vomrerrtag. 26. November 1942 । aw ä Domtersi Gießener Anzeiger Bsvrechanfchlah 2351 fotmf dörift: «Sin woer* checklltzst«Frankl/M rchrffttettvvg wirt KefchSftrßelle: Gieße«. rchlIratze 7-9 192. Jahrgang Nr. 279 Ericheim in and), außer Sonntaas und FeiertaaS Beilanen: Gießener Famtlienblätter Heimat imBtld-DieScholle Bezua-vreiSr Monatlich. ....RM.1LV Lustellgebübr .. „ -.28 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolae boberer Gemalt vrühftch« BnüHrlttäMrÄderd 8. taegt General-Anzeiger für Oberhessen AmraUme von Aiueitte» für die Mittagsnummer biS8'/,UbrdesBormittag» An-eiaeu-Preite für die Millimeter-Zeile von 22 Millimeter Breite: 7Rr»i. für AomiUenatf zeigen und vrivate GelegenbeitSanzeige« 14Rvi. f. Werbeanzeigen und geichristliche Gelegenbeitban-eige« Platzrroitichrtft lvorberiae Vereinbarung) 25*/» mehr Harte Abwehrkämpse im großen Donbogen England ist mißvergnügt Verändertes Algier 8! C Als am 25. November 1936 zunächst Deutschland und Japan den A n t i k o m i n t e r p a k t als । Damm gegen die furchtbarste geistige Erkrankung Europas und der ganzen Welt abschlossen, hatte der Bolschewismus in Spanien den furchtbaren Bur- krieg von Moskau her entfesselt und Hunderttau. sende Unschuldiger mußten mit ihrem Leben dafür bezahlen, daß die Bolschewisten, Juden und Freimaurer diese südwestlichste Bastion Europas für einsturzreif hielten. In Ostasien hatten die Bolsche» misten durch ihre Emissäre nicht nur die Tschung- kingregierung in das kommunistische Verderben geführt, sondern in den Randgebieten Japans und in Japan selbst waren die moskowitischen Wühlratten an der Arbeit. Es gehört zu den Tragödien der Weltgeschichte, daß in den USA. ein Roosevelt mit seinem Schwarm von Juden und Plutokraten der Wegbereiter dieser kulturfeindlichen Moskowiter wurde, und daß England alles tat, um die nationalen Spanier in ihrem Kampf gegen diese bolschewistische Weltpest zu schwächen. Das ist nicht gelungen. Dank Franco und der tatkräftigen deutschen und italienischen Hilfe wurde der Bolschewismus in Spaniep niedergeworfen, obgleich er sich der Stütze der Änglo-Amerikaner zu erfreuen hatte. Welche Pläne schon damals in den füdischen Kreisen um Roosevelt, Eden und Churchill gewonnen wurden, ist von Adolf Hitler rechtzeitig exkannt worden, und als England und das in jüdischen Frei- maurerhänden liegende Frankreich uns den Krieg erklärte, als die Sowjets sich zum Stoß gegen Europa anschickten und Roosevelt schließlich hinter dem Krieg hergelaufen war, bis er ihn erreicht hatte, war die Sache offenkundig geworden. Aber die Mächte der Ordnung und der neuen Zucht hatten sich dagegen vorgesehen. Sie hatten fast alle Völker Europas und die aufstrebenden Kräfte Ostasiens zur Phalanx gegen den Moskauer Nihilismus zusammengeschweißt. Erst jetzt sieht man klar, welche geniale Konzeption damals der Führer im Verein mit Japan und Italien verwirklichte. In Portugal z. B., das sich noch nicht offiziell diesem Antikominternpakt angeschlossen hat, das aber seit Jahren eine konsequente Aufbaupolitik unter Ausrottung des Kommunismus inne hält, hat gerade jetzt Professor Dr. Marzelo C a e t a n o in einem Vortrag gesagt: „Der Kampf gegen den Kommunismus bedeutet nicht die Verteidigung der Reichen, er bedeutet auch keineswegs die Mißachtung der berechtigten Interessen der Armen. Was uns beim Bolschewismus an-, widert, ist der Haß, den er zum Banner erhebt, ist sein teuflischer Materialismus, sein widernatürlicher Internationalismus, der viehische Mischmasch seiner sozialen und wirtschafllichen Organisation, es ist und Bordwaffenbeschuß deutscher Kampfflugzeuge vernichtet. Oer Wehrmachiverichi. DNB. Aus dem Führerhaupkquarlier, 25. JIoü. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: 3m kautasusgebiet fanden auch gestern nur örtliche Kämpfe statt. Bei einem erfolgreichen Dorstoß in der Kal- mückensteppe brachen deutsche motorisierte Truppen in die Stellungen des Feindes ein, warfen ihn nach Osten zurück und vernichteten eine Batterie und eine Anzahl Panzer. Südwestlich Stalingrad und im großen Bonbogen setzte der Gegner seine Angriffe mit starken Infanterie- und Panzerkräften fort. Die eigene Abwehr wurde durch starke Nahkampfflieger- verbände sowie deutsche und rumänische Kampfflieger in rollenden Einsätzen wirksam unterstützt. Die Sowsettruppen erlitten erneut hohe Verluste an Menschen und Material. Gleichzeitige Angriffe des Gegners zwischen DJ o fg a und Don wurden von deutschen und rumänischen Truppen in erbitterten Kämpfen unter hohen Verlusten für den Feind abgeschlagen und dabei wieder 54 Panzerkampfwagen vernichtet. Auch in Stalingrad selbst scheiterten feindliche Angriffe. An der übrigen Ostfront wurden eigene Stoh- truppunternehmungen erfolgreich durchgeführt und örtliche Vorstöße und Angriffe des Feindes zurück- gewiesen. 3n der Eyrena ika und in Tunesien keine Kampfhandlungen von Bedeutung. Britische Kräfte würben in der Eyrenaika von 3agdflugzeugen und schnellen Kampfflugzeugen im Tiefslug be- kämpft, hallen und abgestellte Flugzeuge auf einem Flugplatz mit Bomben belegt. Kampfflieger vernichteten in den Gewässern von Algier bei Nacht ein Handelsschiff von 10 000 BRT.» warfen einen großen Transporter in Brand und beschädigten zwei Zerstörer schwer. Bombentreffer in den Hafenanlagen von Algier, Bone und Phi- lippeville riefen starke Brände hervor. Darüber hinaus wurden motorisierte feindliche Abteilungen und Eisenbahnziele wirksam bekämpft. Oeutsch-italienischer Vormarsch im Grenzgebiet. Berlin, 25.Nov. (DNB.) Die britisch-ameri». kam'schen Borau5abteüu'ngen erlitten im tunesisch- algerischen Grenzgebiet durch die vordringenden deutsch-italienischen Truppen weitere Rückschläge. Um Eksenbahnknotcnpuukte, Straßenkreuzungen und Subi aV Äs* W fe? K |h her eigenen künstlerischen Entwicklung wurde, hat in diesem Werk die kongeniale Darstellung seines Schaffens und Wirkens erhalten. Das ganze Werk ist in seinem Aufbau ein Beweis dafür, wie eine allen wissenschaftlichen Anforderungen entsprechende Darstellung dennoch mit einer leidenschaftlichen Bewegtheit für den Heroen durchpulst werden kann, die uns Aussätze mit Kant-Zltateu zu würzen. Die notwew digerwelse aphoristische Art seiner Anlage könnte dazu verleiten. Aber es will und kann zu Kant selber führen, weil es ohne der Mühe des Mitdenkens zu entheben, buyf) eine kluge Gliederung und eine Auswahl, die sehr geschickt die begonnene Gedankenreihe fortfpinnt, dem Leser Mut und Lust macht, das Buch in der Hand zu behalten. Und das ist schon viel in einer Zeit, die so wenig Muße und Kraft läßt für Besinnung auf das Wesentliche an des Menschen Dasein in der Welt und seiner Stellung zu den letzten Dingen. Dazu hilft vor allem auch die ausgezeichnete Einleitung des Herausgebers, die unbemerkt in das Thema selbst hineinführt. „Kants Schule", so sagte Houston Stewart Chamberlain, dem wir ein Buch über Kant verdanken, „ist die hohe Schule der innerlichen Freiheit; ... man erhält Raum zum Atmen, Ruhe zum Nachsinnen, man lernt sich selbst befehlen, man verlernt das Fürch* ten ... hier ist gut leben." Dr.Fr.W.Lange. — Ion Dragumis: Samothrake. Aus dem Neugriechischen übertragen von Roland Hampe. 