. M ■ vonnerrlag. 29. Januar 1942 General-AnzeigerfürOberhessen «ietzen.5ch»lftrah, 7-9 Die tätige Kameradschaft vielen Franzosen möchte man ein ehrliches Forschen alles Fragen, Die D nach den wahren Gründen der heutigen Lage be-jzu beantworten hat. xn bekannt Das Mierkreuz in L Taunus Kämpfen zurückgeworfen und bis auf kleine Reffe ). Seelisch 1(42 Herein) Werden die Pariser die Gegenwart zum Anlaß nehmen, um ernsthaft nach den wahren Ursachen ihrer jetzigen Lage zu forschen? Diese Frage muß man immer wieder von neuem aufwerfen. Bei Druck und Verlag: vrühlfche Univerfitatrdruckerei 8. Lange vernichtet. An zahlreichen Stellen der 0 st f r o n t führten die deutschen Truppen erfolgreiche örtliche Angriffe durch. Panzer, Geschütze und anderes Kriegsmaterial wurden erbeutet oder vernichtet. Dor L e n i ng r a d zerstörten Verbände der IBaffen-ff bei einem öioß- truppunternehmen 5 8 feindliche B unter und Kämpfst ände. Die Luftwaffe führte wirksame Angriffe gegen Truppenbewegungen, Nachschubkolonnen, Eisenbahnzüge und Flugstützpunkte der Sowjets. In Nordafrika beiderseitige Aufklarungs. tätigkeit. Deutsche Kampfflugzeuge bombardierten Barackenlager und Kraftfahrzeuganfammlungen der Briten in der nördlichen ^vrenaika. Tag- und Nachtangriffe deutscher Kampfflieger- kräfte richteten sich gegen Hafenaylagen auf der Insel Malta. Bombenvolltreffer schweren und schwersten Kalibers richteten vor allem in der Smatswerft Schäden an. Vei der Abwehr eines Angriffs britischer Bomber auf das Reichsgebiet in der Nacht zum 27. 3a- nuar erzielte eine Nachtjagdstaffel unter Führung von Hauptmann Lent und Oberleutnant prinj zu Lippe-Welbenfeld ihren 100.21^1* nicht leben kann. . ... 3u all den Schwierigkeiten der Gegenwart ist es der Gedanke an die Zukunft, der viel Kop,zerbrechen verursacht und oft im Mittelpunkt der Debatte steht. In Frankreich, und vor allen Dingen lehrt. . Gesunder Instinkt, gemeinsam mit der voriorg- kicken Aktivität aller unserer Parteioraanisationen haben in den Kriegsjahren bisher schon unendlich viel Nützliches gewirkt; dennoch soll hier einer noch Land Oberstleutnant. . ... ~ Bei den siegreichen Luftkampfen der deutschen Das Eichenlaub mit Schwertern und Brillanten für Galland. DNB. Ans dem Führerhanplquarkler, 28.Januar. Der Führer hat Oberst Galland das Eichenlaub mit Schwertern und Brillant e n zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes verliehen. In Gegenwart der Generalfeldmarschalle Keitel und Milch überreichte der Führer Henle lal-Tänger« chres Ortez heit, daß eine ebenso irrsinnige miß verbrecherische Kriegserklärung auf Englands Befehl den Auftakt zur größten Niederlage Frankreichs bildete und man jetzt an der Seine die Suppe auszuloffeln hat, die man sich einst selbst einbrockte, verschließen sich aber noch immer sehr viele. Wird man endlich eine Lehre aus der Vergangenheit ziehen und einen neuen Weg in eine neue *mm*™** fWr das Ritterkreuz an. _ . ( rin, Kommandeur eines Oberst Seyffardt, Kommandeur eines terie-Regiments, Hauptmann Kn 6 spe I. paniechef in einem Infanterie-Regiment Oberleut, nant Fricke, Kompaniechef m einem Infanterie- Regiment und Oberleutnant von harnack, Kompanieführer in einem Panzerreginvnt. Berlin, 28. Ian. (DNB.) Deutsche Truppen Meßen am 26. Januar im Nordteil der Ostfront trotz starken Ostwindes und einer Kalte von 30 Grad entlang einer Eisenbahnlinie und einer wichtigen Straße vor. Artillerie bereitete den Angriff wirkungsvoll vor. Nach hartnäckigen Kämpfen gelang es, die Verbindung mit der Besatzung eines vorgeschobenen Stützpunktes wieder herzustellen. Die durch einen feindlichen Vorstoß unterbrochen war. Die Kämpfe dauern an. Kampfflugzeuge hielten Die sowjetischen Kräfte nieder und bahnten der angreifenden Infanterie in kühnen Tiefflugen durch Bordwaffeneinsatz Den Weg. . Deutsche Truppen, die zwischen dem 22. und 24.1. in der Mitte der Ostfront in erfolgreichem Vorstoß neue Stellungen erkämpft hatten, wiesen hier am 26.1. wiederholte bolschewistische Angriffe ob. Auch im Nachbarabschnitt griff der Feind m mehreren Wellen die neuen deutschen Stellungen an. Hauptziel seines Angriffs war eine Ortschaft gegen die er eine Abteilung von 300 Mann wiederholt anfetzte. In Dem deutschen Sperrfeuer und der Abwehr der Infanterie kamen diese Angriffe zum Stehen, bevor sie den Ort erreicht hatten An einer anderen Stelle des Kampfgebietes wurde Der 2in- oriff zweier bolschewistischer Bataillone sogar von feindlichen Kampfflugzeugen im Tiefflug begleitet. Ein bolschewistischer Kavallerieverband, dessen Truppen zum Angriff abgesessen waren, wurde m heft lUH u i nm cinci ----------. 4 fahr verbunden! Er überwindet sie nur durch das Zaubermittel der K a m e r ad s cha ft. Die Anstrengungen werden aufgeteilt, Die Hilfe des einen pr Den anderen setzt wortlos ein, wo immer sie gebraucht wird. Und wenn er noch so weit vorne m Stellung liegt, irgendwann tauchen aus Dem Dunkel die Essenträger auf; wenn er schlechtes Quar- I Her gefunden hat — schon sieht er die „Speziallsten am Werk, die es wohnlich machen, wenn er schwach wird, immer ist einer da, der ihm hilft, sich wieder SS 1 tln &T Ä in, Ils W' I • ^‘cqes. H iviird» 5 btt °°nt & ®'»r. “ietreiJ °Mt£ ni"i ®lüi. S ®»rt» ktn Sofien. | in unserer n ainmiiin. ü't die Ortskommandantur von Groß- Laris vor der die Streifenwagen der Feld- lenbarmerie parken. Auf Den Champs Elyfees, Dem Boulevard Hausmann und Der Avenue de U JHe= MbliP und vielen anderen Straßen und Platzen buchten di- großen Schilder der deutschen Soldo- len t in 05 und W - h r mach t l o k o l e An allen Anschlagsäulen und an zahlreichen Ecken kleben He zweisprachigen Bekanntmachungen Der Wehrmacht für Die Bevölkerung. Einzeln oder in kleinen Gruppen steht man unsere Landser bei der Besichtigung historischer Bauen und geschichtlicher Gedenkstätten. Ihr Verhalten ist überall bestimmt und sicher, aber in jeder Hinsicht ürückhaltend und Diszipliniert.^ Die deutsche Wehrmacht beschämt in Pans durch ihr vorbildliches Auftreten jene französischen Kreise, Die rinft im besetzten Gebiet reitpeitschenschwingend mit brutaler Gewalt Die Bürgersteige beherrschten und die deutsche Bevölkerung auf Die Straße trieben. Set in sech, Wochen ein- Militärmacht wi- Frank- reich zu Boden zwang, Dc;r hat es wahrhaftig nicht nötig, sich heute Die Exzesse haßerfüllter französischer Thauvististen von damals als Vorbild dienen zu zweifeln. Man gibt sich nur recht selten Die Muhe, ernsthaft Den Dingen nachzugehen, sondern ver- schanzt sich hinter Der so bequemen, mit Achselzucken und Stoßseufzern vorgetragenen Redewendung „depuis l’occupation", dem Stein der Weisen für die Ursache aller gegenwärtigen Schwierigkeiten. Diese Bequemlichkeit des Denkens trifft man in allen Alters- und Gesellschaftsklassen. Gewiß sind die meisten Unbequemlichkeiten und Einsparungen seit Der Besetzung von Paris entstanden. Der Binsenweis- Qberft Graf von Schwerin hat es vermocht, an der Ssitomlja vom 1. bis 13. Dezember 1941 in sehr schwieriger Lage gegenüber überlegenen feindlichen Angriffen standzuhalten bis zur Erfüllung fehles Auftrages, die einzige Nachschubstrahe für Drei hart ringende Divisionen offenzuhalten. Oberst Seyffardt hat sich m den Kämpfen im Wotrija-Abschnitt und in den Abwehrkampfen im D-z-mb-r 1941 hervorragend bewahrt. Er hat am 15° Dezember 1941 eine Aufnahme-Stellung trotz heftiger, mit großer zahlenmäßiger Uebermacht geführter Angriffe der Bolschewisten gehalten und da- durch das geordnete Loslöfen feiner Divchon, das sich durch schwierige Wegeverhaltnisse sehr verzögerte ermöglicht. — Hauptmann Knospe! gelang es9 am 1. Januar 1942 als Stützpunktkommandaiit in' dem Stützpunkt Jegarewka in sehr schwieriger Lage Die Abwehrkraft des Stützpunktes durch straffe Organisation der Verteidigung so zu starken, daß die ni"hrere Tage dauernden heftigen Angriffe der Sowjets zusammenbi-achen — Arn 10. .Dezember 1941 war es Dem Regiment einer Sowietdiviston Gelungen, Den Nachschubweg eines Regiments Durch einen9 starken Stützpunkt zu sperren. Oberleutnant Fricke überrannte mit feinen zusgmmengerafften Männern im Gegenstoß Drei feindliche Stellungen und erbeutete zehn Granatwerfer. Dieser Erfolg ermöglichte es dem Regiment, die Schlüsselstellung für die Bewegungen des A.-K. .1" halten -— 6ber« I-utnant von Warnock zeige beim. Angriff au di« stark b-festigte Lufha-Stellung, bei der Em- ^°Der Soldat beispielsweise leistet im Fewzug unendlich viel mehr, als jemals im schärfsten Fne- 1Q19 idendienst von ihm verlangt worden ist; man muß Oberst Galland wurde am 19. Marz I912. ™ L. Fragezeichen kennen, mit dem für Westerholt, Kreis Recklinghausen als Sohn eines L n- Soldaten im Felde manches versehen ist, man Rentmeisters geboren. Er beachte das Humanistische gissen, wie unendlich mühselig für ihn auch Gymnasium in Buer in Westfalen, bestand dort ^^es ist was nur wenige Kilometer hinter Der 1932 die Reifeprüfung und trat 1934 als Schutze Mn sßrob(em mehr darstellt. Ob es in das Infanterie-Regiment 10 em. 1934 wurde er " um5 en£nfaffen, um die Nachtruhe, um Warme Fähnrich und trat 1935 zu Der jungen deutschen Sauberkeit handelt — all das schon ist für Luftwaffe über. Als Leutnant wurde er _ m-t eiiner Fülle von Mühsal und auch Gelehrer bei Der Jagdsliegerschule Schleißheim. 195/1—•* bo«, wurde er Staffelkapitän einer Jagdstaffel. 1938 erhielt er in Anerkennung besonderer Leistungen em vorgerücktes Rangdienstalter, und am l.iDftober 1939 wurde er Hauptmann. Nach Dem Polenfeldzug wurde er außer Der Reihe Major und in Den ersten Septembertagen 1940 mit Dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Aus Anlaß seines 40. Luftsieges verlieh ihm Der Führer am 25. September 1940 Das Eichenlaub. Nach Abschuß seines 50. Gegners wurde Gal- Wiedersehen mit Paris Von unserem W. M.