1 le' MD A PK. Die ersten fünf Tage 6er Abwehrkämpfe pon . ,. fcc#- wvayayi T n a o n n r s U™. V1« ei|ien |uii| ------- Wjasma liegen hinter uns. Es waren Tage har- !lugusl cheld geistiq rüstig, er ist t dem mserer ; noch Ankara, im August 1942. Die türkische Außenpolitik der letzten Wochen stand zweimal unter dem Eindruck und Der Wirkung von Todesfällen. Dor wenigen Wochen starb inmitten seiner Arbeit der Ministerpräsident Dr. Refik S a y d a m und vor wenigen Tagen traf den Innenminister Dr. Tuzer das gleiche Schicksal. Jenseits des Menschlichen vollzog sich die Ablösung aber dank der Erfahrung und der Konstante des Staatspräsidenten reibungslos. Wenige Stunden schon nach dem Verlust dieser führenden Männer war in beiden Fällen ein geeigneter und befähigter Nachfolger zur Stelle, der die Arbeit sofort im Sinne der sich gteichbleibenden türkischen Politik aufnahm. Auch die neue Besetzung des Außenministeriums ging gleichsam organisch durch das Aufrücken des Staatssekretärs vor sich, der schon lange Jahre hindurch, auch als zweiter Mann, aber unter dem gleichen Chef wie jetzt eine ähnliche Funktion ausgeübt hat. Ein Wechsel der Person bedeutet alles andere als einen Wechsel des Kurses. Dies lehrte auch die allerdings vor der offiziellen Ernennung Menemencoglus abgegebene Regierungserklärung, deren Linie, wie.man sagen darf, fast ausnahmslos vom ganzen Land geteilt wird, vor allem was die Neutralitätspolitik der Türkei betrifft. . Die Reaktion des Auslandes auf diese Regierungserklärung wurde in der türkischen Oeffentlich- keit stark beachtet, was bei der Verflechtung der türkischen Politik in das Weltsystem nur allzu natürlich ist. Die großen Themen, mit denen sich die Öffentlichkeit immer wieder beschäftigt, sind vor allem die Schlachten im Kaukasus und um Stalingrad, ferner das Mittelmeerproblem und in den letzten Tagen die indische Frage. Nefe Dinge liegen der Türkei geographisch und real nahe. Mehr und mehr rückt in den Jnteressenkreis auch die japanische Sphinx, und man kombiniert in allen Richtungen. Auch die Zweite Front ist nach wie vor ein •ttreile mit ist en. Ab unver. ereichi "bürg, einem SM., > Mit« nb er- Einkesselung starker feindlicher Kräfte südwestlich Stalingrad. von Abbeville abgeworfene Sprengbomben richteten auf dem Rollfeld und in der Nähe einer Flugzeughalle nur unerheblichen Schaden an. Während des Bombenwurfes verwickelten deutsche Focke-Wulf- und Mesferschmitt-Jäger die feindlichen Jagdflugzeuge in zahlreiche heftige Kämpfe, die meist nur von kurzer Dauer waren. 13 britische Jagdflugzeuge stürzten brennend ab. Die deutschen Jagd- kräfle erlitten bei diesen von beiden Seiten mit ver- bissener Hartnäckigkeit geführten Luftkämpfen keine Verluste. Gegen 18.30 Uhr versuchten mehrmals einige viermotorige feindliche Bombenflugzeuge, durch zahlreiche Jagdflugzeuge geschützt, in das Gebiet von Rotterdam einzufliegen. Die feindlichen Flugzeuge wurden von starken deutschen Jagdkräflen schon vor Erreichen des Zieles abgefangen und zum Kampf gestellt. Daraufhin drehte der Verband, ohne zum Bombenabwurf gekommen zu sein, wieder nach See hin ab. Churchill berichtet dem König. Stockholm, 28. August. (Europapreß.) Ministerpräsident Churchill wurde am Donnerstag zum erstenmal nach seiner Rückkehr aus Sowjetrußland im Buckingham-Palast vom König in 'Audienz empfangen. Er berichtete Über seinen Aufenthalt in der Sowjetunion und im Nahen Osten. Schukow stellvertretender Volkskommissar der Verteidigung. Stockholm. 28. 2Iug. (DNB. Funkfpruch.) Der Moskauer Nachrichtendienst gibt bekannt, daß der Rat der Volkskommissare der Sowjetunion den Armeegeneral Schukow zum ersten stellvertretenden Volkskommissar der Verteidigung ernannte. Oer Wehrmachtbericht. DRV. Aus dem Führerhaupiquartier, 27. August. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Im Kaukasus wurden dem zäh kämpfenden Kegner in fortschreitenden Angriffen wichtige Höhenstellungen entrissen. Westlich Stalingrad führte der Feind erbitterte Gegenangriffe gegen den deutschen weit -orgestoßenen Angriffskeil. Der Gegner würde unter starkem Einsatz der Luftwaffe mit hohen Verlusten abgewiesen; dabei wurden 40 Panzer ver- 1 lichtet. Südwestlich Kaluga und bei Rschew er- । neuerte der Feind seine Angriffe, alle Angriffe wurden zum Teil im Gegenstoß abgeschlagen. Nordwestlich Medyn warf ein eigener Gegenangriff den Feind auf seine Ausgangsstellung zurück. Vor Leningrad örtliche-Kampflätigkeit. Bei einem Stotztruppunternehmen wurden 40 feinb- I liche Kampfstände zerstört. Jäger und Flakartillerie brachten am Wachsende Unruhen in Indien. Ausdehnung der Streikbewegung in der indischen Industrie. Wichtige Höhenstettungen im Kaukasus erobert. 25. und 26. August 153 S o wjel flu gz eu ge zum Absturz. Vier weitere wurden am Boden zerstört. Neun eigene Flugzeuge find vom Feindflug nicht zurückgekehrt. In Aegypten lebhafte beiderseitige Spähtrupp- und Artillerietätigkeit. Leichte deutsche Kampfflugzeuge griffen Kraftfahrzeugansammlungen und Artilleriestellungen der Briten mit guter Wirkung an. Einzelne britische Flugzeuge flogen gestern nach West- und Nordwestdeutschland ein. In der Nacht führten einzelne Sowjetbomber militärisch bedeutungslose Flüge über Ostdeutschland durch. Durch planlos abgeworfene Spreng- und Brandbomben entstanden nur geringe Schäden. Tag- und Nachtangriffe der Luftwaffe verursachten in kriegswichtigen Anlagen Süd- und Ostenglands Zerstörungen und ausgedehnte Brände. In den Morgenstunden kam es im Kanal zwischen zwei deutschen und sechs britischen Schnellbooten zu einem kurzen Gefecht, in dessen Verlauf mehrere feindliche Boote beschädigt wurden. teterbd litis Ult) lhyriil! schein. gest.S. M Sei dem >e, ba5 Zrettag, 28. AugustMr Annahme von Anzeige» , für die Mittagsnummer > viS 8V,Uhr desVormitiagS Ml *1 ’M II iS w ,.W Mt: S s. hr Ött.j' M bt Nr! :e Id. s an;. N, ■ jlieap' 'N- uiwet, * Mts ‘brlify .'l Jrang ; Nie. lande» einen er. K Anzeigen-Preise für die Millimeter-Zelle von 22 Millimeter Breite: 7Rvf. für Familienanzeigen und private Gelegenheitsameigen 14Rvf. f. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenheitsameigen Platzvorschrift lvorherige Vereinbarung) 25%meine Probleme der türkischen Politik Von unserem ^-Korrespondenten. bahnlinie ist fest in unserer Hand, und Tag und Nacht rollen noch die Züge, obwohl die Strecke tm Bereich der leichten feindlichen Artillerie liegt. Im ersten Ansturm war es der feindliche^ Ueber- macht gelungen, eine Reihe von Ortschaften unmittelbar an der seit Monaten von beiden Selten ausgebauten Hauptkampflinie des Stellungskrieges in ihren Besitz zu bringen. Durch die geschickten Rückzugsbewegungen im Bereich von wenigen Kilometern sowie durch rasche Heranführung frischer Truppen war es der deutschen Führung bereits im Laufe des zweiten Tages der Abwehrkämpfe am 14 August gelungen, die angretfenden Sowjets zu einem Abweichen von der ursprünglichen Stoßrichtung nach Norden zu zwingen. Zu gleicher Zeit wurden bei den besonders bedrohten oder den von den Sowjets vorübergehend eroberten Ortschaften Gegenangriffe durchgeführt. Trotz schwersten Artilleriefeuers, trotz rottender Tiefangriffe sowjetischer Schlachtflieger wurden mehrere Ortschaften von Grenadieren und Sägern zurückgewon- n en. Eine einzige Radfahrschwadron vernichtete im Nahkampf Mann gegen Panzer in zwei Tagen durch geballte Ladungen und Minen sieben sowjetische Kampfwagen. Wie schwer die Angriffsdivisionen Stalins bereits jetzt in Mitleidenschaft gezogen worden sind -geht aus Gefangenenaussagen von verschiedenen Frontabschnitten hervor. Danach dürfte feststehen, daß die angreifenden Kampfgruppen im Durchschnitt über 50 v.H., teilweise bis zu 90 v.H. Ausfälle an blutigen Verlusten zu verzeichnen haben, so daß an vielen Stellen schon Zusammenlegungen stattsmden 92. Jahrgang Nr. 202 Erichemt täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Gießener Familienblätter Heimat imBild-DieSchotte Bezugspreis: ' Monatlich .RM.1L0 Zustellgebühr... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Sernsvrechauschlutz 2251 Drahtanschrift: Anzeiger" i Postscheck 11686 Frankk./M. Schanghai, 28. Aug. (Europapreß.) Die Aufstandsbewegung in Indien breitet sich, wie übereinstimmend aus englischen und hier vorliegenden privaten Meldungen hervorgeht, ttotz Einsatzes der schärfsten Machtmittel der englischen Behörden von Tag zu Tag weiter aus. Besonders gefährlich für die Engländer ist der durch Aufruf geflüchteter Anhänger der Kongreßbewegung entstandene Streik in den indischen Industriegebieten. Der Streikbewegung haben sich nach zuverlässigen Meldungen allein im Gebiet von Kalkutta bisher 50 000 Arbeiter kriegswichtiger Industriebetriebe angeschlossen. Der Versuch der englischen Polizei, die Streikbewegung durch gewaltsames Vorgehen gegen Streikführer lahmzulegen, ist gescheitert. Die Arbeiterschaft setzte sich gegen die Polizei entschlossen zur Wehr. Es kam wiederholt zu Zusammenstößen, bei denen zahlreiche Tote und Verwundete auf beiden Seiten zu verzeichnen waren. Auch auf die Industrie in Bengalen hat die Streikbewegung übergegriffen. Nationalistische Studenten machten mit den Stteikenden gemeinsame Sache. Nach englischen Meldungen aus Neu-Delhi Flugzeuge ab. Südwestlich Stalingrad gelang es dieser Tage einer deutschen Panzerdivision, nach Ueber- winden starker an einem tiefeingeschnittenen Bachlaus gelegenen Bunkerstellungen in die Flanke der Bolschewisten einzudringen. Die Panzerabteilunc und Panzergrenadiere stießen unter Führung ihres Divisionskommandeurs 4 0 Kilo m^ t e r 11 e f t n denRücken verbindlich en ot e t u n g e n. Beim Angriff mußte ein völlig deckungsloses Step penqelände, das mit zahlreichen Bunkern, emgegra^ denen Panzern und Zehntausenden von Minen be sind die Anhänger der Kongreßpartei jetzt dazu übergegangen, durch besondere Stoßtrupps Brandstiftungen in lebenswichtigen Betrieben und englischen Derwaltungshäusern zu verüben. In Betül wurde ein Brandstiftertrupp von einer Polizeistreife gestellt und in ein Feuergefecht verwickelt. In einer Ortschaft des Bezirkes Hoch- angabad und in Harda wurden ebenfalls Ueberfälle auf englische Polizeiposten verübt. Dabei kam es zu Feuergefechten mit Indern. Der gesamte Stadt- rat von Bombay hat sich nach zuverlässigen Meldungen mit b er Gandhi-Bewegung solidarisch erklärt und die Weiterarbeit für die Interessen Englands verweigert. Auf Anordnung des britischen Dizekönigs ist der Stadtrat deshalb a u f g e l ö ft worden. Sämtliche Mitglieder des Rates wurden abgesetzt und in Haft genommen. Der Bürgermeister der Stadt, Pusuf Ali, befindet sich, wie jetzt erst bekannt wird, bereits feit zwei Wochen in Haft. Durch weitere Verfügung des Vizekönigs wurde ein Kommissar für die Stadtverwaltung Bombays vorläufig für die Dauer voni sechs Monaten eingesetzt. Oie Abwehrkämpfe ostwärts Wjasma Von Kriegsberichter Karl Heinz Balzer Etappen -er Reichswerdung. 