oval des Sportpalastes ist seit vielen Stunden überfüllt. Von den Tausenden herzlich begrüßt, treffen Reichsleiter, Reichsminister und weitere Männer der Bewegung und der Wehrmacht ein. In den ersten Reihen haben Verwundete und Opfer der Arbeit Ehrenplätze erholten. Die Klänge der Marschmusik werden immer, wieder übertönt von ben Ovationen für bie anfommenben ausländischen Gäste, die einen besonders herzlichen Charakter annehmen, wenn Vertreter der verbündeten und befreundeten Nationen erscheinen. Dann erheben sich die Hände, der Führer kommt. Dr. Goebbels hat ben Führer empfangen und geleitet ihn durch ben Mittelgang. Die Holle tost im Begrüßungssturm der Massen. Ruhigen Schrlttes begibt sich der Führer an feinen Platz, immer wieder nach links und rechts mit erhobener Hond dankend. Dann begrüßt Dr. Goebbels ben Führer mit folgenden Worten: Mein Führer! Es ist für uns Berliner Nationalsozialisten eine stolze Freube, Sie, mein Führer, heute, am Tage der Machtübernahme, wiederum bei uns begrüßen zu dürfen. Vor allem freuen wir uns, Sie fo frisch unb fo a e f u n b unter uns zu sehen. (Stürmischer Beifall.) Es ist heute neun Jahre her, daß Sie die Bewegung im Kampf um bie Macht zum Siege führten. Viele Jahre schwerster Be- hinnehmen kann, die Vorsehung aber nur jene segnet, die stark genug sind, auch Schicksalsschläge zu ertragen. Nur unbändiges Vertrauen zu sich selbst, harte Arbeit und zähes Durchstehen aller Widrigkeiten des Kampfes brachten ben Führer und seine nationalsozialistische Bewegung an jenem denkwürdigen 30. Januar 1933 ans Ziel. Das sei uns Lehre und Vorbild. . Die Sicherung dessen, was zielbewußte Planung und eiserner Wille nach der Machtübernahme in den Jahren bes 'inneren Aufbaus, der Wiederwehr- haftmachung des neuen Reiches und der Rückgliederung feiner Marken im Westen und Südosten auf allen Lebensgebieten an Großem geschaffen hatten, fand bald die gleichen neidvollen Feinde wie einst rhren Demokratie geradezu k)ohnfprechendes 'bh)erf~hren aesckwffen roirh ist jn alles nnb?r» : ols bie Vertretung des englischen Volkes. Es ist * heünehr ein Ausschuß der plu'okrattschen Oberschicht ' |ur Vertretung ihrer Interessen und, geichgültig, ; 6 Konservft've. Liberale oh-r ßahaurparfeiler, \ lsllnnm en gekittet durch den ihnen allen gemein- : imen Wunsch, ihre durch Geld errungene Macht is zum letzten zu verteihigen. wobei ihnen Chur- . jiH in seiner brutalen Sturheit trotz aller Fehl- Mäae dieses experimentierwütigen strategischen 2)1= hinten, trotz aller Prophezeiungen und uneinqe» ölten Versprechungen dieses kurzsichttgen Pvlitik-rs mrner noch als der Mann erscheint, an den sich illes klammert, was mit dieser Plutokkatie verfilzt ft und nun um seinen Geldsack, seine gesellschaft- kb" und politische Stellung zittert. Welch anderes Bild bot gestern der Berliner Sportpalast. Arbeiter und Soldaten waren in der roßen Masse das Forum, vor das Adott Hitler am tohrestaoe der Machtübernahme Hintrat, um, selber ein Mann des Volkes, Kamerad unter Kamelen, der erste Musketier des Reiches, wie er ich leib er nannte mit jener Offenheit, bie dem niemals getäuschten innigen Vertrauen zwischen 'Ihrer und Volk entspringt, zu sprechen von den ebanfen, bie ihn bewegen, ben Sorgen, bie auf m lallen, aber auch von feinem Gla"ben an fein Bolt, der wie in ben Jahren bes Werdens der lvtionalsozialiftifchen Bewegung und ihres Kamv- '«s um die Macht fo auch heute, wo es um bie Scherung bes neuen Reiches gegen den konzentri- lifien Anarifi der Hasser und Neider eines großen »'"'"en Deutschlands aTs Führnnaqma'ht deq bie peffetn der britischen Vormundschaft abstreifenden europäischen Kontinents aeht, nie v-rsieaender Chiog seiner Kraft unb gewisse Bürgschaft des enb= Flügen Sieaes ill. Der Wen. den ein namenloser BfJbat d"s Weltkrieges beschritt in einem Augenblick tiefster Verzweiftung und furchtbarster Ohnmacht, als andere vor der Gewalt der F"inde ka- pMerten, als Deutschland aeqen sich leibst wütete unb araue Ho^nunasloligkett den Lebensverzicht Ms Ideal predigte, ganz auf sich gestellt, ohne G-ld. Ihie Verbinhnnaen. Haß. Hohn und Lächerlichkeit b einer verständnislosen Welt mißachtend, nur von Ikm unbändigen Willen aetrieben. dieses an sich IM irre gewordene deutsche Volk wieder aufzu- kichten, dieser Weg war unendlich viel schwerer, Idee unendlich viel kühner, als nach errungener Macht Aufbau und Sicherung des neuen Reiches vus seinem Glauben an sein Volk schuf Adolf: Aller ein neues Volk in chartern Kampf geaen lammheit und Trägheit, Feinheit und Besserwisse- kü, T’,nl)ition und Bildungsdünkel, die im deutschen tolfsförper bas Blut zum Stocken gebracht und Me Atmosphäre indolenter Lethargie geschallen htte. in der ein Volk ersticken muß Aber als sich viis diesem Volke die ersten Männer fanden die ihn a hörten, ohne sich spöttelnd abzuwenden, die ihn liariffen und seine erste Gefolgschaft wurden, gren- Inlofe Idealisten. Soldaten des großen Krieges, die Acht glauben wollten, daß der unselige 9. November das Ende bes Reiches fein sollte, für bas ihre hmertiben ihr Leben hingegeben hatten, war ber hwerste Schritt getan, eine Bewegung war entluden, bie diesen Namen niemals mehr verleug- ft hat und heute, wo sie ein ganzes Volk für ihre b?e erobert hat. als Motor ständig fortwirkt, bie icherung gegen Rückfall in alte Lebensgewohn- -iten. Jnterefsenwirtfchaft und MeinunasZwiesvalt. jus der brennenden (Erinnerung an diese ersten »hre des Kampfes, die Jghre ständiger Bewäh- t^ug waren, rief her Führer feinem Volke das mah- mde Wort zu, baß Siege wohl jeder Schwächling das Bismarck-Reich, als es unter ben Epigonen des großen Kanzlers das Opfer ber englischen Einkreisung wurde. Schonungslos demaskierte der Führer die heuchlerische Politik Englands, bas schon den ersten Weltkrieg heraufbeschworen hat, weil es nach feiner berüchtigten Doktrin von dem „Gleichgewicht der Kräfte" nur in einem aufgespaltenen, „ausbalanzierten" Europa, das in einem von England tückisch geschürten Widerstreit der Interessen keiner Macht des Kontinents die Führung gönnte, bie Sicherung der eigenen, in einer Folge blutiger Kriege errungenen Herrschaft über ein Viertel ber Erboberfläche erblickte. Der verlogenen, selbstsüchtigen Devise eines satten, nur um die Sicherung des Besitzes bangenden Volkes, daß die------„ Macht nur dem gebühre, ber sie besitze, so sei es führte, bas Vorbild bes Führers unb seiner elften gewollt, so müsse es bleiben, stellte der Führer die Gefolgschaft» steht uns allen im Herzen, befruchtend nationalsozialistische Lebensauffassung vom ewigen unb mahnend, damit eine große Zett em chr wür- Werden, von der ständigen Entwicklung entgegen, biges Geschlecht finde. ber stets ber Tüchtigere emporgehoben werde satz hierzu unsere nationalsozialistische Auffassung. UxSir |ei)tn zu jeöer oeit in oem desiehenoen <)U- stano aus üie,er Lvelt oas Ergeoncs eines sicy nie unterbrea)enöen Reuens — uno damit lungsprozesies. Es ist unmöglich, in einem bestimm' ten ziugenoüd zu sagen: nun hört dieser Prozeß aus. Es liegt in der Statur der Entwicklung ailer Dinge. Daß jede -Stagnation zu einem 2üb|ierben führen mu^. Es liegt im Uße|en Oer Natur, daß immer roieuer der süchtigere emporgehoben uno herau-gehoben wird, d. h. also, daß man im Inneren der Bölter die Bahn dem Tüchtigen frei machen muß and sie nicht durch Gesell,chaftsord- nungen verriegeln darf. Man muß daher sorgen, daß fortgesetzt ein Strom frischen Biutes von unten nach-oben fließt, und daß alles das, was oben faul ist und absterben soll, weil es zum Absterben reif ist, auch tai.achlich abstirbt. „ Es ist ai|O der ..Krieg gegen den Krieg nur eine durch und durch verlogene Parole gewesen. Der beste Beweis war der, daß in dem Moment, in dem der Krieg zu En'Oe war. weder die Boraus,etzungen, noch die ynfirumente zur Führung neuer Kriege beseitigt rouroen. Es mare eine rounoerbare Ge,ie gewesen, wenn nach der Ab« rüjtung Deutschlands, so wie es vertraglich zu- gL, ® «»-• e d"s mar aut so. Sie brauchte Z"it. Dieser Kamvf um die Sache unseres Volkes verlief nun nicht ununterbrochen in einem gleichförmigen Auf'ttea sind auch wieder Tage gefommm schwerster Be- bränAnis, Zeiten des tielften Rnck^chioa-s Tch brauche Sie nur erinnern an bas Jahr 1923 Ich h'sie damals aekämnst. Im Ruhrgebiet standen unstre setze. Alles, was Recht ist, ich bin selbstverständlich auch der Meinung, wir sollen sein ein einig Volk von Brüdern, aber mit Abstand, meine Herren, mit Abstand, nicht zu nahe und vor allem nur bei Wahlzeiten, sonst nicht." (Brausende Heiterkeit und jubelnder Beifall.) Das war also alles nicht so einfach, langsam einen nach dem anderen aus diesem Volk herauszuholen, und wie viele sind mir wieder davongelaufen. Es war ja nicht so, meine Volksgenossen, als ob jeder, der damals zu mir gekommen ist, auch etwa bei mir geblieben wäre. Manchmal hatte, ich 50, 60, irgendwo in einem Ort gewonnen, und drei Monate später waren es wieder bloß 6, 7 ober 8. Man mußte wieder anfangen. Aber ich habe mir damals eine Rechnung aufgestellt: Wenn ich 100 gewinne und es bleiben mir immer nur 10, und die anderen 90 gehen wieder weg, bann werden es, wenn ich 1000 gewinne, 100 sein, wenn ich 10 000 gewinne, werden 1000 bleiben, und allmählich wird die Zahl derer, die bleiben, immer größer und größer werden, und wenn einer bas zweite unb dritte Mal wieder weggelaufen ist, geniert er sich vielleicht, bas fünfte Mal roieber bcwonzugehen. Er wirb dann doch bleiben. Und so werbe ich langsam mit Gebuld und Beharrlichkeit eine neue Volksgemeinschaft im Deutschen Reich selbst aufbauen, bie anberen mögen lachen ober spotten so viel wie sie wollen. Das ist gleich. Sie mögen gegen uns vorgehen, auch bies ist gleich, bann w"r- ben wir uns wehren. Wir werben nicht von der Straße gehen, nicht unsere Plätze räumen, sondern werden uns so lange schlagen, bis wir entweder liegen bleiben, ober bie anderen weichen unb uns d"r Weg frei wirb. Diese Grunbsätze sind für uns Nationalsozialisten heute felbftD»rftänhlich. bamals waren sie aber ganz neue Vorstellungen unb Erkenntnisse, bie von vielen weder begriffen noch als selbstverständlich angenommen wurden. Dann kam noch ein weiteres hinzu: Die verfluchte Tradition, in der jeder einzelne groß geworben war unb von bet er glaubte, sich nicht loslosen zu können, überhaupt biefes ganze P"o- blem ber Erziehung, biefe Eierschalen, die der ein?"lne ja viel schwerer ablegt als alles andere, die Münung, er sei nun eben anders geboren als der anb-re, er könne sich nun eben nicht mit bem breiten Volk vermischen, aus dem (Bnmbe, weil er von einer besonderen G"sellschaftsschicht stammt, ber anbere aber kann es nicht, weil er wieder von einer anderen kommt. Es war ein Kamvf gegen Tradition unb neuerlich auch gegen bie Blldungs- elemente, die man nur ?u leicht mit bem Wert her f Sie 9Ibrü| P5 Dnch ptldjlanb, e M dies ein p ihnen ja [ Wiegt habe Raupt teil pn damals k'd-i bod) Riemann o' Merten, ! p. ber Neff BMe nu W nicht m Men. Sie | r. haben Kr F' d>e md. I 1 Ulu, W k 5 Rboj|!n nirii?e.5 dk meine Verstänbigung die Folge sei, baß wir ausgenommen werden würden in einen gleichen Bund aller Völker. Er log weiter, daß damit die Geheimdiplo- matie beseitigt werde und bann endlich ein neues Zeitalter des Friedens, der Gleichberechtigung, der Vernunft uifm. die Welt befriede. Der junge Mann dieses Heuchlers war der heutige Präsident Roofe o e 11. Er war seine rechte Hand. Diesem Manne aber hatte unser deutsches Volk damals vertraut. Es besaß keine Ahnung, daß es sich hier um einen amerikanischen Präsidenten handelte, das heißt also um einen Mann, der nicht zur Wahrheit verp'lichtet ist, der z. B. vor einer Wahl ruhig sagen kann: „Ich werde gegen den Krieg eintreten" und nach der Wahl erklären darf: „Ich trete für den Krieg ein", und der, wenn er bann zur Rede gestellt wird, ehenso ruhig aussprechen kann: „Ja, das habe ich allerdings vorher gefügt, weil ich glaubte, daß es in d-n USA. Dumme genug geben würde, die das für Wahrheit nehmen." Das deutsche Volk hat aber noch etwas nicht gewußt, daß es sich hier um einen Paralytiker gehandelt hat, um einen Irrsinnigen, der das USA -Volk damals führte, ein Volk, mit bem bas beutfcbe in feiner Geschichte noch nie zuvor einen Konflikt gehabt hatte. So kamen bie Sttrnden jener bittersten Enttäuschung, bie schon in dem Augenblick begann, als bie deutschen Unterhändler im Wald von CEompiegne zu bem Salonwagen hintraten und bort mit ber barschen Frage anaefahren wuvden: „Mas wollen bie Herren hier?" Es k^m ein Waffenstillstand, der in Wirklichkeit bereits die totale Wehrlosmachung bedeutete. Und die Folge dieses Waffenstillstandes war 3n dieser Zeit, meine Volksgenossen, als alles zerbrochen war, als die oberste Spitze des Reiches nach dem Ausland floh, als andere kapitulierten, als die Wehrmacht ihre Waffen abliefern mußte und das deutsche Volk sich selbst freiwillig entwaffnete, in der Zeit, in der sogar noch Deutsche gegen Deutschland im Innern wüteten, da man schrie: „Cs ist gut, daß rtir den Krieg verloren haben", als es Subjekte gab, die erklärten: „Wir durften diesen Krieg gar nicht gewinnen", in dem Moment, da jeder angespien wurde, der überhaupt noch von Deutschland redete, in einer Zeit, in der man den Lebensverzicht, den Verzicht darauf, als Deutscher in der Welt zu gelten, als vernünftig pries, in der Zeit, meine Volksgenossen, bin ich in das politische Leben eingetreten mit dem Entschluß, dieses verlorene und veraltete Deutschland wieder anszurichten". (Tosender Beifall.) Es war ein so wahnwitziger Entschluß in den Augen vieler anderer, daß mich meine nächsten Freunde gar nicht verstanden. Ich habe die Kraft zu diesem Entschluß nur gewonnen aus der Kenntnis