-Korrespondenten. Wenn heute etwas Dem grau und nüchtern gegebenen Gesicht von Paris das Gepräge gibt, Dann Hs Die Deutsche Wehrmacht. Auf vielen lentlichen Gebäuden und Ministerien flattert im tnterfturm sich weit über Das Dächermeer empor- i^eckend Das Hakenkreuzbanner Des Großdeutschen sMes Vor dem Marineministerium an Dem Jtoce de la Concorde knallen Die Hacken Der Wache Vierer Kriegsmarine zusammen. Nicht weit davon räfentiert Der Posten vor einem Schilderhaus am '•ortal eines Hotels Das Gewehr. An Den großen Straßenkreuzungen weisen zahlreiche Richtungs- Geiger zu Tankstellen, Beutelagern, Kommandan- Diren Befehlsstäben, Lazaretten, Reparaturwerk- ütten und Nachschubstellen. Der Oper schräg gegen- emporzureißen!. Kr, .. . -uci r™™.. v. . Dem Soldaten ist die Kameradschaft eine Selbst. Ja-gdflieger, besonders gegenl die- englische Luftwasse, Verständlichkeit, weil er weiß, daß er 0 h n e f \ e hatte das Geschwader Des Oberstleutnants Galland l bestehen könnte, sie ist ihm em Bedurft ..... hrm*fe nts eine Notwendigkeit, sie wird von ihm täglich unzählige Male gegeben wie angenommen Der Vergleich mit Der Heimat Drangt Annahme von Anzeinen für die Mittagsnummcr bis 8' Ubr desVormittags Anzeiaen-Preiser Anzeigenteil 7 Rvf. te mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 tot ie mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: WieDerholungMalftasiell Abfchlün'eMengenstanelir Plavvorfchrift l vorherige Vereinbarung) 25%meyr Von Helmut Gundermann, Stabsleiter des Rerchspressechefs. Im Deutschlsand des Krieges gibt es keine Insel, die von Den Ereignissen unberührt bliebe, und re - nen Volksgenossen, in dessen Leben Die Forderungen Des Kampfes nicht einen bedeutungsvollen Eingriff täten. Ja, es ist sogar ein Grundsatz unserer inneren Ordnung, daß Die La st/.n auf all s verteilt werden und ein möglichst gieiap mäßiger Maßstab des Opfers im ganzen Volk Geltung hat. .,. . . Wir haben uns von vornherein nicht auf einen „bequemen Krieg" eingerichtet, oon Dem Die Briten n«. 'S 0” W“l »"ffiÄ'Ä legen, um auf -twas te im K^-g- durch g-- nicht einmal genau zu definieren vermag^Das f 0' g q aUe Volksgenossen zur all-- Fragen die d-r Franzose ganz allem selbst ■ V ®ete?Iten Verpflichtung gemacht w-rdeu ... fwAntrnnrh» hnt. kann - SIN g-waltig-r Unterschied tut slch dennoeg auf zwischen Denen, Die sich nur dem Notwendigen fügen, und jenen, Die mit aller Entschloffenheit an der Front wie auch an vielen Stellen der Heimat Die Hauptlast Des Kampfes für Den Sieg stets einen besonderen Anteil. Unter seiner Drauf« gängerischen Führung errang es Sieg cms Sieg. .Besonders eindrucksvoll war das AbAuhe^ebnis ------------------ - seines Geschaders in der großen LuftMacht am .. Auch hier gibt es manche, wenn auch 21. Juni 1941 bei einem Angnffsverfuch starker ßd)(m ber Soldaten nicht vergleichbare britischer Jagd- und Karnpfverbande an der Kanal- bie eine Hilfe von Volksgenosse zu küste, wobei sich Oberstleutnant Galland durch große Volksgenosse nötig macht. Das Leben im Kriege Umsicht in Der Führung seines Geschwaders un° I ' erung nach nützlicher Verwendung jeder besonderen Heldenmut auszeichnete. Er schoß per- -^nden- Hand' und gleichzeitig Die unumgang- sönlich drei britische Jagdflugzeuge ab. Am 18 Juli ' Erschwerung von Dutzend kleinen Einzel- 1941 verlieh Der Führer Dem siegreichen deutschen ^^^en die doch Die Lebensführung des Volksge- Jagdflieger das Eichenlaub mit^ Schwertern Arn n0^n' beeinflussen — wie sollte sich dies alles 8. Dezember wurde er wegen.besonderer .^apserkeltl vollziehen, wenn nickt Die Mschwei- vor dem Feinde zum Oberst befördert. Mit der nun Selbstverständlichkeit einer t a 11« erfolgten Verleihung des Eichenlaubs mit Schwer- n Kameradschaft mit eingreifen wurde! tem und Brillanten — die hohe^^szeichnunaer 9 Sem begriff dieser Kameradschaft steht Heutes hielt als erster deutscher Oftzzier Oberst Molders, __ n^t mehr Der Wust von Vor- mit Dem Oberst Galland eine tiefe Freundschaft ver- irrtei(cn 6e5 Standes, bet Klassen und anderer band — hat Der Führer Dem Dank und Der TrCnnungen gegenüber wie einst; doch Der Schritt erkennung des deutschen Volkes für den bewen-1 ^er lieberseuaung, daß wir eine Gemeinschaft *-£A-n Einsatz Dieses tapferen deutfchen ^toiers praktischen Verwirklichung dieser Aus- ) vorbildlichen Jagdfliegers sichtbaren Ausdruck fang kleinen Bereich des täglichen verliehen. IL e b e n s, also dort, wo sich Die „Dinge im Raums I stoßen" — dieser Schritt ist es. Den uns der Krieg ÄN - • r-n7du7ch Panz« unttrstW-n Angriff- d-r üb-r-1 ©CF WehrMachiheNcht. leg-n-n sowjetischen Kräfte abzum-lsen Im b-^son- $;nB rlusdcmFuhrerhauptquartier, MÄ Ä- öÄ “-“, *" I gibt bekannt: zerschlagen. ' Eine an der Südküsle der Krim gelandete Avlveyrrämpfe. feindliche Kräftegruppe wurde in mehrtägigen ' _ I finmnloti itiriirfrtPmntfPtl und bis flllf kleine Reste in Paris, blieben schon seit Jahrzehnten die G e - burtenzifsern stets hinter Der Anzahl Der Toten zurück. Noch nie hat sich aber ein so großer ................. —-,r — Abstand zwischen beiden Ziffern gezeigt wie seit Besetzung von Paris entstanden. Der Beginn dieses Krieges. In Der Zeit vom 1. bis - - • - - - --- ---- —r 15. Dezember 1941 zum Beispiel betrug in Paris die Zahl der Todesfälle 1921, die Zahl Der Geburten aber nur 1393. Also innerhalb von 14 Tagen ein Ausfall von 528 Menschen, mehr als ein Viertel Der Neugeborenen. Eine Bilanz Des Werbens und Vergehens, bie schon manchen Franzosen sehr nachdenklich gestimmt hat. in seinem Hauptquartier dem verdienten Jagdflieger als zweitem Offizier der deutschen Wehrmacht per- fönlich die höchste deutfche lapfetfeils- auszetchnung. Obers, Galland schaß in unermüdlichem heldenhaften Einsatz 94 Gegner im Lustkamps ab. Die Maste dieser Lusstiege errang er im Kamps gegen England. Oberst Galland cllcnll,u ut= ------ . . wurde nach' tem Tode von Oberst Mölders als ^sten Emfatz dieses tapferen deutschen vfßziers destm Nachfolger zum Znspekleur der Jagd- U Ausdruck [Heget im Lustwasfenführungsstab ernannt verliehen. fatten. In Den blau-weiß-roten Schleifen der Kränze a m Grabmal Des unbekannten Solvaten unter Dem 49 Meter hohen Triumphbogen spielt Der Wind. Fahl flackert Die unruhig Mende ewige Flamme am Kopfende Des Grabes aus Der mut Schwertern und Lorbeerkränzen verzierten Bronze- urne. Deutsche Soldaten gehen voruder. Es tsi. me- tn.artb unter ihnen. Der nicht Die Hand zum Gruß erbebt, um Den toten Kämpfer Des Weltkrieges zu -hren. Ein französischer Zivilist bleckt stehen und entblößt stumm das Haupt. Eine graue Haar- fträbne fällt über eine schon langst vernarbte schwere Stirnverletzung. Das OrDensband im Knopfloch zeigt den Weltkriegsteilnehmer. Sein Gesicht ist unDurch- j dringlich und verschlossen. In der Ferne klingt Deut- sch- Marschmusik auf. Von der Place d° la Con- corbe her marschiert über die Champs Elys6es bem Triumphbogen entgegen Die Wachkompanie. Der Zi* | rilift hebt jäh ben Kops, als sei er aus tiefem Nach- ( denken aufgescheucht worden. Was mag letzt m Mn ; vorgehen? Wir wissen es nicht. Sem Gesicht bleibt unoeränbert. Es ist, als würde er feine Lippen noch fester aufeinander pressen. Vielleicht ist er beim Anblick des Triumphbogens mit Dem Grabmal, seines unbekannten Kameraden aus dem Weltkrieg und Der sich im festen Gleichschritt nabernDen beut=. schon Truppe, Dem Symbol Des französischen Niederbruchs, mehr Denn je von Dem Irrsinn und Der verbrecherischen Leichtfertigkeit des frauzosischen Kriegseintritts überzeugt. Er wendet sich langsam ab, mit müdem, schleppendem Gang verlieren sick in Der Ferne seine Schritte. Die Spitze Der Wachkompame hat Die D€5 Triumphbogens erreicht unD schwenkt auf Die Place de l'Etoile ein. Wuchtig knallen Die Stiefel auf Das Pflaster. Von Den Wänden des Ehrenmals hallen ’ die Klänge des Deutschlandliedes zurück. Die Men- - scheu bleiben am Rande Der Bürgersteige stehen, um Dem militärischen Schauspiel zuzusehen. -Die meisten versuchen ihre Gleichgültigkeit betont zur Schau zu stellen. Sie selbst empfinden anscheinend nicht, wie gezwungen dieses wirkt. Unverkennbar ist ein grenzenloses Erstaunen, das noch immer auf fast allen Gesichtern liegt. Man merkt es ihnen an, daß sie es noch heute nicht fassen können, daß der totale Niederbruch Frankreichs schon langst zur unverrückbaren Realität geworden ist. Eine Frage i scheint noch immer auf allen Lippen zu liegen: Wie konnte es nur so weit kommen? Die Kompanie ist mit klingendem Spiel vorübergezogen. In Der Ferne verhallt Der feste Marschtritt der Saldaten. Aus den Bürgersteigen ftuM Der Verkehr weiter. An Den meisten Anschlagsäulen kleben riesige Ankündigungen des „Casino De Paris", die bas Auftreten ber Mistinguette bekanntgeben. Man bleckt unwillkürlich stehen und betrachtet das Plakat, Das eine schlanke, elegante, rothaarige Frau Darstellt, die graziös zwischen den Fingern eine lange Zigarettenspitze hält. Man kann sich eines leichten Kopfschüttelns oder eines ironischen Lächelns nicht erwehren, wenn man Das Bild studiert. Um Die Jahrhundertwende war die Mistinguette die gefeiertste Revuetänzerin von Paris und setzt nach 42 Jahren ist sie noch immer ein Zugstück Der Pa- rifer Bühnen. Dieses Plakat ist bezeichnend für das Paris von heute. Man lebt von und in Der Vergangenheit. Man berauscht sich an Dingen längst vergangener Tage und vergißt Darüber Die jetzige Zeit. Diese Flucht aus der Gegenwart m Die Vergangenheit ist zu einem Wesenszug von Pans geworden. Man fürchtet geradezu schreckhaft Die Gegenwart, man will all ihre Realitäten nicht wahr haben, obwohl man immer wieder einsehen mutz, daß man von ber Vergangenheit zwar zehren, aber d vouuv Gietzener Anzeiger - “ ~ ** ZchriftleitungundGeschaftrstelle: -,ri »2. Jahrgang Nr. 24 J tbrJ 2i(hemt täglich, außer 1 ')lö4 Bmtafl« und feiertags -Beilagen: iiphenet Familienblätter !r ^mat imBild DieScboUe Bezugsvreis: -VM». Monatlich.. RM.1.8O mj. fislellgebühr. ,, -.25 ^i Nichterscheinen einzelnen Nummern jfrlge boberer Gewalt ^qsvrechanschluß 2251 wbtonfebrift • McheckllüggFrankf.'M. für fünf vorbildliche Offiziere des Heeres _tvx(YtX e,... „ „nhme unD Verteidigung des Stützpunktes Buri-I tigen Kämpfen bei kaltem und stürmischem Wetter Berlin, 28. Jan. (DNB.) Der Führer verlieh nah h^im Durchbruch durch die^Nara-Stellung zurückgeworfen. Zerstörerflugzeuge legten beit das Ritterkreuz an: Oberst G r a f 0 Y Sch w e - mitreißende Enftchlofsenheit und hervorragende Schwerpunkt Des Angriffes auf eine ^skschaft ws Infanterie-Regiments, «ne mttreitz^noe Rufa-Stellung die Kavalleristen ihre Pferde zuruckgelafsen hatten. K°m- im Abschnitt -iu-r 3^. getan« -- ihm, b« MebrMacktbeNcki. 