Aeitag. 27. November ly§2 >2. Jahrgang Nr. 28V Gießener Anzeiger rankreichs Kolo- Irotien en. heit n Ebert eg war Epoche der ier. Das LlGA.-Regime in Marokko 16/ urntk non bt , Bann imi i Braun, ui letttJtetM Politik uti u üund; nmichrin. lange 8.9. LmL 8td. kkammer 'i uchiftHff. insik Uhr iin* idi» u* -ev. ___________ri _ - ... >erg- stellungen und Schluchten weiter. In dem Kranz der Widerstandsnester und Igelstellungen wurde erbittert gekämpft. Unsere Heeresverbände wurden in ihrem Stampf durch deutsche und immänische Kampfflugzeuge sowie durch Nahkampfsliegerkräfte gut unterstützt. Mehrfach konnten Einbruchsversuche feindlicher Panzer so erfolgreich mit Bomben und w 3um 1----------- ...... ............. uoe btl Kolonialreiches möglichst intakt zu halten, damit Erbitterte Abwehrkämpfe. Der sowjetische Angriff im mittleren Frontabschnitt. gion der Frontkämpfer getreten. Es ist bekannt, wie sehr die Jugend Frankreichs in den Jahren zwischen dem ersten und zweiten '*"*■----- enttäuscht ‘alt) *bta ’• Set«. 1 ltchtömien »mi**!* scbriftliä reo, durii ieinameige ierrier en 3W? 4i hören« lauf^. t, itCbaM der NSG hat auf Französisch-Nordafrika überge- Wird Frankreich nun noch einmal Ge- zur Bewährung im europäischen Sinn wmmbme von Ameu.c« für die iVhtNiflflnummeT biS 8'/, Ubr be<'«ormittnal lÄHAfinfn^reilf für die Shlhmeter-Beile von 2L Millimeter Breite: 7Nvi. für AamiUtnnif zeigen und private Gplegenbeitdanzeige« 14Rvt. 1. Werbeanzeigen und geschäftliche Geiegendeitdanzetge« Vlatzvor'chrifi (vorherige Vereinbarung) 28*/# mcot ,warze Oksk! schalls PLtain gewesen fein und ihm soll alle Ludest gegolten haben: den Kern des französischen während Grenadiere die bolschewistischen Schützen beschossen. Als der feindliche Angriff an dieser Stelle zusammenbrach, lagen die brennenden Trümmer von 16 Panzern und 4 Flugzeugen zwischen den Schützengräben, die das Feuer unserer Maschinengewehre in der beschneiten Steppe niederhielt. Zwischen Wolga und Don konnten die Bolschewisten trotze ihres massierten Einsatzes von Infanterie und Panzern bei ihren Vorstößen keine Ergebnisse erzielen, und auch in Stalingrad selbst wurden alle Angriffsoepsuche abgewiesen. An der Einbruchstelle im Donbogen ging v wechselvolle Kampf um Stützpunkte, Dörfer, Bi veRhlfche U«iversttSt»dr»cker^ Ä. fcmy General-Anzeiger für Oberhessen ***• w«,9 SSST tionen einzudringen, die nach wie vor von der alten Generation der Clemenceau, Poincarö, Barthou, Briand beherrscht wurde. So stand die junge und jüngste Generation den politischen Machthabern und ihrem Treiben, das so stark von Juden und Freimaurern beeinflußt wurde, mit einer Mischung von Interesselosigkeit und Mißtrauen gegenüber. Ratio- nalistische Protestkundgebungen wie die vom 6. Februar 1934 wurden niedergeknüppelt. Wenn jetzt die Regierung Pötain-Laval vor der Geschichte und dem Weltgewissen gegen den anglo-amerikanischen lieber- fall auf Nordafrika Stellung bezieht, dann besteht auch die Hoffnung, daß die französische Jugend da- von beeinflußt wird. Frankreich hat eine letzte, vielleicht allerletzte Chance, das wieder gutzumachen, was feine früheren Regierungen verdorben haben. Vielleicht hat die Regierung auch die Möglichkeit — nach Ausschaltung all der verhängnisvollen Einflüsse, die noch bis zuletzt in der Umgebung des Um Frankreichs Kolonien Von unserem E. F.-Korrespondenten. heften Energien des Mutterlandes an Sölden, an Forschern und Kaufleuten auf, während Der lotende Ruf der Ferne den Durchschnittsfranzosen rvfniger berührte. Seit Errichtung der Entente cor- bio le vor 40 Jahren dachte man im übrigen nie» rmls an die Möglichkeit eines Angriffs von britischer Seite auf den französischen Kolonialbesitz, obwohl die französische Kolonialgeschichte vordem ein einziger Kampf gegen England, eine einzige Ausplünderung französischer Besitzungen durch die Berlin, 2b. Nov. (DNB.) Im Raum südwestlich Stalingrad, zwischen Wolga und Don sowie im großen Donbogen hielten am 25.11. die schweren Abwehrkämpfe an. Den fortgesetzten Angriffen starker Infanterie- und Panzerkräfte des Feindes setzten unsere Truppen hartnäckigen Wider» stand entgegen. Südwestlich Stalingrad rief die Treibeis führende Wolga an der Heber- aängen Verkehrsstauungen hervor, die von unseren Fliegern wiederholt mit starker Wirkung angegriffen wurden. Dabei vernichteten die Bomben der Kampfflieger allein an einer Stelle über hundert vollbeladene Lastkraftwagen. Der Feind hatte bei feinen weiteren Angriffen wieder schwere Verluste, lief eingeschnittene Bachläufe und flache Hügel, die sich über der Steppe erheben, sind die Schwerpunkte unseres Widerstandes. Die Buchten sind zu Kampf- gräben und die Bodenwellen zu Feuerstellungen für die Artillerie geworden. Gutes Schußfeld erlaubt es, fchon auf große Entfernungen den Feuerkampf gegen die Angreifer aufzunehmen. Als die Bolschewisten gegen eine derartige Hügelstellung mit Infanterie, Panzern und Schlachtflugzeugen vorstiehen, gerieten die Sturmwellen und Panzer- kampfwagen in das Kreuzfeuer des Stutzpunktes und des nächsten Kampfgrabens. Flakgeschütze richteten ihr Feuer auf die Panzer und die Flugzeuge, rokkos aber sind entrüstet darüber, daß die Amerikaner auf die in morrokkanischen Häsen liegenden französischen Kriegsschiffe amerikanische Wachkom- mandos setzen und die französischen Besatzungen an Land schickten. Die Mobilisierung der einberufenen marokkanischen Reservisten schreitet nur langsam voran, da die Reservisten an den Sammelst eilen weder eingekleidet noch ausgerüstet werden können. Man muh erst warten, bis die Uniformen aus den USA. eintreffen. Die in Tetuan erscheinende arabische Zeitung ^urrhja* schreibt: Die Marokkaner seien durchaus nicht geneigt, sich die Gewaltmethoden gefallen zu lassen, welche Briten und Nordamerikaner in Algier angewandt haben. In den Bergen bemerke man Bewegungen von bewaffneten Truppen. Der Zustrom der Pilger zu den Heiligen Stätten fei in den legten. Tagen spürbar gewesen, was zeige, daß das Land in Unruhe geraten fei. Die Moscheen seien plötzlich überfüllt. In vielen Dörfern bilde man Lebensmittelvorräte. Zahlreiche Herden werden aus der Ebene in die höheren Regionen getrieben. Taufende von Muselmanen hätten die Großstädte verlassen und zögen sich in die Gebirgsorte zurück. Wie wenig dagegen der Sultan von Marokko noch Herr seiner Entschließungen ist, zeigt die Antwort, die er nun auf eine Botschaft Roosevelts erteilt hat. Obwohl er bei der Landung der USA.-Truppen der Regierung des Marschalls PStain versichert hatte, daß Marokko in der Treue zu Frankreich nicht wanken werde, erklärte er nun, falls die USA.-Trup- pen „unser Prestige, unseren Boden, unsere Religion und unsere Tradition achten, könnten sie sicher sein, in Marokko nur Freunde und Helfer zu finden. Um die Schwenkung zu begründen, sagt der Sultan weiter, Marokko habe ein Uebereinfommen mit Frankreich nach dem Waffenstillstand im Juni 1940 geschlossen, „unser Reich gegen jeden Angreifer zu verteidigen, um seine Besetzung zu verhindern. Als die amerikanischen Truppen in Marokko ein- trafen, zwang uns die Ehre dazu, uns zu verteidigen, um den Abmachungen nachzukommen. Die uns zur Verfügung stehenden beschränkten Mittel genügten nicht, unser Reich gegen Streitkräfte zu verteidigen, die sowohl an Zahl wie auch an Ma- len zim Platzbe- i scheiden, 1 antreten J en nichiH Ettings-1 esonden | Tanger, 28. November. (Europapreh.) Seit dem Ueberfau der Anglo-Amerikaner auf Französisch- Nordafrika ist erst kurze Zeit verstrichen. Sie hat aber genügt, das gesamte Wirtschaftsleben dieses Gebietes in seinen Grundlagen zu erschüttern. Besonders schlimm für die Bevölkerung ist di« Nah- r u n g 9 m i 11 e l n o t. Es gibt in Casablanca seit Tagen kaum noch Brot. Die Zuteilung von Mehl mußte überall stark rationiert werden, und das in einem Gebiet, dem es bisher möglich war, große Mengen Getreide nach Frankreich zu liefern. Diese Nöte sind eine Folge der Lebensmittelanforderungen für die USA.