Montag. 27.AprUM2 Annahme von Anzeige« für die Mittaasnummer bis 8% Uhr desÄormittagS Anzeigen-Brette: Anzeigenteil 7 Rvf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Tertteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstassxl I AbschlüfseMengenstaffelk Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25%mebr t42. Jahrgang M.Y7 Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Gießener Familienblätter Heimat intÄild DieScholle Bezugspreis: Monatlich.... .RM.1.80 Zustellgebühr... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Kernsvrechanschluß 2251 Drahtanschrift: ,Llnzerger Postscheck 11688 Frankf./M. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Kroni und Heimat geben ihr Aeußerstes für den Sieg. Des Führers Dank an Volk und Wehrmacht für die Bewährung im Winterfeldzug. — Im Schickfalskampf der Nation steht die gemeinsame Pflicht über allen Rechten. Postulat der Pflicht. Nach einem Winterfeldzug von beispielloser -arte, der von Front und Heimat äußerste Anspannung oller Kräfte gefordert hat, war es das begreifliche Verlangen des Führers, vor 1 dem Reichstag als der berufenen Vertretung des deutschen Volkes den gegenwärtigen Standpunkt in dem gewaltigen weltumfassenden Ringen der jungen, um Leben und Freiheit und ihren Platz an der Sonne kämpfenden Nationen gegen die Machte der selbstsüchtigen Beharrung, der bolschewistischen Zersetzung und jüdisch- plutokratischen Unterwerfung zu fixieren und aus diesem Stand die für die Weiterführung und siegreiche Beendigung des Schicksalkampfes des deutschen Volkes notwendigen staatspolitischen Folgerungen zu ziehen. Mit den Männern des Deutschen Reichstages waren diesmal zahlreicher als bei früheren Gelegenheiten Vertreter der Generalität, Träger hoher Tapferkeitsauszeichnungen und Verwundete aller Waffen und Dienstgrade versammelt, um unmittelbar Zeuge zu sein der denkwürdigen Stunde, schon dies ein Zeichen des Dankes und der hohen Anerkennung für die überragenden Leistungen der deutschen Wehrmacht, für die dann der Führer ergreifende Worte fand. Aus seiner weitsichtigen Ueberschau der großen geschichtlichen Zusammenhänge, der tiefen Erkenntnis ihrer Ursachen und dem prophetischen Ahnen ihrer Wirkungen stellte der Führer an den Anfang seiner Ausführungen eine in der Prägnanz der Formulierung wie an Reichtum und Schärfe der Gedanken meisterhafte Darstellung des Weltbildes, wie es sich als Ergebnis einer über Jahrhunderte zurückreichenden Entwicklung seinen Augen bietet. In ihren Mittelpunkt rückte er das Verhältnis Englands zu Europa, dessen Zersplitterung einst die wesentliche Voraussetzung dafür war, daß aus einer ehemals am Rande der abendländischen Kultur gelegenen, politisch wie wirtschaftlich gleich unbedeutenden Insel mit einem Minimum an Kraftz wohl aber einem Maximum an Schlauheit lediglich durch ebenso geschickte wie rücksichtslose Ausnutzung günstiger Umstände das britische Weltreich wurde. Aber mit der nationalen Einigung und Festigung der großen europäischen Völker, die England nicht zu verhindern vermocht hat, verlor der Grundsatz des „Gleichgewichts der Kräfte", den England zur Maxime seiner Europapolitik gemacht fynttc, zusehends an Boden und mit dem Aufkommen der anderen großen Weltmächte Rußland, der Vereinigten Staaten und Japans sah sich das britische Empire als bisher singuläre Erscheinung Konkurrenten gegenüber, die seinen Anspruch, das Weltreich zu sein, bestritten. Nun wäre nur noch mit Europa, nicht mehr gegen Europa das britische Empire aufrechtzuerholten gewesen. Schon der Ausgang des ersten Weltkrieges^ in dem sich England gegen seine natürliche Interesten entschied, hatte die Machtstellung des Empire bedenklich verschoben und seinen inneren Zusammenhalt gelockert. Noch ein solcher Krieg und England wird seine weltpolitische Rolle ausge- svielt haben. Seine herrschende Kaste hat jedoch die Lehren der Geschichte nicht wahr haben wollen, die prophetischen Warnungen des Führers in den Wind geschlagen, alle seine Verständigungsversuche und Bündnisongebote zurückgewiesen. Sie hat sich wiederum gegen Europa entschieden und diesen zweiten Weltkrieg heraufbeschworen, der — so stellte der Führer mit erhobener Stimme und unter dem lebhaften Beifall des Hauses fest — nur mit Englands Katastrophe enden kann und wird. Der Führer brandmarkte dann die verderbliche Rolle, die das Judentum als treibendes Element der Zersetzung innerhalb der nationalen Völkskörper und als wesentlichen Träger des plutokratischen Imperialismus in der Weltpolitik der letzten Jahrzehnte ge-. spielt hat, um dann das Erstarken der nationalen Abwehrkräfte gegen den vom Judentum»gegen Europa mobilisierten Bolschewismus aufzuzeigen. Nun stehen diese jungen Nationen Europas, die den Bolschewismus im eigenen Lande niedergerungen haben, in den weiten Räumen der Ostfront zwischen Eismeer und Kaukasus im Entscheidungskampf für Freiheit und Unabhängigkeit und die Sicherung ihres täglichen Lebens gegen den Bolschewismus, den die an ihrer Ueberfülle und Desorganisation des wirtschaftlichen Lebens erstickenden Plutotratien gegen die Habenichtse unter den Völkern gedungen haben. Sprach hier der große politische Erzieher und Lehrmeister seines Volkes, der überragende europäische Staatsmann, so nahm nun der Oberste Befehlshaber der deutschen Wehrmacht das Wort, um vor der ganzen Nation in ergreifender Weise Zeugnis abzulegen von der Tapferkeit, Treue und Zähigkeit seiner Soldaten, denen es — wie Hermann | Göring in seinem Schlußwort mit Recht ergänzte — zusammen mit der genialen Führung, der vorausschauenden Umsicht und der zu allen Teilen der weiten Front hinstrahlend.en starken seelischen Kraft des Feldherrn Adolf Hitler gelungen ist, in fast übermenschlichen Anstrengungen nach dem unerwartet frühen Einbruch eines Winters, wie er in hundert Jahren einmalig ist, eine Lage zu meistern,« die im Kampf mit einer lähmenden 'Kälte und einem immer wieder in Masten gegen die deutschen Stellungen oorgetriebenen Feind oft genug kritisch zu werden drohte. Todesmut und Einsatzbereitschaft zahlloser namenloser Helden werden, so sagte der Führer, als Träger unvergänglichen Ruhmes in die deutsche Geschichte eingehen. Dem heldenmütigen, zähen und aufopfernden Ausharren der Front in diesem Winterieldzuq von beispielloser Härte und Erbitterung stellte sich die Heimat mit ihrer tätigen Hingabe an die großen Aufgaben des Krieges würdig zur Seite. So haben wir, wie der Führer stolz und dankbar feststellen konnte, ein Schicksal gemeistert, an dem vor 130 Jahren ein anderer zerbrochen ist. Die überragendem Taten der Front und die Haltung der Heimat, die dieses zuwege gebracht haben, sind gleichermaßen ein kategorischer Imperativ, alles aus dem Wege zu räumen, was an formalen Hemmungen der Mobilisierung, Zusammenfassung und höchsten Akttvierung aller Kräfte der Nation noch entgegenstehen könnte. Diesem Zweck dient der Beschluß des Reichstages, dem Führer das Recht zu geben, alles zu tun, was er für die Erkämpftmg des Sieges nötig hält, ohne Rücksicht auf bestehende Gesetze oder wohlerworbene Rechte. Der Führer kündigte seine feste Entschlossenheit an, überall dort ohne Rücksicht der Person einzugreifen, wo man das ernste Gebot der Zeit, in der die Nation im Kampf um Sein oder Nichtsein steht, noch nicht begriffen haben sollte. Heute gibt es in der Heimat wie an der Front nur Pflichten und keine Rechte. Das ist das eiserne Gesetz des Krieges, dem jeder sich zu beugen hat, an welchen Platz auch immer ihn der Dienst für sein Volk gestellt hat. Das Beispiel des Führers, der, wie Hermann Göring in seinem Schlußwort sagte, in diesen langen schweren Monaten des Winterfeldzuges an Charakterstärke und schöpferischer Phantasie als Feldherr und Staatsmann Leistungen vollbracht hat, die das Menschenmögliche weit hinter sich zu lassen schienen, wird als unerbittliche Forderung vor jedem Deutschen stehen, in äußerster Hingabe an Pflicht und Dienst das Seine zu tun für den Sieg seines Volkes im Kampf um Leben und Freiheit. Das ist das Gelöbnis der Nation, mit dem sie dem Beschluß des Reichstages freudigen Herzens zustimmt, und ihr grenzenloses gläubiges Vertrauen zum Führer erneut bekundet. Dr,Fr. W. Lange. lichen Desorganisation des europäischen Kontinents sich England einer politischen Dokttin verschworen hatte, die in der Zersplitterung des Festlandes die erste Voraussetzung für das Gedeihen und die Vermehrung des brittschen Weltreiches zu erkennen meinte. Zweifellos hatte dieser die Tätigkeit der englischen Politik beherrschende Gedanke sehr viel Bestechendes an sich. Während Europa in zahllosen inneren Kriegen verblutete, gelang es Großbritannien, mit einem Minimum an Bluteinsatz ein weltweites Gebäude zu errichten. Der ihm verliehene Titel eines „Imperiums war seinem Charakter nach aber mit dem imperialen Rom genau so wenig zu vergleichen, wie ein internationaler Handelskonzern mit einem werteschaffenden Weltunternehmen. Dabei ist es eine Ueberschätzung der britischen staatsmännischen Kunst sowohl als des simplen politischen und militärischen Könnens der Engländer, annehmen zu wollen, daß etwa in ihrem Wirken die Ursache des destruktiven Zerfalls Europas gelegen sei. Hier wird die Entstehung eines Zustandes ' mit seiner Ausnutzung verwechselt. Denn Europa ist zerfallen teils aus der natürlichen Ueberalterung der nach dem Zusammenbruch des römischen Weltreiches ftihrenden kontinentalen Macht, teils infolge der Unterspülung der Elemente, die diesem damaligen Zentrum des Abendlandes die volkliche und staatliche Grizpdlage gegeben hatten. Im Zwiespalt der antiken römischen Staatsidee einerseits und der nicht minder imperialen Ansprüche erhebenden römischen Kirche andererseits wurden die Fundamente der zentralen Staatsbil- dung Europas allmählich zerstört. Dazu kam noch der tiefe Ernst, mit dem sich die damalige Welt m Fragen versenkte, die geeignet waren, Europa in endlose religiöse innere Kämpfe zu verwickeln, wahrend die gleichen Probleme heute als staatlich vollkommen belanglos anerkannt sind und demgemäß bewertet werden. So ist der Zusammenbruch des alten Deutschen Reiches und damit des in dieser Zett vorherrschenden Mittelpunktes einer inneren europäischen Organisation genau so wenig von den Engländern herbeigeführt als der Zusammenbruch Roms einst von den Germanen. In beiden Fällen ergaben sich aber aus inneren Schwäck)emo menten heraus Situationen, die das Eingreifen außenstehender Kräfte ermöglichten und damtt der Weltgeschichte für viele Jahrhunderte einen neuen Sauf aufzwangen. So hat England selbst nicht primär den Kontinent zu zersplittern vermocht, denn dazu war es als staatliches Gebilde damals viel zu unbedeutend, wohl aber gelang es ihm, aus der entstehenden europäischen Zersplitterung insofern einen Nutzen zu ziehen, als es dank seiner insularen Lage nun noch ein Minimum an Kraft bet allerdings einem Maximum an Schlauheit benötigte, um die europäische Ohnmacht weiter aufrecht zu erhalten und mit der ihm selbst fast restlos verbliebenen eigenen Stärke eine teils unerforschte oder zumindest kulturell nnd wehrmäßig unterlegene, teils in ewigen inneren Kämpfen sich selbst erschöpfende andere Welt zu erobern. Nur ein Törichter kann dabei übersehen oder bestreiten, daß — wie jeder politische Ordnungsproezß — auch dieser seine n .N u tz e n für die Menschheit gehabt hat. Aber ebenso töricht war es, anzunehmen, daß das britische Imperium das sogenannte Gleichgewicht der Kräfte in Europa für ewig würde aufrecht erhalten können. Die zur Einigung strebenden blutmäßig und gedanklich gleich orientierten rassischen Bestandteile dieses Kontinents konnten an ihrem Zusammenschluß auf die Dauer weder verhindert werden, wie es darüber hinaus überhaupt unsinnig war, anzunehmen, daß im Falle des Auftretens einer die Existenz aller Völker Europas gleichmäßig drohen- den Gefahr eine Vereinigung der Betroffenen da,- gegen verhindert werden könnte. Im Moment, in dem aber über dynastische Interessen hinaus die Völker zu erwachen begannen, mußten die Mittel der bisherigen britischen Europa- Politik scheitern. Trotz zahlreicher Kriege war es .England auf die Dauer nicht möglich, den franzosi- fchen Nationalstaat zu vernichten, trotz aller Versuche gelang es ihm nicht, den Zusammenschluß der Italiener zu verbindern, und trotz aller Eingriffe ist das Deutsche Reich aus seinen einstigen Trümmern durch den Willen der deutschen Stämme und dank dem Wirken großer Heroen in dem Augenblick entstanden, da es in dem überlegenen Genius eines Bismarck nicht nur die Reife der Zeit, sondern den zur Vollendung bestimmten Mann erhalten hatte. Je staatlich gefestigter und vom eigenen Werte durchdrungener die europäischen Völker wurden, um so schwieriger mußte die Aufrechterhaltung einer europäischen Situation werden, die als sogenannles Gleichgewicht der Kräfte den wahren Verhältnissen der Kraft nicht mehr ent- s p r a ch. Sich einzubilden, auf die Dauer mit den Mätzchen schwatzhafter Argumente die europäischen Nationen in sich zu zersplittern oder gegeneinander verhetzen zu können, muhte deshalb immer mehr scheitern, und damit war England gezwungen, vom bequemen Nutznießer eines gegebenen Zustandes zu seinem Verteidiger oder gar zum dauernden Erhalter zu werden. Damit aber hörte die Kunst des Intrigierens auf. und an ihre Stelle trat der Zwang zum eigenen Kampf und nicht nur der Wille zu ihm, sondern auch das Können. Das Sinnen aber unter Berücksichtigung der unter- des selbst gigantisch angeüiachsenen Belastung des Weltreiches einerseits und des immer höher erforderlichen Bluteinsatzes für die gewünschte europäische Zersplitterung andererseits. Die Aufrechterhaltung des europäischen Gleichgewichts hatte aber — wenigstens ursprünglich — doch nur den Sinn» In der Krolloper. mH । H * - Während der Gefallenenehrung. In der ersten Reihe der Regierungsbanke. der Führer Neben ihm Reichsaußenminister von Ribbentrop, Großadmiral Raeder, Generalfeldmarschall Kettetz die Reichs- minister Dr. Frick, Dr. Goebbels, Graf Schwerin von Krosigk. In der zweiten Reihe: die Relchsmlmster Darre, Rust, Seldte, Dr. Frank, Dr. Dorpnxsiller, Dr. Ohneforge und Dr. Seiß-Jnquart. In der dritten Reihe: Staatsminister Dr. Meißner. — (Scherl-Bilderdienst, Berlin.) Berlin, 26. April. (DNB.) Die Abgeordneten Grohdeutschlands des Reichstags versammelten sich am Sonntagnachmjttag zur 