'liefert.5’ 55 i bis ?ie! Itt 'beftnDet'sich'?wie' aüf"einem Riefentransparent, Weihina bis sich über Die ganze Hausfront zieht, zu lesen )ie Gruppe ' Die Ortskommandantur von Großes lieferte *5 Nr örtsgemem« «besgoben. hier d'chch 15t ^orftanbs. in national- Churchills Kampf mit dem Unterhaus Die Schuldigen für die Katastrophe von Hawai 1. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) bis die Sache sich zerschlug ... Sie sah ihn an. Doch er wandte sich mit einer (Fortsetzung folgt) ........u"“'’"*' «»»i*. vt-iii vuiyius jpiciciiu, unverhohlen zufrieden mit dem, was der Komponist zum Lobe der Sängerin vorbrachte ... „Da wird ja Fräulein von Brätel sehr glücklich sein, wenn ich ihr alles das schreibe", hatte er gesagt. „Schreibe?" — Der Vater wollte an die fremde Schauspielerin schreiben? Ulla war aus dem Stauer neben Abbeg saß — das Unvermögen, sich oe^en seine Aufforderung zu wehren ... Daß er diesem Abbeg hier wieder begegnen mußte! Hatte oas Schicksal selber ihn geführt? — Er dachte ein Jahr zurück, sah den Direktor mit den Schmissen und dem Billardkugelschädel in seinem Zimmer, in Lappersdorf, die Offerte der „Sächsischen Glashütten" auf der Lippe. Nein, er batte sich damals nicht entschließen können. Drei Generationen Fehrs machten in der kleinen Hütte die kostbaren Kunsdgläser, von denen dieser Mann der „Nationalisierung" nichts verstand. Kostbar? Ja. Kostspielig auch, zugegeben. Kaum, daß die „Sophienau" das Kapital verzinste, von Gewinn gar nicht zu reden. Aber eine Liebhaberei mußte man ja wohl haben, wenn man so lange Jahre ohne Frau in den schlesischen Waldern lebte! ... Ulla? Die war auch gegen Verkauf gewesen, Vertreterin der vierten^Generation Fehr, gewissen fahrigen Bewegung weg, so daß sie ftinen | Blick nicht fand. Sie wollte nach dem Grund für diese plötzliche • Reise fragen. Allein, sie wußte unumstößlich genau, daß sie * die Wahrheit doch nicht hören würde. „Ja, Papa." — Und sie ging rasch hinaus. Der Tag roar, um die Mittagsstunde kaum heller geworden als am Morgen. Auch die Ebene lag tief verschneit, die Flocken wurden in dichten Schwaden an den beschlagenen Fenstern vorbeigewirbelt. Christian Fehr drehte den Kopf mit dem weißblonden Haar, das die Neigung hatte, ihm etwas eigenwillig und unordentlich in die Stirn zu fallen, auf dem grauen Polster des Abteils. Er war alleiü, so konnte er sinnen und träumen und sich ggnz den Gedanken überlassen, auf deren hohem Meer er trieb, seit er heute früh Marions rätselhaften "Brief empfangen und flimmernden Auges überlesen. Immer von neuem dachte er, wie alles ange- sängen hatte — an jenem septembergoldenen Abend in München, fast körperlich deutlich rollte es vor ihm ab, mit allen Einzelheiten: die Autofahrt zur Oktoberwiese — der geheime Widerwille, mit dem den beiden deutschen Großmächten die Selbständif keit Schleswig-Holsteins zugesichert hatte, sein 93 ei sprechen brach und durch Gesetz vom 13. Noven der 1863 Schleswig Dänemark einverleibte, wurl es wieder befreit. Gemeinsam forderten damals »Preußen uni Oesterreich von Dänemark die Zurücknahme diese Gesetzes, und als Dänemark es ablehnte, kam s 1864 zum Krieg. Dänemark wurde geschlagen, bi neutralen Großmächte enthielten sich angesichts de Großdeutschen Bündnisses Preußen-Oesterreich jede Einmischung, und Dänemark mußte Schleswig-Hol stein an Preußen und Oesterreich abtreten. Im Bei trag von Gastein 1865 kam Schleswig an Preuße! und Holstein an Oesterreich. Nach dem Kriege otii 1866 mußte Oesterreich auch Holstein noch ai Preußen abtreten, und am 2 4. Januar 18 6' vollzog der Oberpräsident B a ro.n Karl d di S ch eel-Plessen, der beste Mann, den Schlei wig-Holstein aufweisen konnte, feierlich im Kiele Schloß die Einverleibung des Lande in Preußen. nen nicht herausgekommen. Später, als Fontana in seinem roten Sportwagen daoongebraust war, hatte sie den Vater festgehalten, der ins Herrenzimmer hinübergehen wollte. „Aber, lieber Papa, waö muß ich von dir hören? Sogar im Theater bist du gewesen? Welche Seltenheit!" Er hatte ihr in die Augen gesehen? Etwas betroffen, wie ihr schien. „Eigentlich ist dein Abbeg schuld — dein Raubfisch!" hatte er sehr rasch gesagt: „Wir waren zusammen auf dem Oktoberfest — ja, denke dir, auch das hat dein entwicklungsfähiger Papa unternommen! Und da trafen wir das Fräulein von Brätel. Mit einer Freundin, die übrigens direkt ein Albino war, merkwürdig ... Ja, Fräulein von Brätel ist eine alte Bekannte von Abbeg. Und daraus hat sich dann alles weitere entwickelt —" So hatte er gesprochen, und hatte ihr die Wange geklopft und war über die Schwelle getreten. Und nun — nun schrieb ihm diese Brätel ...! Hatte sie ihm wohl schon öfters geschrieben? Nie wieder hatte er von ihr gesprochen! Und hatte doch sonst soviel von München erzählt! ■ Mter eniai Stockholm, 28. San. (DNB.) Churchills Rede, die mit den Worten schloß: „Ich halte mein ursprüngliches Programm von Blut, Schweiß und Tränen aufrecht, die alles sind, was ich jemals geboten habe, und denen ich fünf Monate später viele Mängel, Irrtümer und Enttäuschungen hinzufügen muß", hat zusammen mit seiner Drohung, er werde bei zu starker Opposition den ganzen Kram hin- schmeißen, das Unterhaus so niedergedrückt, daß zu Beginn der Debatte nur wenige Abgeordnete eine scharfe Kritik vorbrachten. Das einzige Pikante waren Ausführungen des jungen Churchill zu den Kämpfen in Nordafrika. Während der Vater erklärt hatte, „wir brachten niemals mehr als 45 AD Mann bei dieser Schlacht gegen die feindlichen Streitkräfte zum Einsatz, die weit mehr als doppell so stark waren", stellt sein Sohn folgendermaßen richtig: „Wir hatten an Panzern eine zahlenmäßige Ueberlegenheit von mindestens 7:4. Eine noch größere Ueberlegenheit hatten wir in der Luft." Damit hat der Sohn den Vater widerlegt. Im wesentlichen haben sich die Kritiker auf die Niederlage in Ostasien gestürzt. Churchills Ausrede, es sei doch sehr unwahrscheinlich erschienen, daß die Japaner mit der amerikanischen Flotte im Rücken jemals versuchen würden, Singapur anzugreifen, hat keineswegs zur Beruhigung beigetragen. So bemerkte der konservativve Abgeordnete M i l n e : „War es wirklich nur möglich, 60 000 Mann in Singapur auszurüsten, nach 2V* Jahren Krieg und nach einer Aufrüstung seit etwa fünf Jahren? Das Unterhaus ist der Ansicht, daß der Ministerpräsident zuviel auf seine Schultern nimmt." Er kritisierte scharf die britischen Beamten in Ostasien wegen ihrer fortgesetzten optimistischen Erklärungen und sagte, wen sie schon gewußt hätten, daß sie schlecht vorbereitet seien, dann hätten sie den Mund halten sollen. — Der Labour-Abgeordnete Lawrence meinte bekümmert, es sei nie erklärt worden, warum man die Schlachtschiffe „Prince of Wales" und „Repulse" ohne ausreichenden Fliegergenossen Sorgen und Mühen tn reichstem Maße erspart werden können, wenn eine solche Hilfe von Volksgenosse zu Volksgenosse aus dem Bereich privater Freundlichkeit in den einer nationalen Selbstverständlich- k e i t gerückt ist. Darum allein geht es nämlich: Das Anbieten und das Annehmen der kameradschaftlichen Hilfe des Volksgenossen, dieses nähere Zusammenrücken angesichts der schärferen Winde, die ein Krieg nun einmal mit sich bringt, das soll uns nichts Äußer- gewöhnliches fein, sondern ein Bestandteil unserer Lebensführung, über die gar nicht gesprochen zu werden braucht? Eine solche tätige Kameradschaft — ist sie nicht die natürliche Folgerung aus all den politischen Lehren und nationalen Erlebnissen unserer Zeit? Ist sie nicht wahrer Nationalsozialismus, angewandt auf die kleineren Dinge des Lebens? Und ist sie nicht schließlich auch ein Weg zur Vermehrung unserer Kräfte, zur Vervielfältigung der Kriegsleistung der Heimat, zur Stärkung unserer Herzen und damit ein Weg zu dem Ziel, für das wir heute alle leben, dem Sieg unseres Reiches und damit der Zukunft unseres Volkes! sprengten britischen Streitkräften ist es infolge der von den Japanern energisch betriebenen Verfolgung bisher nirgends gelungen, sich zu stärkerem Wider«! stand festzusetzen. Auf dem Rückzug befindliche britische Kolonnen wurden von starken japanischen! motorisierten Abteilungen ein geholt und nach kurzem Kampf vernichtet. Im Raume von Dimpang Rangam wurden britische Widerstandsnester mi8 blanker Waffe angegriffen und erobert. Bei Mor- sing an der malaiischen Ostküste gelangten japa : nische Landungstruppen in den Rücken britischer Widerstandsnester, die ebenfalls nach kurzen Kämpfen eingenommen wurden. Nach am Mittwochabend in Tokio eingegangenen Frontberichten haben die? britischen Streitkräfte in Johur seit Dienstag den! allgemeinen Rückzug angetreten. Nur fünf Eisenbahnstationen trennen die japanische Vorhut noch! von der letzten Station auf dem malaiischen Fest-! land. Protest gegen USA.-Truppenlandung in Nordirland. Stockholm, 28. Jan. (Europapreß.) Eires Mi-! nisterpräsident deValera hatgegendie Landung nordamerikanifcher Truppen in Nordirland protestiert. Er begründete seinen Protest damit, daß er weder von der Regierung der Vereinigten Staaten noch von der englischen Regierung wegen dieser Maßnahme befragt worden sei. Die irische Nation sei vor 20 Jahren von der britischen Regierung gegen den ausdrücklichen Willen des Volkes geteilt worden. In der Protestnote heißt es dann weiter: „Als die Vereinigten Staaten von Nordamerika in den letzten Krieg eintraten, erklärte Präsident Wilson, Amerika sei MffAi 130 Mellen von Pearl Harbour entfernt bereits um 7.20 Uhr entdeckt, ober er habe 18 Minuten gebraucht, um den wachhabenden Ofstzier zu erreichen, der seinerseits entschied, daß es sich nur um USA. - Flugzeuge handeln könne. Wie „Japan Dimes and Advertrfer" erfahret haben will, sei Kimmel zum Tode verurteilt worden, eine Maßnahme, die mehrere Kongreßmitglieder seit Einigen Wochen befürwortet hätten. Wenn man schon die Verantwortung einem einzigen Mann zUschreibe, wie stehe es dann eigentlich mit der Verantwortung des Marineministers Knox, der Kimmel unter Uebergehung mehrerer dienstälterer Offiziere zum Oberbefehlshaber gemacht habe, und wie stehe es mit dem Chef der amerikanischen Wehrmacht, Roosevelt, selbst, so fragt das Blatt. Aus lange Zeit hinaus sei eine nord amerikanische Flottenoffensive im Pazifik angesichts dieser Demoralisierung des USA.