- ■<>/ . ;S, W MH • ■■ J? Zrettag. 80. Januar Jy^2 Gießener Anzeiger »2. Jahrgang Nr. 25 Genrral-Anzeiger für Oberhessen Der Rachrichlendienst um 20.15 Uhr. Bengasi genommen mit der der PK. Das gen haben. Kultur sehr viel tiefer als den Amerikanern. Reklame machen und im Bewußtsein sitzen sollte am lautesten für Moskau gelegentlich geradezu die Zchriftleitung und Geschäftsstelle: Giehen. Schvlstrahe r-9 ned Beef. Am Horizont aufkreuzende Punkte: das sind Tommypanzer! Dann stehen auch schon Panzer gegen Panzer im Kampf. Abschuß, Einschlag, wieder Abschuß — immer kurzer werden die Abstände. Jetzt lassen auch die Panzerjäger ihre kleinen Kanonen sprechen und unablässig 'erfüllen die schweren Koffer die Luft mit ihrem Brausen. Schnell wie das Gefecht begonnen, kaum, daß der Feind erkannt war, so endet es auch. Das Artilleriefeuer wird vorverlegt, unsere Panzer überschreiten in breiter Front den Höhenrand, und die Panzerjäger protzen auf. Eben noch mit dem Lärm der Panzerschlacht er- Führer spricht zum 3 0. Januar heute um 17 Uhr. Seine Rede wird vom Großdeutschen Rundfunk auf alle Sender übertragen. Eine Wiederholung der Uebertragung bringt der Großdeutsche Rundfunk heute abend nach dem zur Filhnoill tet ßnd; Mit sie M - den jeweui »leistet haben; M\w.n als 20 wichs« Umsätzen be> flichtis MZ imungen- iw Kalenderjahr m M-°d- ZI. Dezenve« angesichts der unerhörten Uebermacht, Gegner anrückte, nicht vermeiden, die Nachahmung bolschewistischer Errungenschaften in England fördern. Allmählich stellt sich nun allerdings heraus, daß diese politische Annäherung an Moskau, so oberfläcl-lich und äußerlich sie auch zunächst gedacht gewesen sein mag, im eigenen Land Folgen hat, mit denen man nicht ^gerechnet hatte. Im Lager der Konservativen verfolgt man diese Entwicklung mit Mißtrauen und Unbehagen und fordert von der Regierung, sie solle von sich aus Reformen einleiten, damit nicht von der Linken her ein radikaler Umsturz vorbereitet werde. Es ist im Grunde das alte englische Rezept, den revolutionären Bewegungen durch homöopathische Behänd- lung vorzubeugen. In diesem Sinne sind wahrscheinlich auch die Aufsätze der „Times" zu verstehen, die unlängst eine Nachahmung bolschewisti- DNV. Musbern Führerhauptquartler, 29. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Deutsche und itallenische Truppen haben heute früh Bengasi genommen. Der Führer hat den Oberbefehlshaber der Panzerarmee Afrika, General Rommel, in Anerkennung seiner hohen Verdienste zum Generalobersten befördert. Heute nachmittag spricht der Führer. Berlin, 30. Januar. (DNB. Funkspruch.) Druck und Verlag: vrühlsche Univerfitätsdruckerei H Lange Was wir verteidigen Gedanken am 30. Januar 1942. ticuciiayiunv.^yv.i unser es _ um all das, was wir uns unter der Fuhrumj Kloots Hitlers feit der Machtübergabe auf allen Gebieten errangen, was wir mit starkem Leben erfüllen oder überhaupt erst kraft der Idee und dank der Parier scher Methoden verlangte. Es muß aber bezweifelt werden, ob Churchill dieses altbewährte Rezept heute noch anwenden kann. Er hat sich selbst die Hände gebunden, als er die Bolschewisten zu seinen erklärten Alliierten machte, Auf die militärische Freundschaft Stalins will er nicht verzichten, und deshalb kann er ihm die politische Freundschaft nicht verweigern. Die bolschewistische Sichel, die der angelsächsischen Weltherrschaft in Europa den Weg bahnen sollte, hat sich.als ein sehr zweischneidiges Instrument erwiesen. Bk- Unser Bild zeigt General Rommel lm Haupt« quartier des italienischen Armeekorps bei einer Lagebesprechung. (PK.-Kriegsberichter Moosmüller. sSchj) Ein ganzes Armeekorps gebunden. Der Kampf vor Lollnm.Bardia und Halfaya 1942 hat ein »ekommen ’reudet i. Jüngel heoL Opper m Main Jinik n, Offenbach 385 P/ Annahme von Anzeigen für die Mittagsnummer bis 8'/, Uhr desBormittags Anzeigen-Preise: Anzeigenteil 7 Nvf. te mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. ie mm bei 70 mm Zeilenbrerte Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I AbschlüffeMengenstaffel ß Platzvorschrift l vorherige Vereinbarung) 25"/.mehr a eines M 'ab 2bim mH- D-e M ,?ner Steuer- T® Die Angst und die daraus entspringende Hochachtung, die man in England und in den USA. vor General Rommel hat, hat ihn in beiden einblichen Ländern beinahe zu einer populären Figur gemacht, der man alles zutraut. Davon, wie man ihn insbesondere in den Bereinigten Staaten einschätzt, gibt einen klassischen Beweis der „Chicago Daily News Funk", der zu den Vorgängen in Afrika und dem Vorstoß des Generals Rommel bei Ägedabia seinen Kommentar mit folgenden Worten beginnt: „Die Meldungen aus Libyen sind ein Beweis dafür, daß General Erwin Rommel, der „Schlingel" unter den modernen Generalen, ein neues Kaninchen aus seinem Hut gezaubert hat. Gestern stand er noch in abwartender Stellung am östlichen Tor der Cyre- naika. Ganz plötzlich wandte er sich gegen seine Verfolger und schoß in drei Panzerkolonnen auf Osten zu. Die auf der rechten britischen Flanke befindlichen Truppen wurden zum Rückzug gezwungen, und die Deutschen gingen auf eine Linie vor, die zehn Meilen weiter östlich gelegen ist. Es war dies der gleiche Trick, mit dem Rommel alle b r t« tischen Berechnungen während der ersten vierzehn Tage der augenblicklichen Offensive über den Haufen warf." Das Kompliment, das die „Chicago Daily News" hier General Rommel macht, war um so bedeutsamer und wog um so chwerer, als es sich bei der deutschen Aktion nur um Vorstöße handelte und um nichts anderes, wie man ja das auch in Kairo ganz richtig erkannt hatte, wenn man sagte, daß „Rommels neuer Vorstoß nichts anderes sei als ein Fühler . Aber der „Fühler" war kräftig genug, bis Bengasi vorzustoßen. General Rommel ist es, der die Initiative nicht aus der Hand gibt und aus seiner Lage heraus den Gang der Ereignisse bestimmt. Es ließ sich K------- statten machen sich daran zu schaffen. Motor anwerfen und darauf zu. Der schwere Wagen kurvt und mahlt in den Sanddünen. Dann festerer Boden. Ein paar Sprünge über die durch den Kameldorn gebildeten festen Höcker. In dem unbeschädigten Wagen knistert es bedenklich. Der einzige Wasserkanister muß herhalten, aber es hat sich gelohnt: 15 Fässer Benzin und ein großer LKW., genug für den Tagesverbrauch einer Panzerkompanie. SAH, \ Untrem geboten, LeilNai. Xäw N «ßa Berlin, 29. Jan. (DNB.) Die neuen Erfolge der deutsä>en und italienischen Truppen im Raum von Ägedabia lassen die Bedeutung des heldenhaften Kampfes deutscher und italienischer Soldaten bei Bardia, Sollum und Halfaya fetzt in vollem Umfange erkennen. Berichte und Aussagen gefangener britischer Offiziere haben befta* tigt, daß dieser entschlossene Widerstand große Teils der 8. britischen Armee an die heißumkämpften Stellungen gebunden und von der Masse der britischen Truppen abgespalten hat. So wußten die Briten in den ersten Tagen der Schlacht in der Cyrenaika ein ganzes Armeekorps, das ......v ,.........r ..uu, uutu, ich----! VbJJt^ar deutschen Panzer verstärkt wurde, aufbieten, um die deutsch-itatte- neu errichten konnten. Greifen wir aus den gewaltigen Gesamtleistungen der Jahre des Aufbaues nur einige wenige Bei- Deutsche Panzer greifen an Von Kriegsberichter Claus Dörner. Wirt. Kurz hinter Ägedabia wollte man a u f d i e V i a Balbia vorgehen, den wasserreichen Ort von einen rückwärtigen Verbindungen abschneiden. Der Hauptstoß aber' war, unmittelbar der im großen Uadi el Faregh laufenden Piste folgend, a u f e l Agheila gerichtet. Und wahrhaftig, hatten die Mark 6 und' Mark 4 so vorbrechen können, wie es ihnen die auf der Karte rot verzeichneten Pfette vorschrieben, so hätte man in den Redaktionen der „Times" und „Daily Mail" nicht über Materialmangel zu klagen brauchen. Wir sind noch dabei, Kompaß und Scheinwerfer aus einer abqeschossenen Hurricane auszubauen, als bereits unsere Artillierie abprotzt und in Stellung aebt Die B-Stelle hat sich auf einer Dune eingerichtet. Drüben am Djebel lassen sich bereits mit bloßem Auge die Hellen Verdecke der britischen Lastkraftwagen' ausmachen; schon der erste Einschlag bringt Bewegung in den Haufen. Emer nach Dem andern geht in Flammen auf ober bleibt mit zerschossenen Reifen liegen. Stellungswechsel nach vorn. Noch einmal wird in den fluchtenden Haufen hm- eingehalten, was die Rohre hergeben. In einer Mulde stehen zwei brennende Wagen, daneben ein scheinbar noch umrersehrter. Dunkle Ge- -SÄ sd chen. von U I Messen t ru WtN •1SS -- .fL * , hinten Druck zu verstärken. Während die Briten mit großer Uebermacht gegen die Stellungen von Sollum und Halfaya vorstürmten, bereitete General Rommel in der westlichen Cyrenaika den großen Schlag vor der ihm — wie die umfangreichen Mengen zerstörten und erbeuteten britischen Kriegsmaterials beweisen — geglückt ist. Die heldenhaften Kampfer von Sollum und Hal- faya, die sich mit einer Härte und Entsagung ohnegleichen selbst dann noch gegen die britische Ueber. inacht zur Wehr setzten, als ihnen Proviant, Wasser imb Munition ausgegangen waren haben damit den schönsten Ruhm geerntet: sie haben den Er- folg heranreifen lassen, den die Banzer General Rommels jetzt in der westlichen Cyrenaika errun- Die Männer verfolgen die Schleifspuren am Boden. Da, ein Toter? „Come an, boy!“ In seiner Heimatsprache angeredet, wendet der „Tote" erstaunt den Kopf, dann hebt er, noch liegend, Die Hände. Es ist ein Oberleutnant aus guter Familie, der höflich bittet, eine Zigarette rauchen zu dur en. Er sagt, er sei erstaunt, hier Deutsche anzutreften. Er habe geglaubt, weit hinter den britischen Limen zu sein. So ganz im Unrecht ist der Mann übrigens nicht. Doch es ist den deutschen Afrika-Soldaten schon beinah zur lieben Gewohnheit geworden, immer dort überraschend aufzutauchen, wo Der -------- _ . „ Feind sie nicht erwartet. Der Tommy rechnet mit rwch durch eine schwere Verteidigung, unb d i e t i u > । u/ c n >> a n 3 c r . uequiiii ivUi.de, üuivic.cn, **••• - o t, greifen an. Der Tommy setzt wettlustig auf nischen Stützpunkte ab.zuschnüren. stärkere L u 11 - Sieg, auf Flucht der Verbündeten und beutereiche und S e"e st r e i t k r ä f t e wurden von anpcren Verfolgungskämpfe, aber er läßt iq wenigen Tagen Kampfplätzen abgezogen, um diesen konzentriicheir Wenn wir heute an der Schwelle des zehnten Jahres unseres nationalsozialistischen Reiches stehen, am Beginn eines Jahres, das erfüllt fein wird von dem 9r0.p£n Entscheidungskampf gegen die internationale indische Weltverschwörung, von dem erbitterten Ringen unserer Wehrmacht gegen den gefährlichsten Verbündeten der Plutokratie, den Bolschewismus, so ist an diesem Zeitpunkt besonders notwendig, sich m Gedanken einmal die unendlichen Werte und Werke vor Augen zu halten, die, vom Nationalsozialismus geschaffen, heute Inhalt und Glück unseres Lebens und und die von unseren heldenhaft kämpfenden Soldaten vor dem Zugriff der plündernden Horden der Zerstörungsmächte so sicher bewahrt werden. Wofür wir in diesem Kriege mit solcher Harte uns Entschlossenheit kämpfen,, sind nicht Weltbeherrschungspläne, wie sie die jüdischen Plutvkratien umt der Bolschewismus anstreben, find nicht Wirtschafts- Monopole und Aktienpakete. Wir kämpfen für d e n Bestand und das Leben unseres Volkes, für den Lebensraum unserer Kinder, wir I verteidigen die geistigen und sittlichen Güter, Die I wir aus jahrhundertealter Tradition übernommen, und den nationalen Besitz, den wir uns i" harten Cyrenaika aufzugeben. Aber in dem Rückzug lag und verzichtvollen Jahren des Aufstiegs selbst er- eine hohe Kriegskunst, die unsere Gegner stets oon arbeitet haben. Kurz: Unser Ringen geht um die neuem in Erstaunen versetzte. Und jetzt stehen sie Lebensgrundlagen unseres Volkes, mit offenem Munde da, weil Rommel plötzlich aus seiner neuen- Stellung heraus zu einem kühnen Einbruch in dle- englischen Aufmarschräume vor seiner Stellung übergegangen ist. Tagelang ist er mit seinen Panzern in die Wüste hineingerollt, hat ungezählte Waffen aller Art erbeutet ober zerstört und Lager an Vorräten, große Benzmdepots 5Iug=. uct «« —,—— plätze und Flugzeuge genommen. Wenn sie mm spiele heraus, um an ihnen die Werke zu menen, versuchten, Rommel eine Offensive anzudichten, die für deren Verteidigung uns kein Einsatz zu hoch bis an die ägyptische Grenze führen soll, dann ist das ein beliebtes Manöver, ein Ziel aufzurichten, . Tnf um nachher, weil es nicht erreicht wurde, da es gar füllt, breitet sich nun bleierne Stille im EaL Ltn nicht anaeftrebt worden war, zu behaupten, man verwundeter britischer Panzerkommandant, Der im habe den Gegner siegreich zurllckgefchlagen. Turm seines bereits bannenden Fahrzeugs ein- „ _ , *, geklemmt ist, ruft um Hilfe. Dankbar lächelt er Dem Cfdbo in ttalittL Arzt zu, der ihn verbindet. Sechzehn zerstörte oder tyrcuviyty Hl schLerbeschädigte Tanks vom Typ Mark 4 und Mailand, 30. Januar. (DNB. Funkspruch.) Die Mark 6 lassen sich von einem Punkt aus mit dlo- Wiedereroberung von Bengasi hat in Italien leb« ; <" x ------------ hafte Fre ude und Begeisterung ausge- jo beschädigt, daß löst. „Corriere della Sera" schreibt, Churchill war s. von einem vollen Erfolg in Libyen überzeugt, bah er dieser großangelegten und seit Monaten vorbe- reiteten Aktion alles andere unterordnete. Ohn-e den deutschtttalienschen Sieg überschätzen zu wollen, könne man doch sagen, daß der grandiose strategische Plan des englischen Kommandos restlos gescheitert sei. Der triumphale Marsch durch Libyen auf Tripolis oder gar Tunis habe sich in | eine Reihe überaus harter Kämpfe verwandelt, wobei der Rand der Syrte wiederum die äußerste Grenze des fo teuer erkämpften Vormarsches Durfte Ute, dem sofort der Gegen« stoß folgte. An dem großen Erfolg der deuisch- $ alieNischen Landstreitkräste seien aber auch Flotte und Luftwaffe beteiligt, die m engster Zusammenarbeit den fo wichtigen Nachschub sicherten und dem Gegner gleichfalls schwere Verluite zufügten. Das unerschütterliche Vertrauen in den Ausgang des Krieges in Nordafrika.und im Mittelmeer sei aber nicht etwa auf eine Unterfchätzung der immer noch gewaltigen gegnerischen Stteit- kräfte zurückzuführen, sondern auf das Bewußtsein der steigenden eigenen Möglichkeiten. Die Wiedereroberung von Denga'si sei eines der sichersten Anzeichen für diesen Wandel der Situation. - ßem Auge zählen. Ein einziger deutscher Panzer ist !