Mittwoch, 25. März W42 weitere Handelsschiffe, einen Kreuzer Kampfflugzeugen versenkt worden. Jeder dieser Tanker konnte zwi- daß sie mitten m der, wie El scheu den mittel- und südamerikanischen Erzeugungs-1 gibt, stärksten Offensive sichen. Oie Belagerung von Malta dels! digkyl Sie schweren Schläge gegen die feindliche Handelsschiffahrl an der L1SA.-We. lung aus die Kriegsoerhältnisie nur eine quantitative Steigerung und Intensivierung der Produktion. Auf dem Sektor der industriellen Fertigung bedeutet aber Kriegswirtschaft in der Regel Umstellung des gesamten Erzeugungsprogramms von der friedens- mäßigen Produktion, auf die oft in jahrzehntelanger Spezialisierung Betriebseinrichtungen und Arbeitskräfte ausgerichtet sind, zu einer vielfach artfremden Kriegsfertigung. Während sich außerdem die Gewinnung von Rohstoffen auf eine verhältnismäßig geringe Zahl von Betrieben verteilt, die sich auch organisatorisch leicht erfassen und übersehen lassen, müssen für die kriegsmäßige Fertigung Zehntausende von Betrieben herangezogen werden, die durch Dor- und Unterlieferungen der mannigfachsten Art miteinander verflochten sind. Die Durchführung eines bestimmten Fertigungsprogramms fetzt also organisatorisch eine Zusammenfassung einer Vielzahl von Betrieben oft der verschiedensten Größengattung und der verschiedensten technischen Ausstattung sowohl in horizontaler als auch in vertikaler Richtung vor. aus. Aber auch das kriegswirtschaftliche Fertigungsprogramm selbst enthält in sich die verschiedensten Elemente. Reben dem unmittelbaren Wehr- machtsbedarf an Waffen und Ausrüstung muß auch der mittelbare Rüstungsbedarf an Produktionsmitteln wie Maschinen, Werkzeuge usw. laufend be- friedigt werden, um eine kontinuierliche Produktion zu gewährleisten. Außerdem muß der kriegs- und lebenswichtige Fertigungsbedarf auf dem nichtmili» tärischen Sektor, wie etwa der zwar eingeschränkte, aber dach noch weiterlaufende Bedarf der Zivilbevölkerung seine Berücksichtigung finden. Die organisatorischen Maßnahmen, die wir zunächst im Reich ergriffen haben, um auch auf dem Gebiet der Fertigung die Bevarfsseite in Ueberein- stimmung mit den Deckungsmöglichkeiten zu bringen, sind sehr mannigfacher Art. Sie reichen, wie die Maßnahmen der Rohstoffbewirtschaftung, zum Teil ebenfalls in die Vorkriegsjahre zurück. Wir haben, soweit es das Kriegsprogramm verlangte, die Betriebe zu Leistungs- und'Arbeitsgemeinschaften zusammengeschlossen und hierdurch die Auftragslenkung und Auftragsverteilung wesentlich vereinfacht. Wir haben durch Konzentration der Auftragsoerteilung erreicht, daß den Betrieben große Stückzahlen gleichartiger Erzeugnisse zu festen Äbnahmebedingungen aufgegeben werden kannten. Hierin liegt naturgemäß ein starker Anreiz für die Betriebe, die Produktion mit allen Mitteln zu rationalisieren. Mechanisierung, Typisierung und Normung haben in dieser Richtung gewaltige Fortschritte gebracht. Die Organisation der gewerblichen Wirtschaft hat in ihrer fachlichen Zusammenfassung der Betriebe in Wirtschafts- und Fachgruppen bei diesen Aufgaben hervorragend mitgewirkt. Der ebenfalls von diesen Gruppen gepflegte Erfahrungsaustausch zwischen Betrieben mit gleichem oder ähnlichem Erzeugungsprogrcrmm sorgt dafür, daß besondere Erfolge eines Betriebes, beispielsweise in der Frage des günstigsten Materialeinsatzes, der Gesamtfertigung zugute kommen. Wir sind allerdings auch nicht davor zurückgeschreckt, die unter Kriegsverhältnissen entbehrlich erscheinende „zivile" Erzeugung immer mehr zugunsten der kriegswichtigen Fertigung zu drosseln. So- : weit hier nicht bereits von der Rohstoffseite aus . Herstellungs - o d e r V e r w e n d u n g s v e r- > bote die Produktion unterbinden, ist die notwen- ' dige Einschränkung durch Entziehung von , Arbeitskräften oder durch Belegung der Be- । triebe mit kriegswichtiger Erzeugung durchgefübrt worden. Da, wo Stillegungen von ganzen Betne- . bei oder von Betriebsteilen unumgänglich waren^ schwere Verluste zugefügl. Im Zusammenwirken mit italienischen Cuff- und Seestreilkräflen gelang es der deutschen Cuftwaffe, einen aus Malta zusteucrn- den G e l e i t z u g zu zerschlagen. Dabei versenk- ten deutsche Flugzeuge allein drei han- e mit etwa 18 000 VRT. und beschä- Annahme von Anzeigen für die Miltagsnummer bis 8*/» Ubr desBormittagS Anzeigen-Preise: Anzeigenteil 7 Nvf. je mm bei 22 mm Zeilenbreite, Textteil 50 Rvf. je mm bei 70 mm Zeilenbreite Nachlässe: Wiederholung Malstaffell AbschlüneMengenstaffelS Plabvorschrift (vorherige Vereinbarung) 25"/»mehr Oer Wehrmachtbericht. DRV. Ausdem Führerhauptquartier, 24. März. Das Oberkommando der Wehrmacht gibt bekannt: Auf der Halbinsel Kertsch wurden schwächere, im Donezgebiet stärkere Angriffe des Feindes abgewiefen, auch an der übrigen Ostfront brachten Angriffs- und Abwehrkämpfe weitere Erfolge. 3m Seegebiet südlich Sewastopol versenkten Kampfflugzeuge durch Lufttorpedotreffer ein h a n d e l s f ch i f f von 5000 VRT. und vernichteten in einem Hafen an der Kaukafusküste ein Un- terfeeboot. Zwei weitere Unterseeboote erhielten Bombentreffer. 3n Nordafrika verlor der Feind bei einem Angriffsversuch auf einem Flugplatz in der Lyre - naika durch Jagd- und Flakabwehr fünf Flugzeuge. Wie bereits durch Sondermeldung bekanntgegeben, verfenkten deutsche Unterseeboote vor der amerikanischen Küste 13 feindliche Handelsschiffe mit 80 300 darunter sieben große Tanker: ein weiterer Tanker von 11000 VRT. wurde durch Torpedotreffer so schwer beschädigt, daß mit seinem Untergang zu rechnen ist. Auch im Mittelmeer wurden dem Gegner <92. Jahrgang ttr.Zl Erscheint täglich, außer Sonntags und Feiertags Beilagen: Gießener Familienblätter Heimat imBild DieScbolle Bezugspreis: Monatlich.....RM.1.80 Zustellgebühr... ,, -.25 auch bei Nichterscheinen von einzelnen Nummern infolge höherer Gewalt Fernsprechanschluß 2251 Drahtanschrift: ,Llnzerger" Postscheck 11686 Fmnlf./M. Druck und Verlag: vrühlscheUniverfitaKdruckerriL Lange schwierige Lage der Briten in Burma berichtet. Im ganzen Lande würden die Japaner von den Burmesen unterstützt. Burmesische Freikorps operierten hinter der gesamten britischen Front und machten die Bewegung der Briten, vor allem ihren Nachschub, schwierig. Arbeiter, die für die Briten arbeiten sollten, träten in Streik. Sabotageakte wären an der Tagesordnung. Zur militärischen Lage in Burma erklärte Major Poichi Sawahata, daß Ranguns Fall dem Gegner die Aufrechterhaltung einer Verbindung zwischen Indien und Burma außerordentlich erschwert habe. Die feindlichen Truppen versuchten im nordwestlichen Abschnitt Burmas' zu entkommen. Abge- fprengte Abteilungen hätten in burmesischen Dörfern Unterschlupf zu finden versucht, feien aber von den Eingeborenen so unsanft behandelt worden, daß sie es vorgezogen hätten, sich den Japanern zu ergeben. Um nach Indien zu entkommen, müsse der Gegner nur mit Maultieren passierbare Höhenzüge bis 3000 Meter Überwinden. Mit dem Eichenlaub ausgezeichnet. DRV. Aus dem Führerhauptquartier, 25. Mürz. Der Führer verlieh dem Ceutnanf Hans S fr etoro, Flugzeugführer in einem Jagdgeschwader, das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes und sandte ihm nachstehendes Telegramm: „In dankbarer Würdigung Ihres heldenhaften Einsatzes im Kampf für die Zukunft unseres Volkes verleihe ich Ihnen anläßlich Ihres 6 6. Cuff- sieges als 84. Soldaten der deutschen Wehrmacht das Eichenlaub zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes. Adolf Hitler.- Acht Spitfire abgeschoffeu. Berlin, 24.März. (DRV.) Wie das Oberkommando der Wehrmacht mitteilt, stellten Dienstag nachmittag deutsche Jätzer einen britischen Bomberverband, der unter starkem Jagdschutz im belgisch-französischen Raum einflog. In erbitterten Custkämpfen wurden acht Spilfire abgeschossen. und einen Zerstörer schwer. Im Kampf gegen die britische Insel vernichtete Vetriebsstofslager erfolgreich mit Indische Enppsiade. Cripps ist in Delhi eingetroffen. Er wurde dorj sofort von neugierigen Fragern bestürmt. Er hat sie von sich abzuweisen versucht mit der Erklärung, daß er es eilig habe. Das darf man ihm ohne weiteres glauben; denn bag Indien-Problem brennt den Briten auf den Fingernägeln. Von Indien hängt der Bestand des britischen Weltreiches mit ab. Nach Neuyorker Behauptungen basiert der britische Vorschlag an die Inder auf der „Unab« hängigkeit" nach ägyptischem Muster Voraussetzung für eine solche „Unabhängigkeit" ist aber die Bereitschaft Indiens, mit den Alliierten ein Bündnis abzuschließen und sie mit Soldaten und Kriegsmaterial in dem notwendigen Umfang zu unterstützen. Nach dem Krieg wird sich dann über die „völlige Unabhängigkeit" reden lassen, etwa wie nach dem Weltkrieg, wo zwar Indien viel von der ihm versprochenen Unabhängigkeit sprach, England aber plötzlich schwerhörig geworden war. Auf einer Pressekonferenz ist Cripps gefragt worden, ob er mit Churchill jetzt in der Behandlung des indischen Problems übereinstimme. Cripps bejahte das, wurde dann aber weiter gefragt, wer von beiden feine Ansicht geändert habe. Das war eine für Herrn Cripps sehr peinliche Frage. Schließlich meinte Cripps etwas betreten: „Vielleicht sind wir alle beide an denselben Punkt gelangt, ohne unsere Ansichten zu ändern." Wie sich Cripps in Wirklichkeit das Indien-Problem denkt, darüber hat er sich nicht geäußert. Von Churchill aber weiß man, daß er z. B. im Jahre 1930 in Manchester erklärte: „Es ist niemals möglich, den Orientalen gegenüber dann Konzessionen zu machen, wenn sie glauben, man sei schwach oder man fürchte sie. Wir wollen jedenfalls keinen Zweifel daran lassen, daß wir die wirklichen Herrscher Indiens in jeder Beziehung für eind sehr lange und unbestimmte Zeit sind und