Y2. Jahrgang Nr. ^8 tLrictzeim tuend), außer Sonntags und feiertags Beilagen: Gießener R-amilienblätter Heimat imBttd-DieScholle Bernnsvreis: Monatlich.....RM.1.80 Zustellgebühr... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Ferrrlvreckanschluk 2251 Drahtanschrift • „Anzeiger" Pollk check 11 6r6 f^ranN./M Samstag, 2t /Sonntag, 28. Zuni l-42 Ä Yff W samsiag.^c.- GlchenerAnzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Zchristleltung und HeschLftrsteUe: Siehen, Zchulstratze 7-9 Druck und Verlag: vrühllcheUnlversttStrdruckereiL Lange 14Rvf. t. Werbeanzeigen und geschäftliche Gelegenheitsanzeigen Platzvorschrift lvorherige Vereinbarung) 25% mehr Annahme von Anzeigen für die Mittaasnummer • bis 8% Uhr desBorrnittags Ätnzeigen-Preiie für die Millimeter-Zeile von 22 Millimeter Brette: 7Rvf. für ^amiiienan- zeigen und private Gelegenheilsanzetgen feindliches Unterseeboot und beschädigte zwei kleinere Frachtschiffe durch Bombenwurf. Nachtangriffe der Luftwaffe richteten sich gegen Rüstungswerke an der oberen und mittleren Wolga sowie gegen Eisenbahnziele lm Raum um Generalfeldmarschall Rommel hat in einem Funkspruch die hervorragenden Leistungen der Luftwaffe besonders gewürdigt.. Er betonte, daß ihr wuchtiger Einsatz seinen Infanterie- und Ponzer- einheiten in entscheidenden Augenblicken em An- psrn für weitere erfolgreiche Unternehmungen war. NSG. Gauleiter und Reichsstatthalter Sprenger sprach aus einer Betriebversammlung i n Kohr-Grenzhausen vor den Arbeitern urrd Arbeiterinnen mehrerer Werke über den bedeutenden Rang, den die Betriebsgemeinschaften innerhalb des Aufgabengebietes der Heimat einnehmen. Heute fei, so erklärte der Gauleiter, die deutsche Arbeiterschaft, einstmals die große Hoffnung des internationalen Judentums, immum gegen jeden Beeinflussungsversuch unserer Feinde. In ihren Be- triebsgemeinschasten gäbe sie vielmehr der gesammelten Kraft unseres Boltes in seinem Freiheits- kampf beredten Ausdruck. Jeder Betrieb habe sich in diesem Ringen gegen die Dersklaoungsabsichten des Weltjudentums als eine Bastion des Widerstandswillens unseres Volkes zu erweisen. Jeder, vom Betriebsführer bis zum letzten Gefolgschaftsmitglied, müsse durch eigene Haltung und Gesinnung dafür sorgen, daß dieser Erfolg nicht nur erreicht, sondern unter allen, auch den schwersten Bedingungen, gehalten werde. In ganzer Klarheit zeichnete der Gauletter dann nochmals die Fronten dieses Krieges auf, um damit auch dem letzten Zuhörer den Ernst dieser Einschließung und Vernichtung feindlicher Kräfte südostwärts Charkow Moskau. , .. In der Zeil vom 12. bis 22. 3um verlor d,e Sowjelluftwaffe 468 Flugzeuge, davon wurden 375 in Luftkämpfen, 63 durch Flakartillerie und 9 durch Verbände des Heeres vernichtet, die übrigen am Boden zerstört. Mährend der gleichen Zeit gingen an der Ost- front 42 eigene Flugzeuge verloren. In Rordafrika befinden fich die deutsch-italienischen Truppen im weiteren Angriff nach Osten. In der vergangenen Rächt führte die britische Luftwaffe Angriffe auf mehrere Orte des nordwestdeutschen Küstengebietes, besonders auf die Stadt Bremen. Die Bevölkerung hatte Verluste. Brandbomben richteten vor allem in Wohnvierteln und öffentlichen Gebäuden Schaden an. Rachtjäger, Flakartillerie und Marineartillerie schossen 5 2 der angreifenbeu Bomber ab. Oberleutnant Becker erzielte seinen 25.Rachtjagdsieg. Lin kroatischer Iagdverband unter Führung des Oberleutnants D z a l errang an der Ostfront feinen 50. Luftsieg. Lin Flakregiment erzielte während der Offensive in R o r d a s r i k a in der Zeit, vom 26.5. bis 18. 6. folgende Gesamlerfolge: 2 05 feindliche Pan- »er. 16 Panzerspähwagen und 26 Flugzeuge wurden abgeschossen, 38 Geschähe, 33 Warum Komme! siegte. Das britische FührungSsystem auf der Anklagebank. los gebrochen und die britischen Truppen immer weiter zurückge trieb en. — Der Sonderkorrespondent des „Daily Telegraph" bei der britischen 8. Armee in Aegypten meldet, die Lage der Engländer sei in der Tat verzweifelt und werde es von Tag zu Tag noch mehr. General Ritchie bleibe nichts anderes übrig, als immer wieder Boden p reiszuge b en, ohne festen Fuß fassen zu können. Rommel sei es gelungen, die Engländer weit nach AegypteÜ hineinzuwerfen. „Daily Mail" wirft der britischen Regierung vor, das Land hinters Licht geführt zu haben. Es sei Pflicht der Regierung, die mit dem Kriege zusammenhängenden Tatsachen dem Volk offen darzulegen, so daß übertriebener Optimismus nicht aufkommen könne. „Daily Herald" sagt jedoch bereits voraus, daß die bevorstehende Unterhausdebatte ein Fiasko werden würde, denn die Parlamentsmitglieder, die beißende Kritik zu üben hätten, würden genötigt werden, einen Maulkorb an- inleqen und dem Premierminister leere ■ Komplimente zu sagen. Churchill selbst werde wahrscheinlich jeder Kritik die Schärfe nehmen, die Spitze einer Redekunst gegen die Kritiker wenden und dem Unterhaus Schmeicheleien sagen. Mit Redensarten würde er die vielen begangenen Fehler zu verbergen suchen. Weiter sagt das Blatt mit bitte- rem Sarkasmus: Libyen, das die britische Oeffent- lichkeit seit der Niederlage von Norwegen mehr als alles andere schockiert hat, wird schon fetzt in das überfüllte Faß geworfen, auf dessen Etikett man lesen kann: „Ehrenvolle Irrtümer". Das Blatt gibt der Befürchtung Ausdruck, die kommende Unterhausdebatte werde kein positives Ergebnis , haben und spricht dann von „Komödianten- . moniere n", die in dieses ernste Stadium des - Krieges nicht mehr hineingehören. Jeder Betrieb eine Bastion des Widerstandswillens. Oer Gauleiter sprach auf einer Betriebsversammlung im Westerwaldkreis. Das Landvolk tut seine pflicht Staatssekretär Backe über nationalsozialistische Agrarpolitik im Kriege. „Die Lage von Tag zu Tag verzweifelter." England in Sorge um seine Stellung im Mittleren Orient. 3m Kreise. Der schnelle Fall Tobruks hat in der englischen Oeffentsichkeit geradezu einen Schock ausgelöst. Das ist begreiflich, denn die Festung war noch ihrer Besetzung durch die Engländer so stark ausgebaut und so gut verproviantiert worden, daß sie sich mr Vorjahre bei der Rückeroberung der Cyrenaika durch Rommel vornehmlich durch ihre Verbindungen von der See her als einziger Stützpunkt der Briten hatte halten können. Die reichen Vorräte an Kriegsmaterial und Verpflegung, öie die Truppen der Achse in Tobruks Mauern vorfanden, beweisen, daß die Festung auch diesmal für eine lange Verteidigung eingerichtet war. Aber die in den erbitterten Kämpfen um die Stellungen in der Wüste westlich und südlich von Tobruk geschlagene 8. britische Armee General Ritchies hat nicht mehr die innere Kraft besessen, sich an den starken Verteidigungsanlagen von Tobruk festzuklammern, um die ihnen auf dem Fuße folgenden Truppen der Achsenmächte zu einer regelrechten und bann gewiß langwierigen Belagerung zu zwingen. Sie hat vielmehr schon nach dem ersten kühnen Sturm JRonv mels die Festung preisgegeben und ist so schnell weiter nach Osten gewichen, daß der Sieger in Der Schlacht bei Tobruk, dem für feine glänzende Fuh- rung der Operationen und die großartigen Leistungen seiner Truppen der Marschallstab zuteil wurde, nach knapp einer Woche sich bereits in anhaltender Verfolgung des geschlagenen Feindes rund zweihundert Kilometer weiter östlich schon jenseits der ägyptischen Grenze im Raum östlich Sidi Baram befindet. General Auchinleck, der britische Oberbefehlshaber im gesamten Nahen Osten, setzt nun an- scheinend feine Hoffnung auf Stellungen westlich von Marsa Matruk, die durch die Anlage von Tankfallen, Minenfeldern und Bunkern zu einer breiten Verteidigungszone ausgebaut sein sollen, wie sie ähnlich schon westlich von Tobruk bestanden hat, ohne daß sie indessen dem Angriff der Achsen- truppen hätte standhalten können. Es wird sich sehr bald erweisen, ob Auchinleck bei Marsa Matruk mehr Erfolg haben wird als es Ritchie bei Tobruk hatte. In England jedenfalls lassen sich Parlament und Oeffenllichkeit durch solche tröftenben Hinweise auf Maschinengewehre, 21 Panzerabweh r- geschühe und 100 Kraftfahrzeuge wurden vernichtet, sechs Batterien zum Schweigen gebracht, zahlreiche Lastkraftwagen beschädigt sowie viele Bunker und Widerstandsnester außer Gefecht gesetzt. Oie Frontverkürzung bei Charkow. Berlin, 26.Juni. (DNB.) Im Raume südostwärts Charkow traten in den Morgenstunden des 20. Juni die verbündeten Truppen zum Zwecke der Frontverkürzung zu einem umfassenden Angrift gegen die feindlichen, besonders in der letzten Zett stark ausgebauten Stellungen an. Schon am ersten Tage wurde der Donez an mehreren Stellen mit starken Kräften überschritten und der überraschte Feind geworfen. Zahlreiche Drahthindernisse, Minenfelder und eingebaute Panzer mußten überwunden werden, bis die Brückenköpfe über den Donez gebildet waren und die Pioniere ihre Kviegsbrücken für die folgenden Angriffstruppen gebaupt hatten. Der weitere Angriff war durch anhaltende Regengüsse erschwert, dennoch wurden mehrere stark ausgebaute Stellungen sowie ein breiter Panzerabwehr- graben überwunden. Pioniere einer Angriffsgruppe mußten an einem einzigen Tage allein in ihrem Abschnitt 1500 Minen und 15 eingebaute Flammenwerfer unschädlich machen. Die Städte K u P - jansk und Jsjum fielen nach erbitterten Straßenkämpfen in die Hände der verbündeten Truppen Bis zuletzt versuchte der Feind in zahlreichen von Artillerie, Panzern und Granatwerfern unter- stützten Gegenangriffen die Gefahr der Umfassung abzuwehren. Schließlich suchte er sich durch eiligen Rückzug nach Osten der Einkesselung zu entziehen. Nur geringe Teile der Sowjets vermochten noch zu entkommen. In weiteren Angriffen mürben die eingekesselten Bolschewisten in mehrere Einzel- gruppen aufgespalten, in erbitterten Waldgefechten vernichtet ober gefangen. Rommels Dank an die Lustwaffe. Hannover,, 26. Juni. (DNB.) Staatssekretär Backe sprach auf einer Bauernversammlung in Hannover. In dem Augenblick, so erklärte er, da mich der Führer mit der Führung der Geschäfte des Reichsleiters, des Reichsbauernführers und des Reichsministers für Ernährung und Landwirtschaft beauftragte, habe ich mich entschlossen, eine klare Ausgabenverteilung zwischen dem Reichsamt für Agrarpolitik, dem Reichsnährstand und dem Reichsernährungsministerium durchzuführen. Gleichzeitig ergab sich daraus die Gelegenheit einer grundsätzlichen Verwoliungsvereinfachuna und die Gliederung einer einfachen und klaren Organisation, in der alle verfügbaren Kräfte auf das wesentlichste konzentriert werden konnten. Entsprechend dem Grundsatz, daß Menschenführung Ausgabe der Partei ist, habe ich die bisherige Reichshauptabteilung I des Reichsnährstandes aufgelöst. Eine entsprechende Derwaltungsvereinfachung ergibt sich daraus zwangsläufig für die Landes- und Kreisbauernschaften. Das Reichsamt für Agrarpolitik und damit die Partei ist in Zukunft verantwortlich für die grundsätzliche agrarpolitische Ausrichtung, wahrend dem Reichsernährungsministerium die Aufgabe der staatlichen Leitung und dem Reichsnährstand die praktische Verwirklichung der agrarwinschastlichen Aufgaben zufällt. Anschließend gab Staatssekretär Backe einen lleberblicf über bie aktuellen ernährungswirtschaftlichen Probleme. Das beutsche Landvolk habe sich selbst übertroffen bei der letzten Frühjahrsbestellung. Rund 2,5 Millionen Hektar, die im vergangenen Herbst bestellt waren, mußten in diesem Frühjahr infolge der Auswinterungsschäden bei den Getreide- und Oelsaaten erneut bestellt werden, d. b. eine Fläche, die der Größe der landwirtschaft- lichen Nutzfläche Niedersachsens, Westfalens und Oldenburgs entspricht. 