-Marjne- kammandos völlig unmöglich. Sollte sich die USA- Flotte wieder erholen, dann würde sie, wie die Nachricht von der Besetzung des Bismarck-Archipels erkennen lasse, feststellen müssen, daß dje südliche Verbindungslinie zwischen den USA. und Australien bereits von der japanischen Flotte unterbrochen sei. Der japanische Vormarsch auf Malakka. Tokio, 28. Jan. (Europapreß.) In ununterbrochenen Verfolgungskämpfen haben die japanischen Truppen auf Malakka erhebliche Geländegewinne erzielt. Den in den größeren Gefechten bei Gamas und Kuala Lumpur geschlagenen und zer- [krW zu r ^Möchten." Le SA.-A Drei Jahre M. mit der mziehung mrden oon £ ■manntyafi Lei ungedient l| i Wehrdi ” ; ist e? [Wen Mär Weit zu erf & einer einzi I tainner ei I Ntn von bei I immer die von Mndigt wekd iMerb des [Nr. Co wui Mabzeichen [Nen Men piel sie der ; I-Ohung nerbi r-ilen der M I'NOrbeit c Der feurige Ofen Boman von Hans von hülfen M erb r i b, 28. Jan. Agentur Efe meldet aus Neuyork: „Die Hauptfrage aller Amerikaner heißt zur Zeit: Was ist in Pearl Harbour passiert? Das Volk will Einzelheiten über die Katastrophe wissen, und die Regierung hat eine Kommission nach Hawai geschickt, die die Schuldigen feststellen soll. Schon seit dem 16. Oktober hat Washington auf die große Gefahr eines japanischen Angriffs aufmerksam gemacht. Am Morgen des 7. Dezember waren 88,v.H. aller Streitkräfte auf ihren Posten, 60 v. H. der Offiziere und 96 v. H. der Mannschaften waren im D i en st. Was ist aber in diesem Falle unter Dienst zu verstehen, wenn man nicht einen plötzlichen feindlichen Angriff ab- wehren kann? Die Antwort darauf ist eine bittere Anklage gegen das nordamerikanische System, das mit seinem ständigen Wechsel im Personal keine straffe Zusammenfassung der Einheiten zuläßt. Außerdem ist die ganze USA.-Streitmacht mit einem bürokratischen Netz überzogen, das schnelle Entschlüsse unmöglich macht. Gegenüber diesen Mängeln bestand in der japanischen Marine eine einzige Kommandostelle, die durch ein einziges r 8,S ®cni li* $ über de" i !#<,.( »i d-1 rt-ä'.i L?® Stabschi lüitterln fcW im NKefs in FjJiitterfreuÄi lpMlich big (j ö Mneten ? tet Diese Maßnahmen erregten in Schleswig-Holstein Unwillen, und es entstand dort eine national-deutsche Gegenströmung, die sich gegen die Danisierungsversuche der dänischen Regierung richtete. Diese Strömung wurde noch verstärkt durch die nationale Einwirkung der Freiheitskriege. Außerdem hatte Dänemark 1814 Norwegen verloren und dadurch, feine Stellung als europäische Großmacht eingebüßt. Was die Dänen durch ihre politische Machtlosigkeit im Norden verloren hatten, versuchten sie nun durch kulturelle Mittel im Süden des Staates wieder zu gewinnen, und so entstand die Bewegung der E i d e^r d ä n e n, die durch eine geschickte dänische Kulturpropaganda versuchte, zunächst Nordschleswig kulturell für Dänemark zu gewinnen als Vorstufe seiner politischen Angliederung. Die dänische Propaganda hatte jedoch wenig Erfolg, und noch im Jahre 1838 erklärte ein Nordschleswiger Abgeordneter im Schleswiger Stände- saal: „Wir betrachten uns als einen untrennbaren Teil des Herzogtums Schleswig und gedenken uns in keiner Weise von Schleswig-Holstein abzusob- dern." Und als im März 1848 der dänische König Friedrich VII. die Einverleibung Schleswigs in Dänemark verkündete, erhoben sich die Schleswig- Holsteiner zur Verteidigung ihres alten Landesrechtes, das von dem dänischen König, Christian I., schütz habe auslaufen lassen. — Sir Herbert Williams betonte, daß Churchill um ein Vertrauensvotum bitte, fei ein Maßstab dafür, wie genau er wisse, daß er das Vertrauen verloren habe. Es feien zu viele Fehler gemacht worden. Ein Vertrauensvotum werde nur Unruhe hinterlassen. — Der nationalliberale Abgeordnete Hen - dersen-Stewart rief, es sei verkehrt, noch so zu tun, als ob die Regierung als Ganzes noch das frühere Vertrauen des Volkes besitze. „Die Unzulänglichkeiten unserer Produktion find'im Vergleich mit der Entwicklung der ftrategifchen Lage ein Versagen allerersten Ranges. Ich werfe der Regierung grobe Fehler, schlechte Führung, schlechte Vorbereitung und verkehrte Beurteilung der Lage vor, wie wir es selten erlebt haben." Unter dem Gelächter des Hauses fragte der Abgeordnete Shin well, warum man nicht gleich zwei Vertrauensvoten veranstalten könne, eine Abstimmung für Churchill und die andere für die übrigen Kabinettsmitglieder. Daß gerade im konservativen Lager die Kritik an der Zusammensetzung der Regierung durch Churchills Rede nicht beseitigt ist, beweist am besten die „D ai ly Ma i l". Sie ermahnt den Premierminister, daß er ein n e u e s V e rf a s s u n g s p r i n z i p einführe, wenn er den. Grundsatz der Alleinverantwortlichkeit des .Premierministers aufrechterhalten wolle. Früher fei die kollektive Verantwortung des ganzen Kabinetts auch von Churchill anerkannt worden, während er jetzt plötzlich behaupte, allein verantwortlich, zu fein. Das Blatt veröffentlicht eine Karrikatur des bekannten Zeichners Jllingworth, die das Unterhaus als eine Wildwestkneipe darstellt, in der drohende Gestalten mit düsteren Blicken auf den Klavierspieler eindringen, der verzweifelt wei- terspielt. Neben dem Klavier steht Churchill im Comboy-Gewand und zückt drohend seinen Revolver, während er mit zusamengepreßten Lippen die Worte hervorstößt: „Hat etwa einer Lust, auf den Klavierspieler zu schießen?" Noch jüar die Mehrheit der Bevölkerung rn dieser Lösung nicht einverstanden, da man das Ui recht von Olmütz noch nicht vergessen hatte. Do allmählich söhnten sich die Schleswig-Holsteiner mit Preußen aus. Viel hat dazu die Waffenkamerad. schäft auf den Schlachtfeldern im deutsch-franM scheu Kriege 1870/71, sowie die Vermählung bet Prinzessin Auguste-Viktoria von Schleswig-Holstein mit dem Erben der deutschen Kaiserkrone, Prinz Wilhelm von Preußen, im Jahre 1880 beigetragen Die Lösung der Schleswig-Holsteinischen Frage die damals Bismarcks geniale Politik durchgesehj hatte, war die einzig richtige, und Großes war bm mit erreicht worden: Ern deutsches Land war b?> freit von der Herrschet eines fremden Staates uni konnte sich nun /zu einem lebensvollen Glied de; Deutschen Reiches entwickeln. Wort die ganze Kriegsmaschine in Bewegung setzte. Bezeichnend für das schlechte Funktionieren des nordamerikanischen N ach richtenapparates ist die Feststellung, daß ein Warnungstelegramm der Regierung in Washington erst seinen Bestimmungsort erreichte, als die Katastrophe bereits vollendet war. Der Bericht des Untersuchungsausschusses beschuldige Admiral Kimmel und Generalleutnant Short der groben Pflichtverletzung. Kurz vor dem Angriff fei ein U-Boot-Netz vor Pearl Harbour entfernt worden, um zwei nord amerikanischen Minensuchern die Durchfahrt zu gestatten, was nach kurzer Zeit den japanischen U-Booten die Einfahrt in den Hafen ermöglicht habe. Ferner habe der Oberbefehlshaber der USA.-Flotte um 7,12 Uhr Mitteilung von einem Gefecht zwischen USA.-Zerstör e r n und japanischen U-Booten erhalten und dennoch versäumt, Generalalarm zu geben, sodaß die Amerikaner vollkommen unvorbereitet waren, als wenige Minuten später der japanische Luftangriff erfolgte. Ein nord, amerikanischer Posten habe die japanische Luftflotte 1 Und dann? Dann würde er ganz allein im Schlosse — in dieser Ruine von einem Schlöße sitzen — und auf das Altwerden warten! Immer nur die Voranschläge und Abrechnungen des Forstmeisters prüfen, die Pacht für Nieder-Lappersdorf von Herrn Demblin kassieren, Gläser sammeln und sich mit dem unlösbaren Problem herumschlagen, wie die Sophienau rentabel zu machen wäre ... Sehr angenehme Aussichten für den Lebensrest, zum Teufel noch mal! Drunten in der Diele fand Ulla den alten Fabian im Gespräch mit dem Briefträger. So früh heute? Es war nicht der graubärtige Jeschke, der mit seinem zottigen Bart wie Rübezahl in Person aussah, sondern ein junger Mann, den sie nicht kannte. Aushilfe, erfuhr sie: Postschaffner Jeschke liege seit gestern mit einer Lungenentzündung im Kreiskrankenhaus. — „Früher hätte mir Wulflam das telephoniert", dachte sie, ein wenig bitter: „Ich bin freilich selber schuld ..." — Durch die Glastür sah sie, daß draußen ein Paar Skier im tiefen Schnee steckten. Der Postbote war auf Schneeschuhen gekommen, daher die frühe Stunde, der alte Jeschke langte immer erst gegen Mittag im Schlosse an. Sie nahm Briefe und Zeitungen und trug sie an den Frühstückstisch. Fabian hatte heute im Eßzimmer gedeckt, sehr vernünftig, der Wintergarten mar bei solchem Südweststurm nicht recht bewohnbar, der Glaser hätte längst einmal kommen müssen, um alle Scheiben neu zu kitten. Das gehörte auch zur „Ruine Lappersdorf", von der der Vater gern mit Galgenhumor sprach. Da er auf sich warten ließ, betrachtete sie zerstreut die Post. Geschäftliches, wie immer, Drucksachen, Angebote, die Zeitschrift des „Reichsverbandes Deutscher Glashütten". Äber auch ein länglicher, blauer Briefumschlag mit steiler Handschrift beschrieben. Aus der Rückseite als Ab- J Schleswig-Holstein 75 Me preußische provin Von Dr. Hans Mahersahm, Professor an der Universität Kiel. dänischen Kreisen eine Gegenströmung bildete, die sich gegen den überwiegenden deutschen Einfluß wandte. Diese Strömung kam nach dem Sturz des Ministers Struensee (1772), der überhaupt nur deutsch sprach und gar nicht dänisch konnte, zum Durchbruch. Jetzt wurde die Heeres- und Verwaltungssprache dänisch, und die Verwaltungsmaßregeln bekamen einen