e MM B Montag. 26. Januar M2 MGietzeimAnzeiger General-Anzeiger für Oberhefsen Zchrfftleitung vnd Geschäftsstelle: riehen, Zchulstratze 7-9 Annahme von Anreinen für die Mittagsnummer bis 8'/,Ubr desBormittags Anreiacn-Preife: Anzeigenteil 7Rpf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Textteil 50 Nnf. je mm bei 70 mm Zeilcnbreite Nachläße: Wiederholung Malstaffel I Abschlüsfe-^lengenstaftelir Platzvorfchrift (vorherige Vereinbarung) 25"/»mehr von einzelnen infolge höherer Gewalt «ernsvreckanfchlnh 2251 Vrvck vnd verlaz: Drahtanschrift: „Anzeige^ vrühlfcheUniverfitätrdruckerelR. Lange Postscheck 11686 Kranlf.-M. Starke britische Kräfte nordostwärts , Iber die Deutsche von Agedabia zurückgewiesen MW Unter den acht durch das Unterseeboot des Ka- Kosmeltk osmtlik Der falsche Prophet. Von unserer Berliner Schriftleitung. ägyptischen Grenze bis zur Cyrenaika sei es notwendig gewesen, die britischen Tanks und die sonstigen britischen motorisierten Einheiten zu überholen und deshalb zurückzunehmen. In diesem Augenblick sei General Rommel vorgestoßen. Die britischen Korrespondenten berichteten aus Libyen, eine der wichtigsten Lehren, die die britischen Streitkräfte Kampfwagen und sonstigen motorisierten Fahrzeuge zu überholen. Nicht nur die größeren deutschen Panzereinheiten, sondern auch die kleineren Gruppen der deutschen motorisierten Streitkräfte verfügten über Reparaturabteilungen. Die Aus- rüstung dieser ReparaturabteUungen sei so vollständig, wie man sie sich nur irgend denken könne, und chr Personal setze beschädigte Fahrzeuge sofort in- > stand, unbeachtet der Kämpfe, die um sie herum ! fortgesetzt würden. Tunis vorzudringen." Heute, angesichts des neuen Vorstoßes des Generals Rommel, wird man sowohl in London als auch in den USA. und in Moskau feststellen müssen, daß Herr Churchill mit seinen Prophezeiungen über die libysche Offensive wieder einmal gründlich danebenprophezeit hat. Es ist keines der Ziele, deren Erreichung er so großspurig und großmäulig angekkindigt hat, erreicht worden. 5m Gegenterl, General Rommel steht heute, wie gerade der letzte erfolgreiche Vorstoß bewiesen hat, an einer "mie, wo er jede Beweglichkeit hat und von wo er tionen unternehmen kann, wie es ihm p"sit. Rach Churchill sollte die britische Offensive in Libyen ein Waterloo eine Demichtungsschlgcht werden. Auch diesmal irrte sich Churchill gründlich. General Rommel lebt, seine Truppen sind voller Angriffskrast. Die Initiative liegt bei ihnen. Es war wieder einmal nichts mit den Prophezeiungen Churchills. Berlin, 25. Ian. (DNB.) Trotz überaus i starker Kälte, die stellenweise minus 38 Grad be- j trug, kam es im nördlichen Abschnitt der i Ostfront am 23. Januar zu erneuten Abwehrkämpfen. So richtete" sich südostwärts des ■ Ilmens ees ein feindlicher Angriff mit Panzerunterstützung gegen einen von den deutschen Truppen besetzten Bahnhof. Obwohl der anhaltende leichte Schneefall die Sicht sehr erschwerte, wurde der Angriff abgewiesen, vier Panzerkampfwagen vernichtet und zwei schwer beschädigt. Auch nordostwärts des Ilmensees griff der Feind mehrfach mit starken Kräften und Artillerie- und Granatwerfer-Vorbereitung deutsche Truppen an, die einen Bahndamm hielten. Die Bolschewisten wurden jedoch gleichfalls in zum Teil heftigen Nah kämpf en abgewiesen und mußten sich nach hohen blutigen Verlusten zurückziehen. Nach wiederholten Stoßtruppvorstößen setzte sich der Feind in den Abendstunden von den deutschen Linien ab. Eine kühne Tat vollbrachte am 23. Januar ein über das Eis des Finnischen Meerbusens gegen die Fahrrinne Leningrad- Kron st adt angesetzter deutscher Stoßtrupp, der sich bereits sechs Kilometer über die Gisbarrieren vorgearbeitet hatte, wobei er plötzlich auf einen bolschewistischen Fernsprechposten stieß, dessen Besatzung nach kurzem Kampf überwältigt, und gefangen genommen wurde. Nordwärts Kursk wurde die Absicht des Gegners, flankierend in die deutschen Linien einzu- brechen, durch zusammengefaßtes Abwehrfeuer vereitelt. Drei Panzer und andere schwere Waffen des Gegners wurden vernichtet. Bei einer Kalte von 41 Grad und scharfem Nordost- wind brach, ostwärts von Kursk em star- kerer deutscher Stoßtrupp mehrere.Kilometer tief in das vom Feind besetzte Gebiet ein, stieß gegen aus diesem Feldzug mitnehmen müßten, ergebe sich aus der ungewöhnlichen Schnelligkeit, mit m in der Lage gewesen seien, ihre N.'e deutschen U-Booiserfo^ge an der nordamerikanischen Küste ilis " 'dobtt ihre* «"gegen, ? &itr noltut, "a’ltimhouf, ”• Zeiher en* !nJen haben. - ‘Malin*, dj, M 2.ttKr B» "161. bflnn Sif nl°i a. unw :$sdiri/ sichren. Die Armee der Wüste kann dem Buch bet Geschichte ein weiteres Blatt hinzufügen, welches den Blättern, auf denen Blenheim und Waterloo geschrieben steht, ebenbürtig ist." In dasselbe Horn testeten denn auch di» journalistischen und propagan* distischen Trabanten des Herrn Churchill. U. a. gab der Sender Boston folgende Weisheit von sich: „Die Engländer hoffen, mit dem neu begonnenen Vormarsch die deutsch-italienischen Truppen zu Wacstn und bis an die Grenze von Französisch- Oie Niederlage von Hawai. Stockholm, 26. Jan. (Europapreß.) Der amerikanische Untersuchungsausschuß, der die Ereignisse bei Pearl Harbour zu Beginn des Krieges mit Japan nachprüft, teilte mit, daß dem Flottenkorn- mando auf Hawai zehn Tage vor Beginn der japanischen Operationen mitgeteilt worden sei, daß ein japanischer Angriff auf die Philippinen wah^ scheinlich sei. Diese Informationen hätten jedoch „den verantwortlichen Persönlichkeiten auf Hawai >bie drohende Gefahr eines unmittelbar bevorstehenden Luftangriffes nicht zum Bewußtsein gebracht". In dem Bericht werden Admiral Kimmel und Generalleutnant Short „fahrlässigen Verhaltens im Dienst" bezichtigt. Kimmel und Short hätten versäumt, miteinander in Verbindung zu treten. Die Notwendigkeit, der Gefahr eines Luftangriffes rechtzeitig zu begegnen, fei niemals erwogen worden. Der Angriff habe deshalb^ auch völlig überrascht. Es sei auf Hawai nicht genügend Kriegsmaterial vorhanden gewesen, aber dies andere nichts an der Tatsache, daß man veriaumt habe, die geeigneten Maßnahmen mit den verfügbaren Mitteln zu treffen. , Australien in Erwartung eines japanischen Angri^es. S ch a n g h a i, 26. Ian. (Europapreß) Die australische Regierung erwartet einen lapamlchen Angriff auf den australischen Kontinent bereite in nächster Zeit. Der australische Kriegsminister Forde, der den zur Zeit zur Erholung in Westaustralien weilenden Ministerpräsidenten C u r t i n vertritt, hat das Land sofort auf Kriegszustand bringen lassen. Das australische Knegskablyett und der Kriegsrat sind am Sonntag zusammengetreten, um die dringlichsten Maßnahmen anzuordnen. Ml- nisterpräsident Curtin wird von Perth nach Mel- bourne zurückkehren. Das Kabinett tagt seit einiger Zeit schon nicht mehr in der Hauptstadt Canberra, sondern in Melbourne, um mit den hier stationierten militärischen Stellen ständig in Verbindung sein zu können. Diese Maßnahmen zeigen dis Sorgs Schwere Kämpfe bei hefiiger Kälte Oer Wehrmachtbericht vom Gamstag. DNB. Aus dem Führerhauptguartier, 24. Jan. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: An mehreren Stellen des mittleren Abschnitts der Ostfront führten unsere Truppen erfolgreiche Angriffe und fügten dem Feind hohe Verluste an Wenschen und Material zu. Im hohen Norden wurden Teilstrecken der Wurmanbahn durch Bombentreffer zerstört und eine Industrieanlage schwer getroffen. Die Sowjets verloren am gestrigen Tage 27 Flugzeuge, während nur ein eigenes Flugzeug vermißt wird. 3m Kampf gegen Großbritannien bombardierte die Luftwaffe bei Tage Versorgungsbetriebe des Hafens Great Parmouth sowie einen Flugplatz in Schottland. Vor der norwegischen Küste beschädigte ein Winensuchboot ein feindliches Unterseeboot durch Wasserbomben. Wie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben, haben deutsche Unterseeboote bei ihrem ersten Auftreten in nordamerikanischen und kanadischen Gewässern der feindlichen 13er- sorgunasschiffahrt schweren Schaden zugefugt. Unmittelbar vor der feindlichen Küste versenkten sie IS Handelsschiffe mit zusammen 125000 DRT. Ein weiteres Schiff und ein Bewacher wurden torpediert. Bei diesen Kämpfen hat sich besonders das Unterseeboot des Kapitänleutnants h a t • degen ausgezeichnet. Ls versenkte allein 8 Schiffe mit 53 000 BRT.» darunter drei Tanker, vor Neu- ’°3n Xorbafrita verlies der ««griff bet deutsch-italienischen Schnellen Verbände, unterstützt von Kampf- und Sturzkampffliegerverbanden, wer- terhin erfolgreich. Starke britische Kräfte wurden über Agedabia hinaus nach Osten zurückgeworfen. Deutsche Kampfflugzeuge setzten die Angriffe auf militärische Anlagen der Insel Malta mit guter Wirkung fort heiten bekannt: Am Vormittag des 21. Januar griffen deutsch- italienische Verbände überraschend bie vor ihren Knien in der Cyrenaika aufmarschienen britischen kräite an. Während deutsche Kampf- und Sturz- tamofflugzeuge den Gegner aus der Luft mit einem Bombenhagel belegten, warfen die deutsch-italienischen Verbündeten den Feind nach Osten zuruck. Unter der Wucht des Vorstoßes der Verbündeten mußte der Gegner fluchtartig teils nach Osten, teils nach Nordosten in der Richtung auf Agedabia zu- rückweichen. General Rommel ging fofort zur Ver- folgunq über und fetzte diefe in ständiger Veruh- rung mit dem Gegner auch am 22. Januar fort. Am Morgen des 22. Januar um 10 Uhr wurde A g e - babia nach kurzem Kampf genommen, und auch über Agedahia hinaus konnte em beträchtlicher Geländegewinn erzielt werden. ^cr- bände der Luftwaffe griffen in rollenden Einsätzen auch hier die zurückgehenden feindlichen Kolonnen an und brachten dem Gegner stärkere Verluste bei. Am 24. Januar wurde der Vorstoß, mit dem Die britische Führung offenbar nicht gerechnet hatte, weiterqeführt. Nordostwärts von Agedabia wurden starke Kräfte unter erneuten schweren Verlusten geschlagen und weiter nach Nordosten Zuruckgeworfen. Allein am 24. Januar wurden 117 PaNzerkamps- magen, 33 Geschütze unb1 eine große Anzahl von Lastkraftwagen erbeutet oder vernichtet. Damit hat sich die Deute auf 143 Panzerkampfwagen und 80 Geschütze erhöht. Die Treffsicherheit der Erdtruppen beweist sich darin, daß sie allein 14 britische Augzeuge abgeschossen bzw. am Boden vernichtet haben. ter „Cyclops" (9076 BRT.), der in Liverpool beheimatet ist, ferner die beiden amerikanischen Tanker „Malay" (8207 BRT.) und „Norneß (9577 BRT.), der unter der Flagge Panamas re- giftriert ist, und ein weiterer USA.