1917 seien ungefähr 3 Millionen Hektar unbestellt geblieben. Demgegenüber Stockholm. 26. Juni. (DNB.) „Die Engländer stellen ungehalten die Frage, warum ihre Armee in Libyen eine so erniedrigende Niederlage erlitten hat, und sie werden vielleicht finden", so heißt es m einem United-Preß-Bericht aus London, „baß die Antwort darauf in der Person Rommels liegt, der ihnen wieder überlegen war und das britische Panzerkorps ausmanövriert hat. Die Meldungen aus der Wüste unterstreichen übereinstimmend die Rolle Rommels. Ob Rommel persönlich den Ausschlag für Sieg ober Niederlage gegeben hat, darüber kann man verschiedener Ansicht sein. Es ist jedoch Tatsache, daß er seine Truppen persönlich befehligt. Dies setzte ihn in den Stand, blitzschnelle Entschlüsse an Ort und Stelle zu treffen. Er kann den Verlauf einer Schlacht ändern in einer Zeit, in der bei dem britischen System die Meldung nach dem Hauptquartier noch nicht einmal in Gang gesetzt sein würde." „5m Winter, als ich in der Wüste mar", so schreibt ein Korrespondent, „wurde eifrig diskutiert über die Gewohnheit Auchinlecks, zwischen dem Hauptquartier an der Front und dem Hauptquartier in Kairo hin- und herzufliegen, während Rommel fast ausschließlich und dauernd an der Front war. Als ich mich an der Front aufhielt, wurde erzählt, Rommel beginne den Tag, indem er persönlich eine seiner Divisionen anführe. Er rase dann 50 Kilometer in einem Panzerwagen nach seinem linken Flügel. 'Sehr wahrscheinlich mache er noch verschiedene Erkundungsflüge über dem Schlachtfeld. Diese Art der Führung einer Armee ist verschiedenen brttischen Anführern im Mittelosten fremd. Als Der Wehrmachtberichi. D31®. Mus dem J ü6r etb aupf quar tiec, 26.3uni. Das Oberkommando der Wehrmacht gwt bekannt: 3m OfHeil des $effungsgeb• etes oon Sewastopol nahmen deutsche und rumänische Truppen noch hartem Kampf inschw'engemGe. länbe mehrere stark ausgebaule hohenstellungen. 3m Raum südostwärts Lhark ° w führte der umfassende Mngtiff deutscher -nd rumomfcher Truppen, wirksam unterstützt durch verbände cuftwosse, zur Einschtiehung und Vernichtung feindlicher Kräfte. 3m Verlauf der furden 5 besonders verlustreichen fiämpfe rvur ®e fange ne eingebtad)! und über 10 0 v-n ter, 250 Geschütze und grotze Meng-m anJJn fanlerieroaffen, Kraftfahrzeugen und Kr.egsger aller Art erbeutet oder vernichtet. 3m rückwärtigen Gebiet bes ‘ 1«' Angriffe des Feindes scheiterten. . An der wolchowsront wurde ,e fchlo'sene feindliche Kräftegruppe durch e f 8“« Angriff in einzelne Gruppen zersprengt. 3hre Der nichtung ist im Gange. ..ttAon Bei ber>mffneler Aufklärung lm 5^'c ein Meerbusen t>erfenrre schicksalentscheidenden Zeit, klarzumachen. Auf kriegs- bedingte Alltagssorgen eingehend, befaßten sich seine Ausführungen sodann beionders mit dem Zweck der Bewirifchaftungsmaßnahmen. Nachdrücklich rechnete der Gauletter hierbei mit jenen hetzerischen Gerüchtemachern und ihren dummen Nachplapperern ab, die jede Mangellage mit gemeinsten Verdächtigungen begleiten. Jeder Volksgenosse darf heute davon überzeugt sein, daß alle auftteten- den kriegsbedinaten Schwierigkeiten mit aanzer Kraft und unter Einsatz aller Möglichkeiten alle in nach dem Prinzip der Gerechtigkeit und dem Nutzen für die Volksgemeinschaft bearbeitet werden. Dabei gäbe es jedoch, namentlich auf dem Gebiete der Ernährung, Situationen, die sich auch durch umsichtigste Planung und durchdachteste Organisation nicht vermeiden lassen und die daher als Beitraa der Heimat zum Lebenskampf unseres Volkes in Kauf genommen werden müssen. Der Gauleiter schloß mit dem Hinweis auf die während der vergangenen Kriegsjahre errungene militärische und politische Situation des Reiches, die uns den sieghaften Ausgang dieses Kampfes garantiere. Churchill wieder in England. G e n f, 27. Juni. (DNB. Funkspruch.) Churchill ist von seinen Besprechungen mit Roosevelt nach England zurückgekehrt. Der Ootirnismus, mit dem Roosevelt und Churchill von Washington aus die Oeffenllichkeit zu beeinflussen suchten, hat m London offenbar Verärgerung hervorgerufen. Ueber eine Frage nach dem Stand der Krise im britischen Parlament war Churchill mit einem AäMzucken hinweggegangen und hatte erklärt: „Ich glaube nicht, daß mir das Parlament viel zu schäften machen wird. Unzufriedene Leute gibt es schließlich überall." Diese Aeußerungen mußten natürlich aus das Unterhaus aufreizend wirken, das ohnehin schon an Minderwertigkeitskomplexen leidet, wett es sich täglich in der Presse vovwersen lassen muß, es bestehe nur noch aus , Ha-Sage-Maschinen". Auch die opttmistischen Ausführungen Churchills über die Lage in Aegypten haben in London nicht überzeugt. Der Premierminister hatte gesagt, 150 Ian wasserlose Wüste lägen jetzt vor den erschöpften Truppen Rommels. Wenige Stunden später aber kam die Nachricht, daß die Deutschen tief auf ägyptischem Gebiet stünden. Die „Times schrieb: ,Die Niederlage, die wir erlebt haben, wirft ihren Schatten über weite Teile Vorderastens. Die ganze Struktur des britischen mittleren Orients ist in Gefahr geraten, und diese Gefahr kann nur durch äußerste Anstrengungen überwunden werden. Es herrscht kein Zweifel darüber, daß mir heute im mittleren Orient mehr bedroht sind als ft Zuvor. Die „Times" bemerkt weiter, daß bisher den Engländern aller Widerstand gegen die schnell weiter vorrückenden Panzerverbände Rommels nichts genutzt habe. Die deutsch-italienischen Panzerver- bände hätten jeden Widerstand rucksicht sei in der 3. Frühjahrsbestellung dieses Krieges praktisch kein Hektar Land unbestellt geblieben. Die Brotgetreideablieferung im Kriegswirt- schastsjahr 1941/42 übertreffe die Ablieferungserwartungen um annähernd 800 000 Tonnen. Auch die durch die Steigerung des Speisekartoffelverbrauchs von 13 Millionen vor dem Kriege auf etwa 23 Millionen Tonnen im letzten Jahr bedingte Umstellung in der Verwertung der Kartoffelernte habe die Ablieferungsbereitschaft der Landwirtschaft erkennen lassen. Die Milchablieferung an die Molkereien hcttre im Jahre 1941 die des Jahres 1938 um drei Milliarden Liter übertroffen. Das hätte die Möglichkeit der zusätzlichen Erzeugung von 90 000 Tonnen Butter ergeben. Es sei ihm ein Bedürfnis, all jenen Helfern zu danken, die sich durch freiwillige Landarbeit um die Sicherung der Ernährung verdient gemacht hoben. Mehr denn je aber müsse die Mitarbeit aller, insbesondere der Frauen und Jugendlichen, erfolgen, um die Ernte zu bergen und die neue Aussaat zu gewährleisten. Anschließend ging Staatssekretär Backe auf ote Aufgaben der Zukunft ein. Der Siegesmarsch der deutschen Armeen habe die Raumenge beseitigt. Land stehe ausreichend zur Verfügung, um Hunderttausenden von Neubauern samilien eine gesunde Lebensgrundlage zu verschaffen. In Zukunft können wir nun an die Neuordnung der Besitzverhältnisse Herangehen und auch im Altreich neue, gesunde Höfe schassen. Voraussetzung aber ist der Sieg. Der letzte Winter hat uns harte Nackenschläge versetzt. Den Minderertrag an Wintergetreide und Oelsaaten gilt es durch verstärkte Ablieferungen wettzumachen. Alleinige Parole für die kommenden Wochen kann nur sei: Arbeiten für bett Sieg unserer Waffen und damit für den Sieg unserer Art! Auchinleck das Oberkommando übernahm, dachte man, er werde die Clique ausrotteru Jedoch umging er diese Clique, indem er versuchte, die meiste Arbeit selbst zu schaffen. Sogar bei den Kämpfen im letzten Winter konnte man regelmäßig zahlreiche Brigadegenerale und Obersten zwischen 55 und 6o Jahren auf der Rennbahn in Kairo und bei »anderen gesellschaftlichen Gelegenheiten sehen, während die Leute in der Wüste davon sprachen, eine feste Front zu errichten und den Wert der Sturzkampfbomber ins Lächerliche zogen. VieleLe- obachter suhlten, daß Rommel auf diese Weise einen Vorteil vor seinem Gegner hatte." „Libyen wurde bei den Spielen auf den Grasplätzen Etons verloren. Wäre Rommel in England geboren, so hätten wir einen Sergeanten Rommel und nicht einen Feldmarschall mit dem gleichen Namen", erklärte das Parlamentsmitglied Älfred Edward in einer Rede in Leeds. „Unsere Divisionen in Libyen wurden von Kavallerieoffizieren geführt. Kein einziger dieser Offiziere war besonders für die motorisierte Kriegführung ausgebildet." Welche Kopflosigkeit der Vorstoß Rommels auf Tobruk bei den Briten zur Folge hatte, zeigt ein Reuterbericht über die letzten Stunden der Festung. Danach rief der Kommandant kurz vor dem Fall in aller Eile seine Offiziere zusammen und erklärte ihnen, es wäre törichtes Blutvergießen, den Kampf fortzusetzen. Er schlage die Kapitulation vor. Denen, die es wünschten, stelle er anheim, einen Durchbruchsversuch zu wagen. Non ftrlrbrid) Korpp. W ®rr ,pi II Hilf <1 Ijiii d>lll pUi- 'llllnl|ki bei iiullmiiiluii liuiiu 11111101 WO' HO 'N. nn.Hii.il homo iitlo üljmdllU unb üb*ii ein Welh-eld) nur* I >i I । W. 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Unb e» bvirhi wmbe sich i.ichen, |pater einmal tmlvbe er bie Bor» abo» auch schenti bu- dj 111, hei seihst Im IltliirlHilln ans siesniute 'Jin- Il'Uien IIIHIIII lli)ohoi sotiioi chtsi iebellt|ßit tmo« hell ' •Jmih hoi i'hi||v In VI|i llu Uluebl mf iiuuehtm liullo, l;nl heu 't-dniiii tniiimeii ,eilen null ist zni lochten ,seit und) 'IUii,l)lii||imi iiilmiih'ii, iiurniiiltld) in v*'1 i)ii||iiiinu, mH iliim Omib null neuer, iihmiii midj nach sn ihiflri V|ll,ui»vi,ined»oii sktniiseuelto lieii blllo- leii V||itln||eii liess. 0 oiii(|0(l0iili. l.'ii zu rtiniieii. । asi e# Iljin bl. iiiiihI |0hii.l) lihld |n leldjl im i hvn mli h, siil) fl||e hui UIHhiu zu z|el)en uub bie Ulviiiiihimi* tlllia siil bu« i'ulnilul Hili. I i.hllif Uflll |hlj at.zu- lillllllelii, t.uiaelst ein UHIl Vlhnenihinleii .ll(n ’l'ui- telen, hiii'Uiilei n|li|) selneiii allen chemiei, Vlhml.ul 1 Ii llliiip.1 Uuiji'ni uiilei ,IIH|loi Üliih mi, bei bie 't'ihiilh im h. i llllehui Inno In m'i zonii aten hilll|d)en turnte abeub zu hiesom Kiiuslioisest neben mitssou n»humul? Wa» machst bu benu boY” mmz *' i\.' mm Villa edd bei bar an ei Inno» le, uub nicht hch Habe den Vtunia»stait aon la|‘tw ausae- stütiat ;umoln .nie psloate Ihlen Bernniinuichitaleuher mlsteti" lacheit Vllbredu schnell ne saht „Durste Ich Vlh | lucht im Kaps zu buhen 1 hu« uldMV diu paar tuedmunnen nornlchtet. bis be- laNH a! Uub mit ,o etwa» umllto ein Mann iVHireÜuuqou miAiibeui Durch so elmuo halte ,,o sich Viucht ein- lauen iusseu! 