einseitig dänischen Charakter. Nach dem Zusammenbruch des ersten deutschen Kaiserreichs 1806 versuchte man sogar, Holstein Dänemark einzuverleiben, und 1810 führte man in Nordschleswig dänisch an Stelle von deutsch als Amtssprache ein. beschworen war, und fanden leidenschaftliche ftimmung in ganz Deutschland. Ader die Erhebe» scheiterte, weil außer Preußen kein deuts^ Staat die Schleswig-Holsteiner unterstützte. als Preußen im Vertrag von Olmütz 1851 gezwph gen wurde, Schleswig-Holstein preiszugeben, i, war die Sache Schleswig-Holsteins verloren. Es ist bezeichnend für den nationalen Tiefstai des damaligen Deutschland, daß die beiden be4 schen Großmächte Preußen und Oesterreich einq deutschen Stamm zur Unterwerfung unter eine *#»*• w- fremden Staat zwangen. Es fehlte eben bamafl $Di ein nationaler deutscher Gesamtwille, der sich ofl i?.t über eine politische Macht stützen konnte. Schleswig-HÄDlbE n In stein mußte jetzt 13 Jahre lang die GewaltherrschM^ß Dänemarks erdulden, und erst, als Dänemark, dH pO-kgan' Jenöer: M. v. Brakei, Berlin W, Meinekestraße 5, Wintergartens sitzen, mit dem Einglas spielend, Pension Ragusa. r - * r Ulla fühlte, wie ihr Herz plötzlich ganz hohe, schnelle Schläge tat. Rasch legte sie den Brief zwischen die anderen, ging hinaus und rief nach „Riemchen" — Fräulein Riem, der alten Haushälterin, die feit zwanzig Jahren und länger Schloß Lappersdorf betreute. Sie besprach mit ihr das Mittagessen. Aber während sie es tat, dachte sie unablässig an die Stunde, da Fontana im Wintergarten am Teetisch gesessen und der Vater von dieser Brätel erzählt hatte. Ganz deutlich hörte sie seine Stimme: „Habe übrigens in München — ja, ich komme gerade von da, knapp eine Stunde bin ich im Hause — da habe ich Ihre ,Donaunixe' gehört. Im Gärtnerplatztheater." Erstaunt hatte sie den Vater angesehen. Er war in einer Operette gewesen?! Zeichen und Wunder! Noch nie war das vorgekommen, solange sie denken konnte! „Ah — Gärtnerplatztheater!" — Der Komponist mit der etwas fülligen Gestalt, dem modisch zurückgebürsteten Haar, der 'weichen etwas sensitiven Musikerhand und der schwarzen Hornbrille hatte das lebhaft aufgegriffen: „Ja, eine glänzende Aufführung. Mit der Brakel als ,Stasia', wie?" Lachend hatte der Vater genickt: „Ich habe auch Fräulein von Brakel kennengelernt. Und habe ihr natürlich versprechen müssen. Sie bei Gelegenheit zu fragen, wie sie Ihnen gefallen hat." „Die Brakel? — Aber, ich bitte, Herr Baron, ausgezeichnet, ganz ausgezeichnet!" Und Fontana hatte einep Lobgesang auf die Schauspielerin begonnen ... Stumm hatte Ulla zugehört. Stumm und mehr und mehr verwundert. Der Vater lernte eine Schauspielerin kennen? Wie konnte das sein? Wo gab es einen Punkt, an dem seine streng umzirkelte Welt sich mit der Welt des Theaters überschnitt ...? Und wie warm und interessiert er von der Bekanntschaft mit dieser Brakel redete ...! Sie sah ihn, während sie mit Riemchen Menü machte, am Tisch des Als Ulla ins Speisezimmer zurückkehrte, wo •überm Tisch der venezianische Lüster brannte, roar der Vater da und bereits in die Zeitung vertieft. Er stand auf und küßte ihr die Stirn — zerstreut, wie ihr vorkam. Er plauderte mit ihr wie alle Morgen: vom Sturm der Nacht und daß es wohl viel Windbruch im Walde geben würde. Aber während er das Mundtuch zusammenlegte, sagte er: „Ullakind — ich fahre nachher nach Berlin. Nur für zwei oder drei Tage, zu Weihnachten bin ich „ v , , rechtzeitig zurück. — Daß Fabian den Wagen be= I geradezu leidenschaftlich hatte sie Abbeg abgelehnt, reithält, ja?" bis die Sache sich zerschlug ... Die Reichs -Raucherkarte Unser Bild zeigt die Vorder- und Innenseite der Raucherkarte — (Scherl-Bilderdienst-M.) finster und egoistisch? <Änd sie auch Frau und Kind so? Wann wird ihre zu Hause zu triebe so zu ordnen, daß sie stets leistungsfähig nehmer. Der Wettkampfgedanke müsse sich zwischen besser. Dor allen Dingen sei es rvichtiq, den Men« Grundlage der Frei- mtantonj werden. Am 3800 Köln, am 30.1.1942 stattfinden. aus Hindenburg sagt Schornsteinfeger Emil C Fünf einzigartige Forteile Spare eisern jetzt im Krieg, kaufen kannst Du nach dem Sieg! den einzelnen Werkhallen und Betrieben durchsetzen. Es sollte nicht mehr soviel verboten werden; zu erlauben, zu belohnen und zu beloben sei viel ^sieM iese MH I 10U, daß „Zehn Stunden am Tage, da weiß man, was man getan hat. Aber es bringt auch etwas ein. Und wohin damit am besten im Krieg? Nun, der Hans soll mal etwas Ordentliches haben bit 1. Wer eisern spart, zahlt weniger Steuern und Sozialbeiträge. 2. Die Höhe des Krankengeldes berechnet sich trotzdem nach dem vollen Lohnbetrag. S. Der Sparbetrag wird zum Höchstsatz verzinst 4. Das Sparguthaben ist unpfändbar. lernen. Darum wird jetzt nur Wichtiges, gekauft und möglichst viel eisern gespart Dann ist das Geld für die Lehrzeit da, wenn der Krieg aus ist“ Doppelte Vorsicht bei Verdunkelunq! Der Chef der Ordnungspolizei teilt mit: Bei Verdunkelung kann der Kraftfahrer erst im letzten Augenblick den Fußgänger erkennen. Die wegen der Verdunkelung vorgeschriebenen Tarnscheinwerfer beleuchten die Fahrbahn nur auf wenige Meter. Vor dem Ueberschreiten der Fahrbahn muß sich daher der Fußgänger davon überzeugen, daß sich kein Fahrzeug nähert. Wer kurz vor einem Fahrzeug die Fahrbahn überschreitet, begibt sich in Lebensgefahr. Wo Gehwege vorhanden sind, müssen diese benutzt werden. bei; • fünf (W Vorhut nod), wischen Fest nition fehlen, wie dies im Weltkriege der Fall war. Die letzten Bataillone in diesem Kampf wird das deutsche Volk haben, komme, was kommen mag. «och ungedienten Manner geistig und körperlich aus den Wehrdienst vorzubereiten. Wie die „RSK. —ien, weit über zwei men hat. In dem amtlichen Kommunique heißt es: „Generalmajor James E. Chaney, der schon seit einiger Zelt in London stationiert ist und dessen Stab unter Brigadegeneral Charles L. Bolle schon seit einigen Monaten gebildet worden ist, hat oen Oberbesehl. über alle USA.-Armeestreitkräste auf den britischen Inseln übernommen." Wehrabzeichen verliehen. In ungezählten Feldpostbriefen Haven die Wehrmänner später bekundet, wieviel sie der SA. durch ihre vormilitärische Wehrerziehung verdanken. Auch zahlreiche Kommandostellen der Wehrmacht haben die von der SA. geleistete Arbeit anerkannt. das für Menschen sein, die derart muffelig denken, derart trübe. geben werden. Die Verkaufsstellen dürfen Tabak« waren nur im Rahmen der jeweils festgesetzten Mindest- und Höchstmengen je Abschnitt abgeben, Mindestmengen dürfen nur dann überschritten werden, wenn die vorhandenen Waren die Fortführung eines laufenden Verkaufs gewährleisten. Das Verbot- des Verkaufs von Tabakwaren ohne Kontrollkarte oder Kontrollausweis gilt für alle Verkaufsstellen, die zur Abgabe von Tabakwaren an Verbraucher berechtigt sind. Beim Bezug im Wege des Versandes können die Abschnitte der Kontrollkarte vom Verbraucher abgetrennt und vom Versandgeschäft entgegengenommen werden. Es ist zulässig, daß der Verbraucher beim Bezug im Wege des Versandes unter Abtrennung der entsprechenden Abschnitte bis zu drei Monaten im voraus Waren erhält. An alle Belrlebsführer und Betriebsobmänner im kreis Wetterau. Es wird ausdrücklich darauf hingewieien, daß die Tagung der Betriebsobmänner am Freitag, dem 30. 1.1942, und der Vortrag für Betriebsführer und betriebliche Unterführer mit Professor Horsten, weiteres aus: Schwimmen im Dolksbad: t Das Kriegsdepartement in Washington gibt be- h ramtt, daß Generalmajor James E. Chaney das Kommando über alle nordamerikanischen Streitlüste auf den britischen Inseln übernom- Jn Melbourne wurde bekannt gegeben, daß Au- ftraüen im britischen Kriegskabinett durch Sir Earle Page vertreten sein wird, bis ein besonderer Abgesandter ernannt ist. ’s infolge k 'n Dm'olguiH kerem Mei« 8 befindliche n japanisch« des S 21. fließenden Warmwasserhahn geschehen, sondern im Becken oder in der Schüssel. Ein Gebiet, auf dem immer noch am meisten gespart werden kann, ist der Stromverbrauch. Hier gelte der Grundsatz, daß Strom lediglich zur Beleuchtung, für den Radioapparat und, wer keine andere Vorrichtung hat, zum Kochen benutzt werden darf. Wichtig ist vor allem die weitgehende Ausschaltung aller elektrischen Heizkörper. Auch das Bügeleisen muß möglichst ökonomisch benutzt werden, Man schalte es nicht mehrmals am Tage ein, um öfters Kleinigkeiten zu bügeln, sondern nutze seine einmal erzielte Wärme auch wirklich aus. Vor allem gilt die besondere Bitte an die Hausfrauen, nicht in der Zeit zwischen 7 und 9 Uhr morgens zu plätten, da um diese Zeit die Sttomentnahme besonders groß ist. In diesem Zusammenhang sei auch an die Tatsache erinnert, daß gegenwärtig in der Schweiz, um notwendige Einsparungen zu erzielen, die Benutzung sämtlicher elektrischen Geräte radikal und kategorisch verboten ist. Hinsichtlich der Beleuchtung ist die Sparmöglichkeit am allergrößten? Wie viele Glühlampen brennen noch völlig überflüssigerweise! Auch in den La- dengeschäften kann noch viel eingespart werden. Oft ist es so, daß mehrere Lampen an eine einzige Schaltung gekoppelt sind. Hier heißt es findig fein, und wo nicht die Möglichkeit einer Schalteränderung besteht, schraube man die Lampen aus. Diese kleinen Anregungen mögen dazu dienen, das Verantwortungsgefühl jedes Einzelnen zu schärfen. Auf uns alle kommt es an? Auch auf diesem Gebiete können wir alle helfen, daß die zur Zeit bestehenden Schwierigkeiten überwunden werden. E. R. 5.) Eires M ndieLaiu ruppen h1 seinen Pw r Regierung er englische» befragt wo? Jahren m ausdrückliche» In der Pro. e gereinigten en Krieg ein« Amerika sei Strom, Gas und Kohlen sparen! Das geht uns alle an! arte Tunmi nW Tagung der Betriebsobmänner wie im Rundschreiben angegeben, 23ortrag Professor Horsten 18.30 Uhr Großer Hörsaal der Universität. HHemeinM M Statt durch Srenöe Achtung? Sportkurstellnehmerr Ä 5'2,“ Ä ? noch qi \UQr rW Dö| 9™ Sills 3 Land? 3 unter ?e eben x freitags von 20.30—22.30 Uhr. dienstags von 20.00—21.00 Uhr Fröhliche Gymnastik und Spiele für Frauen in der Schillerschule: donnerstags von 20.00—21.00 Uhr. Aus ' dem Erlaß des Reichswirtschaftsministers über die Einführung der Raucherkarte ist noch zu entnehmen, daß nicht nur die Fachgeschäfte und die Gaststätten, sondern auch Kolonial- und Gemischtwarengeschäfte, die Tabakwaren führen, ^Kontrollkarten ausstellen und ausgeben. Dabei ist grundsätzlich persönliches Erscheinen des Antragstellers erforderlich. Zur Feststellung der Personengleichheit des Antragstellers mit dem Inhaber der vorgelegten Reichskleiderkarte ist der Ausgabestelle ein amtlicher Ausweis vorzulegen. Für Wehrmachtsangehörige wird die Kontrollkarte nur durch die Dienststellen der Wehrmacht ausgegeben. Ausländische Arbeiter erhalten eine Kontrollkarte nur, sofern sie nicht in geschlossenen Lagern untergebracht sind. Auf die Tabakabschnitte können nach Wahl Zigarren, Zigaretten oder Rauch-, Kau- und Schnupftabak abge- linaus. । kaum Hellek W tojW en Zchrvade" milbckt. t dem ®e|ö ihm etwa- rniufft r Hifi Jim « , -»Brief * Ls fite ein 3ah in »“£(<■( W gen müßten die Frau, ganz gleich wo es ist, ritterlich, zuvorkommend und hilfsbereit behandeln. Dr. Ley schloß: „Wir sind berufen, ein neues Deutschland zu bauen, aber mehr noch, einen neuen Erdteil zu bauen, die alte Plutokratenherrschaft zu vernichten und eine neue Welt aufzurichten." Lieber zwei Millionen SA.