6. Sitzung des Reichstages in diesem Kriege. Während sich draußen im Reich und an den fernen Fronten des Krieges die Millionen bereit machten, am Rundfunk Zeuge dieser Stunde zu. sein, begaben sich -die Abgeordneten in den Sitzungssaal. Die Mehrzahl trägt den Waffenrock. Die Generalität^ oben auf den Rängen unterstreicht das soldattsche Gepräge des Auditoriums. In der Mittelloge findet sich das Diplomgtische Korps ein, zuvorderst die Vertreter unserer Verbündeten Italien und Japan. Botschafter Dino Alsieri sieht man in der graugrünen Uniform der faschistischen Miliz. Inzwischen haben auch die Mitglieder der Reichsregierung ihre Sitze eingenommen. Auf der ersten Bank der Reichsminister des Auswärtigen von Ribbentrop, Großadmiral Raeder, Generalfeldmarschall Keitel, Reichs-Minister Dr. Goebbels, Reichsfinanzminister Graf Schwerin von Krosigk. Neben dem Rednerpult Reichsminister Dr. Lammers und Reichspressechef Dr. Dietrich. Es ist 15 Uhr, der Führer betritt den Saal. Neben ihm Reichsmarschall Göring, Innenminister Dr. Frick, Reichsleiter Bormann, der Reichsführer Himmler sowie die Adjutanten. Der Neichstagspräsident -Reichsmarschall Göring eröffnet- die Sitzung und gedenkt zunächst der seit der letzten Sitzung auf dem Felde der Ehre gefallenen Kameraden Behrend, Kreut, Ziegler, Hölzel, Moder, Urstöger, Hogreff, Sandner, ferner der Abgeordneten Hofmann und Dr. Springorum und zweier Kameraden, die Ntttglieder der Reichsregierung waren, der Minister Dr. Todt und Kerrl. Wir verbinden diese Ehrung, so sagte Göring weiter, mit dem Gedenken an die gesamten schweren Blutopfer, die die Nation bisher gebracht hat. Dann bittet er den Führer, das Wort zu nehmen. Die Rede des Führers. Abgeordnete? Männer des Deutschen Reichstages! Am 11. Dezember 1941, als ist zuletzt zu Ihnen sprechen konnte, war es mir vergönnt, einen Rechenschaftsbericht vorzulegen über den Ablauf der Ereignisse des vergangenen Jahres. Sie sind in ihrer geschichtlichen Größe und fortwirkenden politischen Bedeutung von einem Ausmaß, das vielleicht erst Jahrhunderte später in seinem ganzen Umfang erkannt werden wird. Nach der Niederschlagung der von England und Moskau gemeinsam angezettelten Revolte in Belgrad wurde sich schon wenige Wochen später Europa zum ersten Male seit vielleicht Jahrhunderten der gemeinsamen Bedrohung aus dem Osten bewußt, von deren erfolgreicher Abwehr das Sein oder Nichtsein unseres Kontinents schon so oft abhing. Für viele Menschen schienen nunmehr die Ursachen des blutigen Krieges, der uns seit dem Sep- tempeber 1939 aufgezwungen worden war, deutlicher zu werden. Denn dieser Krieg trug nicht mehr die Merkmale der von früher her gewohnten innereuropäischen Auseinandersetzungen in sich.. In zunehmendem Maße begann sich der Eindruck zu vertiefen, daß man diesem geschichtlichen Ringen überhaupt nicht mit den Gründen der üblichen oder auch nur vernünftig gesehenen Interessen der einzelnen Länder gerecht wird, sondern daß es sich dabei um eine jener elementaren Auseinandersetzungen handelt, die — indem sie die Welt offen in Jahrtausenden einmal erschüttert — das J a h r - tausend eines neuen Zeitabschnittes einleiten. Viele der dabei auftretenden geschichtlichen Erscheinungen sind sich des tiefsten Auftrages und Sinnes ihres Handelns so wenig bewußt, wie es der kleine Soldat zu sein vermag im Rahmen einer großen militärischen Operation. Auch sind die Zeiträume solcher eruptiver Epochen so groß, daß das einzelne menschliche Leben nur zu leicht den Zusammenhang oder gar die Bedeutung seines Einsatzes im Veryältnis zum Ablauf des gesamten Geschehens verkannt. Aber trotzdem sind auch da, wo scheinbar der Sinn und Nutzen eines solchen, die Völker oder gar Kontinente erschütternden Prozesses nicht zu sehen ist, Nutznießer vorhanden. Viele glaubten deshalb zu treiben und sind selbst nur die Getriebenen, und andere wollen schlagen und sind am Ende die Geschlagenen. Als am 3. September 1939 nach endlosen deutschen Friedensbemühungen dem neuen Reiche die Kriegserklärungen Frankreichs und Englands überreicht worden waren, nachdem diese Staaten durch die Ausstellung einer Blankovollmacht zunächst Polen als auslösende Kraft vorgestoßen hatten, mußte man wohl an der Vernunft einer Welt verzweifeln, die scheinbar ohne jeden Grund statt das Unglück eines solchen wahnsinnigen Krieges zu meiden, die Katastrophe förmlich herbeizwang. Nun wissen wir alle, daß seit der inneren stäat- Luden die treibende Kraft der Kriegshetze England Blut sparen zu helfen, um es dadurch zu befähigen, den Aufgaben seiner gedachten Weltmission leichter gerecht zu werden. So wie dieses Reich aber gezwungen wurde, in Europa selbst sein Blut zu vergießen, muß einmal der Augenblick kommen, in dem die Beibehaltung der europäischen Zerrissenheit von England mehr Kraft fordert, als es zur Erhaltung seines eigenen Weltreiches entbehren kann. Die tiefe Ermattung nach den napoleonischen Kriegen, die dabei noch wesentlich von kontinentalen Kräften geführt worden waren, war das erste An- zeichen des sich allmählichen Ueberlebens der briri- schen Doktrin von der Aufrechterhaltung des europäischen Gleichgewichts. Davon aber abgesehen war die Meinung, daß das britische Weltreich als Voraussetzung seiner Existenz ein in Ohnmacht zersplittertes Europa nötig habe, überhaupt nur solage gegeben, als an der Peripherie des Weltreiches selbst keine es bedrohenden ebenbürtigen Staaten vorhanden waren. Im Moment, in dem sich der russische Koloß von Europa den Weg durch Asien bis nach dem Fernen Osten hin erkämpfte, im Augenblick, da die n o r d amerikanische Union ein von England ebenso unabhängiges wie gänzlich unangreifbares Gebilde rourbe, und noch mehr in der Zeit, da das japanische Kaiserreich — ähnlich wie Italien und Deutschland — aus seinem Schlafe erwachend zur Vormacht im Fernen Osten aufstieg, waren die Voraussetzungen des Bestandes des britischen Weltreiches überhaupt grundsätzlich andere geworden. Nicht gegen Europa konnte dieses Ge- bilbe auf die Dauer erhalten werden, sondern höchstens mit Europa. Als daher 1914 England trotz langer deutscher Friedensbemühungen — wieder im Sinne seiner alten Doktrin — dem damaligen Reich mit einer überlegenen Koalition von Mächten den Krieg erklärte, hatte es wohl Deutschland selbst vorübergehend in seiner Bedeutung ober in seiner Stellung in Europa geschwächt und aus der übrigen Welt verdrängt. Allein, zwei Tatsachen muhte jeder nicht völlig Verblendete am Ende dieses bisher blutigsten Ringens der Weltgeschichte einsehen und zugeben: 1. daß es.nur eine Frage der Zeit war, bis sich Deutschland der ihm auferlegten Bande entledigen würde. Denn eine Nation, die vier Jahre lang einer ganzen Welt gegenüber stand hält und nur infolge von Schwindeleien und Lügen durch einen inneren Aufruhr nach Versailles gezwungen werden kann, wird eines Tages den ihm angetanen Betrug nicht nur erkennen, sondern feine Folgen selbstverständlich kraft der grundsätzlich vorhandenen Stärke auch wieder beseitigen; 2. die von England im Laufe dieses Krieges selbst erbetenen Hilfen waren nicht mehr rückgängig zu machen, das heißt: dey Appell der englischen Regierung in letzter Not an Amerika hat diesen Kontinent zu einer wirtschaftlichen und politischen Bedeutung gebracht, die England selbst zu beseitigen nie mehr in der Lage sein wird. Als England in den Weltkrieg ein trat, kämpfte es für seinen Zweimächtestandard zur See unb war nicht bereit, dem Deutschen Reich eine Stärke von fünf oder gar sechs zu zehn zuzubilligen. Als England den Krieg — wie es glaubte — siegreich beendet hatte, war Japan an die Stelle Deutschlands getreten und Amerika an die Stelle Englands selbst. Das Gefüge des britischen Weltreiches aber hatte durch diesen Kampf nicht an innerer Stärke gewonnen, sondern es begann sich zu lockern, und wenn man aus taktischen Gründen später an Stelle des Wortes Imperium lieber den vagen Begriff des Weltreiches setzte, dann geschah es nur, um aus einer nicht mehr zu beseitigenden Not eine Tugend zu machen. Unb wenn man sich in der damaligen Zeit schwerster militärischer Krisen Hilfen erbat mit Versprechungen, die man von Anfang an später nicht zu halten gedachte, so war es klar, daß eines Tages die Betrogenen auf >die Erfüllung der Zusicherungen pochen würden, daß also Wechsel ausgestellt worden waren, die früher ober später einmal ein gelöst werden mußten. Weder die indische noch die arabische Welt wird die Zusicherungen aus dem Gedächtnis verlieren, durch die man sie einst zur Opferbereitschaft für die Erhaltung des britischen Weltreiches verführte. Daß England dabei selbst wirtschaftlich auf das schwerste gestört, finanziell belastet und blutmäßig erschöpft aus dem Kriege hervorging, kann als weiterer Beweis dafür dienen, daß schon der erste Weltkrieg ein Phyrrhussieg war, also ein Exfolg, der nur der Vater späterer Niederlagen fein konnte. Noch ein solcher Krieg zur Aufrechterhaltung des europäischen Gleichgewichts unb England mußte dann zwangsläufig im Rahmen des Weltreiches das erforderliche" eigene Gewicht verlieren, d. h., die zur Verteidigung einer unmöglichen Europäischen Ordnung vergeudete Kraft geht dem Zusammenhalt unb der Verteidigung des eigenen Imperiums verloren. Deshalb kann und wird der neue Krieg nur mit einer Katastrophe des britischen Weltreiches enden. Wit wem immer sich auch England verbindet, es wird am Ende dieses Krieges seinen Verbündeten stärker sehen, als es selbst ist und sein kann. Es mögen seine Erzkapitalisten die bolschewistischen Staatsmänner mit noch so großer heuchlerischer Freundschaft begrüßen, so mögen seine Erzbischöfe die blutigen Bestien des bolschewistischen Atheismus noch so innig umarmen: je mehr Lügen, Heuchelei und Betrug angewendet werden müssen, um die widernatürlichen Koalitionen dieses Reiches vor dem eigenen Volke ober der anderen Wenschheit moralisch zu decken, um so weniger werden sie in der Lage sein, die sehenden Völker wirklich zu täuschen und den natürlichen Weg einer zwangsläufigen geschichtlichen Entwicklung zu verhindern. Es gibt ein weises antikes Sprichwort, das besagt, daß die Götter denjenigen, den sie zur Verdammung bestimmt haben, vorher blenden. Ich weiß nicht, ob noch alle Engländer es heute als eine weise, erleuchtete Tat ansehen werden, die zahlreichen Verständigungsmöglichkeilen, die ich seit dem Jahre 1933 vorgeschlagen hatte, abgelehnt zu haben, ob sie alle heute noch so überzeugt sind, daß es so klug war, meine Vündnisangebote, die ich noch am 1. September 1939 erneuert halte, ausgeschlagen und meine Friedensvorschläge nach dem polnischen und nach dem französischen Feldzug zurückgeslohen zu haben. Ich kenne nun aber noch ein anderes Gebot. Es besagt, daß der Wensch das, was die Götter zum Fall bestimmt haben, selbst noch stoßen soll. So wird denn also geschehen, was geschehen muß. Wenn aber im Völkerleben die Einsicht und Vernunft scheinbar ganz zum Schweigen gebracht sind, dann ist damit trotzdem nicht gesagt, daß nicht doch ein denkender Wille auch dort vorhanden ist, wo von außen her nur Dummheit oder Verbohrtheit als einzige Ursachen zu sehen sind. Der britische Jude Lord Disraeli hat es einst ausgesprochen, daß die Rassenfrage der Schlüssel zur Weltgeschichte sei. Wir Nationalsozialisten sind in dieser Erkenntnis groß geworden. Indem wir dem Wesen der Rassenfrage unsere Aufmerksamkeit widmeten, haben wir die Aufklärung für viele Vorgänge gefunden, die an sich sonst unbegreiflich erscheinen müßten. Die verborgenen Kräfte, die England schon im Jahre 1914 in den ersten Weltkrieg gehetzt Haden, sind Juden gewesen. Die Kraft, die uns selbst damals lähmte und endlich unter der Parole, daß Deutschland seine Fahne nicht mehr siegreich nach Haufe tragen dürfe, zur Uebergabe zwang, war eine jüdische. Juden zettelten in unserem Volke die Revolution an unb raubten uns damit jedes weitere Widerstandsvermögen. Juden aber haben seit 1939 auch das britische Weltreich in seine gefährlichste Krise hm- einmanövriert. Juden worein die Träger jener bolschewistischen Infektion, die ein ft Europa zu vernichten drohte. Sie waren aber auch zugleich die Kriegshetzer in den Reihen der Plutokraten. Ein Streis von Juden hat einst Amerika gegen alle eigenen Interessen dieses Landes in den Krieg mit hineingetrieben, einzig und allein aus jüdisch-kapiUnb in diesem Augenblick, da erhebt dieses scheinbar alternde Europa wieder — wie immer in der Geschichte — die Fackel einer Erkenntnis hoch und seine Wänner marschieren heute als die Repräsentanten einer neuen und besseren Ordnung, als die wahre Jugend der sozialen und nationalen Freiheit der Welt! Wenn ich heute namens dieser wahren Jugend Europas und damit einer jüngeren Welt zu Ihnen spreche, dann tue ich es in dem Gefühl eines Wannes, der für eine heilige Aufgabe den schlimmsten Kampf seines Lebens hinter sich hat. Ich spreche weiter zu Ihnen als der Führer von Armeen, die ein Schicksal meisterten, das als schwerste Prüfung der Vorsehung nur jenen auferkgf werden kann, die zu höchstem berufen sind. Wenn die Götter nur jene lieben, die Unmögliches von ihnen fordern, dann gibt der Herrgott seinen Segen auch nur dem, der im Unmöglichen standhaft bleibt! Meine Abgeordneten! In diesem Winter ist ein Weltkampf entschieden worden, der in der Stellung seiner Probleme weit über das hinausreicht, was in normalen Kriegen an Aufgaben gelöst werden soll und kann. Als im November 1918 das deutsche Volk von der verlogenen Phraseologie des damaligen amerikanischen Präsidenten Wilson umnebelt, unbesiegt die Waffen niederlegend, das Schlachtfeld verließ, handelte es unter Einwirkung jener jüdischen Rasse, die nun hoffte, im Herzen Europas dem Bolschewismus ein sicheres Bollwerk errichten zu können. Wir kennen das theoretische Prinzip und die grausame Wahr- heit der Ziele dieser Weltpest. Herrschaft des Proletariats heißt es und Diktatur des Judentums ist es! Ausrottung der nationalen Führung und Intelligenz der Völker und Bcherrfchung des bann führungs- und damit aus eigener Schuld — wehrlos gewordenen Proletariats durch die allein jüdisch-internationalen Verbrecher. Was sich in Rußland in so grauenhaftem Umfange vollzogen hatte, die Ausrottung unzähliger Millionen führender Köpfe, sollte sich in Deutschland fortsetzen. Wenn diese Absicht mißlang, dann lag die Ursache darin, baß zu viele gesunde Abwehrkräfte in