des Volkes. Hätte ich damals nur die oberen Zehntausend gekannt, glauben Sie mir, meine Volksgenossen, ich stünde heute nicht vor Ihnen. (Erneuter stürmischer Beifall.) Ich hätte hie den Mut gefunden, dieses Volk in eine bessere Zukunft zu führen. Ich kannte bamals aber in erster Linie das breite Volt, vor allem meine Kamera- ■b e n. Ich wußte, baß diese Männer Unermeßliches unb Unvorstellbares geleistet hatten. Ich wußte vor allem, wie treu unb zuverlässig sie waren. Ich wußtet baß, wenn sie nur bie richtige Führung gehabt hätten, sie niemals zu einer Kapitulation zu bewegen gewesen wären, schon ihrer Kameraden wegen nicht, weil sich jeher sagte: für bas, für was ich fämp5e, finb schon meine Kameraden gefallen, ich darf sie nicht im Stich lassen, bas wäre ein Verrat an ihnen. Auch sie haben ihr Leben eingesetzt! Ich hatte die breite'Masse des Volkes gekannt aus meinem damaligen Leben. Und diese Maste hat mir den Glauben an bas deutsche Volk nicht nur erhalten, sondern neu gegeben, wenn später all die Jahre hindurch widrige Umstände ober irgendein Unglück doch noch gegen bie Verwirklichung meines Planes zu sprechen schien. Ich war mir im klaren, daß bie Entwicklung so, wie wir sie in den letzten 20 bis 30 Jahren vor dem Kriege gesehen haben, zu nichts anderem als zum Zusammenbruch führen mußte. Und ich hatte daher den Entschluß gefaßt, nun von Grund auf dieser Entwicklung den Kampf anzusagen, d. h. also nicht einfach zu erklären: icy will, daß Deutschland wieder eine Wehrmacht bekommt, eine Armee oder eine Luftwaffe, sondern ich war mir im klaren, daß zunächst unsere innere Struktur und die Gesellschaftsordnung umgestaltet werden müßten, daß wir in dem abgestorbenen Körper unseres Volkes bas Blut von unten nachsteigen lassen mußten unb daß zu bem Zwecke schwere Eingriffe in die Gesellschaftsordnung notwendig waren. Ich habe es nicht für möglich angesehen, diesen Eingriff erst nach dem Erreichen der Macht vorzunehmen, sondern ich war der Ueberzeugung, daß einst bie Macht überhaupt nur bem Körper zuteil werden könne, der das Gesicht und bas Wesen des neuen Zustandes schon in sich verkörpern würde, bas heißt also, ich war entschlossen, mit wenigen Menschen beginnend, eine Bewegung aufzubauen, die in sich das bereits verkörpern sollte, was mir später als wesentlich unb für die Gesamtheit nofmenbia erschien. Und es war dies vielleicht doch nicht so schwer, als manche dachten, insofern, als ich ja vor der Gefahr bewahrt blieb, baß damals unwürdige Streber oder evgensüchtige Menschen in meine Reihen kamen. Denn wer in den Jahren 1919, 1920, 1921, 1922, 1923 zu dieser Bewegung stieß, ber mußte ein grenzenloser Ibea 1 ist sein. Alle anderen konnten nur sagen: „Da ist ein vollständiger Narr, ber will ein neues Volk aufbauen, ber will einen neuen Staat gründen, der will eine neue Wehrmacht aufrichten, der will Deutschland wieder frei machen, und dabei hat er nicht einmal einen Namen, kein Kapital, keine Presse, keine Partei, gar nichts hat er — also mit einem Wort ein Verrückter!" Es mußten schon grenzenlose Idealisten fein,, die damals zu mir kamen, denn sie hatten gar nichts zu gewinnen, sondern immer nur zu verlieren, immer nur zu opfern. Und bas kann ich von meinen damaligen Kämpfern sagen: Viele haben alles verloren, manche sogar das Leden. J Iiitö M 6* Iw ' B$S- fei Ey* E* fÄ Lur n°-H Z I* Im*)? M ur |R0urbe unlerr [ Diplom en L National^! |d)t verkehren l Kehren dnr'ie Een W Eigen geM 1 sicher auft Ebn bie bas ! Emen beftimn Idige Deutsqli Uotmallozialisr ■ ffiie haben he Itanbeit? 2hs |r; Deutschland Eben, diese ® »oiie, Weimars Hebung! Wie h° Echt unb ausg I sie gegen ii ■u nationaljo fcts Haden sie' Kgefügt? Es Kni können si Demokratische ' Mrmische heit I H hübe riu MuslaNb über MrichMitz. lL Ulten, bann I M jagen. W ktr oas berat k.-.belf, t)i ■waunb hir W bettelte, vo »:h nur abgej vom Tisi Müimtersielen. Michtse beh den Vor Mot ihnen alle lullen bie Ehr ! Meten Konsere Mösibieren zu tM»ngsrecht de- iB^ielt, man > |ie burften tue l^trer Natior INen, unb i|?iiiieben. I - D_ ich mich in eine Ortsgruppe hineinbegebe, in beilk nuinettoegen ein Tagelöhner ober so etwas btl£ Führende ist. Ich mutzte ben Menschen erst beil- bringen, daß Führen mit einem abstrakten Wissen.» bas man in einer Studienanstalt eingepaukt bell’ kommt, gar nichts zu tun hat. Das Eine ist eingel lernt (Stürmischer Beifall) — und oft eingetrich» tert in weih Gott wieviel Nachhilfestunden, und do°» Andere ist angeboren unb roiru sich immer durch» setzen. Und hier nun eine Synthese zu finden zwi'M schen der natürlichen Veranlagung zum Führen» unb bem notwendigen Wissen, das war die geM stellte große Aufgabe. Das begriff man damals gar nicht. Es war ein» Kampf gegen fast alle Lebensgewohnheiten und da.» zu außerdem noch ein Kpmpf gegen die natürlichste«! Interessen, in dem ber einzelne sagte: „Ja, hare« Sie, wenn ich Ihnen beitrete, verliere ich mein GeD schäft!" und der andere wieder: „Dann fliege idi» aus meinem Arbeitsplatz heraus. Meine KollegenI die dulden bas ja nicht!" Glauben Sie, rnemegj Volksgenossen, es war damals ein He 1 dentu mH erster Nationalsozialist in einer Grube, in manche:» Fabrik zu sein, aber es gehörte auch fast ein Hel» bentum dazu, erster Nationalsozialist in einem Sa-H Ion zu sein, für die einen, weil sie körperlich un» bie anderen, weil sie geistig bedroht worden sind» Und ich weiß nicht, was schlimmer ist: eine förpere liehe Bedrohung ober eine geistige zlnblöbung, bie» unter Umständen vielleicht einen Menschen norm schneller kaputtmachen kann, als eine körperlichel Mitzhandlung. Es sind Idealisten gewesen, die damals I zu uns gekommen sind, und ich möchte hier I noch etwas erklären: Diese Helden haben in I Wirklichkeit den Krieg 1914/18 ja nur fortge- I setzt. Wan hat es spater oft so bargeftcllt, als cb I etwa hier Soldaten waren und dort die Partei. I Nein, das waren einst die Soldaten gewe'en, I und zwar die besten Soldaten! (Brausender I Beifall.) Nämlich jene ewigen Soldaten, die I die Unterwerfung nicht ertragen wollten und I nicht konnten, so wie ich heute der Ueberzeu- I gung bin. daß ein wirklich guter Nationalsozia- I list auch in Zukunft der beste Soldat sein wird. I (Erneuter tosender Beifall.) Und nun tarnen noch bie organisierten! Gegner. Das waren zunächst so ungefähr 461 ober 47 Parteien, bas schwankte, je nachdem! sich bie Radfahrer ober bie Kleingärtner ober Haus«! ler ober sonst irgendwelche Leute zusammengeschlos'I fen hatten. Aber es waren manchmal bis zu 461 Parteien. Organisierte Gegnerschaft! Und hier vor! allem bie Parteisekretäre, ihre Funktionäre, bie in! uns natürlich den Ruin ihres ganzm Daseins fad hen, denn wo sollten endlich eine bürgerliche Pari teienroelt, repräsentiert burch ihre Synbici, Partei-! sekretäre usw. hinkommen, unb wo proletarische,! repräsentiert durch Gewerkschaftsführer unb auch! wieder durch Parteiseketüre, wenn nun plötzlich! einer kommt- unb sagt: „Dieser ganze Kamp^ ist! an sich ein Heller Wahnsinn, ihr streitet hier für! etwas, was niemand einen Nutzen bringt, ihr wer-! bet beide von eurem hohen Roß heruntersteigen! müssen, auf die Dauer könnt ihr jedoch ohne ein-I ander nicht ausfommen, also laßt bas Gezeter.! Und kommt einmal vernünftiger miteinanber aus,! als baß ihr euch erft gegenseitig zugrunbe richtet.*! Das konnte man natürlich bem einzelnen sagen,! aber es einem Parteisekretär sagen, hieße, den! Mann sofort zum Nachdenken bringen, unb das! Nachdenken führte bei dem zur Erkentnis, 6aM damit feinä ganze Existenz vorbei war. Wenn ich erst einmal zugebe, daß man um Konfessionen feinen politischen Kamps führen soll, wo kommt bann ber Zentrumsinteressent hin. Wenn ich sage, ich kann keinen politischen Kampf führen, beifpielsd weise um Gegensätze, die rein wirtschaftlicher Art finb, unb baß er nicht mit brachialer Gewalt aus- gekämpft, sondern mit Vernunft ausgeglichen werben müsse, wo kommen bie Gewerkschaftssekretäre unb Syndici unb wo kommen vor allem dann die lieben Juden hin, bie in beiben Lagern ihre Interessenten hqben, bie auf der einen Seite sowohl bas Kapital dirigiert als auf ber anderen Seite die Antikapitalisten anführten unb oft in einer Familie zwei Brüder in beiden Lagern hatten. Meine Volksgenossen! Als ich diesen Kampf ba-| mals begann, war ich mir genau bewußt, baß es ein Kampf gegen eine ganze Welt war, unb wie schwer er war, können nur meine] alten Mitkämpfer wissen. Ich kann sagen, baß für! mich der Krieg feit bem Jahre 1914 kein Ende tre-i funben hatte. Ich habe weiter gekämpft, so wie itfy erst reben konnte, unb bin lanbauf unb landein von! Ort zu Ort gezogen, habe geredet unb gerebet, gearbeitet, immer nur mit d"m einen Gedanken, das deutsche Volk aus dieser Zersplitterung zu erlösen, aus seiner Lethargie herauszureißen, es aus seinem Schlaf zu erwecken und wieder zu einer bewußten Kraft zusammenzuschließen. (Stürmischer M"n^en v"rw"chl-'lt. Denn man sagte: „Sie fön- < —--- -------- .. ..... nen doch mir nicht als Gebildetem zumuten, daß 1 Macht in die Faust zu bekommen, um dem noch Beifall.) Ich habe im Lartte dieser Jahre nicht nur politische Mitkämpfer gesunden, sondern auch unzählige Menschen, die uns nur mit ihrer Arbeit gehol'en haben. Frauen unb Männer, bie ihr Leben bin- .. wvu gegeben haben für bie Partei, bie ihr alles war. W ihre euri Das konnten bie anberen, diese armseligen Bük- V^eri, sie gerlichen z. B., überhaupt nicht verstehen, was her j^srtdjt bi Nationastoziali mus für so viele Familien bebeu’l^ hn Äriea täte, für Menschen, bie» ben ganzen Taa nur an ihre Bewegung gedacht hatten, alles bafür gaben, die jjjj fiebroiei bafür gearbeitet haben, jedes Opfer einsetzten! I^chland c Heute weiß es bie ganze Nation. Denn was damals biefer b kleine Gruppen waren, bas sind heu^e bi" Milli» nen beutscher Volksgenossen, bie ?u ben Sammel- W bes stellen hingehen unb heute als Angehörige unserer ber D Gemeinschaft für unsere Wehrmacht, unsere Sol-IMnbfi;^ baten, ihre letzten Pelze oder Pullover hingeben! rMQ&jL (Brausenb"r Beifall.) _ ber Dieses Glück, einer Sache bienen zu können, für .neues \a sie opfern zu bürien, das heute Mi^ionen haben, n» bas hatten bamals nur bie wmigen Nationalso'in- 1 s'sten unser-r Bewegung. Wie groß deren Glück aber war, können nur bie ermessen, hie heute l'ini Schlagin diesem Kampf um die innere Mach! Staat. Diele mußten dieses Jahr wieder mit ammengeschkii lrgeckche K irer und aut Das deutsche Beispiel srn^ampf l>» sprechen, und sie waren damit schon glücklich und »ewußt, daß « ^^ie^Abrüstung: Wenn man heute sagt, daß \Wl "S dieses Deutschland, dieses nationalsozialistische un nur mm Deutschland, es hat uns zur Rüstung gezwungen, kn das doch Herr Roosevelt! Machen Sie Ihre gründe richtet, feinen fagei ti, hieße, ds qen, un- harn plöhlit nje Kamp' ii reitet hier fii ringt, ihr wer heruntersteige doch ohne ein NUN mit unseren 106 Mandaten und einem dazu, also 107 Mayn, in den Reichstag ein. Run hätte man uns eigentlich an der Regierung beteiligen sollen. Im Gegenteil! Jetzt begann erst recht die Unterdrückung, und sie steigerte sich ununterbrochen. Es war ein fortgesetzter Kamps, der auf 1920, als ich die Partei ins Leben rief, vorfand. Ich schilderte Ihnen, wie die Lage nach meinem ersten großen Zusammenbruch war. Ich muß Ihnen aber nun auch in einigen Sätzen ins Gedächtnis zurückrufen, was ich an diesem 30. Januar übernommen hatte: Es war eine Erbschaft, die schon gar keiner mehr antreten wollte: Alles ruiniert, die Wirtschaft vernichtet, sieben Millionen Menschen erwerbslos, und das stieg von Woche zu Woche, sieben Millionen Kurzarbeiter, die Reichsfinanzen ein gi- deutsche Volk aus, und was hat man dort geschaffen? Don den kapitilistischen Staaten will ich aar nicht erst reden. Die kümmern sich nW um ihre Erwerbslosen, denn ein amerikanischer Millionär kommt ja nicht in die Gegend, wo diese l"ben, und den Arbeitslose nicht in die Gegend der M'llio. näre. Es werden wobl Hungermärsche nach Wa- sbington und zum Weißen Haus organisiert, die aber unterwegs meistens von der Polizei mit Gummiknüppeln und Tränenaas auseinandergetrieben werden, alles Dinge, die im autokratischen Deutschland nicht vorhanden sind. Wir werden ohne diese Sachen — Gummiknüpnel und Tränengas — mit solchen Problemen fertig. Mit anderen Worten: Wir haben wirklich eine verbunden zu sein. Und dann kommt noch ein viertes: In beiden Fällen sind es Männer, zwei Manner, die aus dem Volke gekommen sind, die Revolutionen entflammten und die d'e Staaten empor^ührten. Ich habe in den letzten Wachen in den wenigen freien Stunden, die ich hatte, sehr viel über die italienische ^lch'stische Revolution neWcn. und nyr kam es t bei vor, als wenn ich Ne Geschichte me'm'r eiae 'm gehen. Und dann kam abermals ein Rückschlag und dann eine letzte Schlacht und endlich der Tag, dessen Erinnerung wir heute feiern. Run, meine Volksgenossen, lch habe Ihnen das nur ganz kurz hier, vor Augen gehalten, um Ihnen vor allem eins zu zeigen: Der Sieg, den wir henke hier feiern, ist uns damals nicht als ein lcichkes Geschenk in den Schoß gefallen, sondern der Sieg ist verbunden gewesen mit Anstrengungen, mit Opfern, mit Entbehrungen, mit unausgesetzten Arbeiten und mit Rückschlägen sondergleichen. Und wenn Sie noch am 25. Januar gefragt hätten: „Glauben Sie, daß dieser Mensch — damit meinte man damals nur mich — zur Macht kommen wird?- dann hätte er noch am 25., ja, noch am 28. versichert: „Niemals!