1871 gründete Bismarck nach jahrhundertelanger Zersplitterung das Deutsche Reich. Das Reich in einer neuen, modernen und uns doch so vertrauten Form besteht also rund 70 Jahre. Ein an sich wich- tiger, im geschichtlichen Sinn nebensächlicher Anlaß ruft diese Taten in Erinnerung: die Abschaffung der „Hauszinssteuer". Wir wollen die Irrungen und Wirrungen in der Geschichte der Hauszinssteuer seit der Inflation, an deren Abschluß sie ein- geführt wurde, bis zu ihrem Verschwinden am 31. Dezember 1942 übergehen. Die Bedeuttmg der Hauszinssteuer in unserem Sinn liegt allein darin, daß sie die letzte L ä n d e r st e u e r war! Zwei Dinge stehen an der Wiege des modernen Staates: das stehende Heer und die ständige Steuer. Das Machtinstrument und die finanzielle Selbständigkeit stehen in einem inneren Zusammenhang. Das war nicht immer so: der feudale Staat bestand aus einer Summe von Sondergewalten, erst der moderne Staat prägt den Begriff der Alleingewalt, der „Souveränität" aus. Das Bismarcksche Reich war nicht voller Träger dieser Alleingewalt. Es war noch ein Kompromiß mit der alten deutschen Vergangenheit. Selbst die Militärhoheit war nicht eindeutig auf Kaiser und Reich verlagert. Die Finanzhoheit schon gar nicht. Bismarck selbst sah diese Mängel. Und als der wahre Staatsmann, der vor dem reinen „Politiker" den Blick für geschichtliche Entwicklungen voraus hat, vertraute er auf die Notwendigkeiten, die zwangsläufig nach der entscheidenden Wrichenstel- lung entstehen und rasch beherrschend werden. Er hat — vier Jahre vor der Reichsgründung — in einer Rede im norddeutschen Reichstag am 11. März 1867 schwungvoll und denkwürdig dieses sichere Jnstinktgefühl ausgesprochen: „Setzen wir Deutschland sozusagen in den Sattel! Reiten wird es schon können." Das Deutsche Reich Bismarcks war ein Bund von 25 Staaten, die sehr üerschieden nach ihrer räumlichen Größe, ihrer Einwohnerzahl, ihrer finanziellen Leistungsfähigkeit, ihrer staatlichen, militärischen und kulturellen Ueberüeferung waren. Tausend Empfindlichkeiten gab es zu schonen: auch für den Kanzler, der das Wort von Blut und Eisen gesprochen hat. In der Regelung der Finanzgewalt des Reiches knüpfte er an die schon vorhandenen Gegebenheiten des Deutschen Zollvereins an. Dem Reich blieben Berlin, 27. Aug. (DNB.) In der Meerenge von Bertsch versuchten die Bolschewisten mit mehreren Schiffen, die mit Flüchtlingen und Material aus den von ihrem Hinterland abgeschnittenen feindlichen Stützpunkten an der Ost- küste des Asowschen Meeres beladen waren, die Durchfahrt zu erzwingen. Durch Volltreffer der deutschen Küsten- und Flakartillerie wurden fünf Schiffe in Brand geschossen und ein weiteres schwer beschädigt. Südlich des unteren Kuban, wo Zerstörerflugzeuge die Bolschewisten durch fortgesetzte Lustangriffe nicht zur Ruhe kommen ließen, stellten die Bolschewisten infolge der an den Vortagen erlittenen hohen Verluste ihre Gegenangriffe gegen die vordringenden deutschen und verbündeten Truppen ein. Im Kaukasus- gebiet verbreiterten die deutschen Truppen ihre aus den Paßhöhen gewonnenen Stellungen und säuberten das Kampfgelände von Widerstandsnestern und versprengten bolschewistische Kampfgruppen. Hierbei mußten an einer Stelle 15 zah verteidigte Baumsperren niedergekämpft und an anderer Stelle eine beherrschende befestigte höhe sowie eine größere Ortschaft geftürnü werden. In weiteren Kämpfen nahm eine Jägerdwision im Häukerkampf einen Stützpunkt der Bolschewisten und drang bis zu einer Flußsch l e i f e vor, hinter der sich der Feind zu erneutem Widerstand zu setzen versuchte. In Lustkämpsen über dem Kaukasusgebiet schossen Jager 10 bolschewistische i übersteht. Snavv eine Woche, nachdem im R au m von . Rschew die massierten Panzer- und Stutzenbnga- den der Sowjets gegen die deutschen Stellungen an- aetteten waren, hatten fünf Infanteriedivisionen, von mehreren Panzerbrigaden unterstützt und ver- -Mkt durch eine Reihe besonders s°rgfa t.g ausgerüsteter Garde-Schützenregimenter, an der Naht von zwei deutschen Infanteriedivisionen zum Angrst, an- aefetzt Sie hatten die Aufgabe, nach dem -r-urch- bruch durch die deutschen Stellungen die von jßjSma nach Osten führende E l s e! n b ahn- linic zu durchbrechen und damit den wette- ren Weg nach Westen frei zu machen. Dieser Pchn ist burd? die Zähigkeit der deutschen Abwehr, ourcy die Wendigkeit und Clastizitatunserer Fuhrung vor allem aber durch die Tapferkeit und den unbedingten Widerstandswillen unserer Infanteristen Äriiste risten, Panzerjäger usw. v e r e i te "worden. De bis unmittelbar hinter die ^ront führende Eisen Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen ten damit stärkere bolschewistische Kräfte von ihren Verbindungen ab. Beim Ausräumen des so entstandenen Kessels hatten die Bolschewisten, die bis zuletzt auszubrechen versuchten, sehr schwere Verluste. Rund 2000 Gefangene und zahlreiche Waffen fielen in deutsche Hand. Durch die Luftwaffe wurden 26 Panzerkampfwagen, ein Treibstofflager und mehrere Munitionsstapel vernichtet, 19 Geschütze, deren flankierendes Feuer das Vordringen der deutschen Truppen hemmen sollte, außer Gefecht gesetzt, mehrere Transportzüge und die Gleisanlagen einer wichtigen Nachschubstrecke schwer beschädigt. Jäger schossen 14 feindliche Flugzeuge ab. Südwestlich Kaluga kam es zu besonders erbitterten Kämpfen um eine Höhenstellung, die von den Bolschewisten mehrfach mit Unterstützung zahlreicher Panzer angegriffen wurde. Nach wechsel- vollen Kämpfen wurde die Stellung durch einen kühnen Gegenstoß genommen, wobei sich ein westfälisches Infanterieregiment besonders auszeichnete. Acht Panzerkampfwagen wurden abgeschossen. Em rheinisches Infanterieregiment hat eine bolschewistische Panzerbrigade aufgehalten und niedergekämpft. In erbitterten Kämpfen schlugen die Infanteristen mit ihren Panzerjägern und Panzerver- nichtungstrupps bei Tag und Nacht einen Flanken- stoß der Bolschewisten zurück, der sich gegen die Stellungen und rückwärtigen Verbindungen einer vordringenden deutschen Panzerdivision richtete. 60 feindliche Panzer, und zwar fast alle im Rücken der vordersten Schützenlöcher und MG.-Nester wurden mit den der Infanterie zur Verfügung stehenden Nah kämpf Mitteln außer Gefecht gesetzt. Vom 22. bis 26. August wurden allein im Abschnitt eines Armeekorps 127 Panzerkampfwagen abgeschossen. Nordwestlich Medyn gelang es durch das Zusammenwirken aller Waffen und durch wirkungsvollen Einsatz der Luftwaffe feindliche Kräfte, die über einen Fluß in die deutschen Stellungen em- gebrochen waren, zu vernichten. In diesem Kampfabschnitt wurden in den letzten drei Tagen im Bereich eines Armeekorps 46 Panzer vernichtet. Weitesten Kampfes, entscheidungsschwerer Stunden und auch Tage manchen bitteren Opfers Aber ' heute können wir feststellen: Der erste Swtz der h, r einaesctzten massierten s°w,et,schen Divisionen ist abAsangen. Unter schwersten Verlusten, Egetri-. den von Kommissaren und Kommandeuren, haben die sowjetischen Truppen wieder einmal erfahren müssen, dah auch eine gewaltige zahlenmäßige Ueberlegenheit keine Entscheidung erzwingen kann, wenn ihr der zum Letzten entschlossene deu ch- Sol- I bat, an der Spitze der deutsche Infanterist, gegen mußten. Noch toben die Kämpfe ostwärts Wjgsma, aber die erste Entscheidung, die der Feind suchte, hat er nicht erreicht. 13 Britenflieger bei Einflugversuchen abgeschoffen. Berlin, 27. Aug. (DNB.) Arn Donnerstag, kurz vor 14 Uhr, drang ein Verband von 12 britischen Boston-Bombern unter starkem Jagdschutz über die Somme-THünbung im Raum von Abbeville ein. Einige über dem Flugplatz beliebtes, allerdings auch ein recht skeptisch betrachtetes Thema. Dazu beginnen zur Zeit die Artikel der aus Deutschland zurückgekehrten Journalisten zu interessier en. Kleiner, aber wahrhaftig nicht geringer ist das Hauptproblem des Landes und der für das Wohl verantwortlichen Regierung Hie Versorgungslage. Nachdem man kürzlich das schwierige Rationierungsproblem, das sich für die Türkri nicht bewährt hatte, in sehr wütigem Entschluß fallen gelassen hak, arbeitet die Regierung mit allen Kräften an der Stabilisierung der Versorgung, vor allem auch der Preise. Der Handelsminister, zu dessen Ressort diese Fragen vor allem gehören, befinbet sich auf Reisen durch das ganze Land. Die Oeffentlichkeit, vor allem in den breiten Schichten, die unter der Teuerung leidet, mit der die Einkommen keineswegs Schritt halten, wendet sich mehr und mehr mit Schärfe gegen die Spe kulanten und Schwarzhändler, unter denen jüdische Elemente nicht fehlen, wie man Zritungsveröffent- lichungen entnehmen kann. Tatsächlich hat sich dieses Versorgungsproblem mehr und mehr zur wichtigsten Frage der türkischen Innenpolitik entwickelt, deren Lösung der Regierung verantwor- tungsvolle Pflichten auferlegt, namentlich auch im Hinblick auf den kommenden Winter. Saracoglu besichtigt Grenzgebiete. Ankara, 28. Aug. (Europapreß.) Nachdem das türkische Kabinett an drei aufeinanderfolgenden Tagen zu außerordentlichen Sitzungen zusammengetreten war, verließ der türkische Ministerpräsident Saracoglu am Donnerstagabend die türkische Hauptstadt, um sich auf eine Inspektionsreise durch das S ch w a r z m e e r g e- biet und die Ostanatolischen Gebiete zu begeben. In seiner Begleitung befinbet sich auch ein hoher türkischer Offizier. °u°n »awn. Wf^ben °°n MEN v fWr P°n--r-mf°mwlung-n - tinbung mit einer Infanteriedivision her und schnst-l mchtet. leben sie jene Kunst, für die wir ja mit angetreten sind, um sie uns und der Kulturwelt zu erhalten. I unserer ganzen Größe? L Herborn eine Die Festes Jn die Entsti f) ochschulnachrichlen. 