-Truppen. Empfindliche Störungen ergaben sich ferner aus dem Fehlen von Transportmitteln, nachdem die Amerikaner auch in dieser Hinsicht erhebliche Ansprüche geltend gemacht hatten. f Die Anordnung der amerikanischem Muitarbehor- den, daß Haussuchungen und Verhaftungen nur von der Polizei vorgenommen werden dürfen, wurde durch brutale Uebergriffe amerikani- scher Soldaten veranlaßt. Unter dem Dor- wand, Haussuchungen durchführen zu wollen, drangen sie in marokkanische Häuser, in denen die Frauen nach orientalischer Sitte völlig abgeschlossen leben. Wertvolle Teppiche, Silber- und Goldarbeiten wurden einfach geraubt. Mit Rücksicht auf die wachsende Empörung der Bevölkerung über dies Betragen der amerikanischen Truppen wurde von dem USA.-Kommandanten von Casablanca und Rabat ein Aus geh verbot für alle Angehörigen her USA.-Wehrmacht erlassen, deren Unterkünfte außerhalb der Städte liegen. Die Beschlagnahme aller Hotels durch die Amerikaner unter Ausquartierung der bisherigen französischen Gäste hat die allgemeine Entrüstung noch gesteigert. Große Verstimmung ruft auch die Art und Weise hervor, wie die USA.-Behörden den Juden und Linksradikalen freien Lauf lassen. Jüdische Geldwechsler sagen hinter den von den Arne- rifanem mitgebrachten Golddollars her, um sie zu den dunkelsten Spekulationsmanövem zu benutzen. In Casablanca ließ man es zu, daß freigelassene Rotspanier die Fensterscheiben nationalspanischer Häuser mit Steinen einwarsen. Die Franzosen Ma- Die Anhänger der Zusammenarbeit mit Deutschland haben zahlenmäßig wohl an Bedeutung gewonnen, bewegen sich aber noch auf verschiedenen Marschrouten. Es besteht ein Nebeneinander zwischen den beiden Hauptgruppen, der französischen Volkspartei unter Jacques Doriot und dem Rassemblement nationale unter Marcel D 4 a t. Die Problematik kommt aus der Kluft zwischen der einstigen angloamerikanisch orientierten Wtzltmachtstellung Frankreichs und der neuen Zeitströmung einer europäischen Stellungnahme. An die Stelle des verflossenen Radikalsozialismus ist in gewissem Sinne die Le- terial überlegen waren." Der Sultan erklärt, der erste Kontakt zwischen den Völkern, die sich nicht genügend kannten, wurde „durch Zögern und Zurückhaltung gekennzeichnet: die jedoch, nachdem erst ein gegenseitiges Verstehen hergestellt wurde, durch das Gefühl der Achtung und der Freundschaft verdrängt wurde, das zu der Zusam» menarbeit führt, die für alle nützlich ist. Das war der Fall bei der Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Marokko, die so gute Resultate für den Wohlstand und die Große Marokkos gezeitigt hat. Wir sind sicher, daß der Kontakt mit den Vereinig- ein Staaten von Amerika dieselben Früchte tragen roirt>." England und Darlan. Eden weicht Erörterungen aus. Stockholm, 26. Nov. (DNB.) Im Unterhaus wurde Außenminister Eden erneut dringend auf» gefordert, Zeit für eine Erörterung der Stele lung Darlans in Französisch-Nordafrika einzuräumen. Eden wiederholte, daß aus militärischen Erwägungen die Regierung eine solche Erörterung nicht für angebracht halte. Die tatsächliche Lage in Französisch-Nordafrika fei so, daß die Militärgewalt bei den Vereinigten Staaten läge, während die Zioilgewalt bei den Franzosen liege. „Unsere Stellung", so erklärte Eden, „muß sich diesen beiden Tatsachen anpassen". Der zu de Gaulle übergegangene frühere französische Fliegergeneral de la Vigerie bezeichnete auf einer Pressekonferenz in London Darlan als „den meistgehaßten und am tiefsten verachteten Mann in Frankreich". De la Vigerie forderte, de Gaulle solle mit der Bildung einer politischen Regierung in Nordafrika betraut werden. Die Gaullisten stünden Darlan ablehnender gegenüber als Laval. Die Verluste Der französischen Kriegsmarine. Vichy, 27. Nov. (Europapreh.) Der französische Marineminister Admiral A b r i a l ist zum Oberbefehlshaber der französischen Seestreitkräfte ernannt worden. Admiralstabschef der Seestreitkräfte wurde Vizeadmiral Le Luc. Die Admiralität veröffentlichte eine erste Verlustliste der französischen Marine in Nordafrika. Hiernach sind hauptsächlich in den Kämpfen um Casablanca 49 Offiziere und 450 Mann gefallen. Der Schlachtkreuzer „Jean Bart" (35 000 t) ist gestrandet," der Kreuzer „Primauguet" (7250 t) in Brand geraten, die Zerstörer „Albatros" (2400 t), „Milan" und „Malin" sowie das Torpedoboot „Brestois" wurden außer Gefecht gesetzt. Die Zerstörer „Fougueux" (1700 t), „Boulonnais" (1300 t) und drei U-Boote sanken. Das U-Boot „Meduse" ist gestrandet. Die Briten bereiten die Ausplünderung Tlordasrikas vor. Genf, 27. Nov. (DNB. Funkspruch.) Wie die „Times" meldet, trifft das britische Ernährungsministerium alle Vorkehrungen, um möglichst schnell Lebensrnittel aus Algier, Marokko und Französisch-Westafrika nach England abzutransportieren. Man befasse sich noch im Londoner Ernährungsministerium mit der Ermittlung derjenigen Güter, die am dringendsten aus Französisch- Nordafrika in Großbritannien benötigt würden. Im allgemeinen hätten Algier und Marokko Getreide, Trockenfrüchte, Konserven, Weine und Olivenöl exportiert, doch, so meint die ,Times" es gebe noch andere Produkte dieser französischen Gebiete, die für England von größter Bedeutung wären, „wenn man sie nach England b ri n g en kann", wobei dis deutschen U-Boote and) noch ein Wörtchen mjö» sprechen wekden. eJbet Organ« \\ n9 mit 'K°rb. Hatte unter, - Mn. : nbsam 1 e.n mit Heinrich die ae> Führung | konnten ie Blau-;; inten bü dient er« er einst in der Stunde des Friedensschlusses einen starken Aktivposten zugunsten Frankreichs darstellen könnte. Zweieinhalb Jahre lang schien es so, als ob es möglich jein würde, dieje Absicht zu verwirklichen. Jetzt aber hat der anglo-amerikanische Einfall in Nordafrika alle diese Pläne in Frage gestellt. Die große Auseinandersetzung zwischen den Wlsenmächten und den anglo-amerikanischen Pluto- Atiten gewesen war. Die Zeit von 1830 bis zum ersten Weltkrv für die französische Kolonialgeschichte eine . , ölönzender äußerer Erfolge gewesen. Sie hatte oft fibrr die innere Schwäche des Kolonialaedaykens im swnzösischen Volke selbst hinweggetäuscht. Nur Al- wlen ist stärker ins Volksbewußtsein übergegangen, die Erwerbung vieler anderer Gebiete hat sich ; rft gegen den heftigen Protest der öffentlichen Meinung in Frankreich vollzogen. Als Tunesien im Jahre 1881 zum Protektorat Frankreichs gemacht wurde, «iqte sich unter Führung Clemenceaus eine scharfe vsposition. Aehnlich war es bei der (Eroberung »an Jndochina in den achtziger Jahren. Die jünaste Entwicklung ließ die Stärkey und Schwächen des stinzösischen Kolonialreichs klar heroortteten. Judo- China, so groß wie das Mutterland, konnte mit feiner Bevölkerung von über 20 Millionen Menschen dem französischen Imperium erhalten werden, wehrend die roeitoerftreuten Besitzungen in der Adsee ein Opfer amerikanischer und australischer Habgier wurden. Auch die Antilleninseln in West- Wien, der älteste Bestandteil des französischen Kolonialreichs, waren zu exponiert und mußten eines Tagendem amerikanischen Imperialismus anheim- Ben. Syrien wurde 1941 eine Beute australischer tnb britischer Streitkräfte, und Madagaskar wurde Mn den Engländern besetzt. Es blieb der afrikanische Block mit 8 Millionen Quadratkilometer und «nähernd 40 Millionen Menschen: nur Aeguatorial- chika war 1940 in der Verwirrung der Niederlage Bordwaffen bekämpft werden, daß die Bolschewisten nach Vernichtung zahlreicher Panzerkampfwagen ihre Vorstöße aufgeben mußten. Weitere schwere Verluste hatte bejonbers die feindliche Infanterie dadurch, daß sie von unseren Fliegern oft schon in ihren Bereitstellungsräumen ober beim Anmarsch unter Feuer genommen werben konnten. Insgesamt vernichteten unsere Kampfflugzeuge 450 Fahrzeuge, die mit Truppen und Material auf dem Wege zur Front waren. Auch im mittleren Abschnitt der Ost- ront sind die Bolschewisten am 25. 