Annahme von Anzeigen für die Mittaasnummer bis 8'/r Uhr desBormittags Anzeigen-Preiser Anzeigenteil 7 Rvf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Textteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffel I AbschlüsseMengenstaffelk Platzvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25"/»mehr |92. Jahrgang Nr. 49 Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Gießener Familienblätter Heimat imBild DieScholle Bezugspreis: Monatlich.....RM.1.80 ZufteUgebühr... „ -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Kernsprechanschluß 2251 Drahtanschrift: „Anzeigers Postscheck 11686 Franks. M. vkuck undvrrlag: fitf fit (lYhOthoilOH rchristleltung und Gesch-stsstelle: vrühlschellnlvttfltötrdruckerriL.Lang« jlll VVvU|V||Vll Sietzen,Schulftrahe7-4 A d 8reitag, 27. Februar,942 Gietzener Anzeiger MM £ 'M LlGA -Han-elsflotte an der Wende V. A. gramm: hin treu bleiben. könnten, daß das Material so rasch Werften und die völlig neu erbauten mit ihren ersten Bauten herauskommen Inzwischen ist aber bekannt geworden, Werftbaupxogramm ipfolge Mangels an und vor allem an Facharbeitern nicht Oer Wehrmachtberichi. DRV. Aus dem Führerhauptquartler, 26. Februar. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 3m Osten wurden zahlreiche Vorstöße schwächerer feindlicher Kräfte abgewiesen. Schwere Artillerie des Heeres nahm kriegswichtige Anlagen in Leningrad unter wirksames Feuer. 3m hohen Horben bombardierten Sampf- fliegerkräfte bei Tag und Rächt Teilstrecken der Murman-Vahn und erzielten Volltreffer in den Vahnhofsanlagen von Kandalakscha und Louhi. 3n der Jett vom 15. bis 24.Februar verlor die sowjetische Luftwaffe 403 Flugzeuge: davon wurden 265 in Luftkämpfen und 44 durch Flak- artillerie abgeschossen, der Rest am Boden zerstört. Während der gleichen Zett gingen an der Ostfront 28 eigene Flugzeuge verloren. 3n Rordafrika warfen deutsch-italienische Aufklärungskräfte britische Spähtrupps zurück. Die rückwärtigen Verbindungen des Feindes zwischen Tobruk und S i d 1 V a r a n i wurden mit Bomben belegt. 3n Luftkämpfen schossen deutsche Jäger drei britische Flugzeuge ab. Die Luftangriffe auf militärische Anlagen der 3nsel Malta wurden fortgesetzt. Wie durch Sondermeldung bekanntgegeben, versenkten deutsche Unterseeboote im Mittel- atlantik in tagelangen hartnäckigen Kämpfen aus einem stark gesicherten Geleitzug sieben Schiffe, darunter zwei große Tanker, mit zusammen 52 000 BRT. Weitere sechs große Schiffe, darunter ein Tanker, wurden so schwer beschädigt, daß auch mit ihrem Verlust zu rechnen ist. Bei diesen Angriffen zeichnete sich das Untersee- boot unter Führung von Kapitänleulnant krech besonders aus. Britische Bomber griffen in der letzten Rächt einige Orte im Küstengebiet der Ostsee, u.a. auch die Stadt kiet, an. Die Opfer unter der Zivilbevölkerung sind gering. Der Feind verlor fünf tapferen Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen, Herr Feldmarschall, als 78. SoDa-ten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Ich verbinde mit dieser Auszeichnung meine besten Wünsche für Sie persönlich und für Ihre Truppen. Ihr Adolf Hitler. Reichsmarschall Hermann Göring richtete an Generalfeldmarschall Kesselring folgendes Tele- Lissabon, 26. Febr. (Europapreß.) Der britische Tanker ,La Carriere" (5685 BRT.) ist nach Angaben der am Mittwoch auf Puertorico eingetroffenen überlebenden Besatzungsmitglieder im Karibischen Meer etwa 25 Meilen vor der Küste von Puertorico versenkt worden. Der 8013 BRT. große USA.-Tanker „City Service Empire" wurde in Höhe der nord- amerikanischen Atlantikküste torpediert und versenkt. Von der Besatzung konnten 29 Ueberlebende in einem Atlantikhafen an Land ge- bracht werden, weitere sieben Besatzungsmitglieder einschl. des Kapitäns fanden beim Untergang des Schiffes den Tod. Starke Abnahme des Handelsschiffsverkehrs auch in Südamerika. Madrid, 26. Febr. (DNB.) EFE. berichtet aus Buenos Aires, daß man in Handelsschiftahrtskreisen allgemein durch die U-Boot-Aktivität stark beunruhigt ist. Die Zahl der in Buenos Aires im Monat Januar eingelaufenen Schiffe ist um 4 0 v. H. geringer als im gleichen Monat des Vorjahres. seren ist es bestimmt nicht. Versenkt Wieder 52 000 BRT. aus einem Geleitzug versenkt 403 Sowjetflugzeuge in 10 Tagen vernichtet. Auf allen Zufuhrwegen des Feindes England verlor bisher über 15% Millionen BRT. rasch weiter absinken mußte. Die Neubautätigkeit hat erheblich zugenommen, wenn auch nicht alle Blütenträume reiften. 1938 bauten die USA. nicht einmal ganz 200 000 BRT. an seegängigen Ozeanschiffen. 1940 kamen sie auf 450 000 BRT. und 1941 sollen etwa 110 Schiffe mit rund 1 Mill. BRT. gebaut worden sein. Die volle Auswirkung des Schiffsbaues sollte aber erst 1942 eintreten, da dann auch die Erweiterungsbauten der vorhandenen Werften Kriegsflotte dazu nicht ausreicht, hat sein Markne- mlnister Knox schon zugeben müssen. Die Handelsflotte reicht aber ganz bestimmt nicht, wenn man den englischen Bedarf von 7 Millionen BRT. aus dem Jahre 1916 mit den 4,5 Millionen BRT. von Ozeanschiffen (Schiffe über 2000 BRT.) vergleicht, die Amerika am 31.12. 40 besaß und die heute höchstens um eine Million BRT. gewachsen sein dürfte. Es ist eine Wende, an der die amerikanische Handelsschiffahrt steht, aber eine Wende zum Bes- kamen also nicht nur viele aufgelegte Schifte wieder in Fahrt, sondern es wurden auch aus der amerikanischen Küstenschiffahrt rund 350 000 BRT. herausgezogen, um im Außenhandel eingesetzt zu werden. Der amerikanische Ueberseeverkehr erhöhte sich in- olgedessen um 25,7 v. H. Besonders groß war die Zunahme bei den Fahrten nach dem Orient und dem Fernen Osten, nach Ost- und Südafrika und nach Indien. Die Ursache dafür waren selbstver- tändlich die hohen Frachten, die die Reeder lockten. So hat bisher die amerikanische Handelsschiffahrt praktisch vom Kriege allerlei Vorteil gehabt, und es war daher auch unter diesem Gesichtspunkt die größte Dummheit, die Roosevelt machen konnte, daß er Japan zum Kriege provozierte. Jetzt ist es vorbei mit dem guten und verhältnismäßig sicheren Geschäft. Jetzt schweben die Schisse Amerikas auf allen Meeren ständig in der Gefahr, versenkt zu werden, und vor allem wird auch der Bedarf der Kriegführung an Handelsschiffsraum bei der riesigen Ausdehnung des pazifischen Kriegsschauplatzes ganz gewaltig steigen. Für das hier zu erwartende Ausmaß sind die englischen Ziffern aus dem vorigen Weltkriege recht interessant. 1914 zog England für den Bedarf von Heer und Flotte rund 4 Millionen BRT. aus dem Verkehr, 1916 waren es aber bereits 7 Millionen BRT., die als Hilfsschiffe für Heer und Flotte in Anspruch genommen wurden. Wie groß mag da erst der Bedarf der USA. in den riesigen Weiten des pazifischen Ozeans werden, wenn wirklich Roosevelt einmal in der Lage sein will, offensiv gegen Japan vorzugehen! Daß seine werden; ob sie leistungsfähiger werden wird, ist auch noch sehr die Frage, denn es ist deutlich erkennbar, daß sich die Kommandanten der deutschen Unterseeboote mit Vorliebe die modernsten Schiffe, insbesondere Tanker, als Opfer aussuchen. Eine weitere Wende tritt im Einsatz der USA.- handelsflotte ein. Es ist bekannt, daß die Amerikaner in der ersten Zeit des Krieges infolge des Neutralitätsgesetzes den Europaverkehr so gut wie ganz einstellten. Er ging vom 30. 6.1939 bis zum 31.12.1940 um 87,5 v. H. zurück. Der hier freigewordene Schiffsraum fand aber außerordentlich lohnenden Ersatz auf jenen Routen, die die Engländer aufgeben mußten. Wie lohnend gerade dieses Geschäft gewesen ist, zeigen die nachstehenden Ziffern. Während am 30. 6.1939 2 132 350 BRT. von Über 2000 Tonnen großen Schiffen im amerikanischen Küstenoerkehr tätig waren, waren es am 31. 12. 1940 nur noch 1782 838 BRT. Umgekehrt waren am 30.6.1939 nur 1 734 389 BRT. im Außenhandel beschäftigt, am 31. 12. 1940 dagegen 2151 201 BRT. Gleichzeitig verringerte sich der aufgelegte Schiffsraum von 1482 632 BRT. am 80.6.1939 auf 629 850 BRT, am 31. 12. 40. Es B e r l i n , 26. Febr. (DNB.) Der neue Erfolg unserer U-Boot-Waffe, von dem das deutsche Volk heute durch eine Sondermeldung erfuhr, erbringt wieder einmal den Beweis, daß unsere U-Boote alle lebenswichtigen Zufuhrwege des Feindes auf das wirksamste und nachhaltigste zu stören vermögen. Bei dem jetzt im M i t t e l a t l a n.t i k in tagelangem Einsatz angegriffenen Geleitzug hat es sich offenbar um einen besonders wertvollen gehandelt. Das ergibt sich aus der Durchschnittsgröße der sieben versenkten Schifte mit zusammen 52 000 BRT. Jedes dieser Schisse hatte eine Durchschnittsgröße von rund 7500 BRT. Unter ihnen befanden sich wiederum zwei der so sorgfältig beschützten Tanker. Weitere 6 Schiffe mit zusammen 31 000 BRT. und einer Durchschnittsgröße von je über 5000 BRT. wurden so schwer beschädigt, daß mit einem Totalverlust zu rechnen ist. Auch unter diesen befand sich ein Tanker, Dieser große Erfolg ist in tagelangen, hartnäckigen Kämpfen errungen worden, trotz feindlicher Geleitschutzsicherung. Stärkster Einsatz von Booten und Besatzungen zerschlug auch diesen Geleitzug, mit dem rund 130 000 BRT. Kriegsmaterial, Treibstoff und Lebensmittel in den Fluten versanken. ‘ Mit dieser neuesten Großtat unserer U-Boot- Waffe erhöht sich der seit Kriegsbeginn bis jetzt amtlich bekanntgegebene britische und nordamerikanische Verlust, an Handelstonnage auf Über 1 5% Millionen BRT. England hat damit bis jetzt mehr als die Hälfte seines zu Kriegsbeginn vorhandenen Handelsschiffsraumes verloren. Beklemmungen der britischen 2Reet)er. Lissabon, 26. Febr. (Europapreß.) Bemerkenswerte Ausführungen zu der durch die zunehmenden Versenkungen herbeigefübrten Krise in derenglifchenHandolsschiffahrt machte Das Eichenlaub für Generalfeldmarschall Kesselring. Berlin, 26. Febr. (DNB.) Der Führer verlieh Generalfeldmarschall Kesselring das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und sandte ihm folgendes Schreiben: Herr Generalseldmarschall Kesselring! In dankbarer Würdigung