bleiben wolle n." Im Jahre 1931 unterstrich er seine früheren Auffassungen über Indien mit den Worten: „Indien ist ein geographischer Begriff. Es ist ebensowenig eine vereinigte Nation wie der Aequator." Danach kann man sich vorstellen, welches der Zweck der Reise von Cripps nach Indien ist. Haven ein Handelsschiff und belegte Munillons- sowie dieses Schnellboolstühpunkles Bomben. RohfloffbewirischastungundindustnelleFertigung Von Hermann von Hanneken, General-Unierstaatssekretär im Reichswirtschaftsministerium. Bauritvorkommen, vorzunehmen. Auf der dritten Stufe, der eigentlichen Aluminiumerzeugung, werden außer Tonerde besonders hohe Energiemengen gebraucht, da es sich um einen elektrolytischen Prozeß handelt. Hier war vor dem Krieg das Reich insofern in einer ungünstigen Lage, als es feine Aluminiumind ustrie überwiegend auf der Kohle aufbauen mußte. Dagegen hatten die übrigen europäischen Länder, nämlich Frankreich, Norw"gen, die Schweiz und Italien auf Grund ihrer günstigen Wasserverhältnisse weit bessere Voraussetzungen. Die Zusammenarbeit all dieser Länder in dem großeuropäischen Wirtschaftsraum ermöglicht auch hier eine optimale Ausnutzung der vorhandenen Anlagen und einen planmäßigen weiteren Ausbau unter dem Gesichtspunkt der günstigsten Standortsbedingungen, d. h. also der besten Energieverhältnisse. So ist denn auf dem Aluminiumgebiet die Relation zwischen unserer heutigen Kapazität und der des Reiches vor dem Krieg noch wesentlich günstiger als bei Kohle und Eisen. Aus dem Bereich der industriellen Fertigung mag die Eisen undMetall verarbeitende Jn- d u st r i e — im Anschluß an die Ausführungen über Eisen und Aluminiüm — als Beispiel dafür herangezogen werden, wie'auch auf dem Gebiet der Fertigung die Ausweitung unseres Wirtschafts, raums unser Kriegspotential ständig erhöht. Gerade die Eisen und Metall verarbeitende Industrie ist einmal Hauptträger der Kriegsgeräteferti- g u n g , ferner werden in ihrem Rahmen die unent- behrlichen Produktionsmittel für die gesamte Industrie erstellt und schließlich gehen aus ihrem Bereich neben unerläßlichen Exportlieferun-- gen auch wichtige Verbrauchsgüter hervor. Bei der Rohstoffgewinnung bedeutet die Umstel- Dover und p orflanb. An den Erfolgen vor der amerikanischen Küste ist bas Unterseeboot unter Führung von Kapitänleutnant Mohr hervorragend beteiligt. Rach zwei Monaten. II. Im Bereich der Nichteisenmetalle steht heute bei der überragenden Bedeutung der Luftwaffe das Aluminium an erster Stelle. Seine Erzeugung vollzieht sich bekanntlich in drei Stufen: Bauxit- geroInnung, Tonerhegewinnung und die eigentliche Erzeugung von Aluminium. Die Aluminiumverso r- gung des Reiches war vor dem Kriege dadurch belastet, daß eine geeignete Bauxit grundlage innerhalb der Reichsgrenzen nicht vorhanden war. Das ür die Tonerdegewinnung erforderliche Bauxit wurde vielmehr aus Ungarn, Frankreich, Jugoslawien, Italien und Griechenland eingefübrt. Es ist klar, daß in dem neuen europäischen Wirtschaftsraum, dem all diese Länder angehören, die Erfas- ung und der Ausbau der vorhandenen Bauxitvorkommen mit wesentlich günstigerem Wirkungsgrad durchgeführt werden kann als zu früheren Zeiten. Europa als der.bauxitreichste Erdteil ist jedenfalls in der Lage, den heute schon gewaltig angewachsenen europäischen Bauxitbedarf restlos zu befriedigen und auch dem zu erwartenden weiteren Anschwellen des Bedarfs ohne Schwierigkeiten zu genügen. Die zweite Stufe der Aluminiumgewmnung, die Herstellung von Tonerde, ist in erster Linie eine Kapazitätsfrage. Die Tonerdefabriken befinden sich zumeist nicht in den Bauxitgewinnungsländern des Südostens, sondern, entsprechend dem hohen Stund der technischen Entwicklung, den dieser chemische Herstellungsprozeß voraussetzt, in erster Linie im Reiche selbst, in dem verbündeten Italien sowie in Frankreich. Wir sind heute also bei der engen Zusammenarbeit mit Italien auch hier in der Lage, all diese Kapazitäten planmäßig zusammenzufassen. Was insbesondere den Ausbau der Tonerdegewinnung anbelaügt, so setzen uns die neuen Verhältnisse in den Stand, nunmehr die notwendigen Grroeiterun- gen bezüglich ihres Standortes in möglichst günstiger Ausnutzung der Rohstoffbasis, d. h. also der Wirksame Rachtangriffe von . richteten sich gegen militärische Ziele der Hafenstädte die Luftwaffe am Tage im Hafen von Rew- von 3000 VRT. Nischen U-Boot und sodann von italienischen Er- kundungsflugzeugen ausgemacht. Am Sonntagmorgen wurde er fast in der Mitte zwischen den Küsten Siziliens und Libyens festgestellt. Von diesem Augenblick an fetzten die Angriffe der italienischen Tor- pedoflugzeüge in Zusammenarbeit mit der Marine und der deutschen Luftwaffe ein. In aufeinander« folgenden Wellen ft arteten gleichzeitig italienische Staffeln von Sizilien und Libyen und führten ihre Angriffe den ganzen Tag über bis zum späten Abend durch, wodurch der feindliche Geleitzug schwere Verluste erlitt und auseinandergesprengt wurde. Die Aktion beweise, daß das italienische' Dreieck Sizilien—Rhodos—Libyen durch Luftwaffe und Marine das gesamte mittlere Mittelmeer völlig unter Kontrolle habe, alle Durchfahrten beherrsche, und jeden in ernste Gefahr brächte, der sich in diese Gewässer wage. „Popolo d'Jtalia" schreibt, die Belagerung von Malta werde immer mehr verschärft, die verheerenden Fliegerbombardierungen sowie das Ausbleiben des Nachschubs gestalteten das Schicksal der Insel tragisch, die nicht nur ihre Aufgabe als Wächter im Zen- trum der Straße von Sizilien nicht mehr erfüllen könne, sondern deren Widerstand täglich mehr ge- schwächt werde. Diese Lage fei eine Folge des Verfalls der englischen Flottenmacht, die im Mittelmeer unerbittlich geschwächt worden sei. Schwierige Lage der Briten in Burma. Stockholm, 24. März. (Europapreß.) „Daily Mail" bringt einen Bericht ihres Korrespondenten aus Kalkutta, in dem dieser ausführlich über ote Am 24. Januar überraschte der Wehrmachtbericht ganz Deutschland mit der Nachricht, daß deutsche U-Boote bei ihrem ersten Auftreten in nordamerikanischen und kanadischen Gewässern 18 Handelsschiffe mit 125 000 BRT. versenkten. Am 24. März, also nach genau zwei Monaten, wird wiederum die Versenkung von 13 feindlichen Handelsschiffen, diesmal mit 80 300 BRT. gemeldet. Inzwischen konnte aber der Wehrmachtbericht vom 15. März bereits eine Zusammenfassung bringen, wonach die deutschen U-Boote seit ihrem ersten Auftreten an der Ostküste des amerikanischen Kontinents insgesamt 151 Handelsschiffe mit 1029 000 BRT., darunter 58 Tanker mit 442 000 BRT. versenkt haben. Außerdem wurden am 21. März vor der amerikanischen Küste (und vor Westafrika) sechs Feindfchiffe mit 35 000 BRT., am 18. März an der amerikanischen Küste fünf Feindschisse mit 41000 BRT. zu den Fischen geschickt. Nach zwei Monaten sind also vor der amerikanischen Ostküste rund 1,2 Millionen BRT., darunter mindestens 65 Tanker mit etwa einer halben Million BRT. oeranftaltet, um dem englischen Volk den Emst der Lage' nahezubringen. Der Erste Lord der Admiralität Alexander hielt dabei eine Rundfunkansprache, in der er sagte: „Es ist unnütz, die vor uns liegende errtfte Gefahr zu unterschätzen. Um ihr entgegentreten zu können, müssen wir Schiffe undimmer mehr Schiffe haben. Wir hatten schwere Verluste, die im Verhältnis zu unseren schweren Lasten standen. Seitdem die französische Flotte verlorenging, lag die ganze Last auf den Schultern unserer Seeleute. Die Deutschen leiteten eine U-Boot-Offensive gegen unsere S ch i f f a h r t s st r aß e n ein, die größer angelegt ist, als irgendein ähnliches in der Geschichte bekanntes Unternehmen. Diese U-Boot-Offensive führen sie unter Einsatz ihres ganzen Einfallreichtums und unter Anwendung verschiedenster Taktiken durch. Die Atlantikschlacht'ist in der Tat eine Schlacht, in der es niemals eine Pause gibt. Jetzt hat sich infolge der berechneten Derräterei des japanischen Angriffs die Gefahr für unsere Schiffe und demnach die unserer Flotte auferlegte Last ungeheuer erhöht. Es war unvermeidlich, daß dieser Angriff uns und den Vereinigten Staaten einen schweren Schlag zufügen mußte." Gegenüber dem Geschrei, ,chie USA. und England müßten offensiv" vorgehen, das von amerikanischen Seestrategen jetzt bereits dahin korrigiert wird, zur See fei eine solche Offensive jetzt und auf absehbare Zeit unmöglich, zeigen unsere Kriegsmarine und unsere Luftwaffe, daß sie mitten in der, wie Englands Seelord zu- gebieten und den nordamerikanischen Derbrauchsgebieten jährlich 16 bis 18 Fahrten machen. Wenn man bedenkt, daß im ganzen Jahr 1941 die amerikanischen Werften mit Aufbietung aller Kräfte nur etwa 900 000 BRT. neuen Schiffsraum produzieren konnten, dann wird es klar, daß dieser Verlust, der in zwei Monaten mehr Schiffe unter Wasser brachte als alle amerikanischen Werften in einem ganzen Jahr bauen konnten, drüben sehr schmerzlich empfunden wird. Der USA.