- so beschädigt, daß er abgeschlevpt werden muß. Der Adjutant des britischen Oberkommandierenden wird wohl einige Stunden damit zu tun gehabt haben, die von der Hand seines Generals einaezeich- neten roten Linien und Pfeile mit dem Radiergummi wieder zu entfernen. Statt mit roten Pfeifen ist die Piste im Uadi el Faregh mit den verkohlten Resten von hundert Britenpanzern eindeutig bezeichnet. geqennti fcrtifvrcdmnfdilnti 2251 iMbestt _ ---- vor uns liegende in Der linken Ecke durch einen Paktreffer zerfetzte britische Kar. tenblatt von Ägedabia weist zahlreiche Em- zeichnunqen auf: Mit schwarzem Sttft.d'ie b e u tf ch- italienischen Stellungen, tvie sie sich m der Phantasie des Chefs einer englischen Panzer- kompanie bargefteüt haben mögen, unb in4rafhgen roten Strichen die feindlichen Stoßlinien. Man wird unwillkürlich an eine als Quintaner verfaßte Lateinarbeit, in Der Der Rotstift Des ge» strengen Herrn Ordinarius für Den eigenen Geschmack allzu heftig gewütet hat, erinnert. Mit dem einen Unterschied allerdings, daß der Rotstift des Lateinlehrers unerbittlich recht behielt, wahrend die kühnen Pfeile des britischen Offiziers das Wieben, was sie von Anbeginn waren: Rechnungen ohne lüerforgungäianipit:, uva » ~ ' hundert brennende Panzer auf dem Kampffeld unb liefert uns erfreuliche Vorräte an Keks und Cor- ftscheint täglich., außer : sonntags und feiertags q,.'1 Beilagen: ' liekener Familienblätter : ^jmatiinBild DieLckoUe ’ Be-ugsvreiS: Stockholm, Ende Januar. : Noch ist kein Monat vergangen, feit in Wajhing- pit die 26 Staaten, Protektorate und Exilregierun- ,n welche sich durch den Willen weniger Männer Vt auch nur durch Zufall im gegnerifchen Lager ammengefunden haben, ihren Namen unter die Klärung fetzten, durch welche sie sich zum gemeinten Slampf gegen die Achsenmächte verpflichten, 'joch sind die Pläne, welche Churchill und Roose- f(t in wochenlangen Beratungen in Washington ^morsen haben, kaum über das Stadium theoreti- ger Erwägungen hinaus gediehen. Noch ist der Ionische Apparat, welcher auf politischem, wirt- gastlichem und militärischem Gebiet zur Durch- chmng dieser Pläne erforderlich ist, erst in dürfen Ansätzen vorhanden; schon aber zeigen sich fe in der Fassade der Einigkeit, die vorerst Erdings nur Schönheitsfehler sind, aber später ks ganze Gebäude zum Emsturz bringen können. Der Streit Der Trabanten, auch Der großen unter (inen, brauchte dabei vielleicht in Washington und ionbon nicht besonbers ernst genommen zu wer- Kn wenngleich er. störend genug wirkte und, wie zrgenwärtig das Beispiel Australien s zeigt, sonders für England, dem empfindlichsten der d.'iden angelsächsischen Partner, recht spürbare Fol- (?n auch im innerpolitischen Leben haben kann, jrotzbem würden diese Eifersüchteleien im zwetten Enb dritten Rang kaum ins Gewicht fallen, wenn veniqstens im Parkett, im Kreise Der drei Großen, Einigfeit bestände. Aber es zeigt sich immer deut- l-iber, daß davon nicht gesprochen werden kann, und laß. während die Gegensätze zwischen London und Washington vorläufig überbrückt zu sein scheinen, ler Draht nach Moskau unter dem Tau- ,iehm her an beiden Enden sitzenden Partner merk- svnatlick.. RM.1.80 ustellgebühr.. ,, ich bei Nichterscheinen tpr einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Oie zweischneidige Sichel Von unserem Dr. L.-Korrespondenten. Ich gelitten hat. „ Schon bei der Unterzeichnung der Washingtoner Erklärung wurde klar, daß es Churchill unb Roose- je(t nicht gelungen war, S t a l i n von der Not- , vendigkeit einer unbedingten militärischen Zu- ammenarbeit mit den Angelsachsen zu überzeugen, jroar Dürfte Litwinow-Finkelstein, Der von jeher eine Schwäche für Die westliche Diplomatie hatte md sich gern und häufig den in Moskau verpönten Frack anzog, fein Möglichstes getan haben, um wenigstens nach außen hin ungetrübte Eintracht Mzufpiegeln. So kam es auch, daß die Bolschewisten die Washingtoner Erklärung unterschrieben, ich jedoch gleichzeitia volle Handlungsfreiheit da- löurd) bewahrten, daß die Verpflichtungen zur kiniqkeit nurgegendieAchsenmächte Gültigkeit hatten, mit Denen sich jeder Unterzeichner im l Kriege befand. Das bedeutete praktisch, daß die I-Ängelsachsen auf die Hilfe Der Sowjetunion gerade fan 'bdr Front verzichten mußten, wo sie diese am Dringendsten benötigten, nämlich in Dftaf 1 en. I Die strategische Planung der Alliierten, für Welche Churchill unb Roosevelt bei ihren Beratun- Ken in Washington Die Grundlage schaffen wollten, W, wie ber Welt immer roieber versichert wird, leine Planung auf lange Sicht. Mit dieser Desftun- /abuiig versuchen die amerikanischen und britischen Staatsmänner, sich selbst und ihre Völker darüber fhinwegzutäuschen, daß augenblicklich m Oftajien sehr wichtige Positionen verlorengehen. Von Mit- iiliebern der australischen Regierung wurde schon Ibetont, daß das eine sehr törichte Betrachtungs- Imeife sei, weil es später unendlich schwierig, wenn nicht gar unmöglich sein würde, diese Positionen iviederzuerobern. Aber selbst, wenn man diese etwas -algenhumorig schmeckende Erklärung gelten lassen wollte, fo liegt es auf der Hand, daß die Planung ber Angelsachsen für die künftige Kriegführung im Pazifik äußerst schwierig sein muß, solange sie Die Beteiligung der Sowjetunion in ihrer Rechnung als unbekannten Faktor einsetzen müssen. Die defensive KrieMhrung der Alliieren hn Pazifik ist angeblich ein Teil der strategischen Planung auf lange Sicht. In Wirklichkeit ist sie aanz einfach eine Notwendigkeit. Schon lange vor Ausbruch Des Krieges wurde von vor. sichtigen Amerikanern darauf verwiesen, daß es für hie Vereinigten Staaten sehr schwierig fein wurde, b?n Krieg in die Gewässer Japans zu tragen. Heute ist es nahezu unmöglich, nachdem die l)ierfür J^or^ gesehenen Stützpunkte auf Guam, Wake und Mid- vay-Jsland und dazu die Philippinen verloren- tzegangen sind. Singapur ist so bedroht, daß es als Lfensivstützpunkt gleichfalls ausscheidet. So ist es begreiflich, daß Die angelsächsischen Strategen auf ben Gedanken gekommen sind, W l a d i w 0 st 0 k in ihre Pläne einzubeziehen, um von hier aus nut I Unterseebooten die japanischen Verbindungslimen rach China zu stören und mit Flugzeugen Die Industriestädte in Japan selbst anzugreifen. . Stalin hat jedoch nicht die Absicht, sich m die I Karten gucken zu lassen, auch nicht von seinen an- felsächsischen Alliierten. Schon in .einem früheren I Stadium des Krieges hatte er einer nordamerika- nischen Militärmisfion verboten, sich zu Studien- I zwecken an die Front zu begeben. Unb wenn heute vornehme Besucher, wie 'kürzlich der brittsche Außen-- l-irtinifter Eden, einen Frontbesuch machen, so I dürste es sich Dabei um ähnliche Reisen handeln, vie sie vor Dem Kriege bas bolschewistische Reisebüro Intourist für neugierige Westeuropäer burch ?otemkinsche Arbeitersiedlungen und Musterbetriebe veranstaltete. Jedenfalls ist es zu einer engen militärischen Zusammenarbeit zwischen den Bolschewisten unb den Angelsachsen noch nirgends ge= lommen. Die Besetzung Irans gestaltete sich eher einem Wettlauf zwischen britischen und sowje- ckschen Verbänden, und seither hört man wenig von I k-iner Zusammenarbeit, die über die Lieferung analoamerikanischen Kriegsmaterials , hinausginge. Wenn also ber Kreml Januar. (Europapreß.) Der Marineausschuß des USA.-Repräsentantenhauses hat mit 16:6 Stimmen eine Untersuchung der Pearl- Harbour-Katastrophe durch den Kongreß a b gelehnt. Durch den überraschenden Angriff japanischer Flugzeuge und Unterseeboote auf Hawai zu Beginn des Pazifik-Krieges im Dezember vorigen Jahres wurde der größte Teil der Pazifik- von Stern! Ich funkle ein bißchen im Gärtnerplatztheater ..." „Was ist das? Keine Ahnung! Schauspiel? Oper?" „Operette! ,Donaunixe' — haben Sie nie gehört, Sie Unschuld vom Lande? Der große Erfolg! Ich singe die Hauptpartie ..." „Aber das werde ich mir mit Vergnügen an» hören!" — .Angenehmer Mezzo-Sopran — tut wohl', halle er gedacht, er entsann sich genau. - Sonderbarer Abend im Menschengewühl der „Wies'n"! Lange waren sie zu viert, vom Zufall zusammengeweht, durch die lichterfunkelnde Zeltstadt' gebummelt. Vor einer Schießbude hatten Fehr und Abbeg auf Marions Wunsch einen Wettkampf ausgefochten, er war unentschieden geblieben, Marion war mit einem großen Schokoladenherzen in Stanniol (Abbegs Gewinn) und einer Puppe (Fehrs Gewinn), einer riesigen blonden „Mizzi" mit Klappaugen, die eigentliche Gewinnerin geblieben'... „Ich hab' so gern mit Puppen gespielt", sagte sie, dankbar lächelnd. — „Kann ich bestätigen", rief Abegg. „Spielten ja beinahe noch mit Puppen, als ich Sie kennenlernte ..." — „Ich habe vielmehr den Eindruck, Sie spielten mit einer Puppe, Abbeg!" ... Fehr hatte innerlich den Kopf geschüttelt: was wollten alle diese lauernden, hastig gewechselten Reden bedeuten?! Und dann — im Gewirr von Karussells, Achterbahnen, Luftschaukeln, Lukassen — die tieferregende Szene bei der Wahrsagerin (Preis fünfzig Pfennig pro Person)! Das alte verdächtig feurige'Zigeuner- weib im roten, goldflitterbesetzten Röcklein, dicke Goldringe in den Ohren, hatte ohne viel Federlesens Marions und Fehrs Hände ergriffen ... „Was seh' ich?", rief sie: „Schöne Damen! Schöner junger Herr! Wollen Sie wissen, was das Geheimnis der Urgroßmutter meinem Auge entschleiert? Diese Linien! Wie sie zueinander passen? Wie das zueinander hinstrebt! Schöne Dame, schöner Herr! Werden fein glücklich, werden sein Mann und Frau, eh' ein Jahr ..." c- Laut auflachend riß Marion die Hand zurück. Auch Fehr brach in Gelächter aus — er fühlte am Schlag seines Herzens, daß sein Lachen nicht ganz unbefangen war ... „Na also!", rief er. „Donnerwetter, das ist freilich mehr als fünf Groschen wert!" Und langte nach der Geldbörse, Aber da flog schon ein Markstück auf den Tisch. „Darf ich dann wenigstens diese Ehe finanzieren?" tönte eine Stimme hinter ihnen. Jäh wandte er sich um: .Keine schlechten Scherze, Herr Abbeg!" „3 bewahre, Gaudi muß sein! Wozu ist man auf der Wies'n?" Christian Fehr riß sich zusammen. Der Kopf war ihm gegen die graue Polsterstütze gesunken. Hatte er geschlafen?' Und geträumt — tief geträumt? Sonderbar nah und wirklich war das alles gewesen, jedes Wort hatte er verstanden, jede Stimme unterschieden — wie an jenem glücklichen Septemberabend ... Und nun sollte er sie wiedersehen! In einer Stunde wohl schon ... Wie war sie plötzlich nach Berlin verschlagen? Und warum rief sie ihn? — Sein Herz schlug, als wäre er wieder ganz jung. Auf einem vorüberhuschenden Schild las er den Namen „Grünau". Donnerwetter, das war ja schon beinahe Berlin, und es galt, sich fertigzumachen ..." Genau um diese Stunde stand Dr. Wulflam in dem engen Büro, dessen Fenster auf große, unter mächtigen Schneekifsen liegende Holzstapel hinausging, und behorchte mit dem Hörrohr sorgfältig die mageren Rücken der Meister, Gesellen und Lehrjungen, die nacheinander vor ihm aufmarschierten. Sein kupferner Haarschopf fiel zur Seite wie ein Hahnenkamm. Ulla Fehr saß ihm gegenüber am Schreibtisch des Vaters und notierte in der großen Liste alles, was er ihr halblaut zurief. Es war die monatliche Generaluntersuchung, die Christian Fehr auf Vorschlag seiner Tochter für die ganze kleine Belegschaft der „Sophienau" an- georonet hatte. Aber heute war alles anders als sonst — Wulflam spürte es in jedem Nerv. Die Baroneß, die immer mit ihrer heiteren Aktivität die Seele dieser Stunden gewesen war, zeigte sich heute von einer Seite, die der junge Arzt nicht an ihr kannte: zerstreut, unbeherrscht, fast unfreund, lich Immer hatte sie sonst gern zwischen den einzelnen Untersuchungen ein kleines Geplauder mit ihm eingeschoben, etwa den Fall des im Kopfe zweifellos nicht ganz richtigen alten Meisters Theo Glumm besprochen, dessen Schwindsucht leider unaufhaltsam Fortschritt; hatte auch geduldig zugehört, wenn die Leute nach redseliger Schlesier-Art die Aus der schiefen Ebene ns u v der rsjp iS* Die Konferenz von Rio, die nach dem äußeren Vorbild ihrer Vorgängerinnen in Panama und Hu oanna eine Zusammenkunft von Vertretern aller amerikanischen Staaten war, stand im Gegensatz zu jenen unter dem unmittelbaren Druck einer chicksalsschweren Entscheidung, nachdem es inzwi- chen Herrn Roosevelt gelungen war, die Kriegs. Verwicklung, die er suchte, zustande zu bringen. Niemand hatte das Staatsgebiet der USA. bedroht, und niemand macht den ibero-amerikanischen Löir. dem einen Fußbreit ihres Gebietes streitig. Deutsch, land als die Ordnungsmacht des neuen Europa hat zu wiederholten Malen auf die ausgesprochen fried, lichen und dem gegenseitigen Nutzen dienlichen In, teressen hingewiesen, die "ihm die alten und frucht. Flotte der Vereinigten Staaten vernichtet. Jetzt ist es den Herren offenbar peinlich, die ganze An. gelegenheit durch eine Untersuchung erneut auszil- rühren, deshalb verzichten sie lieber darauf. Argentiniens Außenminister beim Flugzeugunglück mit dem Leben davongekommen. baren Handelsbeziehungen zu den füdarnerikani. schen Staaten auch für die Zukunft wertvoll machen. Die ibero-amerikanischen Länder haben es selbst am besten verspürt, was die völkerrechtswidrige, von Washington geduldete und mehr und mehr geför. berte Blockadepolitik Großbritanniens für sie durch den Ausfall des deutschen und der übrigen kontinentaleuropäischen Handelspartner an Schaden bedeutet hat. Bis in die Formalitäten dieses Will, fchoftsaustausches hinein hat sich die, klare und sau. bere Handelsmethode des Reiches auch auf dem Südkontinent jenseits des Atlantik größter Sympa, thien erfreut, da sie durch keinerlei Machtambitionen tat japanische Mlayea in siid Wahnie KU die W jchjsen und fl' AM * 18 Kilo« jofio. 