Ihres unermüdlichen Ob die Lloyds-Versicherungsgesellschaft, als sie es nach Dünkirchen für angebracht hielt, ihren Sitz von London nach den USA. zu verlegen, auch dis berühmte Schiffsglocke mitgenommen hat, die er» tönte, sobald ein Schift untergegangen war, ist uns nicht bekannt. Die Engländer haben sie bekanntlich schon sehr bald im Laufe dieses Krieges stillgelegt, weil ihnen das andauernde Gebimmel auf die Ner. ven ging. Die Amerikaner könnten es jetzt tun, nachdem auch sie kurz nach ihrem Kriegseintritt durch die Tätigkeit deutscher U-Boote an ihren Küsten darüber belehrt wurden, daß eine Wende auch für ihre Handelsschiffsflotte gekommen ist. Die kühne Bombardierung der Pettoleuminsel .Cura^ao und Aruba im Karibischen Meer vor der Küste Venezuelas, des drittgrößten Oelproduktionslandes der Welt, dessen gesamtes Erdöl in den Raffinerien dieser beiden Inseln verarbeitet wird, hat ihnen ja gezeigt, was die Glocke geschlagen hat. Jedenfalls sind die Versenkungsziftern unserer U-Boote an amerikanischen Schiffen heute schon größer als die Neubauleistungen der amerikanischen Werften. Es lohnt sich aus diesem Anlaß wohl, noch einmal Linen Rückblick auf die bisherige Entwicklung der amerikanischen Handelsflotte im Kriege zu tun. Die Amerikaner betonten bisher immer mit Stolz die wesentlich stärkere Position chrer Handelsschiffahrt zu Beginn dieses Krieges im Gegensatz zu 1914. Damals war sie praktisch ziemlich bedeutungslos, 1939 dagegen war sie nach der englischen die zweitgrößte Flotte der Welt. Allerdings entsprach die Qualität nicht der Quantität. Die amerikanische Tonnage stammte »um großen Teil noch aus dem Weltkriege oder aus der unmittelbaren Nachkriegszeit. Ende 1937 war das Durchschnittsalter der USA-Handelsschiffe 18,8 Jahre, Ende 1939 sogar 20 Jahre Der Krieg bot zunächst den USA' die willkommene Gelegenheit, die Qualität ihrer Flotte zu verbessern. Der Bedarf an Schiffsraum stieg ganz ge- walttg, und es war möglich, auch älteste Schiffe noch gewinnreich abzustoßen. Davon haben die Amerika» ner reichlich Gebrauch gemacht, indem sie mehr als 1 Mill. BRT. solcher alten Schiffe an die Engländer oder an neutrale Mächte verkauften. Die Folge da. von ist, daß die USÄ.-Handelsflotte heute kleiner fft als zu Beginn des Krieges. Berücksichtigt man nur die USA.-Frachtschiffe von 2000 BRT. und mehr (ohne die auf den großen Binnenseen verkehrenden Schiffe), so verringert sich die als voll seegängig anzusprechende Tonnage d^r USA. von 5349 371 BRT. am 30.6.1939 auf 4 563 889 BRT. am 31.12.1940, also um 14,7 v. H. Daß es sich da- bei, tatsächlich nur um die Abstoßung ältester Schiffe gehandelt hat, geht daraus hervor, daß das Durch- schmtts-alter Ende 1940 nur noch 19 Jahre betrug, also um ein ganzes Jahr geringer war als Ende 1939. Es hat mithin eine gewisse Verjüngung statt- gefunden, so daß der ziffernmäßige Tonnagerückgang nicht einer Leistungsminderung in derselben Höhe gleichzusetzen ist. Auf der anderen Seite ist auch ein Teil des abgegebenen Schiffsraumes praktisch noch für die USA. tätig, was beispielsweise für die an Panama abgegebenen Schiffe zutrifft. 'In den USA. hoffte man diese günstige Entwicklung noch steigern zu können, da mit den zunehmenden Neubauten das Durchschnittsalter natürlich sehr „Mit besonderer Freude spreche ich Ihnen, meinem an allen Fronten siegreichen Flottenchef, stolz und dankbar die aufrichtigsten Glückwünsche zur Verleihung des Eichenlaubes zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes aus. Der Führer hat damit auch den Heldenmut Ihrer Verbände, die sich immer und überall so tapfer geschlagen haben, anerkannt. Möge Ihnen, lieber Kesselring, das Soldatenglück weitervorangekommen ist, wie man ursprünglich gerechnet hatte. Die Zahl der wirklich fertiggestellten Schiffe dürfte also auch 1942 hinter dest Erwartungen zurückbleiben. Wenn man berücksichtigt, daß die höchste Bauleistung der amerikanischen Werften im vorigen Kriege bei etwa 3,5 Mill. BRT. einschließlich Der sogenannten „Betonschiffe" lag, so wird bei den veränderten Größenverhältnissen und bei der viel größeren Anspannung der gesamten Wirtschaft der USA. durch den globalen Krieg eine höhere Leistung auch in diesem Krieg nicht erreicht werden, jedenfalls bestimmt nicht 1942 und 1943, also gerade in den Jahren, auf die es ankommt. Eine solche Bauleistung ist aber auf keinen Fall imstande, die zu erwartenden Versenkungsverluste auszugleichen. Der Kriegseintritt bedeutet also insofern eine Flugzeuge. Wende, als sich die Hoffnungen auf eine größere Und leistungsfähigere Flotte nicht erfüllen werden. Größer wird die Flotte der USA. auf keinen Fall Riffe im Gebälk. Das britische Phänomen, wie es sich heute m ebenso widerspruchsvollen wie aufschlußreichen Bildern darbietet, läßt sich nur so erklären, daß die fortgesetzten Niederlagen und unüberwindlichen Schwierigkeiten dieses Krieges sich für die britische. Ideologie als stärker erwiesen haben, als daß mau diese mit den üblichen Mitteln zu stützen vermöchte.- Der beste Beweis für diese bedenkliche Verfallserscheinung ist der Bolschewist Cripps, der heute maßgebend das Kabinett bestimmt und in seinem Handeln beeinflußt. Dadurch, daß England sich völlig dem Marxismus in feiner blutigsten urö brutalsten Erscheinung verschrieben hat, gab es gleichzeitig die Gepflogenheit auf, die über die Jahrhunderte hinweg in allen kritischen Augenblicken das englische Sendungsbewußtsein in Den Vordergrund stellt, so wie es eine Bronzeplatte in der Westminster-Abtei von dem unbekannten Soldaten des Weltkrieges kündete, der sein Leben gab „for God, for King and Country, for loved ones Home and Empire, for the sacred cause of Justice and the Freedom of the World“. Diese Worte enthielten die starre Maske, hinter der der englische Imperialismus, die nackte Raubgier und die im- ersättliche Eroberungssucht enthalten sind. Diese tarre Maske trug die Züge des selbstgerechten Puritaners, der Religion und Politik nur als zwei Begriffe für eine Sache betrachtete, die im End» effett stets dem Empire zugute zu kommen hatte. Die „Self-Righteousness", jene anmaßende Selbstgerechtigkeit, von der Carlo Scarfogbio in feinem Buch „England und das Festland" spricht, hatis ja ihre Wurzel in jener einzigartigen Mischung von Seeräubertum und jener Moral, die keinen außerhalb stehenden Richter anerkennt, sondern alle britischen Taten — zumeist Schandtaten! — als von Gott selbst inspiriert hinstellte, einem Gott freilich, der seit den Tagen Elisabeths und Cromwells nur dazu diente, alles Englische zu sanktionieren. Die Sache und Partei der Engländer war immer auch Sache und Partei Gottes, und mit dieser handfesten- Ueberzeugung wurden die Spanier und Holländer, wurden die Franzosen und Buren niedergeknüppelt, wurden 13 festländische Koalitionskriege geführt, dis stets der „Freiheit und Menschlichkeit" dienten. Wckndte man ein, daß es sich hier um die englische Freiheit handelte, dann hatte kein Engländer etwas der Aufsichtsratsvorsitzende der Lamport and Holt- Reederei in der in London abgehaltenen Generalversammlung. Mit den vom Staat zur Verfügung gestellten Mitteln, so führte er aus, könnten die britischen Schiffahrtsgesellschaften ihre Tonnage- verluste unmöglich ausgleichen. Durch die starke Inanspruchnahme würden die Dampfer viel schneller abgenutzt als in normalen Zeiten. Die Regierung vertröste die Schiffahrtsgesellschaften mit nebelhaften Versprechungen für die Zeit nach dem Kriege. Gott allein könne wissen, so schloß der Redner, was alle diese Versprechungen tatsächlich bedeuteten, denn nach dem Kriege würden alle Geldschränke höchstwahrscheinlich leer sein, und was könne dann die Regierung tun, um der Schiffahrt des Landes wieder auf die Beine zu helfen? Reuters Börsenbericht vorn'Mittwoch beginnt mit den Worten: „In Anbetracht des Rückzuges in Burma und der Erklärungen Churchills über dis Schiffsverluste war die Börse ziemlich luftlos." Beitrag-erHeimat zum Siege Aufruf zur 6. Rerchsstratzeusammluiw. Berlin, 26. Febr. (DNB.) Stabschef der SA. Luhe, Reichsführer ff Himmler, Korpsführer des RS6K. Hühnlein und Korpsführer des RSFK. Christiansen erließen folgenden Aufruf zur 6. Reichsstraßensammlung am 28. Februar und 1. März 1942. Der deutsche Soldat hat in unzähligen erbitterten Abwehrschlachten während dieses Winters in Els und Schnee dem bolschewistischen Ansturm standgehallen und dabei stolze Erfolge errungen. Er hak damit zugleich die Voraussetzung geschaffen für neue siegreiche Operationen in der Zukunft. Die Heimat hat immer wieder während dieses Winters gezeigt, wie sie unseren Soldaten für dieses Heldentum dankt. Sie hat — allen Prophezeiungen unserer Feinde zum Trotz — bewiesen, daß sie für ihre Helden alles zu tun bereit ist. Deutsches Volk! Dieder ergeht an dich der Ruf. Du wirst diesem Appell in gewohnter Tatbereitschafl folgen. Der Erfolg der kommenden Straßensamm- lang muß und wird ein neuer Beweis sein für die Einheit von Front und Heimat und damit ein weiterer Schritt auf dem Wege zum Endsieg. Die Zeichen dieser Sammlung aber seien Bolen des Frühlings auch für unser Volk. Berlin, 27. Februar 1942. Der Stabschef der SA.: Luhe. Der Reichsführer ff : Himmler. Der Korpsführer des RSKK.: Hühnlein. Der Korpsführer des RSFK.: Ehr! st laufen. Der weitaus größte Teil der Männer der Kampfgliederungen der RSDAP.» (S2L, ff, RSKK. und RSFK.) kämpft im Osten gegen den Bolschewismus. Um die Reihen der in der Heimat verbliebenen Männer bei der Straßensammlung am 28. Februar und 1. März 1942 zu verstärken, sammeln an diesen Tagen auch die Männer aus der RS.-Kricgs- opferversorgung, die wegen ihrer Verletzungen der kämpfenden Truppe nicht angehören können, dafür aber in der Heimat zu Ihrem Teil zum Siege beitragen wollen. itens in tgeschätzt und heilig gehalten wird" — Worte noch vor rund 150 Jahren ge- artil würdigen Oie Abwehrschlacht im Osten. (Nachdruck verboten.) 