-Marineminister Knox aber hatte die deutschen U-Boote als „eine lächerliche Bedrohung für wenige Tage" bezeichnet. Das gesamte Versorgungswesen der USA. ist bereits in Mitleidenschaft gezogen, es fehlen Ausweichemöglichkeiten für den Gütertransport auf transkontinentalen Straßen oder Eisenbahnen. Typisch für die panikartige Wirkung unserer U-Bootsangriffe ist vor allem die Tatsache, daß das Land mit der größten Erdülerzeugung sich genötigt sieht, in den At- lantikstaaten Bezugskarten für Benzin auszu- gebem Nicht minder charakteristisch ist auch die Abreise einer argentinischen Militärmission aus Washington, die hier über Waffenankäufe verhandeln sollte. Roosevelt kann eben nicht liefern, wie er gern möchte, denn ihm fehlen nicht zuletzt die Transportmittel. Er hatte mit einem ganz anderen Kriegsverlauf gerechnet und lehnte es entschieden ab, mit der Tätigkeit feindlicher U-Boote an Amerikas Ost- und Westküste — über so riesige Entfernung hinweg — zu rechnen. Fast gleichzeitig mit den neuen U-Booterfolgen an der nordamerikanischen Atlantikküste wurden bei einem Luftangriff auf einen Geleitzug im Mitte l rn e e r drei große britische Dampfer mit 18 000 BRT. versenkt, drei weitere in Brand geschossen, ein Kreuzer schwer getroffen. Dazu sind noch die ebenfalls erheblichen Verluste zu rechnen, die Italien zu melden hat. Nicht nur die deutschen U-Boote, sondern auch unsere Flugzeuge verkürzen also der anglo-atnerikanischen Schiffahrt den Lebensfaden derart, daß heute praktisch keine Seeoerbindung Englands mehr intäft ist und die USA., die nach dem Verlust der ostasiatischen Rohstoffgebiete ihre kriegswichtigen Rüstungsrohstoffe aus Südamerika holen müssen, eine Stockung der Zufuhr dieser „Seele der nordamerikanischen Wirtschaft" mit allen ihren schwerwiegenden Folgen verzeichnen müssen. ^Jn London wurde eine,Krie gs schif fwo ch e" Rom, 24. März. (DNB.) Wie der italienische Wehrmachtbericht meldet, fügte die italienische Marine und Luftwaffe den Briten wiederum schwere Verluste zu. In den Luft- und Seekämpfen im Mittelmeerraum, die der gestrige italienische Wehrmachtbericht meldete, wurden mit Sicherheit von der italienischen Luftwaffe ein britischer Kreuzer, eine Einheit, deren Typ nicht festgestellt werden konnte und ein Frachter von 10 000 BRT. versenkt. Drei weitere britische Kreuzer, darunter zwei schwere, ein Zerstörer und drei weitere britische Frachter wurden schwer beschädigt. In dem darauf folgenden Seegefecht im Golf der S y r t e wurden von italienischen Seestreitkräften ein britischer Kreuzer und zwei Zerstörer getroffen. Eine weitere feindliche Einheit wurde von einem italienischen U-Boot torpediert. Im ö ft - lichen M i 11 e l m e e r g e b i e t griffen italienische Flugzeuge am 23. 3. in der Abenddämmerung einen britischen Flottenverband an und trafen einen Kreuzer von mittlerer Größe mit zwei Torpedos sowie einen großen Zerstörer mit einem Torpedo. Eine große siegreiche Aktion nennt das Giornale d'Jtalia das Vorgehen italienischer See- und Luft- ftreitfräfte gegen den englischen von Alexandria nach Malta ausgelaufenen Geleitzug. Er bestand aus über 20 Schiffen, darunter 5 Kreuzern, sieben Torpedobootszerstörern und acht bis zehn Frachtern. Das Tag und Nacht unter deutschen und italienischen Bomben liegende Malta bedürfe dringend der Versorgung mit Munition und Lebensrnitteln, da die wenn auch gigantischen Reserven der Insel onfangen knapp zu werden. Der britische Geleitzug, . der zur größeren Sicherheit in aufgelösten Formationen fuhr, wurde zuerst von einem italie- Eichener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen sorgen die Maßnahmen des Mafchinenaus- 3 i e i u) 5 uufur, uug uie ireigerDoruenen ^uujajirieno ( -uu|iiug»uui|e uh ./xciu; kapazitäten in Betriebe mit kriegswichtiger Ferti- die Einflußgebiete des Reiches übernommen werden wird. narren uno vieiieimr zu zerilycagen. -um juujjcu|u/cii , Muyi ««« m i«huh uh.- ~ ~ ~ ~ ' * _?r i v......r,—■ Massenbeere sollten die deutsche Ostfront über- fangsstadiurn notwendig mache. In allen Fällen, a 11 a n tu fronte, me sich zu einem ernsten Pro- ' . _ «V LI- 1.* AM I M XamAM XtA © Vt A 1 1 Xvi t MrA A CI VI ft'AYtfrx. AY* f AVihitifO hfPtTl f ITT ht 0 9flt ft* P PT.P1 H f tl !Tt (T h'P5 ft) 5 f f 5D P Ff PIHT5 rennen und bis in das Herz Europas Vordringen. In Nordafrika wollte Großbritannien Rommel bis Tunis zurücktreiben. Während ein immer stärkeres Eingreifen der Bereinigten Staaten in den Plänen der Gegner eine große Rolle spielte, hoffte'man auf der anderen Seite, daß Japan alle Provokationen widerspruchslos hinnehmen würde. Der Minister zeigte, wie alle diese Hoffnungen der Gegner enttäuscht worden seien. Das deutsche Ostheer habe in einem zähen Abwehrkampf die Armeen des Bolschewismus festgehalten. Selbst unsere Gegner müßten heute feststellen, daß den Sowjets operative Erfolge nicht gelungen seien. Auch in Nordafrika habe Rommel die englischen Truppen zurückgeschlagen. Am 7. Dezember habe dann Japan Roosevelt und Churchill die Antwort auf ihre erpresserischen For^ derungen erteilt. Mr trügen das Erbe ungezählter Kämpfe voran- gegangener Generationen, die nicht zum Zuge kamen, jetad) einen Anspruch darauf hätten, daß wir ihrem tapferen Einsatz zu einem, wenn auch spaten, Lohn verhülfen. Aber auch die kommenden Generationen könnten von uns verlangen, daß wir eine einmalige Gelegenheit, die ihnen nach Lage der Dinge nicht wieder geboten werden könne, auch wahrnähmen. Das deutsche Volk wisse, daß es in Adolf Hitler einen Führer gefunden habe, der seine Geschicke mit realistischer Kühnheit und einmaligem politischen Genie lenke. In der Erkenntnis, daß dieser Krieg um keinen Preis verloren werden dürfe und könne, habe das Volk die sich vor allem aus der ungünstigen Wetter- und Transportlage ergebenden Entbehrungen in bewunderungswürdiger Haltung auf sich genommen. Sieg um jeden Preis fei die Parole, die aus den Sorgen des vergangenen Mnters geboren worden sei. Diese Parole werde zur Lösung der gewaltigen Aufgaben, S t o d fro I m , 24. Marz. (DNB.) Meldungen aus Neuyork berichten von einer Masfenflllcht der die noch vor uns lägen, führen. Ein wesentliches Problem sei der rationelle Einsatz der Ar« beitskraft des Volkes. Die herabgesetzten Lebensmittelrationen verbunden' mit der durch die ungünstige Witterung hervorgerufenen augenblicklichen Kartoffelknappheit hätten zweifellos bei vielen Volksgenossen zu Schwierigkeiten geführt. Allge- oon 8000 Handelsschiffsmatrosen angeordnet, die weitere Englandfahrten ablehnen. Hierunter seien 3 000 Norweger und 3 000 Griechen. Der Rest setze sich aus Dänen, Schweden und Holländern zusammen. Mch- tere hindert Matrosen seien allein in Neuyork verhaftet worden. Die Seeleute würden vor die Wahl gestellt, entweder die Fahrten wieder aufzunehmen oder deportiert zu werden. täten in jenen Gebieten. Hierbei werden die hochentwickelten Spezialindustrien, die sich in diesen Ländern herausgebildet haben, wie etwa die Kratt- fahrzeugindustrie in Frankreich, durch entsprechende Belegung voll berücksichtigt. Zum Ausgleich von Angebot und Nachfrage in freien Betriebskapazitäten hat sich dabei ein besonderes Marktinstrument herausgebildet: die Austra tzsbörfe. Auch diese Einrichtung ist zunächst im Reiche selbst unter behördlicher Vorbereitung und Kontrolle mit Erfolg angewandt worden, um gerade auch kleinere oder weit abliegende Betriebe als Vor- und Unterlieferanten in die Rüstungsfertigung einschalten zu können. Heute ist sie ein bewährtes Mittel, auch in den dem Reich benachbarten Gebieten für jeden Betrieb die technisch zweckmäßigste, kriegswirtschaftlich notwendigste Belegung zu finden. dien auf einem Pulverfaß sitzen, und der geringste Anstoß genügt, es zu einer Explosion zu bringen. Norwegische Schiffe sollen sich Japan zur Verfügung stellen. verficht Ausblick in die Zukunft und wissen: Das neue Europa wird in immer engerer Zusammenarbeit auch die wirtschästlichen Voraussetzungen für den Endsieg schaffen! 8 000 europäische Seeleute auf Geheiß Roosevelts verhastet. Soweit aber der Fertigungsbedarf für nichttnlli- tärifche Zwecke, etwa der für die zivile Bevölkerung, als unumgänglich anerkannt werden muß, sorgt eine geordnete Erzeugungspla- nung und eine straffe Verbauchslen- kung dafür, daß dieser Bedarf neben dem unmittelbaren und mittelbaren Kriegsbedarf im Rahmen des Möglichen seine Befriedigung findet. Aller- Berlin, 24. März. (DNB.) Reichsminister Dr. Goebbels sprach im Saalbau Friedrichshain zu den Kreis- und Ortsgruppenleitern sowie den führenden Persönlichkeiten des Gaues Berlin der NSDAP. Der Minister gab einen Ueberblick über die Lage. Der Winter fei abnorm hart gewesen. Unsere Gegner hätten in ihm die letzte Chance gesehen, die militärische Kraft des Reiches aufzu- halten und vielleicht zu zerschlagen. Die sowjetischen Oie einmalige Gelegenheit. ReichSprovagandaminister Or. Goebbels sprach in Berlin. es sich ermöglichen lasse, Entspannung zu bieten. Aber auch die Volksgenossen selbst könnten in diesem Sinne tätig werden. Rücksicht und Höflichkeit untereinander könnten schon viele Härten mildern. Oie Spannung in Indien. Berlin, 24. März. (DNB.) Während die englische Presse der Ankunft von Sir Stafford Cripps in Indien breiten Raum gewährt, lassen Nachrichten aus Indien keinen Zweifel über den zunehmenden Ernst der bärtigen Lage. Den tiefsten Eindruck haben die Berichte aus Malaya entkommenen englischer Flüchtlinge über die Apathie gemacht, mit der die dortige Bevölkerung dem Verzweiflungskampf der Engländer zusah. Die Schnelligkeit des japanischen Erfolges wird nicht zuletzt damit erklärt, daß die Malayen den britischen Truppen jede Unterstützung versagten. Die britischen Behörden in Indien fürchten, daß sich die Dinge in Indien ähnlich entwickeln können. Der Vertrauensschwund der Bevölkerung kommt vor allem an den indischen Börsen zürn Ausdruck. Regierungsanleihen find so gesunken, daß jetzt Zwangskurse eingeführt werden mußten. Gleichzeitig wird ein Ansteigen des Gold- und Silberpreises verzeichnet. Eine allgemeine Flucht in Sachwerte hat eingesetzt, so daß viele indische Firmen ihre Lager geräumt haben, ohne Aussicht, sie wieder aufzufütten. Die Banken melden Abzug von Geldern und Nichterneuerung von Depositen. Japanische Luftangriffe auf die Andamanen. Tokio, 24. März. (DNB.) Die japanische Marineluftwaffe hat militärische Stützpunkte des Feindes in Australien, auf Neuguinea, auf den Salomon-Inseln und auf den Andamanen bombardiert. Die Luftangriffe richteten auf den Salomon-Inseln