2In her Unwersität Jena ist Br. Arwed Bl°- EÄfi euer zum o. Professor für hiirnerHA^ „nuTrLI£.tl rollenden Blicken: würden alle auf den Hintern fallen! * Einmal ist die Hauszinssteuer und pfandbriefmarki. Von unserer Berliner Schristleitung. Erinnerungen an Adele Gandrock. Zum 5. Todestage am 30. August. Als Adele S a n d r o ck uor rund fünfzig Jahren m Wien ihre Laufbahn mit kleinen Nollen begann, wurde es ihr einmal zu bunt. Wutentbrannt stürzte sie in das Direktorzimmer und hauchte den Gewaltigen an: „Wie können Sie sich unterstehen, mir für das nächste große Stück die Rolle der Reinemachefrau zuzuteilen? Sie denken wohl, daß ich diese lumpige Rolle tatsächlich spiele! Einen Eimer Wasser auf die Bühne bringen, ein paar Worte reden und dann wieder abtreten. Eine solche kleine Rolle lasse ich mir von Ihnen nicht geben!" Sanften Herzens erwiderte der Direktor: „Mein Fräulein, ich konnte diesmal bei der Rollenverteilung wirklich nicht anders verfahren, denn, wie Sie wissen, haben Sie in letzter Zeit zwei größere Rollen ausgeschlagen. Strafe muß sein, damit Sie in Zukunft Ihr eigensinniges Köpfchen verlieren! Doch werde ich Ihnen einen Vorschlag zur Güte machen: ich werde, wenn Sie es wünschen, Ihre neue Rolle verlängern: bringen Sie zwei Eimer Wasser auf die Bühne!" Adele Sandrock hat später gern zugegeben, von diesem Direktor viel gelernt zu haben. Eine zweite Seeschlacht bei den Salomon-Inseln. Tokio, 27. Aug. (DR7B.) Japanische Flotlen- einheiten haben an der Ozeanküste der Salomon- Inseln am 24. August Verstärkungen der amerikanischen Marine zum Kampf gestellt. Japanische Flieger brachten dem Feinde schwere Verluste bei und wiesen ihn zurück. Ein großer Flugzeugträger neuen Baumusters wurde schwer beschädigt, ein zweiter Flugzeugträger mittlerer Größe und ein Schlachtschiff der „'Pennsylvania "-Klasse erhielten Beschädigungen. Die Japaner verloren einen Zerstörer, ein kleiner Flugzeugträger wurde beschädigt. Der japanische Rundfunk erklärte, die amerikanischen Behörden hätten den nördlich von Neu-Guinea von japanischen Mo- Adele betrat eine Apotheke und kaufte Pillen. Der Apotheker fragte: „Soll ich die Pillen einpacken?" Adele, gut gelaunt, fragte zurück: „Soll ich sie vielleicht nach Hause rollen?" * An einem strengen Wintertage versagte die Zen- tratheizung. Adele war allein zu Hause und versuchte, ein uraltes Oefchen anzuheizen, um sich gegen die bittere Kälte zu schützen. Aber vergeb- Das öffentliche Geheimnis. Goethe wurde mit zunehmenden Jahren immer stärker von einer wahren Geburtstagsangst er= griffen und versuchte, wie er es selbst ausdrückte, "durch eine wunderliche Grille eigensinniger Verlegenheit der Feier seines Geburtstages jederzeit anszuweichen". Seine näheren Bekannten wußten von dieser Eigenheit und trugen ihr Rechnung. So uim es im Jahre 1823, als Goethe wieder in Karlsbad war, an seinem Geburtstage zu einem anmutigen Versteckspiel, von dem uns Ulrike von Levetzow erzählt hat. .. Der. Dichter lud Frau von Levetzow und ihre Tochter für den 28. August zu einem Ausfluge nach (flbogen em. Dte Mutter batte ihren Töchtern streng verboten, sich anmerken zu lassen, daß sie etwas von feinem Geburtstag wußten, aber als Goethe ™\rf9ens 3um Frühstück kam, stand eine hübsche Talje, auf der ein Efeukranz lag, auf seinem Platz. inaus selbsllo «n herzens g vltet werden iwrbchalten die Zolleinnahm«, »ns Re Verbrauchssteuern, die in enger Verbindung mit den Zöllen stehen. (Wenn im Inland eine Salzsteuer erhoben wird, so muß der gegenüber dem Ausland erhobene Zoll entsprechend sein.) Die Einnahmen aus Zöllen und Verbrauchssteuern brachten eine ganze Menge. Hcihl und Wohlhabenheit der Bevölkerung fliegen. Das intensivierte ihren Ertrag. Allein dem Reich, als dem eigentlichen politischen und militärischen Hoheitsträger fehlte doch eine elastische Steuer, die sich rasch den Erfordernissen anpaßte. Die Einkommens- und Vermögenssteuern blieben den Einzelstaaten vorbehalten. Gerade sie waren die elastischen Steuern. Die Aufgaben des Reiches fliegen sprunghaft. Das berühmte Wort Wilhelm I., daß der Titel des deutschen Kaisers ein besserer „Charakter-Major" (im Vergleich zu dem preußischen Königstitel) sei, wurde schon um die Jahrhundertwende mit der Selbstzufriedenheit jugendlicher Ueberlegenljeit belächelt. Für den, der sich in den Geist der Zeit hineinzuversetzen vermag, gab dieses hingeworfene Wort die Stimmung, wie sie 1870 noch herrschte, ganz genau wieder. Niemand dachte damals — als das Reich noch Ideal war oder gerade erst in den Wehen des Deutsch-Französischen Krieges entstand an die Möglichkeit, daß es in wenigen Jahren die Bundesstaaten überschatten werde. Auch spitzte sich die politische Lage trotz der wunderbaren diplomatischen Kunst Bismarcks, die er in seinen letzten Jahrzehnten ganz in Öen Dienst des europäischen Frie- dens stellte, so sehr zu, daß die Ausgaben für militärische Zwecke zum Entsetzen der damaligen Zeitgenossen sprunghaft fliegen. Aber das Reich hatte keine Steuer, die diesem wachsenden Bedürfnis genügte. Bismarck plante die Derreichlichung der Bahnen: er wollte in dem Tabakmonopol dem deutschen Volk ein „Patrimonium" (ein väterliches Erbgut) sichern. Beides scheiterte an dem Unverstand, noch mehr an der Popularitätsschielerei des Reichstags. Im Zuschaueraum der Oper zu Charkow drängen sich Kopf an Kopf Offiziere und Soldaten der deutschen Wehrmacht. Die Gesichter, vom Kampf gezeichnet, spähen heule nicht nach den Feindbewegungen im Niemandsland, Arbeitshände hängen heute einmal keine Bomben unter die unersättlichen Stukas, die Krankenschwester und der Arzt sind dem menschlichen Leid entrückt, und dem Panzerschützen klingt heute nicht das Mahlen der Motoren in das Ohr. lieber allen, die hier einmal ausruhen vom Handwerk des Krieges, liegt feierliche,-ernste Stille der Erwartung. Lange Reihen hindurch schimmert im grau, blau- grau und schwarz die erdbraune Uniform unserer jungen Arbeitsmänner, Hie heute von den Flugplätzen hierher gekommen sind. Wohl viele, die heute zum erstenmal vor dem Genius Beethoven stehen, Söhne einsamer, stiller Dörfer, in denen nur der Rundfunk Künder deutscher Kunst ist. Und nun erleben sie diese Kunst unmittelbar und inmitten dieser einzigartigen Gemeinschaft, wie sie nur das Fronttheater aufweisen kann. Nun er= meyer zum o. Professor für bürgerliches Recht ernannt worden. Blomeyer wurde 1906 in Wilhelmshaven geboren, studierte in Jena und pro« monierte dort 1929, war bann Referent am Kai« ser-Wilhelm-Jnstitut für ausländisches und internationales Privatrecht in Berlin und habilitierte sich dort 1936 für bürgerliches Recht. 1937 wurde er Mit der vertretungsweisen Wahrnehmung der Professur für bürgerliches Recht in Tübingen beauftragt. 1939 wurde er dort planm. a. o. Pro- jenor und 1941 in gleicher Eigenschaft nach Jena berufen. — Prof. Dr. Herbert Jan kühn ist an Rostock der Lehrstuhl für Borge - übertragen worden. Jankuhn wurde 1905 m Angerburg (Ostpreußen) geboren, studierte in Königsberg, Jena und Berlin und promovierte Rhythmus der nahen Front. Viele sah ich recht versonnen aftf alles das blicken. Faßte sie ein Ahnen lich. Glücklicherweise kam bald ihre Schwester nach Hause, und in drei Minuten brannte das Oefchen. "Du", sagte Adele zu ihrer Schwester, „es ist mir völlig schleierhaft, wie ein Brand überhaupt entstehen kann!" Nach langen Verhandlungen ließ sich die Sand- rock bewegen, in einer der ersten Xonfilmoperetten mitzuwirken. Bei der ersten Aufnahme konnte sie es,fid) nicht verkneifen, den Regisseur beiseite zu bitten und ihm im tiefsten Baß zuzuflüstern: „'21 brr eins will ich Ihnen doch gleich sagen, junger Herr: Nackttänzerin bin ich nicht!" * Einst war Adele damit beschäftigt, lustwandelnd durchs Filmatelier zu schreiten und dabei den Sprechtexl ihrer Rolle zu memorieren. Ein Arbeiter kam aus den Kulissen und betrachtete die Künstlerin aufmerksam. Sie merkte es, kam mit weiten schritten auf ihn zu und fragte mit grollendem Ion: „Mein Lieber, warum starren Sie mir beim tauernb ins Gesicht?" Der Arbeiter sagte: „Enffcbul- bigen Sie vielmals, Frau Sandrock, aber Sic haben soviel Ähnlichkeit mit meiner verstorbenen Großmutter." Abele belehrte ben Frevler mit vernich- tenbem Blick: „Irrtum, junger Mann, so junge Großmütter gibt es gar nicht!" Willenskraft ermessen, mit denen Ungarn den »eiteren Schicksalsproben dieses gewaltigen Krieges entgegensieht." Oie Erdbebenwelle in Peru. , Rom, 28.Aug. (Europapreß.) Ein neues starkes Erdbeben hat Peru am Mittwochabend heimgesucht. Der Herd des Bebens ist nach den Feststellunge^i der Erdbebenwarte von La Cartuja de Granta im Pazifik in der Nähe der Küste Perus zu suchen. In Lima herrschte große Panik. In der Stadt Nazca sind das Post-, das Polizeigebäude, zahlreiche Kirchen und 40 v. H. aller Wohnhäuser eingestürzl 3n Puerto Somas trat das Meer 200 m zuruck und überschwemmte dann in einer Flutwelle ben Ort. Die Bewohner flüchteten auf die Berge. Durch bas Seebeben wurden auch die Unterseekabel zerrissen. Erdbeben auch in Nordalbanien. Tirana, 28. Aug. (DNB. Funkspruch.) Albanien wurde am Donnerstag gegen 8.15 Uhr von einem heftigen Erdbeben betroffen. Die Erdstöße dauerten nur wenige Sekunden, wurden aber sowohl in Tirana wie in anderen albani- chen Stabten deutlich verspürt und richteten im Norden des Landes beträchtlichen Schaden an. Es soll zahlreiche Tote und Verwundete geben. 3m Städtchen Feshkopija sind über drei Viertel der Häuser eingestürzt. Auch viele Dörfer haben schwer gelitten. Die albanische Regierung traf Hilfsmaßnahmen für die Bevölkerung der heim- gesuchten Gebiete. Kunst und Wissenschaft. daß von Bir-Bu-Rabka, einem kleinen tunesischen Küstenort, ein Zug mit 800 geretteten Briten nach Algier abgefahren ist. Herbei handelt es sich um Angehörige versenkter Kriegs- und Handelsschiffe. Unter den Ueberlebenben befinden sich auch Anzahl Australier und Neuseeländer. Ä Irene, noi ln der Kamei Außenmch ..Augen Unter der s w Tarmisch u einen ne tos Drehbuck ?freb Bram Jolö und R. y Handlung fester und Äealvoi ■« sie nicht Dperati Ausac innte. Art der Adele Sandrock treffend charakterisiert worden von einem, der sie nicht kannte, ja, sie nicht einmal sehen konnte, nämlich von einem blinden Bettler. Sie reichte ihm ein ansehnliches Geldstück und knüpfte daran mit ihrer männlich tiefen Stimme die mütterliche Mahnung: „Aber nicht vertrinken!" Gerührt und scheu antwortete der Beschenkte: „Nein, Herr General!" rineftreitfräften versenkten amerikanischen Flugzeugträger als einen der modernsten bezeichnet. Die japanische Kriegsmarine habe bis jetzt sieben dieser Flugzeugträger versenkt. Soweit bekannt, besitze die amerikanische Marine nur noch einen Flugzeugträger dieses Typs. Nun rourtic vor ben Salomonen ein solch großer Flugzeugträger schwer beschädigt. Oie Metropole des Güdraums. Tokio, 28. Aug. (Europapreß.) Die neue Stadtverwaltung von Batavia, der ehemaligen Hauptstadt NiederländischOndiens, ist sich der großen Aufgaben bewußt, welche der Stadt als Metropole des Südraumes erwachsen. Der neuernannte japanische Bürgermeister Tsukamoto bezeichnete es als eine der ersten Aufgaben, die durch die Kriegs- verhältnisse entstandene Arbeitslosigkeit zu beseitigen. Unter ben Erwerbslosen befinben sich viele Lingewanderle aus Borneo und Celebes. Eine zweite Aufgabe ist die Sicherstellung und gerechte Verteilung von Lebensmitteln. Die Stadtverwaltung hat in den verschiedenen Stadtteilen Lebensmittelämter eingerichtet. Außerdem sind Richtpreise festgesetzt worden. Für die eingeborenen Beamten inb Fortbilbungskurse eingeführt worben, um sie für ihre neuen Aufgaben zu schulen. Zu ben Unterrichtsgegenständen gehört die japanische Sprache. Es sind bereits auch zehn Polikliniken eröffnet worden- wo die Bevölkerung kostenfreie Behandlung findet. Wiederaufbau in Burma. Munde da. „Ja, ja", vollendete sie ihren Satz, „genau wie Sie.