-Tanker. Außerdem wurden versenkt: Der englische Tanker „C o i m- bra" (6768 BRT.), der amerikanische Dampfer „City of Atlanta" (5269 BRT.), der amerikanische Tanker „Allan Jackson" (6635 DR^..) und der für die USA. fahrende lettische Dampfer „Cilvaixa" (3779 BRT.). Wie nahe die Versenkungen unter der Küste erfolgten, geht daraus hervor, daß zwei von den versenkten Tankern mit dem Deck auf Grund liegen, während der Bug steil -aus dem Wasser hervvrragt. Dieser Erfolg der beut- chen Kriegsmarine ist um jo bedeutsamer, als die, deutsche Unterfeebootmaffe bereits in dieser Woche im Atlantik weitere vier britische Handelsschiffe mit insgesamt 21 000 BRT. versenkte und einen großen Transporter schwer beschädigte. bringen. Damit erweitert sich das Tätigkeitsgebiet unserer U-Bootwaffe noch um ein Bedeutendes. Sie erstreckte sich bisher schon auf Seegebiete in den verschiedensten Räumen, die durch riesige Entfernungen voneinander getrennt find.- Sie bestritt nicht nur bie Schlacht im Atlantik, sondern wirkte in kühnen Operationen auch im Eismeer und i m M i 11 e l m e e r und verlängerte dadurch die Flanken unserer Fronten. Durch den kühnen Einsatz mehrere Ortschaften vor und zwang die Bolschewisten nach Osten zurückzuiweichen. In einem anderen Abschnitt durchbrachen deutsche Truppen trotz zäher Verteidigung des Feindes — unentwegt gegen den scharfen Nordostwind ankämpsend — die vorderen Stellungen und drangen in einzelne Stützpunkte des Gegners ein. Obgleich die Bolschewisten mehrmals versuchten, durch Einsatz von Panzerkanlpf' wagen den deutschen Gegenangriff aufzuhalten, konnten mehrere Stützpunkte fest in Besitz genommen werden. Fünf Panzer 'wurden vernichtet. - An. einigen Stellen des D o n e z - Ab sch n i 11 s wiederholte der Feind bei einer Kälte von 26 Grad auch am 23.1. seine Angriffe mit starken Kräften seiner Infanterie und mit Artillerie, Panzerkampfwagen und Schlachtfliegern. Obwohl die deutschen Soldaten schon den vierten Tag in heftigem Abwehrkampf standen, brach Welle um Welle der anstürmenden Sowjettruppen im deutschen Abwehrfeuer unter schwersten Verlusten für bie Bolschewisten zusammen. Ein deutsches Aufklärungsflugzeug hatte zwölf feuernde bolschewistische Batterien festgestellt. Durch genaue Feuerlenkung konnte in kürzester Zeit die Hälfte der feindlichen Batterien außer Gefecht gesetzt werden. Gleichzeitig wurden bolschewistische Infanterie-Bereitstellungen vernichtet. Die in Schnee und Kälte hart kämpfende deutsche Infanterie wurde durch diese Einsätze der Luftwaffe wesentlich entlastet. An der Süd küst e b er Krim mürbe ein erneuter bolschewistischer Landungsversuch abgewehrt. Im Rücken der Sewastopol einschließenden deutschen Truppen versuchte' der Feind, im Schutze der Nacht annähernd 200 Mann zu landen. Kusten- sicherungen nahmen jedoch bie bolschewistist' i Schiffe unter fo wirksames Feuer, daß sie ihr Vorhaben nicht ausführen konnten, sondern wieder jiuf das Meer abdrehen mußten. Kapitänleutnant H a r b e g e n , der erfolgreiche U-Boot-Kommandant, vor dem Auslaufen zur Femd- fahrt. (PK.-Aufn.: Kriegsberichter Kramer jSch.j.) Oer italienische Bericht. Rom, 25. Januar. (DNB.) Der italienische Wehrmachtbericht vom Sonntag meldet: Hesttge Kampfe fanden im Verlauf des gestrigen Tages ostwärts und südostwärts von Agedabia statt. Ernige feindliche Panzerverbände wurden von den Pan- zerelnheiten der Achse eingekreist und vernichtet Die Gesamtbeute betrug bis gestern abend 80 Geschütze, 143 Panzer, darunter einige in Amerika hergestellte 28-Tonnen-Panzer. Viele der erbeuteten Panzer sind unversehrt unb werden von unseren Abteilungen Zum Einsatz gebracht. Die Zahl der Gefangenen ist beträchtlich. - Don Landstreitkräften wurden elf englische Flugzeuge abgeschossen ober am Boden nichtet. Verbände der deutschen unb itanenttmen Luftwaffe, die sich wirksam an ben Kämpfen der Panzerbivision beteiligten, griffen rückwärtige feindliche Stellungen an unb bombardierten Flugplätze und Änsammlungen motorisierter Mittel. Eine zur Landung gezwungene Hurricane geriet in Brand. Im mittleren Mittelmeer schossen Einheiten unserer Kriegsmarine, die einen Geleitzug sicherten, Zwei feindliche Torpedoflugzeuge ab. Ein drittes Torpedoflugzeug und ein Beaufighter-Flug- zeu>g wurden von deutschen Jägern abgeschossen. Eme unangenehme lleberraschuna für London. Stockholm, 25. Ian. (Europapreß.) Der energische Vorstoß General Rommels in Libyen war für London eine unangenehme Ueberraschung. .^venska Dagbladet" berichtet, grundsätzlich habe man eine Gegenoffensive Rommels stets für möglich gehalten, doch sei man nicht darauf g e - s a ß k gewesen, daß ein solcher Gegenangriff erfolgreich sein würde. Die Berichte aus Kairo ließen darauf schließen, daß Rommel einen sehr g e - schickten Zeitpunkt für seinen Gegenstoß gewählt habe. Nach dem weiten Vormarsch von der ioo g i wetü nung bN' i mithin“1, । •niwnl“ K- ludlL i !!S> Der außerordentliche Erfolg, den deutsche U-B°°t- bei ihrem ersten Austreten m nordamerikamschen uns kanadischen Gewässern errungen h°b«n und insde'ondere die Tatsache, daß es dem Kapitanleut- nant ’ chardegen mit seinem U-Boot gefangim ift vor Neuyork acht «chiste mit 53 000 .BRT zu oersenken, erfüllen das ganze deutsche Volk mit leb haiter Genugtuung und größter Bewunderung vor Liefen neuen Toten der besoÄeres Gepräge gibt. .. . . . . _ n°rdam«ikanisch-n'u^ "ianaA-n Küste °°rzu. finden sich an größeren Schissen der britische Dump- von a u sind. Oer Aufbau der Ukraine. Exp es am Sonntagnachmittag den D o r m a r burmanisches Gebiet angetreten. Um Indiens Unabhängigkeit Am Jahrestage des Manifestes vom 26. Januar 1930. vier, an der japanischen „Riviera". Auch in Tokyo selbst findet man Palmen und Bambus, Pflanzen subtropischer Regionen. Und doch habe ich auch in Tokyo einmal einen Winter erlebt, der doppelt Die Städtischen Bühnen in Frankfurt bleiben vom Montag, 26. Januar, an vorübergehend geschlossen. Batterien des Heeres nahmen erneut kriegswich- tige Ziele des Gegners in Leningrad von der Ein- schli-eßungsfront aus unter Beschuß. Mehrere Trup- penunter fünfte, Werftanlagen im Hafengebiet und ein groß-es Betriebsstofflager der Bolschewisten erhielten Treffer. Reichsfinanzminister Graf Schwerin von Krosigk sprach in Mailand vor der Deutschen Handelskammer für Italien über Probleme der Kriegsfinan- zierung. Alljährlich ayr 26. Januar ist diese Kampfansage an England im ganzen Lande Mittelpunkt großer Dolksdemonstrationen. In diesem Jahre, da Indiens Volk ungewollt nur durch härtesten Zwang in den Zerstörung eine Epoche des Aufbaues einzuleiten. Die Haltung jedes Ukrainers wird dabei entspreche- anerkannt und belohnt werden. Die ukrainische Bevölkerung soll durch Arbeit, und Leistung den deutschen Soldaten ihren Dank für die Befreiung abstatten. Alle Kräfte des Landes gehörten dem Aufbau. Jeder Faulenzer und Störenfried wird bestraft. Jeder Ukrainer hat die Möglichkeit, nach seinem Glauben und nach seiner Auffassung zu leben und glücklich zu werden. Zu Ehren des Gouverneurs von Danca d'Itali-a, Dr. Dicenco A z z o l i n i, veranstaltete der Präsident der Deutschen Reichsbank, Reichsmimster Funk, einen Empfang. hier die K ch und hteldjaufj ki Königs, lipdle unter fc Wobei Ne mit seines mit di ö Mur de chnee graben, in denen sie von Haus zu Haus gehen, E fatleft .«Sie hei 189 ynt?" d. Schnelle japanische Fortschritte in Malaya und Burma. Winter in Japan. Eine Erinnerung von Dr. Charlotte Rieder. Die zartesten und schönsten Farbenholzschnitte der berühmten japanischen Maler H o k u s a i und H i r o s h j g e sind für mich die japanischen Win- terlandschaften, mit schneebedeckten Hügeln, mit ein paar Bauernhäusern, die unter der weißen Last fast vollständig begraben sind, und mit Menschen, die -sich mühsam auf ihren Schlechtwetter-Getas, den hohen japanischen Holzschuhen, unter halb aufgespannten, großen, bunten japanischen Papierschirmen durch die Gewalt des Schneesturmes vorwärts kämpfen. fanten, die durch das ungewohnte Auftauchen Menschen äufgeschreckt, wild trompetend davonstürmten. Die Elefanten nahmen bei der Flucht im Zeichen des Blutes, das indische Soldaten als Kanonenfutter für ihre Unterdrücker in den Dschungeln Malayas vergießen mußten. Es wird immer weitere Schichten unter die Freiheitsfahnen rufen und im geeinten Willen die Fesseln ihrer Aussauger endgültig abzustreifen, noch härter und fester zusammenscharen. Das Eichenlaub zum Ritterkreuz. DRB. Aus dem Führerhauptquartier, 25. Ian. Der Führer hat dem Generalmajor F r e i - Herrn vonundzuGilsa, Kommandeur einer Infanterie-Di'viüvn das Eichenlaub zum Ritterkreuz verliehen als 68. Soldaten der deutschen Wehrmacht. OasRitterkreu^ für einen Fernaufklärer Berlin, 24. Jan. (DRB.) Der Führer verlieh auf Vorschlag des Oberbefehlshabers der Luftwaffe das Ritterkreuz an: Hauptmann Hans Wolff, Staffelkapitän einer Nahaufklärerstaffel, der in zahl- reichen kühnen Aufklärungsflügen die Luftbildun-- terlagen für die Kampfführung auf dem nördlichen Kriegsschauplatz und im Eismeer erbracht hat, nachdem er bereits im FeDzug gegen Frankreich und im Lustkrieg gegen England hervorragende Stiftungen aufzuweisen hatte. 