sowie gegen den Hauptort der Andamanen-Jnseln, Port Blair. Die.Anda- manen-Jnseln liegen im Golf von Bengalen nri') '"'^ören zusammen mit den südlich anschließenden Nikobaren zu Britisch-Jndlen. Sie bestehen aus vier großen und etwa 200 kleinen Inseln von insgesamt 6500 Quadratkilometern und haben eine Bevölkerung von etwa 18 000 Menschen, außer den fast völlig ausgerotteten zwerghaften Ureinwohnern vor allem Inder. Die wirtschaftliche Bedeutung der Andamanen ist gering. Dagegen genießen diese strategisch wichtigen Inseln als britische Strafkolonie in ganz Indien einen denkbar schlechten Ruf, da unzählige nationale Inder in den menschenunwürdigen Straflagern von Port Blair lange qualvolle Jahre zubringen mußten. mein sei klar geworden, daß ein Krieg im dritten L—,--------. . • Jahr eine härtere Kriegführung als in feinem An- Seeleute aus der gefährdeten Nord- für die Notwendigkeit einer engen europäischen Zu- englischen Zivilverwaltung, die den Lordsiegel- famme narb eit auf wirtschaftlichem Gebiet ist aber bewahrer in Karachi empfingen, haben ihm keinen auch in all den Ländern in stetem Zunehmen be- Zweifel darüber gelassen, daß die Engländer in Zugriffen, die nicht aus freiem Entschluß Glied des europäischen Wirtschaftsraumes geworden sind. Wenn aber dieses Verständnis vorhanden ist, so lassen sich in den meisten Fällen auch die organisatorischen Einrichtungen zur Durchführung einer solchen Zusammenarbeit ohne Schwierigkeit schaffen. Die bisherigen Erfolge der europäischen Zusammenarbeit sowohl auf dem Gebiet der Rohstoffversorgung wie in der industriellen Fertigung sind gewaltig. Die siegreichen Schlachten im Osten dürfen hier nach der wirtschaftlichen Seite hin als eine Leistungs- und Materialschau des neuen Europa gelten. Mit dem bisher erreichten Wirkungsgrad der europäischen Zusammenarbeit stehen wir aber erst am Anfang: die erste Ausweitung unseres Wirtschaftsraumes durch die Besetzung Norwegens liegt noch keine zwei Jahre zurück! Und schon haben gerade die Schläge im Osten dafür gesorgt, daß sich für das europäische Rüstungspotential neue gewaltige Perspektiven aufgetan haben. So halten rotr auf dem neuen Gebiet der Kriegswirtschaft mit stolzer Zu- sich gegen die nordaustralischen Häfen Port Darwin, Derby und Wyndham, gegen die zwischen dem australischen Festland und Neuguinea liegende Insel Horn, gegen Port Moresby an der Südküste von Neuguinea, gegen Tulagi Oslo, 24. März. (Europapreß.) Der norwegische Reederverband richtete eine Aufforderung an die norwegischen Schiffsführer, die sich mtt ihren Schiffen im Indischen Meer, im Stillen Ozean oder in den australischen Gewässern befinden, so schnell wie möglich einen der im japanischen Machtbereich befindtichen Häfen. Kusaie auf den Karolinen, Rabaul im Bismarck-Archipel, Penang in West- malakka, oder Saigon in Französisch-Jndochina, an- g ul auf en, da die japanische Regierung erklärt hat, daß alle norwegischen Handelsschiffe, die sich auf eine bestimmte Zeit Japan zur Verfügung stellen, Eigentum der norwegischen Reedereien bleiben sollen. Eine Internierung der Besatzung erfolgt nicht. Um die Besatzung wirtschaftlich zu sichern, zahlt der Reederverband 5000 Kronen sowie das Dreifache der Jahresheuer an jedes Besatzungsmitglied. Der Bettag wird in Norwegen ausgezahlt. Die Sicherheit der Besatzungen in den angelaufenen Häfen wird garantiert. Die Familien in der Heimat kom- Der Ausfall Burmas hat zu einer Verknappung von i Reis geführt. Kalkutta ist so gut wie ohne Kohlen, inert wieder in den Genuß der Unterstützungen. dinqs verfolgen wir dabei den Grundsatz, die Ferti- ’ Organisation seiner gewerblichen Wirtschaft in die ( Bevölkerung zu verteilen. Die britischen Behörden qunq für den „zivilen" Bedarf aus den betrieben,1 Hand genommen. Infolgedessen stehen heute auch fürchten, daß diese Waffen nicht gegen die Japaner, die für Wehrmachtsfertigung geeignet sind, möglichst der italienischen Kriegswirtschaft in den Emrichtun- sondern gegen die Engländer Anwendung ftnden herauszunöhmen und damit Betriebe zu belegen, die gen der Vorkriegszeit wertvolle organisatorische könnten. So trifft Cripps Indien in einer außer- mehr am Rande liegen". Wir entlasten damit die I Hilfsmittel zur Bewältigung der knegswirtschaft- ordentlich gespannten Lage an. Wie er diese mei- Rüstungsfertigung innerbetrieblich sowohl wie stand- liehen Aufgaben zur Verfügung. Das V-rftandnis stcrn soll, scheint unerfindlich. Die Beamten der ortmäßig. Diese Verlegung, die zunächst innerhalb v!' •**•**-*- des Reichsgebietes zur Intensivierung der Rüstungsproduktion angewandt wurde, ist mit der sogenannten Auftragsverlagerung in großem Umfang auf die besetzten und angegliederten Gebiete ausgedehnt worden. Indem wir Teile der zivilen Fertigung insbesondere in die industriell hoch-entwickelten Westgebiete verlegen, stärken wir einerseits das Rüstungspotential des Reichs durch erhöhte Konzentration auf unmittelbare Kriegserzeugung und vermeiden andererseits das Brackliegen von wertvollen Arbeitskräften und Bettiebskapazi- in denen die Kriegführung es dringend erfordere, blem für die Aufre chterh altung des Schiffsverkehrs müsse man rücksichtslose Maßnahmen ergreifen. Auf I mit England entwickele. Der USA.-Generalstaats- der anderen Seite sei es aber das Bestreben der Re- anwalt Biddle habe daraufhin die Verhaftung gierung, dem Volke auf allen Gebieten, auf denen nnn ^ono anaeordnet. die iviyen vte bc- Mu1^invn«u>4 Me bei der Auftragsverlagerung und bei der Ein Teil rollenden Materials wurde für Waffen gleiche dafür, daß die freigewordenen Maschinen-' Auftragsbörse im Reich erprobte Einrichtungen auf transporte im Iran requiriert. kapazitäten in Betriebe mit kriegswichtiger Ferti- die Einflußgebiete des Reiches übernommen werden Zustand und Stärke der britischen und anglo-indi- gung verpflanzt werden, so daß also jedes Brach-1 konnten, so finden auch all die übrigen Maßnah- scheu Armee in Indien ist nach Auffassung maßliegen auch von maschinellen Energien vermieden: men des Reichs zum Ausbau der industriellen geblicher Kreise einem Krieg gegen Japan in keiner Kriegsfertigung im Zuge der wachsenden euro =; Weise angepaßt. Die besten indischen Truppen p äi sch en Zusammenarbeit ein immer brei-^stehen im Nahen Osten, in Burma oder befindens teres Anwendungsgebiet. Die befreundeten und ver- sich in japanischer Gefangenschaft. Rekrutierungs- , bünbeten Länder, 'an ihrer Spitze Italien, unter- Maßnahmen stoßen auf subversive Propaganda, die stützen diese Entwicklung für ihren Bereich voll und tue jungen Leute auffordert, nicht abermals ihre ganz und befruchten sie mit ihren eigenen Ersah- Knochen für England zu Markte zu tragen. Ander- nmgen. Gerade Italien hak aus ähnlichen Gründen, seits scheitert der Aufbau einer indischen Miliz an wie mir schon in den Dorkriegsjahren eine zentrale • der Weigerung der Zentralregierung, das Waffen- Lenkung feiner wirtschästlichen Entwicklung und der gesttz aufzuheben und Handfeuerwaffen unter die j ’ Organisation seiner gewerblichen Wirtschaft in die । Bevölkerung zu verteilen. Die britischen Behörden 1 Aufruf an dieLandbevölkermtg Bauern und Landwirte. Berlin. 24. März. (DNB.) Die Städte brau- chen Speisekartoffeln. Die Feldbestellung wird in den nächsten Tagen, namentlich im Osten, noch nicht möglich sein. Daher nutzt die Zeit! Oeffnet die Mieten und versendet sofort Speisekartoffelnk Schützt die bei der Sortierung anfallenden Pflanz- kartoffeln vor Nachtfrösten, um sie - bei wärmerem Wetter zu verladen! Ihr entlastet damit euch selbst für die kommende Frühjahrsbestellung und ermöglicht die rechtzeitige Beförderung der Pflanzkar- löffeln und weiterer Mengen von Speisekartosfeln. Aus der Stadt Gießen. Professor Or. Collin f. In Gießen, wo er seit Sommer 1937 im Ruhe« stand lebte, verstarb im 79. Lebensjahre der Professor Dr. Joseph Collin. Der Verewigte stammte aus^Mainz, wo er am 2. Februar 1864 geboren wurde. Nach dem Besuch des humanistischen Gymnasiums in Mainz studierte er vom Herbst 1881 bis Ende Februar 1886 an den Universitäten Gießen und Berlin klassische und neuere Philologie, promovierte im Januar 1893 und habilitierte sich im April 1893 in Gießen für neuere deutsche Literaturgeschichte. Von Ostern 1886 bis Weihnachten 1892 war er Lehramts-Accessist (wie der heutige Studienreferendar damals genannt wurde) in Mainz, Darmstadt, Laubach und Gießen, von Ostern 1892 bis Ostern 1919 Oberlehrer am Realgymnasium, jetzige Langemarckschule in Gießen. Seit Ostern 1893 gehörte er als Privatdozent für neuere deutsche Literaturgeschichte dem Lehrkörper der Ludwigs-Universität an, Anfang März 1903 erfolgte seine Ernennung zum außerordentlichen Professor an unserer Ludoviciana. Mit Ablauf des Sommer- femesters 1937 schied er aus seiner Tätigkeit im Lehrkörper der Universität aus. Von feinen wissenschaftlichen Arbeiten seien hier erwähnt: Goethes Faust in seiner ältesten Gestalt, im Jahre 1896 in Frankfurt erschienen; Henrik Ibsen, sein Werk, seine Weltanschauung, sein Leben, im Jahre 1910 in Heidelberg erschienen, in diesem Werk wurde zum erstenmal der gesamte Nachlaß des Dichters verwertet; Phanteon-Ausgabe von Ibsens Gedichten, in Berlin im Jahre 1902 herausgekommen. Seine Kraft und sein Wissen stellte er auch dem Verein für hessische Volkskunde als selbstloser Mitarbeiter zur Verfügung. Während seines 27jährigen Wirkens als Lehrer afn Realgymnasium (Langemarckschule) hat er seine ganze Arbeitskraft und sein reiches Wissen unermüdlich in den Dienst der ihm anoertrauten Jugend und der Schule gestellt. Durch sein Wissen und seinen feinen, rheinischen Humor, wie auch durch seinen vornehmen Charakter erfreute er sich bei seinen Kollegen und seinen Schülern