- und selbst, als im am 30. endlich zur Macht kam, sagte noch ein weiser Mann: „Rur auf sechs Wochen!" Und heute sind es neun Jahre! sich nunmehr auch des Terrors bediente. Wertvolle Parteigenossen haben wir in dieser Zeit verloren, alle meuchlerisch getötet, lieber 40 000 nationalsozia- listische Verletzte sind in diesen Jahren zu zählen gewesen. Dann fern das Jahr 1932 der ersten Prä- überall sehen Sie heute Werke des Stiebens, die wir durch den Krieg nicht sork- sühren konnten. Ueberall sehen Sie heute Siedlungen, Schulen ufro„ die nur der Krieg verhinderte, weiterzubauen. Ehe ich in den Krieg trat, hatte ich ein Riesenprogramm kultureller, wirtschaftlicher und sozialer Arbeit angefangen, begonnen oder ;um Teil auch schon vollendet. Ueberall aber entstanden neue Pläne, neue . Projekte von mir und meinen Mitarbeitern. Wenn ich mir demgegenüber meine Gegner ansehe: Was haben sie nun wirklich geschaffen? Sie konnten sehr leicht zum Kriege drängen, denn sie halten ja keine Sriedenstaten . aufzuweisen. Sie hatten nichts geleistet, was für sie sprach. geschlossene Welt an Gegnern gegen uns gehabt, und es ist selbstverständlich, daß im Augen- blick der Machtübernahme sich das nur steigerte. Ich habe versucht, eine bestimmte Außenpolitik ein- zuleiten. Sie kennen sie schon aus der Kampfzeit. Ich wollte mit drei Ländern in ein enaes Verhölt- nis treten, mit England, Italien und Japan. Jeder Mit England war der Versuch der Derständi-. gung zu meinem tiefsten Leidwesen vergeblich, was ich auch alles getan habe, wie oft ich auch die Hand lbinbielt, was ich ihm auch anbot. Ich war umro glücklicher, daß ich dafür mit dem zweite nSaat ienes Verhältnis gesunden habe, was wir einst an« strebten. Und das ist eigentlich gar kein Wunder, andern es wäre fast verwunderlich, wenn es anders gekommen wäre. Denn es ist doch —■ ich habe das heute einer Deputation gesagt — kein reiner Zufall, wenn zwei Völker im ßaufe von kaum hindert Jahren fast die gleichen Schicksale erlebten. Deutsch ha nd und Italien: Beide fänrn^en im vergangenen Jahrhundert um ihre staatliche Wiedergeburt und Einigung, und zum ersten Male sind damals beide Staaten eng miteinander gegangen. Dann gehen beide Staaten wieder auseinander und finden nun nicht mehr ihr Glück. In beiden Staaten kommt es fast zur selben Zeit zu einer Revolution, deren Ideen so ähnlich sind, wie das bei zwei Völkern überhaupt nur denkbar ist. Beide Revolutionen nehnvn fast den gleichen Verlauf. Ueberall schwere Rückschläge, am Ende doch der Sieg. Das Programm beider ift die soziale und nationale Wiedergeburt. Beide Revolutionen führen dieses $nro= aramm unbeirrbar durch. Beide erregen den fraft ihrer Umwelt, beide R"volutionen vertreten Völker, die auf ihrem eigenen Grund und Boden trotz aff en Fleitzes nicht das tägliche Brot find-n. Beide Völker stehen eines Tages ohne ihren Willen den alei- chen Feinden gegenüber, der gleichen internationalen Koalition. Es begann schon- im Jahre 1935, als sich plötzlich England ohne jede Veranlassung gegen Italien wandte. Italien hat England gar nichts genommen. England wollte nur nicht, daß Italien feine Lebensfreiheit bekommt. Genau nie bei uns, wo England ebenfalls nicht will, daß Deutschland seine L^bens- freiheit erhält. Was haben wir England genommen? Was konnten wir von England nehmen, von Frankreich ober gar Amerika? Gar nichts! W'e ort habe ich ihnen den Frieden angeboten, überhaupt, was sollte ich ihnen denn noch anbieten. Es warm Männer, die einfach wie Herr Eburchill sagten: ,.^d) will den Krieg haben", und mit ihnen eine g"wisse Eligne und hinter diesen bestechlichen betrunkenen Subjekten die zahlenden Kräfte eines internationalen Judentums, und auf der anderen Seite ein atier Freimaurer, der nur durch einen Krieg glaubte, yeine Bankrottwirtschaft vielleicht noch einmal sanieren zu können ober Zeit zu gewinnen. So stehen wieder beide Staaten den gleichen Feinden gegenüber, aus ganz ben gleichen Gründen. Und sie finb gezwungen, miteinander zu fänden, den gleichen Kampf zu führen, auf Leben und Tod miteinander io kommt bam t ich sage, ijren, beispielr schaitlicher Al r Gewalt aus -geglichen wer kichaftssetretäu allem dann dii igern ihre 1 Seite sowah deren Seite hi in einer F» 1 ungefähr 4 Ie- je nachdei w oder Hou; so ist dies eine grobe Lüge. Abgesehen davon, daß ich ihnen ja selbst so oft Vorschläge zur Abrüstung oorgelegt habe, gab es einst ja ein Deutschland, das sagen, daß S kein Ende« „pst, so wie ii? JIUV 3'statt an bie Macht zu kommen kam ich in das ti fiCiängnis. In dieser Zeit mutzte sich bie Bewegung d e - doch nur abgespeist wurde mit einigen Brosamen, die vom Tisch dieser sogenannten Besitzenden hemnterfielen. Sie sind wirklich als ah ß• aichtse behandelt worden, aber sie hatten dafür den Vorzug, in Genf sitzen zu dürfen. Man bat ihnen alle Menschenrechte verweigert, aber sie hatten die Ehre, hie und da auf einer internationalen Konferenz teilnehmen ober in ihr sogar präsidieren zu dürfen. Man hat das Selbstbestimmungsrecht des deutschen Volkes in dieser Zeit mißhandelt, man hat sich um nichts gekümmert, aber sie dursten wenigstens vom Selbstbestimmunasrecht anderer Nationen im Genfer Völkerbundsparlament das Grzetei , iteinanher aus Ausland Versuch, mit England zu einer Verständigung zu kommen, war gänzlich zwecklos. Es waren hier Menschen, die von ihrer Voreingenommenheit, wahnsinnigen Ideologie und Verbohrtheit nicht mehr loszukommen schienen. Sie sahen in Deutschland einen Feind. Daß die Welt sich feit den Zeiten ihrer großen Königin Victoria wesentlich geändert hat, das wurde diesen Menschen gar nicht bewußt. Daß nicht Deutschland.letzten Endes ihr Empire bedroht, sondern daß dieses Empire überhaupt nur aufrecht zu erhalten war, wenn England die Verbindung zu Europa fand, wurde ihnen nicht klar. Im Gegenteil: sie kämpften mit Europa bei jeder Gelegenheit, und es war vor allem der Mann, den ich schon ein paar Mal exwähnte: Churchill. Jeder Versuch, an diesen Mann auch nur den Gedanken einer Verständigung heranzubringen, scheiterte an seinem fluten: „Ich will einen Krieg haben/ Mit diesem Mann war daher überhaupt nicht zu reden, und tim ihn stand eine Clique — Duff Cooper usw. Es ist ja traurig, wenn man ihre Namen nennt, es sind nur Nullen. Das macht nichts. Es sind unzerbrechliche Eier: wo fie auch hinfallen, bleiben sie eine Zeitlang liegen. Man kann fie fo oft man will, selbst von Engländern wie z. B. Wavell. irgendwo hinauswerfen. Sie find eben durchgehend zu lange in Kalk gelegen (brausende Heiterkeit),- schon feit Jahrhunderten. Sie sind — von den Juden will ich hierbei nicht reden — unsere alten unversöhnlichen Gegner, sie haben durch uns eine Durchkreuzung ihrer Pläne ober ihres Lebens befürchtet, fie Haffen uns, gerabe wie wir fie deshalb Haffen müssen. Wir find uns dabei im klaren darüber, daß der Krieg nur damit enden kann, daß entweder die arischen Völker aus« gerottet werden, oder daß das Judentum aus Europa verschwindet. (Erneuter tosender Beifall.) Ich habe am 1. September 1939 im Deutschen Reichstag es schon ausgesprochen — und ich hüte mich vor voreiligen Prophezeihungen — daß dieser Krieg nicht so ausgehen wird, wie es sich dis Juden vorstellen, nähmlich daß die europäisch-arischen Völker ausgerottet werden, sondern daß das Ergebnis dieses Krieges die Vernichtung des Judentums sein wirb. (Abermals erhebt sich ein ungeheurer Beifallssturm.) Zum ersten Male werden nicht andere Völker verbluten, sondern zum erstenmal wird diesmal das echt altjüdifche Gesetz angewendet: „Äug' um Äug', Zahn um Zahn. (Beifallssturm.) Und je roeit-r sich diese Kämpfe ausweiten, um so mehr wird sich, das mag sich das Judentum gesagt sein lassen — der Antisemitismus verbreiten. Er wird Nahrung finden in jedem Gefangenenlager, in jeder Familie, die aufgeklärt wird, warum sie letzten Endes ihr Opfer zu bringen hat. Unb es wird die Stunde kommen, da der böseste W"ltfeind aller Zeiten wenigstens auf ein Jahrtausend seine Rolle aus« gespielt haben wird. nd lackM ^Überhaupt keine Rüstung hatte. Warum haben sie nb gerM S'ibenn damals nicht ebenfalls abgerüstet? Sie tonn- -■ • - ** -x— sie haben Kriege geführt. Die einen setzten sich va fest, die anderen dort. Die Engländer haben sich um ihre europäischen Verbündeten nicht mehr ge- kümmert, fie haben di- Araber um ihr 6ef6fl6ejtim.yvuuluu.w... %el6’en'fiaus möchte ich mungsrecht betrogen, den anderen, denen sie, als I _ s:„ter j» nur ejn ärmsten, Sn Matte JuftXVnÄ Lt 3mt. T-K «k/Wteten I- mehr wir olles dieser deutschen Demokratie zugefügt. Und wo tlieb angesichts der ungeheuren Erwerbslostakeit rind des wirtschaftlichen Elends die wirtschaftliche Hilfe der Welt? Wo waren sie denn damals, die Tausendkünstler? Wenn ich heute in der Zeitung lese, daß Herr Präsident Roosevelt erklärt, Amerika werde der Welt ein neues Wirtschaftssystem geben, tin neues schon, aber es wird ein miserables sein Wei'all), nämlich das System, mit dem er ieW| 1 rHi * für mein Garnes bankrott gemacht hat, so datz er endlich glaub e, sich I ich ^ble mich allein. ver°n^ortt,ch für m^^^^ nur durch einen Krieg vor der Volksjustiz retten zu Volk. Ich werde mir zu Enen s_ n H m lönnen. So hat auch wirtschaftlich das deutsche mcht noch solche für bas ^u^and dazuv^ Volk nicht das bekommen, was man ihm einst vor neuter iLiP? ^as Bllspiei lern Versailler Vertrag in Aussicht stellte. .Rem, es ist schon das• Sei piel. Das äuip i Im Gegenteil: die Erwerbslosigkeit stieg und ist es> eben. Es^. verbirbt^.^en - wurde immer größer. Die Jahre von 1923 bis 1930 tn di--m Sn"! MGefahren sind Jahre eines fortgesetzten ®rpenmentieren6, bie Ffinnen irfÄt er(aub-n eines dauernden wirtschaftlichen Verfalls, einer un- mit ÄXbirbt unsre Ar- unterbrochenen Preisgabe wirtschaftlicher Hoheits- daß Sie bei uns l^d.ni D s v d 21 rechte des deutschen Volkes, Verlust aber auch einer beiter schall. Wieso soll das die Arbeiter cha ^v wirtschaftlichen Substanz. Unb das alles mutzte derben? Das sehe "h nicht ein Der o.u »)- . » man in diesen Jahren mit ansehen. Ich habe nun ter hat mehr gearbeitet als je zuvor, wa u 1 dagegen gekämpft. Aber auch in diesen Iah- er sich nicht erholen. ren, meine Volksgenossen, gab es viele Rück- Ist es nicht geradezu Witz, wenn heut ichläge: Verbot der Partei, dann durfte ich selbst! orme Mann aus bem Weißen wieder zwei Jahre lang überhaupt nicht reden, bald haben ein Weltprogramm, und dieses ®eI*ür^ra wurden wieder Ortsgruppen aufgelöst, bann wieder soll den Manschen ^rnhell und das Necht auf -m ganzen deutschen Bundesstaat die Bewegung beit geben" H°rr R°°s°° t W & »erboten Kurz unb gut, ein dauernder Augen auf. das haben mir m Deu icmano IM h m p f mit ununterbrochenen Rückschlägen. Dann länast (Erneuter swrmisr Büfallz Ober w kam endlich der September 1930, unb wir zagen er sagt, es soll für die Kranken gesorgt werden, gmheit." Nach 13 Monaten kehrte ich aber tme- Lm c..... ..........- , j>r zurück und begann von neuem. Und ich glaube, ihrem Leben bezahlen, zahlreiche Parteigenossen sind das vielleicht bas Entscheidende für unsere Par- die Gefängnisse gewandert. ii war: Siege ertragen kann jeder Schwächling, Unb dann kam derJulil932 mit einem über- n s: kchicksalsschläge aushalten, das können nur bie mältigenben Sieg. Und nun rief alles: Jetzt ist die le|?' starken! Die Vorsehung gibt aber nur jenen den Stunde der Machtübernahme gekommen! Und bie v Oentuit (hfen unb höchsten Preis, bie es vermögen, Mit Stunde verging wieder. Sie mußte wieder ver- ) ^r.d) xchicksalsschlägen fertig zu werben. t s» »ä D-r tzamvs um bie Macht Ur. JQr njenige Jahre später überwunden. Was es an fVVX | MtBl >ses unbändige Vertrauen erhalten, at „ noffliner eigenen Person, daß mich gar nichts, was ? ^nmer es auch sei, jemals aus dem Sattel werfen wn, baß mich nichts mehr zu erschüttern vermag. 'Pin tosenber Beifallssturm antwortet dem Führer.) Derjenige geht daher fehl, der da glaubt, mich durch Wndetwas erschrecken ober gar verblüffen zu tön- r,en. Ich habe mir bie Worte eines grotzen beut- hen Philosophen zu Herzem genommen: „Ein Stoß, Ler einen starken Mann nicht umwirft, der trägt fith nun damals bas Aus-!gantifches Defizit von fast brei Milliarden, die Lan- -an d? D°n uns nNm -- la 7°°n° Nattz denn T«ssin7nz°n ungeheure Destzite. die Gemeinden ver. m,,L ,interrichtEtTn ieinen Diplama cn und schuldet, das Bauerntum vor dem vollkommenen 5 „.röhrten«re len tnienen vor der Berste-igenmg von Grund i>rrkehren bunten. (Große Heiterkeit.) Diese Diplw Deutschland schien tot zu sein. Das habe ich damals n«l di-u ^Wi- haben si- nun^ab-r diests Deutschland selbst!Ich hab- -S damals gewagt, lch zwetselte nicht, llrA w k»hnnhp{f9 Dk»iltsck>lanb ! Ihr bemokrati-1 baß, wenn es nicht gelungen wäre, man mich wahr- ÄfW SWALÄ -L".° UtoeS «ZL» Jffst S*.Ä "Ä gebung! Wie haben sie dieses Kind mißhandelt, er- Wonnen. In wenigen fahren sind wir ^^.^esen ) protetirM. reßt und ausgedrückt. Wenn sie heute so tun, als Problemen fertig Seworben. 1933/34 habe ich zu- —- < ■ fie O2gen uns Nationalsozialisten wären oder nächst im Inn er e n Ordnung geschaffen, das nationalsozialistische Deutschland ablchnten. die Parteien mit ihrem ganzen Unfug fofort Mei- Bas haben1 fie°benn bem bemofratifchen Deutschland tigt. Ich habe mit der Grundung der D e ut d) en jugefüqt? Es gibt hier nur einen Unterschied: Arbeitsfront unter P^igenosien L^y k)ie Uns können sie ja gar nicht bedrücken, aber das Voraussetzungen erhalten, um endlich überhaupt demokratische Deutschland konnten sie. (Erneute vernünftig an die wirtschaftlichen t rmifrho Weiterleit) ' treten zu können, ohne von zwei Seiten gestört zu Ich habe nie einen W-rt darauf gelegt, wte das werden, der emcn indem si- dauernd saate: „Ich Tusland über mich urteilt. Es ist mir dies ganz sperre aus,... und der anderen, di- erklärte „Ich eleichgllltig. Wenn mich einmal meine Feinde loben streik- ... Dl- Leidenden waren alle Teile. 