11. im Gebiet üd west! ich Kalinin und in dem Raum üboftroärts und westlich Toropez auf breiter Front zum Angriff angetreten. Diese Aktionen wurden von unseren Truppen schon seit längerer Zeit erwartet, doch hatte bis jetzt die mehrfach gemeldete wirksame Bekämpfung des feindlichen Aufmarsches durch unsere Luftwaffe den Angriff verzögert. An den Vortagen hatten bereits große Bewegungen beim Feind sowie stärkere örtliche Vorstöße auf den unmittelbar bevorstehenden Angriff schließen lassen. Nach starkem, oft mehrstündigem Artilleriefeuer, das von unseren Batterien mit verstärktem Störungs- und Vernichtungsfeuer beantwortet wurde, fetzten sich die bolschewistischen Sturm» wellen und Panzerformationen in Bewegung. Sie stießen auf die kampfbereite b e u t f UrfUät Mm k We alt Ründjen uni und wo lenn an be: yirbe 1910 i irofeJIor, 19 Eni des W Seine Spezi vlogie und 'ionische 6 )r. rer. nat ii Nachsolg )r. LettrL ' [gemeinen ieilen im ! Leidlich rtn - irte sich 1 L^.v-er Wieder e ‘UtfOni la Itai Sh« WlQUc UL «liiA..ebr Fran' Uprei^ 11 »i etrfi »Hin im worden, hierum Zpiinft des rf" *,S W ber Ehe- Mann D’ Wen Kc emilnfamen Zirgel ihr irOrzt. . ■ 3ena, |5 an der Ihr nnd hc r-rfitü ü »me Spezi , W sowie emer. c Iihur Has | In 8erfin Mgeffrthl ; Prenß , tmirie I J ®iel. Bon ! xttllor des R wurde JNatnrmaf J’bitolifn. ( t ? Gemälde , ^.oorrnmm Mer starb »Jb Vros. , des . Mge hi ö tali yttyi und Äscher Ltnser Beamtennachwuchs (Nachdruck verboten.) U. Fortsetzung. rossen 34. uni Der Uhlenhof hat eine herrliche Lage. Sie fahren durch schönen, alten Buchenwald, an den sich weite Wiesen anschließen. Ein See schimmert herüber. In einer Entfernung sieht man Gebäude. Helene we st zu den Käufern bin: „Der Uhlenhof." Der Pächter wurde durch Doktor Gebauer vorbereitet und erwartet sie. Der Mann ist ein Sieb- vom 8. der Lan- rferenten, )er heil, itstagung i Kriegs- wird. Eine Besprechung hielt die beiden Rautenbergs noch nach Betriebsschluß in der Fabrik zurück. Run, da sie sich schon erheben, um nach $aufe zu fahren, sagt Johannes Rautenberg und sucht in seiner Brieftasche: „Uebrigens, Ludwig, was ich dir noch zeigen wollte." „3a — Ludwig, schon im Begriff, den Mantel anzuziehen, wendet sich um. Seine Frage klingt ziemlich unbe- teiligt. Direktor des Kunsthistorischen Instituts in Florenz. N38 wurde er emeritiert. Sein Arbeitsgebiet ist V'niaturmalerei und bohenstaufische Bauten in »Mallen. Er hat Arbeiten veröffentlicht über die ssasgemälde der Esisabeth-Kirche in Marburg und Ne vorromanische Plastik in 3tol:en. — Als Unter- osfszier starb im Alter von 39 Jahren vor Stalin- itab Bros. Dr. Friedrich K"rl Schinkel, der Irenkel des großen Baumeisters, den Heldentod, frr Junge Historiker, der als Dozent für neuere Ge- an verschiedenen Hochschulen für Sehren lilbung tätig war, schrieb das Werk: „Polen, Vreußen und Deutschland". 1934 erschien sein Buch »preußischer Sozialismus". )es Srit st viel zu Nieren. •Hofen er hatte W der h Berlin Schütz.' 'M 23c; chgruppc igen Katen. M g n bei ns. von >ung im nisterims kichswirt' irbe zum ld) Slot, )euhtni> I* w 9«n. Sa 1 nnnvcl Wollt! We(n5 .sur ma. ^unsere .bei btr vchrou, gestolttt 'gen sehk '°rf)anbi. küm. auch di, -n Kapj. urch da, !. hat blt ln deren ’ komm, ichliehliih t verein, te Warr, lmer und Der große Irrtum Roman von Meta Vrtk. eihe. heimel, m. welch« oberschle» Gauleiter iibeni ber deshaupt' erschlesien -ine zayl' s. Reichs' Romantik x wehrt« ung oa," lität feitet. Mgun. Üer x.; 'M Isen, dj. AIS 21jährige Expeditiouslerterin in Afrika Erlebnisse einer deutschen Forscherin in Angola. t'im El"' Slotblano- tln schlev ihm W Der Koch >s bei de" des weib' »dern der eilen 6« ir di-bs tags W lug an. jrend da « »I die sich Gefilde'' ie empor (öle un> mit dB r °°" , bis f )tm M Z te m 111 ,ntIid)Up* halb '» SS -'S 61. jenen fit j»** festgehalten, 'die deutlich nachweisen, daß die PK. es verdient, die jünste Waffe der deutschen Wehrmacht genannt zu werden. Auch die Bilder von den Kämpfen in Stalingrad zeigen etwas Besonderes. Es will scheinen, als wenn die Stukas mit noch stärkerer Wucht als bisher an^riffen. Fast senkrecht stürzeü sie sich auf die Befestigungen der Gegner. Hochinteressant sind die Dokumente, die uns vom Einmarsch in Südfrankreich und der Be- festigung seiner Küsten berichten. Neben der deutschen Wehrmacht tut der französische Soldat seinen Dienst. Französische Of'iziere helfen bei der Auf- klärung des Küstengewässers. Daß wir nebenbei die Gegend kennen lernen, in der untere Soldaten dort jetzt ihre Quartiere aufschlagen, ist ein Geschenk für NSG. Das Amt für Beamte ist bei 23er» Wallungslehrlingen, die zu Ostern dieses Jahres bei verschedenen Behörden eingetreten find und mit Lollendung des 17. Lebens- lahrcs zu Beamtenanwärtern ernannt werden, den Gründen nachgegangen, die sie veranlaßten, Beamte zu werden. Die Feststellungen, die Gauamtsleiter K r e m m e r uns zur Verfügung stellt, scheinen in mancher Hinsicht bemerkenswert: Zunächst gibt es eine Reihe von Jungen, deren Vater Beamter oder Behördenangestellter ist und die aus — man möchte fast sagen — Tradition Beamte werden wollen. Für nicht wenige bedeutet dabei die gehobene Laufbahn einen sozialen Aufstieg. Andere wieder glauben, als Beamter eine „besonders geachtete" Stellung einnehmen au können, und diese sind gewiß nicht zuletzt zum Berufsbeamten wirklich „berufen": sie müssen sich nur stets vor Augen halten, daß die Wertschätzung eines Berufsstandes in erster Linie von Berufsangehörigen selbst abhängt, von ihrer Leistung, ihrer Haltung und ihrer Bewährung im weitesten Sinne des Wortes. Eine zweite Gruppen geht mehr auf das Wesen des Beamtentums ein: „Die Erfüllung öffentlicher Aufgaben zum Wohle her Volksgemeinschaft war es, die mich bewegte, die Beamtenlaufbahn einzuschlagen." Oder auch: „Der Beamte hat in seiner Arbeit nur das Wohl des Volkes im Auge zu halten. Im Grunde genommen ist ja der Beamte nur für das Volk da. Dieses treue Dienen für Führer und Reich ist charakteristisch für den Beamten. Es ist deshalb mein ganzes Streben, als Beamter auch meinen Beitrag zum Dolkswohl zu geben." Noch etwas spielt bet sehr vielen eine Rolle. Es mag dahingestellt fein, ob sie es, als sie ihre Berufswahl trafen, so klar fühlten, wie sie es heute, nach halbjähriger Dienstzeit, mit immerhin schon einigen Erkenntnissen und einem gewissen Eindringen in die Berufseigenart zum Ausdruck bringen, aber schließlich ist das ja gleichgültig: sie wollen sich im Osten bewähren, wollen dort in unerschlossenem Neuland zeigen, daß sie Kerle sind, und daß man ihnen etwas zumuten darf. „... In den von unseren tapferen Truppen eroberten Gebieten wird sich gerade uns jungen Beamten erschöpfende Gelegenheit bieten, freudig am Aufbau des Staates und Der Sicherung der deutschen Zukunft mitzuarbeiten ..." oder „... Dieses neue Aufgabengebiet bedeutet ja nicht eine weitere Verwaltungsarbeit, sondern trägt dazu bei, den Ausbau eines neuen Europa, das der Führer in feiner letzten Rede verkündete, zu verwirklichen. Als Beamter habe ich die Mitwirkung an diesem Aufbau als meine Lebensaufgabe schlechthin