großer Wertschätzung. Viele seiner ehemaligen Schüler werden sich gerne der wertvollen Anregungen erinnern, die sie vor allem als Primaner dem beliebten Lehrer zu danken hatten. Als Professor Collin im Weltkriege seinen einzigen Sohn verlor und auch seins Gattin schwer erkrankt war, glaubte er sich den Anstrengungen der Schule nicht mehr gewachsen, und er erbat seine Versetzung in den Ruhestand, die ihm in Anerkennung seiner hohen Verdienste mit Schluß des Schuljahres 1918/19 gewährt wurde. Seine akademische Lehrtätigkeit an der Universität behielt er jedoch bis zum Abschluß des Sommersemesters 1937 bei. In den letzten Monaten zwang ihn ein tückisches inneres Leiden auf das Krankenlager, bis ihn jetzt der Tad von seinem Leiden erlöste. Das Andenken an den verdienten Schulmann und geschätzten Mitarbeiter der Universität wird bei allen, die ihn gekannt haben, vor allem in den Kreisen der Langemarckschule und ihrer ehemaligen Schüler, in guter Erinnerung lebendig bleiben. Gießener Scklachtviehmartt. Auf dem gestrigen Gießener Schlachtviehmarkt (Schlachtvieh-Verteilungsmarkt) in der Diehverstei- gerungshalle Rhein-Main kosteten: Ochsen 40,5 bis 44,5 Rpf., Bullen 38 bis 49,5, Kühe 28 bis 46,5» Färsen 34 bis 44,5, Kälber 25 bis 57 Rpf. je V2 kg Lebendgewicht. Für Schweine wurden je kg Lebens gewicht folgende Preise erziett: Klasse a (150 kg und mehr) 1,25 RM., bl (135 bis 149,5 kg) 1,25, b2 (120 bis 134,5) 1,25, c (100 bis 119,5 kg) 1,2-3, d (80 bis 99,5 kg) 1,15, e bis f (unter 80 kg) 1,11, gl (fette Specksauen 1,25, i (Altschneider) 1,25, g2 (andere Sauen) 1,15, h (Eber) 1,15 RM. Marktverlauf: alles zugeteilt. Verdunkelungszeit: 25. März von 20.43 bis 6.42 Uhr. Der feurige Ofen Roman von Hans von Hülsen 48. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.) Und während Brakel droben im Gästezimmer die Hände wusch und sich von der Reise wiederherstellte, schloß Christian Fehr unter den großen Blattgewächsen des Wintergartens seine Frau in die Arme: Na, Marion, alles gutgegangen? Dein Papa sieht gar nicht aus wie ein Eisenfresser!" Sie bettete dankbar den Kopf an seine Brust: „Ach, Jan, ich war ja solch ein Schaf! Du bist viel, viel klüger als ich!" Man trank Tee miteinander und machte danach einen kleinen Weg durch den Park. Brakel war die Artigkeit selbst. Er äußerte sich entzückt über das Schloß; er sagte, daß er auf dem Wege nach Rumänien sei, wo er für seine Gesellschaft wichtige Unterhandlungen zu führen habe. — Nicht mit einem Wort erwähnte er heikle Dinge aus der Vergangenheit. Nachdem Fabian die Kerzen auf dem Abendbrottisch gelöscht hatte, saßen sie in den hohen Stühlen vor dem Kamin. Es gab ja noch immer so viel zu erzählen. Hauptsächlich sprach Marion, während der Vater eine Importe nach der andern rauchte. Aber auch Christian Fehr selber zeigte sich heiter beredt: er war in seinem Herzen so froh, daß alles glücklich ablief, daß die Geliebte sich getäuscht hatte, daß hinfort auch dieser letzte Schatten von ihrem Glück getilgt war ... Er bedauerte sogar laut, heute nicht Herrn Fontana dazu gebeten zu haben: hätte man etwas Musik machen, und Herr von Brakel hätte Marions prachtvolle Stimme hören können! Aber morgen abend vielleicht? Nein, höchst bedauerlicherweise; Brakel mußte morgen mit dem Abendzug, gegen neun Uhr, wie- der weiter, mehr Zeit konnte er nickst erübrigen, wichtige Besprechungen erwarteten ihn, zunächst in Oberschlesien, danach in Bukarest und Constanza. Nun, dann ein andermal! Es werde sich ja gewiß wieder Gelegenheit zu einem Besuch ergeben: „Jedenfalls immer willkommen in Lappersdorf, Herr von Brakel!" Und Fehr hob liebenswürdig fein Glas gegen ihn. Man besichtigte noch obenhin die Gläfersammlung in den erleuchteten Vitrinen— Marion bestand darauf, und der Papa war artig genug, Interesse zu heucheln — und ging dann nicht allzu spät zu Bett. Brakel hatte ja eine lange Reise hinter sich und bedurfte sicherlich der Ruhe. Marion war von der qualvollen Anspannung aller Nerven während dieser letzten vierundzwanzig Stunden so überreizt, daß sie ein Schlafmittel nahm. Am nächsten Tag, bald nach dem Frühstück, entschuldigte sich Fehr, wenn er Vater und Tochter für den Vormittag allein lasse: er hake seinen Forstmeister bestellt, um sich mit ihm auf die Nachmittags-Sitzung im Landratsamt vorzubereiten. Das war halb die Wahrheit, halb eine Rücksicht auf Marion, der er Zeit lassen wollte, sich mit ihrem Papa gründlich auszusprechen. Er hatte gestern zu fühlen gemeint, wie beide um den Hauptdifferenz- punkt, Marions Theaterlaufbahn, scheu herumge- gangen waren: als fürchtete sie, der alte Streit könnte in seiner Gegenwart von neuem aufleben. Erst zum Mittagessen sah man sich wieder. Fehr forschte im Gesicht seiner Frau, ob sie wohl eine unangenehme Stunde hinter sich habe; aber er fand sie gleichmäßig heiter. Beim Braten sagte er: „Ja, mein lieber Herr von Brakel, Sie sind uns ... oder wenigstens mir ... noch eine Erklärung schuldig, wie Sie in Holland von unserer Heirat gehört haben. Auf telepathischem Wege doch wohl nicht?" „Nein, nein, Telepathie ist nicht im Spiel! Die Sacke war im Gegenteil ziemlich nüchtern. Ich kam natfj langer Zeit wieder in Briefwechsel mit einem alten Bekannten aus Düsseldorf, der vor Jahren dort viel in unserm Haus verkehrte — Marion, du kennst ihn auch. Der wußte von Ihrer Heirat und wußte auch Ihre Adresse. Er ist jetzt in Dresden tätig. Ein gewisser Abbeg." „Abbeg!" Fehr lachte belustigt auf. Aber plötzlich verstummte sein Lachen, denn er merkte, wie in Marions erbleichtem Antlitz die Augen mit einem Male dunkelten. Warum? Was hatte sie? „Ja, Direktor Abbeg", fuhr er heiter fort: „Den kennen wir freilich beide ganz gut. Im Grunde habe ich Marion durch ihn in München kennengelernt. Er ist übrigens nicht mehr in Dresden, sondern hier in Lappersdorf, als Direktor der Sophienau." „Ach nee! Kurios!" — Brakel stieß das hervor — und Fehr sah einen kaum beherrschten Zornes- blick aus seinen Augen zu Marion hinschnellen: „Davon hast du mir nichts gesagt vorhin, als wir von der Sophienau sprachen! Das trifft sich ja günstig. Ich wollte ihn ohnehin auf der Rückreise in Dresden besuchen. Da gehe ich gleich nachher mal rüber ..." Marion hatte auf die Klingel gedrückt, damit Fabian käme, die Teller wegzuräumen. „Daran habe ich gar nicht mehr gedacht, P8pa, daß ihr euch ja kennt", sagte sie mit erkünstelter Ruhe, während der alte Diener um den Tisch ging: „Und noch weniger daran, daß du den Wunsch haben könntest, ihn zu besuchen." Der zornige Ausdruck in Brakels Augen hatte sich in Ironie verwandelt ... eine gehässige Ironie, bei der es Fehr nicht wohl war. Was bedeutete alles dies? Ein Geheimnis um Abbeg? Ihm fiel ein, daß Marion ihm damals in München gesagt hatte, Abbeg habe ihr seinerzeit sehr den Hof gemacht — und zugleich erinnerte er sich an alles: an Abbegs zweideutige Reden auf der Oktoberwiese, an die Begegnung mit ihm in der Berliner Pension, an fein Angebot, ihr beizu- fpringen. „Doch, ich muß ihn dringend sprechen", sagte Brakel: „Das habe ich mir vorgenommen. Und daß er mir nun hier direkt ins Schußfeld lauft, das ist ja geradezu eine Schicksalsfügung ..." Fehr merkte, wie seltsam unruhig Marion geworden war. Er wollte ihr helfen, er erzählte lachend, seine Tochter Ulla behaupte, Abbeg habe „Fischaugen". Und dann kam er, ernster werdend, auf die Rücksichtslosigkeit zu sprechen, mit der Abbeg die verdienten alten Meister der Hütte um Arbeit und Brot gebracht habe. „Sieht ihm ähnlich! sagte Brakel: „Einer von denen, die über Leichen gehen. Man hat in Düsseldorf ähnliche Erfahrungen mit ihm gemacht. Kein angenehmer Zeitgenosse." Nach Tisch ließ Marion die Herren einen Augenblick allein und stieg in ihr Zimmer hinauf. Sie mußte für sich fein, um zu denken. Scharf nachzu- denken, wie sie diese neue unglückliche Wendung parieren könnte. Alles war bisher fo gut, so über Erwarten gut gelaufen. Warum nur mußte Jan unglücklicherweise die Frage tun, auf die automatisch der Name Abbeg fiel? Der Vater — und Abbeg! Blitzschnell fielen ihr all die fürchterlichen Drohungen ein, die der Vater gegen Abbeg ausgestoßen, damals, in der entsetzlichen Münchener Nacht — und noch in dem letzten Brief, den sie auf der Peterbaude erhalten. Sie mußte, mußte, mußte die Begegnung verhindern, um jeden Preis! Aber wie — wie konnte sie das?" Es war drei Uhr. Um halb sieden wollte Fehr zum Essen zurück sein ... Großer Gott, in dreieinhalb Stunden kann entsetzlich viel Unglück geschehen! Der Vater war heute ein anderer — gewiß» Doch an dem zornigen Aufleuchten seiner Augen hatte sie gesehen, daß er in Sachen Abbeg nicht anders dachte als damals ... In diesem Punkte war ihm nicht zu trauen, da war er eben „verrückt", wie sie selber es gegen Abbeg genannt hatte ,*« (Fortsetzung folgt.) Willlil fe IN und ■b bei n den ali^en >r von Mel' ■ Kein Mehrer seine uner* ugeib i und durch h bä Wert» reiden n. die lehret Welt, seine n An> und ie ihm Schluß e ata= eiter 1937 !Ws m jetzt. hm«k serstei« ),5 bis > 46Ä Vfkt rbend- 50 kg ) 1,25, m o 1A *25, g3 Markt« tube« Pro. mnte 'oren ryM- 1 bis letzen omo. ) int Mr. 1892 Stu. ^inz, 1892 lsium, Astern deut« Lud, ■folgte Ml« nmer- it im wis. >etheg 96 in seine 10 in ■ zum i ver. ichten, Seine herein beiter on ge» irzäB g habe erdend, Abbeg Arbeit AE rf. nach3^ endung len 0 tttDt'r fflatne en V Later entsetz' letzten Hans Thyriot. wiedergeben. etostisdf Das ist die Geschichte eines jungen Feldwebels der Luftwaffe, der für erfolgreiche Nachtjagd einen einzigen Tag Urlaub nach Berlin bekommt, und einer kleinen Studentin, die sich zufällig aus dem Bahnhof beim Roten Kreuz kennenlernen. Es ist aber etwas mehr als Kennenlernen und auch etwas mehr als Zufall: der Tag ist kurz, und der Tag ist auch lang, und die beiden haben es nicht leicht, bis sie im letzten Augenblick vor der Abfahrt des Urlauberzuges miteinander einig werden; da ist viel Glück dabei und auch viel Pech, ein verlorener Schuh und ein verlorenes WHW.