26. Fortsetzung. gespornt wurden. Oberleutnant Karl-Heinz Becker hat sich seit Beginn des Ostfeldzuges als Spähtruppführer wiederholt ausgezeichnet und sich seit September 1941 als Kompanieführer bestens bewährt. Ende Januar hat er mit verhältnismäßig geringen Kräften einen Stützpunkt heldenhaft verteidigt, der von zwei feindlichen Regimentern eingeschlossen war. Sein vorbildlicher persönlicher Einsatz befähigte die durch die harten Kämpfe ermüdeten und stark beanspruchten Soldaten zu zähem Widerstandswillen. Als leuchtendes Vorbild an Schneid und Draufgängertum beteiligte sich Oberleutnant Becker selbst an den gefährdeten Stellen im Nahkampf, und es gelang ihm immer wieder, vorübergehend eingebrochene bolschewistische Soldaten gefangenzunehmen oder zu vernichten. In höchstem soldatischen Einsatz fand Oberleutnant Becker an einer anderen Stelle der Front am 8. Februar den Heldentod. General der Flieger Helmut Förster hat sich durch bewußten und wohldurchdachten Kräfteeinsatz in der Führung des ihm unterstellten Fliegerkorps Endlich werden die Geräusche geringer. „Auf- tauchen!" Nach wie vor ist das Wetter klar. Der Dampfer liegt gestoppt steuerbord querab da. Die Silhouette des Zerstörers zieht sich nach Aufbauten, Masten und Schornsteinen quer über die Kimm. „U .. .* sucht sich über Wasser aus der Falle zu schleichen. Der Dampfer bleibt auch immer mehr zurück. Aber der Zerstörer hat etwas gesehen, beginnt jetzt wütend mit Artillerie in die Gegend zu funken. Die Entfernung zum Zerstörer wird immer kleiner. (Es hilft nichts. Wieder tauchen. Wieder das gleiche Spiel der Verfolgung. Diesmal für 2% Stunden. Nach dem Auftauchen ist die Luft rein. „U ..."'ist der U-Boot-Falle entk-ommen. Wieder wird der alte Kurs in die Gewässer vor N e u y o r k ausgenommen. Stunden vergehen. Plötzlich wieder Mastspitzen an der Kimm. Das reißt ja heute gar nicht ab. Der Kommandant nimmt das Glas an die Augen. Ein mittlerer Tanker zieht schwer beladen seinen Kurs Nord, Zackt in großen Schlägen durch die See. Kommt aber genau in Schußrichtung auf. „Rohr eins los!" Zischend fegt der Aal auf sein Ziel los. „Treffer!!!" Treffer achteren Hälfte! Eine riesige,* viele hundert Meter hohe Feuersäule schießt zum Himmel empor. Der Tanker war augenscheinlich mit Benzol beladen. Er brennt wie Zunder. Noch einmal blickt der Kommandant rund. Die Luft ist rein. „An Besatzung: Einzeln ans Sehrohr!" Mechanikergast X, ein Ostpreuße, klimmt als erster in den Turm. „Na, schau dir das mal an! Das war dein Rohr!" Stumm blickt der Gast durchs Seerohr. In seine Gesichtszüge kommt Spannung. Er sagt aber kein Wort, lächelt nur den Kommandanten glücklich an. Dtr nächste ist ein Saarländer. Der kann sich gar nicht zufrieden geben. Immer neue Einzelheiten weiß er zu entdecken und spricht seine Entdeckungen aufgeregt und laut vor sich hin. Fast muß man ihn weaprügeln, damit auch mal andere drankommen. Als letzter holt der Kommandant seinen besten Dieselheizer, 'genannt „Bumski", von Beruf Erbhofbauer im Holsteinschen. Der blickt durchs Rohr. Seine Minen verklären sich. Dann wendet er sich strahlend zum Kommandanten und kann nichts her- ausbringen als: „Oooooch Mensch!" „U ..." nimmt Kurs Heimat. Die Aufgabe ist . gelöst. Der letzte Aal hat sein. Ziel gefunden. : Bis zum Morgen des nächsten Tages aber steht ! noch die Feuersäule als heller Widerschein achteraus an der Kimm. 26. Febr. (DNB.) Deutsche Truppen IFlieger Först er. Kommandierender General eines « — —Freren Stellen im mitt- Fliegerkorps; Oberstleutnant Remer Stahel, ii m* .ft». SffiSÄÄSfSS Der Tanker -rannte zwölf Stunden Oer Ll-Bootfalle entkommen. - Jagd vor Aeuyork. Von Kriegsberichter Herbert Sprang. Der feurige Gfen Boman von Hans von Hülfen B erlin, »■. , schlugen am 24.2. an mehreren Stellen im leren Frontabschnitt griffe, die zum Teil von Panzerkampfwagen unter, stützt wurden, ab. Don 14 eingesetzten bolschewistischen Panzerkampfwagen wurden neun neuester Bauart vernichtet. Bei der Säuberung eines Wald- qeländes von versprengten Resten der vor einigen ^Lagen vernichteten bolschewistischen Armee wurde eine Feindgruppe nach kurzem Kampf zur Heber- gäbe gezwungen und 200 Gefangene eingebracht. Eine vorübergehend in feindliche Hand gefallene Ortschaft an anderer Stelle wurde zurückerobert. Dabei ließen die Bolschewisten 133 Tote aus dem Gefechtsfeld zurück, während 125 B.olschewisttn gefangengenommen wurden. Bei zahlreichen Kanips- Handlungen' an anderer Stelle des mittleren Frontabschnitts verlor der Feind am 24. 2. Hunderte von Toten und Gefangenen sowie zahlreiches Kriegs- im Kriegs-Winterhilfswerk, daß die Opferbereitschaft der Heimat ungebrochen ist. Der am 8.2.1942 durchgeführte 6. Ovfersonntag im Kriegs-Winterhilfswerk 1941/42 erbrachte nach hier vorliegenden Meldungen das Ergebnis von 34783199,4 5 RM. Am 6. Opfersonntag des vergangenen Jahres wurde ein Ergebnis von 22 644 773,19 RM. erzielt. Die Zunahme gegenüber dem Vorjahre beträgt also 12138 426,26 RM. oder 53,6 v. H. , , , Diese vom deutschen Volk freiwillig aufgebrachten Mittel schaffen die Möglichkeit, neben anderen Betreuungsmaßnahmen unsere Mütter und Kinder trotz der Härte des Krieges gesund zu erhalten. In der gleichen Zeit, in der 10- bis 14jährige englische Kinder unter schwersten Bedingungen in englischen Fabriken arbeiten müssen, wird für die Gesunderhaltung der deutschen Kinder in Erholungsheimen, in fyr Landverschickung oder anderen Einrichtungen der NSV. gesorgt. Kleine volMfche Nachrichten. General Rommel überreichte General Frcrn« cesco Z i n g a l e s , Befehlshaber eines italienischen Armeekorps, das sich bei den jüngsten siegreichen Operationen in der Cyrenaika durch seine tapfere Haltung auszeichnete, das. ihm vom Führer verliehene Eiserne Kreuz., * Das Langemarckstudium der Reichsstudentenfü^ rung, das begabten Volksgenossen ohne höhere Schulbildung in eigenen Anstalten den Weg zur Reifeprüfung und zum Studium kostenlos ermöglicht, hat seine Arbeit nunmehr auch auf Flamen und Niederländer ausgedehnt. In diesen Tagen sind die ersten vier Ausleselager abgeschlossen worden. 51 Niederländer und Flamen tarnen, zur Aufnahme. Der erste Lehrgang wird bereits im April beginnen. nächst für seine Sicherheit zu sorgen habe gegen einen Feind, dessen Bösartigkeit keine Grenzen kenne Und dann wörtlich fortfuhr: „Aber damit enden nicht die Absichten und Anstrengungen unserer Bemühung in einer solch heiligen Sache. Inmitten der Trümmer des Elends der Nationen ist es unser gerechtes Frohlocken, daß wir erhaben geblieben find über alles, was Ehrgeiz oder Gewaltherrschaft bewirken könnten, und unser noch höheres Frohlocken sollte sein, daß wir mcht bloß für unsere eigene Sicherheit sorgen, sondern auch Nationen, die jetzt unter dem eisernen Joch der Willkürherrschaft gebeugt sind, einen Ausblick darbieten dessen, was die Bemühungen eines freien Volkes bewirken können; und daß wenigstens in dieser Ecke der Welt der Name der Freiheit noch verehrt, wertaeschätzt und heilig gehalten wird" — tuenn diese Worte noch vor rund le>0 Jahren gesprochen wurden, so könnten sie auch heute in einer Rede Churchills stehen. f , __ Aber es waltet nicht mehr der gleiche Geist der Heberzeugung in dieser Rede, sie schafft keine politischen Tatsachen mehr, wie es heute nur noch bei Reden des Führers der Fall ist. Die englische Presse hat es mehr als einmal ausgesprochen, daß große Ereignisse in schicksalsschwerer Zeit nicht zerredet werden dürfen, aber das Kennzeichen Churchills ist es ja, daß er durch seine rednerischen Zauberkunststücke das Volk ins Verderben aeführt hat, aus dem man jetzt sein Heil dadurch sucht, daß man sich bedingungslos dem Bolschewismus in die Arme wirft. Damit hat England aus Verzweiflung den vorletzten Schritt in das endgültige Verderben getan, aus dem es keine Rückkehr mehr in geschichtliche Größe geben wird. material. Verbände der deutschen Luftwaffe warfen am Mittwoch im m i t t l e r e n F r o n t a b s ch n i t t mit Truppen belegte Ortschaften in Brand. Die Brande dehnten sich auf einen Fahrzeugpark aus, wobei über 60 Fahrzeuge vernichtet wurden. Das Hinterland des Feindes war ebenfalls wieder das Ziel unserer Flieger. Bombenvolltreffer unterbrachen aus wichtigen Bahnstrecken den feindlichen Nachschub und zerstörten Bahnhofsanlagen sowie eine Reihe von Zügen. Besonders wirkungsvoll war der Angriff auf einen Verkehrsknotenpunkt, auf dem gerade Truppen- und Panzerverladungen vorgenommen wurden. In der Abenddämmerung des 25. Februar bombardierten deutsche Kampfflugzeuge mit Bomben schwersten Kalibers Stadt und Hafen Kertsch. In den Verladeeinrichtungen des Hafengebietes beobachteten die deutschen Flieger durch Volltreffer hervorgerufene schwere Zerstörungen. Tiefangriffe wurden auf den Hafen Noworosik an der Ostküste des Schwarzen Meeres durchgeführt. Dieser Hafen ist der Liegeplatz der sowjetischen Kriegsschiffe. Auch hier konnten Explosionen durch Volltreffer festgestellt werden. Weiter werden von dem südlichen Teil der Ostfront heftige Angriffe auf Fahrzeugkolonnen und Nachschublinien im D o n e z- Gebiet gemeldet. Mehrere Züge wurden beschädigt. Eine große Anzahl von Lastkraftwagen konnte bet den erfolgreichen Angriffen unserer Sturzkampfflugzeuge zertrümmert werden. Das Ritterkreuz. Berlin, 23, Febr, (DNB,) Der Führer ver- lieh das Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes an Major Alfred Gudelius, Bataillonskommandeur in einem Schützen-Regiment; Hauptmann Di;. Julius G e r l a ch , Bataillonskommandeur in einem Infanterie-Regiment; Oberleutnant Karl-Heinz Becker, Kompaniechef in einem Infanterie-Regiment; ferner auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe, Reichsmarschall Göring, an: General der Für Augenblicke fliegen die Köpfe herum, blicken die Augen backbord achteraus. Da steht in eigenartiger Luftspiegelung die Silhouette eines merkwürdigen Frachters. Ein unmotivierter vierkantiger Aufbau ragt um den Schornstein. Der Frachter fuhr eine Schwergutladung. Achtern anders als die normalen Frachter, einen hohen Pfahlmast mit Mastkorb. Der Vordersteven