erkannt..." Das find nur wenige Auszüge aus Aeußerungen junger deutscher Menschen, die unserem Beamten- Nachwuchs angehören. Aber sie sind doch recht aufschlußreich. Sie geben Kunde von dem Geist, der in den Jungen lebendig ist. Und diesem Geist hat ein alter Hitlerjunge, der schon in der Kampfzeit zur Bewegung stieß, am klarsten Ausdruck verliehen, und so mag seine Auffassung als das Wollen aller am Schluß stehen: „... Ich erwarte von meinem Beruf als Beamter die Erfüllung des höchsten Ideals, das ein Mensch sich zum Ziel stecken kann, nämlich den restlosen Einsatz für Volk und Vaterland." Sein Vetter hat nun gefunden, was er suchte. Es ist ein Lichtbild. Er legt es auf Ludwigs Platz und schaltet wieder die Schreibtischlampe ein. „Sieh dir deinen Sohn an, Ludwig. Martin entwickelt sich ganz prächtig!" Ludwig nimmt das Bild nur widerstrebend auf. Er sagt: „3a — ein nettes Kerlchen." Und fragt: „Du warst über Sonntag wieder dort?" Johannes nickt. Dann sagt er ernst und legt seine Hand auf die Schulter des andern: „3d) verstehe dich nicht, Ludwig. Kann das Bild deines kleinen Sohnes wirklich nicht zu deinem Herzen sprechen?" Ludwig macht sich unwirsch frei. »Laß das, bitte, Johannes —* Der ältere Rautenberg nimmt schweigend das kleine Bild auf und steckt es wieder zu sich. Nun ja, denkt er, es ist wohl Männerart, eine Liebesfreude rasch zu vergessen. Für Käte Allert aber war das Erlebnis mit Ludwig nicht nur ein Zwischenspiel, sondern der Beginn eines neuen Lebens. Unten auf dem Fabrikhof grüßen die Vettern sich nur kurz und gehen zu ihren Wagen. Der Ludwig Rautenbergs fährt zuerst aus dem Tor. Johannes folgt und sieht gerade noch, wie der große dunkle Wagen am Ende der Straße in rasender Fahrt in Richtung Innenstadt um die Ecke biegt Johannes kann sich das Ziel denken. Seit dem Bruch mit Helene Deselius wechseln die Frauen um Ludwig sehr schnell. Episoden — so urteilt Ludwig selbst Augenblicklich fesielt ihn eine Tänzerin, die mit großem Erfolg im Wintergarten gastiert. Gabriela Iasi }ft eine schöne Frau und wahrscheinlich eine sehr kostspielige Episode. Johannes Rautenberg fährt in ruhigem Tempo. Er hat keine Eile. Ihn erwartet niemand außer seiner allen Wirtschafterin. Und sie wird ihn mit einem mürrischen Gesicht empfangen, weil er heute später als sonst zum Essen kommt. Er denkt, daß fein Leben eigentlich erfreulicher fein könnte. Eine Frau müßte man haben — müßte von einem lieben, frohen Gesicht begrüßt werden — von jauchzendem Kinderlachen. (Forts, folgt.) Aus der Siadi Gießen. Der Regenschirm. Wie lange mag es wohl schon Regenschirme geben, dieses bewegliche Dach, dessen Schutz vor dem Durchnäßttverden bewahrt? Die Kulturgelchichte spricht dem Regenschirm ein Alter von 200 Jahren zu, aber diese Feststellung bezieht sich nur auf den Regen schirm — der Schirm als solcher ist viel älteren Datums, nur biente er zunächst als Sonnenschutz, oder auch als Symbol herrscherlicher Macht. lieber die Entstehung des Schirmes gibt es eine hübsche Legende, die ihn übrigens als die Erfindung einer Frau kennzeichnet. Danach lebte im China im Altertum ein kluger Zimmermann namens Lon-Pau, der eine noch klügere Frau sein eigen nannte. Eines Tages trat sie zu ihm an den Zeichentisch und sprach: „Lieber, du verstehst wohl Häuser für Menschen zu bauen, aber sie sind unbeweglich. Ich habe aber etwas für den Gebrauch der Menschen geschaffen, das sich mit ihm überall hinbewegen läßt." Damit entsallete sie vor den Augen ihres erftaunten Mannes den ersten — Sonnenschirm. Von China aus trat die neue Erfindung ihren Weg nach Japan und Indien an und gelangte schließlich auch nach Europa. Die ersten Sonnenschirme hatten Gestelle aus Fischbein oder Bam- butzstäben. Bezogen wurden sie mit bunten Seiden oder buntem Papier. Es war dann England, der regenreichen Insel, Vorbehalten, den nur der Zier dienenden Sonnenschirm zum praktischen Schutzmittel gegen den Regen umzugestalten, vielmehr ihn neben dem Sonnenschirm m den Gebrauch ein» zufuhren. Die neue Erfindung fand zunächst eine starke Ablehnung seitens der Männerwelt. Männer, die sich eines Regenschirmes bedienten, wurden, wie eine Zeitschristennotiz aus dem Jahre 1709 bezeugt, lächerlich gemacht „Dem jungen Mann", so hieß es darin, ,ber fick von einer Dame im Kaffeehaus einen Schirm Ney, wird hierdurch mitgeteilt, daß ihm bei gleicher Gelegenheit, wenn er von Kopf bis Fuß trocken bleiben möchte, ein Paar Damen» Überschuhe zur Verfügung stehen." Die Abneigung vieler Männer gegen das Tragen eines Regenschirmes hat sich übrigens bis in unsere Tage erhalten. Die Frauenwelt hat sich sowohl den Sonnen- wie den Regenschirm durch all die Jahrhunderte dienstbar gemacht, und mit dem Wandel der Mode hielt auch der Regenschirm Schritt. Riesige Parapluis beschützten die Trägerinnen der Krinolinenröcke, während dem Parasol die Aufgabe blieb, den Damen die blütenweiße Zartheit der Haut zu erl-allen. Eine etwas nüchterne Zeit erfand den Schirm „für jeden Fall", der sowohl als Sonnen- wie auch als Regenschirm seinen Dienst zu leisten hatte. Unsere Großmütter fanden die höchste Eleganz des Regenschirms in der „Nadel": der Schirm wurde zu unwahrscheinlich dünner Form zusammengerollt, mit einer wirklich fast nadeldünnen, langen Zwinge. Untere praktische Zeit liebt den kurzen, gedrungenen Regenschirm, der sich bequem am Arm tragen läßt, ohne auf dem Boden aufzultoßen, ja sogar in einer geräumigen Handtasche findet er feinen Platz. An den Schirmgriffen sand das Kunstgewerbe von je ein dankbares Feld für kostbare, phantastische, drollige oder fachlich-vrakttsche Aus- geftaltunq und Ausstattung. Noch 1937 wurde ein neuer Modeschirm in München geschaffen. Durch eine besondere Abmachung der Schienen wurde dem Schirmdach eine neuartige Wölbung gegeben, die bei nassem und windigem Wetter als Kopfschutz diente. Heute haben Regenhaut und -kapuze den Regenschirm vielfach verdrängt, pber viele lassen doch nicht vom Reaenschinn. der nun fchon über zw-ihundert Jahre seine Aufgabe als Schutz gegen nasses Wetter getreulich versieht. Kür Tapferkeit vor öem Keinüe. Der Obergefreite Richard Velten aus Leihgestern, der bei der schweren Art'llerie im Osten mitkämpft, wurde für Taoserkeit vor dem Feinde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet. Die neue Wochenschau. Daß dem ganzen deutschen Volk das Erlebnis eines Tiefangriffs englischer Torpedo- Flugzeuge im Mittelmeer mit größter Eindringlichkeit und atemraubender Spannung zum Ereignis wird, verdankt es dem Mut jener Kriegsberichter, die, auf den angegriffenen Schiffen stehend, mit souveräner Ruhe, nahezu ohne Deckung, die Flugzeuge und ihre todbringenden Geschosse ständig verfolgen. Die unheimliche Nähe des feindlichen , Flugbootes, der aufregende Eindruck eines fein^ Bahn im Wasser nachzeichnenden, dem ebenen Schiff sich nähernden Torpedos, sind in Dildserien jeden, der einen Angehörigen in diesen Zonen weiß. Die im Kaukasus eingesetzten Kameramänner haben Gelegenheit, die meisterlich durchgeführte Abfahrt eines Stoßtrupps auf Schiern aufzunehmen, dem es darauf ankommt, die eigenen Stellungen so schnell wie möglich zu erreichen, um die Le- wachungsmannschaft eines Gebirgspasses von der Annäherung eines feindlichen Stoßtrupps zu unter» richten. Es entsteht manchmal der Eindruck, als sähe man Bilder aus einem Sportkampf von Wehrmachtangehörigen. Einleitend sehen wir Aufnahmen vom Einsatz der Heimat-Flak. Unter Führung von Offizieren der deutschen Wehrmacht treten die Arbeiter eines Rüstungsbetriebes bei Fliegeralarm an ihre Geschütze. Der Ausdruck im Gesicht eines sechzehnjäh- Das Hotel Hegt am Marktplatz. Es heißt ,Zur Menen Sonne^und