30. Mal-Mayen üea Truppen v M Lham, a »sidlich von fischen Trupj nf der breiten getrübt war wie die verführerischen Mechoden der Kreditgebarung Washingtons, und da sie auf der Grundlage der strukturbedingten Austauschmöglich, ketten zwischen den beiden Wirtschaftsräumen auch den finanziellen Möglichkeiten der devisenarmen Südamerikaner gerecht wurde. Das Marktnkonopol, das die Vereinigten Staaten als Lieferanten von Jndustrieerzeuqnissen und als Verbraucher von agrarischen Rohstoffen auszunutzen in der Lage waren, hat demgegenüber für Süd- amerika alle die Schwierigkeiten empfindlich spür, bar werden lassen, die jeder Kenner der Verhältnisse Vorhersagen konnte. Erstens bestehen zwischen den beiden Gebieten keine wirtschaftlichen Ergän- zungsmöglichkeiten. (Betreibe und Baumwolle bilden normalerweise Ueberschußprodukte in beiden Zonen; und mindestens für die in das neue Erntejahr übernommenen 2V2 Millionen Tonnen alten Weizens in Argentinien sowie die großen, dem Verderb anheim- gefallenen Maisbestände dieses Landes ist das Feh. len eines lohnenden Absatzmarktes ein schwerwiegendes Problem, nachdem gegenwärtig der rüstungs. PÄ - L-lL SÄ; Ss- Ss SstfS U-Ä F&i 5»2arin durch ein K girlleicht erkeM L schon, das fcriid. Die in verunglückt. Buenos Aires, 30. Januar. (DNB.-Funk- spruch.) Der Kraftwagen des Chefs der Luftwaffe, i;Ln Oberst Zanni, stieß mit einem Lastauto am €ini ^H^afen Q' sofort ins Marinehofpital verbracht. Oer Chef der argentinischen Luftwaffe gang des Truppenübungsplatzes Campo de Mayo in der Nähe von Buenos Aires zusammen. Zanni wurde schwer verletzt in ein Hospital verbracht, wo er seinen Verletzungen erlag. Der Verunglückte war als Nachfolger von General Zuloaga Anfang Oktober des vorigen Jahres zum Oberkommandierenden des Militärflugwesens ernannt worden. Er stand im 49. Lebensjahr. Bereits mit 23 Jahren erzielte er die südamerikanische Bestleistung im Dauer- und Schnelligkeitsflug. Sechs Jahre später überquerte er zweimal die Cordilleren. Eine Glanzleistung bildete fein Flug Amsterdam—Tokio, wobei er einen Schnelligkeitsrekord auf der Strecke Amsterdam- Kalkutta aufstellte. Zanni war auch vorübergehend den diplomatischen Vertretungen in Paris, London, Tokio und Washington zugeteilt. 2er Duce en ^rlinbober der iti h Unterred Mschen § 111 Delcroix, Buenos Aires, 29. Jan. (DNB.) Auf dem Rückflug von Rio de Janeiro nach Buenos Aires ist der argentinische Außenminister Ruiz Gui. n a z u mit mehreren Mitgliedern seiner Delegation .Tokio, 29. «Nischen Mari jeti der Mas iitfenitrafee, d ^'.reiche Lusic ttzpunlle au iiib Durul famfän 60 feigw her ftKNg bese litoer mit Mlluadratki Mi, zu den im Flugzeug a b g e ft ü r 31. Das Flugzeug stürzte kurz nach dem Start in der Umgebung von Rio ins Meer. Alle 12 Insassen wurden geborgen. Sie sind unverletzt bis auf den Außenminister, Jemen. Vier der eine Brustverletzung davontrug. Guinazu wurde ttZJ1 Dan W. Die L "l'gen üßett v Ole '^derwc |ffl Halbinsel d Snipptnlar vchangha ■hippen lande im Norde p ist ein klein ^'Flusses, iß km noM geben 311 'chr Druck tnd)t und P ^Mündung? Mnstadt von Residentsch Klein« । Der Ttabsct "end über all SA.-Nch megungen die Liste wog. „Sonst noch was, Doktor?" fragte sie, indem sie schon die blaue Baskenmütze über den blonden Kopf zog. Sie stand hinter dem Tisch und sah | Wulflam mit Augen an, von deren Blick ihm un- i behaglich zumute wurde. „Unsere gnädigste Baronesse ist heute sehr un* gnädig!" „Ungnädig? Eilig. — Servus, Doktor!" Er übersah die über den Tisch weg hingestteckte j Hand: „Darf ich mich Ihnen nicht anschließen wie sonst?" i „Wenn Sie sich beeilen — bitte!" Sie gingen nebeneinander her, den Weg von dec rauchenden Sophienau zum Schloß. Der Schnee- ; pflüg hatte ihn gegen Mittag freigemacht, hohe Wälle türmten sich zu beiden Seiten. Zu allen Jahreszeiten waren sie diesen Weg gegangen, seit zweimal zwölf Monaten, seit die Generaluntersuchungen eingeführt waren. Und immer hatten sie lebhaft gesprochen und kameradschaftlich debattiert über ■ Dinge, die sie gemeinsam interessierten: Krankheitsfälle in des Doktors junger Praxis, soziale und medizinische Probleme. Ja, mehr als zwei Jahre, seit Wulflams Niederlassung in Lappersdorf, hatte eine gute, auf sachlicher Grundlage ruhende Freund- schäft zwischen ihnen bestanden. Ulla, der der Vater gerade endgültig das Medizinstudium abgeschlagen, hatte in dieser Zusammenarbeit so etwas wie Ersatz für die Erfüllung ihres Lieblingswunsches gefunden, die des Vaters Egoismus ihr weigerte. Sie hatte dem jungen Arzt beim Aufbau der Praxis geholfen, feine Kranken betreut, mehr als einmal in schweren Fällen die Nacht am Bett in einer ärmlichen Dorfhütte verwacht. Und stets waren die Beziehungen zwischen ihnen beiden hell und ungetrübt gewesen. Bis heute Bis heute ... Das war's, worüber Wolfram sich immer wieder wunderte, während die belanglosen Worte hin und her gingen. Und er litt doppelt darunter, denn gerade heute hatte er sich auf diesen Rückweg und fein vertrauliches Gespräch besonders gefreut. (SottfetzmrA jslgtä kleinen Sorgen und Anliegen ihres dumpfen Daseins vor ihr ausbreiteten. Heute aber vermied sie jedes persönliche Wort, beschränkte sich auf das Sachliche, hetzte die ganze Untersuchung herunter und schloß am Ende mit knappen, heftigen Be- Wr : Am KommandogerA einer WUenstellung Mit schweren Verlusten zmückgeworfen von rat Delcroix, bei. Das Geheimnis manchen Erfolges mv nordafrikanischen Küstengebiet Bengasi bis Marsa Malruk. bas-Flusses, 16t) km südwestlich von Sarawak und 150 km nördlich von Pontianak. Berichte aus Batavia geben zu, daß sich auch ein verstärkter japa- rischer Druck von Sarawak aus bemerkbar macht und P o n t i a n a k bedroht ist. Pontianak, im Mündungsdelta des Kapoeas-Flusses, ist eine 5)äfenstadt von 45 000 Einwohnern und Hauptstadt der Residentschaft Westborneos. Kleine politische Nachrichten. Der Stabschef der SA. sprach am Donnerstagabend über alle Reichssender vor den SA.-Männern uni) SA.-Wehrmännern der Gruppe Berlin-Brandenburg urtd den auf Sturmappellen angetretenen Männern im ganzen Reich zum 30. Januar. Der Duce empfing die von Reichskriegsopferführer Oberlindober geleitete Abordnung der NSKOV., ebenso der italienische Außenminister Graf Ciano. Den Unterredungen wohnten der Vorsitzende des italienischen Kriegsbeschädigtenverbandes, National- Berlin, 29. Januar. (DRB.) Unsere Truppen entrissen am > 27t 1. an der Donezfront dem Feind in örtlichen Gegenangriffen mehrere Ortschaften, vernichteten vier feindliche Panzer und erbeuteten sechs Geschütze. Bei einem erfolglosen Gegenangriff verlor der Feind 350 Tote. Auch an anderer Stelle führten Teile einer deutschen Panzerdivision erfolgreiche örtliche Gegenangriffe durch. Deutsche Truppen unternahmen nordostwärts von Kursk einen Angriff gegen sowjetische Kavallerie, die gegen, eine wichtige Straße vorgefühlt hatte. Bei starkem Frost und stürmischem Schneetreiben warfen unsere Soldaten den Gegner zurück und stießen weiter nach. Die Bolschewisten warfen neue Kräfte mit Panzerwagen in den Kampf, der trotz des anhaltenden dichten Schneefalles und der strengen Kälte weiter erfolgreich verlief. Ein sowjetischer-Panzer blieb im Feuer unserer Panzerjäger liegen, zwei weitere, fünf Panzerabwehrkanonen und zahlreiche Schlitten und Pferde fielen in deutsche Hand. Ueber 100 Gefan- Scha'nghai, 29. Januar. (DRB.) Japanische Truppen landeten am Donnerstag in P a ma n g- f at im Norden der Westküste Borneos. Pamang- WB.-Funk« er Lustmsse, ;uto am Gini >po de Maye nmen. Iam! verbracht, oö unglüitte rvai Brang 01« mantherenöen >r überquert« Leistung bil- obei er einen AmsterdrM- rorübergehm Paris, Lov nichtet. >e ganze Meut auti irauf. uster cm Lebe, -ehort verhallen. ‘ Drittens kommt fetzt im Kriege noch besonders iiinzu, daß die Jndustriekapazität der USA. überhaupt die Befriedigung der ibero-amerikanischen Zezugswünsche nur zu einem geringen Teil gestattet, und daß diese Lieferungen durch die tatsäch- !iche Krieg^entwicklung Roosevelts erst recht immer mehr in den Hintergrund gedrängt werden, also daß man den propagandistischen Verheißungen Rocke- iellers mit wachsender Kritik begegnet, die den hero-amerikanischen Ländern neben erhöhten Roh- Itoffkäufen der USA. auch Lieferungen nordameri- i konischer Maschinen und technischer Einrichtungen iloime weitgehende technische Beratung in Aussicht stellten. Man verweist dabei auf den unüberbrück- c>aren Widerspruch zu den kürzlichen Ausführungen )es Chefs des USA.-Prioritätsamtes, Leon Henderson, wonach Südamerika jede Hoffnung auf eine Kessere Belieferung durch die USA. und einen Dirtschaftsaufschwung durch USA.-Käufe sehr her- ^bschrauben müsse. Die Tendenzen der Washing- honer Politik sind den Südamerikanern durchaus, geläufig. Darin liegt auch der tiefere Grund, daß die Konferenz von Rio sich dem Washingtoner Dik- tat durch ein Kompromiß zu entziehen sucht. Zielleicht erkennen die südamerikanischen Staaten heute schon, daß sie sich auch damit auf die jch i e f e Ebene begeben haben. 18 Kilometer vor Singapur. Tokio. 30. Jan. (DRV. Funkspruch.) Die In Zentral-Malayen nach Süden vorsiohenden japanischen Truppen bewältigten das letzte Hindernis vor Zohur Vharu, als sie 6ulai, 18 Kilometer nördlich von Singapur. eroberten. Die japanischen Truppen stürmen jetzt gegen Singapur auf der breiten Straße vor. die parallel zu der Lisenbahnstrecke verläuft. Inzwischen hat eine andere japanische Kolonne, die gleichfalls in Zentral- Malayen in südlicher Richtung vordrlngt. nach der Einnahme K 4u a n g s in nordöstlicher Richtung gegen die Ostküsle australische Slreitkräfle einge- I schlossen und geschlagen. Ausgedehnte Lustangriffe. 3.) Auf ton iuenos Aires iuiz @ui< :r Oelegatim gzeug l'türd mg von ftio geborgen usenrnmifterj linaju wurde dumpfen D°' r vemied I" sich aus das ung herunter heftigen Be« sie, indem/" öen blun '« 'isch unö M 21 id Ä® un< eute sehr 5 hingestrecktl en wie Qti allen s< » M ei«"" r w einet B|tf' ren »ie 5 3* gene wurden gemacht. An der Einschließungsfront von Leningrad setzten die Bolschewisten nach starker Artillerievorbereitung und von mehreren ^Panzern begleitet, einen Angriff unweit der Stelle an, wo die Front die Küste des Finnischen Meerbusens berührt. Der Ausfallversuch wurde bei einer Kälte von fast 30 Grad abgewiesen. Dort, wo der Gegner bis* an die deutschen Linien herantam, wurde er in Nahkämpfen zurückgeworfen. Am Morgen des 27.1. griffen an einer Stelle des Nord'abschnitts die Bolschewisten eine deutsche Stellung an einem Bahndamm auf fünf Kilometer Breite mit starken Kräften und in mehreren Wellen an, unterstützt von Panzerkampfwagen und starkem Artilleriefeuer. Da sie hiermit keinen Erfolg erzielten, setzten sie auch Tiefflieger in den Kampf ein. Trotzdem hielt die deutsche Infanterie die Stellung, um die schon seit Wochen heftig gekämpft wird,^ und schlug trotz Schnee und starker Kälte den Feind mit schweren Verlusten zurück. Oer Wehrmachtberichi. DRB. Aus dem Führerhavptanartier, 29. Januar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Auf der krtm und int südlichen A b - schnitt der Ostfront infolge heftigen Schneetreibens geringe Kampftätigkeit. Bei der im gestrigen Wehrmachtbericht gemeldeten Vernichtung einer feindlichen Kraflegruppe an der Südküste der Krim fielen 840 Gefangene. 