-Wehrmänner ausgebildet. entschlossen, für die Demokratie und die hechte der Selbstbestimmung der Völker m kämpfen. Das irische Volk nahm ihn beim Wort und proklamierte im Jahre 1918 seine Unab - Mtlid> Gängigkeit." Abschließend betont de Valero, daß die Jg Eire keinerlei feindliche Gefühle gegen die Ver- hin dnigtcn Staaten habe und auf keine Weise in einen M'rieg mit den USA. hineingezogen werden möchte. I851ö e' M * Ab sofort fallen folgende Uebungsstunden bis auf 386D mitteilt, ist es der SA. gelungi Millionen Männer auf der (si , Willigkeit zu erfassen und vormilitärisch auszubilden. , Bei einer einzigen SA.-Standarte wurden 29 000 Wehrmänner erfaßt. Allein in einem halben Jahr konnten von der SA. an rund eine Million Wehr- 0 ^igetrageit ’W» Froer 'k durchgesetz Ws war bi. war b?i L„... .... L,, ________ _____ ' Staate? mb schen im Beruf zu schulen. Alle Bettiebsangehövi- en Wed b-s ' 5. Das Sparguthaben wird in Notfällen, bei der Geburt eines Kindes und bei der Verheiratung einer , __ Sparerin auf Antrag sofort ausgezahlt Aus der Stadt Gießen. In der Eisenbahn. Oftmals ist es ja so, aber manchmal ist es anders. Ist es übel, so kann man es oftmals ändern. Da soll man gar nicht zögern. Beispielsweise steigt' einer in die Eisenbahn, ist heilfroh, daß er noch einen Platz findet. Rack^ her, als der Zug fährt, sieht er, daß sogar zwei Plätze frei gewesen sind, aber gesagt hat ihm das vorher keiner, sie haben bloß alle maulfaul und mit Mißgunst hingeschaut, als er hereingeschaut hatte. Ihre Meinung war die: „Was, noch einer?" Und dann liegen da oben Koffer und Koffer. Obwohl nur vier Menschen im Abteil sitzen, ist für den zukommenden Fünften kein Kofferplatz frei. Sie sehen ihn beißwütig an, nur weil er einen Koffer hat und ihn hinlegen will. Das ist das, was ich damit sagen wollte, als ich — siehe oben — mit der Feststellung angefangen hatte: „Oftmals ist es ja so (nämlich so, wie es im artigen Lesebuch für gute Menschen geschrieben steht), aber manchmal ist es anders. Und da soll man dann — so schrieb ich oben — gar nicht lange zögern. Und da sind dann kernige Grobheiten, verbunden mit einer ölig triefenden Herze ns freundlichk eit, das sind dann Dinge, die man gebrauchen kann, als Reisenecef- faire. („necessair" ist französisch und bedeutet „notwendig"). Da ist es dann notwendig. „Sie sind ein lieber Mitmensch, aber trotzdem dürfen Sie nicht Ihre drei Koffer nebeneinander legen und sich im stillen denken: Was geht mich der Rest der Menschheit an?!" Mit alledem will ich keineswegs einen Artikel geschrieben haben über Menschenfreundlichkeit und Selbstverständlichkeiten in der Reichseisenbahn. Ich ziele auf eine ganz andere Frage: „Was müssen „Ltm Leben und Tod." Reichsorganisationsleiter Dr. Ley sprach RSG. Wieder einmal wird an alle der dringende Appell gerichtet: Spart Kohlen, Strom u n d G a s ! Es ist nun einmal so, daß in Kriegszeiten vorübergehend auf einzelnen Gebieten besondere Schwierigkeiten entstehen. Die Gründe sind inzwischen allen hinreichend bekannt, sodaß nunmehr die eine Frage akut wird: Wie helfen wir alle mit, diese Krise zu überwinden? Es ist selbstverständlich, daß derjenige, der eine große Wohnung sein eigen nennt, nun nicht ausgerechnet sämtliche Zimmer heizt. Er wird gewissen- bast genug sein, lediglich die wirklich benutzten und benötigten Räume zu Heizen. Er wird auch nicht ausgerechnet gerade jetzt seiner Warmwasserversorgung ganze. Hektoliter abzapfen, sondern nur das entnehmen, was er wirklich unbedingt braucht. Ein besonderer Appell wird in diesem Zusammenhang an unsere Hausfrauen gerichtet, die auf diesem Gebiete besondere Treuhänder der krieasmäßi- gen Energiewirtschaft fein können und müssen. In diesem Zusammenhang ist es ihnen von vornherein klar, daß auch die sparsame Gasentnahme in ihren Händen liegt, und daß das Gas gegenwärtig lediglich zu Kochzwecken zu dienen hat. Wichtig ist vor allem die Löschung aller an Gasapparaten besindlichen"Stichflammen. Man sage nicht, daß es ja „auf diese kleine Flamme keineswegs ankomme". Es kommt sehr wohl darauf an. Man braucht sich nur einmal auszurechnen, welcher Gasverbrauch sich ergibt, wenn in jedem Haushalt eine solche winzige Stichflamme, wie sie beispielsweise der Gasbadeofen hat, brennt. Hierbei muß auch hinsichtlich der Warmwasserbereitung durch Gas für Vadezwecke an die allgemeine Selbstdisziplin appelliert werden. Das tägliche Bad ist bei diesen Zeiten nicht nur im wahrsten Sinne des Wortes ein Luxus, sondern es geht ganz und gar auf Kosten des Wohles des Dolksgesamtheit. Den Hausfrauen sei ferner wärmesparendes Kochen durch das Uebereinanderstellen der Töpfe, sogenanntes Turmkochen, empfohlen. Auch die gute alte Kochkiste soll wieder zu ihrem alten Recht kommen. Angekochte Speisen werden wunderbar gar in ihr. „Beim Kochen auf der Gasflamme beachte man, daß letztere lediglich den Topfboden bestreicht. Alles, was an Flamme über den Topfrand hinausgeht, ist vergeudetes Gas bzw. nutzlos verlorene Wärme", sagt der Fachmann mit Recht. Auch das Geschirrspülen soll nicht unter dem Frau ihnen durchbrennen?" Und dann — eine eminent praktische Frage, die man mit einigem Geschick stets lösen kann: Wann werden sie merken, daß ich ihnen (strafweise) beim Umpacken der Koffer den Hut ganz hinten eingequetscht habe?" Da kann dann niemand dafür. Oder i ch etwa? „Was geht mich Ihr Hut an? Mein Koffer hat Sie ja auch nicht interessiert!" Beziehungsweise: Wie kommt der Kuhdreck aufs Dach, und woher sollen Apfelsinen wachsen auf dem Dornbusch? Das weiß sogar der Schaffner nicht, und darum fährt der Zua, fährt und fährt, und der . eine löst Kreuz- roorträtfel, der andere schläft, der eine redet Politik, und nur der, der in der Ecke, der, der sitzt da und kocht Gift. In sich, in seinem eigenen Saft. Felix Riemkasten. «Sememfchostsempfang der SA. und der Wehrmannschasten. Die Kameraden der SA. und der Wehrmann« schäften in Gießen hören am heutigen Donnerstag, abend im Gemein'schaftsempfang im „Frankfurter ftof" die Rede des Stabschefs Lutze im Großdeutschen Rundfunk. Antreten um 19 Uhr im „Frankfurter Hof". Die auswärtigen Stürme der Standarte 116 hören die Rede im Gemeinfchasts- empfang in ihren Sturmlokalen. Mittagsladenschluß in Hessen. Lpd. Durch eine sofort in Kraft tretende Dekannt- machung ordnet der Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung — an: § 2 Abs. 1 der Bekanntmachung vom 22.3.1941 erhält folgende Fassung: Ein Mittagladenfchluß bis zu zwei Stunden wird für alle Geschäfte von Montag bis einschließlich Freitag eingeführt. Samstags sind alle Geschäfte durchgehend offen zu halten. Gaststätten werden früher geschloßen. RSG. Es wird bekanntgegeben: Ab sofort werden sämtliche Gaststätten um 22 Uhr geschlossen. Kleine politische Rachrichten. Der Stabschef der SA. empfing dieser Tage ? Ritterkreuzträger aus den Reihen Der SA. im Stcmdartensaal der Adjutantur des Stabschefs in Berlin, wobei Hiess sieben von 63 Ritterkreuzträgern aus den Reihen der SA. persönlich die Glückwünsche des Stabschefs zu ihrer hohen Auszeichnung entgegennehmen konnten. Auch Äeichsminkster Dr. Goebbels empfing die aus- tzezeichneten SA.-Führer in feinem Ministerium imd verbrachte mit ihnen einige Zeit in kameradschaftlicher Verbundenheit. männer die vormilitärischen Ausbildungsscheine aus- Auch die Ausbildung für den . -Wehrabzeichens ging weiter. So wurden in einem Jahre 94 000 SA.« Leben und Tod unseres Volkes. Wenn unsere Feinde siegten, würde es nicht nur für das deutsche Volk, sondern für ganz Europa keinen Aus- stieg mehr geben. Am Ende dieses Krieges stehe Sieg ober Untergang. Darum wollten wir zusammen kämpfen und arbeiten. „Uebertrumpst die schaffenden' Menschen auf der anderen Seite", so rief Dr. Ley,,„leistet mehr!" niemals darf es wieder vorkommen, daß unseren Soldaten Waffen und Mu- 4 'n Jena. ‘Jfl Sena, 28. San. (DNB. Funkspruch.) Am Mitt- qCi*j’ rQm ei wach sprach Reichsorganisationsleiter Dr. Ley Mqen. t; ror Betriebsführern der Wehrwirtfchaftsbetriebe des Kreises Jena. In diesem Kriege gehe es nicht um Bodenschätze, auch nicht nur um unsere Kultur und die nationalsozialistische Idee, sondern u m )on Dimpa"i Drei Jahre sind vergangen, seit der Führer die n^nefhr m! bA. mit der vor- und nachmilitärischen W e h r - rt.'Bei M. erziehung beauftragt hat. Rach Kriegsausbruch Engten iaao« wurden von den SA.-Einhetten dann die Kriegs- ’en britische vehrmannschasten der SA. gebildet, um die vielen «öd) ungedienten Männer geistig und tÖrperlid) 'iwT5 "i n k ycuiju/c VUll y uv eil, iviiuiic, LUUD (.Minuten inuy. Annr Dieser Kampf verlangt alle Männer; trotzdem muß deiner t?H bie Produktion in Der Heimat weitergehen". 