unserem Volke noch vorhanden waren und daß es vor allem auf der bolschewistischen Seite — soweit es die Führung betraf, die nur aus Juden bestand — an eigenem Mut, beim geführten Proletariat aber an einheitlicher Zustimmung fehlte, um in Deutschland allgemein das zu vollziehen, was in Rußland gelungen war. Immerhin haben wir in einigen Teilen des Reiches die Einleitung dieses Zustandes erlebt und unter Einsatz des Blutes zahlreicher Idealisten wieder beseitigt. Sck)werer lastete der Fluch dieses Satanswerkes auf Ungar n. Auch dort gelang es nur mit nationaler Gewalt, die Macht der jüdischen Gewalt zu brechen. Der Name des Mannes, der als Führer im Streit gegen dieses Verbrechen zum Retter Ungarns wurde, ist noch heute lebend unter uns als einer der ersten Repräsentanten der beginnenden europäischen Erhebung. Die schwerste Auseinandersetzung gegen bie drohende Vernichtung von Volk und Staat aber vollzog sich in I t a l i e n. In einem heroischen Aufruhr sondergleichen haben italienische Kriegsteilnehmer und italienische Jugend unter der Führung auch eines einmalig Begnadeten Has Kompromiß Diesem Prozeß, der, wie Womrnsen sagt, von den Juden betriebenen Dekomposition von Völkern und Staaten Hal nun das junge, erwachende Europa den Krieg angesagl. Wit ihm haben sich verbunden stolze und ehr- bewuhle Völker auch in anderen Weltteilen, und zu ihnen werden Hunderte von Willionen Wen- schen noch stoßen, unterjochte, die — ganz gleich, wie ihre derzeitigen Führer es auch sehen mögen — eines Tages die Ketten zerbrechen wer- den. Es wird das Ende der Lügner kommen, die die Welt vor einer sie bedrohenden fremden Beherrschung zu beschützen vorgeben und in Wahrheit nur ihre eigene Weltherrschaft zu retten versuchen. In diesem gewaltigen, wahrhaft geschichtlichen Aufbruch der Völker befinden wir uns nun alle, teils als führende, handelnde oder ausübende Menschen. Auf der einen Seite stehen bie M ä n ne r der Demokratie, das heißt des jüdischen Kapitalismus mit ihrem ganzen Ballast verstaubter Staatstheorien, ihrer parlamentarischen Korruption, ihrer neralterten Gesellschaftsordnung, ihren jüdischen Gehirntrusts, ihren jüdischen Zeitungen, Börsen und Banken, — ein Konzern, gemischt aus politischen und wirtschaftlichen Schiebern schlimmster Art, und an ihrer Seite der bolschewi- stische Staat, d.h. jene Masse einer vertierten talistischen Gesichtspunkten. Und der Präsident Roosevelt besitzt in Ermangelung eigener Fähigkeit jenen geistigen Unterstützungstrust, dessen leitende Männer ich namentlich nicht aufzuführen brauche: es sind nurJuden. Durch sie wurde wiederum im Jahre 1917 die USA. Zug um Zug von dem jüdisch infizierten Präsidenten und seiner volljüdischen Umgebung in einen Krieg gehetzt,' ohne jeden Grund und ohne jeden Sinn gegen Nationen, die Amerika nie etwas getan haben, gegen Völker, von denen Amerika nie etwas gewinnen kann, denn worin liegt der Sinn eines Krieges, den ein Staat führt, der einen Raum ohne Volk darstellt, gegen Völker ohne Raum? Es handelt "sich daher in diesem Krieg politisch gesehen gar nicht mehr um bie Interessen einzelner Völker, sondern es handelt sich um eine Auseinandersetzung zwischen Nationen, die für ihre Angehörigen das Leben auf dieser Welt sicherstellen wollen und Völkern, die zu w i l l e n l o s e n Werkzeugen eines internationalen Welt- Parasiten geworden sind. Das tatsächliche Wirken dieser jüdisch-internationalen Kriegshetze aber haben die deutschen und - verbündeten Soldaten in jenem Lande am besten tennengelernt, da das Judentum seine ausschließliche Diktatur ausübt und das es als das staatliche Weltidol einer kommenden Menschheit predigen läßt und dem minderwertige Subjekte anderer Völker, genau so wie einst bei uns, in unverständlicher Hörigkeit verfallen sind. demokratischer Feigheit und bolschewistischer Gewalt in blutigem Ringen niedergeworfen und an ihre Stelle eine neue positive Volks- und Staatsidee gesetzt. Ich empfehle jedem Deutschen das Studium der Geschichte der faschistischen Revolution, und er wird dann nicht ohne eine innere Ergriffenheit den Weg und die Bewegung eines Mannes verfolgen, die so viel mit uns gemeinsam haben, daß wir ihren Kampf geradezu als ein Stück des eigenen Schicksals empfinden. Erft mit dem Siege des Faschismus konnte man von einer beginnenden Rettung Europas sprechen; denn nun war die Stelle eines Gedankenkonglomerats destruktiver und auflösender Natur nicht die bloße Gewalt der Bajonette, sondern eine wahrhaft konstruktiveneueJdee getreten. Zum ersten Male wurden in einem Staate die Bolschewisten nicht nur geschlagen, sondern vor allem die Marxisten gewonnen. Gewonnen für den Neuaufbau einer besseren und gesünderen Gesellschaftsordnung, die im Staate nicht den Träger der Protektion einer bestimmten Gesellschaftsschicht, sondern die Voraussetzung zur Lebenserhaltung aller sieht. In der gleichen Zeit, in der sich diese geschichte- bildenden Ereignisse vollzogen, wuchs die natio- nalsozialistische Bewegung zur Erfüllung ihrer Mission in unserem eigenen Volke. Auch hier kam die Stunde, da in der Auseinandersetzung zwischen jüdischem Internationalismus und nationalsozialistischem Volks- und Staatsgedanken die gesunde Natur zum Durchbruch kam. Aber auch in den meisten der übrigen europäischen Ländern kam es zu diesem Konflikt, nur mit dem Unterschiede, daß er in dem einen oder anderen Land mit Kompromissen zunächst überdeckt, in anderen mit staatlichen Mitteln vorübergehend ausgeschaltet wurde. Wir alle erinnern uns aber noch der letzten großen und entscheidenden Auseinandersetzung in Spanien, wo auch unter der Führung eines einzigen Mannes eine klare und endgültige Entscheidung erzwungen wurde und ebenfalls nach einem blutigen Bürgerkriege die nationale Revolution den bolschewistischen Erzfeind zu Boden warf. Mit der steigenden Erkenntnis des Juden als des parasitären Erregers dieser Krankheiten wurde nun in den letzten Jahren fast Staat um Staat in Europa zur Stellungnahme in dieser Schicksalsfrage gezwungen. Aus dem Selbsterhaltungstrieb heraus mußten sie jene Maßnahmen treffen, die geeignet waren, die eigenen Völker vor dieser internationalen Vergiftung endgültig in Schuh zu nehmen. Wenn nun auch das bolschewistische Rußland das plastische Produkt dieser jüdischen Infektion ist, so darf man doch nicht vergessen, daß der demo- kr a tische K apita lis mus die Voraussetzungen dafür schasst. Hier bereiten die Juden bas vor, was die gleichen Juden im zweiten Akt dieses Prozesses vollenden. Im ersten Stadium entrechten sie die Millionen Massen der Menschen zu hilflosen Sklaven oder — wie sie selbst sagen — zu expropriierten Proletariern, um sie bann als fanatisierte Masse zur Vernichtung ihrer Staatsgrundlagen anzufeuern. Später folgt bie Ausrottung ihrer eigenen nationalen Intelligenz und endlich die Beseitigung aller jener kulturellen Grundlagen, die als tausendjährige Erbmasse diesen Völkern einen inneren Wert geben oder als Mahner für die Zukunft wirken könnten. Was bann noch übrig bleibt, ist d a s Tier im Menschen und eine jüdische Schicht, die, zur Führung gebracht, als Parasit am Ende den eigenen Nährboden zerstört, auf dem sie gedeiht. Menschheit, über die der Jude wie in Sowjetrußland seine blutige Geißel schwingt. Und auf der anderen Seite stehen die Völker, die um ihre Freiheit unb Unabhängigkeit kämpfen, und vor allem kämpfen für die Sicherung des täglichen Brotes ihrer Menschen. Also die sogenannten „Besitzenden" — von den Kellern des Kremls bis zu den Gewölben der Bankhäuser in Neuyork — gegen die Habenichtse, das heißt jene Nationen, für die eine einzige schlechte Ernte Not und Hunger bedeutet, und die bei allem Fleiß ihrer Bewohner in derselben Zeit nicht das tägliche Brot zum Leben haben, in der in den Staaten und Ländern der Besitzenden der Weizen, Mais, Kaffee usw. verbrannt und verfeuert werden, nur um etwas höhere Preise zu erzielen. Im Osten Europas aber liegt der Kampfplatz, auf dem bie Entscheidung fallen wird. lieber die Erfolge der hinter uns liegenden Kampfjahre habe ich zu Ihnen, meine Abgeordneten, immer bann gesprochen, wenn Zeit und Umstände es mir geboten und möglich fein ließen, über die Kampfhandlungen des vergangenen Jahres zum letzten Mal am 11. Dezember 1941. Im möchte hier besonders betonen, daß diese Reden in erster Linie immer dem deutschen Volke und dann feinen Freunden gelten. Ich spreche nicht, um Menschen von etwas zu überzeugen, bie, sei es aus Dummheit ober aus böser Absicht, die Wahrheit geflissentlich weder sehen können noch hören wollen. Denn wenn ich — nur um ein Beispiel hetauvzll» greifen — den wirklichen Ablauf der Dinge mit jenen Schlußfolgerungen vergleiche, bie Mister Churchill daraus zieht, dann erscheint hier eine o klaffende Diskrepanz zwischen den Ereignissen unb ihrer Auslegung, daß jeder Versuch der lieber- brüdung dieser gegenteiligen Auffassungen vergeblich sein muß. Seit dem September 1939, ja überhaupt feit Beginn der Machtübernahme durch den Nationalsozialismus bis ich nur Irrtümern erlegen und habe nur Fehlgriffe getan. Demgegenüber gibt es keine Phase in diesem Geschehen, dem nicht Herr Churchill den Charakter einer „Ermutigung" zugesprochen hat und wohl auch bis zur letzten Minute zusprechen wird. Daß uns Englaiü) einst den Krieg erklärt hat, war ein ermutigendes Zeichen einer inneren Stärke: Daß sich andere gefunden haben, um sich für den britischen Egoismus auf die Schlachtbank führen zu lassen, war nicht minder ermutigend. Schon eine bloße Zusammenkunft Chur* chills mit Daladier oder Paul Reynaud zeigte ermutigende Symptome. Die Besprechung zweier ober mehrerer alliierter Generale sind ebenso ermutigende Beweise für den Fortschritt der militärischen öeite der demokratischen Sache, wie eine Kaminplauderei des kranken Mannes aus dem Weißen Haus für den Geistigen. Als Herr Cripps zum erstenmal nach Moskau flog, war das nicht weniger ermutigend als sein Rückzug aus Indien. Daß es General Mac Arthur fertig gebracht hat, von den Philippinen gerade noch zur rechten Zeit zu entkommen, war ebenfalls ein ermutigender Faktor. Genau so wie es ermutigend ist, wenn es 20 Engländern gelingt, mit geschwärzten Gesichtern auf Gummisohlen mit einem britischen Floß sack sich an irgendeiner Stelle der von uns besetzten Küsten anzuschleichen, ans Land zu setzen, um beim Erscheinen einer deutschen Streife wieder glücklich abzubauen. Wenn eine (Emigrantenregierung, das heißt also eine Sammlung von Nullen, eine Erklärung gegen Deutschland abgrbt, bann wirkt dies ermutigend, genau so, als wenn Herr Churchill die Vernichtung der deutschen U-Boote verkündet ober von einer neuen Erfindung ober einer neuen Offensive ober einer zweiten Front usw. spricht. Dagegen ist nun nichts zu machen. Jedes Volk hat seine Art von Ermutigungen. Ich z. B. habe es einst als ermutigend angesehen, daß es uns gelang, binnen 18 Tagen den polnischen Staat mit immerhin 33 Millionen Menschen in einer Anzahl gewaltigster Vernichtungsschlachten wegzufegen. Ich sah es weiter als ermutigend an, daß in dieser ganzen Zeit weder Frankreich noch gar England es wagten, an den Westwall auch nur heranzufühlen. Ich glaube, daß es auch ermutigend war, als wir in Norwegen landen konnten, unb zwar nicht nachts mit geschwärzten Gesichtern unb auf Gummisohlen, sondern bei hellem Tag unb mit genagelten Bergstiefeln, unb daß wir dieses Norwegen in kaum sechs Wochen restlos in unsere Hand brachten. Es war jedenfalls für uns alle sehr ermutigend, zu erleben, wie die britische Expeditionsarmee in wenigen Wochen aus Norwegen hinaus- getrieben worden war. Ebenso glaube ich, daß wir allen Grund besitzen, es als ermutigend zu empfinden, daß es uns möglich wurde, in knapp sechs Wochen die französisch-britischen Armeen bis zur völligen Vernichtung zu schlagen, in noch nicht einer Woche Holland und in knapp drei Wochen auch Belgien endgültig in unsere Gewalt zu bringen, bie' britischen Streitkräfte aber zu zerschlagen, gefangen zu nehmen ober bei Dün - kirch en in das Meer zm treiben. Ich selbst empfand es als eine besondere Ermutigung, daß wir mit Italien gemein fam nicht nur in Frankreich, sondern auch in Nordafrika große Erfolge erringen konnten. Ebenso ermutigend war es meinen Augen, daß wir es fertigbrachten, bie serbische Revolte, die von Washington unb London inszeniert unb von Moskau angezettelt worben war, mit unseren Verbündeten in wenigen Wochen zusammenzuschlagen. Es war für uns weiter ermutigend, zu erleben, wie die britischen Expeditionsarmeen auch dort in schnellstem Tempo erst nach dem Peloponnes und dann über Kreta endlich meerwärts verschwanden, soweit sie nicht von uns ebenfalls vernichtet wurden ober in Gefangenschaft gerieten. Nicht weniger ermutigenb aber war es für das deutsche Volk, baß wir feit dem 22. Juni des vergangenen Jahres mit unseren Verbündeten in weltgeschichtlich einmaligen Schlachten die bot* schewistische Gefahr von unseren Grenzen über tausend Kilometer weit zurückschlagen konnten, und daß in der gleichen Zeit unsere U-Boote und Luftwaffe sowohl als unsere übrigen Streitkräfte schon mehr als 16 Millionen BRT. feindlichen Handelsschiffsraums versenkt hatten unb heute noch immer weiter versenken unb versenken werden. Ich sehe es als eine Ermutigung an, baß es uns dabei gelang, in den Weiten des Ostens ein Eisenbahnnetz aus unsere Spurweite zu bringen unb zu betreiben, bas zur Zeit großer ist, als das des ganzen englischen Mutter- lanbes. Auch zu den japanischen Heldentaten, diesem einzigartigen Siegeszug, kann ich nichts anderes sagen, als daß sie in unseren Augen ebenfalls überaus ermutigend sind. So könnte ich gegenüber den ermutigenden Elementen, von denen Herr'Churchill und Herr Roosevelt leben, zahllose Taten anführen, bie für uns eine Ermutigung bebeuten. Allerbings, das crmuiiqenbfte vielleicht, bas ich für Deutschland und seine Verbündeten überhaupt sehe, ist. daß Mr. Churchill unb Roosevelt in London unb Washington wirken unb nicht in Berlin ober Rom. Die Engländer werden das nicht glauben, aber es ist doch so! Meine Abgeordneten! Männer des Deutschen Reichstags! Als ich zum letzten Male zu Ihnen sprach, senkte sich über den Osten ein Winter, wie er in Europa auch in diesen Gebieten seit über 140 Jahren nicht erlebt worden war. In wenigen Tagen stürzte bas Thermometer von 0 Grab unb darüber bis minus 47 Grab unb darunter. Was das