— als Säugling!" * / Einmal frühstückte die Sandrock mit einem Kollegen auf der Terrasse eines großen Kaffees am Kurfürslendarnrn in Berlin. Plötzlich bemerkte sie, daß eine Dame von ungewöhnlicher Körperfülle^ die einige Tische weiter fast auf zwei Stühlen saß, sie anftarrte. Der Kollege meinte lächelnd, diese Rubenssche Frauengestall ftommc wohl aus der Provinz. Da reckte. sich die Sandrock auf, faßte die Dame in ihr Lorgnon und erwiderte ernst: „Was heißt: aus der Provinz? Sie ist selbst eine Provinz!" * b*S! Sem f® V Srj 1942f Pauk irfren »»J Mitten im turbulenten Geschehen einer Frontstadt schweigt im engen Raume der Waffenlärm und das Lied her Arbeit. Jn die Ersten Klänge der Fünften Symphonie dröhnt noch einmal das eherne Lied einer Bombenstaffel, bann nimmt bie Kraft Beethovens Seele unb Herz in ihren Bann, reißt an ihren Fesseln unb kämpft ben großen Kpmpf des Schicksals bis zum flrahlenben Siege. Raum unb Zeit versinken im Klang bes Orchesters, Beethoven spricht aus der Kraft feines Glaubens, feines Kampfes unb Sieges. Unb jeben, auch den jüngsten Arbeitsmann hat er wieder angesprochen, die einfachen, unkompli- zierlerr Seelen, die von der Macht der Töne ergriffen wurden und auch in der Kunst wohl die große Heimat der deutschen Seele ahnten. Groß und heilig ist das alles, was wir zu verteidigen haben, das spürten sie alle, die ergriffen unb innerlich aufgewühlt bie Oper verließen. Draußen nahm sie ber Lastwagen auf, der Lärm bes Tages um- branbete sie roieber mit ber Melodie und dem Die Hauszinssleuer soll abgelösl werden durch bie Zahlung eines zehnfachen Jahresbetrages. Das hat auch eine weitreichende finanzpolitische Bedeutung Man schätzt, baß bas Reich bis zum Jahresschluß eine Einnahme von rund. 8,5 Milliarden RM. daraus erhält. Durch bie Einschränkung ber Vorschüsse auf Rüstungsaufträge erspart es weitere 4 Milliarben. Vergleichsweise sei bemerkt, daß die Reichssteuereinnahmen gegenwär, tig auf 45 Milliarden jährlich geschätzt werben. Die 12,5 Milliarden würden zwar bie Staatsausgaben nur für etwa 6Vs Wochen becken, andererseits hindern sie aber für länger als ein Jahr die Bildung überschüssiger Kaufkraft. Für die Ablösung ber Hauszinssteuer werden sich bie meisten Hausbesitzer fremdes Geld beschaffen müssen, sei es als privale- Darlehen, sei es in formeller Form bis hm zum Pfandbrief: die Vielgestalt der Kreditformen zeigt, wie tief hier die Abschöpfung reichest kann. Man rechnet mit ber Notwendigkeit, Pfandbriefe bis zu zwei Milliarden neu ausgeben zu müssen: da unser Gesamlumlauf an Pfandbriefen nur 8 Milliarden beträgt, würde das eine erhebliche Lockerung des Marktes und eine Ankurbelung des langfrrftigen Realkredits bedeuten,' während gleichzeitig der An- zcchlungsslop für Rüstungsaufträge das kurzfristige Schnell stieg Adele Sandrock auf, spftlle Grillparzer, Jbsem Schiller und Shakespeare, wurde Hofburg-Tragödin und Nachfolgerin der großen Charlotte Wolter und — nach vielen Jahren — vergessen. Jn den Jahren, in denen die meisten Schauspielerinnen sich ins Privatleben zurückziehen, wechselte bie Sanbrock aus dem Hochklassischen ins Komische unb wurde noch einmal berühmt durch ihr humoriges Spiel und durch die vielen Anekdoten, die von ihr umgehen. Damals wurde sie von einem Zudringlichen gefragt: „Sie haben doch auch einmal ganz klein anqefangcn?" Adeles kurzer Bescheid lautete: „Gewiß!" Der Wißbegierige fragte weiter: „Sehr interessant — und als was?" Die Künstlerin schaute ihn scharf an: „Genau wie eit, Herr Generaldirektor!" Der stand mit offenem I of i o , 28. Aug. (DNB.) Seit der Beendigung der japanischen Operationen in Burma sind nun schon vier Monate verstrichen. Inzwischen ist die öffentliche Ruhe und Ordnung im ganzen Land wiederhergestellt worden. Die Aufbauarbeit und die Zusammenarbeit zwischen der japanischen Armee und den burmesischen Verwaltungsorganen hat an- ehnliche Fortschritte gemacht. Jn ber vom Feinde beim Rückzug zerstörten Stadt Mandalay sind zahlreiche Läden, Basare und Märkte neu erstanden. Die Dockanlagen am Jrawadi sind vollständig wieder tn Betrieb genommen. In der burmesischen Hauptstadt sind die Bahnhofs-, Hafen- und Dock- onlagen wieder aufgebaut. Auf den Straßen herrscht wieder Betrieb. Das Wirtschaftsleben ist wieder nahezu in die alle Bahn zurückgekehrt. Oie Ueberiebenden der Geleitzugkatastrophe im Mittelmeer. Rom, 28. Aug. (Europapreß.) Bis jetzt sind rund tausend Schiffbrüchige von versenkten Schiffen des britischen Geleitzuges im westlichen Mittelmeer an ber tunesischen Küste an ßanb g e - setzt worben. Wie „Giomale b'Jtalia" am Donnerstag aus Tripolis melbet, waren zunächst ungefähr 200 Schiffbrüchige gelandet worden, die hauptsächlich Ueberlebenbc bes britischen Kreuzers "M a n d) e ft e r" und anderer britischer Kriegs- schiffe waren: dazu ist nunmehr bekannt geworden, cheel übern r if)m_ 00 angeüberr Wtelpun nies Jem. ä sonberer Du n. 5m übru Msten die it Bräuche si Da blieb denn nichts anderes übrig, als daß das Reich von seinem Recht Gebrauch machen und seine zusätzlichen Ausgaben auf die Bundesstaaten u m - legen mußte. Das Reich war damals Kostgänger der Bundesstaaten. Eine ganz unmögliche Lage! Letztlich eine Verneinung der Reichshoheit, eine Wiederanknüpfung an die Umlagen des ersten Reiches in seinen gebrechlichen Alterszeiten. Diese Umlagen hießen „Matrikularbeittäge". Vor 40 Jahren entbrannte um sie noch mancher heiße Kampf. Unsere Geschlechterfolgen kennen sie nicht mehr. Die Heftigkeit dieser Kämpfe war nicht ganz unberechtigt. Denn die Matrikularbeilräge wurden auf ben Kops ber Bevölkerung berechnet, trafen also bie kleinen und schwachen Bundesstaaten viel mehr als die starken und wohlhabenden. Es war ein Fortschritt, als nad) dem Weltkrieg bie Reichseintommensteuer unb bie Reichsvermögen- fteuer bie Vielfältigkeit ber bundesstaatlichen Besitzsteuern ersetzte. So wirrselig bie Zeit zwischen 1918 unb 1942 gewesen ist: in ber Ausbildung der finan- ftellen Reichshoheit ist eine klare Lime zu sehen, ^ie führt geradewegs zu dem Zustand von heute. Die Realsteuerreform vom 1. Dezember 1936 übertrug ben Gemeinden bie ausschließliche Nutzung ber Gewerbe- unb ber Grundsteuer, wobei beide Steuern stark reichsgesetzl'ch beftimmt und in ihren Grundlagen vereinheitlicht sind. Die letzte Ländersteuer war die Hauszinssteuer. Nun ist auch sie verschwunden. Der einzige große Steuerträger ist das Reich. In seinem Schatten leben die Gemeinden noch ein gewisses Eigenleben. Die Länder sind Kostgänger des Reiches geworden. Das Verhältnis ist umgekehrt und — gesünder. Auch das sind Etappen auf dem so schweren und — so schnellen Weg ber Staats- unb Volkwerdung be; Deutschen. Dr. A. Hofrichter. „Warum bie schöne Tasse?" fragte Goethe, nach- dem er sie eine Weile betrachtet hatte. „Damit Sie an unsere Freundschaft erinnert werden — Efeu ist ja deren Sinnbild." Goethe reichte ber Mutter bie Hanb: „Wie hübsch, es soll mir ein liebes Andenken fein." Bald fuhr bie Gesellschaft fort. Goethe war sehr heiter zeigte alle Merkwürdigkeiten in Elbogen, und als bie Essensslunbe kam, erwies sich, daß er p.e durch seinen oorausgefanbten Kammerdiener vortrefflich hatte vorbereiten lassen. Aber auch Frau von Levetzow hatte einen scho- nen Kuchen, einen richtigen Geburtstagskuchen, und zwei Flaschen allen Rheinwein, den Goethe beton- bers liebte, mitgebradjt. "Welch schöner geschenkter Kuchen!" sagte Goethe, der ihn gleich bemerkte. „Ich mußte doch etwas zu dem Essen beitragen*, ermiberte Frau von Levetzow, „unb ba wählte ich ■bisguit unb einen Wein, ben Sie ja lieben." „Meine aufmerksame Freunbin! Aber welch sthones Glas sehe ich hier mit Ihrem unb ber lieben Kinder Namen?" „Sie sollen sich unserer unb des häufigen schönen Beisammenseins erinnern." Goethe lächelte, bankte unb war augenscheinlich sehr heiter gestimmt ... 1 Nach ber Mahlzeit brachte ber Kammerdiener einen ganzen Pack Briefe. Goethe las sie unb sagte babei öfter: „Die lieben Menschen sind sehr freund lid) unb heb', unb erwartete wohl, daß man ihn etwas fragen würbe. Slbcr nichts geschah In heiterster Laune fuhr die Gesellschaft nach Karlsbad zurück. Schon von weitem sah sie vor dem Hause des Dichters viele Menschen unb baß Musik fie erwartete. Goethe wurde sofort umringt. Frau von Levetzow winkle ihren Töchtern, sagte Goethe Gute Nacht unb ging mit ihnen hinauf... „Nicht wahr. Sie wußten, baß gestern mein Geburtstag war?" war Goethes erste Frage am anbern Morgen, als er seine Gäste wiebersah. „Wie sollten wir nicht? Da hätten Sie es ja nicht brücken lassen dürfen!" Lachenb schlug sich Goethe vor den Kops und meinte: ..So wollen wir es denn den Tag des öffentiiAen Geheimnisses nennen T? Dr.Bi Rot Mor^un vMg.er lik ?r und hat ? 9ar nicht "Zufall. Si A Pflege !l°bene Yhr Sh«5”1 Unte Ä- Sie 1 ^°ü)er eit Fugger ft denke, a * meiner g Ä* 55 F, s* lit -Ak ""d i Die Trauerfeier für Stephan von Horthy. B u b a p e ft, 27. Aug. (DNB.) Die Beisetzung des an der Ostfront gefallenen Stellvertreters bes Reichsoerwefers des Königreichs Ungarn, Stephan von Horthy, fand am Donnerstag statt. Die mächtige Halle des Kuppelsaales des ungarischen Parlaments hat Trauerschmuck angelegt. Der Sarg steht auf hohem Katafalk. Im Vordergrund liegen derKranz des Führers unb ber des Duce. Zu beiden Seiten halten Gardisten der Leibwache in historischer Uniform Totenwache. Hinter dem Reichsoerweser und der trauernden Familie sitzen die Vertreter ber ausländischen Staatsoberhäupter, Reichsaußenmini- ster von Ribbentrop, der italienische Außen- mmisler G r a f C ian o, der Vertreter bes Tenno, Gesandter Okubo, der bulgarische Kriegsminister Michoff, bej kroatische Innenminister Arfu- ko witsch und der finnische Gesandte Vuvri- maa. Der reformierte Bischof Ravasz versieht das Beisetzungszeremoniell, betet und hält die Trauerrede. Unter den Klängen bes Trauermarsches aus ber „Götterdämmerung" werden Sarg und Kränze über die breite Treppe, vorbei am Spalier her Parlaments wache auf den Vorplatz getragen, wo der Sora auf eine Lafette gesetzt und mit ber ungarischen Nationalfahne bedeckt wird. Berittene Polizei und Formationen der Honoed führen den Trauerkondukt an. Hinter der Lafette schreitet ber Reichsoerweser mit seiner Gemahlin und ber trauernden Witwe. Ihnen folgen die Vertreter der ausländischen Staatsoberhäupter, Ministerpräsident von Kallay mit den Präsidenten der beiden Häuser, des Reichstags, Vertreter der Behörden und die Delegattonen ber vaterländischen Organisationen. Der Zug bewegt sich durch ein dichtes Spalier der unga- rychen Bevölkerung. Vom Budapester Westbahnhof an tritt der Sorg seine letzte Fahrt nach Kenderes an. Der ^sonderzug wurde unterwegs an ben größeren Stationen feierlich empfangen unb traf in den Nach- mittagsftunben in Kenderes ein. Am Begräbnis nahmen außer, den Familienmitgliedern Ministerpräsident Kallay, die Regierung sowie die führen- ben Persönlichkeiten des ungarischen politischen und militärischen Lebens teil. Die Trauerfeier wurde vom reformierten Bischof Reoesz vollzogen. Rach feiner Trauerrede wurde der Sarg in die Familiengruft gebracht. „Pester Lloyd" schreibt-zum Budapester Besuch Ribbentrops und Cianos: „Die Vertreter Deutschlands und Italiens sahen in Ungarn eine trauernde, aber zugleich eine zum weiteren Kampf männlich entschlossene Nation. Sie erwiesen emem Helden die letzte Ehre, der im gemein- famen Kampf der Völker Europas sein Leben ließ Sie können den hefigen Ernst und bie ungebrochene Arbeitsmänner erleben Beethoven Von RLlD.