51 v.H. mehr als im Dorjahre. DerIin, 24.Ian. (DNB.) Der 5. Opferfonn- t a g im Kriegs-Winterhilfswerk am 11. Januar 1942 brachte ein vorläufiges Ergebnis von 34 061 082,07 RM. Im Vergleich zum 5. Dp-ferfonntag des vergangenen Jahres hat sich das Ergebnis um 11 539 528,39 RM., das sind rund 51 v. H., erhöht. Ein Beweis, daß das deutsche Volk in unerschütterlichem Vertrauen zum Führer steht und Front und Heimat im festen Glauben an den Sieg verbunden NSG. Das Haus der Technik des Gaues Hessen- Nassau hat seine Tätigkeit für das Jahr 1942 ausgenommen. Mit einer Veranstaltung im Saalbau der Gauhauptstadt fand die Eröffnung seiner Vortragsreihe statt, in deren Mittelpunkt ein Vortrag von Generaldirektor Dr. ter Meer über das Thema „Der deutsche Kautschuk" stand. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der Leiter des Gau- amtes für Technik, Gauamtsleiter Dr. Kränz- lein, die Gäste und zog über die Verbindung der beiden Begriffe von Politik und Technik einen Vergleich zwischen der deutschen und englischen Haltung auf diesem Gebiet. England war Ende des 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts technisch noch führend. Die Erfindungen der Dampfmaschine, des mechanischen Webstuhls und der Bau großer Gasfabriken unter Mithilfe deutscher Ingenieure lassen dies erkennen. Aber England verlor bald das Erfindungsgenie und das vorbildliche technische Gestalten. Englischer Krämergeist sah im Sklavenhandel mit Negern nach Amerika einen viel bequemeren Weg, um zur „Pro- sperityv" zu gelangen als sich mit mühsamen Erfindungen und technischen Ausgestaltungen mit all ihren geldlichen Rückschlägen und Enttäuschungen abzumühen. Grausamste Ausnützung erlangter Machtpositionen in tropischen Ländern gaben die Möglichkeit, schnell zu riesigen Reichtümern und Schätzen zu kommen. Es „erfand" ferner den gewinnbringenden Opiumhandel in Ostasien. In Versailles hat England den Raub der deutschen Kolonien damit begründet, daß wir Deutschen grausam gegen unsere Kolonialvölker gewesen seien. Deutsch, tand hat nie Sklaven- und Opiumhandel getrieben, im Gegenteil. Mit dem Kampf gegen Schlafkrankheit und Malaria durch das Germanin, Plasmochin und Atebrin hat es seine und andere Kolonialgebiete vor Siechtum bewahrt und den Bevölkerungszuwachs Politik und Technik Gauamtsleiter Or. Kränzlein zur Eröffnung des Hauses der Technik. Berlin, 24. Ian. (DNB.) In L u ck in Wolhynien erschien erstmals die „Deutsche Ukraine- Zeitung" als neues deutsches Organ für die gesamte Ukraine. In der ersten Ausgabe des Blattes fordern Reichsminister Rosenberg und Reichs- kommissar Koch die ukrainische Bevölkerung zur Mitarbeit am Wiederaufbau des Landes auf, das vom Bolschewismus in ein furchtbares Elend geführt worden ist. Die neue Verwaltung erwartet den 'M । feS; W „n Der E' Frieder> t iü "u,-achtet, Ps M iJ&wj fühlbar mar, da das ganze Leben der Weltstadt nicht darauf eingerichtet ist. Als ich eines Morgens aufmachte, ü>ar der Himmel grau und behangen und die Luft falt. Gegen zehn Ul"- erst kam es vereinzelt, dann in kleinen Flocken, immer größer — der erste Hchnee des Jahres. Er deckte die Kiefern und die Palmen, legte sich auf die frühen Pflaumenblüten und färbte die Dächer weiß. Es schneite den ganzen Tag und die ganze Nacht und hörte erst auf gegen Mittag des zweiten Tages. Doch was war inzwischen aus der Stadt geworden? Mit Mühe kämpfte ich mich durch den kniehohen Schnee der Einfahrt His auf die Straße, wo ein jchmaler Pfad geschaufelt war. Straßenbahn und versklavt, wie es sich die englischen Plutokraten ausgedacht hatten. Deutsche Forschung und Technik haben diesen schändlichen Plan vereitelt. Bereits 1938 lief der deutsche Film „Kautschuk". In ihm wird geschichtlich klargelegt, wie in den 70er Jahren des vergangenen Jahrhunderts der Engländer Wiekham den Kautschuk Brasiliens trotz in Tokyo. Aber im Gebirge im Inland bleibt der Schnee ost Monate liegen, und die Luft ist so kalt, daß selbst der Cluzenji-Wasserfall oberhalb von Nikko zu einer einzigen, gewaltigen, durchsichtigen, grünen Eismasse erstarrt. Doch gibt es auch andere Wasserfälle und Flußläufe in Japan, die selbst im Schnee in unveränderter Wärme über Felsen stürzen und sich zu Seen weiten, in denen Warmwasserfische auch im Printer ein angenehmes Dasein führen. Denn überall in Japan kocht und brodelt es unter der Erdoberfläche von vulkanischen Kräften. Heiße Quellen entspringen und sammeln sich zu Bächen und Flüssen. Und oft bin ich an ein dampfendes Flußbett hinuntergeklettert, um mich mit eigener Hand davon zu Überzeugen, daß wirklich heißes Wasser durch die Schneelandschaft fließt. Nicht überall in Japan kennt man einen Winter, wie er bei uns ist. Denn die japanische Inselwelt erstreckt sich ja von dem tropischen Kyushu im Süden bis zur arktischen Nordhälfte der Insel Hot- kaido hoch im Norden. Etwa in der Mitte zwischen beiden Extremen liegt Tokyo, das eigentlich schon subttopisches Klima aufweist. Fährt man nach Atami, dem Badeort Tokyos am Stillen Ozean, so kommt man durch dunkelgrüne Mandarinenplan- tagen^in deren Laub versteckt die reifenden Früchte golden hervorleuchten. Ewig mild und warm ist vier, an der japanischen „Riviera". Auch in Toi Kleine politische Nachrichten. Nachdem die britische Admiralität erst vor 5 Ta- ae-n den Verlust des britischen Unterseebootes „P er- feus" mitteilen mußte, ist sie am 24.Januar gezwungen, die Versenkung eines weiteren Unterseebootes, des „H 31" bekannt zu geben, ein „Einhüllenboot" vom Holland-Typ, das zu den älteren Einheiten der britischen U-Bootwaffe gehörte. „H 31" mar von großer Wendigkeit und mit 4 Torpedo- Rohren von 53,3-cm-Kaliber ausgerüstet. Omnibusse konnten offensichtlich nicht durch die Schneemengen hindurchkommen, so lief ich zu Fuß, eine Stunde weit zur nächsten Bahnstation. Rechts und links die Häuser sahen festlich aus. Die geschwungenen Dächer der schönen Einfahrtstore hatten eine dichte Schneeumhüllung. Dazwischen lag wohl ein malerischer kleiner Park mit einem Tempel oder Schrein, auch hier weiß in Weiß, und sogar die Fuchsheiligen, die sonst stets etwas Unheimliches, Abstoßendes an sich haben, besonders in dem Ausdruck ihrer granitenen Gesichter, scheinen zum ersten Mal zufrieden zu fein. Dort drüben ist ein Geschäft, das Granitfiguren verkauft, vor allem Steinlaternen, aber auch Dachse und andere Tiergestalten aus Stein. Das Ganze, macht einen märckenschönen Eindruck. Nur noch fußhoch ragen die Laternen und Figuren aus dem tiefen Schnee und tragen alle eine hohe weiche Haube. Kinder spielen rundum. Ihre Schneespiele sind anders als die deutschen. Schneeballschlachten sieht man fast gar nicht. Doch hoch im Norden Japans, wo die Winter lang sind und die Schneemassen oft monatelang die Häuser zudecken, müssen sich die Bewohner unterirdische Gassen durch den Schnee *Mti, b(] •tasftan t£.leu8n M Sei hinjen | *1 et6g< L-ch, *Qlpar, N £benn hc ?Md) S dem 1 x Her fr WS kN v Mr H &*’ > t r* * Generalgouverneur Dr. Frank hat den bisherigen Gouverneur des Distrikts Krakau, Dr. Wächter, zum Gouverneurdes Distrikts Galizien berufen. Die Geschäfte des Gouverneurs des Distrikts Krakau werden vis auf weiteres vom Chef *bes Amtes dieses Distrikts, Ministerialrat Welsegger, geführt. Einsatz aller Ukrainer, um die Schätze des Bodens zu heben, während sie ihrerseits alle Anstrengungen britischen Krieg hineingezogen ist, steht dieser Tag I machen wird, um nach der furchtbaren Zeit Der gefördert. Selbst einsichtsvolle Engländer haben die; bezeugt. < Uns Deutschen war es nicht vergönnt, über weit, Länder zu herrschen, wir waren feit je gezwungen, unsere Bedürfnisse auf engem Raum und aus eigenen Erzeugyissen zu decken. Da haben wir deutschen Techniker gelernt und lernen weiter. Immer wird Gutes aus Bösem geboren. Während der Konti« nentalsperre vor 150 Jahren wurde die deutsche Zuckerrübe gezüchtet u,ck> ihre technische Verarbei, tung auf Zucker entwickelt, der das heutige fest« ländische Europa von Zufuhren unabhängig ge. macht hat. Weiter haben unsere Naturforscher und Ingenieure zu Beginn des 19. Jahrhunderts in großartigen Erfindungen die sattgewordenen Eng. länder abgelöst. Als Beispiel sei erwähnt die Erforschung des Teers. Im Rhein-Main-Gebiet liegen die Wiegen der Forschung, z. B der Agrikulturchemie, der Leichtmetallindustrie und eines wich tigert Vorproduktes der Kunststoffindustrie. Hierzu gesellten sich die vor 75 Jahren durch Werner von Siemens erfundene Dynamomaschine, die elektrische Glühbirne des Deutschen Göbel, der Dieselmotors die Verflüssigung der Luft und vieles andere, das wir Deutschen der Welt geschenkt haben. Wer denkt nicht an die synthetischen Treibstoffe und Schmieröle, die Zellwolle, die synthetischen Fasern und an den deutschen Kautschuk „Buna". Ohne diese Taten der deutschen Chemie und Technik — nicht zu vergessen die deutsche Stickstoff--Synthese — wäre di« europäische Bevölkerung schon jetzt dezimiert und Tokio, 25. Ian. (Europapreß.) Die Vernichtungskämpfe im Raum südlich von Kuang auf der malaiischen Halbinsel gegen etwa 15 000 Inder, Australier und Engländer, nähern sich ihrem Ende. D.