bedeutet, kann wohl überhaupt niemand ermessen, der es nicht selbst erlebt hat. Vier Wochen früher, als es vorauszusehen war. fanden damit alle weiteren Operationen ein jähes Ende. Die inmitten einer Vorwärtsbewegung befindliche Front durfte weder zurückfluten, noch konnte sie in den Positionen belassen werden, in denen sie sich in diesem Augenblick befand. EK erfolgte deshalb die Zurücknahme in eine allgemeine Linie, die von Taganrog 3um Ladoga-See reicht — ich darf heute aussvre- chen, daß dieser Vorgang wohl leicht barzustellen, in der Wirklichkeit unendlich schwer durch» zu führ en war. Der blitzartige Einbruch einer selbst in diesen Gebieten nur alle hundert Jahre wiederkehrenden Kältewelle solchen Grades lähmte nicht nur den Menschen, sondern vor allem die Maschinen. Es gab Augenblicke, in denen beide zu erstarren drohten. Wer die Weiten dieses Ostens» sieht, hat dabei mit einer psychologischen Belastung zu rechnen, die 1812 die französischen Heere vernichtete, und gerade deshalb heute noch als Er- Die Abwehrkräste gegen das Judentum. „Ermutigungen" in England und bei uns Heute gibt es nur noch Pflichten und Oie Gchlußanfprache Hermann Görings. — Oie Entschließung des Reichstags r u n f t, in miet Ge- Anerkennung für das Durchhalten in dieser Gefahr gezollt hat, so weiß das Volk doch, das darf ich wohl sagen, wem es vor allem aber die Ueber- windung dieser Gefahr zu danken hat. Niemals wohl waren die Liebe und der Dank des ganzen deutschen Volkes, aber auch der der Männer draußen stärker und gewaltiger dem Führer zugewandt als in diesen Zeiten. Denn wenn auch nicht jeder einzelne sah und sehen konnte, wie der Führer solch schweres Schicksal meisterte, so haben wir seine Mitarbeiter, dies um so stärker erlebt, und wir dürfen es heute bekennei,: Wenn heule die Front im Osten steht und wenn wiederum zum starken Angriff übcrgc gangen werden kann, so ist dieses Wunder nächst der Tapferkeit der Truppen einzig und allein das Verdienst unseres Führer gewesen. Nachdem nunmehr der Führer das Schicksal gemeistert hat, darf ich es aussprechen, welch eine seelische Kraft notwendig war, um die täglich hereinbrcchenden grimmen Nachrichten durchzu- stehen, immer wieder neue Entscheidungen zu treffen, immer wieder ein;ngreifen und zn Hel- ordert eine kongeniale Einstellung auch bei den- enigen, die vom Volke selbst berufen sind, seine Interessen wahrzunehmen. In dieser Zeit gibt es keine selbstheiligen Erscheinungen mit wohlerworbenen Rechten, sondern wir alle sind nur gehorsame Diener an den Interessen unseres Volkes. Meine Abgeordneten? Männer des Deutschen Reichstages! Wir haben eine gewaltige Winterschlacht hinter uns. Es wird die Stunde kommen, da sich die Fronten wieder aus ihrer Erstarrung lösen werden und dann soll die Geschichte entscheiden, wer in diesem Winter gesiegt hat: der Angreifer, der seine Men- chenmassen idiotisch opferte oder der Verteidiger, der einfach feine Stellung hielt. Ich lese in diesen Wochen fortgesetzt von den gewaltigen Drohungen unserer Gegner. Sie wissen, daß ich meine Aufgabe viel zu heilig und ernst nehme, um jemals leichtfertig zu sein. Was Menschen tun können, um Gefahren vorzubeugen, das habe ich getan, und werde ich auch in Zukunft tun. Und wie weit unsere Vorbereitungen für die Ueberwindung dieser Gefahren genügende sind, wird die Zukunft erweisen. Die großen Feldherren Englands und der USA. jagen mir weder Furcht noch Schrecken ein. In meinen Augen besitzen Generale wie MacArthur keineswegs, wie die britische Presse glaubt, hinreißende sonoern höchstens ausreißende Fähigkeiten. Wie ich überhaupt die Genügsamkeit meiner Gegner bewundere in der Anlegung des Maßstabes für die Größe ihrer eigenen Erfolge oder ihrer Person. Sollte sich aber in England der Gedanke, den Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung mit neuen Mitteln weiterzuführen, durchsetzen, dann möchte ich schon jetzt vor aller Welt folgendes festftellen: Herr Churchill hat im Mai 1940 mit diesem Krieg begonnen. Ich habe vier 'Monate lang gewarnt und gewartet. Es kam dann die 3cif, in der ich gezwungen war, zu handeln. Der für diese Art von Kampf allein Verantwortliche begann zu jammern. Auch jehtiftmeinWartennicht Schwäche. Möge dieser Mann nicht wieder klagen und wimmern, wenn ich mich nun gezwungen sehen werde, eine Antwort zu geben, die sehr viel Leid über sein eigenes Volk bringen wird. Ich werde von jetzt ab wieder Schlag auf Schlag veraelten, bis dieser Verbrecher Soldaten. Es erfüllt mich mit großem Stolz und tiefer Befriedigung, daß sich nunmehr die Erziehung unseres Volkes durch den Nationalsozialismus immer stärker machen. Es war daher für uns eine Erlösung, als sich das tapfere japanische Volk entschlossen, den unverschämten Provokationen dieses Geisteskranken so zu antworten, wie man es allein vor dem eigenen Volke und der Weltgeschichte verantworten kann. Damit wurde endlich auch der deutschen U-Boot- Waffe der Ozean im weitesten Maße des Wortes freigegeben. Und wenn die britisch-amerikanische Presse auch jede Woche von neuen Erfindungen - faselt, die zur unrettbaren Vernichtung der U-Boote führen werden, so ist dies ebensowenig neu, wie es umgekehrt auch nicht neu ist, daß sich die deutschen und unsere verbündeten U-Boote und ihre Waffen von Jahr zu Jahr verbessern. was die deuifche Marine trotz ihrer zahlenmäßigen Kleinheit getan Hal. überragt weitaus das, was unsere um so viel größere im Weltkriege zu leisten fähig war. Wie unsere U-voote aber wirken können, das wird sich von Monat zu Monat mehr erweisen. Denn entgegen der weinseligen Behauptung Churchills im Herbst 1939 vom Ende der deutschen U-Boote kann ich ihm nur versichern, daß ihre Zahl nach einem festen Rhythmus vonMonatzuMonatwächst, und daß sie heute bereits die höchftzahl der U-Boote des Weltkrieges weit hinter sich gelassen hat. ken wir einem Todesmul und einer Einsatzbereitschaft zahlloser namenloser Helden, die als unvergängliche Ruhmestat in der Geschichte unseres Volkes weiterleben wird. Es würde ein großes Unrecht fein, wollte ich am heutigen Tage nicht auch derer gedenken, die mit uns oas gleiche Leid geteilt haben, lieber unsere finnischen Waffengefährten zu sprechen, ist kaum nötig. Sie silld so hervorragend und vor allem auch so erfahren in diesem Kamps, daß sie schlechterdings nur immer a l s Vorbilder gelten dürfen. Sic besaßen vor allem die große Ruhe gegenüber eingebrochenen oder durch gesickerten russischen Verbänden. Indem sie.vorne ihre Reihen schlossen, begannen sie mit der Vernichtung der hinter ihrem Rük- ken operierenden Bolschewisten. Wenn ich aber nun vom Norden beginne, dann muß ich weiter die Soldaten einer Division nennen, die aus dem Süden Europas stammen und die am Ilmensee alles das mitgemacht haben, was yon unseren eigenen Männern gefordert werden mußte! Wenn die spanische Division dereinst in ihre Heimat zurück, kehrt, werden wir ihr und ihrem tapferen General kein anderes Zeugnis ausstellen können, als die Amrkennung der Treue und Tapferkeit bis in den Tod! Diese gleiche Wertung gebührt aber auch all d-n anderen Verbänden, sowohl den ungarischen vis den 11 o m a t i j d) c n und kroatischen Ver- mus zu ersparen, d. h. also, um ihre Frauen Kinder zu schützen. Ich werde von jetzt ab in diesen Fällen eingreifen und Richtern, die er- ichtlich das Gebot der Stunde nicht erkennen, ihres Amtes entheben. Was der deutsche Soldat, der deutsche Arbeiter, der Bauer, unsere Frauen in Stadt und Land, was Millionen unseres Mittelstandes usw. leisten und an Opfer bringen, alle nur in dem einen Gedanken an den Sieg, auszuwirken beginnt. Trotzdem die Partei selbst die weitaus große Masse nicht nur ihrer Anhänger, sondern auch ihrer'Führer an den Fronten hat, Millionen Männer der politischen Organisation, der SA., der NSKK. usw. als Soldaten ihrer Pflicht gehorchen, wirkt sie in ihrer Führung wahrhaft beispielhaft. Nicht nur der oft schwer bedrängten Heimat Hilst sie durch ihre Organisationen, der Arbeitsfront und der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt usw., sondern auch den Soldaten im Felde. Mein Ausruf zur Wollspende hat es ermöglicht, in kürzester Frist, verbunden mit melen organisatorischen Verbesserungen des Nachschubs, der Truppe eine vor allem wärmere Ausrüstung zu geben, als dies vordem geschehen war. Es darf uns daher alle gemeinsam — und dies spreche ich m diesem Augenblick besonders für den Soldaten in vorderster Linie aus — eine stolze Empfindung erfüllen: Wir haben ein Schicksal gemeistert, das einen anderen vor 130 Jahren zerbrochen hat. Die Prüfung, die dieser Winter aber für Front und Heimat brachte, soll für uns alle auch eine Lehre sein. Rein organisatorisch habe ich jene Verfügungen getroffen, die notwendig sind, um von vornherein einer Wiederholung ähnlicher Notstände vorzubeugen. Die Deutsche Reichsbahn wird in dem kommenden Winter, ganz gleich, wo er uns findet, ihrer Ausgabe besser gerecht werden als im vergangenen. Don den Lokomotiven angefangen bis zu den Panzern, Traktoren, Zugmaschinen und Lastkraftwagen wird das Heer im Osten besser gerüstet sein. Für den einzelnen Mann aber wird, selbst wenn sich eine solche Naturkatastrophe wiederholen sollte, aus Erfahrung und Arbeit kein ähnlicher Zustand mehr entstehen, wie wir ihn erlebten. Daß ich entschlossen bin, hier alles zu tun, um diesen Aufgaben gerecht zu werden, werden Sie, | meine alten Mitkämpfer, nicht bezweifeln. „Wir müssen dem Führer alles geben, was er notwendig Hal." Reichsmarschall, die Feldmarschälle und Admirale und Generalobersten und die zahlreichen anderen Führer an den Fronten, dann sehe i ch m i t stärkster Zuversicht in die Z i. ' der nicht Possenreißer, sondern M ä schichte machen werden. Der Kamps im Osten wird seine Fortsetzung finden. Der bolschewistische Koloß wird von uns solange geschlagen werden, bis er zertrümmert ist. Gegen England selbst aber kommt zunächst als erstes die d e u t s ch e U-Boot- waffe immer mehr zum Tragen. Herr Churchill hat bereits im Herbst 1939, nachdem er fast jeden Tag ungefähr 10 U-Boote versenkt hatte, dem englischen Volk versichert, daß er der U-Bootgefahr Herr geworden fei. Nun will ich ihm heute versichern, daß diese Gefahr eher noch seiner Herr werden wird. Ich habe es schon an anderer Stelle gesagt, daß die Lähmung des deutschen U-Booteinsatzes im vergangenen Jahr ausschließlich dem Bestreben zuzuschreiben war, jeden denkbaren Anlaß zu einem Konflikt mit Amerika zu vermeiden. Dies konnte aber nicht verhindern, daß der Präsident der amerikanischen Union von seinen jüdischen Auftraggebern getrieben, durch immer neue Maßnahmen versuchte, die deutsche Kriegführung einzuengen und uns durch das Mittel völkerrechtswidriger Dekla- rationen den U-Boot-Krieg überhaupt unmöglich zu innerung die Tatkraft schwächlicher Naturen zu lähmen imstande ist. . Die Hauptlast des Kampfes lag nun beim i £>cet und den mit ihm verbündeten fremden verbänden. Ich habe es daher als meine Ehrenpflicht angesehen, in diesem Augenblick meinen Namen mit dem Schicksal j derArmeezuverbinden. Ich fühle mich als Soldat so sehr verantwortlich für die Führung dieses Kampfes, daß ich es für nnerlräg- i Nch gehalten hätte, in dieser schwersten Stunde nicht mit meiner Person vor all' das zu treten, was die Vorsehung mit uns vorzuhaben schien. Daß es nun gelungen ist, die drohende Katastrophe restlos zu meistern, verdanke ich m erster und ausschließlicher Linie der Tapferkeit und Treue und der unmenschlichen Leidensbereitschaft unserer braven Soldaten. Sie allein haben es mir ermöglicht, eine Front zu halten, gegen die der Gegner Hekatomben von Wen- schen anzusehen begann. Monatelang rannten immer wieder neue, raum lUsaebUbetc Massen aus den Weiten Innerastsns Q>er des Kaukasus gegen unsere Linien an, die be- bnders nachts nur stützpunktartig gehalten werden -nnnten. Denn es ist unmöglich, bet 30, 40 oder nehr Grad Kälte im freien Felde ohne Deckung n< liegen. Wenn der Russe nun seinerseits trotzdem -»wischen diesen kaum befestigten Orten m immer icueit Angriffswellen durchstieß oder durchsickerte, Sann geschah es unter Opferung von hunderttausend en und aber hunderttau - enden von Menschen. Das Problem, das m üefer Zeit uns aber am meisten bebrudte war das )es Nachschub s. Denn weder der deutsche Mensch wch der deutsche Panzer, aber auch leider nicht un- ere deutsche Lokomotive waren für Kältegrade dop ■> er eitet, wie sie uns überfallmäßig nun getroffen laben Und doch hing von der Aufrechterhaltung unseres Nachschubs Sein oder Nichtsein der Armeen ab. Sie werden es daher verstehen und sicher billigen, daß ich in dem einen oder anderen tfaH rücksichtslos und hart zugegriffen habe um unter Em- lak der grimmigsten Entschlossenheit einem Schicksal Herr zu werden, dem wir sonst vielleicht hatten erliegen müssen. Denn, meine Herren Abgeordneten, als im Jahre 1812 die napoleonischen Armeen von Moskau zurückfluteten und endlich aufgerieben wurden, lag die tiefste Kälte ^twa um 25 Grad unter Null. In diesem Jahr aber war der tiefste Kältegrad den wir an einer Stelle an der Ostfront gemessen hatten, genau 52 Grad unter Null Wenn ich zusammenfassend nun zu den Leistungen der Truppe selbst Stellung nehme, dann kann ich nur sagen, sie haben alle ihre Höch ste Pflicht acta 'n. An der Spitze aber steht sicher wieder d i e deutsche 3it f an te r iTausende von Kilometern Märsche hinter sich, nach Angriff auf Angriff, befanb sie sich fast plötzlich über Nacht einem Winter gegenüber, den sie in dieser Form weder geahnt, geschweige denn je erlebt hatte. Wir alle kennen die lähmende Wirkung auf den Körper, die Kälte wirkt einschläfernd und tötet ihn dadurch schmerzlos. Daß in den kritischen Wochen dieses Schicksal uns erspart blieb, verdanken wir der übermenschlichen Leistungsfähigkeit und Willensstärke nicht nur dieser Soldaten, sondern vor allem auch der Unteroffiziere, Offiziere, bis herauf zu jenen Generalen, die in Erkenntnis der drohenden Gefahr mit höchstem Einsatz ihres eigenen Lebens die Männer immer wieder c'mporrifssn und zu jener geschworenen Gemeinschaft formten, die heute wohl das Beste ist, was jemals als Soldat das deutsche Volk sein eigen nannte. Wenn ich von .dieser Infanterie spreche, dann möchte ich heute aber auch zum ersten Male besonders hervorheben die stets gleiche und vorbildliche Tapferkeit und Härte meiner ^-Divisionen