-Kriegsberichter Wache. Gern wurden die vielen kleinen Geschichten, bie über sie umgingen, ber Sandrock wiedererzähll oder wenn sie gedruckt waren, ihr in die Hände gespielt. Als ihr wieder einmal ein Blatt gezeigt wurde, m dem ihre Würde ein wenig belächelt wurde meinte sie feierlich und mit rollenden Blicken: „Wenn ich mich so würdevoll gäbe, wie. idi von Ralur aus bin, würden alle auf ben Hintern 3500 RH Zum vierter 'atsschrist „d Sqer, Leipzig iihenben Erzi M. wurden rscheu Erzä Erzählunge Kitschen Auto 5 Erzählunge g angekauft, feife auf 350 U als Zufa B. Wehrmaä en an: Dr. !r. Wilhelm inino E. W Dingungen 1 irie" veröffei Ein net Beit harl lchmen zu l tiftina Tode sr in Eutin it den Ausl ler Ufa „Dp lbwandlung Gehen wir! W- w sstolr 5”5er » f I1“ CoM W litt um/ fe * zuyiungsi vp sur nunungsauftrage fräs kurzfristige Ubourc Kreditgeschäft beleben dürste. Die Abschaffung der ^mtwei Hauszinssteuer liegt ferner auf dem Wege der Der. W einfachung des Steuersystems und wird viele Ar. ei beitsfräfte für nützlichere Tätigkeit frei machen, ba \Sorn es bei dieser Steuer etwa 3 Millionen Steuergegen- stände gab, bie Steuer in der Regel in monatlichen [forpotili$e Teilbeträgen erhoben wurde unb, abgesehen von ben Me Ho Erlaßanträgen, die Erhebung jährlich etwa 30 Mil- ira übers honen Buchungen erforderte. S?l übern Ein Appell an Alle! iren. liordk "8S besonderer Dag des Reichsgaues durchgeführt werden. Im übrigen wird sie in Kundgebungen und ilks festen die Salzburger Volkskunst, alte Sitten n OHif Kiew Blo- i Recht n, Wild pro» n Xfli' intet- ilitierte wurde ng det jen be- >. Pn>- h Jene ist an Sorge- e 1905 erte in woie^it Mo- Otto Hab und Gut jedes einzelnen findet feinen höchsten Wert tm Dienste an der Nation. Was jeder von uns an Besitz hegt und mehrt, ist zusammen- gefaßt das stolze Unterpfand der Größe und Macht unseres ganzen Volkes. Darum müssen wir uns dazu erziehen, dieses Volksgut zu pflegen und vor Schaden zu hüten. Diese Pflicht verlangt ganz besondere Achtsam» keit gegenüber den Gefahren des Feuers, weil gerade das Feuer Jahr für Fahr ungeheure Lücken in das deutsche Volksvermögen reißt. Von jeher entfallen zwei Drittel aller Brände auf das Land. Der größte Teil davon entsteht zur Erntezeit. Sträflicher Leichtsinn, gedankenlose Fahrlässigkeit oder gewissenlose Nichtbeachtung der gesetzlichen Bestimmungen sind in 60 v. H. aller Fälle die Hauptbrandursachen. Mit anderen Worten: 60 v. H. aller Erntebrände sind bei richtigem menschlichen Verhalten vermeidbar! Deswegen richtet die Reichsarbeitsgemeinschaft Schadenverhütung, Kreisdipnstftelle Wetterau, an die gesamte Landbevölkerung des Kreises den dringenden Apvell, besonders jetzt im Kriege im Interesse Im Verlaufe des vorigen Winters wurde in Rüddingshausen eine Hilfsstelle für die Betreuung von Kranken geschaffen. Dieser Hilfsdienst bestand darin, daß eine Rote-Kreuz-Helferin bei Erkrankungen die Patienten aufsuchte, um den Sachverhalt festzustellen, bevor aus dem Nachbarorte der Arzt gerufen wurde, damit diesem unnötige Wege erspart wurden und seine Arbeitskraft wie auch der Betriebsstoff für sein Kraftfahrzeug für andere, wichtigere Aufgaben Vorbehalten blieben. In zahlreichen Fällen hat sich nach der fernmündlichen Besprechung zwischen der Rote-Kreuz-Hel- erin und dem Arzt, der mit erheblichem Zeitaufwand und mancherlei Umständen verbundene Besuch des Arztes erübrigt, ohne dem Kranken Nachteil zu bereiten. Diese guten Erfahrungen haben jetzt dazu geführt, das zunächst in Ruddingshousen angewandte Verfahren auch auf andere Orte des Kreises Gießen auszudehnen. Der Landrat 'des Landkreises Gießen hat im Einvernehmen mit der Bezirksstelle Gießen der Kassenärztlichen Vereinigung in einer Reihe weiterer Orte einen solchen Helferdienst em- gerichet, in den übrigen Orten wird diese Regelung im Laufe der nächsten Wochen.ebenfalls eingeführt werden. Als Mittler zwischen den Kranken und den Aerzten kommen, je nach den örtlichen Verhältnissen, die Gemeindeschwester, Deutsche-Rote-Kreuz- Schwestern, die Hebamme oder eine andere geeignete Persönlichkeit in Betracht, der es obliegen wird, in Krankheitsfällen zunächst nach dem Patienten zu sehen und sich über die Lage zu unterrichten, um ie nachdem den Arzt schnell herbeizurufen, den Besuch für die übliche Fahrt des Arztes vorzuschlagen, Anmeldungen für den Arztbesuch ent» geaenzunehmen oder auch nach telephonischer Rücksprache zunächst anderweitig für den Kranken zu wirken, ohne dabei Len sehn stark in Anspruch genommenen Arzt noch zu belasten. Die Regelung bezweckt also einerseits unbedingte Sicherstellung ärztlicher Hilfe überall da, wo diese unumgänglich nötig ist, anderseits die Verhütung unnötiger Inanspruchnahme des Arztes und Verhinderung des zwecklosen Verbrauchs feiner Arbeitskraft und Zeit sowie des kostbaren Betriebs» stoffes für das Kraftfahrzeug. chlimmer Gedanken verscheuchen, der sich in feinem Schädel breitmachte. Er erhob sich entschlossen und wußte plötzlich, was er zu hin hatte. Es war o einfach. Er mußte Anna fragen. Er fand sie im Schlafzimmer. Sie kniete vor dem Wäscheschrank und räumte blütenweiße, mit blauen Bändchen gebündelte Stöße in die Fächer. Die sanft geschwungene Linie, die vom Nacken in den Rücken auslief, hatte etwas Rührendes, das Brügger entwaffnete. — Sie ist ja noch ein Kind — dachte er. — Man darf nicht zu scharf mit ihr ins Gericht gehen, wenn sie wirklich eine Dummheit begangen hat. — Er räusperte sich, tat, als ob er etwas suchte, und begann in mildem Ton: „Fleißig, Anna? Was ich sagen wollte, — du hast vorhin übersehen, mir diesen Brief zu geben.' Dabei schwenkte er das hellgrüne Bankkuvert. „Ja? Entschuldige." Anna blickte kurz empor und wich Martins Augen aus. Dann bemühte sie sich sogleich wieder um die Leinentücher und schwieg. Sie war ein bißchen rot geworden, nicht viel, nur uni einen Hauch, und schämte sich bis auf den Grund ihrer Seete. Martin hätte also den Brief entdeckt, nun war alles verloren. „Ich zerbreche mir schon die ganze Zeit über den Kopf, was-es mit diesen 2000 Mark, die da abgebucht sind, für eine Bewandtnis hat", fuhr er schonend fort. Er sprach, als ob er einem kleinen Kind eine bittere Arznei einflößen müßte. „Meinst du, ich kann dahinterkommen? Nicht um alles in der Welt." Er machte eine Pause und wartete. Nichts. Annas Schultern bebten ein wenig. Es formte ein mattes Achselzucken sein, es konnte aber auch Furcht und Hilflosigkeit ausdrücken. Er trat einen Schritt auf Anna zu. In seiner Stimme war noch immer nichts von Anklage, von Verweis oder Tragik. Er bemühte sich vielmehr, seinen weiteren Worten einen unbefangenen, munteren Schwung zu geben, der eine Brücke schlagen sollte. (Fortsetzung folgt. ts U.l w )en, h c9egeu: Echtt 'on b(p I fln A t liaä Ä K t $ j'rf Für die 40. Zuteilungsperiode wurden zwei Eier aufgerufen. Sie werden entsprechend den Anlieferungsmöglichkeiten schrittweise zur Verteilung kommen. Der Aufruf wurde so -frühzeitig erlassen, weil an einzelnen (Stellen gewisse Eiermengen verfügbar wurden, deren sofortige Weitergabe an die Verbraucher notwendig war. Beim Geflügel erfolgt wie in den vergangenen Jahren eine Ausmerzung überalterter und leistungsunfähiger Tiere. Das frei wer» dende Geflügel wird m erster Linie den Lazaretten > zugeführt. Das „Eiserne Sparbuch" als Erbstück. Wie vom Reichsfinanzministerium mitgeteilt wird, ist angeregt worden, daß die Kreditinstitute bei der Auszahlung von kleineren Eisernen Sparguthaben an die Erben von Gefallenen auf die Vorlage eines Erbscheine, verzichten sollen. Hierzu ist folgendes zu bedenken: Der Erbschein ist der einfachste Nachweis für das Erbrecht. Der Schuldner eines Erblassers, dem ein Erbschein vorgelegt wird, darf sich nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch auf die Richtigkeit des Erbscheins verlassen. Er braucht das Erbrecht nicht zu prüfen. Der Schuldner wird durch die Zahlung an den im Erbschein bezeichneten Erben in jedem Fall, von seiner Schuld befreit. Es gibt auch andere Beweismittel für das Erbrecht, so die Sterbeurkunde in Verbindung mit Urkunden über das Derwandtschaftsoerhältnis ober in Verbindung mit einem Testament. Der Nachweis des Erbrechts durch solche Urkunden ist erheblich umständlicher als der durch den Erbschein. Der Schuldner, dem solche Urkunden vorgelegt werden, muß sie sorgsam nachprüfen. Dadurch entstehen Arbeit und Kosten, die bei kleineren Beträgen oft außer Verhältnis zur Höhe der Schuld stehen. Es muß deshalb insbesondere dem Schuldner kleinerer Beträge gestattet -werden, einen Erbschein zu verlangen. Dieses Verlangen ist Hinterbliebenen von Gefallenen gegenüber nicht unbillig. Abkömmlinge, Eltern und Ehegatten eines gefallenen Soldaten erhalten den Erbschein gebührenfrei, wenn der Wert des Nachlasses 5000 RM. nicht übersteigt, in den tn. Alb-, t von >sfe°. i. wm. albani- ten im iahen Mdelk 1er drei Dörfn lierung chem- der Sicher st ellung unserer Ernährung alle Maßnahmen gewissenhaft zu beachten, die zum Schutze unserer Ernte gegen Brandgefahr erforderlich sind. „... Raucht nicht in Scheunen oder in der Nahe von Erntevorräten; gebraucht kein offenes Feuer oder Licht, sondern nur vorschriftsmäßige Laternen. Haltet die Schutzabstände zwischen Schobern und Lokomobilen, Atriedsmotoren, Eisenbahnen, Straßen, Wegen und Gebäuden unbedingt em! Achtet auf Funkenflug aus Schornsteinen, Rauchrohren und Antrlebsmaschmen! Setzt Trecker in Scheunen oder Räumen mit feuergefährlichem Inhalt nicht in Betrieb, auch nicht beim Hinein- oder Herausfahren'. Haltet Sand und Schaufeln stets bereit, da Brände von Leichtdieselkraftstoff und Sonder» traktorenkraftstosf I wie Benzinbrände nicht mit Wasser zu löschen sind! Haltet Zundhol - ' 3 er in sicherer Verwahrung, damit eure Kinder nicht zu Brandstiftern werden! Denkt daran: Wer sich durch Fahrlässigkeit am deutschen Erntegut versündigt, hilft demFeind. unb Bräuche sichtbar werden lassen. 