-Abzeichen spielen mit, sie finden und verlieren sich, finden sich wieder und verlieren sich noch einmal, wunderliche Zufälle und mitfühlende Menschen nehmen sich der beiden an, die mit einem gemütlichen Droschkenkutscher zweiter Güte eine richtige Märchenfahrt durch den Tiergarten machen, zusammen auf den Funkturm und getrennt in Len Zoo gehen; ganz zuletzt passiert nach ein grausiges Mißverständnis, an dem beinahe das ganze junge Glück zerschellte. Aber die große Stadt ist den beiden wohlgesinnt, so daß doch noch alles gut wird, und wenn die beiden die Bilanz dieses Urlaubstages ziehen, müssen sie sagen, daß es alles in allem doch ein Tag großen Glücks war. (Das Ritterkreuz für den tüchtigen Feldwebel hat gewiß nicht den geringsten Anteil daran.) * Manche werden vielleicht finden, daß es hier beim Spiel des Zufalls ein wenig heftig und märchenhaft „Zwei in einer großen Gtadi." Ein Tobis-Film im Lichtspielhaus. mitHANSAPLASf Dieser „bewegungs* >sfügige" Schnellverband paßt sich allen Bewegungen an, ohne zu behindern oder zü verrutschen. zugeht, aber der Spielleiter Volker von Co llande hat das kleine Abenteuer mit viel guter Laune und Humor ausgestattet, er hat einen Griff in den Alltag unserer Gegenwart getan und den Ereignissen eine volksstückmäßige Atmosphäre von schlichter Wirklichkeit, wärmender Menschlichkeit und Gegenwartsnähe gegeben, die so wohltuend wirkt wie die mancherlei luftigen Einfälle erheiternd. Monika Burg spielt das Mädchen Gisela, reizend anzusehen, erst sehr abweisend und ganz kratzbürstig, später sehr unglücklich, sehr zärtlich, sehr glücklich. Karl John ist der Feldwebel, jung, frisch, offen und anständig: man gönnt ihm, was ihm widerfährt, obwohl oder gerade weil er nicht „auf Casanova gelernt" hat. Bon den mancherlei gut beobachteten Figuren, die außer dem Liebespaar den Film bevölkern, seien Margarethe Kupfer, Käthe Haack, Marianne S i m s o n und besonders Paul Henckels als köstlicher, gemutvovll-witziger Droschkenkutscher genannt — Musik dazu von Willi Kollo; an der Kamera: Fritz Nitzschmann. — (Tobis.) * Im Beiprogramm sieht man die neue Wochenschau und einen Kulturfilm „Das deutsche Gesicht Flanderns" mit überaus schönen Bildern; man hätte sich nur zu den zahlreichen Detail- mehr Totalaufnahmen gewünscht, die den Gesamteindruck die neuen Gewevbetarffe tn sich mengengebunden sind, d. h. es bleibt bei dem Preisansatz unbeachtet, ob das Gas zu rein gewerblichen Zwecken oder auch zum Kochen, Heizen ufw. verwendet worden ist Verbrauche solcher Abnehmer, die ein Gewerbe in räumlicher Verbindung mit ihrem Haushalt betreiben und Gas für gewerbliche Zwecke über den Haushaltszähler beziehen, werden künftig bis zur dreifachen Abnahmemenge der ersten Zone nach dem Haushaltstarif, darüber hinaus zum Gewerbetarif beliefert. In diesem Falle zählen für die Einstufung in den Haushaltstarif die Wohnräume und gewerblichen Räume zusammen. Zu dem Gaspreis von 22 Rpf./cdm bei Belieferung über Münzzähler fei bemerkt, daß dieser Preis dem Durchschnitts-Kubikmeterpreis der ersten Zone des Haushaltstarif es entspricht Hauptschriftleiter: Dr. Friedrich Wilhelm Lange. Stellvertreter de- HauptschrtfUeiters: Ernst Blumschein. Verantwortlich für Politik und Bilder: Dr. Fr. W. Lange: für das Feuilleton: Dr. Hans Tbyriot; für Stadt Gießen, Provinz Wirtickaft und Sport: Ernst Blumschein. Truck und Verlag: Brühijche Universttätsbruckerel R. Lange K. G. Berlagsleiter: Dr.'Jng. Erich Hamann: Anzeigenleiter: Hans Beck. Anzeigenpreisliste Nr. 6. Auf eine freundlichere Weise als der Weichselstrom in Max Halbes Drama und dem nach ihm gedrehten Film spielt die Landschaft in der von Ursula von Witzendorf und Volker von Col- lanüe (nach einer Idee des Dramatikers Rolf Lauckner) erfundenen Geschichte mit dem Schicksal zweier junger Menschen: es ist die große,, steinerne, vom Tiergarten begrünte, vom Wannsee bespülte, vom Landwehrkanal und der Spree durchflossene Stadtlandschast von Berlin. Wie leicht kann in dieser labyrinthischen Wildnis ein Mensch ver- lorengehen, und wie schwer oder fast hoffnungslos, ihn wiederzusinden, wenn man nur eben den Namen weiß. Wieviel Mädchen mit Namen Gisela mögen in der großen Stadt wohnen, und was für eine Aufgabe, unter den Millionen, die hier durchein- anVerläufen, dieser einen, einzigen, schmalen und zierlichen Gestalt wiederzubegegnen, auf die es unter den Millionen nebensächlicher Gestalten allein ankommt. nähme Anwendung finden tarnt; alle anderen Verbrauche, ausgenommen für Großraumheizung, werden zu den Gewerbetarifen berechnet. Die neihen Gewerbetarife sind unterteilt in einen eiqten und einen zweiten Tarif. Der erste Tarif ist dem Gewerbe im engeren Sinne und der Industrie vorbehalten, der zweite Gewerbetarif gilt für die Gasentnahme von Behörden, Vereinigungen, Vereinen und diesen gleichzuachtenden Abnehmern. Bemerkenswert bei den Gewerbetarifen ist, daß diese Tarife bei ausschlaggebenden Großoerbrauchen preisgleich werden und.daß für die Verrechnungsgebühr nicht die gewerblich genullten Räume nach Anzahl, Umfang u. ä., sondern lediglich die Zähler ihrer Zahl und ihrem Leistungsvermögen nach maßgeblich sind. So wie die Haushaltsabnehmer haben aber auch die Gewerbeabnehmer zu beachten, daß war beschuldigt, in der Nacht zum 31. Dezember Die Neuregelung der Gastarife Kindesmutter im Ofen ihrer Wohnung verbrannt und dadurch alle Spuren verwischt. Der Anklage- Grundgebuyrentarlse |inb, nach denen, rote bei den Stromtarifen, auf jeden Wohnraum eine Vertreter beantragte, der Angeklagten mildernde Umstände zu versagen und sie zu einer Zuchthausstrafe von drei Jahren und drei Monaten zu verurteilen. Die Angeklagte wurde wegen Kindesmords zu einer Zuchthausstrafe von drei Jahren verurteilt. In der Urteilsbegründung wurde ausgeführt, die Angeklagte habe nichts getan, um das Leben des Kindes zu erhalten, insbesondere habe sie dem Kinde nicht die Pflege gewährt, zu der sie verpflichtet war, und sie habe auch jede Spur beseitigt. Das Kind sei von ihr lebend zur Die verwitwete Emilie Sch lös sing er in Lich Welt gebracht und vorsätzlich getötet worden, hatte sich wegen Kindesmords zu verantworten. Sie i -------- *♦ Sie Fremdsprachlehrgänge von KdF. beginnen Anfang April wieder und dauern bis Ende Oktober. Vorgesehen sind, wie früher, Lehrgänge für Deutsch, Französisch ufw. Es ist besonders wichtig für Anfänger, die ersten Unterrichtsstunden nicht zu versäumen, da diese Lücken nur sehr schwer wieder ausgefüllt werden können. Strafkammer Gießen. j in der Uebergangszeit ufw. , , aggebend für die Benutzung des Gases an Stelle anderer Brennstoffe oder Der elektrischen Energie ist sein Preis. Nach dem seitherigen Haushaltstarif in der Form eines Staffeltarifes betrug der Gaspreis 19 Rpf./cbm und ermäßigte sich auf 18 Rpf./cbm, d. h. nur 1 Rpf./cbm erst nach einer Abnahme von 150 cbm monatlich. Nach dem neuen Haushaltstarif werden künftig nur die ersten 10 bis 30 cbm im Monat, also der ermittelte Reaelver- brauch zum Kochen, 19 Rfg./cbm kosten. Für die nächsten 10 bis 30 cbm monatlich, den Negelver- brauch zur Heißroafserbereitung und zum Kühlen, ermäßigt sich der Preis bereits auf 13 Rpf., alfö um 6 Rpf. je Kubikmeter. Der gesamte monatliche Restverbrauch, zur Raumbeheizung in der lieber» gangszeit usw., wird zu 8 Rfg./cbm und damit insgesamt 11 Rfg./cbm billiger abgegeben. Dabei bestimmt sich der Preis weder nach dem Zweck, zu dem das Gas verwendet wird, noch nach den Geräten, die Verwendung finden, sondern lediglich nach der Höhe des Verbrauches Es kann also künftig jeder Haushaltsabnehmer Gas zu 13 und 8 Rpf./cbm beziehen, auch wenn er das Gas nur zum Kochen verwendet. Dagegen entfällt bei den neuen, sog. „mengegebundenen" Tarifen die Preisvergünstigung, die bisher auf Raumheiz- verbrauche gewährt wurde. Für die Berechnung der Heizgasoerbrauche gelten künftig dieselben Zonenmengen und Zonenpreise wie für jeden anderen Verbrauch. Der seitherige Heizpreis von 8 Rpf./cbm wird also erst mit der dritten Haushaltszone erreicht. Dies ist insbesondere da zu beachten, wo Gas lediglich zur Raumheizung verwendet wird. Um unzutreffende Annahmen über die Anwendung des neuen Großraumheiztarifes nur bei „ausschließlicher und Dauerbeheizung ganzer Häuser oder Häuserblocks" Anwendung findet. • Die Derrechnungsgebühr für Haushaltsabnehmer beträgt, wie bereits angegeben, 35 bis 65 Rfg. im Monat, je nach der Wohnraumzahl; die Anzahl der technisch notwendigen Zähler und ihre Größe bleibt unberücksichtigt. Nur auf an sich überflüssige, auf Verlangen des Abnehmers installierte Zäyler wird ein Zuschlag erhoben. Aus dem, was über die Entwicklung des Haus- haltstarifes aus den Haushalts-Regeloerbrauchen gesagt ist, ergibt sich ohne weiteres, daß der H a u s- haltstarif nur auf Haushaltsab- Veröffenllichung genehmigt. Zeitbedingte, gelegentliche Unzulänglichkeiten in der Gasversorgung dürften niemand davon abhalten, die Preisvergünstigungen nach den neuen Gastarifen zu beachten und für sich auszuwerten. Vorausbemerkt sei, daß die neuen Gastarife keine Grundgebührentarife sind, nach d Gletzener Vochenmarkkprefie. ..... * G i e ß e n, 25. März. Auf dem heutigen Wochen- v. I. in Lich ihr unehelich geborenes Kind bei ober markt kosteten: Markenbutter, % kg 1,80 RM., gleich nach der Geburt vorsätzlich getötet zu haben. Matte 30 Rpf., Käse, das Stück 8 bis 9, Weißkraut,, Nach Ansicht des Sachoerständigen ist das Kind i/2 kg 11 bis 12, gelbe Rüben 12 