219 Seiten. Rütten & ßoening Verlag, Potsdam 1942. — Das Original ist bereits 1909 erschienen, als sich die Insel Samothrake noch in türkischer Hand befand. Der U'ebersetzung, drei Jahrzehnte später in Angriff genommen, ist eine Einführung vorangestellt, in der die Persönlichkeit und die Absichten von Dragumis beschrieben werden: „Samothrake" wird als Darstellung des für das ganze Land sinnbildlichen Schicksals einer griechb ich.en Insel und als ein Selbstbekenntnis gekennzeichnet; das Besondere an dieser Reisebeschreibung ift, wie das Vorwort ferner darlegt, daß sie nicht von einem Fremden, eben einem „Reisenden" geschrieben wurde, sondern von einem Einheimischen, einem Griechen, dem die große Vergangenheit nicht nur um ihrer selbst, sondern vor allem um per Zukunft seines Volkes willen bedeutsam erscheint: das gibt dem dichterisch bemühten Buche eine gewissermaßen politische Grundlage. Die Schilderung von Volk und Land der samothraklschen Jnselgriechen wird auch für den deutschen Leser nicht ohne Reiz fein, zumal für den, welcher bet der Nennung des Namens Griechenland unwillkürlich zunächst das alte Hellas vor Augen hat. Hans Thyriot, fönigsbe dorr für off ■Wn, stutze promt Ebenda 19 J*vet habil Jor an der »or Koch w ^vierte d N-,--Der ^ls Wink »'orfurChir ^.Dink Professor Peter Raabe. Zum 70. Geburtstage am 27. November. Unter den hervorragenden Musikern unserer Zeit nimmt Peter Raabe, der am 27. November 70 Jahre alt wird, eine bedeutsame Sonderstellung ein. Denn nicht nur als Dirigent verkörpert er ein Künstlertum höchsten Grades, sondern auch als Schriftsteller, Redner und Organisator besitzt die europäische Musikwelt in ihm eine Persönlichkeit, die allen Zukunftsfragen deutscher Musikkultur aufgeschlossen gegenübersteht, die aus der Fülle ihres Wissens den Weg weist, der zu fruchtbringenden Lösungen führt. Und in Raabe als Präsidenten der Reichsmusikkammer hat das deutsche Musikleben die große Fuhrerbegabung erhalten, die die MannigWerk, das erschöpfendste über den genialen Künstler, wird für die Zukunft stets den Ausgangspunkt bilden für alle die, denen die Aufgabe wird, Liszts historische Stellung zu würdigen. Empfing mit dieser Biographie die deutsche Mu- faltigfeit der künstlerischen Gegebenheiten zu einen versteht im Ethos des reinen Dienstes am Werk. Vom praktischen Muslkertum her hat Raabe den Weg beschritten, der ihn zu einem tiefschürfenden und feinsinnigen Betrachter unserer Mufikbelange werden ließ. Wenn wir den ausübenden Wteifter tn- feinem Wirken verfolgen, das in der von 1907 bis 1920 dauernden Tätigkeit als Hofkapellmeister in Weimar und in der von 1920 bis 1934 währenden Amtszeit als Generalmusikdirektor der Stadt Aachen die Gipfelung erfuhr, fo steht nicht nur der überragende Deuter der großen Meisterwerke vor uns, sondern auch der Orchestererzieher, der in den Jahrzehnten seiner Dirigentenlaufbahn eine Schar Musiker erzogen hat zu Werktreue und opferbereitem künstlerischen Idealismus. Ist doch Raabes Dirigier» fünft von jener Kraft erfüllt, die aus der Spannweite und Reinheit feines Ingeniums zu gestatten weiß, und das Werk im Sinne seines Schöpfers zu deuten vermag. Und gerade diese Hingabe, dieses, völlige Ausgeyen in Den Geist des betreffenden Werkes sichert feinen Wiedergaben das Erlebnis beglückender Kunstoffenbarung; denn keine Eigenwilligkeiten, kein Pultoirtuosentum verzerren den reinen Gehalt der Komposition, und es entsteht die nachschöpfende Leistung, deren makellose Geschlossenheit uns Inhalt und Gestalt der Tonschöpfungen aus dann Professor an der Technischen Hochschule in | , w Aachen; dieses Amt in gleicher Bedeutung wahrend IJJ , r.ül wie das des Generalmusikdirektors der Stadt, so daß p i!00 S!e sich hier der praktische und wissenschaflliche Musiker Albei In einer Übereinstimmung befand, wie sie selten vor- en “r kommt. Unter feinen wissenschaftlichen Arbeiten steht Pl?I_mar, - * ~ . Nr Morpholi tonen ausge n den Volke , - , . . , .. Jierris Aoll i der Wahrheit ihres Seins zum Erklingen bringt. |Kgm verliel Wie Raabes ausübendes Künstlertum ist auch k feine wissenschaftliche und schriftstellerische Arbeit L Zeugnis vom Geiste höchster Verantwortung für die Ljn fl“ner^ Erfordernisse einer Musikkultur, deren Wesen sich be- Lq QU5 £er stimmt aus der Tiefe deutscher Seele. Auf der Grund- LJ läge gediegenster musikwissenschaftlicher Kenntnisse L Qnberen j promovierte Raabe 1916 in Jena zum Dr. phil. mit 1 einer Arbeit über die Entstehungsgeschichte der Orchesterwerke Liszts. Von 1924 bis 1934 war Raabe IvE eben V wtf ,,i Bor )as 061 hilturt Jrsefi >er e * r. ii den eins & “f gar, 1° Ein “l !1 Sw W b'M!