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Dio Bahn wirb ben eAdiissft- ne» toUr zmtschou rupiui rind ben süibaslasiudlchen Meid ei en wosenilld) entlasten, ha Ile etwa eine Million l »mnen Wm e sowie 14000 ^ichngklsto im (MHie bofiirber n soll Dio 0 isenbaUu mli h mm Äd>0' nun il-ber Bangkok, .rinnol nach 6?itmn»rh-ol unh mm hmt au» über iHanking, Peking nach Bknkben ner* lausen du Mgllbschukuo wirb bie Benbinhuna mit ben ü’ljenhiihnHnlen mm Korea Hei gestellt, bl» ihr er« hilft td» uh .mpon heransiiUren Die 'Heise non IIo- hi» nach Hchonan (intgesanrt ehmi Nihhi KHonreters sotl sieben 'Inge bauein. 'Die KHtnesen in Malaya. nn huft Doulschlonh-Buch her WrflU von ^l«Ml ober im (frlobrld) (öleburqt und) Heut, noch immer lejont* imirto« Mud) „(Holt In Frankreichs" vielleicht über, stii-g ee die 'Möglichkeiten hle|et Vllerutiir mm uorti* herein, |eh*iie|..lie ober ist die Ursache ihrer uiizu« länglichen Wirkung, das) sie nicht den Wilern be- imifil zu machen neistanb, bas) gerade „bat Unter- scheidende" ben Beiz be» Lelien» brr Völker neben- uub miteinander, ja, benUeiz be» Leben» liberhuupl auvNiacht linier ^uildnourt sagt, buf» 01 e fl e n | h H sich «mziehen, Io ist auch zwischen j Böllern nie da» „B u b e i u j e 1 n" un sich der f'Zrund her geistigen Areinbhelt, sondern die man» (IU l II h e 'M e r e 111 sil, In Burma 11 Nil Ulihiii gezeigt hieben, Nicht einmal linslanbe sind, nie lllm- M-Idjlid) viiehandenen ft nm len mit uenliue'iroi.iu Kriegrrimilessial zu nerseveii ut-inchiti Hal hevlialli hilft 'Problem "e» steil (und) tde 0 Inwlrkiing bei huntschen tt-Boiilniosse b ilngsth»e»'a znl-nuuen- schrUMPsevhen r'd)l|,»iinliiie» ui» die »taiDlnalsrage für Ille AalIsllHruiig he» Kriege» In den Vorder- .nnb bei ’bi'luillti geschntißN Vsibei hieI Niels) und) leine '^'iid)i>eiliniihluen kommen mH all ihren ÜarschlügtM niiht iiliei nun ',1111111 hinweg, buf) de» Neubau von '• .hissen mli ' "tgegeilstichl Thib Hand, bu» |ld) ja lange In hum i ruiim »legte, scher niubeschitimte Uliii)iia||- I. leinen zu iiei f Hu» ii, sieht silögllih üijienalt Ong- piisse slii nie Vtei salgnna lull l'en (Hl hie killen» hibn|h h» iiiivnlhel)i ild)4lrii HHul.ei lullen, Dazu klimmt, Inih her II 'Maat »llieg entlang hui uinerl* lanlschen NstkÜste vom Oiats nan Mexlka blo 1)1 mmf sdMIlch gemocht munhvn, inlib die 'DlIIIIdrnerumf- tnng öl'ft Drobfli'tien Dedieles den ihinesischen Be- völkerungsanleil mm Malawi ul» mit ben ülnm*» bortlnm nnb den hort ansössigen ändern a I e l »0• h r r e ch t In t mimch'.heii U ine Delegation chinesischer Kuus'leute tloenelchte dem sap»ini,d>en Ober- oesehlftihaher ükmerol Vomashita in ödjouan eine ifipimhe mm AO 000 Odö ykn zur ftörderung her BOrischo sl» d ez le du nge n zu 5ai>au, Die Ohluesen, in bereu A)rtnhen ein groszer Teil be» Wirlschastoledenei liegt, sollen Inoliesimbere für bie K Ü st e n s chI s s» 1a I) r t sowie zur VI u a h e u t u n fl her 'Hoben- .1) d l) e 'Ul »du ijo ft heran gezogen merbeiL Da» Steueraufkommen her reichen drlnefHdjen Kmisleut« III ein wesentlicher Faktor für die Verwaltung bet kmn.be •. 1 fi loheenrkik im l^ostokr n nnb lllidll|Hiil hl» |d|iiimilld)un 'llllikzllge nan DÜNklicheg nnb Vlnh|il»iieti unh uliljl zal-hl Ilil» ui lud) ,.I)U Vlhuiiluiiui sind iiliUI»lld) lull sulnuni Namen vuibiiNvtM Vlhui wenn auch bun Inlil|dju Vlnlf, inle »in l'. hiiiiilui U.mtmnei Inin nallsi inulidu, lind) iiluiiiuli- ,0 zni nig will inlu huiiiu nut) gl iiuinig i'iilsihlnssen Ist, li'ltziistutlun inei sil. hlu Iljin be- lullulu 0 idlu weift, buch wie ich sulche VkiansMltungeu wkbei ai.szmvu.kea tr ^ ."k einzige akkgenhe.t lh?mil | - trug lli lauwilhb gering Wenn sk ihm einmal ein ui iiuimt gegen den V\Unb an. verzerrt ba» (Ke. |ld)t unb tniildd mit ben Löhnen. 0» ist nerHufelt scheuer, t» ist belnabe nnvorsklldar. sich wn Katta zu trennen «bei weim Ik gehen will womit soll ei sie haltenV i5öch wr ihr aus bk Knie twi |en unb bettelnY Da» tut man nicht, lieber itebt er tagrunb, Pounung zwisihen D«'b als baft ei sich so erböruiiich zeigt, nnb zweitens Ist ng unki der sie beide <• auch sinn- unb zn^iklo» vertiobelt teil' Du bast mich umiliKklich gemacht! Vir hab' ich .i.uih 1#K A ,0 BechniiW! 'kltrödelt nut ml» Danke ich bade Oeiitanden "Ues geapserti Nein, vieber setzt Schluß! Die Iöhns köuuui sich g. iknub»i stehen könnten ob ne ib» Da-! I ann nulibe lichei die ftiima wruwift sein Allo i Mit Web* und all solchon überfiiiistaen Vinnen i .lusainnienbeiften und durchs beiseln. wa» iineiKKgllch jauch für (veibk Kaum andere möglich. Das tst l bstbime tebdaft. dich so gehsuunt zu thtben. Vlber l iftoujetzung fatgtz •hu» ülnfnhi'u miiuiilmilldieii Uiluguguiöti' bas um Hua rtnp hui (Ihiluii Miijfiimiu hui um in gi askn HHuiifli'ii daiihin m'litjietfl iiimtiun nun zu staiilui un I'aft still tui ulul||uillumii* arnuitkmiisihii Vmizur* kiiinpf'iwigun ,,ilkm i ..I ttzrant' fiiach t>um Oliui• tiukhluhii'hei hui lliiliniftiiiippun Im Bingeikikg irinl und Ipflluiun Biilllduntua |u gunaniil) uihunp wßmg lull' hlu i'iiglisidun 'sianzi i gi gi'iiüdur hua huiiljdiuii mi-miii-l,Inlu huhmipluu fmiiikn, twt hlu mui'iifmilsihi' iripuidlutiu nnllhlht) bml guiiaffuu ii saunte (Himd)lil Immuiliin ulinuu za sulnui n ntsiduchigiing mifllhi'un ü i liatlu ja Idum 001 luliiem M'lllll muh Wilfhliigtnn hie Kalastiaphu In VHunm fmuimii sedi'N mm bk l,|H(iinimuii‘iiflmin iiliei Kiilste hui '.'HlHei len ans dum umInrfi kiinl- schun Kliugfthhnnpiiih NUItilllgl. wadiuidi sliuasuvutt Iinsit»ulnuiud hui iplulnnn'is mm haft hilft aus tiun hilll|ibun 'Msuln anguhtluftu Ki kgttinatuiiat flh huii Kumpf IMuimeuh|||hi fluhun nill,lu uub hlu halt tun zuutiii'i tu hi lll|d)U Viimuu, uuiftdi fl dni'ch nmhniiiuil- Imilfdie I nippen gUI aduzu nmU Ülusah schruiu Iki 'silöfthuut hat blufft Vlussassung noch luihl hunllld) miki lli Idien bind) bk n i nunnnug einen mu hmuerl rmilmiuu Bes. hkiiiulkift plr heu lipuiuHom'beiuldi her H1 iV| üMvullfrhlk lins OUM umophHdiun Kriftgß- |ibmipiii|| nilf hum Mmiplmimllei In Uiuihmi womit iiiidi immilmib kirnm uub Wmh irlpiuh mm nilit) U'iigiaud kH'H in hlu 'M ul hu hui li VI - 'tütz punrtu auf hur dsfsldiun ftumisphöiu ulngugsfchurt mlid Viu'f bk ' i'l'iistaditmig bu» 'tiilku fchuint 'Hiwsuvuii tuiuu 'Hüiksliht mehi nohmun m tu an diuii Mnivk'uult l|l zwur nicht In her uiiqu sich bui Vlngrtsfft hei ’liipmiui zu uiiuehien bk NUN mtt Ihieu U 'Hauten bei ui,n nm bun Düfun bu» mu'hmuu»irmil,iheu iftkHkÜslu uil.di'iuun muh mit hu» l'fuükhunp auf bun vlluutuu nlihl um hum amu ilfnnl,ihim 'l'uinpun nun auch bu,i muh iHmhun übu» heu ipnzipk nusgufti'ßikkn Annnm m obgs hhlaiiun liabuu »induln ttuuslutt» v,h»nfa bsdrohun Vlbu» nm ,o ImiUi finde» t he» PrösidiMl 0011 üug taub eine flffuiqllk gegen üuiopa bu» ü hmüull nach suinun oisluii ödnttcheu wltft griffen u» fihum fhl> burch ein umiun huiiiu von oviuhuiutn oiiisifiihistosuft Vihunkuu» lgchsilich zu nwchun tft ueofiönbiich Pu» ^chiei nach bu» i*-ii bumugt nmn ,lib In Vlofhlnglon im Kiuifu Dis iti lichiuug uinui ziautluu ft Pont, wo auch llimiri fiu klii intaiie, bk Vlnkilihulmig bei lli ku«pi nlniflliin. Iiui V|iiojpuld) bu» l aiiuagi'lchwniids, ba» alle» Ijl uln uii|i ziisiimukichüii'gßlibui lliunplu), nuguidslui Und unltift'iiaiul ftGguih bum man and) mit a- fiut-'jiiaaianunun ' nun 't'anhiiurftünbi'guii-Vliialsdiülsßn nicht tiuizukuuimuii iiuninig Diu Ungldubu» hüben uiio 11)1 un fillljuiun Uitupen hlu ÜleninbuljuH mttge- bnnljl, iilkn «mf t)k .‘lull zu fetzen, nnb tdu 'M nie11- kanui fdjelnuii ro, munii man ihiu pul'flnu Kiiug- pidklMg Im Pazifik tiuhudjlui, »» wohl abu» llbul mit bum gleichen bletepl uui snihen zu inollun. Vlbu» *1-1 iillII dröngi, ui kann nicht mm kn. Iiln kluu Vllllilui ku viuslulcht ulnuo I ii'guft hlu vogansfatioi» Illi ui IHll|luim nid hlu Bullis ge,lullt hatiun mui huu '.Ulin hremil blu 'Hat auf buu Böautu Ü*i Hist Ihnlj hum |mdiNhiiun Vlbuitaft hlu,en Unlnki» unh ftrÜH fghls lllllllUI ta lugunbei muh nuiium K» lugoniiitui lat in ul» und) eine» l)itlibai UU i) nllaltmig Du» fmuidlu ViÜnhiukpiifl mli ükN'glanb, hun lUhüntoiu au» Hou- bau hulni||uhi iid)t Hal, gidl bun ^awssift iihbk, wa» ,le niiht,»Von bdtkii, uub |ulh|i bk g'uhuiu»un VIb- inadiiiuguu mit Üben zuunun nm nan bui ihmöchu K ngsniw», heu Bolschuiniftun heule schon allen hilft juluilhh zngi'lleben zu müs,un WNS ,le ,ldi and) ohne K nglanh zu s» agen nehmen lOÜiheii, wenn her -lu^, It)» ei null e Ißiujen uehulmu ‘lu|iihp»nh»foll mit bei biltllchsi» ÜHwnnlb Illi hie „nintuglschen llliunzuu" bei Amu h lllllllUI 1,1 |u nicht um ein Bei I al an 0'm>iipu, |n un bei muii|d)lld>uii MiiIIiii fthluihililn. landein and) ulu# Beilungumia ulk« hupen, wao muh» uk zwei anlji hmihui lu blnbunb Ille uiinll|d>e Vluftuniwlllls bu lllmml hat Ilm hlu !Hul,uii nldii lu hmi uhlltulmein zu la„eu, hülle Nngimn» bk ü’rhflÜilim bu» 1 m lul auf fu|lli ftahne fl#|il)» lubun, hallu un buu K»'|Niki kg gufühi l unb zusammen mit I^usle, >u|ch allUft geiau, um bk B»i,k»ii»»iölku» bum »ii||l|iljun üIn,lüft in unlzkhuu Ilm bk Bussen am Baiholugun zum Vllliiiitlr zu Ijliihui ii, hatte ü nglanh kluu 'He- zkhnagen zu hei» m>ihl,diuii iHekbeii pollil|di, wirt Mmfllhb nnb tuiuu llht) fest Iiukihmii uub Imlk e« sk sich ivt»'*nnt Haben ldnst Detlev stunden« nlsln durch bk bunklnbun t»atzen (Yr Ist VId» bu lieber ftilNMsll feu^zts sie ,M»»ft tato IUihiiU nicht mein emgellagi »vurben. Pu bl|t recht* mehr als nur schlecht gelaunt er Ist ungttttflldx fulnY .KH halle mich ft» aus eli»e»i o#mülliibeu Vibeub iftch nicht vsrpsllchtet. K.chahmi« a»»fz»»0et»u»H»eii, Katta »ehet »um nicht« anderem mehr als van der ll|V ^|| ||||| * umihii Nu ha.