12 Geschütze sowie 111 Maschinengewehre und Granatwerfer in die Hand der deutschen und rumänischen Truppen. An der Donezfront wiesen deutsche und slowakische Verbände örtliche Angriffe der Sowjets ab. Eigene Gegenangriffe waren erfolgreich. Im mittleren Frontabschnitt griff der Feind an mehreren Stellen erfolglos an. Bei eigenen Angriffen wurden zahlreiche Ortschaften nach heftigen Kämpfen genommen und eine Anzahl Geschütze erbeutet. Im Rordleil der O st front fetzte der Feind seine Angriffe fort. Die Kämpfe sind zum Teil noch im Gange. Südostwärts des Ilmensees, in der Einschließungsfront von Leningrad und an der deutsch-finnischen Front in Lappland erfolgreiche eigene Stoßtruppunternehmungen. Starke Kampf- und Iagdfliegerverbände griffen besonders im mittleren und nördlichen A b s ch n i t t in die Erdkämpfe ein. Zahlreiche sowjetische Flugzeuge wurden in Brand gesetzt. In Nordafrika lebhafte Spähtrupptätigkeit in der Eyvenaika. Erfolgreiche Luftangriffe richteten fich gegen britische Kraftfahrzeugkolonnen. Truppenansammlungen und Treibstofflager im >2 Ss sh-J ’M Deutsche Fernkampfbatterien beschossen einen Kindlichen Geleitzug im Kanal. Bereits die ersten Salven zwangen das britische Geleit zum Ab- brehen. Die Wirkung der Schüsse konnte infolge unsichtigen Wetters nicht festgestellt werden. In Bukarest überreichte der finnische Gesandte dem rumänischen Staatsführer Marschall A n tone s c u die höchste finnische Auszeichnung, den Orden der weißen Rose. .Tokio, 29.Januar. (DNB.) Verbände der japanischen Marineluftwaffe führten nach Ueberflie- gen der Makassarstraße, der Ceram-See, der Molukkenstraße, der Flores-See und der Banda-See zahlreiche Luftangriffe gegen wichtige feindliche Luftstützpunkte au.f Borneo, Celebes, Cerarn und Buru durch und zerstörten 45 feindliche Maschinen. Vier japanische Flugzeuge kehrten nicht Izurück. Die in K e n d a r i auf Celebes gelandeten Impanischen Sonderkommandos haben die Stadt nach - - r »Erledigung der Säuberungsaktion in der Umgegend Mv sscß vollständig besetzt. — Cerarn, 17 700 Ouadarat- Ifilometer mit 671)00 Einwohnern, und Buru, 9700 Quadratkilometer mit 15 000 Einwohnern, gehören . zu den niederländisch-indischen Molukken und liegen ostwärts Celebes. Kendari ist der Haupthafen auf der nach Südosten zeigenden großen Halbinsel der Insel Celebes. Truppenlandungen auf Wsst-Dorneo Staatssekretär im Veicheniinisteriuni ©r. Todt. Der Führer hat Ministerialdirektor, Dipl.-JnA Günther Schulze-Fielitz zum Staatssekretär im Geschäftsbereich des Reichsministers Dr. Todt ernannt. Dazu gehören der Reichsminister für Bewaffnung und Munition, der Generalinspektor für -das deutsche Straßenwesen, der Generalinfpektor für Wasser und Energie und der Generalbevollmächtigte für die Regelung der Bauwirtschaft. Schulze-Fielitz wurde 1899 tn Hannover geboren und absolvierte nach seiner Teilnahme am Weltkrieg die Technische Hochschule, legte 1922 die Di* plomhauvtprüfung und 1925 die Staatsprüfung für das Wasser- und Straßenbaufach ab. Er war Regierungsbauführer in Hannover, Schleswig, Stettin und Berlin, wurde 1925 Regierungsbaumeister und 1928 Baurat bei der Landesverwaltung der Provinz Pommern. Seit dem 1. August 1933 ist er Mitarbeiter Dr. Todts. Er traf die organisatorischen Vorbereitungen für die Uebemahme der Reichsstraßen auf das Reich, zog die Bauorgani* sation für den Westwallbau auf und leitete die Bauwirtschaft vom Friedens- auf den Kriegszustand über. Forstwirtschastsprobleme in den Ostgebieten. Auf der Eröffnungstagung des Arbeitskreises für die Wiederbewaldung des Ostens wies Generalforstmeister Staatssekretär Alpers darauf hin, daß die Aufforstung des deutschen Ostens ein wesentlicher Teil des großen Programms der Erzeugungssteigerung sei. Zu der für alle Waldungen des Reiches geforderten Ertragssteigerung müsse eine Auswertung der deutschen Wald fläche er« zielt werden, für die gerade in den neuen Ostgebieten ausgedehnte Möglichkeiten bestehen, ohne die ebenfalls notwendige Erzeugungssteigerung der Landwirtschaft oder ihre Ausdehnung em= Mengen. Im Gegenteil werde die Aufforstung vielerorts eine Voraussetzung für eine landwirtfchast- liche Produktionserhöhung schaffen. Don großer Bedeutung sei 'die Wiederbewaldung auch für die Landeskultur, sei es durch die Beeinflussung des Klimas für die Landwirtschaft oder durch die Regelung des Wasserhaushalts des Bodens. Aus aller Welt. Lawinensturz legt Zugverkehr lahm. Bei dem schweizer Dorf Oberried am Brienzer See bei Interlaken ging eine gewaltige Lawine weder, die die Bahnlinie auf einer Länge von über 50 Meter und 5 bis 7 Meter hoch verschüttete. Die Lawine brachte gewaltige Holzmassen mit, wodurch die Aufräumungsarbeiten stark behindert werden. Schweizer Arbeiter durch Schneebrett verschüttet. Oberhalb von Adelboden im Berner Oberland wurden vier Arbeiter, die mit der Freilegung der Linie des Drahtseilschlittens auf dos Hahnenmoos beschäftigt waren, durch ein ab* stürzendes Schneebrett verschüttet Die Hütte, m der' sich die Arbeiter vorher aufgehalten hatten, wurde weggefegt. Ein Arbeiter konnte lebend geborgen werden, die drei anderen, die nach längerer Zeit aus dem Schnee gegraben wurden, konnten nicht mehr ins Leben Mrückgerufen werden. Kamele verursachen Eisenbahnunglück. Ein eigenartiges Eisenbahnunglück, das sich auf der Strecke von'St. Louis nach Dakar (Westafrika) ereignete, erinnert an die Zeiten, wo im wilden Westen die Büffelherden gegen die ersten Eisen- bahnzüge anrannten. Einem Expreß-Triebwagen wurde kurz hinter St. Louis die Strecke von mehreren Gruppen von Kamelen blockiert, die in wilder Panik gegen den mit 80 Kilometer Stundengeschwindigkeit fahrenden Triebwagen rasten. 13 Kamele würden zermalmt. Der Triebwagen entgleiste. Es gab jedoch nur einige Leichtverletzte. Soldaten als Puppenspieler. Die Darbietungen der Front-Puppenbühnen haben bei der Truppe großen Anklang gefunden und bei manchen Soldaten den Wunsch wachgerufen, in der Zeit der Ruhestellung selbst das Puppenspiel > M pflegen. Um diesem Wunsch der Soldaten zu , entsprechen, hat das Reichsamt Feierabend der > NSG. „Kraft durch Freude" Anleitungen für das , Handpuppenspiel und für die Herstellung von $)«nb* , puppenbühnen aus einfachem Material für die An- gehörigen der Wehrmacht herausgegeben. Beförderungen in^,GA. undNSKK. Berlin. 29.Sanuar. (09KB.) In der ff hat der Führer auf Vorschlag des Reichsführers ff folgende Beförderungen vorgenommen: Z u 77 = Obergruppenführern die -^GruppenMrer Berkelmann, Theodor; Bürkel, Josef; Fiehler, Karl; Förster, Albert; Greiser, Arthur; Hildebrandt, Friedrich; Hildebrandt, Richard; Kaufmann, Karl; Keppler, Wilhelm; Klaqges, Dietrich; Körner, Paul; Koppe, Wilhelm; Murr, Wilhelm; Sauckel, Fritz; Wolff, Karl. Zu ---Oberführern die Brigadeführer Jedicke, Georg; Johst, Hanns; Keppler, Georg; Knoblauch, Kurt; Krüger, Walter; von Mackenden, Hans-Georg; Me'inberg, Wilhelm; Meyßner, August; von Oelhafen, Otto; Schleßmann, Fritz; Dr. Stuckart, Wilhelm. Anläßlich des 9. Jahrestages der Machtübernahme hat der Oberste SA.-Führer folgende Beförderungen ausgesprochen: Zu SA.-Obergruppenführern die SA.-Gruppenfuhrer Josef Berchtold, Wilhelm Kleinmann, Heinrich Haake, Ludwig Ufjlanb und Heinz .Spaeing; zu SA.* Gruppenführern die SA.-Brigadesührer Hans Petersen, August Moeslinqer, Carl Caspary, Otto Guembel, Hans von Helms, Ferdinand Schramm, Walter Hoevel, Meinhardt Marnitz, Alfred Ernst, Wilhelm Dittler, Paul Paßbach, Oskar Jaster, Ge- org Dechani, Karl Doememann, Max Koeglmaier, Albert Heinz, Fritz Viel-stich, Richard Aster, Robert Schormann und Karl Kraft; zuSA.-Brigade- sührern die SA.-Obersührer Robert Bauer, Theodor Fruendt, Jakob Gansmeier, Friedrich Geißel- brecht, Otto Godes, Eduard Kolb, Arnold Lentzen, Franz Maya, Heinz Pernet, Arnold Porlius, Hans Reimann, Julius Ruttkowsky, Richard Suchenwirth, Adolf Neugfchwandtner, Leo Bendak, Wilhem Greß, Karl Schweinle, Fritz von Delius, Josef Feichtmayr, Eginhard Eschborn, Hans Cramer, Erich Ernst, Heinrich Theobald, Fritz Richter, Hermann Fiebing und Otto Drechsler; zu S A.-B r i g a d e f u h r e r n: die SA.-Oberführer Karl Thums, Hans Baumgartner, Franz Unger und Hans Klein; zu Brigade« f ü h r e r V Oberführer V Richard Diehl. Zum 30. Januar 1942 hat der Führer folgende Beförderungen im NSKK. ausgesprochen: Zu NSKK.- Obergruppenführern die Gruppenführer Guenter Proehl und Helmut Strfst; zu NSKK. - Brigade sührern die Oberführer Fritz Ernst, Franz Putz und Ernst Schilling; zu NSKK.-Oberführern die Standartenführer Otto Ewers, Georg Alexander Klein und Joses Kraemer. Bei Tag- und Rachtangriffen auf britische Flugplätze der Insel Malta wurden mehrere Flugzeuge am Boden beschädigt. Britische Bomber, die in der letzleü Rächt versuchten, Münster anzugreifen, wurden durch starke Abwehr vertrieben und warfen planlos Bomben in Rordwestdeutschland. Die Zivilbevölkerung hatte geringe Verluste. An einigen Orten entstand Häuserschaden. Drei britische Bomber wurden abgeschossen. Das Ritterkreuz für tapfere Truppenführer. Berlin, 29.Januar. (DNB-.) Der Führer verlieh das Ritterkreuz an Oberst Cuno, Kommandeur eines Panzerregiments, Major Kraft, Ba- taillonskoman'deur in einem Infanterie-Regiment, Major Kirschner, Bataillonskommandeur in einem Infanterie-Regiment, Hauptmann Johann Schmidt, Bataillonsführer in einem Infanterie* Regiment, und Hauptmann Hans Müller, Bataillonsführer in einem Infanterie-Regiment. Oberst Cuno führte am 6.1. eine Kampfgruppe, die die ordnungsmäßige Loslösung vom Gegner decken sollte. Er griff unverzüglich den Gegner an, der sich bei einem wichtigen Bahnhof verschanzt hatte, und schuf damit die Grundlage für dey Kampferfolg der nächsten Tage. — Major Kraft stieß am 15.1. nach einem erfolglosen feindlichen Angriff dem Gegner nach und nahm eine wichtige' Höhe, die er gegen wiederholte Angriffe tapfer verteidigte, wobei er schwer verwundet wurde. — Major Kirschner durchbrach Mitte Januar beim Angriff auf Feodosia die starke feindliche Stellung und stieß bis an die Küsten'straße nördlich Ssarygol vor, wodurch die Einschließung von Feodosia vollendet wurde. — Am 20.12. war es den Sowjets gelungen, in Beloborodowo ein,zudringen. Hauptmann Schmidt hielt, obwohl ihm vom Regiment keine Verstärkung geschickt werden konnte, den Südtell des Ortes und warf mit den wenigen Männern feines Stabes, unterstützt durch vier Panzer, den Feind wieder aus Beloborodowo hinaus, y- Hauptmann Müller hat sich bei den heftigen Abwehrkämpfen in der Lama-Stellung hervorragend bewährt. Zur Abriegelung eines feindlichen Einbruchs bei Dimo- nino hielt er den Ort gegen wiederholte Angriffe und warf den eingedrungenen Feind durch Gegenstöße immer wieder aus der Ortschaft hinaus. Am 1. Januar 1942 wurde er schwer verwundet. ist die Entschlußkraft zur rechten Zeit. Wer die Seinen durch eine Lebensversicherung gesichert weiß, wird Entscheidungen treffen, wie sie der Augenblick erfordert. Lebensversicherung gibt Entscheidungskraft bis ins hohe Alter! Sa rM 55J ? ">>d k °U' k fes sie auf J [°umen m M’snatJ Stad sien und Q]J QU5lunuhJ ET für ^lich ti chen Qrrqd wolle bid * ZonZ nt* übet. 1 Weizens in krd anti ist das Feh. n ichwerrvitl der rüftunM.1 "Mae Textilbedarf der USA. einen etwas besseren" zwmwollabsatz erschlossen hat. Zweitens aber nutzen die Nordamerikaner chr Mrktmonopol in skrupelloser Weise aus, um einer. iiite die Rohstoffpreise der Lieferanten herabzurücken, andererseits aber die eigenen Lieferungen cn industriellen Halb- und Fertigwaren über alle Naßen zu verteuern. Das hat sich neuerdings erst lieber am Kaffee- und Zuckermarkt gezeigt, und (5 spielt auch eine Nolle bei der Prelsbegrenzung - fr nordamerikanischen Baumwollhandel, während Luf der andeken Seite alle Tendenzen, auch die Illusfuhr der USA. durch eine Preiskontrolle auf (‘in vernünftiges Niveau zu bringen, fang, und llaitglos in der Versenkung verschwunden sind und Üe diesbezüglichen Klagen der Südamerikaner un- ''1;; W' I - ‘-hatte 1 Die Männer am Kommandogerät einer schweren Flakstellung in der nordafrikanischen Wüste spähen hier mit scharfen Gläsern ins flache Gelände, damit angreifende Flugzeuge sofort mit einem Feuerhagel empfangen werden können. — (PK.-Aufnahme: Kriegsberichter Doege. sSch.j) :n. Er ftonh kat ist ein kleiner Hafen an der Mündung des ©ani= ahren erzich 1 Dauer« uni 396 D «»»j -5» KYRIAZt Seit 25 fahren' 394 D TABLETTEN Gießen Berlin IlhiniinniiiiHill OwwAeh flu£! KAISER S äWA unermüdliche Fürsorge mitschwingt und so das Gefühl des Geborgenseins auslost« Bewährte pharmazeatischePrl- parate werden heute vom Hausarzt des Sohnes ebenso erfolgreich verwandt, wie schon einst vom Hausarzt desVatete.Zu diesen Mitteln gehören Sanatogcn, Form nm int und Kalzan, die bei Generationen immer wieder ihre Probe bestanden haben« Warum kostbare Seife verschwenden, wenn ALLPUTZ in vielen Fällen die gleiche — oft bessere Wirkung hat? Rohholzmöbel, Steinböden, Steintreppen, Ausgüsse und viele andere Gegenstände werden mit ALLPUTZ genau so sauber wi§ durch Schrubben und Abbürsten mit Seife und Wasser. Durch seine schmutzlösende u. scheuerwirksame Eigen-* Schaft hilft ALLPUTZ nicht nur Mühe und Zeit sparen, sondern auch Seife. 