-ile des geschlagenen Gegners ziehen sich, verfolgt von schnellen japanischen Einheiten, auf Jahre- Bahru zurück. Die japanische Luftwaffe greift weiterhin mit starken Formationen in die Bodenkämpfe ein und belegt die Rückzugsstraßen des Gegners sowie die Inselfestung Singapur mit Bomben. Die Stadt Mersing im Nordosten des Sultanats Jo- Hur an der Ostküste Malayas etwa 125 Kilometer nördlich von Singapur, ist in japanischer Hand. Die Japaner haben auch im äußersten Nord westen ihre Offensive in Richtung auf die burmesische Hauptstadt Rangun fortgesetzt. Sie befinden sich in raschem Vormarsch durch das an der nordwestlichen Grenze Thailands liegende S h a n g e b i r g e. Die Engländer versuchen sie vergeblich durch das Entgegenwerfen von Panzertruppen aufzuhalten. Große Mengen wilder Elesan- ten haben dazu beigetragen, die Engländer in die Flucht zu schlagen. Während nämlich japanische Vorhuten sich mühsam durch den dichten Sumpfwald einen Weg bahnten, stießen sie im Bambus- dickickt auf eine Horde von mehreren hundert Ele- Ge Berlin, h großen ’ Me Den ^erstunden teichsjein i ck des Ge ^hindert i ttlburg. s Mjarafh hmgenSen krundA i immer i «Pflichten M-die 6: 6t kann nli in her £ Irängn is der Australier und bestätigen erneut, wie wenig sie selbst noch auf irgendeine Hilfe rechnen. Der Aaiib-Berg auf der Balariga-Halbinsel genommen Tokio, 25. Jan. (Europapreß.) Der N a t i b • Berg auf der Balanga-Halbinsel — dem letzten nordamerikanischen Widerstandszenttum auf der Philippineninsel Luzon — ist von japanischen Truppen mit Unterstützung der Luftwaffe erobert worden. Die Japaner fetzen die Verfolgung des Gegners fort. Auf der Halbinsel, wo japanische und USA.-Truppen sich stellenweise in nur 70 Meter Entfernung gegenüberstehen, sind Flankenbewegungen sehr schwierig, da sich an der einen Seite der Berg Natib erhebt und auf der anderen Marschland und Küste eine Entwicklung nicht zuläßt. Die Japaner sind mit Rücksicht auf die kurze Frontlinie dazu übergegangen, in dem mit Dschungeldickicht durchzogenen Gelände an einzelnen Stellen blitzartige Vorstöße mit Unterstützung von Maschi- nengewehren und leichter Artillerie vorzunehmen, während die amerikanische Artillerie auf den Höhenzügen und Felsvorsprüngen des Berges Natib von den Japanern unter Feuer genommen wurde. Ein japanischer Leutnant äußerte sich sehr anerkennend über die Genauigkeit, mit der Sie USA.-Artillerie ihre Ziele träfe. Die philippinischen Streitkräfte hätten gerade in dieser Gegend oft Manöver ab gehalten und seien deshalb mit dem Gelände vertraut. Jedoch zeigten sich bei den USA.-Soldaten Ermüdungserscheinungen. — Japanische Flieger sowohl wie Flotteneinheiten richteten ihr Feuer be- sonders auf die befestigten Stellungen im Süd teil Huldigung für Lenny Lind. Die uns jetzt durch den Fllm wieder näher gerückte „schwedische Nachtigall", Jenny Lind, gab auf ihrer Triumphfahrt durch die Welt im Jahre 1845 auch eine Reihe von Gastspielkonzerten in Berlin. Die Berliner raffen vor Begeisterung, und in der Garderobe und der Hotelwohnung der Sättgexin türmten sich Blumen und Geschenke zu Bergen. Einer der glühendsten Verehrer der „schwedischen Nachtigall" war ein Herr von Roeder, der damals im Kunstleben Berlins eine bekannte Persönlichkeit war. Er freute sich mit der Sängerin der rauschenden Erfolge, und er fragte sie einmal nach der Vorstellung, ob sie sich denn eigentlich über die vielen Blumen- spenden und Geschenke freue. „Es gibt wohl keinen Künstler", sagte die Sängerin, „der sich über sichtbare Erfolge nicht freut, aber Blumen und Geschenke in solchen Massen find mir schrecklich. Wenn mich doch einmal jemand durch eine wirklich originelle Gabe überraschen würde." Am folgenden Abend feierte die Sängerin einen Triumph wie immer. Da wurde ihr ein kleines Schächtelchen überreicht, auf dem als Absender Roeder verzeichnet stand. Neugierig öffnete Jenny Lind die Schachtel uni) fand nichts weiter als einige Mehlwürmer. Auf der beiliegenden Besuchskarte aber stand zu lesen: „Originell ich mich erweise: Mehlwürmer sind der Nach« tigallen Speise Roeders 6bS jtfif es auch SU*1 i, Högl#11 ’,iW" 5f&f" 2 Ml d * “ff < B-MM,' Sen a haben at M Seine Dänen mm x erkannt, di -M anverl itrsHwy r, hie deutsch W besondere M oder ve An Hulam üjfionaflojiali stücke, die mit Strohseisen an den Füßen befestigt wurden. Ich kam an den Bahnhof. Kopf an Kopf stand die Menge, Schulter an Schulter/ und wartete auf den Zug, der sie ins Zentrum bringen sollte. Die Män- ner waren alle mit dunklen, schwarzen ober braunen Uebermänteln ausgestattet, die so ähnlich wirken wie Mönchskutten, auch die Frauen hatten Ueberkimonos aus dickerer Seide oder Baumwolle und gegen die Kälte noch ein breites Schultertuch umgeschlagen. Wolle kennt man in Japan fast gar nicht, auch nicht bei größter Kälte. Die ersten Fremden, die im vorigen Jahrhundert nach Japan kamen, wurden deshalb die „Wolltragenden" genannt. Alle haften sie aber den Papierschirm unter den Arm geklemmt und- alle, Männer wie Frauen, trugen ihre charakteristischen Grippenmaske: das war eine Lederklappe, die als Schutz gegen Ansteckung durch Bakterien über Mund und Nase getragen wird, mit Luftlöchern zur besseren Atmung. Es sah aus, als würde eine riesige Gasmaskenübung abgehalten. Es wurde Mittag, bis die Eisenbahnstrecken so weit frei waren, daß die ersten Züge zu fahren begannen, die uns in die Innenstadt der japanischen 'Metropole brachten. Hier hafte der Winter ein Märchenbild geschaffen. Der Wassergraben um den kaiserlichen Palast war nicht zugefroren, und still und schwarz laa die Wasserfläche, ein idealer Spiegel für die schneeumhüllfen Holzbrücken, für die weißverkappten Tore und Türme am Festungswall. Sogar die senkrecht aufsteigenden Mauern hatten durch den Sturm einen Schneebelag bekommen, die Bäume standen in stiller Schönheit,'handbreit häufte sich her Schnee auf Arsten und Zweigen. Dort drüben laa ein verschlafener Park in tiefer Winter- stille. Jenseits der Parkmauer ragten die Hochhäuser der Stadt auf, wo langsam das Leben wieder anfing, feinen gewöhnlichen Gang zu nehmen. Hier klingelte die erste Straßenbahn, dort bewegten sich bereits wieder die ersten Autos mit Schneeketten, wenn auch nur im Schrittempo. Ueberall kamen und gingen große Lastautos, auf die der Schnee geschaufelt und abtransportiert wurde. Kulis, erkenntlich an ihren eng anliegenden Hosen, Bauchs bihbe und blau bedruckten, offenen Kulijacken taten die Arbeit. Nur m dmer ryax das Wftttermärchen ein taufen und überhaupt sich bewegen können. Was anders kann es fein, als ein Wandern dieser alten Sitte nach dem wärmeren Süden, wenn die Kinder in Tokyo Gänge durch den Schnee graben und fröhlich hindurchkriechen. Auch Figurenformen ist bereits in vollem Gange, und die Japaner entfalten eine große Fertigkeit in dieser Kunst. Hier ist ein Soldat, dort die Büste des- Premierministers und hier wieder eine ganze Tempelanlage. Schon sieht man auch die ersten Skifahrer im Sportanzug, den Rucksack aufgeschnallt, die Bretter über der Schuller auf dem Weg in die Berge nördlich der Stadt, die zü einem wahren Skiparadies entwickelt wurden. Der Skisport soll von einem österreichischen Offizier, von Lörch, im Jahre 1911 in Japan ein« geführt worden sein. Seitdem ist er sehr beliebt geworden, und nur die aus dem Deutschen übernommenen und japanifierten Lehnworte für den Ski und seine Bestandteile erinnern noch an diese Einführung. Eislauf gab es jedoch in Japan schon lange, ehe der moderne Stahlschlittschuh eingeführt wurde. Damals benutzte man gespaltene Bmnbus- 2 erlin, 25.Jan. (DNB.) Es gehört zum Wesen britischer Kolomalpolitik, jedesmal dann, wenn England und das Empire in Gefahr sind, mit roeit» gehendsten Versprechungen seine Hilfsvölker bei der Stange zu halten. Feierlich gegebene Versicherungen werden aber vergessen, sobald die Not überwunden. Zu den Nationen, die dieses falsche Spiel am härtesten fühlen mußten, gehört Indien. Trotz feierlicher Versprechen auf Selbstregierung während des Wellkrieges ist das indische Volk bitter enttäuscht worden. Gegen Ende des Jahres 1928 richtete der indische Freiheitskongreß in Anlehnung an das gegebene Versprechen an England die Forderung, binnen Jahresfrist wenigstens die Dominion-Derfas- jung einzuführen. Auf diese Forderung erfolgte eine ausweichende Antwort. Darauf forderte der Kongreß am 31.Dezember 1929 die volle Unabhängigkeit Indiens und beschloß, die Widerstandsbewegung nun in weitem Maße zu organisieren. An die Stelle von Einsprüchen trat nunmehr der Kampf, der am 26. Januar 1930 in dem Unabhängig keits- der Balanga-Halbinfel sowie auf die Jnselfestung Corregidor. General Mac Arthur, der Oberbefehlshaber der USA.