34 teilten, dann kann mich das deutsch- Volk zum T-u- habe begonnen tue d -utsch- Wahrung zu fei jagen. Also uns und mir war das gleichgültig. | stabilisieren, unb zwar durch rücksichtslosen Druck Wer das demokratische Deutschland haben sie m i ß° banbelt, dieses Deutschland, das bann in ben i Völkerbund hineinkroch, das dort herumwinselte h_.jw -Lk.n- A.kn tm- nnhorn Pnm iin'b im Westen: es ist überall das gleiche — ein Helden-1 Pflicht erfüllt. Ich erfülle sie heute genau so tum, das man mit Auszeichnungen überhaupt nicht beirrbar. Aber ich verstehe alles Leu) meiner K un« Karne. gilt hinter uns liegt. Ls wird wieder ein Mr großer Siege fein Wie Bengasi genommen wurde eines $ belohnen kann. Diese drei Waffen umfassen nun all das, was zu ihnen gehört, denn ich kann nicht eine einzelne Sonderwaffe herausheben. Nur eine muß ich immer wieder besonders nennen: es ist das unsere Infanterie. Und hinter diesen Waffen steht eine Verkehrsorganisation mit zehntausenden und aüerzehntausenden Kraftfahrern und Eisenbahnern, und sie alle setzen sich ein und werden auch die schwersten Aufgaben meistern, denn eines ist selbstverständlich: leicht war die Um» stellung vom Vorwärtskrieg zur Verte i d i g un g im Osten nicht. Die Verteidigung hat uns nicht der Russe aufgezwungen, sondern nur die 38, 40, 41 und zum Teil 45 Grad Kälte waren es. In dieser Kälte aber kann keine Truppe, die das von sich aus nicht gewöhnt ist, kämpfen, so wenig als sie es in der Gluthitze der Wüste in den heißen Monaten kann. In dem Moment aber, da diese Umstellung nötig war, habe ich es als meine Pflicht angesehen, d i e Verantwortung auch dafür auf meine Schultern zu nehmen. (Tosender Jubel.) Ich wollte dadurch auch meinen Soldaten noch näher rücken, und ich will ihnen an dieser Stelle, soweit sie es heute an diesen eisigen Fronten hören, nur versichern: Ich weiß, was sie leisten, und ich weiß auch, daß das Schwerste bete, es ist nicht mehr so wie im Weltkrieg. Was allein Japan im Osten leistet, ist für uns nicht abschätzbar. (Brausender Beifall.) Uns bleibt auch kein anderer Weg als der des Kampfes und der Weg des Erfolges. Er mag schwer sein, oder er mag leicht sein — er ist niemals schwerer als die Kämpfe unserer Vorfahren waren. Wir dürfen aber auch nicht erwarten, daß er leichter sein kann. Damit aber erfassen wir so recht die ganzen Opfer, die unsere Soldaten bringen. Wer kann das mehr begreifen als ich, der ich einst selbst Soldat gewesen bin. Ich fühle mich auch heute nur als der erste Musketier des Reiches. (Eine ungeheure Begeisterung folgt den Worten des Führers.) In der Zeit, da ich selbst nur Soldat war, habe ich meine raben, weiß alles, wie es um sie ist. Ich kann baher unb will daher gar keine Phrasen gebrauchen. Senn bas würben sie nicht verstehen. Ich kann ihnen nur eines sagen, bie Heimat ahnt es schon, meine Ka- meraben, was ihr burchzumachen habt. Die Heimat ahnt es, was es heißt, bei 35, 38, 40, 42 Grad Kälte in Schnee und Eis zu liegen, um Deutschland zu gott, gib uns bie K^aft, daß wir uns bie I Freiheit erhalten, unserem Volk, unseren Kindern! und Kindeskindern, und nicht nur unserem deutschen Volk, sonbern auch ben anberen Völkern Europas. Denn es ist nicht ein Krieg,, ben wir biesmal für unser beutsches Volk allein führen, sonbern es ist ein Kampf für ganz Europa und damit für bie ganze zivilisierte Menschheit. Als der Führer seine fast zweistündigen Ausführungen mit dem Appell an bie Heimat schließt, weiterhin burch rastlose Arbeit der Front beizustehen, kommt es zu überwältigenden Kundgebungen der Zustimmung. Es bauert lange, ehe Gauleiter Dr. Goebbels den Führer bitten kann, dieses Gelöbnis der Heimat wieder mit zurück^auf bas Felb ber Watten zu nehm-n. Der erneute Sturm ber Beaeisterung steigert sich noch, als Dr. Goebbels bas Siegheil auf ben Führer ausbringt, ber bald darauf unter ben endlosen Heilrufen der Menge den Saal verläßt. gezeichnet. Wie ebenfalls durch Sondermeldung bekanntge- geben, nahmen ln Nordafrika deutsch-italienische Truppen Bengasi. Deutsche Kamps- und Sturzkampfflugzeuge zersprengten britische Fahrzeugkolonnen bei Barce und ostwärts 5 o 11 u m sowie im Wüstengebiet der Lyrenaika. Bel Denn das kann ich Ihnen sagen, der Soldat vorn hat das Gefühl seiner turmhohen Ueber- leaenheit über den Russen nicht verloren. Ihn mit jemandem zu vergleichen, würde eine Beleidigung sein. Das Entscheidende ist aber, daß diese Umstellung vom Angriff zur Verteidigung gelang, und ich darf sagen: sie ist gelungen. Diese Fronten, sie stehen, und wo an einzelnen Stellen die Russen durchbrachen, und wo sie irgendwo glaubten einmal ^Ortschaften zu besehen. sind es keine Ortschaften mehr, sondern nur noch Trümmerhaufen. Was bedeutesi das gegenüber dem, was wir besetzt haben, wir in Ordnung bringen und was wir im kommenden Frühjahr und vom Frühjahr an in Ordnung bringen werden. (Wieder ungeheurer Beifall.) Denn hinter dieser Front steht heute eine ihrer würdige deutsche Heimat. Ich habe neulich angesichts der Erkenntnis, daß das, was alles Dortiereitet war zum Schutze gegen den Frost im Osten, noch lange nicht genügen konnte, einen Appell an bas deutsche Volk gerichtet. Ich wollte nun ihm selbst, diesem Volke, meinen Dank aussprechen. Dieser Appell war auch eine Abstimmung. Wenn die anderen von Demokratie reden: das ist wahre Demokratie! Sie hat sich gezeiat in diesen Tagen — und ich weiß, was so viele kleine Menschen dabei gegeben haben. Aber diesmal waren es auch viele, viele, denen es schwer geworden ist, ober bei denen es früher aussichtslos erschienen wäre, daß sie sich von ihren kostbaren Pelzen würden trennen können. Sie haben sie heute aber doch gegeben in der Erkenntnis, daß der kleinste Musketier mehr wert ist als ber kostbarste Pelz. (Großer Beifall.) Und ich habe dafür gesorgt, daß es dabei nicht so zuging wie im Welt- kriea, da die Heimat Kupfer ablieferte und eine Kupferablieferunasgeselttchaft 2260 v. H. Dividenden auszahlte, daß die Heimat Leder o.büeferte und eine Lederverwertungsgefellschast 2700 v. H. Divi- dend"n ausgezahlt hat. Wer sich im Dritten Reich am Krieg bereichert, der stirbt. Denn n^manb weiß, ob nicht'da vorn ein kleiner armer Musketier ist, dem vielleicht durch ein Paar Handschuhe ferne Hand gerettet werden könnte, oder b°r vielleicht vor einer Erfrierung geschützt werden könnte durch eine ma-me W"ste. die ihm zu .Raufe einer wegnimmt. Ich werde hier die Interessen der Soldaten vertreten, und ich weiß, daß das ganze deutsche Volk dabei hinter mir steht! Oer Webrmachiberichi. DRV. Aus dem Führerliauptquartler, 30. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der Ostfront anhaltende Kampftätigkeit. verteidigen. Aber well die Heimat es weiß, will sie auch alles tun. was sie nur kann. Sie will arbeiten und sie wird arbeiten! Und Ich muß sie selbst auffordern: Deutsche Volksgenosien zu Haufe, arbeitet, schafft Waffen, schasst Munition, schafft wieder Waffen und wieder Munition! Ihr spart dadurch zahlreichen Kameraden da vorn das Leben. Schafft und arbeitet an unseren Transportmitteln, dam't das alles Oer neue Lt-Bootsegolg „ an der nordamerikanischen Küste So kann ich nur eines versichern an diesem 30. Januar: Wie dieses Jahr ausgehen wird, weiß ich nicht. Ob darin der Krieg sein Ende nimmt, kann niemand sagen. Aber eins weiß ich: Wo der Gegner auch austritt, werden wir ihn in diesem Jahr wieder schlagen. Genau wie bisher! Es wird wieder ein Jahr großer Siege sein. Und so wie ich früher die Fahne zu jeder Zeit trug, so werde ich sie jetzt erst recht hochhalten. denn in welch einer anderen Lage befinde ich mich heute! (Auss neue tosender Jubel.) Meine deutschen Volksgenossen! Meine Soldaten! Wir haben hinter uns eine glorreiche Geschichte, und man zieht so gerne Vergleiche mit dieser Geschichte. In ihr haben oft deutsche Helden gekämpft m scheinbar aussichtslosem Unterlegensein. Wir dürfen aber keine Vergleiche ziehen etma zur frieberizianifchen Zeit. Dazu haben wir' kein Recht. Wir haben die stärkste Armee der Welt. Wir haben die stärkste Lustwaffe der Welt. Friedrich der Große mußte gegen eine Uebermacht kämpfen, die geradezu erdrückend war. Als er ben ersten Schlesischen Krieg führte, standen 2,7 Millionen Preußen gegen einen Staat von damals immerhin 15 Millionen. Als er den dritten zu führen gezwungen war in sieben Jahren, da standen 3,7 ober 3,8 Millionen Preußen gegen rund 50 ober 54 Millionen andere. Ein Mann mit eisernem Willen hat durch alle Rückschläge das Banner hochgehalten und an seinem Volke nie verzagt, und wenn er verzagen wollte, sich immer wieder selbst zurechtgerissen und dann erneut die Fahne in feine starke Hand genommen. Was wollen wir heute von uns reden? Wir haben einen Gegner vor uns, der uns jetzt zahlenmäßig über fein mag. Aber im Frühjahr wird sich auch das wieder ändern. Wir werden ihn wieder schlagen. TVnn es kommt dann wieder unfere Zeit. Und lo wird es überall fein: Wir haben heute Derbün» meter brauchen sich zu ernähren. Sie haben alle die Sorgen nicht, unter denen wir leiden. Eine einzige schlechte Ernte bedeutet für uns ein nationales Unglück. Ihnen steht die ganze Welt zur Verfügung. Sie haben uns jahrzehntelang ausgeplündert und ausgebeutet und ausgepreht, und trotzdem konnten sie ihre eigene Wirtschaftsnot nicht beseitigen. Sie haben Rohstoffe, mehr als sie überhaupt brauchen können, und sie bringen es nid)t fertig, für ihre Probleme eine vernünftige Losung zu finden. Wir werden nun sehen, wem die Vorsehung in diesem Kampf den Siegespreis gibt! Demjenigen, ber alles hat und ber dem anderen, der fast nichts hat, noch das Letzte wegnehmen will, ober demjenigen, der das verteidigt, was er als fein Letztes fein eigen nennt? (Die Massen jubeln begeistert.) Und wenn ein britischer Erzbischof zu Gott betet, daß er den Bolschewismus über Deutschland unb über Europa als Strafe schicken möchte (stürmische Pfuirufe) — so kann ich nur jagen, über Deutschland kommt er nicht. (Tosender Beifall.) Aber ob er nicht England trifft, das ist eine andere Frage. Dann kann dieser alte Sünder und Gottesfrevler erst einmal versuchen, ob er mit seinem Gebet diese Gefahr selber bannen wird. Wir haben England. Frankreich und Amerika nie etwas getan. Trotzdem erfolgte im Sabre 1939 die Kriegserklärung. Sie hat sich nunmehr erweitert. Run müssen Sie mich aus meiner ganzen Entwicklung heraus aber auch richtig verstehen. Ich habe einmal ein Wort ausgesprochen, das das Ausland nicht begriff. Ich sagte: Wenn schon der Krieg unvermeidlich ist, dann ro‘11 ich ihn lieber selbst führen. Richt weil ich nach diesem Ruhm dürste — im Gegenteil: Ich v"r;fchte stier auf jeden Ruhm gerne, denn es ist hier in meinen Augen gar kein Ruhm. Mein Stolz wird, wenn mir die Vorsehung das Leben erhält, einmal doch in den großen Werken des Friedens be- jtrsten, die ich noch zu fchaffen aedenke. Aber weil ich nlaube, daß, wenn schon die Vorsehung es so gefügt hat, daß dieser Kamis nach ihrem unerforschlichen Willen aus"esochten werden muß, dann allerdings kann ich die Vorsehung nur bitten, daß sie mich mit der Last dieses Kampfes betraut, daß sie sie mir aufbürdet. Ich will sie tränen und will vor keiner Verantwortung zurückscheuen. Ich will in jeder Stunde, m der eine Rot kommt, diefe auf mich nehmen. Jede Verantwortung will ich fragen, so wie ich sie bisher getragen stabe. (Ein Jubcl- sturm sondergleichen.) Ich habe die größte Autorität in diesem Volk. Es kennt m'ch, es weiß, was ich in diesen Jahren vor dem Kriege an Ulanen vorhatte. Es sind überall die Zeugen des Beginns unserer Arbeit und Z"M Teil a'?ch die Dokumente der Vollendung. Ich weiß, daß dieses Volk mir vertraut. Ich bin fo glücklich. das zu wessen. Das deutfche Volk darf aber auch von einem überzeugt sein: ein Jastr 1018 roirX solange ich lebe, nie passieren (forenbcr Befall), denn ich werde niemals die Fahne senken. Ich bin glücklich, daß zu unseren Soldaten mm so viele Verbündete gestoßen sind: im Süden Italien, ganz im Norden Finnland unb dazwischen nun oll die anderen Nationen, die auch ihre eo^ne nach dem Osten schicken: ob das nun Rumänen sind oder Ungarn, Slowaken, Kroaten, Spanier Belgier, ja selbst Franzosen beteiligen sich an diesem Stumpf, unb dazu die Freiwilligen unserer germmnschen Staaten aus dem Norden und aus dem Westen. (Brausender, fick immer erneuernder Beifall begleitet die Aufzählung der europäischen Nationen.) Es ist schon heute ein Krieg Europas, unb schließlich ün Osten ein neuer Verbündeter, der einem Herrn seine lächerlichen Phrasen schon ausgetrieben hat: Japan. (Brausender Beifall.) Ueber den Krieg selbst will ich wenig sprechen. Hier spricht bereits die Geschichte, 1939 die Erledigung von Polen, 1940 Norwegen, Frankreich unb England, Niederlande unb Belgien, 1941 erst der Balkan unb dann endlich der Staat, von dem uns Mr. Cripps erst vor ein paar Tagen mit feiner Plauderhaftigkeit versichert hat, daß er sich fdjon seit Jahren auf die Auseinandersetzung mit Deutschland vorbereitet hatte. Ich begriff das in dem Moment, in dem mir bewußt geworden war, daß ein Falfchtpiel getrieben wurde. In dem Augenbttck, als ich erfuhr, daß Churchill bereits in feinen Geheimfitzungen auf diesen neuen Verbündeten hinwies, war mir die Lage klar. Und in der Stunde, in der sich hier in Berlin Molotow verabschiedete und zwar verabschiedete unter dem Eindruck feiner gescheiterten Forderungen, war es feststehend, daß diese Auseinandersetzung kommen mußte. VRT. Bei diesen Erfolgen Hal sich das Unferfee- bol des Korvettenkapitäns K als besonders aus- Und nun bin ich dem Schicksal dankbar, däß es mich an die Spitze des Reiches gestellt hat und daß es mir 14 Tage oder drei Wochen früher die Zeit vergönnt hat, den ersten Stoß zu führen. D:nn wenn schon gekämpft werden