* Midlich". „ Sompon'l ,g(tn ®e'Ue IN feine» TB D«1 I", MchNM-M । Je* betreut | kiiis Mw »lii in »er Wr Seid Erstattung der Wehrsteuer Bert. igen am ringt ist auch : AM j für du r Raabe ja wissen ... Besprechen wir also die Dorberei- mit Ihnen. als die Be.m Ehevertrag nach Helenes Wünschen aufgesetzt. Seine klugen Augen haben bei dieser Unterredung das Fräulein Deselius forschend beobachtet. Eine ge- schäftliche Eheschließung, weiß er. Weshalb nicht ... solche Abschlüsse entwickeln sich mitunter besser als Liebesheiraten. Später, als er Bergenroth tennenlernt, gefällt ihm der Mann, und er findet die Wahl seiner Klientin sehr vernünftig. Er hält also eine kleine Rede. Darin wird von guter Zusammenarbeit gesprochen, von Wünschen für die Verbuche Bergenroths, an denen nun auch Helene Anteil nehmen wird. Don der Liebe redet der kluge Doktor Gebauer nicht. Dann erhebt sich Gertraude. Helene erschrickt. Sie ist auch ärgerlich. Was will denn Gertraickre? Helene erlebt eine Ueberraschung. Die wenigen Worte, die Gertraude zu sagen hat, sind eigentlich nur an Bergenroth gerichtet: „Ich kenne Sie noch nicht sehr lange, lieber Bergenroth, aber ich halte Sie für einen Menschen, der geschaffen ist, immer den geraden Weg zu gehen. Nun gehen Sie Ihre Wege nicht mehr allein wie bisher. Helene geht Wie in der griechischen Welt die Musik als sittlich bidender Faktor in vorderster Reihe der Erziehungs- oifgaben stand, so geht es auch Raabe darum, daß btt Musik, „wie ja auch alle Erziehung den Zweck M, den einzelnen wertvoller und tüchtiger zu imchen". Und wenn dieses Wissen abhanden gekorn- Ifntn war, so hat Raabe es wieder aufs neue zu größter Bedeutung erhoben. Ihm ist die Musik nicht Ballein ein ästhetisches Phänomen, sondern eine Le- Ibmsmacht, die den ganzen Menschen erfaßt und phil. mit der Dr- He» benbuch Kabes ward der deutschen Musik das Glück zuteil, daß sie in der Zeit der gewaltigsten Entscheidungen dertscher Geschichte die Führernatur hat, die un- wirrbar nur ein Ziel kennt: das Wesen der beut- |ijen Musik, ihre geistigen Grundlagen unantastbar M machen und zu erhalten durch die Erweckung eher Musikerkenntnis, die dem ganzen Bolte das »mußtsein gibt, in ihr' die wunderbarste Kunst gkstigen Lebens zu besitzen. Max Menge. Kunst und Wissenschaft. Zwei norwegische Kulturpreise. Ur avs en T -n d« J'n iii ltQnnigt il, so daß i Musiki »Itencop iten steht an erster ilb seiner , hat in es 6djaf' er! ist in ine allen nde Dan Bewegt' die uns es Liszt- m W MSpUNll Versicherungskarte und Lohnsteuerkarte Nachweis der Steuer und Rentenversicherung zum Jahresende. che" . -er Thfi** । notwen' (e tönnlf ant M »iitens und eint Zedanken' ift mach'« sistjK md W t an ors Stellung it auch w 5 die in'1 t imberla; b F man inen,?® -- Nl*' .Lang6- jle. M 1 Noland t n--h " dm El eine »erd». er •. gete» Mitein Äni# S allenr abe den irsenden Gelangt erster in .907 bis Zister in hrenden ttlachen !l über, or uns, n Tahr- ar Mu- bereitem genroth, und unser Doktor Gebauer und ich ... wir kennen unsere Helene seit vielen Jahren. Ein Leben mit Helene Deselius wird nicht immer ganz einfach sein ... Wirf jetzt nicht so böse den Kopf zurück, Liebe ... es ist doch so! Es wird nicht ganz einfach sein, Bergenroth, aber Ihre Frau besitzt ein großes und gütiges Herz, wenn es mitunter auch ungebärdig und schwer verständlich ist." Gertraude macht eine Handbeweguna, so, als hätte sie fast zu viel gesagt, und fährt fort: „W r alle stehen im Leben immer wieder vor fturnen und Hindernissen. Und wie man sie überwindet, daran erweist sich ein Mensch. In diesem Sinne wünsche ich euch alles Glück!" Sie heben die Gläser. Helene zögernd ... so, als wäre sie nicht ganz dabei. Sie denkt Gertraudens Worten nach, und fast möchte sie der Fre-undin zürnen. An welche ferne Möglichkeiten denkt Gertraude denn .. 