und ---Polizeiverbände. Ich habe sie von vornherein als eine unerschütterliche Truppe angesehen, gehorsam, treu, und tapfer im Krieg, wie sie im Frieden zu sein gelobt hatte. In den Reihen dieser Infanterie aber kämpften genau so der Panzermann und Panzerjäger, der Pionier und Kanonier, der Nachrichtenmann und nicht zuletzt die Fahrer unserer Kolonnen. Sie alle haben den Dank der hei- In seiner Schlußansprache erklärte der Reichstagspräsident Reichsmarschall Hermann Goring. Mein Führer! Männer des Deutschen Reichstags! Wiederum eine Reichstagssitzung! Die Bedeutung der Einberufung des Deutschen Reichstags ist schon historisch geworden. Wenn wir nun diese Sitzungen des Deutschen Reichstags vergleichen mit jenen des englischen Unterhauses, dann wird jeder am deutlichsten und klarsten verstehen, von welchen gewaltigen Dingen hier gesprochen wird und mit welchen Phrasen und Lügen in geheimen Sitzungen dort ein aller, gewitzter Parlamentstaktiker das Mißtrauen seines Volkes von sich abzulenken ver- t Unsere Reichstagssitzungen sind geschichtliche Marksteine in der Entwicklung unseres Volkes. Jedesmal am Abschluß einer Epoche und om Beginn neuer Ereignisse gab der Führer dem deutschen Volk einen Rechenschaftsbericht, wie er gewaltiger nicht sein konnte. Wenn wir zurückdenkeli an Die Sitzung nach der Vernichtung Polens, an die Reichstagssitzung nach den großen Ereignissen im Westen, dann weiterhin an die Sitzungen nach den Ich erwarte dazu allerdings einiges: daß mir die Nation das Recht gibt, überall dort, wo nicht bedingungslos im Dienste der grüßten Aufgabe, bei der es um Sein oder Nichtsein geht, gehorcht und gehandelt wird, soforteinzugreifen und dementsprechend selbst handeln zu dürfen. Front und Heimat. Transportwesen, Verwaltung und Justiz haben nur einem einzigen Gedanken zu gehorchen, nämlich dem der Erringung des Sieges. Es kann in dieser Zeit keiner auf seine wohlerworbenen Rechte pochen, sondern jeder muß wissen, daß es heute nur Pflichten gibt. Ich bitte deshalb den Deutschen Reichstag um die ausdrückliche Bestätigung, daß ich das gesetzliche Recht besitze, jeden zur Erfüllung feiner Pflichten anzuhalten bzw. denjenigen, bet feine Pflichten nach meiner Ansicht und gewissenhaften Einsicht nicht erfüllt, entweder zur gemeinen Kassation zu verurteilen ober ihn aus Amt und Stellung zu entfernen, ohne Rücksicht, was er auch sei oder welche erworbenen Rechte er besitze, und zwar gerade deshalb, weil es sich unter Millionen Anständigen nur um ganz wenige einzelne Ausnahmen handelt. Denn über allen Rechten auch dieser Ausnahmen fleht heute eine einzige gemeinsame Pflicht. Es interessiert mich daher nicht, ob ^während der jetzigen Notzeit in jedem einzelnen Fall bei Beamten ober auch bei Angestellten Urlaub gewährt werden kann oder nicht, und ich verbitte mir auch, daß dieser Urlaub; der nicht gegeben werden kann, etwa aufgerechnet wird für spätes Zeiten. Wenn überhaupt jemand das Recht besäße, Urlaub zu verlangen, dann wäre das in erster Linie nur unser Frontsoldat, und in zweiter Linie der Arbeiter oder die Arbeiterin für b i e Front. Und wenn ich nun nicht in der Lage war, seit Monaten der Front im ganzen diesen Urlaub zu geben, dann komme mir keiner zu Hause mi einem sogenannten „wohlerworbenen Recht" au Urlaub in irgendeinem Amt. Ich selbst bin berechtigt, das abzulehnen, weil ich — was diesen Per- önlichkeiten vielleicht nicht bekannt sein wird — selbst seit dem Jahre 1933 noch keine drei freien Tage als Urlaub für mich in Anspruch genommen irrat verdient. Die Luftwaffe hat mit heroischem Einsatz diesen braven Soldaten immer und immer wieder geholfen, und zwar nicht nur durch ihre heldenmütigen Jäger und.Kampfflieger, Aufklärer und Beobachter und Transportflieger, sondern auch dort, wo es notwendig war, durch Flak- und Luftwaffenbataillone, die im Erd kämpf ihre Flugplätze und endlich auch besonders bedrohte Frontabschnitte unverrückbar schützten. Bautruppen der Organisation Todt und Standarte Speer halfen in grimmiger Kälte mit, die Adern des Verkehrs immer wiäer von Störungen zu befreien und die Verkehrswege selbst — wenn notwendig — mit ihrem eigenen Blute gegen Partisanen zu verteidigen. Männer des A r b e i t s d i e n st e s fochten abwechselnd bald mit dem Spaten und bald mit dem Gewehr. Uebermenschliches wurde gefordert von Sanitätsoffizieren und -Unteroffizieren, den Krankenträgern, Krankenwärtern, und vor allem von den Schwestern des Deutschen Roten Kreuzes und der NSV. Eisenbahnpioniere stellten immer neue Linien, Drücken und Uebergänge fertig m einer Zeit, da der Stahl oft so spröde war, daß Schienen durch das bloße Befahren zu zerspringen drohten. Uebermüdet hat das Zug- und Rangie rpersonal versucht, den Kameraden an der Front zu helfen. Denn es gab eine Zeit, da hing alles oft von einzelnen Strecken und'Zügen ab. Daß dies gemeistert werden konnte, verdau- fällt und fein Werk zerbrichte. Wenn ich auf die Welt blicke, die wir verkörpern und auf alle die Männer, mit denen ich das Glück habe, befreundet oder verbündet zu fein, wenn ilb weiter sehe auf die Schar meiner politischen Führer im Reiche, auf meine Reichsleiter, Gauleiter, Reichsstatthalter, Generalgouverneure, Reichskommissare, auf meine Minister usw., auf meinen Ininbefcn, sie haben in höchster Tapferkeit und Zuverlässigkeit ihre Aufgabe erfüllt. Die drei italienischen Divisionen sind den ganzen Winter über trotz einer für sie besonders schmerzhaften Käste geblieben, wo sie waren. Auch bei ihnen ist dank ihrer Tapferkeit jeder russische Einbruch zum Scheitern verurteilt gewesen. Das gleiche gilt für die tapferen.Soldaten der verbündeten rumänischen Armee unter dem Befehl ihres Marschalls Anto- nescu. Wie überhaupt in der ganzen Front ein allmähliches Zusammen schmelzen der verschie- be-nften europäischen Völker bemerkbar ist gegenüber dem gemeinsamen Todfeind. Dies betrifft nicht nur die germanischen Freiwilligen in den ff* Verbänden, sondern auch die belgischen und französischen Teilnehmer an diesem gemeinsamen Einsatz. Ja sogar Litauer, Letten und Esten, Ukrainer und Tataren beteiligten sich am Kampf gegen den bolschewistischen Weltfeind. Auch die Luftwaffen unserer Verbündeten haben angefangen von den Finnen bis zu den italienischen Jägern dem Feinde schwere Verluste zugefügt. Bei diesem gewaltigen geschichtlichen Erfolg war es notwendig, nur in ganz wenigen einzelnen Fällen von mir einzugreifen. Nur dort, wo die Nerven brachen, der Gehorsam versagte oder mangelndes Pflichtbewußtsein bei der Meisterung der Aufgaben in Erscheinung trat, habe ich harte Entscheidungen getroffen, und zwar traft des souveränen Rechtes, das ich glaube, von meinem deutschen Volke hierfür betommen zu haben. Daß mich in diesem Kamps die Heimat unterstützte, danke ich hier nicht nur in meinem eigenen, sondern vor allem im Namen unserer Ebenso erwarte ich, daß di e deutsche I u st i z versteht, daß nicht die Nation ihretwegen, sondern daß sie der Nation wegen da ist, d. h., daß nicht die Welt zugrunde gehen darf, in der auch Deutschland eingeschossen ist, damit ein formales Recht lebt, sondern daß Deutschland leben muß, ganz gleich, wie immer auch formale Auffassungen der Justiz dem widersprechen mögen, "ch habe — um nur ein Beispiel zu erwähnen — kein Verständnis dafür, daß ein Verbrecher, der im Jahre 1937 heiratet und dann seine Frau so lange mißhandelt, bis sie endlich geistesgestört wird und an den Folgen einer letzten Mißhandlung stirbt, zu fünf Jahren Zuchthaus verurteilt wird in einem Augenblick, in dem Zehntausende brave deutsche Männer sterben inüsseu, um der Heimat die Vernichtung durch den Bolschewis- darauffolgenden großen Siegen, so ist die heutige Reichstagssitzung und der Rechenschaftsbericht des Führers nach Ablauf dieses furchtbaren Winters wohl die bedeutendste an sich. Denn was hinter uns liegt, das hat der Führer eben in einmaligen Ausführungen dem deutschen Volke gesagt. In diesem Winter steigerten sich die Naturgemalten zu einer furchtbaren Gefahr. Das deutsche Volk ahnte und fühlte dies. Aber größer als die Gefahr selbst war das Vertrauen des Volkes, daß der Führer auch dieses Schicksal meistern würde. Schwer war der Winter für das Volk, noch schwerer draußen für unsere Truppen. Das deutsche Volk aber wußte, daß es alles auf sich nehmen wußte, um die Voraussetzungen für den Sieg draußen an der Front zu schaffen. Die Haltung unseres Volkes im Innern war deshalb der Haltung unferer Kämpfer draußen ebenbürtig. Beide, die Front in der Heimat und vor allem aber die Front draußen haben soeben die Anerkennung und den Dank des Führers in einer Weise gesagt bekommen, wie sie schöner und größer nicht ausgesprochen werden konnte. Wenn der Führer jetzt den Truppen ferne höchste Wenn die italienisch-deutsche Zusammenarbeit im Mittelmeer zu einer immer engeren Kameradschaft und zu immer steigendem Erfolg geführt hak, dann wird die Zusammenarbeit Deutschlands mit Italien, Japan und den übrigen Verbündeten auch auf den anderen Kriegsschauplätzen nicht minder große Er- gebnisse zeigen. Daß die Provokation Japans zum Eintritt in diesen Krieg aber wohl die geistloseste und dümmste Handlung unserer Gegner war, hat der Heldenkampf dieses Volkes schon in wenigen Monaten erwiesen. Ich weiß nicht, ob auch heute noch jeder Engländer so felsenfest davon überzeugt ist, daß die politischen Methoden Mr. Churchills und Roosevelts richtig gewesen sind, und ob der Einsatz in diesem Kampf jemals dem möglichen Gewinn hätte entsprechen können. Wir Deutschen haben in diesem Ringen um Sein oder Nichtsein n u r alles 3 u gewinnen. Denn der Verlust dieses Krieges würde ohnehin unser Ende sein. Die inncr- ä statische Barbarei würde über Europa kommen wie zu Zeiten der Hunnen ober der Mongolenftürme. Niemand weiß das besser als der deutsche Soldat und die mit ihm verbündeten Nationen, die an der Front das Wesen der'bolschewistischen Menschheitsbefreiung kennenlernten, die mit ihren eigenen Augen sehen, wie das Paradies der Arbeiter und Bauern in Wirklichkeit aussieht, und wer es nun richtig geschildert hat, der Nationalsozialismus und der Faschismus oder unsere Gegner. England aber kann in diesem Kriege nichts gewinnen, es wird verlieren. Und es wird bann vielleicht einmal in seine Geschichte die Erkenntnis eingehen, daß man das Schicksal von Völkern und Staaten weder zynischen Trinkern noch Geisteskranken anvertrauen soll. In diesem Kampfe wird am Ende die Wahrheit siegen! Sie aber ist bei uns. Daß mich die Vorsehung ausersehen Hot, in einer so großen Zeit das deutsche Volk führen zu dürfen, ist mein einziger Stolz. Weinen Namen und mein Leben will ich bedingungslos verbinden mit seinem Schicksal. Ich habe an den Allmächtigen keine andere Bitte zu richten, als uns in Zukunft genau so wie in der Vergangenheit zu segnen und mir das Leben so lange zu lassen, als es für den Schicksalskampf des deutschen Volkes in feinen Augen notwendig ist. Denn es gibt keinen größeren Ruhm als die Ehre, in schweren Zeiten Führer eines Volkes und damit Träger der Verantwortung zu sein! Und ich kann fein größeres Glück fühlen als das Bewußtsein, daß dieses Volk mein deutsches ist! ■ aus bie1 die mir Der »•Armis uns do unsere großen neck er. unseres 1 WstA die unsere sieg in l? ' Aeckr u In der riiften, u Endsieg/ an unse> neues T' recht wni Nichtsein, Front mögen erschiedenen Waffengattungen des Regiments im Gelände abhielt. Neu eingekleidet, mit neuesten Waffen ausgerüstet und ausgebildet mit den Erfahrungen der Kämpfe im Osten, die jetzt in neue Karnp- fesort umgemertet wurden, hinterließen die Soldaten einen hervorragenden Eindruck. Baldur von Schirach begrüßte wiederholt alte Regimentskameraden aus dem Frankreich-Feldzug und zahlreiche HJ.-Fübrer, die wie er sich freiwillig zum Dienst bei dem I.R. „Großdeutschland" gemeldet haben. Nach der Besichtigung richtete er an Offiziers uni) Unter- Die englische Regierung soll in Kairo einen Schritt unternommen haben, um die ägyptische Regierung zu bewegen, die Errichtung einer Sowjetgesandtschaft in Kairo und eines sowjetischen Generalkonsulates in Alexandria zu bewilligen. Nahas Pascha mackste aber geltend, daß die muselmanischen Kreise des nahen'Ostens sich damit nickst abfinden würden und die Regierung zweifellos Angrifjen der Universität ei Azhar ausgesetzt sein werde, wenn sie den briti« schon Vorschlag annehme. Auf Grund der Verordnung über die Verein* fachung und Vereinheitlichung der Organisation der gewerblichen Wirtschaft sind u. a. folgende Industrie- und.Handelskammern mit sofortiger Wirkung aufgelöst worden: Darmstadt, Friedberg, Gießen, Mainz, Offenbach und Worms. ..., 26. April. (PK.) In den idyllisch gelegenen Hotels und Gartenhäusern von.Bath haben hohe Stäbe der britischen Verteidigungskräfte ihr Quartier aufgefchlagen. Hier heckten sie auch die verbrecherischen Pläne aus, die zur Zerstörung unwiderbringlicher Kulturgüter in unseren Hansestädten Lübeck und R o st o ck und zur Terrorisierung ihrer Bevölkerung führten. Sie meinten damit, ihre Einsatzbereitschaft gegenüber dem bolschewistischen Bundesgenossen und dem Weißen Haus in Washington handgreiflich bewiesen zu hoben. Ihre Agitation überschrie sich in hohlen Phrasen über die bereits bestehende zweite Front, wie sie es schon einmal im Sommer des vergangenen Jahres getan hatte und damit jämnicrlich Schiffbruch erlitt Unsere Kampfflugzeuge haben jetzt den geistigen Urhebern in rollenden Berge l t u ng s a n g r i f fe n die Wirkung deutscher Bomben in die eigenen Häuser getragen und damit nicht nur manchen Verantwortlichen an solcher Kriegführung getroffen, sondern ihnen gleichzeitig den Beweis erbracht, daß Deutschland nicht gewillt ist ihrem Vernichtungswahn untätig zuzusehen. Mit schweren Bombenlasten erhebt sich am späten Abend des 25. April eine größere Zahl deutscher Kampfflugzeuge und donnert über Dunstschichten und Wolkenbanke hinweg, dem befohlenen Ziele ent- offiziere des Regiments eine Ansprache, in der er ein Bilid von der Wende der Zeit entwarf und allen Soldaten des Regiments die heilige Verpflichtung vor Augen führte, die feit der Stunde, in der ihnen der Führer den Namen „Großdeutschland" verlieh, ihr Leben und Schicksal bestimmt. Zwei Ritterkreuzträger gnailen. Berlin, 25. April. (DNB.) Der Kommandeur eines brandenburgischen Schützenregiments, Ritterkreuzträger Oberstleutnant Erdmann, ist am 15.4.1942 bei einem Angriff gefallen. Durch seine hervorragende Tapferkeit hatte er wesentlichen Anteil an der raschen Inbesitznahme des wichtigen Wege- und Eisenbahnknotenpunktes Porchow. Ende Juni bahnte er der Division den Weg durch ein stark besetztes Wald- und Sumpfgelände. Ferner ist der Kommandeur einer Infanterie- Division, Generalmajor Berthold, in den schweren Kämpfen im mittleren Abschnitt der Ostfront den Heldentod gestorben. Nach dem raschen Durchbruch durch die Grenzbefestigungen am Bug, nach schweren Kämpfen bei Sdaryi-Dychow, bei Rogat- chew und (Borne! war seinem unerschrockenen Ein- atz die Abwehr eines zahlenmäßig weit überlegenen Panzerangriffes des Feindes zu danken. Bath in Flammen Von Kriegsberichter (Günter Hoenicke. Die Nikolaikirche in Rostock, die bei dem schändlichen Angriff britischer Bomber auf Wohnviertel der Altstadt getroffen wurde. (Scherl-Bilderdienst, Berlin.) scheinen das Gelände taghell! Unter uns zieht Avon-Fluß als ein silbernes Band durch die Landschaft. Hier unten ist die große Schleife, in der das Der Wehrmachiberichi vom Samstag. DNB. Aus dem Führerhauplquarlier, 25. April. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An der O ft f r o n t wurden örtliche Vorstöße des Feindes abgewehrt. Eigene Stohtruppunternehmen waren erfolgreich. Die Luftwaffe bombardierte mit guter Wirkung Hafenanlagen an der kaukasus- küfte und im Afowjchen Meer fowie rückwärtige Verbindungen der Sowjets. Bei den bereits gemeldeten Angriffen deutscher Kampfflugzeuge a u f Murmansk schossen begleitende Jäger in heftigen Lustkämpsen 18 feindliche Flugzeuge ab, darunter Herz der Stadt liegt. Und nun flackern auch die ersten kleinen Brände auf. Plötzlich vor uns eine riesengroße Stichflamme, die uns mit ihrem grellen Hellrot in der Kanzel blendet. Eine hohe Wolke schießt von unten auf, gespenstisch beleuchtet durch die gierig um sich fressenden Flammen. Ein Gasometer in der Gasanstalt ist explodiert! Im Nu greift das Feuer um sich und breitet flackerndes Licht über die Stadt. Wir gehen noch tiefer herunter. Unter uns sehen mir glühendes Häusergebälk. Qualm steigt auf und verdichtet sich zu einer schwarzen Wolke, die über der Stadt liegt. Es ist fast windstill. Wir -können die Straßen genau erkennen: Brand und Zerstörung wütet in ihnen! Unser Beobachter sucht in aller Ruhe ein n e u e 5 3 i e L Wir fliegen es an: „Bombenklappen auf--Los!--!" Bomben- Mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet. Berlin, 25. April. (DNB.) Der Führer verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Oberleutnant Tratt, der als Flugzeugführer m einem Zerftörergeschwader bis Mitte März 1942 in schweren Luftkämpfen 20 Gegner abgeschossen hat, davon allein 12 britische Jäger. Im Feldzug gegen die Sowjetunion und auf zal eichen Tief- und Bombenangriffen hat er trotz stärkster Abwehr dem Feinde hohe Verluste zugefügt. Anfang März wurde durch fein kühnes Eingreifen ein starker sowjetischer Panzerangriff frühzeitig zerschlagen. Der Führer verlieh ferner das Ritterkreuz an Oberleutnant zur Lippe-Weißenfeld, der als Staffelkapitän in einem Nachtjagdgeschwader feine Staffel in unermüdlichen Einsätzen zu 119 Nachtjagdsiegen bei 21 eigenen Abschüssen geführt hat. Seinen zweiten Nachtjagdsieg errang er trotz eigener Verwundung und trotz Treffer in der eigenen Maschine. Dreimal erzielte er den Abschuß mehrerer feindlicher Flugzeuge während eines einziges Einsatzes. Die hervorragendste Tat stellt der Abschuß von vier Maschinen in einer Nacht in einem Zeitraum von 52 Minuten dar. schweren Kalibers fallen. Jetzt blitzt es dort unten auf, und wo vorher noch eben Dunkel herrschte, ist plötzlich Licht geworden. Die Bomben ind detoniert und haben getroffen. Neue Kampfflugzeuge kommen heran, immer wieder blitzen Explosionen auf. Eine Welle nach der anderen überzieht diese Stadt mit Tod und Verderben. Bath wird diese Nacht des Schreckens in feiner Geschichte verzeichnen. Arn grünen Tisch der britischen Luftwaffe aber kann man sich nun einen Begriff machen von der Schlagkraft der deutschen Luftwaffe im Westen. feti mib aus der Starke der eigenen Seele her- । aus nach vorn neue Kraft auszuslrahlen. Es gab Tage, da war wirtlich die Gewalt des Elements fo groß, daß auch bei größter Tapferkeit kaum ein Ausweg offen zu bleiben schien. Aber auch dann war es wieder der Führer, der mit starker Hand eingriff. Und wenn es gelang, die Truppen dorthin zu bringen, wo Durchbrüche abgeriegelt werden mußten, fo war auch dieses feiner Tatkraft zu danken. Wenn der Führer vorhin sagte, er habe seit 1933 keine drei Tage zusammenhängenden Urlaub gehabt, so weiß das Volk, daß unserer Führer überhaupt keinen Urlaub gehabt hat, und daß er auch keinen haben kann, weil er immer und überall mit dem Schicksal seines Volkes verbunden ist. Wir wissen, daß das, was der Führer in diesem Winter durch- t stehen mußte, über das Menschliche bin5 ausgegangen ist und nur durch die Größe seiner Person und seines Charakters überhaupt bewältigt werden konnte. Das Vertrauen der Wehrmacht und das Vertrauen des Volkes, das dem Führer schon immer gehörte, hat sich in diesem gewaltigen Ringen, wenn überhaupt noch möglich, weiter vertieft, und Volk und Wehrmacht setzen ihre Ehre darein, um dem Führer alles zu geben, was er zur Lösung seiner Aufgabe notwendig hat. Das Volk kennt die Weisheit, die Gerechtigkeit, die Güte und die Größe und vor allen Dingen das Genie des Führers, und weil es davon überzeugt ist, fühlt es auch in sich die Pflicht, alles zu tun, um dem Führer zur Seite zu stehen. Die Männer des Reichstages aber als die Abgeordneten dieses Volkes fordere ich nun auf, mir folgende Feststellung zu bestätigen: „Es kann keinem Zweifel unterliegen, daß der Führer in der gegenwärtigen Zeit des Krieges, in der das deutsche Volk in einem Kampf um Sein oder Nichtsein steht, das von ihm in Anspruch genommene Recht besitzen muß, alles zu tun, was zur Erringung des Sieges dient oder dazu beitragt. Der Führer muß daher — ohne an bestehende Rechtsvorschriften gebunden zu lein — in feiner Eigenschaft als Führer der Nation, als oberster Befehlshaber der Wehrmacht, als Regierungschef und oberster Inhaber der vollziehenden Gewalt, als oberster Gerichtsherr und als Führer der Partei — jederzeit in der Lage fein, nötigenfalls jeden Deutschen — fei er einfacher Soldat oder Offizier, niedriger oder hoher Beamter oder Richter, leitender oder dienender Funktionär der Partei, Arbeiter oder Angestellter — mit allen ihm geeignet erscheinenden Mitteln zur Erfüllung feiner Pflichten anzuhalten und bei VerleKung dieser Pflichten nach gewissenhafter Prüfung ohne Rücksicht auf sogenannte wohlerworbenen Rechte mit der ihm gebührenden Sühne zu belegen, ihm im besonderen ohne Einleitung vorgeschriebener Verfahren aus feinem Amte, aus feinem Rang und feiner Stellung zu entfernen.“ DaK dem fo ist, bitte ich Sie, Abgeordnete des deutschen Volkes, als die berufenen Vertreter der deutschen Nation durch Erheben von Ihren Sitzen dem Führer ausdrücklich zu b cf tätigen. (Die Abgeordneten haben sich von ihren Plätzen erhoben.) Ich stelle hiermit fest, bah der Reichstag die vom Führer in feiner heutigen Rede in Anspruch genommenen Rechte einmütig b e ft ä ti g t und nach meinem Vorschlag beschlossen hat. Mein Führer! Es gibt feine Grenzen des Vertrauens, aber auch frme ^"rnen der Liebe unseres Volkes zu Ihnen. Mein Führer! Nachdem Sie unser Schicksal in diesem schwersten aller Winter aemeistert haben, stebt ietzt ge- feftioter denn je das deutsche Volk und seine Wehrmacht vor Ihnen, unter Ihrer Führung weiter zu kämpfen und alle--, auf sich zu nehmen. Der deutsche Arbeiter in der Rüstung, Mann und Frau draußen auf dem Lande, ieder wird sein Aeußerstes geben, um Ihnen die Waffen tu liefern, die sie benötigen bzw. um die Ernähuna für das deutsche Volk zu sichern und somit die Grundlage für den Kampf zu schaffen. Die Wehrmacht aber wartet darauf. Ihre weiteren Befehle zu empfangen. Die Kämpfer braunen, brennen voll Kampfesmut. frei von den Hindernissen der Elemente, dem Gegner Zetzt wieder ans Leder zu gehen und die Ueberfegenheit unserer Waffen, un- sers Kämvfertums und unserer Führung zu bewei- ftn. Stärker und härter denn je zuvor werden Heer, Marine und Luftwaffe der genialen und heroischen Führung ihres obersten Fekdherrn folgen, heilst überzeugt, daß dieser Angrist zum größten Siege werden wird, ein Sieg, der Deutschland zu der Größe führen wird, die durch die einmalige Versönlichkeit unteres Führers gea-ben ist. Unter Führer und oberster Kriegsherr: Sieg Heil! Sieg Unter -em Eindruck des Vergeltungsangriffes. Stockholm, 27. April. (DNB. Funkspruch.) Der Angriff auf Bath hat seine Wirkung auf die Engländer nicht verfehlt. Reuter erklärt, Wohnviertel in Bath haben schwere Schäden erlitten. Der Angriff währte mit Intervallen mehrere Stun» d en lang. Den Obdachlosen wurde in besonderen Heimen Unterkunft gewährt. Brände wurden durch Brandbomben hervorgerufen, und Häuser wurden durch Sprengbomben vollständig zerstört. Die Zahl der Opfer ist ziemlich hoch. Rettungsabteilungen uchen noch immer unter den Trümmern, weil viele Bersonen vermißt werden. Zu den beschädigten Häusern gehören auch eine Kirche und ein Kino. General Giraud aus deutscher Kriegsgefangenschaft geflüchtet. Berlin, 25. April. (DNB.) Der französische General Giraud, der sich in deutscher Kriegsgefangenschaft befand, ist aus der Festung König- tein geflüchtet. D^m General war wegen seines Gesundheitszustandes größere Bewegungsfreiheit gewährt worden. Er machte sich dieses Entgegenkommen zunutze und entfloh. Ieder, der dem entflohenen General bei seiner Flucht behilflich ist, wird mit dem' Tode bestraft. Für die Ergreifung des Generals irib RM. 100 000 Belohnung ausgesetzt. Der Neneral Giraud ist 1,82 bis 1,85 m groß, schlank, hat graue Haare und grauen Schnurrbart und spricht Deutsch mit französischem Akzent. Sachdienliche Mitteilungen nimmt jede Wehrmacht- und Polizeidienststelle entgegen. Englands Sorgen in Burma S t o ck h o l m, 26. April. (Europapreß.) Die Lage in Burma bereitet augenblicklich in London mehr Sorge als irgendein anderer Kriegsschauplatz. Das schnelle Vorrücken der japanischen Truppen im Tale des Salwin hat in London zu der Auffassung geführt, daß die Hauptkrise in den Kämpfen um Bur. ma nun vor der Türe stehe. Man glaubt in London, daß die Alliierten versuchen werden, mit ihren Truppen südlich von Mandalay einen Halbkreis zu bilden, um dort den Japanern die entscheidende Schlacht zu liefern. Immerhin hält man.es auch für möglich, daß der Widerstand bis zum Eintritt der Regenzeit, Mitte Mai, noch züfammenbrechen konnte. Aeußerst besorgt äußert sich „New Port Times" über das Schicksal von Tschungkingchina, falls Japan die Schlacht um Burma gewinnen und damit die Verfügung über die Burmastraße erringen sollte. Diese habe bereits stark an Wert für die militärische Widerstandskraft Tschiangkaischeks nach der Eroberung Südburmas und der Besetzung seiner Häfen durch die Japaner eingebüßt. Wenn Japan auch noch Zentral- und Nordburma besetzen sollte, werde die Burmastraße völlig wertlos. Es bliebe zwar noch eine Versorgungsmöglichkeit Tfchungkings über Karawanenwege an der indischen Grenze, auf dem Luftwege oder mittels schwieriger Transporte über Sowjetrußland übrig, doch wäre der Verlust der Burmastraße ein katastrophaler Schlag für Tfchungking. Japan wolle offenbar China über Burma ausfchalten, denn dann beherrsche es den größten Teil des asiatischen Raumes und habe feinen Angriff mehr zu befürchten. China sei nämlid) die einzige kontinentale Basis, von her aus die Alliierten Japan selbst angreifen föhnten. Oie USA. bauen Straßen in Tlicaragua Lissabon, 25. April. (Europapreß.) Die nord- amerikanische Regierung plant den Bau einer die Atlantikküste mit der Pazifikküste verbindenden Straße nach Nicaragua. In einem Abkommen zwischen den USA. und Nicaragua ist vorgesehen, daß die USA. zwei Drittel der Baukosten und des Materials tragen. Im übrigen sieht das Abkommen einen USA.-Kredit für Nicaragua in Höhe von 5 000 000 Dollar vor. Schließlich erklären sich die U©21. bereit, die Gummiproduktion Nicaraguas aufzukaufen. Meine politische Nachrichten. Die Regierung der Südafrikanischen Union hat beschlossen, die diplomatischen Beziehungen zu der französischen Regierung abzubrechen. an. Als Vergeltung für wiederholte englische Luftangriffe auf deutsche Städte wurde die Stadt Exeter an der englischen Südküste mit guter Wirkung bombardiert. Britische Bomber griffen in der Nacht zum 25. April Wohnviertel in Rostock an. Die Zivilbevölkerung hatte Verluste an Toten und Verletzten. Eine Anzahl von Wohnhäusern, Kulturstätten und Wohlfahrtseinrichtungen wurde zerstört oder beschädigt. Zwei der angreifenden Bomber wurden ab- gefchossen. Unteroffizier Rudolf Müller errang in Lustkämpfen bei Murmansk an einem Tage fünf Luft- siege. Oer Wehrmachtbencht vom Sonntag. DNB. AusdemFührerhauptquartier, 26. April. Das OKw. gibt bekannt: An der Ostfront wurden eigene örtliche Angriffe und Stohtruppunternehmungen mit Erfolg durchgeführt. Vereinzelte feindliche Angriffe scheiterten. Kampfflugzeuge bombardierten tagsüber kriegswichtige Anlagen in Leningrad und Noworoffijfk sowie an der Kaukasusküste. 3n Lappland wehrten deutsche und finnische Truppen stärkere feindliche Angriffe unter hohen Verlusten für den Gegner ab. In der Zeit vom 11. bis 25.April verloren die Sowjets 312 Flugzeuge; davon wurden 214 in Luftkämpfen und 35 durch Flakartillerie ab- gefchofsen, der Rest am Boden zerstört. Während der gleichen Zeit gingen an der Ostfront 36 eigene Flugzeuge verloren. 3n Nordafrika warfen deutsch-italienische Truppen britische Aufklärungskräfte zurück. Die Hafenanlagen von Tobruk wurden mit guter Wirkung bombardiert. Begleitende deutsche 3äger schossen acht britische Flugzeuge ab. Deutsche Kampfflugzeuge griffen in der letzten Nacht einen britifchen Flugplatz am S u e z k a n a l an. Rollende Luftangkiffe wurden während des ganzen Tages mit starker Wirkung gegen Kasernen und Barackenlager der 3 u f e l Malta geführt. Leichte deutsche Kampfflugzeuge verfenkten am gestrigen Tage vor der 3nfel Wight drei britische Handelsschiffe mit zusammen 10 000 BRT. Britische Bomber, die im Laufe des gestrigen Tages unter starkem 3agdschuh die Küste der besetzten Gebiete anflogen, wurden von deutschen 3ä- gern gestellt. 