-Truppen, erklärte, daß er angesichts der japanischen Ueberlegenheit nur noch begrenzte Zeit standhalten könnte, wenn keine Verstärkungen einträfen. Die vorteilhafte erste Dertei» bigungsünie, aus der die amerikanischen Soldaten von oben herab auf den anftürmertben Gegner schießen konnten, ist durchbrochen. Neue Truppenlandungen auf Borneo und Celebes. Schanghai, 26. Jan. (DNB. Funkspruch.) Die japanischen Truppen nahmen auf Borneo und Celebes neue Landungsoperationen in Balik P a • pan und Kendari vor. Balik Papan ist eine Hafenstadt von 30 000 Einwohnern an der Oftküsie Borneos in der Nähe eines bedeutenden Erdölgebietes. Erdöl und Kopra wurden hier ausgeführt. Kendari ist ein Hafenort im südlichen Teil der Ostküste von Celebes. Wie amtlich gemeldet wird, werden die japanischen Flottenoperationen östlich von Neu- Guinea und Australien in der Generalrichtung Neuseeland fortgesetzt. Die von den Japanern besetzte Insel Wake wird künftig „Ontorishima" (Insel des großen Vogels) genannt werden. Die beiden Schwester- inseln P e a l e und Wilkes werden zukünftig ,^Haneshima" und „Anhijima" genannt werden (Insel der Flügel und Insel der Beine). Die Inselgruppe soll künftig als großer japanischer Stützpunkt im Pazifik ausgebaut werden. manifest proklamiert wurde. In diesem Manifest, das die Härte der brittschen Fremdherrschaft mit schonungslosen Worten bloßstellt, heißt es: „Wir glauben, daß es das unveräußerliche Recht des indischen Volkes, wie jedes anderen Volkes ist, Freiheit zu besitzen und die Früchte seiner Arbeit zu genießen und die Notwendigkeiten des Lebens zu haben, so daß es die volle Möglichkeit zur Entwicklung hat. Die britische Regierung in Inoien hat nicht nur das indische Volk seiner Freiheit beraubt, sondern hat sich auf die Ausbeutung der Massen gegründet und Indien wirtschaftlich, poli- tisch, kulturell und geistig zugrunde gerichtet. Wir glauben daher, daß Indien die Verbindung mit England lösen und vollständige Unabhängigkeit erlangen muß." ihren Weg westwärts gerade auf die britische Stellung. Die gereizten Elefanten traten die britischen Drahtverhaue nieder, zermalmten die Sandbarri- kaden und attafierten die Besatzung, welche das Weite suchte. Thailand tritt in den Krieg ein. Bangkok, 26. Ian. (Europapreß.) Thailand befindet sich seit Sonntagmittag 12 Uhr im Kriegszustand mit Großbritannien und den Vereinigten Staaten. Der Regentschaftsrat gab bekannt, daß Großbritannien und die Vereinigten Staaten wie- derholt Angriffe auf die friedliche Bevölkerung Thailands entgegen internationalem Recht verübt hätten. Thailand könne sich dies nicht gefallen lassen und habe darum Großbritannien und den Vereinigten Staaten den Krieg erklärt. Das chailändi- sche Heer, das in Zusammenarbeit mit den japani- schen Streitkräften seit über einem Monat die thailändische Grenze gegenüber Burma verteidigte, hat Theater der Universitätsstadt Gießen (Nachdruck verboten.) 46. Fortsetzung n von Krofigl i handelskom«. • Ariegsftiail- ofita b'ShM >te der Profi- Reichmimster mt kriegsmch' von der Ein- Wett Irup< fengebiet unb Axel Breidahl: Aufruhr im Oamenstist. jtil b«' auf6 5' Verdunkelungszeit: 26. Januar von 18.54 bis 8.42 Uhr. als verursache ihr das große Mühe. Zuerst kamen die Worte langsam und zögernd, abgerissen und wegen ihrer Heiserkeit schwer verständlich von den Lippen. Dann sand sie langsam die Kraft, fließend die Fälschungen vorgenommen und die Schecks ein° gelöst. Er für seinen Teil habe nur 1000 Mark erhalten. Ich glaubte ihm kein Wort und hielt ihm vor, daß nur ein Schauspieler unfern Buchhalter vor den Bantschaltern habe spielen können. Im übrigen, meinte er, schade es ja einer solchen Schwindelfirma wie der meinen nicht, wenn sie einmal gründlich ange^apft werde. 'nchtell. ch vor 5 T» Bootes „P er« U. 3anuar gieren Untersee- , ein „Eindül- den älteren chörte. „H 31‘ it 4 Torpedostet. " e,n3Uleiteu 7 entspreche^. ukrainisch Befreiung ^hörten den, wnfrieb wirt ^lichkeit, nach Sossung zu erscheinungen gezei, „ach Kautschuk aus Oer Genius Friedrichs des Großen Gedenkfeiern der NSDÄP. bringen?" K Mr sagen ja! Die Männer und Mädchen (und jungen Frauen) der Heimat wissen, was das Ver- langen nach einer Zigarette bedeutet. Sie werden verzichten — zu Gunsten unserer Soldaten, die kämpfen, bluten und, wenn es das Schicksal will, sterben — für uns! Daher ergeht an alle der Nus: Auch die Zigarette, auf die die Heimat verzichtet, hilft unseren Soldaten das Kämpfen erleichtern! : den bicheri« i Dr. Wäch« ftriktsSa' Gouverneur» weiterer vom Ministerialrat Aus der Stadt Gießen ($m schöner Verzicht. ^Bläblick machte Herr Eberwein mir einen ®or« Explosion in Raum 5 Roman von H.G. Hansen Copyright by Promotheu »-Verlag Dr.Eldiadcer, CrSbenced b.MOndi«* Wir haben es bei der Wollsammlung erlebt. Diele, sehr viele haben nach dem Aufruf des Füh. rers nicht lange überlegt, sie haben in ihren Pelz- und Wollsachen peinlich Musterung gehalten und Lind- «S 8, «845 au-h bre *7" D e „ Serl'N. I in del W*1 ch'-i- j*J !r,. SBlumei’' idefl J? feine« ft s /sicht- K- A4 „ 86en» ■eit»«" w iW«r(1kw jalern unh ne ^se laf? v. Dore die b«ert unh eIfUnb Technik 1 -Kautschs L 'n be« Werts der 5tQwens troj Die 5. Morgenveranstaltung vereinigte unter dem Seitwort „Flamm« bin ich sicherlich! Dichtungen und Kompositionen von Friedrich Nietzsche, zu- sammengestellt von Wilhelm Michael Mund und, Heins Roux. Im Mittespunkt der Morgenftler stand eine Ansprache von Profesior Dr. Otto ,fried' rieh Bollnow, Universität Gießen, der in ge- brannten Säßen einiae wesentliche Zuge eines zeit- gemäßen Nießsche-Bildes berausarbeitet^Ausqehend von den unmittelbaren' Beziehungen Nietzsches zu unserer Gegenwart entwickelte der Vortragende die Grundlagen von Nietzsches Lebensbegnfi, wie er vor allem aus dem „Zarathustra abzuleiten il. Die B^drohuna der menschlichen Existenz und die Entdeckung eines dionysischen Lebensgefühls^er^ scheinen als weitenoirkende Elemente in Nietzsches Denken. Die Formulierung ''Leben heißt in Gefahr sein" kann als Quintessenz des Lebensbegriffes tm ,Larathustra" angesehen werden. Von hier-aus ist auch, wie der Vortragende aussuhrte, das von Nietzsche verkündete, vielfach gröblich mchoerstan. bene Ideal des Uebermenschen zu begreifen. Der Begriff des Uebermenschentums, die Wertsetzungen und Wertverwandlungen Nietzsches, sein Bild des heroischen Menschen und sein Kampf «egen den Geist der Schwere wurden in Kurze ebenso gedeutet wie die Beziehung und Bindung von Philosophie und Kunst und die Wandlung der sprachlichen Form > bei Nietzsche, der als Verkünder eines heroischen * „Sie heißen Siegmund Eberwein, geboren am 1 2. Juli 1899 in Berlin, früher Schauspieler, jetzt ' Agent?" Der Kommissar leitete die Vernehmung mit der Feststellung der Personalien ein. Es aing alles glatt. Der Mann gab feine Antworten schnell und sachlich Erst als sich Kammin den Verbrechen zuwandte, deren Eberwein verdächtigt wurde, begann er halsstarrig zu werden. Er leugnete nicht, während der fraglichen Zeit in Leipzig gewohnt zu haben, ebensowenig seine- Beziehungen zu Aenne Barkow. Aber er bestritt rundweg, etwas mit den Fälschungen zu tun zu haben, erst recht mit dem Unglücksfalle in der Fabrik von Kaspar, Wand und Kabelt. Die Frage Kammms, was denn die Feststellung zu bedeuten habe, Die Barkow habe ihn verraten, beantwortete er nur mit einem Achselzucken. Fast zwei Stunden gaben sich der Kommissar und der Kriminaldirektor Muhe, aus dem Manne ein Geständnis herauszubrlngen. Sie hatten nicht den geringsten Erfolg und ließen ihn schließlich in eine Zelle bringen, um zuerst Aenne Barkow vorzunehmen. Nach einer kurzen Pause, während deren sie hastig etwas zu sich nahmen, gaben sie Auftrag, das Mad- chen hereinzuführen. Sie kam zögernd näher, 'cöte sich schwerfällig und war gebeugt. Ihr Gesicht war so bleich als sei sie von einer schweren Krankheit befallen. Nur die Augen zeigten lebhafte Rote. Sie hatte geweint. , v , „Daß wir Ihren früheren Verlobten, den Schauspieler Siegmund Eberwein, verhaften ließen, haben Sie bereits gesehen", begann Kammin. „Nun lassen Sie alle Ausflüchte bleiben Einmal haben Sie uns belogen und beinahe erreicht, daß wir Ihnen völligen Glauben schenkten. Das hat jetzt alles keinen Zweck mehr. Machen Sie reinen Tisch und legen Sie ein Geständnis ab." Aenne Barkow nickte und schluchzte. Sie hatte die Finger ineinandergekrampst und hob den Kopf, und inneren Verpflichtung zum Vaterland über um fere führenden Männer der deutschen chemischen In- dustrie der Forschung und Technik anstimmen. Mit- ten im Frieden Haden wir nicht auf Leben und Gesundheit geachtet, um das Ziel zu erreichen, zu dem heute unsere „Buna"-Fadriken gelangt.sind. England wird wohl schon mit Entsetzen seine vielfach vernachlässigte Technik festgestellt haben. Es bat sich nicht mehr um schwierige Probleme be- jnüht Trotz seines Kohlenreichtums hat es noch nicht einmal eine Karbidfabrik errichtet, da es alaubte, sich auf die Einfuhr aus Kanada und Nor- wegen stützen zu können. In der Fett- und Kohlen- Hydrierung, in der technischen Nickelgewinnung, in der Aluminium- und Magnesium-Darstellung und her Leichtmetallegierungen hat es sich deutscher Verfahren dedient. Es hat sich damit begnügt, große Konzerne aufzuziehen und den Gewinn einzuheim- sen In dem Gefühl seiner Unangreifbarkeit verzichtete es auch auf den Bau ausreichender elektrischer Groß-Stromerzeugungs-anlagen und hat damit die Möglichkeit verloren, die zur Edelstahlbereitung ss wichtigen Ferro-Legierungen in genügender Menge zu erzeugen. Gewiß hat auch England manche schöpferischen Kräfte in der Neuzeit aufzu- weisen. Aber das sind Einzelerscheinungen. Mit unserer Wehrmacht ist auch die deutsche Daffentechnik gegen den Feind angetreten. Unsere deutschen Forscher, Ingenieure und unsere treuen Gefolgschaften der heimatlichen Industrie