4 Unmöglichkeiten! Und doch treffen die Worte und schmerzen leise. Helene hatte einmal eine andere Verbindung ersehnt ... Stunden glückseligen Rausches ... Sie hebt den Blick und sieht ihren Mann an. Bergenroth nickt ihr in ruhiger Gelassenheit zu, und als er ihre nervöse Unruhe erkennt, wechselt er mit dem Glas in die andere Hand hinüber und legt seinen rechten Arm leicht um die Schulter seiner Frau. Eine Sekunde nur. Dafür ist ihm Helene dankbar. Ihre Erregung beschwichtigt sich. Sie weiß, beide haben sie das Wollen, gut miteinander auszukommen. Sie haben heute eine ungewöhnliche Ehe geschloffen, aber Helene weiß, sie hat einen guten Kameraden gewonnen. Am Nachmittag fahren sie ab. Heute überläßt Helene ihrem Mann den Platz am Steuer ihres Wagentz. Sie fahren an diesem Abend bis Quedlinburg und übernachten dort. Erst am anderen Morgen wollen sie weiter zum Uhlenhof. «Fortsetzung folgt.) leistet hat, aber durch feindliche ffiaffeneinmirfung in einer nicht zur Untauglichkeit führenden We.se verwundet oder beschädigt ober wenn er bei Ableistung von Wehrdienst mit dem Eisernen Kreuz ober mit dem Kriegsoerdienstkreuz ausgezeichnet worden ist. Bei dieser Staffelung kann es oft Vorkommen, daß die Wehrsteüer zunächst nur zum Teil, später ganz zu erstatten ist, weil die Voraussetzungen sich entsprechend erweitert haben. Die Erstattung wird in allen Fällen nur aufAntrag vorgenommen. Antragsberechtigt ist grundsätzlich der Wehrsteuerpflichtige selbst. Wenn er gestorben oder gefallen ist, treten an seine Stelle seine Erben, in der Regel also die Eltern oder die Ehefrau. Die Tatsache der Erbberechtigung ist dem Finanzamt glaubhaft zu machen. Die veranlagte Wehrsteuer ist durch das Finanzamt zu erstatten, das für die Besteueruna des Erstattungsberechtigten zuständig ist. Die durch Steuerabzug entrichtete Wehrsteuer wird von dem Finanzamt zurückgezahlt, in dessen Bezirk der Erstattungsberechtigte am 10. Oktober des Jahres gewohnt hat, das dem Jahr vorausgeht, für das der zu erstattende Betrag abzuführen war. brachten Schwer- und Schwerstarbeiter erfolgt durch die Lagerverwaltungen. Die Kenntlichmachung der Geschäfte, in denen der Wein bestellt und bezogen werden kann, ist den Ernährungsämtern überlassen. Testamente von Wehrmachtangehörigen. Das Oberkommando der Wehrmacht hat in einem Erlaß ffargestellt, daß Testamente, die vor einem Kriegsrichter errichtet sind, von Amts wegen bei der Wehrmachtauskunftsstelle für Kriegerverluste und Kriegsgefangenen amtlich verwahrt werden. Auch Niederschriften über den vor Offizieren und Wehrmachtbeamten im Offizierrang erklärten letzten Willen werden an das nächste Kriegsgericht abgegeben, das sie an die Dehrrnachtauskunftsstelle weiterleitet. Für die Verwahrung eines eigenhändigen bürgerlichen Testaments oder eines schriftlichen Militärtestaments hat der Erblasser selbst zu sorgen. Er kann aber verlangen, daß das Testament von einem Kriegsrichter entgegengenommen und zur besonderen amtlichen Verwahrung abgeliefert wird. Er kann es zu diesem Zweck bei der Truppe oder Dienststelle abgeben. Die Ablieferung an das Kriegsgericht gilt insbesondere auch für Testamente, die im Nachlaß eines Gefallenen oder Verstorbenen oder bei den zurückgebliebeney Sachen eines Vermißten gefunden werden. Das Kriegsgericht gibt die Testamente, wenn der Erblasser gefallen oder verstorben ist, an das Nachlaßgericht weiter, sonst zur besonderen amtlichen Verwahrung an die Wehrmacht- auskunftsstelle für Kriegerverluste und Kriegsgefangene. !rNi Miln. *r ei! $ Hs K dir Aus der (Stabt Gießen. 