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Der Doktor und der Schornsteinfeger sind bei Müttern und Pflegerinnen zwei Popanze, um unfolgsame Sprößlinge zu schrecken und zu bändigen. ,Wenn du zu viel issest, so kommt der Doktor und gibt dir bittere Arznei oder setzt dir Blutegel an', oder: Menn du unartig bist, so kommt der schwarze Schlotfeger und nimmt dich mit'. Was folgt dann? Sowie der Doktor an das Bett des kleinen Patienten tritt, weint, schreit, brüllt dieser mörderlich. Wie soll man da die Temperatur prüfen, wie den Puls fühlen, wie den Leib betasten! Stundenlang dasitzen und abwarten, bis der Tumult sich gelegt hat und der Ermüdung gewichen ist, kann man auch nicht! Da nahm ich rasch das Notizbuch aus der Tasche, ein Blatt wird herausgerissen, ein kleiner Bube mit dem Bleistift schnell hingezeichnet und nun. erzählt, wie der Schlingel sich nicht die Haare, sich nicht die Nägel schneiden läßt ... Das frappiert den kleinen Desperaten derart, daß er schweigt, zuschaut, und mittlerweile weiß ich, wie es mit dem Pulse steht, wie seine Temperatur sich verhält, ob der Leib oder die Atmung schmerzhaft ist, und der Zweck ist erreicht. Als mein Buch fertig war, bis auf das letzte Blatt, da war aber auch mein Bilderschatz zu Ende. Was sollte ich nun auf dieses letzte leere Blatt Danksagung. Für die vielen Beweise liebevoller Teilnahme bei dem Hinscheiden unserer lieben Entschlafenen Frau Katharine Rinn, geb. Harimann sowie für die vielen Kranzspenden sagen wir allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. Heuchelheim, im Januar 1942. Uh en - soviel, wie ein Teelöffel faßt • mit Wasser zu einem Brei anrühren und damit die Haut 1 -2 Minuten lang frottieren. Dann gründlich abspülen u. trocknen - besser noch abtupfen. Das ist gründliche Reinigung,, zugleich milde Massage und naturgemäße Pflege der Haut, die Seife schlecht verträgt. 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Aber wir denken dabei wohl gar nicht daran, daß es gerade der einfache Strich dieser Zeichnungen war, der damals dieses Bilderbuch im Sturm die Herzen der drei- bis sechsjährigen Buben und Mädel erobern ließ. Alle die Zutaten aber, denen die spateren Auflagen ausgesetzt waren, haben das Ursprüngliche dieses Werkes und die Absicht des Illustrators verzerrt. Künstlerisch gelungener mögen zwar die letzten Auflagen sein. Aber die unmittelbare Sprache des Buches zum Kleinkind, für das dieses Bildwerk ja einst gedacht war, ging verloren, ist nicht mehr in der einstigen Klarheit gewahrt geblieben. Der einzigartige Erfolg des Buches ist übrigens ein Zufallstreffer. Sein Verfasser, der praktische forderte das Buch einfach: ,Jch will den Strmvrvrl, peter!' Nun rückte das Blatt auf den Ehrenplatz vorn, und der frühere Titel machte dem jetziger: Platz." In Bekannten- und Verwandtenkreisen fand das Originalexemplar solche Beachtung, daß Dr. Hem» rich Hoffmann au? Drängen der ihm gut bekannten Buchhändler Dr. Loening und I. Rütten, die damals soeben die „Literarische Anstalt" gegründet hatten, beschloß, das bunte Bilderwerk in Druck zu geben. Hoffmanns „frohgemutes Abspiegeln alltäglicher Erscheinungen" — er trug stets ein kleines Skizzen- buch bei sich — hat seinem Struwwelpeter die rechte Volkstümlichkeit gegeben, und jeder dieser zwar nur kurzen, aber für jedes Kind so einprägsamen Bildberichte, sei es. die Geschichte vom bösen Friederich oder die traurige vom Paulinchen mit dem Feuerzeug oder die des Daumenlutschers, oder denken wir an die Geschichte vom Suppen-Kaspar oder an die vom Hans-Guck-in-die-Luft, spricht durch das Bild unmittelbar zum Kinde. Dem Text ist hier nur eine bescheidene, schmückende, erklärende Aufgabe zugedacht. Wenn nun auch der Struwwelpeter samt seinen Brüdern und Schwestern für unsere Kleinsten be* stimmt ist, am Tage der nächsten Reichsstraßen- Alloulz Hw)ö&J— odotij) trVH / Pelzmantel Größe 42-44, zu kaufen gesucht Ullmann, Gietzen,Sonnen- str. 1 bei Adam. Gut erhaltene Reitstiefel Größe 38/39, zu kaufen gesucht. Schrift!. Angeb. unter 0342 an den Gieß. Anz. Arzt und spätere Leiter der Frankfurter Städtischen Irrenanstalt (1851—88), Dr. Heinrich Hoffmann, hatte an alles andere, nur nicht daran gedacht, daß diese am Krankenbett kleiner Kinder ersonnenen Zeichnungen einst eine Millionenauflage erreichen und gleich „Robinson Crusoe" und Wilhelm Buschs Werken sich bald bei allen Kulturvölkern der Erde heimisch fühlen würden. „Es war im Jahre 1844, das Weihnachtsfest nahte", so erzählt Dr. Heinrich Hoffmann, der sich bei der Herausgabe der ersten Auflage noch schüchtern hinter dem Namen Reimerich Kinderlieb verbarg. „Ich hatte damals zwei Kinder, einen Sohn Carl von dreieinhalb Jahren und ein Töchterchen Lina von ein paar Tagen. Nun suchte ich für jenen ein Bilderbuch, wie es für einen solchen kleinen Weltbürger sich schicken mochte; aber alles, was ich da zu sehen bekam, sagte mir wenig zu. Endlich kam ich heim und brachte ein Heft mit, welches ich meiner Frau mit den Worten überreichte: „Hier habe ich, was wir brauchen!" Verwundert öffnete sie die Blätter und sagte: „Das ist ja ein leeres Schreibheft!", worauf sie die Antwort erhielt: jawohl! Aber da will ich dem Jungen schon selbst ein Bilderbuch Herstellen!" .. So ganz aus der Luft gegriffen", fährt Hoffmann fort, „war übrigens die Geschichte doch nicht, ein und das andere war doch auf praktischem Boden ausgewachsen, so namentlich der Hauptheld. Ich bin Arzt und als solcher oft einem störenden Hindernis bei der Behandlung kranker kleiner Kinder begegekrvo,/e fiES** * e n * Schungt 0 s $ e r bringen? Ei nun, da setzen wir den Struwwelpeter hin! So geschah es, und deshalb stand dieser Bursche --------r—-.-o --—; --------- o—- in der ersten Auflage des Buches auf der letzten an unsere frohen und hellen Kindheitstage erinnern Seite. Aber die Kinderwelt traf das Rechte und' lassen. B. E. | Vermietungen*] Möbl. Zimmer mit 2 Betten zu vermieten 0351 Gnauthstr.3«I! Familiendrucksacher Verlobungsanzeigen Vermählungsanzelgen Geburtsanzeigen bei Brühl. 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Januar 1942. ______________389 D MBrockmanns gewürzte Futterkalkmischung ZWERG-MARKE für alle Tiere O Nr. 25 Zweiter Blatt §reitag,50.ZamlaNY42 Gießener Anzeiger (General-Anzeiger sürGberheßen) Deutschlands soziales Beispiel die Aufgaben für die private Kraft zu groß waren, übernahm der Staat das erste Risiko. Ueberall aber ist festzustellen, daß der Staat sich wieder aus der direkten Wirtschaftsbetätigung herauszog, sobald die Entwicklung übersehbar war, so in der Zellwolleproduktion, in der Seeschiffahrt usw. Ein gewaltiges Betätigungsfeld war fo der unternehmerischen Privatinitiative gegeben. Wie die Unternehmungen kapitalmäßig durch Rücklagen- und Rückstellungbildung erstarkten, beweist nicht nur die Tatsache der überwiegenden Eigenfinanzierung in der ersten Ausweitungsepoche, son- Die Befristung der Oienstverpst'chtung. Der Reichsarbeitsminister bat die Ablösung von Dienstverpflichteten neu geregelt. Bei der Knappheit an Arbeitskräften muß auch der bei der Ablösung entstehende Ausfall an Arbeitsleistung auf wirklich zwingende Fälle beschränkt werden. Da die Bereitstellung von Ersatzkräften erheblichen Schwierigkeiten begegnet und die Verpflichtung für die Ersatz kraft unter Umständen eine größere Hörte bedeutet, als die Fortdauer der Dienstverpflichtung für die abzulösende Kraft, so sind die geringen Möglichkeiten zur Bereitstellung von Ersatzkrästen künftig denjenigen Dienstverpflichteten vorzubehalten, deren Ablösung unabhängig von der Dauer ihrer Dienstleistung aus zwingenden persönlichen und sozialen Gründen crfon der!ich ist. Die längere Dauer der Dienstleistung, die mit der Einschränkung der Ablösungen für einen Teil der Dienstverpflichteten verbunden sei, wird durch die Einführung des Trenqel'des leichter tragbar. Sie ist aber nur zumutbar, wenn Dienstverpflichtungen nur in dem'unbedingt not- mnibidcn Umsang vorgenommen und mif» rechterbaltm werden. Der Minister fordert eine saufende U e b e r w a ch u n q bxe 9 Einsatzes der Dienstverpflichteten Nickt mehr dringend benötigte Dienstverpflichtete sind sofort ”t entpflickten. Es sind auch alle innerbezirklicken Möglichkeiten auszuschöpfen. um Dienstverpflichtete aus anderen Bezirken ihrem Heimatbezirk wieder zur 'Verfügung zu stellen. Rahrungsmitteloersorgung erreicht wurde, wenn Rohstoffe wie Gummi, Del, Zellwolle und die lange Reihe der verschiedensten Kunststoffe synthetisch erzeugt wurden, so wuchs damit die Sicherheit des deutschen Arbeiters, da keine Spekulation des Auslandes rnehr in der Lage war, ihn durch Rohstoffverweigerung zur Arbeitslosigkeit zu verdammen oder ihn gar auszuhungern. So ist der deutsche Arbeiter heute der wirtschaftlich sicherste und damit unabhängigste, d. h. freie st e Arbeiter der Welt. Und der Unternehmer? Run, das Einkommen aus gewerblichen Unternehmungen stieg von 6 Mrd. RM. 1932 aus 12 Mpd. RM. 1937. Es hat sich also genau verdoppelt. Ertraaslose Unternehmen warfen wieder Gewinn ab, stillgelegte wurden wieder in Betrieb genommen und neue Betriebsstätten schossen überall wie Pilze aus der Erde. Freilich der willkürlichen Betätigung wurden Schranken gesetzt. Auch der Unternehmer mußte sich an die vom Staat gegebenen Richtlinien halten. Die Aktiengesellschaften erhielten ein neues Recht, das den anonymen Einfluß eindämmte und die Verantwortlichkeit der Geschäftsführung als der eigentlichen Betriebsleitung in den Vordergrund stellte. Die staatliche Zinsverbilligungspolitik erleichterte dem echten Unternehmer seine Tätigkeit. Wo des Absatzes von Büchern, die gesteigerte Reisetätigkeit, die Zunahme der sportlichen Betätigung usw. sind weitere Beweise dafür, daß die Leistungen der deutschen Volkswirtschaft tatsächlich dem Volke selbst in erster Linie zugute kamen. Dor allem aber brachte die echte Volkswirtschaft des Nationalsozialismus dem schaffenden Volk einen ganz unschätzbaren Vorteil, den kein anderer Arbeiter der Welt genießt, in der noch das plutokratische Kapital regiert: die wirtschaftliche Sicherheit! Sie liegt nicht nur in der Vollbeschäftigung Grünanlagen und machten aus schmutzigen Werkhallen sonnige und menschenwürdige Arbeitsplätze. In einem wohlgeordneten sozialistischen Gefüge trat das deutsche Volk in den ihm aufgezwungenen Krieg. Der Gedanke der Volks- uyd Leistungsge- meinfchaft, die Einigkeit aller deutschen Schaffenden in ihrem Wissen um das Ziel ist es aber auch, das den Sieg verbürgt. Die Tatsache, daß unser Sozialismus keine Phrase, sondern, wie die vorausgegangenen neun Jahre bewiesen haben', eine ungeheure Realität ist, beschwingt den letzten deutschen Schaffenden in seiner Arbeitskraft. Das innere,Gewicht fällt auf die Waagschale des Sieges. H. Sch. Das deutsche Wirtschaftswunder. Was wurde feit 1933 wirtschaftlich geleistet? — Nationalsozialistischen Wirtschastsgrund sähen gehört die Zukunst. — Deutschlands Sieg bedeutet Sieg der wirtschaftlichen Vernunft Menschen." . r „ Dieses Eingeständnis bestätigt, roa^ wir selber seit langem wissen. Der siegreiche Ausgang des Krieges, für den uns kein Einsatz zu hoch und keme vorübergehende Entbehrung zu schwer ist, sickert: unserem Volke und dem ganzen Kontinent den im= absckätzbaren Segen einer wirtschaftl'chen Vernunft, die mit dem 30. Januar 1933 zum Durckbruch kam und deren erste Früchte in Deutschland für alle Einsichtigen gerade ein Beweis für das Recht unserer guten Sache sind. P• B- dern auch die letzt im Kriege vorgenommene große und noch keineswegs endgültige Zahl der Kapitalaufstockungen. Die Vermögens- und Kapi- talbildung ging in einem raschen Tempo vor sich. Auch daran war die breite Masse des Volkes entscheidend beteiligt, wie die Entwicklung der Spareinlagen bei den Sparkassen erkennen läßt. Rund 10 Mrd. RM. Spareinlagen waren 1932 vorhanden. Staatssekretär Reinhardt nannte Ende vorigen Jahres 35 Mrd. RM. als Einlagenbestand. So stand die deutsche Volkswirtschaft auf allen Gebieten im Zeichen eines stetigen Aufstiegs im diametralen Gegensatz zu der Entwicklung in den Ländern der Plutokratien, als der Krieg ausbrach. Deutschland war ein einziger großer Bauplatz, auf dem das ganze deutsche Volk im fröhlichen Fleiß am Schaffen war. Das deutsche Haus sollte immer größer und geräumiger, immer behaglicher und schöner ausgestattet werden. Mit Neid sahen unsere Gegner auf diese neue Art von Wirtschaft, die zunehmend ouch in anderen Ländern, vor allem in Südosteuropa, dank der deutschen freundschaftlichen Zusammenarbeit, Anhänger fand. Aber auch der Führer sah diesen Neid und erkannte die darin liegende Gefahr. Das deutsche Haus mußte daher auch gegen räuberische Angriffe gesichert werden. Die stärkste Wehrmacht