« ubt.h iil.ht V iiilkn in 'tliiiliiisilfa iibluli uub nun durch mnnh hn labntt# -»sihahun. in u ftall mm l "hl al wie an» allen IlKiitluu mUm /)! Hini|uie|| leinen lliil, du Mi I ||| Li I OiiHpi|d)Hlhli|U fiultldl Hfl hlulei Iimllld)un fnilHtluil llilt oll ll^iuii Brn sd) li«efllhi Mig hui Ikffuiilllihruli, Wlllltmi U lj ii i - ■ ■ ■ ■ II ——— Gnml»al,knde»lsch.sranzösischerZiisammenarbeil leiilllihlull llhui hie biIlisibu 'Ulehuiluuu In 'Hni'b- nflifll pilfn höchste tiUslm'zl Ist, sa h'il bnn suluuu iiilkn Oll null ikuu niiiUiiklaug Wil tiUi Ns unp 'ihiinniulu uniiuii iimuiIkiiiüsihu »>;Pi)ieiu um ’.i gunkmi' mif lirm libiisdiun Ki kgftsihanpln s gu- wesun uni lull llinllk. VIIIdi hui VI iiu'lmii her II iillehillllmillhduil Viihilellnugen [lli hlu .slisÜHllMg null Oul hihi hun Bichl mm s-tasslnui knnlaaeii zn hun giaftun Vui* biiinchazuiitien In ben im|lnukn, um wenig,len« iiuj hlii|um wlchllgun 'l ullguhkt hui liihu|li ielluii Vei,ai gnng Vlbljllfu zu liljiiffftli, Ist Ml langwiui Ig, Uln fihuell mli fmuiieuull zu Jein ®0 |lnnl man u iTiirnpfllÜlkl zur Vlhuiulji hui Il-Vaiilangilssu Vlhui hui U'djiluHii nnb die .iöhlg- lull Ibeiilldjui ll-UHiiihndiiiiui IpiiHun allen nk,un llki,ud)Uii llnh flli hun Vhiehnii utnen enginafthlnun Olulultzng1i|,luiii» fehlen Niiglüntu'in wie Vlmurllil- nun bk Gchisf# Wäsche Will atmenl Vier und auch sechs Wochen, mitunter noch länger, muß die Schmutzwäsche warten, bis sie gewaschen wird. In dieser Zeit drohen Ihr so manche Gefahren. Feuchte und unter Luftabschluß aufbewahrte Wäsche wird muffig und stockfleckig. Nehmen Sie darum zum Aufbewahren einen Korb, ein Netz, eine Latten* Ostwärts -es Oonez Selbst* die Ärmel aufkrempelt, um die Manschetten nicht leucht und rascher schmutzig zu machen. Und doch — wie wenige unterziehen sich dieser geringen Mühe. Ermahnen Sie darum Ihre An* gehörigen Immer wieder, an den heute viel schwierigeren Waschtag zu denken. — Selbst verständlich können Sie auch durch richtige, Einweichen viel Seife sparen und zur Schonung der Wäsche beitragen. Auch das Enthärten del Waschwassers dürfen Sie niemals vergessen. Din Kalkselfe, die sich bilden würde, vernichtet sonst nicht nur unnütz viel Waschpulver, sondern gefährdet auch die Wäschefaser. Befolgen Sie diese Ratschläge für gutes, richtiges Waschen» Denken Sie stell daran, heute heißt ei: SEIFE SPAREN — WÄSCHE SCHONEN» klste, kurzum eigen Behälter, der der Luft freien Zutritt gewährt. Hüten Sie sich, feuchte Wäsche, z. B. feuchte Handtücher oder verschwitzte Hemden In die Schmutzwäsche zu geben. Stockfleckige und muffige Wäsche läßt sich schwerer waschen und verbraucht mehr Seife und Waschpulver. Denken Sie schon bei der Aufbewahrung der Wasche an das spätere Waschen. Sic e» leichtern sich die Arbeit dadurch oft ganz wesentlich. Sammeln Sie z. B. alles, was zur Waschgruppo Feinwäsche zählt, möglichst getrennt von aller anderen Wäsche. Dann kann das fettige Geschirrtuch niemals seine Fettflecken auf das kunstseidene Oberhemd abgeben. Denken Sie nicht: cs Ist sowieso schon schmutzig. Heute spielt auch der Grad der Verschmutzung eine Rolle — denn Je schmutziger die Wäsche, desto höher der Waschmittelverbrauch. Auch beim Tragen der Wäsche sollten Sie schon an das Waschen denken I Wie viele Beschmutzungen könnten dann vermieden werden I Wie einfach Ist es. wenn man beim Händewaschen taupilrfirl!Holler: Dr. fitlrbrlrf) Wilhelm flmtflr. ttellöerlrrtrr bre tsuvtlmrlltlellcra: «ruft Ulhimldjrhi. Vlcnuihumllld) |lir Politik unb (Über: Dr. ftr. W. l'niiflr; |Ur bne poiillleton: Dr. fane Iburloi; |üi <->iabt «Irlicn, ’Vroulm. 8Dlrt|t!hift unb Spurt: tfnili Vlumlcholn Druck unb iüerlan: itirilblldje Unluorlhflteontrtcrol »I. Lange K uliinNrrld)t beurlaubt. Schüler der Be« rirffl^d)|d)itlen werden klassenwßlfe unter mügl«lcha ftcin Elnfchluft der Ferienzeit einberufen. Kunst und Wissenschaft. Gedächtnisausstellung für fturt Kluge. Dao Museum der Bildenden Wusle in Le i pälg veoanftaltet eine Gedüditnio-Buostellung für den Maler, Graphiker und Plastiker Kurt Kluge, der, gebotener leipziger, 1940 auf einer Dichtersahrt zu den französischen Schlachtfeldern durch Herzschlag aus dem Leben abberufen wurde. Als Erzähler ist Kluge bekannt geworden. Da st er aber auch aus andern Kunstgebieten Bedeutendes geschaffen Hal, wird erst durch diese Ausstellung weiteren Kreisen bekannt. Bor allem Ist Kluge Cr r z g Ie he r. Er war Lehrer für Erzgust und Erzvlasblk an der Berliner 'Akademie. Neben Porträtköpsen sieht man zahlreid>a Statuetten, Kleinbronzen und Pia kett en, aber and) Beispiele seiner Deukmalskuust Nadierungen, Aquarelle, besonders Landschaften, neniwllftäirblgen das Bild des vielseitigen schaffens Kurt Kluges. Ilana Hessler. Heue Kantaten — von 3nbuflried)or iirnnfgcführL Der Mannerchor eines rheinisch - westfalischen Elektrizitätswerkes führte In Esse n eine Kantate „Bekenntnis" feines Dirigenten Willi) Ölefeil auf, die der Komponist als Soldat In kurzen Kampfpausen im Osten geschrieben hat. Die Dichtung stammt von Karl B rage r und gab dem Tonsetzek die handhabe zu einem Werk von starker vaterländischer Gesinnung. Die Wiedergabe verlangt auster dem Blännerchor ein Bl ä seren se mb le und Orgel. Der Säst verrät gründliche Kenntnis des fompofiloi ifiheii .\)iunHi>ri I ne J heiinilil' befrient sich gern archaisierender Wendungen. Ku ist Ivo 11 ist Der hi;mnIsche Sd;fust zu den Warten „Dank es, i) DeMchchmu ' (Siignio gefiigt FlN glßichtzN KvNs wr» ei fang bit Q bei auch bn Ranl ite ,(l In niuit Dag" ooii Karl Löwe, die eine textliche und mufi. balllcho Neugestaltung den Oinliminii^ . "i<‘ eherne Schlange" durch Anton .f) ardärfer (Lehrer an der Essener Foikwangschule) darfteiit, einen Erfolg. Borgeben»« Truppen marschieren an dem Oberbefebisher einer menerolfennnorftban von Bock, ostwärts des Donez vorüber. — (PK.-Kriegsberichter Schroter. fod).|) schlimmer noch — Inferioritätskomplexe begründet, die einer der gefährlichsten Zündstoffe der Geschichte sind. Wir sind überzeugt, dast die deutschen Soldaten aus Frankreich andere Erinnerungen mit nach Haus nehmen, als die an die Nachtlokale von Montmartre und an das „fröhliche Paris"; wir haben sie in Be^ wunderung in Versailles oder Fontainebleau vor den Zeugnissen einer grasten nationalen Vergangenheit, in Andacht vor den Wundern der Kathedrale von Chartres stehen sehen. Aber es genügt nicht, dast sie gesehen und bewundert, dast sie das Unterscheidende erkannt haben, sie werden es auch anzuerken- n e n lernen. Und das gleiche gilt von den französischen Arbeitern, die heute zu Jjunbcrttaufenöcn in Deutschland Brot und — wie sie immer wieder bestätigen — gastfreundliche Aufnahme gefunden haben. Diese Anerkennung der anderen Art ist weit entfernt von der oberflächlichen Angleichung in Aeuster- lichkeiten, ja, sie ist ihr im Grunde entgegengesetzt, denn die „Verständigung" auf der Grundlage von Lippenstift und Puder war von jeher das feminine Korrelat zu den politischen Gesä)äften der Anpätz- finge. Auf das gerade Gegenteil kommt es an; zwischen doktrinärer Gegenüberstellung der Gegensätze und dem naturwidrigen Versuch zur Ausmerzung der Artunterschiede mutz der schmale Weg fruchtbarer Begegnung, lebendigen Austausches und ehrlicher Zusammenarbeit gesunden und eingehalten werden. Der Herausgeber Karl (E p t i n g findet Dafür im ersten Heft der Zeitschrift „Deutschland — Frankreich" Die folgenden glücklichen Formulierungen: „Der deutsche und Der französische Geist müssen sich Daran gewöhnen, ihr Verhältnis vorn Einzelfall her zu sehen. Sie müssen lernen, im Gegensatz zu stehen und sich Dod) zu begegnen. Eine solche Haltung setzt allerdings Die Anerkennung Der Beschränkung des eigenen völkischen Standpunktes voraus. Sie läßt den Anspruch auf AUgemeingültigkeit Der eigenen Werte nicht zu. Feder Partner mutz seinen eigenen Standpunkt fixieren und begrenzen, um von ihm aus mit dem Standpunkt des anderen in Kommunikation zu treten." Wann hätte ein Sieger mit ähnlichen Worten dem Besiegten die Hand geboten? Wir Dürfen es uns erlauben, Denn wir finD unserer Sache gereift. UnD Frankreich reirD sich Darüber klar reerben müssen, datz noch nie in Der bitteren Geschichte zweier Völker so sehr Die Möglichkeit zu neuem Beginnen gegeben war. Kleine politische Nachrichten. Der bayerisch Staatsminister und Gauleiter Adolf Wagner in München ist erkrankt. Da bis zu seiner Wiederherstellung voraussichtlich längere Zeit vergehen wird, hat Der Führer Den Gauleiter des Gaues Westfalen-Süd, Paul Gies l e r, mit Der vertretungsweisen Führung der Geschäfte des Gauleiters des Gaues München-Oberbayern sowie des bayerischen Staaivministers des Inneren und des bayerischen Staatsministers für Unterricht und Kul- tus beauftragt. • falls klaffenweiso vom 1. September an ausgebildet meiden. Werden diese Klassen inzwischen klassen- weise Im Ernteeinsatz verwandt, so wird ihre Ausbildung in her Zeit vom 1. Fauna r bis zum 30. Mal 1943 möglichst unter Ausnutzung der Osterferien, iuy' 'U. Angehörige der Fliege», Marine-, Rach- rk 4k Motor-HI. können auch zu anderen Zeiten ei einberufen werden, ebenso odjriUer des Jahrganges 1924, die der fünfte» Klaffe einer höheren oder mittleren Schule angehören. Diese sind Mm Schulunterricht zu beurlauben. Schüler her sechsten Klasse der Mittelschulen und der enUpredK»- den Aufbauklassen der Hauptschulen werden erst nach Beendigung des Ernteeinsatzes und nach thivr Schulentlassung einberufen. Die Studierenden der Fad)* schulen und der Lehrerbiiduiiasanstalten erhalten ihre Ausbildung während Der eemelterferlen. Während der Studienzelt ist ihnen die Teilnahme nicht gestattet. Schüler her Berussschulen werden, sobald sie vom Betrieb Urlaub erhalten haben, auch vom die Protektvratsregierung ausgeschriebenen Belohnung von weiteren 10 Millionen Kronen wurden 5 Millionen Kronen an 7 deutsä-e und 53 Prolet- toratsangehörige zur Auszahlung gebracht. * Reichserziehungsminlster Rust besuchte unerwartet mehrere Volksschulen in Wien sowie mehrere Berufsschulklassen. Der Minister anerkannte die vor- zügliche Leistung der Schulen und sprach In marinen Worten von Der vorbildlichen Haltung Der Lehrerschaft und Der trefflichen, Leistung Der Jugend. Staatssekretär Dr. Ganzenmüller spricht am heutigen Samstag um 19.45 Uhr im Rundlunk über die Bedeutung des Transportwesens für Front und Heimat. Aus dem Reich. Oie Reichspost im Osten. 'Päckchen- unb Paketdienst angeschlossen sind. Im allgemeinen Postdienst zwischen dem Reid) unb dem Reichskomm'i'fsariat Ostland sind Drucksachen, Ge- schäflspapiere, Warenproben und MlschsenDungen bis 500 Gramm sowie gewöhnliche Zeitungsdruck- achen bis 1000 Gramm zugelassen. Die täglich be- ahrenen Kraftpostlinien sind im Laufe der Zeit tart ausgebaut worden. Am Relchskommtssariat 1 f r a l n e vollzieht sich der Ausbau des Postreesens in gleicher FoNN AÜch '"er Ist hie Vßvölk»rUNg bl re Ito tu den allgemeinen Postdienst mitelnbezogen worden und macht von den Einrichtungen starken Gebrauch. WehrertüchtigungSlager vor der Einberufung. Von Der Hitler-Jugend werden unter Mitwirkung von Ausbildern der Wehrmacht dreiwöchige Wehr- ertüchtigungslager veranstaltet, an Denen künftig jeder Jugendliche vor feiner Glnberuifung teilnehmen soll. Die Jungen Im Alter von sechzehneinhalb Jahren erhalten zunächst einen Bereithaltungsbesehl. Gegen den Zeitpunkt der Einberufung kann nur Ei'N'fpruch erhoben werden vom Betrirbsführer beim Borliegen kriegswichtiger Gründe, von Behördenleitern und vom Einberufenen selbst, wenn die Teilnahme an der Wehrertüchtigung infolge schwerwiegender gesundheitlicher Mängel nicht möglich ist. Rach einem (frlaft Des Reichserzielnmgvmimfters nehmen Die Schüler der siebten Klasse her höheren Schulen a» den W eh re r t ü ch t i gn n gsl age r n der HF. nach Beendigung des Schuljahres während der ffroilh Öfirtin teil. Bis dahin Ift die Teilnahme her Schüler dieser Klasse untersagt. Die Schüler der sechsten Klasse der höheren Schulen werden gleich- In Den drei Generalkommillariaten Estland, Lettland und Litauen find feit Dem epät- ommer 1941 80 Dienstpostämter, 580 Postzweig- teilen und über 6000 Poststellen und Posthilfs- teilen, in 'Riga das Bahnpost-, Das Postscheck-, das Fernfprech und ein Verteilungsamt unter Deut- scher Leitung in Betrieb genommen worden. Weitere Fernsprechämter rourben in Dorpat, Reval, 'Wilna und Kauen errichtet; hier steht and) das Telegraphenbauamt Ostland. Am 1. 