ist der eines Kabellegers, ausladend, mit breiter Wulst und kleinem Mast versehen. Ein komischer Schlitten. Unter der hoch herausragenden Silhouette steht ein breiter weißer Streifen. Es besteht Gefahr, gesehen zu werden, denn die Luftspiegelung kann täuschen. Also absetzen und langsam versuchen, in Schußposition zu „Aber, aber! Doktor Wulflam!" rief Ulla — die Röte war ihr plötzlich ins Gesicht geschlagen, sie konnte ihre Freude kaum beherrschen, da sie ihn sprechen hörte, wie er noch niemals zu ihr gesprochen — wie noch nie ein Mensch zu ihr gesprochen —, wie sie es sich immer so herzlich gewünscht hatte, wenn sie an das herrliche Wort „Siebe" dachte ... „Doch Baronesse Ulla. Da es nun einmal gesagt ist, kann ich's nur wiederholen: das wäre der einzige Grund für mich gewesen. Sie wissen nicht — wie könnten Sie das auch wissen?! —, wie sehr mir Ihre Gegenwart gefehlt hat in der Zeit, die Sie weg waren — und ach, schon vorher, als Sie sich plötzlich so ganz von mir zurückgezogen hatten und mir nicht mehr halfen — ich weiß bis heute nicht, warum? Wahrscheinlich hab' ich's in irgend etwas versehen — ich bin ja nur ein einfacher und ziemlich plumper Mensch neben Ihnen und habe sicherlich einen Bock geschossen, und das haben Sie mir übelgenommen. Vergeben Sie mir noch nachträglich, wenn's so ist ...! Ja, was ich sagen wollte: und wenn Sie nun Medizin studieren — und also von Dresden weggehen — sehen Sie, bann hat Dresden und die großartige Klinik gar keinen Reiz mehr für mich! Dann bleibe ich lieber hier bei meinen guten, armen Lappersdorfern ..." „Ist das die Wahrheit?", fragte Ulla — sie fühlte, daß ihre Stimme vor übergroßer Aufregung ein wenig spröde war. „... obwohl ich mich auch oft genug gefragt habe, was ich hier soll, wenn Sie nicht mehr da sind. Und ob ich nicht besser ganz weit weggehen soll, in völlig andere und neue Verhältnisse, in denen mich gar nichts an Sie erinnert ... Ich habe Ihnen soviel zu danken, liebe Bargonesse Ulla", fuhr Wulflam nach einem kleinen, beklommenen Schweigen fort, das Ulla, gesenkten Blickes, nicht gestört hatte, weil ihr Herz viel zu sehr den Nachhall seiner Worte genoß: „Ohne Sie — ja, lassen Sie mich das in dieser Stunde sagen, weil wir nun schon einmal angefangen haben, persönliche Dinge zu reden — ich habe - mich früher immer davor gescheut, ich glaubte, daß ich fein Recht hätte, Sie mit meinen persönlichen Angelegenheiten und Gesinnungen und gar Gefühlen zu behelligen — darum habettcb mich immer bemüht, unser Gespräch bei den sachlichen Dingen, bei den sogenannten nüchternen Berufsdingen festzuhalten, die aber weiß Gott nicht nüchtern sind —, obwohl es mir manchmal sauer geworden ist und mich fast zur Verzweiflung gebracht hat — entschuldigen Sie, nun habe ich mich vollständig verhaspelt! — Was hab' ich bloß sagen wollen?" Ulla lächelte. Und sie sah dabei mit einem unnennbaren Glück den feuchten Schimmer in seinen Augen, die doch so blau leuchteten, als spiegelte sich darin ein ganzer Sommerhimmel: „Ich weiß es nicht, lieber Doktor. Ader Sie fingen an: .Ohne Sie' ... „Ohne Sie — ja! Und das sind eigentlich die beiden Worte, in denen alles beschlossen liegt. Das, was mich so glücklich gemacht hat, und das, was nun kommt — Das wollte ich sagen: ohne Sie wäre ich hier nie heimisch geworden. Daß ich's geworden bin, und so sehr, das ist allein Ihr Verdienst. Und wie's ohne Sie in der Zukunft werden soll — ich weiß es wirklich nicht. Es sieht alles so trübe aus. — Sie wollen sich nun in die Kollegbank setzen? Und Ihre Examina machen und Fräulein Doktor werden?" „Ja, liebster Doktor, bas muß ich wohl werden, ich kann doch nicht lebenslang die Tochter des Hauses spielen? Und aus dieser Stellung, wenn ich so Franz Schweiger, Batteriechef in einem Flakregiment; Feldwebel Leopold Steindatz, Flugzeugführer m einem Jagdgeschwader. . Durch seine entschlossene Führung hat Major Gudelius entscheidend zu den großen Erfolgen seiner Panzerdivision in der Schlacht bei Wjasma beigetragen. Auch in den harten Abwehrkämpfen Ende Dezember hat er immer wieder außergewöhnliche Tapferkeit, vorbildliche Entschlußfreudigkeit und hervorragende Führereigenschaften bewiesen. Als am 30.12. den Sowjets ein vorübergehender Einbruch in die Hauptkampflinie gelungen war, eilte Major Gudelius sofort als Regimentsführer an die gefährdete Stelle, raffte Teile verschiedener Einheiten zusammen, führte sie persönlich vor, warf den Gegner zurück und stellte so eine für die erfolgreiche Abwehr günstige Lage wieder her. Vier Tage lang griffen die Bolschewisten Mitte Januar mit starken Kräften die Stellung des von Hauptmann Dr. Julius Gerlach geführten Jnf.- Batls. an. Verbissen und zäh wehrten die deutschen Infanteristen — durch das heldenhafte Vorbild ihres Kommandeurs angespornt — trotz der großen feindlichen Uebermacht und der eisigen Kälte alle Angriffe unter großen Verlusten für die Sowjets ab. Stets beteiligte sich Hauptmann Gerlach bei der vordersten Kompanie persönlich mit Gewehr und Handgranate kämpfend an der Abwehr. Allein am 17. Januar führten die Bolschewisten nach Heranziehung neuer Kräfte sechs besonders massierte Angriffe durch. Als der harte Kampftag vorbei'war, hatte der Feind vor dem Abschnitt des Bataillons Gerlach mehr als 1000 Tote verloren. Der Erfolg war nur durch das entschlossene, schneidige Handeln und durch den hervorragenden persönlichen Einsatz des Hauptmanns Gerlach möglich, durch den seine tapferen Infanteristen zu fanatischem Widerstandswillen an- bagegen, denn England und Mc Welt waren ja ein und dasselbe. So sehr man auch in England bis zur völligen Verbohrtheit an diesen völlig überholten Ideologien festhält, so sehr spürt man auf der Insel anderseits, daß es in diesem Kriege einer kräftigeren Medizin bedarf, wobei die „Self-Righteousness* allerdings verbietet, in dieser bolschewistischen Medizin das gefährlichste Gift zu sehen, das für die Menschheit jemals in der Hölle des Bösen gebraut wurde. Wie stark der Niedergang des Empire ist, ermißt man erst, wenn man weiß, daß erst einige Jahre opr diesem Krieg Stanley Baldwin sagte daß die „Ge- nofenfdjaft der Empire-Völker und ,hre K°m»r°d- schast in der Lehre von der wesenhaften Wurde der einzelnen menschlichen Seele wurzelten. Das fei „das englische Geheimnis, wenn die Engländer es manchmal auch nur zaghaft und schwächlich ausgenommen und befolgt" hätten, cheute haben. fte .es in ihrer verzweifelten Not zugunsten der bolschewistischen Doktrin über Bord geworfen, vom der selbst der neue Erzbischof von Canterbury kaum agen dürfte, daß sie die „Wurde der menschlichen Seele" als ihr Geheimnis betrachte. Das sicherste Kennzeichen des britischen Verfalls jft die ungehemmte Redeflut, die sich über das Land ergießt, und bei der augenblicklich C ri p p s und Churchill bezeichnenderweise den Rekord halten. Es gibt in England eine politische Redekunst die seit den Tagen John Brights, des älteren W @lab- stones und Cromwells eines der stärksten po Nischen Machtmittel war. Winston Churchill beherrscht als Redner gewiß in glänzender Weise alle Stilmittel dieser Redekunst. Wenn Lord Chatham (der altere Pitt) am 25. April 1804 erklärte, daß England zu- und während der Kämpfe in der Sowjetunion hervorragende Verdienste erworben. Seine straffes Führung hat die Verbände befähigt, in ununterbrochenem Einsatz höchste Leistungen zu erzielen. In kürzester Zeit gelang es, die Luftüberlegenheit zu erringen. Mit unverhältnismäßig geringen eigenen Verlusten hat er sein Korps zu großen Erfolgen geführt. Auch der ruhmvolle Anteil des Fliegerkorps in der Winterschlacht ist nicht zum wenigsten hohes Verdienst feines Kommandierenden Generals. Oberstleutnant Reiner Stahel zeichnete sich vor allem bei der Verteidigung eines hart umkämpften wichtigen Stützpunktes an der Ostfront aus. Durch persönliche heldenhafte Haltung hat er seiner Truppe ein leuchtendes Beispiel höchster Tapferkeit gegeben, den Stützpunkt als Eckpfeiler der deutschen Stellung tagelang gegen starke Uedermacht verteidigt und gehalten und so eine kritische Lage gemeistert. Oberleutnant Franz S ch w e i g e r hat sich in den schweren Panzerkämpfen in Nordafrika durch besonders tapferen Einsatz ausgezeichnet und mit seiner Batterie 43-feindliche Panzer vernichtet. Er ist seiner Batterie ein leuchtendes Beispiel höchster Tapferkeit gewesen, indem er als Richtkanonier einsprang und 16 feindliche Panzer selbst abschoß. Feldwebel Leopold Stein b atz hat im Ostseld- zug in barten Luftkämpfen 42 feindliche Flugzeuge abgeschossen und seine Tapferkeit auch in zahlreichen kühnen Luftangriffen auf Panzer und Kolonnen bewiesen. Opfersormtag-Ergebnis um 54 v. H. gesteigert. Berlin, 26. Febr. (DNB.) Immer wieder beweisen die Straßensammlungen und Opfersonntage DNB. BeiderKriegsmarine.im Februar 1942. (PK.) Hoch und klar wölbt sich der Himmel über der See, und helle Sonne gleißt schimmernd über das Wasser. Plötzlich schießt aus den dunklen Tiefen der See ein schmaler, rassiger Leib empor und teilt das Wasser um sich: „U ..." gleitet, von Neufundland kommend, der amerikanischen Küste zu. Die ersten Erfolge liegen bereits hinter dem Boot. Und Kapitänleutnant Th ... ist eigentlich recht zuftieden. Mußte doch bereits ein mehr als 10 000 BRT. großer Tanker daran glauben. Jetzt ist „U..." gerade vom Prüfungstauchen aufgetaucht. Wie jeden Tag haben sich auch heute wieder alle Klappen als dicht erwiesen, ist „U..." genau so tauchklar wie bei der Ausfahrt. Die erste Seewache springt im grüngrauen Lederzeug auf die Brücke. Ein kurzer Rundblick ... die Kimm ist frei. „Äusblasen mit Diesel!" Blau quillt Motorendunst zu beiden Seiten heraus. „Dampfer backbord achteraus!". sagen soll, verdrängen mich ja auch die bevorstehenden Ereignisse zu Hause. Eine Aufgabe muß der Mensch doch schließlich haben! Vielleicht ist Staatsexamen und Doktorexamen nicht die allernatürlichste Aufgabe für eine Frau — das mag wohl sein." „Sehen Sie! Sehen Sie!" rief Wulflam lebhaft: „Da sagen Sie's selbst! Da sprechen Sie haargenau aus, was ich denke! Nicht die natürlichste." „Ja, was denken Sie, Doktor?" „Ich denke —", sagte Wulflam, und dabei ging ein zugleich verlegenes und glückliches Lächeln über fein Gesicht, und seine Sftrn, in die der Harrschopf gefallen war, färbte sich dunkelrot: „Ich denke . um mit unfern Schlesiern zu sprechen ... ob Sie mechten so gietig sein ün es ni iebelnahma ..." Er stockte. „Hebelnehmen?" Hlla lachte. Seine Verlegenheit wirkte unwiderstehlich komisch: „Ja, was denn in aller Welt? Ich nehme doch nie etwas übel — am wenigsten einem guten Kameraden ..." „... wenn ich Sie frage, ob Sie nicht ... statt Fräulein Doktor — lieber gleich Frau Doktor werden wollen? Frau Doktor Wulflam?" Hlla sagte nichts. Sie war gar nicht überrascht, fie" freute sich der hübschen Wendung, die er da gesunden. Auf dem harten Stuhl neben dem Schreibtisch saß sie, als wäre sie eine der armen Frauen aus dem Dorfe, und hielt die Hände im Schoß gefaltet und die Augen geschlossen. Aber in ihrem Herzen klang ein großes Tutti von jubelnden Stimmen. Als sie endlich den Kopf hob, sah sie, daß Wulf- lams Blick fest auf sie gerichtet mar, unerbittlich ernst und mit einem verborgenen Ausdruck von Leiden, den sie nie an ihm gesehen. Sie sah, wie seine Hand zitterte, da er sie ihr entgegenstreckte. „Können Sie das, Hlla? Können Sie bas?"