der Welt, in wenigen Jahren in beispielloser Arbeit geschaffen, übernahm seinen Schutz. Trotzdem wagten unsere Feinde den Angriff. Sie haben es bereits NSK. Dieser Krieg entscheidet auch über die wirtschaftlichen Grundsätze, nach denen später einmal die Arbeitskraft der Völker und die Produktionsleistung der Schaffenden behandelt und eingesetzt werden wird. Kapitalismus und Bolschewismus, die beiden Spielarten jüdischer Wirtschaftsführung, haben hinlänglich bewiesen, auf welche niedrige Stufe sie die arbeitenden Volksmassen hinabzudrücken gedenken. Nationalsozialistisches Wirtschaftsdenken und gemeinnützige Wirtschaftsführung aber haben in weniger als sechs Jahren — von 1933 bis 1939 — wahre Wunder an wirtschaftlicher und sozialer Entfaltung geleistet. Die Wiederkehr des Tages der Machtübernahme ist uns ein willkommener Anlaß zur Rückschau über unsere innere wirtschaftliche Entwicklung und zur Besinnung auf die Grundsätze unseres Wirtschaftsdenkens. Wir brauchen uns nur unsere wirtschaftliche Entwicklung seit 1933 vor Augen zu halten, um zu wissen, wofür wir kämpfen. Wie war es 1933, und wie ist es seitdem geworden? Heber 7 Millionen Arbeitslose gab es am 30. Januar 1933. Hunderte von ländlichen Zwangsver- steigerungen Woche für Woche. Keine Woche ohne neue Fabrikschließungen. Kurzarbeit dort, wo noch gearbeitet wurde. Geld nur gegen Wucherzinsen. Konkurse und Zwangsvergleiche am laufenden Band. Facharbeiter ohne Arbeit, Jugend ohne Zukunft, Familien ohne Ernährer, Hunger, Elend und zunehmende sittliche Verwilderung überall. Das war das Deutschland vor 1933, das Deutschland von Versailles. So sahen die.Folgen der Er- füllungspolitik aus. Für 2,13 Milliarden RM. führte Deutschland 1932 Nahrungsmittel ein, für-1,27 Milliarden RM. ^Rohstoffe, 704,3 Millionen RM. Halb waren und 557,8 Millionen RM. Fertigwaren. Gleichzeitig forderte das Ausland feine kurzfristigen Wirtschafts- frebite zurück und verlangte die Zahlung hoher Tribute. Zunehmend aber weigerte e's sich, deutsche Waren abzunehmen. Don 2,87 Milliarden RM. im Jahre 1931 ging der Ausfuhrüberschuß auf 1,07 Milliarden RM. 1932 und 667,8 Millionen RM. 1933 zurück. Fast acht Millionen Arbeitslose, mit Familien also mehr als 20 Millionen Deutsche, wurden im Zeichen der plutokratischen Weltwirtschaft brutal zum Hungertode verurteilt. ClemeNceau sollte recht behalten mit seinem zynischen Wort von den 20 Millionen Deutschen, die zuviel auf der Welt seien. Deutschland schien zum wirtschaftlichen und damit auch zum völkischen Tode verurteilt ,zu sein. Wir haben inzwischen kennengelernt, was wirkliche' Volkswirtschaft bedeutet. Der plutokratischen Methode der Ausbeutung durch.die Weltwirtschaft und der alles Lebendige versklavenden Staatswirtschaft des bolschewistischen Judenklüngels stellen wir die „Volkswirtschaft Adolf Hitlers" gegenüber. Sie ist etwas einmalig Neues. Zwar haben Tausende schon vordem „Volksw'rt- schaft" studiert, aber in der Praxis gab es vor Adolf Hitler noch keine Volkswirtschaft nämlich eine vom erwählten Führer des Volkes gelenkte Wirtschaft für das. Volk und durch das Volk. In ihr gibt es keine „ehernen Gesetze", hinter denen sich die ausbeuterische Spekulation verstecken kann. Hier gibt es immer nur die Frage: ,,Nützt dieser wirtschaftliche Vorgang dem Volk oder nicht?" Und danach allein wird entschieden, was zu geschehen hat. Die Erfolge dieses Systems hat jeher Deutsche nachprüfen können, denn jeder hat sie am eigenen Leide erfahren. Die Arbeitslosigkeit, die weise Volks- wirtschaftler der früheren Zeit als unvermeidlich erklärten, wurde im Laufe einiger Jahre beseitigt, einfach durch die Erkenntnis, daß Arbeit Kapital schafft und nicht umgekehrt Kapital Arbeit. Der Mut der Wirtschaftsführung, durch Vorgriff auf künftige Arbeitserträge im Weae der kurz- ftistigen Finanzierung Arbeit zu beschaffen, wurde von Erfolg belohnt. Mehr Arbeit, mehr Verdienst, mehr Steuern, mehr „Vermögen" (ober Kapital), das war die logische Reihenfolge der Entwicklung. Ende 1938 waren 21 Millionen Arbeitskräfte beschäftigt gegenüber nur 12 Millionen im Jahr 1932. Das Volumen der industriellen Produktion lag im Herbst 1938 um 33 v. H. über dem Stand von 1928 und um 146 v. H. über dem von 1932. Die deutsche Rohstahlörzeugung erreichte 23 Millionen Tonnen und überflügelte zeitweise sogar die der USA. Der Produktionswert des deutschen Maschinenbaues ftiea von 1,4 auf 5,5 Millar- den RM. (1938), die Zahl der Personenkraftwagen von 43 400 auf 264 600 (1937), der Lastwagen von 8200 auf 62 500 (1937), der Krafträder von 53 500 auf 167 700 (1937). Statt 42 Stapelläufen von Schiffen 1933 zählte man 1938 481). Die elektrische Energieerzeugung bezifferte sich 1933 auf 25,6 Milliarden Kilowattstunden, 1937 auf 48,9 Milliarden Kilowattstunden. Das deutsche Volkseinkommen erreichte 1938 eine Höhe von rund 76 Ddil- liarhen RM. gegenüber 45 Milliarden RM 1932 und ist weiter gestiegen, so daß man es heute im vergrößerten Raum Großbeutschlands juf fast 100 Milliarden RM. schätzen Fann. Der Arbeiter fuhr habet nicht schlecht. Zwar erfolgten keine nominellen Lohnerhöhungen, aber die Stabilerhaltung des Lohn- und Preisniveaus verbürgte ihm die Kaufkraft seines Lohnes. Die durchschnittliche wöchentliche Arbeitsleistung in her Industrie ftiea von 41,47 Arbeitsstunden 1932 auf 48,30 im November 1938. Entsprechend wuchs der Verdienst des Arbeiters. Die Vollbeschäftigung, die olle arbeitsfähigen Mitglieder einer Familie verdienen ließ, erhöhte das Familieneinkommen ganz erheblich, so daß von dieser Seite her die wirtschaftliche Lage des Schaffenden eine Besserung erfuhr, wie sie in keinem anderen Staat der Erde, in dem noch Arbeitslosigkeit herrscht, trotz nominell höherer Löhne zu erreichen ist. Die Summe her Arbeitslöhne und Gehälter stieg von 25,7 Milliarden RM. 1932 auf 38 8 Milliarden RM. 1937 und liegt heute noch wesentlich höher. . Daß auch die Lugen unserer Gegner über ungenügende Versorgung mit Waren nicht zu treffen, ,zeigt die Erhöhung der Einzelhandelsumsätze von 21,8 Milliarden RM. 1932 auf 30 5 Milliarden RM. 1937. Berücksichtigt man den Anteil des starren (h. h. lebensnotwendigen) Bedarfs, der ja auch in her schlechtesten Zeit nicht unter ein gewisses Maß gedrosselt werden konnte, so entspricht das ungefähr her Einkommenssteigerung. Die erstaunliche Steigerung her Theater- und Kinobesuche, sehends von Jahr zu Jahr, wobei das reine Arbeitseinkommen einen überwiegenden Anteil hatte. Der Gesamtlebens st anharh des deutschen Schaffenden erfuhr auch eine weitere Erhöhung durch ihm zufließende zusätzliche Leistungen, die nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit seinem Arbeitseinkommen stehen. Da sind vor allem die Zuwendungen der N S.- G e m e -i n s ch a f t,.K r a f t durch Freude", der N S.- D 0 l k s w 0 h l k a h r t und des Winferhilfswerkes zu berücksichtigen, namentlich auch die in ganz beträchtliche Summen gehenden freiwilligen Sozialleist un- g en'der Betriebe. Hinzu kommen noch die mannigfachen Hilfen des Staates an kin-d erreiche Familien, die Auszahlung von Ehestandsdarlehen bei Gründungen neuer Familien. So haben z. B. die Auszahlungen hn Rahmen des staatlichen FamilienlastenAusgleich? . im Jahre 1940 die Summe von einer Milliarde RM. erreicht. Das bemerkenswerteste aber ist die Sicherung, die dieser Lebensstandard des deutschen Arbeiters dadurch erfahren hat, daß er kaum jemals ausfetzen oder gar feine Arbeit durch eine längere Periode des Feierns unterbrechen muß. Das Recht auf Arbeit, das in Deutschland verwirklicht worden ist, ist auch die Grundlage einer gesunden Lebensexistenz jedes einzelnen. Eine umfassende Sozialgesetzgebung seit 1933. die jeden klafsenkömvferischen Gedanken ausschließt. lieferte die Bausteine zu den ersten sozialpolitischen Erfolgen. Im Gesetz zur Ordnung der nationalen Arbeit wurde der Gedanke der B e - triebsgemeinfchaft, nach dem Betriebsführer und Gefolgschaft gemeinsam zusammenarbeiten, begründet. Jeder Betrieb erhält eine autonom auf dem Grundsatz der so.zialen Selbstverantwortung fußende Betriebsordnung; Reichstreuhänder erlassen rechtsverbindliche Tarifordnungen, die übertarillich die Löhne und Arbeitsbedingungen feftregen. Der Begriff „Ehre her Arbeit" als ein Grundpfeiler her neuen. d "ritschen Sozialordnung wird unter den Schutz der Soüalehrengericht'e gestellt, ein wesentlich erweiterter Kündigungsschutz wird geschaffen. Daneben seien aus einer Fülle von Gesetzen namentlich das Ingendschutzgesetz und dös Gesetz zum Schutz der Heimarbeiter genannt. Der wirkliche Sozialismus kann aber nicht durch Gesetze geschaffen merhm, sondern er muß seine Wirklichkeit in den Betriebes und an den Arbeitsstätten Tag für Tag neu beweisen Diese große revolutionäre Aufgabe ist jener Organisation aller schaffenden Deutschen gestellt, die, nachdem 1933 die klassenkämpferischen Verbände verschwanden. mit ihren heute 35 Millionen Mitgliedern 'die Bildung einer wirklichen Volks- und Leistungsgemeinschaft zum Ziel hat. Die Breiten- und Tiefenwirkung, die die Deutsche Arbeitsfront als angeschlofsener Verband der NSDAP, mit ihren Mitarbeitern in allen Orten und Betrieben hat, gab die Gewähr dafür, daß jede aufgestellte Forderung Maßnahme bis in die letzte Zelle hinein durchgeführt werden konnte. Namentlich im Le: stungs- kamvf der deutschen Betriebe, bei denen ^"sapd"rs hervorragende Betriebe als nasionglfozia- f-T,urrt-’ mbtCt-n-Mriehe ausgezeichnet werden, kannte die betriebliche Sozialpolitik in ausgezeichneter Weile ttiiüert werden. HundertMl^nde deutscher B"tri"be beteiligten sich an diesem Leistungskampf und führten sozialsor'tschrittliche Maßnahmen durch die in ihrer Summe beispiellos in her ganzen Welt sind. Die N S. - G e m e i n s cha f t Kraft durch Freude ober gab den lebendigen Beweis dafür, welche ungeheuren Kräfte mobilisiert werden können, wenn die Gelder des Arbeiters nicht im amen- seitigen Jnteressenstreit vergeudet werden, sondern für ein größeres Ziel, Arbeit- und Freizeitgestaltung, Anwendung finden. Sie ließen Millionen auf Reisen neben, non den norwegischen Fjorden bis an die Küste Afrikas, sie ließen Dampfer entstehen, ^eeb^her und Erholungsheime. Sie öffneten hem Arbeiter die Pforten h"r Theater und Kunstinstitute und brachten auch Schönheit an h"n Arbeitsvlatz, verwandelten die düsteren Fabrikhöfe in schöne schwer büßen müssen und werden es noch mehr büßen müssen. Wie sie aber angesichts dieses Tat- destandes noch immer die Hoffnung hegen können, daß aus wirifchait^cher Unzufriedenheit das deutsche Volk versagen konnte, ist unerfindlich. Gerade biek seine echte „Volkswirtschaft" ist es ja nicht zuletzt, die das deutsche 93oM' in diesem Kriege verteidigt, weil es ihre rettende Kraft gegenüber plutokrati. scher Weltwirtschaft urD bolschewistischer Raubwirt- schäft am eigenen Leiste erfahren hat. Unh hie sollte es nun roegroerfe.xi, weil her Krieg erhöhte Anspannungen fordert? Und gerade in einem. Augenblick, da sich ihr neuV und ungeahnte Aspette in einem größeren Europa eröffnen? Das wäre gerade so gut, nls wollte .Vian dem siegreich vor erbrochenem Feftungstor stehenden Soldaten zu- muten, seine Waffe wegzuweif en. , In Wirklichkeit wissen unf.&re Gegner ja auch nur zu gut, was die deutschen Methoden der gelenkten Volkswirtschaft wert sind, und was ihrs Anwendung im europäischen R^um für sie bedeuten wird. Dafür ein markantes Zeugnis. Der Verfasser des 1937 in den USA erschienenen Buches ,.Is America afraid?“ .