4.1942 roar Die Umstellung des Postsparkassen- und Postscheckdiensteo auf das Deutfdye Verfahren im Generalbezirk Lett- l o n n u n a non w «.u- land abg«|chlosl-n. 3n W-ihruth-nicn rouitc ein tun'rourbc in zwei flieidjen Xeilen an zwei Pro- umfangreiches Netz für den Dicntipostv-rkchr au. tektoratsangehörige voll ausgezahlt. Von der durch gebaut, dem, rote in den anderen (kniralle.yin . * S3 FOTO ADOX die ^weicUwizUu^ 2 9 her ßenfolöfung, wenn Sie die Wäscheieile .wischen Einweichen und Wochen kurz in klarem Wasser schwenken. Dadurch entfernen Sieschon den gröbsten Schmust unb erleichtern dem Waschpulver die Arbeit. Wenn man e- so macht, kann man auch mal mit etwas weniger S-nko aus- kommen, crs kommt auch wieder die Zeit, wo <5ie diese Mehrarbeit sparen und Senko genau nach Dorschrist verwenden können. Persil-Werke, Düsseldorf Henk. Sil W ATA Jeder stillxtehende Wagen hilft dem Feind! Jeder Wagen mehr EIN fCHRITT NÄHER WM HEG! Räder müssen rollen für den Sieg! Landgraf-Ludwig-Gyiiinasiiiin Langemarckschulc, Oberschule für Jungen J.-v.-Liebigschule, Oberschule für Jungen Oberschule für Mädchen Die Anmeldungen für das am 2. September beginnende neue Schuljahr werden cntgcgengcnomiiien Donnerstag, den 2. Juli, von 8 bis 12 Uhr iin Direktor-Zimmer der betreffenden Schulen. Vorzulegen sind: Da» Zeugnis der Grundschule, der Geburt», und der Impfschein. — Aufgenommen werden die Schüler, die 1038 in die Grundschule cingetretcn sind, bei guter körperlicher und geistiger Entwicklung auch solche vom Jahre 1939. Die Aufnahmeprüfung findet statt am Mittwoch, 8. Juli, 8 Uhr. Die Oberstudiendirektoren: Dr. Wolkewitz Angelbcrger. I. V. Dr. Kiefer. Schelborn. ____________________E. Seibstbemelsterung Mehr Freude an der Natur di« nur ,11,in iv* Idol« i" l-der, MinntM führt. I rXSXuiX« durch Bermuhler.Sucher! Oberschule in Hungen («lasse 1 bi- 5) Die Anmeldungen der Knaben unb Mädchen für die Klasse 1 bco kommenden Tchiillabreo werden mn TvnnerStaa, brm 2. Chili und om^rritan, dem a.fluli IO4L, in der Zeit von 17 bi» I1> »I hr, hn Amtozimmer des Leiters tBabnIwsstrafte l», (temruf 91) entgegengenvnnnen. Dabei sind Geburtsschein, ^mufschein unb Abnanm^enanis her Volk.strlni e vorznleaen. Die Vlufnabmeprüfiina sämtlicher für die Klasse 1 angemeldeten schiller unb Lchülerinnen findet am Mittwoch, dem IS.^uli 101?, Mill 9 Uhr, statt. Der Leiter der Oberschule In Hungen. ____________»B-Wi-o-l.__________E ■ * * * Kor GIESSEN STOFF S P E Z IALH AU S In Apochtken, Drogerien u. Fachgeschäften erhält!. Bd statt. 03071 1823 D/ 2031 D 2037 V Zuverlässige aus i, den 26. Juni 1942. 03073 86b, 10, von THIEAVTIER tril, COtCM. 03093 dos altbewährte 3 Erdal 03091 i 9tu<- ^en^övnmef OHNE rhlLCH ZU BEREITEN __ sind treue Helfer Ihrer Gesundheitl 2er tun Zigarren Zigaretten RAUCHTABAKE Daß Sie ihn schonend behandeln, ist selbstverständlich. Besonders sa wichtigeTelle wie die elektrische Anlage, die Zündung, Einspritzpumpe und die Druckluftbremsen bedürfen sachgemäßer Behandlung,aber oudl gelegentlicherfachmännischerNach- prüfung. Warten Sie nicht so lange, bis eine Instandsetzung Schwierigkeiten bereitet oder gar unmöglich ist. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme sowie für die vielen Kranz- und Blumenspenden beim Tode meiner lieben Frau, unserer guten Mutter, danken wir herzlichst im Namen aller Hinterbliebenen. Uebe meine Praxis wieder aus Siun ist auch meine liebe Frau, meine gute Schwiegertochter Frau Elfriede Schuchard den schweren Verletzungen erlegen und ihren beiden Buben in die Ewigkeit gefolgt. In tiefer Träuert Georg Schuchard jun. Georg Schuchard. Gießen, den 25. Juni 1942. Da Hilst allen, dl« diel gehen und stehen müssen, rasch Cfasil^uhpuder. Er trocknet, beseitigt übermäßige Schweißabsonderung, verhütet Blasen, Brennen, Wundlaufcn. Hervorragend für Massage I Für Silber und Doublt auch Silbermünzen und Zahngold kauft Carl Schmidt Bahnhofstraße 10 A.8.-Nr. i.o.0.42/2210 PUDER Küße erhitzt, überangestrengt, brennend? Zuverlässige MMslN mit Kochkenntnissen zum bal- digen Eintritt gesucht. 11947 D Zahnarzt Dr. Bender, Gr. Steinw. 21. Televhon 2415. 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Im Namen der Hinterbliebenen: Angelin Keller,'Stellwerkemeister I. R. Josefine Keller Emil Hofmann und Frau Sofie, geb. Keller Karl Keller und Frau Lioba, geb. Hofmann Albert Keller und Frau Villa, geb. Bayer Valentin Ofenloch und Frau Anna, geb. Keller 14 Enkel, 2 Urenkel Gießen (Rodheimer Straße 49), Mainz, Limburg, Bürstadt, den 25. Juni 1942. Die Beerdigung findet statt am Montag, 29. Juni, 15% Uhr, von der Kapelle des Neuen Friedhofs aus. - Das Amt ist am gleichen Tage, ,8 Uhr ________________ 03079 Am 25. Juni entschlief nach kurzer Krankheit, im Alter von nahezu 73 Jahren, unser lieber Schwiegervater und Großvater Christian Knapp Die trauernden Hinterbliebenen. Gießen (Am Riegelpfad 80). Die Trauerfeier findet am Montag, dem 29. Juni, 14% Uhr, in der Kapelle des Neuen Friedhofes Für leichte Arbeiten weibl. Hilfskräfte für ganze oder halbe Tage ges. Großwäscherei Edelweih Schützenstraße 12. ____________________1432D LUDWIG FETZER Boschdienst 20210 Gießen, Schanzenstraße 3 beit Siüi inet min ode min Fer unb beit N den nid) Sin ärii Shu tat bie G niet Dr. Schneider Zahnarzt Giefcen, Friedrichstraße 15 03056 Einige Vorhänge zum Preise von 10,-b.25,-RM. z. verkauf, [osoes Anzusehen von 14—16 und 18 bis 20 Uhr. Frankf.Str.12lI Putzfrau für sofort gesucht. Hess. Hochbauamt Gießen Stephanstraße 18 ____________________________2033 D Ingenieur oder ausgebildeter Techniker für Wärmetauscherbau und Feinblechkonstruktion gesucht. Gelegenheit zur Einarbeitung wird geboten. Herren, die Interesse für das interessante und vielseitige Gebiet haben, werden gebeten, ihre Bewerbungen mit Lebenslauf, Zeugnisabschriften und Gehaltsansprüchen zu richten an ,. Hans Windhoff A.-G. Verwaltung Berlin-Schöneberg, Bennigsenstr. 20/22 ______________________________2032 V Mädchen oder Frau für Gartenarbeiten evtl, auch für halbe Tage per sofort gesucht. Gartenbau betrieb C.V olk Lieber Straße 7. Holzgas-Generatoren Ersatzteile (Fabrikat Imbert) ab Lager sofort lieferbar. Kircher-Ludwig, Fulda Telefon 218*4. 2O4oD Gicftcn-Klein-Linden. 9, Weisel; 10 KG. Gieften-Wieseck. Fällt aus. Alten-Buseck. 10, Einführung von Pfarrer Wickel d. Dekan Sattler. Kirchberg. 14.80 G., Biedenkopf. Dollar. 20 G., Biedenkopf. Zungen. 9.30 Christenlehre r 10, Schäfer. Sich. 9.30: Kahn. Koll. Christen!, f. männl. 11. weibl. Jugend. 13: KG. 14: Naumann. Koll. Cvang.Stadtmission, Löberstr. 14. Sonntag, 28. G., 8.30 Andacht; 10 S.-Sch.; 20.15 Predigt. — Mittw., 1. 7., 20.15 Bchelstunde. Bavtistengemeinde il Bund freikirchlicher Christen, Gartenstr. 13. Sonntag, 28. 6., 11.15 KG.; 15.30 G. — Freitag, 2. 7., 20.15 G. Freie evang. Gemeinde Gienen, Zu den 'Diühleu 2. Sonntag, 28.6., 9.45 Erbauwrgsstunde; 11 Sonn- tagsckule; 20.15 Predigt. - Dienstag, 30. 6., 20.30 Bibel- und Ge- betsstunde. Statt Karten. Allen denen, die mir beim Tode meines lieben Mannes ihre Anteilnahme an meinem schweren Verlust bekundeten, sage ich, zugleich im Namen aller Angehörigen, meinen tiefempfundenen Dank. Maria Weber, geb. Weber. Zur Entlastung d. Mutter wird Ende Juli zuverlässig., jung. IWeo oö.junge Stau zur Betreuung von 2 Kindern (2 V2 und 4 I.), auf dreiwöchiger Reise gesucht. Schr. Ang. unt. O3O88 a.d.G.A. Beamtenfamilie, 2 Personen, sucht für alle vier Wochen eine Mfton Schriftl. Angeb. unter 03092 an den Gieh. Anz. Komplettes Bett gut erhalten, ohne Federdecke, z. kaufen gesucht. Schr. Ang. unt. O3O86 a.d.G.A. Wer kann noch guten Herren-u.DaiM- Uebergangsmantel entbehren gegen sofortige Kasse. Schr. Ang. mit Preis unt. 03068 an d. Gieh. Anz. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlichster Teilnahme, für die Kranz- und Blumenspenden, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Lic. Rep. Trommershausen bei dem Heimgang meiner lieben Frau, unserer guten Mutter, Schwiegermutter und Großmutter sagen wir unseren herzlichsten Dank. Ifi tief„ Trauer, Familie Georg Leicht Familie Wilh. Breitwieser. Gießen und Lippstadt, den 27. Juni 1942. _____ 03085 ■------------------- Saubere Putzfrau für 2—3mal wöchentlich gesucht. I2008D Werner, Seltersweg 81. | Verkäufe | Zwei trächtige Fahrkühe mit 2. Kalb zu verkaufen. (03005 Alten-Buseck, Taubringcr Strane 4. Mtinö verkauf.[2016D Rodheim Bieb. Herm.-Göring- Stratze 4.___ Vogelsberger Rind zugfest gefahren, im August kalb., z.verkauf.f2O3vD Allendorf an der Lahn, Hintersasse 3. wer Am 24. Juni 1942 verschied plötzlich fhffltojl und unerwartet nach schwerer Krai^- heit, y2 Jahr nach dem Tode unsftan,| einzigen Tochter, mein innigstgeliet, herzensguter Mann, mein Schwiegervater, ui 1 ‘ Sohn, Bruder, Schwiegersohn, Schwager üiIL Onkel Gerichtsvollzieher Heinrich Bittorf Hauptmann bei der Luftwaffe Träger des E.K.II 1914/18, K.V.K. II. Kl. m. Schwertern, Hess. Tapferkeitsmedaille, Frontkämpferkreuz 1914/18, Erinnerungsmedaille Sudetengau 1Y38 und andere Auszeichnungen im Alter von 56 Jahren. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Lina Bittorf, geb. Läufer. Gießen, den 27. Juni 1942. Die Beerdigung findet am Montag, dem 29. Juni, nachm. 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Die Beamten, Angestellten und Arbeiter des Amtsgerichts Gießen betrauern den Heimgang ihres verdienten Berufskameraden, dem sie stets ein ehrendes Gedenken bewahren werden. Gießen, 27. Juni 1942. Der Amtsgerichtsdirektor. 2026 D Wohnung gesucht: 2, auch 3 Zimmer und Küche, in gutem Hause. Schriftl. Ang. unt. 03084 an d. Gieh. Anz. Wohnhaus in Gießen zu kaufen gesucht. Schriftliche Angebote unt. 02759 I an den Gießener Anzeiger erbet. Tausche 2 leere Zimmer, 1. St., m. sep. Eingang u. Gas- anschluh, gegen 3—4-Zimmer- Wolmung. Schr. Ang. unt. O3O75 a.d.G.A. 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Allen, die mir beim Heldentode meines lieben Mannes, Otto Becker, Schütze einer Panzer-Division, ihre Anteilnahme entgegenbrachten, sage ich hiermit meinen besten Dank. Käthe Becker, geb. Diehl. Samstag, den 27. Juni 19 bis 22 Uhr: 1890D Zum 25. Male! MONIKA Wegen Inventurarbeiten bleibt unser Geschäft am 29. u. 30. Juni ganztägig und vom 1. bis 4. Juli vorm. geschlossen. 