ift ein alles Haus mit einem »eiten, hochgewölbten Flur, dunklen Treppen und jicäumigen Vorplätzen in allen Stockwerken. Gegenüber ragen die Türme einer allen Kirche. Und der Tiockenschlag der Rikolaikirche ist es, der Helene in dieser Nacht aus ihrem ruhigen Schlaf weckt. Sie tirt die o.er dunklen Glockenschläge, die anzeigen, dvtz wieder eine Stunde sich vollendete, und sie hört btn helleren Klang der Stundenzahl. Es ist fünf Uhr. Helene lauscht den verklingenden Tonen. Sie ist hellwach geworden, und darum erhebt sie sich ifob tritt ans Fenster. Noch ist der Tag nicht ange- gingen. Draußen steht ein nächtlicher Himmel mit zimmernden Sternen und der weißen Mondsichel Das Fensterbrett ist niedrig, in Kniehohe. Helene lest die Hand um das Fensterkreuz, lehnt sich ein Mmig hinaus und sieht die lange Straßenzcile hin- unter, auf Häuser mit hohen und niedrigen Giebeln Aid vorspringenden Erkern. Unter der kühlen Nacktluft befällt sie sehr schnell iln Frösteln Aber als sie bann wieder unter der »ärmenben Decke liegt, kann sie nicht wieder ein» Olafen. Ihre Gedanken gehen dem Tage voraus. Helene war einige Jahre nicht auf ihrem Gut. doktor Gebauer hat die notwendigen geschäfllichen besuche gemacht. Jetzt will sie mit Bergenroth gleich noch dem Frühstück abfahren, und sie können noch tor der Mittagsstunde auf dem Uhlenhof eintreffen. Bergenroth wird nach der Besichtigung öfd) am pichen Tage zurückfahren, ba er feine bisherigen wbettsverpflichtungen erst in einigen Wochen lösen tarni. Helene wird auf dem Uhlenhof bleiben, und Die NSG. „Kraft durch Freude" bereitete vorgestern und gestern einiaen Betriebsgemeinschaften und einer Einheit der Wehrmacht in Gießen ein ganz besonderes Erlebnis durch einen Lichtbilder- vortrag, den eine junge Pionierin der deutschen Wissenschaft aus ihrem eigenen Wirken darbot. Vortragende mar Frau v. Dombrowski-Krombach, die übrigens durch ihre Heirat mit dem Kaffeepflanzer Karl Krombach, einem geborenen Friedberger, engere Beziehungen zu unserer oberhessischen Heimat gewonnen hat. Wir hatten Gelegenheit, am gestrigen Donnerstagabend dem Vortrag der Frau v. Dombrowski vor einer Einheit der Wehrmacht beizuwohnen, und mir müssen feststellen, daß mir selten einen so interessanten und so außerordentlich lebendigen Vortragsabend erlebt haben mie diesen. Die Vortragende brachte es meisterhaft fertig, durch ihre humorvolle und scharmante Art des Erzählens die Soldaten so stark zu fesseln, daß während des etwa anderthalbstündigen Vortrags die engste Erlebnisgemeinschaft zwischen der Rednerin und ihren Hörern zur Freude 'beider Teile herrschte. Frau v. Dombrowski, eine Tochter des Wiener Zoologen v. Dombrowski, „im Zoologischen Garten geboren* und daher von Jugend auf mit der Tierwelt eng verbunden, unternahm im Jahr» 1939 im Anschluß an ihre Studienzeit in Berlin als 21jäh- rige im Auftrage des Berliner Naturkunde-Museums und mit Unterstützung des Reiches eine Sammel- und Studienreise nach Portugiesisch-Westafrika (Angola). Von dieser Reise, die sie am 24. April 1939 von Hamburg aus angetreten hatte und die bis tief hinein in die Urwälder der großen afrikanischen Kolonie Portugals führte, berichtete sie in ihren Vorträgen, deren gestriger ihr 726. im Verlaufe einer zweijährigen Vortragsbetreuung unserer Soldaten im Auftrage der zuständigen Reichsstellen war. Was die junge Forscherin von ihrem Erleben auf dieser Expedition, der sie als Leiterin Vorstand, zu berichten hatte, brachte sie nicht etwa in trockener oder ermüdender Gelehrsamkeit vor, sondern sie erzählte so frank und frei von der Leber weg über ihre Erlebnisse und Erfahrungen, daß die Zuhörer sich gewissermaßen selbst inmitten der Geschehnisse fühlen konnten. Die ernste Aufgabe ihrer Expedition, wie das schwere und arbeitsreiche Leben der deutschen Pflanzer in Angola wurden dabei ebenso anschaulich und lehrreich, doch auch mit viel Humor geschildert wie die besondere Stellung und die Pflichten der weißen Frau inmitten der Welt des Urwalds und der Schwarzen. Die glänzende Rednergabe der Vortragenden, schlicht und anschaulich, lebendig und volkstümlich im besten Sinne des Wortes, trug sehr wesentlich dazu bei, daß die Hörer ein eindrucksvolles geistiges Bild von jener afrifa^ nischen Welt erhielten und dabei auch für den deutschen Kolonialgedanken interessiert wurden. Zahlreiche gute Lichtbilder bereicherten die Erzählung der Vortragenden in bester Weise. Im September 1940 kehrte die junac Forscherin, die in Angola den Kaffeepflanzer Kronrbach aus Friedberg als Lebensgefährten gefunden hatte, mit ihrem Manne trotz aller Gefahren der Uederfahrt im Kriege nach Deutschland zurück, um in der Heimat für den Führer und Großdeutschland einzutreten, der Mann als Marinesoldat, die junge Frau mit ihren Vorträgen zur Entspannung und geistigen Betreuung unserer Soldaten und der schaffenden Heimat, damit auch diese Seiten der deutschen Kamvf- front immer wieder neue Stärkung erhalten. Die Gießener Vorträge, und namentlich der gestrige vor den Soldaten, waren ein bedeutsames Stück geistiger Arbeit im Dienste dieser großen Aufgabe und ein voller, wohlverdienter Erfolg der wackeren deutschen Frau und Kolonialpionierin. ziger und macht einen müden und unzufriedenen Eindruck. Ihm ist es nur recht, aus dem Pachtver» trag hevauszukommen. Sie gehen durch das Haus und durch die Wirtschaftsgebäude und über einen Teil der Aecker; und schon bei dem, was sie heute besichtigen können, gibt es manches, was wenig erfreulich ift Bergenroth unterhält sich in feiner ernsten, ruhigen Art mit dem Pächter. Er ist innerlich empört über die Vernachlässigung des Gutes, aber es hat keinen Sinn, dem alten Mann jetzt nachträglich Vorwürfe zu machen. Ebensoviel Schuld muß man Doktor Gebauer und Helene zumessen. Als bann Beraenroth fragt, ob der Ertrag des Gutes denn den Anforderungen der Landesbauernschaft entsprochen hat, muß der Pächter das verneinen und kommt nun mit Entschuldigungen. Er sagt, daß der Boden hier nicht sonderlich gut märe. Da hebt Bergenroth die Hand und schneidet mit einer schroffen Bewegung die wortreiche Rede des Mannes ab. Helene sieht ihren Mann aufmerksam an. „Ich will Ihnen sagen", erwidert Bergenroth dem Pächter, „die Natur ist immer bereit, mit dem Menschen zu arbeüen, wenn nur der Mensch dazu bereit ist!" Es sind einfache, klare Worte, die Bergenroth ausspricht. Sie klingen wie ein Bekenntnis. Und ohne daß Bergenroth es beabsichtigt, gibt er Helene durch diese Worte die Kraft seines Willens zu erkennen. Der o. Professor für Meteorologie an der Uni- grfltät München, Dr. August S ch m a u ß, wurde T Jahre alt. In München geboren, studierte er in jünchen und Berlin. 1900 promovierte er in Münzen und war dort bei Röntgen Assistent, arbeitete tonn an der Bayerischen Landeswetterwarte und »urbe 1*910 deren Direktor. 1917 wurde er Honorarprofessor, 1952 Ordinarius für Meteorologie. Wäh- rtnb des Weltkrieges war er im Feldwetterdienst. Seine Spezialgebiete sind Aerologie, alpine Meteo- rtlogie und Wettervorhersage. — Der Dozent für organische Chemie an der Universität Heidelberg Dr. rer. nat. habil. Hans Adolf Weidlich wurde als Nachfolger des nach Göttingen berufenen Pros. $r. LettrL Leiter der Chemischen Abteilung des ligemeinen Instituts gegen die Geschwulstkrank- hüten im Rudolf-Virchow-Krankenhaus in Berlin. Leidlich wurde 1909 in Höchst geboren und habilitierte sich 1940 in Heidelberg. — Prof. Dr. Otto o. P e t e r f e n ist zum a. o. Professor für Literatur- -I «schichte an der Reichsuniversität Posen ernannt öorben. Er würbe 1898 geboren, studierte in Berlin anb Jena, habilitierte sich 1928 in Riga, wurde 1.1935 an der Herder-Hochschule in Riga. a. o. Provisor und hat sich dann um den Aufbau der Reichs- i mversität Dosen besondere Verdienste erworben. Seine Spezialaebiete sind Sturm und Drang und laffit sowie Schrifttumsgeschichte des Ostens. — Der emer. o. Professor der Kunstaeschichte, Dr. Arthur Haseloff, feiert seinen 70. Geburtstag. 