'unenkamttb,. Die Betriebsführer ermahnte Dr. Ley, ihre Be- ;v OU ......IV» rmaniung der? bleiben. Das jetzige Akkord- und Preksfyftem fei nicht länger tragbar, so fuhr Dr. Ley fort, und •none, Prnz forderte den Leistungslohn für Arbeiter und Unter- L-Wlrt«diefU*mt lo ApHl 42 Mörz 42 MÖrz 42 16 Mörz 42 Febr 42 22 Febr 42 7 27 5 11 Gl April 42 17 April 42 6 Mörz 42 26 März 42 15 Märt 42 4 Febr. 42 21 Febr 42 10 April 42 April 42 MÖrz 42 März 42 Mörz 42 Febr 42 Febr 42 Nicht Übertragbar! AbmtmMtaaatawwnma 16 5 25 14 3 20 9 April 42 Kontrollkarte 15 April 42 4 März 42 24 Mörz 42 13 März 42 2 Febr. 42 19 Febr 42 8 Einkauf von Tabakwaren 14 April 42 3 Mörz 42 23 Marz 42 12 Mörz 42 1 Febr. 42 18 Febr 42 7 fnhwhar._ April 42 19 April 42 2 März 42 22 Mörz 42 11 Febr. 42 28 Febr. 42 Febr. 42 6 Ver- and Zuname *■ 17 i n Oba« NuwiMüilrigui MgTUUgl i Mörz 42 21 März 42 10 Febr. 42 27 Febr. 42 16 Febr. 42 5 Mörz 42 31 Mörz 42 20 Mörz 42 9 Febr 42 26 Febr. 42 15 Febr 42 4 ■ ■ ■ ■ w>« O “ Mörz 42 30 MÖrz 42 19 März 42 8 Febr 42 25 Febr. 42 14 Febr 42 3 42 9 Mörz 42 29 Mörz 42 18 Mörz 42 7 Febr 42 24 Febr. 42 13 Febr. 42 2 8 März 42 28 Mörz 42 17 42 6 Febr. 42 23 Febr. 42 12 Febr. 42 1 IV M KRIEC#-WHWAM31JAM./1.FEBR. ***^M3*I5 Kg Statt Karten! Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Anteilnahme bei dem schmerzlichen Verlust unserer lieben Entschlafenen Anna Schneider, geb. Bausch sagen wir auf diesem Wege aufrichtigen Dank. Im Namen der Hinterbliebenen in tiefer Trauert Otto Bausch, Zimmermeister. Langsdorf, Angenrod, Zell, den 29. Jan. 1942. 379 D MWllÜM für Gießen und Wieseck gesucht. MlWksSieSknerMelM t 4 'i t__„ Itm unfolgsamer Bube. Und es kam denn auch so, <üt xTOPfßtlClt ÜOt Otm Femoe. wie die Mutter es ihrem kleinen Sohn prophezeit v r. . hatte: Der Schneider kam und schnitt ihm die Der Untere fwer Aans Schom d er, Frank- J. .. 1 zweitüriger Freibantverkauf MiÜEiM am 30. amtuar 1942: «s» 1 H;8®*8 von 8-9 Uhr Nr. 751 800 verkauf. 1««« zu verkauf, losse Keine Ursprünge- i Uprkänfp I I „ x "7"“1 xengnisse, | veTOUTe । i Kaufgesuche I sondern nur Zeugnis- ' ' L ...... ' uJ abschriften dem Be 17 Monate altes Gut erhaltene Gut erhaltene abschriften dem Be- Strickaufträge 3-Zimmer Holl. Muscheifleisch empfiehlt 0334 nommen werden. 0380 Fifdihaus »Cuxhaven« Strickerei Beck. 6. lichen Dersorgungsbetriebe. 2. und C. Ge- 2. 1. 3. 2. 4. Antrug verlängert werden. 1. 2i 3. 4. für Soldaten werden jederzeit ausgeführt, andere können erst wieder vom 1. Mai ab ange- MeineAnzeigen im Gießener Anzeiger werden von Tausenden beachtet und gelesen. UN- UN- Zur Abgabe einer Steuererklärung für die werbesleuer sind verpflichtet: und andere Zweck vermögen; Betriebe gewerblicher Art von Körperschaften des^ öffentlichen Rechts, insbesondere die öffent- personal angewiesen, während der Verkehrsspitzen das Wechseln von größeren Geldscheinen ab 5RM. abzulehnen. Wenn der Fahrgast nicht mit kleinerem Geld zahlen will oder kann, wird der angebotene Geldschein zur Deckung des Fahrpreises einbehab ten; der Restbetrag kann am nächsten Tage gegen Vorweisung des Fahrscheines von dem Fahrgast in Empfang genommen werden. Mit dieser Maßnahme will die Straßenbahnverwaltung erreichen, daß die Fahrgäste das Fahrgeld abgezählt bereithalten. gesetzt hat: Montag bis Freitag 9—17 Uhr Samstag 9—14 Uhr. 1. wenn ihre inländischen Einkünfte ganz oder teilweise aus Einkünften aus Land- und Foüßtwirt- schaft, aus Gewerbebetrieb pder aus selbständiger Arbeit bestanden haben und der Gewinn auf Grund eines Buchabschlusses zu ermitteln war oder ermittelt worden ist, oder 2. wenn die gesamten inländischen Einkünfte nach Abzug der Einkünfte, von denen ein Steuerabzug oorgenommen worden ist, mehr als 300 Reichsmark betragen haben. Der Ehemann hat in seiner Steuererklärung auch die Einkünfte seiner Ehefrau anzugeben, die bei der Zusammenveranlagung mit seinen Einkünften zu- sommenzurechnen sind. Das gilt nicht für die Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, die die Ehefrau in einem dem Ehemann fremden Betrieb bezogen hat. Die Ehegatten werden zusammenveranlagt, solange beide unbeschränkt steuerpflichtig sind und nicht dauernd getrennt leben, wenn diese Voraussetzungen mindestens vier Monate in dem abgelaufenen Kalenderjahr bestanden haben. worden ist, oder wenn das Einkommen mehr als. 1000 Reichsmark betragen hat und darin Einkünfte von mehr als 300 Reichsmark enthalten sind, von denen ein Steuerabzug nicht vorgenommen worden ist, oder wenn in dem Einkommen kapitalertragssteuerpflichtige Einkünfte von mehr als 1000 Reichsmark enthalten sind und der Steuerpflichtige für den Deranlogungszeitraum in die Steuergruppe I oder II fällt, oder wenn das Einkommen mehr als 8000 Reichsmark betragen hat. B. Beschränkt Einkommensteuerpfllchtige Wohnung gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 0332 an den Gieß. Anzeiger. wenn sie keinen Arbeitslohn bezogen haben, ihr Einkommen aber den Betrag von 224 Reichsmark überstiegen hat, wenn sie neben Arbeitslohn sonstige Einkünfte von mchr als 100 Reichsmark bezogen haben, wenn sie eine Einkommensteuererklärung abzu- geben haben. Verdunkelungszeit: 29. Januar von 18.59 bis 8.38 Uhr. „Konrad", sprach die Frau Mama, „ich geh aus, und du bleibst da. Sei hübsch ordentlich und fromm, bis nach Haus ich wieder komm. Und vor allem, Konrad, hör'! Lutsche nicht am Daumen mehr; , x den der Schneider mit der Scher' kommt sonst ganz geschwind daher, und die Daumen schneidet er ab, als ob Papier es wär'!" Das war die Ermahnung von Konrads Mutter. Natürlich hatte sie nichts genutzt, denn Konrad war Der neue $ Schlager • ist Esbtf.Trok* • ken-Brennstoff. ® Erwärmt rasch • Speis'u.Tronk, ® Rasierwasser ® usw. Kauft in 5 von 9-10 Uhr Nr. 801-850 von 10-11 Uhr Nr. 851-900 Gisela, 23. Januar 1942 Unsere Gudrun hat ein Schwesterchen bekommen In dankbarer Freude r Hedi Opper, geb. Jüngel Pfarrer Lic. theol. Dr. phil. Otto Opper Rumpenheim am Main z. Z. Privatklinik Sanitätsrat Dr. Grein, Offenbach . _______________________ 385 D/ Zur Abgabe einer Steuererklärung zur Umsatzsteuer sind alle Umsatzsteuerpflichtigen verpflichtet mit Ausnahme: 1. der Straßenhändler, Wandergewerbetreibenden und anderen Umsatzsteuerpflichtigen, die nach §§ 77 und 79 der DurchfuhrungsbestimmungeL in einem Lazarett. Oer mißbrauchte Daumen. B. Beschränkt steuerpflichtige Körperschaften über die inländischen Einkünfte, und zwar: 1. Körperschaften, Personenvereinigungen und Vermögensmassen, die weder ihre Geschäftsleitung noch ihren Sitz im Inland haben; Körperschaften, Personenvereinigungen und Der- mögensmasseu, die nicht unbeschränkt steuerpflich- ** Die Dienststunden der Behörden sind mit sofortiger Wirkung neu festgesetzt worden. Näheres darüber teilt heute eine Bekanntmachung des Landrats mit. ** Straßenbahn und Obus verkehren von heute ab bis auf weiteres täglich nur bis 22 Uhr. ** Zur Abgabe von Steuererklärungen fordern die Finanzämter heute in einer Bekanntmachung auf. Die wichtige Veröffentlichung sei zur sorgsamen Beachtung empfohlen. Landkreis Gießen # Mainzlar, 29. Januar. Altbürgermeister Vogel wurde dieser Tage in aller Frische 81 Jahre alt. Dem' Jubilar nachträglich unseren herzlichen Glückwunsch. — Der hiesige Schweine- versicherungsverein hielt bei Gastwirt Müller seine Jahresschlußversammlung ab. Der Vorsitzende Aeinrid) Klingelhöfer erstattete Haus-u.Zimmermädchen Hausbursche und älterer Mann für einige Stunden am Tage gesucht Hotel „Prinz Carl“. erklärung auch die Einkünfte der Kinder und anderen Angehörigen anzugeben, die bei der Zusammen- den Jahresbericht, der Rechner Ludwig Decker II berichtete über die Kassenlage, die gut ist. Der gesamte bisherige Vorstand blieb im Amt. L Albach, 29. Januar. Am 30. Januar feiert der Altbürgermcister und Ehrenkirchenvorsteher Ludwig Arnold II. seinen 8 8. Geburtstag. Er ist der älteste Mann unserer Gemeinde. Dem alten Herrn unsere besten Glückwünsche. Großes Geld I wird nicht mehr gewechselt! Erzieherische Maßnahmen bei der Mainzer Straßenbahn. Lpd. Mainz, 28. Ian. Um bei der gegenwar, tig starken Beanspruchung der Straßenbahn die Abfertigung der Fahrgäste" zu beschleunigen, hat di- Direktion der Mainzer Straßenbahn das Fahr- Betr.r Die Dienststunden der Behörden. Bekanntmachung Horst-Wefsel- Wall 32. l 38?d • einschlägigen Geschäften. • Packung 20 Tabl. Auch zum • Feldpostversand zugelasien. J Bezugsquellen-Nachweis durch i • HERST. ERICH SCHÜMM • STUTTGARLW 109 Veranlagung mit seinen Einkünften zusammenzurechnen sind. Er wird mit seinen minderjährigen Kindern und minderfährigen Angehörigen, für die ihm.Kinderermäßigung gewährt wird, zusammenveranlagt, solange er und die Kinder oder andere Angehörige unbeschränkt steuerpftichtig sind. Kinder oder andere Angehörige, die Juden sind, werden mit dem Haushaltungsvorstand zusammenveranlagt, wenn sie während seiner unbeschränkten Steuerpflicht mindestens vier Monate im abgelaufenen Kalenderjahr minderjährig gewesen sind und während dieser Zeit zu seinem Haushalt gehört haben. Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit, die die Kinder oder andere Angehörige aus einem dem Haushaltungsvorstand fremden Betrieb beziehen, scheiden bei der Zusammenvergnlägung aus. II. Bei Beteiligung mehrerer Personen ist ohne Rücksicht auf die Höhe der Einkünfte abzugeben eine Erklärung zur einheitlichen Feststellung der Einkünfte aus a) Land« und Forstwirtschaft, b) Gewerbebetrieb, c) selbständiger Arbeit, d) Vermietung und Verpachtung unbeweglichen Vermögens. Die Verpflichtung zur Abgabe der Erklärung obliegt in diesen Fällen den zur Geschäftsführung oder Vertretung befugten Personen. III. Zur Abgabe einer Steuererklärung für die Wehr- sleuer sind verpflichtet die männlichen Deutschen Staatsangehörigen der Geburtsjahrgänge 1914 bis 1921, die einen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Inland haben alle gewerbesteuerpflichtigen Unternehmen,, deren Geiberbeertrag im abgelaufenen Wirtschaftsjahr den Betrag von 4000 Reichsmark oder deren Gewerbekapital an dem maßgebenden Feststellungszeitpunkt den Betrag von 20 000 Reichsmark überstiegen hat; Kapitalgesellschaften (Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien, Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Kolonialgesellschaften, bergrechtliche Gewerkschaften); Erwerbs- und Wirtschaftsgenossenschaften und Dersicherungsoereine auf Gegenseitigkeit. Sonstige juristische Personen des privaten Rechts und nichtrechtsfähige Vereine haben eine Gewerbesteuererklärung nur abzuqeben, soweit diese Unternehmen einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (ausgenommen Land- und Forstwirtschaft) unterhalten, der über den Rahmen einer Vermögensverwaltung hinausgeht; . ohne Rücksicht auf die ^)öhe des Gewerbeertrages oder die Höbe des Gewerbekapitals alle gewerbesteuerpflichtigen Unternehmen, bei denen der Gewinn auf Grund eines Buchabschlusses zu ermitteln ist oder ermittelt wird. VI. Daumen ab! Das war die Geschichte des kleinen Konrad, der den Daumen immer im Munde stecken hatte. Aber es gibt auch andere Leute, die ebenfalls mit ihrem Daumen gern Mißbrauch treiben: Indem sie nämlich den Daumen gar zu fest auf dem Geldbeutel halten. Das ist eine Untugend. Und eine große sogar. Hätte Heinrich Hoffmann solche Leute ge- kannt, gewiß hätte er sie auch in seinem „Struwwelpeter" verewigt, und ihr Porträt würde sich ebenfalls unter den hübschen satirischen Buntfiguren befinden, die am kommenden Wochenende vvm Reichsluftschutzbund zum Verkauf angeboten werden. Aber das betrifft uns keineswegs! Wir fühlen uns auch gar nicht getroffen! Denn wir geben gern und freudig zur 5. Reichsstraßensammlung zugunsten des Kriegs-Winterhilfswerkes. Und wenn die Sammler um unsere Spende an uns herantreten, dann wird der Beutel weit aufgemacht, und keiner hält den Daumen darauf! E- R- Gietzen-Klem-Linden. tig find. Alle Körperschaften. personenvereinigungen Vermögensmassen: beim Wegfall der Steuerpflicht; beim Uebergang von der beschränkten zur beschränkten und beim Uebergang von der beschränkten zur beschränkten Steuerpflicht. V. IM 1 MM zu verkauf. I0331 Marktstr. 19. di gelitten hat- sdjon bei der Mung wurde dl nicht geluw -chleit eine kmeimbeit m hwr dürste L' pit Schwäche fe sich gern u pj anzog, mietens nai Muspiegeln. Men bie M/ »sedoch gleid Mi lemofjrtei MM nur g Mi hatten, m Mch befand, «chchfen aus B W Front v Mendsten ber I die itrategifc Wie Churchill h m Washina f, wie der Ä pi Planung a m versuchen Wetsmänner, Wveazutäusche p'i wichtige P Mein der ai PM daß da M sei, weil M gar unmi MttMoberr Mgenhumorig ■ft 1° ^egt F Melsachse BW äußerst PMigung der IWonnten I. K desen E Pazifik ist Mung aus 18^ einfach vor $lui Irwn Amer Ik'imeg in d LMdcta gesucht [0329 Sltlflerei M Neustadt 45. 1. 2. Ih? di E" Ed pU l'ch k. e vor t fe, fe SÄ ’ 'W\\? Ult L/5 nahezu Renen Stüi ' ^slanb u ei ^booten Bekanntmachung. Detr.r Nahverkehr. Dis auf weiteres wird ab sofort der städtische Nahverkehr (Obus und Straßenbahn) ab 22 Uhr eingestellt. 381A Gießen, den 28. Januar 1942.a Stadtwerke Gießen. Der Unteroffizier Hans Scho m ber. - furter Straße 177, wurde für Tapferkeit vor dem Feinde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse und dem Jnsanterje-Sturmabzeichen ausgezeichnet. Schomver wurde im Osten verwundet und beftnoet pcy 3. o- N 6ta«tcn, »Sri ÄP ^'"satnpf 8f9‘ ,L rien habe"' ‘ # äp,S •gti xs>,; 1 «chtb- a*nnN - ««eärii8.?a5ffl ■i mit) im rthtm »“™,n willens im P- hqteit beftanbt ttr, daß davon wahrend die ^shinaton oorli «r Draht n am 31. Januar 1942: von 8- 9 Ubr Nr. 901- 950 von 9-10 Uhr Nr. 951-1000 von 10-11 Uhr Nr. 1001-1050 Städi. Echlachthof, Gießen. Oööenfonne zu kauf, gesucht. SchAftl. Angeb. unt. 0338 an den Gieß. Anzeiger. 1938 zum Umsatzsteuergesetz 1934 zur Führung eines Straßensteuerheftes verpflichtet sind; 2. der nichtbuchführenden Landwirte, fottfeit sie für ihre Umsätze Vorauszahlungen nach den jeweils geltenden Umsatzsteuerrichtfätzen geleistet habens 3. derjenigen Unternehmen, deren Umsatzsteuer für das Kalenderjahr 1941 nicht mehr als 20 Reichsmark beträgt oder bei steuerfreien Umsätzen be- tragen würde, wenn diese steuerpflichtig wäre« (§ 62 |2] der Durchführungsbestimmungen. 1938 zum Umsatzsteuergesetz 1934). , Ohne Rücksicht auf ein etwa vom Kalenderiahr abweichendes Wirtschaftsjahr ist in allen Fällen der in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 1941 erzielte Umsatz anzugebei^ VII. 1 Der Schweine Versicherungsverein Klein-Linden hielt am Samstagabend in der Wirtschaft von Fritz Rinn seine Jahreshauptversammlung ab. Der stellvertretende Vereinsführer Philipp Jung XX. begrüßte besonders den Ortsbauernführer Heinrich Bechtold als Vertreter der Partei. Dem Geschäftsbericht war zu entnehmen, daß im verflossenen Jahr 28 neue Mitglieder beitraten; zwei Mitglieder schieden aus, sodaß sich die Mitgliederzahl auf 257 belief. Von der Impfung gegen Schweme- rotlaufleuche wurden 382 Tiere erfaßt, lieber die Gießen, den 28. Januar 1942. Der Landrat des Landkreises Gießen: Dr. Lotz, Der haushallungsvorsland hat in seiner Steuer- s 3. Versicherungsvereine auf Gegenseltlgkelt; ' ' ..... ‘ 1 ' - !- 4. sonstige juristische Personen des privaten Rechts; - 5. nichtrechtsfähige Vereine, Anstaltert, Stiftungen Ich bringe zur allgemeinen Kenntnis, daß der Herr Reichsstatthalter in Hessen — Landesregierung — die Dienstzeit der ihm unterstellten Staatsbehörden, Gemeinden, Gemeindeverbände und sonstigen Körperschaften des öffentlichen Rechts mit sofortiger Wirkung bis auf weiteres wie folgt fest- Kasienverhältnisie erstattete Reinhold Weller Bericht. Einer Einnahme von 2979,78 RM. flehen in Ausgabe 933,80 RM. gegenüber, sodaß ein Kassenoorrat von 2046,07 RM. vorhanden war. Die Rech- nung war von den Kasseprüfern Valentin Kehl und Georg Lutz geprüft und für richtig befunden worden und fand die Genehmigung der Generalversammlung. Der stellvertretende Dereinsführer warb noch für den Gedanken einer ordnungsmahi- gen Geschäftsführung, die in rechtzeitiger An- und Mmeldung der Tiere chren Ausdruck finden soll. Ortsbauernführer Pg. Heinrich B e ch t 0 l^d als Vertreter der Ortsgruppe Klein-Linden der NSDAP, begrüßte den Aufstieg der Kasse und schloß dann die Versammlung mit dem Gedenken an den Führer. werbungsjchretben beilegen! — Lichtbilder undBewerbungsunter- lagen müssen zur Vermeidung von Verlusten aus der Rückseite Namen und Anschrift des Bewerbers ttagen l Suche tüchtigen Arbeiter evtl, auch f. halbe Tage. smd Zumeld.Gietzen, Auf der Bach 4 bei E. Köhler^ Zuverlässiges Mädchen in Gaststätte bei guter Behandlg. gesucht. ©sie schäfer.Gießen, Bahnhofstr. 15. Melel Größe 40—41 zu kaufen gesucht Schriftl. Angeb. unt. 0335 an den Gieß. Anzeiger. [Verschiedenes} Wer nimmt harmlosen [0337 WWM gegen Entgelt in Pflege? Futter wird evtl.gestellt. Zahnarzt Arndt V/atrsnd.- Steinberg. Oeffentliche Aufforderung zur Abgabe der Erklärungen für die Einkommensteuer, Wehrsteuer, Gewinnfeststellung, Kürperschaftssteuer und Umsatzsteuer 1941 und für die Gewerbesteuer 1942. Die Erklärungen für die Einkommensteuer, Wehr- steuer, Gewinnfeststellung, Körperschaftssteuer und Umsatzsteuer 1941 und für die Gewerbesteuer 1942 sind in der Zeit vom 1. bis 28. Februar 1942 unter Benutzung der vorgeschriebenen Vordrucke wie folgt abzugeben: Zur Abgabe einer Steuererklärung für die Einkommensteuer sind verpflichtet: A. Unbeschränkt Einkommensteuerpflichtige L wenn ihr Einkommen ganz oder teilweise aus Einkünften aus Land- und Forstwirtschaft, aus Gewerbebetrieb oder aus selbständiger Arbeit bestanden hat und der Gewinn auf Grund eines Buchabschlusses zu ermitteln war oder ermittelt Huhn Steinstraße 70. Gebraucht.,klein. SfiMeiö und kleiner Mm Öfen billig zu verkauf. LudwigsvlastZ I Brauner Fohlen-Mel Größe42-44,neu zu verkaufen. •IX. Wer nachträglich, aber vor dem Ablauf der Steuerverjährungsfrist ernennt, daß eine Steuererklärung, die er dem Finanzamt abgegeben hat, un« richtig oder unvollständig ist, und daß die Unrichtigkeit^ und Unvollständigkeit zu einer Verkürzung von Steuereinnnahmen führen kann, ist — ohne daß es einer besonderen Aufforderung bedarf — verpflichtet, dies unverzüglich dem zuständigen Fi« nanzamt anzuzeigen. Die Hinterziehung oder der Versuch einer Hinter- flehung der Einkommensteuer, Wehrsteuer, Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer oder Umsatzsteuer sowie fahrlässige Vergehen gegen die Steuergefetze (Steuergefährdung) werden bestraft. 3690 Gießen, 26. Januar 1942. Für die Finanzämter: Gießen, Friedbera. Lauterbach, Alsfeld, Hungen, Grünberg, Nidda, Büdingen, Schotten. ziuanzamt Gleßerr. ________________________ - zur Abgabe der Erklärungen kann von dem tfc- Ljalin nanzamt nur in begründeten Ausnahmefällen auf rjeit Simmentaler Rind zu verkaufen 0339 Lang-Göns,£urtb’ ftaatenftr. 646/io. Verkaufe eine RottweileMüodio ohne Stammb. (gut. Wachhund) Großen-Linden Bahnhofstr. 43. Neimö- Eieferiöflsen (Goliath) zu verkaufen 377D SÄüßenstr. 12 IV. Zur Abgabe einer Steuererklärung für die kör- perschaflssteuer sind verpflichtet: A. Unbeschränkt steuerpflichtige Körperschaften über sämtliche Einkünfte, und zwar: 1. Kapitalgesellschaften (Aktiengesellschaften, Kommanditgesellschaften auf Aktien, Gesellschaften mit beschränkter Haftung, Kolonialgesellschaften, bergrechtliche Gewerkschaften); 2. Erwerbs- und Wirtschaftsqenossenschaften, jedoch i mit Ausnahme der Kleinstgenossenschaftenz lr gi'I IsÄ«* KÄS®11' LsS' Der Steuerpflichtige hat eine Steuererklärung stets abzugeben, wenn er von dem Finanzamt dazu aufgefordert wird. Die Uebersendung eines Vordrucks zu einer Steuererklärung gilt als Aufforderung zur Abgabe der Steuererklärung. Die nach vorstehender Ausforderung zur Abgabe einer Steuererklärung Verpflichteten haben die Steuererklärung auch dann abzugeben, wenn Urnen ein Vordruck p nicht übersandt wird. ni Wer die Frist zur Abgabe der ihm obliegenden Steuererklärung versäumt, kann mit Geldstrafen zur Abgabe der Steuererklärung angehalten wer- .^uöoti>n den; auch kann ihm ein Zuschlag bis zu 10 v. H. China der festgesetzten Steuer auserlegt werden. Die Frist ru,‘-v'