und Wirt- schäft'haben alle Kräfte eingesetzt, um Europa vor her Vernichtung zu bewahren. Sie alle folgen Adol Hiller Seine Sendung haben bereits auch viele Millionen nichtdeutsche europäische Rüstungsarbei- ter erkannt, die sich willig den deutschen Betriebs- führem anvertrauen. Gerade diese neue Aufgabe der Menscherrführung europäischer Arbeiter verpflichtet die deutschen Wissenschaftler und Techniker in ganz besonderem Maße. Keiner bleibe daher mehr zurück oder verschließe sich vor unseren neuen technischen Zusammenschlüssen oder Organisationen im Nationalsozialistischen Bund Deutscher Technik (NSBDT.). zu sprechen. „ „Ich habe in Leipzig Herrn Eberwein kennen- aelernt Er'war damals in den schlechten Jahren erwerbslos und schlug sich durch. Indem er in «einen CasSs und Sommerlokalen austrat, bei Modeschauen konferierte und in Vereinssitzungen komische Vor- träge hie«. Ich hatte ihn sehr liebend hals >hm aus, wo ich nur konnte. Dann fand er bei einem Wander- tbeater eine Stellung und war viel unterwegs. Eines Tages kam er ganz aufgeregt zu mir und erzählte, er habe Unterschlagungen begangen Es handele sich um über tausend Mark, die er foforl m bie Kaffe zurücklegen müsse, damit er nicht feine Stellung verliere urid obendrein noch bestrast " Ich* war ganz entsetzt, weil ich ihm nicht helfen konnte. Ersparnisse hatte ich nicht. Dabei verstand ich sein Vergehen einigermaßen. Er hatte sehr chwere, entbehrungsreiche Jahre hinter fuf), *n denen e? oft nicht fatt SU essen hatte^ Die Gage bei dem Wandertheater war sehr klein. Ich glaube, *r hef unqefäbr 150 Mark im Monat, wovon er^unterwegs auch noch Hotelkosten zu bezahlen hatte. Daß er 3ur Deckung kleiner Schulden und zur dnngend • wendigen Beschaffung "euer Kleider Geld brauch , war mir sowieso bekannt. Ich billigte es natürlich nicht, daß er Unterschlagungen begangen fatt, empfand aber Mitleid mit ihm und sah ihn deshalb nicht als Verbrecher an. An diesem Abend saßen wir lange zusammen ES MÄftS dergleichen Bitten stets ab. Zudem war er mmer ’ darauf bedacht, uns Angestellte möglichst kurz zu halten Ich wurde selbst weit unter Tarif bezahlt ; Lnd muU n°ch froh fein, überhaupt eine Stellung gezahlt. Erst als ungefähr zwei Tage spater bie Bankauszüge tarnen, wurden die Fälschungen bekannt. Ich erfuhr zu meinem Entsetzen, daß bie Schecks nid)t über 1100 Mark lauteten, sondern über etwa 17 000 Mark. Außerdem war noch ein falscher Wechsel von fast 4000 Mark in Umlauf gebracht worden. Ich schrieb sofort an Herrn Eberwein, der in Thüringen mit seinem Theater ^ar, unh. Der« lanate Aufklärung. Antwort bekam ich nicht Erst nach Wochen tauchte er plötzlich in Leipzig auf unb tat sehr erstaunt, als ich ihm Vorhaltungen machte. Davon wisse er nichts. Der Bekannte von ihm habe Am 30. Januar 1942 findet eine Tagung sämtlicher vetrjebsobmänner in Gießen statt. Die Tagung beginnt vormittags M5 Uhr an den einzelnen den Betriebsobmännern bereits bekanntgeyebenen Stellen. Es wird hiermit nochmals auf pünktliche Teilnahme hingewiesen. * 340D ♦♦ Silberne Hochzeit. Der Elektromeister August Goß unb Fvau Betty, geb. Bechthold, Aulweg 40 wohnhaft, können am morgigen Diens- tag, 27. Januar, das Feft der Silbernen Hochzeit begehen. Dem Jubelpaar gilt auch unser herzlicher nderte Jagdzeiten. Der Reicks- jägermeister hat für das ganze Reichsgebiet die Jagdzeit für männliches und weibliches Rot- und Damwild bis zum 28. Februar 1942 verlängert. Ausfuhrverbot mit List nach dem Botanischen Gar- Londons schmuggelte und von hier nach den englischen Kolonien verpflanzte. Die Amerikaner Ho- 3 unb Ralph Wolf haben in dem Buch j?ubber, a Story of Glory and Greed ‘ bie Ira- Indien der Eingeborenen von Südamerika Afrika K Südostasien und alle üblen Spekulatwns- -- • ------:gt welche England ,in der Sucht __f fein Gewiffen genommen hat. L j» eine ausgleichende Gerechtigkeit, wenn heute Murchin feinem Volke immer wieder emhammert, k'e, es Tränen und Blut auf sich zu nehmen habe, kör,* höith, hu« Leid. das es den trovi- In der schönen Tiersage verzichtet der Fuchs auf die Trauben, weil sie ihm angeblich zu sauer sind. Das ist eine Ausrede, weil er nicht eingestehen will, daß er sie gern hätte, aber nickt erreichen kann. Sie gehören ihm nicht. Das würde ihn nicht ijeftört haben; aber sie hängen ihm zu hock, des- Ijalb „verzichtet" er. Im Leben gibt es zahlreiche Trauben, die uns zu hoch hängen, so daß wir darauf verzichten müssen. Es gibt aber auch Dinge, die wir haben könnten, wenn wir rücksichtslos unsere Ellenbogen gebrauchen würben. Und hier zeigt sich's, ob mir verzichten können. Aus eigenem Entschluß, bei besserer Einsicht oder bei anständigem Charakter. Wir verzichten auf etwas, was wir gern wohl besäßen, worauf wir vielleicht sogar einen gewissen Anspruch haben oder ihn zu haben glauben. Und hier zeigt sich, wes Geistes Kind wir sind. I müff- ich ihm Handschriften, und Unterfchnsts- > proben meines Chefs besorgen. Er habe j-manl> in einem Bekanntenkreis, der ausgezeichnet sremde Handschristen nachahmen könne. Ich lehnte an- fang- ab und verbat mir solche Ansinnen. Daraus begann er zu weinen, stellte mir vor, was es sur ihn bedeute, wenn er ins Gesangnis muffe. Das Argument aber, dos bei mir schliefzlich wirklich zog, mar der Umstand, daß mein Ches mir wider alles Recht und Gesetz seit säst zwei Saljren ein unter Tarif liegendes Gehalt zah te. Herr Eberwein rech- nete mir ans, daß ich zusammen 11Ü0 Mar zu wenig bekommen habe, ungesahr die Summe, die er brauchte, um seine Unterschlagungen M decken Nach langem Widerstreben wurde ch schwach und gab meine Zustimmung Ich r^ete [",r "V' es sei «ein Unrecht, wenn ich mir auf diese Weise da- Geld oerschasste, da- nur gegen enthalten würde, zumal eme Klage aussichtslos ge wesen wäre und ich durch sie nur meine Stellung verloren hätte. Herr Eberwem versprach mir, die Schecks nur in der Hohe auszusullen, daß zusarn men 1100 Mark herauskämen. Das war an einem Freitagabend. Sonnabends mittag kurz vor Arbei.sschluß ^ranlaßieichunlern Buchhalter, sein Zimmer zu verlassen, riß aus den in seiner Schreibtisch chublade liegenden Scheckbüchern drei Formulare, besorgte nur aue e.ner Briefmappe ein Schreiben, das der Inhaber un trer Firma geschrieben hatte und gab alles eine Stunde später Herrn (Eberwein. Heber Sonntag hat sein Bekannter wohl bte Fälschungen oorgenommen. Montags morgens würben bie Schecks bei den Banken vorgelegt unb aus- Wir trennten uns im Unfrieben. Ich wollte ihn nicht Wiedersehen, kündigte meine Stellung und ging von Leipzig fort, als ich eine neue gefunden hatte. Ueber ein Jahr hörte ich nichts von Herrn Eberwein. Dann befud)te er mich ganz plötzlich hier in der Stadt. Er war sehr gut anyezogen und er- zählte mir, daß er jetzt Agententätigkeit betreibe und manchmal viel Geld verdiene. Ich Wies ihn ab unb erklärte deutlich, ich wolle mit lhm nichts mehr zu tun haben. Er lachte nur, verabschiedete ich unb rief mir im Weggehen noch zu, ich werde oieber von ihm hören. Einige Monate später wartete er auf mich vor der Fabrik. Ich wollte, zumal in der Nahe meiner Kolleginnen, keine Szene machen und duldete es schweigend, daß er neben mir hergmg. Sobald wir aber einige Straßen weiter waren verlangte ich, er solle mich verlassen. Darauf horte er W; sondern meinte, ich solle nur freundlich seim An- dernsolls werde er mich der weg-n der Leipziger Fälschungen anzeigen. Ich w°r zuerst ime erstarrt und brauchte einige Zeit, bis ich begri,,, wie ernst es ihm hüt feiner Drohung war. Langsam entwickelte er mir feine Pläne. Ich fei doch in einer Fabrik für Sprengstoffapparate, ange- stellt Er brauche dringend Sprengmittel für‘einen bestimmten Zweck. Das kam mirunheml^chvor, unh ick wollte wissen, was er denn mtt ^Pre?JJ mnHp (Fr anb lachend Antwort, daß er nicht nur Smengstch e f°nd°7n einen Apparat, brauche^ Von einem Bekannten, der Fachmann fei Er bä” mir sogar Geld an ich glücke zwei, ober breitausend Mark bie ich heftig ablehnte. (Schluß folgt.) schöne Unterhaltungen. In zwei Lazaretten erfreute bie Gambacher Spielschar unter Leitung von Lehrer Lahm mit einer reichen Vortragsfolge burch Gesang unb Musik. Nach bem schneibigen Marsch „Alte Kameraben" für Pianoakkorbeonorchester folgten Musikstücke unb Soli für Akkorbeon und Flöten. Besonders erwähnt feien der zehnlahnge G. Liller mit den beiden Soli für Xylophon und als Kunstpfeifer, sowie Herr Wenzel auf bem Akkorbeon. Reicher Beifall ber Derwunbeten dankte für die Veranstaltung. — Am Sonntag war eme große Zahl Verwunbeter burch die Kreisfrauen- i schäft Wetterau zu einem Nachmittagskaffee em- L/rA-v. _ iHormiHfiinn her Kreisfrauen. Berlin, 25 Jan. (DNB.) Des 230. Geburtstages Des großen Preußenkönigs hat die nationalsozia- listifche Bewegung am Sonntag in zahlreichen Feierstunden gedacht. Im Mittelpunkt stand bie Reichsfeier im Berliner Schauspielhaus. Die Gedenkrede des Generalfeldmarschalls Milch, der plötzlich verhindert wär, verlas Hauptmann Werner Beu- m c I b u r g. Generalfeldmarschall Milch zeichnete ein Charakterbild des großen Königs und ferner überragenden menschlichen Tugenden, die als Richtschnur unb Ansporn in ber Geschichte fortleben und um immer wieder zu stärkster Erfüllung der eige- nen Pflichten aufrufen. Die Geburt beS Genius^ ist immer-bie Stunde seiner Bewährung durch bie Tat. Sie kann niemals anderswo gefunden werden als in ber Stunde der äußersten Bedräng n i s und in der Art, wie diese Bedrängnis gemeistert wird. Es ist die Not, die