muß, dann stehe ich auf dem Standpunkt, daß der erste H^eb schon der entscheidende fein kann. (Stürmischer B"stall.) Und wir haben das auch in Ostasien erlebt. Wir können Japan nur beglückwünschen, daß es, statt sich noch länger von diesen verlogenen Subjekten provozieren zu lassen, kurzerhand zugeschlagen hat Unb nun kämpfen feit diesem 22. Juni unsere Soldaten des Heeres und der Waffen-^ im Osten einen Kampf, der einmal in die Geschichte eingehen wird als ein Heldenlied unseres Volkes. Auf dem Meere aber werden unsere Streitkräfte, unsere U - Boote, das zuschanden machen, was dieser Präsident Roosevelt beabsichtigt hatte. Denn er wollte durch immer neue Deklarationen amerikanischer Hoheitsgebiete die deutsche U-Bootwafse allmählich aus dem Ozean durch einfache papierne Akte verdrängen und auf einen ganz kleinen Raum zwingen, der von den britischen Seestreitkräften hätte geschützt werden können. Und das, meine Volksgenossen, war auch der Grund des Zurückgehens der Verfenkungsziffer, nicht etwa die mangelnde Qualität oder die sinkende Zahl der U-Boote. Im Gegenteil! Sie ist ungeheuer gestiegen. (Jubelnder Beifall.) Auch nicht etwa der mangelnde.Mut unserer Besatzungen, auch nicht die Unmöglichkeit, überhaupt anzugreifen, sondern ausschließlich dieses Verfahren, uns durch das Material von Deklarationen in unserer Handlungsfreiheit einzuengen. Sie werden verstehen, daß es für mich immer eine lieber» windung war, aknuwagen, ob man nun mit diesem Lug und Trug Schluß machen solle ober um des lieben Friedens willen sich noch eine neue Be- jchränkung auferlegen lassen müsse^ Der Angriff Japans bat uns endlich dieser Not enthoben. Jetzt werden jie Geleitzüae bilden müssen auf allen Ozeanen der Mett, und jetzt werden sie sehen, wie unsere U-Boote arbeiten. fe.r Wir haben heute den 30. Januar. Der Winter war die große Hoffnung des ostischen Gegners. Er wird ihm diese Hoffnung nicht erfüllen. In vier Monaten waren wir fast bis Moskau und Leningrad gerückt. Vier Monate des Winters im Norden inb jetzt vorbei. Der Feind ist an einzelnen Stellen wenige Kilometer vorwärts gekommen unb hat dabei Hekatomben an Blut und Menschenleben geopfert. Es mag ihm das gleichgültig sein. Aber es wird sich schon in wenigen Wochen im Süden ber Winter brechen, und dann zieht der Frühling lang- am weiter nach Norden, das Eis wird schmelzen, und es wird die Stunde kommen, wo der Boden wieder hart und fest sein wird und der deutsche Musketier mit seinen Geräten auf ihm wieder operieren kann und neue Waffen aus der Heimat nach- folgen werden (ungeheurer Beifallssturm), wo wir ben Feind schlagen werden unb bie- jeniaen rächen wollen, die jetzt nur allein diesem Frost zum Opfer gefallen sind. Wcel K’ie et für K) K*< fc:» E, li, btn iel E fit mü * Eilt Llrupp™ 091 E|ii0 haltet ' M @eg U® L ein kleine- gefangene! Eren des ® deichen hee k wird auf kl L heranqefahr Met. Die en Mreisig M IrtJem unb an et ji ft Aufschns iM-gefahr ist EfTlängs der Str fctfjungen; die b::n Mureichi Eg. Schließlich Mein getenn Mgen weith Utz. Mag der pt Schrecken s fcloßaien hab L.) geschlagen l NachschW Meldung, Kiabteilung t Wicht. Es ; Wichen unsere MM. Sin - Küen Bandit ■ yaiwnae Mastes Oefid IvIpparat uni li? ien Borst Itflffl. Vewachui ■fine Postenai MMdeten Kar |«h Wnn Wm'chlichen t ■ Im nächsten! Ijs Oberleutnar Wen, etwas sc den großen M „Danke", Wnigkeit, bei 2 M schon, Wminer wird ■ WGiegs^ldc'e V/ehr Grad M diesem Au Df Muckenbau" q W'nlls vor i W Milton f M^insam fiet r.M hinuntk F und Dae > Schcht 15 ynannt ge P von den 5 N hätte ei MVn, Qr L? **« PWn un M«t |ein£ M®n Brüt t,jQi'ni»ur R * q E tu:>en Ite noiJ>; J-J enbtot $t>t |h |5 uni IS* | ■Mu i)Qfk IK !#■' Wz Mex. fr, E unb > Schwere Kämpfe am Ilmensee. Berlin, 30. Ian. (DNB.) Deutfche Truppen schlugen am 28.1. nordostwärts des I l rne n - fees starke bolschewistische Angriffe zurück. Es kam stellenweise zu schweren Kämpfen, in denen der Feind auch Panzerkampfwagen einsetzte, mit Artillerie ein dichtes Sperrfeuer hinter die deutschen Linien legte, um die vordere deutsche Linie von ihren rückwärtigen Verbindungen abzuschneiden. Trotzdem widerstanden die deutschen Truppen, denen ein eisiger Südweststurm ins Gesicht schlug, allen Angriffen und fügten dem Feind hohe Verluste zu. Bis zum Abend des 28.1., an dem bie Kämpfe noch andauerten, wurden vier feindliche Panzerkampfwagen vernichtet. Im Norden der Ostfront sind erneute heftige Kämpfe um die deutsche Stellung im Gange, die sich an einen Bahndamm anlehnt, den die Bolschewisten bereits feit Wochen durch ständig wiederholte Angriffe in ihren Besitz zu bringen suchen. Nach mehrtätigigen schweren Kämpfen griff der Feind nach starker Artillerievorbereitung in der Nacht zum 29.1. erneut diese deutsche Stellung an. Die deutschen Soldaten, die seit mehreren Tagen ununterbrochen im Kampf standen, schlugen auch diesen Angriff in erbitterten Nahgesech- ten zurück. Berlin, 30.Jan. (DNB.) Zu ber Einnahme von Bengasi werden jetzt Einzelheiten gemeldet: Unter ber persönlichen Führung ihres Oberbefehlshabers Generaloberst Rommel, stießen bie deutsch-italienischen Truppen am Abend des 28.1. trotz ungünstigen Wetters und in schwierigem Gelände von Süden und Südwesten bis zum Nordrand von Bengasi vor. Gleichzeitig wurde die. Via Balbia nordostwärts von Bengasi gesprengt, so daß ein Entweichen ber in der Stadt zusammengezogenen Feindkräfte verhindert würde. Alle Versuche ber eingeschlosstnen Briten, im Laufe der Nacht die Umklammerung nach Osten zu durchbrechen, scheiterten an ber Wachsamkeit der deutsch- italienischen Truppen, die am Morgen des 29.1. in die Stadt eindrangen und sie fest in ihre Hand brachten. Durch ben Vorstoß auf Bengasi wurden große Teile der 4. indischen Division geschlagen unb zersprengt. Der Feind hatte große Verluste an Toten und Gefangenen. Die eigenen Verluste waren dagegen äußerst gering. Die unter Führung von Generaloberst Rommel einrückenden deutschen unb italienischen Soldaten würden von der italienischen und arabischen Bevölkerung begeistert begrüßt. Bewährte Truppenführer mit dem Ritierireuz ausgezeichnet. Berlin, 30. Ian. (DNB.) Der Führer verlieh bas Ritterkreuz an: Major Nentwig, Abtei- lungsfommanbeur in einem Artillerie-Regiment, Hauptmann N 0 bis , Bataillonskommandeur in einem Infanterie-Regiment, und Oberleutnant Strutf mann, im Stäbe eines Schützenregiments. Und was sie auch für Pläne haben mögen und wie diese auch ausfehen, wir find für alles gewappnet, vom hohen Rorden bis zum Süden, von der Küste bis zum Osten. Ueber eines mögen sie sich auch im klaren fein: Sie stoßen heute auf ein anderes Deutschland, als auf das Deutschland von einst, sie stoßen jetzt wieder auf ein friberlcianisches Deutschland. Wir stehen fest, und wo wir stehen, wird kein Fußbreit Vodev ohne Kampf aufgegeben. Und wenn wir einen Fußbreit aufgeben, wird sofort wieder nachgestoßen. Und wir sind glücklich, es seit gestern zu wissen, daß unser Generaloberst Rommel — (ein ungeheurer Beifallssturm) — mit seinen tapferen italienischen und deutschen Panzern und 2Not.-Verbänben in dem Moment, wo sie alle glaubten, ihn geschlagen zu haben, sofort kehrt machte und sie wieder zurücktrieb. Und sie werden das so lange und so oft erleben, bis dieser Krieg mit unserem Sieg geendet haben wird. Zu bieten beiden Waffen kommt als dritte un« sere Luftwaffe. Ihr Ruhm ist ein unvergang- icher. (Minutenlanger Beifall.) Was sie geleistet hat in Einsätzen in der arktischen Kalte un hohen Norden, im Osten oder in der Hitze ber Wüste oder L ji! (AteinP •Kes’ Ans den Farörs und an der schottischen Rordostküste bombardierten Kampfflugzeuge Hafenanlagen und Versorgungsbetriebe. Vor bet .... —, ----- -- -- . S üdweftkü ste E ng 1 anbs versenkte bie Luft- Luftangriffen gegen ben Hafen Tobruk wurden wafse ein hanbelsfchiff von 4000 VRT. Bombentreffer in Verlabeemrichtungen unb Flak- Dentfche Unterseeboote versenkten — wie burch stellungen erzielt. Sonbermelbung bekanntgegeben — an ber n0r b-1 Flugplätze auf ber Insel Rla t ta wurden von amerikanischen unb kanabischen Küste Kampffliegerkräften bei Tag unb Rächt mit Bom- weitere 13 hanbelsschiffe mit zusammen 74 000. ben belegt. Truppen der spa.nischen „Blauen D i 0 i • I f i 0 n" wiesen am 28.1. den Vorstoß einer sowjetischen Abteilung gegen ihre Stellungen ab. In den • frühen Morgenstunden griffen die Bolschewisten b:i 30 Grab Kalte und ftarteln Wind an. Die fpam- I fajen Soldaten zerschlugen den Angriff und zwan- | gen den Feind nach heftigem Kampf wieder zum Ausweichen. Das Ritterkreuz für den Kommanteur des italienischen dit onskorps. Berlin, 30. Januar. (DNB.) Der Führer verlieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an ' Korpsgeneral Giovanni Messe, Kommandeur des italienischen Expeditionskorps. Er eroberte An. fang November an der Ostfront unter besonders | schwierigen Bedingungen wichtige Industtiegeblete, . hielt in den Weihnachtstagen starke Feindangnffe ■ ab unb ging sofort zu kräftigen Gegenstößen vor, \ bie für die weitere Führuntz des KÄnpfes von gro« I ßer Bedeutung waren. Durch das Vorbild des Ge» । nerals angefeuert stürmten die italienfchen R:gi» menter am 28. und 29. Dezember trotz ungünstiger Wetterverhältniffe bie Stellungen ber stark verschanzten unb erbittert kämpfenden Sowjets. Der General ist 1883 in ber Provinz Bari geboren. Rach bem Besuch der Kriegsakademie Modena wurde er 1900 Leutnant. Im Kriege 1914/18 wurde er dreimal verwundet. Im Abessinien-Feldzug kommandierte er-die Division Cosseria. Im Jahre 1938 mar er Zivilkommandeur der Besatzungsarmee in Albanien. Im Mai 1940 wurde ihm das Kommando über das Schnelle Armeekorps übertragen, mit dem er im November 1940 in Albanien die feinblichen Gegenoffensiven brach' und bie Stadt Dalona tapfer verteidigte. D.e ital en.sche porfeibdegafion bei Dr. Goebbels. Berlin, 30. Ian. (DNB.-Funkspruch.) Reichs» minifter Dr. Goebbels gab am Freitagmittag zu Ehren der italienischen Delegation, die als Abgesandte des Duce und der faschistischen Partei zum Tage der Machtübernahme noch Berlin gekommen war, in der Blauen Galerie des Reichsministeriums für Volksaufklärung unb Propaganba einen Emo» fang, bem führende Persönlichkeiten des politischen Lebens der beiden Achsenmächte beiwohnten. Dr. Goebbels bezeichnete es als ein Symbol des tom» menben Enbsieges unb ber beutsch-italienischen Der» bundenheit, baß der Besuch der. hohen italienischen Parteiführer gerade auf den Tag der Wieder» einnahme von Bengasi falle. Botschafter A l f i e r i betonte in seiner Erwiderung, baß be« fonbers ber 30. Januar bazu angetan sei, bie Ka» merabschaft ber faschistischen und nationalsozialistischen Revolution zu unterstreichen, bie beide gerade jetzt in Afrika ihren sieghaften Ausdruck fänden. Gesandter de Cicco, der die Grüße des Duce überbrachte, bankte für ben herzlichen Empfang in ber Reichshauptstadt unb wies auf bie harte Entschlossenheit hin, mit ber bas italienische unb das beutsche Volk ben entscheidenben Kampf um ihr Schicksal führten. An ber Schwere bieses Ringens könne man schon jetzt die Größe bes kommenben Sieges ermessen. nach vorn kommt. Die Front wird dann fieh"n, »r- sie wird ihre Pflicht erfüllen, dann kann die d-ulsch- h-'m-l beruhig, fein. Ifji, Und das Gebet dieses teuflischen Priesters, der f wünscht, daß Europa durch den Bolschewismus bestraft werde, wird sich nicht erfüllen, sondern ein anderes Gebet wird in Erfüllung gehen: Herr- \ Zanuar/'.8ebruarM2 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen) Aus der Stadl Gießen der Erzähler mitten in seiner Rede -ZXLgg schrie ich, „der faßt sich an wie ,fiu!" druck, den die Arglist gemacht hat, kein Funken druck, oen oie ’zirgmii gemaryi ijui, lkih ^7X"; °°n 2ug unö Xruj, der Wer Gesichter «Schafts- ch^mfetten fall°n UUll Uiw ------- 1 ' •• v tüchtiger Talbewohner zuckt. Was er an Hab und __ . <■. . I e < , ... V Ä- . (SL «I» *«a« a.1 a Xi A ItrrA ft ließ ich, so schwer es mir auch an» In Zukunft m, jeden Li Dergwaldes. worden von 1/ mit Iowas llalerstt. ionbcts aus- Kampf, und ilifche Zahl- s Sollum laika. Bei tot mrdea n und Jlflf' nmanteur neforpf*. Fühktt ver« #♦ Fliegen taffen. Von Alfred Hcin Lui besiht-hal« durch' die Schwiele, di- Lick- und man halt.zusammen. Fliegen lassen, fliegen -assen, harte Schwiele, in der Hand erworben. Dieser Ti- eh s zu spat lst, mem Jung ' . aa ' < • ri k. ... er„s, - S a>a» dtAiv« viftV- et.» Ofn frvimor mir ftltm K r a n z, irn Großen Horsaal im Rahmen oer wehr- alltägliche Dinge handelt und wir sie keineswegs wlssenschaftlichen Vortrage einen Dortrag über da obftreitSi wollen. Sagen wir bann gar nichts und Thema „Bevolkerungs- und rasiendynamlsche - hören nur aufmerksam zu, dann kommt es vor, daß | gen Großbritanniens als Weltmacht . den."- , _ Draußen fallen noch immer die Schnee'locken. Die Motoren einiger Last- und Personenwagen laufen sich warm. Wo einst die Postschlitten ein- und aus- fuhren, drücken jetzt die Räder deutscher Militärautos ihre Spuren in den frischen Schnee. Gegenüber der Posthalterei, an der anderen Straßenseite, errichten die Bautruppen zusammen mit Gefangenen, unter denen sich geschickte Zimmerleute befinden, ein neues Gebäude, ein Blockhaus nach deutschem Muster. Es ist bereits halb fertig und hebt sich schon jetzt durch seine sorgfältige Bauweise, seine Geradlinigkeit unb Formenschönheit von allen sowjetrussischen Häusern im weiten Umkreis ab. In eine Gruppe von Tannen hineinge- stellt, könnte es an einer Autobahn in Mittel- oder Süddeutschland stehen, in der Tat wird es ähnlichen Zwecken dienen wie unsere neuen Rasthäuser an den Straßen des Führers. Als „Gästehaus" der Bautruppen, die diesen Straßenabschnitt betreuen, wird es von und zu der Front reisenden Soldaten, Kurieren, Kraftfahrern Unterkunft gewähren, Heim und Heimat in der trostlosen Fremde des Ostens fein. Zugleich aber wird dieses Gebäude den neuen Geist repräsentieren, der in ein Land der Unordnung und des Eftnds einzog, den Geist des Sieges und Neugestalters eines besseren Europa. Landesgruppenletter Richard Zeißig gefallen. Berlin' 30. 