bis 15, rote durch Erstickung gestorben. Die Leiche hatte die Rüben 14, Unterkohlrabi 10, Zwiebeln 11, Blumen- -- --------—* kohl, das Stück 64 bis 70, Salat, 1/io 40 Rpf. Die Gasversorgung durch die Stadtwerke Gießens Zone fällt der gesamte Restoerbrauch zur Raum- erfo t vom Verbrauchmonat April 1942 an nach beheizung..... " ' den heute veröffentlichten neuen Gastarifen. Die Ausschlc neuen Tarife sind von der Preisbildungsbehörde ihrer Form nach oorgeschrieben und im Wortlaut der Grundgebühr zu bezahlen ist, sondern daß lediglich eine Verrechnungsgebühr zur Erhebung kommt, die für Haushaltsabnehmer monatlich insgesamt nur 35 bis 65 Rpf. beträgt. In Ausdeutung der neuen Tarife folgen hier einige fachliche Hinweise. Die neuen Tarife sind der Gasverwendung nach unterteilt in einen Haushaltstarif, zwei (Seroerbetarife und einen Großraumheiztarif; Abgabe über Münzzähler besteht fort, aber die Form der neuen Tarife ift auf den Münzzähltarif nicht anwendbar. Die Anwendung der neuen Tarife hat der Gasverwendung entsprechend zu erfolgen, d. h. während bisher Gas an Gewerbeabnehmer nach deren Wahl zum Haushaltstarif oder zum Gewerbetarif abgegeben wurde, werden nach den neuen Tarifen nur noch Haushaltungen zum Haushaltstarif beliefert; gewerbliche Verbraucher werden nur nach den Gewerbetarifen berechnet. Ihrer Form nach werden die neuen Taste als Zonentarife bezeichnet. Nach dem seitherigen Haushaltsstaffeltarif wurde zu einem bei Mehrabnahme stufenweise sinkenden Kubikmeterpreis jeweils die gesamte Abnahme preis- gleich berechnet. Nach Zonentarifen gilt der ebenfalls bei Mehrabnahme stufenweise sinkende Kubikmeterpreis nur für die Stufen- oder Zonenmengen, für die er festgesetzt ist. Für den neuen Haushaltstarif der Stadtwerke ergaben sich die Zonen- m engen aus den mit ansteigender Wohnraumzahl ansteigenden Regelverbrauchen im Stadtgebiet. Die Wohnraumzahl als Bezugsgröße kann als allgemein bekannt aus den Stromtarifen der Stadtwerke angesehen werden. Aus den Regeloerbrauchen ermittelt wurden als erste Zone 10 bis 30 Kubikmeter monatlich zum Kochen und als zweite Zone weitere 10 bis 30 Kubikmeter monatlich zur Heißwasserbereitung und zum Kühlen. In die dritte sagt der Bergarbeiter Johann B aus Königshütte Hast auch Du Deine Eiserne Sparerklärung schon abgegeben? 01279/ Deutsch: Hinterhaus, Zimmer 32 eine Bettstelle 8 Mk. 1022V COMMERZBANK ist erschienen und steht jetzt bei allen unseren Geschäftsstellen zurVerfugung der Interessenten Mündlich können <2iee§tuirwenigen sagen, schriftlich mehreren, durch eine Kleinanzeige sggen Sie es »llen Latein: Französisch: Englisch: Italienisch: Russisch: Spanisch: Ukrainisch: 624 Reichsmark im Jahr. Es fallt uns nicht schwer, die Beträge laufend auf unser Eisernes Sparkonto überweisen zu lassen, zumal sich ja gleichzeitig die Lohnsteuer und die Sozialversicherungsbeiträge erheblich ermäßigen. Einen Nachteil haben wir durch diese Ermäßigungen nicht Das Krankengeld berechnet sich, wenn einer von uns krank wird, in jedem Fall nach dem vollen Lohnbetrag.** Dichterlesungen, Anfertigen von Arbeiten, Übungen im mündlichen Gebrauch der Sprache usw. Für Anfänger und Fortgeschrittene Für Anfänger und Fortgeschrittene Für Anfänger und Fortgeschrittene Für Anfänger und Fortgeschrittene Für Anfänger und Fortgeschrittene Für Anfänger Für Anfänger und Fortgeschrittene Kursgebühr für alle Kurse (20 Doppelstunden) RM. 20.50, zahlbar bei der Anmeldung. Weitere Auskunft und Anmeldung täglich von 18 bis 20 Uhr auf der Kreisdienststelle, Schanzenstr. 18, „Wozu das schone Geld heute verplempern, das wir verdienen». Jetzt wird erst einmal eisern gespart, das bringt ordentlich Zinsen, und nach dem Krieg bauen wir uns emschonesEigenheim. Den Bauplatz hab ich schon. Ich spare wöchentlich 9 Reichsmark. Das sind im Jahr 468 Reichsmark. Meine Frau spart wöchentlich 6 Reichsmark, und unsere beiden Söhne sparen wöchentlich jeder 3 Reichsmark. Das sind weitere SXr.Slimm Gießen, Walltorstr. 63 tt Krall durch Freude Wetterau Allen lieben Bekannten, die meiner zum 70. Geburtstage gedachten, herzlichen Dank Franz North Die Deut8GheArbeitsIront Kreisdienststelle Kanarienvogel zugeflogen. 01307 Abzubolen bei Schwan LöbeAtraße 6. eineBettst.m.Matr.u.Keil 40 Mk. einen Trumeau-Spiegel.. 40 Mk. ein.2fl. Gasherd m. Gestell 20 Mk. elektr. Lampen und einige Haushaltungsgegenstände. Anzusehen Donnerstag, 26. März, von 15 Uhr an 01301 Bahnhofstraße 64 II. Die neuen Lose sind da. Amtliche Gewinnpläne mit den amtlichen Spielbedingun- gen werden unentgeltlich abgegeben. Die amtlichen Gewinnlisten liegen zur kostenlosen Einsichtnahme aus Gewinnlisten- und Lose-Verkauf nach den amtlichen Bestimmungen 53u<Äa«fter Gießen,Neuen Bäue 11 Wir suchen zur Verwaltung und Bewirtschaftung unser. Vereinshauses Detitwrofitöiges Molle Perfekte Kenntnisse im Kochen erforderlich. 01295 Schriftliche Angebote an den Vorstand des Gesellschafts- Vereins e.B. Gießen, Sonnenstraße 19. Wir beginnen ab Anfang April 1942 in Gießen bei genügender Teilnehmerzahl mit folgenden Sprachenkursen Ganz Gießen und Umgebung weife es Lose der Deutschen Reichslotterie erhält man In Giefeen nur bei den Staatlichen Lotterieeinnahmen Wiese zu pachten ges. Schriftl. Angeb. unter 01302 an den Gieß. Anz. Zu verkaufen: Schubmach.«Nähmaschine 40 Mk. Schuhmacher - Lederwalze 50 Mk. eine Anzahl Leisten versch. Größen Haushalt-Nähmaschine... 50 Mk. Unser 72. Jahresbericht über dos Geschäftsjahr 1941 - 'toer-verylAiih.. , , wai nicht mehr tu än- dem idl — Wenn olso dieses oder jenes heute nicht vorrätig sein kann, so zeigen Sie doch bitte Verständnis •— setzen Sie sich mit Geduld darüber hinweg. Bekanntmachung. Wir geben unseren Vertrauensleuten und Mitgliedern hiermit bekannt, daß unser seitheriger Zuchtviehvermittler Herr Wilhelm Euler, Treis an der Lumda, mit Wirkung vom 15.3.42 aus unseren Diensten ausgeschieden ift daher keinerlei Berechtigung mehr hat, für uns tätig zu fein. 1004V Gleichzeitig geben wir Ihnen zur Kenntnis, daß Ortsbf. Herr Paul Becker, TUufchenheim, Telephon Amt Lich Nr. 316, als Bezirksvermittler für alle Tierarten von uns eingesetzt worden ist und derselbe seine Tätigkeit für die Unterzeichnete begonnen hat. Gießen, 22. März 1942. Genossenschaft für Viehverwertung Gießen e. G. m. b. H. Stoffspezialhaus Sernard A "So frei Gießen, Plockstr. 14-16 — - nati*u Plast Plötzlich und unerwartet verschied heute mein lieber Mann, mein treusorgender Vater, unser lieber Bruder Karl Todtenbier Eisenbahninspektor i. EL In tiefem Schmerz: Therese Todtenbier, geb. Senger und Tochter Eugenie nebst allen Verwandten. Gießen, Neustadt (Kr. Marburg), 24. März 1942. Die Beerdigung findet Freitag, den 27. März, um 148/< Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. Das Seelenamt ist am gleichen Tage um 6* [, Uhr. 01310 Danksagung. Zum Heldentod meines geliebten Sohnes Eberhard von Holly und Ponientzietz, Oberleutnant u.Kompaniechef in einem Inf.-Regiment, sind mir in so überaus großer Anzahl warme Worte der Anteilnahme und des Trostes zugegangen, daß es mir unmöglich ist, jedem einzelnen persönlich darauf zu antworten. Ich bitte daher auf diesem Wege meinen tiefempfundenen Dank aussprechen zu dürfen. Theodore von Holly und Ponientzietz geb. Schirmer. Gießen, im März 1942. __01285 Danksagdng. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, die uns schriftlich und mündlich aus nah und fern anläßlich des Heldentodes unseres innigstgeliebten und herzensguten Sohnes und Bruders Heinrich Hof, Soldat in einem Infanterie-Regiment, dargebracht wurden, sagen wir auf diesem Wege herzlichen Dank. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Müller für die trostreichen Worte und dem Gesangverein für die Mitwirkung bei der Gedächtnisfeier. In tiefer Trauer, Heinrich Hof und Frau Marie, geb. Münch Karl Hof, z. Z. im Felde. Großen-Buseck, 22. März 1942. _ 1011 D ■■■■■■■■■■■■■■■■■ Danksagung. Allen, die uns beim Heldentode meines lieben Mannes, des Vaters seiner kleinen Christel, unseres lieben Sohnes und Bruders, Schwiegersohnes, Schwagers und Onkels Unteroffizier Otto Nesseldreher, mündlich und schriftlich ihre herzliche Teilnahme erwiesen haben, sagen wir auf diesem Wege unseren aufrichtigen Dank. Im Namen aller Angehörigen t Frieda Nesseldreher, geb. Becker und Töchterchen Christel Wilhelm Nesseldreher und Familie GeorgBecker, nebst allenVerwandten. Vetzberg, Heuchelheim, den 24. März 1942. 01305 Der weit und breit bekannte 9Md RAF ADI-Schutz die führende Spezialversicherung gegen Fahrraddiebstahl, sucht für solide Werbung neuer Mitglieder tüchtige, haupt- u. nebenberufliche Mitarbeiter RAFADI A.-G., MÜNCHEN 8 1 Uniform- schneider 1 Reparaturschneider in ob. außer dem Hause gesucht. KlMllLWll Plockstr. 7. [men Ich bque Kohl!9 sucht 01801 Trocken benutzen! Bei trockener Zahnbürste wird PERI ZAHNCREME an Anzeiger erbet. DR-KORTH AUS-FRANKFURT AM PERI- Eucalyptus - Zahncreme besser und wirksamer ausgenut^ Heute ist ee notwendig, jeden Quadratmeter deutschen Bodens auszunutzen, um die Erzeugung von Nahrungsmitteln zu steigern. Es gibtnoch viele brachliegende Flächen, die ausgenutzt werden können, ohne Verschwendung mit Saatgut und Düngemitteln zu treiben. So können z. B. Rasenflächen, die nicht im Schatten von Bäumen und Häusern liegen, zum Anbau von ] Kohl mit bestem Erfolg benutzterden. PELLE ist kein reicher Mann, Der ein Gut sich kaufen kann. Aber hinter seinem Haus Breitet sich ein Gärtchen aus! Keiner hat was draus gemach! PELLE meint: ,Das wär gelacht! Familiendrucksachen Verlobungsanzeigen Vermählungsanzelrien Geburtsanzeigen bei Brühl, Schulstr. 