uns den Genius sichtbar macht, den wir bereits ahnen und erfühlen. Die Stunde, in ber ber Genius bie Grenze des Menschlichen überschreitet, ist die gleiche, in ber die Kraft geboren wird, die ein Volk emporreiht und den Lauf des Zeitalters bestimmt. Staatsschauspieler Paul Hartmann verlas Worte des Königs, und ein Kammerorchester ber Staats- kapelle unter Leitung von Staatskapellmeister Pro- sesior Robert Heger gab ber erhebenden Feier- stunde mit Werken von Johann Sebastian B a m und seines Sohnes Carl Philipp Emanuel B a ch sowie mit ber pöm König komponierten 5. Sinfonie in E)-dur ben musikalischen Rahmen. L rf Herben voM ist st *tM> °°n brfiw- es -»ch t üd« W unh fW®* di» ich Ä n*‘ gehanbelt, nicht nach bem Grunbsatz, was kann ich doch nicht mehr gebrauchen, sondern nach ber Stimme ihres Herzens: bas wird einem Solbaten im Osten in bitterer Kälte gute Dienste tun. Im ersteren Fall hätte er verzichtet, im zweiten Fall hat er geopfert, ohne baß er es als Opfer aufge- aßt wissen will. Aehnlich war es bei ben Skiläu- em. Es mag manchen Skifanatiker gegeben haben, )em ber Verzicht auf seine Bretter ein Opfer war — er gab es gern, weil er wußte, daß er damit unfern Soldaten im Osten bie harten Kämpfe er- leichtert. x Jetzt aber kommt ein Ruf von der Front: „Ziga- rettenraucher in ber Heimat! Ähr wißt, daß bie Zigaretten knapper geworden find, Ähr kennt auch die Gründe: es wird mehr geraucht, ber Kreis der Raucher und Raucherinnen hat sich von Jahr zu Jahr erweitert. Nicht nur für Euch in der Heimat sind die Zigaretten knapper geworden; auchfüruns! Wir vermissen sie sehr, besonders dann, wenn nach harten Kämpfen, nach Spähtruppunternehmen oder bei anderen Feindberührungen eine kleine Atempause, bie Zigarettenpause eintritt Wir hocken dann m unferm Schützenloch oder in unferm primitiven Unterstand und philosophieren: Ja, wenn die Heimat für unsere Lage das gleiche Verstandms hat wie in der Frage'der Moll- und Skisammlung, dann werden wir sehr bald solche Pausen zur Beruhigung der Nerven ober zur Täuschung unseres Magens mit einer Zigarette ausfüllen können. Unsere Frauen haben bei der Wollsammlunq ganz groß gehanbelt, werden unsere Männer unb Mädchen (soweit sie zu den Zigarettenraucherinnen gehören) ein ebenso großes Verständnis für uns auf- Wir haben vor einigen Tagen bereits bie Verfilmung bieses dänischen Stückes besprochen, die eben auch hier gezeigt wird. Der Vergleich Zwischen dem Film und ber Urfassung ergibt einige Abweichungen, bte inbessen kaum wesentlicher Natur inb. Ein armes und elternloses junges Mädchen bricht aus einem Stift für alte adlige Damen aus, wo sie lieblos behandelt wird unb sich unglücklich ühlt, kehrt, von ihrem Verlobten sitzengelassen, nach einiger Zeit zurück, bekommt ein Kinb, wird hinaus- y(ieRime oer ais ^nunun »...v, ........... gemiefen unb entfernt H abermals, um bem ,Ämbe 9q« 3^ und Bahnbrecher ber neuen Zeit die Aufnahme ms Waisenhaus zu ermöglichen, b rouröe unter Hinterlassung eines Briefes, der ihren Selbst- $ Ausführungen von Professor Bollnow mord anfünbigt; erst bieses Schriftstück bewirkt dieumrahmt9unb beleuchtet von einer Aus- (Sinnesänberung unb sp^e Einkehr ber verknocher- QU5 Nietzsches Dichtungen der reifen Zett unb ten unb sittenstrengen Aebtispn, ^ m dieser ver- wenig ober gär nicht bekannten Kompost- chollenen Welt ben Ton angibt. Gottlob fmbet bte t.iollen ^-e au9 ^er 'Frühzeit, vor ber Begegnung unge Mutter nicht ben Mut zu dem Verzweiflungs- ^Qqner ftammeru Es handelt sich um Derto- chritt, sondern kehrt — hier geht bas Stuck über D£)^ ^xten Alexander Petösis, Chamissos und ben Film hinaus — nach 18 Jahren noch etnrna fe(bft; sie wurden mit reifen gesanglichen zurück unb kann sich, wenn auch von ber im Stift un^ bc eeltem Ausdruck von Gertrud M e U herangewachsenen Tochter unerkannt, davon über-1 { Lott zu Gehör gebracht unb burf- zeugen, baß biese das Gluck gefunden hat, welches cyr Mehrzahl ber Besucher einen überraschen« ihr selber versagt geblieben ist. be5 Erlebnis gewesen sein. Von den Dichtungen Damit ist in groben Umrissen ber Inhalt eines I vernahmen mir u. a. „Ecce homo", „Dem unbe- Stückes in zehn Silbern skizziert, bas, wie ber Per- fannten ®otr, „Vereinsamt" unb aus bem „Zara- sonenzettel bemerkt, in Dänemark von etwa 1920 t{)Urtra" bas „Tanzlieb", „Das trunkene Lied und bis 1939 spielt, unb bas ber Verfasser als eine Ko- jßom höheren Menschen"; als Sprecher setzten sich möbie ausgegeben hat. Der Betrachter kann sich bes ßuife Prasser, W. M. M u n b , C. M. Z e p • Einbruckes nicht erwehren, bah für beutfdje p e n f e l b unb H. Köchling mit embringlicher griffe zu einer Komöbie (als der ernsthaftesten, Pemuhung ein, die den aufmerksamen und nach- menschlichsten unb nobelsten Form heiteren deutlichen Hörer vom gefprochenen zum gelesenen Theaters) etwas mehr gehöre als ein entschlossener, ^rt, von ber Rezitation zur eigenen Lektüre ge- mit gleichen Mitteln unb zu gleicher Seit vorge- ^rt haben wird. — Die künstlerische Leitung hatte tragener Appell an bie Lachmuskeln unb bie Tra- Mlhelm Michael TI unb. Am Flügel wirkte Ka- nendrüsen bes Zuschauers. Es ist inbessen festzu- pellmeister S ö l l n e r als verläßlicher Begleiter.— stellen, baß die Aufführung von Herrn W. Besucher dankten mit lebhaftem Beifall. Mund mit einer liebevollen Bemühung vorbereitet Hans Thynot L SÄmÄS i« W®»" d« Bilder unverändert bleibende Schauplatz, von Herrn Das Oberkommando der Wehrmacht Deranftaltete Löffler stimmungsvoll unb atmosphärisch kenn- tm Laufe der verflossenen Woche durch bie Jtto.- zeicknenb aufaebaut, gestattet einen ungebrochenen Gemeinschaft „Kraft burch Freude wieder einige Ablauf, ber sich, wie wir glauben burch gelegentliche ] — ----------- 174,333 Punkten vor der Berlinerin Ruth Hiller * zauberten J (177,467), die den abschließenden 1500-m-Lauf in Erst bie jtn erfuhr sagenden Mng und umfassen rptq Cour rn, behielt ichen bie u kr in chmt M fcmg der Mit vers W gelange - DieDentoeÄrleilslron!^^- K. Krall durch Freude Kreisdienststelle Wetterau 8. Veranstaltung im 16er Ring fällt aus Die für heute Montag, den 26. Januar im Theater vorgesehene i.iPlane Mill bei se fch haben, ilimen, hoch men geänb Seidjtüir Wen bereit pl der bri pr bebrt Q beiden ( W heißen I R nur im Men Ozec F w&erflen pien aus r ->^e der o p Welt . Mgewicht W in C P Westen i Neuer Termin wird bekannt gegeben 352 D. SiefierrerVortragsrivfg Kulturelle Vereinigung Goethe-Bund/Volksbildungsstätte Gießen in der NS.-Gemeinschaft „Kraft durch Freude“ Vortrag PAULEIPPER fällt aus! Neuer Termin wird bekanntgesebcn* Die der Amateurboxer wurden am Sonntag in der bis auf den letzten Platz besetzten Breslauer Jahr- Furchtbare Bluttat einer Polin. Lpd. Fulda, 24.Jan. Auf einem in der Nähe Fuldas befindlichen Bauernhof beging eine dort be- Ichä'ftigte Polin eine furchtbare Bluttat;. Seit langem richtete sie aus völlig ungerechtfertigten Gründen ihren Zorn gegen ein auf dem gleichen Hof tätiges 15jähriges Pflichtjahrmäd- ch e n, bis sich am Donnerstag dieser Zorn und Aerger grundlos in einer schauerlichen Bluttat entlud. Die Polin hatte eben noch mit dem Altbauern eine Arbeit verrichtet, als sie, nachdem dieser sich entfernt hatte, eine Axt holte, in das Wohnhaus ging, dessen Tür verriegelte und das in der Küche allem befindliche Mädchen mit Axthieben überfiel. Das Pflichtjahrmädchen lief blutüberströmt die Treppe hinauf in das Schlafzimmer des Besitzers, Kür Tapferkeit vor öemKeinöe. Der Obergefreite Friedrich Ern st aus Gießen, Bahnhofstraße 32, wurde für Tapferkeit vor dem Feinde bei den Kämpfen im Osten mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet und, gleichzeitig zum Unteroffizier befördert. Der Unteroffizier Wilhelm Grimbo aus Hörüsheim, der bei einer Schützenkompanie im Osten kämpft, wurde mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse ausgezeichnet und zum Feldwebel befördert, ferner wurde er zur Verleihung des Jnfanterie-Sturm- abzeichens eingereicht. haken seinen Sieg noch sicherstellen. Die Erfolge der Ausländer. Die leichteren Klassen beherrschten die Italiener. Im Fliegengewicht wiederholte der Landesmeister P a e s a n i seinen letzten Mcisterschaftssieg über Falcinelli, den er mit linken Geraden und Kopfhaken von Beginn an auspunktete. Ziemlich knapp gewann P a o l e t ti (Italien) über den Spanier Diaz, der bis zum Schluß zwar gefährlich blieb, aber den Punktvorsprung seines Gegners nicht mehr aufholen konnte. Im Federgewicht zögerte B ü t t n e r (Breslau) zu lange und überließ Frigyes (Ungarn) den Angriff. Der Punktsieg von Frigyes war durchaus verdient. Ohne Kampf fiel die Entscheidung im Leichtgewicht zugunsten des Italieners Bianchini, da Tiberi wegen einer schweren Handverletzung nicht mehr antreten konnte. Im Mittelgewicht verlor Baumgarten (Hamburg) gegen den Schweden K G. Norsn nach Punkten. Noren verschaffte sich von der zweiten Runde ab Vorteile durch seine rechten und linken Haken, Baumgarten ging zwar in der Schlußrunde etwas mehr aus sich heraus und traf wiederholt, aber die gleichen Treffer mußte auch er kassieren. P r o f i t t l i ch (Köln) war im Halbschwergewicht der Gegner von Sven Aage Christensen, der am Vorabend durch einen zweifelhaften Punktsieg über Pepper in die Endrunde gelangt war. Der deutsche Protest war der Ablehnung verfallen. Um den dritten Platz. Von den angesetzten Kämpfen um den dritten Platz konnten nur vier ausgetragen werden, da einige Boxer wegen Verletzungen kampflos ausfielen. Erfreulich war, daß drei Deutsche auf dem Ehrenplatz sich behaupten konnten. Dritte Preisträger wurden Gorczycza (Deutschland) im Leicht-, Karl Schmidt (Deutschland) im Mittelund Rudolf Pepper (Deutschland) im Halbschwergewicht. Kampflos Sieger ' wurden Diaz (Span-en) im Fliegen-, Gorczycza im Leich-, Börje Wretman (Schweden) im Welter- und Rudolf Pepper im Halbschwergewicht, da ihre Gegner Miriszlay (Ungarn) bzw. Horst Garz Räschke und len HM Europameister im Voxen Abschluß der Box-Europameisterschasten in Breslau. dauernswerte Frau wurde von der Bereitschaft Gießen des Deutschen Roten Kreuzes der Chirurgischen Klinik zugeführt. Kameradschastöabend des Ski-Klubs Gießen. Der Ski-Klub Gießen veranstaltete am Samstagabend im Gasthaus .