3anuir. (DNB.) Der 2anbe_sgrup= penleiter der Auslandsorganisation der NSDAP, in Frankreich, Pg. Richard Zeißig, der am Ostfeldzug als Hauptmann unb Bataillonkommandeur teilgenommen hat, ist seinen schweren -Verletzungen im 45. Lebensjahre erlegen. ZeWq trat schon' vor der Machtübernahme der NSDAP, in Buenos Aires bei, dann war er Landesgruppenleiter in Chile und wurde 1935 in die Leitung der AO. als Amtsleiter für Jbero-Amerika berufen. Nach einer kurzen Tätigkeit als Landesgruppenleiter m der Tschechoslowakei wurde er nach Beendigung des Westfeldzuges Landesgruppenleiter in Frankreich. Zeißig hat am Weltkriege teilgenommen und würde mit dem EK. I und II ausgezeichnet ___________ einer Stunde kehren sie zurück. „Sie berichten also unserem Kommandeur", wendet sich der Hauptmann an den Oberleutnant, „daß ein Notübergang bei dem schwierigen Gelände kaum möglich und außerdem auch nicht erforderlich ist, da die Brücke selbst, auch bet schwersten Bombenschäden in sechs Stunden ausgebessert werden kann." „Sie garantieren dafür, daß die Zeit von sechs Stunden in keinem Falle überschritten wird." „Ich garantiere." Die Wagen fahren in entgegengesetzter Richtung wieder davon. Es ist milder geworden; riesige Schneeflocken, wie man sie in Deutschland nicht kennt, fallen auf die russische Erde und geben ihr ein versöhnlicheres Ausehen. Der Morgen dämmert heran. Auf dem Hof )er ehemaligen zaristischen Posthalterei, dem Schauplatz der Puschkinschen Novelle „Der Postmeister", herrscht schon reges Leben. Panjewagen werden aus den Schuppen gezogen und Pferde vorgespannt. Gefangene laben allerlei Gerätschaften auf. Sie befolgen willig die Anordnungen der deutschen Soldaten. Auch im Innern des massigen Gebäudes-wird es lebendig. Aus der Küche vernimmt man das Geräusch klappernder Kaffeekannen. ßn_ einem der hohen Zimmer mit den großen Bogenfenstern finden sich nach und nach die Offiziere des Bataillons- Stpbes ein. Während des Frühstücks wird die Lage besprochen. Dann wendet man sich spezielleren Fragen zu. Im Vordergrund steht heute das Ge- ängenenproblem. Jedem Bau-Bataillon sind Tauende von Gefangenen beigegeben, die untergebracht wohnt der männliche, lag da zusammengeschrumpft der gestern noch so ’ r -- schöne, pralle, rote Luftballon. Ich zog chn an der st. 76 Zweites Blatt 1 ibn,» — •nfo hart und unerbittlich, blutig unb schwer war ie die großen Schlachten, bie bem sowjetrussischen tog ben Stempel des deutschen Sieges auf- üdten. Die namenlose Schlacht der Straße währte iae, Wochen und Monate. Sie riß nicht ab und siegreich von Kilometer zu Kilometer. Alle Veröde des Heeres waren an ihr beteiligt: die Pan- f unb die Artillerie, die Infanterie und die Pio- ">re, die Nachrichtentruppen, Kraftfahrer und Jnitätßtruppen und auch der Bausoldat kämpfte seiner Straße gegen den Feind. Im Artillerie- I MG.-Feuer der Sowjets baute er Brücken und otftege, beseitigte er Wegesperren und füllte Gra- -ttrichter aus, wehrte er Ueberfälle ab und führte fch lange, nachdem der Gegner zerschlagen war, kintrieg gegen die Partisanen. Am Rande der -caße, die er für den großen Sieg bereiten half, t£en auch Kreuze mit den Namen toter Helden flogen wie beflügelt hinweg. Hat je eine Träne im Auge dieses Kämpfers gefunkelt, der mit Erde rang, der sich mit Fels unb Stein zu einem lebenslangen Zweikampf einließ, der sich mit der Strenge und Wildheit des Schnees herumschlug und, der, wenn auch dann und wann geschlagen und verwundet, als Sieger hervor ging. Wenig Leckerbissen sind über die Lippen gekommen Immer nur das strenge, verräucherte Brot, UMUUUZck BSSSS AAL-W- "" W?in- 'U5aner' P H Nachts mußte die Mutter den Ballon an mein Bett. baflon, und welkte nie binden. Hoch an der Decke droben griente bas | Als ich aber noch alter geworden ^k roten prallen Luftballons auf mich ich auch: Nicht alles konnte man Aegen lassen, u d nicht alles durfte man fliegen lassen. Dann dachte Mein erster Blick suchte, als ich erwachte, den ich wieder an meinen allerersten Luftballon und Ballon an d"r Decke. Er war fort! Ich schrie, wie sagte mir, was der konnte, mußtbu au^ fo n n. nur ein Vierjähriger schreien kann, wenn ihm ein Zusammenschrumpeln und aus den ^ohen meher Spi°lz°uq Oerlorenflwn ift. Die Mutter lief steigen Denn Großvater, der w-r damals den Rat herbei. ..Der Ballon! Der Ballon!" Die Mutter gab: „Fliegen lasten - hat «au* [achte: „Da liegt er doch — auf der Erde! Ganz 1 Tllbcr wenn Kinder uni> funfle Tl.nMwi m:d> verfrbrump ltheute um Rat fragen, wie ich einst den Großvater, Ich schaute aus meinem Gitterbellchen: faustgroßtdann antworte ich trotzdem: „fliegen lallen ... nbi9en Au;- lmQt Wi?|jt W beim. Mgebun, e'_ He (9qu, tann, MUTÜi'Qnj jjCll -------------- erneute ne find stärker und erringen wch, als Dr, roler Bergbauer ist der Erde und dem Stein ver- In Zukunft ließ ich, so schwer es mir auch an« wandt sünfundsechzig Jahre alt, vierzehnhundert kam, jeden Luftballon» den ich geschenkt erhielt, am ^Mer’ hoch wohnend, gezeichnet von Mut, Arbeit > Abend in den Himmel emporsteigen. Es tot Zwar und Geduld. Seine Gestalt erinnert an den Gesang -----ri^ — --------- des Sturmwindes, an einen einsamen Steinadler, an die Ruhe der Felsen, an die Schwermut des •"•*"SÄ ÄSteUifflft »»ÄX.äÄS.XK wie of7 hören wir mitten in einem Bericht: „Sie Ludwigs-Universität. B. jein. am Main über inuten Verspätung. wir alle diese Ausgaben, die ein außerhäuslich tä- von Puddingpulver Reese-Gesellsdiaft.Hameln geben werden. Der Ausgangspunkt all dieser Ankündigungen ist in einem Di»nstzimmer auf dem Bahnsteig 1 anzutreffen. Es ist ein kleiner schwarzer. Kasten mit einigen Hebeln, die zum Einschalten der Warteräume Wohnung einschließlich Fahrgeld Verpflegung 45 bis 50 NM. Wäsche, Seife, Strom Licht, Heizung, Wasser 30,— 50,— 3,— 2,50 Oie Stimme „aus dem All". 0er Lautsprecher des ^ahndofs als guter L e weiser und Berater dungsstätten aufsuchen. Dem vielfach verstärkten Summen vor einem Bienenhause gleichend schwingt das Tonen der Unterhaltung von Hunderten von Menschen in den weiten Bahnhofsräumen auf und ab. In dieses Stimmengewirr ertönt Plötzlich mit mächtigem Klang die Stimme eines einzigen Mannes: die Stimme „aus dem All"; so wenigstens kann man sie scherzweise bezeichnen. Es handelt sich um die Stimme des Mannes am Lautsprecher des Bahnhofs, der Mitteilungen über den Zugverkehr macht. Mag die Unterhaltung der Wartenden auch noch so lebendig sein, sobald diese Stimme mit Stentorkraft ertönt, verstummt entweder jedes Wort ober die Unterhaltung sinkt auf den Flüsterton herab. Denn der weitaus größte Teil dieser Menischen- -ansammlung ist an dem, was der Lautsprecher- Mann zu sagen hat, stark interessiert, handelt es sich doch dabei um wertvolle Hinweise. Und so ist es denn ganz natürlich, daß sich die. Köpfe recken und die Öhren spitzen, sobald das „Achtung! Achtung!" ertönt. Die Hinweise, die man schon in verhältnismäßig kurzer Zeit aus dem Lautsprecher hören kann, sind gar vielseitig. Sie offenbaren, daß die Reichsbahn auch mit diesem Zweig des Verkehrsbetriebs bestrebt ist, guten Dienst am Kunden zu leisten. Da klingt es z. B. weithin vernehmbar: „Achtung! Achtung! Schnellzug D 177 nach Berlin über Marburg, Kassel, Göttingen, Kreiensen, Magdeburg fährt heute nicht vom Bahnsteig 1, sondern vom Bahnsteigs ab." — „Achtung! Achtung! Einsteigen in den verspäteten Personenzug von Marburg nach Frankfurt über Butzbach — Bad • Nauheim — Friedberg auf Bahnsteig 2." — „Achtung! Achtung! Der Schnellzug Das Arbeitseinkommen der Hausgehilfinnen Günstiger als bei gleichallrigen Mädchen in anderen Berufen. Von Dr. Ilse Buresch-Riebe. tiges Mädel von ihrem Gehalt bestreiten muß, zusammen, dann haben wir den Betrag, der dem Bareinkommen der Hausgehilfin zugezählt werden muß, um ihr wirkliches Arbeitseinkom» men, das aus Arbeitslohn und sogenannter freier Station besteht, zu ermitteln. Danach verdient heute eine jugendliche Hausgehilfin unter»18 Jahren monatlich etwa folgendes: Tariflicher Barlohn 20 bis 25 RM. 25,— RM. D 76 von Hamburg nach Frankfurt Kassel hat voraussichtlich 30 Minut, Die wartenden Volksgenossen erhalten durch diese Aufklärung gute Hinweise für ihren Weg zum Zuge oder für ihre Wartezeit. Namentlich in der Zeit der Verdunkelung sind diese Belehrungen wichtig, denn sie ersparen dem Reisenden oder Wartenden ärgerliche Wege in die Irre oder zweckloses Herumstehen auf dem Bahnsteig, vielleicht sogar auf dem falschen, mit anschließendem Hasten und Nennen, das keicht mit Unglücksfällen verbunden sein kann. Und wie dem Publikum in den Wartesälen oder in der Bahnhofshalle, so ist der Lautsprecher-Mann auch den Volksgenossen aus den Bahnsteigen ein fürsorglicher Ratgebex. Auf einem Bahnsteig steht eine^'große Menschenmenge. Jeder sieht immer und immer wieder (bei Tage) hinaus in die Richtung, aus der er seinen Zug erwartet. In der Dunkelheit späht jeder nach den Lichtern der Lokomotive, die das Nahen des Zuges anzeigen. Mancher wird dabei von Unruhe erfaßt. Aber wieder ist es der Mann am Lautsprecher, auf den man sich verlassen kann. Plötzlich hört man auf dem Bahnsteig 2 das Geräusch eines leichten Klickens. Es kündet den Mann am Lautsprecher an. Und schon hört man seine laute Stimme: „Achtung! Achtung! der Schnellzug D178 von Berlin hat Einfahrt. Bitte zurück- den müssen. Einige Zeit später hört man auf Bahnsteig 1 aus dem Lautsprecher verkünden: „Achtung! Achtung! Der Personenzug 707 von Frankfurt am Main nach Kassel über Marburg hat Einfahrt. Bitte zurücktreten!" Gleich darauf fährt der Zug in die Halle. Und sofort verkündet der Mann am Lautsprecher die an den vermiedenen Bahnsteigen wartenden Anschlußzüge, wobei er die Bahnsteignummern gleich mit bekanntgibt, damit der Reisende keine verkehrten Wege macht oder sich nicht durch zeitraubendes Fragen aufhält. So geht's den ganzen Tag über und auch in der Nacht, solange der Reisendenverkehr im Gange ist. Und immer wieder ist man dankbar für die wichtigen Hinweise, die von dieser Stimme „aus dem All" ge- bzw. Bahnsteige dienen, und dem darauf montierten Mikrophon. Gleichartige Apparate sind auf anderen Bahnsteigen im Standort des Aufjichtsdeamten für die besonderen Ankündigungen des jeweiligen Bahnsteiges untergebracht. In das Mikrophon des kleinen Apparates spricht der Mann am Lautsprecher. Nicht jede Stimme ist dafür geeignet. Es kommt vor allem daraus an, daß der Sprecher über ein klares Organ mit gut akzentuierter Sprechtechnik verfügt, das auch in der Färbung des Tones beweglich ist. Er darf kein „Brüller" fein, sondern nur mit ruhiger Stimme in das Mikrophon sprechen; würde seine Stimme stark und laut fein, so käme aus den Schallvorrichtungen nur ein tolles Gedonner heraus, bei dem niemand etwas verstehen würde. Die Stimme darf auch nicht „des Balles Grundgewalt" haben, ebenso wenig den hellen Klang eines ersten Tenors, da auch diese beiden Stimmarten für die Verständigung ungeeignet sind. Die „klangschöne Mittellage" mit deutlicher Aussprache ist am geeignetsten. Der Sprecher muß für gute Sprechdisziplin das erforderliche feine Empfinden haben, wenn er feiner verantwortungsvollen Aufgabe gerecht werden will. Was er zu jagen hat, muß sich nach einem genau vorgeschriebenen und sorgfältig beachteten Schema abwickeln, damit kein Durcheinander vor dem Mikrophon und keine Mißverständnisse bei den Hörern entstehen. Die sachl'chen Unterlagen für seine Ankündigungen bei Verspätungen werden ihm von der Melduckgszentrale stets in schnellster Weise fernmündlich übermittelt, damit die Bekanntgabe immer so rasch wie möglich er'olgen kann. So kann denn dieser moderne Herold seinen Dienst versehen und damit den' Reisenden und Wartenden nützlich 110,50 RM. Schon im jugendlichen Alter von 18 Jahren kann also ein Mädel, das sich frühzeitig im Haushalt umgetan und sich einige praktische Haushaltskenntnisse angeeignet hat, 110,50 RM. netto verdienen, denn von diesem Einkommen, von dem sie den Betrag von 25 RM. in bar ausbezahlt bekommt, geht für Steuern und Sozialversicherung in der Regel nichts mehr yb, abgesehen von einem geringen monatlichen Betrag für Büraersteuer, den häufig auch noch der Dienstgeber für sie bezahlt. Je mehr Berufsjahre fie als Hausgehilfin tätig ist, desto höher steigt ihr Nettoarbeitsverdienft; jo kann beispielsweise ein Mädel von 23 Jahren mit entsprechenden Berufsjahren einen Barlohn von 45 RM. verdienen, so daß ihr Nettoarbeitsverdienst sich dann auf 130,50 Reichsmark monatlich beläuft. Tatsächlich kann sie aber noch mehr verdienen. Schon nach vieriähriger Mitarbeit in einer kinderreichen Familie bat sie die Anwartschaft auf Auszahlung einer Aussteuerbeihilse von 600 RM. erworben, zu denen in jedem weiteren Dienstiabr in kinderreichen Haushaltungen neue 150 RM. binzukommen bis zu dem Höchstbetrag von 1500 RM. Legt man diesen jährlichen Zuschuß von 150 RM., den ihr der Staat zahlt, auf das Monatseinkommen um. so erhöht es sich wm weitere rund 12 RM. monatlich. Demnach steht sich eine jugendliche Hausgehilfin mit einem Gesamtmonatsverdienst von netto 122,50 RM. wirtschaftlich sehr gut. Legt sie nach einigen Berufsjahren dann noch die Hausgehilfinnenprüfung ab, jo kann sie es schon mit 23 Jahren zu einem recht beachtlichen Verdienst bringen, sie erhält dann nämlich bei einem TaTrif- barlohn von 45 RM. noch 20 v. H. tariflichen Zuschlag neben der