3n Berlin geboren, habilitierte er sich l°05 für Lmstgeich ckie in Berlin und wurde 1905 Sekretär bim Preußischen Historischen Institut in Rom. U2O wurde er o. Professor für Kunstaesckichte in Kiel. Von 1932 bis 1935 war er kommissarischer selbstverständlich wird Bergenroth häufig am Wochenende dahin kommen. Darüber denkt sie in dieser frühen Stunde nach. Unruhe spürt sie nicht. Sie macht sich keine fernen• den Gedanken über den neuen Abschnitt ihres Lebens. Sie hat diese Verbindung gewollt; aus der Eingebung eines Augenblicks heraus, gewiß. Aber der Entschluß hielt auch ernstem Nachdenken stand. Und da Bergenroth den praktischen Wert dieser Verbindung für feine eigene* Aufgaben erkennt, so ist auch für ihn alles klar. Helene fühll fast eine Befriedigung, da sie glaubt, daß sie d'e Klugheit über ihre Liebe zu Ludwig Rcrutenberg siegen ließ. Sie wehrt sich dagegen, daß diese Liebe noch immer in ihren Sinnen spürbar ist. Ich muß mich verachten, wenn ich jetzt nicht damit fertig werde, denkt sie Aber das Wesen der Liebe läßt sich nicht durch den Verstand klären. Sie haben verabredet, um acht Uhr zusammen zu frühstücken. Bergenroth ist schon vor der Zeit unten. Er steht in dem breiten Haustor und sieht nach dem Wetter aus; der Tag verspricht, schön zu werden, Dann geht er über den Hof zu den Garagen und fahrt den Wagen heraus. Und da nun eben brühen auf der anderen Seite der Straße eine junae Nerkäui-nn ihren Blumenladen öffnet, geht er hinüber, läßt sich eins der kleinen Veilchensträußchen geben und steckt es in den seitlich im Wagen angebrachten Blumenhalter. Als sie kurz darauf abfahren wollen und Helene den Wagen besteigt, sieht sie gleich die Blumen. Sie nickt Richard erfreut zu: „Wie lieb von dir — vielen Dank!" tomantik gehöre zum Wesen des Deutschen, denn chne ihre Wiedergewinnuna des Gewesenen, die siier neuen Generation Gesetz ist, wäre der Weg tzs Reich der Zukunft wohl niemals gefunden worin. Tauge Eichendorff, der Lützower, Lyriker und pugenichts zu nichts anderem, als uns zu eben Mer unvergleichlichen deutschen Männlichkeit, Menschlichkeit und Mutwilligkeit zu führen — schon tos genüge, um ihn uns ewig teuer zu machen, «eil es uns stark mache. Wolfgang Pohl. Karl Höller über sich selbst. Der Frankfurter Kompositionslehrer und Natio- iialpreisträger Karl Höller hielt in Esten vor dem Aichard-Wagner-Derband deutscher Frauen einen ! ortrag. Als Komponist bekannte er sich zu einem 1 learen, von farbiger Klanglichkeit überzogenen ; til, der ebenso stark vom späten Reger wie von bm westlichen Komponisten beeindruckt ist. Daß 1 aller, wie die meisten seiner Generationsgenosten, oom Schaffen Bachs gleichfalls bedeutende Impulse empfing, versteht sich bei dem von der Orgel her- Lmmenden, aus altem fränkischem Musikergeschlecht spmmenden Tonsetzer fast von selbst. „Das letzte Abenteuer." Bei Berlin ist unter der Regie von Gerhard Lamprecht mit den Außenaufnahmen für einen tuen Ufa-Film „Das letzte Abenteuer" begannt« worden, dessen Drehbuch Walther von Hollander und Richard Riedel schrieben. Im Mit- tfpunft des Films steht die Frau eines vieldeschäf- tfoten Chirurgen, die an innerer Vereinsamung zu Arbvechen droht und in ihrer durch Krankheit noch «steigerten Derzweiflungsstimmung seelischen Halt Idem Assistenzarzt ihres Mannes sucht. Sie flieht 5 der Ehe, Von der Schwelle des Todes ruft sie tlr Mann durch die Kraft seiner Liebe und seines östlichen Könnens zum Leben und zum besseren gmeinfamen Verstehen ihrer Schicksalsverbunden- »lt zurück. Lotte Koch spielt diese Frau, Willy j i r g e I ihren Mann und Viktor Staat den Assistenzarzt. Die Terra dreht In ölen. In und vor dem Burgtheater hat die Hans-Stein- »ff.Produktionsgruppe mit den Aufnahmen zu dem tim „Gabriele Dambrone" begonnen. Das rehbuch schrieben Per Schwenzen und Hans Steinte ff frei nach Richard Dillingers gleichnamigem i chaufpiel. Die Hauptrollen sind mit Gusti Huber, S egfried Breuer, Christi Mardayn, Ewald Balser, Lexander Trojan imb Egon von Jordan besetzt. Hochschulnachrichten. tareni ptrfter 6 vielerlei -jedotti gleidi klebkräftig und haltbar wie immer! | Verkäufe | sei Junker, Vereinsleiter. 359»D 3598 D IHllWlWVWUUWUlMWVVlU-T/VWVlAAMTlMWlMlJVWVUVWUVUlWWlW/WUUWl/Uj'UUn Schuhcreme cinsparen! LEUKOPLAST Gehwol für die echte Seesand-Mandelkleie Besonders Empfindliche nehmen Aok - Mandelkleie ohne Seesand so kann nur der Arzl entscheiden, ob die Arznei weiterhin am Platze ist. Wertvolle Heilmittel werden so zu Deinem und Aller Nutzen gespart. Wissenschaftliche Werke Sondergebiet der BrQhl'schen Druckerei ten Satzes mitgeteilt, daß für die Rückzahlung der durch Steuerabzug entrichteten Wehrsteuer das Finanzamt zuständig ist, bei dem der Erstattungsberechtigte zuletzt als wehrsteuerpflich- tig geführt worden ist. Schwerkr.-Besch. verlor a.21.11.42 Trauring (ber.A.Freudenberg 6. 6. 36). Geg. Belohnung abzugeben [oeiso Pestalozzischule, Zimmer 24. Wohl müssen wir zur Befrie» digung der vielfach gestiege* nen Nachfrage die rerschiedenar* tigsten Packungen verwenden — immer Die Deutsche /A USD. „Kraft Arbeitsfront durch Freude' Kreisdienstst. Wetterau Ohst-u.GartenbaufercinGieOeu Wir laden nochmals zu der am 29. Nov., 15 Uhr, stattfindenden Feierstunde z. Gedenken an das Zvjähr. Bestehen des Vereins ein. Vollzählig. Erscheinen Pflicht. Danksagung. Für die vielen Beweise liebevoller Anteilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank. Johanna Marx, geb. Wallenfels Familie Walter Marx. Gießen, den 27. November 1042. An der Schwelle des zehnten Lahres. Eine stolze Bilanz des Gaues Heffen-Naffau der ASG.-.Krost durch Freude" am 27. November. Braune, feste Wefel (Schi), Gr. 38, gegen gleichwertige, Gr. 41, braun o. schwarz, zu tauschen gesucht. Schrift!. Angeb. unter 3590D an den Gieß. Anz. Heute morgen entschlief sanft nach langem, schwerem Leiden mein lieber, herzensguter Mann, der treusorgende Vater seiner Kinder, unser lieber Schwiegersohn, Schwager, Onkel und Vetter Ludwig Arnold Reichsbahn-Assistent 1. R. im 49. Lehensjahre. In tiefem Schmerz: Anna Arnold, geb. Amend.und Kinder: Anni, Gretel, Wilfried, z. Z. Marine, Mechthild, Elfriede, Elsbeth und Hans nebst allen Angehörigen. Aliendorf (Lahn), im Felde, 26. Nov. 1942. Die Beerdigung findet am Samstag, dem 28. November, nachmittags 3 Uhr, statt. 3600 D Hat Dir Dein Arzl ein Heilmittel — etwa eines unserer bewährten Präparate — für bestimmte Zeit verordnet, so nützt es Dir nichts, wenn Du es trotzdem länger gebrauchst. Im Gegenteil: das könnte vielleicht nachteilig sein! Hast Du nodi Beschwerden, PHARMAZIE Andenken! Krawatten-Nadei Perle m. Brill., verloren. Hofmannstratze- Wetzlarer Weg. Gegen gute Bel. abzugeben (06127 Hofmannstr. 61. Die atte gute Qualitat-imd doch kostet Wer gräbt einen Garten um? [8561D Näheres: Schanzenstr. 6p. Ala zentrale un W, i“ A fr J Oberer I I'b.i ^Ituni \fe & RS? Zimmer; Böhm, Burchard, Bürschgens, Dederichs, Fuhrmann, Klein, Mayr, Meyer, Schmidt, Schommer, Seitz, Dolck. Die musikalische Leitung hat Egon Bosch, die Tänze hat Inge Berg einstudiert, die Bühnenbilder schuf Karl Löffler. ♦♦ Erstattung der Wehr st euer. Zu die- KLINGE teft 8-1 Wc?;^htc Zwei ältere, :br., 4kerzige, elektrische Achtung! Derjenige, d. im v-Zug „Wien- Köln", von Wels nach Frankfurt - Gieß., ab Passau mit FräuL Ruth aus Nürnberg bekannt wurde, möchte sich bitte sofort melden m. Lichtbild unter 3601D an den Gießen. Anzeig. gen der NS.