3500 RM. für die besten Erzählungen. Zum vierten Male im Kriege schreibt die mtsschrift „die neue l i nie" (Verlag N itoiml suchen. I Stab; ; Weiche ■ estmzi juriii1 veil? Sergt. eekabt! I !, nach' rtvek' hübsch ar W Ibogen dahtt rdiMl 91 * m, M besö"' Joch, ragen' hlteut> selch . liebe" schöne» (jeiiM rfrienef in Berlin. Spater war er Assistent in Berlin und W und wurde 1928 Direktor des Schleswig- Msteimschen Museums vorgeschichtlicher Alter- toer an der Universität Kiel. Jankuhn war an len Ausgrabungen in Italien, Nordafrika, Vor- rafien, auf dem Balkan und tm Norden be= st«!«; i gesucht. . lunger ligt Deutsches Konzert in Rotre Dame. oe. i Sn der Notre-Darne-Kirche in Paris fand unter shk starker Beteiligung der Pariser Bevölkerung iteilie vom Kommandanten von Groß-Paris veran- f-altcte geistliche Abendmüsik statt. Die Zu- hijrer waren von dem künstlerischen Ereignis — die --.^l lMtragsfolge setzte sich zusammen aus Werken von sgadx. Wzart, Liszt, Brahms und Reger — tief beein= tc 1 'lauft, um so mehr, da die Ausführenden, Chor, Wkchefter, Solisten, ausschließlich Angehörige der lMd)en Wehrmacht und Rote-Kreuz-Schwestern Ehrenamtliche Helfer der Aerzte ßine gemeinnützige Regelung im Kreise Gießen. Wil in. und Mehl gilt das gleiche. Auch hier können die Verbraucher billigerweise nicht verlangen, daß ihnen im Laden auf einige Restabschnitte der Reichsbrotkarte B eine ober zwei Scheiben Brot ober wenige Gramm Mehl verkauft werden. Die Dersorgungslage im ZiheinMain-Gebiet. , NSG. An den Getreidemärkten hat sich mit fortschreitender Getreideernte das Aufkommen der verschiedenen Getreidearten verstärkt. Brotmehl war in der benötigten Menge vorhanden. Auf die Kartoffelrodungen hatten immer noch die Getreideerntearbeiten einen gewissen Einfluß. Es haben aber organisatorische Maßnahmen eingesetzt mit dem Ziel, die Aufbringung der vorgesehenen Zuteilungsmengen auf alle Fälle und mit allen Mitteln zu erreichen. Auf den Gemüsemärkten ist die Beschickung mengenmäßig reichlich, sortenmäßig ist das Bild jedoch immer noch sehr einseitig. Weiß-, Rot- und Wirsingkohl werden vornehmlich angeboten, während die übrigen Gemüse nur ganz beschränkt zu haben sind. Es ist dabei zu berücksichtigen, daß gewisse Menge der Gemüseernten laufend den Verarbeitungsbetrieben zur Vorratshaltung zugeführt werden müssen. An die Obstmärkte tarnen Pflaumen, Zwetschen, Birnen in zunehmender Menge heran, während die Mirabellen mengenmäßig zurückgingen. Auch hier müssen die Bedürfnisse der Großkonservie- rung laufende Berücksichtigung finden. Schlachtvieh und Fleisch stellten die Bedarfsdeckung sicher. Soweit die Auftriebszahlen entsprechend dem jahreszeitlichen Turnus rückläufig waren, erfolgte der Ausgleich von der Reichsstelle für Tiere und tierische Erzeugnisse. In der kommenden Woche ist mit gleichgearteten Verhältnissen zu rechnen. Die Qualitäten waren bei Großvieh und Kälbern mittel bis gut, bei Schweinen mittel. Die Bedarfsdeckung an Milch und Milcherzeugnissen war ausreichend sichergestellt. Käse und Quark stehen zur Zeit reichlich zur Verfügung. danke Ihnen sehr. Ich wollte nur wissen, wer den Scheck präsentiert hat." Er legte den Hörer auf Die Gabel zurück. Sein Gesicht war finster und blaß. Also Hudal. Franz Hudal, Annas Vetter! Das gab der Sache allerdings ein neues Gesicht. Wie kam Hudal zu einem Scheck von ihm? Brügger zermarterte sein Hirn, suchte in seinem Gedächtnis und gelangte zu unerquicklichen Schlüssen. Wenn er logisch und konsequent eins aus dem anderen entwickelte, stellte sich die Sache so bar: Anna suchte, sichtlich verstört, die Mitteilung -der Bank vor ihm zu verstecken. Wozu, wenn sie ein reines Gewissen hat? Anna hatte weiterhin — nach Aussage der Purgstaller — sein Scheckbuch in jener Nacht in den Händen. Warum sollte die Hausdame das Vorbringen, wenn es nicht stimmte? Und drittens — güt, daß ihm auch das noch einfällt —. hat Anna damals im Garten zu ihrem Vetter die Worte gesprochen: „Ich werbe dir das Geld schon verschaffen — so rasch (wie möglich —, wir müssen diese Schulden losroerben." — Und zu allem Ueberfluß teilt die Bank ntan auch noch mit, daß Hudal den Scheck eingelöft hat. — Wenn man diese vier Tatsachen nebeneinanderhielt, ergab sich folgerichtig der Verdacht, daß Anna — um das Verschwinden des Schecks wußte. Soviel Zufälle auf einmal gab es nicht. Da steckte System dahinter. Aber wozu brauchte ein junger Mann wie Hudal eine derartige Summe? Der Bursche sah nicht nach Lebemann und Verschwender aus. Daß Hudal das Formular selbst ausgefüllt hatte, war unwahrscheinlich. Dazu war er zu schüchtern. Blieb also nur Anna. Wozu diese Hinterhältigkeit? Wenn sie Geld brauchte, für sich oder einen anderen, darüber ließ sich doch reden. Warum war sie nicht offen und ehrlich zu ihm gekommen? Sie mußte doch wissen, daß er keine Schwierigkeiten machte und daß alles, was ihm gehörte, auch ihr Eigentum war Nein, ihr Verhalten war nicht entschuldbar falls sie hinterrücks den Scheck ausgestellt hatte. Brügger fuhr sich mit dem Handrücken über die Stirn, als könnte er damit den ganzen Schwarm Aus -er Stadt Gießen. Das Eiweiß. Die meisten verstehen unter Eiweiß den Teil des Hühnereis, der beim Kochen gerinnt und eine weiße Farbe annimmt. Die Wissenschaft jedoch bezeichnet mit dem Begriff „Eiweiß" einen lebenswichtigen Nährstoff, den der Mensch unbedingt benötigt, um seinen Organismüs und damit sein Leben zu erhalten. Als Eiweiß fassen wir eine große Gruppe von Eiweißarten zusammen, die sich jeweils wieder aus 20 bisher bekannten verschiedenen Eiweißbausteinen — Aminosäuren genannt — zusammensetzen können. Daraus läßt sich ersehen, daß es eine Vielzahl von Eiwsißkorpern geben muß, die sich nur durch den verschiedenartigen Aufbau unterscheiden. Der menschliche Körper braucht ganz bestimmte Aminosäuren, um aus dem pflanzlichen und tierischen Eiweiß, das er mit seiner Nahrung zu sich nimmt, das körpereigene Eiweiß für seine Zellen aufzubauen. Eiweißarten, die olle lebenswichtigen Aminosäuren enthalten, nennt man daher vollwertig, während in den sog. nicht vollwertigen Eiweiß- arten die eine oder andere Aminosäure fehlt. Fleisch, Fisch, Milch, Eier, Kartoffeln, grünes Gemüse, Nüsse, Hefe und Getreidekeimlinge enthalten vollertiges Eiweiß; Hülsenfrüchte, helles Mehl und nicht grünes Gemüse nur nichtvollwertiges Eiweiß. Die Eiweißmengen unserer Nahrungsmittel sind sehr verschieden: 100 g Fleisch enthalten im Durchschnitt 18 bis 21 g, 100 g Fisch 16,9 g, 100 g Milch 3,4 g, 1 Hühnerei 5,6 g, 100 g Kartoffeln 2 g, 100 g frisches grünes Gemüse 2 bis 5 g, 100 g Hülsenfrüchte 24,4 g, 100 g weißes Mehl 10 g, 100 g Tomaten nur 1 g, 100 g Blumenkohl 2,5 g Eiweiß. Bei diesen Mengen ist natürlich ein Unterschied zwischen dem vollwertigen und nichtvollwertigen Eiweiß zu machen. Wieviel Gramm Eiweiß muß ein Mensch täglich packe meine Koffer und gehe. Erst hat sie den jungen Herrn hinausgebissen, jetzt mich, em netter Anfang! Jetzt schrie die Purgstaller ünd brachte sogar em paar Wuttränen zustande. Was Sie da von meinem Stiefsohn fabulieren, ist" Unsinn. Ich halte es Ihrer Erregung zugute. Aber meine Frau lassen Sie jetzt gefälligst aus dem Spiel, sonst sollen Sie mich kennenlernen. Ich habe Ihnen seinerzeit eine Stellung drüben angeboten. Sie haben sich diese heute selbst verscherzt. Unter diesen Umständen ist an ein weiteres Zusammenarbeiten natürlich nicht zu denken." Ich pfeife auf Ihre Stellung, ich brauche Ihre Gnade nicht. Alwine Purgstaller geht auch ohne Sie nicht vor die Hunde. Un den Mund fasse ich mir schon gar nicht verbieten. Ich rede, was ich will. Und nun Schluß Mein- Anschrift ist: „®ol6ener Löwe" falls Post für mich kommt. Ich will mich auch einmal bedienen lassen." Die Hausdame verließ wrnia das Sprechzimmer. Sie hatte sich ausge- fchrien, sie hatte ihre Meinung gesagt, nun war ihr leichter. Sie hatte auch ein bißchen Mißtrauen qesät, hoffentlich, das war das Schönste. Nun kam Anrainer an die Reihe, die zweite und letzte ßartfr. Brügger blieb' mißmutig und in abscheulicher Stimmung zurück- Was hatte diese Person alles acfaielt9 Anna damals im Sprechzimmer? In jener Nacht als sie sich mit Kopfweh entschuldigte? Ach was, mißgünstiges Geschwätz, das woh Rache sein sollte In einem aber hatte die Purgstaller recht. Man mußte die Bank anrufen, bann wurde sich alles klären. Er griff nach dem Hörer und ^wählte. Hier Doktor Brügger, Trettau. Geben Sie mir bitte einen der Herren vom Schalter. Auszah- lung'sschalter, ja. Danke. - Von, meinem Konto sind kürzlich 2000 Mark gegen Scheck abgehoben worden. Wem Haden Sie das Geld ausgehandigt? Was sagen Sie? Franz Hudal? Cm lunger Mann mit rötlichen Haaren, riwas verwachsen, Hm" Brügger zauderte eine oefunöe, dann sagte er kühl' „Gut ja, bann ist alles in Ordnung. ch Seger, Leipzig-Berlin) ihren seit 12 Jahren bestehenden Erzähler-Wettbewerb aus. Etwa 35 000 M. würben seit 1931 als Preise für bie besten deutschen Erzählungen gestiftet und verteilt. Rund 70 Erzählungen und Kurzgeschichten von etwa 60 deutschen Autoren sind dabei ausgezeichnet worden. 