Aussteuerbeihilfe von 12 NM. im Monat, was alles in allem ein Nettoarbeitsverdienst Zu den Vorurteilen, die viele junge Mädel — und nicht nur sie, sondern auch ihre Mütter — dem Beruf der Hausgehilfin und Hausangestellten entgegenbringen, gehört auch die Meinung, man könne als Hausgehilfin nicht soviel verdienen wie in Fabrik oder Büro oder als Verkäuferin. „Für. klägliche dreißig Mark soll meine Tochter anderen Leuten die Schmutzarbeit machen?" So ungefähr rechnen die Mütter, und nicht anders natürlich die Töchter. Wir möchten heute einmal an nüchternen Zahlen beweisen, daß selbst bei Zugrundelegung der neuen gestaffelten Tariflöhne für Hauspersonal das Einkommen der Hausgehilfin keineswegs geringer, im Gegenteil, daß es gerade in den jüngeren Altersklassen, die bekanntlich den Hauptanteil der.Hausgehilfinnen stellen, oft erheblich gün- ft i g e r ist als in den genannten anderen Berufen. Der Hauptfehler, der bei der Beurteilung des Einkommens der Hausgehilfin immer wieder gemacht wird, besteht darin, daß sie nur den Bar- lohn als Einkommen rechnet. Aber hat denn die Hausgehilfin tatsächlich nur dieses Einkommen? Nein — denn sie erhält außerdem noch den vollen Unterhalt, freie Wohnung, Verpflegung, einschließlich Licht, Heizung, Bettwäsche, sie kann ihre Wäsche kostenlos mitwaschen, sie verbraucht kein Fahrgeld — alles Posten, die der Rechenstift bei der Errechnung des vollen Einkommens ja mitnotieren muß. Unter städtischen Verhältnissen, für die wir die in Vergleich gesetzten Einkommen anderer Berufe auch ermittelt haben, muß heute für freie Wohnung ein Betrag von mindestens 25 RM. eingesetzt werden. Dieser Betrag wird für Licht, Heizung und Wassergeld meistens nicht mit ausreichen, so daß hierfür weitere 2,50 RM. angesetzt werden müssen. Die Wäsche, die andere Mädel in der Wäscherei waschen lassen müssen, setzen wir mit 3 RM. monatlich nicht zu hoch in Rechnung und bedenken dabei, daß die Arbeiterin und Angestellte noch manche freie Abendstunde opfern muß, um die seine Wäsche selbst zu reinigen, was auch Wasser uM> Seije kostet, vom Plätten gar nicht zu reden. Nun kommt aber noch der Lebensunterhalt, für den die Angestellte, wenn sie nur drei Mahlzeiten am Tage ißt, mindestens täglich 1,50 RM. aufwenden muß, wobei wir annehmen, daß Morgen- und Abendmahlzeit selbst bereitet werden; wiederum eine starke Belastung der Freizeit durch Einkauf und Zubereitungsdauer. Oft kommt noch die zusätzliche Ausgabe für tägliches Fahrgeld hinzu, das auf die Wohnungskosten geschlagen werden muß. Rechnen Im Gießener Bahnhof herrscht Hochbetrieb. Die! treten!" Gleich darauf dieselbe Stimme: „Gießen! fflarlefäle iinb voll bc-fetjt. 3n der B-hnhos-halle «letzen! Umsteigen in den Anschlutzzug nach «ein- stehen die Mensä>en in großen Hausen beieinander, hausen über Hungen, Nidda, Bahnsteig 5, in den Vor der Fahrplantafel hat sich ein dicker Menschen« j Anschlußzug über Grünberg, 2Usfel'd, Fulda, Bahnknäuel zusammengeballt. Durch die Bahnsteigsperren steig 4, in den Anschwßzug Uber Wetzlar nach Weil- lutet der Menschenstrom hin und her. Auf den bürg, Bahnsteig 1 Sud. Bitte beeilen! Die letzten Bahnsteigen stehen die Reisenden in Erwartung der । beiden Worte künden an, daß die Anschlußzuge au' Züge. Es ist nicht etwa ein Ausnahmetag des den etwas verspäteten V-Zug gewartet haben und Bahnverkehrs, der in dieser Massenansammlung nun mit möglichster Beschleunigung abg^fertigt wer- sjchtbar wird, der Alltag tritt vielmehr hier zutage. Denn zu dem allgemeinen Reiseverkehr kommen zu gewissen Stunden ja auch die vielen auswärtigen Volksgenossen hinzu, die in Gießen ihre Arbeitsstätten haben und bei der Hin- und Rückfahrt .den Bahnhof passieren, ebenso die Schüler und 'Schülerinnen, die von auswärts die hiesigen Bil- Darlohn 45,— NM. 20 v. H. Zuschlag 9,— „ Aussteuerbeihilfe 12,— w Freie Station 85,50 „ Also insgesamt 151,50 RM. ergibt. Wie günstig dieses Einkommen ist, erweist sihre Teilnahme am Weltkriege, z. B Besitzzeugnisse über das Eiferne Kreuz oder das Frontkämpferkreuz, beizufügen. Der feurige Ofen Boman von Hans von Hülfen 3. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Baronesse —", sagte er plötzlich. „Es könnte fein, daß dies unsere letzte gemeinsame Untersuchung ge= toeien ist ..." . Ulla horchte auf. So sonderbar klangen seine Worte mit ihren geheimsten Gedanken zusammen, daß sie eine Sekunde ganz bestürzt war. „Es soll das letzte Mal sein —", das hatte sie gedacht, heute früh und noch vorhin, als sie sich vom alten Fabian durch das Flockengewimmel nach der Glashütte fahren lieh — und all die Tage schon als Abschluß schwerer Gedankenkämpfe. „Warum, Doktor Wulflam?" „Ich habe diesen Brief bekommen ..." Er holte einen zusammengefalteten Bogen aus der Brusttasche: „Von Professor Wenland, meinem verehrten Greifswalder Lehrer. Er schreibt mir, daß am Kreiskrankenhaus Anklam die Stelle eines Oberarztes frei wird. Man hat sich wegen eines Kandidaten an ihn gewandt. Ich sei seiner Empfehlung sicher, schreibt er gütigerweise. Ich brauche also nur zuzugreifen." „Was Sie doch tun werden, Doktor?" sagte Ulla rajch. Er sah sie von der Seite an. Ihr freies, kühnes Profil war geradeaus gerichtet, nicht ihm zugewendet, wie sonst immer, wenn sie miteinander sprachen. „Ich hatte nicht die Absicht", erwiderte er. „Aber ich bitte Sie! Oberarzt in Anklam — lockt Sie das nicht? Das ist doch ganz etwas anderes als Dorfarzt in Lappersdorf ..." — „Ja, er soll gehen!", dachte sie bei sich: „Er muß gehen, damit dies ein Ende hat! Ich will es!" Und sie dachte, daß sie — hätte er nicht auf diese rätselhafte Weise jelbst davon angefangen — ihm heute von der absoluten Notwendigkeit gesprochen hätte, nicht als Dorfdoktor zu versauern, jondern einen größeren Wirkungskreis zu suchen, Erfahrungen zu sammeln, die ihm Lappersdorf niemals geben konnte. Sie hatte ihm sogar dringend anbieten wallen, In seinem Interesse an ihren Onkel Sttakonitz zu schreiben, der in Dresden die größte und beste Privatklinik der Stadt besaß ... „Eigentlich habe Ich nicht die Absicht", wiederholte er: „Mir ist unser Lappersdorf gerade recht. Und warum? Weil ich hier das Gegenstück zu dem sein kann, was die Leute einen Seelsorger nennen. Einen Körpersorger meinetwegen — obwohl das die Sache nicht erschöpft. Sagen Sie selber: Was soll mir ein Krankenhaus, in dem die Fälle, klinisch hübsch numeriert und etikettiert, durch meine Hände laufen? Aus dem Nichts auftauchend und im Nichts verschwindend ...? Hier, in meinem ganz engen Kreise, habe ich das, was mir liegt: Lebensläufe, die abzulesen find wie eine Fieberkurve. Die man von A bis Z kennt. Von der Wiege bis zur Bahre sozusagen, sofern ich lange genug hier ausbalte ..." „Aber Sie reden ja wie ein alter Mann!" widersprach Ulla rasch: „Wenn Sie ein greifet Sanitätsrat wären, wäre das der rechte Standpunkt. Doch Sie sind jung. Und wer jung ist, muß lernen ..." »Der kluge Papa —dachte sie bei sich: ,Er hat alles gewußt, fast ehe ich selber es wußte'. Sie sah im Geiste den Vater, wie er — das lag lange zurück — den Finger erhob und lächelte: »Wird bei deinem karitativen Eifer der junge Mann nicht gar auf Gedanken kommen, die weniger mit der christlichen Karitas als mit einem gewissen uralt heidnischen Gott zu tun haben ...?' Sie hatte ihm ins Gesicht gelacht damals. Aber das war nur eine Maske gewesen, die verbergen sollte, was fie litt. Ach, wie hatte sie darunter gelitten, daß Wulflam, völlig in seinen Beritt verbiestert, ganz und gar nicht auf solche Gedanken kam! Und wie. litt sie noch heute...! „Lernen — ja. — Sie wissen selber, Baronesse ...", Wulflam sprach sehr schnell, denn schon kam durchs sachte Schneegeriesel das weiße Schloßgebäude zwischen den dunklen Tannen in Sicht: „... daß ich mich auf dem Laufenden halte, so gut es geht. Daß ich die Literatur verfolge — ich habe nur immer gefunden, es frommt mir wenig, der Kreis hier ist so eng, immer die gleichen Krankheiten, mit denen ich wohl fertig werde. — Ich glaube wirklich, das Wesentliche meiner Arbeit liegt hier auf seelischem Gebiet. Und Sie glauben das auch, sonst hätten Sie mich nicht gerade in diesem Punkt immer so freundlich unterstützt. Und dafür hilft mir kein Krankenhaus." „Mag sein. Ich bemühe mich. Sie zu verstehen", sagte Ulla. „Und doch wäre es, 'auf die Länge gesehen, für Sie das Richtige ..." — »Damals, als er im Schlosse Besuch machte ..., dachte sie: ,3d) liebte ihn gleich. Was an ihm? Ich weiß ganz genau, habe ja zwei Jahre Zeit gehabt, mich zu fragen und zu antworten. Die Geradheit seiner pommer- schen Natur. Auch seine Dickschädlichkeit — ja, auch die. Die Zähigkeit, mit der er sich durchgeschlagen, obwohl der Vater so früh starb. Daß er jeden Monat der alten Mutter in Stralsund eine Postanweisung schickt, obwohl Lappersdorf, weiß Gott, magere Weide ist. Daß er so fanatisch an seinem Beruf hängt, wie ich selber es täte ... Ach, ich liebe ihn! ... Ach, ich hasse ihn! ... Er ist egoistisch und unmenschlich — sonst müßte er fühlen, wie jehr ich ihn liebe! ... Gehen — er soll gehen! Damit dies ein Ende hat!' — „Eines Tages werden Sie ja doch heiraten wollen —", sagte sie und wußte selbst nicht, wie ihr diese Worte auf die Lippen gekommen waren, Worte, die eirien so bitteren Geschmack machten: „Und da'ür gibt Lappersdorf nie und nimmer die Grundlage", fügte fie rasch hinzu. »Heiraten? Ich?" Er lächelte — ein verschleiertes Lächeln: „Du lieber Gott, daran denke ich gar nicht!" Sie haßte ihn in diesem Augenblick, wie sie ihn noch nie gehaßt. Was nützte es, sich tausendmal zu jagen, daß er nicht wußte, wie grausam er ihre Liebe mit Füßen trat, wenn er das ausfprad): »Daran denke ich gar nicht!' Das war ja fein Verbrechen, daß er »gar nicht daran dachte' —, während neben ihm ihr Herz grünte und blühte! ... Nein? Unmöglich, daß sie.dies länger ertrug: ihn täglich zu sehen, täglich um ihn zu leiden ... Sie standen am Heckentor des Schlosses. In der Halle schlug „Leo" lärmend an. Ulla schloß die Pforte, reichte Wulflam über das Staket hinweg die Hand: „Seien Sie nicht dumm, Doktor. Schlagen Sie Jbr Glück nicht aus, indem Sie sich einbilden, es gäbe hier irgend etwas, was Sie bindet!" Sie litt bei jedem Wort. Sie winkte ihm nochmals und ging. Ko-n'schiittelnd wanderte Dr Wulflam weit r Die Chaussee hinunter nach dem Dorfe zu. Der Fernsprecher in der Pension Nagusa kliw gelte so schrill, daß Marion erschrocken aus dem tiefen Schlafe fuhr, in den sie nach den Strapazen dieses ergebnislosen Vormittags gesunken war. Sie sprang von der Couch an den Apparat. „... Wer ist dort? — Verstehe nicht! — Ach, Sie sind's, lieber Baron! Das ist ja reizend .. Ihre Stimme wieder zu hören! ... Wo sind Sie denn?" Christian Fehr antwortete: „Auf dem Görlitzer Bahnhof, gnädiges Fräulein Gerade angekommen. — Ja, haben Sie vielen Dank für Ihren Brief! Er hat mich natürlich gleich mobilisiert — bitte, bitte, das ist ltiltttverständlich! Ist ja nur ein Katzensprung nach Berlin ..." Marion dachte uanz ichi.eu, oao |ie den Bries doch erst gestern Abend in den Kasten geworfen hatte — gestern, als sie sich so besonders verlassen vorgekommen war, nach all den Mißerfolgen de» Tages... „Wirklich rührend von Ihnen, Baron! Sie besuchen mich recht bald — ja?" „Aber umgehend — wenn Sie erlauben? Ich gebe nur den Koffer im Hotel ab Marion legte den Hörer auf. Ein paar Sekunden lehnte sie am Tische, ein glückliches Lächeln in den braunen Augen. Sie sah Fehrs Gesicht wie an jenem Abend: den langen, schmalen Kopf, die weißen Wimpern, die Augen von der Farbe de» Meeres. Plötzlich war alle Verlassenheit, _ all'# Schwere von ihr gewichen. Sie begann zu trällern während sie durchs Zimmer ging und klingelte. Dem Mädchen jagte sie, ein Herr werde kommen er solle gleich hereingeführt werden, und dann möge man Tee machen, etwas kleines Gebäck dazu, bitte. War das Zimmer eigentlich o:bentlid)? Die zer- knüllte Decke auf der Couch mußte sie Zusammenlegen . . Wie weit war's vom Görlitzer Bahnhof nach der Meinckestraße? Keine Ahnung. Im kleinen Waschraum nebenan bürstete sie dar Haar, erfrischte sich mit Lavendelwaffer, zog du Brauen nach, fu^r m;t hAr ^',^",-^"<.0- üb-"-« A- sicht. J)euf abend luftig fein!", dachte sie trällernd. Nach zehn Minuten ging die G.ocke. Schon? Rasche Schritte draußen auf dem Gang. Das M'id chen mit der weißen Spitzenrittche öffnete die Tür „Abbeg!" —- Marion erschrak so. daß sie unroilb kürlich nach dem Herzen griff. (Fortsetzung folgt.) tu Achtung Kraflsahrzeugbesiher! Wir haben uns verlöbt X) eWNTt-»^7, '"irfeta Oe »teilt DEVENTER 405 D Häute und Felle Telefon 2750 imm)L kheumaplast 5j0? A Transport. Oarum: Kammeln verwenden SCHUHE TASCHEN» Ab 1. Februar 1942 übernehme ich die chirurgische Abteilung im katholischen Schwesternhaus zu Gießen. Gießen Asterw g 60 Kleina Anzelpen richten sich an die Bevölkernna der enacren Heimat! Eainm: filcmmt- meinen in die Hei» mnrtcititnn, den GießeatrAnzelner JqH alle Nahrungsmittel enthalten das für den 5ioffwedi|e1 notwendige Vitamin Bi — — die einen mehr, die anderen weniger. EDer viel Vitamin Bi braucht hält sieh am besten an Gemü|e, Salate usw. und ooc allem an Vollkornbrot statt an helles. 300 g Vollkornbrot enthalten schon Len normalen [agesbeöarf dieses Vitamins. Wer eine Reise tut sollte Esblt- Trocken-Brenn- BromhenfiKjeotbeifc; bejonhece kost? Groß« Laboratorien LehHabrik t. Praktikanten Dr. Ewald Stangier homöopathischer Atzt in Dutenhofen Hilde Bechl Hans Rudloff jImmer köstlich beute selten Weidenhausen i. Z. im Felde Ihre Vermählung geben bekannt Heinrich Keller Gertrude Keller geb. Gensheimer 2. sich die brauchbare Batterie?'(Beim Kfz. oder in Pflege.) 