^Hindenburg" einen Kameradschaftsabend unter dem Geleitwort „Und dennnoch — weitermachen!" Zahlreiche Mitglieder und Gäste, vor allem viel Jugendliche, waren der Einladung gefolgt, um einige Stunden kameradschaftlichen Austausches und angeregter Unterhaltung zu erleben. Der stellvertretende Vereinsführer Hans Hagenauer hob in seinen Begrüßungsworten hervor, daß die Skisportler nun, nachdem die Bretter abgeliefert sind- keineswegs die Köpfe hängen lassen, sondern in der Gewißheit eines gesteigerten Skisports nach dem Kriege ganz besonders fest zusammenstehen, um allen Aufgaben gewachsen zu sein, die man ihnen eines Tages stellen wird. Für den verhinderten Kreisleiter Backhaus sprach Kreishauptstellenleiter Schmidt anerkennende Worte zu den Skisportlern für ihre Opferbereitschaft beim Aufruf zur Abgabe von Skiausrüstungen. Im Kreis Wetterau seien 2200 Paar Ski, davon in Gießen allein 1500 Paar, abgeliefert worden; diese Tatsache beweise überzeugend die Gesinnung, die unter den Skisportlern herrsche. Im weiteren Verlauf des Kameradschaftsabends wurden drei Filme vorgeführt, deren erster die Sportheilstätte Hohenlychen zum Gegenstand hatte. Im zweiten Film zeigten die Geschwister Pausin ihre Kunst auf dem Eise, und im dritten wurde der Torlauf sckulmäßig vorgeführt. Die Pausen zwischen den einzelnen Darbietungen füllte eine jugendliche Ziehharmonikakapelle mit flotten Weisen. Landkreis Gießen. * Mainzlar, 25. Januar. Der Kriegervater Ludwig Vogel von hier, Lollarer Straße 11 wohnhaft, tonnte dieser Tage seinen 8 5. Geburtstag begehen. Dem Jubilar gingen herzliche Glückwünsche vom Reicbskriegsopferführer Ober- lindober mit einer Barspende, vom Gauobmann der NSKOV., SA.-Brigade sichrer Dippel und von der Gießener Kameradschaft der NSKOV. zu. Frankfurter Schlachtviehmarkt. Frankfurt a. M., 24.Januar. Es notierten je 50 Kilogramm Lebendgewicht in RM.: Großvieh nicht notiert; Kälber a) 59, b) 56—59, c) 46 —50, d) 33—40; beste Mastlämmer 51—53; Schafe a) 42—45, b) 35—40, c) 15—30; Schweine a) 61, bl) 61, b2) 60, c) 58, d) 55, e und 1) 53, gl) 61. Marktverlauf: alles zugeteilt. Hunderthalle zu Ende geführt. Von den acht zu vergebenden Meisterschaften holte sich Italien drei durch Paesani, Paoletti und Bianchini, zwei fielen durch den Hamburger Räschke und den Oldenburger ten Hoff an Deutschland, und je einen Titel gewannen Schweden durch Noren, Ungarn durch Frigyes und Dänemark durch Christensen. Die neuen Europameister in den einzelnen Gewichtsklassen sind: Fliegengewicht: Paesani (Italien). Bantamgewicht: Paoletti (Italien). Federgewicht: Frigyes (Ungarn). Leichtgewicht: Bianchini (Italien). Weltergewicht: Räschke (Deutschland). Mittelgewicht: N o r £ n (Schweden). Halbschwergewicht: Christensen (Dänemark). Schwergewicht: ten Hoff (Deutschland). Ergebnisse der Endkämpfe. Fliegen: Paesani (Italien) besiegt Falcinelli (Italien) n. P.; Bantam: Paoletti (Italien) besiegt Marti (Spanien) n. P.; Feder: Frigyes (Ungarn) besiegt Büttner (Deutschland) n. P.: Leicht: Bianchini (Italien) kampflos Sieger über Tiberi (Italien); Welter: Räschke (Deutschland) besiegt Szentgyörgi (Ungarn) n. P.; Mittel: Noren (Schweden) besiegt Baumgarten (Deutschland) n. P.; H a l b s ch w e r : Christensen (Dänemark) besiegt Profittlich (Deutschland) n. P.: Schwer: ten Hoff (Deutschland) besiegt Grupe (Deutschland) n. P. Räschke und len hoff Europameister. Räschke lieferte den "besten Kampf während des Turniers, in allen drei Runden war die ungarische Kampfmaschine Szentgyörgyi angeschlagen, aber der Gast war ein derart harter Nehmer, daß er auch dey Schlußgang noch überstand. Räschke zog seiner ausgezeichneten Linken stets die Rechte nach und brachte den Ungarn in jeder Runde an den Rand des k. o. Der Hamburger bot eine Meisterleistung, die auch bei den Zuschauern verdienten starken Beifall fand. Im Schwergewicht war Deutschland mit Hein ten Hoff und dem Hamburger Grupe im Endkampf von vornherein sicher. Grupe konnte in der zweiten Runde über- wo dessen Frau soeben ihre beiden Kinder zu Bett brachte. Vor der die Treppe heraufeilenden Polin sperrte sie die Tür ab, um dann durch ein Fenster sich auf das Dach eines Nebengebäudes zu flüchten, da die Polin mit dem Beil die Tür zertrümmerte und in das Zimmer eindrang. Die Polin schlug nun mit der Axt in bestialischer Weise auf die in den Betten liegenden kleinen Kinder, von denen das zehn Monate alte Töchterchen so schwere Verletzungen erlitt, daß es trotz sofortiger Ueberfüh- rung in das Fuldaer Krankenhaus starb. Auch das Pflichtjahrmädchen und das zwei Jahre alte Töchterchen trugen schwere Verletzungen davon. Die Polin wurde von dem Altbauern und einem Landarbeiter nach heftiger Gegenwehr überwältigt und der Polizei übergeben. europäischen Kriegs-Europameisterschaften raschend Vorteile erringen und ten Hoff mit einem tnitrh«« nm fiXrmntnn in hia! genauen Xreffer auf die Halsschlagader bis „6" zu Boden bringen. Der Oldenburger erholte sich jedoch schnell wieder und konnte mit gutem Aufwärts- Am 24. Januar entschlief nach langer Krankheit mein lieber Sohn, unser guter Bruder Tierarzt Otto Schorn Assistent am Tierseucheninstitut Gießen Clara Schorn, geb.v. Pentz Günther Schorn, z.Z. bei derWehrmacht [Feld. Friedrich Schorn, Gerichtsreferendar, z.Z. im Gießen (Stephanstraße 11), 26. Januar 1942. Die Trauerfeier findet in der Stille statt.—Von Kranzspenden bitten wir abzusehen. 0307 Samstag vormittag 8’/2 Uhr entschlief sanft nach kurzem, schwerem mit großer Geduld ertragenem Leihen mein lieber, herzensguter Mann, unser treusorgender Vater, Schwiegervater, Großvater, Bruder, Schwager und Onkel Karl Stiehl im Alter von 65 Jahren. Die trauernden Hinterbliebenen: Frau Minna Stiehl, geb. Schneider Familie Otto Lotz Familie Gustav Stiehl und 2 Enkelkinder. Gifcßen -Wieseck, den 26. Januar 1942. Die Beerdigung findet Dienstag, den 27. Jan., nachmittags 14 Uhr, vom Sterbehause Alice- straße 15 aus statt. _________________________________________._____________ 345 D Am 23. Januar entschlief ganz sanft und unerwartet in der Klinik zu Gießen unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Großmutter, Schwester und Tante Frau Marie LothWwe. geb. Wagenbach im 66. Lebensjahr. _ KT Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Familie Ludwig Becker Familie Heinrich Loth Familie Ludwig Schwalb. Trohe 6nd Einartshausen, den 25. Jan. 1942. Die Trauerfeier findet Dienstag, den 27. Jan., nachmittags 14.30 Uhr, in Trohe statt. Jleiieste 117 o dien sdkan Täglich 2.30, 4.45, 7.30 - So. 2, 4.30, 7.30 Uhr Die heutige Vorstellung um 7.30 Uhr fällt aus! (K.d.F.) Jugend hat Zutritt! 341 A IK KJ* |Sü«i>ier, EJtu”' Ms! Is per eine ' Scherung [Mer von r M den r- hat im Morb pm» Men PJ Tebie V Verwirk! I.Mings psisegs , gleich bi fWn K1 n°d) i B* Alls rNmani IC Uel ift 'N I M^ngc t'tznge |t *ei lAenblj 346 D Danksagung. k3SLg« Ich danke von Herzen allen denen, [DMW die mir in meiner tiefen Trauer um Äk meinen guten Jungen Ernst Günther Krenzien, Oberleutnant z. See, durch tröstende Worte und Zeichen liebevoller Anteilnahme den großen Schmerz zu lindern suchten. Im Namen aller Angehörigen: Frau Else Krenzien Wwe. Gießen, Ende Januar 1942. 343 D Für die vielen Beweise liebevoller Teilnahme beim Heimgange meines lieben Mannes und Vaters Herrn Philipp Schmidt Weißbindermeister sowie für die vielen Kranzspenden und den ehrenvollen Gesang des Gesangvereins Harmonie sage ich allen meinen herzlichen Dank. Frau Marie Schmidt und Angehörige. Großen-Linden, im Januar 1942. DieDeutschaArbeitslront KM durch Freude K reisdienststeile w> Wetterau Heute Montag, den 26. Januar, 19.80 Uhr, im Gloria-Palast 6 Nationen bringen ihre Volksweisen Eintritt RM. 8 -, 2.50,2.-und 1.-. Karten in der Verkaufsstelle Seltersweg 60, Tel. 2141 351 D Für die Glück- u. Segenswünsche sowie Blumcnspenden und Ge-. schenke anläßlich unserer gold. Hochzeit sprechen wir auf diesem W^ge unseren herzl. Dank aus. Karl August Sommeriad I., Feldschütz i. R. und Frau Anna Ellsabetha Sommeriad, geb. Brück Beuern b. Gießen, 24. Jan. 1942. .349 py DrahthaarFoxlenier auf den Namen Prinz hörend, Sonntag vormittag entlaufen. Geg. Bel.-abzug. Wilhelm Horn, .Kreuzplatz 15. MeineAtneigen im ffitrfienrr Anzeiger werden von Tau «enden beachtet und peleien. Tägl. 2.30, 4.45, 7.30; So. 2.00, 4.30, 7.30 Uhr Jugendliche haben keinen Zutritt 1 ffiA Heute Montag Erstaufführung - J(cinz tftüfimann » . MM Ein heiterer Fliegerfilm mit LOTHAR FIRMANS / KARIN HIMBOLDT/HILDE SESSAK ELGE BRINK SPIELLEITUNG; KURT HOFMANN FgLORIrI Eine spritzig-witzige neue Filmkomödie der Tobis Irene v. Meyendorff, Hans Brausewetter Theo Lingen, Lucie Englisch, Ellen Bang Spielleitung: Theo Lingen Jleueste *H'o