45 Erzählungen wurden darüber hinaus vom Ver- lag angekauft. Für 1943 ist die Gesamthöhe der Pfeise auf 3500 RM. festgesetzt worden, davon 500 RM. als Zusatzpreis für preisgekrönte Erzählungen von Wehrmachtangehörigen. Dem Preisgericht gehören an: Dr. Carl Haenfel, Dr. Eckart von Naso, Dr. Wilhelm von Scholz, Hermann Stahl, Dr. Bruno E. Werner. Die genauen Ausschreibungs- Wngungen sind im September-Heft der „neuen linic" veröffentlicht. Lin neuer Ufa-Farbfilm: „Opfergang“. Veit Harlan, der seit einiger Zeit Außenaufnahmen zu dem Ufa-Farbfilm „Jmmensee" mit Kristina Söderbaum, Carl Raddatz und Paul Klinger in Eutin in Holstein dreht, hat nun dort auch mit ben Aufnahmen für einen weiteren Farbfilm der Ufa „O p f e r g a n g" begonnen, der in freier Wwandlung von Rudolf G. Dindings Novelle entstehen wird. Ein psychologischer Stoff, in dem es um die Entscheidung eines Mannes zwischen zwei verschiedengearteten Frauen geht, die fern jeder kleinlichen Eifersucht sind und deren eine darüber hinaus selbstlose Beweise eines opferbereiten, liebenden Herzens gibt, soll hier mit filmischen Mitteln gestaltet werden. Carl Raddatz, Kristina Söderbaum Md Jrene.von Meyendorff spielen die Hauptrollen. An der Kamera steht Bruno Mondi. Später werden die Außenaufnahmen in Danzig fortgesetzt. „Augen der Liebe“. Lin neuer. Ufa-Film. Unter der Regie von Alfred Braun begannen frei Garmisch-Partenkirchen die Außenaufnahmen iür einen neuen Ufa-Film „Augen der Liebe'. Das Drehbuch schrieb Veit Harlan gemeinhin mit Alfred Braun. Die Hauptrollen sind mit Käthe Oolb und Diene Deltgen besetzt. Im Mittelpunkt her Handlung steht ein Ehepaar — eme Krankem ichwester und ein erblindeter Bildhauer. Er hat sich fine Idealvorstellung von seiner Frau entwickel^ der sie nicht zu entsprechen glaubt. Beim Versuch M einer Operation fürchtet sie daher, daß ein erfolg- kreicher Ausgang das Glück ihrer Ehe zerstören B konnte. Kulturpolitische Bestimmung der Feste Hohensalzburg. Die Feste Hohensalzburg wurde an den Reichsgau jSalzburg übergeben. Reichsstatthalter Gauleiter. Dr. !Sche e! übernahm die Festung durch eine Urkunde, fctt ihm vom Standortkommandanten Oberst Lange überreicht wurde. Die Festung wird fortan (in Mittelpunkt der völkisch-kulturellen Arbeit des Gaues sein. Alljährlich wird auf der Festung ein 27. Fortsetzung." (Nachdruck verboten.) Brügger lieh diesem Bericht nur widerwillig sein dhr und hatte das GefÜHU e'gentllchdurftest du das gar nicht mUanhören. Er beschmutzte Anna. Als die Purgstaller fertig war sagte er kurz:. Zufall Sie können sich auch geirrt haben. ',',Jch pflege mich selten zu irren. 3* Ojje bo* Huden nn Kopf. Und ich kann em Scheckbuch — Mtabene Ihr Scheckbuch - recht gut von etwas anderem unterscheiden. Auch, die «'le «ar «nr wr- bäfhtm Sie hat es bei meinem Eintritt lOfort^m di?SchrMtischschubl-i>e fallen „lassen. Machen ete Ipra^ufTm erregt hernar L Unke mir beendigen diese Unterredung Wae 'S?meiner Frau da unterstellen. ,ft unerhört „Sch kombiniere allerdings unbequem. Rusen - iS äWÄSJS ÄM dürfen nicht glauben, daß es so ein ach st, d^es Ungetüm von Haus m Schuß zu halten thj -Ui "Ä '»'M ä - bitte unterbrechen öie mich nichr « gegenüber als die aus ^ment.^t meine Anordnungen, untergrabt me ^abt. eTfaÄÄ?n%» zu sich nehmen, um gesund zu bleiben? Die Ent- । scheidung hängt jeweils von der Gesamtnahrung, ; von der Art des Eiweißes, von der Besonderheit : eines jeden Körpers und von der Lebensweise ab. Die Eskimos z. B. nehmen für unsere Begriffe un= faßbare Eiweißmengen von 210 bis 530 g täglich zu sich, während die Hindus aus religiösen Gründen strenge Vegetarier sind und nur 25 bis 30 g Eiweiß täglich verzehren. Bei den Eskimos dürfte diese große Eiweißmenge auf die klimatischen Verhältnisse zurückzuführen sein, zu denen eine Gewöhnung seit Generationen kommt. Bei den Hindus glaubt man in der geringen Eiweißaufnahme den Grund für ihren besonderen Geisteszustand, die Beschaulichkeit und Versenkung sehen zu können. Für den erwachsenen Menschen unserer Breitengrade hat man erforscht, daß er täglich soviel Gramm Eiweiß zu sich nehmen soll, wie sein normales Körpergewicht in Kilogramm betragen müßte. Die tägliche Eiweißmenge, die möglichst zur Hälfte vollwertig fein soll, ist am besten wie folgt aufzuteilen: 15 v.H. Milcheiweiß, 35 v.H. tierisches oder anderes vollwertiges Eiweiß, 50 v. H. pflanzliches nicht vollwertiges Eiweiß. Diese Zahlen dürfen natürlich nicht als unbedingte Norm angesehen werden, da die benötigte Eiweißmenge von den anderen Nährstoffen (Fett, Kohlehydrate) unserer täglichen Nahrung mitbe- stimmt wird. Auf jeden ^Fall aber läßt sich sagen, daß wir — auch in der heutigen Zeit — bei einer vernünftig gemischten Kost die notwendige Eiweißmenge unserem Körper zuführen können, die er zur Gesunderhaltung braucht. V. St. Seine „Puppenportionen" einkaufen. NSG. Um die Einnahme von Speisen in den Gaststätten zu ermöglichen, sind die Reichsfettkarten auch-in Kleinabschnitte über 5 und 10 Gramm Margarine und Butter eingeteilt worden. Aus dem gleichen Grunde lauten auch die Abschnitte der sogenannten Kuchenkarte z.T. über 10 Gramm Gebäck Diese Kleinabschnitte ersparen den Umtausch in Reisemarken. Falls die KleinabschniUe nicht zum Essen in den Gaststätten benötigt werden, kann sie der Vekbraucher zusammen mit den größeren Abschnitten beim Einkauf verwenden. Manche Verbraucher haben es sich nun m letzter Zeit angewöhnt, auf die übrig gebliebenen Kleni- abschnitte kleine und kleinste Mengen, also geradezu „Puppenportionen", einzukaufen. Dem Einzelhandel kann die Abgabe solcher winzigen Mengen nicht zu- qemutet werden, weil dabei zwangslausig beim Verwiegen Schwundverluste eintreten, für die der Kaufmann keinen Ausgleich erhält. Es ist also keine Unfreundlichkeit des Kaufmanns, wenn er es ab- lehnt, solch kleine Mengen abzugeben. Auf Grund i eines Erlasses des Reichsministers für Ernährung - und Landwirtschaft ist der Einzelhandel übrigens L auch nicht verpflichtet, Butter und Margarine in Mengen unter 50 Gramm abzugeben. Auch bei Brot ' Dr. Brüggers Patientin Roman von Walter Klöpffer riDttj. Heldenrequiem von Hermann Buhler. n N In Regensburg fand die Uraufführung eines 1 Ui- Menrequierns von Hermann Buhler statt. Der ■ K I®freite Hermann Buhler, bis vor dem Kriege b>s t iponift in Eckernförde, hat dieses deutsche Helden- stsquiem für gemischten Chor, Tenorsolo und gro- Orchester wahrend seines Einsatzes im Westen niert. Die Dichtung stammt von dein am ItQ fry 4p '1 März 1942 im Osten" gefallenen Unteroffizier er *n iAichard Pauker. Bereits am 23. November 1941 ihtyie ivtirden Teile daraus in Frankreich in der Kirche " 1L in Montebourg aufgeführt. Bei der Uraufführung k Gesamtwertes wirkten ein Soldatenchor, ein Hör der Jugendgruppe der NS.-Frauenschaft und te? BDM., eth Musikkorps der Wehrmacht uni) R A. Herborn als Tenor mit. Die Wanderung am Sonntag 6\»< Siih"r waren also gar nicht mehr in der Lage, ihre Pan- Tataille ynb damit siegreich vorwärts — nach Silben! *U. 2567 D Bezirkssparkasse Gießen SOWDJ Große Ausbildungskurs f. jg. Mädchen als techn. Zeichnerinnen. 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In langsamem Anstieg kommen wir an der Philippstanne vorbei und erreichen bei dem mit prächtigen Bäugeschlossen wird. Ein solcher Vertrag bedarf der gerichtlichen oder notariellen Beurkundung. — § 2346: I. Verwandte sowie der Ehegatte des Erblassers können durch Vertrag mit dem Erblasser auf ihr gesetzliches Erbrecht verzichten. Der Verzichtende ist von der gesetzlichen Erbfolge ausgeschlossen, wie wenn er zur Zeit des Erbfalls nicht mehr lebte; er hat kein Pflichtteilsrecht. II. Der Verzicht kann auf das Pflichtteilsrecht beschränkt werden. — § 2348: Der Erbverzichtsvertrag bedarf der gerichtlichen oder notariellen Beurkundung. Herr od.Dame zur Führung eines Zigarren- Geschäftes in Gießen gesucht. Schriftl. Angeb. unt. 04177 a. d. Gieß. Anzeiger. | Mietgesuche | Mutige berufstät. Krau sucht zum l.Okt. möbliert. Zimmer Schriftl. Angeb. unt. 04154 a. b. GieK. Anzeiger. zer zu sprengen, wie der feindliche Nachrichtendienst behauptet.. Reihenweise decken tote Engländer und Kanadier den Strand. Die Toten häufen sich vor der Kaimauer und zwischen den Drahthindernissen, wo sie vom flankierenden Feuer der schweren Infanteriewaffen gefaßt worden waren. Das Bild der Vernichtung kann nicht vollkommener sein. In langen Zügen marschieren die Gefangenen landeinwärts. Churchills Ländungsversuch ist zu einem katastrophalen Mißerfolg geworden. — Dieppe zeigt wenige Stunden nach dem Kampf wieder normales Leben. Heer, Kriegsmarine und Luftwaffe sichern in engem Zusammenwirken d-ie Allantikküste. Die deutsche Wacht im Westen sieht allen weiteren Landungsversuchen der Briten und Amerikaner mit der Ruhe und Kraft einer Wehrmacht entgegen, die in Hunderten von^Schlachten den Sieg an ihre Fahnen geheftet hat. Die Berichte von der Ostfront bringen Aufnahmen von der Schlacht im großen Don-Bogen, von der Einnahme von Jeisk und von Tichorezk, von der Ueberschreitung des K.ub an, vom Sturm auf Pjatigorsk und von den Kämpfen im nördlichen Kaukasus. Zahllose Einzelaufnahmen von harten, erbitterten Kämpfen und Bilder von schwersten Strapazen bei tropischer Son- nehglut künden hier aufs Neue von den ungeheuren Leistungen unserer Soldaten. Mit Jeisk wird ein bedeutender Hafen der Sowjets am Asowschen Meer genommen, mit Tichorezk ein wichtiger Bahnknotenpunkt zwischen dem Kaspischen und Schwarzen Meer. Der Kuban wird an mehreren Punkten zugleich überschritten. Unsere Kampfgeschwader zerschlagen wieder und wieder sowjetische Truppenansammlungen und Nachschubstraßen. Immer tiefer geht es in den Kaukasus hinein. Unsere Divisionen stürmen weiter Gleichzeitig danken wir für die vielen Beweise der Teilnahme. In tiefer Trauen Karl Becker und Frau Anna, geb. Reichel Willi Becker, Uffz. In einem Krad-Schtz.-Ers.^Btl. Marianne, Elfriede und Karlheinz Becker Lotte Krenzer als Braut und alle Verwandten. Gießen (Crednerstr. 36), den 26. August 1942. 04173 Bieber — helfholz — Hohensolms — Attenberg — G. Rothenberg — Bieber. Nachdem wir, vom Bahnhof Bieber kommend, das Dorf passiert haben, kommen wir durch das anmutige Biebertal an vier Mühlen vorbei. Kurz hinter der letzten, der Obermühle, nach der Straßenkehre, zweigt nach rechts ein Talweg ab, der sich Wer übernimml in Gießen stunden- u. tageweise Billsarheilee in Haus und Betrieb? Schriftl. Bewerbung.unt. 2579 D an den Gieß. Anzeiger. ersten Wellt Hafen D ie 'Brücken k den als An! Churchills mißglückte Invasion in -er neuen Wochenschau. Gommerkampfspiele der HL. Im Beisein des Reichsjugendführers Axmann wurden am Donnerstag in Breslau bei den Sommerkampfspielen der HI. weitere Jugendmeister ermittelt. Fünfkampfmeisterin des BDM. wurde Thea Stumpf (Sachsen), Inge Schmidt (Hamburg) verteidigte ihre Meisterschaft im 200-Meter-Brust- schwimmen in 3:05,9 erfolgreich, und Otto Reinhardt (Baden) holte sich den Titel im, 400-Meter- Kraulschwimmen der HI. in 5:29,4. Im Tennis erreichten von den süddeutschen Mädel Becker (Hessen-Nassau), Traudel Zahn (Württemberg) und Schädel (Hochland), bei den Jungen Herzner (Franken) die Vorschlußrunde. In den Rasenspielen stehen als Endkampfgegner fest Niederrhein und- Niederschlesien im Fußball, im Handball Kurhessen, das auf den Sieger aus dem Wiederholungsspiel Baden — Sachsen trifft, Sachsen und Berlin im Hockey der HI., Ostpreußen und Düsseldorf im Handball der Mädel und Hessen- Nassau und Wien im Hockey der Mädel. Zwei Jugendmeister in der Leichtathlettk wurden ebenfalls bereits am Donnerstag ermittelt: Kremer (Moselland) verteidigte mit der hervorragenden Gesamtleistung von 4231,80 P. seinen Titel im Fünfkampf erfolgreich vor Fiedler (Berlin), hinter dem mit