3m Vorübergehen. Auf gar seltsame Weise berührt uns zuwellen der Atem eines Augenblicks. Die äußere Veranlaffuna mag ein kleines, unscheinbares Erlebnis fein. Auch wohl das Begegnen eines Blickes, der Klang eines flüchtigen Wortes, das Aufleuchten einer scheuen Gebärde. Beglückt traaen wir die Erinnerung daran durch die Stunden und läge. Dieses geschah um eine Nachmittagsstunde mitten im fließenden Strom der Straße: Gleichgültig aehen die Menschen aneinander vorbei. Gelprächsfehen flattern wie bunte Vögel fast lautlos vorüber. Ein Verwundeter, noch mühsam auf Krücken gehend, strebt an der Seite einer Schwester gegen den Strom. Nicht viel mehr als zwanzig Jahre, schätze ich, ist er alt. Diele der Vorübergehenden blicken auf den jungen Soldaten, dessen Gesicht noch von dem Ernst und der Schwere des Erlebten überschattet scheint. Dieses Hinsehen mag bei manchem Neugierde fein, bei anderen Mitleid. Diele aber auch sehen sich mitten hineingestellt in das Erleben unserer Zeit und werden daran erinnert, daß Siege mit Opfern erkauft, und daß diese Opfer, die schwer sind, für uns, die wir in der befriedeten Heimat glückhaft leben dürfen, gebracht werden. Da geschieht im Vorüberhuschen eines Augenblicks etwas Seltsames. Eine Frau tritt auf den Verwundeten zu, hält ihm einen leuchtenden Astern- ftrauß hin und sagt: „Für Sie!" Weiter nichts. Der Soldat ift überrascht. Doch dann macht er eine Hand frei, stützt sich mit der Achsel auf der Krücke und blickt auf die Blumen und bann auf die Frau. „Danke schön!" sagt er. Weiter nichts. Und ein Lächeln gleitet über fein junges Gesicht. Der Strom der Straße fließt schon wieder. Stockte er überhaupt? Sein Aeußeres hat er nicht verändert; denn nur drei, höchstens vier Menschen von Hunderten haben die kleine Szene beobachtet. Die Frau ist weitergegangen. Wer ahnt, daß mitten im flüchtig fließenden Strom der Straße für eines Herzschlags Dauer, einer Insel gleich, die Güte eines einfachen Menschenherzens aufleuchtet, und daß wie ein Sonnenschein der Dank sichtbar wurde, der die deutsche Heimat mit der kämpfenden Front ver- bindet? » Schn. Oie Hausbrandversorgunq. Kohle ist einer der wichtigsten Rohstoffe für die Kriegführung. Unsere Rüstungsindustrie braucht da- von gewaltige Mengen. Trotzdem wird die Bevölke- rung so ausreichend wie möglich mit Kohle versorgt. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr war die Witterung in diesem Herbst bisher recht milde. Fast überall konnte mehrere Wochen später mit der Heizung begonnen werden, und es genügte in der letzten Zeit ein mäßiges Heizen. Dadurch wurde beim HausbroNd nicht unerheblich an Kohle gespart. Aus diesem Grunde ist angeordnet worden, daß die Bezugsmengen der Hausbrandverbraucher insgesamt nur bis zu 90 v. H. ausgeliefert werden. Die frei werdenden Kohlenmengen kommen den Tag und Nacht schaffenden Waffenschmieden Großt-eutschlanbs zugute, die den Endsieg gewinnen helfen. Sollte ein außergewöhnlich harter und langer Winter kommen, werden Maßnahmen ergriffen, um etwa auftretende Härten auszugleichen. Tag der deuischen Hausmusik 1942. Die zehnjährige Wiederkehr des Tages der deutschen Hausmusik begeht die Fachschaft Musikerzieher in der Kreismusikerschast Gießen am Sonntag, 29. November, 19 Uhr, in der Aula der Universität in Verbindung mit der Hitler-Jugend Bann 116 und der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude" und unter Mitwirkung von Gesang- und Instrumental- solisten mit einer Gedenkfeier für I. S. Bach, der durch die Musiziergemeinschaft innerhalb seiner Familie geradezu das klassische Vorbild der Haus- musikpflege geworden ift. Weihnachtswein für kann- und Schwerarbeiter. Der Reichsemährungsminister hat allen deutschen und deutschstämmigen Lang-, Nacht-, Schwer- und Schwerstarbeitern als Sonderzuteilung zu Weihnachten je eine Flasche Wein zur Verfügung ge- stellt. Die Verteilung wird über die Weinbauwirt, schaftsoerbände im Benehmen mit den Ernährungs- Ämtern burchgeführt. Das Verfahren soll möglichst einfach geregelt werden. Nach Möglichkeit