~ Und ehe sie noch etwas antworten konnte, fühlte sie sich in feinen Armen und fühlte selig, wie stark der Griff war, mit dem er sie umfing und hielt ... Sie saßen noch lange zusammen an diesem silberweißen Vormittag, glücklich immer wieder einer nach der Hand des andern tastend, und sprachen davon, wie sie sich fortan ihr gemeinsames Leben aufbauen wollten: hier — in gemeinsamer Arbeit. Und Ulla sagte, indem sie die Hand des Geliebten gegen ihre Lippen drückte: „Siehst du, das Schicksal selber hat es gewollt, das glaube ich fest, und das mußt auch du fühlen. So rann ich zu meinem Teil das Unheil wieder gutmachen, was ich unwissentlich, in meiner Selbstsucht, unter den Armen und Aermsten angerichtet habe. Ihnen wollen wir leben, du! Es gibt keine schönere Aufgabe und keine größere. Mögen die da drüben im Schloß an ihr persönliches Glück denken — wir beide wollen für das Glück der andern leben und unser Glück nur darin finden. — Mein guter Kamerad!" 4. Kapitel. Wie ein Luxusschiff auf schwarzen Wogen ruhte das weiße Schloß in der Dunkelheit dieser Februarnacht. Alle Fenster waren festlich erleuchtet. Am Portal brannten die Kugellampen auf den alten, gußeisernen Kandelabern; aber sie verblichen im Scheinwerferlicht der anfahrenden Autos, das die tiefverschneiten Taxushecken silbern aufglitzern ließ. Baron und Baronin Fehr gaben ihre erste Gesellschaft nach der Rückkehr von der Hochzeitsreise. Dieser Abend hatte Marion sehr beschäftigt, während sie in vorfrühlinghafter Wärme die blumigen Uferstraßen von Rapallo, Santa Margherita und Nervi entlangschlenderten, vor kleinen Cafös saßen und die malerischen Fischerbarken betrachteten oder von Portofino-Kulm auf zwei blaue Golfe niederblickten — in diesen ganzen glücklichen Tagen, über denen kein Wölkchen stand, war das Thema Geselligkeit immer wieder erörtert worden. Geselligkeit! Ja, viel Geselligkeit wollten sie pflegen, damit es in den Wäldern von Lappersdorf niemals einsam sei! (Fortsetzung folgt) kommen — „Beide Maschinen große Fahrt voraus!" Mit hoher Fahrt sucht „U..." sich abzusetzen. Der Dampfer wird und wird nicht kleiner. „U ..." ändert den Kurs. Es ändert sich nichts. „Donnerwetter, der hält Fühlung mit uns, statt wir an ihm." Kaum ist Kapitänleutnant Th. der Gedanke gekommen, tauchen auch schon an Backbordseite zwei Masten auf, die sich langsam hintereinanderschieben. „Feindlicher Zerstörer backbord querab!" Mit hoher Fahrt jagt er genau aus „U ..." zu. „Kurs 90 Grad!" „U ..." sucht sich nach Osten herauszuziehen. 23er- geblich. Der Dampfer geht auf Gegenkurs. Der Zerstörer kommt immer mehr auf. „Alarm?" — „Tauchen!" In Sekunden sackt das Boot weg wie ein Stein. Für mehr als VA Stunden beginnt jetzt die Verfolgung, die an Kommandant und Besatzung höchste Anforderungen stellt. Java von allen Seiten eingeschloffen Aus der Stadt Gießen kommen heißen? E. R. ZavadasJnwelNiederländisch.Indiens rm die in uns Seit 25 Jahren, im ersten heißen um viel zu leisten. Einige Handvoll Wanne-Eickel Gießen machen das Wasser weich und Spülwasser verrührt 0773 / TABLETTEN Persil-Werke, Düsseldorf ATA iMi Henk© Berlin-*. *eh*erf aide Metzger Volk, Opferbe» chen ist. brr rrsonntag rbradjte nach iraebms von »rfonntag des rgebms von ne Gegenüber 26 M. oder verhüten Kalkablagerungen im Gewebe. Die Wasche wird klarer und bustet frisch. Gehen Sie mit Sil sparsam um; durch die erhöhte Nachfrage steht es nicht immer in beliebiger Menge zur Verfügung. Zum Schluß eine Litte: Kaufen Sie nicht über Ihren normalen Bedarf/ denn das stört eine gerechte Verteilung! Rheuma*Gicht Neuralgien Ihre Vermählung geben bekannt Alexander Schreiber Major In einem Rüstungskommando Elfriede Schreiber geb. Baumann Schlflenberger Weg 16 28. Februar 1042 etwas höher die herrliche Villenstadt Welten vred en („Wohlzufrieden") und die Wald-Park- Stadt Buitenzorg (ohne Sorge = Sanssouci) angelegt. In Buitenzorg befindet sich der größte, wunderbarste botanische Garten der Tropenwtzlt. Dann klettert die Eisenbahn in steilen Serpentinen liegt in den Händen des Studienrats Dr. Hillen» brand, dem eine Neihe erfahrener Sprachlehrer zur Seite steht. Vorgesehen sind ab Anfan'g April beginnende Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene in Eng- lisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Ukrainisch und Latein. Anfragen wegen eines Kurses in Holländisch liegen bereits vor. Der Kursus wird Zustandekommen, wenn mehrere Teilnehmer sich melden, wie überhaupt das Bestreben waltet, allen auftauchenden Wünschen in bezug auf sprachliche Ausbildung entgegenzukommen. Näheres ist aus demnächst erscheinenden Anzeigen zu ersehen. Anfragen und Anmeldungen sind zu richten an die Kreisdienststelle der NSG. „Kraft durch Freude", Schanzenstraße 18. Volkstümliche Naturwissenschaft ■n reichbebilderten, leichtverständlichen Werken und in verschiedenen Preislagen bieten unsere Verlagserzeugnisse. Sie vermitteln einen tiefen Einblick in die Geheimnisse des Naturgeschehens unddantit durch et weitertesWi sen ®rhö ite Freude an den vielfältigen Schönheiten der Natur. Verlangen ?'« Prospekte und auch Probehefte der •Wchnft: „Freude der französischen Krieqsregierung, bei seiner Durchreise im Jahre 1940 dort abgestellt hatte. Mandel war nach dem Waffenstillstand in Marokko verhaftet worden, als er gerade mit Duff Cooper über die Bildung einer französischen Emigrantenregierung in Nordafrika Verhandlungen führen wollte. Obwohl Mandel unter Polizeibewachung durch Algier gebracht wurde, gelang es ihm, in einem Hotel den fraglichen Handkoffer unbemerkt zu deponieren. Da der Koffer inzwischen nicht abgeholt wurde, denn Mandel befindet sich auf der F e st u n g Portale t in den Pyrenäen, wurde dieses vergessene Gepäckstück jetzt geöffnet, zumal seines hohen Gewichtes wegen Verdacht erregte. In dem Handkoffer befanden sich fünf Goldbarren von je 17 Kilogramm Gewicht und außerdem 1000 Louisdors in einem großen Briefumschlag. Einer der Goldbarren trägt den Stempel der Bank von England. Wohl zum ersten Male erblicken wir in der neuen Wochenschau kämpfend e> Sowjets mit solcher Eindringlichkeit, daß wir sie — etwa in einer Entfernung von 200 Metern — auftauchen, sich bewegen, sich niederwerfen sehen, ja sogar einen Eindruck von ihrer Haltung bekommen. Sie sind offenbar nicht ängstlich, aber gleichgültig. Die packendsten Bilder erscheinen diesmal in dem Teil, der den im Atlantik operierden U-Booten gewidmet ist. Wir erleben die Begrüßung des Kapitänleutnants Hardegen,der durch den Kriegsbericht von seinen Erlebnissen vor Neuyork durch den Rundfunk allen Deutschen bekannt wurde. Dann dürfen wir teilnehmen an dem harten aber herrlichen Leben der Männer, die in den U-Booten die Schlacht im Atlantik für uns schlagen. Wir sind vor Neuyork und sehen einen Augenblick lang seine Lichter. Neue Ausnahmen vom Durch bruch unserer neu gebildet. Vereinsführer: Baumwart Schriftführer: Julius Braun, Rechner Heinrich L e un, ferner Ortsbauernführer richte«. imeral Fran« 5 italienischen en siegreichen seine *e Führer verausgabe ist el gesunden, s aber steht ein achteraus daß ein feindlicher Flugzeugträger am 21. Februar wahrscheinlich versenkt wurde. Mehrere japanische Marineflugzeuge stürzten sich mit ihren Bombenlasten auf den Flugzeugträger, der innerhalb eines starken Flottenverbandes einige hundert Meilen nordöstlich von Neu-Gui- n e a gesichtet worden war. Der kühne Angriff wurde trotz des starken Widerstandes feindlicher Marineflugzeuge und starker Flakabwehr durchgeführt. Der Flugzeugträger ist, wie in dem amtlichen Bericht festgestellt wird, schwer beschädigt ynd in Brand gefetzt worden. Angesichts des Ausmaßes der Schäden kann das Schiff als verloren gelten, wenn auch für die Versenkung keine Bestätigung vorliegt. Nach Ansicht japanischer Militärfachverständiger dürfte es sich bei dem.nordöstlich Neu-Guinea wahrscheinlich versenkten Flugzeugträger um die „B o r k - t o w n" handeln. „Iorktown" ist einer der neue» sten Flugzeugträger der US A.-Mari n e. Er lief 1936 vom Stapel und hatte eine Wasserverdrängung von 19 900 Tonnen. 60 Flugzeuge konnte dieser Träger, der zum „Jnseltyp" zählte, aufnehmen. Zu ihrem Transport auf das Startdeck standen drei Auszüge zur Verfügung. Dieses hatte eine Länge von 246 Meter und eine Breite von 33 Meter. Die Besatzung des Schiffes, das die hohe Geschwindigkeit von 34 Knoten erreichte, belief sich auf 1216 Mann. Als Abwehrwaffen standen acht 12,7-cm-Flakgeschütze bereit. Oie Japaner in den Vororten von Rangun. Schanghai. 27. Februar. (DNB.