(Hat Amerika Angst?), Livingstone H a r t l e y , fieM die — inzwischen ein getretene — Ausschaltung (Englands aus Europa voraus und fragt nun, ob dann ein von Deutschland geführtes Europa Bestand h?ben könne oder ob nicht die deutsche „Gewaltherrschaft am Widerstand her „unterjochten Völker" scheitern müsse. Und was sagt er ha? „Diese wurden sich, zwei harten Tatsachen gegenüberstehen: 1. her völligen Unmöglichkeit erfolgreichen Aufstandes: 2. der wachsenden Zufriedenheit des Durchschnittseuro- päers mit den durch die deutsche Herrschaft herbei- geführten wirtschaftlichen Wohltaten. Der durch» schnittliche Lebensstandard Europas mürbe unvorstellbare Höben erklimmen durch die Ausschaltung innerer Zollschranken und die Schaffung eines Marktes für eine halbe Milliarde Zentrale Lenkung des Arbeitseinsatzes. Die immer stärkere Bindung erheblicher Kräfte unserer besten Facharbeiters cha ft an der Front muß naturgemäß zu Engpässen im innerdeutschen Arbeitseinsatz führen. Dennoch gilt es, die Produktion der R ü st u n g s i n d u st r i e weiter zu steigern. Eine zentrale Lenkung des gesamten Arbeitseinsatzes ist unter diesen Umständen mehr denn je notwendig. Der Reichsmarschall hat deshalb eine einheitliche Zusammenfassung sämtlicher mit dem Arbeitseinsatz zusammenhängender Fragen unter der Leitung des Ministerialdirektors Dr. Mansfeld angcorhnet, der damit zugleich die Vertretung des schwer erkrankten Staatssekretärs Dr. S y r u p übernimmt. Dr. Mansfeld ist mit unbeschränkten Vollmachten für die Arbeitseinsatzlenkung ausgestattet. Für die Erfüllung seiner Auf- gaben steht ihm die. Arbeitseinsatzverwaltung zur Verfügung, eine besondere Organisation wird nicht aufgezogen. Eine her Hauptaufgaben ist die Beschaffung neuer Arbeitskräfte. Neben den Kriegsgefangenen wird man noch einige hunderttausend ausländische 2(r* beiter gewinnen können. Aber auch im Inland werden verschiedene Maßnahmen notwendig fein. In vielen Betrieben werden heute, noch Ar beitskräfte unzeitgemäß beschäftigt. Auch im Baugewerbe wird noch eine gewisse Drosselung möglich sein. Schließlich bieten auch die Verbrauchsgüterproduktion und die Verwaltung noch Reserven für den Arbeitseinsatz in der Rüstungsindustrie. Es wird alles getan werden, um die Engpässe im Arbeitseinsatz schnell zu überwinden. „Sie hassen dassoziale Deutschland." Mit diesem lapidaren Satz hat der Führer eine Feststellung getroffen, die geeignet ist, Oie eigentlichen Beweggründe, die zu der augenblicklichen großen weltgeschichtlichen Auseinandersetzung geführt haben, klarzulegen. Der Nationalsozialismus, der feit dem 30. Januar 1933 das Gesetz des Handelns in Deutschland bestimmte und eine revolutionäre Neuordnung größten Ausmaßes anbahnte, ging an die Lösung der sozialen Fragen allerdings mit ganz anderen Mitteln heran als dies von irgend jemand sonst vorher oder nachher versucht worden märe. Wenn wir heute in aller Offenheit die. Verbrüderung der Plutokraten und Bolschewisten erleben, so ist das keineswegs etwas Neues, da dem Nationalsozialismus die Wesensverwandtheit, ja, sogar die gegenseitige Daseinsbedingtheit dieser beiden Welten ohnehin schon längst bekannt ist. Der Ernst und die Sachlichkeit, mit ber seit 1933 der Nationalsozialismus an die Erfüllung seiner sozialen Forderungen heranging, mußte den Haß der Plutokraten und ihrer Anhänger heraufbeschwö- ren. Man fürchtete aber, und das allerdings mit einem gewissen Recht, daß, wenn erst einmal die Völker d i e Wahrheit über die sozialen Erfolge in Deutschland erfahren würden, diese auch i m eigenenLand das gleiche verlangen würden, zumal doch in den reichen Ländern solche Maßnahmen sich eigentlich viel leichter durchführen lassen müßten. > Die sozialen Erfolge der ersten kurzen sieben Jahre vor Ausbruch des zweiten Weltkrieges waren tatsächlich so gigantisch, daß die Angst der Plutokraten von ‘lag zu Tag größer wurde. Sie versuchten, ihre unruhig werdenden Volksmassen nach alter Weise durch Lügen einzunebeln und die Wahrheit in ihr Gegenteil zu verdrehen. Sie stellten ausgerechnet das neue Deutschland nicht nur als einen unsozialen Staat, sondern geradezu als mittelalterlich versklavt hin. Und jetzt in der Kriegshetze überschlagen sie sich noch mit ihrer Lügenhaftigkeit, indem sie, die niemals etwas in fokalen Dingen getan haben, mit dreister Stirn breit ausgebaute Sozialprogramme für die Zukunft verkünden. Das' nationalfozialistifche Deutschland braucht keine Versprechungen unh Vertröstungen. Die Erfüllung seines Sozialprogramms ist schon l ä n g st begonnen worden, und wenn uns auch seit her Machtübernahme, am gewaltigen Ausmaß einer solchen Arbeit gemessen, nur wenige Jahre zur Verfügung standen, so können wir es heute ohne Ueberheblich- keit getrost aussprechen, diese Jahre sind so genutzt worden, daß das soziale Fundament für Jahrzehnte gesichert ist, ein Fundament, auf dem die denkbar größten Sozialwerke erbaut werden können. Nur der von der füdischen Pluto- fratie heraufbeschworene Krieg konnte diese Aufbauarbeit hemmen. Unser Volk kämpft nicht um irgendwelche Wolkenkuckuckspläne, sondern um eine soziale Wirklichkeit, deren Anfänge es bereits erlebt hat. Es verteidigt feinen Sozialismus, und das gibt dem Kampf fein Ziel und sein inneres Gewicht. Es gibt kein Gebiet des öffentlichen Lebens m Deutschland, angefangen von der Familie bis zur Kunst und Kultur, das nicht in diesen sozialen Er- neuerungsnrozeß mit hineinbezoaen worden wäre Ganz zu schweigen vom Wirtschaftsleben, das hrnte unmittelbar auf dem sozialen Boden, auf dem Boden der Gemeinschaft zu wachsen hat. Man betrachtet es heute fast als eine Selbstverständlichkeit, daß es Adolf Hitler gelang, die Arbeitslosigkeit in Deutschland restlos zu b^ fettigen, ein Problem, mit dem Roosevelt heute immer noch nicht fertig geworden ist, obwohl ihm hoch ganz andere wirtschaftlich" Hilfsmittel zur Ner- füaung ständen. Im Januar 1933 lebten 21,5 M'l- fionen Menschen von öffentlichen Hnterftiihungen, für die jährlich fast 3 Milliarden RM. aufgebracht werden mußten. Die Einschleusung dieser Millionen in den gefunden Arbeitsprozeß unh die Ankurbelung her Wirtschaft brachte selbstverständlich eine fühlbare Hebung her Lebensverhältnisse mit sich. Das deutsche Volkseinkommen stieg zu- an sich, ihr dient auch die Wirtschaftspolitik des f------v------o -- - -. - - - - " - - - c. Staates in ihren großen Zügen. Wenn die deutsche dern auch die jetzt im Kriege vorgenommene große Agrarpolitik die Erträge der Landwirtschaft so stei-' 6 " gerte, daß eine 83prozentige Unabhängigkeit der Backstolz aZwdiAw. SiA'ÜJNW-eipfdM- | ZUM KR!EG^WWWAM31J»AM./1.FEBR. einzunehmen, die reichlich un-bequem erlcheint. Jiur ^^erforgung aller Dolksaenoss dem „Baumläufer" oder „Kleiber" mit der roten |jqe Maßnahme handelt, sin HanS-Guck-in-die-Lust. nirde mit uns gesehen, wenn ! ^eldküchentagen Montag und Donnerstag fallen Wochenende den Kopf lediglich in ben Gaststätten die Vorspeisen weg. umh die (Sammler deg Reichs- 1 Oberhessischer Aebirgsverein. 18.30 Uhr Großer Hörsaal der Universität. 30 1 i942 „’Ttos" für SteWbt« if? b”u stn-n^iell- ßafle des 3--iS°-r°in- in Orb unbbetnebtid). Unterführer mit Trofeifor frrtten, «Ü«** Feststellung der Kartoffelvorräte bei den Verbrauchern. Die Neueinrichtung der Ausgabe von Feldkuchen- qerichten in den deutschen Gaststätten hat bei der Bevölkerung großen Anklang gefunden. Wenn auch selbstverständlich das tatsächliche Feldküchengericht, das unsere Soldaten draußen vor dem Femde erhalten, wesentlich gehaltvoller sein muß, als das Feldküchengericht der heimatlichen Gaststätten, so „Wenn der ft ans zur Schule aing, stets sein Blick am Himmel hing. Nach den Dächern, Wolken, Schwalben schaut er aufwärts allenthalben. Dor die eigenen Füße dicht. Cs wird ausdrücklich darauf hingewieien, daß die Tagung der Betriebsobmänner am Freitag dem __' cvx _ i . . . £21«. (ü AMr rt av ferner vor, daß künftig gebrauchte Waren in Zeitungsinseraten oder anderen Werbungsmitteln nur bann zum Verkauf angeboten werden dürfen, wenn in den Verkaufsankündigungen für jeden gebrauchten Gegenstand der geforderte Preis angegeben wird. Das gilt sowohl für den Verkauf von gebrausten Waren von gewerbsmäßigen ftändlern als auch von Privatpersonen. Ausgenommen von den Vorschriften der neuen Verordnung sind gebrauchte Gegenstände,,die einen Sammler- ober Kunstwert besitzen, sowie Alt- material, wie Lumpen, Papier usw. Soweit für einzelne Arten von gebrauchten Waren bereits vom Reichskommissar für die Preisbildung ober mit feiner Zustimmung Sonbervorschriften erlassen sind, bleiben diese von der neuen Verordnung un- ^^Die^ Gebrauchsverordnung ist im Reichsgesetzblatt vom 27. Januar erschienen und tritt am 1. Februar 1942 in Kraft. An alle Vetriebsführer und Velrlebsobmänner im Kreis Wetterau. verdunkelungszeil: 30. Januar von 19.01 bis 8.36 Uhr. Köln, am 30.1.1942 stattfinden 38OD Tagung der Betriebsobmänner wie im Rund- wir am kommenden V. . .. zum ftimmel reckten und die Sammler des Reichs, luftschutzbundes übersehen würden, die so schöne bunte Figuren aus dem „Struwwelpeter" ver° taufen-? Uns könnte nicht mehr geholfen werden, denn die Gelegenheit, zur 5. Reichsstraßensammlung zu opfern, wäre dann oorbeigegangen, ohne daß wir unser Scherflein zum großen Kriegs-Winter- hilfswerk beigesteuert hätten. Und das — nicht wahr! — ginge uns doch ganz und gar gegen den Strich denn da wollen wir doch alle mit dabei fein. Oder sollte einer etwa vergessen, was unsere Sodaten da draußen tagtäglich für uns tun? E.K. uem „ou-uiiuuu|ci uvci iw. ------ Brust, dem gestutzten Schwanz und dem langen spitzen Schnabel ist das „Kopfunter" durchaus natürlich, läuft er doch — meines Wissens als einziger Vogel — auch an den Bäumen abwärts. Finken, Rotkehlchen und Hänflinge suchen den für sie gedeckten Tisch vor meinen Fenstern auf, und, als seltener Gast, auch der prächtig bunte Kernbeißer mit dem außerordentlich starken weißen Schnabel, der mühelos und mit fast taktmäßigem „knack, knack, knack" die härtesten Kerne aufbeißt. Mit solch kräftiger Wehr braucht er freilich auch die starkschnäbeligen Spatzen nicht zu scheuen, und ein scharfer Blick aus seinen großen Augen genügt, um auch den frechsten dieser im Grunde doch drolligen und gutmütigen Burschen zu vertreiben. Und, daß die Sperlinge ein wenig zudringlich sind, wer könnte es ihnen in dieser Zeit im Ernst verübeln? L- B Norwegens Eisschnelläufer gewannen in Klagenfurt» den Länderkampf gegen Deutschland ganz überlegen mit 99:47 Punkten. Am öSMjtag gewann überraschend der Berliner Egerland den Lauf über 5000 Meter in 9:05,3 Minuten vor dem Norweger Wolff. Heber 1000 Meter war der Norweger Engnestangen in 1:33,1 Minuten erfolgreich. Ostfront, Gödatlantik, Nordasrika Die Bildberichte der neuen Wochenschau. Aus der Stadt Gießen. Kleine Gäste. Täglich erhalte ich lieben Besuch. Zahlreiche Vöglein sind es, die als kleine Gäste zu mir kommen. Ihr Treffpunkt ist vor meinem Fenster, vor dem ich ihnen zu ihrer und meiner Freude den Höchstpreise für gebrauchte Waren Ab 1. Februar tritt neue Verordnung des preisbildungskornmiffars in Krast. verleihen. Mit dem Treuegelöbnis an den Führer und dem Gedenken an unsere tapferen Soldaten wurde die Versammlung geschlossen. Zu der ersten Wanderung im neuen Hahre hatten sich zahlreiche Teilnehmer 'eingefunden. Don Lang- Gons aus marschierte man über Niederkleen das Kleebachtal abwärts. In Hochelheim wurde Mittagsraft gehalten. Der Schlußmarsch ging über ftöms- heim nach Großen-Linden. * ** An Kohlenoxydgasvergiftung gestorben. Ein schwerer Fall von Kohlenoxydgasvergiftung ereignete sich am gestrigen Donnerstag in dem Hause Kaplansgasse 25. Dort wohnte die 64 Jahre alte ledige Anna Will, die entgegen oller Gewohnheit am gestrigen Vormittag ihre Wohnung nicht verlassen hatte. Als um die Mittagszeit sich noch keinerlei Leben in der Wohnung bemerkbar machte, wurde die Wohnungstür auf- gebrochen und Fräulein Will in ihrem Bett liegend durch Kohlenoxydgas vergiftet bewußtlos aufgefun- den. Die schwerkranke Frau wurde sofort vom Roten Kreuz nach der Klinik verbracht, wo sie im Laufe der verflossenen Nacht verstorben ist, ohne das Bewußtsein wiedererlangt zu haben. Die polizeilichen Ermittlungen über die Ursache der Vergiftung sind im Gange-. 256 Zentner Lebensmittel erschlichen. Waren markenfrei abgegeben. Lpd. In einem Lebensrnittel- und Feinkostgeschäft in Bad ft o m b u r g kamen von November 1939 bis September 1941 umfangreiche Bezugsschein- fälschungen vor. Fortgesetzt waren Lebensmittel ohne Marken an die Kundschaft abgegeben worden. Zum Ausgleich der Fehlmengen wurden vom Ernährungsamt ausgestellte Bezugsscheine gefälscht und auf diese Weise Butter, Eier, Käse, Mehl, Margarine, ftonig, Kakao, Zucker, Fleischwaren usw. tm Gesamtgewicht von 2 5 6 Zentner zu Unrecht bezogen. Alleininhaber des Geschäfts mar der 79jährige M., der infolge seines hohen Alters vermindert zurechnungsfähig ist. Die Seele des Betriebs war die 44jähnge Verkäuferin E l f e Gieg, die zuerst auf den Gedanken kam, Fälschungen vorzunehmen. Sie dirigierte das Der- kaufspersonal und bewirkte, daß immer wieder an die Kundschaft bezugsscheinvflichtige Waren mar- kenlos abgegben wurden. Auch als sich zwei Fälschungen herausgestellt hatten, wurde das Treiben noch ' fortgesetzt.' Nachweislich wurden 140 solcher Fälschungen vorgenommen. Die 38jährige Verkäuferin Elisabeth Schaub unterstützte die Ma- chenschaften ihrer Kollegin. Vor dem Sondergericht Frankfurt a. M. hatten sich jetzt die beiden Verkäuferinnen gemeinsam nut dem Geschäftsinhaber zu verantworten. Das Gericht mußte zunächst prüfen, ob der Geschäftsmann .Kenntnis von den Urkundenfälschungen hatte. Bei den unzuverlässigen und wechselvollen Angaben der ftauptbefchuldigten konnte dies nicht festgestellt werden. Er hatte Fälschungen sogar ausdrücklich verboten, es war ihm aber bekannt, daß Waren markenfrei abgegeben wurden. Das Gericht verurteilte M. wegen Verbrechens gegen die Kriegswirtschaftsverordnung, Vergehens gegen die Verbrauchsregelungsstrafverordnung und Begünstigung zu 15 Monaten Gefängnis und 1500 RM. Geldfttafe. Als Dolksschädling bat sich dieser Angeklagte nicht erwjesen. Die Degünstt- gung wurde darin erblickt, daß er bei Aufdeckung eines Falles alles tat, die Klärung zu verhindern. Die gegen ihn verhängte Geldstrafe entsprach dem geldlichen Vorteil, den er durch ben Verkauf der zu Unrecht bezogenen Waren erlangte, die übrigens nicht zu Ueberpreifen abgesetzt wurden. wesentliche symbolische Bedeutung bei. Den Soldaten der Front kann zu ihrem Feldküchengericht aber keineswegs eine Vorspeise verabfolgt werden. Das ist aus technischen Gründen unmöglich. Um nun die symbolische Anpassung noch mehr zu vertiefen, hat der Leiter der Wirtschaftsgruppe Gaststätten- und Beherbergungsgewerbe auf Anweisung des Leiters der Reichsgruppe Fremdenverkehr bestimmt, daß auch beim heimatlichen Feldküchengericht das Angebot und die Verabfolgung von Vorspeisen mit sofortiger Wirkung zu unterbleiben hat. An den : '•TDnntnn linh Dlmnersb Am vergangenen Sonntag hielt der Zweigverein Gießen des Oberhessischen Gebirgsvereins seine Hauptversammlung ab.