Wahl (Schwaben), Merzelin (Westmark), Ludwig (.Württemberg) und Zagler (Schwaben) fünf Süddeutsche folgten. Jugendmeister im Hammerwerfen wurde Barch (Hamburg) mit 44,97 Meter von Freier (Kurhessen). Briefkasten -er Redaktion. (Rechtsgutachten find ohne Verbindlichkeit der Schriftleitung.) k. 2N. in G. Ohne Einwilligung des Grundstückseigentümers haben Sie kein Recht, die Ställe auf dessen Gartengrundstück zu errichten; Sie würden sich sonst einer unzulässigen Besitz- bzw. Eigentumsübrigen Fällen brauchen sie nur die halbe Gebühr zu entrichten. Neue Zugverbindungen. Auf der Main-Weser-Bahn verkehren jetzt wieder einige neue D-Züge, die für den Fernreiseverkehr schon immer stark benutzt wurden. Es handelt sich um die l)-Zugpaare 273/274 und 179/180. D 273 fährt um 9.17 Uhr in Frankfurt a. M. ab, in Gießen 10.26 Uhr ab, in Berlin (Potsd. Bhf.) cm 18.28 Uhr. Der Gegenzug D 274 verläßt Berlin (Potsd. Bhf.) um 11.53 Uhr, kommt in Gießen um 19.49 Uhr an, fährt um 19.52 Uhr ab und trifft um 20.56 Uhr in Frankfurt a. M. ein. D 179 kommt von Saarbrücken (ab 17.10 Uhr) in Frankfurt a. M. um 20.53 Uhr an, fährt um 21.08 Uhr weiter, trifft in Gießen um 22.19 Uhr ein, fährt um 22.23 Uhr ab und kommt in Berlin (Potsd. Bhf.) um 7.02 Uhr cm. Der Gegenzug D 180 fährt in Berlin (Potsd. Bhf.) um 22.40 Uhr ab, trifft in Gießen um 7.02 Uhr ein, fährt um 7.06 Uhr ab und kommt um 8.15 Uhr in Frankfurt a. M. an, weiter ab Frankfurt 8.31 Uhr, an Saarbrücken 12.13 Uhr. Nach kurzer Krankheit verschied im Alter von 79 Jahren meine liebe, treubesorgte Mutter, Großmutter, Urgroßmutter, Schwester, unsre liebe Schwägerin und Tante Frau Johannette Vogel Wwe. geb. Marx Auf Wunsch der Entschlafenen fand die Beerdigung in aller Stille statt. - Für die erwiesene Anteilnahme, sowie für die Kranzspenden sagen wir unseren herzlichsten Dank. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Carl Vogel, Lackierermeister. Gießen (Dammstr. 8), den 28. August 1942. 2578D Gloria-Palast, Seltersweg: Rembrandt Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Peer Gynt 2SS«0 Schwerkriegsbeschädigt. sucht in Gießen oder Umgebung für 1. Oktober 1942 oder später. Schr. Ang. unt. 2580Da.d.G.A. I hinter di ' reichen and Portsmoutt booten, Tr< bis zur Kr ferne voi lodenen Tro lich befand wohl d a s kräfte, r. Deck Koof c An'Luf 100 Kamp' wotorige, wiegend zr teidigung f der Haupt Kräfteeinfai amtlichen baß mit dk tive Zie wird diese Vorsitzender für militär- Preß noch gab, daß ! 3ur zwei dehnen wir Zenug dazu Operationen Die aufg anderer Hi nicht in un «rigadestäb fuhren. Du stabes kam eren Besit storunq eii ^üftengewä unterstützt Strand Ä störung schuldig machen. Eine gesetzliche Bestimm! £ mung, daß die Ihnen von dem Grundstückseigen-I$te."«Lu tümer verweigerte Einwilligung etwa durch eineg ' ' andere Stelle ersetzt werden kann, besteht nicht. $. Th. in G. Die Errichtung des von Ihnen beabsichtigten Testaments kann in derselben Form geschehen, wie sie in dem von Ihnen zitierten Arttkel das große Spezial-Haus für gute Herren-und Knaben-* Kleidung Bis auf weiteres am Montag- und - Donnerstag -Vormittag geschlossen! 1 großes oder 2 kleine leere Zimmer ZUM 1. Okt. von lunger Frau ges. Schr. Ang. unt. 04155 a.d.G.A. THgATBIB der Universitätsstadt Gießen Freitag, den 28. August 1942 19-21.30 Uhr Die gute Sieben. 2541 P. Putzfrau für die Reinigung von Büroräumen zum sofortigen Eintritt gesucht. Heyligenstaedt & Comp. Werkzeugmaschinenfabrik 0. m. b. H. Gießen ^yerftärkenoie dund) eine Holl. Ehepaar sucht in Gießen 2 oder 3 Zimmer mil Küche Eilangebote an v. Veldkamp bei Fran Siebeck Düsseldorf, Zietenslrafie 15. ____ 2581 V Feinstes Plellerminz-Zahniiölier Beutel 10 Pfennig (auch für Wiederverkäufer) mit Rabatt Danksagung. Für die aufrichtige Anteilnahme bei dem Heimgang unseres lieben Vaters, Schwiegervaters, Großvaters und Urgroßvaters Christian Vaubel sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen SDanke Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Geschwister Vaubel. Gießen, Asterweg 64. . Jetti,i, Ä *fei* l&K worden.^ fts, kb°L°nz Sr S Ä d-r Cen Uni Üiltr Stift ha Den Auftakt der neuen Wochenschau bilden die Aufnahmen vom mißglückten Landungsversuch der Briten und Amerikaner am Sttand von Dieppe. Ein vorange- stellter Zeichentrick zeigt den Aufmarsch der feindlichen Kräfte — der ersten Welle, der schwimmenden Reserve und der operativen Reserve. Schon diese auf Grund einwandfreier militärischer Unterlagen hergestellten Skizzen beweisen klar, daß es sich hier um einen ernsthaften Jnvasionsversuch und nicht, wie die britische und amerikanische Lügenpresse jetzt behauptet, um eine ,-Generalprobe mit Kostümen für künftige größere Operationen" handelt. Poch beweiskräftiger wirken die Aufnahmen der deutschen Kriegsberichter, die auch hier sofort zur Stelle waren. Man sieht unsere Artillerie im Kampf mit schweren Einheiten der feindlichen Kriegsmarine, beobachtet die erbitterten Luftkämpfe vor und über Dieppe, verfolgt den Einsatz unserer Flakartillerie und begleitet im Bilde die Infanterie, die zum Gegenstoß gegen die gelandeten Feind- kräfte ansetzt. — Der Strand von Dieppe wird von letzten versprengten Feindtrupps gesäubert. In großen Sammellagern strömen die Gefangenen zusammen, zumeist Kanadier und nur ganz vereinzelt Engländer. Der Strand selbst ist mit Leichen britischer und amerikanischer Soldaten übersät. Brennende Spezialttansporter, von denen aus die Panzer an Land gingen, schwabbern in der aufkommenden Flutwelle hin und her. Auf dem Strand selbst türmen sich Stahlgiganten zu mächtigen Trümmerhaufen, amerikanische und britische Panzer modernster Bauart: zerschossen und zexfetzt blieben sie vor den deutschen Drahtverhauen liegen. Die Panzer wurden bereits beim Ausladen oder unmittelbar nachher vom Feuer der deutschen schweren panzerbrechenden Waffen gefaßt und vernichtet. Deutlich sind die Treffer sichtbar. Die Besatzungen liegen tot in und neben ihren Fahrzeugen. Sie .«M7 Fußjucken achten! Fußjucken ist oft der Vorbote der häßlichen Fußflechte, die an Zehen oder Fußballen feuchte rote Stellen und dann schmerzhafte Risse verursacht. In Wärme und bei starker Schweißabsonderung gedeiht die Dermatomykose besonders, die häufig -auch die saubersten Menschen befällt. Wenige Tropfen Ovis, das erprobte Desinfektionsmittel für Füße, einige Tage morgens und abends angewandt, töten das Pilzgeflecht schmerzlos ab. Beugen Sie bei jedem Verdacht durch Betupfen mit Ovis vor. t-reuer Pflichterfüllung fand am . MÖSSj 2. August unser lieber, hoffnungsvoller ältester Sohn und Bruder, mein lieber, unvergeßlicher Bräutigam, Enkel und Neffe Georg Becker Uffz. in einem Infanterie-Regiment Inhaber des E. K.,11 im Alter von 24 Jahren, bei den schweren Kämpfen im Osten den Heldentod. Auf der Lumdatalbahn Gießen—Lollar— Grünberg verkehren die bisherigen Werktagszüge ab Gießen 15.09 Uhr, an Grünberg 16.12 Uhr, bzw. ab Grünberg 13.29 Uhr, an Gießen 14.37 Uhr jetzt täglich, also auch an Sonntagen. * ** Theater der Universitätsstadt Gießen. Dar Dramaturgische Büro teilt mit: „Frauen haben das gern" ist ein ausgesprochenes Produkt der Berliner Schwank-Operette. Das Buch ist nach dem alten bewährten Schwank „Der keusche Lebemann" geschaffen. Der bekannte Berliner Schlagerkomponist Walter Kollo schrieb die Musik dazu. In der morgigen Erstausführung hat die musikalische Leitung Egon Bosch. Franz Payer leitet die Inszenierung. Die Tanzleitung hat Ballettmeisterin Inge Berg, die selbst in der Rolle des Dienstmädchens Anna zu sehen ist. In den Haupttollen: Valeska Lange, Annemarie Schwind, Lia Zimmer; Kurt Bosny, Franz Payer, Carl Bruno Schmidt und Walter Dillmann. Verdunkel angszelt: 28. August von 21.21 bis 5.56 Uhr. tnbe Berick Haffe, erber Ergeben nur schwere such 3ur bei Dieppe ■$S n eiiuel K^bi Schickt Illustrierte an die Front! Der Frontsoldat wird dafür dankbar sein. | bedruckten — ~ -q geklart. < als Beispiel gebracht ist. Ihre übrigen fragen be- antworten sich nach folgenden Bestimmungen des Sonntag, 80. August, 15 Uhr, in den Schulhöfen der Langemarck- tind Justus-von-Liebig-Schide GWßKS WUUfOtSMKM Eintrittskarten zum Preise von RM. 2.- in der Kartenverkaufsstelle der NSG. „Kraft durch Freude“, Gießen, Seltersweg 60, Fernsprecher 3961, wo auch noch Wünsche und Spenden entgegengenommen werden. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter M HauptschriflleiterS: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriott lür Stadt Gießen, Provinz Wirtschaft und Sport: Ernst Blumschein. ! Druck und Verlag: Brühische Universitätsdruckerei R. Lange ft. ffl. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck, AnzetgenpreisliKe Nr. 6. »2^3» Die DeMe Arbeitsfront M NSG. „Kratt MFrewle“ Kreisdienststelle Wetterau men bepflanzten Marktplatz, Hals genannt, Hohem solms, wo die Markierung endigt. Nach einer Ras: gehen wir auf der nach Wetzlar führenden Land- sttaße bis an den Fuß des Altenberg, besteigen diesen, um uns an der entzückenden Rundschau von dem steinernen Turm zu erfreuen, steigen nach de? andern Seite wieder abwärts und treffen unten gelbe Andreaskreuze, denen wir nach links folgen. Abwechselnd durch Wald und Feld, immer reizvolle' Ausblicke genießend, kehren wir über den Gr. Ro- thenberg nach unserem Ausgangspunkt Bieber yji rück. Wanderzeit 4 Stunden. Wandervorschlag des DHL. Zweig Gießen. Abmarsch: Bibliothek. Wir benützen das rote T (VHE.-Markierung) zur Theodorsruh (1 Stunde), von hier folgen wir ständig dem roten Ring („Rund . um Gießen"), durchwandern die Lindener Mark überschreiten südlich Klein-Linden die- Frankfurter Sttaße, gelangen zum „Wäldchen", passieren die Bahnunterführung, benützen eine kurze Strecke die Heuchelheimer Straße und dann den Bieberbach aufwärts durch Heuchelheim zum Windhof und bergauf zum Bismarckturm zu kommen. Für den Heim- marfch zur Stadt benützen wir die Hardtallee. Ge- famtwanderzeit 4 Stunden. Kleine Anzeigen IM Gießener Anzeiger werden von Tausenden beachtet und gelelea. | Verkäufe | ^wei8Woch.alte jagöienier- Kfiöea mitStammbamn nuri. gute Hände zu verkaufen. Schr. Ansr. unt. 2583P a.d.G.A. ParfümerieDoll Marktstraße 28 A Bürgerlichen Gesetzbuches: § 312: I. Ein Verttag über den Nachlaß eines noch lebenden Dritten ist nichtig. Das gleiche gilt von einem Verttag über den Pflichtteil oder ein Vermächtnis aus dem Nachlaß eines noch lebenden Dritten. II. Diese Vorschris- - • :r, ten finden keine Anwendung auf einen Verttag, der , P. unter künftigen gesetzlichen Erben für den gesetz- Brückenkopf lichen Erbteil oder den Pflichtteil eines von ilinero WPe ----:“K ' *■ s gelegene Y< die mislabi 1208 fü, Vanillin-Zucker Kuchen.Soßen und Suppen