-Gemeinschaft .Kraft durch Freude" stellt das „Reichserholungswerk" dar. Wie segensreich seine Tätigkeit war, dürften am besten diejenigen bezeugen können, denen trotz Krieg und erhöhtem Arbeitseinsatz Gelegenheit gegeben wurde, an den schönsten Stellen unseres Gaues sorglos und ohne Unkosten einen zusätzlichen Urlaub zu verbringen. Rund 500 Rüstungsarbeiter und -arbeite- rinnen sind es durchschnittlich im Monat, die auf diese Art Kräfte anreichern und mit neuem Arbeitseifer an ihre Aufgaben gehen können. • Es lassen sich noch mehr durch Zahlen belegte Beispiele anführen. Da ist das Sportamt. Es hat allein in den Monaten Mai bis September d. I. 474 862 Schaffende unseres Gaues betreut, die bei Sport und Spiel den Alltag abstreiften und sich ganz der Freude am Augenblick Hingaben, so Körper und Geist stählend und neue Kräfte sammelnd. Ober die Arbeit, die auch heute noch, obwohl Urlaubsreisen und Fahrten der KdF.-Flotte seit Kriegsbeginn unterbrochen werden mußten, im Amt „Reisen, Wandern und Urlaub" geleistet wird. Allein in pier Monaten dieses Jahres waren es 49 777 Volksgenossen, denen auf 790 Wanderungen und Betriebsfahrten die Schönheiten unseres Gaues erschlossen werden konnten. Eine nicht zu unterschätzende Aufgabe fällt auch dem Arbeitsbereich V der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude", dem Amt „Schönheit der Arbeit" zu. Trotz Krieg und den mit ihm verbundenen Einschränkungen wurden auf Grund der 55 durchschnittlich im Monat erfolgten Betriebsbesichtigungen des vergangenen Jahres jeweils rund 35 Beratungen durchgeführt, um die baulichen, technischen und hygienischen Belange der Arbeitsstätten zu verbesiern. Mehr als ein Drittel.dieser Beratungen führte zu grundlegenden Maßnahmen, deren Erfolg in wesentlichen Verbesserungen der betrieblichen Einrichtungen sichtbar wurde. Geist und Körper stählen für den Sieg. Noch manches andere ließe sich allein aus unserem Gau aufzählen. Doch schon diesen Zahlen ist zu entnehmen, wie groß und umfassend die Aufgaben sind, aber wie ernst sie auch genommen werden, die „Kraft durch Freude" zu erfüllen hat. Ein Tag aber wie dieser, da das zehnte Jahr dieser Arbeit begonnen werden soll, gibt für uns alle, ob Soldat oder in Zivil, die beruhigende Gewißheit, daß all das immer noch nur ein Anfang ist und sein soll, im Rahmen der Kriegsnotwendigkeiten geleistet und ein kleiner Beitrag für alle, ihre Anstrengungen zu erhöhen. Der Sieg aber wird das Signal sein, all die Schätze, die noch in diesem nationalsozialistischen Werke ruhen, zu heben. Dis dahin heißt es „Kampf und Arbeit". Daß wir beides können, mit ungebrochener Kraft an Körper und Geist, dazu trägt „Kraft durch Freude" feinen Teil bei. Tausche Kleinfilm- Kamera gegen ' Svielzeug- Eifenbahn und Pelzjacke gegen Pelz. Schr. Ang. unt. 06113 a.d.G.A. ^DRorf Bakterien und Mikroben. Seit Jahrzehnten stellen wir dem Arzt und dem Laien Desinfektionsmittel in Form bewährter Markenpräparate zur Verfügung. SCHULKE t MAYR A.G.. HAMBURG Älteste Spezialfabrik für die Her. Stellung von Desinfektionsmitteln. NSG. Wenn am heutigen Freitag vor den Soldaten einer Fliegerhorstkommandantur aus Anlaß der 9. Wiederkehr des Tages, an dem Reichsorganisationsleiter Dr. Ley die Gründung der N S.- Gemeinschaft ,Kraft durch Freude" bekanntgab, ein besonderes Festprogramm abgewickelt wird, wenn überall an den Stätten, da Schaffende für die Kriegswirtschaft arbeiten — sei es in der Werkpause, sei es im Anschluß an die Arbeitszeit —-, Sonderveranstaltungen stattfinden, dann wird damit im Rahmen einer Zeit, die von unserem Volk ein Höchstmaß an Einsatzbereitschaft verlangt, das neunte Jahr dieser segensreichen Einrichtung beschloßen und ein neues hoffnungsvoll eingeleitet. 11-nb wenn wir jetzt auch weniger an rauschende Feste, dafür um so mehr an Erfüllung unserer Pflichten zu denken haben, so ist gerade deswegen ein Rückblick auf die Vergangenheit mehr als nur eine müßige Spielerei — leiten sich doch gerade aus dieser Vergangenheit die Aufgaben der Zukunft ab, um derentwillen unser Volk sich gegenwärtig müht, unsere Wehrmacht den Feind Stück für Stück zerschlägt, und hinter ihr eine Heimat steht, die den gleichen unbeugsamen Entschluß täglich in die Tat umsetzt, um einer lebensfähigen Zukunft willen alle Opfer und Lasten zu tragen. Troß Schwierigkeiten wird das Ziel erreicht. Wer hätte mehr Berechttgung, mit Stolz und*Zu- friedenheit auf seine Jahresarbeit zu blicken, als die NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude"? Hinter diesem Begriff, der Name, Inhalt und Zielsetzung zugleich ist, steht eine Organisation, wie sie in der Wett einmalig ist. Begonnen beim ehrenamtlichen KdF.-Ortswart über den Kreis- und Gauwart bis in die höchste Spitze hinauf wurde und wird von diesen Männern zusammen mit ihren Helfern eine solche Menge an Planungs- und Vorbereitunas- arbeiten geleistet, an Organifations- und Jmprovisa- tionstalent bewiesen, von der sich der KdF.-Besucher keine Vorstellung machen kann und soll. Denn ihm soll Freude, Ausspannung, Erholung gegeben werden, neue Kraft zu neuem Tun. Daß aber dieses Ziel trotz kriegsbedinater Schwierigkeiten erreicht und die gestellten Aufgaben erfüllt wurden, weiß niemand besser als eben jener Besucher. Allein das Amt „Feierabend" konnte in Hessen- Nassau während der Zeit vom 1. November 1941 bis 31. Oktober 1942 4434 öffentliche Veranstaltungen mit 1 644 568 Besuchern abwickeln. Für unsere Wehr- macht wurden außerdem 3400 abendfüllende Darbietungen durchgeführt, bei denen 790 680 Soldaten Freude und Erholung geboten wurden. Im Arbeitsbereich des Deutschen Volksbildungswerkes konnten in derselben Zeit 53 417 große und kleine Veranstaltungen abgewickelt werden, zu denen 1 260 962 Besucher kamen. Eine der zuletzt ins Leben gerufenen Einrichtun- Lüster Stück 15,- Mk., z. verkauf, [oeiss Bahnhor- straße 26 H. Moderner Meinungen zu verkaufen. 25- NM. [06182 Liebigstr. 85 L KleineAnzetgen m ©iefienet Anzeiger werden von Taulenden Geachtet und aelefe«. Putzfrau z. Reinigen der Kontorräume, abends von ca. 5-7 Uhr, gesucht. Benner, Krumm & Sauer, 3L88DGießen, Bahnhofstr. 40. [Stellengesuche] Alleinstehende Frau sucht Stelle in frauenlosem Haushalt, od.bei älterem Herrn. Schriftl. Angeb. unter 06107 an den Gieß. Anz. der Universitätsstadt Gießen Freitag, den 27. November 19.00 bis 22.00 Uhr 8. Freitagmiete u. Halbmiete B Winterballade. Gib Acht auf Deine Fü&e! Wyndlaufen und FuDbrennen verhütet der seit 60 Jahren p p » , bewährte Fullkrem WvlWen Leiter oder Kasten, gut erhalt., z. kaufen gesucht. Schr. Angebote mit Preis unter 3608D a.d.G.A. | Verschiedenes"] filnöerw Gr. 22,Sonntag, 22. November, Studentenheim bis Friedricystr.