-Dem Jahresbericht ist zu entnehmen, daß die geplanten 14 sämtlich durchgeführt werden konnten. Die Beteiligung hieran sowie bei den Monatsversammlungen war rege. Besonders zu erwähnen sind die Frühlings- sowie die Adventsfeier und die ftauptoer- fammhmg in Gemünden a. d. Wohra als Treffen sämtlicher Zweiavereine. Der Reichswandertag 1942 finbet in Frankfurt a M. statt; di- Gi-ßener Wan. derschar wird vollzählig dort antreten. Zu den üblichen 14 Wanderungen im Jahre sollen im Sommerhalbjahr 1942 planmäßig 6 weitere Wanderungen treten. Der Mitgliederstand vom Vorfahre tonnte gehalten werden. Mit den im Felde sichenden Wanderkameraden wurde laufend die Verbindung aufrechterhalten. Dem Kassenbericht zufolae in hi» finnmipfio Lliiil» des Aweiavereins in Ord» Die beiden Verkäuferinnen wurde nwegen Verbrechens gegen die Dolksschädlingsverordnung und die Kriegswirtfchaftsverordnung sowie wegen fortgesetzter schwerer Urkundenfälschung, die Gieg zu 6 Jahren Zuchthaus, 5 Jahren Ehrverlust, die Schaub zu 2 Jahren Zuchthaus und 3 Jahren Ehrverlust verurteilt. Bei den Verkäuferinnen läßt sich das Tatmotiv nicht genau feststellen. Persönliche Gründe waren mir in geringem Umfange nachzuweisen. Die Angeklagten wollten die Kundschaft gut versorgen, schädigten dabei aber die Allgemeinheit aufs schwerste. Die Strafen gegen sie mußten hoch ausfallen, nicht nur um die Schuld zu sühnen, sondern auch aus Gründen der Abschreckung. Wenn die Wochenschau einmal außer den Bildern von der Ostfront, dem Kampf in Eis und Schnee vor Leningrad und den verbissenen Gefechten auf der Krim, noch über die Ereignisse auf dem afrikanischen Kriegsschauplatz hinaus auch die Themenkreise aufgreift, die die deuftche Seekriegführung ihr bietet, bann wird dem Beschauer die Totalität dieses Krieges, einmal allein vom Raum gemessen, ünmißverständlich vor Augen geführt. " In dem Willen, die deutsche Wochenschau immer lebendig zu gestalten, (yat die Dramaturgie diesmal einen Bildbericht an den Schluß^ gesetzt, den em Amateur auf einem Handelsst5rer im Sub- a tl a n t i t ausgenommen hat. Was diese Streifen technisch vermissen lassen, das gewinnen sie durch sehr vielseitige, passend geschnittene Motive. .Beginnend mit Bilderck von der Vernichtung zweier ficherzustellen. Unsere Versorgungslage. NSG. Die Zufuhren von Gemüse waren in den letzten Tagen nur gering. Wirsingkohl fand reichet Absatz. Möhren, Feldsalat und Endivien waren in beschränkten Mengen am Markt. Lazarette, Krankenanstalten und Kindepheime konnten mit ttaliern- schen Drangen versorgt werden. Die Eiererfassung ist in den letzten Wochen in erfreulichem Umfange angestiegen. In den Einzelhandelsgeschäften roemen laufend die Geflügelnummern auf die Wechnachts- Zuteilung aufgerufen. In der Kartoffelwirtschaft bewegten sich 'die Anforderungen des Handels in normalen Grenzen. Auch die Versorgungslage war normal. Die Versorgung mit Vieh wickelte sich bei großem Schweine- und Kälberaustrieb reibungslos ab. Bei Schweinen konnten Umleitungen vorgenommen werden. Bei Getreide- und Futtermitteln hat sich gegenüber der Vorwoche nichts geändert. Auch die Dersorgungslage in Milch und Fett ist gegenüber der Vorwoche unverändert. Feldküchengericht ohne Vorspeise. G. A.-Spori. Kein Fußball in Heßen-Naffau. Im Svortgau Hessen-Nassau sind jetzt sämtliche Fußball-Meisterschaftsspiele aller Klassen, die zum kommenden Sonntag anberaumt waren, abgesagt, worden. Auch sämtliche Jugendspiele des HJ.-Ge- bietes Hessen-Nassau fallen aus. Ab 8. Februar ist mit neuen Terminlisten zu rechnen. ^F8. Teutonia" Watzenborn-Steinberg Am vergangenen Sonntag fand im Dereinslokal des F.C. „Teutonia" Watzenborn-Steinberg eine Zusammenkunft aller Jugendspieler und der Vor- , tandsmitglieder statt. Dereinssührer Harnisch mnkte dem nun einem höheren Befehl folgenden bisherigen Jugendleiter Fischer für seine bis. herige Arbeit und ernannte den alten Fußball- Pionier L. Buß für die Dauer der Abwesenheit des Sportkameraden Fischer zum Jugendleiter des Vereins. Anschließend gab Jugendleiter Fischer einen kurzen Bericht über die Jugendarbeit int verflossenen Jahr. Es konnte festgestellt werden, daß die Jugendabteilung unter Führung von Fischer einen merklichen Aufschwung genommen hat. Die 1. Jugendmcmnschaft trug im verflossenen Jahre 30 Spiele aus, von denen sie 19 gewann, 9 verlor und 2 unentschieden endeten bei einem äußerst günstigen Torverhältnis von 138:72. Die 2. Jugend trug 11 Spiele aus, von denen 6 gewonnen, 4 verloren gingen und 1 unentschieden endete. Auch sie hatte ein Torverhältnis von 34:24 zu ihren Gunsten erzielt. Kurze Sportnotizen. Die deutschen Faustball-Meister« schäften werden in diesem Jahre nach folgendem Spielplan abgewickelt: Vorrunde am 9. August, Zwischenrunde am 23. August, End-Turnier am 5. und 6. September. Das Zwischenrundenturmer der Gruppe Süd wird mit größter Wahrscheinlich» kett in Ludwigshafen stattfinden. sucht neben den Dompfaffen ein Körnlein zu erhaschen, so trippelt ihm der rundlichere der beiden würdigen Herren entgegen und sieht dabei so giftig und rauflustig aus, daß der arme Teufel von Fink schleunigst die Flucht ergreift. Die Schwarzamsel aber wirft nur einen mitleidigen Blick auf den futterneidischen Dompfaffen, setzt sich behaglich zurecht und schnabuliert (im wahrsten Srnn des Wortes), mit Eifer und Genuß. Sie läßt sich nicht einmal durch die Gassenbuben, die Spatzen, stören, vor denen doch alle anderen Vögel Reißaus nehmen, da sie, genau wie die Stare, stets in ganzen Scharen erscheinen. Sogar das trotz seiner Winzigkeit äußerst kecke und unternehmungslustige. Ron- nenmeislein weicht ihnen aus, dieses unscheinbare Vöglein im bescheidenen grauen Gewand mit dem schwarzen Käpplein, das ein kleiner Ritter ohne Furcht und Tadel ist und sich mutig und unverzagt durch das schwere Leben schlägt. Leicht haben fie’s wahrlich nicht, um zu ihrer Nahrung zu kommen, die nützlichen und reizenden Singvögel. Wie gewaltig muh die Kohlmeise auf ben Soimenblumenkern ober das ftanfforn los- hacken, bis das süße Innere freiliegt, welcher Kraft- anftrengung bedarf es für das zierliche Blau- meischen mit dem stets etwas gesträubten zartblauen Schöpfchen, das Säckchen mit den Nußkernen (die ich vom Weihnachtsfest 1940 her für die Vogel auf- gespart habe!) bis zum Meisenstänglein hinaufzuwuchten und die Kerne aus den engen .Maschen zu picken Eine andere Meise hängt da, mit dem Köpfchen nach unten, um ein Korn aus dem kleinen Hängenapf zu holen, eine Stellung, die ^ohlzeit Der Reichskommissar für die' Preisbildung hat sich veranlaßt gesehen, Höchstpreise für gebrauchte Waren vorzuschreiben. Es Dürfen künftig für gebrauchte Waren aller Art nur noch die nach der Verordnung zulässigen Preise gefordert, versprochen und angenommen werden. Der höchstzulässige Preis für eine gebrauchte ^are muß stets unter dem Preis einer gleichartigen ober vergleichbaren neuen Ware liegen, und zwar muß der Abzugs der von dem zulässigen Preis für eine neue Ware zu machen ist, der tatsächlichen Wertminderung entsprechen. Auf keinen Fall darf der Verkaufspreis für gebrauchte Waren künftig 75 v. H. des zulässigen Preises für gleichartige ober vergleichbare neue Waren überschreiten. Die Vorschriften der neuen Verordnung gelten auch für den Verkauf gebrauchter Waren in Versteigerungen jeder Art, sowie, was besondere Beachtung verdient, für den Verkauf von gebrausten Waren durch Privatpersonen. Die Verordnung sieht NSG. Um einen Ueberblick darüber zu erhalten, inwieweit die Bevölkerung mit Speisekartoffeln versorgt ist, werden am 1. Februar im Auftrag des Landesernährungsamtes bei den Verbrauchern Feststellungen über die vorhandenen Kartoffelvorräte getroffen werden. Da es sich hier um eine für die 22-S* .joffen mit Kartoffeln wichtige Maßnahme handelt, sind für diese Erhebungen die Hoheitsträger der Partei eingesetzt worden, die zu diesem Zwecke im Laufe des Sonntags in ben einzelnen "Haushaltungen vorfprechen werden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, daß nicht beabsichtigt ist, bei den Verbrauchern lagernde Kartoffeln herauszunehmen, vielmehr hat die Er. Hebung allein den Zweck, feftzustellen, wieviel Volts- genossen jetzt ober später noch mit Kartoffeln versorgt werden müssen, damit rechtzeittg Maßnahmen getroffen werden können, um diese Versorgung bewaffneter englischer Handelsschiffe, von denen bas eine amerikanische Kraftfahrzeuge nach Ostasien bringen sollte, schwenkt die Kamera auf die Gesichter der Gefangenen über, die aus allen Erdteilen stammen. Die kleine Bilderzählung, vom Nachtangriff auf See bis zum Einholen Der Gefangenen, erfaßt alle Momente,'die bei der Kriegführung in tropischen Meeren vorkommen können. Den Kampfgeist unserer Truppen im Osten schildern die in dramatische Einzelszenen aufgeteilten Bildfolgen von den Kämpfen auf der Krim. Den erfolgreichen deutschen Strategen in Nordafrika, General Rommel, zeigt die Wochenschau im Kreise seiner Truppen beim Gegenstoß gegen die weichenden Briten. Brennende Britenpanzer zeigen das Ende des für die Deutschen sieghaften.Treffens an. H. H. G. Aus Der engeren Heimat. Landkreis Gießen. A Harbach, 30. Jan. Unser geschätzter Mit-, bürger Johannes Wenzel, Schmied i. 9t., kann am 1. Februar in körperlicher und geistiger Rüstigkeit seinen 81. Geburtstag begehen. Der Jubilar hilft noch bei allen Arbeiten im Hofe und auf dem Felde wacker mit und bringt dem großen Geschehen unserer Zeit starkes Interesse entgegen. Zu seinem Geburtstage und für einen weiteren schönen Lebensabend bringen auch wir dem alten Herrn unsere herzlichsten Glückwünsche dar. Ern Volksschädling h^ngerichtet. SPD. Darmstadt, 29. Jan. Die Justizpresse, stelle Darmstadt teilt mit: Am 29. Januar 1942 ist der am 6. Februar 1900 in Mittweida geborene Fritz Fr eygang hingerichtet worden, ben das Sondergericht in Darmstadt als Voltsschädling zum Tode verurteilt hat. Frengang, ein oft und schwer vorbestrafter Gewohnheitsverbrecher, hat unter Ausnutzung der Verdunkelung viele Einbruchsdiebstähle begangen. Oer 3ug fuhr über sie hinweg. LPD. Frankfurt a. M.-ftöchst, 29. Jan. Ein schwerer Unfall ereignete sich in früher Morgenstunde auf dem Bahnkörper, wo zwei junge Arbeiter an einer Weiche beschäftigt waren. In der Dunkelheit hatten sie das fterannahen eines Personenzuges nicht bemerkt; sie warfen sich platt auf den Boden und der Zug f u h r ü b e r s i e hm- w e g. Einer von ihnen, ein 28iähriger Mann aus Hattersheim, kam jedoch den Gleisen zu nahe; ihm wurde eine Hand abgefahren und der Kopf so schwer verletzt, daß der Tod sofort eintrat. Sem Arbeitskamerad, ein 17jähriger Mann, erlitt eine schwere Hinterkopfverletzung und einen Knöchel- bruch. i ßin Kind aus dem Fenster gestürzt. Die Mutier wegen Fahrtäfsigkeii verhaftet. Lpd. Mainz, 29. Januar. Ein 3'/2 Jahre altes Kind stürzte aus' der im dritten Stock gelegenen Wohnung auf die Straße und starb kurze Zett darauf im Krankenhaus. Da die Mutter des Kindes im dringenden Verdacht steht, den Tod fahrlässigerweise verursacht zu haben, erließ das Amts- qericht Haftbefehl wegen fahrlässiger Tötung. Die Frau hatte an dem Abend, wie schon öfters, ihre beiden 3Vz Jahre und 6 Monate alten Kinder zu Bett gebracht und mit fremden Männern Lokale ausgesucht. Da chr Mann sich auswärts auf Montage befindet, konnte sie ungehindert ihren oerant- mortungslofen Lebenswandel führen. An dem Tag des Unglücks beobachteten Straßenpaffanten das Kind, das offenbar wieder aufgestanden war, wie es aus dem Fenster stieg und wimmernd in der Dachrinne liegenblieb. Alle Versuche, das Kind aus . seiner Lage zu befreien Ober aufzufangen, blieben . leieber erfolglos. Futterplatz bereite _ , .. "Da sind z. B. die beiden behäbigen Dompfaffen mit den prächtigen rostroten besten d.n wefer- , grauen Fräcken mit den schwarzen Schöpfen und d , „ tiefschwarz glänzenden Sammetkappen. Sie schmau- Ware muß stets fen auf einem anderen Fensterbrett, als ihre Weib- hph nher nerale chen (die wesentlich schlichter gekleidet sind, als die Männchen, es ist hier twe der qan'en - wett gerade umgekehrt rote bei den Menschen), vor denen fürchten sie sich nämlich macyttg, Denn diese lantippen haben — wenn das Paradoxon erlaubt ist — ordentlich Haare auf den Zahnen und dulden keinen anderen Vogel neben sich, sondern vertreiben ihn mit bösartigem Fauchen. Naht aber ber mager und verrucht aussehende Buntfink und ten Mitglieder entsprechend übernimmt Wander- Taauna der Betriebsovmanner wie im muriu- kamerad Hugo ßueas auch weiterhin bie Ber- jchr-ib-n