sind die Zulage- und Zusatzkarten heranzuziehen. Die Verteilung kann auch durch Ausgabe von Berechtigungsscheinen erfolgen. Jedem Betrieb sind zunächst soviel Ausweise oder Berechtigungsscheine auszuhändigen, als er Zulage- oder Zitsatzkarten für die laufende Zuteilungsperiode erhalten hat. Der Bezug der Weinsonderzuteilung für die in Lagern unterge- Oer große Irrtum. Roman von Meta Srte- 10 Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Sie möchte wohl wissen, wen sich Helene jetzt |im Lebensgefährten erwählt hat. Anmer. wenn Feie sich in (Erinnerungen verliert, bleibt sie klar urb gerecht. Schließlich hätte es doch geschehen loinen, daß Helene und Ludwig Rautenberg sich höhnten. Der Mann wollte und will diese Der- öönunq noch immer. Das weiß Kate. Und wenn Helene diesem Verlangen ihres frühe- ttn Verlobten nur Külte entgegensetzte und harte Dlehnung, so hat Käte doch noch k) Selene sich dabei leibst betrog. Fr-mlem Seje- Üiis hat Ludwig Rautenberg einmal sehr geliebt iird hat gewollt und gewünscht, daß aus dieser ßbbe ein gemeinsames, beglückendes Leben er- vcchsen solle. Nun aber scheint es, als habe Helene D-flid) Schmerz und 'Bitterkeit überwunden. Nun Ddibet sie sich einem neuen Leben zu. Räte wünscht Helene alles Gute. Für sie selbst toert sich nichts. Sie sieht nicht verbittert m die Bergangenfjeit zurück. Auch sie hat Lichffttg R?"' ierberg sehr geliebt, und aus dieser Liebe ist ihr Ritti), ihr lieber Junge, erwachsen. So ist sie gluck- liä, und da ihre Tage mit Arbeit ausgefullt sind, iit sie auch zufrieden. » Run erinnert sie sich wieder des anderen «jn- totes des eben empfangenen Briefes. Sie ist mit ter von Helene vorgeschlaaenen Regelung sehr em- Bcrftanben. Und wenn das Leben und Arbeiten hier |o weiterläuft, wird das kleine Haus bald ihr Eigen- , hi in werden. „ , Durch die geöffnete Tür kommen vom Neben- smmer her jauchzende Laute, Martin krabbelt dort n feinem Ställchen herum. Er fitzt auf weichen XbUbetfen und freut sich el -lonialrech x einst in. t> trfen Aktin knie. Zwei f es mogli Men. 3 M in N' itflt Die 0i Menmächte »tien hat riiien. Wir Ienheit ju: den oder t jen bleiber innig Afri Arischen chnft Fra ortung bie1 leit, seine < j'Sfi Vegu tat seinen K tuen 2uadi jenschen vei 1 oenüaltur !jch Frankrk je weiten ' chen Euer, 1 Forschen Lende Ruf inniger bett to!e vor 40 vl; an die Her Seite dvohl die in einziger dsplünden Hen gewe Die Zeit ■ tr die fra Knzender der die inn itnjöfifäen rt-’n ist stäi I Erwerb 8 gegen de, h in Frai ki zum P Egte sich An Mition. ' ® öndachm «hoitflung w.Hschen m so gn Jwr Aeoöll Mündlich können SieesnurvulgHa sagen, schriktttch mehreren, durch eine Kleinanzeige lagen Sie es alle» Foxterrier auf den Namen „Tick" hörend, entlaufen. Erbitte Anruf Nr. 4653. Unerwartet traf uns die traurige Nachricht, daß unser lieber, guter Sohn, Bruder, Schwager, Onkel und Neffe Ludwig Deibel Schütze in einem Kraftradschützen-Batl. am 16. Oktober 1942 an den Folgen einer Verwundung im Alter von 34 Jahren im Osten gestorben ist. In tiefer Trauer: Wilhelm Deibel und Frau Anna Pitz, geb. Deibel, und Kinder; Wilhelm Deibel, z. Z. im Felde, und Frau, nebst Kindern Gustav Bleckwenn, z. Z. im Felde, u. Frau, nebst Kindern; Otto Deibel, z. Z. im Felde, und Braut Melitta Deibel. Gießen, Wiesbaden, Frankfurt a. M. __________________'_________________________________06078 mit Tanninzusatz vorrätig sein. Eine gefährliche Unfallquelle im Haushalt ist auch die Leuchtgasvergiftung. Drohende Gasgefahr ist nicht immer durch den Geruch wahrnehmbar. Denn das Kohlenoxyd, der eigentlich giftige Bestandteil des Leuchtgases, ist geruchlos. Die riechenden Beimengungen dagegen können unter gewissen Umständen aus der Gasmenge verschwinden, während das Kohlenoxyd übrigbleibrf Besonders wichtig ist es, daß die Hausfrau beim Anzünden des Gasherdes darauf achtet, daß die Düsen des