3n heftigen Luftkämpfen und im Abwehrfeuer der Flakartillerie verlor der Feind 1 9 Flugzeuge. Zur weiteren Vergeltung für die britifchen Luftangriffe auf Wohnviertel deutscher Städte griffen starke Kampffliegerverbände in der letzten Nacht zum Teil aus niedrigen höhen die füdenglifche Stadt Bath mit vernichtender Wirkung an. Ein weiterer Eine Woche zwischenstaatlicher Kulturarbeit fand ihren Auftakt in einem Empfang im Münchener Künstlerhaus, bei dem der bayerische Ministerpräsident und Präsident der Deutschen Akademie, Siebert, und Gauleiter Staatsminister Adolf Wagner über die geistigen Beziehungen Deutschlands zu den befreundeten Nationen sprach. * Das Amt Berufserziehung und Betriebsführung der DAF., das in allen Gauen Ein- bzw. Umschulungsmaßnahmen für die Kriegsversehrten durchführt, hat in Frankfurt a. M. ein Internat geschaffen, in dem kriegsversehrte Männer, die nicht am Ort wohnen oder einen langen Anmarschweg haben, aufgenommen werden, so daß sie die Kurse bequem besuchen können. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter bei HanpkjchrlftteilerL: Ernst Blumschetn. Verantwortlich für Politti und Silber: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. HanS für Stadl Gießen, Provinz, Wirtcchast und Sport: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckerel R. Lange K. ®. Verlagsleiter: Dr.-Jng. Erich Hamann; Anzeigen lei ter: Hans Beck. AnzetgeupretLltste Stic. 6. Nr. 97 Zweiter Blatt Gießener Anzeiger (Generalanzeiger für Dberhessen)Montag, 27. April M2 Kreissängertag in Gießen. nd)t, in dem er Aufgaben der Chorleiter Stellung. Sängerkreisführer Müller konnte hierauf den inzwischen eingetroffenen Kreispropagandaleiter 3 i n j e r begrüßen, dem die Sänger mit dem Deutschen Längergruß den Willkommen darbrachten. Sodann wurde u. a. auch vom Sängerkreisführer die Bildung von Kriegschorgemeinschaften ans gegebenen Anlässen empfohlen und weiterhin zu der Veranstaltung von Freundschaftssingen geraten, da ein Leistungssingen unter den jetzt obwaltenden Verhältnissen nicht durchführbar erscheine. Voraussichtlich wird Mitte Juni oder Anfang Juli ein solches Freundschaftssingen in Leihgestern stattfinden, an dem sich die beiden Gesangvereine in Gießen, die beiden Vereine in Großen-Linden und der Gesangverein Leihgestern beteiligen werden. Es wird erhofft, daß weitere Vereine in anderen Gegenden des Sängerkreises sich zu gleichen Veranstaltungen zusammenfinden. Kreispropagandaleiter Zins er überbrachte hierauf die Grüße und besten Wünsche des dienstlich auswärts weilenden Kreisleiters Backhaus. Er betonte sodann, daß am 2. Mai, an dem große politische Aufmärsche und Feiern nickst stattfinden werden, die Gesangvereine durch Liedgesang bzw. Platz- tonzerte und durch ihre Mitwirkung in Lichtspielhäusern und im Theater, neben den Wehrmachtkonzerten und den Konzertdarbietungen des SA- Musikzuges, beitragen möchten zur Verschönerung dieses Tages und zur Entspannung aller deutschen Schaffenden von den Anstrengungen der schweren Alltagsarbeit. Weiter machte er aufschlußreiche Mitteilungen über die Aufgaben und Zielsetzung der Gau- und Krcisringe für nationalsozialistische Propa ganda und Dolksaufklärung und der zu diesem Zwecke herausgegebcnen Mitteilungsblätter, die auch im Rahmen der Gesangvereinsarbeit wertvolles Aufklärungsmaterial zur Verfügung stellen. Zum Schlüsse würdigte er mit anerkennenden Worten die Arbeit der Gesangvereine am deutschen Lied und die hohe Aufgabe, die damit im Dienste der deutschen Kultur erfüllt wird, zugleich gab er der Bereitschaft der Partei zu enger und kameradschaftlicher Zusammenarbeit mit den Gesangvereinen im Dienste des deutschen Volkes Ausdruck. Sängerkreisführer Müller äußerte die Genugtuung, der Sänger über diese anerkennenswerte Bewertung der Gesangvereinsarbeit und erklärte die Bereitschaft der Sänger zur regen Mitarbeit an den von der Partei gestellten Aufgaben. Anschließend erfolgte durch den Vertreter des Sängergaues XI Hessen-Nassau, Sängergaukassenführer Seelmann (Frankfurt a. M.), die Ehrung zweier Sänger für 50jährige und die Ehrung von fünf Sängern für 40jährige Sängertätigkeit. Den verdienten Jubiloren wurden die vom Deutschen Sängerbund vorgesehenen Auszeichnungen überreicht und ihnen zugleich mit Worten der Anerken- ,'ssenschast im Geiste der Front Immatrikulation an der Universität Gießen. Am Samstagmittag fand in der Aula der Ludwigs-Universität Gießen in einer würdigen Feierstunde die Immatrikulation der neuen Studierenden statt. Dazu hatten sich in der geschmückten Aula mit dem Lehrkörper auch eine Anzahl Ehrengäste em- gefunden. o . Nach einer musikalischen Darbietung unter Geltung von Universitäts-Musikdirektor Prof. Dr. T e ° m e s v.ä r y hielt Ge. Magnifizenz der Rektor Prof. Or. met>. H. W. Kranz eine Ansprache an die neuen Studierenden, in der er einleitend betonte, daß unsere Alma mater jetzt zum siebenten Male während dieses Weltkrieges chre I Pforte für den akademischen Nachwuchs öffnet, i Dann wies er auf die gewaltigen Erfolge von weltgeschichtlicher Bedeutung hin, die von unserer unvergleichlichen, ruhmreichen Wehrmacht unter ihrem genialen Feldherrn, dem Führer, auf allen Kriegs- schauplätzen bisher errungen wurden, ferner erinnerte er an die großen und siegreichen Waffentaten , unseres japanischen Bundesgenossen, um schließlich । festzustellen, daß wir und unsere Verbündeten eine . militärische' und machtpolitische Situation besitzen, die unseren unersckstitterlichen Glauben an den Endsieg in jeder Beziehung rechtfertigt. Dann sagte der Rektor u. a. weiter: In der Zeit nun, in der sich unsere Armeen rüsten, um die militärische Entscheidung für den Endsieg herbeizuführen, eröffnen wir in der Heimat an unseren Universitäten beinahe ungestört em neues Semester. Während eines Krieges und erst recht während des Existenzkampfes um Sein oder Nichtsein, in dem unser Volk steht, aber hat die Front das Maß aller Dinge zu sein. So mögen auch die bisherigen und die kommenden Leistungen unserer Frontsoldaten für uns sn diesem Semester das Maß unseres unermüdlichen Einsatzes und unserer Ausrichtung bestimmen. v Wir haben die Pflicht, durch unsere Arbeit in der Heimat auch auf kulturellem Gebiet die Voraussetzung zu schaffen, die uns die Erfüllung der riesengroßen Ausgaben ermöglichen, die nach dem Endsieg vor uns stehen werden. Die Welt hat heute bereits ein anderes Gesicht, und sie wird erst recht eine völlige Umgruppierung der macht- politischen Verhältnisse am «chluß dieses Krieges zur Folge häbcn. Das eine aber ist sicher, daß mir jetzt und in Zukunft nicht mehr allein das Volk der Denker und Dichter sind und sein werden, das bescheiden beiseite steht, wenn die Lebensräume und Schätze dieser Welt verteilt werden, sondern daß wir als politisch erwachte N a t i o 11 a u rf) die Ansprüche geltend machen, die uns auf Grund unserer quantitativen, qualitativen und rassischen Gegebenheiten zustehen. In den Jahren der Friedensarbeit nach diesem Kriege werden wir die bereits während des Krieges begonnenen Aufbauarbeiten auf kulturellem Gebiet in Europa fortsetzen und maßgeblich beeinflussen. So wird nach dem Abschluß der militärischen Handlungen Berlin als die Hauptstadt des 'Großdeutschen Reiches nicht nur das politische, sondern auch das kulturelle Zentrum des ganzen Kontinents sein. Die.Wissenschaftler einer ganzen Welt werden zu uns und unseren Universitäten und Hochschulen kommen und im gegenseitigen Austausch, d. h. mit uns und nach uns ausgerichtet an den kulturellen Aufgaben Mitarbeiten, die allen rassisch hochwerttgen und schöpferischen Kulturnationen von der Vorsehung gestellt sind. e ..... So ist auch der Einsatz, den die Wissenschaft au allen Gebieten während des Krieges in Lehre und Forschung zu leisten hat, die unbedingte Voraussetzung für die ebenso beglückenden wie gewaltigen Aufgaben, die uns noch bevorstehen. Und es ist selbstverständlich, daß dann erst recht nur die Besten unseres Volkes auf unsere deutschen Hochschulen kommen dürfen und müssen. Die Pflichten, die wir aus dieser Erkenntnis übernehmen, ergeben sich von selbst, ebenso wie die Größe der Verantwortung, die wir tragen, eine selbstverständliche sein dürfte. Der Wahlspruch unserer Universität heißt: „Armis et Litteris ad utrumque parati“. Lassen Sie uns daher im Zeichen dieses alten Wahlspruches unsere Semesterarbeit beginnen im Dienste unserer großen deutschen Nation. Helfen Sie mit, daß der Am gestrigen Sonntagnachmittag sand im „Burghof" in Gießen bei sehr starker Beteiligung der diesjährige Kreissängertag des Sängerkreises 10 Gießen im Gau XI des Deutschen Sängerbundes i tott. Die Kriegschorgemeinschast Steinbach unter Leitung von Ehormeister Karl S o m m e r leitete die Tagung mit dem prächtigen Vortrag des Chors „Still vorm Sturm der Kanonaden" von A. Knab ein. Sängerkreisführer Karl Müller (Gießen) be- 1 grüßte dann die Gäste und die Sängerkameraden, an- chliehend gedachte er der im verflossenen Jahre verstorbenen Sangesbrüder und der auf dem Felde der Ehre im Kampfe für Deutschlands Freiheit und Zukunft Gefallenen. Bei der Totenehrung sang die Kriegschorgemeinschaft Steinbach den Chor „Der gute' Kamerad" von F. Silcher. Nach einem weiteren Chorvortrag dieser Sänger, die in ausgezeichneter Weise den'Chor „Mahnung" von H. Heinrichs zu Gehör brachten und 'für ihre guten Darbietungen verdientermaßen starken Beifall ernteten, machte Sängerkreisführer Müller einige Mitteilungen über'die Gründe, die zur Verschmelzung der Sängergaue 12 Hessen und 11 Nassau zu dem Sängergau Hessen-Nassau geführt haben. Er machte dabei die Feststellung, daß die Arbeitseinteilung durch die Bildung des neuen Sängergaues keine Beeinträchtigung erfahren hat und die Sänger allen Anlaß haben, sich auch weiterhin der Pflege des deutschen Liedes mit dem bisher bewährten Eifer zu widmen. Nach einer Unterbrechung der Beratungen, die dem gemeinsamen Anhören der Rede des Führers im Reistag galt, erstattete Schriftführer Seif- f e r t (Gießen) den Jahresbericht für das verflossene Arbeitsjahr. Daraus ist u. a. zu erwähnen, daß der Mitgliederbestand sich im Berichtsjahr etwa auf der gleichen Höhe gehalten hat wie im Vorjahr und die letzte Bestandserhebung im Jahre 1941 in 61 Kreisvereinen insgesamt 2597 Sänger, 48 Sängerinnen und 3539 unterstützende Mitglieder, insgesamt also im Sängerkreis Gießen 6184 Mitglieder ergeben hat. Für treue Pflichterfüllung im Dienst am deutschen Lied konnten 8 Sänger für 40jährige und 4 Sänger für 50jährige Sangestätigkeit geehrt werden. Die Gesangvereine haben trotz der schwierigen Kriegsverhältnisse soweit wie möglich versucht, ihre Sangestätigkeit aufrechtzuerhalten. Bei Veranstaltungen der Partei, bei heimatlichen Veranstaltungen, Heldengedenkfeiern usw. vor allem ober auch im Dienst für das Winterhilfswerk und namentlich zum Singen für die Verwundeten in den Lazaretten haben sich viele Gesangvereine im Kreisgebiet immer wieder gern zur Verfügung gestellt. Daß die Vereine im neuen Sängerjahr in dieser Tätigkeit fortfahren werden, wird in dem Bericht als selbstverständlich bezeichnet. Weiter wird in der Rückschau an das Leistungssingen am 25. Mai 1941 in Watzenborn-Steinberg erinnert, an dem sich 22 Vereine mit zusammen 775 Sängern beteiligten. Die gesanglichen Leistungen standen auf sehr beachtenswerter Höhe, so daß den Vereinen von maßgebender Seite alle Anerkennung ausgesprochen werden konnte. Der Gesangverein „Germania" Lang-Göns konnte im Berichtsiahr seinen 50. Gründungstag begehen. Weiter wird in dem Bericht an die Bildung des Sängergaues XI Hessen-Nassau erinnert und zum Schluß auf die hohe Bedeutung der Pflege des deutschen Liedes gerade auch in der Kriegszeit hingewiesen, zugleich den Chorleitern und Sängern Dank und Anerkennung der Sängerkreis- . führung für die Pflege des deutschen Liedes ausge^ sprachen. , Der Sängerkreiskassenführer Heinrich Lat) ch : (Daubringen) erstattete hierauf den Kassenbericht, der einen geordneten und guten Stand der Finan- ' zen des Sängerkreises auswies. Dem Rechner wurde • mit Dankesworten Entlastung erteilt. _________ ingen, das Lazarettsingen, die WHW.-Konzerte, die Mitwirkung der Gesangvereine bei Veranftaltun- gen der Partei, bei den Heldengedenkfeiern usw. einging. Für das neue Arbeitsjahr der Gesangvereine stellte er die gleiche Tatbereitschaft wie bisher fest; ferner regte er an, überall da, wo es möglich ist, die Bildung von Kriegschorgemeinflbaften der durch die Zeitverhältnisse geschwächten Gesangvereine anzustreben, wobei er die Kriegschorgemeinschaft Steinbach und ihr Wirten als vorbildlich hin- tellte. Weiter regte er an, in der Kriegszeit die Mitwirkung von Frauen und Knaben in gemischten Chören bei passenden Gelegenheiten ins Auge zu fassen, da sich hieraus ebenfalls eine Förderung des deutschen Liedes ergebe. Schließlich empfahl er die Veranstaltung von Freundschaftssingen ohne Wertung, zum Schluß nahm er noch kurz zu den allezeit als Nationalsozialisten zu denken und zu handeln, ein unaufhörliches sein! So begrüße ich Sie heute als Angehörige unserer 335jährigen Gießener Alma mater in dieser feierlichen Stunde und verpflichte Sie auf die Gesetze unserer Universitas in der Gemeinschaft unseres Volkes. Nachdem Umversitäts-Bürodirektor Kinkel die Verpflichtungsformel verlesen hatte, nahm Se. Magnifizenz der Rektor die feierliche Verpflichtung der jungen Studierenden vor. Nach einer musikalischen Schlußdarbietung und dem vom Rektor aus- gebrachten Gruß an den Führer verließ der Lehrkörper die Aula, womit die Feierstunde ihren Abschluß fand. Kreischorleiter Blaß gab anschließend einen Be- »r in großen Zügen auf das Leistungs- Lazarettsingen, die WHW.-Konzerte, nung die besten Wünsche auch für ihr künftige« Wirken als Sänger ausgesprochen. Den Glückwün» chen des Vertreters des Sängergaues schloß sich Sängerkreisführe Müller im Namen des Sänger« (reifes Gießeii mit herzlichen Worten an. In des Ansprache an die Jubilare wurde in beredter Weiss der hohe ideelle Gehalt des deutschen Liedes unii des Wirkens für dieses Ideal zum Ausdruck gc* bracht. Sängerkreisführer Müller schloß hierauf bie? arbeitsreiche Tagung mit dem Gruß an den Führer? und an unsere unvergleichliche siegreiche Wehrmacht. OeffentlicheS Singen am 2. Mai in Gießen. Zur Verschönerung des kommenden Samstag, 2. Mai, der diesmal Feiertag ist, wird der Bauers che Gesangverein vor dem Theater und am Kreuz» platz öffentlich fingen, während der Gesangverein „Heiterkeit" am Bahnhof und am Marktplatz seinÄ Lieder zum Vortrag bringen wird. Beide öffentliche Singen werden in der Zeit von 11 bis 11,30 Uh2 tattfinden. * ** Wochen markt am nächsten FreitaA Der Samstag-Wochenrnarkt wird in dieser Wochq auf den Freitag, 1. Mai, vorverlegt. Fußball. vfB.