1 THEATER der Universitätsstadt Gießen Lest, was Euch zu sagen hat, PELLE der Versorgungsrat! |* Einlagen Leibbinden Gummistrümpfe 2977 A J.Frohn Marktplatz 19 Lieferant aller Krankenkass. Landwirt Mitte 30er, sucht Eeöensselflötiln die Erfahrung in der Landwirtschaft hat. Sckr. Angeb. u. 01196 an den Gießener Anzeiger erbet. PELLE Jwgt ein Sn Qantchen, i?as kn fiUU-l MW täglich einige Stunü.gesucht Zeit nach Vereinbarung. Franz logt 6 Co. Goethestr. 32. Vogtsche Privat- Handelsschule Gießen Goethestraße 32 Aufnahmeprüfung für die [969a einjähr. 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Weißes M Grütze 1,70 Mir., fast neu, mit la Stahlfeder- matraüen für 4vMk.zu verkauf. Marburger Str. 25 I- [ oi3O9 Holt sich einen Spaten ran, Und dann gräbt der tüchfge Mann Den vergilbten Rasen um. • Staunend steht man um ihn rum: „Sucht der einen Schatz hier wohl?- PELLE lacht: H. Müller, Horst-Wessel- Wall 44 II. Mjatall oder l Olas» Balblagshille für 2-Kinder- Haushalt gesucht Gartenstr. 20 vt. Mime f. leichte Botengänge (Fahrrad Vorhand.) sofort gesucht. oi28i Herso Licher Str. 211 Hausgehilfin fÜr [ 01297 1. Mai gesucht. Nau 6. sauer Bleichstratze 6. Saub. u. fleitzig. Mädchen oder Putzfrau f. ganze od. halbe Tage ges. [oiooe Pascoe, Hindenburg- wall 13 p. Pilichtjahr- mädel in Haushalt mit 2 Kindern ge- Miwd Mit [ 01303 4 Ersatzrädern für 35 RM. zu verkaufen. Liebigstr. 93 m Verschiedenes] Name besondeier Genuß v< sind MEMPHIS 4 SORTE Neue Gastaeife der Giadtwerse Gießers Nach Genehmigung durch den Herrn Reichskommissar,für die Preisbildung bringen wir hiermit unsere neuen Gastarife ordnungsgemäß zur Veröffentlichung: Allgemeine Tarifpreise für die Versorgung mit Gas. Auf Grund der Verordnung über die Bildung allgemeiner Tarifpreise für die Versorgung mit Gas (Tarifordnung für Gas) vom 15. Mai 1939 (Reichsgesetzbl. I S. 925) und der dazu ergangenen Verordnungen und Ausführungsbestimmungen stellen die Stadtwerke Gießen Abt. Gaswerk, Gießen, Haushaltsabnehmern und gewerblichen Abnehmern Gas zu nachstehenden Tarifen zur Verfügung: . I. haushaltstarif. A. Zonentarif für Haushaltsbedarf. Abnahmemengen. 1. Der Zonenpreis für Haushaltsbedarf beträgt bei den Abnahmemengen der ersten Zone .... 19 Rpf./rn3 der zweiten Zone ... 13 „ der dritten Zone ... 8 „ 2. Die monatliche Abnahmemenge wird festgesetzt in der 1. Zone 2. Zone 3. Zone in m3 in m3 in m3 über über für 1-Raum-Wohnung . 0—10 10—20 20 für 2-Raum-Wohnung . 0—10 10—20 20 für 3-Raum-Wohnung . 0—13 13—26 26 für 4-Raurn-Wohnung . 0—17 17—34 34 für 5-Raum-Wohnung . 0—21 21—42 42 für 6-Raum-Wohnung . 0—26 26—52 52 für 7- und mehr-Raum- Wohnung .... 0—30 30—60 60 3. Neben den Zonenpreisen werden Verrechnungs- gebühren von —,35 RM. monatlich für 1 und 2 Räume —,45 RM. monatlich für 3 und 4 Räume —,55 RM. monatlich für 5 und 6 Räume —,65 RM. monatlich für 7 und mehr Räume erhoben. 4. Als Raum sind ohne Rücksicht auf Vorhandensein und Umfang einer Einrichtung für Gasverbrauch jeder bewohnbare Raum und jede vorhandene Küche anzusetzen. 5. Außer Ansatz bleiben: a) Räume von weniger als 6 qm Grundfläche, b) Flure, Dielen, offene Veranden, Baderäume, Toiletten, Keller- und Bodenräume, Waschküchen, Bügel-, Holz-, Kohlen-, heiz- und ähnliche Räume, Garagen. d) vieh-, land- und vorratswirtschaftlich genutzte Räume des Haushalts (z. B. Ställe, Scheunen, Speicher, Vorrats- und Futterkammern). 6. Die in Ziffer 5 unter b—d genannten Räume bleiben nur fo lange außer Ansatz, als sie vorwiegend den bezeichneten Zwecken dienen. 7. Treppenhäuser in Einfamilienhäusern gelten als ein Raum, sofern sie als bewohnbare Räume anzusehen sind. < 8. Treppenhäuser in Mehrfamilienhäusern gelten nicht als Raum. Werden derartige Treppenhäuser mit Gas beleuchtet, so gelten sie auch dann nicht als Raum, wenn der Verbrauch über die Zähler der einzelnen Wohnungen gemessen wird. 9. Sind Treppenhäuser in Mehrfamilienhäusern oder von mehreren haushalten benutzte Räume der in Ziffer 5 b—d genannten Art mit Gas beleuchtet oder mit besonderen Gasoerbrauchseinrichtungen versehen und wird zugleich der Verbrauch hierfür durch einen besonderen Zähler gemessen, so wird dieser Verbrauch nach dem Gewerbetarif oder dem Münzgastarif abgerechnet. 10. Wohnungen, deren sämtliche Räume 6 qm Grundfläche nicht erreichen, werden wie Einraumwohnungen behandelt. Die Ausmessung der Grundfläche erfolgt am Fußboden von Putz zu Putz. 11. Der Gesamtverbrauch von Abnehmern, die in räumlicher Verbindung mit ihrem haushalt ein Gewerbe betreiben, wird bis zur dreifachen Abnahmemenge der 1. Zone nach dem Haushaltstarif abgerechnet. Der Mehrverbrauch wird nach dem in Betracht kommenden Tarif abgerechnet. Für die Bestimmung der Abnahmemenge der ersten Zone stehen gewerbliche Räume den zum haushalt gehörigen Räumen gleich. 12. Die Abnehmer können nach dem Ermessen des Werks auch über Münzgaszähler beliefert werden. Auch mit den über Münzgaszählern belieferten Abnehmern wird jedoch in den Abständen und zu den Preisen abgerechnet, in denen und zu denen der Verbrauch von Abnehmern abgerechnet wird, die nicht über Münzgasmesser beliefert werden. B. Alünzgaslarif für Haushaltsbedarf. 1. Abnehmer, die die Belieferung über Münzgaszähler beantragen, oder bei denen die Voraussetzungen des Verlangens nach Sicherheitsleistung vorliegen, werden über Münzgaszähler beliefert. Zn diesem Falle beträgt der Gaspreis 22 Rpf./m3. 2. Werden Treppenhausbeleuchtungsanlagen in Mehrfamilienhäusern oder von mehreren haushalten benutzte, mit Gas beleuchtete oder mit besonderen Gasverbrauchseinrichtungen versehene Räume der Ziffer I A 5 b—d genannten Art über Münz- zähler beliefert, dann beträgt der Gaspreis 22 Rpf./m3. IL Gewerbelarlfe. 1. Für Gewerbebetriebe, soweit sie nicht nach Ziffer 2 beliefert werden, beträgt der Zonenpreis bei einer monatlichen Abnahme: von 1— 500 m3 . . . —,10 RM./cbm „ 501—1000 m3 . . . —,09 „ 1001—2500 m3 . . . —,08 über 2500 m3 hinaus. —,07 „ 2. Für Schulen, Kirchen, Krankenhäuser, Wehrmachtsanlagen, behördliche Dienststellen und Büros beträgt der Zonenpreis bei einer monatlichen Abnahme: von 1— 250 m3 . . , —,16 RM./cbm „ 251— 750 m3 . . . —,13 „ 751—2500 m3 . . . —,10 „ 2501 m3 u. mehr —,07 3. Neben den Zonenpreisen werden Derrechnungs- gebühren von monatlich RM. 1,— für Zähler bis 2,5 m3 Eichleistung „ 2,— „ „ „ 6 m3 „ 3,—..... 15 m3 „ 4,— „ „ über 15 m3 „ erhoben. III. Sondertarife. Raumheizgastarif. 1. Für Raumheizzwecke (für Dauerheizung ganzer Häuser oder Häuserblocks) wird an Haushaltsabnehmer und gewerbliche Abnehmer Gas abgegeben zu einem Preise von 8 Rpf./cbm für die ersten 500 cbm monatlich 7 „ „ weitere 250 „ „ 6 „ „ über 750 „ „ 2. Die Grundgebühr beträgt monatlich RM. 3,— für Zähler bis 15 cbm Eichleisturig „ 5,— „ „ über 15 „ „ IV. Heizwert des Gases. Der obere Heizwert des von den Stadtwerken Gießen Abt. Gaswerk gelieferten Gases beträgt 4500 Wärmeeinheiten (Ho 760 mm Hg, trocken und 0° C). Schwankungen des Heizwertes bis zu dz 100 Wärmeeinheiten sind zulässig. V. Allgemeine Bestimmungen. 1. Die Abnehmer haben den Stadtwerken Gießen Abt. Gaswerk alle für die Bildung der Tarifpreise notwendigen Angaben zu machen. Sie sind verpflichtet, den Stadtwerken Gießen Abt. Gaswerk jede Aenderung der tatsächlichen Verhältnisse, die eine andere Einstufung zur Folge hat, spätestens bis zum nächstfolgenden Ablesezeitpunkt mitzuteilen. Die Anzeigepflicht gilt erst dann als erfüllt, wenn die Anzeige von den Stadtwerken Gießen Abt. Gaswerk schriftlich bestätigt ist. Wird bei einer Prüfung festgestellt, daß sich die Verhältnisse geändert haben, die für die Festsetzung der Tarifpreise maßgebend waren, ohne daß den Stadtwerken Gießen Abt. Gaswerk Anzeige gemacht worden ist, so kann der Unterschiedsbetrag zwischen den gezahlten Tarifpreisen und den auf Grund des Ergebnisses der Prüfung zu zahlenden Tarifpreisen für den ganzen Zeitraum seit der letzten Festsetzung der Tarifpreise nachberechnet werden. 2. hat ein Abnehmer die Wahl zwischen mehreren Tarifen, so ist er an den gewählten Tarif bis zum Ablauf des Geschäftsjahres des Versorgungsunternehmens gebunden. Die Bindung gilt jeweils für ein weiteres Geschäftsjahr, wenn der Abnehmer nicht spätestens einen Monat vor Ablauf dieses Jahres dem Versorgungsunternehmen schriftlich mitteilt, welche andere Wahl er treffen will. 3. Soweit die allgemeinen Bedingungen eine vorzeitige Kündigung oder Auflösung des Vertragsverhältnisses vorsehen, wird dieses Recht durch die Bindung nach Ziffer 2 nicht berührt. 4. Rückrechnungen finden bei einem Wechsel des Tarifs nicht statt. 5. Neben den Tarifpreisen werden Vergütungen für die Vorhaltung der technisch notwendigen Zähl» einrichtungen nicht erhoben. Für zusätzliche Meßeinrichtungen (d. h. für Zähleinrichtungen, deren Aufstellung nicht durch die Art und Beschaffenheit der Tarifanlage, sondern durch persönliche Wünsche des Abnehmers notwendig wird) wird ein Zuschlag von monatlich 1,— RM. für Zähler bis 15 cbm Eichleistung 3,— „ „ „ über 15 „ erhoben. 6. Kann infolge der Aufstellung einer zusätzlichen Zähleinrichtung die technisch notwendige Zähleinrich- tung verkleinert werden, so beschränkt sich der Zuschlag für die zusätzliche Zähleinrichtung auf den Unterschiedsbetrag zwischen den Zuschlägen für die tatsächlich vorhandenen Zähleinrichtungen und für die technisch notwendige Zähleinrichtung. 7. Die Abrechnung/Zählerablesung erfolgt monatlich. Dabei werden jeweils nur die von der Zähleinrichtung angezeigten vollen Kubikmeter berücksichtigt. 8. Ueber die Anwendung der Tarife im Einzelfall entscheidet das Versorgungsunternehmen. 9. Die vorstehenden Tarife treten mit dem 23er- brauchsmont April 1942 in Kraft. Gleichzeitig treten die bisherigen Gastarife vom 1. April 1938 außer Kraft. 1023A Gießen, den 25. März 1942. Stadtwerke Gießen. Abt. Gaswerk.