3. Weinerf Ä9. NeuenwegO. Kleine Anzeigen richten sich an die Bevölkerung der engeren Heimat! Darum: Kleinanzeigen in die Heimatzeitung, den SleßenerAnxeigei |Verschiedenes| Klavier sehr gut erhalt., für längere Zeit zu vermieten, monatl. 8,-RM. Schriftl. Angeb. unter 03087 an den Gieh. Anz. L1CHTSPIELTH EATER Gloria-Palast, Seltersweg: Frauen sind doch bessere Diplomaten Lichtspielhaus, Bahnhofstraße: Du bist mein Glück ' twoA Tägl. 3,5.15,8, So. 2.80,5,8 Uhr Mei*™ z. verkauf. [03099 Heuchelheim, Kirchstrafte 12. Junge WnflttW zu verkaufen. Stück 11,- RM. Schr. Ang. unt. 03077 a.d.G.A. 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Dos einge- ichaltete Choraloorspiel „Ich ruf zu dir, Gott" gestaltete sie ganz im Sinne der Möglichkeiten des neuzeitlichen Klavierspiels mit reichlichem Pedalgebrauch. Unter den drei letzten Klaviersonaten Schuberts hat die im September 1828 (also wenige Wochen vor seinem Tode) vollendete in B-dur sich besondere Freunde gewonnen. Das klangselige Haupttherna wie auch der Seitengedanke im Kopfsatz waren durch Gisela Sott musikalisch erfaßt, jedoch nicht mit den von Schubert geforderten dynamischen Werten zum Dortrag gebracht. Meist gab sie an Stelle des Pianissimo schon ein Mezzo- forte und beraubte sich dadurch der Möglichkeit ausladender Steigerungen. Im Andante ließ sie die feinen Klangwirkungen des Instrumentes zum Hörer sprechen, besonders zum Schluß hin, wo sich die Cis-moll-Sphäre zum Dur auflichtet. Das Scherzo allegro vivace con delicatezza nahm sie, entgegen dem Original, mit zu schwerem Anschlag. Im dritten Teil der Vortragsfolge ließ die Pianistin erkennen, wie weit sie sich mit Chopin auseinandergesetzt hat. Das Nocturno in Des-dur spannte sie in breiter Kantilene aus, herb in der Erfassung. Das Aufwallen war stürmend, drängend, die Läufe rollend, perlend, wenn auch etwas schwer angesetzt. Die gleiche Einstellung zu Chopin ließ auch die Sonate in h-moll (op. 58) erkennen, mit ihrem energischen vollgriffigen Kopfthema und ihren empfindungsreichen Entwicklungen. Das Passagenspiel im Scherzo war sprühend, im Trio verhaltenes Nachgeben. Im Largo ein Strömen in Gefühlsbreite: im Finale kam Gisela Sott die Kraft ihres Anschlages besonders zustatten, zumal aber in der grandiosen Koda. — Dem herzlichen Beifall dankte sie mit Schumanns Bis-dur-Romanze. Dr. Hermann Hering. Lebensmittelsendungen, die über die Reichsbahn von Geschäft zu Geschäft oder von Privaten zu Privaten geleitet werden. Schier unerschöpflich ist das Sachverzeichnis der beförderten Güter, die gleichfalls auf ihrem Wege aus oder nach der Ferne hier durchpassieren. Sogar lebende Tiere sind in diesen Gepäckhallen keine Seltenheit: zwar handelt es sich dabei nicht um Großvieh oder Raubwild, wie mir es etwa im Zirkus sehen, sondern um Vertreter der Kleintierwelt, wie etwa Kaninchen, Kücken, Hühner, Enten, Gänse, junge Hunde usw. So kann man denn auch häufig von den großen Stapeln von Kisten und Kasten und Bündeln die unbekümmerten Laute der Kleintierwelt vernehmen, die manchmal ein recht liebliches „Konzert" ihrer Stimmen ertönen lassen. Aber alles, was hier zur Beförderung aufgeliefert wird, erfährt die sorgfältigste Behandlung und die schnellste Weiterleitung, damit fein Reststapel von Gütern für den nächsten Tag als Ballast aufkommt, sondern die Empfänger so schnell wie möglich in den Besitz der Sendungen gelangen. Diesem Zwecke dient die sorgfältige Organisation des Beförderungsapparats und aller in ihm wirkenden Arbeitskräfte. Dabei gibt es tagaus und tagein ununterbrochen stramm zu tun, und in den wenigen Minuten des Verladens der Sendungen in die nur kurz haltenden D-Züge oder Personenzüge müssen die Männer des Gepäckabfertigungsdienstes häufig sogar bis an die äußerste Grenze ihrer Kräfte wendig und zielbewußt schaffen, damit alle Sendungen mit den vorgesehenen Zügen mitkommen und auf dem schnellsten Wege in den Besitz der Empfänger gelangen.* Der Versand von Expreßgut hat sich in den letzten Jahren bei der Reichsbahn außerordentlich vermehrt. Die erste Behandlung erfährt die Expreß- Im Dienst am Kunden, den sich die Deutsche Reichsbahn auf allen Gebieten ihres Betriebes besonders angelegen fein läßt, steht neben dem Personenverkehr die Beförderung von Expreßgut und Personengepäck mit an hervorragender Stelle. Zwar nimmt — vom Standpunkt der Ertragswirtschaft der Reichsbahn aus betrachtet — der Güterverkehr im Reichsbahndienst unbestritten den ersten Platz ein, dennoch aber steht für die Bevölkerung der Personenverkehr mit dem Expreßgut- und Gepäckdiqnst im Vordergründe. Von diesem Dienstzweig der Reichsbahn, wie er sich auf dem Gießener Bahnhof abwickelt, sei hier im Anschluß an einen Besuch in den Gepäckhallen in großen Zügen berichtet. achten betrug 23. Strafanzeigen wurden bei 70 Proben erstattet, Verwarnungen und Aufklärungen erfolgten bei 206 Proben. Der Bericht schildert sodann im einzelnen die Gründe der Beanstandungen bei den untersuchten Proben und macht dabei klar erkennbar, daß seitens des Amtes die Ueberwachung unserer Lebens- und Genußmittel sowie Gebrauchsgegenstände mit aller anerkennenswerten Sorgfalt und Genauigkeit durchgeführt wird. Gießen-Klein-Linden. Das Sommerschwimmbad im Vorort Klein-Linden wurde am Donnerstagnachmittag eröffnet. Als Bademeister wurden die beiden Oberschüler Hans K i r ft c i n (Gießen) und Friedel Rinn von hier verpflichtet. Dank dem Einsatz der jungen Leute, die beide im Besitz des Grundscheins der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft sind, war di» Eröffnung möglich geworden. Schwerer VertrauenSmihbrauch. Lpd. Darmstadt, 26. Juni. Der 49jährige Kriegshilfsarbeiter Bernhard Friedrich S e i b aus Darmstadt hat von Oktober 1941 bis Mai 1942 unter Ausnutzung feiner Dertrauenstättgkeit bei einem Ernährungsamt von dem 3um Einstampfen aussortierten Reise- und Urlauberlebensmittelkarten größere Mengen entwendet und teilweise für sich verbraucht. Außer der nicht mehr festzustellenden Menge bereits umgesetzter Bezugsberechtigungen tonnten Kartendiebstähle für etwa 16 kg Lebensrnittel nachgewiesen werden. Ungeachtet bisheriger Straflosigkeit wurde im Hinblick auf die Schwere der Straftaten von dem Sondergericht Darmstadt wegen dieses Kriegsw'rrtschaftsverbre- chens auf ein Jahr und sechs Monate Zuchthaus erkannt. Verdunkelungszeit: 27. Juni von 22.49 bis 4.31 Uhr» 28. Juni von 22.49 dis 4.31 UhH Das Hessische Chemische Untersuchungsamt in Gießen hat auch im Jahre 1942 eine außerordentlich rege Tätigkeit entfaltet. Dem Jahresbericht des 2lmtes entnehmen wir u. a. folgendes: Die Tätigkeit des Chemischen Untersuchungsamtes erstreckte sich auf die amtliche Lebensmittelkontrolle in den Städten Gießen, Friedberg und Bad-Nau- heim sowie in den Landkreisen Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach, ferner auf Untersuchungen für Behörden und Private. Im Berichtsjahr 1941 wurden 3448 Untersuchungen aus- geführt, von denen 3232 auf Lebens- und Genuß- inittel und Gebrauchsgegenstände entfielen und 375 Beanstandungen ergaben; 190 Untersuchungen waren hygienischer, physiologisch-chemischer und gerichtlicher Art, 26 Untersuchungen hatten technischen Charakter. Bei den Nahrungs- und Genußmitteln und Gebrauchsgegenständen verteilten sich die untersuchten Proben und die Zahl der Beanstandungen wie folgt: Mehle, Back- und Teigwaren 165 untersuchte Proben (41 Beanstandungen), Konditoreiwaren, Fruchtsäfte, Obst und Obstkonserven, Limonaden, Speiseeis 137 (87), Zucker, Sirup, Honig 2 (—), Wurst, Fleischwaren, Fische, Eier 177 (27), Milch und Milchkonserven 1711 (109), Butter und Käse 246 (17), Margarine und sonstige Fette und Oele 27 (3), Wein und Obstwein 14 (7), Bier und Branntwein 36 (8), Kaffee, Tee, Kakao und Schokolade 7 (—), Wasser und Mineralwasser 559 (41), Essig, Gewürze, Spezereien, Tabak 147 (35), Gebrauchsgegenstände 4 (—). Von den 190 hygienischen, physiologisch-chemischen und gerichtlichen Untersuchungen waren u. a. 108 Untersuchungen von Blut auf Alkohol, 20 Untersuchungen von Flußwasser, 15 Untersuchungen tierischer Organe auf Gifte, 10 Untersuchungen von Badewasser. Daneben waren noch, wie oben erwähnt, 26 technische Untersuchungen vorzunehmen. Außer den Untersuchungen wurden zahlreiche Besichtigungen von Geschäften, Betrieben und Märkten vorgenommen. Die Zahl der größeren Gut- ini 1890° Lebensmittel unter Kontrolle. Prüfung der Warenproben durch das Chemische Llntersuchungsamt. _. ist eine funterbunte Mischung von Gütern, die Tag für Tag und auch häufig noch während der Nachtstunden zur Beförderung an den Schaltern der Gebäck- und Expreßgut-Abfertigung unseres Gießener Bahnhofs aufgegeben wird. Im Sommer nehmen die Obst- und Gemüselendungen sowohl beim Versand, als auch beim Empfang einen breiten Raum ein; daneben stehen noch mancherlei andere Marburger Straße 117. i/v.. — Schwerbeschädigter des Weltkrieges und ah> tfri ' Hofsgärtner und Leiter seines Gartenbaubetriebes in weiteren Kreisen bekannt. Dem Subeipaar bruv gen auch wir unseren herzlichen Glückwunsch dar. Gießener Konzertring Klavier-Konzert Gisela Gott. nde'fr ler$‘» he A"' pump® dürfe6 eroud* rNodi* lang8- v/ieri9* inmöfl' igXVfl Sie do1 Amtsgericht Gießen. Die E. H. aus K., zuletzt ohne festen Wohnsitz, hatte sich wegen falscher Anschuldigung und Betrugs zu verantworten. Sie machte bei der Kr nalpvlizei Anzeige, ein unbekannter Mann habe ihren Koffer mit Inhalt unterschlagen. Sn Wirklich^ feit hatte sie niemals einem Mann einen Koffer übergeben.