8. Genaue Anschrift wo sich die brauchbare Batterie befindet? (Evtl, genaue Anschrift der Pflene-Mnna.) , Eie*iro«echnih y •# • Maschinenbau wirt sich eit zehn Sabres i können. 2)ai it, uit) er bi» jeder Berufs- Berbern komm! ihre späten gute. timt. if Gewährung dsner. der jetz! hem Benot' Antrag N i« über gkUFn'O übet ulämpserkreuz LNehv S veude an dev Kat uv b cdi Vevmüblev-Köckev? Aber z Zt. denen lassen, d>e's am nötigsten haben. Und nicht schimpfen, wenn Sio’s nicht immer be- kommen. Das wird auch wieder anders. — Allem* hersteiler; Giaabsbrdu, Seligenstadt/Hessen. hingewiesen. Wehrersatr-^nlnettrnn Kassel (Brunne K Kassel, Hohenzollernstraße 106. STÜCK A.G V/EINBRENNEREIEN HANAU-BERLIN • SEIT 1826 Zu beziehen durch den Landhandel und die Landwi. tschaltlichen < icnossenschaiten AL ein vertrieb: Für den Ha* del: Wirt schatt iche Landhande’s- veieinigung Hessen Nassau e.U.m.b H.. Frank- tu t a M. 4, Wöhlerstrate 2. bürd Genossenschaftswesen: Bäuerl.Haupt- Renossensch Rheb -Main-Neckar e u.m.b H . Frankfurt a M. 16. I aunusanlaße d. Dr. med. H. Mehl Facharzt für Chirurgie Sprechstunde: Ludwigstraße 28 15 bis 17 Uhr, außer Samstags. Auf Grund des ReichSielstungsgeselzes § 8 haben Kraftfahrzeua- heftber von stillgelegten Kraftfahrzeugen, die brauchbare Batterien dessen, mittels ^eldvostkarte an die zuständige Webrersatzinsvettton Ium zu melden: 1. Polizeiliches Kennzeichen des zur Batterie gehörigen Kratt- Treppeneteigen verlangt wie Jede Anstrengung ein kräftiges Herz. Nervöse Herzbeschwerden sind oft die Folge von Überanstrengungen. Zur Regulierung der Herzarbeit und Beruhigung des Herzens hat sich Toledol gut bewährt. RM 2.10 In Apoth. Praktiziere wieder ab Februar eu,d01 Hh^umoft’anfe! Besorgen Sie aus der Apotheke ein Rheumaplast und kleben es auf die schmerzhafte Stelle (Hüfte, Knie, Schulter, Ellenbogen usw.). 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Interessan.» Broschüre kostenlos „i*. durch MEUÜPHARBL Nrünchen 62/N___——J_ UväMähvzeügha tevr ^vaftfabrreug-werksiStien l AWelSepsllihl non ßrflftWieaoßflllerien Gemäß Reichsleistungsgesetz sind alle brauchbaren Kvaf.fiihrzeug-Batterien, welche sich in stillgelegten Kraftfahrzeugen befinden oder in Pflege gegeben sind, bis fxäleslens 12. 11. 1942 bei der hierunter angegebenen Wehrersatz-Jnspektion mit folgenden Angaben anzumelden: 1. Kroftfahr^ug-Art (Pkw., Lkw., Krad.); 2. Pol. Kennzeichen des Kraftfahrzeuges; 3. Wo lagert die Batterie? 4. Genaue Anschrift des Bcsißers. Kraftfahrzeug-Werkstätten melden mit gleichen Angaben alle noch brauchbaren in Pflege genommenen Batterien. Ausgenommen von der Anmeldepflicht sind nur Batterien von Kraftfahrzeugen der NSDAP., von Neich^behörden, von Aerzten und von Kfz., welche einen rot"n W-nkel führen oder zeitweise zugelchsen werden. Ferner Batterien von Kfz., welch" durch die W-brersatz-Insvektion vorläufia beordert sind. Ucb"r den Ankauf ergehen weitere Best'mmunaen Beroütet werden die Batterien zum Handelsüblichen artoffeln Für Füße, die viel leisten sollen! So viele Frauen müssen heute mehr laufen und stehen! Wie leicht kann es da geschehen, daß die Füße angestrengt werden. Ein einfaches Mittel macht die müden Füße wieder frisch: das Fußbad- mit Saltrat. D$s hat schon vielen Menschen geholfen. Fragen Sie noch ein- .T mal nach, wenn Saltrat in Ihrer Apotheke oder Drogerie nicht gleich erhältlich ist. Denken Sie vor allem an Saltrat, wenn Sie das nächste Feldpostpäckchen zurechtmachen! Saltrat Vogtsche hivat-Hondelsschule gießen, Goethestr.32 . , VO" durch. 0369 Rödgen, den 30. Januar 1942. 0362 0376 f-lCÖt. [0378 Löberstraßellp l. n. in. 421D legen. 417 d Bekanntmachung A—G H-K R, 8, Sch, St T—Z cm 432 D Familien-Drucksache BrQhl’sche Druckerei, SchulstraDe 1■ Anruf 2251 am am am Johann Engelbrecht Richard Engelbrecht Familie Otto Engelbrecht Roth, Marburger Straße 20. 2. Februar 1942. 3. Februar 1942, 4. Februar 1942, Geschmackvoll Vornehm Persönlich Gießen, Ludwigstraße 12, Zimmer 9. Familie Karl Zorn Familie Cristoph Stephan Familie Karl Mels Es ist bestimmt in Gottes Bat daß man vom liebsten was man hat, muß scheiden. Nach kurzer Krankheit entschlief heute sanft meine liebe Frau, unsere herzensgute, treusorgende Mutter und Gro(3mutter, Schwiegermutter, unsere liebe Schwester, Schwägerin, Gote und Tante Frau Marie Engelbrecht, geb. Hels im Alter von 61 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Tagen: 1. Ausgabetag: Montag, 2. Ausgabetag: Dienstag, Verlobungs-Anzeigen bei Brühl, Schulstr 1 | Vermietungen"] Laden per fof. ob. spät, z. vermiet. [0221 Anzusehen zw. 17 und 19 Uhr. Sonnenstr. 9 II. und 4 Enkel Großen-Buseck, 29. Januar 1942. Die Beerdigung findet Sonntagnachmittag, 2 Uhr statt. 33. Versorgungsabschnitt. Die Ausgabe erfolgt diesmal durchgehend von 9 bis 17 Uhr an folgenden Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ernährungsamt Abt. B. Hart und schwer traf uns die schmerz- licheNachricht.daß mein lieber,herzensguter Mann, nach kurzem Eheglück, unser lieber einziger Sohn, Bruder Schwiegersohn, Schwager und Neffe Feldwebel Heinz Grynkofki Zugführer in einem Infanterie-Regiment Inhaber des Kriegsverdienstkreuzes 2. Kl. nachdem erden Feldzuggegen Polen und Frankreich mitgekämpft hat, nun bei den schweren Kämpfen im Osten am 18.12.41 den Heldentod getreu seinem Fahneneid für Führer und Volk erlitten hat. — Wiedersehen war stets seine und unsere Hoffnung. Nun ruht er fern der Heimat; dem Auge fern, dem Herzen ewig nah. In tiefem Schmerz: Lori Grynkofki, gsb.Nitzsche Familie Heinrich Grynkofki und alle Angehörigen Familie Hugo Nitzsche und alle Angehörigen. Gießen (Aulweg 43), Wolfenbüttel, den 31. Januar 1942. V. Lebensmlltelkcrten ohne deutlichen Eintrag von fteme und Dehnung des Inhabers sind ungültig und dürfen nicht beliefert werden. VI. Die Darenverteiler werden auf folgendes hin- gewiesen: a) alle Lebensmittelkartenabschnitte dürfen nur während der aufg?dr"ckten Gültigkeitsdauer beliefert werden; die Darenobaabe vor Fälligkeit oder nach Verfall der Abschnitte ist unzulässig; b) die Abschnitte N 27 der Vährmittelkcrte des 31. und 32. Versoraun'-'sab^chnittes für Normalverbraucher und für Kinder sind sorgfältig aufzubewabren; ihre Verwendung als Grundlage für spätere Zuteilungen bleibt vorbehalten. VII. Mährend der Ausgabetage können Anträge auf Vezuoscheine nicht ent"e"engenommen werden. Gi"^en. den 31. Januar 1942. D"r Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ernährungsamt B und Wirtschaftsamt. Danksagung. Allen, die uns beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen ihre Teilnahme bezeugt haben, sprechen wir unseren herzlichsten Dank aus. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Bönning für die trostreichen Worte am Grabe und für die Kranzniederlegungen des Kirchenvorstandes und Gesangvereins. In tiefer Trauer: Karoline Seipp und alle Angehörigen Wir erhielten die unfaßbare, schmerzliche Nachricht, daß unser lieber, braver, hoffnungsvoller Sohn, Bruder, Schwager, Onkel, Neffe und Vetter der OberkanonierOttoBorrmann in einem Kriegslazarett am 10. Januar 1942 infolge schwerer Erkrankung im Alter von 22 Jahren verstorben ist. Seine Beisetzung erfolgte auf einem Heldenfriedhof im Osten. e Bekanntmachung. Vetr.: Ausgabe der Lebensmittelkarten für den Am 27. Januar ist unsere liebe, gute, immer treubesorgte Mutter, Schwiegermutter, Großmutter, Urgroßmutter, und Tante Johanna Schmall, geb. Herbert im 89. Jahre ihres reich gesegneten Lebens sanft entschlafen. In stiller Trauer: Oberschwester Marie Adami, geb. Schmall Willi Schmall und Frau Elsa Dafz, geb. Schmall u. Leutnant Hermann Datz, Heinrich Schmall und Frau [z. Z. im Felde Oberleutnant d.R. Hermann Schmall, z.Z, Im Felde, Major August Schmall u. Familie [und Familie Hans Schmall und Familie Direktor Fritz Berk, z. Z.im Felde, Frau Betty, geb. Adami, und Kinder. Gießen, Halle S., New York,Friedrichsdorf a T., Alsfeld, Ham bg.-Rahlstedt, Karlsruhe, 30.1.42. Die Beisetzung hat heute in aller Stille stattgefunden. — Von Beileidsbesuchen bitten wir höflichst absehen zu wollen. Dienstag, dem 3. Februar 1942, Mittwoch, dem 4. Februar 1942, Donnerstag, dem 5. Februar 1942, T—Z am Freitag, dem 6. Februar 1942, in der Zeit von 9 bis 16% Uhr durchgehend. Die vorgeschriebenen Listen und Bescheinigungen sind vorzulegen. Das mit den Karten zur Ausgabe gelangende neue Merkblatt wird allen Vetriebsführern und Lohnbüros zur genauen Beachtung empfohlen. Gießen, den 31. Januar 1942. Hart und schwer traf uns die unfaßbare Nachricht, daß mein lieber Mann, der treusorgende Vater seiner beiden Kinder, unser guter Bruder, Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Pate Karl Buchtaleck Qbergefreiter der Luftwaffe, im Alter von 40 Jahren an den Folgen einer schweren Krankheit, die er sich in Afrika zugezogen hatte, am 25. Januar in einem Lazarett verstorben ist. In tiefer Marie Buchtaleck, geb. Döring Trauer: die Kinder Erna und Gertrud Familie Ludwig Buchtaleck Familie Theodor Balser Familie Wilhelm Döring Familie Heinrich Döring Familie Philipp Nürnberger. Großen-Buseck, Bersrod, den 31. Januar 1942. Die Beerdigung findet am Sonntag, dem 1. Februar, nachm. 4 Uhr, in Großen-Buseck statt. Die Zufahkarten für Schwer- und Schwerstarbeiter sowie die Zulagekarten für Lang- und Nachtarbeiter werden wie folgt ausgegeben: für Betriebe mit den Anfangsbuchstaben A—G am Montag, dem 2. Februar 1942, 3. Ausgabetag: Mittwoch, 4. Ausgabetag: Donnerstag, 5. Februar 1942, 5. Ausgabetag: Freitag, 6. Februar 1942. Welcher Ausgabetag für die Bezugsberechtigten in Frage kommt, ist aus dem Personalausweis ersichtlich. Die Karten werden nur an Erwachsene ausgehändigt. Die Reste der Karten des 31. Dersorgungs- abschnittes — mit Ausnahme der Nährmittel- «karte — sind zurückzugeben. Die Vährmütelkarten für den 31. und 32. Versorgungsabschnitt müssen sorgfältig ausbewahrt werden, da wegen Transportschwierigkeiten die Abgabe von Hülsenfrüchten zum Teil erst später erfolgen kann. Sofort bei Entgegennahme sind alle Karten auf Zoll und Richtigkeit der Altersstufen nachzuprüfen spätere Beanstandungen sind zwecklos. Die Bestellscheine der Eier-, Fett- und Marmeladekarten müssen bis spätestens Samstag, den 7. Februar 1942, bei den Warenverteilern eingereicht werden. Bei verspäteter Ablieferung tritt eine Kürzung der auf den Bestellschein £U liefernden Warenmenge ein. IV. Haushaltungen, die Eier unmittelbar vom Erzeuger beziehen, müssen ihre Reichseierkarten auf Zimmer 16 des Ernährungsamtes zur Umwandlung in einen Berechtigungsschein vor- Nach Gottes unerforschhchem Ratschluß erhielten wir die schmerzliche, unfaßbare Nachricht, daß unser einziger, unvergeßlicher, braver Sohn, unsere ganze Hoffnung, mein innigstgeliebter Bruder, Schwager, Enkel, Cousin, Neffe u. Pate Oberschütze Richard Velten Inh. des Infanterie-Sturmabzeichens am 17. Dezember 1941 bei den schweren Kämpfen im Osten sein junges Leben von 20 Jahren lassen mußte. Wiedersehen war seine und unsere Hoffnung. In unsagbarem Schmerz: Wilhelm Velten II., Schreinermeister und Frau Auguste, geb. Hübner Otto Dörr I. und Frau Emma, geb. Velten nebst Kindern Irmtraud und Wilfried Otto Hübner und Frau Emma, geb. Hieß und alle Verwandten. [ (Großeltern) Langd, Münster, den 31. Januar 1942. 401 D 2 schöne MMSIM sofort;u vermiet. Fritz (*ulcr Hammstraße 16 Telefon 2095. | Mietgesuche | 4-Aminer- Wohnung u. Küche, Stadtmitte, möglichst bald gesucht. Sckr. Ang. unt. 0355 a. ö. G. A. Akademiker sucht kleine 3-4-dffliiier-WöiiD. jetzt oder später. Schrift!. Ang§b. unter 0340 an den Gieß. Anz. Beamter sucht 3-4-3innner- öoöiiuna mögl. mit Bad. Schr. Ang. unt. 0367 a. d. G. A. Gut möbliertes Zimmer f. leitend. Herrn gesucht. [410D Angebote an mikjuowi Dringend.Suche Z-MM.-M.ll. 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Gleichzeitig werden die Verteiler darauf hingewiesen, daß als Verfalltag der Bezugscheine der 25. Februar 1942 festgesetzt ist. 426D Gießen, den 30. Januar 1942. Für die Landräte d^r Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen: Der Landrat des Landkreises Gießen. ___________________Dr. Lotz.___________________ Bekanntmachung. Betr.: Bezug von Speisekartoffeln auf fiarfoffd- emraufsauswei.e. Zwecks Feststellung des weiteren Kartoffelbedarfs mühen die buhaber von Kartoffeleinkaufsauswei.en in der Zeit vom 2. bis 7. Februar 1942 die für die 33. Zuteilungsperiode gültigen Nährmittelkarten und den Kartoffeleinkaufsausweis dem Einzelhändler, in dessen Kundenliste sie für den Kartöffelbezug eingetragen sind, zwecks Abtrennung der Abschnitte N 27 vorlegen. D.r Kleinhändler darf nur die Zahl von Abschnitten N 27 abtrennen, die der auf dem Kartoffeleinkaufsausweis vermerkten Personenzahl entspricht. Die vom Einzelhändler abgetrennten Abschnitte N 27 sind aus Sammelbogen zu je 100 Stück aufzukleben und bis spätestens Dienstag, den 10. Februar 1942, dem Ernährungsamt, Zimmer 1, einzureichen. Den aufgeklebten Abschnitten ist eine schriftliche Mitteilung beizufügen, aus der hevorgeht a) die Anzahl der aufgeklebten Abschnitte, b) Name und Anschrift des, Großhändlers, von dem der Einzelhändler mit Speisekartoffeln beliefert wird. 419D Gießen, den 30. Januar 1942. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. ____________Ernährungsamt Abt. B._____________ Bekanntmachung. Betr.: Die Zustellung der Steuerbescheide über die Bürgersteuer für Kj. 1942. Nachdem die Zustellung der Steuerbescheide über die Bürgersteuer 1942 an die Zahlungspflichtigen bzw. Empfangsberechtigten stattgefunden hat, wird als Tag, an dem sämtliche Steuerbescheide als zugestellt zu gelten haben, der 31. Januar 1942 festgesetzt. 424C Gießen, den 29. Januar 1942. Der Oberbürgermeister: Ritter- [ 0349 sucht. 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