- Franksurter Str. verloren. eb. gegen NUNglv6123 Röntgeustraße 2 eigen Richtschützen, der für den Abschuß einer Reihe von feindlichen Flugzeugen das Eiserne Kreuz trägt, verbürgt uns, daß der Schuh der deutschen Rüstungsbetriebe auch durch diese Männer gewährleistet ist. H.H. G. Jieue Punktbewertungen. Die Reichsstelle für Kleidung und verwandte Gebiete veröffentlicht unter dem 21. November 1942 eine Ergänzung zur Punktlifte für die Warenbeschaffung. Danach erfordern Mützen jeder Art zwei Reichskleiderkarten- oder Bezugscheinpunkte, Hosenträger zwei Punkte, ein Paar Sockenhalter oder Strumpfhalter einen Punkt, Schirme sechs Punkte. Soaenannte Babyschuhe bis Größe 22, die bezugscheinfrei gegen Säuglingskleiderkarte abgesehen werden dürfen, sind im allgemeinen nur für Kinder bis zu dreiviertel Jahren verwendbar. Für Kinder, die älter als dreiviertel Jahre sind, und Lederschuhe in den Größen 19 bis 21 benötigen, sind daher auch Bezugscheine für Straßen- und Hausschuhe von den Wirtschaftsämtern zu erteilen. Schuheinzelhändler dürfen vom 1. bis 25. Dezember Strohschuhe an Letztverbraucher ohne Bezugschein abaeben, wenn die von der Arbeitsgemeinschaft Schuhe für die einzelnen Größen genannten Höchstpreise eingehalten bzw. nicht überschritten werden. Der Absatz von Holzsandalen (Barfußsandalen — also nicht Sandaletten — mit ungeteilter oder ge- teiller durchgehender Holzsohle und niedrigem Absatz und mit einem Riemenoberteil aus Leder oder anderen Stoffen) wird für das Jahr 1943 besonders geregelt werden. Kinder und Jugendliche bis zum Alter von 15 Jahren erhalten eine besondere Be- zugsberechtigung für je ein Paar Holzsandalen ohne besondere Bedarfsprüfung. Wei- kennt diese Flugzeuge? Brummend zieht ein Flugzeug am Himmel seine Bahn. Unwillkürlich folgt ihm unser Auge. Was für ein Flugzeug ist es wohl? Kennst du es wirklich, deutscher Junge, und du, deutscher Volksgenosse? Das NS.-Fliegerkorps gibt in der Zeit vom 5. dis 20. Dezember allen Gelegenheit, ihr Wissen zu zeigen. In einem Schaufenster der Firma Heinrich Driesch, Gießen, Seltersweg 85, und im Sturmbüro des Sturmes 6/75, Kaiserallee 2, werden vom NS.- Flieaerkorps eine Anzahl naturgetreuer Flugzeugnachbildungen im Verhältnis 1:33 und 1:50 ausgestellt. Es gilt zu erraten, um was für Flugzeuge es sich handelt. Zahlreiche Preise winken den Teilnehmern an diesem Wettbewerb. Die Lösung ist in der Reihenfolge der Nummern, die an den Flugzeugnachbildungen angebracht find, bis spätestens 2 0. Dezember 1942 an den NSFK.-Skurm 6/75, Kaiserallee 2, einzusenden. Bei jeder Nfimmer ist entsprechend anzugeben, welchen Namen und Nummer das Flugzeug hat und welchem Zweck es dient: Also z.B. Jäger Me 109. Nun ans Werk: Wer w5iß es besser, der Vater oder sein Junge? Nur NSFK.-Angehörige sind von der Teilnahme am Wettbewerb ausgeschlossen. ** Vom Theater der Universitätsstadt Gießen wird uns mitgeteilt: Das diesjährige Weihnachtsmärchen ist nach dem bekannten Märchen der Brüder Grimm „König Drosselbart" geschaffen. Es wird von besonderem Interesse sein, da eine Aufführung des Stoffes noch nie in Gießen war. Karl Volck hat das Märchen inszeniert, und es wird allen kleinen und großen Besuchern sicher viel Freude machen. Es wirken mit: Amersbach, Domini 1666 ! tollender j iribie gegeJ Mscher ui piel. Das h wie et Mießt. hippen bl le: Nacht 1 wnzüsische r^'tung To, Motte a: Es war hör, daß Zementen c taöirhing Pt Episüd» «er. Die A in Frar ft? Mach Men bet Sri W um F- Is°r Mein «er pm geg 'Mning t Hx Juli Vf6ie toi ’Js mit sic E*Um tMnn,, «'"»bei Reichs JJJ Oes s | Mietqesuche| Kriegsversehrt., stark gebbeliind., sucht möbliertes Zimmer in der Nähe der Uniüerfit.[3577D Angebote an Hch. Bestner, Wollstein, Rhh. [Stellenangebote] Belie üripnige- sengilsse, tmDrm nur ZeugntA» abichrMen dem 0» »cibungsidiittbe« bek legenI - Lichtbild« sndBewerbungeuate» «gen mühett lut ve» metbung von Setluftew aas der müdlei» A» mea unb Anschrift de» Bewerber» trage» I roden woll iifin aussu. horbnungei ^geteilt un »ankreichh sich Münz' in Lage" fe sich n'ch jter wende! ttsetzlüheL Verrat br ivnzosischen rode gehoi irübt muri hall Mair i,M-amei ?Mn Kol sitzen wolle iy gegenübi Wuchte, 1 i Mische V fielt und so jhlitärs. E hrieb der ii stanz I. di Ihonneur! )er deutsch ftrenmort, m. Er brai Mpere de •Igt Derro rch, seine i te mit Sch l isse nicht n: : ringt uns i ringen 311 i m Europa 1015 und i Die stan Iain hat m können Ilie weit s \We{fe 5 Sonntag, den 29. Nov., 15 Uhr im Theater 3. Veranstaltung Im 10er Bing »Frau Luna« Operette von Paul Lincke. _____________________________3599D Rechnungen bei Brühl, Gießer I Kaufgesuche | Neuer ob. gebt., elektrischer KNentzerii ob. Kochplatte z. kaufen gesucht. Schr.- Ang. unt. 06114 a.b.G.A. Gebrauchter Püppennißoeo auch Puvven- Svortwagen, zu kaufen gesucht. [06121 Ackermann, Eichweg 7. G.A-Epori. Zußball-KriegSmeisterschastSspiele. Die Vorrunde in der Staffel V wird mit den Spielen am 29. November beendet. Am 29.11. fährt der Luftwaffensportverein beim fälligen Pflichtspiel nach Nidda. Das letzte Spiel — es war ein Kriegs- erinnerungsspiel — gewannen die Flieger 4:2. Sett- dem ist eine ganze Zeit vergangen, und man darf wohl behauvten, daß in dieser Zeit die Mannschaft des LSV. sehr an Kampfkraft und besserer Spielfähigkeit gewonnen hat. Voraussichtlich spielt der LSV. in der gleichen Ausstellung wie am letzten i Sonntag. Gelingt es, die Mannschaft mit derselben j Disziplin ins Spiel zu bringen, so sollte es ohne j Schwierigkeiten möglich sein, den seitherigen Siegen 1 einen weiterön anzureihen. In Gießen gibt es am Sonntag auf dem DfB.-R.-Platz wieder eine Doppel-Veranstaltung. Dort spielen zuerst 1900 gegen Wolfersheim, an« j schließend VfB.-R. Gießen gegen VfB.-Reichsbahn Friedberg. Handbatt-Gauklosse. Am kommenden Sonntag beginnt, im Gau Hessen- | Nassau die Rückrunde in der Handball-Gauklasse. Der erste Gegner für den Luftwaffensportverein am 29. November ist der Turnverein Griesheim. Mit i 4 Pluspunkten und 12 Verlustpunkten stehen die Flieger an drittletzter Stelle in der Tabelle. Mit ' wechselndem Erfolg hat der LSV. ,in der Vorrunde | gespielt, dabei gegen stärkere Gegner Spiele gewon- \ nen und gegen schwächere Gegner verloren. Damit ist die Vorrunde für die Soldaten nicht sehr günstig ' ausgegangen. Der letzte Gegner in der Vorrunde j ist nun auch schon in der Rückrunde am 29.11. der t Gegner. Der Turnverein Griesheim gewann das ; letzte Spiel sehr glücklich mit 8:7 Toren. Voraussichtlich muß der LSV. auch in diesem Spiel wieder ; mit einer ganz neuen Mannschaft antreten. Es wird abzuwarten fein, wie sich diese Mannschaft bewährt. I Die zweite Garnitur des Luftwaffensportvereins hat den Turnverein Lang-Göns hier zu Gast. Im Spiel gegen die Mtv. Gießen konnten die Soldaten eindeutig ihre gute Form nachweisen. Bei gleich gutem Spiel dürften sie in der Lage fein, die Gäste aus Lang-Göns glatt zu schlagen. HI. Handball. Grüningen — Holzheim. Nach längerer Ruhepause tritt Grüningen gegen i seinen Ldkalrivalen an. Das Vorspiel konnten die Platzbesitzer mit 11:5 Toren sicher gewinnen. Ob- 1 wohl Holzheim am letzten Sonntag nicht überzeugen konnte, wird Grüningen doch einen schweren Stand haben. Zeigen die Gäste mehr Mannschaftsspiel als sonst, so wird es fein allzu hohes Resultat geben. LICHTSPIEE-TH E ATER Bloria-Palait, Seltersweg Fronttheater 3338C Lichtspielhaus, Bahnhofstraße Der zerbrochene Krug TMI. 130, 4.45.7.30; In. 2.00, 4.30,7.30 Uhr Dosen zu 40. 56 und 80 Pfennig L in den Apotheken und Drogerien Gehwol gehört Ins Feldpost -Päckchen! DJ.Klasse. Grüningen — Holzheim. A l l e n £ o r f a. d. Lda. — M t v. Gießen. Klein-Linden — Lang-Göns. Watzenborn — Mtv. Gießen 2. • Verdvnkelungszeil: 27. November von 17.16 bis 7.35 Uhr. Havptjchriftteiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Ctelwerireifr bei Hauptichristleiterü: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtschaft und Sport: Ernst Blumjchetn. Druck und Verlag: Brühische Universüätsdrurleret R. Lange ft. G. Berlagsleiter: Dr.-Zng. Erich Hamann: Anzeig-nleiter: Hans Beck. Anzeigenpreisliste Nr. 6 Bamberger, Hamburg, Kröck, Nerz, Lenzen, Rohden, sem Aussatz in unserer gestrigen Ausgabe wird uns Böhm, Burchard, Bürschgens, Dederichs, von unterrichteter Seite zur Richtigstellung des letz- Selblt houdidünnei Auf. trocknen Ionen. Denn Der Glont wird ichöner und man toort Nidtl itde Schuhcreme «et GuHelin Echt nur • f de» Aufdrvdr Guttal in” Nur in FomeeschöHen GeWelln-Fabrik «le Das Verbandpflaster 7