-R. — Butzbach 1:2 (1:1) 1900 — Ehringshausen 4:2 (3:1) Einen schönen und spann-enden Freundsck)afts- kämpf lieferten sich auf dem Waldsportplatz bei* VfB.-R. und Sportv. Butzbach. Die in der Mehr« zahl aus Gastspielern sich rekrutierenden Gäste boten eine gute Leistung. Auch von VfB.-R. sah man seit langem wieder ein gutes Zusammenspiel. Ein Elf* meter brachte den VfB.-R. um ein verdientes Unentschieden. Trotz der günstigsten Voraussetzungen hatte 1900 wiederum nur 9 Spieler zur Stelle. Zum Glück trat auch Ehringshausen nur mit 9 Mann an. Der Eifer der Gäste genügte nicht, den besser zusammen^ spielenden Blauweißen den Sieg streitig zu machen. Schon bei der Pause, als das Spiel 3:1 für 1900 stand, war es entschieden. Im Pokalspiel Wetzlar 05 gegen Watzenbvrn« Steinberg tarn Watzenborn-Steinberg kampflos eine Runde weiter, da Wetzlar wegen Mannschaftsschwie- rigteiten nicht antrat. Starke Gießener Lustwaffe. Mit rund 200 Teilnehmern, die Hitler-Jugend einbegriffen, hatten die Waldlaufmeisterschaften des. NSRL.-Gaues und des HI.-Gebiets Hessen-Nassau eine vorzügliche Besetzung aufzuweisen. Start und Ziel befanden sich auf dem Sportplatz in Mainz- Gonsenheim. Die Strecke war etwas mehr als drei Kilometer lang und von den Läufern in der Hauptklasse zweimal zu durchlaufen. Der Frankfurter Buhlmann hatte nach der ersten Runde eine knappe Führung vor dem Gießener Feldwebel Becker, der in der zweiten Runde die Tücken des Mainzer „Sandes" besser meisterte und mit etwa 40 Meter Vorsprung Sieger und Gaumeister wurde. Da die Gießener Luftwaffe durch die Gefreiten 0 ck st a d t und Rothe auch die Plätze 3 und 5 besetzte, fiel ihr neben der Einzel- meisterschaft auch der Mannschaftssieg vor dem FSV. Frankfurt zu. Die Ergebnisse: Klasse A (6,5 km): 1. und Gaumeister Feldwebel Becker (LSV. Gießen) 22:30 Min.; 2. Gesr. Buhlmann (FSV. Frankfurt) 22:38; 3. Gesr. Ockstadt (LSV. Gießen) 22:59; 4. Gefr. Niemann (RSG. Hanau) 23:06; 5. Gesr. Rothe (LSV. Gießen) 23:07. Mannschaftswertung: 1. LSV. Gießen 68:36 Min.; 2. FSV. Frankfurt 71:01 Min.; 3. Geh. TST. Frankfurt 73:30 Min. — Klasse B (3 km): 1. Kalbfuß (SV. 98 Darmstadt) 9:08; Mannschaften: 1. LSD. Gießen 27:44 Min. Sern (81 Frankfurt) Gebietsmeister. Der Kampf um die Waldlauf-Gebietsmeister- ■ schäft war überaus hart unb spannend. Kern (81 ■ Frankfurt), Veith (342 Bingen) und Ketten doch (166 Taunus) waren sich fast gleichwertig, aber Kern ■ zeigte sich im Endkampf als der Stärkere und siegte : knapp. Den Mannschaftssieg holte sich der Bann 118 Worms vor Frankfurt und Darmstadt. deutsche Student in Pslichtaussassung und Haltung sowie Lebensführung beispielhaft ist ü r alle d i e Volksgenossen, die in Zukunft seine Gefolgsmänner werdey sollen. Lassen Sie uns aber auch nicht vergessen, daß wir d i e h e r o i s ch st e deutsche Zeit der Erfüllung unserer Geschichte, in der wir leben, dem Führer unb seiner Idee verdanken, d. h. lassen Sie unser Bemühen, Warnung aus Stendal Roman von A. Lothar Philipp 15. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) „Ich werde zum Meldeamt gehen und sehen, ob dort etwas über Sumor bekannt ist." „Großartig, Krähe, tun Sie das, und wenn Sie. etwas feststellen, bin ich bereit, an Ihrer Stelle den Besen zu fressen." Krähe schüttelte etwas ärgerlich den Kops und verließ das Zimmer. Nach einer halben Stunde war er wieder da und setzte sich schweigend an seine Maschine. Der Kriminalrat rief ihn unb fragte: „Nun, Krähe, was Neues?" ,Hch muß den Besen alleine fressen", brummte Krähe unwirsch, „aber wissen möchte ich doch, woher Sie wußten, daß nichts im Meldeamt steht." „Wenn etwas im Meldeamt stehen würde, wäre Sumor nicht so frech gewesen", gab der Kriminalrat zur Antwort. „Das verstehe ich nicht", sagte Krähe hilflos. „Das können Sie auch gar nicht verstehen, Krähe, bas ist höhere Kriminalistik, unb die beherrschen nur die Kriminalräte." Unb nach einigen Minuten • kam es aus dem Nebenzimmer: „Deshalb bekommen sie auch höheres Gehalt, Herr Krähe." — Der Direktor hatte, wie Willis vermutete, bem Kapitän ber Truppe nahegelegt, seine Nummer durch Hereinnehmen einer ober zweier Frauen etwas aufiulorfern, und war ganz damit einverstanden, daß Irene Norodna, die dem Regisseur als Partnerin Lands' bekannt war, an ber Nummer mitwirkte. Am selben Tage begannen die Proben. Die Nummer mußte umgestaltet werden, vor allem mußte Welt taktmäßig mehr geschult werden. Der Tango, ber ursprünglich weggelassen werben sollte, wurde beibehalten, unb bie Norodna tanzte dazu einen argentinischen Tango im phantastischen Kostüm, während die drei Willis dazu Banjo schlugen. Da- doch wurde das Rhythmische des Auftritts gewahrt und Welt konnte, von diesem Tango ausgehend, seinen besonders schweren Auftritt beginnen, die Bildung einer Figur vom Trampolin aus, mit Irene als Obermann. Die erste Probe klappte ausgezeichnet. Alle spielten sich schnell aufeinander ein, unb namentlich Irene zeigte sich als hervorragende Partnerin, die gute Nerven und eine hervorragende rhythmische Begabung hatte. Sie fungierte als Kunstschützin ganz allein, während die drei Willis das Trampolin aufbauten — auch das geschah im Rhythmus der Musik, und das war die Neuigkeit, bie besonders dem Regisseur gefiel. Sie benutzten für bie notwendigen Umgruppierungen auf der Bühne niemals die Bühnenarbeiter, sondern machten alles' selbst und sckmfen selbst aus diesen Arbeiten einen Teil ihres Auftritts. Eberhard Willis beobachtete dabei Petersen genau, weil er fürchtete, daß sich zwischen ihm und Irene wieder etwas anspinnen könnte. Die Selben waren zwar öfters zusammtzn, aber Willis konnte nichts entdecken, was auf innigere Beziehungen schließen ließ. Dafür war ber starke Welt jetzt öfters recht melancholisch und seufzte bei ben unmöglichsten Gelegenheiten. Nach der dritten Probe sagte ber. kleine Petersen zu Willis: , .. . „Irene war heute reichlich nervös, hast du das bemerkt?" „Nein", gab Willis zur Antwort, „ich habe sie beim Tanz beobachtet, habe aber nichts wahrgenommen. Wieso meinst bu bas?" „Nun, bei der Pyramide hat sie genug zusammen- geschaukelt, bu hast das nicht gemerkt, weil bu zweiter Untermann warst, aber ich, ba oben, bin bald seekrank geworden. Und bei bem Schießakt hat sie zweimal daneben geschossen. Das geht doch nicht." „Warst du gestern abend mit ihr zusammen?" stellte Willis die Gegenfrage. „Siehst du, jetzt denkst bu, ich bin noch bnran schuld. Ich hatte mich gestern abend mit ihr verabredet, wir wollten zusammen ins Kino gehen. Vorher war sie ganz vernünftig unb manierlich gewesen, aber bann kam sie eine halbe Stunbe zu spät und war verweint unb aufgeregt. Ich habe sie gefragt, wo sie gewesen sei, aber sie sagte, das gehe mich nichts an. Und seitdem ist sie verändert." Willis schüttelte den Kopf. „Man könnte aus ber Haut fahren", stöhnte er, „und der dicke Welt spielt den Melancholischen. Was ist denn in euch alle gefahren?" Macht das die Luft ober bas Alter ober was?" „Die Weiber", lachte Petersen, „nur die Weiber, mein Lieber. Welt stöhnt über Elisabeth unb sagte mir, er fürchte, sie habe mit dieser Sache Lanas etwas zu tun, und er getraue sich nicht, mit ihr zu sprechen, weil er nicht wissen könne, wie weit sie die Hände da mit drin hat. Ich habe ihn einfach ausqelacht —" „Warum ausgelacht?" fragte Willis. „Weil es lächerlich ist, darüber zu seufzen. Natürlich hat die Perling dabei etwas zu tun, zum mindesten als Grund der ganzen Halsabschneiderei. Ich denke mir, die Tat geschah aus Eifersucht, unb Elisabeth war bie Ursache." . . , „Kleiner, du bist auch vorrückt", sagte Willis im Brusttöne tiefster Ueberzeugung. „Ich bin nur froh, daß du der einzige Normale bei uns bist", gab Petersen zur Antwort. Willis mußte viel darüber Nachdenken. Er hatte seit jenem Abend Elisabeth nicht wieder- gesehen. Ihm waren ganz andere Gedanken im Kopf herumgegangen, vor allem der rätselhafte Ausspruch der Norodna an jenem Abend, als sie nach der Unterredung in der Kantine zum Imperial-Dachgarten gegangen waren. Was hatte sie doch damals 9 !,&enn er Barthold nicht ermordet hatte, könnte ich nicht bei euch eintreten!" Sie war demnach von der Schuld Lanos' fest überzeugt. Oder war es mehr als das? Wußte sie etwas, das ihr diese Ueberzeugung verschaffte? Hin und wieder, wenn die Sprache darauf kam, hatte sie ihre Meinung geäußert, stets zum Nachteil von Lanos. Anscheinend wollte sie ihn entschuldigen, aber dabei verdächtigte sie ihn immer deutlicher. Was sollte das bedeuten? War sie nicht die Schülerin und Geliebte von Lanos gewesen? Mußte sie nicht schon deshalb mehr von allem wissen, was ihn anging, als andere? Und deuteten ihre Reden nicht auch deutlich genug darauf hin? Er sprach mit Welt ein paar vertrauliche Worte. „Welt", sagte er, „so geht das nicht weiter. Du bist eine Trauerweide geworden. Das geht nicht. Wenn bu als Untermann bei der Pyramide stehst, bann stöhnst bu, daß ich immer denke, es bricht alles zusammen. Nun sage doch offen, Mann, was los ist." ' Welt machte wieder ein melancholisches Gesicht. „Ich weiß nicht, Willis", sagte er, „ich werde aus mir selber nicht klar. Als ich Elisabeth wiedersah, da hätte ich Bäume ausreißen können, so verliebt war ich — und Petersen auch, ich habe es ihm deutlich angesehen. Und als dann die Sprache auf den Mord von Lanos kam und Elisabeth zugab, bie Ursache zu fein, ba war plötzlich alles aus. Und Petersen — du kennst, ihn ja — er machte dauernd ironische Bemerkungen über das treue, minnigliche Weib, als das sie sich gebe, während sie es faustdick hinter den Ohren habe und die Männer zum Wahnsinn unb Mord treibe, nur um mit diesen Untaten für sich Reklame zu mad)en. Das hat mir immer einen Stich gegeben, weißt du. Ich weiß nun nicht, hat Petersen recht und ist Elisabeth wirklich nicht die Frau, für die sie sich ausgibt, oder tun wir ihr alle unrecht. Fragen kaiin ich sie doch nicht darnach, beim sie würde mir doch nicht die Wahrheit sagen. Und diese Ungewißheit — das ist es, was mich ganz schwach und schlapp macht. Mir schmeckt fein Essen mehr, nachts schlafe irh nicht, es ist zum Kotzen." (Fortsetzung folgt.) Hart traf uns die unfaßbare Nachricht, daß unser lieber Sohn und Bruder Soldat Franz Fischer Kriegsfreiwilliger und Offiziersanwärter in einem Artillerie-Regiment im Alter von 19 Jahren am 7. April 1942 bei den schweren Kämpfen im Osten das Leben für sein Vaterland aahingab. . In tiefer Trauer: Familie Johann Fischer. Gießen (Posener Straße 4), den 27. April 1942. 1400 D Bekanntmachung. Der für Samstag, den 2. Mai 1942, vorgesehene Wochenmartt wird auf Freitag, den 1. 2Hai 1942, oorverlegt. 13990 Gießen, den 29. April 1942. Der Oberbürgermeister. I. V.: Nicolau s.__ Bekanntmachung! Obst- und Gemüseversorgung. Für die demnächst in Kraft tretende Neuregelung des Bezuges von Obst und Gemüse durch die Haushaltungen müssen die Nährmittelkarten 35 (blau und rosa) von den Verbrauchern sorgfältig ausbewahrt werden. 14030 Gießen, den 25. April 1942. Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. _______ Ernährungsamt Abt. B. _________ Bekanntmachung. Fischverteilung Von Len drei Fischgeschäften werden am Dienstag, dem 28. April 1942, ab 9 Ahr vormittags Seefische zum Verkauf gebracht. Anspruch auf Belieferung im Nahmen des Vorrates haben die Haushalte, die auf ihrem Sonderausweis für den Fischbezug bisher eine Zuteilung von See- oder Räucherfischen noch nicht erhalten haben. 1408D Gießen, den 27. April 1942. Der Oberbürgermeister. Ernährungsamt Abt. B, Gemeinsame Bekanntmachung der Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen. Friedberg. Gießen und Lauterbach sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen. Betr.: Eierverteilung. Der Bestellschein Nr. 35 der Reichseierkarte wird in der Zeit vom 6. April bis 3. Mai 1942 mit 6 Eiern für jeden Dersorgungsberechtigten beliefert, und zwar 1402D auf den Abschnitt a = 2 Eier auf den Abschnitt b = 2 Eier auf den Abschnitt c = 2 Eier. Die Ausgabe der Eier erstreckt sich auf den ganzen Versorgungsabschnitt. Die Lieferung durch die Kleinhändler erfolgt bestimmt im Lause des 35. Versorgungsabschnittes. Gießen, den 24. April 1942. Für die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie den Ober- Dr. L o tz. sucht Leltcrsweg 36. bürgermeister der Stadt Gießen. Der Landrat des Landkreises Gießen. Siandenfrau oderMittn für Haushalt ge° Putzhilfe für einige Stunden vormittags odernachmittags gesucht. Sehr. Ang. unt. 01947 a.d.G.A. Majsem gesucht. Schrift!. Angebote unter 1404D an den Gieß. Anz. erb. WsgeWn eventl.Halbtags- Mädchen sucht Zahntechnifches Laboratorium Nndolt bischer Bahnhofstr. 22. 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April 1942 Hdnrich'Braun-KraDkenhaus _________01941/ Für kleine Werkküche (15 Person.) von Montag bis Freitag vormittags zirka 3 bis 4 Sunden Frau oder Fräulein zum Kochen gesucht. Schriftliche Angebote unter 1405D an den Gießener Anzeiger erbeten. Für die uns anläßlich unserer goldenen Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlichst Ferdinand Schäfer Stationsmeister i. R. und Frau Anna Gertrude, geb. Bilse Weickartshain, im April 1942. __ 1406 D/ Heuchelheim Heuchelheim GicSener Str. 14 Hor»t-Wessel-Str 5 25. April 1942 ________________________01949/ Bis morgen Dienstag Ein Ufa-Film mit WERNER KRAUSS Gisela Uhlen Wolfgang Lukschy Martin Urtel Pani Henckels Drehbuch: Jacob Geis, Dr. Harald Braun nach Motiven von Otto Ludwig. Musik: W. Eisbrenner. Herstellungs-Gr.: Erich Holder Spielleitung: Dr. Harald Braun Wochenschau - Kulturfilm Täglich 2.30, 4.80, 7.30 Uhr Die Vorstellung heute Montag 7.30 Uhr fällt aus! 1407 A Schutz vor Ansteckung bei Erkältung, Grippe usw. 1335 D TANZUNTERRICHT Unser diesjähriger SOMMERKURSUS beginnt Mittwoch, den 29. April, 20 Uhr Gefl. Anmeldungen erbeten. TANZSCHULE BÄ ULKE Wolfstraße 31 Ruf: 3835 KHASAÄ’Ag KOSMETIK IMMER GLEICHBLEIBEND GUT - WEIL AUS DEN SIDOL-WERKEN g * die Brunnenverwaliung Biskircbeo • Ruf 44 - erb».