-Aunkspruch). Der Rundfunk von Saigon berlchleke am Freilagmorgen, wie Domei meldet, daß japanische Truppen in die Vororte von Rangun cin- gedrungen seien. Rach Meldungen aus Rlandalay seien die Verbindungen mit Rangun unterbrochen worden. der englischen Zerstörer, Schnellboote und Flugzeuge werden uns vor Augen geführt. Der Eindruck von der Abwehrkraft der Flak aus unseren Kriegsschiffen ist in feiner Stärke durch Worte nicht wiederzugeben. Die neue Wochenschau beginnt mit Bildern von der Rede des F üh r e r s vor jungen Offizieren. Im Anschluß an das aktuelle Ereignis im Sportpalast werden wir durch instruktive Aufnahmen von der Methode unterrichtet, durch die die Wehrmacht den Offiziersnachwuchs ausbildet. Wenn wir noch Mitteilen, daß die neue Wochenschau auch Aufnahmen von Afrika enthält, bann haben wir einen kleinen Einblick gegeben in die Fülle der Anregungen, die dieser Kriegsbericht dem Beschauer gibt/ H. H. G. Osten, eine Stadt von fast 400 000 Einwohnern. Mandels Goldbarren. Ein interessanter $uitb in Algier. 1 ausgebrach» Hen anderen r und Kinder erhalten. 3n )riqe englische in englischen Gesunder- ^ungsheitnen, n Eiimchtun' klimmt ab dein Rohr,- m ‘ u11 ^ine St aber kein glücklich an. sich gar Einzelheiten -Mdeckungen mH man ihn kankornrnen. einen besten Beruf Erb- >urchs Rohr, endet er sich n nichts her- Paris, 27. Febr. (DNB. Funkspruch.) Wie „Pariser Zeitung" meldet, wurde in einem Hotel in Algier durch Zufall ein Handkoffer entdeckt, den Jerobeam Mandel, der I n n e n m i n i st e r Flotte d-u r ch den Kanal erweitern den Begriff von der Bedeutung dieses kühnen Unternehmens. Die Schlafmützigkeit und die Ohnmacht Deutsche Ll-Boote vor Neuyork Bilder aus der neuen Wochenschau. SEI MIT DEM HERZEN BEIM KAMPF, OPFERE FÜR DEN'STEG. KRIEG SWINTERHILFSWERK 1941/42 ZstudenteM« ahne höhere den Weg F tenlos ermog» i auf Flamen en Tagens'^ offen worden. ,ur Aufnahme. lpätteginnen- wieder einer und sprachen .t gewollt' Sä 5 ■t Mögen dw uck oer EIN * ffifr s« -L ft Ä „MN schienenen. Dann sprach Obstbauinspektor R e n t s ch (Friedberg) eingehend über den Anbau des Beerenobstes und betonte die Wichtigkeit dieses Anbaues. Im Anschluß an den Vortrag wurde der Vorstand .....~ Stoll, •tollt 9 M LIanter 8061 m aber genau Treppensteigen verlangt wie Jede Anstrengung ein kräftiges Herz. t I ^Nervöse Herzbeschwerden sind fwtyJ oft die Folge von Oberanstreng- aJ ungen. Zur Regulierung der Herzarbeit und Beruhigung des Herzens hat sich k Toiedol gut bewährt. RM 2.10 in Apoth. ursprünglich, einfach und lebensecht ist. Das Gegenstück: von Batavia im Westen ist S u r a b a y a *>er. 7°nker war '!»2 Kommt ein Bogel geflogen... Zur 6. Reichsslraßensammlung am kommenden Wochenende. NSG. Gestern hörte ich es zum erstenmal wieder: Es war nicht mehr das scheue, leise Zwitschern, das man hier und da schon vereinzelt vernehmen konnte, sondern es war ein richtiges kleines Amsellied! Sie saß hoch oben auf einem Dachfirst und schmetterte unentwegt den Frühlingsglauben der Kreatur in den Abend hinein. Ich mußte an die kleine Weise denken, mit der wir als Kinder immer den rauhen Winter der ostdeutschen Heimat wegsangen: „Und ist's auch der holde Frühling noch nicht mit lieblichem Grün und mit Blütenlicht, — wer weiß! Heber Nacht, — da kommt er mit Macht!" Und daß er kommt, daran dürfen wir nun endlich glauben. Schon am kommenden Wochenende werden uns helle Scharen seiner lieblichen Vorboten grüßen: die Vögel unserer Heimat! Sie haben sich diesmal in den Dienst des Kriegs-Winterhilfswerkes gestellt und werden bei der 6. Reichs st raßensamm- l u n g allenthalben erhältlich fein: die zierliche Bachstelze, der fröhliche Buchfink, der bunte Stieglitz, das graziöse Rotkehlchen, der Pirol, die Kohlmeise, der Gimpel, die Amsel, der Eichelhäher und der Eisvogel. Sie alle werden wir gern uns an unseren Nockaufschlag stecken, denn wer von uns wollte die kleinen Frühlingsboten nicht mit Freuden will- 18et- -H en !tyei(U taNick C* nt selber s,'M h le ?' Jletaer, J» «l-ich ** Deutsches Frauenwerk, Ortsgruppe Gießen -Mitte. Der Gemeinschaftsabend findet am Montag, 2. März, 20 Uhr, im „Burghof" statt. ** Mißbräuchliche Benutzung von Zeitkarten. Die Stadtwerke Gießen, Abteilung Nahverkehr, veröffentlichen im heutigen Anzeigenteil einen Hinweis auf die Bestimmungen für Straßenbahn- und Omnibusverkehr. Veranlassung dazu gibt die mißbräuchliche Benutzung von Zeitkarten der städtischen Nahverkehrsbetriebe. Zur Aufklärung und Warnung der Verkehrsteilnehmer wird nachdrücklich auf diese Bekanntmachung hingewiesen. ** Ausgabe von Bienenhonig. Im heutigen Anzeigenteil gibt das Ernährungsamt die Verteilung von Bienenhonig an Kinder von 6 bis 14 Jahren bekannt. Lpd. Mondfinsternis Anfang März. Zu Beginn des März können wir eine Mondfinsternis beobachten, die in der Nacht zum 3. März stattfindet. Die Finsternis ist total, d. h. es wird die ganze Mondscheibe vom Schatten der Erde verdeckt. Um 0.31 Uhr Sommerzeit tritt der Mond in den Kernschatten ein, eine Stunde später ist er vollständig verfinstert; um 3.10 Uhr wird ein erstes Stuck der Scheibe wieder frei und um 4:12 Uhr morgens verläßt der Mond den Kemfchatten. Die Mitte der Finsternis liegt also 2% Stunden nach Mitternacht. — 14 Tage nachher, am 16. März, findet eine Sonnenfinsternis statt, die aber in unseren Gegenden nicht zu sehen ist. Aus der engeren Heimat. Landkreis Gießen. <£ Leihgestern, 26. Febr. Ihre goldene Hochzeit können am Samstag, 28. d. M., der Landwirt Johannes E i f f und Frau Katharina, geb. Wagner, Hindenburgstraße 42, begehen. Der Ehemann steht im 75., die Ehefrau im 72. Lebensjahr. Das Jubelpaar faipi den Tag im Kreise seiner drei Kinder und einer Anzahl Enkel in bester Gesundheit begehen. Beide Ehegatten sind noch imstande, alle oorkommenden landwirtschaftlichen Arbeiten zu verrichten. T Großen-Linden, 26. Febr. Der hiesige Ob st- und Gartenbauverein hielt gestern im Saalbau Schaum feine Jahresversammlung ab. Vereinsführer Stoll begrüßte die zahlreich Er-- - ®o9£ * auf m di« ihre esc 7-. * Tokio , 27. Febr. (DNB. Funkspruch.) Japanische Armeeflugzeuge griffen, wie amtlich bekanntgegeben wird, am 25. Februar den Flugplatz Mingalan - Äon in Burma an. Dabei wurden in Luftkämpfen oder am Boden 34 feindliche Flugzeuge vernichtet. Drei japanische Flugzeuge sind bisher von diesen Operationen nicht zurückgekehrt. Kür Tapferkeit vor öem Feinde. Der Unteroffizier Fritz Hardt aus Gießen, Friedrichstraße 1, wurde im Osten mit dem Eisernen Kreuz I. Klasse ausgezeichnet. Die Brüder Gefr. Otto und Karl Schäfer aus Watzenborn-Steinberg, Gießener Straße, wurden für Tapferkeit vor dem Feinde im Osten mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet. Oie neuen Lebensmittelkarien. Die Lebensmittelkarten für die 34. Zuteilungsperiode vom 9. März bis 5. April bringen nur unbedeutende Veränderungen. Die Rationen bleiben im wesentlichen unverändert. Die Butterschmalzration der Normalverbraucher und der Jugendlichen von 14 bis 18 Jahren wird um 50 auf 100 Gramm erhöht, während zum Ausgleich die Butterration wieder um 62,5 Gramm gesenkt wird. Die Gesamtfettration bleibt nach dem Fettgehalt unverändert. Die übrigen Verbrauchergruppen erhalten ihre Fettrationen in der gleichen Menge und Aufteilung wie in der.letzten Zuteilungsperiode. Die Käseration entspricht wieder der der 32. Zuteilungsperiode. Sie beträgt insgesamt 125 Gramm Käse und 125 Gramm Quark. Die Abschnitte N 21 und 22 der Nährmittelkarten berechtigen wieder zum Bezüge von je 25 Gramm Kartoffelstärkeerzeugnissen. Auf diese Abschnitte können neben Kartoffelmehl, Sago und Puddingpulver auch Reismehl und Reisflocken bezogen werden. Neue Fremdsprachenkurse der NGG.-»Krast durch Freude". Die NSG. „Kraft durch Freude" bietet in den seit Jahren von ihr mit gutem Erfolg durchgeführten Fremdsprachenkursen die Möglichkeit, fremde Sprachen zu lernen oder erworbenes Wissen auf diesem Gebiete zu festigen und zu vertiefen. Die Leitung dieser Abteilung der Gießener Volksbildungsstätte 1000 Kilometer südlich von Singapur — schon mseits des Aequators auf der südlichen Halbkugel er Erde — liegt die herrliche Insel Java, das sawel Niederländisch-Jndiens. Java ist die kleinste unter den großen niederländischen Inseln im Süd- oestpazifik, aber sie ist die entwickeltste, volkreichste, dpnfte und gesündeste. Zwei Zahlen sagen alles, jtroa ist viermal so groß wie das europäische Holland, aber sechsmal so stark bevölkert. Java ist eine lange und schmale Insel. In ihrer Längenausdehnung entspricht sie mit 1060 Kilometer bet Entfernung Königsberg—Dortmund oder zgien—Bremen, in ihrer Breite von nur 55 bis M Kilometer entspricht sie den Entfernungen Berlin-Frankfurt a. d. O. bis Halle—Kassel. Von den 61 Millionen Einwohnern Niederländisch-Jndiens vohnen 42 Millionen in Java. Java hat den Rudm, ias dichtest bevölkerte Agrarland der Erde mit saft 300 Einwohnern auf einem Quadratkilometer zu lein! Diese Zusammendrängung der Bevölkerung ist nm so bewunderungswerter, als die alpinen Vulkanretten und auch einige Sumpfniederungen Oedland bilden, das von der Kulturfläche noch abzuziehen ist. Ein phantastisch üppiger Pflanzenwuchs, eine gut instandgehaltene Bewässerung und eine erstaunliche Genügsamkeit erklären die Tatsache, daß Java nicht nur seine 42 Millionen Menschen »nährt, sondern noch ein hervorragendes Ausfuhrland für Zucker, Tee, Kautschuk, Kaffee, Tabak, Pflanzenfasern, Tapioka, Kopra, Chinarinde, Pfeffer, Pflanzenöl und Reis ist. Java zählt sechs Großstädte mit mehr als 100 000 Einwohnern. Die größte ist Batavia, so genannt nach dem lateinischen Namen der Niederländer, nach len alten Batavern. Das alte Batavia ist eine un- jtbe, fieberschwangere Stadt im holländischen nialstil. Früher mußten die Schiffe auf offener e enb und beladen werden. Heute strecken sich Ifermauern weit ins das Meer hinaus und er- m den größten Schfifen, bequem anzulegen wia selbst ist aber seit seiner Gründung eine lenftaibt geworden — so stark waren die An- rmmungen — und mit dem Hafen durch eine ibahn verbunden. In den letzten Jahrzehnten n die Holländer noch etwas landeinwärts und in die vulkanische Mpenlandschaft hinein, um in den „Vorstenlanden" (Fürstenlanden) die flachere Südküste wieder zu erreichen. Von hier aus werden die großartigen Ruinen von Borobudur besucht, die dem Europäer zunächst fremdartig erscheinen, aber — im Gegensatz zu manchen starren Kunst- formen der indischen Entwicklung — ein Einfühlen und (Emleben erlauben, weil die Darstellung naiv. Schanghai, 27. Februar. (DNB.