Brenners „ „ ... , .. auch wirklich alle entflammt sind. Denn aus nicht- fehlt, darunter hellgraue Windjacke, dunkle lange ClOtf 1 Wemb 4( Wo mar 1< fcMi« j?11 Wem J« 1940 d 1*’ afrika, verpf Zf «uberh Pöfnerih ®enbu W! Sw k,^rit0 ö$ertQ. fr» Iss kti Htz SÄ & p& [Stellenangebote! teile Urtprugi- leifihie, fewbern nut Seufid»- eblchrtften de« G» »ftbunalldjeöcn bet- Kfieol - 8t*t60bei enbBcwethmgiuate» legen mifltn ittr 8et- mdbang emiSedeßte auf bet »tt(fielt* «* men sab Anfchrtft bei Qetvetina ttoceni Tücktiger, zuverlässiger AasWrek für 4,5-Tonnen- Lasttvagen l Holzgenerator), sofort gesucht. Einstellung durch das Arbeitsamt. Friedr. Kuhl Autotransprote Gießen, JnLöbersHofS. Luche eine tücht. SMülteri» f. landwittschaft- lichen Betrieb, i. frauenlosen Haushalt. Schr. Ang. unt. 06111 a.d.G.A. Putzfrau z. Reinigen der Kontorräume, abends von ca. 5-7 Uhr, gesucht. Benner, Krumm & Sauer, §588 D Gießen, Bahnhofstr. 40. Lehrgang für Turnerinnen der Kreise 23 und 24. ffreisfrauenturnmart Heinrich Schneider (Wetzlar) hatte die Turnerinnen zu einem Lehrgang nach Krofdorf einberufen, zu dem 38 Turnerinnen antraten. Am Samstag wurde der Lehrgang mit einer Laufgymnastik und Einführung in das Korbballspiel eröffnet. Der Turnverein Krofdorf hatte die Vorbereitung des Lehrgangs und die Unterbringung der Teilnehmer vorbildlich durchgefühtt. Zum guten Gelingen des Kameradschaftsabends am Samstag ttugen alle bei; Lieder wechselten mit Mundartdichtungen und Musikstücken der eifrigen jugendlichen Kapelle des Tv.. Krofdorf. Heinrich Schneider dankte dem To. Krofdorf für die geleistete Arbeit und die Gastfreundschaft und schloß mit dem Gruß an Führer und Wehrmacht. Der Sonntyg begann mit dem Gedenken an die Toten, Spruch und Lied (Jdel Hauck). Dann folgten Lauf und Bewegungsschule, Gerätturnen und Seilübungen. Nach dem gemeinsamen Eintopfessen wurde die Lehrgangsarbeit von Schneider mit einem Gruppentanzspiel (Grauerholz) weitergeführt. Den Abschluß bildeten verschiedene Hallenkampfspiele. Alle Turnerinnen waren vom Anfang bis zum Schluß des Lehrgangs mit Eifer - und Freude bei der Arbeit. Dom Fußball. Spg. Ettingshausen — Spg. Ulphe 0:3 (0:1). Am Sonntag standen sich die Mannschaften zum Verbandsspiel in Utphe gegenüber. Die Platzbesitzer konnten das Spiel mit 3:0 für sich entscheiden, da Ettingshausen mit nur sieben Spielern antreten konnte. Daß die Niederlage für Ettingshausen nicht höher wurde, lag allein an der Abwehr der Ettingshäuser Verteidigung, deren Leistungen besonders hervorgehoben werden müssen. 1900 l.Jgd. — Wieseck l.Jgd. 3:1 (0:0). ; Am «Sonntag standen sich auf dem Platze der Spielvereinigung 1900 beide Mannschaften zum fälligen Derbandsspiel gegenüber. Die Blau-Weißen, Die nur mit 10 Mann antraten, fanden sich m der ersten Spielhälfte nicht richtig zusammen. Trotzdem konnten sie den ungestümen Angriffen der Gäste standhalten, und mit 0:0 wurden die Seiten gewechselt. In der zweiten Spielhälfte spielte 1900 mit dem Wind und wurde überlegener. Besonders die linke Seite schaffte gefährliche Situattonen im Strafraum der Gäste. Dabei bot sich eine günstige Gelegenheit in Form eines Elfmeters, den Ebert einwandfrei einschoß und somit 1900 in Führung brachte. Bei einem Durchbruch der Gäste konnten sie den Ausgleich erzielen. Dies brachte die Blau- Weißen nicht in Verwirrung, und sie konnten bis zum Schluß noch zwei weitere Treffer verdient er« kämpfen. Haupfichriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertteter bei Haupfichriftlciiers: Ernst Blumschem. Vercmtworllich für Politik und Silber: Dr. Fr. W. Lange; für das Feuilleton: Dr. Hans Tbliriot; für Stadt Gießen, Provinz, Wirtichast und Sport: Ernst Blumschein. Druck und Verlag: Brühlsche UniversitäiSvruckerei R. Lange K. G. LerlagSleiter: Tr.-Jng. Erich Hamann: Änzeig*nleiier: Hans Beck. 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