-Auf Grund ihrer Angaben über den Inhalt bes Koffers wurde ihr eine ^schemigung au gestellt, daß sie Anzeige gegen Unbekannt weg- Unterschlagung eines Koffers mtt Bekleldungsstucke, Lebensmitteln und Geld erstattet habE. l dieser Bescheinigung erhielt sie m der Zuflucht vv dach und Verpflegung. Die Angeklagte des Antt^?trtt^^w?ech"^ einer gt^^ÄrÄ0 wirkte" d:e Mswerschuldete Notlage, straferschwerend dagegen die Vorstrafe. Wenn wir den führenden Größen unter den ausübenden Musikern auf dem Konzertpodium begegnen, so ist angesichts der zwingenden Macht des augenblicklichen Eindrucks nur selten den Hörern bewußt, wie der Weg verlief, der zu dieser Höhe führte. Denn selbst die genialste Veranlagung wäre nicht allein imstande, das Erreichen des hohen Gipfels zu gewährleisten. Auch nicht der bedeutendste Meister als Lehrer böte die Sicherheit dafür: er fapn dem Sich-Entwickelnden die Richtung weifen, ihn an feinem Vorbild emporziehen und ihm unendlich viel von feiner künstlerischen und menschlichen Erfahrung mitgeben. Würde nun der junge Werdende, aus der leitenden Hand entlassen, gleich als ein Vollkommener erscheinen (ein sehr seltener Fall), so ergäbe sich dennoch die Frage, wie weit Eigenes, wie weit Angenommenes mitschwingt. Im Regelfälle aber wird erst dann die persönliche Verarbeitung der empfangenen Anregungen einzusetzen haben, Weltanschauung, persönliche Erfahrung müssen selbst die sachliche und fachliche Einstellung des Heranreifen- den klären,, bereichern und festigen, und erst nach geraumer Zeit wird er als ein Eigener, Jn-sich- Geschlossener dastehen. Das werden wir alle zu beobachten haben, wenn wir künstlerischem Nachwuchs geaenüberftehen. Denn der Schritt an die Öffentlichkeit ist nicht immer leicht, das würden uns viele unserer Künstler bezeugen; mag dem einen der Aus Oer Stadl Gießen. Gang durchs Korn. Ich gehe auf einem schmalen Pfad, der zwei Kornfelder voneinander trennt. Leichter Wind spielt mit den Aehren, die noch kerzengerade und hochgereckt stehen, noch nicht von der Fülle der reifenden Frucht gebückt. Diese Hellen Iunitage mit den kleinen Segelwölkchen am blauen Himmel offenbaren eines der tiefsten Geheimnisse der Natur: die Aehren haben sich aus den Röhrenschäften ihrer Stengel herausgereckt, wie lilafarbener Samt liegt es über den zarten Rispen, während sich schon da und dort der matte gelbe Schimmer der beginnenden Reife einmischt. Die gelben Staubgefäße um- zittern die Aehre wie winzigkleine Glöckchen — das Korn blüht. Wenn ein sanfter Windstoß darüber streicht, im ruhigen, klaren Rhythmus einer die Saat streuenden Hand, öffnen sich in diesem sanften Wellenspiel die Blütengefäße, und eine gelbe, fruchtbare Wolke zieht übers Feld. Die Natur hält den Atem an in dieser Zeit der Erfüllung. Neben der blauen Kornblume - wird eines Tages das getönte Altrot des' Mohns schimmern. Von Tag zu Tag nimmt das geheimnisvolle Lispeln der Aehren zu, sie nicken einander schwerer und bedächtiger zu: es wird bald neues Brot geben! Es ist die Zeit, in der der Bauer dankbar über sein Feld schaut und ein stummes Gebet zum Allmächtigen schickt, daß er dem Acker auch in den kommenden Wochen seinen Segen spende. Als ich den schmalen Pfad, zu dessen beiden Seiten die Halme im Abendwind auf und nieder wogten, zurückging, traf ich eine Bäuerin mit einem Sträußchen Kornblumen und einer Aehre blühenden Roggens darin. Ich war etwas verwundert, da es ja sonst nicht die Art des bäuerlichen Menschen ist, einen Halm mit leichtfertigen Händen zu knicken. Auf meine Frage erzählte die Bäuerin, daß ihr Jüngster im Osten stehe. Sie wolle ihm von dem Acker, den er selber bestellt hatte, eine blühende Aehre mit dem nächsten Päckchen schicken, damit er draußen sehen könne, wie gut die Frucht aüf „seinem" Acker stehe. Er würde sich sehr darüber freuen, meinte die Bäuerin, und sie schaute über die blühenden Felder in die Weite. Vielleicht sah sie über den zarten Wolken des Blütenstaubes eine andere Staubwolke in der Ferne aufsteigen, über marschierenden Soldaten, mit ihrem jüngsten darunter ... Das Korn blüht. Der herbwürzige Ruch des Heues zieht übers Land. Das Jahr wächst in seine „Hoch"-Zeit hinein. Und alle Hände schaffen und werken, um eine reiche Ernte zu erlangen. A. Sch. des Personengepäcks ist in den (Arundzügen die gleiche wie die des Expreßgutes, nur ist beim Gepäck das Schreibwerk einfacher, weil hier auf dem von der Absertcgungsftelle auszustellenden Gepäckschein alles vermerkt wird, die Vorprüfstelle nicht in Tätigkeit zu treten braucht und dieses Gepäck von den Reisenden in der Regel auch selbst an der Gepäckausgabe abgeholt wird, also nicht durch den Bahnspediteur zugestellt werden muß. Neben der Absendung von Expreßgut und Gepäckstücken spielt der Empfang solcher Sendungen, nicht minder deren Umladung von Zügen aus verschiedenen Richtungen zu anderen Zügen, d. h. oft über mehrere Bahnsteige hinweg, bei der Arbeit dieser Dienststelle eine große Rolle. Auch hierbei sind gute verkehrsgeographische Kenntnisse des Personals sehr notwendig, damit die Sendungen von einem Zug zum anderen schnell auf den richtigen Weg gebracht werden können: die Nichtpunktzettel erleichtern zwar die Sortierarbeit, aber sie können die Kenntnisse und Erfahrungen der schaffenden Menschen nicht entbehrlich machen. Das wird besonders deutlich, wenn man als Beobachter in den Lagerhallen die Männer bei der Arbeit sieht oder dem Verladebetrieb an den Zügen beiwohnt. Die Expreßgut- und Gepäckabfertigung unseres Bahnhofs ist Tag und Nacht ununterbrochen geöffnet. Die Umladung der zu behandelnden Sendungen nimmt den weitaus größten Teil der Arbeit, nämlich über 80 0. H., in Anspruch. Bei dem Beförderungsgut handelt es sich um Sendungen in allen Größen und in den verschiedensten Gewichtsmengen, vielfach um leicht verderbliche Sachen, wie Obst und Gemüse und andere Lebensrnittel, die mit Vorrang befördert werden müssen. Daneben ist aber auch darauf zu sehen, daß alle übrigen Expreßsendungen mit den nächsten Zügen, über weite Entfernungen also mit den D-Zügen, mitgehen. Zur raschen und glatten Bewältigung des Expreßgut- und Gepäckdienstes verkehren in Spitzenverkehrszeiten noch bestimmte planmäßige Expreßgutzüge mit beschleunigter Fahrzeit, um «feie Packwagen in den großen Reisezügen nach Möglichkeit zu entlasten. . Für den Versand von Expreßgut ist es im Interesse der Absender und der Empfänger besonders ratsam, die Sendungen stets gut und mit festem Packmaterial zu versehen, damit das Versandgut schon vom Absender aus nach bester Möglichkeit vor Beschädigungen bewahrt bleibt. Und nicht zuletzt ist genaue und deutliche Beschriftung der Sendungen,' wie die sorgfältige Ausfüllung der Begleitpapiere dringend erforderlich, damit die Pakete, Kisten und Kästen usw. keine Verzögerung erleiden oder möglicherweise irgendwohin in die Irre geraten. Ebenso ist es sehr zu empfehlen, in jede Sendung einen Zettel mit genauer Angabe des Empfängers und des Absenders hineinzulegen, so daß bei etwaigen Beschädigungen der Verpackung jederzeit die Bestimmung oder die Herkunft der Sendung festgestellt werden kann. B. gutsendung in der Vorprüfftelle. Dort werden die Begleitpapiere des Expreßgutes daraufhin geprüft, ob sie in allen Teilen richtig ausgefertigt sind, insbesondere der Bestimmungsbahnhof deutlich und genau angegeben ist und alle Möglichkeiten zu Mißverständnissen von vornherein ausgeschaltet werden. Expreßgutsendungen über größere (Entfernungen werden in dieser Stelle mit einem Richtpunktzettel versehen, der von der Abfertigungsstelle auf die Sendung neben den grünen Expreßgutschein zu kleben ist, damit der Ladeschaffner im Gepäckwagen des Zuges an Hand des Richtpunktzettels die Sortierung der Sendungen nach den Um- ober Auslade- bahnhöfen rasch und richtig vornehmen kann. Von der Dorprüfstelle wandern die Begleitpapiere zu der Annahme, wo die Sendung mit dem grünen Ex- preßgut-Beklebezettel und dem Richtpunktzettel versehen, zugleich auch gewogen wird. Hierauf nimmt die Abfertigungsstelle am Schalter die Berechnung der Fracht nach (Entfernung und Gewicht vor, der Absender bezahlt die Frachtgebühr, und damit ist für den Auflieferer die Angelegenheit erledigt. Das Expreßgut wird nun zu dem Stapelplatz für den nächstgelegenen Zug in der Richtung des Versandguts gebracht und dort für die schnellste Abbeförderung bereitgeftelll. Ist schon in der Vorprüfstelle Md am Abfertigungsschalter, insbesondere auch bei der Berechnung der Fracht unter Zugrundelegung der mannigfaltigen Tarifsätze, neben schneller Arbeit größte Genauigkeit unbedingt erforderlich, so ist nicht minder exakte und rasche Arbeit der Männer notwendig, die mit dem Verteilen des Gepäcks und dessen Beförderung zu den Zügen zu tun haben. Wenn man z. B. das Ein- ober Auslaben von Gepäck und Expreßgut am Gepäckwagen eines D-Zuges beobachtet, der nur wenige Minuten Aufenthalt hat, dann wird man regelmäßig feftfteüen können, daß die Bediensteten der Gepäckabfertigung unter äußerster Kraftanstrengung in schärfstem Tempo arbeiten müssen, um alle Versandstücke rechtzeitig aus dem Wagen heraus- bzw. in ihn hineinzuschaffen. Daß die Arbeit der Expreßgut- und Gepäckabfertigung, wie überall bei der Reichsbahn, auf größte Pünktlichkeit und Schnelligkeit der Abfertigung ausgerichtet ist, versteht sich von selbst. Hinzu kommt noch als dringendes Erfordernis für die dort beschäftigten Männer und Frauen, baß sie in ber Geographie im allgemeinen unb in ber Verkehrsgeographie im befonberen weitgehend und gut Bescheid wissen, damit die Sendungen immer auf den richtigen und schnellsten Weg gebracht werden. Hilfsmittel und Nachschlagebücher stehen zwar ber Dienststelle 3ur Verfügung, aber bas Personal kann schließlich nicht bei jeder oder bei den meisten Sendungen erst umständlich nach dem richtigen Beförderungswege suchen, dieser muß vielmehr sozusagen auf Anhieb aus dem Wissen und Gedächtnis bestimmt werden. Wie die Expreßsendungen, so nimmt auch die Abfertigung des von den Reisenden aufgegebenen Personengepäcks alle Arbeitskräfte dieser Dienststelle voll in Anspruch. Die verkehrstechnische Behandlung 0 Sie Wie d Wt5W Betreff: Allgemeine kostenlose Erfinderberaiung, insbesondere über die erfinderische Mitarbeit der Gefolgschaft. Sämtliche Volksgenossen, die sich in Sachen einer Erfindung, insbesondere über die erfinderische Mitarbeit der Gefolgschaft beraten lassen wollen, haben hierzu am Montag, 29.3uni, vormittags zwischen 10 und 12 Uhr, im Hause der DAF., Gießen, Schanzenstraße 18, kostenlos die Möglichkeit. Auskunft Zimmer 13. 