-Funkspruch.) Niederländisch-Indien braucht dringend torftäi hingen von England und USA., die Lage U aUßerst em st" , erklärte der Sprecher der ^derländis ch- iirdischen St'-"'tkräfte, einer Meldung j ® a t a o i a zufolge. Der Sprecher wies darauf in, daß Java jetzt von allen Seiten eines ch l o s s e r. ist und betonte, daß, obwohl die nie- eiländisch-indische Hauptmacht auf Java konzen- rierf fei, diese Macht zu schwach sei, einen japani- ihen Angriff abzuwehren. “^on amerikanischer Hilfe für Java ist p jetzt noch n . chts zu spüren gewesen. Nach pnen amerikanischen Angaben beschränkt sich die genannte Hilfe der USA. für Java auf die Ent- ndung von einigen Zerstörern und kleineren Trup- »nabteilungen, die angeblich glücklich auf Java fandet sein wollen. 3m Verlaufe von sechs japanischen Luftangriffen ns Stützpunkte in Java sind, wie von militäri- J?r Seite in Tokio verlautet, 17 7 niederlän- isch - indische und amerikanische Flug- .uge entweder im Luftkampf abgeschossen oder am toben zerstört worden. Damit sei nahezu die । ä I f t e der von den Alliierten auf Java statio- ierten Flugzeuge verloren. Zu Beginn des Krieges ten nach japanischen Feststellungen etwa 350 Ma- hinen auf Java gewesen und seitdem von den Der- inigten Staaten noch etwa 100 geliefert worden, irttolge der Beherrschung der Seewege durch die ja- niische Flotte könne Java mit weiteren Derstär- mgen nicht rechnen. Seeschlacht bei der Insel Bali. Neue grotze Erfotsze jrrpanischer Seestreitkräfte'. Tokio, 27. Febr. (DNB. Funkspruch.) Das kaiserliche Hauptquartier gab am Freitag bekannt, daß •n Verlaufe einer Seeschlachtauf der Höhe der tnsel Bali japanische Seestreitkrafte zwei lordamerikanische und zwei hollän- jische Zerstörer versenkten sowie zwei fieuzer und einen Zerstörer schwer beschädigten. USA.-Flugzeugträger unter Fl^eserbomhen. T o k i o , 26. Febr. (DNB.) Das Kaiserliche Haupt- Cartier gab am Donnerstagnachmittag bekannt, heutigen Tage das i t. Wir gratulieren Mietgesuche i • ' ■—i Eichen- |Stellenangebote! WtzxlsGM Maltliilie Ludwigstr. 29 n. beachtet und gelesen. Wie kommt das..! zogenen Fahrtausweises oder auf Erstattung des Fi hierfür gezahlten Betrages besteht nicht. Fi W [69?V Ziffer 593b erbeten an BURNUS • G-6HU ' DARMSTADT ■— Berhard FieselerWerkeGdiLthH,, Kassel lUNgen dürfen der Schmutzlöser mit der Doppel Wirkung Wunden schnell 6««“^ Mi . .. 1. .. Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Dilhelm Lange. Stellvertreter bei Hcmptschriftloilers: Ernst Blumschetn. Äerantworrltch für Politi! und Silber: Dr. Fr. W. Lange (beurlaubt), i. B. Ernst Blumschein; für das Feuilleton: Dr. Hans Thyriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirt, schäft und Sport: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühlsche Universitätsdruckeret R. Lange K. S, Derlagsleiter: Dr.'Jng. Erich Hamann; Anzeigenleiter: Hans Beck. Anzetgenpreisliste Nr. 6. _________________________________ Hollerith-Locherinnen zum baldmöglichen Eintritt gesucht. Wir steifen sowohl geübte Kräfte als auch Anfängerinnen ein, die Interesse für diese Tätigkeit haben. Bewerbungen von jüngeren Frauen und Mädchen unt. 594b erbeten an [ 687v Gerhard Fieseier Werke G.m.b.H., Kassel Obststräucher beschafft hatte. < Großen-Bus eck, 27. Febr. Die Eheleute Reinhard Wagner und Frau Marie, geb. Rohrbach, Zeilstraße 66, feiern am b" Fest der FilbernenHochze Wachmann und Kriegsgefangene im Arbeitseinsatz. Konditor Ludwig Dern und Landwirt Hofmann. Der Jahresbeitrag wurde auf 3 RM. fest- gesetzt. Anschließend fand eine Verlos u n g statt, für die der Verein in der Hauptsache Nistkästen und herzlich. . + Grünberg, 26. Febr. Dieser Tage fand der Jahresappell der K r i e g e r k a m e r a d s ch a f t im „Hessischen Hof" statt. Kameradschaftsfuhrer Albrecht Großhaus gedachte der im letzten Jahre verstorbenen Kameraden und der Gesalle- Frauen und Mädchen die flott u. sicher rechnen können, für unsere Abteilung Lohnabrechnung zum möglichst baldigen Eintritt gesucht. Bewerbungen unt. Beifügung von Zeugnisabschriften, Lebenslauf, Lichtbild und Angabe der Kenn- (Frau oderMäd- chen) ganz oder Reine Ursprungszeugnisse, sondern nur Zeugnir- abschriften dem Be Werbungsschreiben bet* legen! — Lichtbilder undBewerbungsunlev- lagen müssen zur Vermeidung von Verlusten auf der Rückseite Namen und Anschrift des Bewerbers tragen! § 5. Fahrgeldhlnlerzlehung. Wer ohne gültigen Fahrtausweis angetraffen wird, obwohl er Gelegenheit hatte, einen Fahrschein Frau Schulze verbraucht zuviel Waschmittel und macht sich unnötige Arbeit; ihre Wäsche wird nur durch langes Kochen und starkes Reiben klar. 'ür die Landräte der Landkreise Alsfeld, Büdingen, iriedberg, Gießen und Lauterbach sowie den Oberbürgermeister der Stadt Gießen. 1 Der Landrat des Landkreises Gießen. Dr. Lotz. entrichten. Ein Anspruch auf Rückgabe des zu Recht einge- THIEATEIR der Universitätsstadt Gießen Frau Müllerreicht mit ihren Waschmitteln immer gut aus und kommt nie in Verlegenheit; ihre Wäsche ist blütenweiß und wird beim Waschen geschont Sprechstunden der Redaktion. 11.30 bis 12.30 Uhr. 16 bis 17 Uhr. Samstagnach. mittags geschlossen. Verdunkelungszeit: 27. Februar von 19.06 bis 7.43 Uhr. Guterhaltener Hand-Leiterwagen oder vier Räder zu kaufen gesucht Walldorf, Kläranlage (Ämn helfen bei Rheuma, Gicht, Ischias, Glieder- und Gelenkschmerzen, Hexenschuß, Grippe und Erkältungskrankheiten, Nerven- und Kopfschmerzen. Beachten Sie Inhalt und Preis der Packung: 20 Tabletten nur 79 PfennigI Erhältlich In allen Apotheken. Berichten auch Sie uns über Ihre Erfahrungen! TRINERAL MÜNCHEN 1 27/547 | Kaufgesuche"] Suche einen m Personenwagen (Reichs-od. Meisterklasse), neuwertig, mit guter l-facher Beretta. Dr. med. Fabel, Watzenborn- Steinberg, £ Telefon 333, S Großen-Linden. Gemeinsame Bekanntmachung der Candräle der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Gießen und Lauterbach sowie des Oberbürgermeisters der Stadt Gießen. Betr.: Futterversorgung der Hunde. Der Herr Reichsminister für Ernährung und Landwirtschaft hat angeordnet, daß mit Wirkung vom 1. März 1942 die vorgesehene Höchstmenge von monatlich 6 kg pflanzlichen Futtermitteln je versorgungsberechtigten Hund mit Wirkung vom 1. März 1942 auf- 4 kg je Hund und Monat herabgesetzt wird. 698V Gießen, den 24. Februar 1942. CarlBecker II. Lederfabrik.^ | Verkäufe | Vogelsberger Fahrkuh zu verkaufen 077s Großen-Linden, Burgstraße 14. Die Evangel. Diakonieschwesternschaft stellt zum 1. April Schwesternschülerinnen für die Krankenpflege ein in den staatl. anerk. Krankenpflegeschulen in Erfurt, Stadt. Krankenhaus In Bielefeld, Stadt. Krankenhaus in Frankfurt a. M., Bürgerhospital und in weiteren Ausbildungsstätten in all. Teilen Deutschlands. Abschlußexamen nach 1% Jahren. Alter 18 bis 85 Jahre. Freie Station. Tracht wird gestellt. Genaue Auskunft und Druckschriften durch die Oberinnen der obigen Häuser oder durch den Vorstand der Diakonieschwesternschaft Berlin-Zehlendorf. Glockenstraße 8. __________________________________SSL Freitag, den 27. Februar 18.30 bis 22 Uhr l 6MD 22. Freitagmiete u. Halbmiete A BasSpilzeaHderKöDigin Operette von Johann Strauß. Preise von 0.90 bis 8.60 RM. Seesand Mantidcie iaMscAcii- das ist gründliche Reinigung, zugleich belebende Gesichtsmassage und milde Pflege der Haut, die Seife schlecht verträgt. Für sehr Empfindliche auch ohne Seesand in der grünen Fachung. Streudose 95 Pfg. Karton 48 Pfg. • Kleinpackung 19 Pfg- i Bekanntmachung. Betr.: Verteilung von Bienenhonig an Kinder von 6 bis 14 Jahren. Im Anschluß an meine Bekanntmachung vom 4. Februar 1942 gebe ich bekannt, daß die Ausgabe des angemeldeten Bienenhonigs ab 26. Februar 1942 erfolgt. . 696D Der Oberbürgermeister der Stadt Gießen. Ernährungsamt Abt. B. Erfahrener Mann oder Frau für Gartenarbeiten für dauernd gesucht «»SD (Altertum) zu verkaufen Schrift!. Angeb. unter 690D an Schrift!. Angeb. unter 0778 an den Gieß. Anz. (Schluß.) Wie der Wachmann auf den Arbeitseinsatz, die Verpflegung, Bekleidung, Unterkunft, Gesundheit der Kriegsgefangenen bedacht sein muß, so hat er weiter eine richtige Freizeitgestaltung der Kriegsgefangenen durchzuführen, da bei verständnisvoller Erledigung dieser Aufgabe (Post- und Paketausgabe und -Weitergabe, Sport und Spiel, Vorträge, Lesestoff u. a) viel davon abhängt, daß die Gefangenen nicht nur ihr Los leichter ertragen, sondern auch arbeit s freudig gehalten werden. Fast will es scheinen, daß die Wachmannschaften vom frühen Morgen an beginnend mit dem Wecken und Aufschließen der Unterkunft, Verabreichen der Morgenkost, Einsatz zur Arbeit, Rücksprache mit den Arbeitgebern, Durchführung von Kontrollen auf den Arbeitsplätzen, in der Küche und Gefangenenunter, kunft, Gänge zum Arzt mit den Kranken, Einbringen der Gefangenen nach Arbeitsschluß und endlich Verschluß der Unterkunft zur Nachtruhe den Tag voll ausgenutzt haben müßten. Doch wettere dienstliche Verpflichtungen liegen ihnen ob. Täglich gehen ihnen Befehle zu, die genauestens zu lesen und zu beachten sind: Meldungen sind zu erstatten und Bücher und Listen (Wach-, Kontroll-, Post-, Krankenbücher u. a., Bekleidungslisten, Lohnlisten, Karteikarten usw.) sind gewissenhaft auf dem lau- senden zu halten. Nicht zuletzt haben die Wachleute in ihrem eigenen Quartier für kasernenmäßige Ordnung und Sauberkeit zu sorgen. In Tätigkeitsberichten und bei Besichtigungen nen des großen Krieges. Schriftführer Heinrich S ch e l l h a a s , der für den bei der Wehrmacht stehenden Rechner Hermann Magel die Kassenge- schäfte besorgt, meldete einen Jahresüberschuß von 57,04 RM., außerdem besitzt die Kameradschaft ein Vermögen von 197 RM. Kamerad Karl Appel wurde als stellvertretender Kassenführer bestimmt. Kamerad Roth gab als Unterverbandsfuhrer ver- schiedene Anordnungen des Reichskriegerverbandes bekannt. Ortsgruppenleiter Schütz sprach über die politische Lage. Der Kameradschaftssührer gab hierauf die Ehrung einer Anzahl langjähriger Mitglieder bekannt und schloß sodann den Appell mit dem Gruß an den Führer. zu löien oder seinen Fahrtausweis entwerten zu lassen, oder wer den Wagen vor Entrichtung des Fahrgeldes verläßt oder zu verlassen versucht oder wer nach Zurücklegung eines Teiles seiner Fahrt der Aufforderung des Schaffners auf Entrichtung des Fahrgeldes oder Vorzeigung des Fahrtausweises nicht nachkommt, hat unbeschadet strafrecht-, licher Verfolgung (§ 265a StGB.) außer dem vollen tarifmäßigen Fahrpreis Yen zehnfachen Betrag desselben, mindestens aber 3,— RM. zu zahlen. Bestehen Zweifel über die durchfahrene Strecke, so wird der Berechnung des nachzuzahlenden Fahrpreises der Ausgangspunkt des Wagens zugrunde gelegt. 