2022O Neus Verbesserungen in brr Rentenversicherung. Die Reichsregierung hat ein neues Gesetz über die Verbesserung der Leistungen in der Rentenversicherung beschlossen. Diese Verbesserungen bringen in erster Linie eine weitere Erleichterung für die Arbeiterwitwen. Ihnen wird die Witwenrente ohne Rücksicht auf das Vorliegen von Invalidität nunmehr auch dann gewährt, wenn und solange sie mindestens zwei Kinder unter 6 Jahren erziehen ober wenn sie bas 55. Lebensjahr vollenbet Jinb mindestens vier lebenbe Kinber geboren haben. Ferner wirb ber Kinberzuschuß zur Invalidenrente unb Angestelltenruhegelbern künftig auch für bie beiben ersten Kinber von 90 RM. auf 120 RM. jährlich erhöht. Da bie Versicherungsträger unter ben Kriegsverhältnissen jetzt bie laufenden Renten nicht umrechnen können, muß bie Erhöhung ber Kinberzuschüsse insoweit für bie Zeit nach dem Kriege vorbehalten bleiben. Enblich ist künftig bei Anträgen auf Beitragserstattung anläßlich von Heirat sowie für bie Bewilligung von Renten, wenn die Invalidität ober ber Tob durch Unfall herbeigeführt ist, bie Erfüllung einer Wartezeit nicht mehr nötig. Gie^en-Wieseck. Die Eheleute Karl Rohrbach unb Frau Lina, geb. Hcmsult, wohnhaft Gießener Straße 152 begehen morgen das Fest ber Silberhochzeit. Dem Jubelpaar unseren herzlichen Glückwunsch. und markant und zu großen dynamischen Auswirkungen bereits fähig. Ebenso ist die Fingertechnik intensiv durchgebildet und den gestellten Aufgaben vollauf gewachsen. Dafür zeugte ihre Vortragsfolge. Es gehört immerhin schon ein ansehnliches Können dazu, in ber Öffentlichkeit drei Präludien und Fugen- (cis-moll, Cis-dur und D-dur) aus dem „Wohltemperierten' Klavier" von Joh. Seb. Bach zu spielen. Dieses Werk hatte Bach „zum Nutzen und Gebrauch ber lehrbegierigen musikalischen Jugend als auch derer, in diesem Studio schon habil seienden besondern Zeitvertreib aufgesetzet". Wir wissen, baß auch Beethoven hieraus starke Anregungen empfing und beispielsweise in ben Hausmusiken des Barons van ernteten in Wien zum Beschluß stets noch einige Präludien und Fugen als „Abendsegen" vortrug, und Robert Schumann sieht es als das „tägliche Brot des Pianisten" an. Gisela Sott erfaßte bie Prälubien in großem Zuge von den Gegebenheiten bes modernen Kla- vieres her; bie fünfstimmige Cis-moll-^uge mit ihren vielfältigen komrapunktischen Kombinationen baute sie klar auf. Die indivibuellen Werte der ein- Der Expreßgut- und Gepäckdienst der Reichsbahn Ein Besuch in den Gepäckhatten des Gießener Bahnhofs. * ra; » 6 » n 97 nlln; Uns dem heutigen Wochen- ^Ufaa guninger yeiunntn l.ir VnitLn- qPnrfpnhiiHer % kg 1 80 RM., er an den Ausübenden hohe feelifche Anforderungen. L7tte Äf Käse da"Stück 8 bis 10, Kar- Diesen Weg zu erleichtern hat die Einrichtung ÄSl Snn 'Z k? 90 Weißkraut 22 , von Konzerten der Relchshauptstadt, in denen neben toffeln, 5 kg A' Wullug, / kg einem bewährten Meister seinesFachs em fieran- ^'Mbe ^UbC^nh^r lO yalataurEen ba; reifender 3um/erftenma( vor bie Hörer tritt, sich N!' A £g 13, cibarber g w segensreich bewährt. Sicherlich ist ba federn einzel- bis 50, Blumenkohl 10 nen zum Bewußtsein gekommen, wo er den Hebel bis 12, Oberkohlrabl 10 bis 12, R ch - ...^ weiteres Fortkommen anzusetzen hat. * . c . I Gisela Sott (Frankfurt a. M.) hat bei Alfred ** Silberne Hochzeit feiern am -M.^uni ehn, ben wir in früheren Jahren bes öfteren die Eheleute Heinrich Jung ermann unb tfraii, " f u^ren konnten, tüchtiges Rüstzeug empfangen. Herr Jungerrnann ift 1 Anschlag im vollgriffigen Spiel ist gerundet • - t Das Batken in Kriegs seifen erfordert besonders gut erprobte Regepte. fJdwentuc im THedizirtscftcank Wie viele längst vergessene Arzneipackungen kommen da manchmal wieder zum Vorschein. Vesser als man weih, ist oft für den Krankheitsfall gesorgt. Nun aber künftig erst die angebrochenen Packungen auf« brauchen, bevor eine neue gekauft wird! Denn heute müssen Heilmittel restlos verwertet werden, auch Sitphosadm=5xMeUen^ Wenn alle die» ernstlich bedenken, bekommt feder Eflpho»« ralin, der es braucht. Carl Bühler, Konstanz. Fabrik der pharm. Präparate Silphoscalln und Thylial. Bekanntmachung. Betr.: Fettverbilligung, hier Ausgabe derReickS- verbilligungsscheine für die Zeit vom 1. Juli 1942 bis 30. Juni 1943. Die Mahnahmen zur Fettversorgung der minderbemittelten Bevölkerung werden entsprechend der Anordnung der Reichsregierung für dre Folge für ein Jahr, und zwar erstmals für die Monate Juli 1942 bis Juni 1943, durchgeführt. Die Reichs- verbilligungsscheine werden verausgabt: In Gießen: a) für Sozialrentner und für Unterstützungsempfänger der Allgemeinen Fürsorge: Lonnstr. 2, und zwar am Dienstag, dem 30. 6. 1942, von g__12 ühr; b) für Kleinrentner, Kriegsbeschädigte, Kriegshinterbliebene, Empfänger von Familienunterhalt, und für Volksgenossen, die nicht in Unterstützung des Sozialamts stehen: Gartenstr. 2, Zimmer 14, Buchstabe A—K am Dienstag, dem 30. 6.1942, Buchstabe L—Z am Mittwoch, dem 1.7.1942, jedesmal von 8—12 Uhr und von 15—17 Uhr. In Gießen-Wieseck und in Gießen- Klein-Linden: am Dienstag, dem 30. 6.1942, von 8—12 Uhr. Die vorstehend aufgeführten Ausgabetermine find unbedingt einzuhalten. Es wird ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht, daß die Verbillr- gungsscheine nur in der aufgedruckten Zeit ausgegeben und angenommen werden dürfen. . An Kinder werden Reichsverbrlllgungsscheme nicht ausgehändigt. An Äachzügier können Rerchsverbrlltgungs- scheine nur noch einmal, am Mittwoch, dem 5. 8. 1942, ausgegebcn werden. In diesem Falle ist der Abschnitt für Juli verfallen. Bei jeder Ausgabe der Reichsverbrmgungs-^ scheine ist die Sonderausweiskarte zum Bezüge von Fischen und Fischwaren (Helle Karte) als Kontrollkarte und zum Vermerk der erfolgten Entgegennahme der Reichsverüiüigungsscheine vorzulegen. Jede Aenderung des Einkommens und des Personenstandes ist der Ausgabestelle umgehend zu melden. Die Unterlassung dieser Meldung und der unberechtigte Bezug von Reichsverbilligungsichel- nen zieht strafrechtliche Verfolgung nach sich. Giehen, den 26.Juni 1942. [2030D Der Oberbürgermeister — Sozialamt. KRIEGSHILFSWERK rStekreuzim ISTRÄSSENSAMMLUNG AM27./2& JUNI [Neubnindtnburg um Bekanntmachung. Betr.: Gesamtbeitrag zur Sozialversicherung ab 1.7. 1942 bzw. 29. 6.1942. Durch die zweite Verordnung über die Vereinfachung des Lohnabzugs vom 24. April 1942 ist eine wesentliche Aenderung in der Art der Erhebung der Beiträge zur Sozialversicherung eingetreten. I. Einziehung der Beiträge. Die Beiträge zur Sozialversicherung (Krankenversicherung, Reichsstock für Arbeitseinsatz, Invaliden- und Angestelltenversicherung) werden ab 1. 7.1942 durch die zuständige Krankenkasse zusammen in einem Beitrag erhoben. Nach der Satzung der Allgemeinen Ortskrankenkasse beträgt der Beitragssatz zur Krankenversicherung 6%, nach reichsrechtlichen Vorschriften der Beitragssatz zum Reichsstock für Arbeitseinsatz 6,5%, sowie zur Jnvaliden- und Angestelltenversicherung 5,6% der Grundlohnsumme. II. Markenverfahren. 1. Die Verwendung von Beitragsmarken fällt für vsrsicherungsvflichtige Personen a) für die Invalidenversicherung vom 29.6.1942 ab, und b) für die Angestelltenversicherung vom 1.7. 1942 ab fort. 2. Die Selbstversicherten, die freiwillig Weiterversicherten sowie die versicherungsvllichtigen Selbständigen und die versicherungspslichtigen unständig Beschäftigten verwenden in der Invaliden- und Angestelltenversicherung weiterhin Beitragsmarken. [2034D Giehen, den 27. Juni 1942. Allg. Ortskrankenkasse für Stadt- und Landkreis Gießen. Der Leiter: In Vertretung: gez. Renl, Verwaltungsinspektor. Sie muß Saltrat haben! Du brauchst es heute vielleicht nicht so nötig! Saltrat, das erlösende Bad für angestrengte und müde Füße muß heute vor allem für Soldaten, Rüstungsarbeiter und all jene verfügbar sein, deren kriegswichtige Pflichterfüllung langes Stehen oder vieles Laufen erfordert. Verzichte darum, wenn Du nicht zu diesen Menschen gehörst, heute auf die liebgewordene Annehmlichkeit des Saltrat-Bades zugunsten derer, die es zur Erhaltung ihrer Leistungsfähigkeit brauchen. Wenn Du Saltrat besitzt urid es nicht unbedingt brauchst, so schicke cs an die Front! Ihre Vermählung geben bekannt Ihre Verlobung geben bekannt Würzburg 03047/ Ihre Vermählung geben bekannt Ernst Gerber 03035/ 03054 / 03082/ Ihre Vermählung geben bekannt 2035 D Wer dies liest HAU. II HIE 28. Juni 1942. 2017 D/ 03089/ Statt Karten! Ihre Vermählung geben bekannt soll sofort denken t SANATOGEN HUKO 1650 A MM sparsam anwenden kommt wieder für olle! Saarbrücken Reiskirchen Reiskirchen über Gießen und Frau Ruth geb. Hartmann Gießen, den 27. Juni 1942. Ederstraße 18 II. Was koche ich Saure Kaitoffem einmal anders Gießen Asterweg 22 FORMAMINT KALZAN der Fabrik chem. pharm. Präparate H.O. ALBERTWEBER Magdeburg-W., Belforter Str. 23 war o. a. für Sie bither das Zeichen des Vertrauens für meine bewährten Kräuter- tabletten H. W. M. 86, deren Herstellung l. Z. in der allen zuverlässigen-Qualitäi nicht mehr möglich ist. Im Interesse der Verbraucher ist deshalb bis auf weiteres die Fabrikation meiner Kräutertabletten H. W. M. 86 eingestellt worden. Ich bitte Sie jedoch, meinenKräulertableft en H. W. M. 86 Ihr Wohlwollen zu erhallen, deren Lieferung in unveränderter Qualität Ich zu gegebener Zeit zusichere. Jakob Bernd Regierungsbauinspektor Erna Bernd, geb. Schmieden Verlangen Sie kostenlos Aufklärungsschrift von der Bausparkasse Deutsche Bau- Gemeinschaft AG. Leipzig Ci, Georglrlng 8b Bel 25%Eigenkapital sofortige Zwischenfinanzierung In geeign. Fällen, insbesond.z.Hauskauf, möglich irnntti und oBttwiEn werhlQt Ihnen zu weither, lurjendlldter Mault Eigenheim finanzierung (auch Hauskauf, Umbau usw.) mit II. 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Frey danken herzlichst, auch im Namen ihrer Eltefrn, für die ihnen zur Vermählung erwie- wiesenen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten Dorn-Dürkheim/Rhh., Juni 42 03061/ Für die guten Wünsche und lieben Aufmerksamkeiten anläßlich der Geburt unserer Buben Horst Walther und Klaus Peter danken wir herzlichst Dr. mad. Horst Adler Med.-Rat und Frau Grete, geb. Sommeriad Dillenburg, im Juni 1942. _______________________2015 D/ Ihre Verlobung geben bekannt Lisa Thiele Otto Schupp Maschinen-Maat SO schnell vnd schmerzlos von Hühneraugen befreit zu werden. Nimm Henny Beck Hans Lotz Uffz. im Feuerwerkerdienst Statt Karten ! Ihre Vermählung geben bekannt Dipl.-Kaufm., Dipl.-Volksw. Karl Fritzel Erna Fritzel, geb. Roth Ern >t L ppert Leutnant in einem Inf.-Regt. Erika Li p t geb. Hohmann Mischg-rränk, mit Pfefferminz! elf erhöhte nicht nur In DI HILLERS PFEFFERMINZ, EXTRA STARK, Sie Spannkraft, sondern gibt auch allen Tees ihre aromatischen Duft- und keilstvfse. 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Trockenheit im Nasenrachenraum die häufig mit Kopfweh und ähnlichen Beschwerden verbunden ist, und die besonders bei starken Rauchern auftritt, läßt sich ausgezeichnet beern- flussen durch Klosterfrau-Schnupfpulver. Hergestellt cus wirksamen Heilkräutern von der gleichen Firma, die den Klosterfrau-LNelissengelst erzeugt. Verlangen Sie Klosterfrau-Lchnuvfpulver in der nächsten Apotheke oder Drogerie in Originaldosen ;u 50 Pfg. (Inhalt etwa 5 Gramm), monatelang ausreichend, da kleinste Mengen genügen. 27. Juni 1942. 03098 Für die erwiesenen Aufmerksamkeiten zu unserer Verlobung danken wir herzlichst, auch im Namen unserer Eltern Gertrud Platzke Karl Trechsler Jauer (Schlesien) Gießen 27. Juni 1942. 03059/ Um eine möglichst gleichmäßige Verteilung zu errei dien, werden die Heumann- Heilmittel nur noch direkt in den Apotheken abgegeben. Es findet also von Nürnberg aus kein Postversand statt, auch nicht bei Geldüber* Weisung. Schriftliche Bestellungen müssen daher leider unberücksichtigt bleiben. vteses WAREN i ZEICHEN oocfioTo' DBG, fiaimonn * i| He 6o Sii st' & tr te str nee I <6.1 Ml litte oililc fonn N des f ein c fes i ivcr inarfi Ml fei i tolob Bote 5laa des: nafjn fein Bnb Mi zer Her tüt i Uta | Mi sein l N Aei fer der kn L Obe N! ki Mi hi! Zu ta1 De Mi erb mar firtai fur W feior fet ■ fer! W des Ap Ach fet lontf annji iühr ">!ch N Duq nen 3r milit fest Ml "'Ich für 8oir nera fein la: lin, Mi feie fes Seh h toi (0 le 9ö!