692A Gießen, den 25. Februar 1942. Stadtwerke Gießen. Abt. Nahverkehr. !!ch saubere Arbeit verlangt, die Ehv, ratter stärke, klaren Blick und solda. tiscke Eigenschaften und Tugenden er. ordert. In diesem Kriege, der alle fünf Erdtelle umfaßt, wird auch der letzte waffenfähige Ptann gebraucht, damit wir den Sieg erringen und unserer Feinde Herr werden. Daß dann bei den vielen Taufenden von Wachmannschaften da oder dort zuweilen auch ein Mißgriff erfolgen kan-i, ist selbstverständlich. Fehler können gemacht werden, sei es infolge fal, scher Auffassung erlassener Bestimmungen sei es im Uebereifer, ja auch aus menschlicher Schwäche. Dies ist erklärlich und kann nicht davon abhalten, zu erstatten. Im Bewußtsein, daß der Wachmann auch nt seiner Person die deutsche Wehrmacht verkörpert, muß er in innerer und äußerer Haltung ein Vorbild sein. Für das gedeihliche Arbeiten in seinem Arbeitskommando ist Voraussetzung, daß er selbst straff diszipliniert, selbständig im Handeln und streng, aber gerecht gegenüber den Kriegsgefangenen auftritt und andererseits sich höflich und freundlich der Zivilbevölkerung gegenüber benimmt. So wird hier von einfachen Soldaten, die den verschiedensten Zivil berufen entstammen, eine , stille, sehr umfangreiche, gewiss en hafte undpein- KleineAmeigen halbtags gesucyt. ,m Wettet Anzeiger Meinecke,69vv werden von Tausenden daß die Unermüdlichkeit des Wachmanns und feine Pflichttreue von der Zivilbevölkerung erkannt wer. den, und die Heimat es ihm dankt, daß die Arbeits. kraft der Kriegsgefangenen zum Nutzen unserer Wirtschaft eingespannt ist und echalten bleibt. Wenn hiernach der Wachmann bemüht sein soll, mit der Bevölkerung und den Zioildienststellen in dauernder Fühlung zu bleiben, ein gutes Arbeits. Verhältnis zwischen Kriegsgefangenen und Unter, nehmern herzustellen und zu gewährleisten, so kann ihm seine Aufgabe durch verständnisvolle Mitarbeit der Zivilbevölkerung im Interesse der Erhaltung und Hebung' der Arbeitsleistungen der Kriegsge« fangenen wesentlich erleichtert werden. Mit besonderem Dank wird es daher begrüßt, wenn unter Würdigung des vorher Gesagten auch die Volksgenossen sich des Wachmannes annehmen und ihn, der oft weit von seiner Heimat, seiner Familie, seinem Hof oder seiner beruflichen Tätigkeit Tag für Taa seinem Dienst nach, kommt, die Einsamkeit und Abgeschlossenheit von jeglichem geselligen Leben nicht so fühlen lassen, wie es bisweilen empfunden wird. Der Wachmann muß in soldatischer Klarheit, Unbestechlichkeit und stren- ger Manneszucht seinen Di en st gegen- über den Kriegsgefangenen und als Vermittler zwischen diesen und den Arbeitgebern versehen. Ueb ergriffe, Schikanen oder gar Mißhan von irgendwelchen Personen von ihm nicht geduldet werden. Er hat auch auf den verbotenen Umgang mit deutschen Volksgen os s e n zu achten. Ge- rade auf den kleineren ländlichen Arbeitskommandos tritt bei längerer und engerer Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern und deren Angehörigen und den Kriegsgefangenen ein gewisses Vertrauensverhältnis ein. Hier hat er durch Belehrung und Aufklärung dem verbotenen Umgang vorzubeugen, bet bewußten Verstößen aber unnachsichtlich Meldung durch Vorgesetzte seitens der Kompanie, des Bataillons, des Stalags usw. haben sie persönlich Aus- kunft zu geben und Rechenschaft abzulegen. Nicht immer wird der Befund einwandfrei sein, so daß es zu Maßregelungen kommt, die sowohl den Wachleuten, als auch den Gefangenen auferlegt werden. Die Auflockerung in der Bewachung der franzo- fischen Kriegsgefangenen, das Wissen über die deutsch-französische Politik, die Hoffnung auf baldige Entlassung, Sehnsucht nach der Heimat trägt besonders bei Franzosen dazu bei, überhaupt die Gefangenschaft und dazu die Arbeit als lästig zu empfinden. Noch merklicher wirkt sich das jedoch aus, wenn nicht etwa nur Öen Wachmannschaften, sondern auch den Arbeitgebern und Mitarbeitern zuweilen die Gabe fehlt, die Gefangenen richttg zu behandeln. Körperlich wie geistig werden so an die Wachleute Anforderunaen gestellt, zu denen nie erlahmende Arbeitslust und -freude gehören. Oft sind sie in ihren Dienstverrichtungen verkannte Männer, da Außenstehende nicht wissen, wie vielseitig ihre Tätigkeit und wie groß ihre Verantwortung in der Bewachung der ihnen anvertrauten Kriegsgefangenen ist. Jedoch in vollster Erkenntnis der ihnen übertragenen Aufgaben tun sie stillschweigend ihre Pflicht, oftmals als nur einziger Vertreter der Wehrmacht in einem kleinen Dorfe. Zur Bewältigung seiner vielseitigen und verantwortungsvollen Aufgaben, die in diesem Rahmen Bekanntmachung. i Die mißbräuchliche Benutzung von Zeitkarten für ■ die städtischen Nahverkehrsbetriebe geben uns Ver- i anlassung, auf die „Allgemeinen Beförderungsbedm- i gungen für den Straßenbahn- und Omnibusverkehr < nochmals hinzuweisen. Dieselben wurden unterm 5. August 1941 in den Tageszeitungen veröffentlicht. Die diesbezüglichen Paragraphen bringen wir nachfolgend nochmals zur allgemeinen Kenntnis. § 3. Fahrtausweise. c) Ermäßigungs-Fahrtausweise. Ermäßigungs-Fahrtausweise berechtigen zur Fahrt innerhalb der auf dem Fahrtausweis gekennzeichneten Strecke. Ein-Recht auf vorzugsweise Beforde- rung ober auf Benutzung bestimmter Wagen ge- währen diese Fahrtausweise nicht. Sofern an Ermäßigungs-Fahrtausweise besondere Bedingungen geknüpft sind, gelten diese neben den allgemeinen Beförderungsbedingungen. Für nicht ausgenutzte Zeit- oder Dauerkarten wird in besonderen Fallen (z B. Krankheit, Unfall, Tod oder längere Betriebsunterbrechung) Ersatz geleistet unter Anrechnung der vollen Einzelfahrten und Abzug einer angemessenen Verwaltungsgebühr, sofern die Karten sofort nach Eintritt eines solchen Falles bei der Verwaltung hinterlegt werden oder deren Rückgabe an die Verwaltung erfolgt. Maßgebend ist der Tag der Hinterlegung bzw. Rückgabe. Für eine vom Inhaber verursachte Erneuerung oder Aenderung von Ermäßigunas-Fahrtausweisen während deren' Gültigkeitsdauer wird eine Gebühr laut Tarif erhoben. § 4. Einziehung von Fahrtausweisen. Ein Fahrtausweis wird unbeschadet der Verpflichtung zur Zahlung des Fahrgeldes eingezogen, wenn a) er beschädigt, unbefugt benutzt, geändert oder nicht mehr prüfbar ist, b) der Inhaber sich weigert, für zahlungspfttchttge Kinder, Sachen oder Tiere das Fahrgeld zu nur in großen Zügen umnfsen weAen können, muß der Wachmann Soldat, aber auch Mensch sein, Vorgesetzter, aber auch Betreuer, Erzieher und Beispiel für das ihm anvertraute Kommando, Umsicht, Ge- schick, Organisation^ und Einfühlungsvermögen sowie ein starkes Verantwortungsgefühl sind neoen Charakterfestigkeit erforderlich, um das richtige Verhältnis zu finden zwischen Arbeitgeber und dem Kriegsgefangenen einerseits, sowie auch zwischen den Hoheitsträgern der Partei, den Behörden und ihm als dem militärischen Kommandoführer andererseits. Hier das Richtige und soldatisch Einfachste und Zweckmäßigste ohne Außerachtlassung der gegebenen Befehle zu treffen, versetzt den Wachmann häufig in schwierige Lagen, die oft ein hohes Maß von Takt, Einsicht und Zurückhaltung erfordern. Auf den Arbeitskommandos sind die Wachleute aber nicht allein nur die militärischen Vorgesetzten und Führer der Kriegsgefangenen, sondern sie haben neben der Bewachung und Leitung auch die Pflicht, die Kriegsgefangenen zu fleißiger Arbeit anzuhalten und die Arbeitsfreudigkeit wachzuhalten. Ganz einfach! Frau Müller löst den Schmutz vor dem Waschen gleich richtig auf. Sie verwendet stets Burnus, den Schmutzlöser, der auch das Wasser weich macht. Frau Müller fragt lieber noch einmal nach, wenn Burnus nicht gleich erhältlich ist. Burnus ist ja so sparsam im Gebrauch. Das macht den Unterschied! Schmutzauflösen schon beim Einweichen — durch Burnus! Seine Wirkstoffe lösen den Wäscheschmutz auf natürlichem Weg? so auf, daß er ins Einweichwasser jibergeht. Das Gewebe wird niemals angegriffen. Langes Kochen und scharfes Reiben der Wäsche werden überflüssig — die halbe Wascharbeit, Wasch- mittel, Seife und Feuerung werden gespart R Die Wäsche wird geschont und hält länger! 11 UM mit Matratze and Keil für Rm. 40.- zu verkaufen otso ' Goetheftr. 25 v. Ö Xi. T rtÄ hält: so schließt sich Suche für meine Lederhandlung geeignete Hilfskräfte für Verkauf und leichtere schriftl. Arbeiten eventl. auch für halbe Tage. Ferner für mein Büro jüngere Frau für halbe Tage. Schrift!. Angebote erwünscht. Carl Becker II. Bahnhofstraße 16. ■694 D Empfehlungen vornehm/ Geschmackvoll! Persönlich I Diese drei wesest* Hohen Eigenschaft«« der ctedlegenen Familien- Drucksache bietet Ihnen In zahl* reichen neuzeitliche» Ausführungen sowie Papieren billigst die Brühl’sche Druckerei Schulstr. 7. Ruf 2251 den Gieß. Anz. Schwarzer TasMeid Größe 42, für Rm. 20.— zu verkaufen o??o Liebigftr. 80 v. mögt, mit Bad gesucht, 3-Zim- merwohng. kann in Neustadt Kr. 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